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Disney+: App erlaubt endlich die komplette Abmeldung aller Geräte

Disney hat für sein Streaming-Angebot Disney+ nun ein Feature nachgereicht. Über die Apps für Apple iOS und Android gibt es nun eine Option zum Ausloggen aller vorhandenen Geräte.

Nach unserem umfangreichen Test von Disney+ hatten wir ja damit begonnen in einem Folgeartikel auch einige fehlende Features zu monieren. Neben einer ernstzunehmenden Eltern-Steuerung vermissten wir beispielsweise einen Gerätemanager und die Option einen Force-Logout durchzuführen. Gemeint ist damit die Möglichkeit auf einen Schlag alle aktuell bei der Plattform eingeloggten Geräte auszuloggen. Denn da entdeckten wir einen Sicherheitsmangel bei Disney+.

Denn wer das Passwort für Disney+ änderte, musste bisher damit leben, dass bereits eingeloggte Geräte auch nach einer Passwortänderung weiterhin eingeloggt blieben. Das ist durchaus ein Sicherheitsproblem, denn so stünde es etwa dem bereits ausgezogenen Mitbewohner frei, Disney+ weiterzunutzen, wenn er sich weigert auf das im Haushalt sonst legitime Sharing zu verzichten. Wir richteten damals auch eine Beschwerde an Disney.

Disney+ Force Logout
Disney+ erlaubt nun einen Force-Logout

Offenbar blieben wir da nicht allein, denn mittlerweile erlaubt es die App für Apple iOS und Android, einen ebensolchen Force-Logout durchzuführen. Ihr findet den entsprechenden Punkt, wenn ihr unten rechts in der App auf euren Avatar klickt und dann den Bereich „Konto“ anwählt. Neu ist dort nun die Option „Von allen Endgeräten abmelden“. Dann kann sich logischerweise nur derjenige anmelden, der das aktualisierte Passwort kennt.

Disney+ lässt weiterhin einen Gerätemanager vermissen

Wir wünschen uns allerdings weiterhin einen vollwertigen Gerätemanager, der klar ausweist, auf welchen Geräten Disney+ aktuell installiert ist und wann zuletzt von der jeweiligen Hardware aus auf das Angebot zugegriffen wurde. Bleibt zu hoffen, dass Disney+ derartiges in Zukunft noch nachreicht.

Auch die Verwaltung der Untertitel und Wiedergabesprachen könnte verbessert werden: Derzeit kann man nur nach dem Start einer Serie oder eines Films sehen, in welchen Sprachen bzw. mit welchen Untertiteln der Inhalt angeboten wird. Auch das Umschalten zwischen den Sprachversionen ist erst nach dem Start und nicht vorab möglich. Hier könnte man den Komfort durchaus noch erhöhen.

Samsung SuperDeals: Bis zu 2.000 Euro Cashback beim TV- und Soundbar-Kauf

Samsung startet wieder einen seiner SuperDeals: Wer teilnehmende Fernseher mit 4K und 8K sowie ausgewählte Soundbars kauft, erhält im Aktionszeitraum bis zu 2.000 Euro nach dem Kauf als Cashback zurück.

Wie immer, so gibt es den höchsten Betrag von 2.000 Euro aber auch nur beim Kauf des absoluten Topmodells: des Samsung 8K QLED Aktionsgerätes Q950R mit 98 Zoll Diagonale. Da sinkt der Preis dann von 59.999 Euro auf das sagenhafte Schnäppchen von 57.999 Euro. Hat man natürlich mal eben über. Neben QLED-TVs der Südkoreaner sind auch  die Lifestyle TVs der Serien The Serif und The Frame in der Aktion inbegriffen. (Direkt zu den Preisvergleichen)

Neben Soundbars könnt ihr zudem auch Soundbars von Samsung mitnehmen. Ein Angebot, das uns da im Allerlei auffällt: Media Markt hat aktuell ohnehin die Samsung harman/kardon 7.1.4-Kanal Soundbar HW-Q90R im Angebot für 999 Euro. Mit dem zusätzlichen Cashback lässt sich die High-End-Soundbar mit Dolby Atmos und DTS:X dann für 899 Euro ergattern. Wer eine Hilfestellung braucht, kann ja noch einmal unseren Test lesen.

Samsung harman/kardon 7.1.4-Kanal Soundbar HW-Q90R
Die Samsung harman/kardon 7.1.4-Kanal Soundbar HW-Q90R lohnt sich eventuell durchaus als Teil der aktuellen Aktion

Die aktuelle Aktion der SuperDeals umfasst insgesamt 41 Aktions-Produkte und läuft ab sofort bis inklusive 24. Mai 2020. Die Registrierung der Produkte ist bis 7. Juni 2020 möglich. Nach dem Kauf soll der Cashback innerhalb von 45 Tagen auf das Konto des jeweiligen Teilnehmers überwiesen werden. Die Aktion gilt nur bei teilnehmenden Händlern und nur für Modelle mit länderspezifischen Modell-Codes, die zur Teilnahme berechtigen. Bei Bestellungen im Samsung Online-Shop wird der Rabatt direkt bei der Bestellung verrechnet. Eine Übersicht über alle teilnehmenden Produkte und die entsprechenden Rabatte findet ihr direkt hier auf der Aktionsseite!

Nachrechnen lohnt sich auch bei den Samsung SuperDeals

Generell empfehlen wir natürlich dennoch die Preise zu vergleichen und auch mal einen Blick darauf zu werfen, wie teuer die Aktions-Produkte so in den vergangenen Monaten gewesen sind. So lässt sich dann ein Impulskauf vermeiden, der am Ende doch kein Geld spart. Außerdem gilt natürlich: Am meisten Geld spart man immer noch, wenn man gar nichts kauft. Wer aber ohnehin einen neuen 4K-TV oder gar ein 8K-Modell bzw. eine Spoundbar von Samsung im Auge hatte, der erhält nun eine gute Chance zum Stöbern.

Samsung QLED 8K SuperDeal
Die höchsten Rabatte kommen bei den QLED mit 8K zustande

Zumal es noch ein kleines Schmankerl gibt: Käufer eines Samsung QLED (ausgenommen Samsung Q6012), The Frame oder The Serif aus dem Modelljahr 2019 können für bis zu zwölf Monate Zugriff auf Sky Entertainment & Cinema Tickets erhalten (gilt nur für Neukunden von Sky Ticket). HD+ und waipu.tv (für waipu.tv Neukunden) sind ebenso für sechs Monate inbegriffen. Das Angebot lässt sich mit Gutscheincodes, die ab dem 01. Mai 2020 abrufbar sind, über den entsprechenden TV aktivieren.

Pro Haushalt ist die Teilnahme mit maximal zwei Aktions-TVs und / oder zwei Aktions-Soundbars möglich. Zuletzt gab es eine vergleichbare Aktion übrigens im Februar 2020 – ebenfalls auf Samsung QLED und Soundbars.

Preisvergleiche der Aktionsgeräte (idealo.de):

Nvidia Shield TV Pro (2019): Lieferengpässe sollen bald behoben sein

Aktuell ist die 2019 vorgestellte Nvidia Shield TV Pro im Handel praktisch nicht zu bekommen. Der Hersteller hat sich nun zu dem Problem geäußert und Besserung in Aussicht gestellt.

Wir haben ja die Nvidia Shield TV (2019) getestet, auch uns hat jedoch zum Testen nur das reguläre Modell, die „Röhre“ vorgelegen – nicht aber das höherwertige Pro-Modell, für das sich viele Nutzer interessieren. Denn das Design der Nvidia Shield TV Pro (2019) spiegelt auch eher die Linie der bisherigen Modelle wider und erscheint daher vielen als logisches Upgrade. Dumm nur, wenn der Mediaplayer im Handel derzeit praktisch nicht zu haben ist.

Einige Interessenten vermuteten nun sogar, das Nvidia die Shield TV Pro (2019) einfach klammheimlich eingestellt habe. Da sah sich der Hersteller nun genötigt, sich zu Wort zu melden: Denn die Nvidia Shield TV Pro (2019) sei keineswegs eingestampft und werde noch bzw. wieder produziert. So habe es leider durch die Corona-Krise erhebliche Probleme bei der Fertigung gegeben. Mittlerweile habe man die Querelen aber auflösen können und die Produktion laufe wieder auf Hochtouren. Man hoffe daher die Nachfrage bald decken zu können.

Laut Nvidia sollen bereits weitere Exemplare der Nvidia Shield TV Pro (2019) an die Partner rund um den Globus gehen. Bis die breite Verfügbarkeit aber in allen Regionen gewährleistet sei und man die Nachfrage überflügeln könne, dürften noch ein bis zwei Monate vergehen.

Die Nvidia Shield TV Pro (2019) ist dem regulären Modell überlegen

Die Nvidia Shield TV Pro (2019) bietet unter anderem mehr RAM als die Röhre, was gerade für diejenigen interessant ist, die an dem Mediaplayer mit Android TV auch Emulatoren nutzen. Denn jene laufen an der Nvidia Shield TV (2019) aufgrund der 2 GByte Arbeitsspeicher leider schlechter als am Vorgängermodell von 2017. Daher schielt sicherlich so mancher eher auf die Pro-Version.

Ein Vorteil der neuesten Shield-Modelle ist ganz klar, dass sie nun auch Dolby Vision unterstützen – das bleibt der 2019er-Generation nämlich vorbehalten. Außerdem ist verbessertes AI-Upscaling an Bord.

Loewe meldet sich zurück: „Made in Germany“ soll wieder glänzen

Der deutsche Hersteller Loewe will wieder mit „Made in Germany“ Kunden erobern. Die Fertigung im Firmensitz Kronach wurde bereits erneut aufgenommen.

So hat Loewe da ja eine sehr bewegte Geschichte hingelegt: Mitte 2019 musste man Insolvenz anmelden, die Zukunft sah für den Traditionshersteller erst einmal ungewiss aus. Rasch wurde klar, dass die Marke an neue Besitzer gehen würde, die genauen Bedingungen konnte man aber nur schwer absehen. Schließlich erhielt dann Skytec den Zuschlag und es sah zunächst danach aus, dass in Kronach nichts mehr gehen würde.

Es kam etwas anders und Loewe kündigte schon vorab für die IFA 2020, deren Zukunft allerdings angesichts der Corona-Krise recht ungewiss ist, neue TV-Modelle an. Nun hat uns der Hersteller selbst per Pressemitteilung über den aktuellen Stand der Dinge informiert. Demnach laufe die TV-Produktion in Kronach wieder. 90 Mitarbeiter seien am Standort aktuell beschäftigt. Loewe wolle sich nun neu positionieren. Für uns ist allerdings noch etwas offen, wie das funktionieren soll.

Loewe fertigt bereits wieder Fernsehgeräte in Kronach
Loewe fertigt bereits wieder Fernsehgeräte in Kronach

So heißt es, man wolle weiterhin das Qualitätsmerkmal „Made in Germany“ in den Fokus rücken. Zudem setze man auf eine „Handmanufaktur für OLED-Modelle“, zusätzlich zur automatisierten Fertigung. 30 spezialisierte Mitarbeiter setzen die Premium-OLEDs also von Hand zusammen. Jedem sollte aber klar sein, dass das Gros der Bauteile, auch die OLED-Panels, dennoch aus Asien stammt.

Wagt Loewe zu viel oder zu wenig?

Man kann sich nun darüber streiten, ob Loewe zu viel oder zu wenig wagt: Die neu gegründete Loewe Technology GmbH arbeitet unter einer neuen Geschäftsleitung, die Strategie klingt aber altbekannt. Und zuletzt funktionierte genau das Umwerben von Kunden mit „Made in Germany“ ja eben nicht. Angesichts der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise ist fraglich, ob Loewe da mit seinem Premium-Modell ausreichend Interessenten erreichen wird, wenn alle die Gürtel enger schnallen müssen.

Loewe Kronach
Kommt Loewe nun wieder auf Kurs?

Loewe will auch ein neues Zentrum für Forschung, Design und Entwicklung etablieren – ebenfalls in Kronach. So streckt man die Fühler über das LCD- und OLED-Segment hinaus aus. Bereits seit Februar 2020 läuft nun wieder die Versorgung von Loewe Serviceteilen. Zeitgleich hat man wieder mit der Auslieferung von Produkten aus dem bekannten Portfolio an Handelspartner begonnen – etwa dem aktuellen Topmodell Loewe bild 7. Nun darf man gespannt sein, was die Zukunft für Loewe so bringen wird.

1.100 kostenlose Bildungsfilme für Amazon Prime Abonnenten

Amazon möchte Eltern beim „Homeschooling“ unterstützten und hat dafür eine eigenes Angebot auf Prime Videos ins Leben gerufen. Prime Abonnenten können darüber 1.100 kostenlose Bildungsfilme wiedergeben!

Das Lehrmaterial stammt aus dem Portfolio von Studio Hamburg und JPP Medien. Rund 1.100 Bildungsfilme aus den Bereichen Grundschule, Deutsch, Mathematik, Englisch, Biologie, Physik, Chemie, Technik, Geografie oder Musik sollen den Kindern, die aktuell keine Schule besuchen können wichtiges Wissen vermitteln. Es gibt sogar eine eigene Rubrik für Kinder mit Hörschwäche „Gehörlose Lerner“. Die Verantwortlich bekräftigen, dass sich die Filme und Serien an den Bildungsplänen für Grundschulen und weiterführenden Schulen orientieren.

Es gibt sogar spezielle Lernangebote für gehörlose Schüler
Es gibt sogar spezielle Lernangebote für gehörlose Schüler

Das Lernmaterial ist auf verschiedene Alters- und Schulklassen ausgerichtet. Unter den Filmen und Serien finden sich nicht nur Programme für Grundschüler, auch Berufsschüler oder Abiturienten können hier ihren Wissensstand auffrischen. Das komplette Sammelsurium an Wissen findet man auf dieser Aktionsseite von Amazon Prime Video.

Prime Abonnement 30 Tage testen

Wie angemerkt können die Inhalte lediglich mit einem aktiven Amazon Prime Abonnement genutzt werden. Dieses kann auch 30 Tage kostenlos getestet werden. Danach werden 7.99 Euro im Monat oder vergünstigt 69 Euro im Jahr fällig. Neben den Lehrinhalten stehen Prime-Abonnenten auch Filme und Serien in HD und 4K Qualität (inkl. HDR) kostenlos zur Verfügung. Es ermöglich einem auch Zugriff auf rund 2 Millionen Songs auf Amazon Music. Zudem profitiert man vom kostenlosen Versandservice, was in diesen Tagen gar nicht so unpraktisch ist.

Eine ähnliche Aktion hat Netflix bereits vor einer Woche ins Leben gerufen und lehrreiche Dokumentationen kostenlos auf Youtube bereitgestellt. Leider sind die Filme nur in englischer Sprache verfügbar. Deutsche Untertitel stehen jedoch bereit.

Keine Gnade für Universal: Weltweit größte Kinokette kündigt Boykott an

Universal hat angekündigt, dass man in Zukunft stärker auf den digitalen Vertrieb für seine Filme setzen wolle. Eine Antwort der größten Kinokette der Welt, AMC Theatres, ist prompt erfolgt.

AMC Theatres reagiert damit auf die Aussagen des NBCUniversal-Geschäftsführers Jeff Shell. Letzterer hatte erklärt, dass sein Arbeitgeber in Zukunft plane Filme zeitgleich in den Kinos anlaufen zu lassen und digital zum Kaufen / Leihen anzubieten. Beeinflusst wurde man da vom großen Erfolg von „Trolls World Tour“. Zumal Universal bei digitalem Kauf / Verleih geringere Anteile an seine Partner abgeben muss.

Logischerweise empfinden die Kinobetreiber diese Pläne als Bedrohung: Denn wenn Filme zeitgleich zum Einstand im Kino auch fürs Heimkino verfügbar sind, dann bleibt eben der ein oder andere sicherlich lieber daheim und schaut den Film zu Hause mit Familie und Freunden. AMC Theatres hat sich daher in einem offenen Brief gegen die Strategie gestemmt. Man habe keine andere Wahl, als alle Filme von Universal fortan zu boykottieren. Man werde sie in keinem seiner über 1.000 Kinos rund um den Globus mehr zeigen.

AMC Theatres erklärt, dass Universal bei seinem Vorgehen keinerlei Gedanken an die Kinobetreiber und ihre Zukunft verschwende. Für Universal möge die angekündigte Strategie Vorteile haben, für die Kinos habe sie ausschließlich Nachteile. Folglich sei falsch zu erwarten, dass man einfach stillhalte und mitspiele. Allerdings sei man weiterhin für den Dialog offen, sollte Universal seine Pläne noch anpassen. Andernfalls ende eine über Jahrzehnte andauernde Partnerschaft nun eben.

AMC Theatres will andere Studios von ähnlichen Schritten abschrecken

Natürlich hat die ungewöhnlich schnelle und harte Reaktion der AMC Theatres auch noch einen anderen Sinn: So möchte man andere Vertriebe wie Disney, Paramount, Sony und Co. abschrecken, damit sie nicht ähnliche Pläne erwägen. Immerhin hat ja auch schon Disney begonnen Filme wie „Artemis Fowl“ direkt zum hauseigenen Streaming-Angebot Disney+ zu hieven. Es handelt sich also auch um einen Warnschuss für die weiteren Hollywood-Studios. Laut AMC Theatres habe Universal schon lange Pläne gehegt, um Filme am ersten Tag der Kinopremiere auch ins Heimkino schieben zu können. Nun habe man die Corona-Krise quasi als Vorwand ausgenutzt.

AMC Theatres habe das Experiment rund um „Trolls World Tour“ hingenommen, weil es sich laut Universal um eine Ausnahme habe handeln sollen. Nun sei aber ein Punkt erreicht, an dem man nicht akzeptieren könne, wie Universal ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse seiner Partner aus der Kinobranche agiere. Man sei extrem enttäuscht und hoffe zwar auf weitere Gespräche, sei aber auch bereit fortan getrennte Wege zu gehen.

Superhelden zum Schnäppchenpreis: iTunes reduziert unzählige UHD-Filme auf 3.99 (Kauf)

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iTunes lässt uns an das Gute glauben und reduziert unzählige Superhelden-Filme auf 3.99 Euro. Im Angebot hätten wir Wonder Woman, Batman und die Justice League zum Schnäppchenpreis!

Wünschen wir uns nicht alle einen Superhelden, der kurzen Prozess mit Covid-19 macht? Apple verschafft und zumindest beste Unterhaltung und versorgt uns mit Superhelden unterschiedlichster Klassen. Da hätten wir die Amazone (Wonder Woman), eine Fledermaus (Batman), ein Antihelden-Club (Suicide Squad), einen Frauenheld (Grease) und zuletzt einen Ehrenmann (Eine Frage der Ehre). Alle Titel stehen in 4K Auflösung mit HDR (meist Dolby Vision) zur Verfügung und das zum Schnäppchenpreis von nur 3.99 Euro. Dabei handelt es sich um den Kaufpreis und somit könnt ihr die Titel so oft ihr wollt auf verschiedensten Geräten (iPhone, iPad, Mac, Samsung Smart TV, Apple TV 4K usw.) streamen.

Klickt einfach auf das Cover eines der nachfolgenden Filme und ihr werdet gleich zum Angebot auf iTunes geleitet. PS: Apple gibt immer keine Auskunft wie lange eine Verkaufsaktion läuft, somit sollte man sich nicht zu viel Zeit lassen, wenn man einen interessanten Artikel erspäht hat!

Superhelden-Filme für 3.99 Euro:

 

Apple hat aber noch viele weitere Titel reduziert, darunter auch weitere Superhelden-Filme. Der Preis liegt bei nachfolgenden Filmen bei 5.99 Euro, immer noch ein Schnäppchen, wenn man bedenkt, dass vergleichbare 4K Blu-rays gerne mal das drei- bis fünffache kosten! Uns springen hier gleich beliebte Titel wie „The Revenant“, „Sully“, „Dunkirk“, „Shazam!“, „2001: Odyssee im Weltraum“ oder „Werner- Beinhart!“ ins Auge. Stöbert doch gerne mal über die 5.99 Euro Schnäppchen:

Filme & Superhelden für 5.99 Euro!

Mehr iTunes Filme in 4K-Qualität mit HDR (HDR10/Dolby Vision) und Dolby Atmos 3D Sound findet ihr in unserer Gesamtübersicht!

Digitale Veröffentlichung statt Kino: Erfolg von „Trolls World Tour“ zeigt alternative Zukunft auf

Universal Pictures entschied sich den Film „Trolls World Tour“ digital zu vertreiben, als eine Veröffentlichung im Kino wegen der Corona-Krise unmöglich wurde. Der Schachzug hat sich nun als sehr lukrativ erwiesen.

Demnach habe „Trolls World Tour“ über den digitalen Verleih in rund 3 Wochen für Universal mehr Geld erwirtschaftet, als der erste Teil, „Trolls“ in fünf Monaten im Kinovertrieb. Zumindest gilt das für die USA. Dort nahm „Trolls World Tour“ ca. 100 Mio. US-Dollar über digitale Leihgebühren ein. „Trolls“ kam dort anno dazumal auf ein regionales Einspielergebnis von 153,7 Mio. US-Dollar.

Weil Universal aber ca. 50 % der Einnahmen an die Kinobetreiber abgeben muss, beim Streaming hingegen 80 % der Einnahmen einheimst, soll der digitale Vertrieb sich nun für das Hollywood-Studio als lukrativer erwiesen haben. Folgerichtig wäge man nun intern ab auch in Zukunft einige Filme vielleicht lieber direkt digital starten zu lassen und das Kinofenster ganz wegzulassen. Allerdings sind die Kinobetreiber von diesen Gedankenspielen natürlich alles andere als begeistert.

Funktionieren dürfte diese Masche aber ohnehin nicht für jeden Film. Man sollte bedenken, dass „Trolls World Tour“ zudem in einem besonderen Szenario gestartet ist: In der Corona-Krise suchten gerade Kinder und Familie nach Unterhaltung, sodass der Animationsfilm vom Genre her perfekt passte. Außerdem wurde Universals Experiment von viel Presserummel begleitet, was viele Zuschauer erst darauf aufmerksam gemacht haben dürfte.

Teure Blockbuster werden weiterhin ins Kino kommen

Somit dürfte dieses Modell vielleicht für bestimmte Animationsfilme oder Indie-Filme funktionieren, teure Blockbuster jenseits der 100 oder gar 200 Mio. US-Dollar an Kosten werden aber weiterhin ein Kinofenster benötigen, um ihre Kosten wieder einzuspielen. Zumal ja nach den Kinovorführungen ebenfalls der digitale Vertrieb und die physische Veröffentlichung im Heimkino folgt.

Je nach Studio wird da auch anders mit der Krise umgegangen. Auch Disney schiebt etwa einige Streifen, beispielsweise „Artemis Fowl“, direkt zu Disney+. Potenzielle Kassenschlager, wie die kommenden Marvel-Filme, hat man aber verschoben. So dürfte es dann auch in Zukunft vom Einzelfall abhängen, wie die Studios vorgehen. Man scheint aber für Experimente sehr offen zu sein.

So täuscht Disney+ seine Abonnenten: WQHD statt 4K (56% weniger Pixel)

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Die Drosselung der Bitraten nimmt bei Disney+ unschöne Formen an. Videostreams werden nicht mehr in den angegebenen Auflösungen (4K, HD) wiedergegeben und es gibt keine Möglichkeit für Abonnenten dies zu prüfen.

Wer einen Stream mit 4K oder HD startet darf doch erwarten, dass dieser in der angegebenen Bildqualität wiedergegeben wird. Das ist beim neu gestarteten Streamingservice Disney+ leider nicht der Fall. Wir wissen bereits, dass alle großen Streaminganbieter ihre Übertragungsraten gedrosselt haben. Dabei berufen sich die Unternehmen auf einen Aufruf des EU-Kommissar Thierry Breton, der die Dienste dazu aufrief in Hinblick auf die Coronakrise deren Bitraten zu reduzieren, um die Infrastruktur des Internets nicht zu überlasten. Gesagt getan. Netflix, Prime Video, Youtube und Disney+ folgten dem Aufruf, denn: weniger Traffic bedeutet weniger Kosten. Doch was Disney+ hier abzieht, grenzt schon fast an Betrug.

Disney Plus: Kein Atmos und WQHD statt 4K

Aufgrund der gedrosselten Bitrate liefert Disney+ aktuell keinen Dolby Atmos 3D Sound aus. Das ist vielleicht noch zu verkraften, haben viele Nutzer eh keine Dolby Atmos-fähige Soundanlage bzw. nur der Originalton liegt in Dolby Atmos vor. Jedoch schummelt Disney+ auch gewaltig bei der Auflösung. Titel die in 4K angepriesen werden, laufen in der erwarteten Auflösung von 3.840 x 2.160 Bildpunkten über das Display, sondern lediglich mit 2.560 x 1.440 Pixeln! Das ist eine Reduzierung der Gesamtpixel um rund 56 Prozent!

Avengers Endgame WQHD statt 4K auf Disney Plus
56% weniger Pixel: Avengers Endgame wird nur in WQHD Auflösung statt 4K auf Disney+ gestreamt || Bild: surround-sound.info

720p statt Full-HD

Ähnlich verhält es sich auch bei HD (Full HD) Streams auf Disney+. Hier wird von 1.920 x 1.080 Bildpunkten, was der Qualität einer Blu-ray entspricht, auf lediglich 1.280 x 720 Bildpunkte reduziert. Ebenfalls eine Reduzierung um 56 Prozent! Und ja diese Reduzierungen können wir mit dem bloßen Auge sehen. Bei Netflix ist die Bitrate des Videostreams ebenfalls reduziert, es werden jedoch die nativen 3.840 x 2.160 Bildpunkte ausgegeben. Jetzt kann man sich natürlich streiten was am Ende besser aussieht. Denn bei beiden Streamingdiensten ist die Artefaktbildung zum Teil deutlich erkennbar, da sich die Bitrate des Videostreams in etwa auf dem gleichen Niveau befindet (8-10 Mbps).

Zum Vergleich: Lost in Space auf Netflix wird nativ in 4K gestreamt
Zum Vergleich: Lost in Space auf Netflix wird nativ in 4K gestreamt || Bild:surround-sound.info

Die Amerikaner sind übrigens von der Drosselung nicht betroffen. Nico von Surround-Sound.info hat auch gleich die Gegenprobe gemacht und sich über einen VPN auf einen US-Account von Disney+ eingewählt. Dort wird nicht nur Dolby Atmos 3D Sound ausgegeben, auch der Videostream wird nativ in 4K und HD (1080p) dargestellt – bei voller Bitrate.

Was haltet ihr davon? Ist die Drosselung eurer Meinung nach gerechtfertigt und wenn ja, sollte Disney+ zumindest die Kommunikation gegenüber seinen Kunden verbessern und die Titel nur in dieser Qualitätsstufe ausweisen, in der sie auch gestreamt werden?

Sky und der Fußball: Bundesliga-Rechte können an jeden gehen

Noch ist offen, an wen die Rechte für die Spielzeiten 2021 /2022 und 2024 / 2025 der deutschen Fußball-Bundesliga gehen sollen. Laut DFL stünden weder Sky Deutschland noch DAZN besser da als die Konkurrenz.

Dabei ist für die Vereine wichtig, dass eine verbindliche Einigung erzielt wird, denn selbst wenn es nur Geisterspiele geben sollte, benötigt man dringend die Einnahmen aus den TV-Übertragungen. Durch die Schließung der Stadien für Publikum brechen für jeden Club aktuell Millioneneinnahmen weg. Der DFL-Chef Christian Seifert hat erklärt, dass die Vergabe grundsätzlich laufen solle wie auch in den letzten Jahren. Doch erst im Juni wird es Klarheit dazu geben, wer den Zuschlag erhalten könnte.

Dabei stecken DFL und auch interessierte Anbieter wie Sky Deutschland und DAZN aber in einem Dilemma: Einerseits will die DFL sich schnell Einnahmen sichern, andererseits sind auch die Medienunternehmen von der Krise gebeutelt und benötigen Zeit, um abzuschätzen, wie viel Geld sie überhaupt legitim in die Fußballrechte investieren können. Denn gerade Sky, einer der sonst wichtigsten Bieter, leidet aktuell unter dem Wegfall seiner Sportübertragungen, die sonst viele Kunden binden.

So ist es kein Geheimnis, dass genau deswegen viele Abonnenten das im Vergleich teure Abonnement beim Pay-TV-Anbieter gekündigt haben und sich mit Alternativen begnügen. Denn das wichtigste Argument für Sky Deutschland, der Sport, ist aktuell hinfällig. Nun gilt es den Weg aus der Krise zu finden. Neukunden kann man aktuell nur schwer gewinnen, denn die Ausstrahlung von Archivmaterial lockt niemandem hinter dem Ofen hervor.

Für die gültigen Verträge sagte Sky der DFL Vorauszahlungen zu, wofür Seifert dann auch großen Dank aussprach. Durchschnittlich 876 Mio. Euro im Jahr zahlt Sky Deutschland an die DFL. Vorteile für die neue Runde der Rechtevergabe solle Sky dadurch aber nicht erhalten. Da werde das Bundeskartellamt weiterhin Aufsicht führen, damit niemand bevorzugt oder aber benachteiligt werde.

Bundesliga: Rechtevergabe bleibt diskriminierungsfrei

Entsprechend soll also die Rechtevergabe diskriminierungsfrei bleiben. Es gebe keine individuellen Vor- oder Nebenabsprachen mit einzelnen Bietern. Den Zuschlag wird also das meistbietende Unternehmen erhalten. Sky könnte aber eine kleine Lücke ausnutzen, sollte man knapp überboten werden: Liegt der Unterschied zwischen dem höchsten und dem zweithöchsten Gebot unter 20 %, dann darf die DFL frei entscheiden, welcher der Bieter zum Zuge kommt – und könnte auch seinem alten Partner Sky Deutschland die Hand reichen.

Auch bei klassischen TV-Sendern sind die Werbeeinnahmen aktuell eingebrochen, denn viele Unternehmen haben die Budgets in der Corona-Krise gekürzt. Ganze Industriezweige, etwa die Touristikbranche, die Gastronomie und die Konzertveranstalter, sind ja auch lahmgelegt. Amazon profitiert allerdings beispielsweise von Rekordmengen an Bestellungen – vielleicht nutzt also der Streaming-Anbieter die Gunst der Stunde? Warten wir es ab.