Start Blog Seite 736

Google Chromecast Ultra mit Android TV steht in den Startlöchern

Ein neuer Google Chromecast Ultra wurde in Taiwan bereits zertifiziert. Somit rückt der Launch eines neuen Streaming-Mediaplayers in greifbare Nähe.

Wir hatten ja schon im März darüber berichtet, dass Google einen neuen Chromecast Ultra zu planen scheint. Nun verdichten sich die Informationen, denn ein neuer Dongle erhielt die Zertifizierung bei der taiwanesischen NCC. Der neue Google Chromecast Ultra soll nun, wie die Nvidia Shield TV, Android TV als Betriebssystem verwenden. Zudem soll auch eine Fernbedienung im Lieferumfang enthalten sein.

Als Modellbezeichnung ist bei der NCC nun GPJ110 für den Dongle genannt, während die Fernbedienung als GPJ100 geführt wird. Leider fehlen allerdings Bilder zu den jeweiligen Geräten. Bisher lieferte Google seine Chromecast jeweils ohne Fernbedienungen aus, sodass da offenbar ein Wechsel ansteht. Man darf auch davon ausgehen, dass die zweite Generation des Chromecast Ultra neben HDR10 auch Dolby Vision und sicherlich auch HDR10+ unterstützen dürfte. Denn der Play Store bereitet ebenfalls die Unterstützung vor.

Außerdem soll die Fernbedienung für den neuen Google Chromecast Ultra über ein Mikrofon verfügen, das dann den Assistant aktivieren könnte. An der Remote soll auch ein Knopf sitzen, um direkt das Mikrofon bzw. den digitalen Assistenten aufzurufen. Leider wissen wir über die technischen Funktionen des kommenden Google Chromecast Ultra sonst jedoch noch nichts Handfestes.

Preis und Veröffentlichungstermin des Google Chromecast Ultra 2020 sind noch offen

Folgerichtig sind auch der Preis und das Veröffentlichungsdatum des Google Chromecast Ultra der zweiten Generation noch offen. Klar ist, dass Google damit eben wieder auf direkten Konfrontationskurs zu den Amazon Fire TV 4K gehen dürfte. Das wichtigste Upgrade ist eben im Betriebssystem zu finden, da man zu Android TV wechseln will.

Da die Zertifizierung durch diverse Behörden angeleiert wurde, ist davon auszugehen, dass die offizielle Vorstellung des neuen Chromecast Ultra schon bald stattfinden sollte. Bisher enthält sich Google aber noch eines Kommentares. Vermutlich wollte man den Chromecast Ultra des Jahres 2020 auf der diesjährigen Google I/O zeigen, die ja wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden musste.

Lieferzeiten für Filme und Serien auf Amazon.de liegen wieder bei 1-2 Tagen

4

Die Nachfrage an „lebenswichtigen Artikel“ auf Amazon.de scheint etwas abzuflauen und so beginnt das Unternehmen wieder Entertainment-Produkte wie DVDs, Blu-rays und 4K Blu-rays innerhalb von 1-2 Tagen auszuliefern. 

Die Abflachung der Ansteckungs-Kurve (kumuliert) wurde vorerst erreicht. Damit geht auch eine gewisse Beruhigung in der Bevölkerung einher. Die Bestellungen von lebenswichtigen Artikeln wie Lebensmitteln, Haushaltsgeräten oder Ausstattung für das Home-Office wurden daher in den letzten Wochen bei Amazon.de vorgezogen. Die Auslieferung von „unnötigen“ Produkten, darunter auch Spiele für Konsolen oder Filme und Serien wurden hinten angestellt – angeblich auch um die Mitarbeiter vor einer Infektion durch Covid19 zu schützen. Jetzt fährt Amazon die Lieferzeiten für die Entertainment-Kategorien wieder langsam zurück, viele Titel werden wie gewohnt in 1-2 Tagen ausgeliefert. Die Option der Same-Day-Lieferung wird im Warenkorb aber immer noch nicht angeboten.

4K Blu-rays sind wohl nicht „essentiell“

Wer sich jedoch für 4K Blu-rays interessiert, der wird nur geringfügige Verbesserungen bei der Lieferzeit feststellen können. Neuheiten wie „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ und „Die Skywalker Saga 4K UHD“ sind mit ihrem nahenden Releasedatum 30. April 2020 angegeben, die Lieferung verzögert sich jedoch laut Bestätigungs-Email angeblich um mehrere Tage. Unsere Versionen, sollen z.B. erst am 5. Mai 2020 eintreffen. Einige Titel sind in bestimmten Konfigurationen auch gar nicht via Amazon Prime bestellbar. So begrüßt uns bei der 4K Blu-ray von „Joker“ ein „derzeit nicht auf Lager“. Hier müsste man auf Drittanbieter über den Marketplace ausweichen.

4K Blu-rays für Titel wie "Pokémon Meisterdetektiv Pikachu " haben immer noch eine Lieferzeit von über 1 Woche (Stand 28. April 2020)
4K Blu-rays für Titel wie „Pokémon Meisterdetektiv Pikachu “ haben immer noch eine Lieferzeit von über 1 Woche (Stand 28. April 2020)

Games mit „Next-Day-Delivery“

Bei den Games sieht es da schon weitaus besser aus. Die Download-Codes für den Playstation Store, Xbox Live oder den Nintendo eShop werden natürlich wie gehabt sofort nach Zahlung via Email versendet. Bei den physischen Produkten wie „Animal Crossing (Switch)„, „Mario Kart 8 Deluxe (Switch)“ oder „Fifa 20 (PS4)“ scheint die „Next-Day-Delivery“ wieder zu greifen. Wenn man bis zu einem bestimmten Zeitpunkt bestellt, bekommt man als Prime-Mitglied seine Lieferung bereits für den nächsten Tag zugesichert. Wieso ein Spiel jetzt weitaus wichtiger ist als ein Film oder eine Serie können wir uns jetzt auch nicht erklären – vielleicht weil Nutzer dadurch mehr Zeit Zuhause verbringen, als mit einem 2-stündigen Blockbuster.

Die Lage bei Amazon scheint sich somit wieder zu normalisieren. Das Unternehmen muss (bzw. sollte) weiterhin an die Sicherheit seiner Lagerarbeiter denken. Wir denken, jeder kann die zusätzliche Lieferzeit ertragen, solang dafür die Gesundheit eines Dritten nicht gefährdet wird.

Star Wars Episode 9: Der Aufstieg Skywalkers ab 4. Mai auf Disney+

4

Na da hat sich die PR-Abteilung von Disney+ mal so richtig ins Zeug gelegt. „Star Wars Episode 9: Der Aufstieg Skywalkers“ startet weltweit am 4. Mai auf dem Streamingservice Disney+. 

Bereits letzte Woche hat Disney+ die Neuheiten für den kompletten Mai 2020 bekannt gegeben. Alle Neuheiten? Nicht ganz, denn eine der wichtigsten Neuzugänge hat uns das Imperium mit der Maus verschwiegen. Zum „internationalen Star Wars Tag“ am 4. Mai (May The 4rth Be With You) startet die finale Episode der Skywalker Saga auf Disney+ – gerade mal 4 Tage nach dem offiziellen Verkaufsstart der Disc-Versionen (DVD, Blu-ray, 3D Blu-ray und 4K Blu-ray). Bleibt abzuwarten, in welcher Qualität der jüngste Star Wars Film auf der Streamingplattform präsentiert wird. Wir spekulieren auf einen 4K Stream mit HDR (inkl. Dolby Vision) und ggf. englischsprachigem Dolby Atmos. Da dürfte sich der ein oder andere wirklich Fragen: Wieso dann eigentlich noch die Disc-Variante kaufen?

Gedrosseltes Vergnügen

Wir denken, dass das audiovisuelle Spektakel in einigen Haushalten etwas getrübt über die Bildschirme flimmern wird. So wie es nämlich aussieht, hält Disney+ an der Drosselung der Bitrate fest, genauso wie Netflix, Prime Video und Youtube. Bildartefakte können auftreten. Zudem ist Dolby Atmos (die Originaltonspur) laut Disney aufgrund der gedrosselten Bitrate leider nicht drin. Sicherlich ein Grund vielleicht doch auf die 4K Blu-ray-Variante der einzelnen Star Wars Titel oder gleich zur ganzen „The Skywalker Saga“ 9-Film-Set greifen. Wie bereits angemerkt steht der Release der Disc-Varianten am 30. April 2020 kurz bevor.

USA First!

Ach übrigens: Disney+ ist eigentlich nicht immer so freundlich zu den deutschen Nutzern. Selten, dass ein Release auf der Streamingplattform parallel zum US-Termin bei uns landet. Ein Grund hierfür können unter anderem die fehlenden Synchronisationen sein, bei Titeln mit vorhandener Synchro (z.B. „Maleficent: Mächte der Finsternis“ oder „Die Eiskönigin 2“) können wir jedoch nicht ganz nachvollziehen, wieso deutsche Abonnenten zum Teil zwei Monate länger warten müssen.

Maxdome: Im Sommer 2020 ist endgültig Schluss

0

Maxdome wird im Sommer 2020 endgültig eingestampft. Stattdessen verlagert sich die Aufmerksamkeit von ProSiebenSat.1 nun natürlich auf Joyn.

Joyn ist ein Streaming-Angebot von ProSiebenSat.1, das neben exklusiven Inhalten auch Zugriff auf das TV-Programm und weiteren Content bündelt. Gestartet ist Joyn im Juni 2019 und kam schon kurz nach dem Launch, im August 2019, auf über 3,8 Mio. Nutzer. Im November des letzten Jahres ergänzte man dann überdies noch eine kostenpflichtige Premium-Stufe namens Joyn+, welche das Angebot weitgehend werbefrei macht und weitere Inhalte freischaltet.

Für Maxdome ist da als separate Plattform kein Platz mehr und schon seit einer ganzen Weile leitet die Website des On-Demand-Anbieters nur noch zu Joyn weiter. Lediglich Bestandskunden dürfen sich noch in ihre Konten einloggen. Schon innerhalb der nächsten Wochen will man aber die vollständige Migration der Maxdome-Abonnenten zu Joyn abschließen. Schon 2019 hatte ProSiebenSat.1 angekündigt, dass Maxdome im Verlauf des Jahres 2020 das Zeitliche segnen werde. Schon seit März 2020 wurde die Neuregistrierung abgeschafft.

Weiterhin geben soll es erst einmal den Maxdome Store. Dort sollen sich Bestandskunden zum Kauf von Filmen weiterhin einloggen können – auch über den Sommer 2020 hinaus. Maxdome dürfte aber keine großen Aktivitäten mehr starten, was sich sicherlich auch auf das Filmangebot auswirken wird. Joyn steht da aktuell natürlich durchaus gut da, denn durch die Corona-Krise dürften mehr Leute auf das Angebot zugreifen, was durch die Werbung sogar für Mehreinnahmen sorgen könnte.

Joyn kommt auf mehr als 6,5 Mio. aktive Nutzer

Laut ProSiebenSat.1 verfüge Joyn mittlerweile über mehr als 6,5 Mio. aktive Nutzer. Maxdome bleibt übrigens nun sogar etwas länger bestehen als geplant: Ursprünglich wollte man das Angebot sogar schon im ersten Quartal 2020 dichtmachen. Nun bleibt immerhin noch der Sommer 2020. Ein genaues Datum für die Abschaltung von Maxdome hat man im Übrigen leider noch nicht genannt.

Joyn soll statt Maxdome Abonnenten locken

Nun ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Marke maxdome komplett zu Grabe getragen wird. Da die Nutzerbasis eher überschaubar geblieben ist, werden wohl nur wenige Anwender das Angebot ernsthaft vermissen.

Hollywood schmiedet Pläne zur Fortsetzung der Film- und Serienproduktion

Das Coronavirus hat Hollywood beinahe zum kompletten Erliegen gebracht. Nun schmiedet man in der Traumfabrik aber Pläne, um die Film- und Serienproduktion wieder aufzunehmen.

So sind die wirtschaftlichen Verluste für alle Beteiligten enorm. Nicht nur Studios wie Warner Bros, Paramount oder Universal mussten Film- und Serienproduktionen temporär wegen der Corona-Krise aus Eis legen, auch Streaming-Anbieter wie Disney+, Amazon Prime Video und Netflix ereilte mit ihren Eigenproduktionen das gleiche Schicksal. Nun laufen Pläne um mit kleineren Sets die Dreharbeiten wieder aufzunehmen.

Genauere Zeitpläne sollen aber immer noch fehlen und bisher planen unterschiedliche Produktionsfirmen natürlich auch individuell. Es kursieren also mehrere Entwürfe zu geplanten Szenarien. In einem Entwurf werden 14-tägige Quarantänen für alle Mitarbeiter vorgeschlagen, bevor die Dreharbeiten erneut anlaufen. Auch Tests auf COVID-19 werden in dem Entwurf vorgesehen.

Die an der Produktion beteiligten müssten sich dann natürlich von der Außenwelt abschotten – etwa könnten abgelegene Hotels gemietet werden, die zuvor gründlich gereinigt werden müssten. Solange die Film- und Serienproduktion dann liefe, stünden Cast und Crew quasi arbeitsbedingt unter Quarantäne. Zudem seien drei „Pods“ vorgesehen: 1. für On-Set-Cast und -Crew 2. für Make-Up, Hair, Catering, etc. 3. für Set-Design und weitere Vorbereitungen. Diese würde man dann quasi auch möglichst separieren.

Viele Kreative könnten angesichts des Modells abwinken

Die Frage bleibt, wie viele Regisseure und Schauspieler sich auf solche Arbeitsbedingungen einlassen würden. Allerdings sitzen viele Kreative aus Hollywood nun gelangweilt in ihren Villen herum und sehnen sich ohnehin nach Abwechslung. Es würde in diesem Szenario dann auch weitere Mitwirkende aus der Ferne geben – etwa für die Post-Produktion oder die Komposition des Soundtracks. Diese Mitarbeiter müssen ja ohnehin nicht vor Ort sein.

Gleichzeitig wird eingeräumt, dass derartige Drehbedingungen sich nur für einige Filme eigenen – einen Blockbuster wie „Avengers: Endgame“ könnte man unter diesen Bedingungen nicht produzieren. Ein kleines Drama wie „127 Hours“ aber sehr wohl. Auch ein Film wie „300“, der vor allem in der Post-Production viel Aufwand benötigt und exzessiv auf Greenscreen setzt, wäre unter derartigen Voraussetzungen machbar.

Man muss aber mal abwarten, ob die Pläne wirklich umgesetzt werden, denn schließlich müssten auch die Versicherungen mitmachen. Deswegen gibt es eben auch noch keinen Zeitrahmen. Vielleicht wäre Juli 2020 realistisch, vielleicht auch erst August 2020.

Stellt Sonos am 6. Mai eine neuen Soundbar und Subwoofer vor?

Wie Sonos über seinen Twitter-Kanal kommuniziert, gibt es am 6. Mai 2020 eine Ankündigung des Klangspezialisten. Es gibt einige Hinweise, nachdem es sich um eine neue Soundbar und einen Subwoofer handeln soll.

So gibt es aktuell auf der deutschen Webseite von Sonos eine Verkaufsaktion für die derzeit lieferbaren Geräte Playbar (Soundbar) und Sub (Subwoofer) mit einem Rabatt von jeweils 150 Euro. Die Aktion endet am 5. Mai 2020, also einen Tag vor der geplanten Neuankündigung. In der Vergangenheit ist Sonos bei der Vorstellung neuer Geräte ähnlich vorgegangen. Es wird versucht die „alten“ Geräte am Markt zu bereinigen um im Lager und den Verkaufsflächen der Händler Platz für die neue Ware zu machen. Sonos versteht es nicht unbedingt einen Spannungsbogen aufzubauen.

Sprachassistenten und Dolby Atmos?

Mit einem Preis von ehemals 800 Euro (aktuell auf 650 Euro reduziert) gehören der Playbar und Sub zu den teuersten Geräten im Sonos-Lineup. Entsprechend wichtig ist die Klangqualität und der Funktionsumfang, um eine Rechtfertigung gegenüber den meist günstigeren Komplettsystemen der Mitbewerber zu erreichen. Naheliegend wäre z.B. die Integration beliebter Sprachassistenten wie Google Assistant oder Amazon Alexa. Entsprechend müssten die neuen Geräte mit einem Mikrofon ausgestattet werden.

You won't want to miss this.

— Sonos (@Sonos) April 24, 2020

Zudem wäre für viele Nutzer sicherlich die Unterstützung von Apples drahtloser Übertragungstechnologie AirPlay 2 interessant. Das Fehlen dieses Features wird auch immer wieder in Foren und Hardware-Tests bemängelt. Dolby Atmos 3D Sound, bzw. dessen Verarbeitung (Dekodierung) könnte die neue Soundbar von Sonos weit nach vorne bringen. Vielleicht wäre sogar die Verlinkung mit weiteren Sonos-Lautsprechern möglich um ein echtes Surround-Erlebnis zu ermöglichen.

Enttäuschend wären neue Geräte mit marginalen Änderungen und ähnlichem Preispunkt. Lassen wir uns einfach überraschen! Wir berichten natürlich direkt, sobald uns die Neuvorstellungen von Sonos erreichen!

LG stellt Support für Technicolors „Advanced HDR“-Format und Picture Mode ein

Wie aus mehreren Quellen hervorgeht, hat LG die Unterstützung für Technicolors „Advanced HDR“-Format und den damit verbundenen Picture Mode eingestellt. Das gilt für alle 2020er Modelle.

LG Electronics hat bereits bei allen OLED und NanoCell TVs aus 2020 die Unterstützung für die „Advanced HDR“ und den „Technicolor Picture Mode“ entfernt. Der Grund hierfür dürfe allen einleuchten, das Format überhaupt keine Verwendung findet. Der Standard ist so etwas wie ein „Überbleibsel“ aus der Zeit, in der man noch nicht ganz genau wusste, welche HDR-Formate sich in naher Zukunft durchsetzen werden. Das ist auch sicherlich der Grund gewesen, wieso LG bei seinem damaligen 2016er Lineup in die Vollen gegangen ist und neben „Technicolor Advanced HDR“ auch HDR10, HLG (Hybrid-Log Gamma) und Dolby Vision HDR unterstützt hatte.

Keine Inhalte mit Technicolor Advanced HDR

Bedeutet im Umkehrschluss, es fehlt nicht nur an Inhalten für Technicolor Advanced HDR, sondern auch an Hardware, die das Format wiedergeben kann. Lediglich LG Electronics hatte seinen Support in den letzten Jahren zugesichert, den Fokus aber dann doch eher auf Dolby Vision gelenkt, welches nicht nur bei Hardware-Herstellern weit verbreitet ist, sondern auch in Kino-, Film- und Serienproduktionen zum Einsatz kommt. Alleine Apple bietet über seine iTunes-Plattform über 400 Titel mit Dolby Vision HDR an. Es gibt sogar eigene Dolby Cinemas, die die Vorteile des dynamischen HDR-Formates kombiniert mit dem einnehmenden Dolby Atmos 3D Sound hervorheben.

UHD Allianz mit DirectTV, Dolby, Netflix, Panasonic, Samsung, Sharp, Technicolor, Disney, 20th Century Fox und Warner Bros.
Technicolor ist unter anderem Mitglied der UHD Allianz

Formatkriege fordern Opfer

Wie leid es uns auch für die Kollegen für Technicolor tut, wer in einen Formatkrieg zieht muss damit rechnen, dass man als Verlierer vom Feld zieht. Der Markt bereinigt sich sozusagen von selbst und für die Kunden wird es dadurch etwas übersichtlicher. Wir vermuten, dass neben dem statischen HDR10 nur noch HLG und Dolby Vision eine wichtige Rolle in der UHD-Landschaft spielen werden. Das von Samsung initiierte Konkurrenzformat zu Dolby Vision, HDR10+ (Plus), scheint das gleiche Schicksal wie „Technicolor Advanced HDR“ zu ereilen. Hardware- und Content-Produzenten kehren dem Format den Rücken und nach dem „Ausstieg“ von 20th Century Fox, bleibt eigentlich nur noch Samsung übrig, die beharrlich an HDR10+ festhalten.

Vielen Dank an Leser „Lordberti“ für den Hinweis. Du hast interessante News gefunden die für uns und unsere Community lesenswert sein könnten? Dann schreibe uns doch über unser Kontaktformular!

Hält Sony HDMI 2.1 Features für ältere TV-Modelle bewusst zurück? (XG95, AG8, AG9, AF8, AF9, ZF9)

Laut einem User im AVS-Forum sind mehrere ältere TV-Modelle aus 2018 bis 2019 mit HDMI 2.1-Hardware ausgestattet (4K/120p), die jedoch über die Software blockiert wird. Was steckt dahinter?

Update I: Sony hat uns ein offizielles Statement zum Thema zukommen lassen: „Sony folgt der HDMI-Spezifikation und „beschränkt“ die Hardware-Spezifikation seiner Fernseher nicht. Nur die unten aufgeführten Sony-Fernsehmodelle unterstützen einige Funktionen von HDMI 2.1 wie angegeben:

  • ZG9: HDMI 2.1 (eARC/4K120/8K60). 4K120 und 8K60 über eine zukünftige Software-Aktualisierung.
  • ZH8: HDMI 2.1 (eARC/4K120/8K60): HDMI 2.1
  • A8: HDMI 2.1 (eARC)
  • XH95: HDMI 2.1 (eARC)
  • XH90: HDMI 2.1 (eARC/4K120/VRR/ALLM). eARC, 4K120, VRR, ALLM über eine zukünftige Software-Aktualisierung.
  • XH85: HDMI 2.1 (eARC)“

Originalbeitrag: Ein Reddit-Post fasst die aktuelle Situation um die HDMI 2.1-Funktionalitäten der älteren Sony TV-Geräte ganz gut zusammen. In diesem bemüht sich User svartchimpans um Transparenz, damit die Nutzer die Anschuldigung, Sony würde HDMI 2.1 Features bei 4K Fernsehern aus 2018 bis 2019 bewusst zurückhalten, nachvollziehen können. Er selbst hat den Stein jedoch nicht ins Rollen gebracht. Ein Mitglied des AVForums, DannyW75, hat sich mit der Thematik umfassend auseinandergesetzt und hat es angeblich geschafft, über eine modifizierte Firmware seinen alten XG95 4K LCD TV aus 2019 für 4K/120fps Inhalte fit zu machen. Der Guide sowie die entsprechenden Posts, wie dies umgesetzt werden kann, wurden jedoch (wohl auf Anfrage/Anweisung von Sony) von den Moderatoren gelöscht.

4K/120fps Unterstützung wird „unterdrückt“

Entspricht dies der Wahrheit, dann erhält die Sache dadurch natürlich eine gewisse Brisanz. DannyW75 verfügt wohl über ausreichend Know-How und Zugang zu Service-Anleitungen (Hier z.B. für den ZF9 aus 2018), um die Hardware-Funktionalitäten der Sony TV-Geräte einschätzen zu können. Über diese Serviceanleitungen ist es zudem möglich herauszufinden, welche Mainboard-Versionen verbaut sind. So sollen bereits die 2018er Modelle ZF9 (LCD Mainboard A-2197-341-A) und AF9 (OLED Mainboard A-2199-067-A) über HDMI 2.1 Hardware verfügen. Folgende TV-Modelle könnten somit theoretisch Inhalte mit vollen 4K/120fps (wird auch vom Panel unterstützt) wiedergeben, dieses Feature wird jedoch softwareseitig unterdrückt:

  • XH95 – 2020 Model
  • XG95 – 2019 Model
  • AG8 – 2019 Model
  • AG9 – 2019 Model
  • AF8 – 2018 Model
  • AF9 – 2018 Model
  • ZF9 – 2018 Model

2020 LCD-Flaggschiff unterstützt theoretisch HDMI 2.1

DannyW75 nannte in einem Post auch die XH95 und XH90 Serien, von denen laut Sony nur die XH90-Geräte 4K/120fps unterstützen. Die X95 Modelle, obwohl diese theoretisch besser ausgestattet sind, erhalten diese Funktionalität nicht, besitzen laut Quelle jedoch das gleiche Mainboard. Letzteres verwundert dann schon, wieso Sony sein LCD-Flaggschiff aus 2020 nicht bereit macht für die im Herbst erscheinende Playstation 5. Angeblich hat sich de Nutzer auch mehrmals mit Sony in Verbindung gesetzt und als er sie auf die Angaben im Service-Manual hingewiesen hatte, räumten die technischen Spezialisten von Sony wohl ein, dass 4K/120p über diese Geräte möglich sei. Einen Beweis, z.B. in Form eines Schreibens, liegt leider nicht vor.

Was denkt ihr? Hat Sony bereits in Voraussicht auf die 2019/2020er Modelle HDMI 2.1-Komponenten in seine 2018er Geräte integriert und diese über die Software geblockt? Vielleicht um die neue Hardware auf Kompatibilität mit dem Android TV Betriebssystem oder verschiedenen Signalquellen zu testen?

Vielen Dank an Leser „Schmusekadser“ für den Hinweis. Du hast interessante News gefunden die für uns und unsere Community lesenswert sein könnten? Dann schreibe uns doch über unser Kontaktformular!

Mediamarkt liefert sich OLED-Preisschlacht mit TVs von LG und Philips

Im neuen MediaMarkt-Flyer präsentiert der Technikhändler unzählige TV-Schnäppchen. Vor allem die Preisreduzierungen bei den OLED-Fernsehern von LG und Philips dürften gefallen. 

Hier geht es zum Flyer:

Mediamarkt geht in seinem neuen Prospekt wieder in die Vollen und fokussiert wieder einmal das Thema Entertainment, also alles was den Aufenthalt in den eigenen vier Wänden angenehmer gestaltet. In der Krise liebäugeln auch viele Haushalte damit, sich einen neuen Fernseher anzuschaffen. Mediamarkt hat dafür genau die richtigen Angebote parat:

LG OLED55B9LA für 1111 Euro!

Prominent auf der ersten Seite der Flyers und wirklich ein Highlight ist der OLED55B9LA für 1111 Euro. Die spezielle Variante für die Technikhäuser Mediamarkt und Saturn (gleiche Ausstattung wie der normale B9, jedoch dunklere Farbe des Standfußes) fällt unter die Kategorie „Alles drin“. 4K OLED TV mit 55 Zoll, HDMI 2.1, Dolby Atmos, Dolby Vision, Twin-Tuner, webOS 4.5 uvm. machen das Gerät zu einer sicheren Bank. Hier geht es zum Angebot!

Philips 55OLED754 für 1099 Euro!

Für wen es „drumherum“ etwas mehr sein darf, für den ist der 55OLED754 mit Ambilight vielleicht die richtige Wahl. Der OLED-Einstieg von Philips in 2020 kommt mit hauseigenem Saphi Betriebssytem, HDMI 2.0 (4K/60p), HDR10, Dolby Vision, Dolby Atmos uvm. Für das Paket zahlt man zusammen gerade mal 1099 Euro! Man kann sich also entscheiden zwischen HDMI 2.1 beim LG OLED oder dem raumfüllenden Ambilight von Philips. Hier geht es zum Angebot!

Philips 65OLED804 für 2.199 Euro

Noch etwas mehr gibt es mit dem 65OLED804. 65 Zoll (165cm Diagonale) mit Android TV, HDMI 2.0, Dolby Atmos, Dolby Vision und die bislang beste Variante des P5 Prozessors gibt es mit dem 65OLED804. Hier geht es zum Angebot!

Weitere TV-Angebote:

Neben den TV-Angeboten gibt es noch interessante Schnäppchen im Bereich Audio, Smartphone und Fotografie:

Bis zum 4. Mai 2020 um 9:00 Uhr gelten die Angebote oder solange der Vorrat reicht! Denn einige Schnäppchen werden sicherlich bereits vorab vergriffen sein.

Samsung wird seine LCD-Panels wohl künftig aus China beziehen

Samsung wird wohl doch mindestens einen Teil seiner LCD-Panels von chinesischen und taiwanesischen Zulieferern beziehen. Im Gespräch sind TCL sowie AU Optronics (AUO).

Ende März hatten wir darüber berichtet: Samsung wird die LCD-Produktion selbst einstellen. Allerdings wird das Unternehmen aus Südkorea natürlich dennoch weiterhin Fernseher mit LCD-Panels anbieten – wie die hauseigenen QLED. Doch statt die Komponenten über Samsung Display selbst herzustellen, wird man sich auf kostengünstigere Zulieferer verlassen. Da wurde ja zunächst Sharp durch die Gerüchteküche ins Gespräch gebracht.

Nun heißt es aber, dass Samsung auch TCL aus China sowie AUO aus Taiwan anzapfen werde. Die Panels, welche die beiden Zulieferer für Samsung bereitstellen werden, sollen dann ab 2021 in den Mittelklasse- und High-End-LCDs des Unternehmens landen. Und was wird aus der prophezeiten Zusammenarbeit mit Sharp? Das ist offen, denn da widersprechen sich die Quellen eben aktuell.

Laut den aktuellen Berichten werde AUO der wichtigste Zulieferer für die LCD-Panels von Samsung. Die QLED-Modelle, auch die 8K-TVs, sollen auf Panels des Unternehmens setzen. Samsung selbst streckt da ja ohnehin aktuell bereits die Fühler nach neuen Technologien aus – wie etwa Quantum-Dot-OLEDMicroLED oder QNED. Der Umschwung ist kein Wunder: Im High-End-Segment setzen Unternehmen wie LG, Panasonic und Sony mittlerweile fast ausschließlich auf OLED.

Samsung blickt optimistisch in die Zukunft

Samsung darf jedoch optimistisch in die Zukunft blicken, denn man hat da viele heiße Eisen im Feuer. Und auch wenn bereits absehbar ist, dass die Jahrzehnte alte LCD-Technik langfristig zum alten Eisen gehören wird, holen die Hersteller mit neuen Konzepten nach wie vor immer mehr aus der Technik heraus – siehe beispielsweise die Mini-LED-Hintergrundbeleuchtungen.

Durch die neue Konsolengeneration, welche endlich viele Vorteile aus HDMI 2.1 ziehen wird, dürften ebenfalls viele Kunden über den Kauf eines neuen Fernsehers nachdenken. Sowohl die Sony PlayStation 5 als auch die Microsoft Xbox Series X werden etwa 8K und 120 Hz sowie Features wie VRR und ALLM unterstützen.