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Star Wars Episode 9 startet schwach an den Kinokassen (Update)

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So hat sich Disney den Abschluss der „Skywalker-Saga“ sicherlich nicht gewünscht. „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ startet „schwach“ an den internationalen Kinokassen und kann nur rund 375 Millionen US-Dollar einspielen. 

Update I: Episode 9 hat es nach drei Wochen in den Kinos geschafft, die Milliarden US-Dollar Marke zu knacken. Damit liegt der letzte Film der Skywalker-Saga jedoch immer noch 300 Millionen US-Dolalr hinter „Star Wars: Die letzten Jedi“ zurück. Das Kinoergebnis von „Star Wars: Das Erwachen der Macht“, welcher rund 2 Milliarden US-Dollar einbrachte, wird der Film sicherlich nicht einstellen können.

Originalbeitrag: Ok, von 375 Millionen US-Dollar zum Start können andere Filme nur träumen. Ich erinnere an „Doctor Sleep“, welcher wohl einer der größten AAA-Titel Flops des Kinojahres darstellen könnte (Produktionskosten 50 Mio. Einnahmen nach mehreren Wochen 60 Mio.). Für Star Wars Verhältnisse und dem Ende der Skywalker Saga, haben sich alle wohl etwas mehr erwartet. Schließlich sollen in diesem Film die letzten Geheimnisse aus dem beliebten Science-Fiction-Universum gelüftet werden. Es ist eines der schlechtesten Star Wars Ergebnisse, seit der Übernahme von Disney.

Mega-Franchise mit Imageproblem

Bei solchen Zahlen kann man nicht davon reden, dass das Franchise zu Grabe getragen wird, jedoch zeichnet sich ein Negativtrend ab. Während „Das Erwachen der Macht“ noch mit 494 Millionen US-Dollar an den Start ging, waren es bei „Die letzten Jedi“ noch 437.5 Millionen $US. Das ist sicherlich nicht dem Kinomarkt geschultet, wie die Marvel-Erfolgsgeschichte zeigt. Die Filme aus dem Marvel-Universum haben sich stetig überboten und zuletzt mit „Avengers: Endgame“ gleich mehrere Kinorekorde eingestellt. Doch was wäre, wenn die ersten Marvel-Filme bereits vor 40 Jahren herausgekommen wären? Wären Fans und Kritiker dann gar nicht so angetan von den neuen Verfilmungen? Vielleicht fehlt hier auch einfach Visionär wie seinerzeit George Lucas.

„The Mandalorian“ für Disney+ zeigt, wie sich das Star Wars Franchise gut erzählen lässt.

Es gibt auch Lichtblicke für „Star Wars“

Das nicht alles Neue von Star Wars schlecht sein muss, zeigt übrigens die Live-Action-Serie „The Mandalorian“, die exklusiv auf Disney+ zu sehen ist. Die Story um den Kopfgeldjäger wird von Fans und Kritikern durchweg positiv aufgenommen. Der Streamingservice startet erst am 31. März 2020 in Deutschland.

Mit Episode 9 Endet die „Nonalogie“ um die Geschichte von Luke Skywalker. Nach der Übernahme der Star Wars Rechte durch Disney, wurden die ersten beiden Trilogien einfach um eine weitere ergänzt. Zudem gab es noch „Spin-Off“ Filme, die leider nicht sehr gut beim Publikum ankamen. Weitere Projekte, die Ereignisse um die 9 Episoden vertiefen sollten, wurden von Disney kurzerhand eingestampft.

Apple TV+ sichert sich „Beastie Boys Story“ Dokumentation

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Apple TV+ wird den Dokumentarfilm „Beastie Boys Story“ auf seinen Streamingservice bringen. Der Film, der sich mit der Geschichte der Beastie Boys befasst,  wird im Frühjahr 2020 seine Premiere feiern. 

Eine der erfolgreichsten Hip-Hop-Combos aller Zeiten gibt sich erneut die Ehre. Diesmal in Form eines Non-Fiction Films, der von den verbleibenden Beastie Boys und Grammy-Preisträgern Mike Diamond und Adam Horovitz, sowie Oscar-Preisträger Spike Jonze produziert wurde. Ein Ausschnitt des Dokumentarfilms wird zudem in ausgewählten IMAX-Kinos für einen begrenzten Zeitraum ab dem 3. April 2020 zu sehen sein. Hierbei wird sich Apple aber sicherlich auf den nordamerikanischen Kinomarkt beschränken. Der komplette Film wird am 24. April 2020 seine weltweite Premiere auf Apple TV+ feiern. Die „Beastie Boys Story“ erzählt die intime und persönliche Geschichte der Band die durch 40 Jahre Freundschaft geprägt wurde.

Regisseur des „Sabotage“-Musikvideos ist mit dabei

Das Veröffentlichungsdatum wurde nicht ganz zufällig gewählt. Die Doku erscheint nämlich zum 26. Jahrestag des Beastie Boys No. 1 Albums „Ill Communication“. Das Musikvideo zur Singleauskopplung „Sabotage“ wurde übrigens von Spike Jonze gedreht – und so schließt sich der Kreis. Es ist schön wieder etwas von den Beastie Boys zu „hören“. Nach dem Tod des Bandmitgliedes Adam „MCA“ Yauch in 2012 ist es verständlicherweise ruhig geworden um das Hip-Hop-Urgestein aus Brooklyn New York.

„Beastie Boys Story“ wird von Grammy-Preisträger Jason Baum, Regisseur Amanda Adelson, Regisseur und Autor Spike Jonze sowie von Executive Producer Mike Diamond, Adam Horovitz, Dechen Wangdu-Yauch, John Silva, John Cutcliffe, Peter Smith und Thomas Benski produziert. Das Projekt ist aus der Zusammenarbeit von Adam und Mike bei ihrem Bestseller „Beastie Boys Book“ entstanden.

Neue Chance für Apple TV+

Für den Autor dieses Beitrags, ist die „Beastie Boys Story“ seit langem wieder ein Grund, dem Apple TV+ Streamingservice eine neue Chance zu geben. Das Angebot hat sich in den letzten Monaten nicht sonderlich ausgeweitet und hat in unseren Augen nur wenige Highlights zu bieten. „Leuchtturm-Produktionen“ wie die Beastie Boys Doku, könnten auf lange Zeit gesehen jedoch das Interesse am Streamingservice nach oben treiben. Die Schlagzahl der Veröffentlichungen kann sich jedoch in keinster Weise mit Netflix und Prime Video messen, die zudem noch Inhalte von Drittanbietern in ihr Portfolio aufnehmen.

Fox ist Geschichte: Disney streicht Namen des ehemaligen Major-Filmstudios

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Nach der Übernahme von 20th Century Fox durch Disney soll jetzt der Name des ehemaligen Major-Filmstudios verschwinden. Disney möchte sich damit unter anderem von Publikationen wie Fox-News distanzieren.

Die Übernahme von 20th Century Fox durch das Konkurrenzunternehmen hat Ende 2017 große Wellen geschlagen. Für schlappe 52 Milliarden US-Dollar, hat die Walt Disney Company einen Großteil der Film- und Serienrechte übernommen. Bekannte IPs wie „Alien“, „Avatar“, „Die Simpsons“ oder „Deadpool“ sind jetzt eigentlich bei Disney zuhause. In den letzten Monaten wurden nach der Übernahme personelle Konsequenzen gezogen und Veröffentlichungs-Strategien überarbeitet. Jetzt möchte Disney das Wort „Fox“ aus dem ikonischen Namen streichen. So wird aus  „20th Century Fox“ die „20th Century Studios“. Auch die „Fox Searchlight Pictures“ werden umbenannt und heißen fortan „Searchlight Pictures“. Die bekannten Logos werden laut Quellen nur dahingehend verändert, dass das Wort „Fox“ herausgestrichen bzw. ersetzt wird.

Goobye Fox

Bislang betreffen die Änderungen nur die Filmstudios, nicht aber die TV-Bereiche. Bei Disney ist noch keine Entscheidung gefallen, wie mit den TV-Produktionseinheiten 20th Century Fox Television und Fox 21 Television Studios vorgegangen wird. Hierzu werden immer noch Gespräche geführt, es würde uns jedoch nicht wundern, wenn Disney hier die gleiche Entscheidung wie bei den Filmstudios fällt.

Konsolidierung im Kino- und Videomarkt

Die Konsolidierung am Film- und Serienmarkt nimmt kein Ende. Die fünf Major-Studios, Walt Disney Motion Pictures Group, Warner Bros. Entertainment, Universal Studios, Sony Pictures Entertainment und Paramount Pictures sind mittlerweile für den Großteil der in den Kinos und Wohnzimmern laufenden Inhalte verantwortlich. Im Disc-Markt sieht die Situation noch „schlimmer“ aus. Um der sinkenden Nachfrage nach DVDs, Blu-rays und 4K Blu-rays entgegenzuwirken, schließen immer mehr Filmstudios ihre Vertriebskanäle zusammen. Disney liefert unter anderem die Neuheiten von ehemals Fox aus, während Universal Pictures die Filme und Serien von Paramount Pictures und ganz neu Warner Bros. unter die Leute bringt.

PlayStation Plus ist aktuell zum halben Preis zu haben

Sony will neue Abonnenten zu PlayStation Plus locken. Daher senkt man aktuell den Preis um 50 %. Das Angebot hat allerdings zwei Haken.

So gilt das Angebot leider ausdrücklich nur für Neukunden bzw. Anwender, die derzeit kein aktives Abonnement von PlayStation Plus unterhalten. Solltet ihr also schon PS Plus verwenden, dann könnt ihr leider nicht zuschlagen. Außerdem gilt der halbierte Preis nicht etwa auf das Jahresabonnement, sondern nur beim Kauf eines einmonatigen Abonnements.

Regulär kostet das Abonnement für einen Monat 8,99 Euro. Durch den aktuellen Deal ist der Preis aber auf nur noch 4,49 Euro gefallen. Ihr könnt, bei Interesse, unter diesem Link im PlayStation Store zuschlagen. Achtung: Solltet ihr nicht vor Ablauf des Monats wieder kündigen, dann zahlt ihr danach den vollen Monatspreis – also 8,99 Euro. Das ist keine sehr gute Wahl, denn da kommt ihr mit etwa dem Jahresabo doch deutlich besser weg.

Wer aber unsicher ist, ob sich PlayStation Plus für ihn oder sie lohnt, der kann durch den aktuellen Deal eben mal für 4 Wochen reinschnuppern und sich einen Eindruck verschaffen. Zur Erinnerung: Erst durch ein Abonnement von PlayStation Plus sind Online-Multiplayer-Partien an der Sony PlayStation 4 möglich.

PS Plus beinhaltet noch weitere Boni

Außerdem winken natürlich für Abonnenten von PlayStation Plus jeden Monat zwei Spiele, die sich ohne weitere Mehrkosten abgreifen lassen. Dabei sind regelmäßig durchaus einige Perlen unter den Titeln – z. B. „The Last of Us“. Seit Mitte 2019 bietet Sony außerdem noch die PlayStation Plus Rewards an. Hier handelt es sich um eine Initiative, durch die ihr z. B. bei Partnern kleinere Goodies oder Rabatte erhaltet.

PlayStation Plus kann sich also durchaus lohnen, vor allem dann, wenn man es natürlich auf Online-Multiplayer-Partien abgesehen hat. Grundsätzlich ist aber das Abonnieren über einen längeren Zeitraum preislich sinnvoller. Wie bereits erwähnt, als kleines Schnupperangebot ist der aktuelle Deal aber vielleicht für den ein oder anderen Leser interessant.

Netflix testet wöchentliche Top 10 Charts für Abonnenten

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Netflix unternimmt erste Tests mit Top 10 Listen, die der Streaming-Anbieter seinen Abonnenten wöchentlich zur Verfügung stellen möchte. Als Versuchskaninchen muss vorerst Großbritannien herhalten. 

Was interessiert die Netflix Community am meisten? Wer die Netflix-App öffnet bekommt vielleicht „personalisierte Empfehlungen“ ausgespielt oder soll sich in der „Derzeit beliebt“-Sektion über aktuelle Top-Titel informieren. Leider beschleicht uns das Gefühl, dass nicht nur beliebte Titel in dieser Aufstellung angezeigt werden, sondern vor allem Eigenproduktionen die damit gepusht werden sollen – egal wie schlecht diese sind (Hat jemand schon „Du gegen die Wildnis“ gesehen… brrrr). Nachdem Netflix den Nutzern die Möglichkeit genommen hat Titel zu bewerten (Sterne-System), sind die Top 10 Listen vielleicht eine gute Lösung guten Content zu identifizieren.

Die Netflix "Top 10 Charts" werden dann auf der Startseite sowie den Kategorien ausgespielt
Die Netflix „Top 10 Charts“ werden dann auf der Startseite sowie den Kategorien ausgespielt

Die Charts werden innerhalb der Kategorien erstellt. Es könnte jedoch auch eine Bestenliste über das gesamte Angebot geben. Das Netflix damit die Nutzererfahrung verbessern möchte, würden wir nur zu gerne glauben. Am Ende soll das wohl eher die Verweildauer auf Netflix und die Kundenbindung verbessern. So wie das Unternehmen in den letzten Jahren reagiert, könnte man meinen, dass immer nur die Aktionäre und nicht der Kunde im Vordergrund steht, so z.B. bei der letzten Preiserhöhung. Die Toplisten wären aber endlich wieder etwas, was den Abonnent einen Mehrwert bietet.

Mehr Qualität, weniger „Empfehlung“

Wir können nur hoffen, dass sich damit für die Abonnenten die Spreu vom Weizen besser trennen lässt. Zudem verschwinden dann Netflix-Erfolge wie Comic-Verfilmung „The Umbrella Company“ oder der Action-Film „Triple Frontier“ mit Ben Affleck in der Hauptrolle nicht so schnell von der Bildfläche. Es ist gut möglich, dass Netflix trotzdem mit einem Algorithmus in die Top 10 Liste eingreifen muss und diese nicht ungefiltert ausgibt. Sonst besteht die Gefahr, das „Klassiker“ wie die US-Serie „Friends“ sich über Wochen und Monaten in den Bestenlisten tummeln. Nach dem Test im 2. Quartal 2019 wird Netflix entscheiden, ob dieses Feature live gehen und auf andere Märkte ausgeweitet wird.

Peacock: Preise, Launch und Gratis-Stufe des Streaming-Dienstes sind offiziell

NBCUniversal hat alle wichtigen Details zum Launch seines Streaming-Dienstes Peacock rausgerückt. Damit stehen auch die Preise sowie die Einzelheiten zum werbefinanzierten Modell fest.

Im Dezember hatte es ja bereits Gerüchte gegeben, laut denen Peacock auch eine kostenlose Stufe mit Werbung integrieren werde. Jene Informationen haben sich nun tatsächlich bewahrheitet. So hat NBCUniversal bei einem Investorenmeeting verraten, dass Peacock tatsächlich ein kostenfreies Abonnement mit Werbung anbietet. Bereits jene Stufe soll rund 7.500 Stunden an Inhalten bieten.

Die nächste Stufe kostet 4,99 US-Dollar im Monat, wird aber immer noch Werbung beinhalten, wenn auch in reduziertem Umfang. Hier erhöht sich die Anzahl der Inhalte bzw. Stunden aber auf 15.000. Zudem stehen ab dieser Stufe auch Nachrichten, Late Night Shows und Sportübertragungen stramm. In den USA werden Kabelkunden von Comcast bzw. Cox diese Stufe kostenlos ohne Aufpreis erhalten.

Es folgt das zweite Peacock Premium für 9,99 US-Dollar im Monat – Comcast- bzw. Cox-Kunden zahlen nur 5 US-Dollar im Monat. Hier entfällt die Werbung dann schließlich gänzlich. Laut NBCUniversal wolle man sich dabei insgesamt durch das Anbieten von Sportübertragungen und Nachrichten von Konkurrenten wie z. B. Disney+ abgrenzen. Auch einen Starttermin nennt man bereits: In den USA launcht Peacock am 15. Juli 2020.

Peacock: Start in Deutschland ist noch offen

In Deutschland soll Peacock wohl in Kombination mit dem Pay-TV-Angebot von Sky an den Start gehen – schließlich gehört auch Sky zu Comcast. In den USA wird es sogar die Gelegenheit geben schon ab dem 15. April Peacock Premium zu nutzen – für Nutzer von Comcasts Xfinity X1 und Flex.

Der Streaming-Dienst von NBCUniversal startet in den USA Mitte Juli

Dabei sind auch exklusive Inhalte für das Streaming-Angebot in der Mache. Zu erwähnen ist etwa die Serie „Intelligence“ mit dem ehemaligen Star aus „Friends“, David Schwimmer. Tina Fey wiederum produziert für Peacock „Girls5Eva“. Das erklärte Ziel von NBCUniversal ist es, bis 2024 rund 30 bis 35 Mio. aktive Nutzer für den neuen Streaming-Dienst zu gewinnen. Sicherlich werden da auch viele Anwender einfach mal in die kostenlose Version reinschnuppern. Bleibt zu hoffen, dass wir auch bald Details zum Start in Europa erfahren.

Erste Preise der Samsung 2020 8K QLED TVs geleakt

Die ersten Preise für Samsungs 2020 8K QLED TVs der Q950TS Modellreise wurden geleakt. Laut ersten Informationen kommen die neuen Pixel-Boliden ab 5.999 Euro aufwärts in den Handel. 

Wir haben schon so etwas geahnt. Samsung Electronics lässt sich die technischen Innovationen, die in das außergewöhnliche Design der Q950TS Modelle geflossen sind, teuer bezahlen. Laut Quelle startet die 8K-Range bei 5.999 Euro für den QE65Q950TS und 7.999 Euro für den QE75Q950TS. Für die 85 Zoll Variante wurde noch kein Preis kommuniziert. Sollten diese Preisempfehlungen von Samsung so bestätigt werden, sind die Premium 8K Fernseher genau 1.000 Euro teurer, als die Vorjahresmodelle. Nicht unbedingt die beste Preisstrategie um die Adaption der 8K Technologie in die Höhe zu treiben. Doch was macht die Q950TS Fernseher so viel teurer?

Q950TS 8K QLED mit 480 Dimming-Zonen

Die Antwort auf diese Frage kann eigentlich nur „Infinty Display“ heißen. Das rahmenlose Design sucht wirklich seinesgleichen. Wer einen visuell auffälligen Fernseher für seine eigenen vier Wände sucht, wird diese Modellreihe sicherlich in die engere Auswahl nehmen. Der Rahmen um das Display ist fast nicht vorhanden und die Bautiefe von nur 15 mm scheint fast unmöglich. Die Q950TV 8K QLED TVs besitzen 480 Dimming Zonen und ziehen damit mit den Vorjahresmodellen gleich. Wie es Samsung geschafft hat die Abwärme der LEDs im 15mm Gehäuse in den Griff zu bekommen, ist uns immer noch ein Rätsel.

Q950TS Infinity Design Rahmen Samsung
Das Infinity Design der Q950TS Modelle ist einzigartig. Die Bautiefe des Displays beträgt nur 15mm

HDMI 2.1 mit VRR und ALLM

Der Audio- und Videostream gelangt immer noch via One Invisible Connect Kabel zum Display. Auch die Stromzufuhr wird über die gleiche Verbindung zum Display geleitet. Als „Herzstück“ wird eine One Connect Box mitgeliefert, die auch alle Anschlüsse beherbergt. HDMI 2.1 ist für die neuen Modelle natürlich Pflicht. Die Q960TS Serie unterstützt ALLM und VRR. eARC (enhanced Audio Return Channel) wurde leider nicht bestätigt.

2020 8K QLED TV Range Samsung
Das komplette 2020 8K QLED TV Lineup von Samsung mit der Q950TS und Q800TS Modellreihe. Die Q900T Serie wird nicht in Deutschland erscheinen

Vorteile gegenüber den Vorjahresmodellen

Weitere Vorteile gegenüber den Vorjahresmodellen ist das verbesserte 8K AI Upscaling, welches mittlerweile nicht mehr auf Machine Learning, sondern auf Deep Learning basiert und somit den Algorithmus in Echtzeit anpasst. Adaptive Picture erfasst Veränderungen im Raum und passt die Bildhelligkeit entsprechend an. AI ScaleNet ermöglicht die Übertragung von 8K Inhalten über 4K Infrastrukturen. Object Tracking Sound+ erfasst bewegliche Objekte des Videostreams, weist ihnen einen Klang zu und bewegt diesen akustisch über die Lautsprecher mit. Der Active Voice Amplifier optimiert die Lautstärke automatisch, je nachdem, wie sich die Hintergrundgeräusche beim Zuschauer ändern. Und zuletzt Q-Symphony kombiniert die Top-Speaker der Q950TS 8K QLEDs mit kompatiblen Soundbars (Q800T) und formt so ein immersives Klangerlebnis.

Sind 1.000 Euro mehr gerechtfertigt?

Die Q950TS Serie ist visuell auffällig und bietet viel. Ob die Bildqualität um so viel besser ist als die Q950R Modelle aus 2019, wird sich erst in einem Test herausfinden lassen. Sollte dies nicht der Fall sein, muss man bereit sein, rund 1.000 Euro mehr das einzigartige Design und die vielen neuen Technologien und Komfort-Features ausgeben zu wollen. In diesem Zusammenhang leuchtet uns natürlich auch ein, wieso Samsung eine zweite, günstigere 8K-Serie einführt. Die Q800TS Modelle werden sicherlich den Preis der Vorjahresmodelle unterbieten und sind mit 55, 65, 75 und 82 Zoll geplant.

MagentaTV der Deutschen Telekom erhält exklusiv „A Confession“ mit Martin Freeman

MagentaTV ist das Streaming- und Entertainment-Angebot der Deutschen Telekom. Im Februar nimmt man neue Exklusivinhalte ins Programm – unter anderem auch eine Serie mit Martin Freeman aus „Sherlock“.

Die Serie „A Confession“ beinhaltet in der ersten Staffel sechs Episoden und wird ab dem 6. Februar in Deutschland exklusiv über MagentaTV bzw. dessen Megathek zur Verfügung stehen. Die Mischung aus Krimi und Drama spielt im Jahr 2011 und dreht sich um einen realen Mordfall. Der ermittelnde Detective Superintendent Steve Fulcher gelangt an seine moralischen Grenzen, denn er muss sich entscheiden, ob er den Regeln der polizeilichen Ermittlungen folgt oder alles versucht, um weitere Taten zu verhindern und das brutale Verbrechen aufzuklären.

Wem das zu starker Tobak ist, der kann sich ab dem 15. Februar 2020 außerdem durch „Ronny & Klaid“ unterhalten lassen, eine Filmkomödie, die ebenfalls exklusiv bei MagentaTV in der Megathek ihren Einstand geben wird. Hier handelt es sich um eine Gangster-Komödie, in welcher zwei Freunde aus Berlin ihre Schulden abbezahlen wollen und dafür einen irrwitzigen Plan entwickeln.

Die Deutsche Telekom versucht seit 2017 MagentaTV durch exklusive Filme und Serien aufzupeppen. Abonnenten können die jeweiligen Inhalte ohne Mehrkosten in der Megathek abrufen. Da hat man sich im Übrigen auch ein weiteres Schmankerl ausgedacht. Denn ab dem 24. Februar 2020 wird bei MagentaTV auch die deutschsprachige Co-Premiere von „The Walking Dead“ mit der Staffel 10B zu sehen sein.

MagentaTV will seine Kundenbasis durch eigene Hardware erweitern

Die Deutsche Telekom unterstützt über MagentaTV außerdem mittlerweile auch HDR10+. Zudem hat man einen eigenen MagentaTV Stick vorgestellt, quasi eine Alternative zum Amazon Fire TV. Mittlerweile mausert sich der Dienst der Deutschen Telekom also durchaus. Zumal des da in Zukunft sicherlich auch Mehrwerte und Vernetzungen durch den kommenden Cloud-Gaming-Dienst Magenta Gaming geben dürfte.

2020 werden sich die Streaming-Dienste ohnehin diversifizieren, denn in Europa startet im März beispielsweise Disney+. In den USA startet auch HBO Max und Peacock von NBCUniversal woll auch noch ein Stück vom Kuchen abhaben. Seien wir also mal gespannt.

Universal und Warner Bros. legen Disc-Vertrieb zusammen

Es ist kein Geheimnis, dass die Verkaufszahlen von DVDs, Blu-rays und Ultra HD Blu-rays zurückgehen. Warner Bros. und Universal reagieren nun durch ein gemeinsames Joint Venture.

So werden Universal und Warner Bros. Home Entertainment sich quasi den internationalen Disk-Vertrieb aufteilen. Ergebnis? Warner Bros. wird seine Filme und Serien in Deutschland, Österreich und der Schweiz nicht mehr selbst vertreiben. Stattdessen wird Universal diese Aufgabe hierzulande übernehmen. Beginnen soll dieser Wechsel wohl im dritten Quartal 2020.

Umgekehrt geht man etwa im Vereinigten Königreich, Italien und den Benelux-Staaten vor. Dort tritt Universal den Vertrieb seiner Filme nämlich ab dem ersten Quartal 2021 an Warner Bros. ab. Das neue Joint Venture dürfte mittelfristig auch zur Folge haben, dass weniger Katalogtitel auf physischen Medien erscheinen sollten. Auch in Nordamerika haben sich Universal und Warner Bros. Home Entertainment dabei zusammengetan.

Das Joint Venture wird in den USA sowohl die Filme und Serien von Universal als auch von Warner Bros. vertreiben. Was das für z. B. Warner Archive bedeuten wird, ein MOD-Programm, das in den USA Nischentitel vertreibt, ist noch offen. Das Joint Venture soll jedenfalls die Ressourcen von Warner und Universal vereinen und Vertrieb, Logistik und Marketing vereinfachen. Übersetzt bedeutet das, insgesamt werden beide Unternehmen auf diese Weise Kosten einsparen, denn die gemeinsame Abteilung wird unterm Strich weniger kosten, als wenn man sich jeweils eigene Bereiche leistet.

Streaming läuft physischen Medien längst den Rang ab

Die Ursache für die Entscheidung von Warner Bros. und Universal dürfte klar sein: Durch Streaming kaufen immer weniger Menschen noch physische Medien. Denn warum sollte man eine Blu-ray für 15 Euro oder gar eine Ultra HD Blu-ray für 30 Euro aus dem Regal fischen, wenn man für denselben Betrag einen Streaming-Anbieter mit einem weitaus umfangreicheren Programm abonnieren könnte? Enthusiasten bevorzugen Disks aufgrund ihrer Qualitätsvorteile, doch der Laie setzt auf Bequemlichkeit.

Auf der CES 2020 war diese Entwicklung ebenfalls zu bemerken: Neue Ultra HD Blu-ray Player suchte man dort vergeblich. Ein physisches Medium für 8K-Inhalte? Auch da heißt es nur Fehlanzeige. In den letzten Jahren sind die Verkaufszahlen und Einnahmen durch physische Medien im Heimkino stark gesunken – von 25,2 Mrd. US-Dollar im Jahr 2014 auf rund 13,1 Mrd. US-Dollar im Jahr 2018. Wohin das Geld stattdessen fließt, kann sich jeder denken – ins Streaming.

Player für physische Medien und erst recht die Ultra HD Blu-ray sind mittlerweile Nischenprodukte. Die Zukunft wird im Streaming liegen. Die Zusammenlegung der Heimkino-Abteilungen von Universal und Warner Bros. ist nur ein weiteres Anzeichen dafür.

Audiospezialist Bose schließt alle Ladengeschäfte in Europa

Der Audio-Hersteller Bose setzt die Schere an. So wird man alle physischen Ladengeschäfte in Europa, Australien, Japan und den USA schließen.

Der Audio-Hersteller Bose genießt einen kontroversen Ruf. So gelten viele Produkte des Herstellers als überteuert, speziell betrifft das die Lautsprecher des Unternehmens. Gleichzeitig überzeugt Bose mit hervorragenden Kopfhörern wie den QuietComfort 35 II, welche man mittlerweile schon fast als Klassiker im Bereich für ANC (Active Noise Cancellation) bezeichnen kann. Wer sich einmal auf einem Flughafen umschaut, weiß, was gemeint ist.

Auch europäische Filialen betroffen

Nun muss Bose zumindest im Hinblick auf seine Geschäfte umdenken. Insgesamt 119 Filialen in Europa, Australien, Japan und den USA werden geschlossen. Als Begründung nennt Bose, dass die Produkte des Unternehmens zunehmend online gekauft würden. Hunderte von Angestellten verlieren nun im Handel ihre Arbeit. Vor allem in den USA unterhielt Bose viele, kleinere Geschäfte – z. B. in Einkaufszentren.

Colette Burke, Boses Vizepräsidentin für Global Sales, hat erklärt, dass die Ladengeschäfte von Bose früher eine Anlaufstelle für Kunden gewesen seien, um die Hardware auszuprobieren und darüber zu diskutieren. Mittlerweile hätten sich die Bedürfnisse der Kunden aber verändert und man müsse darauf reagieren. Als Schlussfolgerung werde man sich deutlich stärker auf den Online-Vertrieb fokussieren.

Bose schließt insgesamt 119 Ladengeschäfte

Die betroffenen Geschäfte von Bose schließen natürlich nicht alle auf Schlag, sondern werden innerhalb der nächsten Monate nach und nach dichtgemacht. In China, den arabischen Emiraten, Indien, Südkorea und Südostasien wird Bose zudem weiterhin Ladengeschäfte betreiben. 130 Retail-Stores wird Bose also weiterhin betreiben.

Laut einer Mitteilung des Unternehmens werde man die von der Umstellung betroffenen Mitarbeiter unterstützen und Abfindungen auszahlen. Man sei sehr dankbar für die großartige Arbeit in den Geschäften von Bose, habe aber keine andere Wahl, als auf die neuen Anforderungen am Markt zu reagieren. Übersetzt dürfte das schlichtweg bedeuten, dass es für Bose nicht mehr wirtschaftlich gewesen ist eigene Geschäfte zu unterhalten, weil die Umsätze nicht mehr gestimmt haben.