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Samsung erweitert Smart Hub für aktuelle 4K-TVs um HD+ und waipu.tv

Samsung hat angekündigt, dass man für die Käufer seiner neuen QLED- und anderweitigen UHD-Fernseher ein kleines Schmankerl hat. So erweitert man den Smart Hub für die Modelle aus dem Jahr 2019 um sowohl HD+ als auch waipu.tv.

Käufer eines neuen 4K-Fernsehers von Samsung können über den Smart Hub dann sechs Monate lang kostenlos HD+ nutzen. Laut dem südkoreanischen Hersteller sei HD+ ohnehin bereits ab Werk integriert. In wenigen Schritten kann der Zugriff also direkt nach dem ersten Anknipsen des Geräts eingerichtet werden.

Auch waipu.tv steht mit dem Perfect-Paket für 6 Monate kostenlos zur Verfügung. Regulär kostet diese Stufe bei waipu.tv 9,99 Euro im Monat. Laut Samsung gelte diese gemeinsame Aktion mit waipu.tv für TV-Geräte aus dem Jahr 2019, die zwischen dem 6. März 2019 und dem 31.12.2019 gekauft werden. Es muss sich zudem um einen Fernseher handeln, der für den deutschen Markt gedacht ist – erkennbar am länderspezifischen Code. Das Angebot ist nicht kombinierbar mit weiteren Gutscheinen oder Preisaktionen.

Die App für waipu.tv ist über den Smart Hub herunterladbar und bietet das Streaming von linearen TV-Inhalten von über 100 verschiedenen Sendern an. Aktuell drängt waipu.tv sehr aggressiv auf den Markt, da man nach dem Aus von Magine TV seine Chance erkannt hat. Beispielsweise hat man auch eine App für den Apple TV 4K angekündigt und will Neukunden über zusätzliche Gratis-Angebote gewinnen.

Samsung freut sich über die erweiterte Zusammenarbeit

In diesem Sinne erscheint die erweiterte Zusammenarbeit mit Samsung sowohl für waipu.tv als auch die Südkoreaner lukrativ zu sein: „Wir wollen unseren Kunden kontinuierlich neue Funktionen und Services bereitstellen und freuen uns sehr, HD+ und waipu.tv als Content-Partner in das TV-Angebot für Käufer unserer aktuellen Geräte aufnehmen zu können„, bekräftigt Samsung Vizepräsident für TV und AV, Leif-Erik Lindner. Samsung ist der erste TV-Hersteller, der direkt mit waipu.tv kooperiert.

Waipu.tv
waipu.tv ist nun in den Smart Hub von Samsung integriert

Ähnlich sieht es mit der direkten Integration von HD+ über die App im Smart Hub aus: „Wir möchten, dass immer mehr Kunden HD+ ohne Einstiegsbarrieren testen können. Daher freut es uns sehr, dass wir mit Samsung den absatzstärksten TV-Gerätehersteller als Partner für die Integration von HD+ gewinnen konnten„, erklärt der Geschäftsführer Operations und Produktentwicklung bei HD+, Georges Agnes. Das sind also insgesamt doch gute Neuigkeiten für künftige Besitzer aktueller Samsung-TVs.

Android TV: Kurioser Bug machte Benutzerdaten öffentlich

Das Betriebssystem Android TV ist den meisten unserer Leser wohl entweder durch die Nvidia Shield Android TV oder beispielsweise die Fernseher von Sony ein Begriff. Nun ist bekannt geworden, dass ein merkwürdiger Bug dafür gesorgt hat, dass andere Benutzer möglicherweise Daten von euch einsehen konnten.

Betroffen waren Fernsehgeräte der Marke Vu, allerdings sind wohl auch andere Modelle bzw. andere Hersteller ebenfalls durch das Problem tangiert gewesen. Wir konnten den Fehler an der Shield (hier unser Test) nicht mehr nachstellen, da Google dem Bug mittlerweile einen Riegel vorgeschoben hat.

Was genau ist passiert? Nun, wer Android TV auf seinem Fernseher bzw. Media Player verwendet hat und zusätzlich Google Fotos bzw. Google Home nutzt, der konnte potentiell die Benutzernamen und auch Fotos anderer User einsehen. Unabsichtlich gelang genau das dem Twitter-Nutzer „prashanth“, als er in Google Home nicht nur sein eigenes, verknüpftes Benutzerkonto erspähte, sondern auch die Hunderter anderer Anwender. Er vermutet, er konnte schlichtweg jeden Benutzer bzw. dessen Konto sehen, der den gleichen TV wie er besitzt.

Oh my god. Private @googlephotos of strangers are being shown to me in the ambient mode screensaver.

SERIOUSLY WHAT THE FUCK?! @Google @GoogleIndia pic.twitter.com/VbMmb3B2Qp

— prashanth (@wothadei) March 3, 2019

Laut dem Nutzer konnte er sogar einrichten, dass die bei Google Fotos gespeicherten Bilder anderer Benutzer auf seinem TV im Ambient Mode als Hintergrundbilder / Screensaver verwendet werden. Allerdings lieferte er nur einen kurzen Einblick, bei dem er dieses Setting aktivieren konnte. Ob dann wirklich fremde Fotos auf seinem TV aufploppten, bezweifeln die Kollegen von XDA Developers.

Google ist der Bug bekannt und man arbeitet an einer Lösung

Google hat bei Twitter auf den Beitrag reagiert und eine Fehlerbehebung in Aussicht gestellt. Man nehme die Privatsphäre seiner Nutzer sehr ernst. Deswegen habe man nun vorerst die Möglichkeit deaktiviert über den Google Assistant via Google Fotos Bilder an Geräte mit Android TV weiterzureichen. Die Option möchte man erst wieder freischalten, wenn das Problem geklärt sei.

Selbst wenn es nicht möglich gewesen sein sollte die Fotos anderer User einzusehen, ist schlimm genug, dass definitiv Benutzernamen von für Dritte sichtbar wurden. Solltet ihr also Android TV, Google Home und Google Fotos in dieser Konstellation beanspruchen, dann ist es möglich, dass auch euer Benutzername plus möglicherweise im schlimmsten Fall eure Bilder für andere einsehbar gewesen sind.

Das erinnert daran, dass Sicherheit mittlerweile nicht nur für PCs und mobile Endgeräte, sondern auch Media Player und Smart TVs ein wichtiges Thema ist. Samsung hat in diesem Bezug ja gerade seine Partnerschaft mit McAfee auf seine Fernsehgeräte des Jahres 2019 erweitert. Vielleicht ist jenes nicht unbedingt der ideale Weg. Aber zumindest zeigt der aktuelle Vorfall bei Android TV, dass es da Nachholbedarf bei vielen Anbietern gibt.

„Bohemian Rhapsody“ 4K Blu-ray unterstützt HDR10+

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„Bohemian Rhapsody“ von 20th Century Fox wird die zweite 4K Blu-ray mit dynamischen HDR10+, die im deutschsprachigen Raum veröffentlicht wird. Der Biopic über die Band „Queen“ erscheint am 14. März 2019.

Fox hält starr an HDR10+ fest. Das Konkurrenzformat zu Dolby Vision kam in Deutschland erstmals bei der 4K Blu-ray „Bad Times At The El Royale“ zum Einsatz. Leider lässt sich rein subjektiv kein Mehrwert gegenüber der ebenfalls auf der Disc befindlichen HDR10 Verarbeitung feststellen. Bleibt zu hoffen, dass das Mastering für „Bohemian Rhapsody“ etwas besser ausgefallen ist. Inhaltlich dürfte der Film so ziemlich jedem Queen oder Rockfan zusagen. Auch bei den Academy Awards räumte der Film ganze vier Oscars ab, unter anderem für den besten Hauptdarsteller (Rami Malek), bester Ton, bester Schnitt und bester Tonschnitt.

Dolby Atmos nur auf Englisch

Wer die volle Klangpower des Films sucht, der muss auf die englische Sprachausgabe ausweichen. Lediglich der Originalton liegt im Dolby Atmos Format vor. Die deutsche Tonspur begnügt sich mit DTS Digital 5.1. Wir werden die 4K Blu-ray zu „Bohemian Rhapsody“ natürlich ausführlich testen und uns auch dem ausladenden Bonusmaterial zuwenden. Unter anderem gibt es den kompletten Queen-Liveauftritt des legendären Live-Aid Konzerts (in 4K + HDR) sowie mehrere Featurettes sowie ein Making-Of.

4K Digital auf iTunes

Wer sich den Film nicht unbedingt als Disc-Version nach Hause holen möchte, der kann den Film via iTunes in 4K/HDR Qualität für 16.99 Euro vorbestellen. Im Regelfall steht der Titel zwei Wochen vor Disc-Release bereits auf iTunes bereit. Zudem gibt es meist eine Leihen-Option, die für günstige 3.99 bis 6.99 Euro genutzt werden kann. Wer auf 4K und HDR verzichten kann, dem empfehlen wir das auffällig gestaltete Blu-ray Steelbook.

„Bohemian Rhapsody“ Trailer:

Sky X: Neues Pay-TV-Angebot mit Rundum-Versorgung ist monatlich kündbar

Sky hat mit Sky X ein neues Angebot vorgestellt, das sich sicherlich viele Pay-TV-Kunden wünschen: Man erhält quasi die Rundum-Versorgung von Sky zum festen Preis und kann sogar monatlich kündigen. Leider hat die Sache einen Haken, denn Sky X ist (vorerst) nur in Österreich verfügbar.

Sky X ist in Österreich bereits verfügbar und bietet die Inhalte von Sky ohne Kabel- oder Satellitenanschluss via Streaming an. 19,99 Euro ruft man für das Paket „Fiction & Live TV“ aus, welches vor allem Filme und Serien enthält. Wer es lieber sportlich mag, kann „Sport & Live TV“ für 24,99 Euro buchen. Hier ist der Name Programm und unter anderem gehört auch die UEFA Champions League als Live-Übertragung dazu.

Das dritte Paket ist schließlich „Kombi & Live TV, welches quasi die anderen beiden Pakete in einem bietet und 34,99 Euro im Monat kostet. Das ist im Verhältnis zu den deutschen Preisen für Sky ein sehr faires Angebot. Hierzulande kommt man eigentlich nur auf diese Summe, wenn man bereits Kunde des Pay-TV-Anbieters gewesen ist und bei der Kündigung einen lukrativen Deal mit Sky Deutschland aushandelt.

Sky X bietet zum Festpreis bei monatlicher Kündigung das Beste von Sky
Sky X bietet zum Festpreis bei monatlicher Kündigungsoption das Beste von Sky

Nutzen kann man Sky X als App an mobilen Endgeräten ab Android 4.1 bzw. Apple iOS 9.0 an PCs ab Windows 7 oder Apple macOS 10.9, an der PlayStation 4 sowie auch direkt an Smart TVs von LG und Samsung ab webOS 2.0 bzw. Modellen ab 2015. Sky geht mit Sky X also direkt in die Vollen und deckt eine ganze Bandbreite an Geräten ab. Maximal vier Geräte lassen sich parallel registrieren und an zwei können zeitgleich Streams abgerufen werden.

Sky X: Kommt es auch bald nach Deutschland?

Für Kunden ist es laut Sky Österreich möglich jederzeit einzelne Geräte zu entfernen. Es lässt sich pro Kalendermonat aber dann nur jeweils ein neues Gerät hinzufügen. Damit will man wohl verhindern, dass die Zugangsdaten munter hin- und hergetauscht werden. Für HD-Inhalte empfiehlt man dabei eine Internetverbindung mit mindestens 10 Mbit/s. Wer möchte, kann sich auch eine Sky X Streaming Box anschaffen, wenn ihm anderweitige unterstützte Hardware fehlt.

In Deutschland gibt es als Alternative ja das Sky Ticket. Das kostet für Filme und Serien rund 10 Euro im Monat. Wer allerdings Lust auf Sport hat, muss deutlich tiefer in die Tasche greifen. Da wäre das Angebot von Sky X doch sicherlich auch in Deutschland willkommen, oder?

Medion X14907: 4K-TV mit HDR10 und Dolby Vision ab 14. März für 349 Euro bei Aldi Nord

Ab dem 14. März gibt es einen Einstiegs-TV mit 4K-Auflösung, HDR10 und sogar Dolby Vision zum Schnäppchenpreis: Nur 349 Euro soll der Medion X14907 mit 49 Zoll Diagonale kosten. Er wird beim Discounter Aldi Nord im Angebot erhältlich sein.

Beste Bildqualität sollte man von einem derartigen Gerät zwar sicherlich nicht erwarten, etwa verbleibt die maximale Helligkeit bei solchen Einstiegs-TVs in der Regel zu niedrig, um eine wirklich hochwertige HDR-Erfahrung zu ermöglichen, doch das Preis- / Leistungsverhältnis könnte freilich dennoch in Ordnung gehen. Medion bescheinigt seinem Fernseher jedenfalls auch noch einen HD Triple Tuner und vorinstallierte Apps für sowohl Amazon Prime Video als auch Netflix.

Auch ein Slot für CI+ Module ist natürlich vorhanden, so dass nicht zwangsweise ein externer Receiver notwendig ist, um mit dem Medion X14907 via Kabel, Satellit oder terrestrisch über DVB-T2 HD das TV-Programm zu genießen. Der TV verfügt über dreimal HDMI mit HDCP 2.2, LAN und natürlich auch Wi-Fi. Dank Energieeffizienzklasse A+ soll der Smart TV im Betrieb sparsam bleiben. Filme, Musik oder Fotos können in Verbindung mit der AVS-Funktion (Audio Video Sharing) im heimischen Netzwerk auf dem Fernseher abgespielt werden. Über Wireless Display lassen sich Inhalte direkt vom Smartphone oder Tablet auf dem Medion X14907 spiegeln.

Der Medion X14907 kostet nur 349 Euro
Der Medion X14907 kostet nur 349 Euro

Wo wir bei mobilen Endgeräten sind: Über die App Medion Life Remote lässt sich der Fernseher Medion X14907 dann natürlich auch vom Smartphone bzw. Tablet aus fernsteuern. Die App steht für sowohl Android als auch Apple iOS zur Verfügung.

Medion X14907 richtet sich an das 4K-Einstiegssegment

Wie eingangs erwähnt, sollte man eben vom Medion X14907 keine Bildqualität wie etwa von den Samsung QLED oder LG OLED erwarten. Das spiegelt sich eben auch im Preis wider, so dass man den Fernseher von Medion z. B. als typisches Zweitgerät für das Schlafzimmer verstehen könne – oder als Lösung für beispielsweise Studenten. Schließlich sind die beiden Streaming-Anbieter Amazon Prime Video und Netflix ja direkt mit Apps auf dem TV vertreten.

Ab 14. März 2019 bei Aldi erhältlich

Aldi Nord hat den Medion X14907 jedenfalls ab dem 14. März in seinen Filialen in Norddeutschland im Angebot. Wie eingangs erwähnt, liegt der Preis bei nur 349 Euro.

Kehrt Samsung zurück zu OLED? Entscheidung fällt im April

Samsung Display plant TV-Panels mit OLED zu produzieren. Ein Gremium zur Prüfung der Investitionen soll im April 2019 einberufen werden um final über die Produktion von Quantum Dot OLED Panels zu entscheiden. 

Es wird spannend! Nach einer siebenjährigen Pause könnte Samsung Display wieder in eigenen Produktionsfabriken großflächige OLED-Panels herstellen. 2013 hatte Samsung sowie LG ihre ersten OLED-Fernseher vorgestellt. Während Samsung sich aufgrund der hohen Ausfälle gegen weitere Investitionen in den OLED-Sektor entschied, verfolgt LG Display die Technologie bis zum heutigen Tag. Um der Konkurrenz durch OLED Fernseher im High-End-Segment Einhalt gebieten zu können, überlegt der koreanische Hersteller jetzt wieder auf organische Leuchtdioden zu setzen.

Rechnet sich ein erneuter OLED-Einstieg?

Das Samsung bereits seit längerer Zeit an Quantum Dot OLED Display (QD OLED) forscht ist nichts neues. Es gibt sogar bereits Aussagen von Samsung Verantwortlichen, die eine Produktion für 2019 in Aussicht gestellt haben. Die Situation gestaltet sich aktuell jedoch nicht so einfach. Eine offizielle Entscheidung sei noch nicht gefallen. Es gibt wohl Sorge um die Rentabilität des Display-Segments, was letztendlich zu Investitionen in Produktionsanlagen für QD-OLED-Displays führen könnte.

Der Samsung S9C (Full-HD) war der einzige OLED Fernseher der es in den Handel geschafft hat
Der Samsung S9C (Full-HD) war der einzige OLED Fernseher der es in den Handel geschafft hat

QD-OLED Produktion würde 2020 starten

Im April 2019 wird ein großes Komitee tagen um über die Zukunft von QD OLED zu entscheiden. Gibt Samsung Display ein „Go“, dann wird der Bau der Produktionsanlagen wohl noch in diesem Jahr starten um eine Massenproduktion Ende 2020 oder Anfang 2021 zu ermöglichen. QD-OLED nutzt eine blaue OLED als Lichtquelle, um die drei Primärfarben Rot, Grün und Blau darstellen zu können. Die Farben Rot und Grün werden dabei durch Quantum Dot Farbfilter realisiert. Der Aufbau unterscheidet sich also grundsätzlich von LG Displays WRGB OLED Displays, die aus einem roten, grünen und blauen Subpixel, sowie einen zusätzlichen weißen Subpixel bestehen.

Sollte sich Samsung gegen eine Investition in QD OLED Displays entscheiden, bleibt eigentlich nur noch die Micro LED Technologie übrig um den OLED Fernsehern von LG Electronics Paroli bieten zu können.

Steven Spielberg will Amazon und Netflix von den Oscars ausschließen

Der bekannte Regisseur Steven Spielberg („E. T.“) trommelt aktuell wieder lautstark gegen Streaming-Anbieter wie Amazon Prime und Netflix. So möchte er bei der Academy eine Regelung durchboxen, welche die Unternehmen von den Academy Awards alias Oscars ausschließen könnte.

Diese Bestrebungen Spielbergs gab es auch schon vor etwa einem Jahr. Offenbar ist der Ärger beim Regisseur nun erneut aufgekommen, so dass er sich abermals für entsprechende Regelungen stark machen möchte. Geärgert hat ihn offenbar besonders, dass die Netflix-Produktion „Roma“ bei den Oscars 2019 gleich drei der begehrten Trophäen abräumen konnte. So kritisiert Spielberg, dass Netflix nach anderen Regeln spiele, als die anderen Studios.

So vertritt Spielberg weiterhin die Ansicht, dass Netflix nur für die Emmys qualifiziert sein sollte. Die Emmys werden für TV-Produktionen vergeben. Im April wird in der Academy nun über die Vorschläge von Spielberg bei einem jährlichen Treffen diskutiert. Unklar ist aber, wie genau man die Teilnahme- bzw. Qualifizierungsbedingungen ändern wollen würde, damit Streaming-Anbieter keine guten Karten mehr hätten.

Speziell an „Roma“ wurde offenbar von vielen Seiten in Hollywood Kritik laut – nicht inhaltlicher Natur, sondern vielmehr an der Oscar-Teilnahme und den Produktionsbedingungen bzw. dem Vertrieb. So lief „Roma“ nur drei Wochen klang in den USA im Kino und die Einspielergebnisse seien unbekannt. Das verstoße zwar aktuell alles nicht gegen die Regeln der Academy, man sieht dort aber Nachbesserungsbedarf, um dem neuen Streaming-Zeitalter gerecht zu werden und zugleich das klassische Kino in seinem Status zu bewahren.

Auch andere Streaming-Anbieter könnten bald mitmischen wollen

Vielleicht machen sich Spielberg und die Academy aber nicht nur wegen Amazon und Netflix Sorgen, sondern auch wegen dem Dickicht weiterer Streaming-Anbieter, die in den Startlöchern stehen. So könnte man dann ja etwa auch die Idee kommen exklusive Eigenproduktionen von z. B. Disney+ bei den Oscars ins Rennen zu schicken. Auch Comcast könnte dann entsprechende Ambitionen entwickeln. Insofern erscheint es durchaus logisch, dass die Academy in diesem Bezug neue und zeitgemäße Regeln benötigt.

Es ist allerdings Fingerspitzengefühl gefordert: Die Streaming-Anbieter per se auszuschließen, könnte sich als Fehler erweisen. Allerdings sollte es Regeln geben, die für große Filmstudios und reine Kinoproduktionen sowie die Streaming-Anbieter gleichermaßen gelten. Zumal Netflix mit „The Irishman“ von Martin Scoresese bereits den nächsten Kandidaten für die Oscars 2020 vorbereitet.

Einige Filmemacher schlagen vor, dass Netflix auch in den USA eine Art zusätzliche Kino-Stufe für Abonnenten einführen könnte: Man zahlt monatlich einen gewissen Aufschlag und kann dafür die Filme des Unternehmens in ausgewählten Kinos sehen. Diese vage Idee dürfte in der Praxis aber wohl extrem schwer umsetzbar sein. Andere Filmemacher sind wiederum besorgt, dass Regeln, die auf Netflix abzielen, auch Indie-Filme treffen und jene dann von den Oscars ausschließen könnten. Die Debatte dürfte sich also kontrovers fortsetzen.

James Bond „The Daniel Craig Collection“ als 4K Blu-ray aufgetaucht

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20th Century Fox plant wohl die Wiederveröffentlichung der „The Daniel Craig Collection“ mit den jüngsten James Bond Filmen auf 4K UHD Blu-ray. Im Oktober 2019 soll der Titel erscheinen.

Die Information stammt von der Twitter-Account @ReelCinematics, die zusätzlich zur Ankündigung bereits ein Cover der „The Daniel Craig Collection“ gepostet haben. Leider gibt es noch keine zusätzlichen Infos bezüglich des 4K Remasters. Der Inhalt soll der Blu-ray-Version gleichen, somit können Fans sich auf „James Bond – Casino Royale“, „James Bond – Ein Quantum Trost“, „James Bond – Skyfall“ und „James Bond – Spectre“ freuen. Vor allem die 4K Blu-ray zu „Casino Royale“ dürfte interessant werden, da die Blu-ray sehr oft als Referenzmaterial für Tests genutzt wird. Wir erhoffen uns einen weiteren Mehrwert durch die erhöhte Auflösung, noch mehr jedoch durch den erweiterten Dynamikumfang (HDR).

Traum von James Bond mit Dolby Vision + Atmos

Bevor man jedoch zu früh einen Platz im Filmregal frei macht, sollte man die Ankündigung für den deutschen Markt abwarten. Bislang gilt die Info nur für die US-Version. Der Release im Oktober 2019 wäre natürlich perfekt gewesen um den neuen James Bond 25 zu bewerben. Der Filmstart hat sich aber leider auf April 2020 verschoben. 20th Century Fox hält aber vielleicht an diesem Datum fest, stellt die Collection ja auch ein hochwertiges Weihnachtsgeschenk dar. Vielleicht entscheidet sich Fox bis dahin auch das dynamische Dolby Vision Format zu unterstützen. Die ersten IMAX-Dokumentationen mit dem Konkurrenzformat HDR10+ sowie die 4K Blu-ray „Bad Times At The El Royale“ haben leider keinen Mehrwert zum regulären HDR10 erkennen lassen. Auch die Audio-Ausstattung könnte ein „Upgrade“ auf eine Master Audio-Tonspur oder DTS:X / Dolby Atmos vertragen.

James Bond in 4K auf iTunes

Zusätzlich zur „The Daniel Craig Collection“ auf 4K Blu-ray, wächst auch die Hoffnung, dass die älteren James Bond Titel ein audiovisuelles Upgrade erhalten. Erst kürzlich sind alle James Bond Titel auf iTunes in 4K Qualität (leider ohne HDR) gelistet worden. Es scheint also zu allen Titeln eine überarbeitete Ultra HD Version vorzuliegen.

#JamesBond: The #DanielCraig collection will be making its #4kultrahd debut this October from @20thcenturyfox #4k #4kuhd #4KUHDBluray #ultraHD #HDR #spy #CasinoRoyale #skyfall #spectre #QuantumOfSolace #Action pic.twitter.com/lLsjbupld8

— ReelCinematics (@ReelCinematics) March 1, 2019

Konsolen-Gaming in 4K: Lieber höhere Auflösung oder bessere Performance?

4K-Gaming bleibt mittlerweile nicht nur High-End-Gaming-PCs vorbehalten, sondern ist auch an Spielekonsolen möglich. Allerdings stößt diese Konsolengeneration dabei an ihre Grenzen. Und oft müssen sich Spieler und Entwickler entscheiden: Arbeitet man lieber mit einer höheren Auflösung oder mit höheren Bildraten bzw. stabilerer Performance?

So ist aktuell etwa um den Triple-A-Titel „Anthem“ von Bioware eine entsprechende Debatte entbrannt. Das Spiel läuft auf der PS4 Pro nämlich in einer niedrigeren Auflösung als auf der Xbox One X – bietet dafür aber stabilere Bildraten. Deswegen muss man sich bei diesem Game entscheiden: Lieber eine höhere Auflösung, natives 4K an der Xbox One X, dafür aber öfter Framerate-Einbrüche, oder stabilere 30 fps, dafür bei eingeschränkterer Bildqualität an der PS4 Pro.

Im Falle von „Anthem“ ist an der Konsole von Sony zudem der Vorteil, dass die Entwickler von Bioware an der PS4 Pro auch für Spieler die Option bereitstellen im Menü einen 1080p-Modus auszuwählen. Leider fehlt diese Möglichkeit aber an der Xbox One X. So nutzt die PS4 Pro im Falle des 1080p-Modus die offene Mehrleistung, um die Framerates absolut stabil zu halten. Das ist besonders für Besitzer älterer Full-HD-TVs eine sinnvolle Alternative.

Doch „Anthem“ ist nicht das einzige Spiel, das die PS4 Pro und die Xbox One X an die Grenzen führt. Das ebenfalls erst vor kurzem erschienene „Kingdom Hearts 3“ schafft weder an der PS4 Pro noch an der Xbox One X eine native 4K-Auflösung, sondern läuft jeweils in 1080p bzw. 1440p – in beiden Fällen mit einer offenen Framerate. So sind auch offene Framerates in einigen Titeln an PS4 Pro und Xbox One X an der Tagesordnung. Auch das ist jedoch ein zweischneidiges Schwert. Denn so erhält man zwar höhere Bildraten als 30 fps, muss aber ein unausgewogenes Frame Pacing hinnehmen.

Im Klartext bedeutet das, dass einige Frames länger angezeigt werden als andere. Dadurch fühlt sich das Gameplay ungleichmäßig an, die Reaktionen auf Eingaben passen teilweise nicht. Doch das ist ein Effekt, der dem einen Spieler mehr auffällt als dem anderen. Beispielsweise lief „Anthem“, genau wie „Kingdom Hearts 3“, vor dem Day-One-Patch mit einer offenen Framerate an der PS4 Pro. Das führte aber zu einer sehr instabilen Spieleerfahrung.

Auflösung und Performance: Nur wenige Titel bewältigen den Spagat

Es gibt allerdings auch einige Titel, welche die Balance perfekt bewältigen. „Red Dead Redemption 2“ etwa läuft auf der Xbox One X mit nahezu perfekten 30 fps und in nativem 4K. Das ist besonders beeindruckend, weil gerade dieses Open-World-Spiel technisch der aktuell vielleicht fortgeschrittenste Titel in der Konsolenwelt ist.

Auch Ubisoft hat ein Paradebeispiel auf Lager: Genau genommen sind es sogar zwei Paradebeispiele, denn sowohl „Far Cry 5“ als auch „Far Cry New Dawn“ laufen auf der Xbox One X in nativem 4K bei sehr stabilen 30 fps. Es hängt also auch sehr stark von den Entwicklern bzw. deren Optimierungen und der verwendeten Engine ab, was sich noch aus der aktuellen Konsolengeneration herausholen lässt. „Far Cry 5“ hatten wir ja auch in einem Beitrag zu 4K-Games für die Xbox One X als einen der Referenztitel genannt.

Auch Microsoft selbst hat da Ende 2018 mit „Forza Horizon 4“ (hier unser Anspielbericht) einen Volltreffer gelandet: Der Open-World-Racer macht im Grunde alles richtig. Denn man kann sich entscheiden, ob man das Spiel nativ in 4K mit absolut stabilen 30 fps zockt oder aber nur in 1080p dafür aber mit ebenfalls felsenfesten 60 fps. Genau diese Entscheidungsfreiheit sollten im Idealfall alle Games bieten.

PS5 und Xbox Scarlett: 4K mit 60 fps als neuer Standard?

Aktuell rechnet man damit, dass die nächsten Konsolengenerationen von Sony und Microsoft 2020 erscheinen dürften. Ob sie dann 4K-Spiele mit 60 fps zum Standard erheben? Theoretisch könnte man die Problematik natürlich mit mehr GPU- und CPU-Power sowie erweitertem RAM lösen. Doch es ist auch bei den PlayStation 5 und der Xbox Scarlett eher unwahrscheinlich, dass wir uns auf 4K-Gaming mit 60 fps verlassen können.

Woran das liegt? Naturgemäß entscheiden sich die Entwickler meist für andere Optionen: Man zaubert mehr Effekte auf den Fernseher und nutzt neue Technologien – etwa Raytracing, welches für die nächste Xbox wohl ein großes Thema werden könnte. Auch der Blick zurück hilft weiter: Die meisten Spiele an der PS3 und Xbox 360 liefen nativ noch mit 720p und 30 fps. An der PS4 und Xbox One ging man weitgehend, aber auch nicht für alle Games, zu 1080p mit 30 fps über.

Die Zwischen-Generation der PS4 Pro und Xbox One X schwanken nun zwischen der Darstellung von Auflösungen von 1440p bis hin zu nativem 4K. Doch die Titel die sowohl 4K als auch 60 fps bieten, kann man an einer Hand abzählen – „Forza Motorsport 7“ wäre eines der wenigen Beispiele.

So vermuten wir, dass PS5 und Xbox Scarlett zwar das Gros der Games wohl nativ in 4K berechnen dürften, aber sicherlich bei 30 fps verbleiben. Zudem dürften auch Spiele mit 1440p weiterhin eine Rolle spielen, wenn es sich anbietet statt einer höheren Auflösung eben Effekte wie Raytracing zu verwenden. Doch was wäre euch lieber: Lieber eine möglichst hohe Auflösung? Möglichst hohe Bildraten? Oder die modernsten Grafikeffekte auf dem 4K-TV?

Samsung: TVs des Jahres 2019 mit vorinstalliertem Virenscanner von McAfee

Samsung hat mit den Experten für Cyber-Sicherheit, McAfee, eine Partnerschaft abgeschlossen. Das an sich ist altbekannt. Doch nun erweitert man jene Kooperation auch auf Smart TVs. Deswegen wird auf den Samsung-Fernsehern des Jahres 2019 der Virenscanner von McAfee ab Werk vorinstalliert sein.

Nun ist natürlich die Frage, wie man das bewertet: Einerseits ist es eine gute Sache, wenn die Sicherheit an Smart TVs verbessert wird. Andererseits dürfte ein vorinstallierter Virenscanner dafür ein suboptimales Mittel sein. Denn letzten Endes scannt das Tool von McAfee nun zu installierende Apps, die man aber ohnehin nur von Samsung selbst aus dem App Store bezieht. Entsprechend mutet die Maßnahme eher nach Augenwischerei an.

Denn auf die Dauer wäre es begrüßenswerter, wenn Samsung generell sein TV-Betriebssystem Tizen in Sicherheit und Stabilität verbessern würde. Anders als bei Windows-PCs, dürfte es bei Tizen allerdings ohnehin wenig lohnenswert für Kriminelle sein extra Malware zu entwickeln. Denn zum einen ist das System deutlich weniger verbreitet und zum anderen ist es ungleich schwerer die Schadsoftware überhaupt auf Geräte zu hieven.

McAfee hat einen Deal mit Samsung abgeschlossen
McAfee hat einen Deal mit Samsung abgeschlossen

So gibt Samsung zwar an, dass man sich entschlossen habe McAfee auf seinen Fernsehern des Jahres 2019 zu installieren, um Kunden vor Malware zu schützen, am Ende dürfte aber einfach der allgemeine Kooperationsdeal mit McAfee den Ausschlag gegeben haben. So erhält Samsung von McAfee Geld dafür, dass man dessen Software auf seine Geräte hievt. Da sah man dies wohl als eine Möglichkeit an, um einen kleinen Bonus einzustecken.

McAfee-Virenscanner ist in der Praxis eher Bloatware als nützlich

Auf Fernsehern kann man den McAfee-Virenscanner daher wohl als unnötige Bloatware abstempeln. Offen ist noch, ob es eventuell möglich sein wird die Software wenigstens manuell zu deinstallieren. Das dürfte der Wunsch vieler Anwender sein, damit nicht unnötig Ressourcen in Anspruch genommen werden. Doch aktuell ist es, wie es eben ist: Auf Samsungs kommenden Fernsehern des Jahres 2019 wird McAfee ab Werk installiert sein und Apps nach unerwünschter Schadsoftware absuchen.

Samsung präsentiert die Q950R 8K QLED Fernseher im Rahmen des EU Forums 2019
Samsung präsentierte die Q950R 8K QLED Fernseher im Rahmen des EU Forums 2019

Was McAfee davon hat, wenn man an Samsung auch noch zahlen muss, dafür dass die hauseigene App vorinstalliert wird? Nun, der Markenname erhält Präsenz und man verspricht sich davon, dass der ein oder andere Laie, der „McAfee“ auf seinem Smart TV aufblitzen sieht, vielleicht auch an anderen Geräten zu den kostenpflichtigen Sicherheitslösungen des Unternehmens greift.