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HDMI 2.1: Sollte man beim Kauf eines 4K Fernsehers auf HDMI 2.1 achten?

Auch in diesem Jahr liebäugeln viele Nutzer mit der Neuanschaffung eines 4K Fernsehers, vielleicht sogar ein TV-Geräte mit 8K Auflösung. Muss der TV unbedingt HDMI 2.1 unterstützen oder kann man darauf verzichten?

„Hat dieser Fernseher HDMI 2.1?“ oder „Unterstützt der Fernseher HDMI 2.1?“. Diese und ähnliche Fragen erreichen uns fast täglich über die Kommentare unserer Webseite, auf Facebook und unserem Youtube-Kanal. Wir können die Anfrage in gewisser weise nachvollziehen. HDMI 2.1 ist ein heißes Thema im Unterhaltungselektronik-Markt, das dem Kunden Zukunftssicherheit suggeriert. Viele werden sich denken: „Wieso etwas kaufen, dass morgen bereits veraltet ist?“. Wir glauben jedoch, dass sich jeder erst einmal fragen sollte, wieso brauche ich HDMI 2.1? Es muss ja ein bestimmtes Feature bieten, welches man gedenkt zu nutzen. Wer diese Frage nicht auf Anhieb beantworten kann, der bezahlt womöglich für eine Schnittstelle, deren Fähigkeiten am Ende nicht ausgereizt werden.

Was ist HDMI 2.1?

HDMI 2.1 kann als „Sammlung“ alter und neuer AV-Features angesehen werden. Als Basis dient ein neuer Anschluss, der eine Bandbreite von 48 Gbps statt der geläufigen 18 Gbps (HDMI 2.0) bereitstellt. Die erhöhte Bandbreite ermöglicht z.B. 4K/120p oder 8K/60p Videosignale. Unter der neuen Versionsnr. werden auch dynamisches HDR, eARC, VRR (Variable Refresh Rate) oder ALLM (Auto Low Latency Mode) zusammengefasst. Alle neuen Features und deren Erklärungen könnt ihr HIER nachlesen.

Doch wartet einmal. Dynamisches HDR (Dolby Vision, HDR10+), eARC, VRR oder ALLM, haben wir doch schon bei TV-Geräten mit HDMI 2.0 im Einsatz gesehen? Sonys Master Series TV unterstützen z.B. eARC, während Samsung QLED TVs aus 2018 VRR und ALLM unterstützen. Und dynamisches Dolby Vision HDR ist seit LGs OLED TVs aus 2016 nichts neues mehr. Man merkt, es gibt keinen harten Cut zwischen den HDMI Versionnummer. Es läuft eher langsam ineinander über.

TV-Geräte wie dieser C97 OLED TV von LG sind bereits mit HDMI 2.1 ausgestattet!
TV-Geräte wie dieser C97 OLED TV von LG sind bereits mit HDMI 2.1 ausgestattet!

Welche Features benötige ich?

Kommen wir nochmals auf die Frage zurück, die sich eigentlich jeder am Anfang eines Kaufs stellen sollte. Welche technischen Fähigkeiten sollte mein 4K/8K Fernseher besitzen? Viele nutzen den Fernseher meist zur Darstellung von regulärem Fernsehen sowie Filme als Stream oder auf Disc. Dazu reicht ein TV mit HDMI 2.0 Schnittstelle in der Regel auf jeden Fall aus. Wer z.B. Dolby Atmos oder DTS:X Signale direkt vom TV an einen AV-Receiver oder Soundbar übertragen möchte, der sollte noch darauf achten, dass eARC (enhanced Audio Return Channel) mit an Bord ist. Dynamisches HDR ist bei den meisten TV-Geräten ebenfalls vorhanden, bei ausgewählten 2019er Modellen erstmals in zweifacher Ausführung mit Dolby Vision und HDR10+ (z.b. bei Philips oder Panasonic). Wir glauben, damit lassen sich die Ansprüche der meisten Nutzer decken.

Zocken am TV?

Spezieller wird es, wenn jemand den Fernseher auch zum Zocken/Gaming nutzt. Vor allem mit einem angeschossenen PC oder Xbox One X sollte man nach einem TV mit VRR (Variable Refresh Rate) Ausschau halten. Dieses Feature synchronisiert die Bildwiederholungsrate des Fernsehers mit dem Videosignal der Konsole/PC. Dadurch werden Bildfehler vermieden und der Input-Lag wird im besten Fall halbiert! In 2019 werden durch HDMI 2.1 wohl mehrere TV-Geräte dieses Feature unterstützen. Neben Samsung QLED TVs aus 2018 und 2019 hat bereits LG Electronics VRR in seiner OLED & Nanocell Range bestätigt.

Auto Low Latency Mode

ALLM oder Auto Low Latency Mode ist in unseren Augen eher ein Feature für die nahe Zukunft. Alle in einer Wiedergabe-Kette befindlichen Geräte werden damit automatisch in den Modus mit der geringsten Eingabeverzögerung (in der Regel der Gaming- oder PC-Modus) versetzt. Damit das ohne Probleme funktioniert, müssen aber alle Geräte (TV, AV-Receiver, Soundbar, Konsole etc.) ALLM unterstützen. In naher Zukunft werden sicherlich mehr Hersteller auf ALLM setzen. Aktuell funktioniert das meist aber nur in der Kombination TV+Konsole.

8K Fernseher mit HDMI 2.1

Bei 8K Fernsehern macht eine HDMI 2.1 Schnittstelle in soweit Sinn, dass sich damit native 8K Videosignale mit 60 Vollbildern pro Sekunde darstellen lassen. An dieser Stelle sei die Frage erlaubt, woher diese Bildsignale kommen sollen? Uns ist noch kein Zuspieler mit HDMI 2.1 Schnittstelle bekannt. Wir denken auch, dass es womöglich kein neues Disc-Format samt Player geben wird, dass 8K Inhalte unterstützen wird. Einzig Streaming-Player sowie oder PC/Mac Computer könnten hier Inhalte liefern. Wobei ein externer 8K Streaming-Player wohl wenig Sinn machen dürfte, statten die Hersteller ihre 8K Geräte im Regelfall bereits mit Streaming-Apps und Mediaplayern aus, die 8K verarbeiten können. Macht 8K grunsätzlich Sinn? Diese Frage müssen wir leider auslassen, da sie sonst den Umfang des Beitrages sprengen würde.

8K Fernseher wie der Samsung Q950R benötigen HDMI 2.1 um in Zukunft 8K/60p Inhalte darstellen zu können
8K Fernseher wie der Samsung Q950R benötigen HDMI 2.1 um in Zukunft 8K/60p Inhalte darstellen zu können

4K/120p Videos

HDMI 2.1 kann ja bei 4K sowie 8K TV-Geräten zum Einsatz kommen. Die Fernseher mit 3.840 x 2.160 Bildpunkten könnten über die Schnittstelle mit 4K/120p Signalen versorgt werden. Das macht z.B. bei Sportübertragungen Sinn. Wir haben uns bereits einige 4K/120p Demos angesehen. Die weitaus flüssigeren Bewegungen wären für Sportarten wie Fußball oder Tennis sicherlich ein Mehrwert. Aber auch hier stellt sich die Frage, woher soll der Content kommen. Viele Fernsehanstalten haben noch nicht mal auf 1080i/1080p, respektive 4K/HDR umgestellt. Am Ende wird nur das umgesetzt werden, was auch finanziell vertretbar ist. Auch beim Gaming könnte der Sprung auf 4K/120p (womöglich nur am PC) vollzogen werden. Visuell werden die Darstellungen als noch flüssiger wahrgenommen. Der spielerische Mehrwert (z.B. bei Multiplayer) zwischen 60p und 120p dürfte dagegen nur gering ausfallen. Man würde sich nur einen Vorteil von rund 8.3 ms sichern.

Fazit

Anstatt stur danach zu gehen, ob ein Fernseher HDMI 2.1 unterstützt oder nicht, sollte man sich lieber mit den einzelnen Features auseinandersetzen. Wenn man sei eigenes Nutzerprofil zusammengestellt hat, weiß man auch was der neue Fernseher alles können muss. Und für viele wäre es sicherlich kein Beinbruch, wenn das Modell „nur“ eine HDMI 2.0 Schnittstelle besitzt. Ein gutes Beispiel wären z.B. die Philips 4K Fernseher aus 2019, die allesamt kein HDMI 2.1 besitzen. Sollte man deswegen auf das Ambilight-Feature verzichten, wenn man dieses gut findet? Unserer Meinung nach: Nein. Wie denkt ihr über HDMI 2.1? Ist es ein Must-Have und wenn ja wieso? Oder kann man ggf. die Schnittstelle noch ein paar Jahre aussitzen? Schreibt uns doch einen Kommentar unterhalb dieses Beitrages.

Disney+: Streaming-Dienst soll den ganzen Katalog des Studios beherbergen

Disney bzw. dessen CEO Bob Iger hat erneut einige Informationen zu seinem kommenden Streaming-Dienst Disney+ bekannt gegeben. So ist nun bestätigt, dass Disney möglichst seinen kompletten Backkatalog ins Angebot hieven möchte. Dazu sollen natürlich auch alle klassischen Animationsfilme zählen.

Damit sind die Zeiten des klassischen Disney Vaults dann wohl auch vorbei. So veröffentlichte Disney früher viele seiner Animationsklassiker wie „Schneewitchen und die sieben Zwerge“ nur zeitlich beschränkt für das Heimkino, um sie danach wieder in den sogenannten Disney Vault zu schicken. Teilweise erzielten DVDs und Blu-rays während der temporären künstlichen Verknappung dann horrende Preise.

Dieses Prinzip hatte Disney allerdings schon in den letzten Jahren stark zurückgefahren. Disney+ dürfte da dann wohl das Ende besiegeln. Dabei scheint das Angebot wohl sehr vielfältig zu werden, denn schließlich will man anfangs sogar auch Inhalte anderer Studios lizenzieren. Außerdem sollen dort natürlich auch Titel wie „Captain Marvel“ exklusiv ihren Einstand geben.

Einen Vorgeschmack auf Disney+ lieferte auch schon Pixar, die Kurzfilme wie „Purl“ beisteuern werden. Der Disney-Geschäftsführer Bob Iger hat gegenüber Investoren erklärt, dass Disney+ auf lange Sicht „die komplette Bibliothek der Disney-Kinofilme“ beinhalten werde. Zum Disney Vault sagte Iger, dass dieses Marketing-Schema keinen Sinn mehr ergebe, wenn man die Filme über Disney+ anbiete. Offenbar werden die Filme dann also auch nicht nur dort, sondern auch auf physischen Datenträgern unlimitiert erhältlich sein. Indirekt profitieren dann auch Sammler der Disney-DVDs, -Blu-rays und -Ultra-HD-Blu-rays von diesem Schachzug.

Disney+ mischt Katalogtitel mit neuen exklusiven Inhalten

Disney wird über seinen Streaming-Dienst aber auch neue, exklusive Filme und Serien anbieten. Beispielsweise wird man ein auch eine neue Realfilm-Serie aus dem Star-Wars-Universum dort ihren Einstand geben lassen. Auch das beliebte „Star Wars: The Clone Wars“ kehrt bei Disney+ für eine neue Staffel zurück. Neue Kinofilme von Disney sollen innerhalb eines Jahres nach dem Kinodebüt ebenfalls beim Streaming-Dienst hinzustoßen.

Captain Marvel
„Captain Marvel“ kommt zum Streamen exklusiv zu Disney+

Zunächst wird Disney+ noch in diesem Jahr in den USA seinen Einstand geben. Ob und wann das Angebot auch in Deutschland an den Start gehen könnte, ist leider derzeit noch offen.

LG plant kleinere Größen für OLED Fernseher mit 4K und 8K Auflösung

LG Display hat seine OLED-Pläne bis 2021 vorgestellt. Neben einer Verdreifachung der Produktionskapazitäten, wollen auch kleinere 4K und 8K OLED Displays ab 48 Zoll (122 cm) produziert werden.

Wir können uns an einige Kommentare auf unserer Webseite erinnern, die nach OLED-TVs in Größen kleiner als 55 Zoll gefragt haben. Für lange Zeit beschränkte sich die Produktion von 4K OLED Panels auf die Größen 55, 65 und 77 Zoll. Der neu vorgestellte 8K OLED Z9 liefert noch ein 88 Zoll Modell (223 cm). Geplant ist die Ausweitung der 8K-Range auf 65 und 77 Zoll, sowie ein kleineres 48 Zoll 4K OLED Panel. Es gibt sicherlich viele Kunden, die sich einen 4K Fernseher mit OLED in dieser Größe wünschen. Vor allem bei geringen Sitzabständen (2 Meter und darunter) oder für Gaming oder Arbeiten würden sich die Modelle dank HDMI 2.1 und VRR sehr gut eignen.

Die Roadmap von LG Display zeigt die ambitionierten OLED-Pläne (Bildquelle: oled-info.com)
Die Roadmap von LG Display zeigt die ambitionierten OLED-Pläne (Bildquelle: oled-info.com)

8K OLED in 65 und 77 Zoll

Ein 8K OLED Fernseher in 88 Zoll wird für die meisten privaten Kunden nicht bezahlbar sein. Wir schätzen einen Preis von über 20.000 Euro. Da ist es gut zu hören, dass auch die neue TV-Generation mit 7.680 x 4.320 Pixeln in kleineren Größen Angeboten wird. Eine 65 und 77 Zoll Version soll dem Publikum die vierfache 4K Auflösung schmackhaft machen. Ob sich dadurch wirklich ein Mehrwert gegenüber einer 4K-Darstellung ergibt, dass muss jeder für sich entscheiden. Wir stehen dem Thema 8K nach wie vor etwas skeptisch gegenüber.

Aufrollbar, durchsichtig und wohlklingend!

Die neuen Display-Varianten sollen auch in neuen Plattformen eingesetzt werden. Eine der bereits verfügbaren „Neuentwicklungen“ sind die Wallpaper-TVs der W7/W8/W9 Serien, die ein einzigartiges TV-Konzept liefern. Aber auch CSO (Crystal Sound OLED) Displays, wie sie in den Sony AG8 und AG9 zum Einsatz kommen, sowie aufrollbare OLED Fernseher und transparente Displays (präsentiert von LG und Pansonic) könnten den Absatz weiter ankurbeln.

Beim Thema "Design" darf der aufrollbare OLED TV "65R9" nicht unerwähnt bleiben
Der aufrollbare OLED TV „65R9“ oder R9 zeigt wie flexibel sich OLED-Displays einsetzen lassen.

Produktionssteigerung von 30% bis 2021

Der Erfolg der Produktions-Sparte LG Display und die Verwertung von LG Electronics mittels marktfähigen Endgeräten ist eng verknüpft. Von der Erweiterung des Produktportfolios profitieren beide Parteien. Die hohen Investitionen dern nächsten 3 Jahre sollen durch einen gesteigerten Absatz aufgefangen werden. Im zweiten Halbjahr 2019 wird z.B. LG Displays neue Fabrik in Guangzhou (China) fertiggestellt, die erste Produktionsstraße außerhalb von Südkorea. Die Investitionen sollen sich bis 2021 um Faktor 10 vergrößern. Die Produktion von Display-Substraten wächst dadurch um bis zu 30%. In diesem Jahr möchte LG Display vier Millionen Substrate produzieren (Vorjahr drei Millionen) und bis 2021 auf bis zu 10 Millionen Substrate wachsen.

Konkurrenz schläft nicht

Wachstum und die Ausweitung des Angebotes im privaten und professionellen Sektor ist wichtig für den weiteren Erfolg von LG Display. Die Konkurrenz schläft nicht. Samsung hat mit Micro LED und QD-OLED zweit vielversprechende Technologien am Start. Über letztere soll im April entschieden werden, ob eine Massenproduktion startet.

Halbierter Input-Lag: LGs OLED & Nanocell Fernseher unterstützen VRR

Die neuen 4K OLED & Nanocell Fernseher von LG werden für Gamer noch attraktiver. Dank HDMI 2.1 unterstützen ausgewählte Modelle nun Variable Refresh Rate (VRR) was bislang Samsung QLED TVs vorbehalten war. 

LG neue OLED und NanoCell Fernseher sind zum größten Teil mit HDMI 2.1 Anschlüssen ausgestattet. Doch was bedeutet das überhaupt für den Kunden? Welche Vorteile ergeben sich daraus? LG Electronics kommuniziert „Zukunftssicherheit“ lässt bei der offiziellen Kommunikation außen vor, was dies eigentlich bedeutet. Dabei machen gerade diese neuen Features den Unterschied zwischen den neuen Fernsehern und den Vorjahres-Geräten aus. Vor allem Gamer mit einem PC oder Xbox One X Konsole dürfen sich auf die VRR (Variable Refresh Rate) Unterstützung freuen!

VRR für besseres Gaming

Variable Refresh Rate synchronisiert die Bildausgabe des PCs oder Spielekonsole (Xbox One X) mit dem Fernseher. Sollte die Bildwiederholungsrate des Signalgebers einmal einbrechen, z.B. weil mehrere Gegner auf dem Display dargestellt werden, dann sinkt die Framerate des Displays ebenfalls. Zum einen ermöglicht das eine Reduzierung des Input-Lags (im Regelfall um die Hälfte) und Bildfehler wie Schlieren oder Tearing (Zerreißen des Bildes) werden vermieden. Samsung bewies bereits bei seinen 2018 QLED TVs sowie der NU8009 Serie, dass sich daraus nicht nur ein visueller, sondern auch ein spielerischer Mehrwert ergibt. Der Input-Lag konnte dank VRR zum Teil auf 14ms und darunter gedrückt werden – ein Top-Wert für einen Fernseher.

Das Samsung QLED Gaming Event war etwas besonderes. Interessante Leute + entspannte Atmosphäre, was will man mehr?
Samsung machte es vor. Vor allem Rennspiele, Adventures und Shooter profitieren von VRR – visuell sowie spielerisch!

Wir sind gespannt darauf, ob das Feature wie bei den Samsung TVs auf 2K 120Hz beschränkt ist, oder ob auch 4K/60p Inhalte davon profitieren. Dies lässt sich am Ende nur mit einem ausführlichen Test klären. Neben VRR gibt es aber noch weitere Features, die mit der Integrierung der HDMI 2.1 Schnittstelle ermöglicht werden.

ALLM (Automatic Low Latency Mode)

Alle OLED und Nanocell Fernseher aus dem Produktjahr 2019 unterstützen laut Datenblatt ALLM und eARC. ALLM oder Automatic Low Latency Mode setzt alle Geräte die sich in der Wiedergabe-Kette befinden (z.B. Konsole > AV-Receiver > TV > Soundbar) automatisch in den Modus, der die geringste Verzögerung bei der Wiedergabe von Bild und Ton verspricht. Dies ist vor allem praktisch, wenn man den Fernseher für Gaming oder als PC/Präsentations-Monitor einsetzt. Alle in der Kette befindlichen Geräte müssen dafür aber auch ALLM unterstützen. Im Idealfall aktiviert man z.B. die Xbox One X Konsole, der Fernseher wechselt zur entsprechenden Signalquelle und den den Gaming-Modus.

eARC (enhanced Audio Return Channel)

Für Film & Serienliebhaber, die ihre Inhalte gerne über Streaming-Portale wie Netflix oder Prime Video beziehen, oder ihren 4K Blu-ray Player direkt mit dem TV verbunden haben, ist eARC von großer Bedeutung. Mit dem „enhanced Audio Return Channel“ lassen sich nämlich auch TrueHD Dolby Atmos und DTS:X Tonspuren über eine HDMI-Verbindung zurückführen, also vom TV zu einem kompatiblen Soundbar oder AV-Receiver. Das wäre auch bei Spielen mit Dolby Atmos nützlich, da so die Konsole direkt mit dem TV verbunden werden kann, was dem Input-Lag zugute kommt während der Ton über eARC z.B. an einen Soundbar geleitet wird.

Diese Modelle unterstützen VRR, eARC und ALLM:

Modell Größen VRR eARC ALLM
W9 OLED 65′, 77′ Nein Ja Ja
E9 OLED 55′, 65′ Ja Ja Ja
C9 OLED 55′, 65′, 77′ Ja Ja Ja
B9 OLED 55′, 65′, 77′ Ja Ja Ja
SM98 NanoCell 55′, 65′ Ja Ja Ja
SM90 NanoCell 49′, 55′, 65′ Nein Ja Ja
SM86 NanoCell 49′, 55′, 65′, 75′ Nein Ja Ja
SM85 NanoCell 49′, 55′, 65′ Nein Ja Ja
SM82 NanoCell 49′, 55′, 65′ Nein Ja Ja

Die Angaben sind den aktuellen Datenblättern der TV-Modelle entnommen. Es könnten sich noch „Unschärfen“ eingeschlichen haben. Wir werden z.B. versuchen in Erfahrung zu bringen, ob der W9 OLED Modell-bedingt wirklich kein VRR unterstützt, oder ob es sich hierbei um eine falsche Angabe auf dem Datenblatt handelt!

Auf den Boden geholt: Sky darf Programmpakete nicht willkürlich ändern

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Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VzBv) ist rechtlich gegen Sky Deutschland vorgegangen und hat im Sinne der Kunden einen Sieg erstritten. So darf sich der Pay-TV-Anbieter laut einem neuen Gerichtsurteil nicht das Recht herausnehmen nachträglich willkürlich die abonnierten Programmpakete zu verändern.

Update 14-03-2019: Sky stellt den Kundendienst auf folgende Rufnummern um:

  • 089 99 72 79 00 für Bestandskunden
  • 089 99 72 79 33 für Neukunden
  • 089 99 72 79 34 als Hilfe für Online-Kunden

Die neuen, kostenfreien Rufnummern ersetzen die alten und gelten ab dem 18. März 2019!

Originalbeitrag: So habt ihr über derlei Aspekte ja auch schon in den Kommentaren geklagt: Als etwa die Formel 1 bei Sky herausfiel, mittlerweile ja wieder dabei, ist das für viele Abonnenten eine herbe Enttäuschung gewesen. Sky sichert sich aber in seinen AGB die Rechte zu das vereinbarte Programmangebot quasi beliebig zu ändern. Man gibt als Einschränkung nur vage vor, dass der Charakter des Angebots erhalten bleiben solle. Sprich: Fällt etwa die Formel 1 raus, aber es gibt immer noch ausreichend andere Sportarten im Programm, dann sieht Sky selbst das nicht als problematisch an. Kunden, die deswegen 2018 etwa kündigen wollten, ließ man nicht aus dem Vertrag.

Das sehen der Verbraucherzentrale Bundesverband und auch das Landgericht München aber anders als Sky Deutschland. Zwei von drei durch den VzBv bemängelten Klauseln wurden durch das Gericht für unwirksam erklärt. Rechtskräftig ist das Urteil aber noch nicht, da Sky in Berufung gehen könnte. Das Landgericht München argumentierte jedenfalls, dass Skys Recht zur einseitigen Leistungsänderung an keinerlei Voraussetzungen geknüpft sei und dem Anbieter eine grundlose Abänderung des abonnierten Programmpakets ermögliche. Das sei so nicht haltbar.

In einer weiteren Klausel erkannten die Abonnenten laut VzBv an, dass der Programminhalt von Sportkanälen und -paketen je nach Verfügbarkeit der jeweiligen Programmrechte für Sky variieren könne. Auch hier schritt das Gericht ein. Zwar sei legitim, sich eine gewisse Änderung der Programmpakete wegen lizenzrechtlicher Verhandlungsprozesse offen zu halten, doch es müsse Einschränkungen beim Umfang geben. In dieser Form ging den Richtern der Spielraum zu weit, den Sky Deutschland sich offen halten wollte.

Sky Deutschland soll auch versteckte Kosten bei der Kunden-Hotline ändern

Eine dritte, durch den VzBv beanstandende Klausel, erklärte das Gericht aber für zulässig: So darf Sky weiter Programmänderungen aus technischen und lizenzrechtlichen Gründen vornehmen, wenn man den Kunden ein Sonderkündigungsrecht einräume. Der VzBv forderte, dass Abonnenten auch die Möglichkeit haben müssten einer zu weit gehenden Änderung zu widersprechen und den Vertrag zu den vereinbarten Bedingungen fortzusetzen. Deswegen haben die Verbraucherschützer nun Berufung eingelegt.

Außerdem ging die Verbraucherzentrale Bayern noch gegen Sky Deutschland vor, weil das Unternehmen versteckte Kosten für seine Kunden-Hotline aufgebrummt hatte. Wer kündigte, erhielt ein Schreiben, um bei einem Telefonat mit dem Pay-TV-Anbieter unter einer gebührenfreien 0800-Hotline Details zu besprechen. Dort wurde man aber schnell an eine 01806-Nummer verwiesen. Es erfolgte unter der kostenlosen Hotline nur der Hinweis, dass sich die Nummer geändert habe. Sky verschwieg aber, dass die neue Nummer eben nicht kostenlos ist. Deswegen folgte eine Abmahnung.

Laut einem Urteil des Landgerichts München sei auch diese Taktik von Sky nicht zulässig. Sky hat aber bereits Berufung eingelegt. Auffällig war in diesem Fall, dass die Strategie offenbar nur Bestandskunden betroffen hat. Konnte die anrufende Nummer keinem Kunden zugeordnet werden, wurde nämlich nicht auf die 01806-Nummer verwiesen.

Die spinnen die Römer! Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks 4K Blu-ray angekündigt

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Universum spendiert ihrem jüngsten Animationsfilm „Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks“ einen 4K Blu-ray Release. „Römer verkloppen“ in 2D und 3D startet Ende August 2019. 

Update 18-04-2019: Der Veröffentlichungstermin für „Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks“ wurde vorverlegt. Der Titel erscheint bereits am 26. Juli 2019 auf DVD, Blu-ray, 3D Blu-ray und auf 4K UHD Disc.

Originalbeitrag: 50 Jahre vor Christi Geburt. Ganz Gallien ist von den Römern besetzt… Ganz Gallien? Natürlich nicht. Das „unbeugsame gallische Dorf“ macht den Römern das Leben schwer. Mit der Kraft des Zaubertranks verteidigen die wackeren Helden das Dorf seit einer gefühlten Ewigkeit. Damit auch die nächsten Generationen sich fleißig mit den Römern prügeln können, sucht Miraculix nach einem geeigneten Nachfolger der fortan den Zaubertrank für sein Dorf zubereiten soll. Dämonix (der Name verspricht ja schon nichts Gutes) versucht derweil an die geheime Formel zu gelangen und geht dafür sogar einen Packt mit den Römern ein!

Auf DVD, Blu-ray, 3D Blu-ray und 4K Ultra HD

Ein klassisches Abenteuer mit Asterix und Obelix das auf den gleichnamigen Comic beruht. Der Film verspricht mit 85 Minuten kurzweilige Unterhaltung für die ganze Familie. Ob die 4K Blu-ray mit verbesserter Bild- und Audioqualität gegenüber der regulären Blu-ray aufwarten kann kann nur ein Test sicher abklären. Ein natives 4K-Kinomaster wird wohl leider nicht vorliegen, da „Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks“ auch in 3D gezeigt wird. Wenigstens lässt es sich Universum nicht nehmen, neben der DVD, Blu-ray und digitalen Version auch eine 3D Blu-ray in den Handel zu bringen. Es soll ja noch Leute geben die sich immer wieder gerne einen 3D-Streifen ansehen (Autor hebt gerade die Hand). Die Qualitätssteigerung muss also durch die erhöhte Bitrate und erweiterten Dynamikumfang (HDR) kommen.

Wer sich den Trailer ansieht merkt, dass genug Gags für Erwachse mit dabei sind. Ein Kinobesuch (Kinostart: 14. März 2019) oder der Kauf der Disc-Version bringt somit nicht nur Kinder zum lachen, sondern auch die Eltern und Junggebliebene.

Trailer „Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks“:

Neue Filmklassiker auf 4K Blu-ray vorbestellbar!

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Universal und Sony Pictures versorgen ein paar Filmklassiker mit einem 4K Remaster. Auf mediamarkt.de werden bereits Titel wie „Hellboy 2: Die goldene Armee“, „Backdraft – Männer die durchs Feuer gehen“ oder „Karate Kid“ auf 4K Blu-ray gelistet!

Einige der Titel hatten wir bereits erwartet z.B. „Hellboy 2: Die goldene Armee“ oder „Backdraft – Männer die durchs Feuer gehen“. Andere Filmklassiker wie „Feld der Träume“ mit Kevin Costner oder „Karate Kid“ überraschen und etwas. Lange hat man auch auf die reguläre Amaray-Version von „Gladiator“ gewartet, die bislang nur als „limitiertes“ 4K Steelbook erhältlich war. Noch nicht ganz so alt ist dagegen „Godzilla“ welcher erst 2014 ins Kino gekommen ist. Über die Ausstattung und den Restaurierungs-Prozess ist leider noch nicht viel bekannt. Man darf natürlich auf eine 4K-Abtastung des analogen Filmmaterials hoffen. Der erweiterte Dynamikumfang mit HDR10 ist natürlich Pflicht. Ein dynamischer Ansatz mit Dolby Vision würde vor allem bei 4K Fernsehern im Einsteiger-Segment einen Vorteil bringen.

Filmklassiker digital oder als Disc?

Das Geschäft mit den Filmklassikern scheint den Studios Spaß zu machen – oder entsprechende Umsätze zu bringen. Während über die digitalen Kanäle wie iTunes oder Prime Video weitaus mehr Titel in 4K und/oder HDR zur Verfügung gestellt werden, hält sich die Veröffentlichung auf 4K Blu-ray leider oft in Grenzen. Hier muss man bei jedem potentiellen Titel bangen, ob dieser wirklich veröffentlicht wird. Manchmal gibt es aber auch ein Happy End, wie bei der 40th Anniversary Edition von „Alien“ die jetzt doch in Deutschland erscheint.

Die nächsten Klassiker-Ankündigungen kommen womöglich von Warner Home Video. Auf deren Presseserver konnten wir bereits Listungen für „Batman“, „Batman Returns“ und „Batman Forever“ entdecken. Auch der Knuddel-Horror-Klassiker „Gremlins“ soll bereits im Juni 2019 ein Remaster auf 4K Blu-ray erfahren!

Alle angekündigten und veröffentlichten 4K Blu-ray Discs findet ihr natürlich in unserer Komplettübersicht! Passende Player aus 2018/2019 gibt es HIER!

Videos von der LG Roadshow 2019 (NanoCell, OLED, Soundbars)

Die LG Roadshow hat Stopp in München gemacht und wir waren natürlich mit dabei! Die wichtigsten Neuheiten aus dem Bereich TV & Audio haben wir euch in knappen Videobeiträgen zusammengefasst! 

Das auf der Roadshow nicht nur Presse sondern vor allem Händler unterwegs waren, merkte man an der Auswahl der Geräte. Somit fand man nicht alle Modelle vor, so fehlte z.B. ein W9 OLED TV (der sich bis auf HDMI 2.1 nur wenig vom Vorgänger unterscheidet) oder der aufrollbare 65R9 OLED TV. Auf einen „Blick in die Zukunft“ wollte man jedoch nicht verzichtet, heißt wir konnten auch den in diesem Jahr erhältlichen 8K OLED TV Z9 mit 88 Zoll Bildschirmdiagonale erspähen! Zudem haben wir Videos von den wichtigsten OLED & NanoCell TVs gemacht. Fast komplett wurde auch das Soundbar-Lineup 2019 präsentiert. Nur der SL9YG glänzte mit Abwesenheit.

Wer mehr über die TV-Modelle erfahren möchte, dem empfehlen wir unsere Beiträge zu den OLED bzw. NanoCell TVs mit Angaben zu Preis & Verfügbarkeit. Die Videos haben wir euch nachfolgend angehängt – natürlich in 4K/60p Qualität! Viel Spaß beim ansehen!

Hier geht es direkt zu den Videos:

Samsungs nennt Preise & Termin der Q90R, Q85R und Q60R QLED Fernseher

Samsung hat die ersten Preise und Termine für die neuen 2019 QLED Fernseher bestätigt. Die Serien Q60R, Q85R und Q90R sind ab Ende März 2019 in Größen von 43 bis 82 Zoll im Handel erhältlich. 

Bereits vor einigen Tagen sind in diversen europäischen Online-Shops Preise der neuen QLED-Fernseher aufgetaucht. Mit den bereit veröffentlichten Angaben lagen wir gar nicht so falsch. Die von Samsung offiziell bestätigten unverbindlichen Preisempfehlungen lagen meist sehr nah an den EU-Preisen. Am Ende möchten wir natürlich alle den korrekten Preis zahlen und so sind waren wir mehr als gespannt auf die ersten zuverlässigen Angaben. Eines vorneweg, nicht alle Modelle und Preise wurden bereits von Samsung mitgeteilt. Lediglich für die 4K QLEDs Q90R, Q85R und Q60R werden bereits Preise genannt und auch nicht für alle Größen. Die Q70R Serie wird bereits gelistet, jedoch noch ohne Preis. Keine Spur gab es bisher von der Q80R Serie sowie den neuen 8K QLED TVs der Q950R Modellreihe.

Ab Ende März 2019 im Handel

Laut Pressemitteilung werden alle vorbestellbaren Geräte bereits ab Ende März 2019 in den Handel gelangen, bzw. an Vorbesteller ausgeliefert. Das günstigste Gerät ist derzeit der Q60R in 49 Zoll für 1.150 Euro. Das Top-Modell Q90R mit 75 Zoll schlägt mit ganzen 5.999 Euro zu Buche. Wir konnten bei einigen größeren Größen Preisreduzierungen zu den vergleichbaren Vorjahres-Modellen feststellen, während kleinere Modelle oft ein paar Euro teurer geworden sind. Wir erklären uns das mit den steigenden Produktionsmengen für Displays ab 60 Zoll. Da der Trend eh zu TV-Geräten ab 50+ Zoll geht, sollten viele Samsung-Fans von der Entwicklung begeistert sein.

Das ist mal ein Angebot. 5 Jahre Garantie auf die Q90R und Q85R Modelle bei einer Bestellung bis zum 18. März 2019
Das ist mal ein Angebot. 5 Jahre Garantie auf die Q90R und Q85R Modelle bei einer Bestellung bis zum 18. März 2019

0% Finanzierung + 5 Jahre Garantie!

Ein ganz besonderes Angebot gibt es für Interessenten der Q90R und Q85R Serien. Die QLED 4K Fernseher mit direktem LED-Backlight können bis zum 18. März 2019 mit einer 0% Finanzierung geordert werden! Zusätzlich wird die Garantie von zwei auf fünf Jahre verlängert. Das ist mal definitiv eine Ansage an die Konkurrenz. Viele Modelle können bereits auf der Webseite von Samsung vorbestellt werden. Die Modelle die von der Aktion profitieren, haben wir euch in der nachfolgenden Übersicht nochmals hervorgehoben:

Modell Serie Größe Preis
GQ75Q90RGTXZG Q90R 75 Zoll 5.999 €
GQ65Q90RGTXZG Q90R 65 Zoll 3.799 €
GQ55Q90RGTXZG Q90R 55 Zoll 2.899 €
GQ75Q85RGTXZG Q85R 75 Zoll 4.799 €
GQ65Q85RGTXZG Q85R 65 Zoll 3.299 €
GQ55Q85RGTXZG Q85R 55 Zoll 2.499 €
GQ43Q60RGTXZG Q60R 43 Zoll kein Preis
GQ49Q60RGTXZG Q60R 49 Zoll 1.149 €
GQ55Q60RGTXZG Q60R 55 Zoll 1.349 €
GQ65Q60RGTXZG Q60R 65 Zoll 1.999 €
GQ75Q60RGTXZG Q60R 75 Zoll 2.899 €
GQ82Q60RGTXZG Q60R 82 Zoll kein Preis

Alle oben genannten Modelle werden ab Ende März 2019 ausgeliefert.

 

Microsoft Xbox One S: Neue Version ohne Laufwerk wohl im April 2019

Microsoft könne aktuellen Gerüchten zufolge bereits im April 2019 eine neue Xbox veröffentlichen: Es soll sich freilich nicht um die nächste Generation mit dem Codenamen Scarlett handeln, sondern um einen Ableger der Xbox One S. So ist offenbar ein neues Einstiegsmodell ohne optisches Laufwerk geplant.

Diese Variante der Xbox One S geisterte bereits vor einiger Zeit unter dem Codenamen Maverick durch die Gerüchteküche. Auf dem Markt soll sie voraussichtlich als „Xbox One S All-Digital Edition“ um die Gunst der Kunden buhlen. Die Bestellmöglichkeiten wollen die Redmonder wohl ab dem nächsten Monat freischalten. Für 4K-Freunde dürfte das die Konsole aber eher uninteressanter machen: Denn die Xbox One S bietet ja ein Laufwerk für Ultra HD Blu-ray, welches dann aber bei der All-Digital Edition entfiele.

Dafür soll der Verkaufpreis eben sinken. Hier ist aber erst einmal Skepsis angebracht: Für die Xbox One S All-Digital Edition wären Games dann nämlich naturgemäß nur noch über den Microsoft Store zu erwerben. Dort sind aber gerade ältere Titel oft deutlich teurer, als wenn man einfach die Disk kauft. Der günstigere Einstiegspreis könnte sich für Gamer also schnell als Milchmädchenerechnung erweisen, wenn dafür später mehr Geld für Spiele fließen muss. Auch die Option günstig gebrauchte Titel zu erstehen, entfiele dann natürlich.

Xbox One S All-Digital Edition: Wie viel soll sie kosten?
Xbox One S All-Digital Edition: Wie viel soll sie kosten?

Dazu kommt, dass die reguläre Xbox One S aktuell in Deutschland ohnehin in Bundles bereits günstig zu haben ist und oft im Angebot ist. Zeitweise fiel der Preis bereits auf 150 Euro. Da bleibt die Frage, wie sehr Microsoft den Preis für seine „Xbox One S All-Digital Edition“ noch drücken kann. Vorbestellungen sollen jedenfalls angeblich im April starten – der eigentliche Verkauf dann Anfang Mai 2019. Ob Microsoft sonst noch an Überarbeitungen der Konsole gebastelt haben könnte, ist offen.

Die Xbox One S All-Digital Edition wäre die mittlerweile vierte Version der Konsole

Sollte Microsoft diese Pläne verwirklichen, erschiene damit die mittlerweile vierte Version der Xbox One. Dem Ursprungsmodell aus dem Jahr 2013 ließ man 2016 ja die erste Xbox One S mit neuem Design und einem neuen Laufwerk für Ultra HD Blu-ray folgen. Etwa ein Jahr später brachte man dann auch noch die Xbox One X auf den Markt, die mit deutlich erhöhter Grafikleistung 4K-Freunde ins Visier genommen hat.

Eine neue Xbox One S ohne optisches Laufwerk als Einstiegsmodell dürfte eine relativ überschaubare Zielgruppe haben. Sie könnte aber ein erster Schritt sein, um die Spielerschaft an rein digitale Vertriebsmodelle heranzuführen. Denn da hat Microsoft ja auch mit seinem Xbox Game Pass sowie dem Streaming-Dienst Project xCloud große Pläne.