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Sky und WOW: Das sind die neuen Filme und Serien im Juni 2023

Sky Deutschland hat bestätigt, welche Filme und Serien ihr im Juni 2023 im Pay-TV sowie beim Streaming-Angebot WOW zu sehen bekommt.

Da müsst ihr jedoch einmal sehen, ob ihr so mit den Neuzugängen ernsthaft warm werdet. Aus unserer Sicht gibt es da doch vorwiegend B-Material. Uns sticht als Erstes bzw. noch m ehesten „And Just Like That…“ mit Staffel 2 ins Auge. Dabei handelt es sich um die Fortsetzung von „Sex and the City“, welche einen großen Teil der Originalbesetzung wieder vor die Kamera geholt hat.

Wie sollte es jedoch in aktuellen Zeiten sein: Die Serie hat die Fangemeinde polarisiert, sodass sehr schwer zu sagen ist, ob das für euch ein Genuss oder eher eine Strafe sein wird. Obendrein gibt es die zweite Staffel des Revivals von „Fantasy Island“. Dabei handelt es sich jedoch zeitgleich um die letzte Staffel, denn der US-Sender Fox hat das Format nach der zweiten Staffel auch schon wieder abgesetzt.

Ansonsten könnt ihr weiter unten die Listen ja einmal durchgehen. Wir sind da nicht so beeindruckt, aber vielleicht sind ja auch Filme und Serien enthalten, die für echte Highlights stehen, aber bisher unter unserem Radar durchgeflogen sind? Gebt uns gerne Tipps in den Kommentaren.

Sky Deutschland weiterhin in der Sinnkrise?

Man kann sich kaum des Eindrucks erwehren, dass Sky Deutschland immer noch ein wenig in der Sinnkrise steckt. Ende 2022 kamen Gerüchte zu einem potenziellen Verkauf des Pay-TV-Anbieters auf, die aber am Ende ins Leere liefen. United Internet sollte Interesse haben, konnte sich dann aber offenbar mit dem aktuellen Besitzer Comcast bezüglich des Preises nicht einigen.

Comcast soll mit Sky Deutschland unzufrieden sein, weil man hierzulande keine Kombi-Angebote mit Festnetz- und Mobilfunkangeboten schnüren kann, wie es etwa im Vereinigten Königreich möglich ist. Daher drückt die deutsche Sparte wohl immer wieder auf die Bilanz und bringt nicht die erhofften Einnahmen. Das dürfte auch daran liegen, dass Sky Deutschland zunehmend durch die Streaming-Konkurrenz von Disney+, Netfix, Apple TV+ und Co. unter Druck geraten ist.

 

Serien und Shows im Juni 2023 bei Sky und WOW

  • Fred West in Glasgow: Die Anfänge eines Serienmörders S1 (1.6.)
  • The Rookie S4 (2.6.)
  • The Idol S1 (5.6.)
  • Home Economics S3 (5.6.)
  • Paris Police 1905 S2 (8.6.)
  • Queer Planet (9.6.)
  • Branson S1 (9.6.)
  • Fantasy Island S2 (11.6.)
  • Welcome to Flatch S2 (13.6.)
  • Schimpansen im Kongo mit Jane Goodall (16.6.)
  • Christian S2 (21.6.) – Sky Original
  • And Just Like That… S2 (22.6.)

Filme

  • Plane (2.6.)
  • Agent Game (3.6.)
  • Das Leben ein Tanz (5.6.)
  • Stasikomödie (9.6.)
  • Orphan: First Kill (10.6.)
  • Escape the Field (12.6.)
  • Bodies Bodies Bodies (16.6.)
  • Section 8 (17.6.)
  • Mrs. Harris und ein Kleid von Dior (19.6.)
  • Violent Night (23.6.)
  • Dead Shot (24.6.) – Sky Original
  • Mittagsstunde (26.6.)
  • Tausend Zeilen (30.6.)

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Disney+: Das sind die Neuheiten im Juni 2023

Disney+ hat bestätigt, welche neuen Inhalte ihr euch im Juni 2023 zu Gemüte führen könnt. Mit „Secret Invasion“ gibt es auch neues Futter für Marvel-Fans.

Außerdem erscheint Anfang Juni bei Disney+ im Abonnement auch so ein gewisser Blockbuster namens „Avatar: The Way of Water“. Der Film von Regisseur James Cameron konnte in den Kinos über 2 Mrd. US-Dollar einspielen. Seit Anfang April ist der Film bereits im Heimkino in 4K sowie mit Dolby Vision und Dolby Atmos zu haben – bisher aber nur über rein digitale Kanäle. Es bleibt abzuwarten, wann Disney auch eine Disc ankündigt.

Vielleicht will sich der ein oder andere aber auch gerne „Secret Invasion“ von Marvel ansehen. Bei dieser Serie kehren auch Samuel L. Jackon als Nick Fury sowie Cobie Smulders als Maria Hill vor die Kameras zurück. Sechs Episoden wird die Staffel umfassen. Die Regie hat bei allen Folgen Ali Selim geführt. Dieser hat beispielsweise auch schon an Formaten wie „The Calling“ gearbeitet.

Wer etwas schrägere Kost mag, kann sich „Marie Antoinette“ ansehen. Der Film von Sofia Coppola aus dem Jahr 2006 zeigt uns Kirsten Dunst in der Hauptrolle. Mit von der Partie sind aber auch andere Darsteller wie Jason Schwartzman oder Rose Byrne. Kann also auch einen Blick wert sein.

Disney+: Kommt bald die Preiserhöhung?

Disney+ ist im Dezember 2022 in den USA bereits teurer geworden. Die große Preisfrage ist im wahrsten Sinne des Wortes, wann auch in Europa an der Schraube gedreht wird. Noch gibt es dazu keine Ankündigungen vom Streaming-Anbieter. Da die Plattform jedoch weiterhin für den Mutterkonzern viel Geld verbrennt, dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis auch bei uns die Monats- und Jahrespreise steigen.

Der Disney-CEO Bob Iger hat bereits bestätigt, dass Disney+ an 2024 weniger neue Inhalte erhalten soll. Obendrein wird man sogar bereits verfügbare Filme und Serien teilweise wieder abziehen. Was widersinnig klingt, soll mehr Potenzial für die Lizenzierung der Filme und Serien an Partner eröffnen. Denn gerade damit kann Disney natürlich viel Geld verdienen. Doch zunächst zum Juni 2023: Unten findet ihr die Neuzugänge!

Neu auf Disney+ im Juni 2023:

2. Juni

+ Antwone Fisher (Star)

7. Juni

+ Mensch und Hund – Beste Freunde, treue Partner – Staffel 1 (National Geographic)

+ Queenmaker: The Making of an It Girl (Star)

+ Saint X

+ Avatar: The Way of Water

9. Juni

+ Schuldig bei Verdacht (Star)

+ Flamin’ Hot

+ Heat (Star)

14. Juni

+ Farm Rebellion

16. Juni

+ Assassin’s Creed (Star)

+ Die Metropole des Maya-Kriegerkönigs (National Geographic)

+ Stan Lee (Marvel)

21. Juni

+ Abbott Elementary – Neue Folgen der 2. Staffel (Star)

+ Marie Antoinette

+ The 1619 Project

+ Secret Invasion

+ Alaska: Eisige Tradition – Staffel 1 (National Geographic)

23. Juni

+ Der Beste der Welt (Disney)

28. Juni

+ Die amerikanische Hymne (Star)

+ Single Drunk Female – Staffel 2 (Star)

+ Criminal Minds: Evolution – Staffel 16

+ Narco Wars: Der Kampf gegen Drogen – Staffel 1 & 2 (National Geographic)

+ Wochenend-Familie – Staffel 2 (Disney)

+ Freeks – Staffel 1 (Disney)

29. Juni

+ Kochen Undercover – Staffel 1 (Star)

30. Juni

+ Kaffee, Milch & Zucker (Star)

+ Bogus (Star)

Apple TV 4K: tvOS 16.5 veröffentlicht

Apple hat für seine Apple TV 4K und HD das neue tvOS 16.5 veröffentlicht. Es bringt unter anderem Support für das Smart-Home-Protokoll Thread 1.3.0 mit.

Ebenfalls findet ihr nun an den Apple TV 4K, nicht an den HD-Versionen, eine neue Multiview-Funktion für Inhalte der MLS und NFL wieder. Das läuft über die Apple-TV-App. So könnt ihr bis zu vier unterschiedliche Streams parallel anzeigen lassen, um beim Sport perfekt dranzubleiben. Vielleicht für den ein oder anderen eine nette Sache.

Im Multiview-Modus könnt ihr zwei bis vier Partien parallel abrufen und dafür verschiedene Layouts anlegen. Ebenfalls könnt ihr da festlegen, von welchem Stream ihr die Audiospur hören wollt oder natürlich jederzeit zum Fullscreen-Modus für ein ausgewähltes Match wechseln.

Apple führt einen neuen Multiview-Modus für Sport ein.
Apple führt einen neuen Multiview-Modus für Sport ein.

Ebenfalls hat Apple im Hintergrund Thead von Verson 1.2 auf die neuere Variante 1.3.0 aktualisiert. Das bringt für Smart-Home-Freunde den Vorzug mit, dass Geräte mit Matter und Thread, die ebenfalls Version 1.3.0 nutzen müssen, als Border-Router verwendbar sind. Ansonsten gibt es jedoch an den Mediaplayern durch tvOS 16.5 keine neuen Vorzüge.

Apple TV 4K: Die besten Mediaplayer?

Auch wenn die Apple TV 4K oft mit der Nvidia Shield TV als beste Mediaplayer genannt werden, fehlen noch ein paar Funktionen. So wünschen sich sicherlich viele Anwender Unterstützung für den effizienten Videocodec AV1. Da wäre also Nachbesserung möglich. Ein neues Modell soll aber wohl erst 2024 auf den Markt kommen.

Apple hat tvOS 16.4 für die Apple TV 4K (und HD) veröffentlicht.
Apple hat tvOS 16.5 für die Apple TV 4K (und HD) veröffentlicht.

Auch 8K-Support, selbst wenn dies noch eine Nische ist, könnte die Premium-Funktionen des Streaming-Players abrunden. Es gab auch schon Gerüchte um mehr Gaming-Leistung, welche bisher jedoch ins Leere gelaufen sind. Denkbar wären intensivere Zusammenarbeiten mit Cloud-Gaming-Anbietern wie Nvidia GeForce Now. Da heißt es jedoch abwarten.

LG versorgt Soundbars aus dem Jahr 2022 mit einem umfassenden Update

LG hat umfangreiche Updates für seine Soundbars aus dem Jahr 2022 angekündigt. So möchte man sowohl Klang als auch Funktionen gehörig aufwerten.

Vom Update profitieren laut dem südkoreanischen Hersteller diverse Modelle, die entweder automatisch per Wi-Fi (DS95QR, DS90QY und DS80QY) oder manuell über die LG-Soundbar-App (DS75QR, DS75Q, DSH7Q, DS60Q und DS40Q) aktualisiert werden können. Als Neuerung nennt man etwa LG Triple Level Spatial Sound. Dies fügt über eine Kanalanalyse per HRTF-basierter 3D-Engine eine virtuelle Mittenebene hinzu. Das Ergebnis soll eine dreidimensionalere Klangbühne sein.

Außerdem können die Soundbars mit Upgrade jetzt unabhängig vom Quellensignal Multi-Kanal-Sound erzeugen. Zusätzlich enthalten: Clear Voice Pro, das Dialoge und Stimmen deutlicher hervorhebt. Dazu kommt AI Room Calibration Pro, das die Audioausgabe an die Größe und Form des Raumes anpasst. Darüber hinaus hagelt es WOW Orchestra und WOW Interface. Die beiden Funktionen könnt ihr in Kombination mit kompatiblen LG-TVs einspannen.

Selbst gut bezahlbare Modelle wie die LG DS80QR Soundbar werden durch das Update extrem aufgewertet
LG spendiert allerlei Soundbars ein Update.

WOW Orchestra kombiniert die Audioausgabe einer LG-Soundbar und eines LG-Fernsehers. Ist das gleiche Spielchen wie bei Q Symphony von Samsung. Mit WOW Interface können Nutzer an LG-TVs ihre 2022er-LG-Soundbars bedienen. Obendrein kommt noch Tidal Connect dazu. Spieler freuen sich vielleicht, dass im Rahmen des Supports von HDMI 2.1 jetzt auch 4K bei 120 Hz durchgeschliffen werden kann.

LG will mit breiter Soundbar-Funktionalität punkten

Das Flaggschiff der 2022er-Reihe ist die DS95QR. Diese Soundbar bietet eine Ausgangsleistung von 810 W, 9.1.5 Kanäle, einen Center-Up-Firing-Lautsprecher und insgesamt fünf Up-Firing-Kanäle – drei auf der Soundbar selbst, zwei in den kabellosen Rücklautsprechern. Dolby Atmos und DTS:X beherrscht man so ebenfalls. Auch für IMAX Enhanced ist man da zertifiziert.

Wir hoffen, dass die Aktualisierung bei euch bald eintrudelt – LG dürfte sie für seine Soundbars in Schritten verteilen. Viel Spaß mit dem Update!

Sky: Kunden erhalten 6 Monate Apple TV+ gratis

Sky spendiert seinen Kunden sechs Monate Apple TV+ gratis. Dies geschieht über das Treueprogramm Sky Extra.

Sky Extra ist dabei das kostenlose Bonusprogramm von Sky Deutschland. Da laufen ab und an unterschiedliche Kampagnen. Derzeit sieht es eben so aus, dass Kunden von Sky Deutschland das Streaming-Angebot Apple TV+ für sage und schreibe 6 Monate gratis erhalten können. Laut dem Pay-TV-Anbieter wolle man sich auf diese Weise bei den treuen Kunden bedanken.

Voraussetzung ist dabei, dass ihr als Abonnenten von Sky auch am Treueprogramm Sky Extra teilnehmt. Sollte das der Fall sein, könnt ihr auf dieser Website dann einen persönlichen Gutschein-Code beantragen. Dafür müsst ihr euch dort mit eurem Konto einloggen und eure E-Mail-Adresse angeben. Dann erhaltet ihr den obligatorischen Code und könnt ihn für Apple TV+ einlösen. Weitere Voraussetzung: Ihr benötigt eine Apple-ID!

Apple TV steht als App für Windows in der Vorschau zur Verfügung.
Apple TV+ bietet viele exklusive Filme und Serien.

Die Aktion läuft bis 30.06.2023. Sie gilt nach Angaben von Sky nur „solange der Vorrat reicht“, die Anzahl der Gutschein-Codes könnte somit beschränkt sein. Grundsätzlich erinnert das Ganze an vorherige Kooperationen. Beispielsweise konnten auch schon Besitzer einer Sony PlayStation 5 für sechs Monate Apple TV+ gratis mitnehmen.

Apple TV+ liefert exklusive Inhalte wie „Shrinking“ mit Harrison Ford

Wer bis Ende Juni einen Aktionscode erhalten hat, bekommt dann Zeit bis 31.07.2023, um ihn einzulösen. Obacht: Wollt ihr nicht, dass das Abonnement von Apple TV+ nach dem kostenlosen Zeitraum weiterläuft, solltet ihr rechtzeitig kündigen. Ansonsten geht der Gratis-Zeitraum in das kostenpflichtige Abo für 6,99 Euro im Monat über.

Offen lässt man, ob die Gutschein-Codes für 6 Monate Apple TV+ einlösbar sind, wenn ihr z. B. aktuell eine andere Promo-Aktion für Gratis-Monate nutzt. Das solltet ihr einfach mal ausprobieren. Im Falle der PS5-Aktion hat es damals z. B. funktioniert.

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LG OLED 2020: Up- oder Downgrade? – webOS bald mit Fullscreen-Oberfläche

LG spendiert seinen OLED-TVs aus dem Jahr 2020 ein Update: Die Fernseher erhalten die Fullscreen-Oberfläche von webOS.

Ob Besitzer der TVs des als Up- oder eher als Downgrade wahrnehmen, liegt aber im Auge des Betrachters. Eingeführt hatte LG die neu gestaltete Oberfläche mit webOS 6.0 und damit für die TV-Modelle des Jahres 2021. Die Vorgängermodelle aus dem Jahr 2020 nutzten noch ein UI, welches nach Aufruf nur einen Teil des Screens eingenommen hat. Viele Anwender sahen das eher als Vorteil, denn das Interface wirkt dadurch dezenter.

Genau das dürfte LG gestört haben: Mittlerweile bietet webOS in neueren Generationen mehr Platz, um Werbung bzw. „Empfehlungen“ unterzubringen. Und die spülen auch nach dem eigentlichen Verkauf des jeweiligen Fernsehers Geld in die Kasse. Wichtig: webOS 6 bleibt dennoch den TVs des Jahres 2021 vorbehalten. Allerdings verändert die kommende Aktualisierung eben die Benutzeroberfläche von webOS 5 und rückt sie näher an die Nachfolger.

webOS 5 startete noch mit einem dezenten UI.
webOS 5 startete noch mit einem dezenten UI.

Sprecher LGs bezeichnen den Wechsel der Oberfläche als Upgrade für mehr Benutzerfreundlichkeit und eine einfachere Navigation. Die Verteilung der Firmware beginnt generell ab heute, wird aber schrittweise ausgerollt. Es kann also sein, dass ihr noch etwas ausharren müsst.

LG bietet Option, zum alten Layout zu wechseln

LG Südkorea hat mitgeteilt, dass ihr offenbar auf Wunsch auch zum alten Layout mit der Leiste am unteren Bildschirmrand zurückgehen könnt. Dafür wechselt ihr in die Einstellungen, den Bereich „Allgemein“, dann die Home-Settings und könnt dort den Stil, des Bildschirms auswählen. Wer also der Fullscreen-Ansicht wenig abgewinnen kann, darf beim alten Look verbleiben.

Folgende TV-Modelle erhalten das Fullscreen-Update für webOS 5:

  • LG ZX 8K OLED
  • LG GX 4K OLED
  • LG CX 4K OLED
  • LG BX 4K OLED
  • LG NANO90 4K LCD
  • LG NANO85 4K LCD
  • LG NANO80 4K LCD
  • LG UN85 4K LCD
  • LG UN80 4K LCD
  • LG UN74 4K LCD
  • LG UN73 4K LCD
  • LG UN71

Werdet ihr das neue Fullscreen-Layout an den entsprechenden OLED- und LCD-Modellen von LG aktivieren? Oder bevorzugt ihr die alte Oberfläche?

LG Display liefert jetzt wohl doch OLED-Panels an Samsung Electronics

Jetzt also doch: LG Display wird angeblich noch in diesem Quartal WOLED-Panels an Samsung Electronics liefern. Eine offizielle Bestätigung des Deals steht aber noch aus.

Oft haben wir schon solche Meldungen vernommen und sind daher skeptisch. Reuters, welche die Nachricht in die Welt gesetzt haben, wollen allerdings von mehreren, voneinander unabhängigen Quellen die Bestätigung erhalten haben. Demnach werde LG Display noch in diesem Quartal damit beginnen, Samsung Electronics mit WOLED-Panels zu belieferen. 2 Mio. Einheiten sollen es insgesamt 2023 werden. In den Folgejahren wolle man auf 3 bzw. 5 Mio. Panels aufstocken.

LG Display hat mehrere Quartale nacheinander rote Zahlen geschrieben und steht unter Druck. Deswegen könnte man Samsung Electronics wohl entgegengekommen sein. Zuvor waren die Verhandlungen wegen des Preises gescheitert. Doch im April 2023 hieß es bereits, dass erneut um einen Deal gerungen werde – dieses Mal offenbar mit Erfolg. Samsung Electronics bezieht zwar natürlich auch QD-OLED-Panels von seiner Tochter Samsung Display, jene sind aber noch deutlich teurer als WOLED-Pendants. Deswegen soll das Interesse an einer Partnerschaft mit LG Display weiter bestanden haben.

Preise und Termin S90C und S95C OLED Fernseher 2023 von Samsung
Samsung hat mit den S90C & S95 zwei neue QD-OLED-TVs veröffentlicht.

Samsung Electronics möchte offenbar insbesondere gerne Panels mit 77 und 83 Zoll beziehen. Damit könnte man sein aktuelles OLED-Angebot sinnvoll erweitern. Offiziell haben aber weder LG Display noch Samsung Electronics das Abkommen bestätigt. Derzeit hält Samsung im Markt für OLED-TVs nur 6,1 % Anteil. Auf Rang 1 und 2 stehen LG Electronics mit 54,6 % und Sony mit 26,1 %. Samsung möchte aber gerne Sony überflügeln. Auch letztere bieten sowohl QD-OLED-TVs als auch WOLED-Modelle an.

Der Markt für OLED-TVs wächst

2023 soll der Markt für OLED-TVs bereits einem Wert von rund 11,7 Mrd. US-Dollar entsprechen. Bis 2027 könnte man bei 12,9 Mrd. US-Dollar stehen. Im Gegensatz zum Markt für LCD-TVs, der in westlichen Regionen zunehmend einbricht, sind da also noch gute Margen und auch Wachstum zu erreichen. Wir sind gespannt, ob es entsprechend nun wirklich zum Deal zwischen LG Display und Samsung Electronics kommt.

„Avatar: The Way of Water“ ab 7. Juni 2023 bei Disney+

Jetzt ist es amtlich: „Avatar: The Way of Water“ schlägt am 7. Juni 2023 bei Disney+ auf. Dann kann der Blockbuster also im Abo genossen werden.

Falls ihr euch nicht gedulden könnt: „Avatar: The Way of Water“ steht seit dem 4. April 2023 schon im Heimkino zur Verfügung. Ihr könnt den Science-Fiction-Film von Regisseur James Cameron bereits bei Plattformen wie Apple iTunes oder auch im digitalen Shop von Amazon erwerben. Der ein oder andere wollte aber vielleicht abwarten, bis der Titel bei Disney+ Einzug hält, statt in einen Einmalkauf zu investieren.

So erhielt „Avatar: The Way of Water“ im Durchschnitt gute Kritiken, doch die Story wurde wie schon beim Erstling vielfach kritisiert. Allerdings ist es die Bildgewalt in Kombination mit der weiteren, handwerklichen Qualität, welche Kritiker und Zuschauer angesprochen hat. Könnt und wollt ihr euch darauf einlassen, ist der Sci-Fi-Film sicherlich einen Blick wert.

Auch eine Ultra HD Blu-ray zu „Avatar: The Way of Water“ erwarten wir noch. Bedauerlicherweise fehlt aber weiterhin eine konkretere Ankündigung. Bei Disney+ sollte der Film sowohl in 4K als auch mit Dolby Vision sowie Dolby Atmos aufschlagen. In den Kinos konnte das Abenteuer rund 2,32 Mrd. US-Dollar einspielen. Kommerziell handelt es sich also um einen der erfolgreichsten Filme aller Zeiten.

„Avatar: The Way of Water“ dürfte Abonnenten zu Disney+ ziehen

Disney+ schreibt dabei weiterhin rote Zahlen, könnte aber mindestens temporär durch „Avatar: The Way of Water“ wieder einen Abonnentenschub erhalten. Denn statt sich den überlangen Film zur einmaligen Ansicht zu kaufen, dürften viele Zuschauer temporär ein Abo des Streaming-Anbieters abschließen, um den Blockbuster anzusehen. Eventuell bleiben einige Neukunden dann dort auch langfristig kleben.

"Avatar: The Way of Water" läuft ab 7. Juni 2023 bei Disney+.
„Avatar: The Way of Water“ läuft ab 7. Juni 2023 bei Disney+.

Vor der Kamera seht ihr dabei Sam Worthington, Zoe Saldaña, Sigourney Weaver, Stephen Lang, Cliff Curtis und Kate Winslet – allerdings größtenteils nicht direkt, da sie vor allem für das Motion-Capturing agiert haben.

Activision Blizzard: Übernahme durch Microsoft von der EU genehmigt!

Die EU-Kommission hat die Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft durchgewunken. Allerdings hat man die Zustimmung mit Auflagen verbunden.

Diese Entscheidung dürfte die Redmonder erfreuen, denn in Großbritannien musste man eine Schlappe hinnehmen: Die dortigen Wettbewerbshüter haben ihre Zustimmung verweigert. Sie sehen vor allem auf dem wachsenden Markt für Cloud-Gaming mögliche Beeinträchtigungen. Genau das machte zwar auch der EU-Kommission Sorgen, doch die von Microsoft angebotenen Kompromisse empfindet man als ausreichend.

Die eingehende Marktuntersuchung der Kommission ergab, dass Microsoft nicht in der Lage wäre, konkurrierende Konsolenanbieter und Spiele-Abonnementdienste im Wettbewerb zu beeinträchtigen. Doch bestätigte die Untersuchung, dass Microsoft den Wettbewerb beim Vertrieb von Spielen über Cloud-Gaming-Dienste wiederum sehr wohl beeinträchtigen könnte und seine Stellung auf dem Markt für PC-Betriebssysteme gestärkt würde.

Microsoft konnte die Übernahme durch Kompromisse retten.
Microsoft konnte die Übernahme durch Kompromisse retten.

Um die wettbewerbsrechtlichen Bedenken der Kommission auszuräumen, bot Microsoft umfassende Lizenzierungszusagen mit einer Laufzeit von zehn Jahren an. Dies beinhaltet die Erteilung einer kostenlosen Lizenz für Verbraucher im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR), die es ihnen erlaubt, alle aktuellen und künftigen PC- und Konsolenspiele von Activision Blizzard, für die sie eine Spielelizenz besitzen, über einen Cloud-Gaming-Dienst ihrer Wahl zu spielen. Dadurch kann Microsoft also seinen Xbox Game Pass Ultimate nicht im Cloud-Gaming-Markt nicht zu sehr in den Vordergrund rücken.

EU-Kommission: Sonys Bedenken ergaben keinerlei Sinn

Verbunden ist damit auch die Erteilung einer entsprechenden kostenlosen Lizenz für Anbieter von Cloud-Gaming-Diensten, damit Spielenutzer im EWR alle PC- und Konsolenspiele von Activision Blizzard spielen können. Man habe dazu positive Rückmeldungen von Konkurrenten erhalten, die teilweise auch bereits Vereinbarungen im Vorfeld mit Microsoft abgeschlossen hatten (z. B. Nvidia GeForce Now). Daher bestehen hier keine Bedenken seitens der EU-Kommission mehr.

Die Argumentationen von Sony hat die EU-Kommission im Wesentlichen als Unsinn abgestempelt. So hatten die Japaner argumentiert, würde Microsoft die Marke „Call of Duty“ an die Xbox-Konsolen binden, stünde die PlayStation-Sparte auf verlorenem Posten. Dies sei laut der Kommission unrealistisch. Zum einen habe Microsoft enorme Anreize, die Spiele weiterhin für PlayStation-Konsolen zu vertreiben. Denn Sony erreiche im EWR mit den PlayStation-Konsolen einen viermal so hohen Absatz erzielt wie Microsoft mit seiner Xbox.

Dazu komme: Selbst in dem Fall, in dem Microsoft „Call of Duty“ tatsächlich wider Erwarten an seine Plattformen binden würde, könnte Sony aufgrund seiner eigenen Franchises und überlegenen Marktposition weiterhin locker mithalten.

Gratis Fernseher: Telly eröffnet die Warteliste für kostenlose 4K-TVs mit Werbung

Telly will kostenlose TVs verteilen – 500.000 Stück noch in diesem Jahr. Altruismus steckt aber nicht dahinter. Vielmehr will man mit Kundendaten und Werbung Geld verdienen.

Der Telly-Gründer und ehemaliger Mitbegründer von Pluto TV, Ilya Pozin, erklärt, man werde LCD-TVs im Wert von ca. 1.000 US-Dollar pro Stück unter die Leute bringen. 500.000 Exemplare sollen es 2023 sein. Ab dem Sommer will man die ersten Menschen versorgen, die sich auf die Warteliste gesetzt haben. Letztere ist ab sofort geöffnet – jedoch nur in den USA. Wer sich dort einträgt, muss zudem zahlreiche persönliche Daten eintragen.

Das birgt auch ein gewisses Risiko: Sollte Telly am Ende nicht liefern, hätte man eine Menge private Informationen für nichts preisgegeben. Pozin ist dabei überzeugt, das Modell werde sich tragen. Durch den Zugriff auf allerlei Informationen wie das Einkommen, den Wohnort und die Interessen der Kunden werde man für Werbetreibende sehr attraktiv sein. Zumal die Werbung via ACR (Automatic Content Recognition) auf die jeweils angezeigten Inhalte abgestimmt werden soll.

So soll die Werbung am Telly TV an einem unteren Zweit-Display aussehen.
So soll die Werbung am Telly TV an einem unteren Zweit-Display aussehen.

Wir hatten schon darüber berichtet: Telly wird die Werbung an seinen Fernsehern in einer Art Zweitbildschirm unter der integrierten Soundbar der 4K-TVs mit 55 Zoll anzeigen. Dort werden sich auch weitere Widgets und Informationen z. B. zum Wetter, Sportergebnissen oder Aktienkursen finden. Die integrierte Soundbar soll fünf Lautsprecher-Treiber integrieren.

Werbung direkt in der Smart-TV-Oberfläche: Kein neues Konzept

Offen ist noch, wie Telly verhindern will, dass ihr z. B. die Werbe-Oberfläche abdeckt oder abklebt. Klar ist hingegen, dass der TV selbst keine eigene Software mitbringen wird – außer für die Werbefläche. Vielmehr liegt ein spezieller Android-TV-Dongle im Lieferumfang bei, der an einen der drei HDMI-Ports angeschlossen wird und dann die Inhalte liefert. Auch eine Webcam und ein Mikrofon sind im Übrigen integriert. Da kooperiert man auch mit Zoom.

Telly integriert auch eine Webcam für die Nutzung von Zoom.
Telly integriert auch eine Webcam für die Nutzung von Zoom.

Langfristig sollen weitere Smart-Home-Funktionen folgen – konkrete Partnerschaften nennt Telly jedoch noch nicht. Das Konzept, Werbung als zusätzliche Einnahmequelle einzusetzen und dadurch nach dem eigentlichen TV-Verkauf Geld zu scheffeln, ist nicht neu. Auch Samsung nutzt es etwa an seinen Modellen.