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Sony korrigiert voraussichtliche PS5-Auslieferungen erneut nach unten

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Sony wird das geplante Auslieferungsziel für die PlayStation 5 Konsole verpassen. Für das laufende Fiskaljahr (endet März 2022) werden nur 11.5 Millionen, statt 14.8 Millionen PS5 in den Handel gelangen.

Ja, viele werden es nicht mehr hören können, aber die Information ist vielleicht dann doch für den ein oder anderen interessant. Z.B. wenn jemand spekuliert, dass sich die Verfügbarkeit der PS5 im laufenden Jahr sicherlich verbessern wird („NEIN, sicherlich nicht, das habe ich auf 4kfilme.de gelesen“). Das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage bei der PlayStation 5 Konsole wird uns wohl noch etwas begleiten. Die Konsole hat sich rund 3 Millionen mal weniger verkauft als die PlayStation 4 im gleichen Zeitrahmen (also gerechnet ab Verkaufsstart der PS4). Schuld daran ist die Chip-Knappheit aufgrund der Corona-Pandemie.

PlayStation 5 bleibt rar

Sony veröffentlicht eigene Seiten-Cover für die PS5.
Die PS5 bleibt Mangelware, aber wenigstens hat Sony neue Faceplates in unterschiedlichen Farben angekündigt.

Die PlayStation ist mittlerweile die wichtigste Einzelsparte von Sony und macht mehr als ein Viertel des Gesamtumsatzes des Unternehmens und fast ein Viertel des Betriebsgewinns aus. Sony hat seine Gaming-Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2021 aufgrund niedriger als erwarteter PS5-Verkäufe um 6 Prozent auf 2,73 Billionen Yen nach unten korrigiert, was darauf hinweist, dass die Lieferprobleme anhalten werden. Die Betriebsgewinnprognose wurde dementsprechend um 6 Prozent auf 345 Milliarden Yen erhöht (weniger Konsolen generieren weniger Verluste). Es wird erwartet, dass die PS5-Lieferungen für das Fiskaljahr (bis Ende März 2022) 11,5 Millionen Einheiten erreichen werden und nicht wie initial prognostiziert 14,8 Millionen. Negative Auswirkungen auf das Ergebnis dürfte auch die geplante Übernahme der Bungie Studios haben.

Kameras, Bildsensoren und Kino schließen im Plus ab

Ganz gut läuft es übrigens auch bei den Bildsensoren, die zunehmende Verkäufe von rund 22 Prozent verzeichnen (2021/2022 verglichen mit 2020/2021). Der operative Gewinn konnte sogar um 26 Prozent gesteigert werden. Die Kino-Sparte konnte sich etwas erholen und hat derzeit Ertrags-Zuwächse von 141 Prozent zu verzeichnen. Das klingt im ersten Moment großartig, jedoch konnten im Vorjahr so gut wie keine bzw. keine Kinos international starten. Und so freut man sich über Kassenschlager wie „Spider-Man: No Way Home“ oder „Venom: Let There Be Carnage„.

OLED Evo-Panel im LG C2 und G2 (2022): Das musst du wissen!

Alles, was ihr über die OLED Evo-Panels der LG C2 und G2 Fernseher wissen müsst! Wir erklären die Unterschiede der OLED Evo-Modelle 2022!

Update: Wir haben den Beitrag mit Hilfe eines sehr ausführlichen Kommentars unseres Lesers „Bob“ erweitert und korrigiert. Vielen Dank für den Input!

Originalbeitrag: Die OLED Evo (Evolution) Panels feierten ihr Debüt 2021 mit den G1 Gallery OLED TVs. Im Laufe des vergangenen Jahres wurde bekannt, dass auch die C1-Serie ab einem bestimmten Produktionsdatum mit neueren Panels (produziert vorrangig in China Guangzhou) ausgestattet wurden. Der Helligkeitsgewinn konnte von Besitzern eines C1 jedoch nicht in Anspruch genommen werden, außer man „hackte“ sich durch das Service-Menü des C1 und verwandelt diesen in einen G1 (wodurch es sicherlich Probleme mit der Garantie gibt). Im OLED-Line-Up 2022 (neben G2 jetzt auch in der C2-Serie) kommt erneut das Evo-Panel zum Einsatz, welches sich grundsätzlich vom OLED EX-Panel der Display-Sparte (LG Display) unterscheidet. (Hier geht es direkt zum Preisvergleich der LG C2 und G2 OLED TVs)

Unterschied zwischen EX-Technologie und EX-Panel

Die OLED Evo-Panels erreichen ihren Helligkeitszuwachs durch eine Software- und Hardware-seitige Optimierung der geläufigen WRGB OLED-Displays. Hier spricht man dann von der „EX-Technologie“, die mit den neu produzierten OLED EX-Panels von LG Display eigentlich nichts am Hut haben. Spricht ein Hersteller von einem EX-Panel (bislang ist Philips/TP Vision wohl der einzige Hersteller, der darauf zugreift), dann handelt es sich um die „neue“ Generation von OLED-Panels mit Deuterium, die erst ab dem 2. Quartal 2022 in Massenproduktion gehen soll, was auch ein Grund für die Verspätung einiger OLED-Serien sein wird. Die EX-Panels erreichen ihren Helligkeitsgewinn durch die neue OLED-Komponente und können zusätzlich mit designtechnischen Tricks und Software-Optimierung verbessert werden.

Unterschiedliche Größen der C2 und G2 OLED Evo TVs

Die Displaydiagonalen der C2 und G2 OLED Evo Fernseher erstreckt sich von 42 bis 97 Zoll
Die Displaydiagonalen der C2 und G2 OLED Evo Fernseher erstreckt sich von 42 bis 97 Zoll

Wer sich einen neuen LG 4K OLED TV mit EVO Panel ins Haus holen möchte, sollte nicht blind zugreifen. Es gibt innerhalb OLED Evo-Serien 2022 einige Unterschiede, die in die Kaufentscheidung einfließen müssen. Beginnen wir mit den Zollgrößen. Das LG 2022 Line-Up wurde um zwei Displaydiagonalen erweitert: 42 Zoll und ein 97-Zoll. Die C2-Serie ist demnach in 42, 48, 55, 65, 77 und 83 Zoll erhältlich, die G2-Serie in 55, 65, 77, 83 und 97 Zoll.

  • C2-Serie in 42, 48, 55, 65, 77 und 83 Zoll
  • G2-Serie in 55, 65, 77, 83 und 97 Zoll

Kleine OLED TVs mit Evo ohne Helligkeitsgewinn

Die kleinsten Größen der LG C2-Serie, mit 42 und 48 Zoll, besitzen ein OLED Evo-Panel, nutzen jedoch nicht dessen Helligkeitszuwachs! Der OLED42C2 und OLED48C2 rangieren somit auf dem Helligkeits-Niveau des Vorgängers C1 (2021). Entsprechend ausgeklammert werden diese Geräte z.B. auf der CES 2022 Informations-Seite von LG. Beworben werden die Geräte offiziell trotzdem mit OLED Evo, was wir etwas irreführend finden. Wer einen 4K OLED Fernseher mit einem kleinen Display kaufen möchte, der zudem die Vorteile der Evo-Panels ausnutzt, muss wohl auf ein Modell von Philips (OLED807 in 48 Zoll mit OLED Ex-Panel) oder Sony (A90K in 42 und 48 Zoll mit OLED Evo-Panel) zurückgreifen!

Der hier abgebildete 42 Zoll C2 OLED TV wird mit OLED Evo beworben, besitzt jedoch keinen Helligkeitsvorteil gegenüber des Vorgängers |
Der hier abgebildete 42 Zoll C2 OLED TV wird mit OLED Evo beworben, besitzt jedoch keinen Helligkeitsvorteil gegenüber des Vorgängers || Bild: LG

G2 mit „Brightness Booster“ ist nochmals 20% heller

Und nicht nur das. Evo ist nicht gleich Evo. Der Helligkeitsgewinn unterscheidet sich nochmals innerhalb des TV-Line-Ups 2022. Der neue G2 besitzt ein um 20% helleres Panel, als der C2 und dürfte damit erstmals die Marke von 1.000 nits Helligkeit (cd/m²) knacken. LG nennt diesen Umstand bzw. Feature „Brightness Booster“. Dahinter verbirgt sich ein designtechnischer Kniff. Denn der G2 besitzt einen Kühlkörper, der die Wärme schneller vom Display ableitet. Und wie viele wissen, ist Hitze ein Faktor, der für temporäre oder bleibende Beschädigungen eines OLED-Panels verantwortlich ist (Burn-In).

Der C2 liegt somit auf dem gleichen Niveau wie der G1 aus 2021 und wird nicht über die 820 nits überschreiten. Wer also die beste Performance bei einem WRGB-OLED von LG sucht, greift zum G2 Gallery OLED Evo TV. Die volle Performance der OLED Evo Panels sollen auch Sonys 2022 A90K und der Panasonic LZW2004 (2022) entfalten, die ebenfalls mit einem Kühlkörper-Design arbeiten.

Details wie Preise oder Lieferzeitraum der LG OLED Fernseher 2022 sind leider noch nicht kommuniziert worden. Mit nahendem Verkaufsstart, wird LG Electronics diese Daten nachliefern.

LG C27 42'48'55'65'77'83'
Versand: n. a. Verfügbarkeit: Nur noch 2 auf Lager
Zuletzt aktualisiert am 26. August 2026 um 15:56 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Preis: € 33,33 Bester Preis
Versand: € 2,49 Verfügbarkeit: 2-5 Werktage
Zuletzt aktualisiert am 26. August 2026 um 16:41 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Preis: € 289,00 Bester Preis
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LG G2 OLED Evo 55'65'77'83'
Zuletzt aktualisiert am 16. Juli 2026 um 17:03 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Die wichtigsten Erkenntnisse zu OLED Evo im Überblick:

  • OLED Evo = Helligkeitsgewinn durch Heat-Plate + Software
  • OLED EX = Helligkeitsgewinn durch neues OLED-Material (Deuterium)
  • C2 OLED Evo in 42-83 Zoll erhältlich
  • G2 OLED Evo in 55-97 Zoll erhältlich
  • G2 OLED Evo = 20% heller als C2 OLED
  • C2 OLED Evo = 30% heller als C1-Vorgänger
  • C2 OLED Evo = Niveau des G1 aus 2021
  • C2 mit 42 & 48 Zoll mit Evo Panel = gleiche Helligkeit wie C1 (2021)
    (Kein Helligkeitsgewinn im Vergleich zum Vorgänger

Philips will ab 2023 auf Google TV umsatteln

TP Vision will für seine Marke Philips wohl ab 2023 auf Google TV umsatteln. Derzeit nutzt man die Oberfläche für seine Fernseher mit Android TV noch nicht.

So kündigte Philips ja kürzlich neue TV-Modelle für 2022 an, darunter auch die OLED 807 oder ein neues „The One“-Modell. Allerdings überraschte, dass die Marke immer noch beim regulären Android TV geblieben ist und noch nicht die neue Oberfläche Google TV einspannt. TP Vision hat im Namen der Marke Philips bestätigt, dass die Umstellung wohl 2023 beginnen werde.

So starten die Android-TV-Geräte von Philips letztes Jahr mit Android TV 10. Die neueren Fernseher aus dem Jahr 2022 dürfen bereits auf Android TV 11 setzen. Dennoch hat man aber eben noch nicht Google TV als UI übernommen. Mittlerweile ähneln sich die beiden Oberflächen allerdings stark. Immer stärker rücken dabei Empfehlungen ins Zentrum, die mancher auch als „Werbung“ wahrnimmt.

DEr OLED707 bietet bereits einen großartigen Einstieg in Philips 2022 OLED-Line-Up
Der OLED707 bietet bereits einen großartigen Einstieg in Philips 2022 OLED-Line-Up

TP Vision verweist dann auch darauf, dass Android TV und Google TV allzu viele Gemeinsamkeiten hätten und man sich daher entschlossen habe, langsam den Umstieg zu wagen, wenn man umfangreiche Tests abgeschlossen habe. Google TV bietet tatsächlich ein paar Vorteile, etwa soll die Oberfläche bald dedizierte Profile für Erwachsene bzw. Kinderprofile auf Systemebene mit getrennten Watchlists unterstützen. Auch erweiterte Fitness- und Smart-Home-Funktionen stehen im Raum.

Google TV sorgte bei manchen Herstellern für Probleme

Die Bedachtsamkeit von Philips kommt wohl nicht von ungefähr: TCL veröffentlichte etwa in den USA einige TVs mit Google TV, die kurzzeitig wegen schwerwiegender Bugs wieder aus dem Verkehr gezogen worden waren. Zu erwähnen bleibt: Google TV ist ohnehin kein eigenes Betriebssystem, sondern lediglich ein Launcher / eine spezielle Oberfläche und setzt direkt auf Android TV auf.

HBO Max startet am 8. März 2022 in 15 weiteren Ländern

Der Streaming-Anbieter HBO Max startet am 8. März 2022 in 15 weiteren Ländern Europas. Leider sind für Deutschland aber noch keine Neuigkeiten absehbar.

So wird HBO Max in Deutschland wohl nicht in absehbarer Zeit starten, da hierzulande noch ein Abkommen zwischen WarnerMedia und dem Pay-TV-Anbieter Sky besteht. Bevor jenes ausgelaufen ist, wird HBO Max also sicherlich leider nicht den Weg nach Deutschland finden. Stattdessen werden wir die entsprechenden Inhalte, zuletzt etwa um „Harry Potter“ bei Sky vorfinden.

Stattdessen startet HBO Max am 8. März 2022 also in folgenden Ländern: Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Tschechien, Ungarn, Moldawien, Montenegro, Niederlande, Nordmazedonien, Polen, Portugal, Rumänien, Serbien, Slowakei und Slowenien. Laut HBO Max komme man damit nun auf 61 Länder weltweit, die man mit seinem Streaming-Angebot versorge.

Bei HBO Max sind beispielsweise Serien wie das Spin-off zu „The Suicide Squad“ namens „Peacemaker“ zu sehen. Es gibt aber auch andere HBO Max Originals, wie etwa die Animationsserie „Harley Quinn“. Auch die Kinofilme von Warner Bros. landen früher oder später dort – etwa „Dune“, „Wonder Woman 1984“ oder auch „Matrix Resurrections“. Die App für HBO Max gibt es für diverse Geräte wie etwa TVs und Mediaplayer mit Android TV, die Apple TV und auch die PlayStation- und Xbox-Konsolen.

HBO Max startet 2022 noch in sechs weiteren Ländern

Neben den bereits genannten Ländern soll HBO Max 2022 noch in sechs weiteren Ländern in Europa starten. Darunter werden, da ist bereits bestätigt, auch die Türkei und Griechenland sein. Wir hätten selbst durchaus Interesse an einem Abonnement, denn schon wegen der DC-Inhalte wirkt HBO Max verlockend.

Aber da müssen wir eben noch ausharren. Stattdessen erwarten uns jedoch Peacock, kürzlich über Sky gestartet, und Paramount+. Der Streaming-Markt fragmentiert sich und wir sind gespannt, wer am Ende die Gewinner sein werden.

Kostenloses Update schaltet Auro-3D auf Yamaha AV-Receiver frei (RX-A6A und RX-A8A)

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Die Yamaha AV-Receiver RX-A6A und RX-A8A aus dem Produktjahr 2021 erhalten endlich das Auro-3D-Audioformat. Das kostenlose Update steht ab sofort zum Download bereit. 

Käufer eines neuen RX-A6A oder RX-A8A AV-Receiver wurden erneut auf die Probe gestellt. Im November 2021 hieß es noch, dass das Auro-3D-Update bis Ende des laufenden Jahres erscheinen wird. Dieser Termin wurde jedoch verfehlt, um etwa einen Monat. Das Warten nun endlich ein Ende genommen und die Premium AV-Receiver werden um das 3D-Soundformat Auro-3D erweitert. Damit unterstützen die Geräte alle etablierten 3D-Audioformate inkl. Dolby Atmos und DTX:X. Dazu gesellen sich hauseigene Klangverbesserungs-Algorithmen wie z.B. Surround:AI oder Cinema DSP HD.

Freigeschaltet: Auro-3D und Auro-Matic

Neben der Wiedergabe von Auro-3D-Tonspuren, welche im Bereich Filme und Serien leider ein Nischendasein frönen, ermöglicht das Firmware-Update auch die Nutzung des Auro-Matic Upmixers. Viele attestieren der Auro-Matic die besten Upmixing-Fähigkeiten auf dem Markt, die klassische Surround-Sound-Formate mit Höheninformationen anreichert um so den Raum akustisch auszufüllen. Das Update ist derzeit übrigens nur über die integrierte Update-Funktion der AV-Receiver abrufbar. Die Software wird aber sicherlich in den nächsten Tagen über die offiziellen Support-Seiten abrufbar sein:

Der kreisbasierte Aufbau eines Auro 3D-Setup mit unterschiedlicher Kanal-Anzahl
Der kreisbasierte Aufbau eines Auro 3D-Setup mit unterschiedlicher Kanal-Anzahl

Wie auf der oberen Grafik erkennbar fügt Auro-3D eine zusätzliche Klangebene hinzu. Diese liegt oberhalb der Surround-Lautsprecher und soll Klangobjekte von oben darstellen. Ein Alleinstellungsmerkmal von Auro-3D ist eine, wenn man möchte, dritte Ebene, die mittig zwischen den Höhen-Lautsprechern angebracht ist. Ein einzelner Lautsprecher wird hier direkt über dem Zuschauer platziert, umgangssprachlich auch „Voice of God“ also die „Stimme Gottes“ genannt. Diese wird bei den Yamaha Receivern jedoch nicht angeboten.

RX-A6A und RX-A8A im Detail

Front des Yamaha RX-A6A AV-Receivers
Front des Yamaha RX-A6A AV-Receivers

Die Yamaha RX-A6A und RX-A8A sind in der Lage, die vier Lautsprechter-Setups (von links) abzubilden. Der RX-A6A besitzt 9 Endstufen und kann mit einer externen Stereo-Endstufe (die Pre-Outs sind dafür vorhanden) 11.1-Kanäle ansteuern. Der RX-A9A benötigt dafür keine zusätzliche Hardware, besitzt dieser bereits 11 aktive Endstufen. Die Fülle an Software- und Hardware-Features, die die Premium-AV-Receiver mit sich bringen, könnt ihr in diesem Beitrag nachlesen. Für bestmöglichen 3D-Audiogenuss, zukunftssichere audiovisuelle Standards dank HDMI 2.1 und einzigartige Features muss man jedoch etwas tiefer in die Tasche greifen. Mit 2.499 Euro für den RX-A6A und satten 3.499 Euro für den RX-A8A sind die Geräte kein Schnäppchen. Aber Qualität hat bekanntlich ihren Preis.

TV-Markt im Höhenflug: 2022 könnten die Hersteller 217 Mio. Geräte ausliefern

2022 könnten die TV-Hersteller eventuell 217 Mio. Geräte ausliefern. Damit würde der Markt erneut ein hohes Niveau erreichen.

Zumindest schätzen die Marktforscher von TrendForce, dass die Anbieter wie LG, Philips, Samsung und Co. eben alle gemeinsam diese Zahl erreichen könnten. Dabei werde der Konkurrenzkampf allerdings immer intensiver. Natürlich profitiert die Branche dabei weiterhin von COVID-19, denn immer mehr Menschen haben sich, etwa auch 2021, mehr Entertainment-Möglichkeiten ins eigene Wohnzimmer geholt. Schließlich gab es weniger Chancen für sichere Unternehmungen außerhalb der eigenen vier Wände.

Allerdings stiegen 2021 gleichzeitig im ersten Halbjahr die Preise einiger TV-Modelle, weil die Hersteller ihre Panels aufbrauchten. Im zweiten Halbjahr 2021 bauten dann die Einschränkungen durch die Pandemie ab und damit ließ auch das Kundeninteresse an neuen Fernsehgeräten laut TrendForce etwas nach. Wir vermuten allerdings, dass auch die Veröffentlichung der Next-Generation-Konsolen Xbox Series X|S und PlayStation 5 viele Menschen zum Kauf eines neuen Fernsehers hingerissen hat. Schließlich lässt sich das Potenzial beider Geräte erst mit HDMI 2.1 voll ausschöpfen.

Die Aussichten für den TV-Markt sind 2022 gut.
Die Aussichten für den TV-Markt sind 2022 gut.

2019 wurden allerdings noch mehr TV-Geräte ausgeliefert: Ca. 218 Mio. Vielmehr markierte 2021 mit „nur“ 210 ausgelieferten Fernsehern sogar einen kleinen Tiefpunkt. Das mag aber an den besonders starken Vorjahren gelegen haben. Auch ist einzuwenden, dass viele Menschen, bedingt durch die Corona-Krise, andere (finanzielle) Sorgen hatten, als sich einen neuen TV anzuschaffen.

2022: Ausreichende Panel-Produktion könnte für sinkende Preise sorgen

In diesem Jahr rechnet TrendForce grundsätzlich mit einer Stabilisierung der Panel-Produktion, was sich in sinkenden TV-Preisen widerspiegeln dürfte. Zudem soll es in Schwellenländern für die Hersteller wieder möglich sein, kleinere Fernseher mit 32 bis 43 Zoll Diagonale zu günstigen Preisen abzusetzen. Das wurde 2021 stark durch die Pandemie erschwert. Die Analysten nehmen im Übrigen an, dass sich das OLED-Wachstum 2022 aufgrund der sinkenden Preise für LCD-Panels zurücknehmen werde.

Sony hat überraschend den Bravia A75K OLED vorgestellt.
Sony hat überraschend den Bravia XR A75K OLED vorgestellt.

Hier sollte man den Markt aber beobachten: Sony hat etwa gerade erst mit dem Bravia XR A75K ein günstigeres OLED-Modell vorgestellt.

Sony Bravia XR A75K: Neuer OLED-TV mit HDMI 2.1

Sony hat recht überraschend einen neuen OLED-TV vorgestellt. Der Bravia XR A75K bietet HDMI 2.1 und nutzt Google TV.

Die Modelle der Serie Bravia XR A75K sollen bei Sony wohl einen etwas günstigeren Einstieg in das OLED-Segment markieren. Dennoch bieten sie HDMI 2.1 und Panels mit 100 bzw. 120 Hz. Als Oberfläche kommt Google TV zum Einsatz. Es wird also Zugriff auf den Google Play Store und damit eine erhebliche App-Vielfalt geben. Auch der Google Assistant ist ab Werk an Bord.

Der Sony Bravia XR A75K soll wohl mit den günstigeren OLED-Serien von beispielsweise Philips und natürlich LG konkurrieren. Leider ist aber noch offen, wie die Japaner für ihre Modelle die Preise ansetzen. Klar ist, dass es zwei Anschlüsse für HDMI 2.1 geben wird, die auch ALLM und VRR unterstützen. Zudem verbaut man auch hier seinen Cognitive-XR–Prozessor, der auch in den hochpreisigeren OLED-Serien steckt. Dolby Atmos kann der TV ebenfalls verarbeiten. Da darf natürlich auch Dolby Vision wiederum neben HDR10 nicht fehlen.

Doch wie hat Sony den Preis des A75K gegenüber dem A80K gedrückt, wenn die Modellreihe darunter rangieren soll? Nun, man hat bei Acoustic Surface Audio abgespeckt und verwendet ein günstigeres Design für das Gehäuse. Allerdings steht wohl auch schon fest, dass Sony hier nicht so weit heruntergehen wird, dass der Preis etwa mit dem LG A1 konkurrieren könnte.

Sony Bravia XR A75K kommt mit 55 und 65 Zoll Diagonale

Erscheinen werden die Bravia XR A75K zunächst mit Diagonalen von 55 und 65 Zoll. Auch diese Fernsehgeräte sind zu Sonys optionaler Webcam kompatibel, die auf der CES 2022 als TV-Zubehör vorgestellt worden ist. Außerdem wirbt Sony damit, dass auch diese neuen Fernseher in Kombination mit einer PlayStation 5 die Auto Genre Picture Modes bzw. Auto HDR Tone Mapping unterstützen.

Fehlt eben nur noch ein Preisschild für die neuen Modelle. Auch zum Einführungszeitraum fehlen uns noch konkretere Angaben. Wir halten unsere Leser natürlich auf dem Laufenden.

Philips OLED (2021): Update für vollwertiges 4K bei 120 Hz mit VRR

TP Vision hat bestätigt, dass mehrere OLED-Serien aus dem Jahr 2021 bald ein Firmware-Update erhalten. Es wird vollwertiges 4K bei 120 Hz mit VRR freischalten.

Die neue Firmware solle konkret die Modellreihen OLED706, OLED806 und OLED856 erreichen, welche allesamt auf ein Single-Chip-Design setzen. Zur Erklärung: Diese OLED-Fernsehgeräte sind in der Lage 4K bei 120 Hz darzustellen und unterstützen HDMI 2.1. Allerdings wird die vertikale Auflösung leider halbiert, sobald zusätzlich auch VRR aktiviert wird. Dieses Problem haben auch TV-Geräte anderer Hersteller aus dem Jahr 2021. Zurückzuführen ist die Problematik auf ein SoC von MediaTek.

Dank eines kommenden Updates werden die genannten Modellreihen dann aber doch noch 4K bei 120 Hz mit VRR in voller Auflösung bieten. Der neue OLED807 wiederum soll entweder ab Werk mit einer passenden Firmware bestückt sein oder zeitnah nach dem Launch ein Update erhalten. Hier war man sich bei TP Vision zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht zu 100 % sicher.

Der OLED706 4K OLED TV hat einige Verbesserungen im Vergleich zum Vorjahresmodell erfahren
Der OLED706 4K OLED TV aus dem Jahr 2021

Bedauerlicherweise gibt es auch eine schlechte Nachricht: Diejenigen, die einen OLED aus den Flaggschiffserien des Vorjahres besitzen, den OLED936 und OLED 986, gucken in die Röhre. Bei ihnen wird die Einschränkung verbleiben, dass 4K bei 120 Hz mit VRR nur mit halbierter vertikaler Auflösung funktioniert. Man begründet jenes damit, dass ein Twin-Chip-Design zum Einsatz komme. Daher sein keine Aktualisierung möglich, um das Problem zu beheben.

TP Vision will die Lage weiter untersuchen

TP Vision verweist nun als Trost darauf, dass die OLED936 und OLED986 die beste Bildqualität der hauseigenen OLED-Modelle von 2021 böten. Das könne man nur durch das Twin-Chip-Design erreichen. Dies bedinge jetzt den Verzicht auf die volle Auflösung bei VRR und 120 Hz, sei aber aus Sicht des Unternehmens ein fairer Kompromiss. Man prüfe inzwischen jedoch Möglichkeiten, um bei kommenden TV-Modellen mit Twin-Chip-Design auch bei 120 Hz und VRR die volle Auflösung anzulegen.

Sport-Streaming: Axel Springer (BILD) kündigt neue Plattform an

Axel Springer und Christian Seifert haben ein neues Streaming-Angebot für Sport angekündigt. Es soll 2023 starten und seinen Fokus abseits des Fußballs legen.

Sollte euch der Name Christian Seifert auf Anhieb nichts sagen: Er war mehrere Jahre der Geschäftsführer der DFL Deutsche Fußball Liga. Das kommende Streaming-Portal soll im Herbst 2023 als Gemeinschaftsunternehmen starten und eben entgegen der beruflichen Vorerfahrung von Seifert den Fokus auf andere Sportarten legen. Demnach will man das Portal auf den deutschen Markt zuschneiden und „Ligenwettbewerbe und herausragende Einzelsportevents“ in den Vordergrund rücken.

Sicherlich nehmen nicht nur wir an, dass man die Gunst der Stunde für diese Ankündigung genutzt hat, da DAZN gerade immense Preiserhöhungen angekündigt hat. Dort verdoppeln sich die monatlichen Kosten für Abonnenten teilweise. Da möchten Axel Springer und Seifert nun sicherlich die Kunden abfischen, welche nicht bereit sind bei DAZN die neuen Gebühren auf Dauer zu tragen.

Man verspricht vorab „hochwertige Produktionsstandards und intensive Marketingunterstützung“. Im Zentrum stehen sollen „Sportarten wie z. B. Handball, Basketball und Eishockey“. Das Angebot soll sich direkt an Endkunden richten, werde aber auch in andere Plattformen mit integriert. Seifert fungiert als geschäftsführender Gesellschafter. Der Markenname des geplanten OTT-Services wird im Laufe des Jahres bekannt geben.

Konkurrenz für DAZN und Sky

Dass Axel Springer und Christian Seifert bewusst betonen, dass Fußball nicht im Fokus liegt, dürfte dann eben auch seine Gründe haben: DAZN dürfte primär wegen der teuren Fußballrechte seine Preise angezogen haben. Es gibt jedoch auch viele Zuschauer, die etwa gar nicht so sehr auf König Fußball schielen, sondern eher Basketball, Darts oder Handball im Auge haben. Vielleicht werden jene tatsächlich von der neuen Plattform gut versorgt.

Unsere Hoffnung: Dass man auch technisch voranpreschen kann und gut komprimierte Streams, vielleicht sogar in 4K, anbietet. Genau da könnte DAZN noch gut aufstocken – erst recht bei der neuen Preisstruktur.

MDR: Öffentlich-rechtlicher Sender will sich verjüngen

Der öffentlich-rechtliche MDR will sich innerhalb der nächsten Jahre verjüngen. Das schließt einen starken Ausbau des digitalen Angebots ein.

Laut der MDR-Intendantin Karola Wille möchte man in seinem Entwicklungsplan, dem man bis 2025 folgen will: „Vertrautes stärken, Neues wagen, Reformen konsequent voran treiben“. Da ist natürlich eine ziemlich vage Phrase, genau wie das nichtssagende Leitbild „MDR für alle“. Denn eine möglichst breite Masse, möchte fast jeder Fernsehsender erreichen. Doch die Identität des MDRs wird durchaus konkreter.

So gehe es beim MDR in Zukunft um „hochwertige Angebote für Fiktionales und dokumentarisches Erzählen, junge innovative Kultur sowie Information und Regionalität“. Man sehe sich da auch vorwiegend als „Stimme des Ostens“. Das schließe nicht nur den Osten Deutschlands ein, sondern auch den Blick nach Osteuropa. Es solle über unsere Nachbarländer im Osten ausgewogen berichtet werden, mit einem Blick auf verschiedene Sichtweisen zu dortigen Entwicklungen.

Außerdem sollen die digitalen Angebote stark ausgebaut werden. Ziel des MDRs ist es, sich nach außen hin zu verjüngen. Auf diese Weise möchte man auch die Menschen erreichen, welche den MDR bisher kaum oder sogar gar nicht genutzt haben. Damit dürften eben jüngere Generationen gemeint sein, die sich immer weniger für lineares Fernsehen interessieren.

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat ein Relevanz-Problem

So ist es kein Geheimnis, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland bestens finanziell abgesichert ist. Gerade deswegen werden auch oft umfassende Reformen der Struktur gefordert, die von den Sendern aber weithin abgelehnt werden. Allerdings gibt es ein Problem mit der Relevanz, denn die Zuschauerschaft der Sender vergreist und jüngere Menschen erreicht man immer schlechter. Dies will man beim MDR durch eine digitale Offensive ändern.

Wer weiterführendes Interesse hat, kann sich den Entwicklungsplan des MDRs von 2022 bis 2025 im Übrigen hier zu Gemüte führen.