Ihr wollt euch noch kurz vor dem Start der Fußball-EM mit einem hochwertigen 4K OLED Fernseher ausstatten? Amazon reduziert den 55 Zoll 4K OLED TV (OLED55BX9LB) mit HDMI 2.1 auf 1.099 Euro!
Amazon reduziert das 2020-Modell OLED55BX9LB – einen 4K OLED Fernseher mit 55 Zoll und HDMI 2.1-Schnittstelle auf schlanke 1.099 Euro. Vielleicht der richtige Zeitpunkt, um sich in das OLED-Game einzukaufen? Apropos Game – mit zwei HDMI 2.1 Anschlüssen, können gleich zwei 4K Signalquellen mit maximal 120Hz (+HDR) angeschlossen werden. Wer also im Besitz einer PlayStation 5, Xbox Series X und/oder eines PCs mit einer neuen HDMI 2.1-Grafikkarte ist, der kann auf den zwei Schnittstellen das Maximum aus dem OLED-Panel (hat natürlich ebenfalls 120Hz) herausholen. Zusätzlich gibt es auch noch HDMI 2.0-Anschlüsse für z.B. einen 4K Blu-ray-Player oder den neuen Apple TV 4K der 2. Generation.
Der Chef der PlayStation Studios, Hermen Hulst, spricht in einem Interview über die Zukunft. Dabei stellt er auch weitere PC-Portierungen von Exklusivtiteln in Aussicht.
So ließen Sonys Finanzergebnisse bereits durchschimmern, dass die PC-Portierung von „Horizon Zero Dawn“ ein enormer Erfolg gewesen ist und die Entwicklungskosten mehrfach wieder reinholte. Mit „Days Gone“ ist mittlerweile zudem ein weiterer PlayStation-Exklusivtitel am PC verfügbar. Laut dem Chef der PlayStation Studios Hermen Hulst, werde man auf diesem Pfad dann auch verbleiben und weitere Games umsetzen. Fokus werde aber natürlich die PlayStation-Konsolen-Familie bleiben.
God of War: Ragnarok erst 2022
Parallel hat Hulst bestätigt, dass sich „God of War: Ragnarok“, das eigentlich für 2021 in Aussicht gestellt worden war, auf 2022 verschiebt. Und auch das Erscheinungsdatum von „Horizon Forbiden West“ ist leider noch nicht sicher. Laut Hulst visiere man zwar aktuell eine Veröffentlichung Ende 2021 an, könne das aber noch nicht sicher zusagen. Man wolle die Qualität gewährleisten, die Fans erwarten. Unsere Prognose? Wir rechnen fest damit, dass „Horizon Forbidden West“ erst 2022 erscheinen wird.
Gleichzeitig erntete Hulst im Übrigen in den Kommentaren im PlayStation Blog viel Kritik. Denn er bestätigte, dass auch „God of War: Ragnarok“ und „GT7“ Cross-Generation-Titel sein werden. Sony erklärte zuvor stets, dass man an eine klare Abgrenzung zwischen den Generationen glaube. Allerdings ist es nun doch so, dass die Spiele offenbar für längere Zeit parallel für die PS4 und PS5 entwickelt werden.
Lieferengpässe könnten Sonys Strategie beeinflusst haben
Möglicherweise musste Sony da auch umdenken, da die Lieferengpässe der PlayStation 5 natürlich ein wenig die Adoption hemmen. Allerdings wäre es aus wirtschaftlicher Sicht auch töricht, die PS4 sofort hinter sich zu lassen, denn die bestehende Community ist eben riesig. Nun heißt es abwarten, denn für 2021 steht zumindest noch ein größerer Exklusivtitel auf dem Plan: „Ratchet & Clank: Rift Apart“.
„Prime Gaming“ ist eine neue Sparte innerhalb des Amazon Prime Abonnements. Prime-Mitglieder erhalten jetzt Battlefield 4 für den PC komplett kostenlos! Sichert euch jetzt euren Code!
Das Angebot gilt nur für Prime-Mitglieder. Wer noch kein Mitglied ist, kann eine Prime-Mitgliedschaft für 7.99 Euro im Monat oder 69 Euro jährlich abschließen. Neben „Prime Gaming“ profitiert man von einem kostenlosen Standard und Premium-Versand (für Artikel die direkt von Amazon vertrieben werden) sowie eine kostenlose Same-Day-Delivery in ausgewählten Städten. Dazu kommen kostenlose Filme und Serien auf Prime Video (viele in 4K Qualität mit HDR), Zugriff auf Millionen von Songs via Amazon Music, gratis E-Books, e-Magazines, Comics und Hörbücher uvm.
Kostenlose Games & Loot mit Prime Gaming
Ich persönlich hatte „Prime Gaming“ noch gar nicht auf dem Schirm und bin erst über das Gratis-Angebot von Battlefield 4 für den PC darauf aufmerksam geworden. Man kann sich einen Code für Battlefield 4 – Standard Edition kostenlos für EAs Shop Origin „abholen“. Das Angebot gilt bis zum 21. Juni 2021. Der Code kann dann bis zum 21. Juli 2021 eingelöst werden. Es gibt noch viele weitere Spiel- und Loot-Gegenstände, die man innerhalb von Prime Gaming kostenlos abgreifen kann, z.B. kostenlose Items/Gegenstände für Leage of Legens, Valorant, Fall Guys, Grand Theft Auto Online uvm. Ich bin gestpannt, ob Amazons Bemühungen in Richtung Gaming doch irgendwann Früchte tragen. Denn der Support für das erste Free-to-Play-Spiel „Crucible“ der Amazon Studios, wurde bereits nach kürzester Zeit eingestellt.
Battlefield 4 – Standard Edition – kostenlos!
Ein Angebot wie „Battlefield 4 – Standard Edition“ für 0 Euro dürfte da bei der Gaming-Community weitaus besser ankommen. Vor allem, da es eine große Community und viele Server gibt, auf denen man sich mit Freunden aus aller Welt auf dem Schlachtfeld messen kann:
Google TV könnte bald eine wertvolle Verbesserung erhalten. So sollen individuelle Empfehlungen für alle Nutzerprofile eingeführt werden.
Aktuell könnt ihr an Fernsehgeräten und Mediaplayern mit Google TV, wie dem aktuellen Chromecast, zwar schon mit mehreren Google-Konten ans Werk gehen, allerdings bleiben die Empfehlungen auf dem Homescreen leider am primären Benutzerkonto orientiert. Das sorgte bereits für viel Kritik und Unverständnis seitens der Nutzer. Offenbar hat Google diese Unzufriedenheit wahrgenommen.
Denn in der Google-TV-Home-App in der neuen Version 1.0.370 deutet sich hinter den Kulissen ein Wandel an. Aktiviert ist die Funktion zwar nicht, im Code der App finden sich aber Verweise darauf, dass es bald personalisierte Homescreens bzw. Empfehlungen für jedes einzelne Benutzerkonto an Geräten mit Google TV geben soll. Das wäre natürlich sehr willkommen. Offiziell bestätigt hat Google das Feature jedoch derzeit noch nicht.
Apple TV+ gibt es ebenfalls für den Chromecast mit Google TV.
Wann Google nun die individuellen Homescreen-Empfehlungen wirklich aktivieren könnte, ist offen. Da wird man sicherlich noch mit einer Mitteilung auf diese Umstellung aufmerksam machen. Zusätzlich läuft auch die Arbeit an einer verbesserten Verwaltung der Kinderprofile. Auch in diesem Bezug ist aber leider noch offen, wann genau die Anpassungen für alle verfügbar sein könnten.
Google TV soll mehr und mehr Geräte erreichen
Google TV basiert auf Android TV und ist eine neue Oberfläche, die quasi auf dem Betriebssystem aufsetzt. Langfristig wird Google TV wohl auf allen Geräten mit Android TV zum Standard werden. Wir rechnen deswegen damit, dass auch die nächste Nvidia Shield TV beispielsweise bereits mit Google TV ausgestattet sein sollte. Außerdem erscheinen mehr und mehr Smart TVs ebenfalls direkt mit Google TV – beispielsweise die aktuellen Modelle von Sony.
Die App für Apple TV ist bereits für diverse Geräte verfügbar. Nun stoßen auch TVs und Mediaplayer mit Android TV hinzu.
Über die Apple TV App könnt ihr nicht nur Apples hauseigenen Streaming-Dienst Apple TV+ erreichen, sondern auch beispielsweise über iTunes Käufe tätigen und natürlich auch eure gekauften Inhalte abrufen. Apple TV stand bereits für diverse Smart-TVs von etwa LG und Samsung zur Verfügung, erreicht aber nun endlich auch Geräte mit Android TV. Da sind nun also beispielswiese die Fernseher von Philips und Sony aber auch Mediaplayer wie die beliebte Nvidia Shield TV eingeschlossen.
Apple TV+ kann für eine Woche als Trial kostenlos genutzt werden, danach kostet das Streaming-Angebot 4,99 Euro im Monat. Wer allerdings erstmals ein neues Apple-Produkt wie den Apple TV 4K unter seiner Apple ID registriert, erhält Apple TV+ für ein Jahr ohne Mehrkosten als Dreingabe dazu. Das macht den Kauf des neuen Mediaplayers vielleicht für den ein oder anderen noch ein wenig schmackhafter.
Der neue Apple TV 4K (Gen 2) mit neuer Aluminium-Fernbedienung (mit Klickrad)
Um Apple TV als App auf einem Gerät mit Android TV zu erhalten, müsst ihr selbst tätig werden. Die Anwendung wird also keinesfalls automatisch installiert. Stattdessen solltet ihr den Google Play Store öffnen und dort nach der App suchen. Sie kann dann auf Geräten ab Android TV 8.0 installiert und genutzt werden. Voraussetzung zur Nutzung ist aber eine Apple ID.
Apple TV+ ergänzt ständig neue Inhalte
Apple TV+ ist dabei ein Streaming-Angebot, dass in Sachen Quantität nicht an Konkurrenten wie Amazon Prime Video, Disney+ oder Netflix herankommt, aber dafür mit wenig Ausschussware punkten möchte. Ihr findet dort daher z. B. auch den letzten Film von Sofia Coppola mit Bill Murray „On the Rocks“ aber auch hochwertige Science-Fiction-Serien wie „For all Mankind“. Das Drama „The Morning Show“ mit Jennifer Anniston kam ebenfalls bei Kritikern gut weg, so dass sich der Blick auf das Streaming-Angebot eventuell durchaus lohnt.
Die Panasonic SC-HTB496 präsentiert sich als schlanke 2.1 Soundbar mit drahtlosem Subwoofer, 320 Watt Leistung und HDMI (ARC) für 299€ (UVP). Alle Details zum SC-HTB496 „Sound-Upgrade“ gibt es hier!
Rechtzeitig zum Start der UEFA Fußball-Europameisterschaft 2020 (ups, die startet ja bereits am 10. Juni), kündigt Panasonic mit der SC-HTB496 Soundbar-Kombo einen lautstarken Unterstützer fürs heimische Wohnzimmer an. Der japanische Elektronikhersteller konzentriert sich dabei auf einen ausgewogenen und kraftvollen 2.1-Stereo-Sound, der mit satten und klaren Bässen, mithilfe des drahtlosen Subwoofers aufwarten kann. Zudem soll sich das System mittels HDMI (ARC) so einfach wie möglich mit aktuellen TV-Geräten verbinden lassen. Egal ob Film, Serie, TV oder Live-Sport, die SC-HTB496 liefert ein definitives Upgrade im Vergleich zu integrierten TV-Lautsprechern.
Schlanke Bauweise
Durch ihre schlanke Bauweise sollte die Soundbar unter die meisten TV-Geräte ab 55 Zoll passen
Panasonic betont dabei die schlanke Bauweise der Soundbar, die nur 56mm in der Höhe misst und es sich mit einer Breite von 800mm und Tiefe von 101mm vor den meisten TV-Geräten bequem machen kann. Am liebsten sieht Panasonic die Soundbar natürlich in Kombination mit ihren eigenen TV-Geräten, wie dem JZW984 & JZW1004 OLED, den LCD-High-End-Serien JXW944 und JXW854 oder der JXW834 Midrange-Serie. Aber auch TV-Geräte von Drittanbietern profitieren von der SC-HTB496 im gleichen Maß.
Optisch-Digital, HDMI (ARC) oder Bluetooth
Via Bluetooth lassen sich Musikstücke und Audio von Smarpthone, Tablet & Co. einfach auf die SC-HTB496 übertragen
Die Soundbar verfügt über zwei Fullrange-Lautsprecher im Format 4,5 x 12cm mit einer Gesamtleistung von 160 Watt (2x 80 Watt, 1 kHz, 4 Ω). Dazu gesellt sich der drahtlose Subwoofer, der von einem Konus-Treiber mit 16cm-Durchmesser zum Schwingen gebracht wird. Der Sub hat eine Gesamtleistung von ebenfalls 160 Watt (100 Hz, 3 Ω). Angeschlossen wird der SC-HTB496 über den optischen Audioeingang, oder via HDMI (ARC). Für eine unkomplizierte, drahtlose Verbindung, z.B. mit Smartphone oder Tablet steht Bluetooth 4.2 bereit. Ein USB-Port (für die Wiedergabe von MP3s) rundet das Anschluss-Feld ab.
Bei den unterstützten Soundformaten beschränkt sich die Soundbar – sinnvollerweise – auf LPCM (2 Kanäle), Dolby Digital und DTS Digital Surround-Sound. Je nach Audioquelle stehen dem Nutzer zudem fünf vorprogrammierte Sound-Modi zur Verfügung: Standard, Kino (Surround), Sport (Surround), Musik und Nachrichten. Die Performance des Subwoofers lässt sich dagegen in 5 Stufen anpassen.
Preis & Termin SC-HTB496 Soundbar:
Die Panasonic SC-HTB496 Soundbar/Subwoofer-Kombo sollte in diesen Tagen bei namhaften Onlineshops auftauchen. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 299 Euro, es würd uns jedoch nicht wundern, wenn der Preis bereits zum Verkaufsstart unterboten würde.
Sony korrigiert endlich einen lange bestehenden Fehler an seinen TV-Geräten: Die HDMI-CEC-Steuerung funktioniert nun an Modellen von 2016-2019 korrekt.
Was verursachte der Fehler? Nun, durch den Bug konnten externe Geräte die Fernseher von Sony trotz aktivem HDMI CEC nicht ausschalten. Das ist eine Komfortfunktion, welche manche Anwender gerne nutzen. Die Japaner rollen aktuell aber ein Update für diverse TV-Geräte aus, welches den Fehler ausmerzt. Es erreicht Bravia-Fernseher mit Android TV 9. Die Aktualisierung auf Android TV 9 führte dabei an den betroffenen Geräten den Fehler Ende 2020 neu ein.
Firmware-Update behebt HDMI-CEC-Fehler
Die neue Firmware v6.7165 ist dazu gedacht, den Fehler mit HDMI CEC, das bei Sony unter dem Begriff Sony Bravia Sync läuft, zu korrigieren. Erste Nutzer berichten, dass nach der Aktualisierung dann auch wieder alles so läuft wie erhofft. Betroffen waren auch beliebte Bravia-Modelle wie die Sony Bravia A1, XE90 (X900E) und XF90 (X900F). Es kann nun aber natürlich je nach Anwender auch eventuell noch eine Weile dauern, bis das Update OTA ankommt.
Sony verteilte für seine TVs Updates, löste dadurch aber den HDMI-CEC-Bug aus.
Die neue Firmware behebt auch ein Problem, das dafür sorgte, dass ab und an ein Hinweis-Banner auftauchte, wenn Inhalte von externen Zuspielern wiedergegeben wurden. Auch ein Bug, der die Verbindung mit einigen, kabellosen Subwoofern verhinderte, sollte nun der Vergangenheit angehören.
Insgesamt gehört Sony nicht zu den schnellsten, wenn es darum geht, Software-Probleme zu beheben oder fehlende, jedoch bereits versprochene, Features zu liefern. Hier klafft auf jeden Fall eine Lücke zwischen Qualität der Produkte, die Sony Electronics auf jeden Fall vorweisen kann und dem „Service an dem Kunden“. Wir können nur hoffen, dass der Community mehr Gehör geschenkt wird und in Zukunft Updates und Bugfixes schneller umgesetzt werden. Man sollte sich einmal ein Beispiel an LG Electronics nehmen, die weitreichende Fehler(chen) oft innerhalb weniger Tage/Wochen beheben.
Samsung hat uns gegenüber bestätigt, dass man gemeinsam mit Partnern an Gaming mit HDR10+ arbeite. Außerdem wolle man in Zukunft sowohl an Mini LED als auch Micro LED festhalten.
Auf eine Nachfrage unsererseits, wie es denn dann um Gaming mit Samsungs favorisiertem HDR-Standard, natürlich ist hier HDR10+ gemeint, stehe, bekamen wir eine spannende Antwort: Samsung arbeite laut eigenen Aussagen aktuell gemeinsam mit Partnern daran, HDR10+ für Spiele umzusetzen – quasi „HDR10+ Gaming“. Das könnte ein interessanter Konter auf Gaming mit Dolby Vision sein, wie es Microsoft aktuell für die Xbox Series X|S umsetzt. Etwaige Partner nannte Samsung aber noch nicht konkret: Könnte da vielleicht etwas mit Sony für die PlayStation 5 gemeint sein? Das muss uns die Zeit zeigen.
Samsung gibt an, dass Gaming im TV-Markt eine wachsende Rolle spiele und man daher natürlich sehr viel Wert darauf lege. Fernsehgeräte seien schon längst keine reinen Konsumgeräte mehr, sondern würden mittlerweile als Portal zu einer deutlich breiteren Entertainment-Welt fungieren, welche über das Fernsehen an sich weit hinausgehe. Samsung habe daher vor im Bereich für Gaming-TVs der Marktführer zu bleiben.
Mini LED & Micro LED weiter im Fokus
Für die High-End-Modellreihen der NEO QLED TVs gibt es eine professionelle Bildkalibrierung ab Werk!
So gab Samsung uns gegenüber an, dass man sehr stolz auf seine QLED-TVs und insbesondere die Neo QLED des Jahres 2021 sei. Man nehme an, dass Neo QLED für die breite Masse zunächst weiterhin die beste Option sein werden. Jene nutzen Mini-LED-Hintergrundbeleuchtungen, stehen aber weiterhin für konventionelle LCD-TVs- Micro LED hingegen meine eine völlig neue Display-Technologie, die sozusagen die Vorteile von LCDs und OLEDs vereint – ohne die jeweiligen Nachteile.
Micro LED ist allerdings noch extrem teuer. Laut Samsung werde die Technologie jedoch in den kommenden Jahren eine immer größere Rolle spielen und auch im Markt für Privatkunden mehr und mehr Fuß fassen. Bis auf Weiteres seien aber auch die Neo QLED eine hervorragende Option für das Gros der Kunden.
Disney will im Jahr 2021 rund 100 TV-Sender einstampfen. Stattdessen werde man sich auf sein Streaming-Angebot Disney+ konzentrieren.
Eine Überraschung ist die Entwicklung sicherlich für niemanden. Disney+ läuft überaus erfolgreich und konnte bereits viele Kunden binden. Durch die Einführung der neuen Untermarke „Star“ gelang es, Bestandskunden von einer Preiserhöhung zu überzeugen und seinen Adressatenkreis zu erweitern. Doch wenn der Fokus so stark auf das Streaming wander, werde zwangsweise anderswo Ressourcen abgezogen. Das ist im Falle von Disney konsequenterweise der Bereich des linearen Fernsehens.
Schon 2020 stellte man ca. 30 TV-Sender ein. 2021 sollen es laut dem CEO des Unternehmens, Bob Chapek, noch einmal 100 weitere Sender im internationalen Betrieb sein. Das Gros der Inhalte werde laut Chapek aber weiterhin verfügbar sein – eben via Disney+. Das Streaming-Angebot werde für Fans des Unternehmens auch in Zukunft die beste Anlaufstelle sein.
Disney+ (Plus) jetzt auch auf dem Sky Ticket TV-Stick || Abbildung: Walt Disney | Sky
Dabei hatte Chapek auch klargestellt, dass mit weiteren Preiserhöhungen zu rechnen sei. Laut dem Disney-Chef sei dies angesichts des Gebotenen legitim und werde seiner Meinung nach auch von den Kunden getragen werden, da das Preis-Leistungs-Verhältnis stimme. Entsprechend werde man auch in den nächsten Jahren auf seinem Kurs verbleiben und weitere TV-Sender einstellen.
Das lineare Fernsehen verliert zunehmend an Bedeutung
Nicht nur Disney erkennt, dass das lineare Fernsehen zunehmend an Relevanz einbüßt. So haben auch Warner (HBO Max), Viacom (Paramount+) und Universal (Peacock) damit begonnen eigene Streaming-Angebote aus dem Boden zu stampfen, um dem Wechsel der Kundenbedürfnisse gerecht zu werden. Auch für Sky Deutschland dürfte das womöglich noch zum Problem werden, denn der Pay-TV-Anbieter bietet zwar mit dem Sky Ticket ein Streaming-Angebot, das technisch jedoch veraltet erscheint. Man muss abwarten, was die Zukunft da für alle Beteiligten noch an Veränderungen mit sich bringen wird.
Netflix hat bekannt gegeben, welche Film-Eigenproduktionen bisher besonders erfolgreich angelaufen sind. Auch Zack Snyders „Army of the Dead“ schafft es direkt in die Top 10.
So berücksichtigt Netflix für seine Bestenliste die Zahl der Abrufe innerhalb von vier Woche nach der Premiere im Streaming-Angebot. „Army of the Dead“ belegt dabei bereits kurz nach Start den 9. Platz der am besten gestarteten Filme bei Netflix. Allerdings teilt sich Snyders Film jene Position mit „The Midnight Sky“. Dabei kam „Army of the Dead“ bei den Kritiken eher gemischt weg. So wurden vielfach die lange Laufzeit und die flachen Charaktere moniert, welche den Zombiefilm recht langatmig machen sollen.
Zugutehalten sollte man Netflix aber, dass überhaupt Abrufzahlen veröffentlicht werden. Da sind Konkurrenten wie Amazon und Disney nämlich traditionell sehr schweigsam. Aufgrund des Erfolgs von „Army of the Dead“ hat Netflix direkt grünes Licht für ein Prequel gegeben, in dem Matthias Schweighöfer erneut seinen Charakter Luwdig Dieter verkörpern soll und auch die Regie führen wird. Auch eine Anime-Serie namens „Army of the Dead: Lost Vegas“ zum Film ist wiederum geplant.
Zombie-Fans wird es freuen, erhalten sie somit doch neues Futter. Netflix rührte für den Film auch vorab intensiv die Werbetrommel und zeigte etwa die ersten 15 Minuten schon vor dem Start für einen beschränkten Zeitraum bei YouTube, um Fans heiß zu machen.
„Army of the Dead“ – auch in Deutschland beliebt
Auch in Deutschland lief Snyders Film bei Netflix sehr erfolgreich an und schaffte es direkt auf Platz 1 der Top 10 in Deutschland. Vielleicht sorgte auch für Spannung, dass Snyder sich nach etlichen Jahren wieder im Zombiefilm-Genre erging: Schließlich startete er seine Blockbuster-Karriere anno dazumal mit dem Remake von „Dawn of the Dead“.
Wollt ihr nun wissen, welche anderen Filme bei Netflix besonders erfolgreich gewesen sind? Unten findet ihr die Liste.
Netflix Top 10 der Film-Eigenproduktionen:
1. Extraction – 99 Million
2. Bird Box – 89 Million
3. Spenser Confidential – 85 Millionen
4. 6 Underground – 83 Millionen
5. Murder Mystery – 83 Millionen
6. The Old Guard – 78 Millionen
7. Enola Holmes – 76 Millionen
8. Project Power – 75 Millionen
9. The Midnight Sky / Army of the Dead – 72 Millionen