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LG G1 4K OLED Evo TV im Test: Referenz, aber keine Offenbarung

Der LG G1 im Test ist der erste Fernseher mit dem neuartigen evo-Panel von LG das bis zu 20% mehr Helligkeit verspricht. Ob die neue Technik auch wirklich evolutionär ist und was der G1 wirklich leistet, erfährst du in unserem ausführlichen Test!

Einleitung, Inbetriebnahme & Design

Der neue LG OLED G19LA, steht 2021 an der Sperrspitze der 4K-TVs von LG. Ausschlaggebend für seine Poleposition ist das neue 4K OLED evo-Panel. Denn der G1 hat als erster Fernseher das neue OLED-Panel, das laut LG seine Stärken insbesondere in Zusammenarbeit mit dem neuen Bildprozessor Alpha 9 Gen.4 voll entfaltet. Doch auf die Fortschritte in der Bildqualität kommen wir später noch genauer zu sprechen. Getestet haben wir in unserem Testlabor den 55-Zoll-TV „OLED55G19LA“. Das Modell ist darüber hinaus in 65 und 77 Zoll erhältlich (Hier geht es direkt zum Preisvergleich).

Das Design des G1 macht einen gewohnt erstklassigen Eindruck. Wer jedoch bereits die Vorgänger des Südkoreanischen-Herstellers kennt, wird auf den ersten Blick keinen Unterschied feststellen können, aber es kommt ja bekanntlich auf die inneren Werte an. Die Front des G1 besteht aus Metall, was für einen sehr hochwertigen Look sorgt, während Teile der Rückseite aus Plastik bestehen was jedoch nicht schwer ins Gewicht fallen sollte, denn bei den meisten wird der G1 vermutlich an der Wand seinen Platz finden. Genau für diesen Zweck ist im Lieferumfang die „No Gap“ Wall Mount enthalten. Hiermit ist es möglich den TV extrem flach und nahezu bündig an der Wand anzubringen. Möchte man das Gerät jedoch klassisch auf Beispielweise einem Low Board aufstellen, so kann man für knackige 149,-€ die Standfüße „LG AN-GXDV65“ Separat erwerben, die dem Gerät einen sicheren Stand verleihen. Im Lieferumfang der Standfüße ist eine praktische Kabelabdeckung enthalten, die man auf der Gehäuserückseite anbringen kann, um so die Kabel verstecken zu können. Alternativ bietet der Hersteller Spectral hochwertige und teils extravagante Lösungen für die GX als auch G1 Modelle von LG an. Zudem kann man auch auf herkömmliche VESA-Halterungen zurückgreifen um das Gerät schwenken zu können.

Der Ton des G1 wird je nach Art der Aufstellung optimiert. Dies ist insbesondere für die Variante an der Wand wichtig, da die Lautsprecher hier nur wenige Millimeter von der Wand entfernt sind. Die Anpassung bewirkt einen weniger dumpfen Sound. Dennoch sollte man hier keine Wunder erwarten. Aufgrund der geringen Bautiefe der OLED Geräte ist es nur bedingt möglich einen Kraftvollen und imposanten Sound zu erzeugen sei es nun mit oder ohne Optimierung. Obwohl uns der G1 in dieser Disziplin durchaus positiv überrascht hat.

LG G1 OLED TV Optimierung Standfuß oder Wandhalterung
Je nach Installationsmethode wird der Ton des G1 individuell optimiert

Neben dem neuen „evo“ Panel führt LG mit dem G1 ebenfalls eine neue Version der Magic Remote ein, die dank neuen Design im Vergleich zum Vorgänger etwas gefälliger in der Hand liegt. Dennoch würden wir uns insbesondere für das Top Modell im Lineup von LG eine höherwertigere Verarbeitung der Fernbedienung wünschen, die dem hohen Anschaffungspreis gerecht wird und auch zum restlichen Design passt. Im Gegensatz zum LG C1 verfügt die neue Fernbedienung des G1 zusätzlich über eine NFC-Funktion (Near Field Communication). Bei der G1 Fernbedienung ist die NFC dazu gedacht, dass man sein Handy in Handumdrehen mit dem TV koppelt, indem man es einfach an die Fernbedienung hält. Somit kann man ähnlich wie bei Apples AirPlay schnell und unkompliziert den Bildschirminhalt des Handys auf den TV übertragen. Neben Tasten für Netflix und Prime Video ist nun auch eine Taste für Disney+ als Video-Streaming-Dienst mit dabei. Wer gerne die smarten Funktionen des Gerätes nutzen möchte, freut sich über Shortcuts für die Sprachassistenten von Amazon und Google. Damit die neuen Tasten auf der Fernbedienung Platzfinden mussten die Start-, Stopp- und Pausen Tasten, die man für zeitversetztes Fernsehen und für die Video-Wiedergabe benötigt ihren Platz räumen. Da man jedoch nicht einfach auf diese Funktionen verzichten kann, hat LG diese in Bildschirm-Menüs untergebracht.

Wie für einen OLED typisch verfügt der TV über einen sehr schmalen Rahmen und ist kaum dicker als eine 2 € Münze. Daher gleicht der G1 einem Gemälde, wenn man ihn an der Wand anbringt. Die Anschlüsse sind teilweise zur Seite und nach hinten hin ausgerichtet, was bei einer Befestigung an der Wand etwas hinderlich sein kann.

Schmaler Displayrahmen LG G1 OLED
Die OLED Technologie ermöglicht es die Technik in ein besonders schmales Gehäuse zu packen

Die Einrichtung gestaltet sich als sehr einfach und kann wahlweise über ein Mobiles-Endgerät oder klassisch am TV-Gerät selber durchgeführt werden. Zusätzlich kann man den G1 mithilfe der LG SmarThings App in sein Smart-Home Setup integrieren.

Die Einrichtung kann auch mithilfe eines Mobilen Endgerätes erfolgen.

LG spendiert den diesjährigen Modellen ganze vier HDMI 2.1 Eingänge mit bis 4K@120Hz, ALLM, VRR, eARC Unterstützung, sowie drei USB-Anschlüsse an die man z.B. externe Festplatten oder USB-Sticks anschließen kann. Außerdem ist ebenfalls ein TV-Twin-Tuner für Kabel, Satellit und DVD-T2HD ebenfalls mit an Bord.

In allen Modellen aus dem Jahre 2021 kommt erstmals webOS 6.0 als Betriebssystem zum Einsatz. Das Navigieren funktioniert wie bereits in den Modellen aus den letzten Jahren sehr intuitiv und flüssig nicht umsonst zählt LG’s webOS Oberfläche zu den besten TV-Plattformen der letzten Jahre. Auf dem Homescreen können häufig verwendete Apps auf der unteren Leiste abgelegt und somit schnell gestartet werden.

Der neue webOS 6.0 Homescreen bedeckt den kompletten Bildschirm des LG OLED G1
Der neue webOS 6.0 Homescreen bedeckt den kompletten Bildschirm des LG OLED G1

Bereits ab Werk befinden sich nahezu alle bekannten Streamingdienste wie Joyn, Netflix, Rakuten TV, Disyney+, Prime Video und sogar Sky-Q als auch Apple TV+ in der Launchbar wieder. Die Vielfalt an Apps machen externe Hardwarelösungen wie z. B. einen Fire TV-Stick oder einen Apple-TV obsolet. Ein Nachteil der überarbeiteten webOS 6.0 Nutzeroberfläche, sehen wir (und viele unsere Leser) in der bildfüllenden Anzeige der Inhalte. Neue und bereits verfolgte Filme der jeweiligen Apps erlauben einen einfachen „Absprung“ in den zuletzt genutzten Content, die obere Content-Leiste, die über ein Drittel des Bildschirmes einnimmt, zeigt Werbung sowie Widgets (Wetter, Uhrzeit, Suche), was nicht allen gefällt. Früher konnte man das Live-Bild-des Fernsehers trotz Navigation durch das Menü noch verfolgen – jetzt ist das leider nicht mehr der Fall.

Mit der Einführung von webOS 5.0 hat LG 2020 damit begonnen das Home Dashboard komplett zu überarbeiten. Im Gegensatz zum Vorjahr wirkt es noch einen Hauch strukturierter und die Kachel Oberflächen mit abgerundeten Ecken sorgen für ein schnelles switchen zwischen den verschiedenen Eingängen. Basierend auf OCF oder ThinQ werden hier alle mit dem TV verbundene Geräte angezeigt. Hiervon ausgeschlossen sind Apple HomeKit kompatible Geräte, da diese nur über die Home App von Apple eingerichtet und genutzt werden können. Zusätzlich werden übersichtlich alle physikalischen als auch kabellosen Signalquellen angezeigt.

Das überarbeitete Home-Dashboard des LG G1 OLED
Im Home Dashboard sind alle Signalquellen sowie mögliche Smart-Home Geräte übersichtlich dargestellt

Man hat ebenfalls die Möglichkeit, die Audioausgabe schnell und einfach anzupassen oder auch die HDMI Eingänge zu bearbeiten bzw. umzubenennen. Befinden sich im Haushalt ThinQ kompatible Geräte so werden diese im neuen Dashboard angezeigt und können mittels Sprachroutinen wie „Guten Morgen“ gesteuert werden. So ist es möglich durch das Mikrofon in der Fernbedienung, die Sprachassistenten von Amazon Alexa, Google Assistant und Apple HomeKit Geräten mittels Sprachbefehl zu steuern.

OLED G1 Kalibrierung SDR

Als Grundlage für die erste „Out of the Box“ Messung haben wir den FILMMAKER MODE verwendet, da dieser bereits ab Werk neutrale Bild Bildeinstellungen verwendet und auf jegliches Bildprocessing verzichtet. Zu unserer Überraschung zeigte sich hier das neue evo Panel einen hauch schlechter, als bei unserem Test des Vorjahresmodells LG 55GX9LA.

Die Graustufenmessung zeigt ab 40 IRE ein deutliches Defizit an Blau und enthält im Gegenzug dafür zu viel Rot. Dieser Überschuss an Rot sorgt für einen insgesamt zu warmen Bildeindruck schön zu erkennen an der durchschnittlichen Farbtemperatur von ~6100K. Insbesondere in den hellen Bildbereichen verursacht dieser Überschuss teils braune Verfärbungen was vor allem bei Hauttönen negativ auffällt. Unser G1 Sample erreicht ein Gamma von 2,46 und ist somit leicht zu dunkel abgestimmt. Dies kommt insbesondere durch den bewusst von LG gewählten Blackcrush. Dieser ist sehr schön an dem kleinen Hügel bei 5 IRE in der Gamma Log Grafik zu erkennen oder auch auf der 6 Step Near Black Grafik. LG erkauft sich zu Lasten von Schattendetails auf diesem weg weniger Makro Blocking oder „Chrominance Overshoot“ wie es die Kollegen von HDTV Test nennen. Die im FILMMAKER MODE voreingestellte OLED Pixel Licht Stufe von 25 mündet in knapp 84 Nits und ist damit etwas zu dunkel für eine Licht-kontrollierte Umgebung. Es reicht bereits den Regler auf 28-30 anzuheben um 100 Nits zu erreichen. Die Rec.709 Farbraumabdeckung liegt mit 98% auf hervorragendem Niveau. Ebenso sitzen die einzelnen Farbpunkte über die einzelnen Helligkeitsstufen von 10-100% auf Soll. Neben der altbekannten Darstellung findet ihr nun künftig unsere neue 1000 Punkte Vorabmessung samt der dazugehörigen Detailanalyse. Aus dieser geht insbesondere hervor, in welchem dE Bereich sich die gemessenen Punkte befinden, um so genau Auskunft darüber zu geben, wie das Gerät performt.

LG G1 OLED vor der SDR-Kalibrierung
Farb- und Graustufenmessung innerhalb des Standard-Dynamikumfangs (SDR) vor der Kalibrierung (CalMAN Calibration Software – Portrait Display)
1000 Punkt Graustufenmessung vor der SDR-Kalibrierung des G1 OLED
1000 Punkte Farb- und Graustufenmessung innerhalb des Standard-Dynamikumfangs (SDR) vor der Kalibrierung (CalMAN Calibration Software – Portrait Display)

Die Detailanalyse offenbart jede noch so kleine Schwäche des LG G1 und zeigt, dass insgesamt 278 Punkte der insgesamt 1000-Punkte-Messung über einem dE von 2,0 liegen mit einem Höchstwert von 5,0 dE. Dies ist sicher kein schlechtes Ergebnis, jedoch ist hier noch viel Luft nach oben.

Neue Detail Analyse für den Standard-Dynamikumfangs (SDR) vor der Kalibrierung

Nachdem wir bereits aktiv an der geschlossenen als auch dem öffentlichen Beta Test für Calman 2021 teilgenommen haben, hatten wir die Möglichkeit die neusten Funktionen des aktuellen Softwareablegers von Portrait Display ausführlich zu testen. Hiervon profitieren insbesondere die LG OLED Geräte, da diese bereits seit Einführung der 2018er Modelle, die Möglichkeit der 1D/3D LUT Kalibrierung bieten und somit das höchste Maß an Qualität versprechen. Doch worin unterscheidet sich die Kalibrierung im Vergleich zu Calman 2020? Die Antwort liegt in der komplett überarbeiteten Color Engine, die auf den Namen Aurora hört. Wer möchte, kann dem Link folgen und sich die einzelnen Neuerungen und die Geräte, die aktuell unterstützt werden, durchlesen. Ich möchte hier lediglich auf die für die Kalibrierung wichtigste Neuerung eingehen und das ist die Überagende Qualität der 3D LUT. Vor Einführung der neuen Color Engine musste der Software Anbieter in den letzten Jahren immer wieder etliche Tiefschläge einstecken. In den einschlägigen Foren wie z.B. dem AVS Forum oder Liftgammagain.com finden sich zahlreiche Beiträge von etlichen frustrierten Anwendern aus dem Hobby sowie Profibereich. Bemängelt wurden neben instabilen Builds vor allem die 3D LUT Kalibrierung, da diese verstärkt Banding und Makro Blocking Artefakte verursachen konnte und somit das Bild im Vergleich zur Werkseinstellung verschlechtern konnte.

Diese Probleme gehören wie in den obigen Bildern zu sehen ist, mit Einführung von Calman 2021 nun endlich der Vergangenheit an und wir freuen uns wirklich sehr darüber, dass der Hersteller sich die Kritik der Vergangenheit zu Herzen genommen hat um insbesondere in diesem Bereich nachzubessern. So konnten wir nach der Kalibrierung selbst mit kritischem Material keinerlei Banding oder andere unerwünschte Bildartefakte wie z.B. Makro Blocking oder desaturierte Farben ausfindig machen. Dies ist unter anderem bereits in der 3D Sicht des Würfels sehr gut zu erkennen. Während noch in Calman 2020 die LUT starke Ausreißer bei nahezu allen primär- als auch sekundär Farben aufweist zeigt sich in der aktuellen Version dank Aurora Color Engine ein Fehlerfreier 3D Color Cube ohne jegliche Auffälligkeiten.

Im nachfolgenden Abschnitt sind unsere Messergebnisse nach der Kalibrierung zu sehen. Das allgemeine Vorgehen ist in Calman 2021 unverändert. Dies bedeutet, dass man zunächst wahlweise per LAN oder WLAN eine Websocket Verbindung zu dem OLED aufbaut und einen Panel-Reset für den jeweiligen Bildmodus durchführt. Hierbei wird der LG G1 in seinen nativen Zustand versetzt und alle wichtigen Parameter für die Kalibrierung werden voreingestellt. Dazu gehört ein Gamma von 2.2, der native Farbraum und was besonders wichtig ist, dass die Einstellungen für Helligkeit und Kontrast unverändert bleiben da diese Werte als bypass dienen.

Wie zu sehen ist, konnten wir dank der 1D LUT neben den Werkseitigen Abweichungen der RGB Balance auch den Blackcrush bei 5 IRE beheben. Das erzielte Ergebniss entspricht mustergültig der Rec.709 Norm. Die Maximalhelligkeit liegt bei 100 Nits und der durchschnittliche Gamma Wert liegt bei 2,41. Alle Farbpunkte liegen wunderbar auf Soll was in einer Rec.709 Farbraumabdeckung von 100% resultiert. Die durchschnittliche Farbtemperatur weicht bewusst von den vorgeschrieben 6500K ab, da wir für die Kalibrierung einen alternativen Weißpunkt verwendet haben. Mit den Standard D65 Koordinaten (x: 0,3127 y: 0,3290) wirkt der Bildeindruck auf OLED Geräten extrem rotstichig. Die Ursache hierfür liegt an dem sogenannten „metameric failure“. Dies tritt auf, wenn zwei Farben zwar identisch gemessen werden von dem menschliche Auge jedoch unterschiedlich wahrgenommen werden.

Farb- und Graustufenmessung innerhalb des Standard-Dynamikumfangs (SDR) nach der Kalibrierung (CalMAN Calibration Software – Portrait Display)
1000 Punkte Farb- und Graustufenmessung innerhalb des Standard-Dynamikumfangs (SDR) nach der Kalibrierung (CalMAN Calibration Software – Portrait Display)
Neue Detail Analyse für den Standard-Dynamikumfangs (SDR) nach der Kalibrierung

Unsere 1000 Punkt Messung bescheinigt wie hervorragend die neue Aurora Engine von Portrait Display arbeitet und wozu der LG G1 in der Lage ist. Bereits mit einer 13^3 (2.197 Punkte) Profilierung, die mit unserem Klein K10-A nicht länger als 12 Minuten in Anspruch genommen hat, konnten wir das obige Referenz-Ergebnis erzielen. Insgesamt 990 Punkte liegen unter einem dE von 1 und von den restlichen 10 Punkten liegt keiner über 2 dE während der Maximal dE Wert bei 1,74 liegt. Die Ergebnisse sind daher als absolute Referenz zu bezeichnen. Hier zeigen sich auch mehr als deutlich die klaren Stärken einer 3D LUT Kalibrierung im Vergleich zur klassischen 6 Achsen CMS Anpassung, bei der man lediglich die Primär- als auch Sekundärfarben korrigieren kann.

OLED G1 Kalibrierung HDR10 / Dolby Vision

Der Kino-Bildmodus dient sowohl für HDR10 als auch für Dolby Vision als Ausgangsgrundlage für die Kalibrierung. Die Messungen der Werkseinstellungen zeigen solide Ergebnisse. Bei der RGB Balance zeigt sich wie bereits bei SDR Inhalten leichte Defizite. In den Mittel- und Hochtönen offenbart sich ein Blau-Mangel sowie ein leichter Überschuss an Rot und Grün. Darüber hinaus ist durch den werkseitigen Blackcrush das EOTF Tracking in den für HDR besonders wichtigen Helligkeitsbereichen bis 30 IRE leicht zu dunkel. Mit nur knapp 755 Nits Spitzenhelligkeit entpuppt sich das neuartige evo Panel nicht als die Helligkeitsbombe, als die sie vermarktet wird. Im direkten Verl gleich zum letztjährigen GX ergibt sich eine Steigerung von ca. 15% bei der Maximalhelligkeit. Das Model aus dem letzten Jahr erreichte in unserem Test einen Peak Helligkeit von 655 Nits und ist somit genau 100 Nits dunkler als der G1. Die Primär- als auch Sekundärfarben befinden sich allesamt auf Soll, lediglich Cyan, Grün und Rot driften aufgrund des verschobenen Weißpunktes leicht innerhalb des CIE Charts.

ColorMatch HDR Messung nach der Kalibrierung (CalMAN Calibration Software – Portrait Display)

Anders als bei SDR ist für die HDR Bildmodi neben der 1D LUT lediglich eine Matrix LUT (6 Punkte Primär- und Sekundärfarben) für die Farben möglich. Diese reicht jedoch bereits vollkommen aus, um den anfänglichen Drift der Farben zu korrigieren. Außerdem zeigt sich in der ColorMatch HDR Farbpalette ein hervorragendes Messergebnis, bei dem alle Punkte unterhalb der wichtigen schwelle von 3 dE liegen. Die RGB Balance zeigt sich nach der Kalibrierung zudem neutral und frei von Verschiebungen. Ebenso ist das EOTF Tracking nun Mustergültig und der werkseitige Blackcrush konnte wie bereits im SDR Bildmodus durch die Kalibrierung korrigiert werden.

Bildeindruck OLED G1

In Sachen Bildqualität setzt der neue G1 die Tradition fort und reiht sich nahtlos an die hervorragende Leistung des CX aus dem Jahre 2020 ein. Dieser gehört nach wie vor zu den Spitzengeräten am hiesigen TV-Markt und ist zum Zeitpunkt dieses Tests (Mitte 2021) als Vorjahresmodell zu vergünstigten Konditionen erhältlich. Der starke Preisfall gilt im übrigen auch für den direkten Vorgänger dem GX. Anders als sein Vorägnger drängt der neue G1 in 55 Zoll mit einem niedrigeren UVP in den Markt. So ist dieser rund 100 Euro günstiger als es seinerzeit noch der GX bei seiner Markteinführung in 2020 gewesen ist. Die Preisentwicklung für die 77 Zoll Modelle ist sogar noch deutlich positiver, so sind diese um knapp 20% im Preis gesunken.

Im inneren des G1 werkelt der α9 AI 4K Prozessor der 4. Generation

Egal ob es sich um SDR-Videos in HD, UltraHD oder gar Inhalte mit geringer SD-Auflösung handelt, der G1 gibt diese in überhängender Qualität wieder und überzeugt auf ganzer Linie. Der besonders tiefe Kontrast, der durch die selbst-emittierenden Pixelstruktur des OLED-Panels zustande kommt, sorgt im Allgemeinen für ein sehr ausgewogenes und plastisches Bild mit perfektem Schwarzwert. Im inneren werkelt inzwischen die vierte Generation des Alpha 9 Chipsatzes der Deep Learning-Algorithmen verwendet, um Inhalte zu analysieren und zu optimieren. Bis auf ein leicht verbessertes Upscaling arbeitet dieser gewohnt zuverlässig und auf gleich hohen Niveau wie die Revisionen der letzten Jahre. Durch die 1D LUT Kalibrierung bei der bis in die niedrigsten Helligkeitsbereiche von 2 IRE die RGB Balance angepasst wird zeigen sich auch noch in sehr dunklen Bildinhalten besonders feine Schattendetails. Vorausgesetzt das Quellmaterial ist entsprechend hochwertig und gibt dieses her. Die Farben wirken insgesamt sehr plastisch und Hauttöne werden auf höchsten Niveau differenziert und besonders natürlich dargestellt.

Die HDR Präsentation zeigt sich auf einem ebenso hohen Niveau wie die Wiedergabe von SDR Inhalten. Wir sind lediglich von der Maximalhelligkeit des G1 ein wenig enttäuscht worden. So wurde das neue „evo“ Panel doch mit bis zu 20% höherer Lichtausbeute beworben. Zwar ist der G1 mit 780 Nits rund 100 Nits heller als sein Vorgänger der GX damit jedoch immer noch deutlich schwächer als beispielsweise die Professional OLED Geräte von Panasonic die bis zu 1.000 Nits erreichen können. Wer übrigens auf eigenes Risiko einen ähnlichen Helligkeitszuwachs für seinen C1 herausholen möchte, dem sei folgender Beitrag ans Herz gelegt.

Wer trotz aller Warnungen 10% mehr Peak Helligkeit aus dem C1 holen möchte findet hier die notwendige Einstellung

Dennoch stellt dies kein wirklich allzu großes Manko da, denn dank perfektem EOTF Tracking und angepasster Roll-Off Punkte für das HDR Tonemapping, zaubert der G1 beim Sichten von HDR Material dank seiner äußerst feinen und farbtreuen Wiedergabe ein echtes Grinsen auf unser Gesicht. So zeigt sich etwa bei der Ultra-HD-Blu-ray von Life Of Pi auch in sehr hellen Wolken eine schöne Durchzeichnung in Spitzenlichtern und Sterne am tiefdunklen Nachthimmel werden strahlend hell dargestellt.

Das zum Einsatz-kommende OLED-Panel arbeitet dank 120 Hertz nativer Bildfrequenz besonders schnell und meistert somit auch actionreiche Fußballszenen hervorragend. Dennoch ist es insbesondere bei Sportübertragungen oftmals die Übertragungsqualität, die die Bildqualität negativ beeinträchtigen kann. In solchen Fällen kann auch der G1 nichts daran ändern. Wer glaubt für ein gemütlichen Fußballabend den Bildmodus „Fußball“ zu nutzen dem raten wir grundlegend davon ab. Dieser Bildmodus ist besonders kunterbunt abgestimmt und könnte ohne Weiteres den verpönten „Dynamischen Bildmodus“ ablösen. Ich frage mich ernsthaft wie man mit solchen Bildern 90 Minuten eines Fußballspiels ertragen kann.

Wie alle OLED-Fernseher von LG unterstützt auch der G1 die HDR-Verfahren HDR10 (PQ), HLG für 4K-TV-Sender und Dolby Vision. Dies ist auch gut so denn inzwischen finden sich immer häufiger Inhalte in Dolby Vision bei Netflix und Disney+. Sobald Inhalte mit den entsprechenden HDR Metadaten abgespielt werden, erkennt der Fernseher diese stets zuverlässig und wechselt in den entsprechenden korrekten Bildmodus. Mit den 2020er Modellen CX und GX fand Dolby Vision IQ erstmals seinen Weg in die OLED Geräte von LG. Verwendet man AI Helligkeit, die man in den AI-Einstellungen findet, regelt der G1 mithilfe des verbauten Lichtsensors die Helligkeit und das dazugehörige Tonemapping unter Berücksichtigung des Raumlichts. Hierzu wählt man den Bildmodus Kino Home während der Wiedergabe von Dolby Vision Material. Bildpuristen, zu denen wir uns ebenfalls zählen, werden von dieser Funktion wohl nicht Gebrauch machen und verwenden den „Kino“ Bildmodus, da dieser eine statische Maximalhelligkeit garantiert. Für Licht-durchflutete Räume ist dieses Feature jedoch durchaus sinnvoll.

Ein Blick ins Service Menü offenbarte, dass unser Testsample über ein neues Panel aus Guangzhou verfügte. Dieses neue „evo“ Panel besitzt eine deutlich präzisere Differenzierung der Rot-, Grün- und Blau-Anteile der einzelnen Pixel. Dies ist an und für sich eine gute Sache und eine Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr. Jedoch bringt das neue Panel auch einige unerwünschte Nebeneffekte mit sich. Einer von vielen Vorteilen der OLED Technologie ist die damit einhergehende Blickwinkelstabilität. Leider trifft dies auf den G1 nur mit gewissen Einschränkungen zu. So erkennen wir bereits bei geringer seitlicher Betrachtung eine starke Magentafarbene Einfärbung des Panels. Dies könnte zum einen mit der neuen Pixelstruktur oder einer neuen Displaybeschichtung zusammenhängen. Im direkten Vergleich mit dem GX aus dem Vorjahr ist dies ein echter Dämpfer, da dieser nicht unter der Einfärbung litt. Wir haben versucht den Effekt mithilfe eines Vollflächigen Weißbildes und der Kamera einzufangen, das Ergebnis entspricht jedoch nicht ganz der Realität und lässt sich auf dem Bild daher nur erahnen. Steht man jedoch vor dem Gerät, ist der beschriebene Effekt deutlich stärker ausgeprägt und auch von ungeschulten Augen wahrnehmbar.

Bei seitlicher Betrachtung zeigt das neue evo Panel eine deutliche Magenta Einfärbung, die mit der Kamera nur bedingt eingefangen werden konnte.

Was das Thema Reflexionen und Spiegelungen angeht, hat der LG G1 Evo leider mit den gleichen Schwächen wie seine OLED-Mitstreiter zu kämpfen. Neben der Einfärbung, wirft das Modell bei hoher Umgebungshelligkeit eintreffendes Licht doch zu einem gewissen Prozentsatz zurück und Glanzlichter oder Objekte sind in den dunklen Bildbereichen teils deutlich erkennbar. Dieses Manko wird die OLED-Technologie auch sicherlich noch länger begleiten, da eine „Anti-Reflexionsschicht“ die Helligkeit der OLED TVs noch weiter begrenzen würde. In einer abgedunkelten Umgebung fallen die Reflexionen nicht mehr weiter auf und das OLED-Panel kann sein volles Potenzial entfalten.

Gaming

Obwohl die Lieferfähigkeit der aktuellen Konsolen Generation von Sony als auch von Microsoft nach wie vor als sehr schlecht zu bezeichnen ist, wollten wir die Gaming-Eigenschaften des G1 überprüfen. Vor allem da sich LG in den vergangenen Jahren in dem Bereich deutlich von der Konkurrenz absetzen konnte und hier als Vollanbieter gilt. Dies zeichnet sich auch für das aktuelle 2021 Produkt Lineup erneut ab. Neben bekannten Features wie VRR und HGiG (HDR Gaming Interest Group) zeichnen sich die diesjährigen Geräte erneut kompatibel zu AMD FreeSync als auch Nvdias G-Sync. Hierdurch wird die Bildwiederholungsrate dynamisch an die des PC oder der Spielekonsole angepasst. Das sogenannte Tearing bei dem das Bild in Folge von schnellen Bewegungen verwischt, wird durch solche Features auf ein Minimum reduziert. Ferner wird im Spiele Modus unter Verwendung der Boost Funktion in den Spiele-Optionen der Input-Lag auf nahezu lächerliche 4,8 MS reduziert. Diesen Rekordverdächtigen Wert messen wir bei einer Auflösung von 1920×1080@120Hz während der Input-Lag bei 60Hz auf 9,5 MS leicht steigt. Somit reiht sich der G1 in Bereich der Eingabeverzögerung klar auf Platz 1 ein.

Mit nur 4,8 MS sichert sicher der G1 die Spitzenposition für den niedrigsten Input Lag

Wir berichteten vor einiger Zeit bereits darüber, dass für Besitzer einer Xbox Series X|S die Teil des Alpha Ring Insider Programm sind, Dolby Vision Gaming zur Verfügung steht. Dabei werden anders als erwartet alle Spiele die bisher HDR10 unterstützt haben automatisch in Dolby Vision wiedergegeben. Aktuell ist das vielversprechende Feature jedoch limitiert auf  4:2:2 Chroma und 60 Hz. Die volle Farbauflösung von 4:4:4 und 120 Hz werden jedoch in Zukunft wahrscheinlich per Firmwareupdate zur Verfügung gestellt.

Aktuell werden 4K UHD 120Hz für Dolvy Vision noch nicht unterstützt

Hierzu gibt es sogar ein offizieles Statement von LG das Hoffnung macht:

The Dolby Vision feature is currently in testing & LG is working closely with its partners to support functionality (including 4K@120Hz) on its 2021 OLEDs soon. More details about models will be shared soon.“

Sound

Der LG G1 überrascht im Test mit einer Top-Stimmwiedergabe, die lediglich etwas zu kriseln anfängt, wenn die Lautstärke stark angehoben wird. Mehrere akustische Ebenen werden sauber herausgearbeitet und ermöglichen zur unseren Verwunderung einen kompletten Klangeindruck. Leider spielt er keine DTS-Tonspuren im Originalformat ab, sondern lediglich einen entsprechenden PCM-Downmix. Hiervon sind im wesentlichen jedoch nur Heimkino-Fans betroffen. Bei denen sollte der DTS-Surround-Ton ohnehin deutlich besser klingen und darüber hinaus über eine geeignete Surround-Anlage samt entsprechenden Setup laufen.

Dolby Atmos Signale können von dem LG G1 verarbeitet werden jedoch ist dies in der Praxis nicht hörbar.

Der G1 verfügt ebenfalls über eARC (enhance Audio Return Channel). Das Feature kann über HDMI-Ausgang 2 genutzt werden. Grundsätzlich stellen wir fest, dass die Klangeigenschaften für einen solche schlanken TV erstaunlich gut sind und Bässe sogar gut zur Geltung kommen. Über eine Einmessung des Mikrofons, das in der Fernbedienung verbaut ist, wie wir sie bereits von LG-TVs kennen, hilft, den Sound ein an die Raumakustik anzupassen. Hierdurch klingt die Gesamt-Akustik noch einen ticken gefälliger.

Fazit

Mit dem diesjährigen LG OLED55G19LA ist dem koreanischen Hersteller zweifelsohne ein optisch sehr ansprechender TV mit hochwertiger Signalverarbeitung gelungen. Zwar entpuppt sich der G1 samt brandneuen evo-Panel in unserem Testlabor nicht als der Augenlicht-Killer als der er angepriesen wurde, jedoch reicht es für eine Steigerung der Maximalhelligkeit von ca. 15% für HDR Inhalte im Vergleich zum Vorjahr. Besonders nach der 3D LUT Kalibrierung werden Farben Normgerecht und auf Studio Niveau dargestellt. Bewegungen präsentieren sich nicht nur präzise, sondern auch besonders scharf auf dem G1. Auch klanglich weiß der LG zu überzeugen und bietet in Anbetracht seiner geringen Bautiefe eine hervorragende Leistung. Zu den zugegeben wenigen negativen Aspekten zählen wir unter anderem die deutlich sichtbare Magenta Einfärbung des neuen Panels bei seitlicher Betrachtung. Ebenso ist es schade, dass es die Standfüße nicht in den Lieferumfang geschafft haben und nur gegen Aufpreis erhältlich sind.

Für alle, die noch keinen LG OLED ihr Eigen nennen, können wir eine klare Empfehlung aussprechen. Man erhält mit dem G1 einen der besten TV-Geräte, die es aktuell am Markt gibt. Zum jetzigen Zeitpunkt dürfen wir dem G1 als „OLED-Referenz“ bezeichnen. Neben dem smarten Bedienkonzept und der konsequenten Weiterentwicklung von webOS bietet das Gerät eine überragende Bildqualität und lässt auch dank toller Features wie VRR, HGiG sowie voller HDMI 2.1 Unterstützung das Gamer-Herz höher schlagen. Sollte man jedoch bereits einen OLED aus den Jahren 2019 oder 2020 besitzen, ist ein Upgrade nicht zwingend lohnenswert, da die Unterschiede zu den vorherigen Modellen eher kosmetischer Natur sind. Für all diejenigen, die dennoch bereit sind, für Top-Bild-Qualität und eine erstklassige TV- und Gaming-Ausstattung etwas tiefer in die Tasche zu greifen, werden von dem G1 keinesfalls enttäuscht.

Pro
+ Sehr gute Bildqualität
+ Top Design
+ Guter Klang
+ Einzigartiges Bedienkonzept (webOS mit Air-Mouse)
+ HDMI 2.1 mit eARC, VRR & ALLM
+ sehr geringer Input Lag
+ Wandhalterung im Lieferumfang enhalten

Contra
Panel zeigt Magenta Einfärbung
Keine Standfüße im Lieferumfang
Hoher Preis

Messungen

SDR
Schwarzwert 0,0001 Nits
Spitzenhelligkeit 417 Nits (2% Fenster)
Kontrast 5.447.243 : 1
HDR 
Schwarzwert 0,0001 Nits
Spitzenhelligkeit 785 Nits
Kontrast Unendlich
DCI-P3 Farbraum 98%
BT.2020 Farbraum 72%
Input Lag (Game Mode)
SDR 1080p@60Hz
9,5 ms
SDR 1080p@120Hz
4,8 ms

 

Spezifikationen

TV Größen 55 / 65 / 77 Zoll
Design Gallery Design
Display Technik OLED Panel 100/120 Hz
Auflösung UltraHD 4K (3.840 x 2.160)
HDR Formate HDR10 Pro, Dolby Vision IQ, HLG
Video Prozessor α9 Gen4 AI Prozessor 4K
Besonderheiten AI Picture/Sound Pro, Dolby Atmos, HGiG
Audio 4.2 60W (20W Woofer und 10W je Kanal)
TV OS webOS 6.0
HDMI Standard 2.1
Energieeffizienzklasse
G
Eingänge 3x USB 2.0, 1x Ethernet, 1x CI+
Audioausgang 1x optisch, 1x HDMI eARC (HDMI 2)
Video Codecs MPEG4, HEVC, VP9, AV1
Tuner Twin Triple Tuner (2x DVB-T2/-C/-S2)
WiFi 802.11 ac
Bluetooth v5.0
Medienwiedergabe USB, WiFi Direct, AppCast, AirPlay2
DLNA Heimnetz Client
Sprachsteuerung LG ThinQ, Amazon Alexa, Google Assistant
Abmessung mit Standfuß (BxHxT) 122,5 x 76,5 x 27,1 cm
Abmessung ohne Standfuß (BxHxT) 122,5 x 70,6 x 2,31 cm
Gewicht 21,8 kg (ohne Standfuß) / 22,5 kg (mit Standfuß)
Lieferumfang Magic Remote, Wandhalterung, Anleitung

 

Optimale Einstellungen

Mit der korrekten Vorauswahl des Bildmodus kann bereits ein sehr gutes Bild auf dem G1 erzeugt werden. Daher empfehlen wir für eine neutrale Wiedergabe von SDR als auch HDR Material den FILMMAKER MODE. Sollte der TV in einem von Licht durchfluteten Raum stehen, so bietet sich alternativ noch der ISF-Tag Modus an. Hier ist ab Werk ein Gamma von 2.2 und eine höhere Spitzenhelligkeit voreingestellt.

Einstellung SDR HDR
Bildmodus FILMMAKER MODE FILMMAKER MODE
OLED-Licht 30 ≈ 100 Nits 100 ≈ 785 Nits
Helligkeit 50 50
Kontrast 85 100
Farbe 50 50
Schärfe 0 0
Farbton (G/R) 0 0
Digitale Rauschfilter Aus Aus
Auto Motion Plus Aus Aus
Farbtemperatur Warm 50 Warm 50
Gamma 2.4 2.2 (native)
Farbraum Auto Auto
2P Weißabgleich RGB-Gain 0 / 0 / 0 0 / 0 / 0
2P Weißabgleich RGB-Offset 0 / 0 / 0 0 / 0 / 0

Preisvergleich LG OLED G1:

Zuletzt aktualisiert am 11. Januar 2026 um 04:53 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

JBL kündigt HDMI 2.1-Upgrade für Synthesis SDR-35 & SDP-55 an

Die JBL Synthesis SDR-35 (AV-Receiver) und SDP-55 (AV-Vorverstärker) genügen mit ihrer 16-Kanal-Verarbeitung höchsten Ansprüchen. Mit einem HDMI 2.1-Upgrade bleiben die Geräte am Puls der Zeit!

Viele werden die JBL Synthesis AV-Receiver und Mehrkanal-Vorstufen nicht auf dem Radar haben. Kein Wunder, bedient Harman Luxury mit den Geräten das absolute Premium-Segment. Zudem sind die Modelle nur bei ausgewählten Händlern erhältlich, einen festen Vertrieb für den deutschen Markt gibt es laut unserem Kenntnisstand nicht. Man muss also schon das Internet durchwühlen, bis man z.B. beim Händler „HiFi im Hinterhof“ fündig wird.

HDMI 2-1-Upgrade für alle Schnittstellen

Wer sich für den AV-Receiver SDR-35 oder Mehrkanal-Vorstufe (SDP-55) mit 16-Kanal-Verarbeitung interessiert, bzw. bereits eines der Modelle bestellt hat, wird sich über folgende News freuen. Harman Luxury stellt für beide Geräte ein HDMI 2.1-Upgrade in Aussicht um die Wiedergabe von 8K-Inhalten (max. 60Hz) und 4K@120Hz zu ermöglichen. Im Gegensatz zu den Hardware-Upgrades von Denon und Marantz, werden jedoch alle HDMI-Schnittstellen von HDMI 2.0 (18 Gbit/s) auf HDMI 2.1 (48 Gbit/s) aufgewertet. Wir denken, dass mit dem Upgrade auch Features wie VRR, ALLM, QFT, QMS und eARC Einzug halten werden.

Schön aufgeräumt: Die Anschlüsse des 16-Kanal-Vorverstärkers JBL Synthesis SDP-55
Schön aufgeräumt: Die Anschlüsse des 16-Kanal-Vorverstärkers JBL Synthesis SDP-55

Einfacher Tausch des HDMI 2.1-Boards

Laut offizieller Pressemitteilung wurde die Installation des HDMI 2.1-Boards so einfach wie möglich gehalten. Trotzdem bedarf es den geschickten Händen eines autorisierten ARCAM / JBL Servicepartners, um das Upgrade zu installieren. Und hier liegt womöglich auch die Krux an der Sache. Man wird etwas Detektivarbeit leisten müssen um herauszufinden, welche Händler in Deutschland den Tausch umsetzen können. Bei Anschaffungspreise von über 4.000 Euro sollte man sich dessen bewusst sein. Übrigens: Die Modelle von Arcam (AVR10, AVR20, AVR30, AV-40) werden ebenfalls per Board-Tausch mit HDMI 2.1 aufgewertet.

Nintendo Switch Pro mit OLED-Display von Samsung startet wohl im September 2021

Nintendo wird wohl bereits im September 2021 eine neue Switch veröffentlichen. Das neue Modell mit OLED-Screen soll die bisherige Konsole ablösen.

Update: Die neue Nintendo Switch OLED ist bereits bestellbar!

Gerüchte zu einer neuen Version der Nintendo Switch mit OLED-Bildschirm gibt es schon seit einer ganzen Weile. So kamen auch Meldungen auf, welche der sogenannten „Nintendo Switch Pro“ die Möglichkeit unterstellten, ein 4K-Signal auszugeben und mit Nvidia DLSS Inhalte hochzuskalieren. Laut Bloomberg werde Nintendo diese neue Switch nun in der Tat bereits im Juni 2021 vorstellen. Die Auslieferung sollte dann möglicherweise bereits im September 2021 beginnen.

Ziel sei es, mit der neuen Switch das bisherige Modell komplett zu ersetzen. Die reguläre Switch werde also auslaufen. Anders sehe es aber für die Nintendo Switch Lite aus. Jene werde weiterhin das günstige Modell am Markt bleiben. Ob Nintendo seine neue Switch wirklich als „Switch Pro“ in den Handel bringt oder sich für eine andere Bezeichnung entschließt, ist aktuell offen. Die Japaner selbst schweigen natürlich zu den Plänen.

Erneute Hinweise auf eine Nintendo Switch Pro mit OLED-Display und 4K Auflösung im Dock
Erneute Hinweise auf eine Nintendo Switch Pro mit OLED-Display

Die neue Switch soll einen OLED-Bildschirm von Samsung Display mit einer Diagonale von 7 Zoll verwenden. Der Preis werde sich bei mehr als 299 US-Dollar bewegen, was für unsere Gefilde dann logischerweise für mehr als 300 Euro spricht. Sobald das neue Modell erschienen ist, solle die bisherige Switch nach und nach vom Markt verschwinden.

Nintendo Switch Pro: Drohen Lieferengpässe?

Fraglich ist, ob Nintendo dann auch ausreichend Switch Pro an den Handel liefern kann, um die Nachfrage zu decken. Da haben ja auch Microsoft und Sony so ihre Probleme mit den Xbox Series X|S und Playstation 5. Angeblich werde es Nintendo aber besser ergehen, da man grundsätzlich andere Komponenten verwende, die nicht so sehr im Premium-Segment beheimatet und daher einfacher zu produzieren seien.

Nintendo Switch OLED bestellen:

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Zuletzt aktualisiert am 29. August 2026 um 00:26 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Samsung Display: LCD-Produktion wird wohl bis Ende 2022 weiterlaufen

Samsung Display wollte sich eigentlich von der LCD-Produktion verabschieden. Offenbar hat es nun aber eine große Planänderung gegeben.

Wir hatten darüber berichtet, dass Samsung Display die LCD-Produktion eigentlich aufgeben wollte. Das Ende wurde allerdings zwischenzeitlich bereits vertagt. Der Mutterkonzern Samsung Electronics und die TV Sparte Samsung Visual Display wünschten sich eine verlängerte LCD-Produktion. So setzt Samsung als einziger der großen Hersteller aktuell noch nahezu ausschließlich auf LCDs, während andere Marken wie LG, Panasonic und Sony im Premium-Segment auf OLED umgestellt haben. Dazu gibt es auch bei Samsung Gerüchte, Neues gibt es da aber nicht zu vermelden.

LCD-Produktion bleibt bis 2022 aktiv!

Nun heißt es, dass Samsung Display noch mindestens bis Ende 2022 weiterhin LCD-Panels für Fernsehgeräte produzieren werde. Abermals habe hier vor allem Samsung Electronics eine Rolle gespielt, die weiterhin LCD-Panels im großen Stil beziehen wollen. Der CEO von Samsung Display, Joo-sun Choi, soll Mitarbeiter über die Verlängerung der LCD-Produktion bereits in einer internen E-Mail informiert haben. Nachdem die Preise für die Panels jahrelang gesunken waren, zogen sie seit Juni 2020 aufgrund der Corona-Krise plötzlich wieder an.

Samsung startet eine Vorbesteller-Aktion für seine Neo QLED und The Frame
Samsung setzt unter den Marken QLED und Neo QLED auf LCD

Das trieb dann eben auch Samsung Display dazu doch noch nicht aus der Fertigung auszusteigen. Einen Teil seiner Panels bezieht Samsung jedoch von BOE aus China. Auch CSOT hat da einige Marktmacht gewonnen. Samsung Display solle nun zudem abwägen, ob man seine Kapazitäten in der Fertigung sogar wieder erweitere. Ein Sprecher des Unternehmens hielt sich hier alle Möglichkeiten offen.

LCD-Technologie: Sie wird am Leben erhalten

Es ist im Grunde erstaunlich, wie lange die Jahrzehnte alte LCD-Technologie mit neuen Kniffen immer weiter am Leben erhalten und verbessert wird, obwohl es bereits Nachfolger wie OLED oder auch Micro OLED gibt. Man darf gespannt sein, wie sich die Lage noch entwickelt.

Biegsame Micro LED: Sind das die Displays der Zukunft?

Der Hersteller Royole hat erstmals flexible Micro-LED-Displays vorgestellt. Sie könnten für allerlei Bildschirme der Zukunft finden.

Royole dürfte denjenigen bekannt sein, die sich für Smartphones interessieren: Der Hersteller brachte 2018 mit dem Royole FlexPai noch vor anderen Unternehmen wie Huawei und Samsung das erste Foldable auf den Markt. Nun sei man laut eigenen Aussagen auch das erste Unternehen, dass flexible Micro-LED-Displays entwickelt habe. Gezeigt wurden sie im Rahmen der aktuellen Display Week.

Die besagten Micro-LED-Displays seien nicht nur faltbar und aufrollbare, sondern könnten auch verzogen und verdreht werden. Deswegen seien verschiedenste Anwendungsbiete denkbar. Als Beispiel nennt Royole Wearables wie Smartwatches aber auch die Medizintechnik und öffentliche Verkehrsmittel. Da eine Transparenz von bis zu 70 % erreicht werden könne, wäre auch möglich die Micro-LED-Bildschirme z. B. direkt in Fenster oder eine Windschutzscheibe zu integrieren.

Royole zeigt auf der Display Week bereits seine flexiblen Micro-LED-Displays.
Royole zeigt auf der Display Week bereits seine flexiblen Micro-LED-Displays.

Laut Royole seien die Micro-LED-Dispays auf bis zu 130 % ausdehnbar und könnte um 40° verbogn werden. Die bisherigen Modelle erreichen eine Pixeldichte von 120 ppi. Sie seien damit etwa auch für Notebooks geeignet. Ob man da auch in Sachen TVs Vorstellungen hat, verriet Royole nicht. In diesem Markt sind die Chinesen bisher nämlich auch nicht aktiv.

Micro LED vereint die Vorteile von LCD und OLED

Klar ist, dass Hersteller wie LG, Samsung und Sony sehr interessiert an der Micro-LED-Technologie sind. Allerdings sind die Displays aktuell noch sehr teuer in der Herstellung und entsprechend unerschwinglich für Privatkunden, die nicht zu den oberen 10.000 zählen. Samsung brachte dabei erstmals 2021 auch einen Micro-LED-TV für Privatkunden auf den Markt. Es gibt bereits Bestrebungen die Fertigung günstiger zu gestalten, damit langfristig natürlich der Massenmarkt erreicht wird.

Royole sieht für seine Micro LED vielfältige Einsatzgebiete.
Royole sieht für seine Micro LED vielfältige Einsatzgebiete.

Zumindest geht es in Sachen Micro LED voran. Wir sind schon auf die weiteren Entwicklungen gespannt – nicht nur seitens Royole, sondern insgesamt am Markt.

PlayStation Plus und Xbox Games with Gold: Diese Spiele sind im Juni 2021 gratis

Sony und Microsoft haben bestätigt, welche Games ihr im Juni 2021 via PlayStation Plus bzw. über die Xbox Games with Gold kostenlos erhaltet. Richtige Kracher bleiben dieses Mal jedoch aus.

Beginnen wir bei Sony. Die reichen ab dem nächsten Dienstag, also ab dem 1. Juni 2021, für die PlayStation 4 gleich zwei Spiele auf einen Schlag. Konkret sind das „Virtua Fighter 5: Ultimate Showdown“ sowie „Star Wars: Rogue Squadrons“. An der PlayStation 5 dürft ihr euch wiederum mit „Operation: Tango“ vergnügen. Ist da für euch etwas Interessantes dabei?

Wir können immerhin „Star Wars: Rogue Squadrons“ empfehlen, das ihr im Übrigen an den Xbox-Konsolen auch ohne Mehrkosten zocken könnt, wenn ihr den Xbox Game Pass Ultimate abonniert habt. Denn der Titel ist auch bei EA Play enthalten, was ja mit dem Game Pass verknüpft worden ist.

Denkt außerdem daran euch noch vor dem nächsten Dienstag die PS-Plus-Titel aus dem Mai 2021 zu sichern. Fügt ihr sie noch rechtzeitig eurer Sammlung hinzu, dann könnt ihr sie auch später noch installieren und zocken. Voraussetzung ist lediglich ein aktives Abonnement von PlayStation Plus.

Xbox Games with Gold – Das sind die Titel im Juni 2021

Microsoft legt seinen Schwerpunkt mittlerweile mehr auf den Xbox Game Pass Ultimate, was man den Xbox Games with Gold auch im Juni 2021 anmerkt. Für die Xbox One sind jeweils ab dem 1. Juni „The King’s Bird“ und ab dem 16. Juni dann „Shadows: Awakening“ enthalten. Für die Xbox 360 folgen dann wiederum ab dem 1. Juni „NeoGeo Battle Coliseum“ und ab dem 16. Juni „Injustice: Gods Among Us“.

Alle Spiele sind dank Abwärtskompatibilität nicht nur an den Xbox-One-Konsolen, sondern auch an den neueren Xbox Series X|S spielbar. Vielleicht habt ihr ja an den Spielen Interesse. Auch hier gilt freilich, dass ihr euch rechtzeitig die Games aus dem Vormonat sichern solltet. Die neuen Spiele sind ab dem 1. Juni 2021 mit von der Partie.

Samsung HW-Q900A und HW-Q950A starten: Neue Soundbars mit Dolby Atmos

Die Soundbars HW-Q900A und HW-Q950A von Samsung werden ab Juni im Handel zu haben sein. Insbesondere das Flaggschiff mit 11.1.4-Sound klingt sehr spannend.

Angekündigt wurden die Klangriegel natürlich schon vor einer Weile, jetzt gibt es aber endlich Informationen zu Preis und Verfügbarkeit. Beide Soundbars unterstützen sowohl Dolby Atmos als auch DTS:X. An den Soundbars lasse sich der Klang zudem über die beiden Features SpaceFit Sound (nur in Kombination mit aktuellen QLED) und Auto EQ (unabhängig vom verwendeten TV) individuell für das eigene Wohnzimmer anpassen. Im Zusammenspiel mit QLED-TVs von Samsung lässt sich außerdem Q-Symphony nutzen. Dann kommen die TV-Lautsprecher und die Soundbar im Tandem zum Einsatz. (Direkt zum Preisvergleich der Samsung Premium-Soundbars)

HW-Q950A 11.1.4 -Soundsystem

Während die HW-Q900A Sound mit 16 integrierten Treibern in einem 7.1.2 System abbildet, wartet die HW-Q950A mit insgesamt 22 integrierten Treibern in einem 11.1.4-System auf. Beide Soundbars senden den Klang nach vorne, zur Seite und über die Upfiring-Technologie von Samsung nach oben, gegen die Zimmerdecke, wo der Klang reflektiert wird. Dazu kommen bei der HW-Q950A noch die kabellosen Rücklautsprecher, die ebenfalls den Klang nach vorne, nach oben und durch die neuen seitlichen Kanäle auch zur Seite senden. Beide Modelle enthalten im Lieferumfang auch einen kabellosen Subwoofer.

Die Samsung HW-Q950A ist das neue Soundbar-Flaggschiff des Herstellers.
Die Samsung HW-Q950A ist das neue Soundbar-Flaggschiff des Herstellers.

Updates für die Soundbars sind wie gehabt über die App SmartThings möglich, die auch die Steuerung erlaubt. Eine Fernbedienung ist aber im Lieferumfang natürlich ebenfalls enthalten. Auch eARC wird von den neuen Klangriegeln unterstützt. Die integrierte Sprachassistentin Amazon Alexa und die Unterstützung von AirPlay 2 für Apple-Nutzer runden die Ausstattung ab.

Samsung HW-Q900A und HW-Q950A: Das kosten die Soundbars

Ab Juni sind die neuen Soundbars HW-Q900A (UVP 999 €) und HW-Q950 (UVP 1. 499 €) im deutschen Handel und direkt unter samsung.com erhältlich. Bis zum 30. Juni können Kunden an der aktuellen SuperDeals-Aktion teilnehmen und beim Kauf einer Soundbar HW-Q900A oder HW-Q950A sogar ein gratis Galaxy A51 als Zugabe dazu erhalten.

Preis: € 259,49 Bester Preis
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Zuletzt aktualisiert am 29. August 2026 um 00:59 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Marantz AV8805A AV-Vorverstärker mit 8K@60Hz und 4K@120Hz-Support

Marantz präsentiert mit dem AV8805A eine überarbeitete Version seines AV-Vorverstärker-Flaggschiffs mit 13.2-Kanälen, 8K Unterstützung, HDMI 2.1, Auro 3D uvm.! Alle Details zum AV8805A gibt es hier!

Andere Marke, gleiches Spiel (Denon AVC-X8500HA). Hinter dem AV8805A AV-Vorverstärker versteckt sich im Prinzip das „Vorgängermodell“ AV8805 mit bereits verbautem A-Upgrade. Mit der neuen Digital/HDMI-Platine ist das Modell in der Lage 8K/60Hz-Signale zu verarbeiten (Upscale & Passthrough), ebenso 4K@120Hz Passthrough, HDR10+, HDR10, HLG (Hybrid-Log Gamma) und Dolby Vision. Dazu gesellen sich HDMI 2.1-Features wie VRR, QMS, QFT sowie weitere Videofunktionen: 4:4:4 Pure-Color-Supsampling und BT.2020-Passthrough.

Den Marantz AV8805A gibt es lediglich in einer schwarzen Ausführung
Den Marantz AV8805A gibt es lediglich in einer schwarzen Ausführung

AV8805A 13.2-Kanal-AV-Vorverstärker

Am Umfang der Hauptfeatures hat sich im Vergleich zum „Vorgänger“ AV8805 nichts geändert. Der AV8805A bietet euch Vorverstärker-Ausgänge für 13.2-Kanäle. Auf der Rückseite zählen wir 15 Pre-Outs + 2x Subwoofer, entweder als unbalanced (Cinch) oder als balanced XLR. Mit dem AV8805A lassen sich also Konfigurationen mit 9.1.6 realisieren. Die dafür benötigten 3D Audioformate Dolby Atmos, DTS:X, DTS:X Pro, Auro 3D, MPEG-H und IMAX Enhanced werden alle unterstützt. Mittels eARC können auch unkomprimierte Audiodaten wie DTS:X und Dolby Atmos von TV-Apps oder verbundenen Geräten über ein einziges HDMI-Kabel an den AV-Receiver erfolgen.

Die Anschlüsse des AV8805A AV-Vorverstärkers
Die Anschlüsse des AV8805A AV-Vorverstärkers

3D-Audio-Vollausstattung

Wie schon erwähnt, liefert der AV8805A eine breite Auswahl an Anschluss- und Konfigurationsmöglichkeiten. Ein 3D-Audio-Setup mit einer 7.2.6- oder 9.2.4-Lautsprecherkonfiguration (für DTS:X Pro doer IMAX Enhanced) wäre schon etwas Feines – die passenden Verstärker und Lautsprecher vorausgesetzt. Doch selbst ein Surround-Setup kann, dank Virtualisierungs-Technologien wie „Dolby Atmos Height Virtualization“ oder „DTS Virtual:X“ einen raumfüllenden Klang bieten. Viele dürften sich auch über den „Auro-Matic Upmixer“ freuen, der Höhensignale aus einem Surround/Stereo-Audiosignal auf die vorhandenen Höhen-Lautsprecher (z.B. 7.1.2) aufgerechnet.

A-Upgrade für AV8805 jetzt verfügbar

Das Digital/HDMI-Anschlussboard hier im oberen Teil des AV8805 wird beim A-Upgrade getauscht
Das Digital/HDMI-Anschlussboard hier im oberen Teil des AV8805 wird beim A-Upgrade getauscht

Wie bereits bei der Markteinführung des AV8805 versprochen, wird ab sofort das A-Upgrade zum Preis von 749 Euro (mit zwei Jahren Garantie) beim Maranz-Fachhändler zum Kauf angeboten. Mit dem Tausch der HDMI/Digital-Platine zieht das Vorjahresmodell in puncto Funktionsumfang mit dem AV8805A gleich.

Preis und Termin AV8805A

Das AV8805A AV-Vorverstärker-Flaggschiff von Marantz gibt es bereits ab Juni 2021 beim autorisierten Marantz-Fachhändler für 4.299 Euro (UVP). Es steht leider nur eine schwarze Farbvariante zur Auswahl.

Denon AVC-X8500HA: Alles zum 13-Kanal 8K-AV-Verstärker mit HDMI 2.1

Denon kündigt mit dem AVC-X8500HA sein AV-Verstärker-Flaggschiff mit 13 Kanälen, 8K Unterstützung, HDMI 2.1 und Auro 3D an! Alle Details zum AVC-X8500HA gibt es hier!

Im Prinzip handelt es sich beim AVC-X8500HA um den AVC-X8500H nur mit bereits verbautem A-Upgrade. Mit der neuen Digital/HDMI-Platine ist das Modell in der Lage 8K/60Hz-Signale zu verarbeiten (Upscale & Passthrough), ebenso 4K@120Hz Passthrough, HDR10+, VRR, QMS, QFT sowie weitere Videofunktionen. HDR10, HLG (Hybrid-Log Gamma), Dolby Vision, 4:4:4 Pure-Color-Supsampling und BT.2020-Passthrough ist ebenfalls mit an Bord.

AVC-X8500HA in Schwarz mit geöffneter Frontblende, Einmess-Mikrofon und Fernbedienung
AVC-X8500HA in Schwarz mit geöffneter Frontblende, Einmess-Mikrofon und Fernbedienung

AVC-X8500H 13-Kanal-AV-Verstärker mit 210 Watt

Am Umfang der Hauptfeatures hat sich im Vergleich zum „Vorgänger“ AVC-X8500H nichts geändert. Bedeutet, ihr bekommt mit dem AVC-X8500HA einen 13-Kanal-AV-Verstärker mit einer maximalen Leistung von 210 Watt je Kanal sowie Unterstützung aller wichtigen 3D Audioformate Dolby Atmos, DTS:X, DTS:X Pro, Auro 3D, MPEG-H und IMAX Enhanced. Via eARC können unkomprimierte, objektbasierte Übertragung von Audiodaten wie DTS:X und Dolby Atmos von TV-Apps oder verbundenen Geräten über ein einziges HDMI-Kabel an den AV-Receiver erfolgen.

Die Anschlüsse auf der Rückseite des AVC-X8500HA inkl. dem HDMI 2.1 Eingang + 2 Ausgänge
Die Anschlüsse auf der Rückseite des AVC-X8500HA inkl. dem HDMI 2.1 Eingang + 2 Ausgänge

3D-Audio-Vollausstattung

Wer sich ein hochwertiges 3D-Audio-Setup mit einer 7.2.6- oder 9.2.4-Lautsprecherkonfiguration (für DTS:X Pro doer IMAX Enhanced) aufbauen möchte, der sollte sich den AVC-X8500HA etwas genauer ansehen. Wie es sich für einen AV-Verstärker in dieser Preisklasse gehört, unterstützt das Modell auch Virtualisierungs-Technologien wie „Dolby Atmos Height Virtualization“, „DTS Virtual:X“ und den „Auro-Matic Upmixer“. Damit lassen sich entweder virtuelle Höheneffekte in einem 7.1, 5.1 oder 2.1-Lautsprechersetup erzeugen, oder es werden Höhensignale aus einem Surround/Stereo-Audiosignal auf die vorhandenen Lautsprecher (z.B. 7.1.2) aufgerechnet.

A-Upgrade für AVC-X8500H jetzt verfügbar

Diese HDMI/Digital-Platine wird im Rahmen des A-Upgrades beim AVC-X8500H getauscht
Diese HDMI/Digital-Platine wird im Rahmen des A-Upgrades beim AVC-X8500H getauscht

Wer bereits im Vorjahr beim AVC-X8500H zugeschlagen hat, kann ab sofort das A-Upgrade zum Preis von 749 Euro (mit zwei Jahren Garantie) beim Denon Fachhändler erwerben. Wie zur Ankündigung des AVC-X8500H versprochen, stellt Denon seinen Kunden die Möglichkeit die HDMI/Digital-Platine zu tauschen. Damit zieht das Vorjahresmodell in puncto Funktionsumfang mit dem AVC-X8500HA gleich.

Preis und Termin AVC-X8500HA:

Das AVC-X8500HA AV-Verstärker-Flaggschiff von Denon gibt es bereits ab Juni 2021 beim autorisierten Denon-Fachhändler für 3.999 Euro. Als Farbvarianten stehen „Schwarz“ und „Silber-Gold“ zur Auswahl.

PlayStation 5 wird schon ab Juni 2021 ohne Verlust verkauft

Sony kann die PlayStation 5 offenbar an Juni ohne Verluste verkaufen. Für Microsoft dürfte der Fall aber schwieriger sein.

So rechnen wir damit, dass die Herstellungskosten der Xbox Series X deutlich höher sind, als die der PS5. Beispielsweise setzt Microsoft eine aufwändigere Vapor-Chamber-Kühlung ein, während Sony mit einer konventionelleren Lösung mit einem übergroßen Heatsink arbeitet. Auch das SoC der Xbox Series X dürfte teurer sein als jenes der PS5, da im Falle der Microsoft-Lösung ein größerer Chip mit mehr Transistoren und vor allem mehr GPU-Leistung zum Einsatz kommt. Ob und wann die Xbox Series X also ebenfalls auf die Profitabilität zusteuert, ist aktuell schwer einzuschätzen.

Über eine Präsentation von Sony ist jedenfalls bekannt geworden, dass die PS5 wohl ab Juni 2021 ohne Verluste verkauft wird und kurz darauf sogar mit Gewinn abgesetzt werden dürfte. Diese Aussagen beziehen sich allerdings auf die Variante der Spielekonsole mit einem 4K-UHD-Blu-ray-Laufwerk. Wie es da um die Digital Edition steht, ist offen. Jene kostet statt 499 nur 399 Euro.

Sony wird die PS5 ab Juni 2021 ohne Verluste absetzen.
Sony wird die PS5 ab Juni 2021 ohne Verluste absetzen.

Weder Microsoft noch Sony können aktuell die Nachfrage nach ihren Spielekonsolen befriedigen. Die Lieferengpässe werden wohl noch das ganze Jahr anhalten und könnten sogar 2022 noch ein Problem darstellen. Dass die Konsolen dabei anfangs mit Verlust verkauft werden, ist normal: Dadurch möchte man die Adoption ankurbeln, denn das eigentliche Geld wird mit Lizenzen bzw. Spielen verdient.

Sony will stärker im PC-Bereich wildern

Sony will dabei aber offenbar auch seine PC-Strategie ausbauen. So schob man bereits frühere PS4-Exklusivtitel wie „Days Gone“ und „Horizon Zero Dawn“ auf den PC. „Days Gone“ folgt. Außerdem scheint nun zusätzlich eine PC-Portierung von „Uncharted 4: A Thief’s End“ anzustehen.

Also genuinely surprising to see them maybe just confirm God of War: Ragnarok as the next game's official title?

After we've all spent so long calling it that, makes sense to lean in, I suppose! pic.twitter.com/7YYm6cngZ9

— Jonathon Dornbush (@jmdornbush) May 26, 2021

Nebenbei wurde durch eine Folie bestätigt, dass der Titel von Kratos neuem Abenteuer offenbar tatsächlich „God of War: Ragnarok“ lauten wird. Zu dem Erscheinungsdatum ist jedoch weiterhin alles offen. Das Spiel wurde zwar für 2021 angekündigt, wir rechnen aber realistisch gesehen mit einer Verschiebung auf 2022.