Android TV wird Google TV noch ähnlicher: Nun ziehen auch die Empfehlungen und die Watchlist um. Der Schritt dürfte für Kontroversen sorgen.
Android TV hat sich über die letzten Jahre stark verändert. Kürzlich sorgte Google dafür, dass die Oberfläche sich Google TV angleicht – was eigentlich ja auch nur ein spezieller Launcher ist. Nun geht man einen Schritt weiter und zieht die Watchlists von Google TV auch zu Android TV. Zudem werden die Empfehlungen besser anpassbar.
Bei vielen Nutzern kam das neue UI bisher mehr schlecht als recht an: So kritisieren einige Anwender, dass es im Wesentlichen darum gehe, den Nutzern mehr Werbung für Content unterzujubeln. Darunter leide die Übersicht. Nun gibt es aber immerhin eine neue Watchlist im Discover-Tab, in welchen Nutzer für sie interessante Titel hieven können. Ebenfalls gibt es nun die Option bessere Empfehlungen zu erhalten, indem ihr eure Präferenzen für Inhalte anpasst.
Android TV lässt euch nun bessere Empfehlungen erhalten.
Ähnlich wie bei Dating-Apps könnt ihr dann angeben, ob ihr mehr oder weniger von bestimmten Empfehlungen sehen wollt, indem ihr nach links oder rechts wischt. Trailer werden nun zudem auf Detail-Seiten zu Inhalten automatisch abgespielt. Lässt sich aber auch wieder abschalten für diejenigen, die keine großen Fans von Autoplay sind.
Android TV: Neuerungen werden schrittweise verteilt
Laut Google werden die Anpassungen von Android TV in dieser Woche für die Nutzer freigeschaltet. Dabei handelt es sich offenbar um ein serverseitiges Update. Die Kontroversen um das neue UI dürften dadurch sicherlich noch lange nicht abreißen. Wir selbst können da für eine saubere Oberfläche aktuell als Alternative im Grunde nur den Apple TV 4K empfehlen. Denn auch die Amazon Fire TV sind beispielsweise sehr mit Empfehlungen vollgepackt.
LG schickt ab sofort seine Eclair in den Handel. Die extrem kompakte Soundbar unterstützt sowohl Dolby Atmos als auch DTS:X.
Auf 320 Watt Gesamtleistung kommt die LG Eclair (QP5), die im Lieferumfang auch einen kabellosen Subwoofer enthält. Dabei werben die Südkoreaner neben der Unterstützung der 3D-Soundformate Dolby Atmos und DTS:X auch mit Passthrough für 4K und Dolby Vision. Da ist passenderweise auch ein Port mit HDMI 2.1 eARC (enhanced Audio Return Channel) vorhanden. Somit lässt sich auch verlustfreier Ton durchschleusen.
Kleine Dolby Atmos Soundbar mit „HDMI 2.1“ eARC
Die LG Eclair in Weiß (DQP5W) ist ab sofort in Deutschland verfügbar. Das schwarze Modell (DQP5) wird ab Ende August verfügbar sein. In Deutschland soll die Soundbar laut LG Deutschland 699 Euro kosten. Dabei misst die Soundbar 296 x 59,9 x 126 mm. Laut LG sei sie die bisher kompakteste Soundbar des Unternehmens. Auch auf das Design habe man Wert gelegt und verwende daher einen Jersey-Stoffüberzug für das Gehäuse.
Die LG Eclair soll mit kompakten Maßen punkten.
Es handelt sich hier um eine 3.1.2-Soundbar, deren Klang von Meridian Audio abgestimmt worden ist. Die Klangleistung wird mit insgesamt 320 Watt angegeben, wobei 100 Watt auf die Soundbar (2×20 Watt Surround / 20 Watt Center / 2×20 Watt Höhenlautsprecher) fallen. Die restlichen 220 Watt beansprucht der Subwoofer für sich um Filme, Serien und Games mit Bass zu versorgen. Zudem ist LG AI Sound Pro integriert. Die Funktion analysiert den Inhalt und passt denn die Soundeinstellungen automatisch für das beste Ergebnis an. In Verbindung mit LG-Fernsehern des Jahres 2021 kann auch TV Sound Mode Share Verwendung finden. Das verbindet LG AI Sound Pro mit den Fähigkeiten der neuesten Alpha-Prozessoren und soll den Klang noch weiter optimieren.
LG Eclair: Klein aber oho?
Eigentlich sind kompakte Maße bei Lautsprechern und Soundbars jedoch realistisch gesehen zwar platzsparend, aber für den Klang von erheblichem Nachteil. Davon wird sich auch die LG Eclair sicherlich nicht gänzlich befreien können. Daher empfehlen wir das Probehören vor dem etwaigen Kauf. Sicherlich könnt ihr da ja nun bald selbst Eindrücke sammeln, wenn ihr euch für diesen Klangriegel interessiert.
Zuletzt aktualisiert am 1. November 2026 um 14:29 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Überraschung: Noch vor den Xbox Series X|S unterstützt die PlayStation 5 mit dem ersten Spiel AMD FidelityFX Super Resolution (FSR). In dem Spiel „Arcadegeddon“ wurde just FSR implementiert.
Überraschen ist daran, dass Microsoft zwar die Implementierung von FSR in die Entwicklerkits für die Xbox Series X|S bestätigt hatte, Sony dazu aber bisher komplett schwieg. Offenbar verfolgte man da die Philosophie „Taten statt Worte“ und setzte das Feature lieber um, statt große Reden zu schwingen. So könnt ihr AMD FidelityFX Super Resolution dann ab sofort in „Arcadegeddon“ verwenden. An der Konsole von Sony ist die Upscaling-Technologie als Standard aktiviert.
Sie wird da an der PS5 mit dem Temporal Anti-Aliasing Upscampling (TAAU) der Unreal Engine 4 kombiniert. Laut den Entwicklern erreiche man durch diese Strategie die beste Bildqualität. Auch die PC-Version von „Arcadegeddon“ wurde im gleichen Atemzug mit AMD FSR versehen. Wer Interesse hat und das Spiel besitzt, kann sich die Darstellungsqualität also ab sofort in Aktion ansehen.
Letzten Endes sei dazu gesagt, dass AMD FidelityFX Super Resolution eine recht einfache Spatial-Upscaling-Technik ist, die also qualitativ nicht etwa mit Nvidias DLSS (Deep Learning Super Sampling) vergleichbar ist. Deswegen erfordert DLSS auch spezielle Hardware. Zugutehalten muss man AMD natürlich, dass es DLSS mittlerweile in der Version 2.0 gibt und die erste Generation ebenfalls noch verhältnismäßig moderate Ergebnisse erzielte.
AMD FSR eignet sich besonders für Konsolen
Spielekonsolen, die mit einer festen Hardware-Kombination über viele Jahre aushalten müssen, profitieren natürlich besonders von Technologien wie AMDs FSR. Die PlayStation 5 ist somit nun die erste Konsole, welche die Upscaling-Technologie in Aktion zeigt. Mal abwarten, wann wir nun an den Xbox Series X|S mit den ersten Spielen in den Genuss kommen.
Medion schiebt seinen 4K-Fernseher mit 75 Zoll Diagonale, den Life X17575, bei Aldi Süd ins Angebot. Er ist dort ab dem 29. Juli 2021 für 849 Euro zu haben.
Dieses Modell dürfte für unsere Leser quasi ein alter Bekannter sein. Etwa gab es den Medion Life X17575 bei Aldi Nord im Februar 2021 sogar für 749 Euro. Ende Mai 2021 wollte Aldi Nord den 4K-Fernseher erneut an den Mann bringen. Jetzt ist offenbar Aldi Süd wieder mal an der Reihe. Obacht jedoch: Der Preis mag angesichts der üppigen Diagonale verlockend wirken, damit sind aber natürlich Abstriche bei der Bildqualität verbunden.
So erreicht der Medion Life X17575 nur eine Helligkeit von 250 cd/m² (typ.). Das ist für eine hochwertige HDR-Darstellung viel zu niedrig angesetzt. An Bord ist aber immerhin ein Triple-Tuner für Fernsehen in HD-Qualität via Kabel, Satellit und terrestrisch via DVB-T2 HD. Ebenfalls können ein CI+-Modul und eine Smart Card für Zugang zu verschlüsselten Programmen genutzt werden.
Der Medion Life X17575 kommt auf 75 Zoll Diagonale.
Drei Anschlüsse für HDMI 2.0 sind bei diesem 4K-TV vorhanden. Via HbbTV und über das integrierte Medienportal beseht Zugriff auf allerlei Mediatheken und Nachrichten. Wer es am 29. Juli 2021 nicht zu Aldi Süd in die Filiale schafft, kann den Life X17575 auch im Online-Shop von Aldi Süd bestellen und liefern lassen.
Technische Ausstattung und Daten des Medion Life X17575:
– 189,3 cm (75“) LCD-TV mit Ultra HD Auflösung
– HD Triple Tuner (DVB-T2 HD, DVB-C, DVB-S2)
– HDR (High Dynamic Range)
– Integriertes WLAN
– CI+-Schnittstelle
– Medienportal
– Netflix App zum Streamen von Filmen und Serien direkt auf dem Smart-TV
– HbbTV
– Wireless Display
– 3 HDMI-Eingänge mit HDCP 2.2-Entschlüsselung
– Integrierter Mediaplayer
– Automatische Senderprogrammierung (APS)
– Programmsperre mittels Passwort
– Kindersicherung
– Sleeptimer
– Favoritenliste
– Wandmontage dank VESA-Standard (Lochabstand 600 x 300 mm)
– Energieeffizienzklasse G (Spektrum A-G)
– Statischer Kontrast von 4.000:1 (typ.)
– Physikalische Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixel
– Seitenverhältnis 16:9
– Helligkeit 250 cd/m² (typ.)
– Integrierte Stereo-Lautsprecherboxen (2 x 8 W RMS)
– Kompatibel mit MPEG2 und MPEG4 (H.264)
– DVB-S2/DVB-T2 HD mit HEVC (H.265) Unterstützung
– 7.000 Programmspeicherplätze
– Anschlüsse: 1x Antenne, 1x Satellit, 3x USB, 1x LAN RJ-45, 3x HDMI 2.0 mit HDCP 2.2-Entschlüsselung, 1x VGA (15 Pin D-Sub), AV In (Adapter 3,5 mm Klinke auf Cinch), Kopfhöreranschluss (3,5 mm Klinke), Digital Audio Out (SPDIF) (optisch), YPbPr In (YUV) (Adapter 3,5 mm Klinke auf Cinch)
– Abmessungen (B x H x T) / Gewicht: ca. 168,3 x 97 x 7,5 cm / ca. 28,7 kg (ohne Füße) / ca. 168,3 x 103,5 x 30,5 cm / 29,2 kg (mit Füßen) (Abstand zwischen den Füßen: ca. 134,8 cm)
Die PlayStation 4-Version von „Call of Duty: Warzone“ hat in dieser Woche ein überraschendes Update erhalten, mit dem 120 fps auf PlayStation 5 über Abwärtskompatibilität ermöglicht werden.
Es ist aber nicht ganz einfach, den 120fps-Modus auf der PlayStation 5 zum Laufen zu bringen, also zumindest nicht, wenn ihr „Call of Duty: Warzone“ zocken wollt. Ihr müsst nämlich die HDR-Option (High Dynamic Range) auf der PlayStation 5 deaktivieren um die Darstellung mit 120 Bildern pro Sekunde im Battle Royale-Modus „freizuschalten“. Die Technik-Profis von Digitalfoundry bestätigten bereits diese Praxis. Nur mit deaktivierter HDR-Darstellung kann „Call of Duty:Warzone“ mit 120Hz genossen werden.
Call of Duty: Warzone mit 120Hz auf PS5
Ihr müsst die 120Hz Ausgabe aktiviert haben, HDR muss dagegen auf „Aus“ stehen
Laut den Patchnotes von Raven Software (Entwickler von COD:WZ) wird ein HDMI 2.1-Anschluss für die Wiedergabe von 120Hz Bildsignalen vorausgesetzt. Laut deren Auffassung benötigt man somit ein neues TV-Gerät mit entsprechender Schnittstelle, wie z.B. einem 4K OLED TV ab 2019, oder einen Samsung 4K QLED TV ab 2020. Diese Aussage ist aber nicht ganz korrekt. Mit einem TV-Gerät, welches ein 120Hz-Panel mit HDMI 2.0 besitzt, können zumindest 1080p mit 120fps wiedergegeben werden. Das gibt die Bandbreite der HDMI-Schnittstelle her!
COD:Warzone muss in SDR gestartet werden!
In den „Informationen über Videoausgabe“ sollte 3.840 x 2.160 – 120Hz stehen wenn ihr die PS5 via HDMI verbunden habt
COD: Warzone muss bereits mit deaktiviertem HDR (also SDR – Standard Dynamic Range) gestartet werden, um überhaupt 120fps zum Laufen zu bringen. Startet ihr das Spiel in HDR, werdet ihr es nicht schaffen, dass die PlayStation 5 ein 120Hz-Signal an den TV ausgibt. Ob die Wiedergabe wirklich mit 120 Vollbildern pro Sekunde funktioniert, könnt ihr über das Einstellungsmenü der PS5 prüfen. Geht dazu in die Einstellungen>Bildschirm & Video> Informationen über Videoausgabe. Bei einem TV mit HDMI 2.1 sollte oben 3.840 x 2.160 – 120Hz stehen, bei einem TV mit HDMI 2.0 sollte 1.920 x 1080 – 120Hz erscheinen.
Erstes 120Hz-Update für die PS5-Rückwärtskompatibilität
Full-HD Auflösung mit 120fps ist mit der PS5 auf einem TV mit HDMI 2.0 möglich
Es handelt sich hierbei übrigens um das erste Update eines PlayStation 4 Spiels, das mittels Rückwärtskompatibilität auf der PlayStation 5 mit 120fps dargestellt werden kann – wenn auch ohne HDR. Bleibt zu hoffen, dass noch viele weitere Updates für PS4 Spiele mit HFR (High Frame Rate) folgen werden!
Michael Ende hatte mit Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer 1960 und Momo 1973 zwei Kinder-/Jugendromane geschrieben, die schnell zu absoluten Klassikern wurden und bis heute zum bekanntesten gehören, was der Markt der deutschen Jugendbuchliteratur hergibt. Als der aus Filderstadt stammende Autor dann 1979 zu einem neuen Werk ansetzte, konnte er dessen Erfolg vermutlich noch gar nicht ganz abschätzen. Dass sich Die unendliche Geschichte weltweit in 40 Sprachen über 10 Mio. mal verkaufte, damit konnte nun wirklich keiner rechnen. Zumal die Entwicklung der Geschichte satte drei Jahre brauchte und Ende zu Beginn seiner Arbeit davon ausging, nicht mehr als 100 Seiten füllen zu können. Bei einem Buch, das später fast fünfmal so viel Inhalt aufwies, eine ziemlich verhaltene Einschätzung des Autors.
Es ist nicht verwunderlich, dass mit Bernd Eichinger einer der bekanntesten deutschen Filmproduzenten den Stoff verfilmen wollte. Und so schnappte er sich den damals durch Das Boot zu internationalem Ruhm gelangten Wolfgang Petersen (nachdem der eigentlich vorgesehene Helmut Dietl keine Lust mehr auf das Projekt hatte), organisierte ein Budget von gigantischen 50-60 Mio. D-Mark (die Angaben schwanken etwas) und verfilmte den ersten Teil von Endes Roman. Das allerdings dergestalt, dass der Autor sein Werk praktisch nicht mehr wiedererkannte und schon während der Arbeit am Drehbuch durch Petersen und Herman Weigel versuchte, sich aus dem Vertrag zu kündigen. Lediglich eine Schadensersatzklage in Millionenhöhe sorgte dafür, dass Ende dann doch einlenken musste und nur noch in der Lage war, seinen Namen aus der Titelsequenz entfernen zu lassen.
Damals eine echte Kultfigur: Der Felsenbeißer
Einen zwischenzeitlich mit Petersen gemeinsam verfassten Drehbuchentwurf lehnte Eichinger übrigens ab, da er diesen als zu wenig amerikanisch ansah, den Film aber (schon alleine aufgrund seines Budgets) gerne international vermarkten wollte. Deshalb ließ er auch in englischer Sprache drehen und besetzte internationale Stars und solche, die es werden wollten. Der Verfasser dieser Zeilen weiß noch ziemlich genau, dass er 1984 einer der knapp fünf Mio. Kinozuschauer in Deutschland gewesen ist. Und zwar gemeinsam mit der Oma. Das konnte jedoch nicht verhindern, dass mir seinerzeit die Szene mit Atréjus Pferd Artax ein nachhaltiges Trauma bescherte, das mich so schnell nicht mehr losließ. Nur gut, dass es Fuchur und den Felsenbeißer gab, an denen man die Traurigkeit über jene dramatische Sequenz etwas abarbeiten konnte.
Petersen gelang es mit seinem Team mitunter hervorragend, die fantastischen Wesen und Kreaturen zum Leben zu erwecken – meist als Puppen, die über aufwendige Konstruktionen von mehreren Puppenspielern bedient werden konnten. Der Felsenbeißer ist eine von ihnen. Die alte Morla eine weitere. Wer es bisher noch nicht getan hat, dem sei irgendwann auch mal eine Reise zur Bavaria Filmstadt empfohlen, wo man nicht nur auf Fuchur reiten, sondern sich auch die Mechanik der Puppen anschauen kann.
Die uralte Morla kann noch heute in den Bavaria Filmstudios bewundert werden
Apropos Anschauen: Die unendliche Geschichte lässt sich heute durchaus noch anschauen. Allerdings mit etwas Augenzwinkern bezüglich der eher charmanten, denn aus heutiger Sicht perfekten Tricks. Und auch die Darstellung der beiden Jungschauspieler ist – objektiv gesprochen – nicht gerade überzeugend. Aber Petersens Adaption entfaltet trotz ihrer Begrenzung auf den ersten Teil der Buchvorlage und trotz der Distanzierung des Autors von der Verfilmung einen gewissen Reiz und ein Gefühl von epischer Weite. Was der Regisseur mit Produzent Eichinger hier (größtenteils) in den Bavaria Filmstudios realisieren konnte, ist aller Ehren wert. Und weil die Szenen in Phantásien so charmant oldschool sind, macht das auch heute noch Spaß.
Wolfgang Petersen und sein Kameramann Jost Vacano drehten Die unendliche Geschichte 1984 mit Arriflex-35-Kameras auf 35-mm-Film. Für die UHD-BD kam nun das gleiche Master zum Einsatz, das auch 2019 schon für die 4K-Remastered-Blu-ray eingesetzt wurde. Die Techniker von CinePostproduction scannten größtenteils in 4.5K vom Original-Filmnegativ. Allerdings lag dieses nur für die gekürzte internationale Fassung, nicht für die in Deutschland veröffentlichte Langfassung zur Verfügung.
Um deren zusätzliche Szenen für die Restaurierung einzufügen, verwendete man ein Duplicate-Positiv (Interpositiv), also die Zwischenstufe vor dem Ziehen von weiteren Negativen, von denen dann zahlreiche Kino-Vorführkopien gezogen werden. Ein echtes Originalnegativ der Langfassung lag nicht mehr vor. Nach dem Scan folgte das Zusammenfügen der beiden Teile sowie die Integration der separaten VFX-Shots. Um ein durchgängig harmonisches Filmkorn herzustellen, filterte man zunächst Sequenzen manuell und fügte dann eine nachträgliche Körnung hinzu. Der puristische Filmfan wird sich fragen, warum man nicht einfach das originale Filmkorn unbearbeitet gelassen hat, anstelle es zu filtern und dann durch ein künstliches Korn zu ersetzen. Zumal man auch der 4K-Scheibe hier und da dezent ansehen kann, dass man sie gefiltert hat.
Die 4K-Auflösung lässt das schuppige Fell von Fuchur noch etwas plastischer erscheinen
Dennoch ist sie (noch) besser als die 4K-remastered Blu-ray. Die Implementierung von HDR10 lässt den Kontrast wesentlich besser abgestimmt wirken. Es gibt keine überstrahlenden Flächen mehr und auch noch Wolken im Himmel, wo die Blu-ray lediglich hellweiße Hintergründe lieferte. Auch Details in hellen Lichtquellen in der „Fantasywelt“ kommen nun zum Vorschein und der Felsenbeißer sieht noch knackiger und kontrastreicher aus. Die Wüste ist etwas satter braun und leuchtet nun mehr. Allerdings fällt das Color-Grading selbst nur bedingt anders aus. Vielmehr gleichen sich BD und UHD-BD hier einander an – allerdings durchweg mit dem Kontrastvorteil bei der UHD-BD, die Hauttöne gleichmäßiger und kräftiger sowie ohne Überstrahlungen präsentiert.
Die Auflösung selbst ist in der Tiefe durchaus sichtbar besser. Zwar auch hier durch eine Kombination von mehr nativer Auflösung und HDR, das Details besser hervorhebt, aber gegenüber der BD dann doch sichtbar. Sterne am schwarzen Himmel funkeln aufgrund der helleren Spitzlichter etwas mehr und Fuchurs mit Schuppen glänzen in vielschichtigeren Farben. Insgesamt ein gutes, aber nicht weltbewegendes Upgrade zur BD.
Der Ton von Die unendliche Geschichte war stets ein Trauerspiel und ist es leider noch heute. Denn bei der 5.1-Tonspur der deutschen Synchro handelt es sich um eine künstlich hochgemixte Monofassung. Das Gleiche gilt für den ebenfalls enthaltenen 2.0-Sound, der ebenso auf einer Monofassung beruht. Wirklich schlimm klingt das aber im 5.1-Mix, der nicht nur dünn und auf den Effektkanälen maximal geringfügig aktiv ist, sondern auch noch wie ein phasenverschobener Murks tönt.
Gerade die tolle Filmmusik von Klaus Doldinger leidet oftmals darunter, dass man sein linkes Ohr übers Rechte und wieder zurückziehen möchte. Wechselt man hier auf das englische Original (der Film wurde ja in Englisch gedreht), fehlt es zwar immer noch an Druck, aber immerhin wirkt der Sound hier homogen und gleichmäßig verteilt. Man gerät nicht in Versuchung, seine Ohren mit Druckluft durchpusten lassen zu wollen, wie es beim deutschen 5.1-Fake-Mix der Fall ist. Der englische Ton liefert sogar eine angenehme Räumlichkeit und wirkt in den Soundeffekten viel moderner und besser abgestimmt. Dazu sind Dialoge homogener und besser eingebettet. Dass man dem deutschen Ton kein Update spendiert hat, ist wirklich ein Jammer.
Deutsch: DTS HD HR 5.1 (30%)
Deutsch: Dolby Digital 2.0 (45%)
Englisch: DTS HD HR 5.1 (70%)
Bonus (40%)
Das Bonusmaterial von Die unendliche Geschichte liegt komplett auf der Blu-ray vor. Die UHD-BD ist frei von Extras. Die BD enthält dann ein 16-minütiges Making-of, und einige Storyboard-Vergleiche. Die auf dem Cover aufgeführte Dokumentation über die Restauration (die ja für die 2019er BD im Mediabook bereits angefertigt wurde) fehlt allerdings. Oder sie ist so gut versteckt, dass man sie nicht findet.
Gesamtbewertung: Die unendliche Geschichte (65%)
Die unendliche Geschichte hat mittlerweile 37 Jahre auf dem Buckel. Das sieht man vor allem den Tricks an, die aus heutiger Sicht dann doch etwas altbacken erscheinen. Und damit sind ausdrücklich nicht die Puppen gemeint, sondern vor allem Bluescreen- und andere Hintergrundprojektionsarbeiten. Die UHD-BD legt diese nun noch etwas schonungsloser offen, was für die Qualität der 4K-Scheibe spricht. Sie ist insgesamt die bessere Wahl gegenüber der 2019er Blu-ray im Mediabook. Vor allem beim Überstrahlen von hellen Flächen verweist sie die Blu-ray in die Schranken. Leider hat man am gruseligen deutschen Ton nach wie vor nichts geändert.
Welche HDMI-Bandbreite wird benötigt, um z.B. ein 4K Videosignal mit eine Bildwiederholungsrate von 120Hz, 10-bit Farbtiefe und 4:4:4 Chroma wiederzugeben? Hier erfährst du alles über HDMI-Bandbreiten!
Wieso läuft 4K@120Hz/10-bit/4:4:4 Chroma nicht auf der PlayStation 5? Und wieso funktioniert 4K@60Hz/10-bit/4:4:4 Chroma nicht auf meinem Gaming-PC mit HDMI 2.0-Schnittstelle? Die Antwort lautet in beiden Fällen: zu wenig HDMI-Bandbreite! Doch wie viel Bandbreite benötige ich eigentlich für die jeweiligen Kombinationen aus Auflösung, Bildfrequenz, Farbtiefe und Farbunterabtastung (Chroma)? In diesem Beitrag möchten wir uns genau diesem Thema widmen und euch einen kleinen Leitfaden geben, welche Faktoren die benötigte Bandbreite beeinflussen. (Hier geht es direkt zur Vergleichstabelle)
HDMI-Bandbreite für 4K, 8K, 120Hz usw.
Als Erstes möchten wir darauf hinweisen, dass das Thema HDMI und dessen Bandbreiten „durchsiebt“ ist mit Sonderfällen, Tweaks und Workarounds. Also nur, weil ein TV-Gerät mehrere HDMI 2.1-Schnittstellen mit 40 Gbit/s besitzt, heißt das noch lange nicht, dass alle in der Tabelle aufgelisteten Kombinationen unter 40 Gbit/s funktionieren müssen. Oft limitieren die Hersteller ihre Endgeräte (aus welchen Gründen auch immer), oder schieben bestimmte Features, wie z.B. eine 120Hz Wiedergabe via Firmware-Update nach (prominentes Beispiel der Sony XH90). Also sieht den Beitrag eher als allgemeine Information.
Die Auflösung
Vergleich zwischen Full-HD, 4k, 5k, 8k und 10k Auflösung
Die benötigte Bandbreite eines Videosignals setzt sich in der Regel aus vier Faktoren zusammen: die Auflösung, Bildfrequenz, Farbtiefe und Farbunterabtastung (Chroma). Die Auflösung eines Videosignals setzt sich aus den vertikalen und horizontalen Pixelreihen zusammen. Bei einem 4K Ultra HD Signal haben wir 3.840 vertikale Pixelreihen in der 2.160 horizontale Pixelreihen. Multipliziert man diese, ergibt das die totale Anzahl der Bildpunkte, die berechnet werden müssen – in unserem Beispiel 8.294.400. Bei 8K Auflösung wären es demnach 7.680 x 4.320, also 33.177.600 Bildpunkte, bei 1.440p (z.B. auf der Xbox Series X|S) wären es 3.686.400 Bildpunkte (2.560 x 1.440p), bei Full HD 2.073.600 Bildpunkte (1.920 x 1.080) usw. Man kann Regel niedrigere Auflösungen auf einem höher aufgelösten Display wiedergeben (z.B. 4K auf einem 8K Display). Die fehlenden Informationen werden dann meist durch ein Upscaling des Displays kompensiert.
Bildwiederholungsfrequenz (Hz oder FPS)
Die Bildfrequenz oder Bildwiederholungsfrequenz gibt wieder, wie viele Einzelbilder über die Zeitspanne von einer Sekunde wiedergegeben oder dargestellt werden. Angegeben wird dieser Wert meist mit Hz (Hertz) oder FPS (Frames per Second / Bilder pro Sekunde). Eigentlich ziemlich selbsterklärend, gibt ein 4K Fernseher der gerade im 30Hz-Modus läuft 30 Vollbilder pro Sekunde aus, bei 60Hz die doppelte Anzahl (ausgehend von 30Hz) und bei 120Hz sind es das Vierfache. In Deutschland werden aufgrund des PAL-Standards auch oft 50Hz und 100Hz bei TV-Geräten oder Monitoren ausgegeben. Die Bildwiederholungsfrequenz hat einen direkten Einfluss auf die Bildqualität, bzw. wie „flüssig“ man die Inhalte wahrnimmt. Vor allem beim Gaming kann dies entscheidend sein, da ein Videosignal von 30Hz nur alle 33ms ein Bild aufbaut, ein 120Hz Signal alle 8.33ms. Bei kompetitivem Spielen (Shooter, Rennspiele) kann diese Differenz bereits den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmachen. Bei TV-Geräten mit aktivierter Zwischenbildberechnung, kann ein Film oder Serie, die mit 24fps aufgezeichnet wurden, weitaus detailreicher wahrgenommen werden – vor allem bei actionreichen Szenen. Und Fußballspiele lassen sich mit 50/60 Bildern pro Sekunde weitaus angenehmer verfolgen, als mit einem 24fps gestotterte.
Farbtiefe
Die Farbtiefe gibt an, wie viele Abstufungen je Farbkanal von einem Display wiedergegeben werden können. Mit 1-bit gäbe es pro Farbe lediglich 2 Abstufungen. Bei 2-bit sind es 4 Abstufungen, bei 4-bit 16 Abstufungen und bei 8-bit 256 Abstufungen. In der Regel besitzt ein aktueller 4K oder 8K Fernseher ein 10-bit Display und kann somit 1.024 Farbabstufungen pro Kanal wiedergeben. Je höher die Bitrate, desto besser lassen sich z.B. Banding-Effekte bei Farbverläufen (sichtbare, Farb-Übergänge z.B. bei dargestelltem blauen Himmel) verringern. Für die Wiedergabe von HDR-Inhalten (High Dynamic Range) ist eine 10-bit Darstellung Voraussetzung. Der Bildeindruck wird mit steigender Farbtiefe als natürlicher und mit mehr Bildtiefe wahrgenommen.
Farbunterabtastung (Chroma)
Beispiel Farbunterabtastung (Chroma Subsampling) Quelle: wikipedia.org
Die Farbunterabtastung (oder Chroma Subsampling) ist das wohl effektivste Mittel um Bandbreite zu sparen. In der Regel stehen für jeweils 4×4 Pixel Informationen für die Farbsättigung (Chroma) und deren Helligkeit (Luma). Bei einem 4:4:4 Subsampling werden für alle 4×4 Pixel jeweils alle Helligkeits- und Farbinformationen bereitgestellt. Bei 4:2:2 ist die Farbabtastung in horizontaler Richtung nur halb so groß wie bei der vertikalen Richtung. Die Farbinformationen des „Nachbarpixels“ wird sozusagen übernommen. Bei 4:2:0 steht nur eine Farbinformation für einen Block von vier Pixeln zur Verfügung. In allen Szenarien wird jedoch jeder Pixel mit einer eigenen Helligkeitsinformation versehen. Man macht sich die Physiologie des Auges zu Nutze, da der Mensch unterschiedliche Luminanzen viel besser wahrnimmt, als unterschiedliche Farben. Ein Blatt, das z.B. überall den gleichen Grünton aufweist, wird erst durch die Helligkeitsabstufung mit Details und einer gewissen Dreidimensionalität „versorgt“.
HDMI 2.1 – Bandbreiten-Bingo
Die meisten HDMI 2.1-Chipsätze, unter anderem für TV-Geräte, Konsolen und AV-Receiver, liefern eine Bandbreite von 40 Gbit/s
Aus all diesen Faktoren zusammen ergibt sich dann die Bandbreite des Videosignals, welches nur wiedergegeben werden kann, wenn der HDMI-Anschluss diese auch verarbeiten kann. Aber auch hier sei nochmals angemerkt, dass die HDMI-Spezifikationen, zumindest bei HDMI 2.1, derzeit recht ungenau sind. HDMI 2.1 kann maximal 48 Gbit/s unterstützten, die meisten Chipsätze liefern jedoch nur 40 Gbit/s. Die PlayStation 5 z.B. hat nur 32 Gbit/s und wäre damit in der Lage, alle wichtigen 4K-Auflösungen wiederzugeben, jedoch würde 8K@60Hz,8-bit mit 4:2:0 Chroma nicht mehr funktionierten (32,08 Gbit/s). Das 8K-Features der PS5 ist aber noch nicht einmal freigeschaltet worden. Also ihr seht, alles teils recht unüberschaubar. In nachfolgender Tabelle haben wir euch verschiedenste Kombinationen mit den daraus resultierenden Datenraten aufgelistet. In der letzten Spalte listen wir euch zudem auf, welcher HDMI-Standard benötigt wird, um die entsprechende Datenraten verarbeiten zu können:
HDMI-Bandbreiten:
Auflösung
Bildfrequenz
Farbtiefe
Chroma
Datenrate
HDMI
4K
30Hz
8-bit
4:2:0
4,46 Gbit/s
1.4
4K
30Hz
8-bit
4:2:2
5,94 Gbit/s
1.4
4K
30Hz
8-bit
4:4:4
8,91 Gbit/s
1.4
4K
30Hz
10-bit
4:2:0
5,57 Gbit/s
1.4
4K
30Hz
10-bit
4:4:4
11.14 Gbit/s
2.0
4K
60Hz
8-bit
4:2:0
8,91 Gbit/s
1.4
4K
60Hz
8-bit
4:2:2
11,88 Gbit/s
2.0
4K
60Hz
8-bit
4:4:4
17,82 Gbit/s
2.0
4K
60Hz
10-bit
4:2:0
11.14 Gbit/s
2.0
4K
60Hz
10-bit
4:2:2
14.85 Gbit/s
2.0
4K
60Hz
10-bit
4:4:4
20.05 Gbit/s
2.1
4K
120Hz
8-bit
4:2:0
17,82 Gbit/s
2.0*¹
4K
120Hz
8-bit
4:2:2
21,38 Gbit/s
2.1
4K
120Hz
8-bit
4:4:4
32.08 Gbit/s
2.1
4K
120Hz
10-bit
4:2:0
20,05 Gbit/s
2.1
4K
120Hz
10-bit
4:2:2
26,73 Gbit/s
2.1
4K
120Hz
10-bit
4:4:4
40,09 Gbit/s
2.1
8K
30Hz
8-bit
4:2:0
17,82 Gbit/s
2.0*²
8K
30Hz
8-bit
4:2:2
21,38 Gbit/s
2.1
8K
30Hz
8-bit
4:4:4
32,08 Gbit/s
2.1
8K
30Hz
10-bit
4:2:0
20,05 Gbit/s
2.1
8K
30Hz
10-bit
4:2:2
26,73 Gbit/s
2.1
8K
30Hz
10-bit
4:4:4
40,09 Gbit/s
2.1
8K
60Hz
8-bit
4:2:0
32,08 Gbit/s
2.1
8K
60Hz
8-bit
4:2:2
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*¹ 4K@120Hz Support unter HDMI 2.0 ist nicht vorgesehen, funktioniert aber in einigen Fällen, z.B. am PC mit einer GTX 2080 TI.
*² 8K-Support unter HDMI ist nicht vorgesehen/unterstützt
*³ Funktioniert nur mit aktivierter Digital Stream Ccompression (DSC) Bildkomprimierung des HDMI 2.1 Standards (reduziete Bitrate in Klammern). Dafür müssen jedoch die verbundenen Geräte beide DSC beherrschen.
*⁴ 8K@120Hz wird von noch keinem TV-Gerät, Monitor oder Signalgeber unterstützt.
Samsungs 4K-Topmodell 2021 hört auf den Namen QN95A: Ob der erste Mini-LED-Fernseher von Samsung das Zeug hat, um die OLED-Konkurrenz zu schlagen, lest ihr in unserem ausführlichen Test. Wir hatten für euch das 65 Zoll Modell im 4kfilme.de Testlabor.
Einleitung, Inbetriebnahme & Design
Der neue QN95A gehört in diesem Jahr zu Samsungs 4K Ultra-HD Spitzenklasse. Das Top-Modell des koreanischen Herstellers nutzt erstmals die Mini-LED-Backlight-Technologie, was der Serie auch den Namen „NEO QLED“ beschert. Parallel dazu werden die 4K Modelle QN85A, QN90A sowie die 8K-Monster QN700A, QN800A und QN900A das 2021er NEO-Lineup ergänzen.
Letzteres Modell werden wir ebenfalls in unserem Testlabor für euch auf Herz und Nieren prüfen – wir und ihr müssen sich jedoch noch etwas gedulden. Die neue Mini-LED Technik verspricht nicht nur eine höhere Maximalhelligkeit und intensivere Schwarzwerte, sondern auch eine geringere Bautiefe. So fällt das diesjährige Gehäuse nochmals dünner aus, als bereits beim Vorgänger Q95T. Neben der Mini-LED Hintergrundbeleuchtung gibt es jedoch noch einige weitere interessante Neuerungen.
Frontansicht des Samsung QN95A
Rückseite des 4K NEO QLED TV (sorry, Schrammen gehören normalerweise nicht dazu)
Dank Mini-LED-Backlight ist der QN95A noch schlanker
Der massive Standfuß hebt das Display des QN95A soweit an, dass auch eine mächtige Soundbar darunter Platz findet
Nicht nur die verbaute Elektronik ist flacher und kleiner geworden, sondern auch die neue OneConnect-Box. Diese ist im Vergleich zum Vorjahr nicht nur deutlich schlanker, sondern auch eleganter geworden. Das grundlegende Konzept dahinter bleibt jedoch gleich so wird auch die neue Slim One-Connect mit nur einem Kabel mit dem TV-Gerät verbunden. Was sich ebenfalls geändert hat, ist die Kabellänge. Zwar wurde diese von fünf auf drei Meter reduziert, dafür ist das Kabel nun deutlich dicker als zuvor und wirkt dadurch insgesamt wertiger. Es ist sogar möglich, die Box mithilfe von wenigen Schrauben aufzuhängen so fern dies gewünscht ist. Neben insgesamt vier HDMI 2.1 Eingängen, die alle bis zu 40 Gbpsunterstützen, finden auch ein Doppeltuner sowie weitere Anschlüsse in dem äußerst kompakten Gehäuse Platz. Lediglich der seitlich platzierte Stromstecker trübt den ansonsten sehr gelungen Facelift. Neben den bekannten Funkstandards sind WiFi 5 und Bluetooth 4.2 ebenfalls mit an Board.
Die neue One Connect Box Slim des QN95A ist echt schick!
Anschlüsse auf der Rückseite der One Connect Box Slim
egal ob frei stehend oder an der Wand befestigt – die One Connect Box Slim macht eine gute Figur!
Wie gewohnt stehen erneut digitale Twin-Tuner für Satellit, Kabel als auch DVB-T2HD mit zur Verfügung. Dies ermöglicht es dem QN95A USB-Recording und Timeshift für zeitversetztes Fernsehvergnügen zu nutzen. Positiv hervorzuheben, ist die Tatsache, dass alle vier HDMI 2.1 Anschlüsse die Wiedergabe von 4K Inhalten bis zu 120 Hz ermöglichen sowie ALLM (Auto Low Latency Mode) und VRR (Variable Refresh Rate) unterstützen.
Neben der One-Connect Box hat auch die Fernbedienung von Samsung ein schickes Facelift erhalten. Das Kunststoffgehäuse präsentiert sich in einem edlen Mattschwarzen Finish und die Fernbedienung kann wahlweise per USB-C Kabel oder über das neue Solarpanel auf der Rückseite durch Tages- oder Lampenlicht aufgeladen werden. Wer die Fernbedienung nicht exzessiv nutzt, der wird die Remote nie laden müssen. Zudem verfolgt Samsung damit einen ökologischen Gedanken. Denn mit dem integrierten Akku fällt ein großer Berg Batteriemüll weg!
Das neue Design der Remote
Das neue Solarpanel befindet sich auf der Rückseite
Alternativ kann die Remote per USB-C geladen werden
Die eigentliche Einrichtung des QN95A gestaltet sich gewohnt simple als auch intuitiv. Man hat hierbei die Auswahl zwischen der Einrichtung via Smartphone, wozu die Smart Things App benötigt wird, oder die klassische Variante, die einen Schritt für Schritt mithilfe der Fernbedienung durch den Prozess leitet. Hat man alle externen Geräte via HDMI an der Slim One-Connect Box angeschlossen kann man diese nacheinander einschalten, denn so erkennt der TV automatisch um welche Art von HDMI Quelle es sich handelt, um die Einstellungen zu optimieren. So ist es z.B. nicht mehr notwendig den Spielmodus für eine angeschlossene Spielekonsole zu aktivieren (ALLM – Auto Low Latency Mode)
Step 1
Step 2
Step 3
Step 4
Step 5
Samsung setzt auch weiterhin auf Tizen OS, dass unserer Meinung nach mit webOS aus dem Hause LG aktuell zu den besten Smart-TV-Plattformen gehört. Die Oberfläche ist klar strukturiert und bietet Möglichkeit zur individuellen Anpassung und Sortierung der Apps. Wie man es von einem guten Smart-TV heutzutage erwartet, sind ab Werk bereits zahlreiche Streaming Apps wie z.B. Joyn, Netflix, Rakuten TV, Disyney+, Prime Video und sogar Sky-Q als auch Apple TV+ vorinstalliert. Die Auswahl der Apps wird fast monatlich um beliebte und aufstrebende Portale erweitert.
Der Homescreen der Tizen OS Oberfläche ist klar strukturiert und übersichtlich
Ein neues praktisches Feature hat ebenfalls Einzug gefunden. So ist es über die Multi-View Funktion möglich, das Display in zwei separate Bereiche aufzuteilen. Im Vergleich zu einer klassischen Bild in Bild Funktion hat man hierbei jedoch die Möglichkeit, ähnlich wie man es von verschiedenen Desktops auf den PC kennt, auf den zweiten Bildschirm völlig andere Apps zu starten. Wer möchte, könnte so z.B. zwei Videostreams parallel starten. Ein nützliches Szenario ergibt sich hier z.B. für Gamer. Auf der einen Hälfte verfolgt man ein Gameplay-Video mit Lösung eines bestimmten Abschnitts auf YouTube, während man selbst versucht diesen Part abzuschließen. Oder man lässt während dem Gaming das Fußballspiel oder die Konferenz mitlaufen. Mithilfe einer separat erhältlichen USB-Kamera von Logitech soll es zudem möglich sein, z.B. ein Fitness-Tutorial anzuschauen und sich selbst beim Ausführen der Übungen zu kontrollieren, indem das eigene Bild neben dem Tutorial-Video auf dem Bildschirm angezeigt wird.
Das neue Feature Multi-View bietet erweiterte Bild in Bild Funktionen
Je nach erworbener Größe (der QN95A ist in 55, 65, 75 und 85 Zoll erhältlich), klafft in den eigenen vier wänden ein „Schwarzes Loch“, sobald der TV nicht genutzt wird. Samsung hat auch für dieses Problem eine Lösung parat, die von den „The Serif“ und „The Frame“ Lifestyle-TVs übernommen wurde. Der „Ambient Mode” ermöglicht es, den TV in einen sparsameren Betriebszustand für statische Bilder zu versetzen, statt das Gerät komplett auszuschalten. Die Lifestyle-TVs haben dafür einen separaten Button auf der Fernbedienung, der beim QN95A-Modell nicht vorhanden ist. Wer das Feature dennoch nutzen möchte, kann es entweder über die Menüsteuerung oder die Smart Things App starten. Für diejenigen, die den TV gerne Smart mit der Stimme steuern möchten, können hierzu wahlweise auf Bixby, Google Assistant als auch Amazon Alex zurückgreifen.
Neben der Apple-TV App wird auch AirPlay2 unterstützt
Dank integriertem Apple AirPlay2 kann man seine Apple-Geräte Inhalte mit dem TV teilen oder auf den großen Bildschirm streamen. So kann man bequem von seinem iPhone, iPad oder Mac aus Filme und Serien auf dem Samsung Smart TV abspielen.
Kalibrierung QN95A in SDR
Für die erste „Out of the Box“ Messung des QN95A haben wir den inzwischen bekannten FILMMAKER MODE verwendet, um so einem möglichen Bildprocessing durch den TV aus dem Weg zu gehen.
Leider zeigt sich auch bei dem diesjährigen 4K Spitzenmodell aus dem Hause Samsung, dass die Werkskalibrierung im Vergleich zu denen anderer Hersteller wie Beispielweise Sony oder Panasonic deutlich schlechter abschneidet. Wie die Pre-Calibration Messung schonungslos offenbart ist der QN95A, selbst im FILMMAKER MODE, sehr weit von der Rec.709 Norm entfernt. So zeigt sich bei der RGB Balance bereits ab 10 IRE ein deutlicher Rotüberschuss, der das Bild stark braun einfärbt und Hauttöne stark übersättigt wirken lässt. Blau hingegen weist hierzu im direkten Vergleich ein hohes Defizit auf, was in Summe in einer durchschnittlichen Farbtemperatur von ~5854K endet und somit auch Messtechnisch den sehr warmen Bildeindruck untermauert. Der Gammaverlauf ist besonders im unteren Drittel insgesamt zu dunkel geraten und pendelt sich ab 30 IRE wieder etwas mehr in Richtung 2.40 ein. Der deutlich verschobene Weißpunkt bewirkt einen Drift der Sekundärfarbe Magenta in Richtung Rot, wie man auf dem CIE Chart sehen kann. Ein weiteres Manko ist aus unserer Sicht, dass der FILMMAKER MODE ab Werk mit gerade einmal 80 Nits zu dunkel abgestimmt ist. Auch wenn man bedenkt, dass der Bildmodus für die Wiedergabe am Abend in einer Licht-kontrollierten Umgebung gedacht ist, muss hier mit der Erhöhung der Hintergrundbeleuchtung gegengesteuert werden.
Farb- und Graustufenmessung innerhalb des Standard-Dynamikumfangs (SDR) vor der Kalibrierung (CalMAN Calibration Software – Portrait Display)
Nach der Kalibrierung des SDR Bildmodus zeigt sich die RGB Balance neutral und schön ausgeglichen. Der vorherige Überschuss an Rot und das Defizit an Blau konnte mühelos behoben werden. Auch der Gamma Verlauf konnte deutlich verbessert werden und zeigt sich nach unseren Anpassungen nun Mustergültig wobei wir an der Stelle schon etwas mehr in die Trickkiste greifen mussten, da die üblichen Regler zur Gamma Korrektur nicht ausgereicht haben. Mit der Hilfe der Schwarzpegel Anpassung war es uns möglich den Gamma Peak bei 5-10 IRE auszugleichen. Der Weißpunkt konnte ebenfalls auf D65 angepasst werden, ebenso wie die zuvor noch schwache Hintergrundbeleuchtung. Auch alle Primär- sowie Sekundärfarben treffen nun deutlich besser die Zielkoordinaten innerhalb des CIE Charts. Der vorherige Drift von Magenta ist ebenfalls nicht mehr vorhanden. Die Post-Calibration Messung ist dank einiger Anpassungen und Korrekturen als sehr gut zu bezeichnen. Dennoch ist es uns ein Rätsel, wieso Samsung hier nicht etwas mehr Arbeit in die Werksabstimmung der TV-Geräte steckt denn schließlich sind die Geräte nicht gerade günstig und Samsung möchte sich mit den Modellen im High-End-Segment platzieren. Unser Sample gehört aufgrund einer Serienstreuung vielleicht zu einem der schlechteren Exemplare.
Farb- und Graustufenmessung innerhalb des Standard-Dynamikumfangs (SDR) nach der Kalibrierung (CalMAN Calibration Software – Portrait Display)
6 Step Near Black (CalMAN Calibration Software – Portrait Display)
Color Luminance (CalMAN Calibration Software – Portrait Display)
Auch wenn der Samsung QN95A nicht die Möglichkeit einer 3D LUT Kalibrierung bietet, wolltet wir überprüfen, wie sich das Gerät im Härtetest abseits der bekannten Messcharts schlägt. Hierfür haben wir wie schon in unserer Review zu dem LG G1 ein Custom Patchset das aus 1.000 Punkte besteht, vermessen und das Ergebnis daraus ist in der nachfolgenden Darstellung zu sehen. Das Resultat ist unter Berücksichtigung mangelnder 3D LUT Kompatibilität im oberen Mittelfeld anzusiedeln. Wie man gut sehen kann, liegen 141 der insgesamt 1.000 Messpunkte über einem Fehlerquotient dE von 2.3. Bleibt abzuwarten bzw. eher zu hoffen, dass auch Samsung eine 3D LUT Option in Kombination mit der Calman Software in Zukunft anbieten wird. Hersteller wie LG als auch Panasonic sind hier bereits seit 2018 als Vorreiter auf dem Gebiet der 3D LUT Kalibrierung unterwegs, da diese im Vergleich zu einer manuellen Kalibrierung das höchste Maß an Genauigkeit als auch Qualität bietet.
Detail Analyse für den Standard-Dynamikumfangs (SDR) nach der Kalibrierung
Da wir bereits mehrfach auf unser Excel Auswertungschart angesprochen worden sind, möchten wir an dieser Stelle gerne auf den Entwickler des „Genius Report“ aufmerksam machen. Dieser ist dem einen oder anderen Leser des AVS Forum unter dem Nickname Anger.miki bekannt. Wir nutzen das komplexe Excel Sheet inzwischen nicht nur für die Detailanalyse innerhalb unserer TV-Reviews, sondern auch zur individuellen Auswertung bei Kundenkalibrierungen. Wer im Übrigen selbst AV-Geräte kalibriert, sei es im Hobby- oder auch im Profi Bereich, kann unter geniusonecal@gmail.com mit dem Entwickler Kontakt aufnehmen und das Excel Sheet zur Auswertung von Kalibrierung auf Basis von ColourSpace erwerben.
Kalibrierung QN95A in HDR10
Für unsere HDR10 Bildmessung haben wir erneut den FILMMAKER MODE als Grundlage gewählt. Die Ergebnisse sind leider nur als mittelmäßig zu bezeichnen und reihen sich qualitativ zu denen für SDR-Bildinhalte ein. Auch hier zeigt die RGB Balance ab dem mittleren Helligkeitsbereich erneut einen zu hohen Anteil der Primärfarbe Rot und ein deutliches Blau-Defizit. Diese Dysbalance konnten wir jedoch bereits durch eine simple Anpassung des Weißpunktes korrigieren, wie auf dem „Post Calibration“ Screenshot zu sehen ist. Was uns wirklich ins Staunen versetzt hat, ist das werkseitige EOTF-Tracking des QN95A. Anders als für den Hersteller aus Korea üblich, ist dieses nämlich nicht deutlich zu Hell abgestimmt, sondern tatsächlich zu dunkel. Für Details nahe Schwarz ist für die Wiedergabe von HDR10 Inhalten insbesondere der Bereich bis 100 Nits ausschlaggebend. Genau in diesem Bereich ist der Samsung jedoch zu dunkel abgestimmt. Auch hier kann man mit den TV internen Einstellungsreglern jedoch entgegenwirken, sodass man einen mustergültigen EOTF-Verlauf erhält.
EOTF Verlauf ab Werk (CalMAN Calibration Software – Portrait Display)
HDR10 vor der Kalibrierung (CalMAN Calibration Software – Portrait Display)
HDR10 nach der Kalibrierung (CalMAN Calibration Software – Portrait Display)
ColorMatch HDR Messung nach der Kalibrierung (CalMAN Calibration Software – Portrait Display)
Die ColorMatch HDR Farbpalette ergibt mit einem durchschnittlichen Fehlerquotienten dE von 2.3 ein solides Ergebnis ab. Der höchste Fehler liegt bei 4.3 und liegt somit nur knapp über dem Richtwert von dE 3.0. Die Maximalhelligkeit unseres Test Samples lag bei ~1.460 Nits und bietet somit beste Voraussetzungen für einen erstaunlichen HDR Effekt. Die Farbraumabdeckung für DCI-P3 liegt bei 96% während der BT.2020 Farbraum mit 74% abgedeckt wird.
Bildeindruck NEO QLED QN95A
Bevor wir auf die allgemeine Bildqualität des Gerätes eingehen werden, möchten wir zunächst einen kleinen Exkurs in Sachen LED Technik machen (Wer darauf keine Lust hat, überspringt bitte diesen und den nächsten Absatz). Bei TV-Geräten mit Mini-LED Technik handelt es sich um eine Weiterentwicklung der herkömmlichen LCD-Hintergrundbeleuchtung und steht aktuell für die modernste LED-Backlight-Technik am Markt für Konsumenten-Geräte. Bis vor einigen Jahren nutzten LCD-Fernseher noch CCFL-Hintergrundbeleuchtungen (Kaltkathoden-Fluoreszenzlampen) bis sie anschließend von LCD-Fernseher mit LED-Hintergrundbeleuchtung ersetzt worden sind. Im Vergleich zu CCFL Beleuchtung bieten LEDs den Vorteil, dass sie eine höhere Lebensdauer aufweisen, sich besser dimmen lassen und darüber hinaus auch reaktionsschneller sind. Egal welche Hintergrundbeleuchtung zum Einsatz kommt, ist diese für jeden LCD-TV zwingend notwendig. Ohne diese könnte man Fernsehen bei Umgebungslicht oder gar die Wiedergabe von HDR Bildhinhalten vergessen. Mini-LEDs sind eine Weiterentwicklung der herkömmlichen LED’s. Aufgrund ihrer geringeren Größe daher „Mini-LED“, lassen sich deutlich mehr Leuchtdioden in einem Fernseher verbauen und somit automatisch mehr Dimming-Zonen. Dadurch lässt sich die Hintergrundbeleuchtung deutlich präziser Ansteuern und sorgt somit für eine bessere Ausleuchtung des Panels. Meist werden mehrere Mini-LEDs innerhalb einer Dimming-Zone zusammengefasst.
Mini-LEDs zeichnen sich besonders darin aus, dass sie äußerst lichtstark und schlank in ihrer Bauform sind. Kommen sie in Panels mit Direct-LED-Hintergrundbeleuchtung samt Local Dimming zum Einsatz, garantieren sie besonders hohe Kontraste und ebenso gute Schwarzwerte. Dennoch ist hier Vorsicht geboten bei den teils verwirrenden Begrifflichkeiten der verbauten Technik. Mini-LEDs dürfen nicht mit Micro-LED verwechselt werden. Mini-LED-TV’s besitzen kein Display mit selbstleuchtenden Pixeln wie man es von OLED-TV’s kennt. Micro-LED trägt einen ähnlichen Namen wie Mini-LED, bezeichnet jedoch eine neue Display-Technologie. Micro-LED steht für winzige selbstleuchtende Pixel und sind daher mehr mit OLED- als mit LCD-Geräten vergleichbar.
Größenunterschied zwischen Standard LED, Mini-LED und Micro-LED
Insgesamt ist die Bildqualität des Samsung QN95A nach der Kalibrierung deutlich besser als bei allen bisherigen QLED-TVs, die wir gesehen haben. Herkömmliche Farben als auch Hauttöne wirken sehr natürlich und werden akkurat dargestellt. Das Bild wirkt dank 792 Dimming Zonen deutlich brillanter und Samsungs Local-Dimming-Algorhitmus arbeitet erstaunlich präzise und zeigt somit deutlich die Vorteile, die der Mini-LED Hintergrund zugrunde liegen. Insbesondere in hellen Räumen kann sich der QLED QN95A von der Konkurrenz deutlich absetzen, da er neben einem hervoragenden Schwarzwert auch eine sehr gute Entspiegelung (Ultra Black) mit sich bringt. Verglichen mit der Entspiegelung des 2020er Q90T bzw. Q95T, reflektiert der QN95A ein klein wenig mehr, was in Summe jedoch immer noch deutlich weniger ist als bei denen anderer TV-Geräte. Im Vergleich zu älteren QLED Modellen bietet die neue Technik eine deutlich bessere Unterdrückung von Blooming Effekten, jedoch wird sich dies auf Kosten von Schattendetails erkämpft. Dennoch waren wir beim Sichten einiger unserer Near Black Referenz Szenen, wie z.B. in Skyfall, Casion Royal oder Gravity erstaunt, wie sauber und präzise das Local Dimming arbeitet. Die einzelnen Mini-LEDs werden so schnell angesprochen, dass selbst bei schnellen Szenenwechseln aktive Untertitel nahezu ohne Blooming dargestellt werden. Zwar gibt es einige Szenen, mit denen man den Effekt provozieren kann, jedoch ist er selbst dann nicht sonderlich stark ausgeprägt.
Das Herzstück des Samsung QN95A ist der Neo Quantum Prozessor 4K
Wenn man im Film als auch im FILMMAKER MODE alle Einstellung zur Zwischenbildberechnung deaktiviert, kann der QN95A Filminhalte nativ mit 24 Bildern pro Sekunde ohne dem typischen stottern wiedergeben. Demzufolge ist es nicht notwendig und sogar eher kontraproduktiv sollte man die „LED Clear Motion“ Funktion nutzen, da diese beim genauen Betrachten das Bild zu sehr zum Flackern bringt. Wer viele europäische TV-Inhalte konsumiert, wird zudem feststellen, dass Samsungs Scanning der Hintergrundbeleuchtung immer aktiviert ist. Dies wird besonders dann deutlich, wenn man die Zwischenbildberechnung verwendet. Der SOE (Soap Opera Effect) macht sich bei Inhalten in 50 Hz dann deutlich bemerkbar, selbst wenn man die Judder-Reduzierung auf 0 stellt. Es ist möglich, dass Samsung hiermit auf das Problem mit den 50 Hz Frame Skip reagiert, das noch einige Modelle aus dem Vorjahr 2020 betroffen hat.
Der „Neo Quantum Prozessor 4K“ kann Full HD Inhalte sehr gut hochskalieren. Da man für SDR Programminhalte den Overscan jedoch nicht deaktivieren kann, wirkt das Bild aufgrund des leichten Zooms teilweise etwas softer verglichen zu den Flagschiff-Modellen anderer TV Hersteller. Wer möchte, kann unter der Verwendung der Rauschunterdrückung Banding-Artefakte in minderwertigen Content ein Stück weit entgegenwirken. Anders als beispielsweise Sony oder LG wo man verschieden Stufen der Einstellung wählen kann, hat man bei Samsung lediglich die Möglichkeit zwischen „Auto“ und „Aus“ zu wählen. Beachtet jedoch, dass die Reduktion von möglichen Banding-Artefakten auf Kosten feiner Details geht, daher sollten Bildpuristen hierauf verzichten.
Gute Ausleuchtung und wenig DSE (Dirty Screen Effect)
Einstellung zur Verbesserung von Bading Artefakten
Unser Review Sample überzeugte mit einer guten Ausleuchtung und wir konnten darüber hinaus beim Betrachten von verschiedenen Graufstufen 10 – 100 IRE nur wenig bis gar kein DSE (Dirty Screen Effect) ausmachen.
Für eine mehr als überzeugende HDR10 Präsentation sorgen unter anderem die sagenhaften 1.460 Nits, die wir in innerhalb eines 10% Windows gemessen haben. Der QN95A kann die enorme Helligkeit für ca. 30 Sekunden halten ehe das Panel anfängt die Helligkeit zu drosseln. Spitzenlichter werden somit strahlend Hell wiedergegeben und garantieren ein grandioses HDR-Erlebnis. Die Mini-LED Technik trägt auch in diesem Punkt stark zu einer gelungen HDR Präsentation bei. Obwohl sich der TV nach der Kalibrierung laut Messung an den ST.2084-PQ-Verlauf hält, verwendet der TV eine Art von dynamischen Tone Mapping, das man nicht deaktivieren kann. Dies führt dazu, dass HDR Inhalte heller dargestellt werden als es das Referenzmaterial hergibt – selbst dann, wenn man die Einstellung für das Local Dimming auf die präzisere Einstellung „Hoch“ setzt. Anders als bei OLED Geräten greift der ABL (Automatic Brightness Limiter) nicht in das Bildprocessing ein, was demzufolge keinen Helligkeitsverlust bei vollflächigen Bildinhalten zur Folge hat. Der QN95A adaptiert seine interne Tone-Mapping-Kurve nicht auf Max CLL-Metdaten, kann jedoch aufgrund seiner hohen Helligkeitsreserven HDR Inhalte die mit bis zu 4.000 Nits gemastert worden sind sauber und detailliert darstellen. Hier bleibt der WOW-Effekt sicherlich nicht aus. Wie bereits bei Samsung Geräten aus den Vorjahren, kann es beim QN95A vorkommen, dass es im Content rund um sehr helle HDR-Elemente, zu Posterisations-Artefakten kommen kann. Diesen Effekt kann man beheben, indem man den Farbraum von „Auto“ auf „Native“ stellt, jedoch werden die Farben dann nicht mehr akkurat dargestellt.
Die Spektral Power Messung zeigt schön, dass es sich um einen Quantum Dot TV handelt
Der Betrachtungswinkel des Samsung QN95A steht dank der Subpixel Rendering Technik von Samsung denen von OLED Geräten in nichts nach. Leider bewirkt genau diese Technik, dass man aus nächster Nähe ein sehr feines Rasternetz erkennen kann. Wir können jedoch bestätigen, dass man bei einem gewöhnlichen Sitzabstand dieses Raster mit bloßem Auge nicht mehr wahrnehmen kann.
Aus nächster Nähe ist ein Moskitonetz ähnliches Raster zu erkennen
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Gaming
Der QN95A bietet viele Features, die das Gerät insbesondere für Gamer interessant machen dürfte. Neben VRR (Variable Refresh Rate) inklusive Freesync Premium Pro und ALLM (Auto Low Latency Mode) unterstützen alle vier HDMI 2.1 Eingänge die volle Bandbreite von 40 Gbps und eine Auflösung bis zu 4K@120Hz bei 10-bit 4:4:4 Chroma. Im Game Modus messen wir bei einer Auflösung von 3840×2160@60Hz einen Input Lag von gerade einmal 10ms während bei 1920×1080@120Hz der Input Lag weiter sinkt und es lediglich zu einer Verzögerung von 5ms kommt. Insbesondere für FPS (First Person Shooter) ist dies von Vorteil. Für PC-Gamer gibt es zudem die Option auf ein extra breites Panorama-Bild im Ultrawidescreen Format (48:9) zu wechseln. Diese Option steht jedoch nur bei PC-Games zur Verfügung. Samsung bietet darüber hinaus die Möglichkeit auch im Game Mode zusätzliche Zwischenbildberechnungen hinzuzuschalten. So bevorzugen es einige Gamer „Game Motion Plus“ zu aktivieren, was die Wiedergabe von 30 fps Games verbessern kann, ohne den Input Lag nennenswert zu erhöhen. Jedoch werden durch die Zwischenbildberechnung einige Bildartefakte erzeugt, sodass man abwägen muss, ob es einem das wert ist. Zudem gibt es eine neue Menüleiste die sogenannte Game-Bar. Sofern man sich im Game Modus befindet, kann man durch längeres Drücken der Play/Pause Taste die Game-Bar einblenden. Auf der linken Seite liefert die neue Menüleiste nützliche Infos über den Input Lag und die Bildrate, während auf der rechten Seite zügig und unkompliziert weitere Bildeinstellungen vorgenommen werden können.
Input Lag bei 2160p@60Hz
Input Lag bei 1080p@120Hz
Neue Gaming Bar Anzeige
Soundqualität
Wenn man die besonders flache Bauform des Samsung QN95A berücksichtigt, waren wir von der Klangqualität durchaus positiv überrascht. Mit speziellen Up-Firing- und Down-Firing-Lautsprechern zieht es einen mit seinem atmosphärischen 3D-Sound direkt ins Geschehen hinein. Die Performance reicht für den Alltags- und Familienbetrieb mehr als aus. Wer das ganze noch aufwerten möchte, kann dies mit Hilfe einer Samsung Soundbars tun. So ist es dank Q-Symphony möglich auf einzigartige Weise die Lautsprecher des TVs und der Soundbar in Einklang zu bringen und damit einen besseren Surround-Effekt zu erzeugen ohne auf die internen TV-Lautsprecher verzichten zu müssen. Das diese Teamarbeit durchaus überzeugen kann, haben wir in unserer Review des Samsung Q950T aus dem Jahr 2020 getestet und nachweisen können. Die Ergänzung der erhöhten Lautsprecher
Testfazit Samsung NEO QLED QN95A:
Mit dem NEO QLED QN95A gelingt Samsung dank Mini-LED Technik ein weiterer großen Wurf und führt die Entwicklung der LCD-Technik konsequent fort. Der QN95A überzeugt in besonders hellen Räumen dank seiner großen Helligkeitsreserven und guter Display-Entspiegelung. Die Mini-LEDs können zudem ihre Stärken insbesondere bei der Wiedergabe von HDR Inhalten dank eines enormen Kontrast- und Dynamikumfangs optimal ausspielen. Die erstklassigen Gaming-Eigenschaften mit 4K@120Hz, VRR und dem bestmöglichen Input-Lag runden zudem den positiven Gesamteindruck ab und machen den Samsung QN95A damit zu einer unserer Top-Empfehlungen!
Im Vergleich zum Vorjahres-Top-Modell Q95T (4K Auflösung) hat Samsung wirklich einen weiteren, großen Schritt nach vorne gemacht. Wir sind fast schon etwas beruhigt, dass sich hinter dem Mini-LED-Backlight nicht nur ein „Marketing-Claim“, sondern eine messbare, technische Weiterentwicklung der LCD/QLED-Technologie steckt.
Sicher gibt es nach wie vor Optimierungspotenzial, allen voran bei der Werkskalibrierung der Geräte, jedoch kann man diesen Umstand mittels Kalibrierung beheben und erhält ein mehr als überzeugendes TV-Gerät mit neuster Technologie. Weiterhin hoffen wir in Zukunft auf eine baldige Dolby Vision Unterstützung, ggf. auch einen DTS-Decoder, denn darauf muss man nach wie vor bei Samsung verzichten.
Pro + Sehr gute Bildqualität + Hohe Bildhelligkeit + Top Schwarzwert + Klasse Entspiegelung + Hervorragendes Local Dimming + Guter Klang + 4x HDMI 2.1 mit eARC, VRR & ALLM + Sehr geringer Input Lag + Geringe Bautiefe + One Connect Box Slim mit schickem Design
Contra –Kein Dolby Vision – Kein DTS –Hoher Stromverbrauch
Messungen
SDR
Schwarzwert
0,0003 Nits
Spitzenhelligkeit
617 Nits (2% Fenster)
Kontrast
328.059 : 1
HDR
Schwarzwert
0,0008 Nits
Spitzenhelligkeit
1.458 Nits
Kontrast
Infinite
DCI-P3 Farbraum
96%
BT.2020 Farbraum
74%
Input Lag (Game Mode)
SDR 1080p@60Hz
10,1 ms
SDR 1080p@120Hz
5,1 ms
Spezifikationen
TV Größen
55 / 65 / 75 / 85 Zoll
Design
Neo Slim
Display Technik
QLED (Mini-LED / LCD, VA) 100/120 Hz
Auflösung
UltraHD 4K (3.840 x 2.160)
HDR Formate
HDR10, HDR10+, HLG
Video Prozessor
Neo Quantum Processor 4K
Besonderheiten
CEC, eARC, ALLM, VRR, 4K@120fps
Audio
4.2.2 mit 70W
TV OS
Tizen OS
HDMI Standard
2.1 CEC, eARC, ALLM, VRR, 4K@120fps
Energieeffizienzklasse
G
Energieverbrauch
140 W
Eingänge
3x USB 2.0, 1x Ethernet, 1x CI+
Audioausgang
1x optisch, 1x HDMI eARC (HDMI 2)
Video Codecs
MPEG4, HEVC, VP9, AV1
Tuner
Twin Triple Tuner (2x DVB-T2/-C/-S2)
WiFi
802.11 ac
Bluetooth
v4.2
Medienwiedergabe
USB, WiFi Direct, AppCast, AirPlay2
DLNA Heimnetz
Client
Sprachsteuerung
Bixbi, Amazon Alexa, Google Assistant
Abmessung mit Standfuß (BxHxT)
1227,4 x 768,0 x 235,2 mm
Abmessung ohne Standfuß (BxHxT)
1227,4 x 706,2 x 25,9 mm
Gewicht
16,8 kg (ohne Standfuß) / 21 kg (mit Standfuß)
Lieferumfang
Smart Control, One Connect Box, Anleitung
Optimale Bildeinstellungen
Mit der korrekten Vorauswahl des Bildmodus kann bereits ein sehr gutes Bild auf dem QN95A erzeugt werden. Daher empfehlen wir für eine neutrale Wiedergabe von SDR als auch HDR Material den FILMMAKER MODE. Sollte der TV in einem von Licht durchfluteten Raum stehen, so bietet sich alternativ noch der FILMMAKER MODE mit angepasster Helligkeit an.
Zuletzt aktualisiert am 1. November 2026 um 13:05 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 1. November 2026 um 13:05 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Amazon verteilt seine neue Oberfläche für die Fire TV nun an weiteren Geräten. Außerdem rollt man Amazon Kids für den Fire TV Stick der 2. Generation aus.
Die neue Fire-TV-Benutzeroberfläche erreicht nun zudem auch die Fire TV Stick (2. Generation), Fire-TV-Smart-TVs und die Fire-TV-Soundbars. Die Verteilung habe laut Amazon bereits begonnen. Andere Geräte hat man ja bereits versorgt: Im Dezember des vergangenen Jahres hatten Fire TV Stick (3. Generation) und Fire TV Stick Lite das Update erhalten. Im März folgten Fire TV Stick 4K, Fire TV Cube und Fire TV (3. Generation).
Die neue Version umfasst Profile, eine vereinfachte Menüleiste und die Möglichkeit, Lieblings-Apps direkt an das Menüband anzupinnen. Wer in der Menüleiste über das App-Symbol von kompatiblen Apps scrollt, erhält zudem eine Vorschau auf den App-Inhalt und kann direkt die Wiedergabe starten – ohne die App zu öffnen. Kategorien wie Filme, Serien oder Kinder und Familie sowie weitere Filteroptionen stehen für das Suchen und Entdecken von Inhalten zur Verfügung.
Amazon Kids soll es Eltern leichter machen.
Nach dem Launch auf Fire TV Stick Lite, Fire TV Stick (3. Generation), Fire TV Stick 4K und Fire TV (3. Generation) rollen Amazon Kids und Amazon Kids+ nun auch auf Fire TV Stick (2. Generation) aus.Mit Amazon Kids behalten Eltern mit einer Kindersicherung die Kontrolle über die Inhalte, die ihre Kinder sehen. Die neue Fire-TV-Oberfläche ermöglicht es Eltern, mit Amazon Kids individuelle Profile für Kinder einzurichten oder bereits bestehende Amazon-Kids-Profile auf Fire TV zu nutzen.
Amazon stellt wieder mehr Einheitlichkeit her
Durch die breitere Verteilung der neuen Fire-TV-Oberfläche und von Amazon Kids herrscht wieder mehr Kohärenz im Produktangebot. Aber auch Kids wird sicher bei Familien gut ankommen. Es lassen sich da Profil-Einstellungen individuell für jedes Kind festlegen – einschließlich anpassbarer Zeitlimits, eines Altersfilters sowie Einstellungen für Wochentage und Wochenende. Zusätzlich können Eltern auf ihrem Smartphone oder Computer über einen Web-Browser auf das Eltern-Dashboard zugreifen, um Aktivitätsberichte über die Inhalte einzusehen, die ihre Kinder in Amazon Kids nutzen, oder die Profileinstellungen ihres Kindes anzupassen.
OLED-TVs sind mittlerweile erschwinglich geworden und sogar oft günstiger als High-End-LCD-TVs. Entsprechend geht LG Electronics davon aus, dass 2021 das bisher mit Abstand beste Jahr für OLED-Fernseher werden dürfte.
So rechnet LG damit, dass die Auslieferungsmengen der OLED-TVs 2021 um 80 % ansteigen dürften. LG begründet diese Prognosen mit Aussagen der Marktforscher von Trendforce und Omdia. Analysten beider Unternehmen hatten für 2021 Rekordabsätze für OLED-TVs prophezeit. Auf uns wirkt das nachvollziehbar.
So konnte man zwar die Bildqualität der LCD-Konkurrenten in diesem Jahr dank Mini-LED-Hintergrundbeleuchtungen steigern, auch das ist aber am Ende eine Zwischenlösung. Denn es gibt dennoch Dimming-Zonen. Die Anzahl kann zwar stark erhöht werden, Effekte wie Halos oder Blooming reduzieren sich dadurch aber nur – sie bleiben als Problem bestehen. Bei Geräten mit selbstleuchtenden Pixeln, wie eben OLED-TVs, bleiben diese Störungen aus. Zudem sind OLEDs augenfreundlicher, wie jüngst Studien untermauert haben.
LGs QNED nutzt etwa Mini-LED-Technik
Doch LCDs sind immer noch in zwei Faktoren den OLEDs überlegen: Zum einen gibt es keine Probleme mit Einbrennen. Zum anderen erreichen die LCDs eine deutlich höhere, maximale Leuchtkraft, wovon die HDR-Wiedergabe profitiert. Trendforce nimmt dennoch an, dass die „exzellente Bildqualität“ der OLED-TVs 2021 mehr Kunden überzeugen dürfte als je zuvor.
OLED: Preis-Leistungs-Verhältnis lockt Kunden an
Dazu gesellen sich eben die in den letzten Jahren stark gesunkenen Preise für OLED-TVs, die teilweise unter Mini-LED-LCDs liegen. Dabei regen sowohl die Next-Generation-Konsolen, PS5 und Xbox Series X|S, als auch anstehende Sporteignisse wie die Olympischen spiele in Tokyo Zuschauer an, in diesem Jahr ein TV-Upgrade vorzunehmen.
Wunderschön und unbezahlbar. Samsungs Micro LED TV mit Infinity Design
Einen Nachfolger gibt es natürlich bereits: Langfristig wird Micro LED sicherlich sowohl OLED als auch LCD ablösen. Noch sind entsprechende TV-Geräte aber sehr teuer, sodass dies noch einige Jahre benötigen wird.