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Panasonic UB9000P1K: High-End 4K Blu-ray Player erhält Hardware-Upgrade

Mit dem Panasonic UB9000P1K gibt es nach langer Zeit wieder mal einen neuen 4K Blu-ray Player von Panasonic. Leider handelt es sich hierbei lediglich um ein notgedrungenes Hardware-Upgrade zum bereits erhältlichen UB9000.

Der Panasonic UB9004 gehört zu den besten 4K Blu-ray Playern am Markt. Im Nischen-Segment hat Panasonic sich den Löwenanteil am Markt gesichert und bietet eigentlich 4K Blu-ray Player in jeder Preiskategorie an. Hinter dem UB9000P1K, wie er wohl zur Markteinführung in den USA heißen wird, versteckt sich ein UB9000 (UB9004 in Deutschland) mit aktualisierter DAC-Sektion. Die bislang verbauten 2-Kanal Digital-Analog-Converter von AKM gibt es leider nicht mehr. Die Produktionslinie ist einem verheerenden Feuer beim Chiphersteller zum Opfer gefallen. Panasonic hat sich nun einen 2-Kanal DAC vom Mitbewerber ESS organisiert und die Hardware daraufhin angepasst. Ansonsten gibt es eigentlich keine Änderungen oder zusätzliche Features im Vergleich zum UB9000 (UB9004).

UB9000P1K mit „leicht besserem Signal-Rausch-Verhältnis“

Die Verpackung des UB9000P1K spendiert von Robert Zohn
Die Verpackung des UB9000P1K spendiert von Robert Zohn

Erstmals berichtet hatte der „Home Entertainment Guru“ Robert Zohn von Value Electronics. Er konnte das Produkt bereits testen und berichtet über ein leicht besseres „Signal-Rausch-Verhältnis“ im Vergleich zum Vorgänger mit AKM DAC. Er sagt jedoch im gleichen Zug, dass die Unterschiede bei der Wiedergabe von CDs nicht einfach auszumachen sind/waren. Somit dürfte ein Nutzer, der keinen direkten Vergleich antreten kann, sondern direkt auf einen lieferbaren UB9004 oder den Nachfolger (deutsche Bezeichnung noch nicht vorhanden), keinen Nachteil/Vorteil ausmachen können.

Auch andere Hersteller wechseln zu ESS

Panasonic ist übrigens nicht der einzige Hersteller, der von AKM zu ESS (oder anderen Herstellern) abgewandert ist. Nach dem Feuer sollte die Produktion eigentlich innerhalb weniger Monate wieder anlaufen. Derzeit spekulieren die belieferten Unternehmen jedoch eher von einer geregelten Produktion ab Mitte 2022.

Danke an Lordberti für den Hinweis!

Microsoft Xbox: Cloud-Gaming-App für Smart TVs plus eigener Streaming-Stick geplant

Microsoft hat große Pläne für die Xbox-Marke: Neben Gaming-Apps für Smart TVs ist auch ein eigener Streaming-Stick angedacht.

Man sieht: Microsoft denkt da bereits über seine Konsolen oder gar den PC als Gaming-Plattformen hinaus. So haben der Leiter der Xbox-Sparte, Phil Spencer, und Satya Nadella, der Geschäftsführer von Microsoft in einem Interview ausführlich über ihre Gaming-Pläne gesprochen. Allerdings betont man auch, dass es immer einen Platz für traditionelle Konsolen und den PC geben werde. Doch Cloud-Gaming sei eine schöne Ergänzung.

Als Zentrum sieht man natürlich den Xbox Game Pass, die Spiele-Flatrate des Unternehmens. Sie sei laut Spencer udn Nadella der Schlüssel, um über reine Hardware Menschen zu erreichen und für das Spielen zu begeistern. In Kombination mit dem Cloud-Gaming ergeben sich da neue Möglichkeiten, die nur Microsoft dank Azure und seiner starken Xbox-Marke so verwirklichen könne.

Beispielsweise arbeite man aktuell weltweit mit TV-Herstellern, um die Xbox-Erfahrung per App direkt auf Smart TVs zu schieben. Dann werde die einzige, zusätzliche Hardware, die abseits des Fernsehers notwendig sein werde, nur noch ein Controller sein. Parallel wolle man Xbox All Access auf weitere Länder erweitern: Dabei können Kunden eine Xbox Series X|S quasi in Raten abbezahlen und auch den Game Pass dazu buchen. So hält sich die Zahlung, die direkt zu Anfang fällig wird, in Grenzen.

Xbox: Eigener Streaming-Stick ist geplant

Außerdem werkele man bereits an einem eigenen Streaming-Gerät für das Cloud-Gaming. Der könnte dann jeden Fernseher für das Xbox-Gaming nachrüsten. Zusätzlich: Innerhalb der nächsten Wochen wolle man das Cloud-Gaming auch über den Browser anbieten – für alle Abonnenten des Xbox Game Pass Ultimate. Auch über die Xbox-App für den PC werde dies bald möglich sein.

Sogar auf den Xbox-Konsolen selbst solle das Cloud-Gaming bald zur Verfügung stehen. Falls ihr euch fragt, wozu das gut sein soll, wenn man eine Konsole bereits vor der Nase stehen hat: Hier will Microsoft das Cloud-Gaming einbinden, damit ihr z. B. ein Spiel vor dem Kauf schnell mal kurz über die Cloud anspielen könnt. Das sind natürlich spannende Ideen, deren Umsetzung wir verfolgen werden.

Paramount+ startet werbefinanzierten Tarif ohne 4K

Der Streaming-Anbieter Paramount+ führt ab sofort auch eine werbefinanzierte Stufe ein. Jene verzichtet allerdings auf 4K und HDR.

Eine komplette Werbefinanzierung ist hier allerdings nicht gegeben. Es muss also weiterhin eine monatliche Gebühr entrichtet werden – jene ist aber deutlich geringer als beim regulären Tarif. Das neue Angebot bezeichnet man als „Essential“-Stufe. Sie kostet monatlich 4,99 US-Dollar. Die bisherige Stufe nennt man fortan „Premium“. Sie kostet 9,99 US-Dollar im Monat.

Nur der Premium-Tarif beinhaltet zudem lokale CBS-Programme im Live-Zugriff sowie die Möglichkeit Inhalte herunterzuladen, um sie sich offline anzusehen. Ansonsten ist aber eben die Werbung der wichtigste Unterschied – und das Fehlen von 4K und HDR. In Deutschland nutzt uns das aktuell aber ohnehin alles aktuell noch nicht: Paramount+ ist bei uns noch nicht gestartet und es gibt bisher auch keine konkreten Pläne.

Paramount+ erhält eine neue Essential-Stufe
Paramount+ erhält eine neue Essential-Stufe

So lizenziert Paramount bei uns die Inhalte weiterhin an unterschiedliche Partner. Beispielsweise laufen die Eigenproduktionen „Star Trek: Lower Decks“ und „Star Trek: Picard“ bei Amazon Prime Video, während sich Netflix die Rechte an „Star Trek: Discovery“ und auch „Spobgebob: Eine schwammtastische Rettung“ gesichert hat.

Paramount+ eifert HBO Max und Co. nach

Im Wesentlichen eifert Paramount+ nun HBO Max nach. Auch das Streaming-Angebot von Warner Bros. verfügt mittlerweile über eine vergünstigte Stufe mit Werbung. Dort fehlen z. B. die aktuellen Kinofilme, welche in den USA parallel zum Kinostart auch beim Streaming-Anbieter landen. Generell hat Paramount im Übrigen noch einen weiten Weg vor sich: Im Vergleich zu Disney+ und HBO Max ist das Portfolio noch ausbaufähig. Außerdem bietet man in einigen Regionen, etwa Skandinavien, noch kein 4K-Streaming an – auch nicht auf der Premium-Stufe.

Doppelt 4K: Asus ZenBook Pro Duo 15 OLED startet durch

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Asus will es offenbar wissen: Mit dem ZenBook Pro Duo 15 OLED veröffentlicht man ein Notebook mit gleich zwei 4K-Displays.

So bietet das Asus ZenBook Pro Duo 15 OLED, welches erstmals im Januar 2021 anlässlich der digitalen CES vorgestellt worden ist, einerseits ein reguläres Haupt-Display mit 15,6 Zoll Diagonale, OLED-Panel und 4K-Auflösung. Direkt über der Tastatur sitzt aber ein zweiter Bildschirm mit 14 Zoll Diagonale – ebenfalls mit 4K-Auflösung. Das Zweit-Display soll bei der Bedienung aushelfen und wird von Asus auch als ScreenPad Plus betitelt. Im Inneren des Notebooks findet ihr wiederum unter anderem Intel Core i9 der 11. Generation, bis zu 32 GByte RAM und 1 TByte SSD-Speicherplatz.

Für ausreichend GPU-Power setzt Asus die Nvidia GeForce RTX 3070 als Grafiklösung ein. Ebenfalls wirbt man damit, dass der Hauptbildschirm Pantone-validiert sei, um höchste Ansprüche an die Farbgenauigkeit zu erfüllen. Zum Zweit-Display ergänzt man, dass es sich zum besseren Arbeiten und für optimale Lesbarkeit beim Öffnen des Laptops automatisch um 9,5 Grad neige.

Asus neues Zenbook mit zwei 4K-Display hat einen stolzen Preis.
Asus neues ZenBook mit zwei 4K-Display hat einen stolzen Preis.

Damit die Produktivität steit, nutzt man die ScreenXpert-2-Software für das ScreenPad Plus, um Arbeitsabläufe zu optimieren. Das Asus Control Panel sei wiederum kompatibel mit Adobe Photoshop, Lightroom Classic, Premiere Pro sowie After Effects. Schnittstellen? Da sind seitens des Herstellers unter anderem zweimal Thunderbolt 3 via USB-Typ-C für das ZenBook Pro Duo 15 OLED genannt.

Asus ZenBook Pro Duo 15 OLED (UX582) trägt einen stolzen Preis

Wer all jene Daten attraktiv findet, sollte im Geldbeutel aufräumen: Denn das neue ZenBook Pro Duo 15 OLED (UX582) kostet in Deutschland nämlich stolze 3.999 Euro und sticht damit manchen Gaming-PC aus dem High-End-Segment aus. Zunächst wird das Notebook exklusiv bei Cyberport verfügbar sein.

Sport-Streaming: Bereits jeder Fünfte verfolgt so Live-Sportereignisse

Das Streaming von Live-Sport-Ereignissen wird immer beliebter. Bereits jeder Fünfte in Deutschland verfolgt auf diese Weise Übertragungen.

Wer sich nun fragt, welche Geräte da bevorzugt zum Anschauen genutzt werden: Das sind immer noch die Fernseher. So hat die Deutsche TV-Plattform in einer Studie ermittelt, dass beispielsweise 92 % der Befragten, welche grundsätzlich zuschauen wollen, die Spiele der UEFA Euro 2020 am Fernseher verfolgen möchten. Hingegen spielt Public Viewing aktuell keine so große Rolle mehr, dem wollen sich gerade einmal 3 % hingeben. Das ist natürlich der Pandemie geschuldet.

Im Zuge der Umfrage kristallisierte sich auch heraus, dass immerhin knapp 18 % in der Gruppe der 30-39-jährigen die Spiele der EM auf dem PC oder Notebook ansehen möchten. Beamer sind dagegen eher eine Nische – nur 9 % aus dieser Altersgruppe wollen Projektoren verwenden. Nicht jeder interessiert sich jedoch für Fußball: 28 % der befragten Männer und 46 % der befragten Frauen wollen die Fußball-EM ignorieren.

Der Fernseher bleibt das wichtigste Gerät zum Ansehen von Sport.
Der Fernseher bleibt das wichtigste Gerät zum Ansehen von Sport.

Betrachtet man die Gesamtheit der Befragten, welche die EM ansehen möchten, dann wollen 5 % gar an Smartphone oder Tablet dranbleiben. Auch an den kompakten Bildschirmen wollen einige Menschen den Livesport also verfolgen. Zu beachten ist, dass die Ergebnisse der Befragung mit etwas Vorsicht zu genießen sind. Befragt wurden jedenfalls 1.000 Männer und Frauen im Alter von 18-74 Jahren in der Bundesrepublik Deutschland.

Streaming-Anbieter freuen sich über wachsende Akzeptanz

Auch wenn die Bedeutung des Streaming für den Empfang von Sportereignissen wächst, so dominiert immer noch der Empfang über eher „klassische Empfangsmethoden“ wie Kabel, Satellit, DVB-T2 oder auch IPTV.

Streaming erhält eine wachsende Rolle.
Streaming erhält eine wachsende Rolle.

Wie steht es denn bei euch? Verfolgt ihr Sport am liebsten am Fernseher? Und nutzt ihr dafür Apps oder dann doch eher Pay-TV via Kabel, Satellit und Co.?

Google Stadia ab 23. Juni endlich für Geräte mit Google TV und Android TV

Google Stadia wird am 23. Juni endlich für Android TV sowie Geräte mit der Oberfläche Google TV nachgereicht. Das Cloud-Gaming könnte dadurch breiter adoptiert werden.

So hat es sicherlich nicht nur uns arg gewundert, dass Google seinen neuen Chromecast mit Google TV überhaupt ohne Unterstützung für Stadia auf den Markt gebracht hatte. Schließlich führte man sein Cloud-Gaming-Angebot mit Bundles mit dem Chromecast Ultra ein. Und auch sonst ließ man da bisher viele Geräte außen vor, die eigentlich prädestiniert für die Stadia-Erfahrung schienen.

Das soll sich nun ändern. Die Frage ist, ob das noch rechtzeitig kommt: Google Stadia weist aktuell Gerüchten zufolge eine extrem niedrige Adoptionsrate auf und bleibt weit hinter den Erwartungen zurück. Das sei dann auch der Grund, aus dem Google regelmäßig Stadia-Controller verschenke bzw. kostenlos zu Spielen dazugebe, um überhaupt Nutzer ranzukriegen.

Der neue Google Chromecast mit Google TV ist da
Der neue Google Chromecast mit Google TV bietet bald auch Stadia

Zunächst erreicht Google Stadia jedoch noch nicht alle Geräte mit Android bzw. Google TV, sondern nur ausgewählte Hardware. Modelle, die nicht offiziell unterstützt würden, könnten laut Google jedoch nach einem Opt-In immerhin experimentell auf Stadia zugreifen. Da könne es dann aber eben noch zu Fehlern kommen.

Diese Geräte sind ab dem 23. Juni 2021 zu Google Stadia kompatibel

Ihr müsst Google Stadia im Übrigen nicht mit dem offiziellen Stadia Controller nutzen, sondern könnt auch andere Bluetooth-Controller verwenden. Allerdings seien mit dem offiziellen Controller geringe Latenzen möglich. Ihr solltet die App für Stadia ab dem 23. Juni 2021 über den Play Store an Geräten mit Android TV und Google TV finden.

Folgende Geräte werden ab dem Stichtag offiziell unterstützt:

  • Chromecast mit Google TV
  • Hisense Android Smart TVs (U7G, U8G, U9G)
  • Nvidia Shield TV
  • Nvidia Shield TV Pro
  • Onn FHD Streaming Stick und UHD Streaming Device
  • Philips 8215, 8505 und OLED 935/805 Series Android TVs
  • Xiaomi MIBOX3 und MIBOX4

Samsung Neo QLED erhalten Zertifizierung für Spatial Audio

Samsung hat sich für seine Neo QLED eine Zertifizierung gesichert. Jene bescheinigt den TVs ausreichende Fähigkeiten für Spatial Audio.

Erhalten haben die Neo QLED aus dem Jahr 2021 diese Zertifizierung vom Verband Deutscher Elektrotechniker (VDE). Ob ihr darauf viel geben solltet, ist natürlich eine andere Frage. Hersteller werben gerne mit derlei Zertifizierungen und Verbände wiederum verteilen sie auch gerne, um sich selbst in den Vordergrund zu rücken – und andere Unternehmen zu animieren selbst den Zertifizierungsprozess zu durchlaufen, der dann natürlich Einnahmen beschert.

Ob das Brimborium aber für euch als Kunden Mehrwerte bietet, ist in der Regel eine andere Frage. Laut Samsung zertifiziere der VDE jedenfalls Geräte mit der Kennzeichnung „Spatial Sound Optimization“, die eine kohärente Sound-Erfahrung unabhängig von der individuellen Raumumgebung anbieten. Nutzt euch also auch nur dann etwas, wenn ihr die TV-Lautsprecher verwendet.

Samsung hat sich von dem VDE die Zertifizierung für Spatial Sound Optimization gesichert
Samsung hat sich von dem VDE die Zertifizierung für Spatial Sound Optimization gesichert

Laut Samsung habe man zu diesem Zweck ja etwa SpaceFit als Funktion in seine Neo QLED integriert. Das erlaubt die Anpassung des Klangs je nach Wohnumgebung. Funktioniert ähnlich wie beim Einmessen von AV-Receivern, denn es sind in den TVs Mikrofone integriert. Je nach erkannten Räumlichkeiten wird dann der Klang angepasst.

Samsung wirbt intensiv mit SpaceFit Sound

Samsung nennt als Beispiel, dass z. B. ein Wohnzimmerteppich die Mitten und Höhen abschwächen könne. Hingegen sorgen eine Aufstellung des TVs nahe an der Wand dafür, dass die Bässe leiden. Beides könne durch SpaceFit Sound erkannt und kompensiert werden, indem die jeweiligen Bereiche automatisch angepasst werden. Das nimmt euch also die manuelle Arbeit ab.

Am Ende ist es also weniger die Zertifizierung des VDE, die hier spannend ist, sondern Samsungs Funktionsumfang. Allerdings ist der Hersteller damit natürlich nicht ganz allein, andere Hersteller implementieren ähnliche Features ebenfalls.

Panasonic stellt 4K Laserprojektor mit 240 Hz und 5.200 Lumen vor

Panasonic stellt einen neuen Laserprojektor mit 240 Hz und 5.200 Lumen vor: den PT-FRQ50 für Geschäftskunden.

Panasonics neues Modell bietet allerdings kein natives 4K, sondern nutzt Quad Pixel Drive, was zur Hochskalierung zum Einsatz kommt. Auch sei eingeschränkt, dass die Bildwiederholrate von 240 Hz nur bei 1080p erreicht wird. In diesem Modus werde ein Input-Lag von lediglich 8 ms erreicht. Die Lebensdauer der integrierten Lichtquelle wird je nach Betriebsmodus mit 20.000 bis 24.000 Stunden beziffert.

Profi-Projektor mit 240Hz Wiedergabe

Panasonic nennt für seinen PT-FRQ50 einen Kontrast von 20.000:1 an. Es lassen sich Diagonalen von 40 bis 300 Zoll mit dem Projektor darstellen. Integriert sind auch horizontaler und vertikaler Lens-Shift sowie zweifacher Zoom. Eine Trapezkorrektur ist leider noch nicht final bestätigt. Als Schnittstellen soll der Beamer VGA, HDMI mit CEC, Ethernet, USB und 3,5-mm-Audio mitbringen.

Die weitere Ausstattung offenbart erneut, dass das Gerät leider nicht für den Heimkino-Gebrauch gedacht ist. Man wird dieses Modell eher in Universitäten, Vortrags-Sälen, oder dem ein oder anderen Event vorfinden. Das Gerät ist darauf ausgelegt, auch bei schlechten Lichtverhältnissen ein klares Bild abzuliefern und weniger darauf, die bestmögliche Bilddarstellung für Filme und Serien zu gewährleisten.

Der Panasonic PT-FRQ50 kommt auf ein Betriebsgeräusch von 28 bis 35 dB und ist auf den Betrieb 24 Stunden am Tag ausgelegt. Das Gewicht beträgt 16,5 kg. Veröffentlichen möchten die Japaner den Beamer allerdings erst im Januar 2022. Daher gibt man leider auch noch keinen Verkaufspreis an. Farblich wird man sowohl eine weiße als auch eine schwarze Variante anbieten.

Panasonic PT-FRQ50: Der Projektor erscheint erst 2022

Im Lieferumfang des Beamers befindet sich neben einer Fernbedienung auch ein Upgrade-Kit für die Kalibrierubgs-Software „Geometry Manager Pro“. Offen ist zum aktuellen Zeitpunkt auch noch, ob der Panasonic PT-FRQ50 HDR und 3D unterstützen könnte. Hier muss man einmal abwarten, wann genauere Angaben gemacht werden.

Spezifikationen des Panasonic PT-FRQ50

  • Projektionstechnik DLP
  • Auflösung 3840 x 2160 Pixel (4K) (via Upscaling)
  • Lichtquelle Laser
  • Helligkeit 5.200 Lumen
  • Kontrastverhältnis 20 000:1
  • Betriebslautstärke 28 bis 35 dB
  • Projektionsgröße 40 bis 300 Zoll
  • Schnittstellen (u. a.) 3,5-mm-Klinke, 2x HDMI (mit CEC), 2x VGA, 1x RS232C, 2x RJ-45, 1x USB

Xbox Series X|S: AMD FidelityFX Super Resolution kommt auf die Konsolen

AMD hat letzte Woche seine neue Upscaling-Technik FidelityFX Super Resolution (FSR) vorgestellt. Microsoft bestätigt nun Pläne, das Feature an die Xbox Series X|S zu holen.

FidelityFX Super Resolution (FSR) ist quasi AMDs Pendant zu Nvidias DLSS. Allerdings gibt es mehrere, wesentliche Unterschiede. Beispielsweise ist FSR eine offene Technologie mit Open-Source-Basis. Im Gegensatz zu DLSS, das an Nvidia GeForce gebunden ist, funktioniert FSR herstellerübergreifend. Außerdem wird für FSR kein Machine Learning verwendet.

Ansonsten ist das Prinzip in dem Aspekt gleich, dass Spiele in einer niedrigeren Auflösung gerendert werden können, um anschließend hochskaliert zu werden. Das Verfahren soll aber dafür sorgen, dass die Ergebnisse nahezu an die native Auflösung heranreichen, verspricht AMD – eben auch wie bei Nvidias DLSS. Für Desktop-PCs und Notebooks steht FidelityFX Super Resolution ab dem 22. Juni 2021 zur Verfügung.

Besonders Spielekonsolen könnten aber natürlich auch von der Technik profitieren. Entsprechend hat Microsoft gegenüber den Kollegen von IGN geäußert, dass man in AMDs FSR viel Potenzial sehe und im Bezug auf die Unterstützung an den Xbox Series X|S schon bald mehr Details parat haben werde.

Xbox Series X|S mit AMD FidelityFX Super Resolution: Keine Überraschung

Es ist keine Überraschung, dass Microsoft da voranprescht. So hatten die Redmonder in der Vergangenheit auch schon generelle Unterstützung der FidelityFX Suite bestätigt. Da ist es nur logisch, dass man auch FSR verwenden möchte. Wie es im Bezug auf die Sony PlayStation 5 steht, ist unterdessen leider noch offen. Sony hat bisher weder allgemein zur FidelityFX Suite Stellung bezogen noch einen Kommentar zu FSR hinterlassen.

Möglicherweise ist die Einbindung an der PS5 komplexer oder nicht möglich, da Microsoft für die Xbox-Konsolen auf DirectX setzt, während Sony einen Sonderweg beschreitet, was die Implementierung erschwert, wenn die Technologien für den PC-Markt entwickelt worden sind, wo DirectX eben gängig ist. Hier heißt es also noch abwarten.

Samsung QD-OLED: Prototypen noch im Juni, erste TVs ab 2022

QD-OLED-TVs sollen endlich ab 2022 in den Handel kommen. Erste Prototypen der Panels gehen wohl noch in diesem Monat an Partner.

Update: Der Samsung QD-OLED-TV S95B ist bereits verfügbar. Hier geht es zum Preisvergleich des S95B!

Wie genau die Vorgehensweise von Samsung Visual Display, der TV-Sparte von Samsung, im Bezug auf QD-OLED aussehen wird, ist noch offen. Zuletzt hieß es sogar, dass Samsung OLED-Panels von LG beziehen wolle. Eine offizielle Bestätigung gab es jedoch noch. Rund um die QD-OLED gab es ebenfalls wenig Offizielles, aber viele Gerüchte. So zeigte Samsung Visual Display sich angeblich unbeeindruckt von der Entwicklung des Schwesterunternehmens Samsung Display. Dass erste Prototypen im Juni 2021 an Partner gehen sollten, wurde aber schon im April deutlich – und tritt nun offenbar auch ein.

Ende Juni 2021 sollen Partner aus der TV-Industrie QD-OLED-Panels erhalten. Denn selbst wenn Samsung Visual Display eventuell tatsächlich kein Interesse an Fernsehgeräten mit der Technik haben sollte, könnten andere Unternehmen eventuell Gefallen daran finden. So wäre möglich, dass Panasonic, Philips, Sony und andere TVs mit QD-OLED-Technologie veröffentlichen könnten. QD-OLEDs komibnieren dabei Quantum Dots mit OLED-Panels.

Angeblich erreichen die QD-OLED höhere Leuchtkraft als konventionelle OLED, wie sie aktuell LG Display an im Grunde alle TV-Hersteller mit OLED-TVs im Portfolio liefert. Samsung Visual Display gilt nun als potenzieller Partner, aber neben Panasonic und Sony solle auch TCL Interesse signalisiert haben. Je nachdem wie die Gespräche mit Partnern nun verlaufen, könnte Samsung Display seine QD-OLED-Panels vielleicht ab Herbst 2021 in die Massenproduktion schicken.

LG und Samsung: Neue Rivalitäten im OLED-Markt?

Bisher stemmte sich Samsung öffentlich stets gegen OLED-TVs und stichelte regelmäßig gegen die Technik. Doch die QD-OLED könnten einen neuen Anlauf bedeuten. Gegenüber LGs OLED-Panels sollen sie eine höhere Farbsättigung erreichen und höhere Helligkeiten erlauben. Mehr erfahren wir vielleicht schon im Jahresverlauf oder 2022. Sollte Samsung QD-OLED auf den Markt bringen, würde das definitiv frischen Wind in den TV-Markt bringen und wir würden uns über mehr Konkurrenz in jenem Segment freuen.

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Zuletzt aktualisiert am 1. November 2026 um 21:55 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.