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NEO QLED – Samsung neue Quantum-Mini-LED-Fernseher mit 12-bit (CES 2021)

NEO QLED heißen Samsung neue Flaggschiff-Modelle mit Quantum-Mini-LED-Technologie. Auf der digitalen CES-Pressekonferenz wurde der 8K (QN900A) und 4K Neo QLED (QN90A) erstmals vorgestellt.

Die Gerüchte haben sich bewahrheitet. Samsung stattet seine Flaggschiff-Modelle mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung aus. Mini-LEDs sind 40x kleiner als reguläre LED-Leuchtmittel – in etwa so groß wie ein Sandkorn. Die Anordnung mit Tausenden dieser extrem kleinen Mini-LEDs wird von Samsung neuer Quantum Matrix Technologie und dem Neo Quantum Prozessor „verwaltet“. Da mehrere Hundert der neuen Leuchtmittel zu einer Dimming-Zone zusammengefasst werden, würde eine 1-zu-1 Übersetzung des regulären LED-Dimming-Algorithmus sicherlich zu unbefriedigenden Ergebnissen führen. Auf der einen Seite eine anspruchsvolle Aufgabe an den Prozessor, auf der anderen Seite eine große Chance die Bildqualität, vor allem in puncto Kontrast und Schwarzwert zu verbessern. Die Mini-LEDs liefern noch einen weiteren Vorteil. Es werden keine optischen Linsen mehr benötigt, um das Licht gleichmäßig zu verteilen. Die Quantum Mini-LEDs liefern eine direkte und gleichmäßige Helligkeitsverteilung über das gesamte Display.

Mini-LED-Backlight und 12-bit-Verarbeitung

Samsung Neo QLED TVs unterstützen 12-bit Verarbeitung mit 4.096 Helligkeitsabstufungen
Samsung Neo QLED TVs unterstützen 12-bit Verarbeitung mit 4.096 Helligkeitsabstufungen

Um die Vorteile der Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung richtig auskosten zu können, spendiert Samsung seinen Neo QLED Fernsehern eine 12-bit Verarbeitung mit 4.096 Helligkeitsabstufungen. Nur so sollen sich Details in hellen und dunklen Spitzenbereichen wirklich optimal darstellen lassen – ergibt auf dem Papier natürlich Sinn. Ob dies auch wirklich etwas bringt, können wir aber erst nach einer ersten Sichtung beurteilen. Vor allem mit HDR10+ oder dem neu angekündigten HDR10+ Adaptive sollten sich wunderbare Seherlebnisse zaubern lassen. Und nein, Dolby Vision wird von Samsung immer noch nicht unterstützt.

So eine neue TV-Generation kommt natürlich nicht ohne Verbesserungen beim Bildprozessor aus. Der Neo Quantum Prozessor soll optimierte Upscaling-Fähigkeiten besitzen. 16 verschiedene neurale Netzwerkmodelle, trainiert durch Deep-Learning-Technologie, versprechend 4K und 8K Qualität, egal welches Quellmaterial geliefert wird.

Infinity One Design + Slim One Connect Box

Das Display der Neo QLED Modelle mit Infinity Screen Design wird nochmals 50% schlanker (Bautiefe)
Das Display der Neo QLED Modelle mit Infinity Screen Design wird nochmals 50% schlanker (Bautiefe)

Die 2021 Neo QLED 8K Fernseher (QN900A) übernehmen das Infinity One Design mit dem fast rahmenlosen Display und dem schicken Aluminium-Chassis. Schade, dass es diesen „Hingucker“ nicht beim 4K Neo QLED (QN90A) gibt. Eine weitere Neuerung der 8K Neo QLED TVs ist die „Slim One Connect Box“. Eine überarbeitete Version des bewährten Kabelmanagement-Systems, die endlich in einer ansprechenden Optik präsentiert wird. Ganz ehrlich, der One Connect Klotz aus 2019/2020 war ja wirklich nicht schön anzusehen. Für diese Design-Entscheidung gibt es einen Daumen nach oben!

Die Slim One Connect Box kann am Standfuß angebracht oder frei im Raum platziert werden.
Die Slim One Connect Box kann am Standfuß angebracht oder frei im Raum (One Invisible Cable) platziert werden.

Samsung Neo QLED scannt den Raum

Samsung Premium Neo QLED Modelle (8K) setzten erneut auf raumfüllende Sound-Technologien wie Object Tracking Sound (OTS) Pro und ganz neu SpaceFit Sound. Der TV analysiert das physische Umfeld, in dem er steht und pass die Soundwiedergabe an die Umgebung an. In der Präsentation sah es fast so aus, als würde der Samsung Neo QLED über eine Kamera oder LIDAR-Scanner verfügen. Das werden wir in den nächsten Tagen herausfinden.

Muss man Samsung lassen, das Infinity Design des 8K Neo QLED ist ein echter Hingucker
Muss man Samsung lassen, das Infinity Design des 8K Neo QLED ist ein echter Hingucker

Game Bar liefert wertvolle Informationen

Das Samsung die Zielgruppe der Gamer weiterhin im Fokus behält, zeigt das Unternehmen mit dem Game Bar. Aufgerufen liefert das Untermenü nicht nur wertvolle Informationen, wie z.B. Input Lag (leider nicht in Millisekunden), den dargestellten FPS (Frames per Second) oder ob HDR und VRR (FreeSync Premium Pro) aktiviert sind. Es können zudem die Bildeinstellungen angepasst werden. Mit einem angeschlossenen PC kann das Seitenverhältnis von regulären 16:9 auf 21:9 oder 32:9 ändern. Das angepasste Bild lässt sich zudem nach oben und unten verschieben. Voraussetzung ist jedoch, dass das PC-Game auch einen UltraWide GameView unterstützt. Eine coole Funktion, leider nichts für Konsolen-Gamer.

Der neue Game Bar der Samsung Neo QLED TVs
Der neue Game Bar der Samsung Neo QLED TVs

Neben dem „Game Bar“ gibt es noch drei weitere Funktionen, welche das Leben der Neo QLED-Besitzer vereinfachen sollen. „Samsung Health“ verwandelt den TV zum persönlichen Trainer, welcher einem sogar Verbesserungsvorschläge zur Ausführung von Übung auf den Weg gibt – Kamera vorausgesetzt. Mit Google Duo sind Videochats in hoher Qualität mit bis zu 32 Leuten parallel möglich. Auch hier lässt sich der Videostream einer angeschlossenen Webcam parallel an die Teilnehmer übertragen. Und zuletzt soll „PC on TV“ den Fernseher zum „Arbeitsmonitor“ umfunktionieren. Es lässt sich z.B. über das Internet auf den PC im Büro zugreifen oder ihr nutzt die Samsung Dex Docking-Station und verwandelt euer Galaxy Smartphone zur Workstation. Alle diese Funktionen müssen noch für den deutschen Markt bestätigt werden.

Preis, Verfügbarkeit und Größen

Bei den hier fokussierten QN900A und QN90A Neo QLED Modellen wird es sich wohl um die US-Bezeichnungen handeln. Die Neo-Serie wird laut eines Leaks vor einigen Tagen in Deutschland wohl unter den Modellbezeichnungen QN900A (8K), QN800A (8K) und QN95A (4K) und QN90A (4K) geführt. Die 8K Modelle soll es in 65, 75 und 85 Zoll geben. Bei den 4K Geräten gibt es mit 50, 55, 65, 75 und 85 Zoll noch mehr Auswahl. Eine Bestätigung von Samsung, sowie Preise und Verfügbarkeit für die neuen Modelle steht derzeit noch aus.

PlayStation 5 und Xbox Series X: Stromfresser beim Videostreaming

Die Next-Generation-Spielekonsolen sind als Streaming-Geräte nur suboptimal geeignet. Das zeigt auch ein Blick auf den Stromverbrauch der Gaming-Maschinen.

Ohnehin sind PS5 und Xbox Series X schlechtere Streaming-Geräte als einfache Accessoires wie ein Amazon Fire TV 4K: Beispielsweise beherrscht die Sony PlayStation 5 für Apps wie Amazon Prime Video, Disney+ und Netflix weder Dolby Atmos noch Dolby Vision. Außerdem stellt sie grundsätzlich alle Inhalte in HDR dar, selbst wenn diese nur in SDR vorliegen. Auch die Xbox Series X hat da Probleme, denn bei der Netflix-App wird beispielsweise fälschlicherweise ebenfalls alles zu HDR konvertiert.

Zusätzliche Streaming-Player sind ratsam

Doch dazu kommt erschwerend, dass die beiden Konsolen ca. 12 bis 20 mal so viel Strom fressen wie ein Apple TV 4K oder ein Google Chromecast. Wer also mit PS5 und Xbox Series X dem Streaming frönt, geht in etwa so vor, als würde er mit dem Ferrari durch die 30er-Zone eiern: Klappt zwar, ist aber nicht die beste Methode. So genehmigt sich die PS5 beim 4K-Streaming via Netflix ca. 70 bis 80 Watt. Ein Apple TV 4K kommt im gleichen Szenario mit 6 Watt aus – ein Chromecast Ultra sogar nur mit 3,4 Watt.

Schlechte Optimierung? Nein, das kann man weder Microsoft noch Sony vorwerfen. Videostreaming ist nun einmal nur ein Anhängsel bei den beiden Spielekonsolen. Sie sind auf das leistungsintensive Gaming hin optimiert worden und daher deutlich weniger effizient als reine Streaming-Geräte. Das liegt auch an der unterschiedlichen Architektur – die PS5 und Xbox Series X basieren auf der x86-Architektur, wie sie auch für PC-Chips Verwendung findet. Die Streaming-Dongles nutzen ARM-Prozessoren, wie wir sie z. B. auch in mobilen Endgeräten finden. Da ist die Effizienz ungleich höher.

Xbox Series X: Die effizientere Streaming-Konsole

Die Xbox Series X ist immerhin eine Ecke genügsamer und genehmigt sich beim 4K-Streaming ca. 46 Watt -57 Watt sind es, wenn die Ausgabe mit 120 Hz aktiviert wurde. Im Wesentlichen sieht es aber so aus, dass hier eben ein einfaches Streaming-Gerät die Aufgaben nicht nur besser, sondern auch mit geringerem Stromverbrauch erledigt. Die neuen Spielekonsolen sind also für Multimedia-Zwecke eher eine Notlösung.

Disney+: Neues zu den Inhalten von Star

Disney+ wird ab dem 23. Februar 2021 unter der Marke „Star“ neue Inhalte integrieren. Nun gibt es weitere Informationen zu den kommenden Filmen und Serien.

Wir hatten ja schon darüber berichtet, dass Disney zu Star und den Filmen und Serien eine deutsche Infoseite geschaltet hat. In einem Trailer gab man auch einen Ausblick auf den Content. Es ist aber auch schon klar, dass es da je nach Land Unterschiede geben wird. Das liegt daran, dass Disney in unterschiedlichen Staaten jeweils noch laufende Lizenzabkommen mit Partnern getroffen hat. Das können konkurrierende Streaming-Anbieter oder auch Fernsehsender sein.

Somit sollten wir einmal abwarten, was wir in Deutschland tatsächlich ab dem 23. Februar 2021 bei Star vorfinden. Klar ist nur, dass Star allen Abonnenten von Disney+ zur Verfügung stehen wird und sich über eine neue Kindersicherung mit PIN auch sperren lässt. Beinhalten wird Star Inhalte von Disney TV, ABC, FX und den 20th Century Studios. Ehrlicherweise muss man aber einräumen, dass Disney da bisher vor allem olle Kamellen zeigt, die seit Jahren schon über diverse andere Streaming-Anbieter zur Verfügung gestanden haben und endlos im TV rauf und runter gelaufen sind.

Disney UK und Disney Spanien sind vorangeprescht und haben schon viele Titel genannt, die ihr bei Disney+ über Star sehen werdet. Viele davon sind auch für Deutschland schon im obigen Video bestätigt worden – etwa „Stirb Langsam“, „How I Met Your Mother“ und „Lost“. Andere, wie „Akte X“ sind für unsere Breitengrade noch mit einem Fragezeichen zu versehen.

Star: Ein Mehrwert für das Abonnement?

Disney+ wird ab März 2021 deutlich teurer: Der Preis steigt auf 89,99 Euro im Jahr bzw. 8,99 Euro im Monat. Stellt Star da für euch einen ausreichenden Mehrwert dar, um dennoch das Abonnement aufrecht zu erhalten? Folgende Titel sind jedenfalls als Teil von Star schon für Spanien und Großbritannien bestätigt:

  • Stirb Langsam
  • 24
  • Lost
  • Akte X
  • Desperate Housewives
  • How I Met Your Mother
  • Prison Break (nur UK)
  • Atlanta (nur UK)
  • Black-ish (nur UK)
  • Sons of Anarchy (nur Spanien)
  • Grey’s Anatomy (nur Spanien)
  • Scandal (nur Spanien)
  • Alien (nur Spanien)

Ebenfalls dazu stoßen sollen folgende Formate:

  • Modern Family
  • Homeland
  • Americans
  • Snowfall
  • Borat
  • War of the Planet of the Apes
  • Pretty Woman
  • Kingsman: The Golden Circle

Wie bereits angedeutet: Ob und wann wir aber in Deutschland mit allen Titeln rechnen können, ist offen. Auch wissen wir nicht, welche der Filme in 4K mit HDR / Dolby Vision strammstehen werden.

Update für LG 2020 OLED TVs reduziert Helligkeit im HDR Game Mode

Wie bereits vermutet, reduziert das jüngste Firmware-Update für LGs 4K OLED Fernseher (CX, GX…) die maximale Helligkeit im HDR-Game-Mode. Die neue Software bringt aber auch Vorteile.

Wir hatten bereits in einem Beitrag die Empfehlung ausgesprochen, dass ihr die automatische Update-Funktion eures LG OLED Fernsehers aus dem Modelljahr 2020 deaktivieren solltet. Der Grund war, dass einige Nutzer, die sich wohl in der ersten Verteilungswelle der jüngsten Firmware-Version 03.21.09 berichtet hatten, dass sich die Helligkeit im Game-Mode (HDR) sichtlich verringert (Aktuelle Version des LG BX ist 3.21.10 – diese ist nicht vom Helligkeitsverlust betroffen). Vincent Teoh von HDTVTest hat sich die Firmware angesehen und die Beobachtungen der Nutzer mit Messungen hinterlegt. Im HDR-Game-Modus verringert sich die Helligkeit um rund 100 nits, bedeutet Spitzenlichter werden dunkler dargestellt. Zudem ist die gesamte PQ-Kurve etwas nach unten korrigiert worden. Bedeutet, dass der gesamte Bildeindruck etwas dunkler wirkt.

Reduzierte Helligkeit im HDR Game Modus

Die maximale Helligkeit des LG CX OLED im HDR-Gaming-Mode verringert sich um ca. 100 nits
Die maximale Helligkeit des LG CX OLED im HDR-Gaming-Mode verringert sich um ca. 100 nits || Bild: Youtube|hdtvtest

Wieso LG diese Änderung im Firmware-Update Version 03.21.09 gewählt hat, darüber können wir nur spekulieren. Es könnte etwas mit der Sorge von temporären oder bleibenden Bildfehlern (Burn-In) zu tun haben. LG Electronics hat sich in einem Statement an Vincent bereits zu dem Umstand geäußert und versprochen, mit einem weiteren Update wieder „korrekte Helligkeitswerte“ zu liefern, ohne nachfolgende Verbesserungen zu beeinflussen.

Verbesserte Dolby Vision HDR Wiedergabe

Denn Version 03.11.09 bringt auch Optimieren mit sich. Die Darstellung von Dolby Vision HDR, vor allem über die Netflix App, soll laut Vincent zum Teil deutlich verbessert worden sein. Während man bei der alten Firmware in dunklen Bildbereichen deutliche Posterisation oder Fehlkonturen ausmachen konnte, „erstrahlen“ bei der neuen Firmware jetzt die Details! Wir könne nur hoffen, dass die Anhebung des Helligkeitswerts wieder zu ungewünschten Effekten führt.

Nach dem Update treten z.B. weniger Fehlkonturen bei Dolby Vision auf (Netflix)
Nach dem Update treten z.B. weniger Fehlkonturen bei Dolby Vision auf (Netflix) || Bild: Youtube/hdtvtest

Ich persönlich werde die Firmware 03.21.09 erst einmal nicht installieren, da ich in den nächsten Tagen auch nicht wirklich zum Serien-/Filmeschauen komme. Mit dem Versprechen von LG, dass die Helligkeitsreduzierung wieder rückgängig gemacht wird, kann man jetzt aber sicherlich die automatische Update-Funktion des BX, CX, GX oder WX wieder aktivieren.

Sky: Diese Inhalte seht ihr im Januar 2021 in 4K / HDR

Sky hat einige Inhalte genannt, die ihr im Januar 2021 in 4K und mit HDR über den Pay-TV-Anbieter abrufen könnt. Mit von der Partie sind auch zahlreiche Fußballspiele.

Um in den Genuss zu kommen, müsst ihr natürlich auch die entsprechende Hardware besitzen. Neben einem passenden 4K-TV mit HDR zählt dazu beispielsweise ein aktueller Receiver für Sky Q. Auch das passende Programmpaket (Bundesliga, Cinema, Sport, Entertainment) plus die optional zubuchbare UHD-Option solltet ihr für euch gebucht haben. Ist das alles der Fall, dann könnt ihr etwa ab dem 26. Januar 2021 in das Sky Original „A Discovery of Witches“ in 4K hereinschauen. Episode 1 erscheint am genannten Datum. Die weiteren Episoden folgen im Februar 2021. Auch Staffel 1 der Fantasy-Serie ist in UHD via Sky abrufbar.

Heimkino-Highlights ohne HDR

An Filmen bietet euch Sky Q im Januar 2021 beispielsweise „Der Unsichtbare“, „The Hunt“ und „Kingsman: The Secret Service“ an. Das ist also schon einmal eine ganz nette Basis. Das einzige was wir an den Sky Q-Highlights im Januar 21 auszusetzen haben ist, dass diese wie immer nur in SDR (Standard Dynamic Range) abgerufen werden können. Der Kontrasteindruck und die Farbdarstellung schwächelt auf dem Sky Q-Receiver und wir verstehen einfach nicht, dass dieses Feature (dass in Großbritannien bereits seit Monaten verfügbar ist) nicht in Deutschland freigeschaltet wird.

Sky lässt uns diesen ewigen Wermutstropfen nur für wenige Stunden vergessen, und zwar beim Thema Fußball. Die jüngsten Begegnungen in der deutschen Bundesliga überträgt der Pay-TV-Anbieter nämlich nicht nur in 4K Auflösung, sondern auch mit erweitertem Dynamikumfang (HDR) via HLG. Wir wünschen euch da natürlich viel Spaß beim Zuschauen! Ich persönlich freue mich sehr über die Begegnung meines Lokal-Clubs, dem FC Augsburg, und dem FC Bayern München, auch wenn ich den Ausgang der Partie schon erahnen kann.

Fußballspiele im Januar 2021 in 4K / HDR bei Sky Deutschland

  • 09.01.21 15:30 Bayer Leverkusen – SV Werder Bremen UHD/HDR
  • 09.01.21 18:30 RB Leipzig – Borussia Dortmund UHD/HDR
  • 11.01.21 20:30 Eintracht Braunschweig – Fortuna Düsseldorf UHD
  • 16.01.21 15:30 Borussia Dortmund – FSV Mainz 05 UHD/HDR
  • 16.01.21 18:30 VFB Stuttgart – Borussia Mönchengladbach UHD/HDR
  • 18.01.21 20:30 Hamburger SV – VFL Osnabrück UHD
  • 19.01.21 20:30 Bayer Leverkusen – Borussia Dortmund UHD/HDR
  • 20.01.21 20:30 FC Augsburg – FC Bayern München UHD/HDR
  • 23.01.21 13:00 Eintracht Braunschweig – HSV UHD
  • 23.01.21 15:30 Bayer Leverkusen – VfL Wolfsburg UHD/HDR
  • 23.01.21 18:30 Hertha BSC – SV Werder Bremen UHD/HDR
  • 26.01.21 20:30 Fortuna Düsseldorf – Hamburger SV UHD

Angebote & Schnäppchen am Dienstag!

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Reduzierte 4K Blu-rays, vergünstigte 4K OLED Fernseher uvm. erwarten euch am heutigen Dienstag! Wir zeigen euch die besten Schnäppchen!

Wir beginnen mit dem „Gönn-dir Dienstag“ auf MediaMarkt.de. Ausgewählte Highlights gibt es hier zum kleinen Preis. Das heutige Thema ist Gaming und Photobearbeitung. So gibt es z.B. die Nintendo Game & Watch Konsole mit Super Mario Bros. für nur 44.99 Euro und mehr:

Amazon hingegen reagiert auf ein MediaMarkt-Angebot der letzten Tage. So wurden die 4K OLED Fernseher der BX Serie (2020) in 55 und 65 Zoll im Preis gesenkt. Fans der 4K Blu-ray dürfen sich zudem über einige wenige Schnäppchen freuen. So werden z.B. die neuen 4K Remaster 2012 und Elysium bereits für 20,29€ zur Vorbestellung angeboten:

Nur noch bis morgen gültig ist das Angebot für die Amazon Prime Video Channels für je nur 0,97 Euro im Monat und schnappt euch zudem Amazon Music Unlimited 3 Monate gratis (falls ihr es noch nicht habt).

Weiter Angebote und Schnäppchen – immer aktuell – in unserem Special!

8K Association erweitert seine Vorgaben für Fernsehgeräte

Die 8K Association (8KA) setzt sich für Standards und Zertifizierungen für 8K-Fernseher ein. Nun weitet man die Anforderungen aus, welche die Geräte erfüllen müssen.

Allerdings bleibt die 8KA, hinter der federführend Samsung steht, bei den erweiterten Anforderungen relativ vage. Als Hintergrund solltet ihr im Kopf behalten, dass hinter all dem auch wieder die Rivalitäten zwischen Samsung und LG stehen. Letztere hatten gemeinsam mit der CTA ein Zertifizierungsprogramm gestartet, das Samsung dann mit der 8KA kontern wollte. Für Kunden ist das also so eine Sache, da es zwei unabhängig laufende Zertifizierungsprogramme gibt, deren Logos sich die Hersteller auf Wunsch auf ihre Kartons pappen können. Ob das für Laien wirklich mehr Transparenz und Verlässlichkeit schafft, ist zu bezweifeln.

8KA verleiht Siegel

Doch zurück zur 8KA: Jene wollen jetzt bei der Zertifizierung von TV-Geräten ab diesem Jahr neben Mindestanforderungen für die Auflösung, Luminanz, die Farbwiedergabe und die Schnittstellen auch ein breiteres Set von Video-Decoding-Standards berücksichtigen. Auch wenn man alle weiteren Details verschweigt, so spekulieren wir, dass damit sicherlich unter anderem die Unterstützung von AV1 gemeint sein dürfte.

Ebenfalls will man nun sicherstellen, dass zertifizierte Geräte Zugriff auf „fortgeschrittene Multi-Dimensionale Surround-Sound-Formate“ bieten. Auch das klingt extrem vage. Wir können da nur vermuten, dass z. B. die Dolby-Atmos-Verarbeitung gewährleistet sein muss und eARC an Bord sein sollte. Die Partner der 8KA dürften da bereits mehr wissen. Hinter Samsung stehen im Übrigen auch Panasonic, Hisense und TCL hinter der 8KA.

8KA-Zertifizierung: Ist sie für euch wichtig?

Aktuell ist 8K noch eine Nische und der Kauf eines entsprechenden TV-Geräts lohnt sich nur bedingt. Denn bis es 8K-Inhalte über etablierte Streaming-Anbieter gibt und sich die TVs ein wenig ausnutzen lassen, dürften aktuell erhältliche Modelle bereits hoffnungslos veraltet sein und eventuell in Zukunft kommende, zentrale Features vermissen lassen. Daher lohnt momentan im Zweifelsfall eher der Kauf eines guten 4K-TVs. Das gesparte Geld kann man anderweitig investieren und gemütlich ausharren, bis sich 8K breiter etabliert hat.

Einzig für Content Creator sind 8K-TVs schon jetzt lohnenswert. Denn beim Videoschnitt lohnt es sich mit hochauflösendem Material zu arbeiten, da mehr Spielraum für etwa das Zoomen und das Zurechtschneiden des Bildes entsteht.

Onkyo/Pioneer: Ausgewählte AV-Receiver erhalten ALLM (Auto Low Latency Mode)

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Onkyo Home Entertainment hat eine neue Firmware für ausgewählte AV-Receiver aus 2019 veröffentlicht. Drei Modelle von Onkyo und Pioneer unterstützen nach der Installation ALLM (Auto Low Latency Mode).

Von dem jüngsten Firmware-Release profitieren der Onkyo TX-RZ840 und TX-NR696 sowie der Pioneer VSX-LX304. Die Integration des HDMI 2.1-Features ALLM (Auto Low Latency Mode) stellt eigentlich die einzige Neuerung im Update dar. Wird eine Spielekonsole am AV-Receiver angeschlossen und aktiviert, schalten sich alle ALLM-kompatiblen Geräte automatisch in den Bildmodus für den geringsten Input-Lag. Dieser Bildmodi wir im Regelfall „Gaming“, „Spiel“ oder „PC“ heißen. Die Lippensynchronisation wird in diesem Modus vom DSP übernommen, kann jedoch auch manuell justiert werden.

Verbesserungen für Chromecast + TuneIn Radiostationen

Zu den weiteren Verbesserungen zählt das Update von Chromecast build-in auf die aktuellste Version 1.44. Fehlerbehebungen gibt es unter anderem bei der Nutzung der TuneIn Radiostationen. Die Logos von einigen Sendern wurden nicht korrekt, oder überhaupt nicht angezeigt. Zudem wurde der Empfang einiger Stationen verbessert. Das Firmware-Update findet ihr auf der Artikeldetailseite des jeweiligen Herstellers unter dem Punkt „Support“ (z.B. hier für den Onkyo TV-NR696).  Das Firmware-Update kann manuell via USB-Stick installiert werden, einfacher geht es jedoch über die im AV-Receiver integrierte Update-Funktion. Dafür muss das Modell jedoch mit dem Internet verbunden sein.

Obwohl alle der genannten AV-Receiver nicht über eine HDMI 2.1 Schnittstelle verfügen, können einzelne Features, die unter der Schnittstelle zusammengefasst werden, auch über HDMI 2.0b ausgespielt werden. In diesem Fall leider nur ALLM. Etwas performantere AV-Receiver aus 2019 sowie mehrere Modelle aus 2020 liefern mit VRR und eARC noch weitere beliebte Features. Vor allem VRR ist für High-End-PCs und die neue Konsolengeneration wichtig.

Disney+ integriert Star ab 23. Februar – mit Serien wie „Family Guy“, „Lost“, „Prison Break“ und mehr

Disney+ wird ab dem 23. Februar 2021 unter der Marke „Star“ weitere Filme und Serien in sein Angebot integrieren. Ein erster Trailer gibt nun einen Vorgeschmack.

Spannend ist daran, dass man nun schon erkennen kann, welche Inhalte also unter der Marke „Star“ ihren Platz finden werden. Allerdings sind die Abgrenzungen durchaus etwas wahllos. Beispielsweise könnte man sich nun berechtigterweise fragen, warum „Die Simpsons“ Teil des regulären Angebotes von Disney+ ist, während das sehr ähnliche „Family Guy“ unter die Marke Star geschoben wird.

Ebenfalls bei Star findet ihr ab dem 23. Februar 2021 auch Serien wie „Lost“, „Prison Break“ und „Despearate Housewives“. Disney+ versendet bereits E-Mails an alle Abonnenten, die darauf hinweisen, dass Star ab dem genannten Datum Teil des Abonnements sein wird. Star erhält dann eine eigene Kachel auf der Startseite. Ihr brauch also nichts tun, um Zugriff zu erhalten.

Ebenfalls Teil von Star werden Filme wie „Stirb Langsam“ sein, denn damit wirbt die offizielle Infoseite ebenfalls schon. Auch der Sitcom-Klassiker „How I Met Your Mother“ wandert damit nun unter das Dach von Disney+. Das dürfte dazu führen, dass sie Serie auf Dauer bei anderen Anbietern wie Amazon Prime Video und Netflix wohl herausfallen dürfte.

Disney+ wird teurer

Klingt ja erst einmal alles super und wird direkt ins Abonnement integriert. Allerdings kurbelt Disney im zweiten Jahr von Disney+ in Europa auch gehörig die Preise nach oben. So wird Disney+ bald im Jahresabonnement 89,90 Euro statt wie bisher 69,90 Euro kosten. 4K und HDR bzw. Dolby Atmos und Dolby Vision sind allerdings Bestandteil des Abonnements. Damit ist Disney+ also weiterhin immer noch günstiger unterwegs als etwa Netflix.

Im ersten Jahr konnten viele Kunden aber das Early-Bird-Angebot in Anspruch nehmen und zahlten sogar nur 59,90 Euro für ein Jahr Disney+. Man darf gespannt sein, ob sich die Preiserhöhung auf das Wachstum auswirken könnte.

PlayStation 5: Kein 4K / 120 Hz mit HDR an Samsung-TVs

Aktuell gibt es ein Problem für PS5-Besitzer, welche 4K / 120 Hz mit HDR an einem Samsung-TV verwenden möchten. Denn leider funktioniert diese Kombination aktuell nicht.

Aktuell gibt es bei zahlreichen Herstellern Probleme, die sich um HDMI 2.1 und dessen Features drehen. Etwa bleiben auch LGs OLED-TVs nicht davon verschont. Sie kranken an Problemen mit der Schwarzdarstellung und einem Flackern bei Verwendung von VRR. An den Samsung QLEDs, die HDMI 2.1 unterstützen, gibt es nun Querelen bei Verwendung einer Sony PlayStation 5. So lässt sich 4K / 120 Hz nicht im Kombination mit HDR verwenden.

Fast alle QLED TVs 2020 betroffen

Entweder ihr müsst also 4K / 60 HZ mit HDR beanspruchen oder 4K / 120 Hz mit SDR nutzen. Dieses Problem betrifft spannenderweise aber nur die Kombination aus aktuellen QLED-Modellen und der PS5. Bei Verwendung der Xbox Series X (hier unser Launchbericht) taucht das Problem nicht auf. Betroffen sind von dem Problem in Kombination mit der PS5 offenbar die QLED Q70T, Q80T, Q85T, Q90T, Q95T,  Q900R und Q950T. Warum der Bug auftritt, ist derzeit offen.

Die ausgelesene EDID des HDMI 2.1-Ports (HDMI 4) eines Q90T liefert keine Auffälligkeiten
Die ausgelesene EDID des HDMI 2.1-Ports (HDMI 4) eines Q90T liefert keine Auffälligkeiten

Ein Test unseres Q90T am HDMI 4 (HDMI 2.1) hat uns nicht schlauer gemacht. Die Bandbreite via FRL (Fixed Rate Link) liegt bei 10G@4L, also 10 Gbit/s bei 4 Lanes, ergibt insgesamt 40 Gbit/s. Das sind mehr als die PlayStation 5 ausgibt (32 Gbit/s). Ob der Fehler womöglich mit der DSC-Videokompression zusammenhängt? Diese wird lediglich mit 6G@4L also mit 24 Gbit/s unterstützt. Ein 4K/120Hz 10bit Signal mit 4:2:2 Chroma benötigt genau 24 Gbit/s an Bandbreite.

Ausschlaggebend ist hier im Übrigen, wie die Konsole das Signal ausgibt, nicht in welcher Auflösung ein Spiel nativ berechnet wird. Betroffen sind von dem Problem also Titel wie „Dirt 5“ oder auch „Call of Duty Black Ops: Cold War“. In „Dirt 5“ gibt es offenbar sogar zusätzliche Probleme und es kommt zu Black Crush und verfälschter Farbwiedergabe.

Samsung hat das Problem bisher noch nicht kommentiert

Überraschend ist, dass es zu diesem Bug bisher nicht mehr Berichte gegeben hat. Allerdings könnte das daran liegen, dass die PlayStation 5 derzeit komplett vergriffen ist. Möglich ist aber auch, dass nicht alle QLED-Modelle der genannten Serien betroffen sind – vielleicht geht es da nur um bestimmte Diagonalen. Außerdem kommt hinzu, dass die Gamer dann auch bewusst 4K mit 120 Hz und HDR nutzen müssen – was derzeit ohnehin nur von einigen Spielen eingebunden wird. Derzeit kann man ansonsten nur abwarten, wann Samsung und Sony sich zum Thema äußern.