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Erste Infos zu LGs 2020 OLED TVs BX, CX, EX, GX, WX und ZX (8K) – Update

Wir haben für euch die ersten Informationen zu den neuen LG OLED TVs der BX, CX, EX, GX und WX-Serie (4K) sowie zu den neuen 8K OLED Modellen der ZX-Reihe. 

Update I: Ob eine EX-Serie wirklich auf den Markt kommt, ist nicht ganz klar. Es gibt jedoch Hinweise sowie eine erste Abbildung des GX OLEDs mit 55 und 65 Zoll. Dieser ist mit einem Standfuß ähnlich der Sony UHD TVs ausgestattet und hat keinen erkennbaren Soundbar. Entweder setzt der OLED auf einen Down-Firing-Lautsprecher, oder es kommt ein „Crystal Sound OLED“ (CSO) Panel zum Einsatz, welches in Schwingungen versetzt wird und dadurch den Klang emittiert – ähnlich der Acoustic Surface Technologie von Sony. Danke an Leser „Celle“ für die Infos.

Die erste Abbildung des OLED55GX
Die erste Abbildung des OLED77GX

Originalbeitrag: Die koreanische Behörde National Radio Research Agency (RRA) hat erneut Modellinformationen im Vorfeld veröffentlicht. Diesmal hat es LGs Premium TV Segment mit OLED-Display getroffen. Die Zertifizierungsstati für die Messung von Radiowellen verraten uns die Namen der OLED Fernseher 2020. Über die Jahre hinweg konnten die OLED TVs ahand ihrer Modellnummer ganz klar einem Jahr zugeordnet werden (B6 = 2016, B7 = 2017 usw.). Nach der 9 sollte eigentlich die 10 folgen, die LG jedoch als römische Ziffer „X“ abkürzt. Somit begrüßen uns im kommenden Jahr die BX, CX, EX und WX Modelle mit 4K Display. Eine Rückkehr der G-Serie wird es nicht geben, diese wurde bereits 2019 mit der E-Serie „verschmolzen“. Es gibt auch wieder 8K OLED TVs die in der ZX-Serie fortgeführt werden.

Erste 48 Zoll OLEDs in 2020

Der 48 Zoll 4K OLED TV von LG könnte erstmals die 1.000 Euro Marke knacken!
Der 48 Zoll 4K OLED TV von LG könnte erstmals die 1.000 Euro Marke knacken!

Als erste große Neuerung wird eine neue Zollgröße im OLED-Segment eingeführt. Die Pläne, einen kleineren OLED-TV in den Handel zu bringen, hatte LG bereits öffentlich gemacht. LG Electronics erweitert mit einer 48 Zoll (122 cm) Variante das Größen-Portfolio nach unten. Es gibt sicherlich eine Zielgruppe, die sich schon seit längerer Zeit einen kleineren OLED-Fernseher wünscht, der Trend geht aber eigentlich zu größeren Displaydiagonalen von über 70 Zoll – und diese sind im OLED-Segment bekannterweise  noch extrem teuer. Wir gehen davon aus, dass die 48 Zoll OLEDs mit 4K Auflösung in der beliebten CX-Serie auftauchen werden. Vielleicht lässt sich LG auch zu einem 48 Zoll Einsteiger-Modell (BX) hinreißen.

OLED55CX
Die 55 Zoll Version der CX-Serie (OLED55CX). Hat LG etwas am Rahmendesign verändert?

8K OLED TVs in 65 & 77 Zoll

Darf ich noch einmal daran erinnern, wie viel der 8K OLED TV mit 88 Zoll gekostet hat? Satte 29.999 Euro! Somit hat sich der Traum nach einen 8K OLED für 99% der Interessierten nicht erfüllt. Da kommt die Nachricht ganz gelegen, dass die ZX-8K-OLEDs wohl auch als 65 und 77 Zoll Variante in den Handel gelangen soll. Auch bei diesen Modellen ist HDMI 2.1 und ein 100/120Hz BFI angedacht. Preislich dürften die neuen Zollgrößen weit unterhalb des Prestige-Modells mit 88 Zoll liegen, jedoch immer noch im Bereich von über 5.000 Euro.

OLED65BX
Die 65 Zoll Variante der BX-Serie (OLED65BX) mit schmalerem Standfuß und womöglich mit schwächerem Prozessor

Auf der CES 2020 werden wir die neuen OLED TVs für euch in Augenschein nehmen und euch mit Bilder und Videos versorgen. Vielleicht treffen wir mit den R9 (oder RX) Modellen (aufrollbarer OLED) auch einen alten Bekannten wieder. Das 2020 OLED-Lineup von LG wird voraussichtlich aus diesen Modellen bestehen:

OLED55BX, OLED65BX, OLED77CX, OLED65CX, OLED55CX, OLED48CX, OLED55GX, OLED65GX, OLED77GX, OLED65WX, OLEX77WX, OLED65ZX, OLED77ZX, OLED88ZX
Eher unwahrscheinlich: OLED55EX, OLED65EX

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Leak: Xbox Series X mit 30 Prozent mehr Grafikpower als die PS5

Es gibt neue Leaks zur Sony PlayStation 5 und Microsoft Xbox Series X. Demnach soll letztere bis zu 30 % mehr Grafikleistung mitbringen als Sonys Konsole.

Die Informationen sind natürlich mit etwas Vorsicht zu genießen, denn sie basieren auf via GitHub durchgesickerten Angaben. Dabei geht es erst einmal vorwiegend um die GPU-Leistung, zu den genauen CPU-Specs und Taktraten tappen wir weiterhin im Dunklen. Doch die aktuellen Leaks erscheinen glaubwürdig, denn offenbar machte ein AMD-Mitarbeiter den Fehler interne Validierungsdaten in Teilen bei GitHub abzulegen, sodass sie dort durchsickerten.

PS5 SoC „Oberon“

Das SoC der PS5 soll dabei den Codenamen Oberon tragen. Es kristallisiert sich dabei heraus, dass die GPU der PlayStation 5 mit 36 Compute-Units auf Navi-Basis mit 2 Hz Takt arbeiten könnte. Zudem soll GDDR6-RAM mit einer Bandbreite von möglicherweise 512 GB/s zum Einsatz kommen. Insgesamt sei eine Teraflop-Leistung von 9,2 TFLOPS das Ergebnis. Zu erwähnen ist, dass man dabei nicht 1:1 mit bestehenden Konsolen vergleichen kann, denn durch weitere Architekturverbesserungen lässt sich aus Navi mehr herausholen, als die reinen TFLOPS aussagen.

PS5 Specs Gerüchte
Die Gerüchte zu den Specs der PS5 verdichten sich

Klar ist, dass Sony offenbar mit der PlayStation 5 einen Kompromiss aus Preis und Leistung anstrebt, ganz ähnlich wie schon bei der PS4. Somit wirkt hier auch ein Einführungspreis von 399 Euro erneut nicht unmöglich. Denn das ist eine magische Grenze, die im Konsolenmarkt als sehr relevant gilt. Doch es wird klar, dass Microsoft für die Xbox Series X einen anderen Pfad beschreitet.

Die Xbox Series X könnte wesentlich leistungsstärker sein

Schenkt man den Leaks Glauben, dann wird die GPU der Xbox Series X hingegen 56 angepasste Navi-Compute-Units mit 1,7 GHz Takt mitbringen. Der GDDR6-RAM könnte mit einer Bandbreite von 560 GB/s operieren. Das Ergebnis wäre eine Leistung von 12 TFLOPS, also deutlich mehr als bei der Sony PlayStation 5. Damit wäre der Leistungsunterschied durchaus beeindruckend – zugunsten von Microsoft.

Xbox Series X Specs
Xbox Series X: Die durchgesickerten Daten legen mehr Leistung nahe, als bei der PS5

Dafür dürfte die Microsoft Xbox Series X am Ende auch zu einem höheren Preis auf den Markt kommen – mindestens 499 Euro dürften es wohl sein. Das wird die Frage eröffnen, ob die Konsolenspieler am Ende aufgrund der Preisdifferenz eher zu einer PS5 greifen oder bereit sind für mehr Leistung auch mehr Geld auf den Tisch zu legen. Microsoft ist sich dieser Tatsache aber offenbar bewusst und soll deswegen ja auch eine günstigere Xbox planen, die auf den Codenamen Lockhart hört. Zu jener fehlen aber weiterhin neue Informationen.

Wie sieht es denn bei unseren Lesern aus? Wir bieten euch an dieser Stelle auch nochmal einen Überblick über die bisherigen Gerüchte. Steht bei euch die Xbox Series X höher im Kurs? Oder ist es eher die PlayStation 5?

EXKLUSIV: Erste Bilder der rahmenlosen Samsung 8K QLED TVs 2020 (Q900T)

Wir haben für euch die ersten Bilder des rahmenlosen Samsung 8K QLED TV für das Produktjahr 2020. Aus den Bildern lassen sich bereits erste Rückschlüsse für das TV-Lineup 2020 ziehen. 

Manchmal zahlt sich eine ausgiebige Internetrecherche aus, wie dieser Fall beweist. Samsung US hat die ersten Bilder des 2020 8K QLED Lineups geleakt, rund eine Woche vor der offiziellen Präsentation auf der CES 2020. Erst vor kurzem haben wir euch über Samsung Pläne, einen komplett rahmenlosen QLED TV auf den Markt zu bringen, berichtet. Wie es aussieht, hat es der koreanische TV-Hersteller geschafft, das Chassis mit dem TV-Panel im minimalsten Abstand zu „verkleben“. Das Ergebnis kann sich auf den ersten Promotion-Shots auf jeden Fall sehen lassen. Samsung teasert die neuen 8K TV-Modelle mit dem Slogan:„Erleben Sie die Kraft einer Zukunft über alle Grenzen hinweg“. Mit Grenzen (Englisch: Boundaries) ist in diesem Fall der Bildschirmrahmen gemeint. Auf dem ersten Bild ist auch gut zu erkennen, dass Samsung wohl das Standfuß-Konzept der Q90R Serie (2019) aufgreift. Der flache nach vorne gebogene Standfuß ist bei den Nutzern gut angekommen und erlaubt eine einfache „Installation“ der dazugehörigen Soundbar.

Q800T Soundbar Samsung 8K QLED 2020 Rahmenlos
Der 8K QLED 2020 macht auch bei einer Wandmontage eine gute Figur – darunter der neue Q800T Soundbar

Neue Soundbar Q800T

Das Bild der Wandmontage des Samsung 8K QLED TV 2020 lässt vermuten, dass es wieder eine Möglichkeit für die „No-Gap-Wallmount“ geben dürfte. Ein Kabel ist in den Promo-Shots nicht zu erkennen. Diese werden auch gerne einmal „ausgelassen“. Wir glauben, Samsung hält auch im nächsten Jahr am One Connect Box-Konzept fest. Das Bild hält jedoch noch eine weitere Neuheit bereit. Unter dem Fernseher ist nämlich die neuste Entwicklung aus dem Samsung Audio Lab aus Kalifornien zu sehen – die Soundbar Q800T. Die Namensgebung verrät uns, dass Samsung die 2020er Modelle (TV sowie Audio) wohl als T-Serie fortführt. Die 8K Modellreihe dürfte somit als Q900T oder Q950T in den Handel kommen. Sollte sich an der Namensgebung der 4K-Geräte nichts ändern, freuen wir uns bald über die Q90T, Q80T, Q70T und Q60T Fernseher berichten zu dürfen.

Samsung T-Serie für TV & Audio

Unsere Vermutung wird durch eine kürzlich veröffentlichten Zertifizierungsstatus einer neuen Soundbar (Amplifiers), durch die südkoreanischen Behörde National Radio Research Agency (RRA) gestützt. Diese verrät uns den Namen „HW-Q60T“, dem Nachfolger des HW-Q60R-Systems aus 2019. Auch hier wird die Serie mit einem „T“ fortgeführt.

Samsung HW-Q60T
Der neue HW-Q60T Soundbar (Amplifier) wurde bereits von der koreanischen RRA getestet

Auf der CES 2020 werden wir uns die neuen TV und Soundbar-Modellreihen von Samsung und weiterer Hersteller endlich aus der Nähe ansehen können. Wir empfehlen euch unser CES-Special, unseren kostenlosen Newsletter und unsere sozialen Kanäle (Twitter / Facebook)

Sony PlayStation 5 und PS VR 2: Neue Infos auf der CES 2020?

Die Sony PlayStation 5 wird Ende 2020 auf den Markt kommen. Nun munkelt man, dass die Japaner das Design der Next-Generation-Konsole offiziell auf der CES 2020 enthüllen könnten.

Worauf gehen die Gerüchte zurück? Nun, Sony schreibt auf seiner eigenen CES-Website vorab bereits, was man von der nächsten Pressekonferenz erwarten kann. So ist dort die Ansage: „Sony is unveiling a unique vision of the future, bringing creativity and technology together like never before, to unleash new sensations and emotions. Hinter diesen vagen Aussagen vermuten viele Kollegen nun einen Verweis auf die PlayStation 5.

Unsere Meinung? Die CES 2020 ist kein passender Rahmen für die Vorstellung des Designs einer neuen Spielekonsole, da Spiele dort (mittlerweile) kaum noch Raum bekommen. Allerdings wurde Sony durch die recht überraschende Enthüllung der Xbox Series X unter Druck gesetzt. Vielleicht will man deswegen unkonventionell vorgehen und aus der CES 2020 in Las Vegas unverhoffte Einblicke in die nächste Konsolengeneration liefern.

Preis und Termin Playstation 5 und Xbox 2
Fest steht: Die Playstation 5 und Xbox 2 werden sicherlich zu den beliebtesten Weihnachtsgeschenken 2020 zählen

Manche vermuten sogar, dass Sony dort die PlayStation VR 2 zeigen könnte. Da sind wir ebenfalls skeptisch, denn Virtual Reality hat sich nicht so aus der Nische entwickelt, wie Sony und Konsorten sich das erhofft hatten. Das sieht man auch anhand der Spiele-Unterstützung. Das Gros der VR-Erfahrungen für die PlayStation 4 kann man getrost unter dem Banner Minispiele verbuchen. Vollwertige VR-Games wie „Resident Evil 7“ oder „The Elder Scrolls V: Skyrim VR“ sind die Ausnahme.

Ein Teaser auf die PlayStation 5 ist durchaus möglich

Ob überhaupt eine PlayStation VR 2 kommen wird, ist aktuell also denkbar unsicher, denn die Zielgruppe ist verhältnismäßig klein. Wir glauben nicht daran, dass es diesbezüglich auf der CES 2020 Neuigkeiten geben wird. Auch zur PS5 erwarten wir im besten Fall einen Ausblick auf das Design – nicht aber technische Daten oder gar ausführliches Material aus Spielen.

Sony Playstation 5 Pro
Sony arbeitet bereits an der Playstation 5 Pro
Bild: Poly Design 3D / Batuhan Ozer

Auch eine PS5 Pro soll im Übrigen bereits geplant sein, aber nicht für den zeitgleichen Release zum Hauptmodell. Wir bieten im Übrigen auch an dieser Stelle einen Überblick über die bisherigen Gerüchte an. Sollte Sony auf der CES 2020 (hier unser Special zur Messe) Neuigkeiten zur PS5 verkünden, werden wir natürlich darüber berichten.

Zeigt Samsung einen wirklich rahmenlosen Fernseher auf der CES 2020?

Samsung Electronics wird seinen Premium-Fernseher ohne Displayrahmen auf der kommenden Consumer Electronics Show (CES) im Januar 2020 vorstellen – so berichten firmennahe Quellen. 

Im Rahmen eines internen Meetings, auf dem das neue Produkt-Lineup 2020 vorgestellt wurde, gab CE-Chef Kim Hyun-seok und weitere Führungskräfte aus Samsungs Unterhaltungselektronik-Sparte ihr OK für den neuen Premium-TV. Dabei soll es sich um einen Ultra HD Fernseher handeln, der durch sein komplett Rahmenloses Design auffällt. Samsung plant, den Fernseher ab Februar in Serie zu produzieren, was darauf hinweist, dass es sich hierbei um mehr als nur eine beiläufige, technologische Entwicklung handeln dürfte. Erste Hinweise gab es bereits vor mehreren Monaten, als Samsung die Wortmarken „Infinity Screen“ und „Zero Bezel“ für TV-Geräte hat schützen lassen.

Rahmenlose (oder im amerikanischen „Bezel-less“) Displays gibt es bereits seit mehreren Jahren. Diese Begrifflichkeit wird nicht nur von Samsung, sondern auch von anderen großen TV-Herstellern gerne genutzt. Das Blöde an der Sache war, dass wir bisher bei jedem Fernseher der als „rahmenlos“ bezeichnet wurde, den Rahmen ohne Probleme auch aus großer Entfernung sehen konnten. Ein purer Marketing-Begriff also – bisher.

Komplett rahmenloser UHD-TV

Laut Informationen von thelec.kr hat es Samsung geschafft, die Displayumrahmung komplett zu entfernen, sodass der Bildschirm direkt mit der Umgebung verschmilzt. Dieses Displaydesign soll für TV-Geräte von 65 Zoll und größer umgesetzt worden sein. Für diesen Prozess wurden Geräte von Shinsegye Engineering verwendet. Ein anderer lokaler Zulieferer, Taehwa Precision, stellte die Teile für die Produktionsanlage bereit.

QLED TVs wie der Q7 aus 2018 wurden bereits als "Bezel-less" beworben... der Rahmen war trotzdem weiterhin sichtbar
QLED TVs wie der Q7 aus 2018 wurden bereits als „Bezel-less“ beworben… der Rahmen war trotzdem weiterhin sichtbar

„Im Gegensatz zu anderen sogenannten“ Zero-Bezel „-Produkten, die tatsächlich noch Displayrahmen besitzen, hat dieses Produkt wirklich keinen Rahmen“, sagte ein Entwickler, der das Projekt umfassend betreut hat. „Samsung hat als erstes Unternehmen der Welt ein derart extremes Design realisiert.“

Bedenken hinsichtlich der Stabilität

Er fügte hinzu, dass einige Kritiker der Display-Division von Samsung Electronics Bedenken hinsichtlich der Stabilität geäußert haben. Für sie bestehe die Gefahr, dass sich das Panel vom Chassis löse und dadurch beschädigt werden könnte. Es stellt sich auch die Frage, auf was der Nutzer beim Aufstellen des TV-Gerätes achten muss. Einen Displayrahmen um den TV anheben zu können gibt es ja nicht mehr. Sollte Samsung wirklich einen „Zero Bezel TV“ auf der CES 2020 ausstellen, dann sind wir schon sehr gespannt, wie sich der Fernseher in das Interieur einfügen lässt. Die Bedenken der Ingenieure können wir nachvollziehen. Nicht einmal bei normalen TV-Aufbauten mit Rahmen ist gewährleistet, dass die Verklebungen halten. Hier wird immer wieder von „Montagsgeräten“ berichtet, die ein gewisses Spaltmaß aufweisen oder sich das Display komplett vom Chassis löst.

Folgt uns in unserem CES 2020 Special, um immer über die neusten Entwicklungen informiert zu werden. Oder wie wäre es mit unserem kostenlosen Newsletter?

„Star Wars: Das Imperium schlägt zurück“: Das hat Disney+ an der 4K-Version geändert

In den USA stehen die „Star Wars“-Filme über Disney+ bereits in 4K zur Verfügung. Man hat allerdings einige Anpassungen vorgenommen – auch an „Das Imperium schlägt zurück“!

Vor einer Weile hatten wir darüber berichtet, dass die „Star Wars“-Filme für den neuen Streaming-Dienst Disney+ abermals verändert wurden. Zum damaligen Zeitpunkt stand aber zunächst nur ein ausführlicher Bildvergleich zum ersten Teil der Saga, „Star Wars: Eine neue Hoffnung“ zur Verfügung. Mittlerweile hat man bei den Kollegen von The Digital Bits aber auch eine interessante Galerie zu „Star Wars: Das Imperium schlägt zurück“ nachgereicht.

Für Disney+ wurde also auch am insgesamt beliebtesten Teil der Reihe erneut herumgedoktert. Die meisten Veränderungen sind allerdings nur sehr kleine Details. Man hat kleinere Fehler korrigiert, die Logos der verantwortlichen Unternehmen angepasst oder auch die Platzierung einiger Raumschiffe leicht verändert. Es gibt also beim zweiten Teil der Sternenkriege keine so kontroversen Veränderungen, wie etwa im Bezug auf das ewige Thema „Han Shot First“ (eigentlich war er in der Originalversion sogar der einzige, der geschossen hat).

Star Wars Imperium Vergleich
Für Disney+ wurden etwa die Lichtschwerter erneut bearbeitet © Bilder: Walt Disney – Alle Rechte vorbehalten!

Auch an einigen Explosionen und Effekten rund um die Lichtschwerter wurde erneut gebastelt. Zudem wurde die Bildkomposition in einigen Aufnahmen leicht verändert. Das sind aber auch schon die wesentlichsten Anpassungen.

„Star Wars“ kommt offenbar niemals zur Ruhe

„Star Wars: Das Imperium schlägt zurück“ ist der Film, der auch im Rahmen der Special Editions zum Aufatmen der Fans am wenigsten angepasst wurde. Und auch für Disney+ halten sich die neuen Veränderungen stärker in Grenzen, als noch bei „Eine neue Hoffnung.

Bei Interesse an den weiteren Veränderungen empfiehlt sich ein Blick in die Quelle. Drew Stewart, welcher den Vergleich erstellt hat, ist auch Betreiber der Website Star Wars Revisited und arbeitet mit am Blog Star Wars Visual Comparisons. Hoffen wir, dass auch eine ähnliche Galerie zu „Star Wars: Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ bald folgen wird. Man hat das Projekt bereits in Aussicht gestellt.

Pech für LG Display: Weitere OLED-Produktionsanlage hat Probleme

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LG Display wird voraussichtlich die Massenproduktion von OLED-Panels in seiner 10.5 Gen Anlage in Paju, Gyeonggi-do (Südkorea) auf 2023 verschieben müssen. Eigentlich sollten bereits 30.000 Substrate pro Monat in der ersten Jahreshälfte 2022 vom Band gehen. 

Die Generatinosbezifferung 10.5 sagt eigentlich nur aus, in welcher Größe die Substrate produziert werden. In der neuen Fabrik sollten mehrere Zehntausend Substrate mit Abmessungen von 2940 mm x 3370 mm vom Band laufen. Daraus lassen verschiedene OLED-Panelgrößen „schneiden“, von 55 bis 77 Zoll. Die Hochmoderne Produktionsanlage in Paju wird leider ihren Produktionsbetrieb nicht wie geplant aufnehmen können. YAS, ein Hersteller von Anlagen für den Zuschnitt von Substraten, kann die neue Anlage die für die 10.5 Gen-Produktion ausgelegt ist nicht rechtzeitig fertigstellen. Eine firmennahe Quelle verriet dem Tech-Magazin Thelec: „Ursprünglich haben wir versucht, den Bau der Fabrik zu beschleunigen, um den Produktionsplan der OLED-Produktionslinie der 10. Generation von LG Display zu erfüllen.“

Externe Firma liefert Anlage zu spät

LG Display hat im März dieses Jahres eine Absichtserklärung (Letter of Intent, LOI) für die OLED-Anlage an YAS gesendet. In der Absichtserklärung steht, dass die Ausrüstung im Februar nächsten Jahres zur Verfügung stehen muss. YAS gab im August dieses Jahres bekannt, schnellstmöglich eine neue Anlage für Geräte der Generation 10.5 zu errichten und diese nach sechsmonatiger Montage- und Testzeit in das Paju P10-Werk von LG Display zu integrieren.

Schick: Die neue OLED-Produktionsanlage von LG Display in China bringt nicht nur tolle Technik hervor, sie soll auch von Außen etwas her machen
Die neue OLED-Produktionsanlage von LG Display in China hat ebenfalls mit Produktionsproblemen zu kämpfen

Die Massenproduktion der OLED-Produktionslinie der 10. Generation wird sich voraussichtlich um mindestens 6 Monate nach hinten verschieben. Wenn alles glattläuft, sollte sich die OLED-Gesamtkapazität von LGD ab dem Frühjahr 2023 um weitere 30.000 Substrate pro Monat erhöhen.

Im Juli dieses Jahres beschloss der Vorstand von LG Display, 3 Billionen Won (ca. 2.3 Milliaren Euro) in die OLED-Produktionslinie der 10. Generation zu investieren. Bis 2023 sollte die Produktionskapazität auf 45.000 Bogen pro Monat erhöht werden. Bereits im September dieses Jahres berief LG den neuen CEO Chung Ho-young ein, der die Belegschaft durch eine Umstrukturierung um bis zu 25 Prozent reduzieren soll.

Probleme in Korea und China

Für LG Display läuft es gerade nicht optimal. Die Absatzzahlen für großflächige OLED-Displays sind zufriedenstellend. Für ein stetiges Wachstum sind jedoch weitere Kapazitäten notwendig. Die Nachricht über die Verzögerung hätte zu keinem schlechteren Zeitpunkt kommen können. Erst vor kurzem wurde bekannt, dass das erste Werk von LGD in China mit großen Problemen zu kämpfen hat.

TCL: Neue miniLED-TVs sollen OLED Paroli bieten (CES 2020)

TCL Electronics wird auf der CES 2020 im Januar in Las Vegas seine nächste Generation der Mini-LED-Technologie zusammen mit seinen anderen Angeboten und „Innovationen“ vorstellen.

TCL behauptet von sich, eine der am schnellsten wachsenden Marken für Unterhaltungselektronik zu sein. Mehrere Lösungen, einschließlich des „weltweit ersten“ Fernsehgerätes mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung für die nordamerikanischen und europäischen Märkte Anfang des Jahres. Die Rede ist hierbei von der X10S Serie, die sich dank guter Ausstattung und interessantem Preis/Leistungsverhältnis gut am Markt platzieren konnte. Das Unternehmen gibt an, die Verbreitung von Mini-LEDs weiter zu verbessern und voranzutreiben zu wollen. Ob das gelingt, darüber entscheiden wohl endgültig die neuen TV-Modelle für 2020.

Quantum-Contrast-Technologie

TCL wird auf der CES 2020 auch die neue Quantum Contrast-Technologie präsentieren. Dabei handelt es sich um Tausende, indivisuell steuerbare Mini-LEDs die zu einem Backlighting zusammengefasst werden. Dadurch soll sich ein höherer Kontrast und mit entsprechenden Quantum Dot Schichten auch eine bessere Bildschärfe darstellen lassen. TCL verspricht, die nächste Generation der Mini-LED-Lösung auf seiner Pressekonferenz der CES am 6. Januar vorzustellen.

„TCL ist begeistert, auf der größten Messe für Technik dabei zu sein um die großen Neuheiten und unsere neuesten Mini-LED-Entwicklungen zusammen mit unserer Vision für die Branche im AI- und IoT-Zeitalter zu präsentieren“, sagte Kevin Wang, CEO von TCL Industrial Holdings und TCL Electronics . „TCL hat sich zum Ziel gesetzt, eine breitere Produktpalette anzubieten, um die Bedürfnisse der Verbraucher zu befriedigen und ihnen bessere, persönlichere Erfahrungen zu bieten. Ich hoffe, wie alle unsere Produkte, dass diese neue TV-Linie ihr Leben verbessert, indem sie weltweit Freude in Ihr Zuhause bringt.“

Wir sind wieder auf der CES 2020 vertreten und werden euch aus erster Hand von den Neuheiten von TCL und anderen Herstellern berichten.

Samsung C-Lab stellt bereits seine Innovationen der CES 2020 vor

Samsung wird auf der CES 2020 Anfang Januar wieder viele neue Produkte vorstellen. Auch das hauseigene C-Lab ist mit einigen Experimenten mit von der Partie.

Dabei präsentieren die Südkoreaner unterschiedliche Produkte der Abteilungen C-Lab Inside und C-Lab Outside. Relativ interessant mutet dabei das Projekt Vtouch an, das breite Anwendungsgebiete ermöglicht – etwa auch im Smart Home oder im Heimkino. So ist damit eine Steuerung gemeint, für welche die jeweiligen Geräte gar nicht mehr berührt werden müssen. Dafür werden über Sensoren die Augen und Finger des Anwenders überwacht und dessen Bewegungen in Eingaben umgesetzt. Das könnte eine klassische Fernbedienung überflüssig machen. Bei öffentlichen Displays würde dies Bildschirmeingaben ohne Berührungen eines Touchscreens ermöglichen, was aus hygienischen Gründen erstrebenswert wäre.

Auf der CES 2020 in Las Vegas will Samsung jeweils 5 Projekte vom C-Lab Inside und vier vom C-Lab Outside zeigen. Diese Projekte sind allesamt etwas kreativer und sollen möglicherweise neue Trends aufzeigen. Im ersten Schritt stehen innovative Ideen im Fokus und nicht die mögliche Kommerzialisierung am Massenmarkt. Gestartet wurden die C-Labs 2012, um den Mitarbeitern Samsungs zu ermöglichen Innovationen frei auszuleben. Zum fünften Mal wird man nun einige Ergebnisse auf der Messe in Las Vegas präsentieren.

Samsung SelfieType
Samsung SelfieType ermöglicht das Tippen am Smartphone ohne Berührung des Screens

Die restlichen Projekte des C-Labs sind allerdings weniger für Heimkino-Enthusiasten spannend, lohnen aber durchaus den Blick über den Tellerrand. Etwa soll SelfieType über die Frontkamera das Tippen ermöglichen, ohne den Bildschirm des Smartphones zu berühren.Hyler hingegen soll Papiertexte blitzschnell digitalisieren. Zudem wäre da noch Becon, eine Mischung aus Hardware und App, welche Haarverlust vorbeugen soll bzw. die Gesundheit der Kopfhaut und der Haare erfasst.

Samsung C-Lab wird auf der CES 2020 seine Innovationen zeigen

SunnySide wiederum produziert künstliches Sonnenlicht und soll sich wie ein digitaler Bildderahmen im Zimmer anbringen lassen. Ebenfalls mit Sonnenlicht hat auch Ultra V zu tun. Dabei handelt es sich aber um einen Sensor, der ultraviolette Strahlung misst und in Wearables integriert werden kann. In Kombination mit einer App will man hier Gesundheitstipps geben.

Samsung Circulus CES 2020
Samsung zeigt mit dem Circulus piBo auf der CES 2020 einen neuen Roboter

Der Circulus piBo wiederum ist ein neuer Roboter, der Haushalte unterstützen soll, indem er einfaches Entertainment durch Unterhaltungen bietet und z. B. Informationen zu Wetter und Nachrichten liefert. Die Interaktionen werden angepasst, je nachdem wie die Stimmung des menschlichen Gegenübers anhand von dessen Gesichtszügen und den Inhalten der Gespräche erkannt wird.

Samsung Smoothy
Samsung Smoothy: Eine neue App für bis zu acht Personen

Fehlt noch FITT, eine Plattform für Gesundheitsdaten, welche in Deutschland mit Sicherheit sehr skeptisch aufgenommen werden würde. Harmloser wirkt da Smoothy, eine Anwendung für bis zu acht Personen, die Video-Chats unterstützt. Eingebunden werden hier auch Samsungs AR Emoji. Die Anrufe starten jeweils im stummen Modus, was mehr Flexibilität beim Entgegennehmen erlauben soll – könnte man ja vielleicht auch langfristig an seinen TVs in Verbindung mit einer Cam einbinden?

Alle diese Angaben sind natürlich mit noch etwas Vorsicht zu genießen und bedürfen einer Bestätigung im Rahmen der CES 2020 (Special). Wir werden wieder selbst vor Ort auf dem Messefloor der CES unterwegs sein und werden nach den Innovationen des Samsung C-Labs Ausschau halten.

Nvidia wettert gegen die Sony PlayStation 5 und Microsoft Xbox Series X

Nvidia hält offenbar wenig von den kommenden Next-Generation-Konsolen. Zumindest im Hinblick auf die Leistung winkt man aktuell nur mit einem Grinsen ab.

Dazu sollte man zunächst festhalten: Sowohl die Sony PlayStation 5 als auch die Microsoft Xbox Series X werden auf CPU- und GPU-Hardware des Nvidia-Rivalen AMD setzen. Somit ist wenig verwunderlich, dass Nvidia nicht unbedingt ein gutes Haar an den Next-Generation-Konsolen lassen möchte. Allerdings ist auch Nvidia im Konsolenmarkt aktiv, denn man beliefert Nintendo mit den Tegra-Chips für die Switch.

Während einer Präsentation anlässlich der GPU Technology Conference (GTC) in China ließ es sich der Nvidia-CEO Jensen Huang jedenfalls nicht nehmen zu betonen, dass die kommenden Next-Generationen schon zum Launch technisch veraltet seien. Denn schon jetzt biete die Nvidia GeForce RTX 2080 Max-Q, eine Grafiklösung für Notebooks, mehr Leistung als die kommenden Konsolen. Huang nannte dabei weder Microsoft noch Sony explizit, es dürfte aber jedem klar sein, dass direkt auf Xbox Series X und PS5 angespielt wurde.

Weiterhin betonte Huang den starken Markt für Gaming-PCs und Gaming-Notebooks, der Spielern weltweit die beste Erfahrung biete. Offen ist, worauf sich Huang aber ganz genau im Hinblick auf die Leistung bezieht. Denn PC-Komponenten sind ohnehin nicht 1:1 mit Spielekonsolen vergleichbar.

Spielekonsolen profitieren von einer hohen Optimierung

Denn letzten Endes ist ein Vorteil von Konsolen, dass die Entwickler ihre Titel für sehr spezifische Hardware optimieren können und auch die Betriebssysteme für Gaming angepasst sind. Deswegen liefern Xbox One und PS4 aus dem Jahr 2013 auch heute noch verhältnismäßig gute Grafik – das gilt speziell dann, wenn man PCs aus jenem Jahr als Vergleich zurate zieht.

Die Sony PlayStation 5 und Xbox Series X setzen auf die CPU-Architektur Zen 2 bzw. GPUs der Reihe Navi – für beide ist AMD verantwortlich. Welche Konsole am Ende mehr Leistung mitbringen wird, ist noch offen. Denn weder Sony noch Microsoft haben detaillierte Spezifikationen veröffentlicht. Wir haben die Gerüchte zu den beiden Next-Generation-Konsolen für euch auch an dieser Stelle zusammengefasst.