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Netflix hat 2019 mehr Eigenproduktionen rausgehauen als 2005 die TV-Industrie der USA

Netflix investiert bekanntermaßen aggressiv in Eigenproduktionen. 2019 hat der Streaming-Anbieter mehr Original-Inhalte veröffentlicht, als die gesamte TV-Industrie der USA noch im Jahr 2005.

So kam Netflix mit seinen Eigenproduktionen 2019 im Durchschnitt auf ca. eine Serie oder einen Film pro Tag – ziemlich beeindruckend. Ganz konkret veröffentlichte Netflix in den USA 2019 rund 371 neue TV-Serien und Filme. Damit steigerte sich der Streaming-Anbieter auch deutlich gegenüber 2018 – da waren es „nur“ 240 neue Produktionen.

Im Klartext hat Netflix 2019 im Alleingang mehr neue Eigenproduktionen rausgehauen, als noch 2005 die gesamte US-TV-Industrie. Allerdings muss man im Kopf behalten, dass in die 371 Inhalte auch Produktionen eingerechnet sind, welche Netflix international produziert hat – wie beispielsweise „Wir sind die Welle“ in deutscher Sprache. Rund ein Viertel der Netflix Originals sind auf diese Weise entstanden.

TV Industrie Eigenproduktionen vs Netflix
Netflix stellt quasi Rekorde mit seinen Eigenproduktionen auf

Netflix wird seine Eigenproduktionen sicherlich nach dem Rekordjahr 2019 nicht zurückfahren, sondern sich ganz im Gegenteil weiter steigern wollen. Ursache: 2020 klopfen viele Konkurrenten an die Tür. In den USA ist Disney+ etwa bereits gestartet, wird im nächsten Jahr aber auch Deutschland und weitere Regionen erreichen. In den Vereinigten Staaten sollte man auch HBO Max nicht unterschätzen. Und mit Peacock von NBCUniversal, startet bei uns via Sky, naht ein weiterer Rivale.

Netflix steht international unter Druck

Netflix ist weiterhin der Platzhirsch der Streaming-Anbieter, doch es droht eine Fragmentierung des Marktes. Denn die großen Hollywood-Studios wollen mittlerweile selbst das Zepter in die Hand nehmen, statt ihren Content nur an Streaming-Anbieter zu lizenzieren. Denn eigene Dienste versprechen nicht nur potenziell hohe Einnahmen, sondern auch sehr wertvolle Benutzerdaten. Doch ein Risiko ist auch dabei: Kaum ein Zuschauer wird wohl 5-10 Streaming-Dienste abonnieren. Im schlimmsten Fall droht also eine Zunahme von Raubkopien, weil es den Nutzern zu konfus und zu teuer wird.

2020 wird also ein spannendes Jahr für den Streaming-Markt. Und Netflix? Die könnten 2020 dann vielleicht sogar mit über 400 neuen Eigenproduktionen aufwarten. Seien wir einfach mal gespannt. Eine Übersicht über 4K-Inhalte bei Netflix haben wir an dieser Stelle parat.

„The Witcher“ bei Netflix: Ein Kommentar aus Gamer-Sicht (Update)

Netflix hat am Samstag den ersten Trailer zur kommenden Serie „The Witcher“ veröffentlicht. Die Serie basiert auf den Büchern des polnischen Autors Andrzej Sapkowski. Als Fan der Spielereihe habe ich ganz genau hingeschaut, zumal die Reaktionen auf das gezeigte Material bisher durchaus gespalten sind.

Update I: Die Live-Action-Serie „The Witcher“ ist seit dem 20. Dezember 2019 auf Netflix verfügbar. Zur Freude vieler Fans, kommt das Abenteuer in bester 4K Qualität mit Dolby Vision und deutschem Dolby Atmos-Ton daher.

Originalbeitrag: Betonen muss man nochmals: Die Serie „The Witcher“ wird nicht auf den Games basieren. Daran hält Netflix keinerlei Rechte, darf also gar nicht zu sehr die Nähe zu den grandiosen Titeln von CD Projekt suchen. Dennoch ist klar, dass Netflix die Serie vermutlich niemals in Auftrag gegeben hätte, wäre „The Witcher“ nicht durch die Spielesaga, allen voran „The Witcher 3: Wild Hunt“, so populär geworden. Gamer sind also durchaus ein wichtiger Teil der Zielgruppe der Serie.

Über 12 Mio. Aufrufe konnte der Trailer bereits sammeln. Mit über 372.000 Likes und ca. 51.000 Likes ist die Reaktion der Community eher positiv. Es gibt aber offenbar auch viele Fans, die mit dem Gezeigten unzufrieden sind. Auch wenn man diese Meinung vielleicht nicht unbedingt teilt, so sind auch die kritischen Stimmen absolut nachvollziehbar. Doch seht euch selbst erst einmal den Trailer an.

Es fällt etwa sofort auf, dass der Soundtrack recht austauchbar wirkt, weit weg von den markanten osteuropäischen Folklore-Klängen der Games. Das bemängeln dann auch viele Kommentatoren bei YouTube – meiner Ansicht nach zurecht. Doch so ein Trailer ist nur ein Ausschnitt, man muss also mal abwarten, was in der Serie insgesamt für Musik ertönt.

Auch lautet der Vorwurf, man habe „The Witcher“ zu sehr amerikanisiert und glattgebügelt. Die Games von CD Projekt Red etwa haben ganz klar einen europäischen Einschlag, was sich sowohl in der Darstellung des Settings widerspiegelt, aber auch in der Art der Inszenierung – etwa dem unverkrampften, erwachsenen Umgang mit Sex und Erotik. Was im ersten Game noch etwas pubertär anmutete, Geralt konnte Sammelkarten für jede erfolgreiche Eroberung erhalten, war in „The Witcher 3: Wild Hunt“ ein organischer Bestandteil der Handlung. Hier muss man abwarten, wie die Serie mit dem Thema umgeht.

„The Witcher“: Zu amerikanisch?

Fans haben nun die Befürchtung, dass „The Witcher“ ein Beispiel dafür sein könnte, wie ein US-Unternehmen polnisches Kulturgut amerikanisiert. Diese Skepsis kann ich verstehen, denn als CD Projekt sich des Hexers annahm, passte das besser, denn auch das Entwicklerstudio stammt eben aus Polen. Mit viel Fingerspitzengefühl und Qualitätsbewusstsein machte man den Hexer Geralt erst international bekannt. Das führte ja später durchaus auch zu Konflikten mit dem Autor Sapkowski, welcher von CD Projekt später mehr Geld für die Nutzung seiner Schöpfung forderte. Sapowski dient bei der Serienumsetzung auch als Berater.

Bei letzterem ist aber die Frage, ob er eher auf dem Papier steht oder tatsächlich aktiv involviert ist – das kann sich von Produktion zu Produktion stark unterscheiden. Doch es gibt auch viele positive Aspekte, welche man dem ersten Trailer abgewinnen kann: Geralt wird sich offenbar wie gewohnt mit Tränken vollpumpen, was man an den letzten Aufnahmen erkennt. Auch hat Netflix offenbar reichlich Budget in die Hand genommen, denn die Landschaftsaufnahmen und Effekte wirken hochwertig.

Viele Fans sind wiederum mit einigen Casting-Entscheidungen nicht einverstanden und unterstellen eine Art Gutmenschen-Marketing, da man offenbar möglichst viele Ethnien abbilden will. Mir fiel dies im Trailer nicht negativ auf, denn wichtiger ist, dass die Schauspieler in ihre Rollen passen – und das passt soweit für mich im Trailer absolut.

Meine Meinung

Ich kann die Kritik der Gaming-Community nachvollziehen, speziell zum Soundtrack des Trailers. Dennoch finde ich, dass „The Witcher“ äußerst vielversprechend aussieht, sollte man sich am Ende nicht zu sehr in hektischem Bombast ergehen. Seit dem ersten Game lebt die Reihe nämlich gerade auch von ihren kleinen Momenten – unvergessen die Szene, als Geralt in „The Witcher 3: Wild Hunt“ in einer Taverne einer Ballade lauscht.

Und auch wenn die Serie eine Buch- und keine Filmumsetzung ist: Reden wir nicht drumherum, Netflix will die Fangemeinde der Games für sich gewinnen, alles andere wäre dumm. Auch scheint man jene Zuschauer abgreifen zu wollen, die nach dem Ende von „Game of Thrones“ nach neuem Fantasy-Material suchen. Ob „The Witcher“ da beide Arten von Fans abholt? Das muss sich noch zeigen.

Mir hat der Trailer insgesamt gut gefallen: Henry Cavill passt als Geralt, die düstere Atmosphäre stimmt und sollte man auch den gewitzten Sarkasmus des Hexers in der Serie abbilden, dann könnte hier für Fans der Bücher, der Spiele und allgemein von Fantasy-Serien etwas ganz Großes anstehen.

Peacock greift Amazon Prime Video und Netflix an: Kostenlose und kostenpflichtige Varianten zum Streamen

NBCUniversal will mit seinem Streaming-Angebot Peacock die Platzhirsche angreifen. Dafür plant man nicht nur kostenpflichtige Abonnements, sondern auch Gratis-Tarife.

Noch ohne offiziellen Namen hatte NBCUniversal seine kommende Streaming-Plattform Peacock bereits im Juli angekündigt. Im April 2020 soll das Angebot bereits in den USA an den Start gehen. In Europa wird Peacock über Sky starten. Der Mutterkonzern ist nämlich mit Comcast identisch, sodass diese Entscheidung kaum jemanden verwundern dürfte.

Aktuell sind ein paar neue Details zum Angebot durchgesickert, die sich durchaus spannend lesen. Demnach werde Peacock mit drei Preisstufen arbeiten: Eine wird gratis sein und sich mit Werbung finanzieren. Eine zweite Variante soll in den USA 5 US-Dollar im Monat kosten und die Werbung deutlich reduzieren. Erst der dritte Tarif wird gänzlich auf Werbung verzichten und im Monat dann schließlich 10 US-Dollar kosten.

Wer wiederum in den USA einen Pay-TV-Vertrag mit Comcast nutzt, soll die zweite Stufe, also die mit eingeschränkter Werbung, als Teil seines bestehenden Abonnements ohne weitere Mehrkosten erhalten. Das ist vielleicht auch für Deutschland ein interessanter Fingerzeig. So erscheint durchaus realistisch, dass man Peacock dann hierzulande in der Version mit eingeschränkter Werbung den Sky-Abonnenten als Bonus kredenzen könnte.

NBCUniversal soll aktuell noch viele Optionen für Peacock testen

Momentan experimentiert NBCUniversal hinter den Kulissen wohl noch: So möchte man näher an traditionelles Fernsehen rücken, als etwa Disney+ oder das ebenfalls bald in den USA startende HBO Max. Auch die Einbindung von Live-TV steht da wohl auf der Agenda. Man ist aber sehr darauf bedacht mit Peacock nicht dem in den USA weiterhin sehr präsenten Pay-TV-Markt Schaden zuzufügen.

Der Streaming-Dienst von NBC Universal nennt sich Peacock

Peacock soll auch neue Originalserien anbieten – etwa ein Revival von „Saves By The Bell“. Den Podcast „Dr. Death“ will man ebenfalls als neue Serie umsetzen. Zudem will man auch seine eigenen Serien wie „The Office“ (ab 2021) ins Angebot schubsen. Im Januar soll es wohl wieder eine Präsentation für Investoren geben, sodass dann sicherlich weitere Informationen durchsickern.

Am Ende solle es abseits der Preis bzw. der Werbung aber noch weitere Unterschiede zwischen den verschiedenen Versionen von Peacock geben. Beispielsweise sollen die werbefinanzierten Varianten wohl Zugriff auf weniger Inhalte bieten als im kostenpflichtigen Abonnement.

JustWatch veröffentlicht Apps für Apple TV, Android TV und die Amazon Fire TV

JustWatch bietet euch seine Dienste an, um herauszufinden, wo ihr bestimmte Filme und Serien zum Streamen findet. Nun hat der Anbieter endlich Apps für die Apple TV, Amazon Fire TV und Android TV veröffentlicht.

JustWatch ähnelt dabei dem euch vielleicht bekannten WerStreamt.es: So könnt ihr über den Anbieter herausfinden, welcher Streaming- oder On-Demand-Anbieter den Film oder die Serie euer Wahl im Angebot hat. Beispielsweise sucht ihr nach „Kevin Allein zu Haus“ und JustWatch zeigt euch dann, wo ihr den Film zu welchem Preis sehen könnt bzw. in welchen Abonnements er enthalten ist.

JustWatch berücksichtigt dabei nicht nur die Platzhirsche Amazon Prime Video und Netflix, sondern auch die Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Sender, Joyn, Rakuten TV, Maxdome, Sky und Co. Damit schöpft ihr also quasi alle Möglichkeiten aus, um die Verfügbarkeit von einem Film oder einer Serie zu prüfen. Ihr könnt nicht nur in Deutschland suchen, sondern auch in anderen Ländern.

Bisher stand JustWatch aber nur über das Web und Apps für mobile Endgeräte, also Smartphones und Tablets mit Apple iOS bzw. Android zur Verfügung. Nun hat der Anbieter endlich auch Apps für die Apple TV, Amazon Fire TV sowie Android TV nachgereicht. Das ergibt Sinn, denn dann könnt ihr direkt am Fernseher bzw. über euren Mediaplayer stöbern.

JustWatch hilft Inhalte bei unterschiedlichen Anbietern aufzustöbern

Gerade dann, wenn die Filme und Serien leider nicht in einer Flatrate enthalten sind, kann JustWatch hilfreich sein: Denn in den Suchergebnissen könnt ihr leicht die Preise vergleichen. Auf Wunsch, das ist aber optional, könnt ihr bei JustWatch auch ein Konto anlegen, um personalisierte Empfehlungen zu erhalten. Gerade zu den Feiertagen hat ja vielleicht der ein oder andere Lust sich einen bestimmten Weihnachtsfilm herauszupicken.

JustWatch kann auch filtern, falls ihr z. B. nur Filme in Angebote in 4K erblicken möchtet. Falls ihr also bei JustWatch mal reinschauen und mit WerStreamt.es vergleichen wollt, könnt ihr hier die Website ausprobieren. Dort finden sich auch mehr Informationen zu den Apps, die ihr aber auch in den gängigen Stores findet.

Die 5 Top 4K-Spiele des Jahres 2019 für die Microsoft Xbox One X

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Die Microsoft Xbox One ist aktuell im Konsolenmarkt die beste Anlaufstelle für Multiplattform-Titel. Und auch 2019 wurde sie mit vielen, fantastischen Games bedacht.

Wer übrigens Technik etwas mehr in den Vordergrund rücken will als Gameplay, der kann den fünften Platz unserer Liste auch guten Gewissens mit „Devil May Cry 5“ von Capcom belegen. Das Spiel ist Anfang des Jahres erschienen und ist für Fans von Prügelspielen mit rasanter Action und abgedrehtem Humor genau das richtige. Wir haben uns für „The Outer Worlds“ entschieden, weil das Spiel herrlich bugfrei auf den Markt gekommen ist und 2019 für Rollenspieler ein eher schwieriges Jahr gewesen ist – zumindest an der Konsole. PC-Gamer wurden ja mit „Disco Elysium“ verwöhnt – was immerhin 2020 auch für Konsolen nachgereicht wird.

Ohne weitere Worte findet ihr unten unsere Liste – das Pendant zur PS4 Pro ist ebenfalls schon online! Natürlich sind wir auch gespannt auf euere eigenen Top-Spiele des Jahres 2019 – sowohl was die Technik als auch das Gameplay betrifft.

5. The Outer Worlds

„The Outer Worlds“ ist das neueste Rollenspiel aus dem Hause Obsidian, welche das bisher beste 3D-Fallout, nämlich „Fallout New Vegas“ entwickelt haben. Mit ihrer eigenen Marke bewegen sie sich nahe an der Grenze zu Imitat, denn die Atmosphäre und auch das Gameplay sind den Open-World-RPGs von Bethesda extrem ähnlich. Doch Obsidian hat es geschafft seinen eigenen Weg zu gehen, denn das Space-Rollenspiel kommt genau zum richtigen Zeitpunkt: Während Bethesda sich mit „Fallout 76“ mehr und mehr die Gunst der Spieler verscherzt, hat „The Outer Worlds“ sofort die Herzen der Community erobert.

Auf der Xbox One X läuft „The Outer Worlds“ mit einer dynamischen 4K-Auflösung, lässt aber HDR leider vermissen. Dass dieses Spiel im Xbox Game Pass enthalten ist, macht es aber zu einem No-Brainer für alle, die auch nur einen Funken Interesse an Rollenspielen haben.

4. Star Wars Jedi: Fallen Order

Electronic Arts (EA) ist dieses Jahr für eine Überraschung gut gewesen: So ist der Publisher bekanntermaßen Fan von Loot Boxen… Sorry, „Surprise Mechanics“, wie man es lieber nennt. Auch anderweitige Mikrotransaktionen und kreative Wege, um Käufern eines Vollpreistitels nachträglich noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen, sind bei dem Vertrieb (aber natürlich auch bei der Konkurrenz) gern gesehen.

Da schwimmt man jedoch mit „Star Wars Jedi: Fallen Order“ plötzlich gegen den Strom und haut mal eben das beste „Star Wars“-Spiel seit Jahren raus, das zudem noch ohne jegliche In-Game-Käufe auskommt. Nicht einmal einen Season Pass gibt es. Stattdessen hat EA dem Entwickler Respawn Entertainment erlaubt einfach nur ein fertiges Spiel zu entwickelt – so unglaublich das klingt. Und das Ergebnis sollte jedem „Star Wars“-Fan einen Blick wert sein.

Denn die Story übertrifft klar die jüngsten Kinofilme und erzählt eine Geschichte, wie wir sie außerhalb des Fernsehens lange nicht mehr in dieser Qualität in diesem Universum erleben durften. Und auch technisch macht das Spiel einiges her. Besonders die HDR-Einbindung ist eine Erwähnung wert, denn hier haben sich die Entwickler deutlich mehr Mühe gegeben, als dies aktuell zum Standard gehört.

3. Kingdom Hearts III

Square Enix verknüpft in der Reihe „Kingdom Hearts“ seine eigenen Charaktere und Szenarien aus „Final Fantasy“ mit Figuren und Schauplätzen von Disney. Der dritte Teil der Reihe, dem allerdings etliche Spin-Offs vorausgegangen sind, fokussiert sich jedoch fast komplett auf die Disney-Marken. An der Xbox One X läuft das Spiel in 1440p, sieht aber dennoch sehr scharf und detailliert aus. Besonders spektakulär sind die Zwischensequenzen, welche so nahe an CGI-Animationsfilme kommen, wie wohl kein anderes Spiel zuvor. Fast fühlt man sich wie in einem Pixar-Film. Denn auch die Figuren dieses Studios sind in „Kingdom Hearts III“ natürlich vertreten.

Damit bietet „Kingdom Hearts III“ auch eine Menge für Film- bzw. Disney-Fans. Schade ist lediglich, dass dieser Titel auf HDR komplett verzichtet. Trotzdem sieht die Grafik auf Basis der Unreal Engine 4 fantastisch aus.

2. Resident Evil 2

„Resident Evil 2“ ist ein Spieleklassiker aus der PS1-Ära, der ursprünglich 1998 erschienen ist. In diesem Jahr hat Capcom allerdings ein Remake auf den Markt gebracht, das es in sich hat. So hat man nicht nur die Grafik komplett generalüberholt, sondern auch am Gameplay gebastelt. Es gibt also eine vernünftige Steuerung, eine angepasste Kameraperspektive und auch völlig neue Räume und Rätsel. Hier wurde also nicht lieblos einfach die Grafik poliert, sondern das ganze Spiel ins Jahr 2019 gehievt.

Das Spiel läuft nicht ganz nativ in 4K, wird aber mit so vielen Effekten dargestellt, dass dies nicht unbedingt auffällt. Zumal hier an der Xbox One X 60 fps drin sind und „Resident Evil 2“ dadurch ein sehr flüssiges Gameplay bietet. Die Xbox One X ist unter den Konsolen definitiv die beste Heimat für dieses Horror-Game.

1. Gears 5

Microsofts Vorzeigetitel des Jahres ist wohl ohne Zweifel „Gears 5“. Der jüngste Sprössling der Reihe „Gears of War“ überzeugt mit größeren, weniger linearen Umgebungen und einer exzellenten HDR-Umsetzung. Das Spiel arbeitet zwar mit einer dynamischen Auflösung, kann aber nativ bis zu 2160p erreichen. Was dabei mit der Hilfe der Unreal Engine 4 an Grafikpracht auf den Bildschirm gezaubert wird, ist beeindruckend. Zumal das Spiel mit 60 fps läuft.

Wer die vorherigen Teile nicht gespielt hat, wird sich bei der Story vielleicht etwas verloren fühlen, die Stärke des Spiels liegt aber ohnehin nicht in der Geschichte. So bietet „Gears 5“ sowohl im Single- als auch im Multiplayer rasante Action und fulminante Grafik und Performance, die derzeit auf der Xbox One X ihresgleichen sucht. Besser noch: Wer den Game Pass abonniert hat, kann das Spiel auch über das Abonnement zocken – perfekt!

Für Schnäppchenjäger: Neue Deals im PlayStation und Microsoft Store

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Zum Jahresende locken sowohl Sony als auch Microsoft in ihren jeweiligen Stores mit fetten Deals. Da kommen Gamer also auf ihre Kosten.

Wir raten aber natürlich dazu stets die Preise zu vergleichen, denn es ist nicht alles Gold, was glänzt. Beispielsweise heben Microsoft und Sony hervor, dass „Borderlands 3“ aktuell in den digitalen Stores nur 38,49 Euro (Xbox One) bzw. 39,99 Euro (PS4) kostet. Beide Preise sind jedoch überteuert, da die physische Ladenversion mit Wiederverkaufswert bereits für unter 30 Euro erhältlich ist. Somit entpuppt sich das vermeintliche Schnäppchen als wenig lukrativ.

Sony selbst hebt dabei folgende Deals im PlayStation Store hervor, wo die sogenannten Januar-Angebote heut gestartet sind:

  • Death Stranding – UVP: 69,99 €; im Angebot: 49,99 € (29% Rabatt)
  • Days Gone – UVP: 69,99 €; im Angebot: 29,99 € (57% Rabatt)
  • Marvel’s Spider-Man – UVP: 39,99 €; im Angebot: 19,99 € (50% Rabatt)
  • Resident Evil 2 – UVP: 59,99 €; im Angebot: 19,99 € (67% Rabatt)
  • A Plague Tale: Innocence – UVP: 49,99 €; im Angebot: 24,99 € (50% Rabatt)
  • Borderlands 3 – UVP: 69,99 €; im Angebot: 39,99 € (43% Rabatt)
  • Call of Duty: Modern Warfare – UVP: 69,99 €; im Angebot: 46,19 € (34% Rabatt)
  • Tekken 7 – UVP: 49,99 €; im Angebot: 9,99 € (80% Rabatt)
  • Monster Hunter World: Iceborne – UVP: 39,99 €; im Angebot: 29,99 € (25% Rabatt)
  • Need for Speed Heat – UVP: 69,99 €; im Angebot: 44,99 € (36% Rabatt)
  • Blood & Truth – UVP: 39,99 €; im Angebot: 19,99 € (50% Rabatt)
  • Astro Bot Rescue Mission – UVP: 39,99 €; im Angebot: 17,99 € (55% Rabatt)
  • The Division 2 – UVP: 69,99 €; im Angebot: 14,99 € (79% Rabatt)
  • Wolfenstein: Youngblood Deluxe Edition – UVP: 39,99 €; im Angebot: 19,99 € (50% Rabatt)

Ihr findet die Angebote aus dem Januar Sale entweder direkt an der Konsole im PlayStation Store oder auch hier im Web. Der Aktionszeitraum läuft bis zum 17. Januar 2020. Einige Spiele werden aber bereits ab dem 6. Januar 2020 wieder teurer, schaut also jeweils etwas genauer hin. Zudem soll es ab Anfang Januar noch weitere Angebote geben, sodass sich das Nachschauen lohnen wird. Viel Spaß beim Stöbern!

Xbox Countdown Sale legt ebenfalls bereits los

Microsoft hat wiederum schon seinen Xbox Countdown Sale gestartet. Dabei gibt es viele Überschneidungen zu den PS4-Deals, sodass ihr als Besitzer beider Konsolen meistens die Wahl habt. Auch in diesem Fall könnt ihr entweder direkt an der Konsole nach Deals suchen oder aber auch die App für den Microsoft Store unter Windows 10 verwenden bzw. im Web stöbern.

Ausgewählte Angebote im Microsoft Store:

  • Dragon Ball Fighterz – Ultimate Edition – 22,99 Euro
  • Ghostbusters: The Video Game Remastered – 19,49 Euro
  • Hitman 2 – Gold Edition – 29,99 Euro
  • Life Is Strange 2 (Komplette Staffel) – 19,99 Euro
  • Mortal Kombat 11 (Premium Edition) – 39,99 Euro
  • Resident Evil 2 (Remake) – 19,79 Euro
  • Sekiro: Shadows Die Twice – 45,49 Euro
  • Shadow of the Tomb Raider Definitive Edition – 23,99 Euro
  • Sid Meier’s Civilization VI – 32,49 Euro
  • Sonic Mania – 9,99 Euro

LG verschickt Upgrade-Box für seine 8K-Fernseher

LG beglückt Käufer seiner 8K-TVs derzeit mit einem Upgrade: So verschickt man an Kunden endlich eine Decoder-Box, welche mehr potentielle 8K-Inhalte abspielbar macht.

LG hat zwar bereits einige 8K-TVs veröffentlicht, darunter auch das 88-Zoll-OLED-Modell LG OLED88Z9, doch da gab es durchaus noch einige Querelen. Denn das Problem an der ganzen Angelegenheit ist, dass es nicht nur wenige 8K-Inhalte gibt, sondern dass die Fernseher zudem nicht mit allen notwendigen Decodierungsmöglichkeiten ausgestattet gewesen sind. Diese Problematik betrifft nicht nur besagten OLED88Z9, sondern etwa auch die 75SM9970 / 75SM9900 auf LCD-Basis.

Schließlich nützen die native Auflösung von 7.680 x 4.320 Pixeln und LGs Werben mit „Real 8K“ wenig, wenn sich keine entsprechenden Inhalte wiedergeben lassen. Nun behebt LG jenes Problem, denn man liefert an die Käufer der entsprechenden Modelle nachträglich eine Decoder-Box aus. Offenbar sind diese Boxen bereits an Käufer in aller Welt auf die Reise gegangen. Laut LG erhält jeder Käufer der 75SM9970 / 75SM9900 bzw. des OLED88Z9 eine derartige Upgrade-Box kostenlos. Das gilt sowohl für Bestandskunden als auch zukünftige Käufer.

Echtes 8K OLED TV LG
Der Z9 8K OLED soll laut Aussage von LG als einziges Modell echtes 8K abliefern

Um die Box zu erhalten, ist jedoch eine Registrierung bei LG bzw. eine Anfrage an den Kundenservice notwendig. LG hat angegeben, dass viele Kunden die neue 8K-Decoder-Box noch vor Ende 2019 in den Händen halten sollen. Dabei ist auch kein Termin mit einem Techniker notwendig, den die neue 8K-Decoder-Box lasse sich ganz einfach selbst zwischenschalten.

LG begründet seine Entscheidung für eine externe Decoder-Box

Nun kann man berechtigterweise fragen, warum LG so eine 8K-Decoder-Box erst nachträglich liefert, statt die notwendige Technik direkt im TV zu verbauen. LG erklärt, dass eine externe Lösung eine bessere Lösung sei, um die eigenen 8K-Fernseher möglichst zukunftssicher zu halten. Wer allerdings vor einigen Jahren einen der ersten 4K-TVs gekauft hat, als etwa HDR noch gar kein Thema gewesen ist, der weiß, was davon zu halten ist, wenn TV-Hersteller von Zukunftssicherheit sprechen.

LGs neue Upgrade-Box für seine 8K-TVs rüstet unter anderem Unterstützung für den AV1-Codec nach. Über Software-Updates soll sich die Box aber nachträglich noch um weitere Codecs erweitern lassen. 2020 wird LG aber dennoch eine andere Strategie verfolgen: Da hat das Unternehmen aus Südkorea schon bestätigt, dass zukünftige 8K-Modelle, die man sicherlich auf der CES 2020 zeigen wird, ohne eine externe Kiste auskommen. Schmücken dürfen sich die Geräte aber mit dem offiziellen 8K-Logo der CTA.

Samsung wird 2020 deftig in die microLED-Fertigung investieren

Samsung will 2020 viel Geld in die Massenproduktion von microLEDs pumpen. Mit stark sinkenden Preisen ist aber dennoch vorerst nicht zu rechnen.

So wolle Samsung wohl 2020 groß in die Massenfertigung von microLED investieren, will sich aktuell aber noch auf keine konkrete Summe festlegen. Zulieferer für das notwendige Equipment zur Herstellung sollen sich aber bereits in Verhandlungen mit den Südkoreanern befinden. Wie viel Geld in die microLED-Fertigung fließen soll, will Samsung aber erst nach der CES 2020 final durchgeben.

Das deutet darauf hin, dass Samsung wohl auf der Messe im Januar neue microLED-TVs zeigen könnte. Wie viel Geld man dann anschließend für die Fertigung ausgibt, wird man dann wohl von den Reaktionen der Partner abhängig machen. Aktuell gibt es zwar schon einige microLED-Geräte, jene kosten aber zum Teil Millionenbeträge. Beispiele dafür wären Sonys Crystal-LED-Modelle.

Sony bringt ein CLED-Display mit 16K

Auch wenn die microLED-Preise durch Samsungs erweiterten Einstieg in die Fertigung etwas sinken könnten, rechnen Marktbeobachter immer noch damit, dass in den nächsten Jahren kein Verfall eintreten dürfte, der sie für den normalen Verbraucher erschwinglich macht. Bekanntermaßen ist dies auch Samsung selbst bewusst. Daher arbeitet Samsung als Überbrückung mittlerweile auch an Quantum Dot OLED (QD-OLED). Selbst diese TVs sollen aber erst 2021 in die Fertigung gehen.

microLED bleiben ein teurer Spaß

Auch wenn Samsung also auf Messen wie der CES 2018 bereits beeindruckende microLED-Fernseher wie The Wall vorstellen konnte, ist noch nicht absehbar, wann jene Geräte zu „normalen“ Preisen den Massenmarkt erreichen. Im Übrigen arbeitet Samsung auch schon an der Kombination von Quantum Dots und microLED – QNED soll sich das Ergebnis am Ende schimpfen.

Micro LED TV The Wall Luxury Preis
Die Micro LED Leinwand „The Wall Luxury“ macht ihrem Namen alle Ehre

Die microLED-Fertigung solle laut aktuellen Berichten 2020 nach der CES aber noch in der ersten Jahreshälfte angekurbelt werden. Wir fanden die Technik auf der CES bereits sehr beeindruckend, denn microLED kombinieren sowohl die Vorteile von OLED (sattes Schwarz, perfekte Kontraste) mit den Stärken von LCD (hohe Helligkeit, längere Lebenszeit).

Eurosport und HD+ zeigen Ski-Weltcup in Bormio in Ultra HD

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Wintersportfans aufgepasst! Eurosport zeigt die Sky-Weltcup-Rennen am 28. und 29. Dezember in bester Ultra HD Qualität auf dem Kanal UHD1 by HD+. Im Januar gibt es zudem den Nachtslalom in UHD. 

Wie wäre es mit etwas Sport nach den Weihnachtsfeiertagen? Können wir nach der ein oder anderen Schlemmerei sicherlich vertragen. Eurosport hat da genau das richtige für uns. Über den Spartensender Eurosport 4K überträgt der Sender in Kooperation mit dem internationalen Skiverband (FIS) die Highlights des Ski-Weltcup in Deutschland und Österreich. Als ersten Termin dürfen wir uns den 28. und 29. Dezember 2019 notieren. An diesen beiden Tagen bekommen wird die Abfahrt in Bormio (28.12. 11:30 Uhr) sowie die Kombination im Super-G (29.12. 11:30 Uhr). In Bormio werden rund 23 UHD-Kameras am Streckenrand die Sportler in bester Qualität filmen. Da die Events am Wochenende stattfinden, benötigt man ein aktives HD+ Abonnement, um die Sportler verfolgen zu können.

Nachtslalom und Super-G in UHD

Nach der Silvester-Sause, kann man sich bereits auf den Nachtslalom der Männer in Madonna die Campiglio (8. Januar um 18 Uhr) und darauf auf den Nachtslalom der Frauen in La Thuile (8. Januar 21 Uhr) Live auf Eurosport 4K (UHD1 by HD+ oder HD Austria) ansehen. Die Wintersportevents ziehen sich bis in den Frühling. So gibt es die Super G Abfahrt am 29. Februar um 10:30 Uhr und die Kombination im Super-G am Sonntag den 1. März ab 11 Uhr live zu sehen!

Sendetermine des Ski-Weltcup:

  • 28. Dezember 11:30 Uhr: Abfahrt Bormio LIVE
  • 29. Dezember 11:30 Uhr: Kombination Super-G LIVEFIS Ski-Weltcup in Madonna di Campiglio (Männer)
    ##auf Eurosport 4K auf HD+ und HD Austria
  • 8. Januar 18 Uhr: Nachtslalom 1. Lauf  LIVE
  • 8. Januar 21 Uhr: Nachtslalom 2. Lauf LIVEFIS Ski-Weltcup in La Thuile (Frauen)
    ##auf Eurosport 4K auf HD+ und HD Austria
  • 29. Februar 10:30 Uhr: Super G,  LIVE
  • 1. März 11:00 Uhr: Kombination Super-G LIVE

3-für-2 Aktion auf über 260 Ultra HD Blu-rays! Bis zu 33% sparen!

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Da hat sich Amazon noch eine Highlight-Aktion bis kurz vor Weihnachten aufgehoben! Wählt aus über 260 Ultra HD Blu-ray Titeln eure 3 Lieblinge aus und zahlt nur 2! 

Hier geht es zur Aktion!

In der Aktion inbegriffen sind z.B. Top-Titel wie „Spider-Man: Far From Home“ oder “ Spider-Man: A New Universe“. Zudem gibt es Collectionen und Bundles wie „Suspiria – Ultimate Edition“, „The Dark Knight Trilogy“ oder „Sicario 1&2“ mit denen sich so richtig Geld sparen lässt.

Wie so oft, hat Amazon kurz vor der Aktion der Preise einzelner Titel angehoben. Mit einem maximalen Rabatt von 33% (bei drei Titeln mit dem gleichen Preis) lohnt es sich jedoch immer noch sich durch die Auswahl zu klicken.

Wer die Filme rechtzeitig unter dem Weihnachtsbaum platzieren möchte, sollte noch in dieser Woche bestellen! Die Aktion gilt jedoch bis zum 29. Dezember 2019. So könnt ihr eure geschenkten Amazon-Gutscheine gleich im „After-Christmas-Sale“ verbraten. 😉

Sexy Titelauswahl in der 3-fuer-2-Aktion auf UHD Blu-rays
Sexy Titelauswahl in der 3-fuer-2-Aktion auf UHD Blu-rays

In der Aktion sind Titel von so ziemlich jedem Filmstudio dabei, 20th Century Fox, Studiocanal, Warner Home Video, Sony Pictures oder Universal Pictures. Leider scheint Amazon die Blockbuster von Disney nicht in die Aktion eingebunden zu haben. Das ist natürlich sehr traurig, da sich ein „Avengers: Endgame“ oder „Guardians of the Galaxy Vol. 2“ ganz gut gemacht hätten. Auch die Iron Man Filme von Studiocanal sind nicht mit von der Partie 🙁

Wühlt man sich etwas durch das Angebot, lassen sich jedoch ein paar Schätze an die Oberfläche tragen. Wir können z.B. „2001: Odyssee im Weltraum“ oder „Schindlers Liste“ wärmstens empfehlen. Auch „Matrix“, „Inception“ und „Interstellar“ bringen wohliges Sci-Fi Feeling in eure vier Wände. Wer erst frisch mit seiner 4K Blu-ray Sammlung angefangen hat, sollte „Must-Haves“ wie „The Revenant“, „Blade Runner 2049“ oder „John Wick“ auf jeden Fall eine Chance geben.