ProSiebenSat.1 die Geschäftsergebnisse des ersten Halbjahrs 2018 vorgelegt. Dabei ist der Umsatz im direkten Vergleich mit dem Vorjahr um etwa 4 % gesunken. Verantwortlich für die insgesamt schlechteren Ergebnisse macht die Mediengruppe gestiegene Programmkosten.
Im ersten Halbjahr 2017 konnte ProSiebenSat.1 noch 1,872 Mio. Euro erwirtschaften. Nun ist der Umsatz im ersten Halbjahr 2018 allerdings auf 1,795 Mrd. Euro gefallen. ProSiebenSat.1 selbst erklärt: „Ursache ist wie angekündigt eine abweichende Saisonalität der Programmkosten. Diese wird sich auch im dritten Quartal fortsetzen, sich jedoch auf Jahressicht wieder ausgleichen.„
Nicht alles sieht allerdings schlecht aus. Die angepassten EBITDA (earnings before interest, taxes, depreciation and amortization) sind auf 459 Mio. Euro gestiegen. Auch die angepasste EBITDA-Marge verbesserte sich folglich auf 25,6 %. Das entspricht gegenüber dem ersten Halbjahr 2017 einem Anstieg um 1,1 %.
7TV ist das noch aktuelle Streaming-Angebot von ProSiebenSat.1.
Der Vorstandsvorsitzende der ProSiebenSat.1 Media SE, Max Conze, erklärt dazu: „Unser Umfeld entwickelt sich immer schneller, deshalb müssen wir jetzt wichtige Veränderungen anstoßen. Wir werden unseren Fokus noch stärker darauf legen, ein Entertainment-Geschäft aufzubauen, das lineare und digitale Inhalte aus einer Hand bietet.“
ProSiebenSat.1 will einen „deutschen Champion“ aufbauen
Ein Schritt in die oben genannte Richtung soll eine zentralisierte Streaming-Plattform sein, zu der ProSiebenSat.1 auch andere Anbieter einlädt. Discovery hat man dabei bereits als Partner gewonnen. Auch die öffentlich-rechtlichen Sender bekundeten zumindest vages Interesse an einer potentiellen Zusammenarbeit. Am Ende soll die Plattform 7TV, maxdome und den Eurosport Player vernetzen. Der Start soll bereits 2019 erfolgen.
ProSiebenSat.1 freut sich zudem über neue Produktionsverträge der Red Arrow Studios. Die Tochter Left Right wird etwa seine erste Doku-Serie der New York Times für den amerikanischen Sender FX und die Streaming-Plattform Hulu produzieren. Auch an der Krimiserie „Bosch“ von Amazon Prime Video ist man beteiligt.
ProSiebenSat.1 spricht somit in der Summe immer noch von einem „soliden Ergebnis„. Gleichzeitig sei man sich bewusst, dass das Marktumfeld immer herausfordernder werde. Dabei handelt es sich eben um eine Anspielung darauf, dass ProSiebenSat.1 mittlerweile nicht nur mit anderen TV-Sendern, sondern eben auch mit Streaming-Giganten wie Amazon Prime Video und Netflix um die Gunst der Zuschauer konkurriert.
Ein Cineast, der etwas auf sich hält, versucht seinen Fernseher so zu kalibrieren, dass er Inhalte möglichst so wiedergibt, wie von den jeweiligen Film- und Serienmachern beabsichtigt. Professionelle Kalibrierungen sind allerdings kostspielig. Jetzt hält allerdings auf ausgewählten TVs von Sony ein spezieller Bildmodus Einzug: „Netflix Calibrated“.
Allerdings steht der neue Bildmodus „Netflix Calibrated“ im ersten Schritt exklusiv an den neuen Fernsehern der Sony Bravia Master Series zur Verfügung. Konkret sind das die Modelle AF9 und ZF9. Jene TV-Serien mit OLED- (AF9) bzw. LCD-Technik (ZF9) haben wir bereits gestern aufgegriffen.
Der neue Bildmodus soll jedenfalls bei Aktivierung automatisch die Bildeinstellungen für die jeweils wiedergegebene Serie bzw. den Film anpassen. So sorge „Netflix Calibrated“ dafür, dass man als Zuschauer alles exakt so sehe, wie es die Macher beabsichtigt hätten. Dabei heben Sony und Netflix auch gemeinsam besonders hervor, dass man heute durch Techniken wie 4K-Auflösung, High Dynamic Range (HDR) und Dolby Atmos im Heimkino immer näher an die Visionen der Regisseure gelange.
Der Sony ZF9 beerbt den ZD9 und ist mit dem neuen X1 Ultimate Prozessor ausgestattet
Sony greift dabei allerdings vielleicht etwas hoch. Denn man verspricht bei Aktivierung von „Netflix Calibrated“ ein Bild, „das sich mit professionellen Master Monitoren, die bei professionellen Filmproduktionen Referenz sind“ messen könne. Entwickelt haben den Modus laut dem japanischen Hersteller gemeinsam Bild-Ingenieure von Sony und Colour-Scientists von Netflix.
Netflix Calibrated optimiert das Bild für Filme und Serien automatisch
Wählt der Zuschauer „Netflix Calibrated“ im Menü aus, sollen die Farben und auch die Dynamikdarstellung perfekt auf die jeweiligen Inhalte des Streaming-Anbieters abgestimmt sein. Sony will auf diese Weise „die original Studio-Qualität ins Wohnzimmer bringen„.
Der neue Sony AF9 OLED TV gehört zur „Master Series“ und nutzt die Rechenpower des X1 Ultimate Prozessores
Sicherlich dürfte der Modus „Netflix Calibrated“ später auch noch an weiteren TV-Modellen Einzug halten. Spannend wird sein, ob sich dieses Konzept durchsetzt. Auch für andere Anbieter, wie Amazon Prime Video, wäre solch eine Vorgehensweise ja denkbar.
Samsung hat mittlerweile ein OLED-Panel vorgestellt, das durch seine Biegsamkeit nahezu unzerstörbar sein soll. Allerdings soll das Panel offenbar nicht für Fernseher gedacht sein. Vielmehr möchte man damit neben mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets auch Fahrzeuge, militärische Geräte und portable Spielekonsolen ausstatten.
Der Unterschied zu bisherigen OLED-Panels mit flexiblem Design liege laut Samsung darin, dass man ein anderes Substrat verwendet habe. Deswegen könne es nicht brechen. Letzteres sei bei vorherigen Varianten mit Glas-Abdeckungen leider immer noch der Fall gewesen. Die neue Technik arbeitet mit speziellem, robustem Plastik, das zudem sehr leicht sei.
Laut Hojung Kim, Samsung Displays General Manager des Communication Teams, seien die neuen Panels aufgrund ihrer Widerstandsfähigkeit bestens für mobile Endgeräte geeignet. Das flexible OLED Display hat bereits bei UL (Underwriters Laboratories) die Tests zur Haltbarkeit bestanden, die den Vorgaben des US-Verteidigungsministeriums entsprechen.
Samsungs OLED-Display befeuert aktuell allerdings noch keine Geräte
Das OLED-Display von Samsung Display hat also Fall-Tests aus 1,2 Metern Höhe 26 mal in Folge ohne Schäden überstanden. Auch weitere Tests bei Temperaturen von bis zu 71° Celsius sowie -32° Celsius konnten dem OLED-Panel offenbar nichts anhaben. So funktionierte das Display nach den geballten Strapazen immer noch fehlerfrei. Auch Schäden an der Vorderseite, den Seiten oder den Ecken blieben aus.
Selbst ein Sturz aus 1,8 Metern Höhe, also nochmals etwas höher als bei den Vorgaben des US-Militärstandards, konnte dem flexiblen Display von Samsung nichts anhaben. Offen ist allerdings noch, wann der Bildschirm in die Massenproduktion gehen soll. Auch wer als Partner die Techniken von Samsung einsetzen könnte, ist derzeit offen. Gut möglich ist, dass Samsung selbst derartige Bildschirme in zukünftige Smartphones integrieren könnte.
Biegsame OLED-Displays zeigen sowohl Samsung als auch andere Hersteller bereits seit vielen Jahren immer wieder auf Messen. In tatsächlich verfügbaren Geräten kamen die Techniken bisher aber nicht wirklich zum Einsatz. So ist die Herstellung immer noch sehr teuer. Auch war die Langlebigkeit bisher eher eingeschränkt. Vielleicht ändert sich das ja nun durch Samsungs neues Modell.
Sony kündigt mit der AF9-Serie (OLED) sowie dem neuen Premium LCD TV der ZF9 Serie seine ersten 4K HDR Fernseher mit dem neuen X1 Ultimate Prozessor an. Die Modelle werden erstmals auf der IFA 2018 zu sehen sein!
Update 28-08-2018: Wir konnten uns auf dem Sony Masters Series Event einen ersten Eindruck von den neuen Flaggschiff-Modellen machen. Anbei findest du unsere Hands-On-Berichte zu den TV-Geräten:
Originalbeitrag: Die beste Bildschirmtechnologie bringt nichts, wenn man darauf die Vision der Filmemacher nicht transportieren kann. Einen ganz großen Einfluss darauf hat der Bildprozessor. Wie Sony erst kürzlich im HDTVTest TV Shootout 2018 beweisen konnte, versteht das Unternehmen etwas davon, das beste Bild aus verschiedensten Signalquellen zu generieren. Der neue X1 Ultimate Bildprozessor, der den X1 und X1 Extreme beerbt, kommt erstmals in den neuen „Master Series“-Modellen AF9 (OLED) und ZF9 (LCD) zum Einsatz und soll Sonys Anspruch nach bestmöglichster Bildqualität bestärken. (Hier geht es direkt zum Preisvergleich)
AF9 und ZF9 bieten Hollywoodfeeling
Sony hat lt. eigenen Angaben höchste Ansprüche an sich selbst und seine Ingenieure gesetzt. Die TV-Geräte sollten so nah wie möglich an die Studiomonitore professioneller Filmstudios heranreichen. Die Kinoatmosphäre soll sich damit in das heimische Wohnzimmer holen lassen. Wir hatten bereits auf der CES 2018 im Januar dieses Jahres das Vergnügen den X1 Ultimate Bildprozessor auf einem Full-Specs-Display in 8K Auflösung mit 10.000 nits in Aktion zu sehen. Leider lässt sich die Bildqualität schlecht in Worte oder Bilder fassen. Das muss man gesehen haben. So setzen wir bereits jetzt große Hoffnungen in die AF9 und ZF9 Serie von Sony.
„Super Resolution“ und „HDR Remaster“
Der X1 Ultimate Bildprozessor und somit auch die neuen 4K Fernseher AF9 und ZF9, führen zwei neue Hauptkomponenten ein, die sich auf die meisten Signalquellen anwenden lassen. Mit „Super Resolution“ werden Bildelemente analysiert, erkannt und entsprechend ihrer Form oder Struktur in der Darstellung verbessert. Das objektbasierte „HDR Remaster“ kam bereits beim Vorgänger zum Einsatz, soll aber noch weit effektiver arbeiten. Jedes Bilddetail wird nochmals in der Bildtiefe verbessert, Kontraste angepasst um somit ein lebendigeres und detailreicheres Bild zu kreieren.
OLED TV mit „Pixel Contrast Booster“
Der AF9 (OLED) profitiert zusätzlich vom X1 Ultimate Prozessor mittels „Pixel Contrast Booster“. Gerade in den hellen Bildbereichen, die für OLED-TVs nicht in jeder Situation optimal darstellbar sind, sollen sich deutlich mehr Farbnuancen erkennen lassen. Dadurch kommen automatisch Strukturen und Details zum Vorschein, die man davor nicht sehen konnte.
AF9 mit „Acoustic Surface Audio+“ und „Center Speaker“
Klanglich „schaltet Sony eine Oktave nach oben“. Die Technologie kam bereits beim A1 und AF8 OLED zum Einsatz. Das Display wird dabei in Schwingungen versetzt und fungiert somit nicht nur als Display, sondern auch als Lautsprecher. Mit „Acoustic Surface Audio+“ verbaut Sony einen weiteren Actuator (Schwingungsgeber) und einen zweiten Subwoofer-Kanal. Den Verbraucher erwartet damit ein 3.2 Sound „Out-of-the-Box“.
Ein sehr cooles Feature, was uns fast noch mehr als die Erweiterung auf 3.2 Kanäle freut, ist der „Center Speaker“-Modus. Das Display lässt sich so als mittiger Lautsprecher in bestehende Heimkinosysteme einbinden. Somit kommen Effekte und Stimmen aus der Richtung in der die auch visuell vom Anwender wahrgenommen werden – nämlich von vorne.
Der Sony ZF9 beerbt den ZD9 und ist mit dem neuen X1 Ultimate Prozessor ausgestattet
ZF9 LCD-TVs mit „X-Wide Angle“
Zur ZF9 Serie hat sich Sony vorerst etwas zurück gehalten. Das es sich um einen LCD-TV handelt ist bekannt, leider nicht welche Hintergrundbeleuchtung das Modell nutzt. Die großen Displaydiagonalen, die ersten Abbildungen und der Anspruch den Sony an den neuen X1 Ultimate Prozessor setzt, sind Anzeichen für eine direkte LED-Hintergrundbeleuchtung. Zu den Verbesserungen an der Hardware zählt auch die „X-Wide Angle“-Technologie, die für mehr Blickwinkelstabilität sorgen soll. Farbverschiebungen und Veränderungen des Kontrasts werden minimiert.
Die Bewegtbildtechnologie „X-Motion-Clarity“ wurde nochmals verbessert und soll dank gesteigerter Rechenpower des X1 Ultimate noch effektiver arbeiten. Nachzieheffekte und Unschärfen bei schnellen Bildern sollen noch besser vermieden werden.
Wie üblich kommt bei Sonys 4K HDR TV Geräten Android zum Einsatz. Welche Version und ob diese Vorteile mit sich bringt, können wir aktuell leider nur vermuten.
Preis & Verfügbarkeit
Bildergalerie AF9 & ZD9:
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Der neue Sony AF9 OLED TV gehört zur "Master Series" und nutzt die Rechenpower des X1 Ultimate Prozessores
Der neue Sony AF9 OLED TV gehört zur "Master Series" und nutzt die Rechenpower des X1 Ultimate Prozessores
Sonys neu angekündigte "Master Series" TVs unterstützen die Bildkalibrierung mit SpectraCal von CalMAN
Sonys neu angekündigte "Master Series" TVs unterstützen die Bildkalibrierung mit SpectraCal von CalMAN
Sky muss aktuell mit sinkenden Gewinnen kämpfen. Zwar konnte man die Umsätze erhöhen, doch hohe Kosten drücken die schwarzen Zahlen. Verantwortlich sind vor allem die gestiegenen Kosten für die Fußball Bundesliga. Senderintern hat das zu einem Umdenken geführt.
Wir hatten ja bereits berichtet, dass der Pay-TV-Anbieter nach neuen Konzepten strebt. So beteiligt man sich mit Partnern etwa an mehr Originalserien. Sky hat da etwa „Acht Tage“, „Patrick Melrose“ und „Der Pass“ angedacht. Derzeit hat Sky dabei 5,2 Mio. Kunden an sich gebunden. Viele der Abonnenten haben es allerdings vor allem auf das Sportangebot abgesehen.
So ist die Frage berechtigt, ob Sky die Sportfans auch mit eigenen Serien bei der Stange halten kann. Versuchen möchte man es zumindest. Die Eigenproduktionen von Sky sollen vermutlich auch diejenigen aufhorchen lassen, die bereits an derlei Inhalten bei Amazon Prime Video und Netflix Gefallen finden.
Sky hat mit „Patrick Melrose“ eine Trumpfkarte
Sky Deutschland hat mit 5,2 Mio. Kunden mittlerweile 200.000 mehr als noch zu Beginn des Geschäftsjahrs 2017 / 2018. Den Umsatz konnte man um 6 % steigern – auf 2,3 Mrd. Euro. Dennoch sank aber das Gesamtergebnis um 6 %, nämlich auf 134 Mio. Euro Gewinn. Als Ursache nennt Sky eben sehr klar: „Grund dafür sind vor allem die um 173 Millionen Euro gestiegenen Kosten für die Bundesliga.“
Sky setzt für Fußball den Rotstift an
Beim Fußball will Sky deswegen auch in Zukunft etwas sparen. Etwa beginnt die Vorberichtserstattung am Samstagnachmittag eine Stunde später: um 14 Uhr. Zudem verlagert man die Expertenrunden zu den Top-Spielen des Tages am Abend wieder direkt in die Stadien statt in ein separates Studio. Außerdem führt man „Sky90“ zu den Wurzeln zurück. Diese Talkrunde wird wieder am Sonntagabend nach der letzten Partie des jeweiligen Spieltages laufen.
https://youtu.be/v2MRI7Iet3w
Insgesamt erhöht Sky seine Investitionen dafür bei den Eigenproduktionen in Deutschland und Österreich. Hier gebe es Nachholbedarf. Besser sieht es für Sky übrigens international aus. In Großbritannien etwa konnte Sky sowohl Jahresumsatz um 5 % steigern, auf 13,6 Mrd. Pfund, als auch den Gewinn vor Steuern – um 9 % auf 2,35 Mrd. Pfund.
In der Vergangenheit hatte es viel Hin und Her gegeben, um die Übernahme von 21st Century Fox. Erst schien der Deal mit Disney in trockenen Tüchern zu sein, doch dann grätschte Comcast beinahe dazwischen. Mittlerweile sind aber wohl die letzten Weichen für den Mega-Deal gestellt worden.
Nachdem Comcast zunächst erst mit einem Angebot für Unsicherheit sorgte, sich dann aber letzten Endes doch zurückzog, sah es wieder bestens für Disney aus. Letztere hatten ja ursprünglich 52 Mrd. US-Dollar für Disney geboten. Insgesamt muss Disney nun offenbar 71 Mrd. US-Dollar rausrücken. Anfang 2019 soll die Übernahme dann quasi ihren Lauf nehmen. Denn mittlerweile haben auch die Aktionäre der beiden Konzerne grünes Licht gegeben.
Damit kann nunmehr wenig der Übernahme von 21st Century Fox durch Disney im Wege stehen. Das US-Justizministerium hat das Abkommen ebenfalls bereits abgesegnet. Nun fehlen jedoch noch die Zustimmungen der zuständigen Kartellbehörden in Europa und China. Auch hier ist nach aktuellem Stand der Dinge allerdings nicht mit Problemen zu rechnen.
Disney führt nun fast alle Marvel-Marken wieder zusammen
Durch die Übernahme von 21st Century Fox führt Disney auch das Gros der Marvel-Franchises wieder zusammen. Unter anderem gehören dann die X-Men, die Fantastic Four und Deadpool zu Disney. Das eröffnet Möglichkeiten sie ins Marvel Cinematic Universe zu integrieren. Aber auch andere Marken wie Die Simpsons wandern nun unter das Dach von Disney.
Separat verbleiben etwa Fox News und der größte Sportsender von 21st Century Fox. Darum ging es Disney aber eben auch nicht zentral. Vielmehr ist die Übernahme der großen Teile von 21st Century Fox für Disney ein weiterer Schritt, um sich auf seinen eigenen Streaming-Dienst vorzubereiten. Jener soll als Konkurrenz für Netflix und Amazon Prime Video im Jahr 2019 an den Start gehen.
Offen ist, wie es mit Sky weitergeht. Auf jenen Pay-TV-Anbieter bietet aktuell 21st Century Fox. Letztere halten bereits 39 % der Anteile. Disney sähe auch Sky gerne unter dem eigenen Dach, aber hier bietet Comcast dann doch noch eifrig mit. Man darf auf die Resultate gespannt sein.
Dolbys Geschäftsführer Kevin Yeaman hat stolz verkündet, dass sein Arbeitgeber eine beschleunigte Adoption von sowohl Dolby Atmos als auch Dolby Vision vermelden könne. Das bedeutet, dass sich die Techniken für objektbasierten Sound und verbessertes HDR immer mehr im Heimkino ausbreiten.
Laut CEO Yeaman habe Dolby sowohl im Bereich der Inhalte als auch der Hardware im letzten Quartal deutliche Zuwächse für Dolby Atmos und Dolby Vision verbucht. Speziell die Kombination beider Techniken reize immer mehr Hersteller aber auch Kunden. Als Schlussfolgerung stiegen die Aktien von Dolby um 5 % – auf 67,65 US-Dollar.
Kürzlich gab es ja noch eher negative Schlagzeilen rund um Dolby Vision. Etwa will Disney Dolby Vision zwar weiterhin für seine rein digitalen Streaming-Titel unterstützen, aber nicht mehr auf Ultra HD Blu-rays. Microsoft beschreitet im Bereich der Hardware mit den Xbox One S und Xbox One X leider den gleichen Weg.
2018 soll das erste Dolby Cinema in Deutschland (Mathäser Filmpalast München) eröffnen
Erfolge erzielte Dolby auch mit seinen Dolby Cinemas, welche sich mehr und mehr rund um die Welt ausbreiten. Als großen Gewinn vermeldet das Unternehmen dabei auch abermals, dass Apple mit iTunes und seinem Apple TV 4K ebenfalls Dolby Atmos implementiert. Auch Dolby Vision unterstützt Apple. Mehr als 300 Titel mit Dolby Vision sind bei iTunes zu finden. Apple werde nun der erste DMA (Digital Media Adapter), der sowohl Dolby Vision als auch Dolby Atmos unterstütze.
Dolby Atmos und Dolby Vision: Die Mischung macht’s
Fernseher von Anbietern wie Hisense, LG und TCL unterstützen mittlerweile Dolby Atmos und Dolby Vision. Als weiteren Meilenstein nennt man ebenfalls, dass Amazon erstmals mit „Tom Clancy’s Jack Ryan“ Dolby Atmos unterstützt. Auch in China verbucht man Erfolge. Dort unterstützt unter anderem der Streaming-Dienst von Alibaba Dolby Vision. Mittlerweile werden sogar die ersten PCs mit Dolby Vision ausgeliefert. Auch im Bereich der Player für Ultra HD Blu-rays gehe es voran.
Wie bereits erwähnt, freut sich Dolby aber auch über die mittlerweile 160 Dolby-Cinema-Screens. Allgemein scheint es mit der Adoption der Techniken des Unternehmens also insgesamt doch zufriedenstellend zu verlaufen. Das Gesamtergebnis spricht für sich. Dolby erreichte im letzten Quartal Einnahmen von 317,5 Mio. US-Dollar und einen Gewinn von 83,1 Mio. US-Dollar. Beides entspricht einem Anstieg gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr.
Überraschung! „Das fünfte Element“ von Regisseur Luc Besson kann ab sofort auf Netflix in 4K UHD Qualität gestreamt werden. Trotz fehlender HDR-Unterstützung, ist der Science-Fiction-Kracher Mila Jovovich und Bruce Willis auf jeden Fall einen Blick wert.
In den letzten Netflix-Updates für Juli 2018 tauchte „Das fünfte Element“ auf, es gab jedoch keinen Hinweis, dass man sich am 4K Remaster bedient, welches schon für die 4K Blu-ray genutzt wurde. Wir haben uns den Titel gleich einmal angesehen und waren recht angetan von der überarbeiteten Version. Dabei können die ersten Szenen in Ägypten fast schon abschrecken. Das Bildkorn ist unübersehbar und die Auflösung überzeugt auch nicht bei jeder Einstellung. Im laufe des Films verbessert sich die Bildqualität zum Teil deutlich. Vor allem die Charakter-Shots sind klar und besser als bei den alten DVD & Blu-ray-Releases.
Vielen Dank an Leser Dirk für den Hinweis. Du hast etwas interessantes gefunden und möchtest es uns mitteilen? Nutze doch einfach unser Kontaktformular!
Samsung hat überraschenderweise einen weiteren QLED TV Serie Q8D für den August 2018 angekündigt. Die 4K Fernseher besitzen eine direkte LED Hintergrundbeleuchtung (FALD) und sollen eine günstige Alternative zum Q9FN darstellen. Unser Eindruck vom Q8D könnt ihr hier nachlesen.
Samsung hat bereits im Frühjahr 2018 neue QLED-Modelle der 8er Serie angekündigt. Den Q8CN mit gebogenem (curved) und den Q8FN mit flachem (flat) Display. Die Modellreihen nutzen jedoch nur ein EDGE-LED Backlight, im Gegensatz zur US-Version die über ein direktes Backlight verfügt. Entsprechend „verärgert“ zeigten sich europäische Kunden über die ungleiche Ausstattung der neuen QLED TVs. Vielleicht aufgrund des Kundenfeedbacks, oder wegen schwächelnden Verkaufszahlen, hat sich Samsung dazu entschieden, die „US-Version“ unter der Modellbezeichnung Q8D in den deutschen Handel zu bringen. (Hier geht es direkt zum Q8D Preisvergleich)
Marktstart ist noch vor der IFA im August 2018. In der „freien Wildbahn“ konnte man das Modell nur auf dem IFA Innovations Briefing begutachten. Dass das Modell auch auf dem Samsung QLED Gaming Event am Start war, hat uns fast etwas überrascht. Wir haben uns ein paar Informationen „eingeholt“ und Bilder sowie ein Video zum Q8D für euch gemacht. So könnt ihr euch einen ersten Eindruck von dem 4K Fernseher machen, bevor wir ihn (hoffentlich bald) durch unser neues Teststprotokoll jagen können.
Das Design des Q8D ist eine Kombination aus dem Q6FN und Q9FN
Abgespeckt, aber nicht dünner geworden
Alle Key-Features der 2018 QLED TVs sind auch in der Q8D Modellreihe vorhanden. HDR10+ Unterstützung, Hybrig-Log Gamma (HLG), der neue Q Engine Bildprozessor, HDR-Wiedergabe mit maximal 1.500 nits, das 360° Design, die One Remote usw. bleiben erhalten. Ein Highlight, dass eigentlich ab der Q7FN Serie zum Liefer- und Feature-Umfang gehört, fehlt jedoch. Die One Connect Box sowie das damit verbundene One Connect Invisible Cable ist nicht im Lieferumfang enthalten. Die Anschlüsse befinden sich direkt auf der Rückseite des TVs. Diese unterteilen sich in vier HDMI 2.0 (HDCP 2.2) Anschlüsse, zwei USB 3.0, ein digital-optischer Audioausgang, Ethernet (LAN) und ein Twin-Satelliten-Tuner + Kabel/Antennen-Anschluss. Das Modell unterstützt natürlich auch WiFi und Bluetooth.
Zu den Schnittstellen gehören vier HDMI 2.0 (HDCP 2.2), zwei USB 3.0, ein digitaler Audio-Ausgang, Ethernet (LAN) sowie ein Twin-Satelliten-Tuner + Kabel/Atennen Tuner. Zudem gibt es einen CI+ Slot für Pay TV Angebote
Das Design des Chassis ähnelt dem Q9FN. Das Display ist in einem Rahmen aus gebürstetem Metall eingefasst. In der gezeigten 65 Zoll Variante waren die Standfüße an der Seite angebracht, wie bei der Q6FN Einstiegs-Serie. Über die Kabelführung können die Verbindungen über die Standfüße hinter das HiFi-Rack geführt werden. Die Bautiefe des Q8D ist aufgrund der direkten LED-Hintergrundbeleuchtung etwas dicker.
Der hochwertige Rahmen fasst das LCD-Panel mit Quantum Dot Materialen und direktem LED Backlight perfekt ein
Der Q8D hat auch keine Vorbereitung/Vertiefung für eine „No Gap Wall-Mount“, eine von Samsung entwickelte Wandhalterung, mit der der QLED TV bündig mit der Wand montiert werden kann. Insgesamt macht der Q8D einen wertigen Eindruck. Es handelt sich hierbei aber sicherlich nicht um das ausgefallenste Design. Braucht es auch nicht, denn Samsung möchte sicherlich nicht von der wichtigsten Komponente, dem Display ablenken.
Gute Gaming-Präsentation mit VRR
Auf dem Modell sollte eigentlich das Spiel „Sea of Thieves“ von Microsoft gezeigt werden, aufgrund eines großen Updates schwenkte man dann auf „Assassins Creed: Origins“ um. Der Titel ist als 3rd Person Action-Adventure prädestiniert für die Demonstration von VRR (Variable Refresh Rate). Bei den Kameraschwenks konnten wir keine Bildruckler oder Tearing entdecken. Leider trat bei diesem Exemplat ein leichtes Flackern auf, dass aber aufgrund eines leichten Defektes des Local Dimmings zurückzuführen war. Das hat aber nichts mit der endgültigen Qualität des Modells zu tun, sondern mit den unzähligen Transporten, die das Modell wohl schon hinter sich hat.
Der Rahmen und der Standfuß des Q8D. Unter das Modell passt locker eine Xbox One X (weiter hinten im Bild)
40 Zonen für das Full Array Local Dimming
Und wenn wir schon beim Backlight sind, haben wir dann doch noch eine interessante Information. Es wurde ja noch gerätselt, wie viele Dimming-Zonen das Modell besitzt. Der Samsung Q9FN kann auf ein feines Raster mit 480 aktiven Zonen (30×16) zurückgreifen – unabhängig von der Displaygröße. Der Q8D besitzt nur noch 40 Zonen (8×5). Das ist sicherlich ein grobes Raster, aber immer noch besser als eine EDGE-LED-Lösung die nur an einer Displaykante verbaut ist. Die Info haben wir uns aus dem Service-Menü des Fernsehers ergattert in der der Hinweis auf das Direkte LED-Backlight inkl. Zonenanzahl vermerkt ist.
Zusammenfassung und Fazit
Der Q8D besitzt die Vorzüge der 2018 QLED TVs jedoch ohne One Connect Box und One Invisible Connect Kabel. Auch eine Vorbereitung für eine „No Gap Wall-Mount“ fehlt. Das Design orientiert sich am Flaggschiff-Modell Q9FN, die Standfüße sind aber aus der Einstiegs-Serie Q6FN übernommen. Die Gesamthelligkeit mit 1.500 nits reicht auch um das Modell auch in hellen Räumen für Filme, Serien und Gaming zu nutzen. Bei einigen Szenen der Game-Präsentation war uns das Bild aber etwas zu dunkel. Das könnte aber auch an den Bildeinstellungen und/oder den Einstellungen des Spiels gelegen haben (Zu Beginn wird Kontrast/Helligkeitswert InGame angepasst, damit die Vision der Entwickler ideal vermittelt werden kann).
Im Lieferumfang enthalten die „One Remote“ Premium-Fernbedienung in silber (Metall)
Wie sich die Kürzung der Dimming-Zonen auf Kontrast, Schwarzwert sowie die Farbdarstellung auswirkt, werden wir erst nach einem ausführlichen Test feststellen können. Was für das Gerät spricht ist auf jeden Fall der günstigere Anschaffungspreis im Vergleich zum Q9FN. Bis zu 2.200 Euro (UVP) spart man sich bei den Modellen, die mit 55, 65 und 75 Zoll angeboten werden. Wir freuen uns schon auf ein Testgerät!
Netflix hat bestätigt, welche Filme und Serien bzw. Serienstaffeln Abonnenten im August 2018 erwarten. Wie jeden Monat sind darunter auch wieder einige Highlights. So dürften sich sicherlich besonders viele Streaming-Fans auf die vierte Staffel des Spin-Offs zu „Breaking Bad“, „Better Call Saul“, freuen.
Unter den neuen Serien im August 2018 sind bei Netflix aber auch weitere, interessante Neuzugänge. So darf man etwa auf die neue des Simpsons-Schöpfers Matt Groening sehr gespannt sein. „Disenchantment“ schlägt optisch in eine ähnliche Kerbe wie „Die Simpsons“ oder „Futurama“ parodiert aber das Fantasy Genre.
Unter den Filmen sind hingegen beispielsweise für Anime-Freunde „Assassination Classroom: 365 Days“, ein Schlusstrich unter die Geschichte des Tentakel-Lehrers Koro-Sensei, der etwas andere Superhelden-Film „Chronicle“ und „Marvel’s Doctor Strange“. Hier wird also fleißig Kost für Fans von Blockbustern und allerlei Genres geboten.
https://youtu.be/Gp_RnJcb8Ig
Die neuen Filme und Serien feiern bei Netflix im nächsten Monat kleckerweise ihre Premiere. In den unten stehenden Listen haben wir sie zusammengefasst. Einige Highlights werden auch in 4K verfügbar sein. Mehr zum 4K-Angebot von Netflix sammeln wir auch hier.
Neue Serien und Staffeln im August 2018 bei Netflix
1.8.: The Could’ve-Gone-All-the-Way Committee – Staffel 1