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Streaming verbrennt Geld! Abonnenten stehen dunkle Zeiten bevor

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Hollywood-Studios verbrennen mit ihrem Streaming-Angebot Geld. Die Filmstudios müssen reagieren, was Abonnenten nicht wirklich gefallen dürfte. 

  • Filmstudios verdienen mit Streaming kein Geld
  • Anleger und Investoren drängen auf neue Einnahmemöglichkeiten
  • Abonnenten werden die Leidtragenden der neuen Streaming-Entwicklung sein

Die goldenen Zeiten des Videostreamings sind vorbei und nicht nur Hollywoodstudios, auch Abonnenten müssen sich auf die nächste Evolutionsstufe des Streamings vorbereiten. Neben Investoren und Aktionären, kommt jetzt auch die Chefetage des Entertainment-Business zu der Erkenntnis, dass sich mit der digitalen Film- und Serienrevolution die Gewinne deutlich ausdünnen. Nicht nur ausdünnen, sondern im Prinzip ein Verlustgeschäft darstellen.

„Streaming ist in der Tat kein gutes Geschäft“

Disney+ Artikelbild
Streaming ist ein gutes Geschäft für den Kunden, nicht aber für den Anbieter selbst!

Diese sich manifestierende Vermutung, hatten die Vorstände und Firmenchefs der großen Entertainment-Anbieter wie Netflix, Disney+, Amazon Prime Video oder Apple TV+ sicherlich schon länger. Deutliche Worte, wie „gut“ das Geschäft Streaming wirklich ist, findet derzeit aber nur das Analyseteam von MoffettNathanson. In ihrem Bericht vom 18. Januar heißt es z.B.: „Investoren und Führungskräfte haben akzeptiert, dass Streaming in der Tat kein gutes Geschäft ist – zumindest nicht im Vergleich zu dem, was davor kam.“. 

Autsch! Wir möchten nicht wissen, wie man sich als CEO eines großen Unternehmens fühlen muss, wenn man am Steuer eines riesigen Schiffes sitzt, dass wohl schon seit Jahren leckt, man dieses aber womöglich nie wieder dicht bekommt. Der Bericht könnte auch zu keinem schlechteren Zeitpunkt kommen. In diesen Tagen startet die „Hollywood Earnings Season“ in der Unternehmen wie Netflix ihre Kommentare zum letzten Quartal 2022 abgeben. Und Investoren erwarten, dass Themen wie Werbemöglichkeiten, wirtschaftliche Herausforderungen und die hohe Inflation angesprochen werden.

Eine Sackgasse in drei Akten

Im Bericht der Analysten ist von einer „Geschichte der Erzählbranche in drei Akten“ die Rede. Im ersten Akt, also noch vor der digitalen Distribution, haben die Unternehmen förmlich Geld gedruckt. Die Ticketverkäufe an den Kinokassen, die Zweitvermarktung über Medien wie VHS, DVD, Blu-ray, Pay-TV-Anbieter und lineares Fernsehen brachten mehr als genug Geld ein. Im zweiten Akt stürzten sich gefühlt alle Unternehmen blind auf den Streamingmarkt, geblendet von einer Erfolgsgeschichte, wie sie Netflix während er Pandemie nicht besser erzählen hätte können. Jetzt stehen wir am Rande des dritten Aktes:

Welche Filme vermisst ihr aktuell noch in UHD?
Die „Filmsammlung“. In vielen Haushalten bereits nicht mehr vorhanden.

Es ist Gewissheit, dass sich mit dem Geschäft keine riesigen und vor allem stabilen Umsätze erzielen lassen. Beispiel gefällig? Pro zahlendem Abonnenten nimmt Disney+ um die 5 US-Dollar pro Monat ein. Das sind gerechnet auf die ca. 165 Millionen Abonnenten 820 Millionen US-Dollar Umsatz. Verglichen mit der Kinobranche, die mit Filmen wie „Avatar: Der Weg des Wassers“, „Top Gun: Maverick“ oder „Jurassic World: Dominion“ gerne bis zu 2 Milliarden US-Dollar an Umsatz generiert, ist das nicht nur gefühlt etwas wenig. Auch das Geschäft mit DVDs, Blu-rays und 4K Blu-rays dürfte weitaus höhere Margen abwerfen. Und nicht zu vergessen, Pay-TV, was im Prinzip der erfolgreiche Vorreiter des Streamings darstellte.

Fokus auf Kino, Fernsehen und Disc?

Avatar wird in Dolby Cinemas in 48fps HFR, Dolby Vision und Dolby Atmos gezeigt.
Avatar 2: Der Weg des Wassers bricht derzeit Rekorde im Kino

Wir erinnern uns noch mal an die Aussage in der Analyse: „Investoren und Führungskräfte haben akzeptiert, dass Streaming in der Tat kein gutes Geschäft ist – zumindest nicht im Vergleich zu dem, was davor kam.“. Was davor kam, war eben das Kino, Fernsehen, Pay-TV und das Geschäft mit physischen Medien. Alle Distributionsformen wurden in den vergangenen Jahren regelrecht vernachlässigt, da jedes Filmstudio nur noch darauf fokussiert war, seinen eigenen Streamingdienst an den Start zu bringen.

Im Beispiel des Kinogeschäfts kann man gut nachvollziehen, welche Fehler die Unternehmen begangen haben. Filme wurden z.B. direkt über die Streamingdienste vermarktet und kamen gar nicht mehr ins Kino. Die Zeitfenster, in denen die exklusiv im Kino liefen, sind deutlich verkürzt worden und in einigen Fällen startete die digitale Verwertung parallel zum Kinostart. Diese Entwicklung ging zum Teil so weit, dass einige bereits den Untergang des Kinos vorhergesagt hatten.

Tom Cruise flog einen Großteil der Flugszenen selbst!
Tom Cruise setzte sich nicht nur fürs Kino ein, sondern auch dafür, dass der Film unverfälscht im Heimkino mittels „Filmmaker Mode“ läuft | Bild: Paramount Pictures

Doch dann kamen wahre Kinohelden, wie Tom Cruise, die sich für einen langes, exklusives Kinofenster eingesetzt haben. Oder Blockbuster-Garant James Cameron, der gezeigt hat, dass das Kino mehr als lebendig ist, sich im Beispiel von „Avatar 2: Der Weg des Wassers“ sogar noch weiter entwickeln kann. Selbst der Markt für physische Medien hält sicherlich noch Potenzial bereit. In Zeiten, in denen Filme und Serien auf so viele Plattformen verteilt werden, ergibt es fast wieder mehr Sinn, sich seine Lieblingstitel gezielt zu kaufen und in das Regal zu stellen. Und wenn dann noch die Bild- und Audiopräsentation, die eines Streams überlegen sind, wieso sich dann nicht den jüngsten Blockbuster auf 4K UHD Blu-ray bestellen? Und das Thema Pay-TV haben wir noch gar nicht wirklich angeschnitten. Dieses Modell bot Nutzern früher immer hochwertige Inhalte, meist vor vielen anderen Vertriebskanälen. Damals konnte man mit einem Kunden im Pay-TV-Bereich rund sechsmal so viel Umsatz generieren, wie heutzutage mit einem Streaming-Abonnenten. Und der Kunde hat sich früher bei Sky und Co. sicherlich auch besser aufgehoben gefühlt.

Mehr Werbung, erhöhte Preise, kein Account-Sharing

Netflix treibt die Maßnahmen gegen das Account-Sharing voran.
Netflix treibt die Maßnahmen gegen das Account-Sharing voran.

Laut dem Bericht werden die Hollywoodstudios erst einmal nicht versuchen, die alten Wege neu zu pflastern. Es wird davon ausgegangen, dass das Modell „Streaming mit Werbung“ weiter ausgebaut wird, über Umwege sogar Nutzern untergeschoben wird, die Streaming hauptsächlich wegen der Werbefreiheit angefangen haben. Es ist auch möglich, dass günstigere Abonnenten auf Inhalte länger warten müssen (zwischen 15 und 30 Tage) im Vergleich zu Premium-Kunden. Begleitet werden solche „Neuausrichtungen“ sicherlich mit weiteren Preiserhöhungen und die Jagd auf sogenannte Account-Sharer, die ein Konto mit mehreren Leuten außerhalb des Haushalts teilen. Letztlich müssen die Anbieter versuchen, die profitablen Zeiten des linearen Fernsehens zu rekonstruieren. Ob das wirklich funktioniert, oder ob im Laufe der Zeit sich noch weitere Streaminganbieter geschlagen geben müssen, werden wir sicherlich bald erfahren. 2023 könnte nämlich DAS Schicksalsjahr für Streamingdienste werden.

Mehr Beiträge zum Thema „4K Streaming“:

LG schlüsselt die DTS-Unterstützung an seinen Smart-TVs für 2023 auf

LG hatte bereits zur CES 2023 angekündigt, dass die hauseigenen OLED- und Premium-LCDs wieder DTS:X unterstützen sollen. Mittlerweile hat man jedoch auch weitere Detailfragen beantwortet.

Auch wir hatten darüber berichtet, dass LG nach mehrjähriger Pause an seinen Smart TVs wieder die DTS:X-Verarbeitung unterstützt. Zuvor setzte man einige Jahre aus. In der Tat waren die letzten TVs des südkoreanischen Herstellers, die mit DTS klarkamen, aus dem Jahr 2019. Generell sieht es aktuell so aus, dass fast alle TV-Hersteller Dolby Atmos einbinden, DTS-Support aber eher die Ausnahme ist.

Im Falle von LG gab es noch einige Fragezeichen für die TV-Modelle des Jahres 2023. Denn explizit hatte das Unternehmen bisher nur von DTS:X gesprochen. Da wären aber ja auch noch andere Formate wie das „normale“ DTS oder DTS-HD Master Audio. Gegenüber den Kollegen von Flatpanels HD hat man nun etwas konkreter Rede und Antwort gestanden. So beherrschen alle LG-OLED-TVs sowie die LCDs ab der Reihe der QNED85 DTS, DTS:X und IMAX Enhanced Audio, das ebenfalls auf DTS basiert.

LGs TVs der Jahre 2020 bis 2022 verzichteten auf DTS.
LGs TVs der Jahre 2020 bis 2022 verzichteten auf DTS.

Damit es nicht zu Irritationen kommt, erklärt LG jedoch auch, dass man nicht garantieren könne, dass die TV-Lautsprecher DTS-Inhalte wiedergeben. Was man verspreche, das sei, dass die Smart-TVs die genannten DTS-Varianten weiterverarbeiten, um sie an externe Audiogeräte durchzureichen – wie eine Soundbar oder einen AVR.

LG bietet eine breite Audio-Unterstützung

Am Ende ist es eine feine Sache, dass die DTS-Formate zurück sind: Immerhin gibt es da ja auch eine neue Partnerschaft zwischen DTS und Disney+. Außerdem kommt DTS:X immerhin auch für einige UHD Blu-rays zum Einsatz. Hier hat LG anderen TV-Herstellern also inzwischen durchaus etwas voraus.

Xperi, das Unternehmen hinter dem DTS-Codec hat mitgeteilt, dass man sich fortan mehr dahinterklemmen wolle, dass DTS an mehr Geräten lande. Wir sind gespannt.

MediaTek Pentonic 1000: Chip für Premium-TVs unterstützt nur zweimal „echtes“ HDMI 2.1

Enttäuschung um den MediaTek Pentonic 1000: Das SoC unterstützt leider doch nur maximal zwei „echte“ Ports für HDMI 2.1.

Wir hatten schon über den Chip MediaTek Pentonic 1000 berichtet. Dabei handelt es sich um ein Premium-SoC für 4K-Fernsehgeräte. Im technischen Datenblatt hat MediaTek bei der Ankündigung des Prozessors auch beworben, dass in Kombination mit dem Pentonic 1000 vier Ports für HDMI 2.1 möglich seien. Bedauerlicherweise hat man jene Angaben stillschweigend angepasst. Tatsächlich sollen mit dem Chip nur zwei „echte“ Anschlüsse für HDMI in TVs realisierbar sein.

Die Verwirrung ist offenbar dadurch entstanden, dass es mittlerweile leider nicht mehr möglich ist, HDMI 2.0 zu lizenzieren. Diese Praktik der HDMI-Lizenzverwaltung hatten wir schon scharf kritisiert. Deswegen wies MediaTek eben vier Ports für HDMI 2.1 als machbar aus. Doch Vincent Teoh von HDTVTest konnte im Rahmen der CES 2023 mit Sprechern des Unternehmens klären, dass nur zwei Ports mit 4K bei 120 Hz, ALLM, VRR und eARC möglich sind.

Als Ergebnis werden wohl auch 2023 LG und Samsung dank abweichender Chiplösungen die einzigen Hersteller bleiben, die tatsächlich vier echte Ports für HDMI 2.1 bieten. TCL fällt immerhin noch etwas positiv aus dem Rahmen: Das Unternehmen hat es durch eine Zusatzlösung geschafft, dass immerhin die eARC-Funktionalität auf einen dritten Anschluss ausgelagert werden konnte.

HDMI 2.1 bedeutet immer noch Wildwuchs

Wer nämlich ansonsten eARC nutzen möchte, belegt schon dadurch einen seiner beiden HDMI-2.1-Anschlüsse. Dann verbliebe also gar nur noch ein freier Port. Das kann schnell ärgerlich werden und das Nachkaufen eines Switches erfordern, wenn beispielsweise PlayStation 5 und Xbox Series X|S oder auch ein Gaming-PC im Wohnzimmer stehen. Immerhin: MediaTek hat das Datenblatt des Pentonic 1000 auf seiner Website verändert und weist dort nur noch allgemein auf HDMI 2.1 hin, ohne die spezifische Anzahl der Schnittstellen auszuweisen.

Der MediaTek Pentonic 1000 unterstützt zahlreiche moderne Features.
Der MediaTek Pentonic 1000 unterstützt zahlreiche moderne Features.

Wir finden es schade, dass Nutzer mit vielen HDMI-2.1-Geräten weiterhin nur zu LG und Samsung bzw. mit Abstrichen TCL blicken können. Wie seht ihr das?

Peacock: Streaming-Dienst von Universal sammelt über 20 Mio. Abonnenten ein

Der Streaming-Dienst Peaock kommt mittlerweile auf 20 Mio. Abonnenten. Schwarze Zahlen sind aber noch in weiter Ferne.

Allerdings kann der Mutterkonzern Comcast bzw. NBCUniversal für Peacock nun bessere Zahlen vorweisen, als viele Börsianer erwartet hatten. Allein im vierten Quartal 2022 sollen bei Peacock nämlich 5 Mio. neue Abonnenten hinzugestoßen sein. Aus Deutschland können sie jedoch nicht stammen: Nach dem Auslaufen der Lizenzvereinbarung mit Sky ist Peacock hierzulande aktuell gar nicht mehr vertreten.

Das ist aber auch ein Grund, aus dem man die 20 Mio. Abonnenten nicht zu gering schätzen sollte, auch wenn sie im Vergleich zu Amazon Prime Video, Netflix oder auch Disney+ gering wirken mögen. Peacock ist in wesentlich weniger Ländern aktiv und auch erst später gestartet. Zu verdanken ist der Zuwachs wohl auch einer Neufokussierung bei der Vermarktung der Plattform.

Peacock Streaming startet am 25. Januar 2022 auf Sky!
Peacock und Sky Deutschland haben ihre Kooperation auslaufen lassen.

So rückte NBCUniversal anfangs für Peacock den kostenlosen bzw. werbefinanzierten Free-Tarif in den Mittelpunkt. Mittlerweile ist man davon abgekommen und vermarktet bevorzugt das kostenpflichtige Angebot. Für 2022 konnte Peaock somit auf Einnahmen von 2,1 Mrd. US-Dollar kommen. Davon wurden allein 660 Mio. US-Dollar im vierten Quartal 2022 erwirtschaftet.

Peacock steckt tief in den roten Zahlen

Allerdings versinkt das Streaming-Angebot dennoch weiterhin in den roten Zahlen. 2022 kamen hier Miese in der Höhe von 978 Mio. US-Dollar zustande. Damit sich Peacock also rentiert, wird noch ein deutlich höheres Wachstum, verbunden mit Preiserhöhungen, notwendig sein. Am Ende sollte man als Kunde abwarten: So wie die Streaming-Angebote der Studios derzeit wuchern, ist wohl absehbar, dass nicht alle langfristig auch überleben werden.

Es muss sich aber zeigen, welche Kandidaten am Ende triumphieren werden und welche Studios am Ende doch das bessere Geschäft darin sehen, ihre Titel an Partner zu lizenzieren.

Preist geleakt: Samsungs 77 Zoll S95C OLED TV soll 4.499 US-Dollar kosten

Samsung hat den Preis für seinen 77 Zoll 4K OLED Fernseher S95C mit One Connect Box durchsickern lassen. Das Modell soll 4.499 US-Dollar kosten. 

Erst vor kurzem hat Samsung seinen neuen Premium-OLED-TV der S95C-Serie auf der CES 2023 vorgestellt. Der S95C begleitet den diesjährigen S90C, welches als direkter Nachfolger des S95B (2022) gesehen werden kann. Ja, etwas verwirrend, aber wie oft ergeben Modellbezeichnungen keinen Sinn? Der S95C beweist, dass Samsung wohl endlich Gefallen an der OLED-Technologie gefunden hat. Das Modell wird daher mit der externen Anschlussbox „One Connect Box“ angeboten, welche eigentlich den absoluten Top-Modellen vorbehalten war. Zusätzlich wird die neue Serie auch erstmals in einer 77 Zoll-Variante angeboten (ebenso der S90C). Den Preis des 77S95C verriet Samsung wohl aus Versehen über deren Online-Shop. Dieser soll bei 4.499 US-Dollar liegen.

77 Zoll S95C OLED TV für 4.499 US-Dollar

Preis der S95C 77 Zoll Samsung OLED TV: 4.499 US-Dollar
Preis der S95C 77 Zoll Samsung OLED TV: 4.499 US-Dollar | Bild: flatpaneshd.com

Dabei handelt es sich ja um eine Preisempfehlung, die in den USA noch zusätzlich besteuert wird (je nach Bundesstaat). Wir gehen davon aus, dass der Preis für den 77S95C mindestens 1zu1 in Euro umgerechnet wird. Vielleicht kostet das Gerät hierzulande sogar noch etwas mehr. Dabei ist zu beachten, dass die Preisempfehlungen von Samsung schon immer bewusst hoch angesetzt wurden. So können Händler bereits zum Verkaufsstart oder kurz darauf, mit ersten Rabatten hantieren.

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4K OLED mit bis zu 2.000 nits

Gemessen an der Ausstattung und der noch relativ neuen QD-OLED-Bildschirmtechnologie, kann sich der Preis aber wirklich sehen lassen. Der S95C bietet dem Kunden eine hochwertige Bilddarstellung mit einer maximalen Helligkeit von 2.000 nits (angeblich), der angesprochenen One Connect Box, einem integrierten 4.2.2 Soundsystem für Dolby Atmos und viele weitere Features für Filmfans und Gamer. Wir haben auch ein paar Preise der Mitbewerber für ihre 2022-Modelle mit OLED-Technologie mit 77 Zoll herangezogen. Samsung würde sich mit 4.499 US-Dollar / Euro eigentlich recht prominent platzieren:

  • LG G2 Gallery OLED Evo: 5.999 Euro UVP
  • LG C2 OLED Evo: 5.299 Euro UVP
  • Sony A80K OLED: 4.499 Euro UVP
  • Philips OLED+937: 4.999 Euro UVP

Was denkt ihr über Samsung OLED-Line-up? Freut ihr euch bereits auf den S90C und S95C? Kommt eines der Modelle mit 55, 65 oder 77 Zoll vielleicht für euch in Frage? Schreibt uns doch gerne einen Kommentar!

Sind 240Hz-4K-Fernseher das nächste große Ding im Gaming-Markt?

Im TV-Segment erfüllt 8K bisher nicht die Erwartungen der Industrie. Mit 240 Hz könnte man Kunden mit einer anderen Funktion anlocken.

LG und TCL haben ja bereits für 2023 8K-TVs für den internationalen Markt weitgehend Absagen erteilt. Am Ende sieht es so aus, dass sich die entsprechenden Fernseher aktuell noch bescheiden verkaufen. Doch die Industrie könnte nun zu anderen Funktionen umschwenken, um Interessenten den Neukauf schmackhaft zu machen. So haben auf der CES 2023 bereits Samsung und TCL Fernsehgeräte mit 240 Hz als Bildwiederholrate präsentiert.

Fans von Gaming-Monitoren lächeln da vielleicht Müde: PC-Monitore mit solchen Bildwiederholraten sind seit Jahren verbreitet. Doch im TV-Segment sind eher 60 oder 120 Hz üblich. Einige, wenige Modelle erreichen auch 144 Hz. Doch 240 Hz wären da schon eine andere Hausnummer, die Spielern entgegenkommen sollte, die gerne ihren Gaming-Rechner an den TV ankoppeln. Auch Next-Generation-Konsolen könnten vielleicht die hohe Bildrate unterstützen.

Samsungs QD-OLED Fernseher 2023 (S95C & S90C)
Samsungs QD-OLED Fernseher 2023 (S95C & S90C) bringen es immerhin auf 144 Hz.

Auf der CES 2023 hat Samsung Display jedenfalls hinter verschlossenen Türen einigen eingeladenen Gästen bereits einen OLED-TV mit 240 Hz Bildwiederholrate demonstriert. Als Basis dienten natürlich die hauseigenen QD-OLED-Panels. Da es sich nur um ein Konzept handelte, ist aber offen, ob Partner darauf am Ende wirklich Produkte aufbauen.

TCL zeigte einen 98-Zoll-LCD mit 240 Hz

TCLs Herstellungsabteilung, CSoT, wiederum packte einen LCD-Fernseher mit stattlichen 98 Zoll Diagonale, 4K-Auflösung und ebenfalls 240 Hz Bildwiederholrate aus. Auch dabei handelt es sich aber nicht um ein konkretes Produkt, sondern um ein Konzept. Bleibt zu hoffen, dass man noch von der Bezeichnung „Gamming TV“ abrückt – siehe unser Artikelbild.

Samsung will in diesem Jahr immerhin noch den Micro LED CX mit 240 Hz veröffentlichen. Leider wird dieser Bildschirm mit 76 Zoll Diagonale für Privatkunden aufgrund der Micro-LED-Technik unerschwinglich bleiben. Obacht: Es gibt bedauerlicherweise auch viele „Fake 240 Hz“-TVs, die damit werben, aber eigentlich nur mit 120 Hz operieren. TCL hat da etwas für 2023 Modelle in Planung, die ihr Panel im VRR-Modus auf 240 Hz übertakten können, dann aber auch die vertikale Auflösung halbieren.

Fernsehpiraterie: Immer mehr illegale Streams in Deutschland

Der Branchenverband Vaunet hat sich die illegalen Fernseh-Streams in Deutschland betrachtet. 2022 griffen deutlich mehr Zuschauer als zuvor zu derlei Optionen.

Vaunet (Verband Privater Medien) attestiert einen möglichen Umsatzschaden von 1,8 Mrd. Euro. Allerdings sollte man solche Summen immer mit Vorsicht betrachten, da nicht jeder „Schwarzseher“ auch wirklich ein potenzieller Kunde ist. Berücksichtigt sind in der Studie im Übrigen illegale Übertragungen linearer TV-Inhalte, also nicht Downloads von etwa Kinofilmen oder das Streaming selbiger.

Gesellschaftlicher Schaden durch TV-Piraten?

Der Branchenverband behauptet, dass auch ein gesellschaftlicher Schaden entstehe: Dem Staat seien 390 Mio. Euro an Steuern und Sozialabgaben durch die illegalen Abrufe entgangen. Auch diese in den Raum gestellte Summe sollte man natürlich mit einiger Vorsicht betrachten. So ist natürlich die Agenda von Vaunet klar: Man fordert striktere Regeln und Bestrafungen sowie effektive Maßnahmen zur Eindämmung illegaler Live-TV-Nutzung.

Vaunet ist besorgt über die zunehmende Fernsehpiraterie.
Vaunet ist besorgt über die zunehmende Fernsehpiraterie.

5,9 Mio. Menschen in Deutschland haben laut der Studie von Vaunet im letzten Jahr regelmäßig illegale, lineare TV-Streams abgerufen. Man geht von einer hohen Dunkelziffer auf, da bei solche Umfragen bzw. den Antworten die soziale Erwünschtheit eine erhebliche Rolle spielt. Es sei dabei nicht nur die Anzahl der Menschen angestiegen, die grundsätzlich illegale TV-Streams nutzt, auch die Nutzungsfrequenz habe zugenommen. 72 % der Nutzenden geben an, mindestens einmal pro Woche illegale TV-Streams zu beanspruchen. 2018 waren das „nur“ 54 %.

Fernsehpriraterie: Jüngere hissen häufiger die Totenkopfflagge

Wenig überraschend: Am häufigsten nutzt die Altersgruppe der 24-33-Jährigen illegales TV-Streaming. Dabei dominieren männliche Zuschauer. Allerdings ist das größte Wachstum spannenderweise eher bei älteren Zuschauern zu verzeichnen. Dabei wird alles Mögliche an Geräten für den Abruf eingespannt – von Streaming-Playern über Notebooks bis hin zu Smartphones und Tablets.

Um die Ergebnisse der Studie zu ermitteln, wurden im Übrigen online 550 Nutzer befragt. Diese Daten wurden mit passiven Messungen der Onlineaktivitäten von über 2.700 Nutzenden kombiniert. Die Befragung fand bereits vom 12. bis 18. Juli 2022 statt. Schwerpunkt des Gutachtens und der Analyse sind illegal verbreitete, lineare Free- und Pay-TV-Streams.

Vaunet mahnt, dass 91 % der Nutzenden laut Umfrage auf legale Angebote ausweichen würden, wenn die illegalen Möglichkeiten nicht mehr erreichbar wären. Immerhin 45 % geben an, sie würden auch den Geldbeutel zücken und dann dafür zahlen.

Netflix im Februar 2023: Das sind die neuen Filme, Serien und mehr

Netflix hat seine neuen Inhalte für den Februar 2023 bestätigt. Mit dabei sind nicht nur Filme und Serien, sondern auch Comedy-Specials und Dokumentationen.

Netflix hat bestätigt, welche Inhalte die Abonnenten im Februar 2023 erwarten. Dabei hat man auch einige Shows im Angebot. Mit „Too Hot to Handle: Germany“ will man offenbar den linearen Privatsendern die Zuschauer wegnehmen, denn diese Reality-Dating-Show könnte sicherlich auch gut bei RTL oder ProSieben im Programm laufen. Ebenfalls gibt es mit „Your Place or Mine“ eine romantische Komödie mit Reese Witherspoon und Ashton Kutcher zu sehen.

Ebenfalls geht die Serie „Outer Banks“ in die dritte Season. Für Anime-Freunde ist unter anderem „Aggretsuko“ mit Staffel 5 mit von der Partie. Unter den Dokumentationen hingegen buhlt beispielsweise „Formula 1: Drive to Survive“ mit ebenfalls bereits der fünften Season um die Gunst der Zuschauer. Doch damit ist ja noch gar nicht das gesamte Programm abgedeckt. Denn Netflix konnte sich auch einige Lizenztitel sichern.

Mit von der Partie ist etwa der Superheldenfilm „Wonder Woman 1984“, um dessen potenzielle Fortsetzung es ja derzeit eher unsicher steht. Ansonsten nimmt Netflix zudem den Animationsfilm „The Boss Baby“ ins Programm. Uns kommt es allerdings so vor, als seien echte Highlights im nächsten Monat etwas schwer zu finden.

Netflix will bald gegen Account-Sharing durchgreifen

Dabei wird Netflix zunehmend Highlights benötigen: Einerseits drehen dem Streaming-Anbieter Hollywood-Studios wie Warner Bros., Universal und Paramount zunehmend den Hahn zu. Denn jene wollen lieber selbst eigene Streaming-Angebote forcieren. Andererseits will Netflix in den nächsten Monaten damit beginnen, international gegen das Account-Sharing vorzugehen. Somit muss man auch damit rechnen, dass einige Kunden nicht bereit sein werden, die damit verbundenen Aufpreise zu tragen.

Nur starke, exklusive Inhalte können da die Abonnenten halten. Sind diese im Februar 2023 denn aus eurer Sicht gegeben? Entscheidet anhand der Listen selbst. Wir wünschen viel Spaß beim Streaming!

Netflix Serien im Februar 2023

  • Freeridge: Staffel 1 2/2/2023
  • Class: Staffel 1 3/2/2023
  • Der Handel: Staffel 1 8/2/2023
  • You – Du wirst mich lieben: Staffel 4 Teil 1 9/2/2023
  • Love to Hate You: Staffel 1 10/2/2023
  • Love is Blind: After the Altar Staffel 3 10/2/2023
  • Jedes Mal, wenn wir uns verliebten: Staffel 1 14/2/2023
  • Perfect Match: Staffel 1 Eps: 1-4: 14/2/2023 – Eps.: 5-8: 21/2/2023 / Eps.: 9-12: 28/2/2023
  • Sem Filtro: Staffel 1 15/2/2023
  • Das Gesetz nach Lidia Poët: Staffel 1 15/2/2023
  • Red Rose: Staffel 1 15/2/2023
  • La Primera Mujer: Staffel 1 15/2/2023
  • The Upshaws: Teil 3 16/2/2023
  • Im Auge des Wolfes – Die Serie: Staffel 2 17/2/2023
  • División Palermo: Staffel 1 17/2/2023
  • Ein Mädchen und ein Kosmonaut: Staffel 1 17/2/2023
  • Drei Leben: Staffel 1 22/2/2023
  • Outer Banks: Staffel 3 23/2/2023
  • Vor wem laufen wir eigentlich davon?: Staffel 1 24/2/2023
  • Too Hot To Handle: Germany: Staffel 1 28/2/2023

Netflix Filme im Februar 2023

  • True Spirit 3/2/2023
  • Stromboli 3/2/2023
  • Viking Wolf 3/2/2023
  • Infiesto 3/2/2023
  • Dear David 9/2/2023
  • 10 Tage eines guten Mannes 10/2/2023
  • Your Place Or Mine 10/2/2023
  • Nochmal Liebe² 13/2/2023
  • A todas partes 14/2/2023
  • A Sunday Affair 14/2/2023
  • re:member 14/2/2023
  • Unlocked 17/2/2023
  • The Strays 22/2/2023
  • Call Me Chihiro 23/2/2023
  • We Have a Ghost 24/2/2023

Netflix Dokumentationen

  • Gunthers Millionen: Miniserie 1/2/2023
  • Bill Russell: Legend 8/2/2023
  • Full Swing: Staffel 1 15/2/2023
  • African Queens: Njinga: Staffel 1 15/2/2022
  • Die Murdaugh-Morde: Skandal in den Südstaaten: Staffel 1 22/2/2023
  • Formula 1: Drive to Survive: Staffel 5 24/2/2023

Netflix Comedy Specials

  • Jim Jefferies: High n’ Dry 14/2/2023
  • Whindersson Nunes: Das ist keine Predigt 19/2/2023
  • A Whole Lifetime with Jamie Demetriou 28/2/2023

Netflix Kids & Family

  • My Dad the Bounty Hunter: Staffel 1 9/2/2023
  • Ein Mädchen namens Lay Lay: Staffel 2 23/2/2023
  • Oddballs: Die seltsamen Abenteuer von James & Max: Staffel 2 24/2/2023

Netflix Anime

  • Detektiv Conan: The Culprit Hanzawa: Staffel 1 1/2/2023
  • Make My Day: Staffel 1 2/2/2023
  • Aggretsuko: Staffel 5 16/2/2023

Auswahl an Lizenztiteln im Februar 2023

  • Alfons Zitterbacke: Das Chaos ist Zurück 1/2/2023
  • A E I O U – Das schnelle Alphabet der Liebe 1/2/2023
  • Vinland Saga: Staffel 2 9/2/2023
  • The Boss Baby 16/2/2023
  • Bushwick 16/2/2023
  • The Womb 16/2/2023
  • Wonder Woman 1984 18/2/2023

PlayStation VR2: Portierungen sind laut Entwicklern kein Kinderspiel

Entwickler haben sich zu ihren ersten Titeln für die PlayStation VR2 geäußert. Leider besteht das Line-up zum Launch fast ausschließlich aus Remastern und Co.

So weisen die Kollegen von GamesIndustry.biz darauf hin, dass von 37 Launch-Titeln gerade mal zwei wirklich neu / exklusiv sind: „Horizon Call of the Mountain“ und „The Dark Pictures: Switchback“. Exklusive Kaufargumente für di PlayStation VR2 gibt es also mehr in der Technik des Headsets selbst als im Spieleangebot. Allerdings haben viele Entwickler nun darauf hingewiesen, dass auch hinter den Neuauflagen ihrer Spiele jede Menge Arbeit steckt.

Das Launch-Angebot weckt dabei durchaus Erinnerungen an den Start von PlayStation 5 und Xbox Series X|S, als ebenfalls viele ältere Spiele neu aufgelegt worden sind. Doch die Entwickler geben an, dass die Portierungen viel Aufwand benötigen würden. Das liegt beispielsweise daran, dass man die technischen Beschränkungen der ersten PS VR durchbrechen wolle – z. B. durch höhere Auflösungen. Außerdem müsse man das ganze Tracking, das an der PS VR2 völlig anders abläuft, neu aufziehen.

Hier seht ihr das Launch-Line-up für die PlayStation VR2.
Hier seht ihr das Launch-Line-up für die PlayStation VR2.

Das ist im Übrigen auch der Grund, dass nur wenige Studios kostenlose Upgrades anbieten werden. Die meisten Entwickler geben an, dass die Portierung für sie eben auch erhebliche Kosten verursache. Daher müsse man VR-Fans eben auch erneut zur Kasse bitten. Dafür erhalten sie eine deutlich aufgewertetes VR-Erlebnis.

PlayStation VR2 erscheint am 22.02.2023

Lange warten müssen wir auf die PlayStation VR2 nicht mehr: Das VR-Headset erscheint bereits am 22.02.2023. Es bleibt abzuwarten, ob das Accessoire, das mehr kostet als die Konsole PlayStation 5, zu einem Erfolg wird. So litt die erste Generation stark unter einem Henne-Ei-Problem: Es griffen im Verhältnis nur wenige PS4-Besitzer zu, weil das Angebot an Triple-A-Spielen sehr überschaubar war. Es fehlten also System-Seller. Entwickler scheuten sich wiederum viel Geld zu investieren, weil die Zielgruppe zu klein blieb.

Die Sony PlayStation VR2 erscheint exklusiv für die PS5.
Die Sony PlayStation VR2 erscheint exklusiv für die PS5.

Kann die PlayStation VR2 diesen Kreislauf durchbrechen? Noch sieht es nicht danach aus. Zumindest gibt es Hinweise darauf, dass die Vorbestellungen wohl niedriger ausfielen als erhofft. So starteten die Pre-Orders zunächst nur auf Einladung hin, wurden aber kurz darauf in einer Kehrtwende doch für alle Interessenten geöffnet. Immer noch ist das VR-Headset für eine Lieferung zum Launch vorbestellbar.

Dolby Atmos erobert die Musikwelt: Über 50 Prozent der Charts-Titel setzen auf 3D-Sound

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Dolby Atmos ist aus der Musikwelt nicht mehr wegzudenken. Bereits über 50 Prozent der Charts-Titel setzen auf Dolby Atmos und begeistern damit Musikliebhaber weltweit. 

Dolby Atmos in Film, Serien und Streaming kennen sicherlich die meisten. Doch wie sieht es mit Musik im 3D-Soundformat aus? Habt ihr sicherlich schon einmal „gehört“. Dass das 3D-Soundformat jedoch keine Randerscheinung in der Musikszene mehr darstellt, wussten selbst wir nicht. Seitdem sich Musik auf Medien wie Schallplatten, Kassetten, CDs oder digital speichern lassen, werden Musikstücke größtenteils in Stereo wiedergegeben. In den frühen Jahren sogar nur in Mono. Mit den Jahren wurden dann auch Formate vorgestellt, mit denen sich einzelne Musiktitel oder ganze Alben in Surround-Sound wiedergeben ließen. Hierbei handelt es sich jedoch bis in die heutige Zeit um eine Nische.

Dolby Atmos-Boom im Musikmarkt

Seit ein paar Jahren gibt es jedoch so etwas wie ein 3D-Boom im Musikmarkt. Nicht nur Streamingdienste bieten Charts-Titel immer öfter in Dolby Atmos oder einem anderen 3D-Soundformat an, auch die Musikschaffenden sehen in der Technik eine ganz neue Möglichkeit, dem Zuhörer ihre Visionen näherzubringen. Und zuletzt unterstützen immer mehr Wiedergabegeräte, Lautsprecher und Kopfhörer das Dolby Atmos-Format. Laut einer Auswertung von der GFK aus dem Jahr 2022, waren bereits 53 Prozent aus den Top 100 Single-Jahrescharts in Dolby Atmos verfügbar. Hierbei handelt es sich nicht um ein temporäres Hoch, sondern eher um eine Zwischenstation, die Dolby Atmos bei seinem Siegeszug durch die Musiklandschaft zurücklegt.

Von Rammstein bis Helene Fischer…

Zu den beliebtesten Tracks mit Dolby Atmos 3D-Sound gehörte „Heat Waves“ von Glass Animals, „abcdefu“ von Gayle oder „Shivers“ von Ed Sheeran. Die erfolgreichsten Alben mit Dolby Atmos 2022, „Zeit“ von Rammstein und „Rausch“ von Helene Fischer zeigen auch, dass das 3D-Soundformat über alle Genres hinweg funktioniert. Und mit der Visualisierung von Musik, primär in Künstler-Dokumentationen und Live-Konzertmitschnitten, ist Dolby Atmos ebenfalls ein beliebtes Mittel, um den Zuschauer noch mehr in den Bann der Musik ziehen zu können. Und 2023 wird wohl ein weiteres Erfolgsjahr für Dolbys 3D-Soundformat. So kündigen sich mit Alben wie „Lichtenstein Tapes“ von den „Die Fantastischen Vier“ bereits neue Brecher in Dolby Atmos an.

Top 10 Singlecharts mit Dolby Atmos:

  1. Glass Animals – Heat Waves (Polydor)
  2. Gayle – abcdefu (Atlantic)
  3. Ed Sheeran – Shivers (Atlantic)
  4. Harry Styles – As It Was (Columbia)
  5. Lost Frequencies/Calum Scott – Where Are You Now (RCA)
  6. Elton John & Dua Lipa – Cold Heart (EMI)
  7. Ed Sheeran – Bad Habits (Atlantic)
  8. The Kid Laroi / Justin Bieber – Stay (Columbia)
  9. Tiësto & Ava Max – The Motto (Atlantic)
  10.   Imagine Dragons x JID – Enemy (Interscope)

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