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Sky Q geht neue Wege: Sky Q IPTV Box sorgt für Zugang übers Internet

Sky hat etwas Neues parat: Man hat seine hauseigene Sky Q IPTV Box vorgestellt. Somit wird Sky Q ab dem 3. August 2021 auch über das Internet angeboten.

Wer schon frohlockt, sollte seine Erwartungen jedoch dämpfen. Denn so ganz zeitgemäß erscheint das Angebot von Sky überraschenderweise leider nicht: Denn über die Sky Q IPTV Box wird nur der Empfang in HD möglich sein. Dadurch bleibt die UHD-Qualität weiterhin an die Sky Q Receiver gebunden. Besagte Box ähnelt übrigens optisch stark einem gestauchten Apple TV 4K.

Bedient wird der Multimedia-Player über die bekannte Sky Remote mit Tastenbeleuchtung und Sprachsteuerung. Die Box wird mit einem eigenständigen Abonnement verbunden, wer sie nutzt benötigt also weder Kabelfernsehen noch Satellit. Es fehlt allerdings neben dem bereits erwähnten UHD und HDR auch die Aufnahmefunktion, was eine weitere Schlappe ist. Als Partner nennt man dafür etwa die Mediengruppe RTL, deren Sender in HD dabei sein werden. Zudem wird es über die Box möglich sein, auf TVNow, Amazon Prime Video, Netflix und Disney+ zuzugreifen.

Buchbar ist Sky Q mit der Sky Q IPTV Box dann ab morgen. Sky verspricht Zugriff auf 80 Sky-, Partner- und Free-TV-Sender in HD. Preislich seid ihr ab 12,50 Euro im Monat dabei. Diese Summe gilt aber nur, wenn ihr euch direkt für 12 Monate bindet. Inbegriffen sind in diesem Preis die Box samt Sprachfernbedienung, Sky Go sowie das Sky-Entertainment-Paket mit den Sky Originals und Inhalten von HBO, Showtime und TNT ohne Aufpreis. Mit dabei sind aber eben auch die Free-TV Sender in HD ohne Zusatzkosten.

Sky Q ohne 4K: Lohnenswert?

Was Sky als Innovation bewirbt, sorgte bereits für Kritik im Netz: Viele Interessenten hatten sich eben eine UHD-Option versprochen und fragen sich, warum sie nicht einfach bei bisherigen Optionen, z. B. über Apps an Smart-TVs, bleiben sollten. Es lassen sich im Übrigen für zusätzliche Kosten weitere Optionen dazu buchen: Sky Fußball Bundesliga (+ 12,50 Euro), Sky Sport(+5 Euro), Sky Cinema (+ 10 Euro), Entertainment Plus/Netflix (+ 7,50 Euro) und Sky Kids (+ 5 Euro).

Das Abonnement kann zudem für 10 Euro Aufpreis um das Multiscreen-Paket und für 5 Euro um die Funktion Sky Go Plus aufgepeppt werden. Was haltet ihr davon?

Sony Bravia XR X95J: 4K-LCD-Flaggschiff mit 65 Zoll, HDMI 2.1 und FALD ist vorbestellbar

Der Sony Bravia XR X95J ist ab heute auch mit 65 Zoll Diagonale vorbestellbar. Der 4K-TV basiert auf LCD-Technologie und setzt bereits auf HDMI 2.1.

Wer an den neuen Fernsehgeräten allerdings vergnügliche Zockerstunden verbringen möchte, dem Raten wir noch etwas abzuwarten: Denn zwar unterstützen die TV-Geräte bereits HDMI eARC (Enhanced Audio Return Channel), 4K bei 120 Hz plus ALLM (Auto Low Latency Mode), doch VRR (Variable Refresh Rate) wird erst via Firmware-Update nachgereicht. Da bietet es sich an, abzuwarten, ob die Einbindung wirklich fehlerfrei funktioniert. (Hier geht es direkt zum Preisvergleich)

Sony bewirbt die Reihe der Bravia XR X95J natürlich auch damit, dass der exklusive Streaming-Dienst Bravia Core an den TVs zur Verfügung steht. Er gewährleistet bis zu 80 Mbit/s. Zudem unterstützen die TVs auch IMAX Enhanced und Netflix Calibrated. Beide Features sind unserer Ansicht nach aber eher Klimbim und keine echten Mehrwerte im Alltag. Klar, dass Sony auch erneut die Fähigkeiten seines Prozessors Cognitive Processor XR hervorhebt.

Die Sony Bravia XR X95J bieten HDMI 2.1.
Die Sony Bravia XR X95J bieten HDMI 2.1.

Dank FALD (Full Array Local Dimming) will man eine ausgewogene Ausleuchtung und eine saubere HDR-Wiedergabe garantieren. Auf Mini LED setzt Sony aber leider noch nicht. Dafür unterstützt man neben HDR10 und HLG auch Dolby Vision. Dabei ist der Bravia XR X95J bereits mit 75 und 85 Zoll im Handel zu haben. Nun stößt eben das Modell mit „kleineren“ 65 Zoll hinzu.

Die Sony Bravia XR X95J verwenden Google TV

Als Betriebssystem dient bei den Sony Bravia XR X95J das auf Android TV aufsetzende Google TV. Somit ist auch Unterstützung für den Google Assistant gegeben. Apps können aus dem Play Store bezogen werden. Sony weist zusätzlich auf Unterstützung für Amazon Alexa, Apple AirPlay 2 und HomeKit hin. Unten findet ihr die Preise der drei verfügbaren Modelle. Der neu hinzugekommene 65-Zoller startet für 2.299 Euro.

Der Sony Bravia XR X95J mit 65 Zoll ist ab heute vorbestellbar.
Der Sony Bravia XR X95J mit 65 Zoll ist ab heute vorbestellbar.

Preise & Termine:

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Zuletzt aktualisiert am 1. November 2026 um 13:05 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
  • XR-65X95J (65 Zoll / 164 cm): 2.299 € UVP – Verfügbarkeit (Online Pre-Order): 02.08.2021
  • XR-75X95J (75 Zoll / 189 cm): 3.399 € UVP – Verfügbarkeit: seit 25.05.2021
  • XR-85X95J (85 Zoll / 215 cm): 4.599 € UVP – Verfügbarkeit: seit 25.05.2021

Google Stadia: Endlich neues Bundle mit dem aktuellen Chromecast mit Google TV

Google schnürt ein neues Stadia-Bundle: Man bietet nun ein Paket aus dem Chromecast mit Google TV und einem Controller an.

Bisher war die Google Stadia Premiere Edition immer ein Paket aus einem Stadia Controller und einem in die Jahre gekommenen Google Chromecast Ultra. Das lag auch daran, dass Google hier sehr schnarchnasig vorging: Der neuere Google Chromecast mit Google TV unterstützte das Cloud-Gaming-Angebot zum Launch gar nicht. Doch nun gibt es Abhilfe.

Mittlerweile ist Google Stadia ja für Android TV erschienen und auch für Geräte mit Google TV. Dazu zählt eben auch der Chromecast mit Google TV. Ein guter Zeitpunkt also, um ein zeitgemäßeres Bundle zu schnüren. Entsprechend könnt ihr für 99 Euro nun den Mediaplayer und den Stadia Controller erwerben. Obendrauf gibt es für Neukunden einen Monat Stadia Pro kostenlos.

Google Stadia will über Cloud-Gaming Kunden überzeugen.
Google Stadia will über Cloud-Gaming Kunden überzeugen.

Wer nun darüber nachdenkt, fix den Bestellbutton zu drücken, sollte aber zweimal überlegen: Google verschenkte den Stadia Controller in den letzten Monaten regelmäßig. Beispielsweise erhielten Käufer von „Resident Evil Village“ bei Stadia den Controller kostenlos obendrauf. Wiederum ist der Chromecast mit Google TV auch schon in Angeboten günstig zu haben gewesen. Da sind 99 Euro also kein Schnäppchen und vielleicht warten Interessenten lieber auf einen Deal.

Google Stadia besetzt derzeit noch eine Nische

Google Stadia ist mit großen Ambitionen gestartet, büßte aber nach viel Hype zum Launch einiges an Glaubwürdigkeit ein. So erreichte man in Spielen nicht die in Aussicht gestellte Qualität, die technisch meistens unter dem Niveau einer Xbox One X lag. Auch 4K erwies sich zumeist als Mogelpackung. Google hat zwar stark nachgebessert, doch da hatte sich Stadia bereits als Prügelknabe der Gaming-Communities zementiert.

Konkurrenz belebt jedoch bekanntlich das Geschäft, sodass sehr zu hoffen ist, dass Stadia Xbox, PlayStation und Co. als Rivale erhalten bleibt.

„Zack Snyders Justice League Trilogie“ erscheint als limitierte 4K Blu-ray Sonderedition

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Warner veröffentlicht „Zack Snyder’s Justice League Trilogie“ auf 4K Blu-ray in einer limitierten Sonderedition. Hoffentlich wird die Aufmachung der Box dem hohen Preis von derzeit über 100 Euro gerecht!

Update I: Die Justice League Trilogie ist jetzt auch auf amazon.de vorbestellbar. Zudem veröffentlicht Amazon als erster Webshop das deutsche Design, welches sich fast 1-zu-1 an der US-Variante orientiert. Der genaue Inhalt wird noch nicht beschrieben, jedoch gehen wir davon aus, dass die Filme wie nachfolgend beschrieben mit zusätzlichen Character/Art-Cards ausgeliefert werden. Auch die Anzahl der Discs ist mit 8 Stück bestätigt.

Originalbeitrag: Die im Beitragsbild gezeigte Box, ist die Aufmachung der Variante, die unter anderem in den USA und in Indien bereits angeboten werden. Derzeit wird die Trilogie auf mediamarkt.de und saturn.de für satte 105,99 Euro angeboten. Das sind über 35 Euro je Film. Natürlich greift auch hier wie bei vielen Neuheiten die Vorbesteller-Garantie, jedoch wird ein großer Teil des Kaufpreises sicherlich auf die Gestaltung der Umverpackung fallen.

Justice League Trilogie mit 8 Discs?

Das Design der deutschen 4K Blu-ray ähnelt der US-Version bis auf ein, zwei Änderungen (silberne Banderole mit 4K Ultra HD Blu-ray + Blu-ray und FSK-Sticker).
Das Design der deutschen 4K Blu-ray ähnelt der US-Version bis auf ein, zwei Änderungen (silberne Banderole mit 4K Ultra HD Blu-ray + Blu-ray und FSK-Sticker).

Wenn sich die deutsche Variante an den anderen, internationalen Versionen orientiert, bekommen wir eine auffällige Box mit durchsichtigem Plastik-Sleeve, auf dem sich der Schriftzug „Zack Snyder’s Justice League Trilogy“ präsentiert. Enthalten könnten sein, insgesamt 8 Discs, je eine 4K Ultra HD Blu-ray sowie eine HD Blu-ray zu „Man of Steel“ (2013) und „Batman v. Superman: Dawn of Justice – Ultimate Edition“ (2016). „Zack Snyder’s Justice League“ soll im normalen sowie im Snyder Cut auf zwei 4K UHD Blu-rays und zwei HD Blu-rays vorliegen.

Digipack oder gar Steelbooks?

Dazu könnten mehrere Charakter- und Art-Cards gelegt werden. Ob die Filme einzeln in Amaray (Keep-Case) oder Steelbook-Verpackungen in der Box vorhanden sind, ist ebenso offen. Wir spekulieren ja eher auf eine Digipack-Variante, die man aufklappen kann, sobald man das durchsichtige Sleeve entfernt. Als vorläufiges Lieferdatum wird der 31. Dezember 2021 angegeben. Das Set würde sich ganz gut in der Vorweihnachtszeit machen. Womöglich sind die Kontingente aber bis dahin bereits vergriffen, ähnlich wie beim Snyder Cut von „Justice League“ als 4K Blu-ray Steelbook, das gefühlt innerhalb Minuten ausverkauft war.

Vielen Dank an Leser Lordberti für den Hinweis!

„Jungle Cruise“ mit Dwayne Johnson parallel zum Kinostart auf Disney+

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Mit dem Kinostart von „Jungle Cruise“, landet ein weiterer Film über den VIP-Zugang von Disney+ direkt in den deutschen Wohnzimmern. Disneys Veröffentlichungsstrategie hat sich wohl bereits komplett geändert.

Es fühlt sich fast ein wenig so an, als würde man dem langsamen Zerfall der Kinolandschaft beobachten. Warner Bros. und Disney leisten Pionierarbeit, um die Evolution vom Kino in Richtung Home Entertainment zu beschleunigen. Es geht im Grunde darum, dass neue Filme nicht mehr im Rahmen eines exklusiven Zeitfensters im Kino verwertet werden können, sondern bereits zum Leinwand-Start über die Streamingdienste der Filmstudios angeboten werden. So ist es auch beim neusten Disney-Blockbuster „Jungle Cruise“ mit Dwayne Johnson und Emily Blunt der Fall.

Abruf über den VIP-Zugang von Disney+

Man kann diese Maschinerie wohl nicht mehr aufhalten. Selbst wenn am morgigen Tag das Corona-Virus wie durch ein Wunder verschwindet und Kinos ohne Restriktionen öffnen könnten, würde Disney sicherlich nicht von seiner neuen Release-Strategie abweichen. Der Grund hierfür finden wir wie immer im Finanziellen. Die direkte Vermarktung von „Jungle Cruise“ via Disney+ (VIP-Zugang) bringt dem Unternehmen wohl gutes Geld ein, parallel zu den Einnahmen an den Kinokassen, bei denen sich Disney den Gewinn mit den Lichtspielhäusern teilen muss – oder eher die Kinos mit Disney teilen müssen. Zudem kann Disney den Film so auch in Regionen vermarkten, in denen die Kinos aufgrund Corona-Beschränkungen nicht oder nur eingeschränkt öffnen können.

22 Euro kostet der Heimkino-Zugang für "Black Widow" auf Disney+
Auch Black Widow war bereits einen Tag nach Kinostart auf Disney+ abrufbar

Ich persönlich begrüße den Streamingservice Disney+, jedoch finde ich die Vorgehensweise, mit der Disney seine Werke ohne Rücksicht auf die Kinolandschaft vermarktet, nicht so prickelnd. Den Kauf neuer Filme über den VIP-Zugang von Disney Plus (kostet je Titel meist 21.95 Euro für eine uneingeschränkte Nutzung) werde ich sicherlich nicht in Anspruch nehmen. Auch „Cruella“ (Emma Stone) wurde damals zum Kinostart parallel auf Disney+ vermarktet.

Worum geht es in „Jungle Cruise“?

Begleitet Dwayne „The Rock“ Johnson auf einer wilden Fahrt durch das ikonische Disney-Fahrgeschäft (über das es übrigens eine sehr nette Doku auf Disney+ bei „Behind the Attraction“ gibt). Die Bootsfahrt, die in allen Disney Freizeitparks vorhanden ist, werdet ihr im Film aber nicht wieder erkennen. Auf der La Quila, einen baufälligen aber charmanten Boot soll Frank (Dwayne Johnson) die Forscherin Dr. Lily Houghton auf dem Amazonas flussabwärts bringen. Sie sucht nach einem uralten Baum mit beispiellosen Heilkräften, der die Zukunft der Medizin verändern soll. Euch erwartet ein Filmerlebnis in bester Disney-Manier. Ein richtiges Dschungel-Abenteuer in dem übernatürliche Kräfte auch eine Rolle spielen.

Paramount+ & Peacock: Potenzieller Zusammenschluss vorerst auf Eis gelegt

In den USA sollen ViacomCBS und Comcast abgewogen haben, ihre Streaming-Plattformen Paramount+ und Peacock zu vereinen. Diese Gedankengänge liegen jedoch zunächst auf Eis.

So soll es bereits im Juni 2021 Gespräche unter ranghohen Mitarbeitern gegeben haben. Man wog ab, Paramount+ und Peacock zu verbinden. Warum aber nun dieser Gedankengang? Nun, keine der beiden Plattformen kann bisher ähnliche Erfolge verbuchen Amazon Prime Video, Netflix oder das ebenfalls noch recht frische Disney+. Mit vereinten Kräften rechnet man sich jedoch höhere Erfolgschancen aus.

Weshalb legt man die Pläne ad acta? Die Biden-Regierung blickt derzeit sehr streng auf die Wettbewerbsgesetze. So will man zunächst abwarten, ob der Zusammenschluss von WarnerMedia und Discovery abgesegnet wird. Sollte da alles glattgehen, würde man das auch für die eigenen Pläne als positives Signal werten. Möglicherweise könnten die Verhandlungen zwischen ViacomCBS und Comcast also im Herbst fortgesetzt werden.

Paramount+ (Plus) setzt auf das dynamische HDR10+-Format
Paramount+ (Plus) ist noch nicht der erhoffte große Wurf.

Zu bedenken ist, dass diese Informationen inoffiziell sind. Beide Unternehmen enthalten sich offiziell eines Kommentars. Klar ist, dass der Streaming-Markt einerseits fragmentierter geworden ist, andererseits kristallisieren sich immer mehr große Player heraus, die sich aggressiv Inhalte zusammenraffen – zuletzt etwa Amazon durch die Übernahme MGMs. Auch da ist aber noch nicht sicher, ob die Übernahme wirklich durchkommt.

Der Streaming-Krieg ist in vollem Gang

ViacomCBS erwirtschaftete 2020 Einnahmen von rund 25,3 Mrd. US-Dollar. Disney steht da mit 65,4 Mrd. US-Dollar als deutlich mächtiger dar. Warner-Discovery würde, sollte der Deal durchkommen, bei 41 Mrd. US-Dollar stehen. Alle großen Studios müssen es nun auch mit Streaming-Anbietern wie Amazon, Netflix oder auch Apple aufnehmen. Zudem beäugt nicht nur Joe Biden, sondern auch Lina Kahn als aktuelle Leiterin der Federal Trade Commission (FTC) in den USA das Geschehen kritisch. Kahn gilt als harsche Kritikern der Big-Tech-Unternehmen.

Peacock: Streaming-Dienst in Deutschland für Kunden von Sky kostenlos

Sky will seinen Kunden einen neuen Mehrwert bieten: Zum Deutschlandstart erhalten Abonnenten kostenlosen Zugang auf das Streaming-Angebot von Peacock.

So soll Peacock noch in diesem Jahr international an den Start gehen und dann offenbar auch Deutschland erreichen. Zur Erinnerung: Peacock ist das Streaming-Angebot von NBCUniversal und beinhaltet entsprechend deren TV- und Filmangebot mit Serien wie „Parks & Recreation“ und natürlich Filmen wie „Gladiator“ und Co. Schon 2019 gab es Gerüchte, dass Peacock hierzulande mit Sky verknüpft werden könnte. Und so soll es eben nun tatsächlich kommen.

Demnach sei es das Ziel zur breiten Etablierung von Peacock auf regionale Partnerschaften zu setzen. Und im Falle der Länder / Regionen Großbritannien, Irland, Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien ist da eben die Wahl auf Sky gefallen. Da dürfte sicherlich auch eine Rolle gespielt haben, dass Sky, wie NBCUniversal, zum Mutterkonzern Comcast gehört.

Peacock Bild
Peacock: Der neue Streaming-Dienst startete am 15. Juli 2020 in den USA

Der Zugriff soll einerseits für Abonnenten via Sky Q und andererseits auch über das monatlich abonnierbare Sky Ticket möglich sein. Da hoffen wir allerdings, dass Sky das hoffnungslos veraltete Sky Ticket vorher noch einmal auf Vordermann bringt und um 3D-Sound und 4K aufstockt. Ansonsten wäre das relativ enttäuschend. Peacock soll dabei im Übrigen auch Werbung zeigen.

Sky freut sich bereits auf die Erweiterung des Angebots

Laut Sky-Sprechern kommen durch Peacock 7.000 Stunden an Inhalten für Sky-Abonnenten hinzu. Ob es Peacock auch als Standalone-Abonnement geben wird, steht damit in den Sternen. Wer nur an den Inhalten des Streaming-Angebots Interesse hat, wird vermutlich allein deswegen nicht plötzlich bei Sky Kunde werden. Für Bestandskunden, die am größeren Angebot des Pay-TV-Anbieters ihre Freude haben, ist das aber natürlich eine schöne Sache.

Insider „bestätigen“: Samsung bringt 2022 einen QD-OLED-TV auf den Markt

Wie Insider berichten, wird Samsung 2022 wieder einen OLED-TV in den Handel bringen. Die hauseigene QD-OLED-Technologie kombiniert dabei die Vorzüge von OLED mit Quantum Dot-Materialien!

Update: Samsung hat seinen QD-OLED TV S95B bereits offiziell vorgestellt. Das Modell kann bereits in 55 und 65 Zoll vorbestellt werden. (Hier geht es direkt zum Preisvergleich!)

Originalbeitrag: Wer auf der Suche nach einem neuen TV-Geräte im Preissegment zwischen 1.000 bis 2.000 Euro ist, auf eine gute Bildperformance, neuste Standards und Gaming-Funktionalitäten wert legt, der kommt oft nur schwer um einen 4K OLED Fernseher von LG Electronics herum. LG hat sich im High End TV-Segment in den Größen 55 und 65 Zoll mit seinen OLED TVs etabliert. Doch jetzt scheint die „Alleinherrschaft“ ein Ende zu nehmen. Samsung Electronics soll laut Insidern 2022 erstmals einen QD-OLED-TV auf den Markt bringen.

QD-OLED könnte klassische OLEDs übertreffen

Natürlich wird Samsung Electronics den Vorsprung von LG Electronics im OLED-Markt nicht so einfach aufholen können, jedoch birgt die neue, hybride Display-Technologie von Samsung ein gewisses Risiko für seinen Mitbewerber aus Südkorea. Als Lichtquelle dienen blaue OLED-Dioden, die – wer hätte es gedacht – die blaue Farbdarstellung ermöglichen. In Kombination mit einem grünen und roten Farbfilter aus Quantum-Dot-Material (QD) werden zudem die roten und grünen Farbelemente realisiert. In der Theorie sollen Samsungs QD-OLED-Fernseher die Bildqualität von OLED- und QLED-Fernsehern übertreffen – zumindest was die präzise Farb- und Kontrastdarstellung betrifft.

Samsung QD-OLED TV 2021
Vizepräsident Lee Jae-yong von Samsung Electronic inspiziert einen QD-OLED-Prototyp (TV) || Bild: thelec.kr

Samsung hätte womöglich bereits 2021 mit QD-OLED an den Start gehen können, das Unternehmen entschied sich jedoch dagegen, da die Helligkeitsausbeute, ähnlich wie bei einem OLED, nicht so hoch ist, wie z.B. bei einem QLED Fernseher. Auch Samsungs neues TV-Lineup wird mit der OLED-Lichttechnologie sicherlich keine Helligkeitswerte von über 1.000 nits erreichen. QLED-Fernseher liefern je nach Modell zwischen 1.000 und 3.500 nits.

Mit Vor- und Nachteilen von OLED

Dafür würden Käufer mit einer präzisen Farbdarstellung, einen perfekten Schwarzwert und unendlichen Kontrast belohnt. Diese Faktoren sind, je nach Voraussetzung des Nutzers, womöglich sogar weitaus wichtiger für die Bildqualität, als ein hohe maximale Helligkeit. Nachteile sehen wir wie bei der klassischen OLED-Technik in hellen Nutzungsumgebungen. Wir denken nicht, dass Samsung eine Display-Matrix bei QD-OLED zustande bringt, die viel weniger reflektiert, als ein OLED. Auch die Frage nach permanenten Beeinträchtigungen des Bildes (Burn-In – Einbrennen), ist derzeit noch ungeklärt.

QD-OLED Samsung 2020
Werden Samsung QD-OLED Fernseher womöglich unter dem Begriff „QLED+“ vermarktet

Samsung Display hatte in den letzten Jahren Milliarden-Investitionen getätigt, um die QD-OLED-Produktion zum Laufen zu bringen. Die Verwertung soll zudem nicht nur über die hauseigene CE-Sparte via Samsung Electronics erfolgen, sondern auch über Drittanbieter. Es wird gemunkelt, dass neben Sony und Panasonic auch TCL bereits ein QD-OLED-Prototyp-Display erhalten haben.

QD-OLED, NEO QLED und MicroLED

Laut Insider siedelt Samsung die neuen QD-OLED-Fernseher unterhalb seiner neuen NEO-QLED-Produktlinie (QLED mit Mini-LED-Backlight) und MicroLED-Displays , jedoch über den normalen QLED Fernsehern an. Womöglich, um keinen zu großen Schaden innerhalb dieser Produktgruppen anzurichten. Wird denken, QD-OLED sich gut als eigene TV-Kategorie etablieren kann, zumindest in den beliebten Größen 55 und 65 Zoll (womöglich sogar kleinere Größen). Bei großen Displays (ab 65 Zoll) bleiben auch weiterhin die QLED und NEO QLED Fernseher interessant und vor allem bezahlbar.

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Zuletzt aktualisiert am 1. November 2026 um 13:10 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Sony PlayStation 5: Beta-Firmware schaltet 3D-Audio an TV-Lautsprechern frei

Sony hat eine Beta-Firmware für die PS5 veröffentlicht. Sie schaltet nicht nur den Erweiterungsslot für SSDs frei, sondern auch 3D-Audio an TV-Lautsprechern.

Über die Freischaltung der SSD-Erweiterungsmöglichkeit hatten wir ja bereits berichtet. Auch da gibt es jedoch Neuigkeiten. So hat Western Digital uns mit einer Stellungnahme versorgt. Demnach sei die WD_Black SN850 NVMe SSD mit Heatsink (500 GB – 2 TB) zur PlayStation 5 kompatibel und erfülle die angegebenen Anforderungen. Seagate wiederum teilte gegenüber australischen Medien mit, dass die kommenden Seagate FireCuda 530 NVMe m.2 PCIe Gen 4 SSDs ebenfalls kompatibel zur Sony PlayStation 5 seien.

So übertreffe man die Anforderungen deutlich: Man erreiche 7.300 MB/s für sequentielles Lesen und 6.900 MB/s für sequentielles Schreiben. Im August soll die FireCuda 530 erscheinen. Die Preise starten allerdings jenseits der 200 Euro und sind somit auch nicht günstiger, als die proprietären Erweiterungskarten für die Xbox Series X|S. Letzten Endes könnte sich hier aber ein schnellerer Preisverfall bemerkbar machen.

Die SSDs dürfen bestimmte Maße nicht überschreiten.
Die SSDs dürfen bestimmte Maße nicht überschreiten.

Ansonsten gibt es nun mehr Informationen zu den weiteren Neuerungen der aktuellen Beta-Firmware für die PlayStation 5. Denn sie führt auch die Unterstützung für Sonys proprietäres 3D-Audio über TV-Lautsprecher ein. Bisher funktionierte das nur mit Kopfhörern. Das Beta-Update 2.0-04.00.00 erlaubt es euch da ebenfalls, die Speaker der DualSense-Controller einzuspannen, um den Klang für eure Umgebung anzupassen. Generell verbessere sich zudem die 3D-Audio-Wiedergabe in einigen Spielen.

Bessere Abgrenzung von PS4- und PS5-Spielen

Zusätzlich kennzeichnet Sony nun installierte PS4- und PS5-Spiele deutlich mit einem Icon auf dem Homescreen und in der Bibliothek. Dadurch wird transparenter, welche Version ihr installiert habt. Zusätzlich wurde die Übersichtlichkeit der Trophäen-Anzeige erhöht und es gibt einen Tracker, der euch über Fortschritte beim Erwerb auf dem Laufenden hält. Auch an der Kindersicherung hat Sony gefeilt.

Die Sony PlayStation 5 kommt vorerst nicht in den stationären Handel.
Die Sony PlayStation 5 reift langsam heran.

Es fehlen aber weiterhin Informationen zur Unterstützung von ALLM und VRR sowie der Ausgabe eines 1440p- oder 8K-Signals.

Scarlett Johansson – Rächerin des Kinos? Black Widow-Star verklagt Disney

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Scarlett Johansson, die Black Widow im gleichnamigen Marvel-Blockbuster verkörpert, verklagt Disney wegen Vertragsbruch. Ihr wurde eine exklusive Filmveröffentlichung in den Kinos zugesagt!

Die Nachricht verbreitet sich gerade in den Medien wie ein Lauffeuer. Es geht um den Filmstart von „Black Widow“ bei dem Disney laut Auffassung der Hauptdarstellerin Scarlett Johansson Vertragsbruch begangen haben soll. Darüber haben bereits mehrere Medien in den USA und Deutschland berichtet. Die Einsicht in die Gerichtsdokumente, die anscheinend vorliegen, zeigen, dass Vertragsabsprachen mit der Schauspielerin wohl nicht eingehalten wurden. Als Scarlett Johansson den Vertrag 2017 für die Rolle der Black Widow mit Disney abschloss, wurde ihr eine exklusive Filmveröffentlichung auf der Leinwand – sprich Kino – zugesagt.

Black Widow – Rächerin des Kinos?

Liest sich erst einmal so, als läge der Schauspielerin wirklich etwas an den Kinos. In der Realität wird es aber dann doch eher um das Finanzielle gehen. Laut ihrem Vertrag basieren ihre Verdienste nämlich auf den Kinoeinnahmen. Damit wäre auch klar, warum es Johansson nicht gerade freut, dass der Film über den VIP-Zugang von Disney+ bereits zum Kinostart angeboten wurde. Ob sie auch an den Einnahmen über die Streamingplattform beteiligt ist, geht aus den Berichterstattungen leider nicht hervor.

Die Disney Corporation hat sich bereits zur Klageschrift geäußert. Der US-Konzern sieht die Klage als unbegründet an und findet die Auseinandersetzung „ausgesprochen traurig und bedauerlich“. Disney wirft Frau Johansson zudem vor, herzlos außer Acht zu lassen, welche Auswirkungen die weltweite Corona-Pandemie auf die Filmlandschaft hat. Das Unternehmen zeigte ja ganz deutlich wie herzlich man mit seinen Mitmenschen während Corona umgehen kann, als Disney die Zahlung an 100.000 Mitarbeiter in den Themenparks einfach eingestellt hatte! Laut Disney hätten sich ihre Einnahmen durch die Veröffentlichung auf Disney+ sogar noch verbessert – zusätzlich zu den 20 Millionen US-Dollar die sie bereits erhalten habe.

Die Evolution vom Kino ins Heimkino

Filmstudios wie Walt Disney oder Warner Bros. veröffentlichen immer mehr Kinofilme auch parallel auf ihren eigenen Streamingplattformen. Black Widow hatte z.B. über Disney+ allein am ersten „Kinowochenende“ über 60 Millionen US-Dollar eingespielt – zusätzlich zu den Kinoeinnahmen. Der Erfolg dieses Konzepts, welches eigentlich erst so richtig während der Corona-Pandemie ausgetestet wurde, stärkt die Filmstudios und bringt die Kinobetreiber in eine schlechte Verhandlungsposition.