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Oscars 2021: Diese Filme, Schauspieler, Regisseure und mehr sind nominiert

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Die Nominierten für die 93. Academy Awards alias Ocars stehen fest. Es gibt dabei durchaus auch ein paar kleinere Überraschungen.

Beispielsweise ist „Love and Monsters“ für einen Oscar nominiert: im Bereich visuelle Effekte. Posthum könnte zudem Chadwick Boseman noch den begehrten Preis erhalten – für seine Arbeit in „Ma Rainey’s Black Bottom“. Außerdem sind erstmals in der Geschichte der Academy Awards gleich zwei Frauen als beste Regisseurinnen nominiert.

Die meisten Nominierungen, zehn an der Zahl, gingen an den Schwarz-Weiß-Film „Mank“, in dem Garry Oldman den Autoren Herman Mankiewicz verkörpert. Alle weiteren Nominierungen könnt ihr unten finden. Wer zu den Gewinnern zählen wird, ist natürlich erst einmal noch offen. Verliehen werden die 93. Academy Awards nämlich erst am 25. April 2021.

Die Nominierten für die 93. Academy Awards:

Bester Film

  • The Father
  • Judas and the Black Messiah
  • Mank
  • Minari
  • Nomadland
  • Promising Young Woman
  • Sound of Metal
  • The Trial of the Chicago 7

Beste Schauspielerin

  • Viola Davis – Ma Rainey’s Black Bottom
  • Andra Day, The United States vs Billie Holiday
  • Vanessa Kirby – Pieces of a Woman
  • Frances McDormand – Nomadland
  • Carey Mulligan – Promising Young Woman

Bester Schauspieler

  • Riz Ahmed – Sound of Metal
  • Chadwick Boseman – Ma Rainey’s Black Bottom
  • Sir Anthony Hopkins – The Father
  • Gary Oldman – Mank
  • Steven Yeun – Minari

Beste Nebendarstellerin

  • Maria Bakalova – Borat Subsequent Moviefilm
  • Glenn Close – Hillbilly Elegy
  • Olivia Colman – The Father
  • Amanda Seyfried – Mank
  • Yuh-Jung Youn – Minari

Bester Nebendarsteller

  • Sacha Baron Cohen – The Trial of the Chicago 7
  • Daniel Kaluuya – Judas and the Black Messiah
  • Leslie Odom Jr – One Night in Miami
  • Paul Raci – Sound of Metal
  • Lakeith Stanfield – Judas and the Black Messiah

Bester fremdsprachiger Film

  • Another Round – Dänemark
  • Better Days – Hong Kong
  • Collective – Rumänien
  • The Man Who Sold His Skin – Tunesien
  • Qu Vadis, Aida? – Bosnien und Herzegowina

Beste Kurzfilm-Dokumentation

  • Colette
  • A Concerto Is a Conversation
  • Do Not Split
  • Hunger Ward
  • A Love Song For Latasha

Beste Dokumentation

  • Collective
  • Crip Camp
  • The Mole Agent
  • My Octopus Teacher
  • Time

Bester Original-Song

  • Fight For You“ from „Judas and the Black Messiah
  • Hear My Voice“ from „The Trial of the Chicago 7
  • Husavik“ from „Eurovision Song Contest: The Story of Fire Saga
  • lo Sì (Seen)“ from „The Life Ahead (La Vita Davanti a Se)
  • Speak Now“ from „One Night in Miami…“

Bester Animationsfilm

  • Onward
  • Over the Moon
  • A Shaun the Sheep Movie: Farmageddon
  • Soul
  • Wolfwalkers

Bestes adaptiertes Drehbuch

  • Borat Subsequent MovieFilm
  • The Father
  • Nomadland
  • One Night in Miami
  • The White Tiger

Bestes Original-Drehbuch

  • Judas and the Black Messiah
  • Minari
  • Promising Young Woman
  • Sound of Metal
  • The Trial of the Chicago 7

Bester Regisseur

  • Thomas Vinterberg – Another Round
  • David Fincher – Mank
  • Lee Isaac Chung – Minari
  • Chloe Zhao – Nomadland
  • Emerald Fennell – Promising Young Woman

Bestes Produktionsdesign

  • The Father
  • Ma Rainey’s Black Bottom
  • Mank
  • News of the World
  • Tenet

Beste Kamera

  • Sean Bobbitt – Judas and the Black Messiah
  • Erik Messerschmidt – Mank
  • Dariusz Wolski – News of the World
  • Joshua James Richards – Nomadland
  • Phedon Papamichael – The Trial of the Chicago 7

Bestes Kostümdesign

  • Emma
  • Ma Rainey’s Blackbottom
  • Mank
  • Mulan
  • Pinocchio

Bester Ton

  • Greyhound
  • Mank
  • News of the World
  • Soul
  • Sound of Metal

Bester animierter Kurzfilm

  • Burrow
  • Genius Loci
  • If Anything Happens I Love You
  • Opera
  • Yes-People

Bester Live-Action-Kurzfilm

  • Feeling Through
  • The Letter Room
  • The Present
  • Two Distant Strangers
  • White Eye

Bester Original-Soundtrack

  • Da 5 Bloods
  • Mank
  • Minari
  • News of the World
  • Soul

Beste visuelle Effekte

  • Love and Monsters
  • The Midnight Sky
  • Mulan
  • The One and Only Ivan
  • Tenet

Bester Schnitt

  • The Father
  • Nomadland
  • Promising Young Woman
  • Sound of Metal
  • The Trial of the Chicago 7

Bestes Make-up und Frisuren

  • Emma
  • Hillbilly Elegy
  • Ma Rainey’s Black Bottom
  • Mank
  • Pinocchio

HBO Max erhält ab Juni 2021 einen günstigeren Tarif mit Werbung

HBO Max wird ab Juni einen Tarif mit Werbefinanzierung einführen. Hier werden aktuelle Kinofilme jedoch herausfallen.

Die neue Stufe wird jedoch nicht vollständig auf eine Werbefinanzierung setzen. Auch hier wird also dennoch eine monatliche Gebühr anfallen. Jene soll aber naturgemäß niedriger ausfallen, als bei dem Tarif mit Werbefreiheit. Eine Abgrenzung wird es auch dadurch geben, dass die aktuellen Kinofilme von Warner Bros. in der werbefinanzierten Stufe herausfallen.

So handhabt man es aufgrund der Pandemie in den USA derzeit so, dass alle aktuellen Kinofilme von Warner zeitgleich auch für einen beschränkten Zeitraum zu HBO Max wandern. Wer in diesen Genuss kommen möchte, benötigt dann aber weiterhin das teurere Abonnement. Offen ist zudem noch, wie viel günstiger der Tarif mit Werbefinanzierung sein wird. Dazu schweigt man derzeit noch.

HBO Max will 2021 expandieren und soll in 60 weiteren Ländern starten – auch in Europa. Deutschland wird leider nicht dazu zählen. Hierzulande hat Sky nämlich noch ein Abkommen mit Warner bzw. HBO am Laufen. Bestätigt ist schon, dass man mit der Werbung wohl vorsichtig vorgehen wolle. Sie soll z. B. nicht bei HBO-Originalserien wie „Euphoria“, „Game of Thrones“ oder „The Sopranos“ auftauchen.

HBO Max zählt zu den kostspieligeren Streaming-Angeboten

Dass HBO Max einen günstigeren Tarif einführen möchte, ist nicht überraschend. So kostet der Streaming-Dienst in den USA 15 US-Dollar pro Monat und zählt somit zu den teureren Angeboten. Mit einem Tarif, der die monatliche Gebühr absenkt und dafür Werbung integriert, hofft man also zusätzliche Nutzer zu erreichen. 2021 etwa möchte man am Ende 67 bis 70 Mio. Abonnenten verbuchen. Bis 2025 sollen es dann 120 bis 125 Mio. Kunden sein.

Das wirkt konservativ, wenn man bedenkt, dass Disney+ etwa bereits auf über 100 Mio. Abonnenten kommt und auch erst Ende 2019 in den USA bzw. Anfang 2020 dann weltweit gestartet ist. HBO Max startet aber eben auch in weniger Regionen. Bis wir in Deutschland in den Genuss kommen werden, dürften noch mehrere Jahre vergehen. Denn zunächst müsste das Lizenzabkommen mit Sky auslaufen.

ARD und ZDF: Keine Ultra HD-Übertragung der Fußball EM 2021

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Erneut verzichten die Öffentlich-Rechtlichen auf eine Live-Übertragung eines großen Fußball-TV-Events in Ultra HD-Qualität. Die Fußball-EM 2021 wird auf ARD und ZDF nur in HD/SD zu sehen sein.

Wie zwei Sprecher von ARD und ZDF unabhängig voneinander gegenüber areadvd bestätigten, werden die Spiele der verschobenen UEFA EURO 2020 nicht in Ultra HD/HDR ausgestrahlt. Das ist natürlich sehr ärgerlich, werden doch alle Spiele mittlerweile in dieser Qualitätsstufe produziert. Bereits zur FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2018 gab es einen hochauflösenden 4K/HDR-Stream, der jedoch nicht von den Öffentlich-Rechtlichen genutzt wurde. Damals sprang Sky Deutschland in die Bresche und lieferte mehrere Spiele der WM 2018 in UHD-Qualität aus.

Maximal 1080p auf ARD & ZDF

Somit steht fest, die deutschen Begegnungen werden über Kabel und Satellit (DVB-C/DVB-S2) maximal mit 720p zu sehen sein, sowie 1080p via Antenne (DVB-T2 HD). Für zukünftige Sportereignisse aus der Welt des Fußballs können derzeit noch keine Aussage getroffen werden, so Axel Balkausky (ARD Sportkoordinator) und Thomas Stange (ZDF-Sprecher). Spätestens zur WM 2022 werden wir sehen, ob ARD und ZDF zusätzliche Investitionen tätigen, um die Spiele im mittlerweile etablierten 4K-Standard auszustrahlen.

MagentaTV zeigt Spiele in Ultra HD

Was die Öffentlich-Rechtlichen nicht schaffen, ermöglichen die privaten TV-Anbieter. Die Deutsche Telekom hatte erst vor einigen Tagen kommuniziert, dass man alle Spiele der EM 2020, EM 2024 sowie der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in UHD-Qualität via MagentaTV zur Verfügung stellen wird. Ermöglicht wurde dies über eine Sublizenzierung mit ARD und ZDF. Auf welchen Geräten und zu welchen Preisen die Übertragung auf MagentaTV zu sehen sein werden, steht noch nicht zu 100 Prozent fest. Man spricht von insgesamt vier Sendern, die die Großereignisse über das Internet-Fernsehen verbreiten, zwei in HD-Qualität und zwei in Ultra HD.

Amazon führt im Markt für Connected-TV-Geräte

Amazon ist Marktführer im Segment für sogenannte „Connected TV Devices“. Die Fire TV des Herstellers erfreuen sich also wohl weiterhin enormer Beliebtheit.

Ermittelt wurden die Daten von den Marktforschern der Firma Strategy Analytics. Unter „Connected TV Devices“ versteht man dort nicht nur Geräte wie die Amazon Fire TV, Apple TV 4K oder Nvidia Shield TV, sondern auch beispielsweise Spielekonsolen wie die Sony PlayStation 5 sowie Smart TVs an sich. Da ergibt sich somit ein sehr breiter Markt mit sehr unterschiedlichen Produkten.

Amazon führte nun erstmals mit 13,2 Mio. verkauften Geräten und einem Marktanteil von 12,1 %. Samsung rutschte vom ersten auf den zweiten Rang ab, während Sony durch die Unterstützung der PlayStation 5 den dritten Platz belegen konnte. Anschließend folgt Nintendo. Da haben also wohl die Verkaufszahlen der Nintendo Switch dafür gesorgt, dass bei den Japanern alles rund lief. Ein potenzielles Pro-Modell mit OLED-Screen und 4K-Ausgabe könnte die Absätze oben halten.

Amazon führt im Markt für Connected-TV-Geräte
Amazon führt im Markt für Connected-TV-Geräte

Insgesamt lagen die Verkaufszahlen von Smart TVs, Streaming-Playern und Spielekonsolen 2020 laut den Marktforschern von Strategy Analystics bei 305,3 Mio. Einheiten, was gegenüber 2019 einem Anstieg um 7,6 % entspreche. Verwunderlich ist das nicht, denn viele Menschen hatten gar keine andere Wahl, als im Lockdown ihr Heil im Home Entertainment zu suchen. Da wurden dann natürlich auch entsprechende Geräte zugekauft. Amazon zeigt da natürlich erstaunliche Präsenz, denn selbst Fahrzeuge mit Fire-TV-Fähigkeiten gibt es bereits.

Zuschauer wenden sich vom linearen Fernsehen ab

Strategy Analytics prophezeit, dass dieser Trend anhalten werde, auch weil sich viele Zuschauer mehr und mehr vom linearen Fernsehen abwenden und lieber Streaming-Anbietern den Vorzug geben. Betrachtet man im Übrigen die Verkaufszahlen, dann erzielten Smart TVs und Streaming-Geräte mit jeweils 186 bzw. 81 Mio. Einheiten neue Rekorde in den Absätzen. Da konnte sich vor allem TCL nach vorne arbeiten und lag laut den Marktforschern bei den Smart TVs international auf Platz 2 – hinter Samsung. Platz 3 belegt dann LG.

Was Streaming-Geräte betrifft, so folgt nach Amazon in diesem Marktsegment Roku. Anschließend belegen Google und Apple dann jeweils die Plätze 3 und 4. Erwähnt sei, dass Amazon natürlich mit seinen Fire TV so erfolgreich ist, da der Online-Händler es mit seiner aggressiven Preispolitik gar nicht darauf anlegt mit den Dongles Geld zu verdienen. Vielmehr dienen sie als Einfallstore in den Amazon-Kosmos und zur Gewinnung neuer Prime-Kunden.

Ballerorgie: 20 Games inkl. Doom, Fallout, Prey und Wolfenstein ab heute im Xbox Game Pass!

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Die Übernahme von ZeniMax (unter anderem Bethesda und iD Software) durch Microsoft ist abgeschlossen. Gefeiert wird dies mit 20 neuen Spielen im Xbox Game Pass inkl. Doom, Fallout, Prey oder Wolfenstein – The New Order inkl. Add-Ons.

Man kann sagen was man möchte, aber wer im Besitz eines Xbox Game Pass (nur Konsole) oder Xbox Game Pass Ultimate (Konsole + PC) ist, hat immer was zum zocken! Microsoft baut seinen Service immer weiter aus und pflegt dessen Portfolio – sehr zur Freude der Abonnenten. Die finalisierte Übernahme von ZeniMax Media durch Microsoft (wir berichteten) feiert Microsofts PC, Xbox und XCloud-Division mit 20 neuen Spielen die ab heute (12. März) allen Abonnenten kostenlos zur Verfügung stehen. Angefangen von Klassikern wie Doom I, Doom II oder Doom 64, über die postapocalyptischen Action-Adventures der Fallout-Serie, bis hin zu „Ballerorgien“ in „Wolfenstein – The New Order“, liefert die Auswahl Hunderte wenn nicht sogar Tausende Stunden Spielspaß!

20 neue Spiele von Bethesda, iD Software uvm. im Xbox Game Pass!
20 neue Spiele von Bethesda, iD Software uvm. im Xbox Game Pass!

Oben könnt ihr die komplette Spieleauswahl mit „Plattform-Legende“ einsehen. Die Symbole zeigen an, auf welchen Plattformen die Spiele genutzt werden können. Zur Auswahl stehen die Xbox Konsolen (alle Titel), Windows PCs (18 Spiele) und der XCloud Game-Streaming-Service (17 Spiele). Allein diese Game-Auswahl ist eigentlich die monatliche Abogebühr ab 9.99 Euro aufwärts (1 Monat Xbox Game Pass für Konsolen) wert. Dazu gesellen sich noch über 150 weitere Spieletitel, unter anderem von EA (Fifa, Fußball Manage, Battlefield). Anbei nochmals die komplette Auflistung der Spieletitel:

  • Dishonored (Xbox, PC, XCloud)
  • Dishonored 2
  • Doom
  • Doom 2
  • Doom 64
  • Doom 3
  • Doom Eternal
  • Fallout: New Vegas
  • Fallout 4
  • Fallout 76
  • Prey
  • Rage 2
  • The Elder Scrolls 3: Morrorwind
  • The Elder Scrolls 4: Oblivion
  • The Elder Scrolls 5: Skyrim
  • The Elder Scrolls Online
  • The Evil Within
  • Wolfenstein – The New Order
  • Wolfenstein – The Old Blood
  • Wolfenstein – Youngblood

Der Xbox Game Pass fühlt sich immer mehr wie eine gut kuratierte Gaming-Flatrate an.  Bereits im letzten Jahr hat Microsoft die 15 Millionen Abonnenten geknackt und es werden monatlich mehr. Womöglich ist der Game Pass einer der entscheidenden Faktoren im „Konsolenkrieg“ mit Sony. Diesen will Team Xbox mit Akquisition bekannter Spielemarken und hochkarätigen Exklusives gewinnen. Es ist z.B. gut möglich, dass zukünftige Spieleauskopplungen wie Wolfenstein, Doom oder Skyrim nur exklusiv für PC und Xbox erscheinen. Das wäre natürlich ein großer Verlust für die Sony Fangemeinde.

Keine Produkte gefunden.

LG OLED: Plötzlich Werbespots für Baumärkte und Co. im Content Store

LG beginnt damit in seinem Content Store Werbung einzublenden. Dazu zählten auch Spots für Baumärkte und andere Partner.

LG ist natürlich nicht der erste Hersteller, der hier leider negativ auffällg: Auch Samsung zeigt teilweise in der Oberfläche seiner Fernseher Werbung für allerlei Produkte und Hersteller – sehr zum Ärger einiger Besitzer. Das führte sogar dazu, dass das Bundeskartellamt dies als „unzumutbare Belästigung“ der Nutzer bezeichnete. Zu den „Belästigern“ muss sich nun leider auch LG rechnen lassen.

Ob die Südkoreaner schon in Europa damit losgelegt haben, ist noch offen. Chris Welch, seines Zeichens Redakteur beim US-Magazin The Verge, suchte jedenfalls nach Updates im LG Content Store an seinem OLED CX aus dem Jahr 2020. Fröhlich wurde ihm dann während der Aktualisierung einer App ein Werbespot für Ace Hardware gezeigt. Die Werbung ploppte als Autoplay-Anzeige mit Sound auf.

Just got served a legit commercial while updating the apps on my LG OLED TV.

This isn’t the future I signed up for. pic.twitter.com/TmQflsCxsl

— Chris Welch (@chriswelch) March 10, 2021

Für Kaufanreize sorgte die Werbung bei Welch eher nicht, sondern vielmehr für Ärger.  Laut Welch sei er sich schon bewusst, dass viele Hersteller derzeit mit Werbung operieren, hier fühlte er sich jedoch zu sehr überrollt. Möglicherweise schaffen es Hersteller auf diese Weise die Preise ihrer Fernsehgeräte zu drücken. Doch irgendwann wird eine Grenze dessen erreicht sein, was Kunden zu tolerieren bereit sind.

Den TV offline schicken?

Eine Möglichkeit solche Sperenzchen zu umgehen, besteht darin, den Fernseher offline zu belassen und nur unregelmäßig für Firmware-Updates ins Netz zu schicken. Das setzt dann aber natürlich jegliche smarten Funktionen – etwa integrierte Apps – außer Kraft. Doch es hat eben seine Gründe, warum wir regelmäßig externe Lösungen, wie etwa die Apple TV 4K und Nvidia Shield TV, zu diesem Zweck empfehlen.

Offen ist, ob LG diese aggressive Form der Werbung auch in Europa einsetzt oder sich derzeit auf die USA beschränkt. Denn in der EU sind die Gesetze was Datenschutz und Privatsphäre sowie Werbung betrifft, strenger. Wir werden beobachten, wie sich die Sache noch entwickelt.

Philips: Mimi Sound Personalization bietet individuelle Klangprofile für aktuelle TVs

Philips ermöglicht an seinen neuen TVs die Klanganpassung über die Mimi Sound Personalization. Zum heutigen Tag des Hörens macht man gesondert auf die Funktion aufmerksam.

Update: Mimi Sound Personalization funktioniert auch mit mehreren Zuschauern. Entweder gibt man das Geburtsdatum des ältesten Nutzers an, oder jede Person kann einen Hörtest abschließen um herauszufinden, wer die größte Hörschwäche aufweist.

Im "Group Viewing" profitieren auch mehrere Zuschauer von der personalisierten Audiokalibrierung
Im „Group Viewing“ profitieren auch mehrere Zuschauer von der personalisierten Audiokalibrierung

Originalbeitrag: Philips ermögliche laut dem Inhaber der Marke, in Europa ist das aktuell TP Vision, als einer der größten Hersteller in unseren Breitengraden die Anpassung des TV-Klangs über individuelle Hörprofile via Mimi Sound Personalization. Lediglich Loewe, der nach einer Insolvenz und einer Übernahme doch etwas gebeutelt wurde, nutzt ebenfalls Mimi Defined zur Erstellung von Hörprofilen an seinen neueren Fernsehern. Ziel ist es letzten Endes, einen Klang zu erreichen, der auf das jeweilige Hörvermögen des Zuschauers bzw. vielmehr Zuhörers zugeschnitten ist.

Der Haken? Das solltet ihr natürlich nur verwenden, wenn ihr alleine vor dem Fernseher sitzt. Ansonsten kann der Vorteil für euch persönlich zum Nachteil für die anderen Mithörer werden. Denn wie es ein individuelles Profil so an sich hat: Es wird nur dem Ersteller gerecht. Die Mimi Sound Personalization soll jedenfalls für einen besseren Klang und höhere Dialogverständlichkeit sorgen. Nutzen könnt ihr sie an Philips Android-TVs der folgenden LCD/LED-, MiniLED- und OLED-Serien aus dem Modelljahr 2021: 85×6, 9206, 9506, OLED706 und OLED8x6. Sie sind ab Mai 2021 im Handel erhältlich.

Individuelle Hörprofile versprechen besseren Klang
Individuelle Hörprofile versprechen besseren Klang

Um den Klang der oben genannten TV-Modelle anzupassen, nehmt ihr einen Hörtest mit der App von Mimi vor. Sie ist kostenlos für Apple iPhones und Android-Smartphones verfügbar. Das Resultat wird anschließend auf den Philips-TV übertragen, indem mit dem Smartphone ein QR-Code auf dem Fernsehbildschirm abfotografiert wird. Das Ergebnis sei laut Philips eine für das Hörprofil optimierte Tonwiedergabe.

Mimi Sound Personalization: Ein Mehrwert für Solo-TV-Nutzer

Mimi beurteilt das Hörvermögen laut Aussagen des Herstellers im Wesentlichen anhand zweier Aspekte. Das betrifft zum einen den leisesten Ton, ihr noch wahrnehmen könnt und zum anderen die Fähigkeit, sogenannte maskierte Geräusche zu verarbeiten. Der Maßstab ist dabei das leiseste Geräusch, das ihr hört, wenn Hintergrundlärm dieses fast übertönt. Wie bereits erwähnt: Das ist aber leider ein Feature, das ihr nur einsetzen solltet, wenn ihr alleine den jeweiligen Fernseher nutzt.

Netflix geht gegen Account-Sharing vor

Netflix nimmt sich derzeit erste Nutzer zur Brust, die ihr Konto mit anderen teilen. So taucht bei Trittbrettfahrern eine Meldung auf, die sie zur Einrichtung eines eigenen Accounts ermuntern soll.

Wer die Meldung erhält, kann nicht mehr auf das mit jemandem geteilte Netflix-Konto zugreifen und lediglich eine Bestätigungs-E-Mail bzw. SMS anfordern. Das heißt, der Kontoersteller wird dann natürlich seinen Zugriff behalten, alle anderen, welche das Konto mitbenutzen, gucken in die Röhre. Betroffen sind natürlich ausdrücklich nur diejenigen, die ihr Account mit Menschen teilen, die nicht mit im selben Haushalt wohnen.

Das Account-Sharing in Familien und Wohngemeinschaften am selben Wohnort ist also nach wie vor durch Netflix erwünscht. Das Teilen von Konten mit anderen Nutzern, die nicht im selben Haushalt wohnen, ist seit jeher untersagt. Es wurde bisher jedoch von Netflix stillschweigend geduldet. Das könnte sich nun ändern, sollte Netflix großflächiger gegen das Account-Sharing vorgehen. Bisher „ermahnt“ man da wohl noch nicht alle, sondern nur einige User.

Netflix geht gegen das Teilen von Konten vor
Netflix geht gegen das Teilen von Konten vor

Netflix ist aktuell einer der teuersten Streaming-Anbieter: So kostet das Premium-Abonnement mit 4K und HDR 17,99 Euro im Monat. Dafür ließen sich bereits Disney+ und Amazon Prime Video abonnieren, die beide deutlich günstiger sind. Netflix rechtfertigt den Preis mit seinem Content-Angebot. Wir nehmen an, dass dennoch viele Nutzer ihr Konto und damit die Kosten mit Freunden teilen dürften. Das könnte eben bald schwerer werden.

Vorgehen von Netflix bleibt noch etwas nebulös

Aktuell ist noch unklar, wie genau Netflix ermitteln will, ob die Geräte im selben Haushalt unterwegs sind. Da gibt es mehrere Möglichkeiten, die einfachste wäre wohl der Weg über die IP-Adresse. Derzeit werden wohl nur US-Nutzer überprüft. Es ist aber wohl nur eine Frage der Zeit, bis der Streaming-Anbieter aggressiver gegen das Teilen von Konten und Passwörtern vorgehen wird. Allerdings bleibt die Frage, wie viele der Nutzer, die sich aktuell den Preis teilen, dann alleine ein Netflix-Konto beibehalten werden.

DTS Play-Fi: Loewe, Hisense und Philips setzen auf die Multiroom-Lösung

Der Multiroom-Standard DTS Play-Fi nimmt Fahrt auf. Hisense und Loewe wollen das Ökosystem unterstützen.

Philips verwendet DTS Play-Fi bereits seit einer Weile für seine Fernsehgeräte, Soundbars und auch kabellose Lautsprecher. Nun reihen sich also auch Hisense und Loewe ein. Das wird dem Standard sicherlich guttun, denn bisher ist die Adoption von DTS Play-Fi unserem Eindruck nach eher überschaubar geblieben. DTS Play-Fi erlaubt es hochauflösend aber kabellos Ton zu übertragen und in Multiroom-Setups zu verwenden.

So ermöglicht DTS Play-Fi die Verwendung von Audio mit bis zu 24-bit bzw. 192 kHz. Auch Surround-Sound kann über DTS Play-Fi Verwendung finden. Zu den bisherigen Unterstützern zählen neben Philips auch Quad, Arcam, McIntosh, Klipsch, Anthem, Paradigm, Sonus Faber und Wharfdale. Loewe will DTS Play-Fi nun für kommende Premium-Produkte einsetzen, die noch in der ersten Jahreshälfte 2021 vorgestellt werden sollen.

Philips wird für Multiroom-Lautsprecher und seine TVs auf DTS Play-Fi setzen
Philips setzt bereits für Multiroom-Lautsprecher und seine TVs auf DTS Play-Fi

Hisense wiederum will ebenfalls Produkte veröffentlichen, die DTS Play-Fi sowohl für Surround-Sound als auch Multiroom-Konfigurationen verwenden sollen. Erwarten könne man die Ergebnisse laut dem Unternehmen ab der zweiten Jahreshälfte 2021. Nun bleibt abzuwarten, ob eventuell weitere Hersteller nachziehen.

Multiroom: Die Konkurrenz ist groß

Im Multiroom-Bereich kochen viele Hersteller wie etwa Sonos oder auch LG und Bang & Olufsen lieber ihr eigenes Süppchen. Die beiden letztgenannten haben sich etwa zu Wireless Speaker & Audio (WiSA) bekannt. Andere große Hersteller wie beispielsweise Samsung und Sony zeigen bisher generell wenig Interesse daran, ihre Fernsehgeräte und Soundbars in anderweitige Multiroom-Szenarien zu integrieren. Samsung will da etwa lieber mit seinem Smart-Home-Ökosystem, SmartThings, auf Kundenfang gehen.

Kleiner Hinweis: Auf der offiziellen Website ist auch Sharp mittlerweile als Partner aufgeführt. Eine Ankündigung steht jedoch noch aus.

Leatherface (2017) erscheint als limitiertes 4K Blu-ray Steelbook

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Turbine liefert mit „Leatherface“ die Vorgeschichte zu „The Texas Chainsaw Massacre“ als limitiertes 4K Blu-ray Steelbook. Jetzt vorbestellbar und lieferbar ab 26. März 2021.

„Von Fans für Fans“. Das Motto von Turbine spiegelt sich auch in den ausgewählten 4K Blu-ray Releaes wider. Egal ob in der restaurierten 4K Fassung des Klassikers „The Texas Chainsaw Massacre“ oder in der Ultimate Edition von „An American Werewolf in London“, die Liebe zum Film zeigt sich in der Ausstattung und Aufmachung der Veröffentlichungen. So auch im „jüngsten“ Projekt „Leatherface“ aus 2017. Der Film zeigt, wie aus Verna Sawyer ein blutrünstiges Monster wurde. Das 4K Master mit HDR10 sowie deutschem und englischem DTS-HD 7.1 Soundmix dürfte Horror-Fans gut unterhalten. Während der Film in bester Qualität auf der UHD Blu-ray abliegt, gibt es auf der HD-Blu-ray noch zusätzliches Bonus-Materal zu sichten, unter anderem Deleted Scenes, Featurettes und alternative Versionen zum Anfang und Ende des Films.

Kurzbeschreibung Leatherface:

Texas in den 50er-Jahren: Der jüngste Sohn von Verna Sawyer wird wegen des Mordes an der Tochter von Sheriff Hal Hartmann in eine Nervenheilanstalt eingewiesen. Zehn Jahre später gelingt ihm mit drei sadistischen Insassen die Flucht. Sie nehmen die junge Krankenschwester Lizzy als Geisel und entführen sie auf einen gewalttätigen Roadtrip quer durch Texas. Doch den jungen Psychopathen ist das Gesetz auf den Fersen – der rachsüchtige Sheriff Hartman nimmt mit brutalen Methoden die Verfolgung auf. Durchs Land verläuft eine Blutspur, die aus dem jungen Sawyer endgültig das Monster macht, das man später als Leatherface kennen wird…