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Warnung vor Fake-Shop „playstation-sony.eu“ – Abzocke statt PlayStation 5

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Ein Fake-Shop, der angeblich über Kontingente der sonst überall ausverkauften PlayStation 5 Konsole verfügen soll, schlägt derzeit hohe Wellen. Auf „playstation-sony.eu“ gibt es Abzocke statt PS5.

Bereits im November 2020 hatten wir vor einem großen Fake-Shop gewarnt. Seitdem hat sich eigentlich nichts geändert. Kriminelle Energien stampfen immer wieder professionell gestaltete Webshops aus dem Boden und versprechen dem Kunden ihre heiß ersehnte PlayStation 5 Konsole – das ganze auch noch versandkostenfrei. Doch wer fällt auf so eine Masche rein? Die Antwort auf diese Frage ist wohl „zu viele“. Allein über „ps5-vorbestellen.eu“ sind im letzten Jahr laut Angaben der Polizei über 400 Nutzer geschädigt worden (hier ermittelt vorrangig die Polizei in Krefeld, aber auch in anderen europäischen Ländern z.B. Österreich). Und selbst wenn nur ein Nutzer über „playstation-sony.eu“ zu Schaden kommt, ist das schon zu viel.

Auf den ersten Blick offiziell

Die PS5 als Disc- und Digital-Variante ist laut Webseite noch lieferbar
Die PS5 als Disc- und Digital-Variante ist laut Webseite noch lieferbar

Ungeübte „Internet-Nutzer“ können den Fake-Shop eigentlich nicht als solchen erkennen. Die Aufmachung ist professionell und soll einen offiziellen Direktverkauf von Sony nachahmen. Telefonnummern, Emailadresse, Produktbilder, Terms of Service, Privacy Policy… alles vorhanden. Ungereimtheiten fallen erst auf, wenn man sich den Webshop genauer durchsucht. Laut heise.de gibt es z.B. keine in Deutsch verfassten AGBs (ist Vorgabe der DSGVO), die Telefonnummer des Webshops in Großbritannien gehört zu Russland und auch der angegebene Telegram-Nutzer (Kundenservice) ist nicht vorhanden. Und die angebliche „Sony PS5 Store Europe Ltd.“ existiert laut britischem Handelsregister natürlich nicht. Auch die Produktbilder mit russischem Text auf den Umverpackungen sollten eigentlich stutzig machen.

Webseite immer noch online

Wie dem auch sei, es ist einfach nur ärgerlich, wenn es Betrügern so leicht gemacht wird. Aktuell ist der Fake Shop noch online und man fragt sich, wie so eine Domain sowie der Google Account (über den die Kriminellen z.B. Werbung für den Webshop gebucht hatten) so lange erreichbar bleibt.

Disney und die Ultra HD Blu-ray: Kein Herz für Deutschland

Disney veröffentlicht ohnehin nur wenige Titel als Ultra HD Blu-ray. Speziell der deutschsprachige Markt scheint für das Studio besonders irrelevant zu sein.

Pixars „Soul“, der Animations-Kracher „Chaos im Netz“ alias „Ralph Breaks the Internet“ oder der neueste Disney-Animationsfilm „Raya und der letzte Drache“ – all diese Filme gibt es im Ausland auch als Ultra HD Blu-ray. Teilweise nicht nur in den USA, sondern auch in Großbritannien. Im Vereinigten Königreich ist etwa „Soul“ ebenfalls in 4K auf Disc zu haben. Deutschland, einer der größten Heimkino-Märkte der Welt, geht hingegen leer aus. Wir fragen uns: Warum?

Undurchsichtige 4K-Strategie bei Disney

Es ist kein Geheimnis, dass Disney ohnehin nur noch geringes Interesse am Markt für UHD Blu-rays hat. Katalogtitel veröffentlicht man im Grunde gar keine mehr – letztes Jahr gab es lediglich ein minimales Aufflammen, als „Kevin Allein zu Haus“ und „Hocus Pocus“ auf 4K-Disc erschienen sind. Ihr ahnt es: Auch hier ignorierte man jedoch den deutschsprachigen Markt. Auf die Veröffentlichung soll zudem ein hochrangiger Fox-Mitarbeiter gedrängt haben, der noch Potenzial im Disc-Markt sieht.

"König der Löwen" ist immerhin auch bei uns als UHD Blu-ray erschienen
„König der Löwen“ ist immerhin auch bei uns als UHD Blu-ray erschienen

Disney veröffentlicht in den USA zudem immer noch die Filme von Pixar sowie seine eigenen Animations-Blockbuster als UHD Blu-rays. Da sind facettenreiche Filme von „Toy Story“ mit der kompletten Reihe über „Aladdin“ bis hin zu „Wall-E“ mit von der Partie. In Deutschland wagte man sich da lediglich mit „König der Löwen“ voran – sowohl dem Zeichentrickfilm als auch der CGI-Neuauflage. Offenbar fielen die Absatzzahlen nicht hoch genug aus?

Disney setzt auf Disney+

Generell verlässt sich Disney da in unseren Breitengraden lieber auf Disney+, um seine Filme in UHD unter die Leute zu bringen. Dort gibt es beispielsweise auch einen Klassiker wie „Roger Rabbit“ in 4K mit Dolby Vision zu bestaunen. Eine Disc? Die ist aktuell nach unserem Kenntnisstand nicht geplant. Schade ist dies für all diejenigen, welche Bildqualität mit weniger Kompression wünschen. Da hilft aktuell eben nur der Blick ins Ausland und der Verzicht auf eine deutsche Tonspur. Dann bleibt zumindest in einigen Fällen noch der Import als Option.

4K Blu-rays für je nur 9.99 Euro im 5er-Bundle (Spider-Man / Jumanji / Blade Runner…)

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Amazon.de hat zwei großartige Film-Boxsets geschnürt. Das Heldenfilme-Bundle und das Actionfilme-Bundle besteht aus jeweils fünf 4K Blu-rays zum Preis von nur 49.97 Euro – 9.99 Euro je 4K Blu-ray!

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Bei den Filmen handelt es sich um Titel aus dem Portfolio von Sony Pictures Home Entertainment. Das Actionfilme-Bundle besteht aus „Blade Runner 2049“, „Spider-Man: Homecoming“, „Passengers“, „Hellboy“ und „Jumanji: Willkommen im Dschungel“. Das Heldenfilme-Bundle hat ein ähnliches Setup mit „Venom“, „Spider-Man: Far From Home“, „The Equalizer 2“, „Bloodshot“ und „Jumanji: The Next Level“. Die Bundles sind wohl sehr beliebt, weshalb die Lieferzeit derzeit bei mehreren Tagen liegt. Die vergünstigten 4K Blu-rays können aber weiterhin bestellt werden. Je Film zahlt man so nur 9.99 Euro – absolut fair wie wir meinen.

Einige der Filme haben wir auch bereits für euch getestet. Wer sich im Voraus über die Filme informieren möchte, kann sich gerne einmal durch die Reviews von Timo durchwühlen:

Es hat fast den Anschein, als wollte Sony Pictures Home Entertainment sich von seinen physischen Discs trennen. Ursprünglich waren die Preise für Sony-Filme auf 4K Blu-ray pber dem Niveau der Mitbewerber – sehr zum Ärger der Käufer. Derzeit werden die Sony-Titel eher verramscht, nicht nur bei Amazon.de auch auf JPC.de gibt es bereits seit längerer Zeit ausgewählte Titel von Sony zum kleinen Preis. Vielleicht hat das auch etwas mit dem Start der neuen Streamingplattform BRAVIA CORE zu tun. Käufer eines neuen Sony Bravia XR Fernsehers können via BRAVIA CORE Filme in 4K/HDR-Qualität auf dem Niveau einer 4K Blu-ray mit bis zu 80 Mbit/s wiedergeben.

Disney+ erreicht heute Sky Q und bald auch den Sky Ticket TV Stick

Sky hatte es in Aussicht gestellt: Disney+ steht ab sofort auch für Sky-Q-Geräte zur Verfügung. Bald soll auch der Sky Ticket TV Stick versorgt werden.

So hatte Sky Deutschland ja schon angekündigt, dass Disney+ als App für Sky-Q-Receiver ab April 2021 zur Verfügung stehen würde. Nun ist es also so weit und die Katze ist aus dem Sack. Wer ein Sky-Q-Gerät besitzt, sollte also ab sofort auf den Streaming-Anbieter zugreifen können. Ein Abonnement ist natürlich nach wie vor die Voraussetzung, das sollte klar sein.

Alle Fire TV Geräte erhalten Disney+

Der Sky Ticket TV Stick wiederum werde laut dem Pay-TV-Anbieter „in den nächsten Wochen“ versorgt. Genauer legt Sky sich da also in seiner Pressemitteilung leider noch nicht fest. Laut dem Unternehmen wolle man durch die Integration von Disney+ die eigene Position als All-in-One-Anbieter stärken. Kombiangebote sind jedoch bisher nicht genannt, da arbeitet Disney+ ja aktuell stattdessen mit der Telekom zusammen. Die Disney+-Inhalte erscheinen in der Bedienoberfläche von Sky Q nun Seite an Seite mit Sky-Programmen und
Inhalten weiterer Partner.

Ab Sommer werden Disney+-Inhalte außerdem direkt in die Sky-Q-Suche integriert. Da heißt es aktuell aber eben noch etwas abwarten. Letzten Endes wird aber deutlich, dass Sky es ernst damit meint, Sky Q weiter voranzutreiben und zu modernisieren. Schließlich gibt es da ja mittlerweile auch die Möglichkeit Inhalte in UHD und mit HDR zu konsumieren. Da wolle Sky in den nächsten Monaten auch noch weiter ausbauen.

Sky Ticket: Weiterhin Modernisierungsbedarf

Leider wird das Sky Ticket, welches sich auch monatsweise zum Streaming abonnieren lässt, weiterhin vernachlässigt. Weder 4K noch HDR geschweige denn beispielsweise Dolby Atmos bietet das Sky Ticket. Hier dürfte der Pay-TV-Anbieter gerne einmal nachhelfen. Vielleicht will man sich aber hier auch eine Grenze zum längerfristigen Abonnement erhalten. Zumindest erweckt Sky diesen Eindruck.

Sony BRAVIA CORE Streaming gestartet – Beste Qualität gibt es erst ab 115 Mbit/s

Sony bringt mit BRAVIA CORE einen neuen High-Quality-Streamingdienst für seine neuen BRAVIA XR TV-Modelle an den Start. Das Portal soll nahezu verlustfreie Bildqualität äquivalent einer 4K Blu-ray bieten.

BRAVIA CORE wurde in Zusammenarbeit mit Sony Pictures Entertainment (SPE) entwickelt und soll den Besitzern eines Sony BRAVIA XR Fernsehers ein einzigartiges Filmerlebnis bieten. Freigeschaltet wird BRAVIA CORE nur bei den 2021-Modellen X90J (LCD), X95J (LCD), A80J (OLED) und A90J (OLED) sowie dem 8K TV Z9J (LCD). Das coole daran – wer sich für einen Master Series TV Z9J oder A90J entscheidet, bekommt bereits 24 Monate Video-on-Demand (rund 100 Filme) geschenkt. Bei den anderen Modellen sind es immerhin 12 Monate. Zusätzlich gibt es Film-Credits, die Nutzer in der Bezahl-Sektion gegen Film eintauschen können.

BRAVIA CORE übertrifft Bitrate von Netflix & Co.

Sony hat sich über die offiziellen Kanäle leider noch nicht ausführlich über die audiovisuelle Qualität geäußert. Die Plattform soll dank Pure Stream-Technology das Streaming von Inhalten zwischen 30 Mbit/s und 80 Mbit/s (HEVC-kodiert) ermöglichen. Die Plattform liefert also schon einmal mehr Daten als Netflix und Prime Video auf der höchsten Qualitätsstufe und kann auch Apple TV+ mit ihren 40 Mbit/s „einsacken“. Sony spricht von 4K/HDR-Qualität, liefert jedoch bislang keine Informationen, welche HDR-Standards unterstützt werden. Es wäre mehr als ärgerlich, wenn die Filme lediglich mit HDR10 vorliegen, unterstützen die neuen 4K- & 8K-Fernseher von Sony Electronics doch allesamt Dolby Vision.

Sony BRAVIA XR Modelle wie der X90J 4k OLED Master Series TV werden mit kostenlosem BRAVIA CORE Abonnement (24/12 Monate) ausgeliefert.
Sony BRAVIA XR Modelle wie der X90J 4k OLED Master Series TV werden mit kostenlosem BRAVIA CORE Abonnement (24/12 Monate) ausgeliefert.

Größtes Angebot an IMAX-Filmen

Auch zu Dolby Atmos 3D Sound wurde sich bislang nicht geäußert. Jedoch soll IMAX Enhanced, also DTS-Sound unterstützt werden. SPE brüstet sich damit, die größte Auswahl an IMAX Enhanced-Titeln (über 50 Stück) über BRAVIA CORE ausliefern zu können, darunter Titel wie „Bad Boys for Life“, „Baby Driver“ oder „Hotel Transsilvanien“. Filmfans haben bei der Aufzählung gleich erkannt, dass es sich hier nur um Filmtitel aus dem Sony-Universum handelt. Titel von Drittanbietern sind auf BRAVIA CORE wohl nicht vorgesehen. Und obwohl die Technik und das Qualitätsversprechen interessant klingt, ist der Streamingdienst aufgrund der eingeschränkten Auswahl am Ende wohl nicht viel mehr als ein nettes Gimmick.

Internetgeschwindigkeit von 43-115 Mbit/s ist Voraussetzung

Zudem wird es wohl nicht allen möglich sein, BRAVIA CORE zu nutzen. Um auf den Pure Stream mit 30 Mbit/s zugreifen zu können, benötigt man eine stabile 43 Mbit/s Internetverbindung. In einem Mehrparteienhaus am Abend sicherlich nicht einfach. Für die höchste Qualität mit 80 Mbit/s sind sogar 115 Mbit/s nötig. Diese dürften viele Nutzer gerade einmal so mit einer 200 Mbit/s-Leitung erreichen. Wir hoffen BRAVIA CORE im Rahmen eines Produkttests einmal näher unter die Lupe nehmen zu können.

LG bestätigt Firmware-Fix für Sicherheitslücke an seinen Smart TVs

An diversen TV-Geräten von LG gibt es eine recht dramatische Sicherheitslücke. Sie kann dazu führen, dass Angreifer den Fernseher kontrollieren können. LG hat nun ein baldiges Update für betroffene Geräte bestätigt.

So wurden wir direkt von LG Electronics zu dieser Thematik kontaktiert und mit einem Statement versorgt. Wir stellen es euch weiter unten natürlich in voller Länge zur Verfügung. Demnach stellt man klar, dass TV-Geräte des Jahres 2021 nicht von dem Problem betroffen seien. Allerdings betreffe es alle Modelle mit webOS 4.0, 4.5 und 5.0. Dazu zählen dann beispielsweise auch beliebte Modellreihen wie die B9 und C9 aus dem Jahr 2019 oder aber die Pendants BX und CX aus dem Jahr 2020.

LG stellt da nun einen Rundumschlag in Aussicht: Man wolle alle betroffenen Modelle bald mit einem Firmware-Update versorgen, dass die Sicherheitslücke schließe. So unschön die Thematik also ist, man kann LG dennoch ein Lob aussprechen, da hier sehr schnell reagiert wurde. Wann die Verteilung der neuen Firmware wiederum konkret starten soll, wird aber noch nicht angegeben.

LGs TVs mit webOS 6.0 sind nicht von der Sicherheitlücke betroffen

Was konnte denn nun passieren? Nun, würden Angreifer die Sicherheitslücke ausnutzen, könnten sie den kompletten Fernseher quasi übernehmen. Um den Exploit zu verwenden, würde es ausreichen, wenn jemand im selben Netzwerk von einem anderen Endgerät aus auf eine infizierte Website zugreift. Es muss also nicht direkt am TV geschehen.

Die Stellungnahme von LG

Folgende Stellungnahme hat uns LG Electronics nun übermittelt:

„LG wurde darauf aufmerksam gemacht, dass über den Entwicklermodus möglicherweise auf LG TVs mithilfe eines Geräts, welches sich in demselben Netzwerk befindet, zugegriffen werden kann. LG entwickelt derzeit ein Firmware-Update, um diese Sicherheitslücke zu beheben. Das Firmware-Update wird für alle LG TV-Modelle mit der webOS-Version 5.0, 4.5 und 4.0 bereitgestellt. Die 2021er TV-Modelle sind nicht betroffen.

Bei der Entwicklung von LG TVs wird immer größter Wert auf die Sicherheit der Kundendaten gelegt. Diese Daten werden verschlüsselt auf dem Gerät und auf dem Server gespeichert, sodass der Zugriff über unautorisierte Server nicht möglich ist.“

Da sollten also bald Updates für diverse TV-Modelle anrollen. Wir halten euch auf dem Laufenden.

Sony Bravia XR: TVs wohl mit vollen 48 Gbit/s via HDMI 2.1 – VRR-Update im Herbst

Sony veröffentlicht 2021 seine neuen Bravia XR als LCD- bzw. OLED-Flaggschiffe. Es heißt, dass dabei die volle Bandbreite von 48 Gbit/s für HDMI 2.1 genutzt wird.

Zu diesem Thema gibt es immer mal wieder Diskussionen: Die meisten TV-Geräte, welche aktuell auf HDMI 2.1 setzen, beschränken sich auf 40 Gbit/s. Das ist im Alltag für die Nutzer auch ausreichend, denn relevant wären die vollen 48 Gbit/s im Grunde nur für 8K-Inhalte mit HDR. Deswegen hat LG beispielsweise ab den TV-Modellen des Jahres 2020 ebenfalls diesen Umstieg vollzogen. Die Serien aus dem Jahr 2019 boten noch die vollen 48 Gbit/s. Auch die Spielekonsolen PlayStation 5 und Xbox Series X nutzen nur maximal 40 Gbit/s.

Schenkt man aktuellen Meldungen aus Asien glauben, so sehe es jedoch bei Sonys aktuellen Bravia XR wieder anders aus. Da kündigte Sony ja erst kürzlich die Vorbestellungen der OLED- bzw. auch der LCD-Modelle an. So sollen die Bravia-XR-Modelle volles HDMI 2.1 bei 48 Gbit/s verwenden. Auch zu einem anderen Wermutstropfen gibt es Neuigkeiten: So solle das VRR-Update für die Fernsehgeräte angeblich im Herbst 2021 verteilt werden.

Die Sony Bravia XR A80J sind ab Ende März 2021 bei uns zu haben.
Die Sony Bravia XR A80J sind seit Ende März 2021 bei uns zu haben.

Sind wir ehrlich, dann würden wir Gamern vom Kauf der TVs leider vorerst abraten, bis das Update wirklich verteilt wird. Hier sollte man seine Lehren aus den Kontroversen um Sonys XH90 ziehen: 4K bei 120 Hz wurde als Update nachgereicht, krankt aber an einem weichgezeichneten Bild. Es bleibt also abzuwarten, wie VRR konkret umgesetzt wird und ob es am Ende zufriedenstellend läuft.

TV-Kauf bleibt für Gamer kompliziert

Der Kauf eines neuen TV-Geräts bleibt für Spieler aktuell ein kompliziertes Thema. Denn so gut wie jedes TV-Modell bringt Abstriche mit sich. Beispielsweise wirken die OLEDs von LG fast wie die perfekten Gaming-TVs, auch sie haben aber bei VRR so ihre Probleme, die wohl erst durch die nächste Hardware-Generation des kommenden Jahres komplett behoben werden.

E3 2021: Erste Teilnehmer bestätigt, Messe findet nur virtuell statt

Die Spielemesse E3 wird 2021 rein digital stattfinden. Das haben die Veranstalter der ESA (Entertainment Software Association) heute bestätigt.

Somit wird es keine Möglichkeit geben, um vor Ort in Los Angeles in neue Spiele hereinzuschnuppern. Ähnlich läuft es im Übrigen in diesem Jahr auch mit der später stattfindenden gamescom. In Köln wird es zwar ein eingeschränktes Vor-Ort-Event mit stark reduzierter Teilnehmerzahl geben, das Gros der Veranstaltung wird sich aber ebenfalls online abspielen.

Die ESA hat nun auch schon die ersten Teilnehmer für die E3 2021 bestätigt: Nintendo, Microsoft (Xbox), Capcom, Konami, Ubisoft, Take-Two Interactive, Warner Bros. Games und Koch Media haben bereits zugesagt. Weitere Namen werden da sicherlich bald ergänzt. So glänzen etwa noch die großen Publisher Activision Blizzard und Square Enix durch Abwesenheit. Sony wiederum dürfte selbst an der E3 2021 nicht teilnehmen. Die Japaner hatten schon angekündigt, stattdessen lieber auf eigene Events zu setzen.

Microsoft hat unter anderem bereits für die E3 2021 zugesagt
Microsoft hat unter anderem bereits für die E3 2021 zugesagt

Stattfinden wird die rein digitale E3 vom 12. bis 15. Juni 2021. Alle Präsentationen sollen kostenlos und international online verfügbar gemacht werden. In diesem Jahr könnte es besonders spannend werden, sind doch erstmals die neuen Konsolen, die Xbox Series X|S und die PlayStation 5 am Markt verfügbar. Sofern man von „verfügbar“ sprechen kann, denn die Konsolen sind seit dem Launch im November 2020 vergriffen.

2022 hofft man wieder auf eine E3 vor Ort

Für 2022 gibt sich die ESA hoffnungsvoll: Dann rechnet man wieder damit, dass die E3 auch vor Ort in Los Angeles stattfinden wird. Ob es in diesem Jahr nur virtuelle Livestreams geben wird, oder ob es auch eine Lösung geben wird, um Games irgendwie virtuell anzuspielen, etwa via Cloud-Gaming, ist offen. Wir sind zumindest gespannt auf das digitale Event und hoffen auf einige frische Spieleankündigungen.

Disney+ schnappt sich großes Stück vom „Streaming-Kuchen“!

Laut einer Marktanalyse von justwatch.com konnte sich Disney+ im ersten Quartal 2021 ein noch größeres Stück vom „Streaming-Kuchen“ sichern! „Verloren“ haben vor allem Netflix und Prime Video.

Wie haben sich die Marktanteile von Netflix, Prime Video, Disney+ und Co. im ersten Quartal 2021 entwickelt? Die Corona-Pandemie und das durchwachsene Wetter werden das Streaming-Angebot der namhaften Anbieter sicherlich zusätzlich strapaziert haben. Es gibt auch derzeit keine einfachere Methode, um sich mit passiver Unterhaltung zu versorgen. Nach einem holprigen Start von Disney+ in Deutschland (unter anderem Reduzierung der Bild- und Audioqualität aufgrund der ersten Corona-Welle) kann der neue Streamingdienst nicht nur hierzulande, sondern auch international große Erfolge verbuchen.

Disney+ sichert sich 16% der Marktanteile im Streaming-Segment
Disney+ sichert sich 16% der Marktanteile im Streaming-Segment || Quelle: justwatch.com

Erst kürzlich gab das Unternehmen bekannt, dass man die Marke von 100 Millionen zahlenden Abonnenten geknackt habe. Nicht ganz unbeteiligt an diesem Erfolg ist sicherlich auch der Start des Erwachsenenprogramms „Star“ auf Disney+. Alles in allem konnte Disney+ so seine Marktanteile (in Deutschland) im ersten Quartal 2021 bereits auf 16 Prozent ausweiten. Anteilig haben Prime Video und Netflix laut Angaben von justwatch.com die meisten Federn lassen müssen. Bedeutet die „Urgesteine“ konnten sich nicht so viele neue Abonnenten sichern, wie die Mitbewerber. Sky (Sky Go & Sky Ticket) und Apple TV+ haben es im gleichen Zeitraum ebenfalls geschafft, leicht zuzulegen.

Disney Plus: 16% Marktanteil in nur einem Jahr

Disney+, Sky und Apple TV+ gewinnen, Netflix und Prime Video müssen abgeben
Disney+, Sky und Apple TV+ gewinnen, Netflix und Prime Video müssen abgeben || Quelle: justwatch.com

16% Marktanteil in einem so kurzen Zeitraum ist schon eine Ansage. Selbst wenn Disney aufgrund der Schließungen seiner Erlebnisparks (machen immer noch über 50% des Gesamtumsatzes aus) und Verschiebungen von Kinofilmen immer noch nicht so gut dasteht, sagt man dem Unternehmen eine rosige Zukunft voraus, vor allem durch das erfolgreiche Streaming-Segment. Disney wird so natürlich auch für Anleger an der Börse immer interessanter und welche Ausmaße so etwas annehmen kann, sieht man ja unter anderem an Netflix, dessen Wert sich in den letzten 5 Jahren mal mehr als vervierfacht hat.

Überholt Disney Netflix in Rekordzeit?

Analysten trauen Disney sogar zu, dass das Unternehmen in den nächsten Jahren auf bis zu 300 Millionen Abonnenten kommen könnte. Mit starken Marken und hochwertigen Eigenproduktionen wie „Star Wars – The Mandalorian“ oder „The Falcon and the Winter Soldier“ könnte Disney+ schon bald Schwergewichte wie Netflix oder Prime Video in die Schranken weisen.

Sony Bravia XR X90J: LCD-TV mit FALD und HDMI 2.1 ist ab sofort vorbestellbar

Sony hat verkündet, dass der Bravia XR X90J ab sofort vorbestellbar ist. Erste Exemplare gelangen bereits Anfang Mai 2021 in den deutschen Handel.

Bei diesem 4K-TV mit FALD (Full Array Local Dimming) ist auch der neue Streaming-Dienst Bravia Core direkt mit an Bord. Er bietet exklusiv an den Bravia XR Zugriff auf Kinofilme von Sony mit hohen Bitraten von bis zu 80 Mbit/s. Als Herzstück des Fernsehers dient der Chip Cognitive Processor XR. Über jenen will Sony dann auch eine besonders hohe Bildqualität garantieren. Dafür nutzt man dann wieder seine KI-Bildoptimierung. (Hier geht es direkt zum Preisvergleich)

Sony X90J BRAVIA XR 4K TV mit HDMI 2.1

Der Bravia XR X90J unterstützt auch IMAX Enhanced sowie HDMI 2.1. Konkret sind neben eARC auch ALLM (Auto Low Latency Mode), 4K bei 120 fps und VRR (Variable Refresh Rate) an Bord. Letzteres soll jedoch erst via Update nachgereicht werden, sodass Gamer mit dem Kauf lieber etwas warten sollten. Als Betriebssystem setzt Sony Android TV mit der Oberfläche Google TV ein. Dadurch ist auch Zugriff auf den Play Store bzw. den Google Assistant gegeben. An Apps sollte es somit nicht mangeln.

Mit HDMI 2.1: Der Sony Bravia XR X90J
Mit HDMI 2.1: Der Sony Bravia XR X90J

Zu erwähnen ist, dass Anfang Mai zunächst nur die Modellvarianten mit 55 und 65 Zoll zu Preisen von 1.399 bzw. 1.599 Euro zu haben sein werden. Der 50-Zoller wird ab dem 17. Mai 2021 zu haben sein, den Preis verschweigt Sony noch. Der größte Ableger mit 75 Zoll Diagonale wird im Jahresverlauf noch mit einem Preisschild versehen bzw. auf den Markt kommen.

Dolby Atmos und Dolby Vision sind an Bord

Die Sony Bravia XR X90J bieten neben HDR10 auch Dolby Vision sowie für den Ton Dolby Atmos. Vorbestellungen der Varianten mit 55 und 65 Zoll sind ab heute Möglich. Den 50-Zoller könnt ihr ab 19. April vorbestellen. Auch Amazon Alexa ist im Übrigen an Bord. Apple AirPlay 2 plus HomeKit könnt ihr ebenfalls am Bravia XR X90J verwenden.

Unverbindliche Preisempfehlung und Verfügbarkeit des Bravia XR X90J:

TV-Modell unverbindliche Preisempfehlung Verfügbarkeit
BRAVIA XR X90J 4K HDR Full Array LED Google TV
XR-50X90J (50 Zoll / 126 cm) Preis folgt zu einem späteren Zeitpunkt 17.05.2021
XR-55X90J (55 Zoll / 139 cm) 1.399 € 03.05.2021
XR-65X90J (65 Zoll / 164 cm) 1.599 € 03.05.2021
XR-75X90J (75 Zoll / 189 cm) Preis folgt zu einem späteren Zeitpunkt 2021