Sony tritt in die Fußstapfen von Google, LG, Samsung und Co. und integriert das lizenzgebührenfreie AV1-Videoformat im neuen 2021 TV-Lineup. Ggf. Voraussetzung für neuen Bravia Core Streamingdienst?
Videostreams beliebter Anbieter wie Amazon Prime Video, Netflix, Disney + oder Apple TV sowie Filme auf 4K Blu-rays Disc sind derzeit vorrangig mit dem HEVC (H.265) Videocodec komprimiert worden. Dieser bietet eine bis zu 50 Prozent bessere Komprimierung, als der H.264-Codec, der so langsam in fast allen Nutzungsbereichen abgelöst wird. Noch effektiver und vor allem günstiger geht es mit dem neuen AV1-Codec der Alliance for Open Media. Das lizenzfreie Format wurde für die Kodierung von SD, HD, 4K und 8K Videostreaming mit und ohne HDR (High Dynamic Range) entwickelt.
Bis zu 43% effektivere Komprimierung
Sony hat gegenüber flatpanelshd.com bestätigt, dass das komplette bislang vorgestellte TV-Lineup für das laufende Jahr, mit dem AV1-Codec ausgestattet wird. Somit können die X80J, X85J, X90J, X95J, Z9J, A80J und A90J Modellreihen. Damit können zwischen 30-43 Prozent bei hohen Bitraten, im Durchschnitt 17 Prozent der benötigten Bandbreite eingespart werden. Sony wird den AV1 Codec nur für OTT-Anwendungen sprich Streamingdienste bei 4K-Inhalten anwenden. Hört sich fast so an, als wolle Sony damit den Zugang zum neuen Bravia Core Streamingdienst für mehr Nutzer erlebbar machen.
Setzt Sony AV1 für seinen exklusiven Streamingdienst „Bravia Core“ ein?
AV1 für Sony Bravia Core?
Bei Bravia Core handelt es sich um einen Premium-Streamingservice, zu dem nur Käufer eines neuen Bravia XR Fernsehers (ab A90J aufwärts) Zugriff haben. Die dort abrufbaren Inhalte sollen in der Spitze mit Bitraten von bis zu 80 Mbit/s über den Bildschirm rauschen (HEVC-komprimiert). Mit dem AV1-Codec könnten so ggf. auch Nutzer mit einer 50 Mbit/s-Leitung Bravia Core in Anspruch nehmen. Das ist aber noch reine Spekulation. Ob Bravia Core wirklich auf AV1 setzt ist derzeit noch nicht bestätigt.
Sony „läuft als Letztes ins Ziel“
Neben Sony haben bereits LG Electronics und Samsung Electronics den AV1-Codec in einer Vielzahl von TV-Geräten aus 2020 integriert. Dort werden bereits Videostreams von Netflix oder Youtube mit geringerer Bandbreite an den TV übertragen. Auch der chinesische Hersteller TCL und Philips (TP Vision) setzten bereits auf AV1. Wieso Sony so spät dran ist kann vielleicht damit erklärt werden, dass bei den 2021-Modellen erstmals ein neuer SoC (System on Chip) zum Einsatz kommt, der wiederum für AV1 vorbereitet ist.
LG hat eine neue A1 OLED TV Modellreihe für 2021 angekündigt. Die Modelle sind in 48 bis 77 Zoll erhältlich und sollen einen günstigen Einstieg in die OLED-Welt bieten. Es gibt jedoch technische Abstriche!
Update: Die 55 und 65 Zoll-Variante des A1 sind bereits auf mehreren Portalen bestellbar. Die Preise liegen mit 1.599 Euro bzw. 2.499 Euro aber weit über dem, was man sich von der abgespeckten Variante erwartet hat. Selbst wenn es zum Kauf die drahtlosen LG TONE Free FN6 Kopfhörer kostenlos mitgeliefert werden, sind die Preise viel zu hoch. Für 1.555 Euro bekommt man (zum Zeitpunkt des Updates) den 65 Zoll OLED65BX9LB der mit HDMI 2.1, einem 120Hz-Panel und dem schicken Standfuß definitiv besser ausgestattet ist. Wir sind gespannt, wie sich die Preisgestaltung des A1 entwickelt:
Zuletzt aktualisiert am 4. November 2026 um 22:01 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 4. November 2026 um 22:01 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 4. November 2026 um 22:01 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Seit Jahren wünschen wir uns einen günstigen OLED für die „breite Masse“ und in diesem Jahr scheint LG Electronics endlich zu liefern! Parallel zu den B1, C1, G1 (alle 4K) und Z1 Modellen (8K) wird es eine günstige A1-Serie geben. Erhältlich in 48, 55, 65 und 77 Zoll werden die A1 OLED Fernseher die Vorteile der selbstleuchtenden Displaytechnologie auch in mittleren Preiskategorien transportieren. Bedeutet ein perfekter Schwarzwert, hohe Kontraste, genaue Farbdarstellung und somit die besten Voraussetzungen für eine optimale HDR-Darstellung sind gegeben. Wie die High-End-Varianten unterstützt der A1 OLED neben HDR10 auch HLG, Dolby Vision und sogar Dolby Vision IQ.
Nur 50/60Hz und HDMI 2.0
Es gibt jedoch auch Abstriche bei der Technik, die vor allem Gamer und Enthusiasten vor einem Kauf abschrecken könnten/sollen. Der A1 besitzt nunmehr ein OLED-Panel mit einer Bildwiederholungsfrequenz von 50/60Hz. Alle anderen Modelle sind mit einem 100/120Hz-Panel ausgestattet. Sinngemäß wird es im A1 OLED auch keine HDMI 2.1 Anschlüsse geben, da eine 4K@120Hz-Verarbeitung nicht umgesetzt werden kann. Die vier HDMI 2.0 Anschlüsse unterstützen jedoch weiterhin eARC und ALLM. VRR (Variable Refresh Rate) fällt aufgrund der geringen Bildfrequenz leider weg.
Der LG A1 OLED sowie der B1 tauchten im offiziellen Pressebild des 2021 OLED Lineups noch nicht auf (von links B1, G1, R1, Z1 und C1)
Alpha Gen 7 Prozessor mit „OLED Motion“
Auch bei der Black Frame Insertion „OLED Motion“ setzt das Modell nicht auf die neuste „Pro“-Version, sondern bekommt die immer noch gute Vorjahres-Variante spendiert. Die Bildverarbeitung übernimmt übrigens der Alpha 7 Gen 4 Prozessor, der auch in den B1-Modellen eingesetzt wird. Integriert ist außerdem der Game Optimizer, Filmmaker Mode und der HGiG-Bildmodus. Dolby Atmos, Bluetooth, WiFi, Apple AirPlay 2, HomeKit, Sprachassistenten (Google Assistant, Alexa) und das neuste webOS 6.0 Betriebssystem runden das Gesamtpaket ab.
Für wen ist die A1 Serie?
Mit den A1 OLED TVs will sich LG Electronics vielleicht für die kommende Flut an neuen Displaytechnologien (vorneweg Mini-LED) rüsten. Zu behaupten, die A1 Serie eignet sich nicht für Gamer, wäre wohl etwas vermessen. Selbst wenn VRR fehlt und keine 4K@120Hz-Verarbeitung stattfindet, werden sich die 4K OLED Fernseher sicherlich für die meisten Gaming-Sessions eignen. An der PlayStation 5 gibt es z.B. fast keine Games in nativen 4K@120Hz oder VRR und trotzdem zeigen sich viele mit TV-Geräten mit ihrem TV-Gerät mit 50/60Hz sehr zufrieden. Der Fokus liegt bei diesem Modell liegt – so vermuten wir – bei preissensiblen Gamern und vielleicht der älteren Zielgruppe, die lineares Fernsehen, Streaming und Filme via Disc bevorzugen. Zum richtigen Preis könnte sich der A1 zum Topseller 2021 entwickeln.
A1 OLED Preise und Verfügbarkeit:
Der günstige 4K OLED-Einstieg ist in 48, 55, 65 und 77 Zoll erhältlich. Erste Modelle mit 55 und 65 Zoll sind bereits im Handel aufgetaucht. Diese werden mit 1.599 Euro und 2.499 Euro angeboten und werden für Mai 2021 in Aussicht gestellt:
OLED48A19LA – Mai 2021 – ???
OLED55A19LA – Mai 2021 – 1.599 Euro
OLED65A19LA – Mai 2021 – 2.499 Euro
OLED77A19LA – Mai 2021 – ???
Wir sind vor allem auf den Verkaufsstart gespannt. Die C/G/Z-Serien sind meist ab März-Mai verfügbar, während die B-Serie erst im Herbst nachgeschoben wird.
LG präsentiert mit den C1, G1 und Z1 Modellen einen Großteil des 2021 OLED TV Lineups. Wir geben euch einen detaillierten Überblick über die neuen Features wie webOS 6.0, OLED evo, HDMI 2.1 uvm.
2021 wird es wieder so richtig spannend, integriert LG Electronics doch einige Neuerungen in sein Premium-OLED-Segment. Zu den drei wichtigsten Modellreihen, C1 (4K), G1 Gallery (4K) und dem Z1 (8K), hat der koreanische TV-Hersteller jetzt umfängliche Details veröffentlicht. Beginnen wir mit der Größenauswahl. Der G1 Gallery OLED ist wie im Vorjahr in 55, 65 und 77 Zoll erhältlich. Dafür wird das Modell als einziges mit dem neuen LG OLED evo-Display (später dazu mehr) ausgestattet. Die beliebteste Serie C1 ist breit gefächert in 48, 55, 65, 77 Zoll und jetzt auch in 83 Zoll verfügbar. Die 8K Modelle Z1 beschränken sich weiterhin auf 77 und 88 Zoll (Übersichtstabelle findet ihr am Ende des Beitrags).
LG OLED evo – 20% effizienter
Das neue LG OLED evo-Display wird vorerst nur im G1-Modell zum Einsatz kommen
Viele Nutzer warten bereits sehnsüchtig auf eine Optimierung der beliebten OLED-Technologie. LG Electronics liefert mit dem OLED evo endlich ein um bis zu 20% effizienteres OLED-Display. Bedeutet eine erhöhte Spitzenhelligkeit, sowie hellere, großflächige Darstellungen mit einem breiteren Farbvolumen. Viele sind enttäuscht, dass die verbesserten Displays nur in der hochpreisigen G1 Gallery Modellreihe auftauchen. Es war jedoch nie das Bestreben von LG Electronics die „alten“ OLED-Displays durch die evo-Variante zu ersetzen. Das Unternehmen plante schon immer einen zusätzlichen Kaufanreiz im Premium-Segment – ggf. möchte man damit auch der G-Serie einen zusätzlichen Push geben!
G1 & C1 mit OLED Motion Pro
Leider gibt es, zumindest was die Panel-Technik angeht, keine nennenswerten Verbesserungen bei der C1-Serie (4K). Ebenso werden die Z1 (8K) wohl mit den gleichen Panels ausgestattet. Es gibt aber einige Verbesserungen „unter der Haube“, z.B. bei der Bildverarbeitung. Der G1 und C1 können mit dem Alpha 9 Prozessor der mittlerweile 4. Generation auf die verbesserte OLED Motion Pro-Technologie zurückgreifen. Diese beschreibt die Black Frame Insertion (BFI) die 2021 nochmals optimiert worden sein soll. Wie genau sich die Technik, die für eine flüssige Bilddarstellung sorgt, weiterentwickelt hat, werden wir erst in einem Test herausfinden können. Die Z1 (8K) Geräte setzten derweil weiterhin auf das reguläre OLED Motion aus 2020.
webOS 6.0 und Magic Remote
LG hat webOS 6.0 für seine Fernseher vorgestellt
Das neue webOS 6.0 Betriebssystem, das in allen 2021 TV-Modellen zum Einsatz kommen wird, wurde bereits im Vorfeld heiß diskutiert. Zukünftig nimmt das Menü den kompletten Bildschirm ein, damit dem Nutzer noch mehr „individuelle Inhalte“ präsentiert werden können. Das Live-Bild, welches in webOS 5.0 (und davor) zusätzlich zum Launchbar sichtbar war, verschwindet – zumindest visuell. Viele Nutzer vermuten, dass LG die Werbefläche für seine Partner damit erweitern möchte. Bereits im Vorschaubild lässt sich bei einem Vorschlag der Hinweis „Sponsored“ erkennen. Hier können sich wohl Disney+, Netflix, Prime Video und Co. gegenseitig überbieten, wer den Werbeplatz zugeteilt bekommt (nur eine Vermutung). Gesteuert wird webOS 6.0 mit der neuen Magic Remote 2021. Diese bietet ein überarbeitetes Design und mehr Zugriffstasten für Streamingdienste und den integrierten Sprachassistenten Google Assistant und Amazon Alexa. Die Airmouse-Funktion soll bleiben.
Game Optimizer integriert im LG OLED
Der LG Game Optimizer ist direkt in die LG OLED TVs 2021 integriert
Ein wirklich spannendes Feature, dass in alle 2021-Modelle Einzug halten wird, ist der neue Game Optimizer. Eine neue Menüoberfläche, über die sich die Funktionen des Fernsehers an den Gaming-Content anpassen lassen. Über die Schaltfläche welchselt man zwischen verschiedenen Gaming-Modi, oder schaltet G-Sync und VRR hinzu. Dieser Tab wird auch für die neuen, integrierten Game-Streaming-Services Stadia und GeForce Now nicht ganz unwichtig werden. In 2021 können die LG OLED Fernseher mit einem Controller zu einer Gaming-Station umgewandelt werden. Parallel dazu hat LG die Integration der beliebten Twitch App angekündigt.
Die neue LG Magic Remote 2021
Von AirPlay 2 bis Dolby Vision IQ
Wichtige Features, die LG-Fans bereits seit mehreren Jahren begleiten, sind auch im 2021-Lineup zu finden. So werden die etablierten HDR-Formate HDR10, HLG, Dolby Vision und das neue Dolby Vision IQ unterstützt. Auch eine Dolby Atmos-Dekodierung ist wieder mit an Bord. Der DTS-Decoder ist aufgrund der wenigen Nutzungsszenarien bereits 2020 weggefallen. Weiter wäre noch HGiG, die Unterstützung standardisiertes HDR-Gaming, zu erwähnen, sowie der Filmmaker Mode. Smarte Features wie Apple AirPlay 2, Apple HomeKit, Google Assistant oder Amazon Alexa Sprachassistent werden durch kleinere Neuerungen erweitert. Mit einer NFC-Verbindung (Smartphone mit NFC an die neue Fernbedienung tippen) kann der Inhalt des mobilen Gerätes auf dem LG OLED dargestellt werden, der Inhalt kann aber auch vom TV auf das Mobilgerät gestreamt werden (Reverse Mirroring).
Alpha 9 Gen 4 mit AI Video/Audioprocessing
Ein neues Feature des Alpha 9 Gen 4 Prozessors ist AI Sound Pro (5.1.2-Upscaling)
Wie bereits in den letzten drei Jahren stellt LG die neuste Variante seines Alpha 9Prozessors vor. Mittlerweile bei der 4. Generation angekommen, soll diese (wer hätte das gedacht) eine noch bessere Bildqualität liefern – angetrieben von künstlicher Intelligenz (KI oder AI) werden Objekt auf dem Bildschirm erkannt, so wie Gesichter, Körper und es werden Anpassungen vorgenommen, je nachdem auf welcher Tiefenebene (Vordergrund oder Hintergrund) sich diese Objekte befinden. Was hiervon Marketing-Blabla ist und was einen wirklichen Einfluss auf die Bildqualität hat, werden wir in einem Test herausfinden. Zudem soll dank „AI Audio Pro“ die Audioqualität verbessert werden. Die Lautstärke wird dank Auto Volume Leveling angepasst, damit Fernsehen, Streaming-Apps oder Gaming via HDMI 2.1 immer auf dem gleichen Lautstärke-Niveau liegen. Stereo oder 5.1 Surround-Audiosignale sollen intern auf 5.1.2 Surround-Sound hochskaliert werden. Ein ähnliches Feature hat auch Sony für seine neuen Bravia XR Modelle angekündigt.
HDMI 2.1 Vollausstattung
LG wird seiner Vorreiterrolle in puncto HDMI 2.1 auch in 2021 gerecht und stattet alle OLED Fernseher 2021 mit vier HDMI 2.1 Anschlüssen (Außer B1 Serie wohl nur zwei) mit 4K@120Hz (Z1 zusätzlich 8K@60Hz), ALLM, VRR und eARC aus. Wir können nur hoffen, dass die Kinderkrankheiten der ersten TV-Generationen mit HDMI 2.1 bei den neuen Modellen behoben sind.
Hinweise zu einer A1 OLED Serie
Der neue Standfuß für LGs OLED Fernseher
Es gibt noch einen neuen, optionalen Standfuß auch „Gallery Stand“ genannt. Dieser ist ideal für die G1-Modelle in 55 und 65 Zoll, sowie für die C1-Geräte in der gleichen Größe. In den Hinweisen zum Gallery Stand wird noch eine A1 OLED-Serie erwähnt, zu der sich LG Electronics im Rahmen seiner Präsentation noch nicht geäußert hat. Bei den A1-Modellen handelt es sich um einen günstigen Einstiegs-OLED erhältlich in 48, 55, 65 und 77 Zoll.
Das mutet etwas seltsam an: LG bringt zwar 2021 TVs mit Mini-LED-Technik auf den Markt, scheut sich aber nicht dennoch etwas über die Hintergrundbeleuchtungen zu schmunzeln.
Wir erinnern: LG steht auf Kriegsfuß mit den Landsmännern von Samsung. Das treibt des Öfteren seltsame Blüten. Etwa disst Samsung nur allzu gerne die OLED-Technik, sperrt sich aber gleichzeitig gegen Dolby Vision. LG wiederum verwendet nun zwar selbst Mini-LED-Hintergrundbeleuchtungen für seine TV-Generation des Jahres 2021, schmunzelt aber zeitgleich über die Technologie. So hat der CTO der Tochter LG Display, Yoon-Soo-Young, erklärt, dass er Mini-LED nicht als neue Technologie bzw. besonderen Fortschritt bewerte. Immer noch seien der LCD-Technik quasi die alten Grenzen gesteckt.
LG veranstaltet Vergleichstest: OLED vs Mini LED
So lud LG Display stattdessen ein, sich Vergleichstest anzusehen, die OLED- und Mini-LED-TVs in verschiedenen Umgebungen zeigen. Betont wurde dabei die Überlegenheit der OLED-Fernseher in allen Lebenslagen. So können OLED-TVs die Pixel einzeln steuern, während auch Mini-LED-Hintergrundbeleuchtungen mit Local Dimmung und einzelnen Zonen arbeiten. Als Beispiel zeigte LG Display eine hell brennende Fackel vor einem schwarzen Hintergrund. Für die OLEDs stellt die Darstellung keine Herausforderung dar, Mini-LEDs müssen kapitulieren und zeigen weiterhin deutliches Blooming.
Zudem zeigte LG Display mit einer Hochgeschwindigkeitskameras, dass die OLED-TVs ohne Flimmern liefen, was jedoch bei den Mini-LED-Modellen sichtbar sei. Soo-Young mahnte daher Mini-LED nicht als neue Technologie zu verstehen: „Letztendlich ist es eine Technologie, die die Hintergrundbeleuchtung von LCD-Fernsehern leicht verbessert.“ OLED sei also weiterhin für Premium-TVs aktuell die beste Wahl. In Zukunft werde nicht Mini LED, sondern Micro LED der Nachfolger sein.
Micro LED ist aktuell noch zu teuer für die Masse
Derzeit ist die anorganische Micro-LED-Technik jedoch noch zu teuer für die breite Masse. Samsung veröffentlicht zwar 2021 einen TV für Privatkunden, auch jener liegt aber in Preisregionen um die bzw. über 100.000 Euro. Bis Micro LED also preislich für die meisten Kunden erschwinglich sein könnte, werden noch Jahre vergehen. Derzeit sei OLED die einzige Premium-Technologie für den Massenmarkt.
Samsung hält sich weiterhin von Dolby Vision fern. Allerdings kontert man nun Dolby Vision IQ mit einem eigenen Pendant: HDR10+ Adaptive.
Update: Die ersten Modellreihen mit HDR10+ Adaptive wurden vorgestellt. Vorneweg die neuen 8K NEO QLED TVs QN900A, QN800A und QN700A mit Mini-LED-Backlight, sowie deren 4K-Varianten QN90A und QN85A, ebenfalls mit Mini-LED. Eine komplette Übersicht der 2021-Modelle, die zum Großteil mit HDR10+ Adaptive ausgeliefert werden, findest du hier! Auch der neue JZW2004 4K OLED TV von Panasonic setzt bereits HDR10+ Adaptive ein.
HDR10+ Adaptive kontert Dolby Vision IQ
Dolby Vision IQ steht bei uns allerdings ohnehin nicht sonderlich hoch im Kurs. Denn die Technologie passt den Bildinhalt je nach Umgebungslicht an. Wie ihr erahnt, ist das eher suboptimal, wenn man seinen Fernseher kalibriert hat. Zumindest wir sind keine Fans davon und empfinden es als besseren Weg den jeweiligen TV selbst zu kalibirieren oder nach eigenem Geschmack zu konfigurieren – und dann das Umgebungslicht möglichst zu kontrollieren. Zumal solche automatischen Anpassungen nie perfekt sind und auch in einigen Szenarien zu einem zu hellen oder zu dunklem Bild führen.
HDR-Anpassung an die Umgebungshelligkeit
Samsungs HDR10+ Adaptive schlägt jedenfalls in die gleiche Kerbe und funktioniert sogar im Tandem mit dem Filmmaker Mode. Laut Samsung sei es das Ziel der Technik, eine möglichst hohe Bildqualität bei jedem Umgebungslicht zu garantieren. HDR10+ Adaptive wird von Samsung-TVs des Jahres 2021 unterstützt. Ob es möglicherweise auch ein Update für ältere Modellreihen geben wird, ist leider aktuell offen.
Das HDR10+ Adaptive Logo
Für HDR10+ Adaptive kommt jedenfalls der Umgebungslichtsensor der Fernsehgeräte zum Einsatz und entsprechend wird das Bild dann angepasst. Das Feature wird insbesondere in Verbindung mit Amazon Prime Video und dessen Inhalten in HDR10+ beworben. Den Katalog an verfügbaren Titeln mit HDR10+ wolle man dabei auch im nächsten Jahr stark erweitern – Universal Pictures Home Entertainment sei dabei laut Samsung ein wichtiger Partner.
HDR10+: Die Zukunft bleibt düster
Dennoch nützt das Drumherumreden nichts: HDR10+ ist aktuell im direkten Vergleich mit HDR10 und Dolby Vision eher das fünfte Rad am Wagen und wird oft links liegen gelassen. So hofften auch viele unserer Leser in den Kommentaren, dass Samsung stattdessen ab 2021 vielleicht Dolby Vision adoptieren würde. Danach sieht es aber nun leider nicht aus, da man eher die HDR0+-Bemühungen weiter ausbaut. Was denkt ihr über das kommende HDR10+ Adaptive?
Gute Nachrichten für Cloud-Gamer: Die LG OLED, QNED Mini LED und NanoCell werden sowohl Apps für Google Stadia als auch GeForce Now integrieren.
Das bedeutet, dass ihr an den Fernsehgeräten keinen Chromecast Ultra oder eine Nvidia Shield TV benötigen werdet, um dem Cloud-Gaming zu frönen. Stattdessen wird es direkt über die TV-eigenen Apps möglich sein. Leider ist offen, ob LG Google Stadia sowie GeForce Now auch noch für ältere-TV-Generationen ausrollen wird. Möglich wäre das technisch mit Sicherheit. Oftmals sind die Hersteller da aber nicht so hinterher, ältere Modelle noch zu pflegen. Da muss man sich also überraschen lassen.
LG 2021 TV-Modelle supporten GeForce Now
Laut LG wird es GeForce Now im Verlauf des Jahres 2021 für seine neueste TV-Generation geben. Bei Stadia wird man ein wenig präziser, denn in der zweiten Jahreshälfte 2021 soll es so weit sein. Auch erklärt man, dass erst Stadia starten werde und Nvidias Game-Streaming-Dienst der Nachzügler sein werde. LG ist hier der erste Hersteller, der GeForce Now direkt auf seine Fernsehgeräte hievt. Bei Stadia ist man da nicht ganz alleine, denn auch Sony dürfe das Game-Streaming direkt in seine TVs integrieren, da sie ja Android TV mit dem Überzug Google TV verwenden.
Die LG-TVs nutzen nun einen Game Optimizer.
Wie gesagt: Für ältere TVs gibt sich LG da leider noch keinen Aussagen hin. Das gilt auch für den neuen Game Optimizer, der Bestandteil von webOS 6.0 sein wird. Jener soll die wichtigsten Settings für Spiele bündeln. Beispielsweise soll darüber Schnellzugriff auf VRR und andere Features wie AI Game Sound und auch AMD FreeSync Premium bestehen. Das zeigt auch der Screenshot oben.
Spiele bleiben ein wichtiger Fokus für LG
LG bewirbt seine TVs schon seit einer Weile auch als Anlaufstellen für Gamer. Das war ja auch einer der Gründe, warum man quasi als erster TV-Hersteller großflächig auf HDMI 2.1 setzte. Das wird auch zu einem immer wichtigen Kaufanreiz, da mittlerweile schließlich auch die Next-Generation-Konsolen Sony PlayStation 5 und Xbox Series X HDMI 2.1 verwenden.
Nach einem Vorab-Leak stehen uns jetzt umfängliche Details zum TCL C825 Mini-LED-Fernseher mit 4K Auflösung, Quantum Dot Farbfilter, vier HDMI 2.1-Anschlüssen, WiFi 6 uvm. zur Verfügung.
Originalbeitrag: TCL übernimmt auf der CES 2021 mutig die Führung in der globalen Display-Technologie. In diesem Jahr stellt TCL drei neue Mini-LED-, QLED- und 4K-HDR-Fernseher, die über die leistungsstarke Bildleistung hinausgehen und eine umfassende Palette von Lifestyle-Funktionen für neue Generationen bieten sollen. Der ganze Stolz des chinesischen TV-Herstellers liegt dabei auf dem C825, dem mittlerweile zweiten 4K QLED Fernseher mit Mini-LED-Backlight.
C825 4K QLED TV mit Mini-LED
Mit der Mini-LED-Technologie sollen Probleme der LCD-Displays wie Blooming zum größten Teil behoben worden sein
Der C825 verwendet den direkten Hintergrundbeleuchtungsmodus und reduziert die Größe herkömmlicher LEDs auf 100 bis 200 μm. Tausende von Lichtsteuereinheiten werden verwendet, um die Anzahl der Hintergrundbeleuchtungsquellen zu erhöhen. Inoffiziell wird von mehreren 10.000 Mini-LEDs gesprochen, die sich zu tausenden Dimming-Zonen zusammenfassen lassen. Kombiniert Mit einem Full Array Local Dimming kann eine detaillierte, regionale Helligkeitsanpassung realisiert werden. So soll der C825 großartige Kontraste und satte Schwarztöne abliefern können. In Kombination mit der Quantum Dot Display-Technologie dürfte sich ein ganz neues Bilderlebnis mit satten Farben, breiten Kontrasten sowie detaillierten Darstellungen in dunklen und hellen Spitzenbereichen abliefertn lassen.
Dolby Vision IQ & IMAX Enhanced
Der nach vorne gerichtete Soundbar des C825 soll dem Nutzer ein überdurchschnittlich-gutes Klangerlebnis liefern.
Der C825 verfügt außerdem über Dolby Vision HDR sowie Dolby Vision IQ. Eine intelligente, dynamische Anpassung an die Umgebungshelligkeit des Raums soll in jeglicher Situation ein optimales Bild abliefern. Bei der audiovisuellen Qualität darf ein weiteres Highlight-Feature, IMAX Enhanced, nicht unerwähnt bleiben. Sollte die Ausweitung von IMAX Enhanced weiter vorangetrieben werden, ist der TCL C825 auf jeden Fall für dieses „Premium Format“ gerüstet.
Neuer Bildprozessor?
Für eine flüssige Bilddarstellung setzt der C825 auf 120-Hz-MEMC und 120 Hz Low Reverse Display (was immer das letztere Feature bedeutet). Selbst wenn die Displays bei TCL in puntco Preisl/Leistung immer sehr gut dastanden, war der bildverarbeitende Prozessor in unseren Augen immer eine Schwachstelle von TCL. Wir hoffen, dass der Hersteller hier nachgelegt hat. Wäre sonst schade um das hochauflösende Mini-LED-Backlight.
4x HDMI 2.1
Gegeizt wird bei TCL beim Featureumfang auf keinen Fall. Gleich vier HDMI 2.1 Anschlüsse werdem dem C825 4K QLED TV spendiert. Alle mit nativer 4K@120Hz-Darstellung, VRR (Variable Refresh Rate), ALLM (Auto Low Latency Mode) sowie ein Eingang mit eARC (enhanced Audio Return Channel). Dazu gesellt sich noch Bluetooth, WiFi6 und weitere Spielereien. Wie z.B. die magnetische Split-Kamera mit 4M Pixel um über Videotelefonie mit den Bekannten, Freunden und Kollegen in Kontakt zu bleiben. Zuletzt wäre noch Google TV (früher Android TV) sowie der Google Assistant zu erwähnen. Mit der Google TV-Oberfläche sollten sich auch die geläufigsten Streamingdienste wie Netflix, Prime Video, Disney+ oder DAZN wiedergeben lassen.
Ob TCL den C825 in mehreren Größen oder nur wieder in 65 Zoll anbietet, steht derzeit noch nicht fest. Auch Angaben zum Preis oder Verfügbarkeit wurden noch nicht offiziell kommuniziert.
Sony stellt die beiden neuen kabellosen Lautsprecher SRS-RA5000 und SRS-RA3000 vor. Sie sollen vor allem mit der Unterstützung von 360 Reality Audio punkten.
Beide Modelle sind mit Wi-Fi und Bluetooth ausgestattet und für das spezielle Audioformat von Sony, 360 Reality Audio, bereit. Nutzt aber natürlich nur dann etwas, wenn ihr auch tatsächlich Inhalte in diesem Format abrufen könnt. Und da ist das Angebot doch noch sehr überschaubar. Zusätzlich wirbt Sony mit dem Feature „Immersive Audio Enhancement“. Diese Klangkalibrierung stimme den Sound laut Hersteller perfekt auf die jeweilige Wohnumgebung ab.
Beide Modelle sollen einen breiten Sweet Spot liefern. Habt ihr tatsächlich Zugriff auf Musik mit 360 Realuty Audio, die Daten zur Positionierung der Tonquellen im Soundfeld integrieren, soll der Klang deutlich dreidimensionaler werden. Immersive Audio Enhancement wiederum soll grundsätzlich alle 2-Kanal-Stereo-Titel so optimieren dass sich der Sound im ganzen Raum entfaltet.
Der Sony SRS-RA5000 ist auch für Hi-Res Audio zertifiziert.
Nur der RA5000 ist darüber hinaus auch für High-Resolution Audio zertifiziert. Er verfügt über drei nach oben abstrahlende Lautsprecher sowie drei mittig angeordnete Lautsprecher mit horizontaler Richtwirkung. Der RA5000 ist mit Neodym-Magneten ausgestattet und besitzt eine Membran aus Mica-verstärkter Zellulose. Ein integrierter Subwoofer liefert die Bässe.
Die neuen, kabellosen Lautsprecher sind ab Februar 2021 zu haben
Der RA3000 bietet einen Breitbandlautsprecher und einen dualen Passivradiator. Die einander überlagernden Hochtöner des Lautsprechers bilden eine nach oben gerichtete Wellenfront. Dank intelligenter Kalibrierungsfunktion sollen beide Speaker automatisch in jeder Raumumgebung guten Sound bieten. Beim RA5000 braucht der Nutzer nur die Immersive Audio Enhancement-Taste gedrückt zu halten, um eine Klangkalibrierung durchführen zu lassen. Der RA3000 passt den Klang automatisch an. Um die automatische Neukalibrierung beim RA3000 zu aktivieren, wird der Lautsprecher am gewünschten Standort im Haus eingeschaltet, und schon kalibriert er sich selbst.
Die automatische Lautstärkefunktion bei beiden Modellen passt wiederum die Lautstärke bei Titeln automatisch an, um die Erfahrung konstant zu halten. Die RA5000 und RA3000 unterstützen sowohl Google Assistant-fähige Geräte mit Chromecast built-in als auch Amazon Alexa-fähige Geräte. Außerdem verfügen beide Lautsprecher über eine Multi-Room-Funktion: Die Nutzer können ihre Musik – denselben Song oder verschiedene Titel – gleichzeitig in mehreren Räumen über Lautsprecher wiedergeben, die mithilfe von Google Home oder Amazon Alexa zu einer Gruppe zusammengefasst wurden. Per Smartphone sind sie über die App Music Centre steuerbar.
Die Lautsprecher lassen sich auch mit Bravia-TVs vernetzen.
Der RA5000 und der RA3000 können kabellos mit kompatiblen Bravia-Fernsehern verbunden werden, um den Fernsehton wiederzugeben. Die Lautsprecher verfügen über WLAN, Bluetooth und NFC. Auch sind sie mit Spotify Connect kompatibel. Der Sony SRS-RA5000 wird in Deutschland 549,00 Euro kosten. Den SRS-RA3000 wird es für 299,00 Euro geben. Beide Modelle sind ab Februar 2021 im Handel erhältlich.
Die HDMI 2.1 Schnittstelle erreicht mit dem TCL C725 4K QLED Fernseher auch das mittlere Preissegment. Ein optimaler Einstieg für Streaming-Fans und Gamer?
Die 700er Serie steht bei TCL für ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Den C715 aus 2020 gibt es in 65 Zoll aktuell z.B. für schlanke 769 Euro! Der C725 steht seinem Vorgänger in nichts nach – ganz im Gegenteil. Der 4K QLED Fernseher soll Bildqualität auf hohem Niveau bieten und ist sogar mit neusten Features wie einer HDMI 2.1-Schnittstelle ausgestattet. Beim Display erwarten wir uns bei TCLs „Brot und Butter“-TV jetzt keine Quantensprünge, jedoch dürfte die Darstellung für die meisten Anwendungen ausreichen.
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Designtechnisch muss sich der TCL C725 (zumindest von vorne) nicht verstecken
TCL C725: Günstiger Gamer-TV mit HDMI 2.1
TCL verspricht einen Farbumfang (DCI-P3) von 100 Prozent, erreicht durch die Quantum Dot-Displaytechnologie. Das ist natürlich wertvoll für Home-Entertainment wie Fernsehen, Streaming oder Gaming. Für letzteres ist der C725 wie geschaffen, zumindest wenn es um die Konnektivität geht. Eine PlayStation 5, Xbox Series X oder ein Gaming PC kann ohne Probleme via HDMI 2.1 angeschossen werden. Jedoch stellt sich uns an dieser Stelle die Frage, ob der C725 im Vergleich zum Vorjahresmodell mittlerweile ein 100Hz-Panel besitzt, oder weiterhin 50Hz vorhanden sind. Ein Display mit einer geringen Bildwiederholungsrate würde bei einer 4K@120Hz Zuspielung irgendwie keinen Sinn ergeben (oder vielleicht doch?).
Hoffentlich besitzt der C725 neben einer HDMI 2.1 Schnittstelle auch ein 100Hz Panel
Google TV & Disney+
Wir werden sehen. Auf der Haben-Seite verbucht der TCL C725 noch Dolby Vision HDR sowie Dolby Atmos 3D Sound, die integrierte AiPQ Engine (Bildverarbeitender Prozessor) mit Echtzeitoptimierung für verschiedene Unterhaltungs- und Inhaltsgenres, Hands-Free Sprachsteuerung 2.0, Google TV, Google Duo (Sprach-/Videotelefonie) und Videostreaming. Zu den unterstützten Apps zählt unter anderem Netflix, Prime Video, Disney+ und viele Weitere die sich im Google Play Store tummeln.
Der TCL C725 mit Google TV, Dolby Atmos, Dolby Vision und HDMI 2.1
C725 Preise & Verfügbarkeit
Ihr dürft euch auf eine breite Auswahl verschiedener Zollgrößen und vor allem ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis für die C725 Serie freuen.
Zuletzt aktualisiert am 5. November 2026 um 02:38 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 5. November 2026 um 02:26 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 5. November 2026 um 02:38 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 5. November 2026 um 02:38 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
LGs Displaysparte hat bekanntgegeben, dass man für 2021 kleinere OLED Displays mit 20 bis 42 Zoll für den Konsumentenbereich plant. Begonnen wird jedoch mit einem neuen 83-Zoll-OLED-TV.
In den letzten Jahren hat es sich etwas angefühlt, als würde die Entwicklung um die OLED-Displaytechnologie stillstehen. Anscheinend hat LG Display einfach nur „lange Anlauf“ genommen, um alle Neuerungen auf einmal zu präsentieren. An dieser Stelle nochmal der Hinweis, dass es sich bei LG Display um einen Displayhersteller handelt und nicht um die Consumer Electronics-Sparte von LG Electronics. Bedeutet, nachfolgende Entwicklungen werden 2021 nicht nur irgendwann bei LG aufschlagen, sondern könnten auch bald bei Sony, Panasonic oder Philips zum Einsatz kommen.
Neuer 42 Zoll 4K OLED Fernseher
Ebenso wurde eine biegsame Variante des 48 Zoll OLED mit integriertem Sound (Crystal Sound OLED) vorgestellt
Im vergangenen Jahr wurde bereits eine neuer 48 Zoll OLED vorgestellt. Viele Nutzer sehnten sich aufgrund von Platzmangel oder geringem Sitzabstand nach einem kleineren 4K OLED. Und selbst wir müssen gestehen, dass es sich auf dem 48-Zöller nicht nur gut zocken, sondern auch sehr gut arbeiten lässt. Die Bandbreite an Größen soll 2021 noch weiter gestreckt werden. Neben einem riesigen 83 Zöller mit 4K Auflösung, soll es auch noch eine kompaktere 42-Zoll-Variante geben. Letztere lässt sich sicherlich nicht nur als TV-Gerät, sondern auch in Monitor-Displays einsetzen.
Kleine 20-30 Zoll OLEDs
Zusätzlich konnte LG Display gegenüber flatpanelshd.com bestätigen, dass weitere OLED-Panels von 20 bis 30 Zoll im laufenden Jahr in Produktion gehen werden. Welche Auflösung diese kleineren Displays besitzen, darüber gibt es noch keine Details. Womöglich bedient LG Display hier auch den Monitor-Markt mit Widescreen-Displays.
LG OLED evo
LG Display trat in seiner Präsentation auch den direkten Vergleich zwischen OLED und Mini-LED an (obwohl LG Electronics einen Mini LED TV in den Handel bringt)
LG Display kündigte außerdem ein OLED-Panel der nächsten Generation mit einem um rund 20% höheren Wirkungsgrad an. Die Ankündigung bezieht sich höchstwahrscheinlich auf das hellere OLED-Panel, das LG Electronics als „OLED evo“ für die G1 Gallery Modellreihe angekündigt hat: „Das neue 77-Zoll-OLED-Display von LG Display zeigt signifikante Fortschritte bei der Bildqualität durch neu entwickelte und hocheffiziente Materialien sowie das Hinzufügen einer Schicht zum Display, wodurch dessen Effizienz um etwa 20% verbessert wird. Höhere Effizienz bedeutet, dass sich das Display verbessert seine Helligkeit, um lebendigere Bilder zu realisieren“, sagte LG Display.
OLED-Produkt soll sich 2021 fast verdoppeln
Die Nachfrage nach Entertainmentprodukten, sprich TV-Geräten, ist dank der Corona-Pandemie immer noch auf einem sehr hohen Niveau. LG Display plant fast mit einer Verdoppelung des Produktionsvolumens in 2021, von 4.5 Millionen Panels auf rund z bis 8 Millionen Panels. Möglich macht das auch die neu eröffnete Fabrik in China, die das Volumen im Vollbetrieb deutlich anheben dürfte.