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Sony und Microsoft tauschen die Rollen: Verkehrte Welt bei PS5 und Xbox Series X

Die nächste Konsolengeneration steht vor der Tür. Im November 2020 erscheinen die Sony PlayStation 5 und Microsoft Xbox Series X. Ein Phänomen fällt dabei auf: Die beiden Hersteller haben quasi die Rollen miteinander getauscht.

Wir erinnern uns an das Jahr 2013 zurück: Microsoft kündigte nach der sehr erfolgreichen Xbox 360 die Xbox One an. Speziell in den USA war die Erwartungshaltung damals enorm. Dort war Microsoft vor Sony der Marktführer. Mit der PlayStation 3 konnte man zwar im Endspurt doch noch die Xbox 360 international überholen, doch viele Querelen hatten der PS3 in jener Generation zu schaffen gemacht.

Entwickler bemängelten damals die PS3 mit ihrem Cell-Prozessor als zu kompliziert. Die Folge war, dass Multiplattform-Titel in der Regel auf der Xbox 360 die bessere Figur abgaben. Auch der anfangs hohe Verkaufspreis der PlayStation 3, zum Launch kostete die Konsole 599 Euro, hatte in der Gaming-Community seine Spuren hinterlassen. Als man also auf die nächste Konsolengeneration blickte, waren die Chancen damals gleichwertig verteilt.

Xbox One S: Folgt eine Version ohne optisches Laufwerk?
Xbox One S: Die Neuauflage sammelte wieder Punkte

Was dann kam, ist mittlerweile Geschichte: Microsoft versemmelte alles, was man versemmeln konnte. Unter der Leitung Don Mattricks wurde die Xbox One als Multimedia-Maschine vorgestellt, die bei Spielern Fragezeichen auslöste. Etwa kündigte Microsoft damals einen Online-Zwang und Sperren für Gebrauchtspiele durch Kontenbindungen für alle Titel an. Dazu kam, dass die Xbox One mit weniger Leistung auf den Markt kam als die PS4. Trotzdem rief Microsoft einen höheren Verkaufspreis aus. Das lag auch daran, dass man die Konsole zunächst nur im Bundle mit dem Motion-Sensor / der Kamera Kinect angeboten hatte.

Sony räumte mit der PlayStation 4 ab

Im Endeffekt hatte Sony also leichtes Spiel: Mit einem Fokus auf die Spieler, dem Preis von 399 Euro und simpler aber effektiver Markenkommunikation bekehrte man etliche Xbox-Fans. Den Preis zahlt Microsoft bis heute. So hat sich die PlayStation 4 mehr als doppelt so oft verkauft wie die Xbox One. Erst später konnte Microsoft nach einem Führungswechsel in der Xbox-Chefetage wieder bei Spielern Punkte sammeln. Die Xbox One S und insbesondere die Xbox One X zeigten Gamern erneut, dass Microsoft noch gute Konsolen mit einem Fokus auf Gaming – nicht Streaming und TV – bauen konnte.

Obiges Video bringt jedoch auf den Punkt, wo die Sympathien der Gamer noch zum Launch der Konsolen berechtigterweise lagen: Sony zwinkerte sowohl dem Rivalen Microsoft als auch den Spielern damit zu, wie kundenfreundlich Spiele auf der PS4 ausleihbar waren: Man drückt jemandem das Game in die Hand – fertig. Bekanntermaßen ließ Microsoft nachträglich Online-Zwang, Kontenbindungen für Disc-Spiele und Co. fallen. Doch der Image-Schaden ließ sich nicht so leicht beheben.

Im Jahr 2020 tauschen Microsoft und Sony die Rollen

Mittlerweile sind viele Jahre ins Land gegangen. Sowohl bei Sonys Play-Station-Sparte als auch bei Microsofts Xbox-Bereich haben andere Manager das Zepter in der Hand. Im Falle von Sony ist das Jim Ryan – bei Microsoft ist es Phil Spencer. Und nun erleben wir zur anstehenden Generation der Microsoft Xbox Series X und der Sony PlayStation 5, wie sich die Rollen umkehren. Plötzlich sind es Microsoft, die mit einem Fokus auf Kundenfreundlichkeit glänzen wollen. Sony hingegen gerät in die Kritik.

So hat Microsoft von Anfang an eine klare Informationspolitik verfolgt. Man nannte die technischen Daten der Xbox Series X lange bevor Sony sich zur (schwächeren) PlayStation 5 erklärte. Microsoft stieß die Strategie Smart Delivery an: Gamer erhalten kostenlose Next-Gen-Upgrades, kaufen sie ein Spiel zunächst für die Xbox One und wechseln dann später zur Xbox Series X. Viele Publisher nehmen an der Initiative teil. Ein derartiges, zentrales Programm spart Sony hingegen aus.

Generell wagt sich Microsoft an eine offene und deutliche Kommunikation mit den Spielern. Das betrifft beispielsweise auch die Abwärtskompatibilität. Lange gab sich Sony in diesem Bezug nur vagen Aussagen hin. Erst kürzlich wurde man deutlicher und ließ verlauten, dass 99 % der PS4-Titel an der PlayStation 5 laufen sollen. Ob dies aber direkt zum Launch der Fall sein wird oder wir ein Firmware-Update benötigen, ist offen. Microsoft hingegen hat bestätigt, dass die Kompatibilität zum Launch bereit ist.

Was Gamer wollen

Viel Gewese machte Sony stattdessen um sein 3D-Audio für Kopfhörer. Doch aus unserer Sicht sollte man Sonys Weg mit erheblicher Skepsis betrachten. Das Unternehmen verspricht viel und setzt auf proprietäre Techniken. Da fühlen wir uns an andere, proprietäre Konzepte der Japaner erinnert, die in der Praxis im Nirgendwo geendet sind: die UMD, der Memory-Stick oder auch nur Touchpad und Lightbar des DualShock 4. Microsoft hingegen erfindet das Rad im Bezug auf die Xbox Series X und Series S zwar nicht neu, setzt aber auf bewährte Konzepte wie Dolby Atmos und Dolby Vision.

Dolby Vision Gaming Xbox Series X - Xbox Series S
Dolby Vision Gaming soll erstmals auf der Xbox Series X und Xbox Series S zum Einsatz kommen (Bild: Microsoft | Dolby)

Dann wären da die Vorbestellungen: Viel drumherum reden kann man nicht, im Falle der PlayStation 5 mündeten jene in einem Desaster. Während des Events am 16. September schwieg Sony zu diesem Thema. Erst kurz danach nannte man in einem Blog-Post den nächsten Tag als Termin. Dies entpuppte sich als falsch, denn die Händler schalteten die Vorbestellungen direkt scharf. Wer am Morgen des 17. Septembers aufstand und sich auf Sonys Aussagen verließ, ging leer aus.

Microsoft fand einen besseren Weg: 14 Tage vorher kündigte man den 22. September als Start der Vorbestellungen an. Für uns geht es um 9:00 Uhr los. Somit haben die Interessenten hier eine deutlich fairere Chance.

Auch bei Microsoft gibt es keinen Altruismus

Man sollte sich aber nichts vormachen: Auch Microsoft handelt keineswegs aus Altruismus. Es geht darum, verlorene Marktanteile zurückzugewinnen. Klar, dass die Redmonder daher deutlich aggressiver angreifen und versuchen die Bedürfnisse der Spieler zu treffen. Als Marktführer ruht sich Sony da aktuell hingegen vielleicht etwas zu sehr auf seinen Lorbeeren aus. Doch auch die Japaner bemerken sicherlich den Druck, den Microsoft aufbaut: Ein Ergebnis dürfte die PlayStation Plus Collection sein. Schließlich bietet Microsoft den Gamern mit dem Xbox Game Pass Ultimate da eine massive Option an.

Für den Kunden ist es nur von Vorteil, wenn Microsoft und Sony miteinander konkurrieren und um die Gunst der Spieler buhlen. Einer von beiden wird immer versuchen den jeweils anderen vom Thron zu stoßen. Wir werden sowohl die Xbox Series X als auch die PlayStation 5 in die Redaktion holen und sehr gerne weiterhin über beide Plattformen berichten.

Nur heute: LG HU70LSB 4K HDR LED Projektor für nur 1.699 Euro – Bestpreis!

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4K Heimkino zum Bestpreis: Amazon hat heute den LG Cinebeam HU70LSB LED 4K Projektor auf 1.699 Euro gesenkt. Laut Preisvergleich der bislang niedrigste Anschaffungspreis für den 4K Projektor!

Die Preise für die LG Cinebeam 4K Projektoren sind relativ stabil. Da freut man sich gleich doppelt, wenn das Gerät einmal um ein paar Euro günstiger zu bekommen ist. Amazon bietet den 4K LED Beamer HU70LSB (schwarze Ausführung) heute für nur 1.699 Euro an. Das ist ein Preisvorteil gegenüber den Mitbewerbern von rund 100 Euro. Das Modell hat eine LED-Lichtquelle mit einer maximalen Helligkeit von 1.500 ANSI-Lumen, einem 150.000:1 Kontrastverhältnis und bis zu 30.000 Stunden Lebensdauer (Eco-Modus). Die Projektionsdistanz beträgt 2.7 Meter bis 3.4 Meter, woraus sich eine 4K Darstellung von bis zu 140 Zoll ergibt.

RGB-LED ohne Farbrad und webOS 4.5

Wie zu erwarten, handelt es sich nicht um einen nativen 4K Projektor, sondern um ein Gerät mit XPR-Pixel-Shifting. Der Detailgewinn im Vergleich zu Full-HD-Geräten ist aber definitiv wahrnehmbar. Zudem unterstützt das Modell HDR10 und soll dank dynamischen Tone-mapping 92 Prozent des DCI-P3 Farbraums abdecken. Das RGB-LED ohne Farbrad wirkt dagegen dem Regenbogen-Effekt entgegen. Für viele Nutzer wird die TruMotion Zwischenbildberechnung ebenfalls wichtig sein. Bedient wird der HU70LSB über das stabile und bewährte webOS 4.5 Betriebssystem – Fernbedienung im Lieferumfang enthalten. Dies ermöglicht dem Nutzer die Wiedergabe von 4K/HDR Inhalte via Netflix, Prime Video, Youtube usw.

Anschlüsse des HU70LSB auf der Rückseite des 4K Led Projektors
Anschlüsse des HU70LSB auf der Rückseite des 4K Led Projektors

HDMI 2.0 mit ARC

Mit dem Internet verbindet sich der 4K-LED-Projektor via Ethernet oder WLAN. Das Modell besitzt jedoch auch zwei HDMI 2.0-Eingänge (einer mit ARC) über die Audio- und Videosignale an den Projektor übertragen werden können. Ein optisch digitaler Audio-Ausgang (S/Pdif) erlaubt die unkomplizierte Koppelung an einen AV-Receiver oder Soundbar. Zudem stehen noch zwei USB-Anschlüsse zur Verfügung, über die Musik, Bilder und Videos direkt von externen Speichermedien abgerufen werden können.

Zuletzt aktualisiert am 6. Juli 2026 um 22:10 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Highlight-Features HU70LSB:

  • marter 4K LED Projektor mit hoher Helligkeit von 1.500 ANSI Lumen und 150.000:1 Kontrastverhältnis
  • 30.000 Stunden Lebensdauer (halbe Helligkeit)
  • 92 prozentige Abdeckung des DCI-P3-Farbraums mit HDR10-Unterstützung und dynamischem Tone Mapping
  • Klare, natürliche Farben und verbesserte Schärfe durch RGB-LED-Technologie ohne Farbrad
  • Smartes Betriebssystem webOS4.5 mit vielen vorinstallierten Apps wie Netflix, Amazon Prime, Youtube, Spotify, LG Content Store und mehr
  • Smarte Bedienung durch Magic Lighting Remote Fernbedienung

Google Chromecast: Neue Bilder des Streaming-Sticks

Google plant einen Nachfolger des Chromecast Ultra. Erscheinen wird der neue Dongle wohl Ende September 2020. Nun hagelt es neue Bilder der Streaming-Lösung mit Android TV.

Über den Nachfolger des Chromecast Ultra mit dem Codenamen Sabrina hatten wir schon mehrfach berichtet. So soll der neue Streaming-Stick auch 4K und Dolby Vision unterstützen. Schon im Juni 2020 sickerten erste Bilder durch. Das damals Gezeigte scheint der Realität zu entsprechen. Denn das Material ist zu ganz frischen Leaks identisch. Jene weisen darauf hin, dass der neue Google Chromecast Ende September 2020 erscheine.

Zum Preis ist nur ein grober Rahmen bekannt. So wird der Google Chromecast Ultra der nächsten Generation mit Android TV als Betriebssystem auf den Markt kommen und zwischen 50 und 100 Euro kosten. Angeschlossen wird der Dongle einfach an den HDMI-Port am jeweiligen TV-Gerät. Über einen USB-Port erhält er seinen Strom. Weitere Anschlüsse glänzen durch Abwesenheit. Ethernet oder ein microSD-Kartenslot fehlen somit.

Die Fernbedienung des neuen Google-TV-Sticks hält Shortcuts für Netflix und YouTube bereit
Die Fernbedienung des neuen Google-TV-Sticks hält Shortcuts für Netflix und YouTube bereit

Im Zuge der Veröffentlichung wird Google zudem wohl Android TV zu Google TV umtaufen. Wir finden diesen Plan etwas merkwürdig. Allerdings erscheint diese Option realistisch, da Google auch Android Wear stattdessen zu Wear OS machte. Android will man als Marke wohl dem mobilen Segment vorbehalten.

Neue Remote mit Shortcuts für YouTube und Netflix

Die neue Fernbedienung des Chromecast-Ultra-Nachfolgers soll an der Seite Lautstärketasten einbinden. Außerdem prangen vorne dedizierte Tasten für Netflix, YouTube und den Google Assistant. Ein D-Pad und weitere Buttons, etwa zum Pausieren der Wiedergabe oder dem Stummschalten, sind ebenfalls an Bord. Als SoC des neuen Google Chromecasts mit Android TV / Google TV dient offenbar der AmLogic S905X2 mit vier Kernen.

Dem Chip stehen aktuellen Meldungen zufolge 2 GByte RAM zur Seite. Wie groß der Speicherplatz ausfällt, ist noch offen. Da darf man wohl auf die offizielle Ankündigung gespannt sein.

LG OLED TVs im HDMI 2.1 Test: Probleme mit G-Sync bei 4K@120fps

Endlich gibt es eine Möglichkeit die HDMI 2.1 Schnittstelle beliebte Fernseher wie die LG OLED TVs aus 2019 und 2020 zu testen. Leider scheint es ein Problem mit Nvidias G-Sync bei 4K@120fps zu geben.

Fernseher mit einer HDMI 2.1 Schnittstelle erscheinen auf den ersten Blick „zukunftssicher“. Im Großen und Ganzen stimmt das auch. LG Electronics war einer der ersten Hersteller, die HDMI 2.1 in seinen LCD (Nanocell) und OLED Fernsehern verbaut hat. Erste Modelle wurden bereits 2019 ausgeliefert. Doch wie so oft schleichen sich mit neuer Hardware auch Probleme ein. Diese werden aber erst dann sichtbar, wenn man eine Möglichkeit hat, die Technik zu testen. Mit der Nvidia RTX 3080, gibt es nun erstmals eine Grafikkarte mit HDMI 2.1-Anschluss und somit ein Zuspieler um die Fähigkeiten der Fernseher mal richtig auszureizen. 

Probleme mit G-Sync bei 4K@120fps

4K Gaming mit bis zu 120fps (Vollbilder pro Sekunde) ist mit den OLED Fernsehern von LG möglich – natürlich auch mit vielen anderen TV-Geräten von Mitbewerbern. Jedoch sehen viele Nutzer in OLED so etwas wie einen perfekten Gaming-Monitor-Ersatz. Die Schaltzeiten der OLED-Pixel ist extrem schnell, der Input-Lag gering und bei guter „Pflege“ sollte man sich um Einbrennen (Burn-In) keine Gedanken machen. So stehen in vielen Haushalten bereits Fernseher mit organischen Leuchtdioden für neue Grafikkarten und Konsolen bereit.

Die wichtigsten Specs der Nvidia GeForce RTX 3090
Mit den neuen RTX-Grafikkarten (Abgebildet RTX 3090) lässt sich erstmals die HDMI 2.1 Schnittstelle von TV-Geräten ausnutzen!

Im ersten Testlauf (Video am Ende des Beitrags) gab es aber bereits eine ernüchternde Nachricht. Wie mehrere Nutzer, die eine RTX 3080 in die Hände bekommen haben, berichten, liefern die OLED-Fernseher bei einer 4K@120fps Wiedergabe mit aktiviertem G-Sync kein Bild. Deaktiviert man das G-Sync-Feature, läuft die Darstellung dagegen ohne Probleme. G-Sync synchronisiert die Framerate von Grafikkarte um Schlieren und Bildstottern zu vermeiden. An sich ein hilfreiches Feature, sollten die Framerates einmal einbrechen. Mit der RTX3080 konnte der im Testvideo genutzte 55 Zoll CX OLED ohne G-Sync optimal mit 4K@120fps und 10-bit Farbtiefe genutzt werden. Der Fehler trat auf einem C9 OLED TV aus 2019 auf. Somit hängt der Fehler wohl nicht mit der eingeschränkten HDMI 2.1-Bandbreite der 2020 OLED TVs zusammen.

Keine Panik!

Für Panik ist es definitiv zu früh. Zudem werden in den nächsten Monaten nur wenige Gamer eine RTX 3080 oder RTX 3090 in ihre Hände bekommen. Wichtiger wäre das Feature eh für die neuen Spielekonsolen PlayStation 5 und Xbox Series X / S. Diese unterstützen ebenfalls den freien VRR-Standard „FreeSync“, welcher im Grunde genommen das gleiche ist wie Nvidias G-Sync. Zudem tritt der Fehler nur bei 4K@120fps Darstellungen auf und die Auswahl der Games, die dies anbieten dürfte recht überschaubar sein. 4K@60fps Videosignale funktionieren wiederum ohne Probleme mit G-Sync und FreeSync. Jedoch gibt es hier ja noch ein zweites Problem mit VRR, welches wir euch in diesem Beitrag zusammengefasst haben.

Der Fehler wird im obigen Video ab Minute 7:10 demonstriert.

Launch der PlayStation 5: Höhere Stückzahlen und abwärtskompatibel zu 99 % der PS4-Games

Sony gibt mehr Details zur PlayStation 5 und dessen Launch preis. So werde die Next-Generation-Konsole zu 99 % der PS4-Titel kompatibel sein.

Zuvor hatte es da einige Verwirrung gegeben. Das hatte Sony auch selbst zu verschulden, da man keinerlei klare Aussagen tätigte. Klar ist, dass die PS5 nur zur PS4 abwärtskompatibel sein wird – nicht aber zur ersten PlayStation, der PS2 oder der PS3. Zwischenzeitlich strich Sony die Angaben zur Abwärtskompatibilität völlig und verwies zwischenzeitlich auf einer offiziellen Produktseite auf ein späteres Firmware-Update für die PlayStation 5.

Auch die aktuellen Angaben des PlayStation-Chefs Jim Ryan lassen Spielraum zu. So hat er zwar wörtlich von einer Kompatibilität zu 99 % der PS4-Spiele gesprochen, sich aber offen gehalten, wann jene hergestellt werde. Ob die PS5 also wirklich zum Launch für alle PS4-Titel bereit ist, wird sich zeigen müssen. Außerdem wüsste mancher Spieler sicherlich gerne, ob es auch möglich sein wird alte Spielstände zu übernehmen.

Das böse Erwachen nach dem PlayStation 5 Showcase: Die PS5 ist aktuell überall ausverkauft / vergriffen
Das böse Erwachen nach dem PlayStation 5 Showcase: Die PS5 ist aktuell überall ausverkauft / vergriffen

Parallel äußerte Ryan, dass es zur Veröffentlichung der PlayStation 5 am 19. November 2020 höhere Stückzahlen der Konsole geben werde als anno dazumal im Jahr 2013 von der PS4. Letztere war damals großflächig ausverkauft und monatelang nur schwer zu bekommen. Auch die ersten Vorbesteller-Kontingente der PlayStation 5 sind derzeit verbraucht. Wir sind daher sehr gespannt, ob es bald Nachschub gibt und wirklich höhere Mengen zur Verfügung stehen werden.

PlayStation 5: Die Konsole ist auf Erfolgskurs

Es zeichnet sich zumindest schon ab, dass die PS5 sich auf einem Erfolgskurs befindet. Spannend wird noch, wie es am 22. September 2020 mit der Xbox Series X und Series S laufen wird. Beide Konsolen von Microsoft sollen ab Dienstag 9:00 Uhr vorbestellbar sein. Wird es da einen ähnlichen Run geben? Wir vermuten, dass es entspannter sein wird, da die PlayStation-Marke in Europa seit Langem traditionell deutlich stärker ist.

Filmmaker Mode ist jetzt auf Samsungs 2020 QLED TVs verfügbar

Nach längerer Wartezeit versorgt Samsung endlich die QLED Fernseher aus 2020 mit dem Filmmaker Mode der UHD Alliance. In den USA ist der Bildmodus bereits seit längerer Zeit verfügbar. 

Der Filmmaker Modus wurde erstmals im Augsut 2019 von der UHD Alliance angekündigt. Der neue Bildmodus soll die „kreative Vision“ der Filmemacher bewahren und deaktiviert Features wie die Zwischenbildberechnung, Schärferegulierung, bildverändernde AI Upscaler etc. Die Initiative wurde ursprünglich von Hollywood-Schwergewichten die Ryan Coogler, Martin Scorsese, James Cameron oder Christopher Nolan auf den Weg gebracht. Über die letzten Wochen und Monate, haben sich noch weitere Kreative für diesen Bildmodus ausgesprochen.

Filmmaker Mode für 8K & 4K QLED TVs

Samsung wird den Filmmaker Mode erstmals in seinen 2020 QLED Modellen unterstützen. Der Modus ist, wie nicht anders zu erwarten, über die Bildeinstellungen abrufbar. Das kostenlose Update ist für folgende Modellreihen verfügbar: Q950T (8K), Q800T (8K), Q95T, Q90T, Q80T, Q60T und Q60T. Auch die 2020-Version von The Frame (LS03T) wird mit dem neuen Bildmodi ausgestattet. Samsung lässt es dem Nutzer offen, ob sich der Filmmaker Modus automatisch oder manuell zuschalten lässt. Inhalte die einen bestimmten Flag vorweisen, würden den TV dann automatisch in den neuen Bildmodus versetzen, der in vielen Fällen dem Kino oder Cinema-Modus vieler Hersteller gleicht. Streamingdienste sowie 4K Blu-rays nutzen bislang noch nicht diesen Flag. Ob und wann eine Integration auf Seite der Contentanbieter erfolgt bleibt weiterhin offen.

Manuelles USB-Update

Die Firmware wird automatisch auf den Samsung Smart TVs verteilt, sollten diese mit dem Internet verbunden sein. Wer möchte, kann sich die Firmware (Version 1304) auch über die offizielle Samsung Support-Seite herunterladen und das Update via USB-Stick installieren.

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Zuletzt aktualisiert am 18. Juni 2026 um 19:17 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
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Samsung Electronics zeigt sich unbeeindruckt von den QD-OLED-Displays

Die TV-Sparte von Samsung Electronics zeigt sich recht unbeeindruckt von den neu entwickelten QD-OLED-Displays, weshalb das Unternehmen in 2021 keine QD-OLED-TVs auf den Markt bringen will. 

Samsung Display steht sich einem großen Problem gegenüber. Die Produktion neuer QD-OLED-Display, in die das Unternehmen rund 10 Milliarden $US investieren möchte, bricht einer der wichtigsten Abnehmer der Panels weg: Samsung Electronics. Die Unterhaltungselektronik-Sparte von Samsung, die bereits seit 15 Jahren den Markt mit seinen LCD und QLED TVs beherrscht, möchte laut einem Bericht von Business Korea die neue Displaytechnologie nicht in seinem 2021-TV-Lineup einsetzen. Der Grund dafür scheint bereits klar kommuniziert.

Zu dunkel + Probleme mit Einbrennen

QD-OLED ist laut Meinung von Samsung Electronics (hält übrigens 80% der Marktanteile von Samsung Display) nicht hell genug (im Vergleich zu den LCD/QLED Geräten) und hat möglicherweise wie die OLED-Fernseher der Mitbewerber Probleme mit Einbrennen (Burn-In) des Bildschirms. Weiter heißt es, dass sich Samsung Electronics im Premium-Segment wohl lieber auf die MicroLED-Display-Technologie konzentrieren möchte. Das zusätzliche Investment in MicroLED begrüßen wir natürlich sehr, jedoch können wir uns irgendwie nicht vorstellen, dass die Technologie Fernseher hervorbringt, die in absehbarer Zeit bezahlbar sind.

Oled QD QLED Vergleich
QD-OLED konnte Samsung Electronics wohl noch nicht überzeugen (im Vergleich zu QLED und OLED).

Erste QD-OLED Displays gehen nach China

Auch wenn die QD-OLED-Technologie bei Samsung Electronics in der ersten Runde abgeblitzt ist, scheint die Technologie nicht ganz uninteressant zu sein. Wie kürzlich bekannt wurde, arbeitet TCL mit einem nicht näher genannten Hersteller an der Entwicklung erster QD-OLED Fernseher. Samsung Display gab nun am 16. September bekannt, dass sie den chinesischen Hersteller mit Bildschirmen versorgen wird. Auch Sony und Panasonic sollen bereits Interesse bekundet haben. Von den japanischen TV-Herstellern gibt es jedoch noch keine Bestätigung, ob sie den neuen Displays eine Chance geben.

QD-OLED in 27 bis 82 Zoll

Es handelt sich bei QD-OLED eigentlich um blaue OLED Pixel mit roten und grünen Quantum Dot Farbfiltern. Bedeutet die Vorteile und Nachteile des organischen Halbleitermaterials werden in die Panels übernommen. Perfekter Schwarzwert, hohe Farbtreue auf der einen Seite, geringe Helligkeit und hoher Stromverbrauch (bei großflächigen, hellen Darstellungen) auf der anderen Seite. Obwohl OLED-Displays mit großen Displaydiagonalen recht teuer sind, spekuliert das Marktforschungsunternehmen Omdia darauf, dass Samsung Display Bildschirme in 55 Zoll, 65 Zoll, 78 Zoll und sogar 82 Zoll herstellen wird. Parallel dazu 8K-QD-OLED Displays in 27 und 32 Zoll für Gaming-Monitore. Letztere werden von Samsung Electronics wohl auch umgesetzt.

Unser Test des 4K OLED GX Gallery aus 2020 brachte ähnliche Ergebnisse hervor
OLEDs wie LGs GX Gallery TV beherrschen derzeit noch das High-End-TV-Segment

Günstiger als OLED?

Die QD-OLED-Technologie ist im Grunde genommen sehr vielversprechend. Mit weniger Schichten bei der Produktion (13 im Gegensatz zu 22 bei normalen OLEDs) benötigt Samsung Display nicht nur weniger Material, auch der Ausschuss (defekte Panels) sollte geringer ausfallen, genauso wie die Produktionskosten. Am Ende ein Produkt, welches vielleicht auf dem gleichen Niveau wie LGs WRGB OLED Displays spielt, jedoch weitaus günstiger herzustellen ist. Wir werden sehen…

Xbox Game Pass Ultimate: Kein Cloud-Gaming für Android TV, Fire OS und Co.

Microsoft integriert in seinen Xbox Game Pass Ultimate mittlerweile auch das Cloud-Gaming. Leider gibt es keine Pläne Android TV, Fire OS und Chrome OS zu unterstützen.

So steht Microsofts Game-Streaming-Angebot zwar ab dieser Woche offiziell für Android zur Verfügung, Android TV spart man aber aus. Auch Fire OS wird ausdrücklich nicht bedacht. Microsoft begründet das damit, dass man keine Android-Ableger versorgen könne. Seltsamerweise klammerten die Redmonder auch Oxygen OS aus, dabei dürfte es sich aber um einen Fehler handeln. Denn Oxygen OS ist lediglich ein Android-Überzug, wie beispielswise auch MIUI von Xiaomi. Und das Cloud-Gaming über den Xbox Game Pass Ultimate funktioniert damit bereits.

Eigentlich wäre gerade Android TV prädestiniert für das Cloud-Gaming: Das Betriebssystem für Fernsehgeräte und TV-Boxen wie die Nvidia Shield TV 2019 (hier unser Test) würde eine tolle Cloud-Gaming-Erfahrung ermöglichen. Auch per Sideload funktioniert dies allerdings nicht, wie wir schon intern getestet haben. Unsere Vermutung ist, dass Microsoft seinen Xbox-Konsolen hier doch keine zu direkte Konkurrenz machen will. Deswegen schränkt man das Gamestreaming wohl auf mobile Android-Geräte ein.

Xbox Game Pass 2020
Der Xbox Game Pass dient aktuell vor allem der Kundenbindung

Auch Apple iOS bleibt im Übrigen außen vor, was aber an Apples Richtlinien für Entwickler liegt. Um Apples Vorgaben zu erfüllen, müsste man laut Microsoft jedes zum Streamen verfügbare Spiel einzeln als App in den App Store schieben. Das ergebene aber keinen Sinn für die Benutzer. Im Grunde wäre das damit vergleichbar, dass Netflix alle Filme und Serien ebenfalls als einzelne Apps anbieten müsste.

Basteln ist möglich

Dennoch ist es immerhin möglich, über Umwege das Cloud-Gaming über den Xbox Game Pass Ultimate z. B. an einem Amazon Fire HD zu nutzen. Die Tablets können via Sideload mit den Google-Diensten und dem Play Store bestückt werden. Dann kann auch die Game-Pass-App Verwendung finden – und mit ihr das Cloud-Gaming. Was die Zukunft bringt, müssen wir nun abwarten.

PlayStation 5 jetzt vorbestellen – Übersicht aller Anbieter!

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Die PlayStation 5 Konsole kann bereits in ausgewählten Shops vorbestellt werden! Schnell sein und sich eine der begehrten Next-Generation-Konsolen sichern! 

Wir listen euch nachfolgende alle Online-Shops auf, auf denen ihr die PlayStation 5 Konsole vorordern könnt. MediaMarkt.de und Saturn.de gehören wohl zu einem der ersten Shops, die die PS5 zur Order freigegeben haben – dicht gefolgt von Amazon.de! Wir versuchen die Liste immer aktuell zu halten und mit allen wichtigen Anbietern zu füllen. Haben wir einen vergessen, schreibt es uns doch einfach in die Kommentare!

PS5 vorbestellen:

PS5 DualSense Controller (weiß) vorbestellen (69€ UVP):

PS5 DualSense Ladestation (weiß) vorbestellen (35€ UVP):

SONY PULSE 3D Wireless Kopfhörer vorbestellen (99€ UVP):

SONY Medienfernbedienung (35€ UVP):

Sony HD-Kamera (schwarz) (65€ UVP):

Details zum Preis, Liefertermin und Lieferumfang der PlayStation 5 findest du HIER!

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Sony PlayStation 5 nach wenigen Stunden restlos ausverkauft

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Mehrere Online-Shops haben nach dem PlayStation 5 Showcase die Konsole sowie deren Zubehör zur Vorbestellung freigeschaltet. Nach wenigen Stunden (und etwas Chaos) sind nun alle Konsolen (mit und ohne Disc-Laufwerk) ausverkauft / vergriffen. 

Ein sprichwörtlich „böses Erwachen“ gab es heute für viele PlayStation-Fans. Nach der Sony Keynote, auf der unter anderem der Preis und Termin der Next-Generation-Konsolen bekannt gegeben wurde, schalteten mehrere Online-Shops die Vorbestellungen für die PS5 Konsole (Mit Disc-Laufwerk und Digital-Edition) sowie deren Zubehör scharf. Und wie sollte es anders sein, das Kontingent der Konsole war innerhalb von wenigen Stunden aufgebraucht. Bereits nach 1-2 Stunden meldeten erste Nutzer, dass auf MediaMarkt.de und Saturn.de die Konsole nicht mehr in den Warenkorb gelegt werden kann. Amazon.de öffnete erst rund 1 Stunde nach der Präsentation seine „Vorbesteller-Tore“, deren Angebot war jedoch ebenfalls innerhalb kürzester Zeit erschöpft.

Kommunikation von Sony: mangelhaft!

Im Rahmen des PS5 Showcase hat Sony zwei der noch ausstehenden Fragen beantwortet: Wie viel wird die Konsole kosten und wann wird diese erscheinen. Übrigens ist die Digital-Edition ab 399 Euro erhältlich, während die Disc-Variante 499 Euro kostet. Ab dem 12. November in ausgewählten Ländern erhältlich, in Deutschland jedoch erst ab dem 19. November 2020. Eine sehr wichtige Information lies Sony jedoch offen. Wann kann die PlayStation 5 vorbestellt werden.

"Ausverkauft", "Nicht mehr verfügbar" oder einfach nicht mehr auffindbar. Die PS5 erfreute sich großer Beliebtheit
„Ausverkauft“, „Nicht mehr verfügbar“ oder einfach nicht mehr auffindbar. Die PS5 erfreute sich großer Beliebtheit

Hätte Sony nach dem Einspieler von Preis & Termin einfach erwähnt, dass die Konsole „ab sofort vorbestellt“ werden kann, wären sicherlich noch viele Nutzer online geblieben, um die PS5 zu bestellen. Zudem gibt es sicherlich viele Interessierte, die aufgrund ihrer Umstände (Beruf, Familie, Urlaub) einfach nicht in der Lage waren, die Keynote ab 22 Uhr zu verfolgen bzw. die Konsole ab 23 Uhr vorzubestellen. Wieso legt Sony nicht einfach einen Vorbestell-Termin fest (z.b. Freitag oder Samstag den 18./19. September)? Dann hätten alle die gleiche Chance gehabt, eine Konsole zu erhaschen. Für uns unverständlich.

PS5 vorbestellen

Wir informieren euch auf unserem Beitrag „PLAYSTATION 5 ab 399 Euro erscheint am 19. November in Deutschland!“ über alle Shops auf denen die PS5 und deren Zubehör geordert werden kann. Wir versuchen auch noch so etwas wie ein Ampelsystem auf die Beine zu stellen, damit ihr auf einen Blick sehen könnt, was wo verfügbar bzw. ausverkauft ist.

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