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Panasonic Lumix G110: Neue MFT-Systemkamera

Panasonic hat heute eine neue MFT-Systemkamera vorgestellt. Die Lumix G110 soll nicht nur Fotografen abholen, sie eignet sich natürlich auch für 4K-Videos.

Im Bezug auf 4K-Video gibt es aber auch bei der Lumix G110 einen Haken: Sie nimmt 4K-Videos wie die meisten Systemkameras der Mittelklasse nur mit 30 fps auf. Spannend ist, dass Panasonic seine Vermarktungsstrategie extrem angepasst hat. So will man offenbar stark um die Gunst von Vloggern buhlen, welche zudem dank OZO-Audio von Nokia den Ton besonders sauber aufnehmen können.

Die Lumix G110 verfügt u.a. über Vlog-L, Zeitlupe/-raffer in FullHD und Gesichts- und Augenerkennung. Neu ist eben der Video-Selfie-Modus, mit dem man Social-Media-Freunde abholen will. In die gleiche Kerbe schlägt die Option nun auch Hochkant-Videos
aufzunehmen, auch wenn wir das eher für eine Unsitte halten. Dazu kommt der Frame-Marker-Modus, bei dem eine Maske über dem Bild alle gängigen Social-Media-Formate anzeigt, die der Ersteller einbinden kann.

Panasonic Lumix G110 Selfie Video
Die Panasonic Lumix G110 kann 4K-Videos aufnehmen

Der Sensor der Kamera liegt bei 20 Megapixeln und entspricht dem Micro-Four-Thirds-Standard. Da ist natürlich dann auch die Bandbreite der verfügbaren Objektive direkt ab Werk sehr groß. Panasonic hebt dabei auch den 5-Achsen-Hybrid-Bildstabilisator hervor. Drei interne Mikrofone zeichnen dabei den Ton auf. Auch Audio-Verfolgung (Tracking) ist möglich: Beim Ton verfolgt das System etwa die Stimme einer erkannten Person und schaltet automatisch auf den für die jeweilige Situation am besten geeigneten Tonmodus um. Manuelle Steuerung ist aber ebenfalls möglich.

Panasonic bringt direkt Zubehör für die Lumix G110 auf den Markt

Neben der Lumix G110 selbst erscheint auch allerlei Zubehör, etwa der neue Stativgriff DMW-SHGR1, welcher auch in Kits zu haben ist. Ein spezieller Upload-Button an der Kamera selbst startet die Übertragung von Videos und Fotos zum Smartphone, die dann über die kostenlose Lumix-Sync-App für iOS und Android in diversen sozialen Netzwerken veröffentlicht werden können.

Panasonic Lumix G110 Selfie
Die Panasonic Lumix G110 ermöglicht auch Selfie-Videos

Die Panasonic Lumix G110 im Kit mit dem 12-32-mm-Objektiv wird im Juli 2020 im
Handel erhältlich sein. Zusätzlich werden ein Doppelzoom-Kit mit Teleobjektiv so wie
auch ein Kit mit dem Stativ-Griff angeboten.

  • Lumix G110 + 12-32mm Objektiv (Stand: 24.06.2020):
    UVP Deutschland: bis 30.06.2020 749,00 € inkl. 19% MwSt. / ab 01.07.2020 730,12 € inkl. 16% MwSt. UVP Österreich 749,00 € inkl. 20% MwSt.
  • Lumix G110 + 12-32-mm-Objektiv und Stativgriff (Stand: 24.06.2020):
    UVP Deutschland bis 30.06.2020 799,00 € inkl. 19% MwSt. / ab 01.07.2020 778,86 € inkl. 16% MwSt. / UVP Österreich 799,00 € inkl. 20% MwSt.
  • Lumix G110 + 12-32mm Objektiv + 35-100mm Objektiv (FS35100) (Stand: 24.06.2020):
    UVP Deutschland bis 30.06.2020 949,00 € inkl. 19% MwSt. / ab 01.07.2020 925,08 € inkl. 16% MwSt. / UVP Österreich 949,00 € inkl. 20% MwSt.
Panasonic Lumix G110 mit Griff
Panasonic Lumix G110 mit Griff00

Die Highlights der Panasonic Lumix G110

  • MFT-Sensor 20,1 Megapixel
  • Lumix-G-Bajonett
  • Bildstabilisierung durch 5-Achsen-Hybrid-OIS
  • DFD-Autofokussystem
  • Gesichtserkennung und -Tracking
  • 4K-Foto-Modus
  • Sucher mit 3,7 Mio. Pixel
  • 7,5 cm-Touchscreen-LC-Monitor, 1,8 Mio. Pixel, variabel schwenkbar
  • Videoaufzeichnung in 4K 30p,
  • Zeitlupe &-raffer bei FullHD,
  • Vlog-L
  • Bluetooth Low Energy
  • USB-ladefähig
  • WiFi 2,4 GHz, Bluetooth 4.2
  • Mikrofon-Eingang
  • Nokia OZO Audio-System
  • Größe: 11,6 x 8,3 x 5,4 cm
  • Gewicht: 412 g (inkl. 12-32mm Optik)

TCL: QLED-TVs mit 8K erhalten die Zertifizierung für IMAX Enhanced

TCL hat bestätigt, dass die neuen QLED-Fernseher des Unternehmens die Zertifizierung für IMAX Enhanced erhalten haben. Konkret ist damit die Serie der X915 gemeint.

Ob IMAX Enhanced nun für euch eine Rolle spielen sollte ist freilich eine andere Frage: Bis heute ist die Initiative vor allem eine Marketing-Angelegenheit geblieben, die Käufern nach unserem Eindruck leider keine greifbaren Mehrwerte beschert. In der Theorie sollen Geräte und Inhalte mit IMAX Enhanced den höchsten Qualitätsanforderungen für die audiovisuelle Darstellung entsprechen.

Die TCL X915 QLED mit 8K bieten dabei sogar bereits HDMI 2.1, könnten also auch für manchen Gamer interessant sein. Neben der nativen 8K-Auflösung ist auch Unterstützung für den Videocodec AV1 an Bord, was z. B. YouTube in 8K freischalten soll. Zudem unterstützt der TV Dolby Vision, Doly Atmos und Local Dimming sowie sogar HDR10+. Auf Mini-LED für die Hintergrundbeleuchtung setzt der TCL X195 gegenüber dem X10, einem 4K-Flaggschiff, jedoch nicht.

TCL gibt aber Full Array Local Dimming (FALD) an. Als maximale Helligkeit sind 1.000 Nits seitens des Herstellers genannt. Für HDMI 2.1 stehen drei Ports zur Verfügung, die tatsächlich VRR, ALLM, eARC und auch 8K-Videos mit 60 fps unterstützen. Das deutet an, dass TCL die volle Bandbreite von 48 Gbps liefert. Da gab es ja zuletzt bei LG eine Kontroverse.

TCL zählt zu den wenigen TV-Herstellern, die mit IMAX Enhanced werben dürfen

Im Bezug auf IMAX Ehanced gibt es aktuell nicht viele TV-Anbieter, die mitmischen – neben TCL fällt einem als erstes natürlich noch Sony ein. TCL hebt dabei auch noch hervor, dass die genannten X915 mit Quantenpunkten 95 % des DCI-P3-Farbraums abdecken und auch im Audio-Bereich punkten sollen. Denn sie unterstützen die Verarbeitung von Dolby Atmos und integrieren Lautsprecher von Onkyo.

TCL X915 QLED 8K
TCL X915: Neue QLED-Modelle mit 8K und HDMI 2.1

Die Zertifizierung im Rahmen von IMAX Enhanced ist dabei für TCL sicherlich eine nette Sache, wir würden unsere Kaufentscheidung davon aber nicht beeinflussen lassen.

Marvel: The Infinity Saga 4K Blu-ray Gesamtbox nähert sich Deutschland

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Die Marvel: The Infinity Saga Collectors Edition Gesamtbox mit allen bisher erschienenen MCU Filmen auf 4K Blu-ray ist ab sofort auf amazon.co.uk vorbestellbar. Kommt die Gesamtedition auch nach Deutschland?

Disney braucht, wie jedes andere Unternehmen auch, Umsatz. Vor allem, wenn man in Zeiten der Coronakrise Federn lassen musste. Erlebnisparks geschlossen, Kinostarts verschoben und mit Disney+ lässt sich erst einmal, nachdem sich die meisten Nutzer für ein Jahresabo entschieden haben, nicht viel Geld machen. Da flammt das Vertrauen in den physischen Videomarkt wieder auf. Passend zur Vorweihnachtszeit, am 2. November 2020 um genau zu sein, veröffentlicht Disney und die Marvel Studios die „The Infinity Saga: Collectors Edition Complete Box Set UHD“ (was für ein Name) in Großbritannien. Das Komplettset soll ganze 399.99 britische Pfund kosten, was, rechnet man die Bonus-Inhalte heraus, ca. 17 Pfund pro Film entspricht.

The Infinity Saga wird günstiger

Erstmals brachte Disney die „The Infinity Saga“ bereits Ende 2019 in den USA in den Handel. Damals hatte sich Walmart die exklusiven Verkaufsrechte an der Box ergattern können und verkaufte das Gesamtwerk für stolze 550 US-Dollar, also 23 $US je Film. Es gibt also schon einmal ein preisliches Einlenken von Disney. Zudem wurde das Design der Box bzw. der einzelnen Disc-Schuber verändert. Die US-Version kam in einer „einfachen Box“ mit einer abgeschrägten Kante, was einen abgewinkelten Stand erlaubt. Gelinde gesagt, Fans waren von dieser Präsentation etwas enttäuscht, handelte es sich doch um eine der erfolgreichsten Film-Franchises der Geschichte.

Der komplette Inhalt der "MCU The Infinity Saga: Complete Collection"
Der komplette Inhalt der „MCU The Infinity Saga: Complete Collection“

Disney nahm sich die Kritik wohl zu Herzen und verpasst der „The Infinity Saga“ UK-Version einen neuen Look. Die Twin-Tray Digipacks sind quadratisch und finden auf einem Sockel Platz. Das Ganze wird mit einer Abdeckung aus Acrylglas vor Staub, Spritzwasser und Thanos geschützt.

The Infinity Saga bald auch in Deutschland?

Der späte UK-Release schürt die Hoffnung, dass dieses oder eine veränderte Variante der „The Infinity Saga: Collectors Edition“ auch bald in Deutschland angeboten wird. Zur Vorweihnachtszeit das perfekte Geschenk für Marvel-Fans oder für einen selbst. Wer möchte, kann sich auch einfach die Variante aus Großbritannien ordern. Diese beinhaltet auf jeden Fall schon einmal die englischen Tonspuren. Ob die Filme vielleicht auch die deutsche Tonspur enthalten, versuchen wir noch herauszukriegen. Am liebsten wäre uns natürlich eine DE-Version. Wir versuchen natürlich in Erfahrung zu bringen, ob die Gesamtbox auch in Deutschland erscheint und berichten, sobald wir eine verlässliche Rückmeldung erhalten haben.

Wer sich mit der Box bislang noch nicht beschäftigt hat, hier nochmal der Lieferumfang der „The Infinity Saga: Collectors Edition“:

  • Alle 23 Filme aus dem MCU auf 4K Blu-ray und Blu-ray (46 Discs)
  • Box mit durchsichtigem Acryl-Case (Vitrine)
  • Geheimfach in der Basis mit folgendem Inhalt:
    • 4 Bonus Discs (Blu-ray) „The Infinity Saga Bonus“
    • Lithografie von Matt Ferguson
    • Ein „The Infinity Saga“ Poster
    • Dankesbrief von Kevin Feige

Apple tvOS 14 vorgestellt: Gamer horchen auf

Apple hat gestern im Rahmen seiner WWDC-Präsentation für die Apple TV und Apple TV 4K schon einen Ausblick auf tvOS 14 gegeben. Das neue Betriebssystem wird im Herbst 2020 freigegeben.

Entwickler können Apple tvOS 14 bereits ab sofort verwenden, schließlich benötigen sie das Betriebssystem vorab, um ihre Anwendungen dafür rechtzeitig optimieren zu können, bevor es dann für alle erscheint. Doch was ist neu in tvOS 14? Nun, Apple hat noch nicht alle Neuerungen vorgestellt, aber bereits einen guten Vorgeschmack darauf gegeben, worauf sich Besitzer eines Apple TV bzw. Apple TV 4K freuen dürfen.

So soll Apple tvOS 14 ein Control Center erhalten. Über jenes wird es möglich sein das Benutzerprofil zu wechseln. An einem Gerät können dann also mit Leichtigkeit mehrere Anwender zugange sein, ohne dass sie sich ins Gehege kommen. Das ist natürlich für Familien, Paare und Wohngemeinschaften ideal. Zudem will man auch im Bereich Gaming optimieren. Es werden bald der Xbox Elite Wireless Controller Series 2 sowie der Xbox Adaptive Controller unterstützt.

Verbesserungen wird es auch bei AirPlay 2 geben, das für 4K-Übertragungen gerüstet wird. Und wo wir bei 4K sind: YouTube-Videos liefen bisher leider unter tvOS 14 nicht mit maximal verfügbaren Auflösungen in 4K / Ultra HD. Das Videonetzwerk von Google war am Apple TV 4K leider auf 1080p beschränkt. Ab tvOS 14 soll dann aber auch via YouTube am Apple TV 4K das UHD-Streaming möglich sein.

Apple will tvOS-Nutzer bei der Stange halten

Alle Videos sollen aber leider nicht in 4K laufen, Apple mahnt, es seien nur die „neuesten Videos“. Man vermutet, dies liegt daran, dass Apple sich beharrlich weigert den Codec VP9 einzubinden, welchen YouTube bisher für 4K-Videos nutzte. Schleichend stellt man aber auf AV1 um, vielleicht plant Apple da ja auch Unterstützung für seine nächste Generation des Streaming-Players? Das wäre ein echter Mehrwert, denn aktuell unterstützt der sonstige Primus unter den Streaming-Playern, die Nvidia Shield TV (Pro), ebenfalls kein AV1. Hier könnte sich ein neuer Apple TV 4K mit AV1-Support also aus der Masse emporheben.

Außerdem intensiviert Apple die Smart-Home-Unterstützung am Apple TV bzw. unter tvOS 14, denn es werden sich Live-Feeds von Kameras anzeigen lassen, wenn die Cams HomeKit unterstützen und über Siri wird sich auch die Beleuchtung regeln lassen – direkt am Apple TV. Die Multi-User-Unterstützung betrifft dabei auch Apple Arcade, sodass jeder im Haushalt dann seine Spiele weiterzocken kann, ohne versehentlich mit dem Spielstand eines anderen Hauhaltsbewohners auf Tour zu gehen.

Xiaomi Mi TV Stick: Specs und Bilder des neuen Streaming-Players

Xiaomis neuer Mi TV Stick, eine Konkurrenz für die Amazon Fire TV, dürfte bald erscheinen. Mittlerweile sind alle technischen Eckdaten sowie neue Bilder durchgesickert.

Über den kommenden Mi TV Stick hatten wir auch schon berichtet – Xiaomi Deutschland hatte ihn während eines Livestreams sogar kurz ohne viele Kommentare auf einer Präsentationsfolie gezeigt, womit dann auch eine Veröffentlichung in Deutschland abgesichert sein sollte. Im Ausland gibt es zwei Versionen, die preislich aber offenbar über dem Amazon Fire TV Stick liegen, welcher die direkteste Konkurrenz ist.

Xiaomi hat zwar noch keine offizielle Ankündigung vorgenommen, aber in China bieten Händler bereits die Möglichkeit den Mi TV Stick vorzubestellen. Die Auslieferung soll ab dem 20. Juli 2020 starten. Somit ist wohl damit zu rechnen, dass Xiaomi seinen Streaming-Player noch vor jenem Stichtag offiziell bestätigt. Während die Basis-Version des Xiaomi Mi TV Sticks nur maximal 1080p unterstützt, wartet die zweite Version mit 4K-Unterstützung auf – hier erhöht man auch den RAM von 1 auf 2 GByte.

Xiaomi Mi TV Stick: Er kommt offenbar in zwei Varianten

Die Verpackungsgestaltung erinnert an die Amazon Fire TV, ob dies Absicht oder Zufall ist, können wir natürlich nicht beantworten. Im Lieferumfang sind neben dem Stick an sich auch ein Netzteil, ein USB-Kabel und eine Bluetooth-Fernbedienung enthalten. Für Deutschland könnte für die 1080p-Version mit einem Preis von 49 Euro zu rechnen sein, was dann über dem Amazon Fire TV Stick liegen würde. Dafür wäre aber das reguläre Android TV als Betriebssystem an Bord.

Xiaomi Mi TV Stick: Die offizielle Ankündigung rückt näher

Eigentlich müsste Xiaomi den Mi TV Stick nun nur noch offiziell vorstellen. Ursprünglich wurde einmal mit Mai 2020 als Veröffentlichungszeitraum gerechnet, nun scheint es wohl der Juli 2020 zu werden. Unten haben wir alle bekannten technischen Daten noch einmal zusammengefasst.

Xiaomi Mi TV Stick (1080p)

  • 1GB RAM
  • 8GB eMMC storage
  • 2,0 GHz Quad-Core Cortex-A53 mit der Mali-450 GPU
  • Android TV 9.0
  • 1080p-Ausgabe
  • Bluetooth 4.2
  • Google Assistant
  • Bluetooth-Remote mit Voice-Assistant-Taste und Buttons für Netflix und Amazon Prime Video
  • Dolby Audio und DTS Surround Sound
  • Dual-Band Wi-Fi
  • HDMI (2.0a), Micro-USB

Xiaomi Mi TV Stick (4K)

  • 2GB RAM
  • 8GB Speicherplatz
  • Amlogic S905Y2 Quad-Core (Cortex-A53) mit Mali-G31 MP2 GPU
  • Android TV 9.0
  • 4K-Ausgabe
  • Bluetooth 4.2
  • Google Assistant
  • Bluetooth-Remote mit Voice-Assistant-Taste und Buttons für Netflix und Amazon Prime Video
  • Dolby Audio und DTS Surround Sound
  • Dual-Band Wi-Fi
  • HDMI (2.0a), USB Type-C

DTS:X Sound für Xbox One Konsolen geht in den „Insider-Test“

Die Zusammenarbeit zwischen Microsoft und DTS hat Früchte getragen. Teilnehmer des Xbox One „Insider“-Programms können bereits das 3D Soundformat DTS:X für Kopfhörer testen!

Obwohl sich die neue Konsolengeneration mit der Xbox Series X (und vielleicht einer Xbox Series S) mit großen Schritten nähert, denkt Microsoft überhaupt nicht daran die Xbox One Plattform zu vernachlässigen – ganz im Gegenteil. Das Unternehmen versorgt das System nicht nur weiterhin mit neuen Spielen, sondern liefert auch immer neue Features, die das Spiel- und Medienerlebnis positiv beeinflussen. Bereits seit Januar 2019 kooperiert Microsoft mit den Klangspezialisten von DTS, um deren 3D-Soundformat auf der Xbox One zum Laufen zu bringen. Jetzt können die Beta-Tester des „Xbox Insider Programms“  bereits in den Genuss von DTS:X for Headphones kommen.

DTS Sound Unbound App

Mit Update Nr. 2007.200616-000 ist es den Testern möglich, die „DTS Sound Unbound“ App auf die Konsole zu laden. Diese erlaubt die Auswahl des neuen Audioformats „DTS:X for Headphones“. Wie der Name bereits deutlich macht, ist das objektbasierte 3D Soundformat bislang nur für Kopfhörer verfügbar. Die Audio-Ausgabe der App via HDMI an AV-Receiver oder Soundbar ist bislang noch nicht möglich. Dagegen ist die DTS:X Audioquelle nicht beschränkt. Der 3D Klang kann somit von einem Spiel, 4K Blu-ray oder von einem Mediaplayer stammen.

DTS:X ist nicht kostenlos

Wir denken, dass es bald eine vollwertige DTS:X-Integration inkl. Ausgabe an externe Sound-Anlagen geben wird. Im ersten Schritt möchte Microsoft jedoch erst einmal alle Fehler beheben, bevor die App an die komplette Xbox-Community ausgerollt wird. Bevor ihr euch jedoch zu früh freut, einen Haken hat das Ganze. Tester können die App während des Beta-Zeitraums kostenlos nutzen. Hierfür wird ein 24-stündiges Testfenster immer wieder erneuert. Als Endkunde wird man sich jedoch eine Lizenz für das DTS-Format kaufen müssen. Die Lizenz für das Konkurrenzformat Dolby Atmos kostet im Microsoft-Store um die 14.99 Euro. Wir erwarten einen ähnlichen Preis für DTS.

Gewinnspiel-Türchen Nr. 23 – PLAYSTATION VR BUNDLE im Wert von 289€

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Mit unserem 23. Gewinn aus unserem Sommer-Adventskalender könnt ihr in fremde Welten abtauchen. Wir verlosen ein PLAYSTATION VR BUNDLE im Wert von 289 Euro!

Sony Interactive Entertainment darf sich damit brüsten, eines der meistverkauften VR-Systeme in den Handel gebracht zu haben. In diesem Bundle ist alles enthalten um der realen Welt zu entfliehen. Ihr braucht lediglich eine PlayStation 4 Konsole um die PlayStation VR nutzen zu können. Im Lieferumfang befindet sich das VR-Headset mit zwei OLED-Displays in Full-HD Auflösung (1920 x 1080), einem Sichtfeld von ca. 100 Grad und Bildwiederholungsraten von 120 oder 60Hz. Die Nutzung mit einer Brille ist übrigens kein Problem! Zusätzlich eine Kamera, die den Nutzer im Raum erfasst um die Bewegungen noch genauer umsetzen zu können.

Ihr habt eine PS4? Dann könnt ihr mit diesem VR-Bundle gleich in Virtual Reality Welten abtauchen
Ihr habt eine PS4? Dann könnt ihr mit diesem VR-Bundle gleich in Virtual Reality Welten abtauchen

Weiter findet ihr im Bundle alle benötigten Kabel, die externe Prozessoreinheit, sogar Stereo-Kopfhörer sind mit dabei! Das wichtigste ist jedoch der PlayStation VR Voucher (Gutschein-Code). Mit diesem könnt ihr euch PlayStation VR Worlds. Hier bekommt ihr gleich einen Eindruck, wie sich Spiele in der Virtuellen Realität anfühlen. Gesteuert wird übrigens mit dem PlayStation DualShock Controller! Ein cooles Feature wäre noch zu erwähnen. Im „Cinematic Mode“ könnt ihr eure gekauften PS4 Spiele, selbst wenn sie keine VR-Komponente haben, in einer virtuellen Umgebung spielen. Die Games erscheinen hier auf einer riesigen virtuellen Leinwand, als hätte man sein persönliches PS4-Gaming-Kino!

Wir verlosen eines dieser PlayStation VR Bundles und wünschen euch viel Glück bei der Auslosung!

DIESER PREIS WIRD VON DER 4KFILME-REDAKTION GESTELLT!


Gewinner

Der/die Gewinner(in) wurde per Email über ihre erfolgreiche Teilnahme informiert. Viel Spaß mit deinem Preis:

  • Holger Lohrenz aus S.

Wer an dem Gewinnspiel teilnimmt, akzeptiert auch die Teilnahmebedingungen

Alle aktiven Gewinnspiel-Türchen findest du in unserem Sommer-Advenskalender-Special!

Für diesen Preis könnt ihr euch bis zum 30. Juni 2020 10:00 Uhr anmelden. Wer sich für diesen Preis anmeldet, nimmt NICHT automatisch an allen davor oder danach veröffentlichten Gewinnspiel-Türchen teil. Es muss sich für jeden Gewinn eigens angemeldet werden!

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Sehen wir hier das Patent für Samsungs Micro-LED-TV?

Samsung Electronics hat vor kurzem ein Patent veröffentlicht, welches einen neuen Micro-LED-TV in modularer Bauweise beschreibt. Überrascht uns der koreanische Hersteller bald mit einem neuen Fernseher?

Vorab ein kurzer Hinweis. Selbst wenn dieses Patent durchaus umfangreich und detailliert beschrieben ist (bei einem Patent auch nichts ungewöhnliches), heißt es noch lange nicht, dass Samsung die Entwicklung oder Produktion eines entsprechenden Produkts weiter verfolgt. Oft werden Ideen oder „eingestampfte“ Projekte in ein Patent überführt, nur um diese vor der Konkurrenz zu schützen. Was Samsung uns im Patent W02020116861 „Display Apparatus“ präsentiert, macht uns dann doch neugierig. Laut Kurzbeschreibung soll es sich um ein Panel mit einer gedruckten Leiter-Platine handeln, welches mit mehreren Display-Modulen längsweise bestückt wird. Wem das etwas zu kompliziert war, sollte sich einmal nachfolgende Abbildung ansehen.

Micro-LED-Displaymodule können in verschiedenen Bildverhältnissen (W1, W2, W3" montiert werden
Micro-LED-Displaymodule können in verschiedenen Bildverhältnissen (W1, W2, W3″ montiert werden || Bild: Wipo.int

Flexibles Bildverhältnis

Die länglichen Micro-LED-Module (A1) haben einen Formfaktor von 1:10 und werden oben und unten mit der Leiter-Platine verbunden. 40 Module würden somit ein 1:1 Bildformat (W1) ergeben. Um 22 Module erweitert ergibt sich das klassische 16:9-Format (W2). Der Formfaktor lässt sich so sogar auf ein 21:9 Ultra-Wide-Display (W3) erweitern.

Vereinfachte Darstellung der Micro-LED-Module mit RGB-Pixelmatrix
Vereinfachte Darstellung der Micro-LED-Module mit RGB-Pixelmatrix

Die Module bestehen aus Hunderten von Micro-LED-Pixeln, von denen jeder in einzelne rote, grüne und blaue Subpixel unterteilt ist. Wie diese angeordnet sind, darüber ist sich Samsung noch nicht ganz im Klaren. Entweder im Dreieck oder als längliche Pixel direkt nebeneinander. Samsung Electronics erwähnt im Patent auch die Auflösung des Displays. Dieses soll im gebräuchlichen Formfaktor (16:9) 3.840 x 2.160 Bildpunkte, also 4K Ultra HD, betragen. Bei einer erhöhten Pixeldichte soll auch 8K (7.680 x 4.320) möglich sein.

Micro-LED-Display aus vier Komponenten

Die komplette Displaykonstruktion besteht eigentlich nur aus vier Komponenten. Der gedruckten Leiterplatte, eine Anordnungsplatte, auf der die Micro-LED-Module platziert werden können und zuletzt eine transparente Schutzschicht. Letztere verhindert das Eindringen von Staub, Spritzwasser und anderen Fremdkörpern.

Also wir würden uns definitiv freuen, einen 4K/8K Fernseher mit dieser Displaytechnik in einen der nächsten Elektronik-Messen präsentiert zu bekommen. Jedoch stehen die Chancen weitaus besser, dass wir zur CES 2021 erst einmals Samsungs QD-OLED (Quantum Dot OLED) unter die Lupe nehmen dürfen.

Corona-Krise: Markt für TV-Geräte ist in Deutschland trotzdem gewachsen

Die Deutsche TV-Plattform und die Marktforscher von GfK Retail & Technology kommen zu dem Ergebnis dass der TV-Markt in Deutschland trotz der Corona-Krise gewachsen ist. So wurden von Januar bis Mai 2020 rund 2,7 Mio. Fernseher in Deutschland verkauft.

Auf den ersten Blick wirkt es ungewöhnlich, dass in der wirtschaftlichen Krise mehr Fernsehgeräte den Besitzer gewechselt haben. Immerhin hat die Pandemie viele Menschen zur Kurzarbeit gezwungen oder sogar ihren Arbeitsplatz gekostet. Viele Menschen mussten auch im Home Office arbeiten. Vielleicht haben die Kontaktbeschränkungen manchen Anwender dann auf die Idee gebracht, wenigstens daheim das Entertainment aufzuwerten – und das führte dann zu einem mehr oder minder spontanen TV-Kauf.

Demnach wurden von Januar bis Mai 2020 rund 2,7 Mio. Fernseher in Deutschland verkauft. Wenig überraschend: Der Trend hin zu großen Modellen hält an, denn 58 % der verkauften TVs warteten mit Diagonalen von 50 Zoll oder mehr auf. Hier dürfte jedoch auch eine Rolle spielen, dass es gerade bei High-End-Modellen oft auch gar keine Alternativen mehr gibt. Nur wenige Hersteller veröffentlichen überhaupt noch höherwertige TVs mit Diagonalen unter 50 Zoll.

Fernseher haben sich trotz COVID-19 2020 bisher gut verkauft
Fernseher haben sich trotz COVID-19 2020 bisher gut verkauft

Ebenfalls naheliegend: Mittlerweile werden hauptsächlich Smart TVs verkauft. Der Anteil der Smart TVs am Gesamtmarkt für Fernsehgeräte beträgt nämlich mittlerweile 85 %. Auch das dürfte aber schlichtweg der Tatsache geschuldet sein, dass es „dumme“ Fernsehgeräte im Grunde gar nicht mehr gibt. Denn selbst günstige Einstiegsgeräte von beispielsweise Medion kredenzen direkt ab Werk eine App-Vielfalt und Zusatzfunktionen.

Der Marktanteil von Smart TVs schießt weiter nach oben
Der Marktanteil von Smart TVs schießt weiter nach oben

Vorbereitung auf die Next-Generation-Konsolen?

Möglich ist auch, dass so mancher Gamer angesichts der Neuigkeiten zu der Sony PlayStation 5 und der Xbox Series X schon einmal bei den aktuellen Angeboten zugeschlagen hat, um sich mit einem neuen Fernsehgerät mit HDMI 2.1 auf die Ankunft der Next-Generation-Konsolen vorzubereiten. Insgesamt wurden dabei seit 2020 rund 40 Mio. Smart TVs in Deutschland abgesetzt.

Davon unterstützen laut Deutsche TV-Plattform über 90 Prozent den Standard HbbTV und somit die Nutzung interaktiver Dienste über den sogenannten Red Button auf der Fernbedienung.

Sat.1 bringt die Fußball-Bundesliga zurück ins Free-TV

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Bei der Rechtevergabe für die deutsche Fußball Bundesliga gibt es eine überraschende Entwicklung. Sat.1 hat sich ein Rechtepaket sichern können und bringt damit die Fußball Bundesliga zurück ins Free-TV!

Aber stop! Wer jetzt gleich sein Sky oder DAZN Abonnement kündigen möchte, sollte sich den Artikel bis zum Ende durchlesen. Denn wie die Deutsche Presseagentur am Montag meldete, werden über das „Paket E“ für Free-TV Sender lediglich neun Partien übertragen. Darunter die Live-Begegnungen am 1., 17. und 18. Spieltag sowie der 1. Zweitliga-Spieltag, Relegation und der Supercup für die Saison 2021/2022. Die offizielle Kommunikation der Rechtevergabe wird jedoch erst am heutigen Montag um 13:30 stattfinden. Dann ist es auch zu 100 Prozent sicher, dass Live-Übertragungen der Fußball-Bundesliga auf Sat.1 zu sehen sein werden.

Sky und DAZN sichern sich Löwenanteil

Wer seinen Lieblings-Verein über die komplette Saison begleiten möchte, der wird ein klassisches Abonnement bei Sky oder DAZN abschließen müssen. Wie vorab kommuniziert wurde, soll ein Großteil der Partien ähnlich wie zur Saison 2019/2020 aufgeteilt werden. DAZN soll sich angeblich noch ein paar zusätzliche Begegnungen gesichert haben, so dass ca. 2/3 bei Sky zu sehen ist und 1/3 bei DAZN (Restspiele abzüglich Sat.1-Kontingent).

Das sich Online-Gigant Amazon ein großes Rechtepaket sichern möchte, hat sich indes wohl nicht bewahrheitet. Sehr zur Freude der Kunden. Denn eine zusätzliche Fragmentierung der Bundesliga-Begegnungen hätte dem Sport sicherlich nicht gut getan. Gut getan hat es Dafür sicherlich dem Deutschen Fußballbund. Die letzte Auktion brachte 4.64 Milliarden Euro für vier Spielzeiten ein. Wir sind gespannt, ob es in diesem Jahr eine weitere Steigerung durch die Bieter erfolgte. Bei der letzten Ausschreibung sollen Steigerungen von rund 80 Prozent für ein Rechtepaket drin gewesen sein.