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Xiaomi Mi TV Stick: Händler listet den neuen Multimedia-Alleskönner bereits

Xiaomi wird bald einen neuen TV-Stick mit Android TV veröffentlichen: den Xiaomi Mi TV Stick. Mittlerweile listen bereits erste Händler das kommende Multimedia-Produkt.

So wird hier Android 9.0 Pie als Betriebssystem angegeben, dabei dürfte aber wohl Android TV gemeint sein. Der Xiaomi Mi TV Stick soll über 2 GByte DDR4-RAM verfügen und 8 GByte eMMC-Speicherplatz mitbringen. Zudem wird er DTS-HD und Dolby Audio unterstützen. Als Schnittstelle kommt noch HDMI 2.0 zum Einsatz. Der Xiaomi Mi TV Stick ist für 4K und HDR gerüstet, auf die genaueren Standards geht man aber noch nicht ein.

So lässt sich nicht sagen, ob der Dongle auch Dolby Vision und HDR10+ zusätzlich zu HDR10 verarbeiten kann. Was den SoC betrifft, so soll laut den Händlerlistungen der Amlogic S905 Y2 mit vier Kernen an Bord sein. Er integriert auch die GPU ARM Mali-G31 MP2. Was Video-Formate betrifft, so sollen H.263,H.264,H.265,HD MPEG4 bzw. AVS, H.264, H.265, ISO, MKV, MOV, MP4, MPEG-1, MPEG-4, MPEG1, MPEG2, VC-1 und WMV Unterstützung finden.

Xiaomi Mi TV Stick
Xiaomi Mi TV Stick: So soll er aussehen

Im Bezug auf Audio nennt man bisher AAC, FLAC, MP3, OGG, RM, WMA und für Fotos wiederum BMP, GIF, HD JPEG, JPEG, PNG und TIFF. Schnittstellen? Da versprechen die Listen Wi-Fi 802.11 ac, Bluetooth 4.2, USB 3.0 und HDMI 2.0. Angeblich misst der Xiaomi Mi TV Stick 9,5 x 3,5 x 2 cm und wiegt rund 80 Gramm.

Xiaomi Mi TV Stick soll wohl ca. 80 US-Dollar kosten

Kosten soll der neue Xiaomi Mi TV Stick offenbar 80 US-Dollar. Dieser Preis war zeitweise bereits angegben, wurde dann aber wieder entfernt. Im Lieferumfang wird man neben dem Stick an sich auch ein HDMI-Kabel sowie eine englischsprachige Anleitung finden. Da Xiaomi mittlerweile auch in Deutschland offiziell seine Produkte vertreibt, ist auch ein Release in Deutschland grundsätzlich möglich.

Warten wir es einmal ab. So fehlt ja noch eine offizielle Bestätigung, die dann eben auch die Features konkretisieren müsste.

Star Wars: Episode V – Das Imperium schlägt zurück auf 4K Blu-ray im Test: Klassiker mit leichten Problemen

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Inhalt (100%)

Drei Jahre nach dem unerwartet erfolgreichen Star Wars – Krieg der Sterne legte George Lucas nach. Drei Jahre, in denen sich der Kult rund um Star Wars bereits verselbständigt hatte und in denen die Kinozuschauer der Fortsetzung entgegenfieberten. Und das, obwohl der Schöpfer des Ganzen lange Zeit selbst nicht vom Erfolg überzeugt war. Star Wars lief aber derartig erfolgreich, dass mehrere Dutzend Kinos den Film über ein ganzes Jahr im Programm hielten – so erfolgreich, dass der deutsche Kinostart seinerzeit verschoben werden musste. Schlicht aus dem Grund, weil 20th Century Fox nicht genügend Kopien angefertigt hatte. 640 Mio. Dollar US-Einspiel bedeuteten seinerzeit, dass er den Weißen Hai als erfolgreichsten Film aller Zeiten abgelöst hatte. Das Ganze wohlgemerkt bei 11 Mio. Dollar Produktionskosten. Eine Fortsetzung schien also unvermeidbar. Wobei Lucas anfänglich überhaupt keine Lust hatte, sich diese Strapazen erneut anzutun. Während des Drehs zum Vorgänger kam er mehrfach an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit.Nun aber wollte er die Geschichte zu einem Ende bringen und noch viel mehr Ideen einbringen.

Allerdings musste er fast von vorne beginnen, denn zahlreiche Mitarbeiter des ersten Films waren zu anderen Produktionen „übergelaufen“ und mit einigen (wie ILM-Stratege John Dykstra) hatte er sich zudem überworfen. Aufgrund eines komplizierten Deals mit 20th Century Fox beschränkte er sich nun voll und ganz auf die unterschiedlichen Produzentenrollen und die Kontrolle über die kreativen Prozesse. Irvin Kershner, einer seiner damaligen Professoren an der School of Cinematic Arts, übernahm den Stuhl des Filmdirigenten. Als solcher begann er im März 1979 mit den Dreharbeiten im frostigen Norwegen – teils bei Temperaturen von -30° C. Doch der Aufwand lohnte sich: Das Imperium schlägt zurück ist tatsächlich der Star-Wars-Film, der bis heute am meisten Zuspruch hat und von den allermeisten Fans und Kritikern als der beste sämtlicher (nun neun) Teile angesehen wird. Noch 2006 wählte ihn die Zeitschrift Empire gar zum besten Film aller Zeiten.

Luke muss auf Dagobah beweisen, ob er zum echten Jedi taugt

Und selbst wenn man soweit mit seiner Meinung gar nicht gehen möchte, kann man nicht umhin, den zweiten Teil als besser zu bezeichnen als seinen Vorgänger. Selten schaffte es ein Sequel, die einmal etablierten Figuren, tatsächlich relevant zu vertiefen und gleichzeitig für eine Intensivierung der zuvor eher dünnen Story zu sorgen. Die hinzugekommenen Figuren wie Meister Yoda, Boba Fett oder Lando Calrissian bereicherten das Universum um höchst interessante Charaktere, die mittlerweile selbst kultisch verehrt werden. Vermutlich dürfte Yoda neben E.T. die bekannteste nicht menschliche Kinofigur aller Zeiten sein. Und das trotz oder gerade wegen seiner durcheinandergewürfelten Grammatik. Was 19 Jahre später bei einem gewissen Jar Jar Binks nicht mal mehr im Ansatz funktionierte und nur unnötig-albern wirkte, machte Yoda auch zur Sprachikone, deren Sprüche heute T-shirts zieren. Die Szenen zwischen Luke und dem kleinen grünen Wesen auf Dagobah gehören ohnehin zum Stärksten, was die Saga in neun Teilen zu bieten hatte und erkunden sehr genau das Wesen des jungen Skywalker und die Philosophie, die hinter „der Macht“ steht.

Wird Vader offenbaren, wer er wirklich ist?

Parallel dazu entfaltet sich im Hintergrund ein neues Aufeinandertreffen der Mächte, das von Vader durch die Hintertür eingeleitet wird und demonstriert, dass der Imperator und sein Gefolge wirklich jeden über die Klinge springen lassen – ob er ihnen mal nützlich war oder nicht. Atmosphärisch verknüpfen sich die unterschiedlichen Handlungsebenen dichter als im Vorgänger und die unterschiedlichen Schauplätze bieten noch mehr Abwechslung. Immerhin ließ man in den Studios mehr als doppelt so viele Sets errichten und konnte durch das gesteigerte Budget auch noch atemberaubendere Spezialeffekte liefern. Kershner, so viel Kritik an George Lucas muss erlaubt sein, ist schlicht der fähigere Regisseur – vor allem auch im Umgang mit den Darstellern. Während diese nach dem ersten Teil oft kritisierten, dass Lucas kaum Anweisungen gab und am Set eher schüchtern erschien. Dem Imperium schlägt zurück merkt man an, dass er zielstrebiger und entschlossener umgesetzt wurde.

Das gefiel zwar vielen zeitgenössischen Kritikern nicht (die sich inzwischen von Star-Wars-Kritikern zu -Fans entwickelt hatten), sorgte aber vor allem in der Nachbetrachtung für mehr Lob als Tadel. Und selbst wenn es sich hier um einen Mittelteil einer dreiteiligen Saga handelt, die ohne echten Anfang und ohne echtes Ende auskommen muss, ist es doch der beste Mittelteil einer Trilogie. Und er hält wohl eine der schockierendsten und überraschendsten Wendungen der Filmgeschichte parat, wenn Luke von …. ähm … es soll ja Leute, geben, die die klassische Trilogie noch nicht gesehen haben. Deshalb: Psssst!

Bildqualität (75%)

Star Wars – Das Imperium schlägt zurück ist natürlich ebenfalls analog gefilmt. Wie bei Eine neue Hoffnung auch entstand im Zuge der Übernahme von Disney ein neuer 4K Scan mit 16-Bit-Abtastung. Erneut griff Lucas hier aktiv ein, um noch einmal leichte Veränderungen an den Visual Effects (Veränderungen von Explosionen, Laserstrahlen etc.) und natürlich auch am Color Grading vorzunehmen. Für Disney+ integrierte man Dolby Vision, während die UHD auch hier lediglich HDR10 enthält (nebst erweitertem Farbraum). Das Positive zur UHD von Episode V vorab: Gegenüber Episode IV sind in der Regel Kontraste prägnanter und Farben wieder etwas kräftiger. Speziell R2D2 wirkt wieder satter blau, was in Innenraum-Szenen Eindruck schindet. Dazu ist auch hier die Durchzeichnung (analog zur Blu-ray) besser als bei der alten BD von 2011 und die Detailschärfe ist bei GUT fokussierten Einstellungen noch mal etwas besser.

Allerdings gibt’s doch eindeutigere Einschränkungen: Zum einen leidet die UHD wie die neue Blu-ray auch unter wesentlich deutlicherer Rauschfilterung als Episode IV. Das wird leider durch teils sichtbar festsitzende Körnung offenbar und betrifft vor allem die ausgiebigen Szenen auf Hoth. Denn gerade auf dem weißen Schnee-Hintergrund kommt der Rauschfilter überhaupt nicht mit den Details der Körnung und dem Schnee selbst zurecht. Immer wieder friert das Korn ein und erzeugt dazu leichte Posterisationseffekte.

Auf Dagobah ist die UHD oftmals zu düster

Das Problem ist zusätzlich auch die ursprüngliche Inkonsistenz des Filmmaterials. Einige Aufnahmen sind knackscharf, andere deutlich weniger fokussiert. Während in den Ersteren immer noch viele Details zu sehen sind und sie besser aussehen als je zuvor (23’50, 24’23, 51’44), leiden teils in den gleichen Sequenzen andere Shots unter rauschgefilterter und unansehnlicher Unschärfe (23’24). Dazu kommt, dass Episode V über die UHD leider auf der generellen Oberfläche deutlich dunkler abgestimmt ist als die neue Blu-ray. Auf Dagobah wird’s mitunter schwierig, Details zu erkennen, wenn der Raum nicht abgedunkelt ist. Bei nächtlichem (oder eben abgedunkeltem) Genuss überzeugen dann zwar satte Schwarzwerte, aber bisweilen ist das anstrengend zu schauen. Unabhängig aber tatsächlich von einer immer noch harmonischeren und besseren Kontrastierung als bei der alten Blu-ray. Das Color Grading addiert noch eine Spur mehr Gelb- und Grünanteile hinzu, was am Ende Geschmackssache ist.

Tonqualität (85%)

Was für Episode IV gilt, gilt natürlich im gleichen Maße auch für Episode V – Das Imperium schlägt zurück: Die alten BDs lieferten dts-HD-Master und die neue hat mit dem stärker komprimierten Dolby-Digital-Plus-Codec vorlieb zu nehmen. Dafür gab’s viel Kritik vorab. Auch beim zweiten Teil der klassischen Trilogie entwickelte aber schon der damalige dts-HD-Master-Sound nicht die gleiche Dynamik wie jener der Episoden I-III. Allerdings wurde gegenüber Episode IV das Zischeln der S- und T-Laute behoben. Die deutsche Synchro klingt hier bedeutend harmonischer und viel weniger angestrengt.

Schnitt in Episode IV der neue Dolby-Digital-Soundtrack (nach Anhebung der Lautstärke) auf ähnlich gutem Niveau ab wie der alte dts-HD-Master-Ton, ist nun entscheidend, ob das konsistent auch bei den beiden anderen Klassikern weiter so bleibt. Episode V – Das Imperium schlägt zurück macht jedenfalls keinen Schritt zurück. Allerdings dürfen’s hier bei der Lautstärke-Anhebung eher 8-9 dB sein, um auf den gleichen Pegel zu kommen. Ist dies geschehen, sorgt der DD+-Ton für eine absolut respektable Vorstellung. Gerade in Anbetracht des Filmalters schafft auch der datenreduzierte Score beeindruckende Gewalt und erstaunlichen Effektereichtum.

Lichtschwertkämpfe werden nach wie vor effektvoll wiedergegeben

Das Ganze klingt auch noch etwas ausgewogener als bei Episode IV und nicht mehr so krachig. Man kann dem bisherigen dts-HD-Master-Sound der alten BDs etwas mehr Feinzeichnung unterstellen, muss ihn dafür aber im direkten (und möglichst zügigen) Vergleich hören. Allerdings punktet die DD+-Spur dafür mit dem etwas runderen Hörvergnügen, das einen Hauch weniger angestrengt klingt. Generell (mal abgesehen von der benötigten Lautstärke-Anhebung) darf auch diese DD+-Vertonung als überraschend hochwertig, räumlich und druckvoll bezeichnet werden. Die vorab geäußerte Kritik erscheint auch hier vollkommen überzogen – ohne in Frage zu stellen, dass es schöner gewesen wäre, bspw. auch fürs Deutsche eine unkomprimierte Atmos-Fassung zu bekommen.

Auch für den Mittelteil der klassischen Trilogie gibt es Dolby Atmos für die englische Tonfassung. Auf der regulären Ebene alles wie gehabt: Sie klingt nahezu identisch, wenn man sie mit der dts-HD-Master-Fassung der BD vergleicht. Auch sie muss man gegenüber der alten englischen Tonspur natürlich um einige dB in der Lautstärke anheben. Im Falle von Star Wars: Episode V – Das Imperium schlägt zurückbeginnt es auf der Höhen-Ebene aber nicht nur mit den Fanfaren, sondern direkt mit den abgeschossenen Kameradrohnen, die vom Sternenzerstörer ausgesendet werden. Man hört sie über die Höhen-Speaker pfeifen und den Widerhall von deren Niedergang auch noch authentisch von den Bergen zurück geworfen. Nicht wirklich korrekt (auch wenn’s cool klingt) sind die Geräusche der vier Rebellenflieger, die von hinten anfliegen und über die Heights zischen. Nicht korrekt deshalb, da sie unterhalb der Kameraposition unterwegs sind. In Teilen gilt das auch für die Tie-Fighter nach 20’00, die allesamt für eine erweiterte Raumkulisse sorgen, aber nur bedingt oberhalb der Kamera fliegen.

 

Der Dolby-Digital-Plus-Tonspur fehlt’s nicht an Dynamik

Passend wiederum das Hinwegfetzen der X-Wings bei 24’55 und auch die Lautsprecher-Durchsage kurz darauf kommt knackig von oben. Auch akustisch wirkt das etwas hochwertiger als beim ersten Teil – qualitativ einfach etwas besser. Sehr nett hat man auch die explodierenden Geschosse vertont, die neben den X-Wings zerplatzen und während des offenen Gefechts, das sich daran anschließt, gibt es reichlich Aktivität von allen Seiten. Was im Übrigen auch für die Flucht des Falken vor den Tie-Fightern nach gut 35 Minuten sowie für Lukes Absturz nach 41 Minuten gilt. Die Fauna von Dagobah ist mit Frosch- und ähnlichen Geräuschen ebenfalls recht lebhaft auf die Höhen-Speaker gelegt worden. Ben Kenobis Stimme erklingt dann sehr prsäent bei Minute 56 und vermittelt eindrücklich, dass ein Geist um den Zuschauer herum ist. Heftig fällt der Angriff der fliegenden Viecher bei 59’30 aus, der das Getier um die Köpfe herumschwirren lässt. Klasse auch das Geplätscher beim Anheben des X-Wings nach 72’26. Und wenn Vaders Stimme mal über die Heights hinzu kommt wie bei 100’50, dann darf man auch mal eine Gänsehaut bekommen. Zum Finale hin weht es Luke dann noch mal kräftig um die Nase, der Falken bekommt eine von überall hörbare elektronische Störung und ein paar Gefechte zwischen ihm und den Tie-Fightern gibt’s ebenfalls zu hören. In Summe gegenüber Episode IV die noch etwas gelungenere Atmos-Spur in puncto 3D-Sound.

  • Deutsch: Dolby Digital Plus 7.1 (85%)
  • Englisch: Dolby Atmos (85%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: Dolby Atmos (75%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Englisch: Dolby Atmos (80%) 3D-Betrachtung (Qualität)

Bonus (80%)

Das Bonusmaterial von Episode V ist identisch aufgeteilt wie bei allen neuen Veröffentlichungen. Zum einen gibt’s zwei Audiokommentare auf der Film-Blu-ray. Dazu kommt die zusätzliche Bonus-Disk, die Featurettes enthält. Unter „Die verschollenen Interviews“ finden sich neun Minuten an tatsächlich bis jetzt verloren geglaubten Interviews mit Cast & Crew, die Filmproduzent Charles Lippincott zwischen 75-78 aufgenommen hatte. Es sind keine Video-, sondern Ton-Interviews. In „Hinter den Kulissen: Matte Paintings“ gibt’s fünf Minuten Einblicke von J.W. Rinzler, der mit Matte Painting Supervisor Harrison Ellenshaw über die entsprechenden Kunstzeichnungen für Star Wars spricht. „Making-of-Sammlung“ beherbergt dann Hintergrundberichte sowie entfernte Szenen und zahlreiche Interviews. Kernstück ist hier „30 Jahre Das Imperium schlägt zurück“, was ein gut 25-minütiges Gespräch mit Kershner und Lucas enthält.

Gesamtbewertung Star Wars: Das Imperium schlägt zurück  (87%)

Der zweite Teil der klassischen Star-Wars-Trilogie ist bis heute sicher einer der besten, wenn nicht DER beste Film des gesamten Franchise. Gerade aufgrund der abwechslungsreichen Szenerie und der stärkeren Dynamik zwischen den Figuren. Die Blu-ray von 2011 lieferte bisher ein zu buntes und oft überstrahltes Bild. Das neutralisiert die neue BD, die trotz des immer noch vorhandenen Rauschfilters das in Summe beste Bild liefert.

Die UHD hat zwar bei gut fokussierten Shots noch mehr Detailauflösung ist aber zu dunkel abgestimmt und bei ihr ist das DNR noch ärgerlicher, da sie feines Korn reproduzieren könnte. Beim Ton darf auch für Das Imperium schlägt zurück Entwarnung gegeben werden. Die Dolby-Digital-Plus-Spur schlägt sich nach (deutlicher) Anhebung wirklich gut. Kein Vergleich zu Dynamik-Krücken Disneys der jüngeren Vergangenheit. Die englische Atmosfassung ist in Summe noch etwas stimmiger als jene von Episode IV.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 30. April 2020 Review am: 13. Mai 2020
Erscheinungsjahr Film: 1980 Laufzeit: 128 Minuten
Filmstudio: Fox/Disney FSK: ab 12 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat:
2.39:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch Dolby Digital Plus 7.1
Englisch Dolby Atmos
High Dynamic Range:
HDR 10 Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D Testgerät Player: Panasonic UB9004

Star Wars: Das Imperium schlägt zurück Trailer:

MPEG-5 EVC: Neuer Videocodec konkurriert mit AV1 und HEVC

Es naht ein neuer Videocodec, der um die Gunst der Hersteller und Anbieter buhlt: MPEG-5 EVC. Die aktuellen Konkurrenzformate sind vor allem AV1 und HEVC.

AV1 wird bereits als kostengünstigere, offenere und effizientere Alternative zu HEVC beworben. Doch offenbar sind einige Hersteller nicht ganz glücklich mit dem Format, das unter anderem bereits bei Netflix und YouTube Verwendung findet. Samsung, Huawei und Qualcomm stellen sich aber nun hinter MPEG-5 EVC und sprechen im Bezug auf diese Lösung vom „Videocodec der nächsten Generation.

Samsung ist auch ein Mitglied der AOMedia, welche AV1 entwickelt haben, sodass es überrascht, dann man nun auch noch einen weiteren, direkt konkurrierenden Codec vorantreibt. Zumal auch die 8K-TVs der Südkoreaner bereits mit AV1 operieren. Nun muss man abwarten, wie sich Samsungs neue Begeisterung für MPEG-5 EVC auf das Engagement für AV1 auswirkt.

MPEG-5 EVC soll ebenfalls eine Alternative zu HEVC sein – kein Nachfolger. Als Nachfolger handelt man vielmehr VVC (Versatile Video Coding) alias FVC (Future Video Coding). Dieser Standard ist auch als H.266 bekannt. Dabei können Partner die Basisversion von MPEG-5 EVC kostenfrei verwenden, die erweiterte Variante kostet aber Lizenzgebühren. Letztere sollen unter den FRAND-Bedingungen (fair, reasonable, and non-discriminatory) erhoben werden.

Wer wird MPEG-5 EVC unterstützen?

Nun heißt es abwarten, wie MPEG-5-EVC am Markt angenommen wird. AV1 kommt da bereits gut an, denn Unternehmen wie Amazon, Apple, Facebook, Google, Intel, LG, Microsoft und auch Netflix unterstützen den Codec. Klar ist, dass sich hinter MPEG-5 EVC logischerweise die federführenden Huawei, Qualcomm und eben Samsung stellen werden.

MPEG-5 EVC (Essential Video Coding) soll die Kompression von 4K-, 8K- und VR- sowie AR-Inhalten, auch mit HDR, verbessern. Derzeit konkurrieren viele Codecs miteinander, denn neben HEVC, dem mehrfach erwähnten AV1 und dem neuen MPEG-5 EVC ist da sogar auch noch VP9. Für den Kunden spielt das nur insofern eine Rolle, als dass die Gerätekette zu Hause für die Codecs gerüstet sein muss.

Netflix kämpft mit härteren Bandagen gegen Raubkopien

Kein Studio sieht es gerne, wenn die eigenen Produktionen als illegale Kopien im Netz landen. Netflix verschärft da aktuell seinen Kampf gegen die unerlaubte Verbreitung urheberrechtlich geschützter Inhalte.

So hat Google innerhalb von nur einer Woche über eine halbe Million Takedown-Aufrufe von Netflix erhalten. Regulär schickt Netflix wöchentlich „nur“ rund 20.000 solcher Anfragen an Google. In erster Linie zielte man damit dieses Mal wohl auf einige berüchtigte Streaming-Websites aus Frankreich ab. Vielleicht steckt aber sogar etwas mehr dahinter.

Netflix hat, wie auch andere Studios wie Warner Bros., Disney oder Sony, ein Interesse daran seine Inhalte zu schützen. Schließlich sollen Formate wie „The Witcher“, Stranger Things“ oder auch „Glow“ neue Abonnenten anlocken und an die Plattform binden. Landen die Exklusivinhalte stattdessen widerrechtlich auf anderen Websites, dann versucht man da natürlich einzuschreiten.

Netflix betreibt deswegen mittlerweile in-house ein eigenes Team, dass sich ausschließlich mit Raubkopien beschäftigt. Auch mit externen Firmen kooperiert man. Dabei geht es weniger darum einzelne Nutzer ausfindig zu machen, die Streams abrufen, und mehr darum, die Uploader ausfindig zu machen und zur Rechenschaft zu ziehen.

Netflix will seine Eigenproduktionen stärker schützen

Seit März 2020 hat Netflix nun seine Bemühungen verschärft. Beispielsweise übermittelte man an Google alleine in der ersten Maiwoche 100.000 URLs von der Streaming-Website „serie-streaming.net“. Ander Domains, die Netflix auf dem Kieker hat, sind „hdpstream.la“, „ds-streamingvf.com“ und „voirseriestreaming.com“. Dabei hat man aber auch schon die Theorie entwickelt, dass rivalisierende Websites ihre Konkurrenz möglicherweise ausmerzen wollen.

Aktuell sieht es aber erst einmal danach aus, als würde Netflix selbst sein Vorgehen verschärfen. Sollten es wiederum Dritte sein, dann dürfte das dem Streaming-Anbieter sicher nicht unpässlich erscheinen. So oder so kann man Nutzern ohnehin nur abraten derlei Sites zu besuche und dort Streams abzurufen. Denn auch das Zwischenspeichern urheberrechtlich geschützter Inhalte, wie es eben beim Streaming vorgenommen wird, kann rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Star Wars: Episode IV – Eine neue Hoffnung auf 4K Blu-ray im Test: Erscheint der Kultfilm im neuen Glanz?

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Inhalt (90%)

Noch zu jung, um auch nur einen Teil der drei Filme im Kino gesehen zu haben, fand die erste Sicht der Trilogie bei einer Videonacht statt. So etwas machte man in den 80ern, um sich mit Schulfreunden möglichst verbotenen Quatsch rein zu ziehen – Tanz der Teufel, zum Beispiel. Doch für diesen einen Abend waren es eben sechs Stunden Sternensaga. Und von da an musste sich in der Tat so ziemlich jeder SciFi-Film an Lucas‘ epischer Trilogie messen lassen. Denn längst war Star Wars ja nicht mehr nur irgendein Film, sondern ein popkulturelles Phänomen. Das, was George Lucas in seinem ersten Werk nach dem ’73er American Graffiti erschaffen hatte, definierte das spätere Aussehen von so ziemlich jeder Alien-Spezies in anderen SciFi-Filmen oder -Serien. Das, was die Sounddesigner hier erschufen, ist derart ikonisch geworden, dass man einen Star-Wars-Film heute auch ohne Dialoge und Musik laufen lassen könnte und immer noch eine Gänsehaut bekäme. Egal, ob das die heiseren Schreie der Wookiees sind, das kreischende Vorbeifliegen der Tie-Fighter, das legendäre Geräusch der Lichtschwerter oder der berühmteste Röchel-Atem der Filmgeschichte – Star Wars hat das moderne Sounddesign praktisch mit erschaffen.

Ikonische Bilder eines ikonischen Films

Gleichzeitig revolutionierte man die Tricktechnik seinerzeit maßgeblich. Wo zuvor noch häufig Stop-Motion genutzt wurde, setzte Lucas für seine Sternen-Oper auf Miniaturmodelle und neuartige Technologien. Eigens dafür gründete Lucas sogar eine neue Firma – und zwar keine Geringere als jene, die 14 Jahre später mit Terminator II – Tag der Abrechnung erneut in die Geschichte eingehen sollte: Industrial Light & Magic (ILM). Diese Vorgehensweise entstand auch ein wenig aus der Not heraus. Denn Lucas erntete in der Vor-Produktionsphase praktisch nur Absagen von den Hollywoodstudios. Erst spät konnte er den Studioboss von 20th Century Fox dazu überreden, knapp acht Mio. Dollar locker zu machen. Am Ende wurden es zwar zehn Mio. Dollar, aber selbst nach damaligen Maßstäben war das nicht sonderlich viel. Kaum einer traute der Sternensaga wirklich zu, Publikum anzulocken. Selbst die Schauspieler waren teilweise alles andere als vom Erfolg ihres Films überzeugt. Lucas hingegen tat damals das, was ihn im Nachhinein zum gemachten Mann werden ließ: Er sicherte sich die Rechte für etwaiges Merchandise. Reich und einflussreich ist der Regisseur/Produzent in der Folge nicht MIT seinen Filmen geworden, sondern DURCH diese. Denn in puncto Merchandise kann bis heute kein anderes Film-Franchise dem Star-Wars-Universum das Wasser reichen.

Und der ikonischste Bösewicht aller Zeiten

Ähnliches gilt für die bunte und vielfältige Welt, die hier von Setdesignern, Puppenkünstlern und Maskenbildnern geschaffen wurde. Star Wars – Krieg der Sterne ist auch heute noch eine kunterbunte Mischung aus Western, SciFi und Märchen. Und das spiegelt sich auch in den zahlreichen Wesen, Kreaturen und Aliens wider. Erstaunlich, dass zeitgenössische Kritiken den Film als „öde“ bezeichneten oder das SciFi-Kino zum reinen „Disney-Land“ im All verkommen sahen. Was diese Kritiken letztlich ausdrücken, ist die Veränderung, die zu diesem Zeitpunkt letztlich stattfand – nämlich jene vom Kino als Schauplatz für weitgehend intellektuelle Genrefilme hin zum waschechten Blockbuster; hin zu einem „sich berieseln“ lassen. Dass die Charaktere dabei auch nach heutiger Sicht ziemlich schablonenhaft geraten sind, stört deshalb nur jene, die hier einen neuen Kubrick erwartet hatten. Selbst wenn ein Mark Hamill als Luke Skywalker durch alle drei Filme hindurch leichenblass blieb, hat Star Wars einen entscheidenden Vorteil: Den charismatischsten, furchterregendsten und ikonischsten Bösewicht der Filmgeschichte, Darth Vader. Und solche Figuren entschädigen dann auch dafür, dass Star Wars erzählerisch nicht mal sonderlich originell geraten ist, auch wenn sich das Drehbuch nach diversen Abänderungen zumindest wieder etwas von Kurosawas Die verborgene Festung entfernt hatte. Es ist dieses Gut gegen Böse, dieses Schwarz gegen Weiß, das Star Wars perfektioniert und emotional aufgeladen hat wie kaum ein anderer Film zuvor. Und das nicht mal ohne gewisse überraschende Wendungen. Denn wenn Lucas seinen Film gerne selbst als „Raumfahrtoper“ bezeichnet, dann ist das durchaus eine zutreffende Beschreibung. Immerhin geht’s in einer Oper auch sehr oft tragisch zu. Und tragisch sollte sie noch enden, die dreiteilige Geschichte rund um Luke Skywalker, Han Solo und Darth Vader.

Bildqualität (80%)

Star Wars – Eine neue Hoffnung ist selbstredend analog gefilmt. Am mittlerweile über 40 Jahre alten Material wurde nach dem Verkauf an Disney erneut gearbeitet und es erfolgte ein 4K Scan durchgeführt. Zudem beseitigte man einige der vorherigen Fehler im Color Grading. So ist Lukes Lichtschwert nun wieder blau, wo es zuvor bei der BD grünlich erschien. Und natürlich hat man erneut (und zum x-ten Mal) die Han-und-Greedo-Schuss-Sequenz bearbeitet. Nach dem erfolgten 4K Scan und dem neuen Color Grading fügte man noch HDR10 für die UHDs hinzu. Dolby Vision bleibt Disney+ vorbehalten. Die UHD liefert (ebenso wie die neuen Blu-rays) ein eher reduziertes Color Grading, das sich deutlich von der bunten 2011er BD unterscheidet. Die UHD geht hier keinen anderen Weg als die (neue) Blu-ray, lässt aber sämtliche Parameter kräftiger und dynamischer erscheinen. Wo die neue BD ab und an zu blässlich wirkt, legt HDR10 hier eine Schippe mehr Kontrast nach und zeigt Gesichter mit einer gesünderen Farbe. Wo die BD den Sand auf Tatooine etwas zu gelblich darstellte, ist er auf der 4K-Scheibe satter und realistischer gebräunt. Der abendliche Zwei-Sonnen-Himmel über Lukes Heimat wirkt noch dramatischer und weiße Oberflächen sind neutraler.

Das neue Color Grading liefert den Film wesentlich neutraler

Die Kontrastintensivierung arbeitet die Details an R2D2s und C3POs Blech- und Metalloberflächen noch dreidimensionaler heraus und Vaders Anzug und Helm sind satter schwarz. In der Chalmuns Cantina auf Mos Eisley wird es bisweilen aber schon mal etwas zu dunkel. Allerdings handelt es sich hierbei auch um die qualitativ schwächsten Aufnahmen des ganzen Films. Innenraum-Sequenzen auf dem Todesstern (jene, in denen Peter Cushing oft zu sehen ist) stechen indes positiv heraus und sind kontrastdynamisch fast perfekt. Auch in puncto Detailgrad, der noch mal sichtbar besser ist. Allerdings bleibt auch bei der UHD ein Problem mit dem Rauschfilter. Denn auch hier schlägt er zu und sorgt für ähnliche Effekte. Gegenüber der Blu-ray kommen Details noch konturierter und klarer und Spitzlichter erscheinen etwas kräftiger.

Was grundsätzlich bei UHD und neuer BD der Fall ist: Schaut man sich die alte Disk und die neuen im direkten Vergleich an, wirkt das neue Grading kraftlos. Lässt man bspw. die UHD mal etwas länger laufen, gewöhnt man sich schnell an den neutraleren und weniger aggressiven Look, findet DANN beim Wechsel auf die Blu-ray alles viel zu bunt und übersättigt. Am Ende dürfte das Color Grading weitgehend Geschmacksache sein. Was dem Disney+-Stream gegenüber der UHD fehlt, sind Punch und Leuchtkraft. Ein wirklich sattes HDR-Gefühl mag sich nicht einstellen. Über die UHD wirkt das subjektiv strahlender. Exemplarisch gut zu sehen, bei Leias Augenreflexion im Gespräch mit Vader (7’43). Wo die UHD eine punktuell angenehm hell strahlende Reflexion zeigt, wirkt der Stream vergleichsweise müde.

Tonqualität (80%)

Nun die spannende Frage: Wie schlägt sich die so viel vorab gescholtene Dolby-Digital-Plus-Fassung? Zunächst einmal könnten sich alle Unkenrufer und Im-Vorfeld-Kritisierer bestätigt fühlen. Denn wenn man die alte dts-HD-Master-Fassung gegen die neue DD+-Variante anhört, dann wirkt’s in der Tat zuerst ziemlich lahm. Was aber wiederum an der seit längerem gängigen Praxis seitens Disneys liegt, sämtliche Tonspuren deutlich leiser einzupegeln. Im Vergleich zwischen der alten BD und den neuen Disks liegen etwa 5 dB zwischen den Spuren, die man entsprechend anheben muss, um aufs gleiche Niveau zu gelangen. Der Tonvergleich geschah deshalb unter Einbehaltung dieses Lautstärke-Anhebens und wieder Absenkens – je nachdem, ob die alte oder neue Tonspur gehört wurde!

Natürlich kann man hier kritisieren, dass man den Receiver – ausgehend vom üblichen Referenzpegel – anheben muss. Davon abgesehen, bleiben die beiden Tonspuren aber auf einem sehr ähnlichen Niveau. Ausgenommen einzelner Soundeffekte, die veränderten Shots unterlegt sind (wie die berühmte Han-Solo-vs-Greedo-Schusssequenz, die erneut abgeändert wurde und in der nun beide simultan schießen). Diese Sequenz bietet hier aufgrund neuer Geräusche weniger Knalleffekt.

Der Dolby-Digital-Plus-Ton ist deutlich besser als vorab über ihn geurteilt wurde

Auch wenn Greedos Kopf auf den Tisch sinkt, gibt’s nicht so ein deutliches „Bumms“. Deutliches „Bumms“ liefert aber durchaus nach wie vor die Zerstörungskraft des Todessterns nach. Im Tiefbassbereich lässt sich hier praktisch kein Unterschied zur bisherigen dts-HD-Master-Fassung feststellen. Die Auslenkung des Subs ist praktisch identisch (immer eingedenk des Pegel-Anhebens). Allerdings sind ein paar Frequenzen im mittleren Bereich nicht ganz so betont. Das kann man als Manko sehen oder aber als weniger krachig und vielleicht sogar eine Spur ausgewogener. Sicherlich Geschmackssache und am Ende schlägt man sich hier auf die eine oder andere Seite. Geblieben sind indes die zischelnde S-Laute, die hier weder geringer ausfallen, noch stärker betont sind.

Wie bei allen neun Star-Wars-Teilen bekommt schon die Episode IV eine Dolby-Atmos-Fassung fürs Englische. Und hier kann man sich in Sachen Quantität nun gar nicht beklagen (im Gegensatz zu den jüngsten drei Teilen). Schon die Anfangs-Fanfaren kommen aus allen Heights und wenn der Sternenzerstörer das Schiff der Rebellen jagt, wird’s schon richtig effektvoll aus dem oberen Bereich. Klasse geraten die dumpfen Geräusche, die C3PO im Inneren hört, bevor die Sturmtruppler eindringen. Dass die Musik praktisch dauerhaft aus der oberen Etage mitarbeitet, wirkt auf Dauer allerdings etwas gewollt. Ebenso die Tatsache, dass abgefeuerte Schüsse ebenso als 3D-Sounds abgelegt wurden – unabhängig davon, ob sie nur auf Sichthöhe oder sogar darunter abgegeben werden. Umso passender hingegen, wenn der arme Kerl, den Vader am Hals packt und hoch hält, von dort oben einen Satz abgibt, während die Kamera unterhalb steht.

Der englische Dolby Atmos Ton ist aktiver als bei Episode IX

Auf Tattoine gibt es dann etwas Windgeräusche von oben und die Arbeit der Javas im Schrottschiff erhält ebenfalls Signale. Im Kapitel „In der Werkstatt“ hört man dann beständig eine Art UKW-Randberetichs-Signal und richtig heftig wird es, wenn Ben Kenobi seinen „Kampfschrei“ von den Hügel erklingen lässt, um die Tusken-Räuber zu verscheuchen. Auf dem Raumhafen von Mos Eisley wird es dann erneut aktiver. Man hört die Kreaturen, umherfliegende Drohnen, ein bisschen generelle Atmosphäre und die Sounds der schwebenden Transportschiffe. In der Müllpresse gibt es dann ohnehin noch einige der heftigsten Einlagen für die Heights – sieht man vom ebenfalls sehr ausgeprägten Start der X-Wings nach 104 Minuten ab, das das Düsengeräusch sehr vehement auf die Heights legt. In Summe gibt’s zwar nur zwei Hände voll mit dedizierten Effekten, dafür aber viel Musik, Blasterfeuer und Raumschiff-Dröhnen. Qualitativ erreicht das nicht unbedingt das Niveau heutiger Produktionen, was aber in ähnlichem Maße auch für die reguläre Ebene gilt, weshalb sich das ganz gut einander anpasst. Jedenfalls ist „dort oben“ deutlich mehr los als bei Episode IX – und das ist dann schon ein bisschen traurig für den jüngsten Film des Franchise.

  • Deutsch: Dolby Digital Plus 7.1 (80%)
  • Englisch: Dolby Atmos (80%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: Dolby Atmos (70%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Englisch: Dolby Atmos (70%) 3D-Betrachtung (Qualität)

Bonus (80%)

Das Bonusmaterial umfasst einen Audiokommentar von George Lucas, Carrie Fisher sowie Ben Burtt und Dennis Muren (nur auf Blu-ray), die den Film nach langen Jahren noch mal Revue passieren lassen. Dazu gibt’s noch eine reine Bonusdisk, die in drei Bereiche aufgeteilt ist: „Ein Gespräch mit den Machern“ läuft dort acht Minuten und bringt Set-Dresser und Second Unit Director Roger Christian und Joe Johnston (Art Director bei ILM) auf der Skywalker-Ranch (erstmalig) zusammen. „Hinter den Kulissen: Waffen und Lichtschwerter“ ist ein kürzeres Feature und läuft drei Minuten. Es zeigt einige der verwendeten Waffen des Franchise und fördert auch ein echtes Star-Wars-Unikat zutage. Dazu gibt’s Making-of-Sammlung, die zusätzliche und erweiterte Szenen, sowie diverse Interviews liefert und bspw. auch die „Enstehung der Taurücken-Szene“ für die Special Edition integriert.

Gesamtbewertung Star Wars: Eine neue Hoffnung  (83%)

Star Wars – Eine neue Hoffnung ist ein unbestrittener SciFi-Klassiker. Da gibt’s nichts dran zu deuten. Und das wird vermutlich für die Ewigkeit so bleiben. Es ist erfreulich, dass sich immer noch so viele Menschen – Fans wie Filmtechniker – an ihm erfreuen und an ihm arbeiten. Die neue UHD bietet hierfür dann ein deutlich dezenteres Bild, ausgehend von der überbetont bunten BD von 2011 und ist wesentlich natürlicher und viel besser aufgelöst. Allerdings hat sie etwas unter Rauschfilterung zu leiden, ist dafür aber kontraststärker, dynamischer und noch mal besser aufgelöst als die ebenfalls neue Blu-ray. Wer das neue Color Grading mag und mit dem DNR zurecht kommt, für den ist das sicher die bisher bestmögliche Qualität, den Film zu schauen.

Beim Ton darf man zumindest in den allermeisten Bereichen Entwarnung geben. Die Dolby-Digital-Plus-Spur ist zwar deutlich leiser eingepegelt. Doch nach dem Anheben um ca. 5 dB liegt sie mit der alten dts-HD-Master-Spur auf sehr vergleichbarem Niveau. Manchmal klingt sie sogar etwas weniger krachig und deshalb harmonischer und nur selten fehlt es ein wenig an Dynamik. Insgesamt kann man sie sich aber sehr gut anhören – wenn man über die nach wie vor stark und unangenehm zischelnde deutsche Synchro hinweghören kann.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 30. April 2020 Review am: 11. Mai 2020
Erscheinungsjahr Film: 1977 Laufzeit: 125 Minuten
Filmstudio: Fox/Disney FSK: ab 6 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat:
2.39:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch Dolby Digital Plus 7.1
Englisch Dolby Atmos
High Dynamic Range:
HDR 10 Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D Testgerät Player: Panasonic UB9004

Star Wars: Eine neue Hoffnung Trailer:

 

„Hamilton“ umgeht Kinorelease und landet direkt bei Disney+

Disney wird sein Musical „Hamilton“ nun doch nicht ins Kino bringen. Stattdessen hievt man den Film direkt zum hauseigenen Streaming-Dienst Disney+.

Disney zählt zu den großen Leidtragenden der Corona-Krise, denn das Filmstudio muss nicht nur aufgrund geschlossener Kinos mit ausbleibenden Einnahmen leben, auch die Parks des Unternehmens bleiben geschlossen. Dazu kommt, dass die Kreuzfahrten, welche das Unternehmen anbietet, ebenfalls gestrichen wurden. Disney hat also in vielen Töpfen seine Finger, was normalerweise eine Stärke des Konzerns ist. In Zeiten der Pandemie wird das aber zu einer Schwäche.

Das Musical „Hamilton“ soll nun zumindest an 3. Juli 2020 bei Disney+ starten und insbesondere in den USA Zuschauer locken. Ob der Film zeitgleich auch in Europa bzw. Deutschland beim Streaming-Dienst startet, ist derzeit offen. Der Aufwand für den Dreh zu „Hamilton“ war vergleichsweise überschaubar, da es sich um ein Broadway-Musical handelt, bei dem mehrere Vorstellungen mitgefilmt und mit zusätzlichen Aufnahmen für weitere Kameraperspektiven zusammengeschnitten wurden. 75 Mio. US-Dollar soll Disney für die weltweiten Rechte gezahlt haben.

Eigentlich sollte „Hamilton“ im Oktober 2021 ins Kino kommen, startet aber nun mehr als ein Jahr früher im Heimkino. Kinobetreiber könnten nun wütend über diesen Schachzug sein, der Ärger scheint sich aber in Grenzen zu halten, da es sich ohnehin nicht um einen potenziellen Blockbuster handelte. Analysten sagen, dass Disney zudem so handeln musste, da dringend neue Inhalte für Disney+ gebraucht werden. im Gegensatz zu Amazon Prime Video und Netflix gestalten sich die monatlichen Neuzugänge bei Disney+ nämlich eher überschaubar.

Disney+ muss nun seine Abonnenten halten

Disney+ erreicht somit zwar bereits über 50 Mio. Abonnenten, doch der zaghafte Nachschub an neuen Inhalten könnte dafür sorgen, dass in naher Zukunft wieder einige Nutzer abspringen, weil es für ihren Geschmack zu wenig Neues zu sehen gibt. So verzögern sich auch neue Exklusivinhalte, weil durch COVID-19 die Produktion eingefroren wurde.

Streaming-Anbieter sind auf exklusive Inhalte angewiesen, das gilt auch für Disney+. „Hamilton“ kann da eine gewisse Lücke schließen, denn das Broadway-Musical ist in den Vereinigten Staate sehr bekannt und beliebt. Nun heißt es abwarten, wie es weitergehen wird. Neben „Hamilton“ wandert auch beispielsweise „Artemis Fowl“ direkt zu Disney+

Alle Fast & Furious Filme in 4K/HDR Qualität zu je nur 3.99 Euro (itunes)

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Apple drückt aufs Gas und reduziert alle acht „Fast & Furious“ Filme auf je 3.99 Euro (Kaufpreis). Die actiongeladenen Filme stehen in bester 4K/HDR-Qualität zum Stream bereit. 

Wie schon mehrmals angemerkt, über iTunes lässt sich für kleines Geld eine beachtliche digitale Filmsammlung aufbauen. Einige Nutzer sind bereits gänzlich auf einen Apple TV 4K umgestiegen. Und wir können das zum Teil gut verstehen. Selten bekommt man so viele Titel in bester 4K Qualität, fast immer mit HDR10 und Dolby Vision, für so kleines Geld geliefert. Da kann man als Disc-Fan (4K Blu-ray) schon neidisch werden. In diesen Tagen hat sich Apple die F&F Filmreihe auserkoren. Nachfolgende Titel können für 3.99 Euro für immer in eure digitale Filmsammlung aufgenommen werden:

Besondere Aufmerksamkeit sollte dieser Neuzugang für 5.99 Euro bekommen:

Zusätzlich hat Apple noch folgende Titel für 3.99 Euro im Angebot:

Bei den Neuheiten und Vorbestellern solltet ihr folgendes im Auge behalten:

Mehr 4K/HDR Filme auf iTunes findet ihr in unserer Übersicht!

Neue Philips 4K Fernseher mit Saphi, P5, Dolby Vision uvm. (7505/7555/7805/7855)

Philips (TP Vision) plant wohl einen Ausbau seines 2020 TV-Lineups. Im mittleren Ausstattungs-Segment sollen in kürze die 7805, 7555, 7805 und 7855 Modelle mit Saphi OS, P5 Prozessor, Dolby Vision uvm. angekündigt werden.

Wie immer gut informiert hat Alex von toengel.net die TV-Neuzugänge zutage gefördert. Aus den vorläufigen Daten kann man entnehmen, dass Philips die neuen Modelle wohl eher im umsatzstarken Mittelfeld ansiedeln möchte. So laufen alle vier LCD-TV-Serien mit dem hauseigenen SAPHI OS, einer abgespeckten, angeblich schnelleren Variante des Android TV Betriebssystems. Auf den ersten Blick ähneln sich die 7000er Serien sehr, beim näheren Studium der Spezifikationen entdecken wir jedoch teils große Unterschiede.

7505/7555 ohne Ambilight

Philips 7505 4K Fernseher ohne Ambilight
Philips 7505 kommt etwas abgespeckt in Sondergrößen wie 43, 50, 58 und 70 Zoll daher

Fast schon eine Neuerung ist ein 4K-LCD-Fernseher von Philips ohne Ambilight. Der TV-Hersteller verzichtet bewusst auf das ikonische TV-Feature, wohl auch um den Preispunkt nach unten zu drücken. Die 7505 und 7555 Variante unterscheiden untereinander nur im Design. Der 7505 kommt mit einem Rahmen in „Glossy Black“ und mit matten „Blade“-Standfüßen. Der 7555 setzt das gleiche Design in einer silbernen Farbe um. Wir vermuten, dass das LCD-Display eine Displaybeleuchtung mit Edge-LED nutzt. Bei der Verarbeitung der Signalquellen hat Philips jedoch wieder alle Register gezogen. Der P5 Prozessor verarbeitet 4K/60p Signalquellen mit HLG, HDR10, HDR10+ und Dolby Vision. An der Audio-Front erwartet uns Dolby Audio + DTS-Audio und sogar ein Dolby Atmos Virtualizer. Drei HDMI 2.0 Anschlüsse sollten den meisten Nutzern ausreichen. Streaming von 4K-Inhalten erfolgt bei den meisten in der Regel über die integrierten Apps. Auch hier werden die wichtigsten Dienste, Netflix, Prime Video, Youtube, Raktuen TV usw. unterstützt. Ein Single-Triple-Tuner ist ebenfalls mit an Bord (DVB-T2/C/S2).

Die 7505/7555 4K Fernseher sind in den Größen 43, 50, 58 und 70 Zoll erhältlich. Also eher Nischen-Größen. Preise sind leider noch nicht bekannt.

7805/7855 mit Alexa & Ambilight

Mit Ambilight und Amazon Alexa-ready: Philips 7805
Mit Ambilight und Amazon Alexa-ready: Philips 7805

Die neuen 7805 und 7855 Modelle von Philips kommen schon eher in der uns bekannten Ausstattung daher. Die smarte TV-Plattform SAPHI OS steuert ein 3-seitige Ambilight welches über eine Hue-Schnittstelle mit smarten Lichtmitteln erweitert werden kann. Zudem ist das Modell Amazon Alexa-ready, Singles haben also endlich einen Partner zum Reden. Bei der Signalverarbeitung haben wir keine Unterschiede zu den 7505/7555 Geräten feststellen können, bedeutet 4K/60p mit HLG, HDR10, HDR10+, Dolby Vision, Dolby Audio, DTS Audio über drei HDMI Eingänge oder über integrierte Apps (Netflix, Prime Video, Youtube usw.). Der Triple-Tuner liegt auch hier in einer Single-Variante vor. Untereinander werden sich die 7805 und 7855 Geräte wieder in puncto Design unterscheiden. Bislang ist jedoch nur die Ausstattung des 7805 bekannt. Mit einem „Plastic Gun Metal“ Rahmen und schlanken „Mid Silver Groove“ Standfüßen, macht da Modell schon einmal was her.

Die 7805/7855 Geräte beglücken uns wieder mit gewohnten Größen von 43, 50, 55, 58, 65, 70 und 75 Zoll. Auch zu diesen Geräten müssen wir die Preise nachliefern, sobald diese von TP Vision veröffentlicht werden.

Xbox Series X: Microsoft kommentiert die PS5-Demo und listet aufgebohrte Games

Nach der Vorstellung der Unreal Engine 5, welche parallel als Tech-Demo der Sony PlayStation 5 hergehalten hat, ist nun auch Microsoft rasch mit Kommentaren zur Stelle.

Phil Spencer, der Leiter der Xbox-Sparte strafte die PlayStation 5 aber nur mit Ignoranz. In einem Tweet gratulierte er lediglich Epic zur beeindruckenden Unreal Engine 5. Er freue sich schon darauf, die Innovationen der Engine gemeinsam mit den Entwicklern der Xbox Game Studios für die Xbox Series X umzusetzen.

Eine klare Spitze feuerte hingegen Aaron Greenberg ab, welcher für das Marketing der Xbox-Sparte zuständig ist. Der Microsoft-Manager erklärte, er könne es nun gar nicht mehr abwarten, die Unreal Engine 5 endlich auf der leistungsfähigsten Konsole der Welt zu erblicken. Das damit keinesfalls die PlayStation 5, sondern die Xbox Series X gemeint ist, dürfte jedem klar sein.

Nun denn, das sind aber natürlich die üblichen Sticheleien, die sich Unternehmen wie Microsoft und Sony gegenseitig an den Kopf werfen. Tatsache ist aber ohnehin, dass es eine ganze Weile dauern wird, bis wir Spiele zu Gesicht bekommen, die von der Unreal Engine 5 profitieren. Denn erst ab 2021 wird sie Entwicklern frei zur Verfügung stehen. Epic hat immerhin bereits bestätigt, dass der Battle-Royale-Shooter „Fortnite“ 2021 zur Unreal Engine 5 wechseln werde.

Microsoft listet Games, die für die Xbox Series X optimiert werden

Parallel hat Microsoft im Übrigen eine Liste veröffentlicht, welche die Spiele enthält, welche für die Xbox Series X optimiert wurden – eine ähnliche Liste bietet man ja auch für die Xbox One X an. Allerdings ist die Liste ganz offensichtlich überarbeitungswürdig, denn beispielsweise fehlt „Cyberpunk 2077“, obwohl der Entwickler CD Projekt Red die Unterstützung der Xbox Series X und Smart Delivery bereits bestätigt hat.

Xbox Series X optimiert
Microsoft schlüsselt auf, welche Games für die Xbox Series X optimiert sind

Laut Microsoft werde man die Liste ständig erweitern, um Gamer auf dem neuesten Stand zu halten. Wir sind gespannt, wann Sony nachziehen wird. So dürften Spieler es begrüßen, wenn auch die Japaner ein ähnliches Feature wie Smart Delivery einbinden, um so Doppelkäufe überflüssig zu machen.

ZDF verlängert SD-Ausstrahlung über Astra 19,2° Ost

Das ZDF hat bestätigt, dass die Ausstrahlung in Standardauflösung (SD) via Satellit (Astra 19,2° Ost) verlängert wird. Dies geschieht durch eine verlängerte Partnerschaft mit SES.

SES ist ein Satellitenbetreiber aus Luxemburg, mit dem der öffentlich-rechtliche Anbieter nun seine Kooperation verlängert. Darum wird das Programm des ZDF sowie der Sender ZDFinfo und ZDFneo via Astra 19,2° Ost auch weiterhin zur Verfügung stehen. Da verfährt offenbar jeder Sender anders, denn die ARD stellt im Januar 2021 die Ausstrahlung via Satellit in SD ein.

Warum will das ZDF an SD im Jahr 2020 noch festhalten? Das mag manchem 4K-Enthusiasten schräg vorkommen, wenn man schon 1080p alias Full HD als veraltet betrachten darf – von 480p alias SD ganz zu schweigen. Der Geschäftsführer der Astra Deutschland GmbH,Christoph Mühleib, liefert eine Erklärung: „Das Zweite Deutsche Fernsehen erreicht mit seiner Programmfamilie alle Bevölkerungs- und Altersgruppen. Allerdings nur, wenn auch eine Ausstrahlung in allen Übertragungsstandards stattfindet. Denn es empfangen nach wie vor insgesamt sechs Millionen Zuschauer ihre Programme in Deutschland ausschließlich über SD-Signale.“

Das gilt natürlich insbesondere für die Zuschauer des ZDF, denn der Altersdurchschnitt des öffentlich-rechtlichen Senders liegt weit über dem Durchschnitt. Da also vorwiegend Zuschauer ab 60 Jahren beim ZDF dranbleiben und gerade diese Gruppe auch noch am häufigsten mit älterer Technik unterwegs ist, ergibt das Festhalten an SD durchaus Sinn.

Das ZDF kommentiert den eigenen Schachzug

Entsprechend weist auch der Produktionsdirektor des ZDFs, Dr. Michael Rombach, hin: „Für das ZDF ist die Empfangbarkeit seiner Programme in möglichst vielen Haushalten von strategischer Bedeutung. Die Fortsetzung der Verbreitung über Satellit in SD-Qualität ermöglicht auch weiterhin vielen Zuschauerinnen und Zuschauern die noch nicht auf HD-Empfang umgestellt haben, die Teilhabe an unserem öffentlich-rechtlichen Programmangebot.“

Überraschend ist eben, dass ARD und ZDF da jeweils eigene Süppchen kochen. Oder könnte auch die ARD die SD-Ausstrahlung doch noch verlängern?