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Preiserhöhung für Freenet TV via DVB-T2: Über 20 Prozent teurer seit 1. Mai 2020

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freenet TV plant in diesem Jahr eine „moderate“ Preiserhöhung für sein DVT-T2 HD Angebot in HD-Qualität. Laut Quellen sind Preissteigerungen von rund 20 Prozent geplant. 

Update I: Freenet TV hat die Preise für das Programm via DVB-T2 zum 1. Mai 2020 erhöht. Kunden zahlen monatlich 6.99 Euro im Monat oder 85 Euro im Jahr. Das ist eine Preiserhöhung von über 20 Prozent. Media Broadcast legitimiert die neuen Preise mit gestiegenen Kosten für Programminhalte, Technik, Standorte, Nebenkosten usw.

Originalbeitrag: Zum ersten Mal seit dem Start von freenet TV soll sich der Abo-Preis von derzeit 5.75 Euro auf einen noch unbestimmten Betrag erhöhen. Das geht aus der vorläufigen Bilanz für das Geschäftsjahr 2019 hervor. Ob und in wieweit der Ausstieg aus dem Satellitengeschäft damit zusammenhängt, darüber lässt sich nur spekulieren. Die Kommunikation soll angeblich im Rahmen der Fachmesse Anga Com in Köln erfolgen, sollte diese nicht wie viele internationale Messen wegen des Coronavirus abgesagt werden. Ebenso im Gespräch ist eine Bündelung der Angebote waipu.tv und freenet.TV. Letzteres lässt sich bald nur noch über DVB-T2 HD und via Internet (freenet TV Connect) empfangen.

Preiserhöhung von rund 20 Prozent

Laut Informationen von „inside Digitalsoll der neue Preis für freenet TV 6.99 Euro pro Monat betragen. Das Jahresabonnement soll 85 Euro im Jahr kosten. Das ist etwas komisch, denn so würde man mit dem Monats-Abo günstiger wegkommen (12 x 6.99 € = 83.88 €). Das Monatsabo erfolgt über eine Registrierung und monatliche Lastschrift, während das Jahresabo über eine Guthabenkarte aus dem Fachhandel erfolgt. Betroffene Kunden haben keine Möglichkeit der Preiserhöhung zu „entkommen“, außer sie wechseln zur Übertragungsart Satellit oder Kabel.

Jahreszahlen entwickeln sich zufriedenstellend

Trotz dem Ausscheiden aus dem Satellitengeschäft entwickelten sich die Zahlen von freenet TV insgesamt positiv. Zum Jahresende 2019 waren es wohl um die 350.000 Abo-Kunden. Dazu kommen noch rund 408.000 Abonnenten, die sich für die IPTV-Variante entschieden haben. Somit entschieden sich 156.500 Kunden im vergangenen Jahr für freenet TV, was ein noch besseres Ergebnis ist als 2018 (plus 149.500 Kunden). freenet TV profitierte natürlich von der Abschaltung der analogen DVB-T-Verbreitung.

Google will Android TV wohl zu Google TV umtaufen

Neues von Android TV: Offenbar will Google das Betriebssystem zu Google TV umtaufen. Wann das Rebranding anstehen könnte, ist aber noch offen.

Android TV ist als Betriebssystem nicht nur auf der Nvidia Shield TV (2019) vertreten – hier unser Test – sondern auch auf diversen Smart-TVs von beispielsweise Sony. Außerdem soll Android TV auch als OS für den nächsten Chromecast Utra dienen, zu dem es ja bereits einige Leaks gegeben hat. Vielleicht im Zuge der Veröffentlichung der neuen Hardware könnte dann aber eben ein Strategiewechsel rund um das Betriebssystem für Mediaplayer und Fernseher anstehen.

So heißt es aktuell, dass Google Android TV bald umtaufen werde. Aus Android TV soll dann offiziell Google TV werden. Eine Überraschung wäre das nicht, denn während Google die Android-Marke für eine ganze Zeit lang intensiv expandierte, verfuhr man in den letzten Monaten dann genau gegenteilig. Beispielsweise transformierte man auch Android Wear zu Wear OS um. Aus der mobilen Bezahlfunktion Android Pay wurde außerdem Google Play. Und als weiteres Beispiel ließe sich Android Messages nennen, das schlichtweg zu Messages wurde.

Da ist es nur logisch, dass Google auch Android TV umbenennen und anders vermarkten möchte. Offenbar will man da eher Assoziationen zur Marke Google herstellen als zur Untermarke Android – die man offenbar lieber vorwiegend mit Smartphones und Tablets direkt verbinden möchte. Und was ist mit den Funktionen? An denen soll sich wohl nichts ändern, zunächst geht es in erster Linie um das Branding.

Google schränkt die Benutzung der Android-Marke ein

Wie eingangs erwähnt, so bleibt die Frage offen, wann die Umstellung von Android TV zu Google TV offiziell erfolgen könnte. Aus unserer Sicht läge dies eben nahe, wenn der neue Google Chromecast Ultra auf den Markt kommt. Derzeit enthält sich Google jedoch eines Kommentars. Deswegen hat man ja auch die Umbenennung noch gar nicht offiziell bestätigt.

eARC-Update für Samsung Soundbars ist endlich da!

Samsung veröffentlicht das Firmware-Update 1010.5, welches Soundbars aus 2019 (HW-Q70R, HW-Q80R und HW-Q90R) mit eARC (enhanced Audio Return Channel) ausstattet. 

Was lange währt, wird endlich gut. Samsung hält sein Versprechen, wenn auch mit einer längeren Verzögerung und stattet die Soundbar-Systeme HW-Q70R, HW-Q80R und HW-Q90R endlich mit dem versprochenen eARC-Feature aus. Die Samsung-Community wurde dabei ganz schön auf die Folter gespannt. Von der inoffiziellen Kommunikation des Journalisten Stephen Withers im November 2019, bis zur Veröffentlichung des Firmware-Updates vergingen mal eben sechs Monate. Den Zeitraum wird man sicherlich verkraften können, wenn man das eARC Feature nicht nutzt. Wer jedoch darauf angewiesen ist, um z.B. ein Dolby Atmos Signal über eine Streaming-App des Fernsehers wiederzugeben, der wird sich ganz schön geärgert haben.

Neue Firmware behebt Fehler

Mit der Firmware 1010.5 wird jedoch nicht nur das eARC-Feature freigeschaltet, es scheinen auch einige Fehler mit dem Update behoben worden zu sein. So berichten Nutzer im offiziellen Samsung Support-Forum, dass unter anderem Probleme mit der Lippensynchronisation behoben sind. Moderatoren im US-Forum haben sich auch gemeldet, dass der direkte Download der Firmware über den Service-Bereich aktuell nicht möglich sei. In der deutssprachigen Oberfläche haben wir die Firmware 1010.5 leider auch nicht erspähen können.

Im Normalfall folgt man einfach dem Lautsprecher-Update, wie es hier z.B. beim Troubleshooting des HW-Q90R beschrieben wird. Betroffene Nutzer mit der Firmware 1010.5 haben diese über die OTA Oberfläche der SmartThings App für den Samsung Soundbar installiert.

Samsung 2019er Soundbars unterstützen eARC
Das Bild eines Nutzers aus dem Samsung Support-Forum beweißt es: Samsung 2019er Soundbars unterstützen eARC

Wofür ist eARC eigentlich gut?

Über eARC lassen sich unkomprimierter 3D-Sound (Dolby Atmos) über eine HDMI-Verbindung zurückführen. Wenn auf dem Samsung 2019 QLED z.B. ein Netflix-Film mit einer Dolby Atmos Tonspur wiedergegeben wird, könnte der 3D-Sound über den HDMI Eingang des Fernsehers an eine Soundbar oder AV-Receiver zurückgespielt und verarbeitet werden.

Danke an Leser Lukas für den Hinweis!

Sony hält IMAX für Hunderte neuer Filme die Treue

Sony Pictures hat bestätigt, dass das Studio „Hunderte neuer Titel im IMAX-Format“ veröffentlichen wolle. Steht da ein neuer Aufschwung für IMAX Enhanced an?

Sony Pictures wolle nun innerhalb der nächsten zwei Jahre also Hunderte von Titeln im IMAX-Format veröffentlichen. Da rechnet man selbstverständlich auch frische Kinofilme ein. Gemeint sein dürften dabei aber auch Heimkino-Veröffentlichungen – sei es rein digital über diverse Plattformen, oder aber auf Ultra HD Blu-ray. Bestätigt haben diese Pläne Sony Pictures, IMAX und DTS in einem gemeinsamen Statement. Die Titel sollen in Europa, Nordamerika und Asien vertrieben werden.

Dabei hat Sony Pictures auch „eine Erweiterung der Unterstützung des IMAX-Enhanced-Programms“ bestätigt. Ein Grund zur Freude? Wir sind da nicht so sicher, denn bisher bleibt IMAX Enhanced eine reine Marketing-Angelegenheit. So gibt es bisher keinerlei wirklich nachvollziehbaren Belege, das IMAX-Enhanced-Veröffentlichungen anderen Releases überlegen wären. Auch die technischen Grundlagen halten die Verantwortlichen seit Jahren, offenbar ganz bewusst, mehr als diffus.

Imax Enhanced
IMAX Enhanced: Das Zertifizierungprogramm gibt es schon seit

IMAX Enhanced soll Filme kennzeichnen, die von besonderer technischer Qualität sind. Doch klare Richtlinien sind für Außenstehende kaum erkennbar. Etwa bieten einige der Filme HDR10, andere HDR10+ und was den Klang betrifft, ist immer wieder von einer speziellen Abwandlung des 3D-Surround-Codecs DTS:X die Rede – ohne aber im Detail die klaren Vorzüge zu nennen. Aus unserer Sicht ist IMAX Enhanced daher aktuell eine Luftnummer.

IMAX Enhanced: Wird es in Zukunft greifbare Vorteile geben?

Sony Pictures, IMAX und DTS argumentieren nun, dass nur IMAX Enhanced im Heimkino die aus dem Kino gewohnte Bild- und Tonqualität biete. Filme, die mit IMAX Enhanced zertifiziert wurden, sind beispielsweise „Spider-Man: Far From Home“, „Jumanji: The Next Level“ oder „Bad Boys For Life“. Allerdings gibt es da je nach Vertriebskanal auch wieder Unterschiede, wie z. B. „Spider-Man: Far From Home“ leider bewiesen hat – die IMAX-Enhanced-Version gibt es nämlich nur via Streaming, nicht auf der Ultra HD Blu-ray.

Warten wir also mal ab, was Sony Pictures und Co. da konkret planen. Unsere Begeisterung hält sich da derzeit arg in Grenzen.

Bundesliga-Start ab dem 15. Mai mit Geisterspielen?

Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, soll die unterbrochene Fußball Bundesliga-Saison ab dem 15. Mai fortgeführt werden. Geplant sind vorerst nur Geisterspiele ohne Fans im Stadion. 

Reuters soll von Personen, die in die Verhandlungen mit Bund und Ländern vertraut sind, erfahren haben, dass die Bundesliga ab dem 15. Mai fortgeführt wird. Sogenannte Geisterspiele, also Begegnungen ohne Fans im Stadion, sollen dabei die Ausbreitungsgefahr für den Coronavirus so gering wie möglich halten. Angeblich soll Kanzlerin Merkel in der Ministerpräsidentenrunde am Mittwoch (6. Mai) die Erlaubnis für die Sportevents erteilen. Womöglich beruhigt es etwas die Gemüter, wenn die Deutschen ihren Lieblingssport am Fernseher verfolgen können. An einen Abbruch der laufenden Bundesliga-Saison hätten wir nicht geglaubt.

Ab 15. Mai soll die Bundesliga wieder starten

So wurden z.B. die nationalen Bundesligen in Belgien, den Niederlanden oder Frankreich kurzerhand abgebrochen. Hierzulande hat der Fußball dann doch vielleicht noch einen anderen Stellenwert. Es ist noch nicht ganz klar, was wir ab dem 15. Mai dann zu sehen bekommen. Zum einen müssen wir auf Fangesänge und Stadionatmosphäre verzichten, zum anderen steht noch nicht fest, mit welchem Spieltag fortgefahren wird. Entweder wird mit dem letzten Spieltag vor der Unterbrechung, also dem 26. Spieltag (u.a. Dortmund gegen Schalke) fortgefahren, oder es wird erst einmal der alte Plant verfolgt, also der 34. Spieltag (u.a. Wolfsburg gegen FC Bayern München). Wie auch entschieden wird, bis zum 30. Juni 2020 soll die Bundesliga-Saison 2019/20 abgeschlossen sein.

Kein Fußball im Free TV?

Abonnenten bei Sky und DAZN bekommen also endlich wieder das, wofür sie zahlen. Für Hardcore-Fans, die ihre Mannschaft nicht nur bei Heimspielen, sondern auch Auswärts in der Regel im Stadion begleiten, ist das jedoch nur ein schwacher Trost. Oft haben diese kein Abonnement abgeschlossen, müssen sich also zusätzlich zur Jahreskarte noch Sky oder DAZN abonnieren. Das ist unter anderem auch der Grund, wieso aus der Politik Stimmen laut wurden, dass die verbleibenden Partien im Free-TV übertragen werden sollten. Dies gestaltet sich jedoch lizenztechnisch sicherlich schwer.

Offiziell: Lucasfilm bestätigt neuen Star Wars Kinofilm und Live-Action-Serie für Disney+

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Lucasfilm hat die Arbeiten an einem neuen Star Wars Film bestätigt. Der Feature-Film aus dem Star Wars Universum soll, laut aktueller Planung, wohl im Dezember 2022 in die Kinos kommen.

Am Star Wars Tag, dem 4. Mai (May the 4rth be with you), ist uns fast eine interessante Neuigkeit durch die Lappen gegangen. Lucasfilm (gehört mittlerweile zu Disney) hat die Arbeiten an einem neuen Star Wars Kinofilm bestätigt. Regie führt Taika Waititi (Jojo Rabbit), der sich bei den Academy Awards einen Oscar für das „Beste adaptierte Drehbuch“ gesichert hat. Er wird zusammen mit Krystin Wilson-Cairns (Last Night in Soho) auch das Drehbuch verfassen. Waititi hat wohl die „Prüfung“, die ihm auferlegt wurde, bestanden. Disney hatte den begabten Filmemacher nämlich bereits für die letzte Folge der ersten Staffel von „The Mandalorian“ verpflichtet.

Mit dem Abschluss der „Skywalker Saga“, die mit der Veröffentlichung von „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ ihr Ende nahm, tritt Waititi und Wilson-Cairns ein schwieriges Erbe an. Die letzten Star Wars Kinofilme performten an den Kinokassen von Episode zu Episode (7-9) schlechter. Auch die Spin-Off-Filme, die zwischen den Hauptfilmen die Story wichtiger Schlüsselfiguren vertiefen sollten, wurden von Disney aufgrund mieser Zahlen gestoppt. Die Live-Action-Serie „The Mandalorian“ hat jedoch bewiesen, dass das Franchise nicht tot ist und noch so einiges zu bieten hat. Es muss einfach nur gut umgesetzt werden.

Werfen wir einen Blick auf die überarbeitete Kinoplanung von Disney, dann soll der nächste Star Wars Film erst wieder im Dezember 2022 in die Kinos kommen. Mit der Berücksichtigung der aktuellen Situation könnte es sich dabei um das Projekt von Waititi handeln.

Neuer Star Wars Serie für Disney+

Parallel zu dieser Ankündigung gibt es noch erfreuliche News von der Disney+-Front. Eine weitere Star Wars-Serie soll für den noch jungen Streamingdienst produziert werden. Entwickelt wird die Serie von Leslye Headland (Bachelorette), der zudem die Produktion leitet und als Showrunner fungiert.

LGs 2020 4K OLED & UHD Fernseher unterstützen kein volles HDMI 2.1

Es scheint so, als würden die 4K OLED & UHD Fernseher aus LGs 2020er-Lineup nicht die vollen HDMI 2.1 Spezifikation unterstützen. Angeblich liefern die Chips „nur“ eine maximale Datenrate von 40 Gbit/s. 

Die Verwirrung um den HDMI 2.1 Standard nimmt kein Ende. So soll Sony bereits HDMI 2.1 fähige Chipsätze in seinen TV-Geräten aus 2018 und 2019 verbaut haben, schaltet diese Funktionen aber nicht frei. Auch Samsungs 2020 QLED Fernseher unterstützen 4K/HDR/120fps Bildsignale bei 4:4:4 Chroma, werden jedoch nicht offiziell mit HDMI 2.1 beworben. Als Kunde hat man es aktuell nicht ganz so leicht, wenn man auf der Suche nach einem zukunftssicheren TV-Gerät ist. Jetzt scheint sogar Schnittstellen-Pionier LG Electronics bei TV-Geräten „gemogelt“ zu haben.

LG TV aus 2019 unterstützen volles HDMI 2.1

Seit dem 2019er Lineup bewirbt LG seine OLED und Premium UHD (NanoCell) Fernseher mit der HDMI 2.1 Schnittstelle. Die Vorjahres-Geräte sollen die Schnittstelle auch voll ausnutzen können. Jetzt hat LG jedoch gegenüber dem Forbes-Magazin eingeräumt, dass die meisten der neuen 2020er TV-Geräte (4K & UHD) nicht in der Lage sind die volle Bandbreite der HDMI 2.1 Anschlüsse mit 48 Gbit/s zu nutzen. Die 48 Gbit/s werden benötigt um unkomprimierte 4K Bildsignale mit 120fps, 12-Bit Farbtiefe und 4:4:4 Chroma verarbeiten zu können.

LGs C9 OLED bekam die Auszeichnung "Bester TV 2019"
Wer sich für einen OLED TV aus 2019, z.B. dem C9, entschieden hat, kann sich entspannt zurücklehnen

OLED & Nanocell aus 2020 wurden „abgespeckt“

Alle HDMI 2.1 Eingänge des WX, GX und CX Modelle unterstützten „nur“ 10-Bit Farbtiefe, 4:4:4 Chroma bei 4K/120fps. Das entspricht eher einer Datenrate von rund 40 Gbit/s. Lediglich die 8K-Modelle ZX (OLED) NANO99, NANO97 und NANO95 sind jeweils mit zwei HDMI 2.1 Anschlüssen ausgestattet, die die vollen 48 Gbit/s verarbeiten können. Die TV-Geräte die mit einem Alpha 7 (Gen2) Bildprozessor ausgestattet sind, also BX (OLED), NANO91, NANO90 und NANO86 sind mit jeweils zwei „gestutzten“ 40 Gbit/s HDMI 2.1 Anschlüssen und zwei HDMI 2.0b Anschlüssen (4K/60fps mit 10bit und 4:4:4) ausgestattet.

HDMI 2.1 Übersicht – LG Fernseher:

Modell HDMI 2.1
(48 Gbit/s)
HDMI 2.1
(40Gbit/s)
HDMI 2.0b
(18 Gbit/s)
2020 ZX 8K OLED 2x 2x
2020 Nano99 8K LCD 2x 2x
2020 Nano97 8K LCD 2x 2x
2020 Nano95 8K LCD 2x 2x
2020 WX 4K OLED 4x
2020 CX 4K OLED 4x
2020 GX 4K OLED 4x
2020 BX 4K OLED 2x 2x
2020 NANO91 4K LCD 2x 2x
2020 NANO90 4K LCD 2x 2x
2020 NANO86 4K LCD 2x 2x
2019 Z9 8K OLED 4x
2019 SM99 8K LCD 4x
2019 W9 4K OLED 4x
2019 C9 4K OLED 4x
2019 E9 4K OLED 4x
2019 B9 4K OLED 4x

Aus Kundensicht ist es absolut unverständlich, wieso LG das HDMI 2.1 Feature im 2020er Lineup „verwässert“. Angeblich hat sich LG Electronics für die niedrigeren HDMI-Spezifikationen entschieden, weil es am Markt keine Inhalte gibt, die jeweils von den 48 Gbit/s Gebrauch machen könnten. In diesem Punkt stimmen wir LG sogar zu. LG hat sich auch in einem offiziellen Statement im Forbes-Magazin an seine Kunden gewandt:

„Basierend auf der Marktsituation hat sich LG dazu entschieden, die Hardwareressourcen von 2020-Chipsätzen neu zuzuweisen, für eine Optimierung der AI-Funktionen einschließlich der CPU und GPU, wodurch die volle Bandbreite nur über zwei HDMI-Anschlüsse der 2020 8K-TV-Serien (ZX-Serie, NANO99, NANO97, NANO95) im vollen Umfang abgerufen werden kann. Die restlichen Anschlüsse von 8K-Fernsehgeräten und alle HDMI 2.1-Anschlüsse von 4K-Fernsehgeräten haben eine geringere Bandbreite als 48 Gbit / s, unterstützen jedoch bis zu 4K/120fps, 4:4:4 Chroma mit 10-Bit Farbtiefe. Wir entschuldigen uns, dass wir diese Informationen ihnen nicht früher mitgeteilt haben.“

Sinnvolle Umschichtung der Ressourcen

Der LG CX OLED in 48 Zoll (OLED48CX)
Selbst wenn die CX Serie nur 40 Gbit/s via HDMI 2.1 unterstützt. Den 48 Zöller (hier im Bild) würden wir uns ohne mit der Wimper zu zucken, in unser Büro stellen!

Im Endeffekt dürfte es den Kunden weitaus mehr bringen, wenn die Ressourcen der CPU und GPU für Funktionalitäten, wie z.B. der Verbesserung der Bild- und Audioqualität mittels AI (Künstlicher Intellitenz) genutzt werden. Wir können uns zu diesem Zeitpunkt nicht vorstellen, dass es irgendwann Signalquellen für private Haushalte bereitgestellt werden, die unkomprimiertes 4K/120fps Material mit 12-bit und voller 4:4:4 Farbunterabtastung unterstützen. Eine aktive Kommunikation seitens LG Electronics an seine Kunden wäre wünschenswert gewesen, das Unternehmen hat sich aber sicherlich bewusst dazu entschieden, die Änderungen vorzunehmen ohne Presse und potenzielle Käufer darüber einzuweihen.

2019er Modelle sind immer noch eine gute Wahl

Am Ende bleibt es dabei. Die OLED und NanoCell TVs mit 4K und 8K Auflösung bleiben aus unserer Sicht, vor allem wegen der HDMI 2.1 Schnittstelle und der guten Bildperformance immer noch eine Top-Wahl. Wem der Umstand des „abgespeckten“ HDMI 2.1-Anschlusses Magenstechen bereitet, kann sich auch getrost einen Vorjahresmodell (Z9, B9, C9, E9, W9 usw.) ins Haus holen. Die Unterschiede zum 2020er Lineup sind in unseren Augen nur marginal.

20% Rabatt auf alle Filme & Serien inkl. 4K Blu-rays auf Mediamarkt.de!

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Mediamarkt spendiert euch 20% Rabatt auf das gesamte Film- und Serien-Sortiment inkl. 4K Blu-rays, Steelbooks, Gesamtboxen uvm. Ebenso gibt es 20 Prozent auf das Musik-Sortiment! 

Update II: Bei Mediamarkt.de scheint die Aktion noch immer nur für ein ausgewähltes Sortiment zu funktionieren. Parallel hat Amazon eine ähnliche Aktion gestartet mit 20% auf das komplette lieferbare Film-Sortiment, das von Amazon versendet wird (keine Gebrauchtware).

Update I: Auf der Plattform von Mediamarkt.de wird die Aktion mit „20% auf das gesamte Film-Sortiment“ beworben. Ausnahmen sind über die Bannerwerbund nicht ersichtlich. Wir haben die Verantwortlichen kontaktiert und warten auf Rückmeldung. Einige Titel lassen sich nämlich nicht mit Rabatt in den Warenkorb legen.

Originalbeitrag: Seit langem gibt es mal wieder eine interessante Medien-Aktion! Mediamarkt.de geht dabei in die Vollen und liefert sein komplettes Film- und Serienangebot mit 20 Prozent Rabatt aus. Kunden profitieren hier natürlich vor allem bei den hochpreisigen Titeln. Uns fällt da ganz spontan die „Star Wars – Die Skywalker Saga“ Gesamtbox die normalerweise 191.99 Euro kostet, in der Aktion für schlappe 153,59 Euro zu haben ist. Oder wie wäre es für die Christopher Nolan Collection (7 Filme) für nur 83,19 Euro? Ähnliches z.B. bei der James Bond Collection auf Blu-ray, die es für 94,39 statt 117,99 Euro gibt. Aber auch bei den hochpreisigen 4K Blu-rays, ebenso die Steelbooks, könnt ihr euch einige Euro sparen!

Mediamarkt weitet die Aktion gleich soweit aus, dass auch Musiktitel auf CD oder Vinyl mit 20% Rabatt angeboten werden. Vor allem Schallplatten-Liebhaber, können hier ganz schön viel sparen. Wer zudem „Kleine“ zu unterhalten hat, findet im Angebot auch Hunderte von Hörbüchern, mit denen sich die Kids beschäftigen können.

Hier geht es zur Aktion:

Jetzt können natürlich Wetten angenommen werden, wie lange es dauert bis Amazon eine ähnliche Aktion startet. Meist versucht der Online-Shop sich ja an der Preisgestaltung der Mitbewerber zu orientieren. Aktuell scheint es jedoch so, als wäre das Medien-Angebot bei Amazon extrem ausgedünnt. Sollte Amazon ebenfalls eine 20 Prozent-Aktion fahren, werden wir natürlich darüber berichten.

Panasonic HZW1004: Das sind die Preise der 4K-OLEDs mit Filmmaker Mode und Dolby Vision IQ

Die neuen OLED-Modelle von Panasonic sind ab sofort in Deutschland zu haben. Die neuen HZW1004 unterstützen sowohl HDR10+ als auch Dolby Vision IQ und den neuen Filmmaker Mode.

Natürlich sind die OLED-TVs auch für HLG und das reguläre HDR10 gerüstet. Panasonic deckt da also weiterhin einfach alle Standards ab, damit Kunden alle Optionen offen stehen. Spannend: Wie bei den großen Brüdern, den HZW2004, so gibt man auch für die HZW1004 eine Feinabstimmung mit dem Hollywood-Coloristen Stefan Sonnenfeld an. Als Chip dient der HCX Pro Intelligent. Vorgestellt wurde diese OLED-Reihe ja bereits im Februar 2020.

Was den Ton betrifft, so will Panasonic mit Reference Surround Sound Plus und Unterstützung für Dolby Atmos überzeugen. Außerdem lässt sich an die 4K-TVs ein externer Subwoofer anschließen. Es stehen vier Eingänge mit HDMI 2.1 und eARC stramm. Sie unterstützen zudem ALLM, was Gamern zusagen dürfte. Schade ist, dass die Japaner aber offenbar weiterhin auf 120 Hz und VRR verzichten.

Panasonic-TV-HZW1004
Die Panasonic HZW1004 bieten einen drehbaren Standfuß

Dafür warten die Panasonic HZW1004 mit einem drehbaren Standfuß auf. Wenn wir nochmal auf das Bild blicken, dann hat Panasonic das Intervall zwischen den Kalibrierungsschritten in den dunkelsten Bereichen reduziert und unterstützt nun die Kalibrierungspunkte 0,5% und 1,3%. Das soll einen nahtlosen Übergang von reinem Schwarz zu nahem Schwarz ermöglichen und so selbst in sehr dunklen Bereichen mehr Details zeigen.

Tone-Mapping ist abschaltbar

Panasonic macht zudem das Tone-Mapping komplett abschaltbar, was Kreativen in die Hädne spielt. Mit der Unterstützung der AutoCal-Funktionalität sollte auch daheim zudem mit dem richtigen Know-How eine schnelle Kalibrierung möglich sein. Ebenfalls werden die Kalibrierungseinstellungen der Imaging Science Foundation (isf) wie auch die Kalibrierung von Dolby Vision-Inhalten unterstützt. Die neue OLED-Serie ist mit einem Quattro Tuner mit Twin-Konzept versehen. Damit sind die Fernsehgeräte für den Empfang über Satellit, Kabel und Antenne gerüstet. Daneben steht mit dem integrierten TV>IP Server & Client ein weiterer Empfangsweg zur Verfügung. Zwei CI Plus Slots erlauben die Entschlüsselung von Pay TV Programmen.

Ab sofort in Deutschland: Die Panasonic HZW1004
Ab sofort in Deutschland: Die Panasonic HZW1004

Als Oberfläche dient immer noch My Home Screen 5.0. Integriert sind auch die wichtigsten Streaming-Dienste für etwa Netflix, Amazon Prime Video und YouTube sowie die digitalen Assistenten Amazon Alexa und der Google Assistant. In Deutschland gibt es den Panasonic TX-65HZW1004 (65 Zoll) und TX-55HZW1004 (55 Zoll) ab sofort für 2.699 Euro (UVP) bzw. 1.999,- Euro (UVP) im Handel.

Klassiker „Top Gun“ erscheint am 2. Juli 2020 auf 4K Blu-ray

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HIGHWAY TO THE DANGERZONE: Paramount bestätigt das 4K Remaster des Filmklassikers „Top Gun“ für den deutschen Markt. „Top Gun“ auf 4K Blu-ray wird hierzulande am 2. Juli 2020 erscheinen. 

Update I: Wie es aussieht, erscheint „Top Gun“ mit englischem Dolby Atmos Soundmix. Die deutsche Tonspur soll lediglich in Dolby Digital 5.1 vorliegen. So kommen zumindest Fans des Originaltons auf ihre Kosten.

Originalbeitrag: Paramount hat uns lange auf die Folter gespannt. In den letzten Wochen wurde bereits bekannt gegeben, dass „Tage des Donners“ und „Krieg der Welten“ mit Tom Cruise in der Hauptrolle, in einer restaurierten Fassung auf 4K Blu-ray landen. Mit der Ankündigung des Klassikers „Top Gun“, mit dem Cruise sein Durchbruch in Hollywood gelang, hat sich das Filmstudio etwas mehr Zeit gelassen. Jetzt ist es aber offiziell: Am 2. Juli 2020 dürfen wir die Turbinen starten und Richtung „Dangerzone“ aufbrechen. Die schicke 4K Blu-ray Variante erscheint hierzulande im 2-Disc-Set inkl. Bonus-Content.

Top Gun mit DTS:X oder Dolby Atmos?

Die Bildqualität des 4K Remasters soll neueren Produktionen in nichts nachstehen. Analoges Material wurde einem 4K Scan unterzogen, Bildfehler bereinigt und Anpassungen an Farbe und Kontrast vorgenommen. Das digitalisierte Filmmaterial wurde zudem mit einem erweiterten Dynamikumfang in HDR10 und Dolby Vision HDR versorgt. Dies konnten wir dem US-Release entnehmen. Das Bildverhältnis liegt wie bei Actionfilmen üblich bei 2.39:1. Einzig die Audio-Ausstattung der „Top Gun“ 4K Blu-ray ist noch mit einem Fragezeichen versehen. Weder für die deutsche Veröffentlichung, noch für den US-Release wurde bislang die Qualität der Audiospur kommuniziert. Wir spekulieren jedoch auf einen DTS:X oder Dolby Atmos Soundmix in deutscher und englischer Sprache. Der Film ist eignet sich einfach hervorragend für 3D Sound.

Das Cover zur "Top Gun" 4K Blu-ray
Das Cover zur „Top Gun“ 4K Blu-ray

Das Bonusmaterial wird sich an der Ausstattung der regulären HD Blu-ray Variante orientieren. Hier wurden bereits folgende Zusatzinhalte bestätigt:

  • Kommentar von Jerry Bruckheimer, Tony Scott, Jack Epps jr. & Naval Experts
  • Danger-Zone: Das Making of von „Top Gun“ (6-teilige Dokumentation)
  • Multi-Angle-Storyboards mit optionalem Kommentar von Regisseur Tony Scott
  • Die Besten der Besten: das echte Top Gun
  • Vintage Gallery: 4 Musikvideos · Kenny Loggins „Danger Zone“ · Berlin „Take My Breath Away“ · Loverboy „Heaven In Your Eyes“ · Harold Faltermeyer und Steve Stevens „Top Gun Anthem
  • TV-Spots
  • Hinter-den-Kulissen-Featurette
  • Überlebenstraining-Featurette
  • Interviews mit Tom Cruise

Diese und weitere Veröffentlichungen auf 4K Blu-ray findest du in unserer Komplettliste!