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Zattoo: TV-Streaming Anbieter ab sofort auch mit TNT-Sendern

Derzeit passiert einiges im Markt für TV-Streaming. So macht Magine TV sein Angebot für TV-Streaming dicht und stattdessen übernimmt Zattoo dessen Bereich für Privatkunden. Letztere erweitern nun ihr Angebot für Pay-TV-Sender.

Magine TV segnet das Zeitliche, so dass in Deutschland die Hoheiten im Markt für TV-Streaming zumindest teilweise neu verteilt werden. Das sieht man auch daran, dass die Konkurrenz von waipu.tv aktuell sehr aggressiv auf Kundenfang geht. Da möchte man bei Zattoo natürlich gegensteuern, denn es gilt möglichst große Teile der bisherigen Magine-TV-Kundenbasis zu halten.

Neue Kunden gewinnt man manchmal auch mit neuen Sendern bzw. erfreut man mit zusätzlichen Inhalten auch treue Abonnenten. So nimmt Zattoo ab sofort auch drei TNT-Sender in sein Programm auf. Konkret sind das TNT Comedy, TNT Film und TNT Serie. Was die drei Sender jeweils an Inhalten im Angebot haben, kann man unschwer an den Namen ablesen. Sie halten im kostenpflichtigen Plus-Paket von Zattoo Einzug. Jenes beinhaltet damit nun 21 Sender.

Zattoo
Zattoo bietet bald auch UHD-Inhalte an

Das Plus-Paket ist bei Zattoo zusätzlich zubuchbar zu einem Premium- oder Ultimate-Abonnement. Jene Abonnements kosten für sich genommen jeweils 9,99 bzw. 19,99 Euro im Monat. Das Plus-Paket schlägt dann auf die jeweiligen Preise nochmals 9,90 Euro obendrauf. Dafür stoßen dann eben 21 weitere Kanäle hinzu – neben den Neuzugängen TNT Comedy, TNT Film und TNT Serie sind das etwa auch ProSieben Fun HD, sport1+ HD oder Kabel eins Classics. Eine vollständige Übersicht gibt es hier.

Zattoo bietet auch eine kostenlose Abo-Stufe

Zattoo bietet auch mit Free eine kostenlose Variante an. In jenem Fall sind allerdings keine Aufnahmen möglich und die Senderauswahl im Vergleich mit den kostenpflichtigen Alternativen sehr eingeschränkt. Die Stufe Premium kann für 30 Tage kostenlos getestet werden. Der Chief Officer für Content und Consumer bei Zattoo, Jörg Meyer, erklärt insgesamt: „Die Nachfrage nach hochwertigen TV-Inhalten steigt und Zuschauer sind zunehmend bereit, für ihren Interessen entsprechende Inhalte zu bezahlen. Hier zeigt sich, wie Video-on-Demand-Dienste wie Netflix und Musik Streaming-Dienste wie Spotify die Zahlungsbereitschaft für digitale Inhalte beeinflusst haben.

Meyer ergänzt: „Die drei TNT-Sender werten unser Zattoo Plus-Paket weiter auf, so dass sich Zattoo auch im Bereich Pay TV zu einer Alternative zu klassischen TV Verbreitungswegen entwickelt.“ Zattoo will zudem auch in Ultra HD TV-Streams kredenzen, was langfristig sicherlich das Interesse erhöhen könnte.

Xbox: Nächste Generation mit Raytracing und 16 GB GDDR6-RAM?

Microsoft plant einen Nachfolger für die Xbox One S bzw. Xbox One X. Das ist kein Geheimnis. Doch nun gibt es neue Gerüchte zu der kommenden Next-Generation-Konsole mit dem Codenamen Anaconda. Demnach soll das Gerät wohl Raytracing unterstützen und 16 GByte GDDR6-RAM bieten.

Angeblich visiert Microsoft einen Preis von 499 US-Dollar an, das dürfte bei uns 1:1 499 Euro entsprechen. CPU und GPU sollen erneut von AMD stammen. Dabei könnte die GPU auf der Navi-Architektur basieren und satte 12 TFLOPS Leistung bieten, während es sich bei der CPU um die Zen-2-Serie handeln soll. Zudem soll ein schnelles NVMe-SSD mit 1 TByte Speicherplatz verbaut sein. Als Alternative plane Microsoft aber auch eine Konsole mit Fokus auf Streaming, die den Codenamen Lockhart trägt. Darüber hatten wir bereits berichtet.

Während Anaconda mehr CPU- und GPU-Leistung sowie RAM mitbringen wird, soll Lockhart nur rund ein Drittel der Grafikleistung der Xbox One X bieten und sich auf 12 GByte RAM beschränken. Hier läge der Fokus beim Streaming von spielen, wie Microsoft es mit Project xCloud derzeit anvisiert. Dafür soll der Verkaufspreis dieses Modells auch direkt zur Einführung nur 249 US-Dollar betragen.

Die höherwertige Xbox soll hingegen vor allem mit DirectX Raytracing alias DXR punkten. Hier könnte dann auch 4K-Grafik wieder ein wichtiger Aspekt der Vermarktung sein. Während Kollegen auf mehr 60-fps-Titel spekulieren, ist aber eher zu vermuten, dass die zusätzlichen Ressourcen je nach Entwickler eben in Effekte wie Raytracing wandern dürften. Als Erscheinungszeitraum visiere Microsoft den Gerüchten zufolge die Feiertage 2020 an.

Microsoft behält Abwärtskompatibilität als Fokus bei

Die neuen Xbox-Generationen sollen laut den Gerüchten erneut abwärtskompatibel sein, so dass ältere Titel der Xbox One, Xbox 360 und sogar der ersten Xbox spielbar bleiben. Dabei wäre die nächste Konsolengeneration vor allem ein Sprung in Sachen CPU-Leistung, denn da sind selbst die aktuellen Xbox One X und PlayStation 4 Pro aufgrund der betagten Jaguar-Architektur sehr schwach auf der Brust. Aber auch die Integration von GDDR6-RAM und SSD dürfte eine erhebliche Beschleunigung zur Folge haben. Auch die erhöhte GPU-Leistung ist da natürlich sicherlich nicht nur bei Entwicklern willkommen.

Man muss aber mal abwägen, denn die Gerüchte sprechen etwa auch von einem Punkt namens Microsoft AI, also KI-Unterstützung, was andere Quellen als Humbug abgetan haben. Zumal sich der Hersteller aus Redmond selbst natürlich eines Kommentares enthält. Entwickler werden sicher auf der Games Developer Conference 2019 (GDC) weitere Informationen erhalten. Viele Studios dürften bereits für die Next-Generation-Konsolen entwickeln.

Panasonic Lumix S1R & S1: Neue Vollformat-Kameras mit 4K / 60 fps Video

Panasonic hat zwei neue Vollformat-Kameras am Start, die sich nicht nur für Fotografen, sondern auch für Videomacher eignen dürften. Denn neben einer Dual-Bildstabilisation, welche Stabilisatoren in sowohl dem Objektiv als auch dem Body miteinander verbindet, bieten die Kameras etwa 4K-Video mit bis zu 60 fps.

Vorgestellt wurden die beiden neuen Lumix S1R & S1 bereits 2018 auf der Photokina. Nun nennt Panasonic aber weitere technische Details sowie den Veröffentlichungszeitraum und die Preise. Beide Modelle sollen „Vollformat ohne Kompromisse“ bieten und verzichten auf einen Spiegel. Das höherwertige Modell ist dabei die Panasonic Lumix S1R, welche als reiner Body bereits stolze 3.699 Euro kostet und ab März 2019 erhältlich sein wird. Die Lumix S1 wiederum wird ab März 2019 für 2.499 Euro zu haben sein.

Beiden Kameras sind viele Aspekte gemeinsam, es gibt aber auch wesentliche Unterschiede. So bietet die Lumix S1R einen Sensor mit 47 Megapixeln und kann Videos in 4K mit 60 fps anfertigen. Letzteres beherrscht auch die Lumix S1, kann aber nur mit 24 Megapixeln aufwarten. Spannend ist, dass die S1 auch die vollständige Sensorauslesung für 4K-Videos unterstützt und die Cams damit auf Pixel Binning verzichtet. Das funktioniert das aber nur bei 30p.

Panasonic Lumix S1R: Das ist der Body
Panasonic Lumix S1R: Das ist der Body

Zur Bildkontrolle steht ein OLED-Sucher mit 5,76 Mio. Pixeln und einer Bildwiederholrate von 120 fps zur Verfügung. Alternativ lässt sich natürlich auch der um drei Achsen schwenkbare LC-Monitor verwenden. Panasonic hebt zudem hervor, dass beide Modelle als erste Vollformat-Systemkameras das Dual-Bildstabilisierungssystem mit Verwacklungskorrektur in Kamera und Objektiv bieten. Funktioniert bei Panasonic generell super, wie wir aus eigener Erfahrung mit anderen Modellen bestätigen können.

Panasonic Lumix S1 uns S1R visieren semi-professionelle Fotografen an

Nachträglich soll die Lumix S1 Videos im Übrigen nicht nur wie der große Bruder in 4K mit 60p aufzeichnen, sondern zusätzliche Features erhalten: Die Aufzeichnung mit 4:2:2 bzw. 10-Bit sowie V-Log wird dann freigeschaltet. Weitere Funktionen sind das verbesserte DFD-Hybrid-Autofokussystem mit einer Fokussierzeit von nur ca. 0,08s sowie zusätzlicher KI-Unterstützung, um etwa Menschen, Hunde, Katzen, Vögel oder gezielt Gesichter und Augen zu erkennen.

Panasonic Lumix S1R: Duale-Bildstabilisierung soll Fotos und Videos aufwerten

Die neuen Lumix S sind gegen Staub und Spritzwasser resistent und können dank zweier Slots für Speicherkarten Varianten in den Formaten SD btw. XQD aufnehmen. Für unterwegs gibt es eine Auflademöglichkeit via USB. Objektve schließt man über das Leica L Bajonett. Die S1 erreicht im übrigen Standard-ISO-Einstellngen bis zu 51.200, während die S1R auf 25.600 kommt. Letztere verzichtet auch auf einen Tiefpassfilter, um noch mehr Details aufzunehmen.

Beide Kameras können über ihren Hochauflösungs-Modus bos zu acht Bilder kombinieren, um ein noch besseres Gesamtergebnis zu erzielen. Dadurch kann die Panasonic Lumix S1 Fotos mit bis zu 96 Megapixeln schießen (12.000 x 8.000 Pixel), während die S1R sogar auf 187 Millionen Pixel bzw. eine Auflösung von 16.736 x 11.168 Bildpunkten kommt – als RAW speicherbar.

Panasonic Lumix S1 soll Videomacher locken

Speziell die Lumix S1 soll dann auch Videomacher locken, da sie 4K-Videos mit bis zu 60 fps aufnimmt und bei 30p sogar die volle Pixelauslesung liefert. Die Kamera bietet zudem eine Vielzahl von Gammakurven, darunter Industriestandards wie Cinelike D/V und Like709. Das neue Hybrid Log Gamma-Profil (HLG) ermöglicht die Aufnahme in einem noch größeren Dynamikbereich. Klar, dass die Kamera auch eine 3,5-mm-Mikrofonbuchse und einen 3,5-mm-Kopfhöreranschluss bietet.

Panasonic Lumix S1R: High-End-Vollformat- Kamera ab März 2019 verfügbar

Während Panasonic mit der Lumix S1R in erster Linie Fotografen anvisiert, bietet auch jene 4K-Video mit 60 fps, Anschlüsse für Kopfhörer und Mikrofone und wie die S1 natürlich auch einen HDMI-Port. Die Verschlusseinheiten beider Kameras sind auf 400.000 Betätigungen ausgerichtet. Kompatibel sind beide Kameras auch mit der Lumix-Tether-Software, welche die Fernsteuerung über USB von einem PC aus ermöglicht. Alternativ gibt es natürlich mit Lumix Sync auch eine App für Apple iOS und Android.

Außerdem unterstützen sowohl die Panasonic Lumix S1 als auch die Lumix S1R Bluetooth 4.2 sowie Wi-Fi 802.11 ac. Wer an einem der beiden Modelle Interesse hat, findet sie ab März 2019 im Handel. Parallel veröffentlicht Panasonic auch zahlreiches Zubehör.

Hisense bringt O8B OLED & U8B ULED mit Dolby Vision nach Deutschland

Hisense präsentiert auf seiner Frühjahrstagung am 10. und 11. Februar in Hannover ihre neusten TV-Modelle mit Full-HD und 4K Auflösung. Highlights sind die O8B OLED und U8B ULED TVs mit Dolby Vision HDR. 

Zusammen mit den Haushaltsgeräte-Hersteller Gorenje, mit dem Hisense eine strategische Partnerschaft eingegangen ist, werden die neusten technischen Entwicklungen für das Jahr 2019 vorgestellt. Da uns Wäschetrockner, Waschmaschinen und Küchengeräte weniger interessieren, gehen wir einmal direkt zu den TV-Modellen von Hisense über. Für die TV-Range 2019 sollen insgesamt acht Modellreihen von Full-HD bis 4K Ultra HD vorgestellt werden. Vom Einsteiger-Modell bis zum High-End OLED mit Dolby Vision scheint alles dabei zu sein! In der Pressemitteilung gibt uns Hisense leider nur einen Vorgeschmack und ein paar große Ausstattungsmerkmale.

OLED (O8B) und ULED (U8B) mit Dolby Vision

Die größte Neuerung gegenüber der Vorjahres-Modell ist die Unterstützung von Dolby Vision HDR! Erst vor kurzem ist Hisense der HDR10+ Allianz beigetreten. Anscheinend möchte der chinesische Herstelle jedoch nicht an Umsatz vorbeigehen, nur weil die TV-Modelle nicht Inhalte im etablierten Dolby Vision Format darstellen können. Die ersten 4K Fernseher die das dynamische HDR-Format verarbeiten können heißen O8B (OLED) und U8B (ULED). Der OLED TV wird mit großer Wahrscheinlichkeit in 55 und 65 Zoll erhältlich sein und die typischen Vorteile eines OLED bieten. Die ULED U8B-Serie setzt dagegen auf ein LCD-LED-Panel mit Quantum Dot Materialien. Zu den Verfügbaren Größen der U8B-Serie ist bislang nichts bekannt.

Hisense O8B OLED-TV mit VIDAA 3.0 und Dolby Vision HDR
Hisense O8B OLED-TV mit VIDAA 3.0 und Dolby Vision HDR

VIDAA U 3.0 mit integrierter Sprachsteuerung

Hisense lässt nicht von seiner hauseigenen VIDAA Menüoberfläche ab, die mittlerweile in der Version 3.0 bereitsteht. Wir konnten das Betriebssystem bereits auf der IFA 2018 und CES 2019 unter die Lupe nehmen. Alles wirkt aufgeräumt, die Bedienung ist intuitiv und schnell und die wichtigsten Apps und Streaming-Anbieter werden unterstützt. Lieblingsanwendungen können individuell angeordnet und direkt nach dem Einschalten des Fernsehers ausgewählt werden. Neben der klassischen Tastensteuerung der Fernbedienung lässt sich auch die integrierte Sprachsteuerung nutzen. In einem „Hub“ werden die neusten Apps, Inhalte und Benachrichtigungen zusammengefasst. So bleibt der Nutzer immer auf den laufenden.

Neben den Top-Modellen der O8B (OLED) und U8B (ULED) Serien werden auf dem Event auch nachfolgende Modellreihen vorgstellt: U7B (ULED), B7500, B7300, B7100 (jeweils UHD) und B5600 (Full HD). Wir hoffen bereits in den nächsten Wochen alle Informationen inkl. Preis & Verfügbarkeit der neuen Modelle liefern zu können.

Sky Cinema Comic-Helden HD kehrt zurück und „Deadpool 2“ kommt in UHD

Sky will seinen Pay-TV-Kunden im März 2019 ein besonderes Schmankerl kredenzen. So bietet man nicht nur den Blockbuster „Deadpool 2“ via Sky Q in Ultra HD an, sondern startet auch einen zeitlich beschränkten Pop-Up-Channel namens „Sky Cinema Comic-Helden HD“.

Der Pop-Up-Sender soll vom 8. bis inklusive 17. März 2019 zur Verfügung stehen. Die exklusive TV-Premiere des Superhelden-Klamauks für Erwachsene, „Deadpool 2“, findet auf „Sky Cinema Comic-Helden HD“ wiederum am 15. März 2019 statt. 27 weitere Comicverfilmungen nimmt man für das temporäre Angebot aber zusätzlich ins Programm. So sind beispielsweise auch „Avengers: Infinity War“, Christopher Nolans „The Dark Knight“-Trilogie, „Justice League“, „Spider-Man: Homecoming“, „Wonder Woman“ und „Black Panther“ mit von der Partie.

Zudem zeigt man auf dem Sender auch die „Blade“-Trilogie – mittlerweile dann auch erstmals ungeschnitten. Denn der erste Teil war ursprünglich indiziert, ist aber nun wieder runter vom Index und schlichtweg ab 18 Jahren freigegeben. Wer im Übrigen Lust auf Comicverfilmungen in Ultra HD hat, kann zumindest „Deadpool 2“ via Sky Q auch in 4K genießen. Sky Deutschland ergänzt, dass alle Filme auch mit dem monatlich kündbaren Streamingdienst Sky Ticket abrufbar sind.

„Deadpool 2“ konnte im Kino an den Erfolg des Erstlings anknüpfen und schnitt auch in unserem Review hervorragend ab. Dennoch ist die Zukunft der Filmreihe allerdings ungewiss. So übernimmt Disney bekanntermaßen 21st Century Fox und holt sich damit auch die Rechte an Deadpool sowie den X-Men zurück. Ob man noch weitere Filme aufziehen könnte, ist offen. Denn sowohl Deadpool als auch die X-Men möchte man fortan ins Marvel Cinematic Universe integrieren.

Sky will Comic-Fans mit seinem Pop-Up-Sender überzeugen

Bei „Sky Cinema Comic-Helden HD“ kann das erste „Blade“-Abenteuer mit Wesley Snipes im Übrigen schon ab 20:15 Uhr laufen, da die Jugendschutz-PIN zum Einsatz kommt. Als weitere Beispiele für Filme, die auf dem Sender laufen werden, nennt man auch „Batman“ und „Batmans Rückkehr“ von Tim Burton, „Sin City“ sowie „Sin City 2“ und auch die unter Fans weniger beliebten „Batman Forever“ und „Batman & Robin“.

2018 hatte Sky Deutschland einen derartigen Sender mit Superhelden-Fokus ebenfalls zuvor temporär aus dem Boden gestampft. Offenbar war man mit der Annahme des Pop-Up-Angebots zufrieden, weswegen man nun nachlegt. Dabei ersetzt „Sky Cinema Comic-Helden HD“ in der Zeit vom 8. bis zum 17. März Sky Cinema Hits.

ZDF arbeitet an „Regelbetrieb in UHD“ (Satellit | Kabel | Mediathek)

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Uns hat eine interessante Feedback-Email aus den Reihen des ZDF erreicht. In dieser stellt das „Zweite Deutsche Fernsehen“ einen Regelbetrieb in 4K UHD in Aussicht. 

In einer Email eines Lesers ging es eigentlich um den HLG-HDR-Modus via HbbTV. einige Smart TVs schalten sich die Geräte nicht in den Modus für den erweiterten Dynamikumfang. Im konkreten Beispiel geht es um die Serie „Der Bergdoktor“, deren 12. Staffel auf kompatiblen Smart TVs in UHD/HDR gestreamt werden kann. Weitaus interessanter ist jedoch der zweite Absatz der Email. In diesem äußert man sich darüber, dass man sich bei den UHD-Showcases vorerst auf HbbTV konzentriert. Der darauf folgende Satz lässt uns jedoch jubeln: „Aufgrund der positiven Erfahrungen möchten wir aber mittelfristig alle ‚großen Bildschirme‘ mit UHD beliefern und arbeiten deshalb daran, UHD im Regelbetrieb anzubieten.“. Damit ist neben Satellit und Kabel laut Email auch die ZDF Mediathek gemeint.

ZDF experimentiert seit 2016 mit UHD

Das die Öffentlich Rechtlichen sich bereits mit dem neuen 4K Ultra HD Standard auseinandersetzen ist kein Geheimnis. Angefangen hat die „Reise“ bereits im Sommer 2016 mit der Terra X-Produktion „Geheimnis Wolfskind“. Die Dokumentation konnte via HbbTV in UHD Qualität gestreamt werden. Danach wurde es jedoch etwas ruhiger um das Thema. UHD war immer noch eine Nische. Erste Details zu konkreten Plänen wurden im März 2018 kommuniziert. Demnach arbeitet das ZDF wohl an einem UHD-Regelbetrieb via Satellit und Kabel bis 2022. Zu diesem Zeitpunkt werden laut Schätzungen des IHS Markit rund 40% der TV-Haushalte einen 4K Fernseher mit einer Bildschirmdiagonalen von 55+ Zoll besitzen. Höchste Zeit für die Öffentlich-Rechtlichen passende Inhalte zu liefern.

Die 12. Staffel "Der Bergdoktor" kann in 4K / HDR gestreamt werden
Die 12. Staffel „Der Bergdoktor“ kann in 4K / HDR gestreamt werden

Neben selbst produzierten Inhalten werden hoffentlich auch Highlight-Events, wie die Fußball Weltmeisterschaft und Europameisterschaft für GEZ-Zahler kostenlos in UHD zur Verfügung gestellt. Zur WM 2018 wurde bereits ein 4K/HDR-Stream übertragen, aufgrund der fehlenden technischen Infrastruktur konnte man diesen nur über Sky empfangen werden, die eine Sublizenz der Übertragungsrechte erworben hatten. Die ZDF UHD-Produktionen zu „Der Bergdoktor“ und „Die Bergretter“ wurden im Juni 2018 via Eutelsat-Satellit im 24/7-Betrieb angetestet. ARTE nutzte für einen ähnlichen Testballon im September den Satellit Astra 19.2°.

Es bleibt spannend. Termine zum Regelbetrieb nannte die ZDF-Korrespondenz leider noch nicht. Möchten die Öffentlich Rechtlichen ihre Relevanz jedoch behalten, müssen sie auch mit der technologischen Entwicklug mithalten.

CalMAN Home: Einfache und günstige Autokalibrierung von Fernsehern

Portrait Displays Inc. hat seine neue „CalMAN Home“ Suite für Farb- und Autokalibrierung von TV-Geräten angekündigt. Das Produkt richtet sich an Heimkino-Enthusiasten, die eine einfache und günstige Option zur Verbesserung der Bildqualität suchen. 

Bisherige CalMAN-Lösungen waren für professionelle Anwender und Einzelhändler ausgelegt. Nicht nur der Umfang der Kalibrierungs-Software, auch der Preis machten es Heimanwender unmöglich, die maximale Bildqualität aus ihrem 4K Fernseher oder Projektor zu holen. Der günstigste Einstieg lag bisher bei rund 399 $US, während eine Ultimate-Lizenz mit satten 3.000 $US zu Buche schlägt. Dazu müssen noch Kosten für ein Colorimeter dazu addiert werden. Da lobt man sich professionelle Kalibrierer, die einem die Arbeit für 200-300 Euro abnehmen. Mit „CalMAN Home“ soll jetzt auch Herr „Otto Normalverbraucher“ in der Lage sein die bestmögliche Bildqualität aus seinem Display zu holen.

AutoCal ist Voraussetzung

Es gibt aber natürlich einen Haken. Wie wir aus der Pressemitteilung entnehmen, muss das TV-Gerät die automatische AutoCal Kalibrierung unterstützen. Gut zu wissen, dass namhafte Hersteller wie Samsung, LG, Philips oder Panasonic, diese Technologie bereits in ihre TV-Geräte integriert haben. LG und Panasonics gehen sogar noch einen Schritt weiter, und stattet ihre Modelle mit einem integrierten Testmuster-Generation (iTPG – integrated Test Pattern Generator) aus. So kann man sich die Anschaffung eines zusätzlichen externen Gerätes sparen.

CalMAN Home „erscheint bald“

Was bleibt ist jedoch der Kauf eines kompatiblen Colorimeters wie z.B. dem X-Rite I1 Display für rund 230 Euro. Je nachdem wie hoch der Anschaffungswert des Fernsehers ist, lohnt sich der Kauf. Zudem kann man mit der Soft- und Hardware natürlich auch kompatible Geräte von Freunden und Verwandten optimal einstellen. Leider hat Portrait Displays Inc. noch keine Angaben zu Preis & Verfügbarkeit der „CalMan Home“-Lizenz gemacht. Die Daten werden kurz vor dem Launch des Produkts kommuniziert. Hoffentlich wird auch gleich ein Bundle mit passenden Colorimeter angeboten.

Prime Deals: 20 Blockbuster-Filme zu je nur 99 Cent ausleihen!

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Amazon startet erneut eine Filmaktion innerhalb der Prime Deals. Prime Mitglieder können sich 20 Blockbuster-Filme zu je nur 99 Cent ausleihen, darunter auch „The First Purge“, „Feinde – Hostiles“ oder „Hotel Artemis“. 

HIER GEHT ES ZU DEN PRIME DEALS

Die Aktion ist bis zum 03. Februar 2019 gültig. Ausgeliehene Filme müssen jedoch nicht sofort angesehen werden, man hat bis zu 30 Tage Zeit, die Wiedergabe zu starten. Hat man den Film einmal gestartet, kann man diesen innerhalb 48 Stunden so oft ansehen wie man möchte. So kann man sich für die ungemütlichen Februar-Tage noch ein paar Filme „auf die Seite legen“.

Amazon bietet in den Prime Deals wieder eine bunte Filmauswahl
Amazon bietet in den Prime Deals wieder eine bunte Filmauswahl

Mehr Schnäppchen findet ihr auf der Angebote-Seite von Amazon.de, oder in unserem Special!

Sony: 15 neue 4K HDR Fernseher in vier Serien (XG83, XG81, XG80, XG70)

Sony hat insgesamt 15 neue Fernseher für das Jahr 2019 vorgestellt. Es handelt sich bei allen Modellen um Mittelklasse-TVs. Dennoch lösen alle Exemplare der Reihen XG83, XG81, XG80 und XG70 mit 3.840 x 2.160 Pixeln (Ultra HD) auf und unterstützen auch HDR.

Der japanische Hersteller hatte auf der CES 2019 in Las Vegas vorwiegend über seine neuen High-End-TVs mit wahlweise LCD- oder auch OLED-Technik gesprochen. Auch neue Geräte der Master Series sowie 8K-TVs hatten da natürlich ihren Platz. Nun hat sich der erste Rummel um die Premium-Serien etwas gelegt, da ist es an der Zeit die Mittelklasse-TVs des Jahres 2018 anzukündigen. Und das sind bei Sony die eingangs erwähnten XG83, XG81, XG80 und XG70 mit jeweils unterschiedlichen Spezifikationen.

Leider verschweigt uns Sony noch sowohl die angedachten Preise als auch die Veröffentlichungsdaten. Klar ist, dass nur die XG83 den X1-Prozessor einsetzen, während die anderen Modelle allesamt bei schwächeren SoCs verbleiben und somit Abstriche bei der Bildqualität hinnehmen müssen. Sony selbst gibt daher für die XG83 auch eine Darstellung mit etwa MotionFlow XR800 an, während die XG81 und XG810 mit MotionFlow XR400 auskommen müssen. Der XG70, das schwächste Modell, beschränkt sich auf MotionFlow XR200.

So unterscheiden sich Sonys Mittelklasse-TVs des Jahres 2019
So unterscheiden sich Sonys Mittelklasse-TVs des Jahres 2019

Spannend wird es auch bei der Beleuchtung: Alle Serien und Modelle steigen per se mit Edge LED ein. Sony spendiert jedoch den TVs ab 55 Zoll Diagonale in den beiden Reihen XG80 und XG70 Direct LED. Während die XG710 im Übrigen ein auf Linux basierendes Betriebssystem verwenden, kommen alle anderen Reihen mit Android TV und dem direkt integrierten Google Assistant daher.

Sonys neue Fernseher warten mit Diagonalen zwischen 43 bis 75 Zoll auf

Wie ihr vielleicht schon vermutet: Sonys Mittelklasse-Modelle bieten zwar HDR10 und HLG, verzichten aber auf Dolby Vision oder HDR10+. Wer Dolby Vision wünscht, muss sich bei Sony also im höheren Preissegment umschauen. Was die Diagonalen betrifft, so ist hingegen Vielfalt geboten. Hier variieren die einzelnen Serien zwischen 43 bis hin zu 75 Zoll.

Sonys GX70 bietet ab 55 Zoll Direct LED, verzichtet aber auf Android TV
Sonys GX70 bietet ab 55 Zoll Direct LED, verzichtet aber auf Android TV

Jetzt heißt es abwarten, bis Sony zu seinen neuen TVs mehr technische Daten und vor allem die Preise und Veröffentlichungstermine nennt. Schließlich sind gerade die Mittelklasse-Fernseher für einen breiten Kundenkreis spannend und dürften auch 2019 viele Anwender interessieren.

waipu.tv: Gratis Perfect-Paket & TV-Streaming ab sofort für Samsung TVs ab 2017

waipu.tv schlachtet aktuell das Ableben von Magine TV genüsslich aus. Bekanntermaßen stellt der zuletzt genannte Anbieter für Privatkunden das TV-Streaming ein. Da hofft man bei waipu.tv offenbar einen Teil der ehemaligen Kundenbasis mit neuen Deals anzulocken.

So hat waipu.tv auf dieser Unterseite eine recht ironische Wechselaktion gestartet. Man bittet ehemalige Kunden von Magine TV doch im Rahmen einer Umfrage zu erklären, was ihnen denn nun fehlen werde. Als Trostpflaster bietet man dann für drei Monate das sonst kostenpflichtige Perfect-Paket gratis an. Der reguläre Preis beträgt 9,99 Euro im Monat. Enthalten sind im Perfect-Paket 102 Sender – 65 davon in HD.

Generell versucht waipu.tv derzeit die alten Magine-TV-Abonnenten zu locken. Magine selbst verweist jene zwar auf Zattoo, waipu.tv tut aber, was möglich ist, um sich attraktiv zu machen. Es dürfte beispielsweise sicherlich kein Zufall sein, dass man ausgerechnet jetzt auch eine App für die Apple TV konkreter für den März 2019 in Aussicht gestellt hat.

Waipu.tv
Waipu.tv: TV-Paket „Perfect“ ist für drei Monate kostenlos

waipu.tv erreicht die Fernseher von Samsung ab dem Modelljahr 2017

Damit nicht genug, denn waipu.tv erreicht ab sofort auch noch als App die TVs des Herstellers Samsung ab dem Modelljahr 2017. Die Bedienung kann entweder direkt über die Fernbedienung oder auch übers Smartphone vonstatten gehen. Zu finden ist die App für waipu.tv im Samsung Smart Hub direkt an den Fernsehgeräten. Über den Smart Hub lässt sie sich dann auch direkt installieren.

Die App ermöglicht es, durch das Live-TV-Angebot von waipu.tv zu navigieren, Sendungen aufzurufen und auch aufzunehmen. Auch das „Waipen“, wie waipu.tv selbst es nennt, funktioniert auf diese Weise. Dabei wird das Bild vom Smartphone per Swipe an den TV weitergegeben. Nutzbar ist waipu.tv ab sofort an den Fernsehern von Samsung ab dem erwähnten Modelljahr 2017. Für ältere Geräte scheint die App leider aktuell nicht geplant zu sein.

Man sieht, es wird enger im Markt für TV-Streaming. Zukünftig dürften vor allem waipu.tv und Zattoo unter sich viele Gefechte austragen. Wie man nun direkt nach dem Ableben von Magine TV sieht, geht der Kampf der Anbieter ja bereits in die nächste Runde.