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Sony PlayStation 5: Fertigungsprobleme sorgen wohl für geringere Stückzahlen (Update)

Morgen schon wird Sony wohl Preis und Erscheinungsdatum der PlayStation 5 enthüllen. Aktuell gibt es allerdings Meldungen, welche der Konsole Fertigungsprobleme bescheinigen.

Update 16.09.2020:

Gegenüber GamesIndustry.biz hat Sony die Aussagen von Bloomberg dementiert. Man habe seit Aufnahme der Massenproduktion keine Anpassungen der Stückzahlen vorgenommen.

Originalmeldung vom 15.09.2020:

So wollte Sony eigentlich in seinem Fiskaljahr 2020 rund 15 Mio. PlayStation 5 ausliefern. Nun heißt es seitens des Wirtschaftsmagazins Bloomberg, das sich auf Quellen aus der Zulieferindustrie bezieht, dass diese Menge aber um satte 4 Mio. Einheiten nach unten korrigiert wurde. Das liegt nicht daran, dass man eine geringere Nachfrage erwartet – da ist Sony ja eher optimistisch. Vielmehr gibt es offenbar Probleme bei der Produktion des SoCs aus dem Hause AMD. Die Chip-Ausbeute sei deutlich geringer als erwartet.

Somit rechnet Sony nun nur noch mit 11 Mio. PlayStation 5 für die Auslieferung. Eventuell sind diese Fertigungsprobleme auch der Grund dafür, dass Sony lange ausharrte. Während Microsoft letzte Woche vorpreschte und sowohl den Preis der Xbox Series X als auch der frisch angekündigten Xbox Series S verraten hat, setzte Sony erst nachträglich ein Event für den morgigen Mittwoch an. So soll Sony von der Ankündigung und auch den aggressiven Preisen aus dem Hause Microsoft wohl kalt erwischt worden sei. Deswegen wurde wohl auch der ursprünglich intern deutlich höher angesetzte Preis der Sony PlayStation 5 nach unten korrigiert.

Die Xbox Series X und Series S
Die Xbox Series X und Series S erscheinen am 10. November 2020

So kostet die Xbox Series S 299 Euro, während die Xbox Series X für 499 Euro den Besitzer wechseln wird. Man rechnet damit, dass Sony nun am Ende 399 Euro für die PS5 als Digital-Edition ausrufen wird und wiederum 499 Euro für die Variante mit Ultra HD Blu-ray Laufwerk anfallen. Zu den potenziellen Fertigungsproblemen hat Sony sich im Übrigen nicht öffentlich geäußert.

SoC von AMD: Chip-Ausbeute liegt angeblich bei nur 50 %

Es heißt, dass die Chip-Ausbeute für Sonys Custom-SoC für die Playstation 5 zeitweise bei gerade einmal 50 % gelegen habe. Im Klartext bedeutet das, dass jeder zweite Chip im Müll landen musste. Das erhöht die Produktionskosten natürlich enorm. Mittlerweile habe sich die Ausbeute schon verbessert, doch Sonys ambitionierte Ziele seien dadurch eben flachgefallen. Investoren haben die Berichte ernüchtert zur Kenntnis genommen, denn man rechnet ohnehin damit, dass Sony bei jeder verkauften PlayStation 5 draufzahlen könnte.

Apple One: Musik, Filme und Games im Bundle ab 14.95 Euro (monatlich)

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Apple hat sein neues Premium-Abonnement „Apple One“ vorgestellt. In diesem sind Dienste wie Apple Music, Apple TV+, Apple Arcade und Zugang zum iCloud-Speicher enthalten – ab 14.95 Euro monatlich.

Auf der heutigen Apple Keynote drehte sich alles um die neue Apple Watch Series 6 und das neue Apple iPad Air mit A14 Bionic Prozessor. Alles? Nicht ganz! Das Unternehmen aus Cupertino hat endlich seinen Abo-Service „Apple One“ vorgestellt. Über diesen wurde ja bereits im Vorfeld gemunkelt und wie so oft sollte die Gerüchteküche des Internets Recht behalten. Nutzer sind mit dem Aboservice in der Lage, vier von Apples meist genutzten Diensten zu nutzen, darunter Apple Music, Apple TV+, Apple Arcade und die iCloud.

In Deutschland wird nur das "Individual" und "Family Bundle" erhältlich sein.
In Deutschland wird nur das „Individual“ und „Family Bundle“ erhältlich sein.

Individual oder Family-Bundle

Der Individual-Plan erlaubt den Zugriff auf die vier Dienste mit 50GB iCloud-Speicher. Im „Family-Bundle“ wird der iCloud-Speicher auf 200 GB aufgestockt. Auf folgende Inhalte dürfen sich Abonnenten freuen:

  • Apple Music, mit über 70 Millionen Songs, Tausenden von Playlists und einer täglichen Selektion der weltbesten Musikern, liefert Apple Music die musikalische Untermalung für wirklich jede Situation.
  • Apple TV+, Das Zuhause der Apple Original Filme und Serien. Apple hat innerhalb der ersten 10 Monate bereit über 100 Erwähnungen für unzählige Auszeichnungen erhalten, darunter 18 Nominierungen für die Emmys.
  • Apple Arcade, gibt den Spielern Zugriff auf über 100 Games die auf dem iPhone, iPad, iPod Touch, Mac und Apple TV gezockt werden könne – ohne Werbund und ohne In-Game-Käufen!
  • iCloud, bewahrt eure Photos, Videos und Dateien sicher auf und erreicht diese von euren Apple-Geräten aus.

Musik, Filme, Serien und Games ab 14.95 Euro im Monat

Apple One wird bereits im Herbst 2020 starten und kann für 30 Tage kostenlos getestet werden. Danach kostet das „Individual-Bundle“ 14.95 Euro im Monat, oder man nutzt das „Family Bundle“ für sich und bis zu fünf Familienmitglieder für nur 19.95 Euro im Monat. Zudem kann das Apple One Abo jederzeit geändert oder abbestellt werden. In den USA wurde noch ein Premier-Bundle für 29.95 $US vorgestellt, welches zusätzlich Apple News+ und Apple Fitness+ und 2TB iCloud bietet. Leider ist das Bundle aufgrund der fehlenden Verfügbarkeit einiger Services (noch) nicht in Deutschland erhältlich.

Paramount+: Neuer Streaming-Dienst startet 2021 in Europa

In den USA hat ViacomCBS bereits mit CBS All Access einen Streaming-Dienst ins Rennen geschickt. 2021 wird jener auch international starten – allerdings unter dem neuen Namen Paramount+.

Tja, wer sich da an einen gewissen anderen Streaming-Dienst erinnert fühlt, muss jetzt sicherlich etwas schmunzeln. Die Namensgebung kann man zumindest beim besten Willen nicht als kreativ bezeichnen. Wird man sich sicherlich auch bei Disney denken. Auch das Studio mit der Maus hat ja schlichtweg ein „+“ hinter seinen Namen gesetzt. Und dann gibt es da ja auch noch Apple TV+. Sollte nun auch noch HBO Max von Warner zu Warner+ umbenannt werden, würde es bald etwas abenteuerlich.

Nun denn, ViacomCBS tauft jedenfalls seinen Streaming-Dienst CBS All Access zu Paramount+ um. Die Entscheidung dürfte auch darin begründet sein, dass CBS als Marke in erster Linie nur in den USA durch das entsprechende TV-Sender-Netzwerk bekannt ist. Außerhalb der Vereinigten Staaten dürfte Paramount wesentlich bekannter sein. Und da das Streaming-Angebot 2021 nun auch in Australien, Lateinamerika und den nordischen Ländern wie Finnland, Dänemark, Island, Norwegen und Schweden starten soll, stellt man sich neu auf.

Von einem Start in Deutschland ist bisher nicht die Rede, die Expansion zu uns wird aber damit nun auch wahrscheinlicher. Zu den Exklusivinhalten von CBS All Access zählt in den USA unter anderem „Star Trek: Picard“, dass hierzulande ja bei Amazon Prime Video läuft. Auch „Star Trek: Discovery“ ist in den USA eine Produktion von CBS All Access – bei uns wiederum bei Netflix zu finden.

Neue, exklusive Eigenproduktionen für Paramount+

Bei Paramount+ sollen in Zukunft weitere Eigenproduktionen wie die Miniserie „The Offer“, das Spionage-Drama „Lioness“ und die True-Crime-Dokuserie „The Real Criminal Minds“ starten. Auch der ursprünglich für das Kino vorgesehene Film „SpongeBob Schwammkopf: Eine schwammtastische Rettung“ wird nach einer SVOD-Phase Anfang 2021 zu Paramount+ stoßen.

Weitere Originalinhalte möchte ViacomCBS noch zu einem späteren Zeitpunkt bestätigen. So langsam wächst das Dickicht der Streaming-Anbieter also mehr und mehr auch in Europa. Wir sind gespannt, wo da die Schmerzgrenze bei den Kunden erreicht ist, denn wir denken nicht, dass pro Haushalt mehr als 2-3 Streaming-Anbieter zur Zeit abonniert werden.

Bose Smart Soundbar 300 offiziell in Deutschland verfügbar

Wir hatten bereits über die neue Bose Smart Soundbar 300 berichtet. Erst nur für die USA angekündigt, erreicht der Klangriegel nun doch offiziell auch Deutschland.

Wie wir schon in unserem ersten Beitrag bemerkt haben, so stellt die neue Bose Smart Soundbar 300 im Wesentlichen eine aufgepeppte Version des bereits verfügbaren TV Speakers dar. Die Bose Soundbar 300 ergänzt nun einen Wi-Fi-Modus und bietet dadurch etwa Spotify Connect, Amazon Music, Deezer sowie sogar Apple AirPlay 2. Auch die Option das Gerät über die App für Bose Music zu bedienen, ist an Bord.

Wir halten fest: Die neue Bose Smart Soundbar 300 verfügt demnach also über deutlich mehr smarte Funktionen, als der bisher verfügbare TV Speaker. Dabei kostet die ansonsten in Klang und Design offenbar 1:1 identische Smart Soundbar aber auch etwas mehr. Sie liegt in Deutschland nun bei offiziell 438,61 Euro. Hingegen gibt es den Bose TV Speaker bei uns schon zu einem Preis von 272,90 Euro. Wer also die zusätzlichen Funktionen nicht benötigt, macht da eventuell das bessere Geschäft.

Bose Smart Soundbar 300
Die Bose Smart Soundbar 300 kommt jetzt auch nach Deutschland

Die Bose Smart Soundbar 300 ist ca. 5 cm hoch und erlaubt nicht nur den Anschluss von Zuspielern via HDMI mit ARC, sondern auch via Bluetooth. Auch Amazon Alexa und der Google Assistant sind nutzbar, da Mikrofone integriert sind. Separat könnt ihr die Soundbar mit zusätzlichen Rear-Lautsprechern und einem Subwoofer zu einem Surround-System erweitern. Auch in Multiroom-Systeme ist das Gerät laut offizieller Produktseite integrierbar.

Bose Smart Soundbar 300 ist bereits verfügbar

In den USA und nun ohne große Vorankündigung auch Deutschland kommt die neue Bose Smart Soundbar 300 ab heute in den Handel. Im Lieferumfang der Soundbar sind neben dem Gerät an sich eine Fernbedienung, ein Stromkabel, ein optisches Kabel und eine Kurzanleitung enthalten. Die Soundbar arbeitet mit Bluetooth 4.2 und bietet Ports für HDMI (mit ARC) sowie Optical. Auch ein Anschluss für ein zusätzliches Bassmodul steht parat.

Bose Smart Soundbar 300
Die Bose Smart Soundbar 300 ist optisch mit dem TV Speaker identisch

Die Bose Smart Soundbar 300 nutzt laut Unternehmen vier Full-Range-Treiber und soll gemessen am Preis natürlich laut dem Hersteller guten Klang bieten. Wer sich Surround-Sound oder Dolby Atmos erhofft, ist bei diesem Einstiegsmodell aber an der falschen Adresse.  Die Soundbar misst konkret 5,6 cm x 69,5 cm x 10,3 cm (HxBxT)  bei einem Gewicht von 3,2 kg. Solltet ihr Interesse haben, dann schaut mal auf der offiziellen Produktseite (siehe Quelle) vorbei.

Microsoft liefert DTS:X 3D-Sound für seine Xbox One X & S Konsolen

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Microsoft versorgt die aktuelle Konsolengeneration bestehend aus Xbox One X und Xbox One S mit DTS:X 3D Sound! Das Update ist nach der Insider-Beta-Phase für alle kostenlos zugänglich. 

Es kommt uns fast so vor wie „das letzte Hurra“ auf die bald schon alte Konsolengeneration. Obwohl die neuen Modelle Xbox Series X und Xbox Series S bereits um die Ecke warten (Start der Vorbestellungen am 22. September – Auslieferung 10. November), arbeitet Microsoft immer noch an der Integration neuer Features für die One-Plattform. Wie John Archer von Forbes berichtet, soll das immersive 3D-Soundformat DTS:X schon bald seinen Weg auf die Xbox One X und Xbox One S finden. Im Gegensatz zum Konkurrenzformat Dolby Atmos, wird sich das objektbasierte Soundformat jedoch für jegliche Inhalte einsetzten lassen.

DTS:X für Filme, Musik und Games

Dolby Atmos auf der Xbox One X/S muss vom Spiel oder der 4K Blu-ray unterstützt werden. Wie wir dem Bericht aus dem Forbes-Magazin entnehmen können, ist „DTS:X for Consolen“ darauf ausgelegt, jeglichen Inhalt, egal ob Filme, Musik oder Games, in raumfüllendem 3D Sound darzustellen. DTS:X muss also nicht nativ in das Sound-Design von Games integriert sein. Das macht das neue Feature noch interessanter. Im Prinzip also ein „DTS:X-Upscaler“.

Die Xbox Series X und Series S
Auch die neuen Xbox Series X und Series S Konsolen werden DTS:X 3D Sound unterstützen.

Bereits seit Juni 2020 können Fans der Xbox-Plattform das Potenzial des 3D-Soundformats über die „DTS:X for Headphones“ App erahnen. Doch wie der Name bereits suggeriert, handelt es sich nur um eine Klanganpassung für Kopfhörer. In Kürze soll sich das dts-Format via Konsolen auch auf Soundbars und AV-Receiver „ergießen“. Bis dahin werden wir uns jedoch noch ein paar Wochen gedulden müssen.

Xbox Series X/S erhalten ebenfalls DTS:X

Neue Features werden wie bei Microsoft üblich, erst den Teilnehmern des Xbox Insider Programms zur Verfügung gestellt. Wenn das neue Update stabil und ohne Fehler läuft, wird dieses an die gesamte Community  ausgerollt. Microsoft bestätigte zudem, dass DTS:X bereits ab Verkaufsstart für die neuen Xbox Series X und Xbox Series S-Konsolen bereitstehen wird. Somit sollte die Integration auf den alten Konsolen bis spätestens 10. November 2020 abgeschlossen sein.

Test: LG DSN8YG – 3.1.2 Dolby Atmos Soundbar mit „HDMI 2.1“ (UPDATE)

Wir testen für euch die neue LG DSN8YG Dolby Atmos Soundbar mit 3.1.2-Sound. Klasse Klang gepaart mit guter Ausstattung und einer irreführenden Aussage zu HDMI 2.1 – mehr dazu in unserem Test!

DSN8YG mit Dolby Atmos & DTS:X

Egal ob OLED oder LCD die Hersteller gehen inzwischen dazu über, viel Technik in immer kleiner werdenden Gehäusen unterzubringen. Dies hat zur Folge, dass nicht nur der Rahmen, sondern auch die Soundqualität immer dünner wird. Daher erfreuen sich insbesondere Soundbars in den letzten Jahren immer mehr an Beliebtheit, da diese den schlechten Klang eines Flachbildfernsehers deutlich verbessern können, ohne dabei den Wohnraum zu verunstalten. In der jüngsten Vergangenheit gehört besonders LG zu den Herstellern, die parallel zu ihren TV-Geräten die passenden Soundbarlösungen anbietet. Mit den neuen Modellen deckt LG von der gehobenen Mittelklasse bis High-End alles ab, was man sich von einer Soundbar erwartet. Die Klangriegel mit 3D-Sound (Dolby Atmos / DTS:X) beginnen ab der LG DSN7CY Serie die derzeit für um die 500 Euro zu haben ist. Wir haben im Regal gleich eine Etage höher gegriffen und testen für euch das DSN8YG 3.1.2 Soundbar-System. (Hier geht es direkt zum Preisvergleich der Soundbar)

Dolby Atmos-ready: Im Gehäusedeckel der DSN8YG arbeiten zwei Deckenreflexionstreiber

Dolby Atmos-ready: Im Gehäusedeckel der DSN8YG arbeiten zwei Deckenreflexionstreiber

KEIN HDMI 2.1 – NUR eARC

Der 106 cm breite und ca. 6 cm hohe Klangriegel präsentiert sich in einem besonders edlen Gewand und kommt mit einer gebürsteten „Dark Steel Silver“ Oberfläche daher, während der Subwoofer klassisch in Schwarz gehalten ist. Für den Betrieb der Soundbar an der Wand sind zwei stabile Metallwinkel und eine passende Bohrschablone im Lieferumfang enthalten. Bei der Positionierung des Subwoofers im Raum hat man freie Wahl, da die Signale per Funk und somit kabellos übertragen werden. Dank neustem HDMI 2.1 Standard und eARC Unterstützung werden neben 3D Raumklangformaten wie Dolby Atmos und DTS:X sogar HDR10 und Dolby Vision Bildinhalte verlustfrei wiedergegeben. Leider ist die Kennzeichnung der HDMI 2.1 Anschlüsse (Ein- und Ausgang) etwas irreführend. LG bewirbt die Soundbar mit HDMI 2.1, der Klangriegel beherrscht jedoch lediglich eARC, und bietet keine vollständige 2.1 Schnittstelle mit 48 Gbit/s. Damit können auch keine 4K Inhalte mit 120p oder 8K mit 60p via Passthrough durchgeleitet werden. In unseren Augen für den Kunden absolut irreführend.

DSN8YG HDMI 2.1 Anschlüsse Rückseite
Die DSN8YG verfügt unter anderem über einen HDMI 2.1 Anschluss mit eARC für unkomprimierten Dolby Atmos und DTS:X Sound

Mit dabei: Google Assistant

Über die handliche Fernbedienung reguliert man nicht nur die Lautstärke, sondern auch den Klangmodus und kann zügig Quellen- und Musiktitel auswählen. Alternativ kann die Soundbar auch mit der TV-Fernbedienung gesteuert werden, sofern man diese per HDMI angeschlossen hat. Zudem befinden sich auf der Oberseite der Soundbar die üblichen Bedienelemente um auch schnell die Soundquelle ohne Fernbedienung wechseln, oder die Lautstärke anpassen zu können. Welche Signalquelle, Menüeinstellungen und Lautstärke gewählt ist, wird jederzeit über das LCD-Display an der Front dargestellt. Wer den Sprachassistenten nutzen möchte, muss die DSN8YG zunächst mithilfe von einem Google Konto und der Google Home-App mit nur wenigen Schritten ins Heimnetz einbinden. Anschließend empfängt die Soundbar mittels Mikrofone, die in der Deckplatte verbaut sind, Sprachbefehle, um die Lautstärke zu regulieren, Podcasts zu starten oder Radio zu hören. Eine Übersicht nützlicher Sprachbefehle stellt Google unter folgenden Link zur Verfügung. 

Fernbedienung des DSN8YG
Die Fernbedienung des DSN8YG Dolby Atmos Soundbar

AI Room Calibration

Hat man die Soundbar erfolgreich mit seinem Google Konto verknüpft und so ins Heimnetz eingebunden, so kann man die kostenlose LG WiFi Speaker-App nutzen. Diese ermöglicht das Streamen von Musik direkt vom Smartphone, Tablet oder einem NAS-Netzwerkspeicher. Über das WLAN-Netz und Google Chromecast Technologie erfolgt das Streamen sogar Raumübergreifend und machen aus der LG DSN8YG ein echtes Multiroom Talent. Einziges Manko ist die fehlende Unterstützung für Apple AirPlay 2, die wir uns in dieser Preisklasse gewünscht hätten. In der App kann man zusätzlich umfangreiche System- und Klangeinstellungen vornehmen und mittels AI Room Calibration erstmals die Raumakustik analysieren umso eine individuelle Klangoptimierung des Klangriegels vorzunehmen. Die vollautomatische Einmessung sorgt für eine perfekte Anpassung an die akustischen Gegebenheiten im Hörraum. Nach der Einmessung hat man die Möglichkeit, einen vorher nachher Test durchführen, der durchaus hörbar ist.

Die LG WiFi App ermöglicht zahlreiche Einstellungen und wenn vorhanden, den Zugriff auf die Musikdatenbank im eigenen Netzwerk

Klangqualität

Im Hörtest überzeugt die LG-Soundbar mit einer starken Dynamik und einem sehr breiten Bühnenbild. Dank Top-Firing Module wird darüber hinaus eine effektvolle 3D-Klangkulisse erzeugt. Mithilfe der Digitalaudiospezialisten von Meridian ist es LG geglückt, eine besonders gute Klangabstimmung zu erzeugen. Der Subwoofer harmoniert perfekt mit der Soundbar und sorgt für eindrucksvolle tiefe und satte Bässe. Diese zeichnet sich besonders durch ausdrucksstarke Mitten und detailreiche Höhen aus. Somit eignet sich die DSN8YG nicht nur Film und Fernsehen, sondern auch für Gaming und Musik. Entweder verwendet man einen der verschiedene Klang Presets wie z. B. Musik, Spielfilm oder man wählt AI Sound Pro. Hier ermittelt die Soundbar selbstständig die optimalen Klangeinstellungen je nachdem welches Tonmaterial wiedergegeben wird.

Nicht zu vergessen, der kabellose Subwoofer des DSN8YG-Systems
Nicht zu vergessen, der kabellose Subwoofer des DSN8YG-Systems

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das optional erhältliche LG Lautsprecherset SPK8. Hiermit hat man die Möglichkeit, die Soundbar auf ein 5.1.2 Set zu erweitern. Die Lautsprecher schlagen mit knapp 200 Euro zu Buche und können kabellos von der DSN8YG angesteuert werden und erweitert den Rückkanal der Soundbar, um somit den Surround Sound abzurunden.

Technische Daten

Hersteller LG
Modell DSN8YG
Art 3.1.2-Soundbar mit Funksubwoofer
Lieferumfang Soundbar, Subwoofer, Fernbedienung, Wandhalter, Netzteil, Batterien, Anleitung
Hochtöner 2x 20 Millimeter, Kalotte
Mitteltöner 2x 100×40 Millimeter, Konus
Basstöner 1x 175 Millimeter, Konus
Top-Töner 2x 64 Millimeter, Konus
Musikstreaming via Bluetooth 5.0 oder WLAN (Google Chromecast)
Anschlüsse HDMI 2.1-in, HDMI 2.1-out, digital-optisch (Toslink), USB
Netzwerkanbindung WLAN (802.11ac, 2,4/5 Gigahertz)
Smart Home Google Assistant/Google Chromecast
Decoder/Encoder Dolby Digital, Dolby Atmos, DTS, DTS Virtual:X
Abmessungen Soundbar 106,0 x 5,7 x 11,9 Zentimeter (B x H x T)
Abmessungen Subwoofer 22,1 x 39,0 x 31,3 Zentimeter (B x H x T)
Gewicht Soundbar 4,4 Kilogramm
Gewicht Subwoofer 7,8 Kilogramm

 

Fazit

Mit gerade mal 729 Euro (UVP – mittlerweile bereits für um die 520 Euro zu bekommen) bietet LG in Form der smarten DSN8YG eine umfangreich ausgestattete 3.1.2 Kombination aus Soundbar und Subwoofer zu einem lukrativen Preis an. Zudem lässt sich das Duo mit dem separat erhältlichen Boxen-Kit SPK8 (200 Euro) zu einem 5.1.2 System erweitern. Der smarte Klangriegel bietet dank Auto-Einmessung großartigen Heimkinosound, sondern auch Sprachsteuerung sowie Decoder für Dolby Atmos und DTS:X. Die Höhenkanäle der 3D-Soundformate lassen sich definitiv erahnen, vorausgesetzt, der Abstand zur Decke entspricht geläufigen Baumaßen (2.4-3 Meter). Eine Multiroom Integration sowie die Klangoptimierung durch Digitalaudiospezialist Meridian runden zudem das Gesamtkonzept ab.

Aus unserer Sicht ist die DSN8YG von LG daher eine klare Kaufempfehlung. Das Gesamtpaket ist stimmig und liefert ein deutlich hörbares Upgrade zu den meist schwachen, integrierten Soundlösungen der TV-Hersteller.

Preisvergleich

Holt euch jetzt den Nachfolger DSN8YA:

VVC: Kostenlose En- und Decoder sind für den HEVC-Nachfolger verfügbar

Aktuell tut sich einiges im Bereich der Videocodecs. Mit VVC alias H.266 steht ein neuer Anwärter auf den Thron vor der Tür.

Derzeit kommt für 4K Inhalte auf Ultra HD Blu-rays der Codec HEVC (H.265) zum Einsatz. Auch im Streaming-Bereich spielt der Codec eine Rolle, wird aber nach und nach bereits durch effizientere Varianten abgelöst. So eine Umstellung benötigt jedoch auf weiter Flur viel Zeit. Das liegt daran, dass Streaming-Anbieter wie Amazon Prime Video, Disney+ oder Netflix natürlich sicherstellen wollen, dass die Geräte ihrer Kunden auch mit neuen Codecs zurechtkommen.

Beispielsweise ist AV1 so ein neuer Videocodec, der deutlich effizienter als HEVC arbeitet. Netflix setzt AV1 sogar bereits ein. Ein weiteres Konkurrenzformat wäre beispielsweise MPEG-5 EVC, das aktuell aber noch kein so großes Thema ist. Nun hat stattdessen also das deutsche Fraunhofer HHI (Heinrich Hertz Institute) einen wichtigen Schritt gewagt. Für den Videocodec VVC (H.266) hat man sowohl die Encoder- als auch die Decoder-Software kostenlos und quelloffen freigegeben. Sie ist für alle Interessierten und für nicht-kommerzielle Zwecke bei GitHub zu finden.

Neben dem Fraunhofer HHI arbeiten als Partner auch etwa Huawei, Apple, Intel, Qualcomm, Sony, Microsoft und mehr mit an dem VVC-Codec. Da stecken also große Namen aus der Technikindustrie tief mit drin. Bei zu HEVC identischer Bildqualität soll VVC um 50 % geringere Bitrates ermöglichen und somit einiges an Daten einsparen. Geeignet ist VVC also insbesondere für das Streaming von 4K und 8K-Videos.

VVC: Bis der Codec sich ausbreitet, wird noch Zeit ins Land gehen

Wie eingangs erwähnt, wird es aber noch dauern, bis sich VVC etablieren kann. Denn bei Anwendern muss auch die notwendige Soft- und Hardware vorhanden sein, die mit dem Codec umgehen kann. Im Übrigen unterstützt VVC natürlich auch HDR und sogar 360-Grad-Videos. Es wären also auch Einsatzzwecke im Bereich VR und AR möglich.

LG hievt Amazon Music auf TVs ab dem Modelljahr 2016 (Update)

LG beweist ein Herz für ältere TV-Generationen: So schubst man die App für Amazon Music auf Fernsehgeräte ab dem Modelljahr 2016.

Update (14.09.2020):

Von dem Rollout sind derzeit ausgewählte 2020er Modelle der webOS-Plattform-5.0 ausgenommen, für die dieses Update zu einem späteren Zeitpunkt bereitgestellt wird. Hierbei handelt es sich um die auf dem Alpha7 Gen3 4K-Prozessor basierenden Modellreihen OLED BX, NANO91/90/86 und UN85 sowie die auf dem Quad-Core-4K-Prozessor basierenden Modellreihen NANO81/80/79 sowie UN81/74/73/71/70.

Originalmeldung vom 11.09.2020:

Kürzlich wurde ja auch doch wieder bestätitgt, dass Apple AirPlay 2 und HomeKit auch noch die TVs des Jahres 2018 erreichen sollen. Für Amazon Music bzw. die entsprechende App sieht es sogar noch besser aus. Sie soll auf TV-Geräten ab dem Modelljahr 2016 ankommen. Amazon Music gewährt dann auf den Fernsehern Zugriff auf über 60 Mio. Musikstücke.

Laut LG werde dafür die neueste Firmware benötigt. Dann erscheine das Logo von Amazon Music auch mit in der App-Auswahl der TV-Geräte mit webOS. Welche Geräte erhalten denn die App? Nun laut LG seien das die OLEDs, NanoCell-Modelle und auch weitere Smart-LCD-TVs, welche zwischen 2016 und 2020 erschienen sind. Auch Europa wird mit dem Update versorgt.

Wer somit einen halbwegs aktuellen LG-TV besitzt, sollte einmal nach der App für Amazon Music Ausschau halten. Wir weisen jedoch zusätzlich darauf hin, dass zur Nutzung im Idealfall ein Abonnement von Amazon Prime vorhanden sein sollte. Wer das volle Potenzial der 60 Mio. Songs ausschöpfen will, benötigt ein ergänzendes Abonnement von Amazon Music Unlimited.

LG und Amazon bewerben ihre Zusammenarbeit

Freilich klopfen sich LG und Amazon da nun eifrig gegenseitig auf die Schulter. Ob es natürlich so viel Sinn ergibt die Musikwiedergabe über den TV anzustoßen, darüber kann man lange debattieren. Wir sehen da eher mobile Endgeräte als bessere Wahl. Aber es schadet ja niemals mehr Optionen zu haben. Zumindest ist es erfreulich, dass Amazon und LG die App nachgereicht haben. Bleibt zu hoffen, dass LG seine älteren OLED- und NanoCell-Modelle auch in Zukunft noch lange mit neuer Firmware und neuen Apps versorgt.

Beispielsweise würden wir uns aktuell eine Behebung der VRR-Probleme wünschen, über die wir ja auch schon berichtet haben. Da soll ja etwas in Arbeit sein, aber konkretere News fehlen weiterhin.

Firmware-Update verbessert HDR-Performance der JVC 4K Projektoren

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JVC aktualisiert die Funktionen seiner nativen 4K- und E-Shift-8K-Projektoren mit einem kostenlosen Firmware-Upgrade, das die HDR-Leistung verbessern soll.

Das Firmware-Upgrade gilt für die 8K-E-Shift-Projektoren DLA-NX9 (DLA-RS3000) von JVC sowie für die nativen 4K-Modelle DLA-NX5 und DLA-NX7 (DLA-RS1000 bzw. DLA-RS2000). Es wird die neue „Theater-Optimizer-Technology“ eingeführt, mit der laut JVC die Helligkeitseinstellungen und das Tone-Mapping des Projektors auf der Grundlage seiner Installationseigenschaften intelligent optimiert werden kann.

Theater Optimizer Technology

Im „Theater Optimizer“ können Benutzer Eigenschaften wie Größe oder Gain-Wert der Projektionsfläche angeben, um die optimale Zoomposition des Objektivs, den Lampenzustand und andere Einstellungen zu berechnen, um so die bestmögliche Helligkeit und Farbwiedergabe zu erzielen. „Komplizierte individuelle manuelle Einstellungen, die in der Vergangenheit erforderlich waren, entfallen jetzt. Mit den neu hinzugefügten Funktionen können Benutzer mit diesen JVC-Projektoren problemlos leistungsstarke HDR-Bilder genießen“, sagte das Unternehmen. Das neue Feature erleichtert nicht nur Heimkino-Assen ihre Arbeit, sondern ermöglicht es auch weniger begabten Nutzern eine optimale Bilddarstellung zu erzielen.

„Dynamisches HDR“ wird weiter optimiert

Frame Adapt HDR
Die Theorie zu „Frame Adapt HDR“, was auch in der Praxis genau so funktioniert

In der Zwischenzeit wurde auch der im letzten Jahr eingeführte Frame Adapt HDR-Modus weiterentwickelt, um ein dynamisches Tone-Mapping zur Verbesserung der HDR-Leistung zu ermöglichen. Auch in diesem Fall hat sich JVC das Feedback der Community zu Herzen genommen, um eine einfachere Nutzung des Bildmodus zu gewährleisten. Zudem lassen sich auch manuelle Anpassungen vornehmen, was vor allem Enthusiasten freuen dürfte. Die Helligkeitsanpassung des Frame Adapt HDR-Modus kann jetzt in fünf statt ehemals drei Schritten erhöht werden. Zudem schlägt er Projektor bereits einen geeigneten Bildmodus für das eingehende Bildsignal bzw. den wiedergegebenen Content vor. Dabei sollte es allen einleuchten, dass man für 4K-HDR10-Streaming, Gaming oder Blu-rays nicht die gleichen Bildeinstellungen benötigt.

Neuer Bildmodus für Panasonics 4K Blu-ray Player

Das Firmware-Update bietet außerdem einen neuen Bildmodus, der speziell für den Referenz-4K-Blu-ray-Player Panasonic DP-UB9000 Ultra zugeschnitten ist, da das Abspielgerät selbst bereits eine automatische Bildoptimierung bietet. Das Firmware-Update ist laut JVC für den November 2020 geplant und wird wie gewohnt kostenlos heruntergeladen und installiert werden können.

TCL plant einen Quantum-Dot-OLED Fernseher für 2021

TCL möchte bereits zur IFA 2021 seinen ersten Quantum-Dot-OLED-Fernseher (QD-OLED) der breiten Masse vorstellen. Erste Display-Prototypen die per Drucktechnik hergestellt wurden, befinden sich in internen Tests. 

2021 könnte wieder ein spannendes Jahr für die TV-Industrie werden. Nachdem Samsung bereits mehrere Milliarden US-Dollar in die Entwicklung und Produktion neuer Quantum-Dot-OLED-Displays gesteckt hat, möchte nun auch der chinesische Mitbewerber TCL in die neue Displaytechnologie investieren. Marek Maciejewski, TCL Product Development Director für Europa, bestätigte gegenüber displaydaily.com, dass man versuche einen Quantum-Dot-OLED-Fernseher (QD-OLED) auf der IFA 2021 zu präsentieren. TCL ist damit der erste TV-Hersteller, der bereits ein konkretes Zeitziel für die neuen Produkte gesetzt hat. Das Besondere an den Displays ist, dass diese mittels Ink-Jet-Printing (IJP), also im Druckverfahren, hergestellt werden.

TCL bedient sich bei QD-OLED-Herstellern

Bereits im Juni gab es Informationen, nachdem TCL CSOT bereits mit der japanischen JOLED eine Kapital- und Geschäftsallianz eingegangen sei. TCL wird jedoch noch weitere Zulieferer neben JOELD nutzen. Welche genau das sind, darauf ging Maciejewski nicht ein. Es bleibt definitiv spannend, welcher Hersteller sich als Erstes im jungfräulichen QD-OLED-Markt niederlässt und ob sich die Geräte gegenüber den High-End-Segment beherrschenden OLED-TVs behaupten können.

TCL IMAX Enhanced
TCL: Das bisherige Top-Modell, der X91 8K-TV mit 75 Zoll, IMAX Enhanced und HDMI 2.1

LCD und miniLED bieten Rückendeckung

Parallel zu günstigen LCD-Fernsehern in der Einsteiger und gehobenen Mittelklasse, veröffentlichte TCL bereits mehrere Modelle mit miniLED Backlight, welche erstmals auf der CES 2020 präsentiert wurden. Mit einer Spitzenhelligkeit von rund 2.000 nits, 5.184 Dimming-Zonen und ca. 20.000 verbauten miniLEDs sollen die TV-Geräte die LCD-Konkurrenz „überstrahlen“. Auf die Frage hin, ob TCL in die vielversprechende Dual-Cell-LCD-Technologie investiert (großartig präsentiert von Hisense), antwortete Maciejewski, dass der Stromverbrauch dieser Geräte für den europäischen Markt zu hoch sei. Angeblich wären Verbraucher in Europa weitaus sensibler was die laufenden Stormkosten angeht, als andere Märzte (z.B. den USA).

Kombiniert mit TCLs neuem AiPQ AI Prozessor könnte der chinesische Hersteller im nächsten Jahr eins der interessantesten TV-Lineups bieten.