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NR1711: Marantz stellt neuen Slimline-AV-Receiver für 8K vor

Marantz hat einen neuen AVR für 8K vorgestellt: Das Slimline-Modell NR1711 erscheint in Deutschland im September 2020 und wird 699 Euro kosten.

Anfang Juli 2020 hatte Marantz bereits seine ersten 8K-Receiver vorgestellt und legt nun mit einem weiteren Modell nach. Überraschend sind die Ankündigungen nicht, denn kurz zuvor hatte Denon mit seinen 8K-AVR vorgelegt. Beide Unternehmen gehören zum selben Mutterkonzern: Sound United. Was die Farbvarianten betrifft, so gibt es den kommenden Marantz NR1711 in Schwarz und Silber-Gold.

4K@120Hz + 8K@60Hz

Laut Hersteller könne der Receiver 8K mit 60 Hz verarbeiten und unterstütze außerdem auch HDR10, HDR10+, HLG und Dolby Vision. 4:4:4-Farbauflösung, BT.2020 und 4K / 120 Hz Passthrough, VRR, ALLM und Quick Frame Transport (QFT) sind ebenfalls allesamt kein Problem für den Receiver. Auch HDMI eARC muss da natürlich dabei sein. Marantz setzt auf einen 32-bit D/A-Wandler und Features wie HEOS Built-in für Multiroom-Setups. Streaming-Dienste wie Spotify, Amazon Music HD, Deezer, TIDAL und viele andere über Bluetooth, AirPlay 2 oder eben die HEOS-App werden ebenfalls unterstützt.

Marantz N711 Ports
Die Anschlüsse des Marantz N1711

Unterstützung der Sprachassistenten Amazon Alexa, Google Home und Apple Siri ist ebenfalls vorhanden, genau wie die Hi-Res-Wiedergabe dank Dekodierung der verlustfreien Formate ALAC, FLAC und WAV bis zu 24 Bit / 192 kHz. Zur Anpassung an die Raumumgebung lassen sich zwei Audyssey-Konfigurationen speichern, zwischen denen direkt gewechselt werden kann. Es sind am Receiver zwei Subwoofer anschließbar und die Steuerung kann abseits der Fernbedienugn auch über die Marantz-AVR-Remote-App für Apple iOS und Android erfolgen.

Marantz verspricht 90 Watt für alle Kanäle

Laut Marantz biete der NR1711 90 Watt für alle Kanäle und unterstütze DTS:X und Dolby Atmos sowie Dolby Atmos Height Virtualization und DTS Virtual:X. Sechs Ports für HDMI sind an Bord. Alle sechs HDMI-Eingänge unterstützen 8K-Upscaling, Dolby Vision, HLG, Dynamic HDR, HDR10+, 4:4:4 Pure Color Sub-Sampling, 21:9 Video, BT.2020 Pass-Through sowie VRR, QFT, ALLM, QMS und den aktuellen Kopierschutzstandard HDCP 2.3.

Marantz N1711
Marantz N1711: In Deutschland kostet der AVR 699 Euro

Wie auch bei den anderen Modellen von Marantz und Denon gibt es aber nur einen HDMI-Port für volles 8K mit 60 Hz / 4K mit 120 Hz. Der NR1711 unterstützt auch Sprachassistenten wie Amazon Alexa, Google Assistant und Apple Siri. Der Setup-Assistent und das Raumakustik-Korrektursystem Audyssey MultEQ sorgen für die optimale Einrichtung und Anpassung fürs Wohnzimmer.

Preis & Termin NR1711:

Der Marantz NR1711 kam September 2020 für 699 Euro (UVP) auf den Markt. Das Modell kann jedoch bereits weitaus günstiger bei diversen Händlern erstanden werden:

Humax H7: Set-Top-Box mit Android TV und AV1

Der Hersteller Humax scheint ein heißes Eisen im Feuer zu haben. So ist offenbar eine neue Set-Top-Box mit Android TV geplant.

Humax plant eine neue Set-Top-Box, die man Partnern offerieren möchte. So könnten etwa Pay-TV-Anbieter das Gerät ihren Kunden zur Verfügung stellen. Interessant ist an dem neuen Gerät namens H7, dass Android TV von Google als Betriebssystem zum Einsatz kommt. Aktuell dürfte das bekannteste Gerät mit dem OS wohl die Nvidia Shield TV (hier unser Test) sein. Aber auch auf vielen Fernsehgeräten, etwa von Philips und Sony, kommt Android TV als Betriebssystem zum Einsatz.

Der Vorteil von Android TV liegt vor allem in der App-Vielfalt, da sich über den von mobilen Endgeräten gewohnten Play Store zusätzliche Apps herunterladen und installieren lassen. Davon können natürlich auch Set-Top-Boxen profitieren. Humax geht nun sogar so weit, seine H7 als fortschrittlichste Android-TV-Set-Top-Box überhaupt zu bezeichnen. Das basiert man wohl auch auf der Tatsache, dass die H7 bereits für den effizienten Videocodec AV1 gerüstet ist – das kann nicht einmal die Nvidia Shield TV von sich behaupten.

Netflix setzt beispielsweise schon teilweise auf AV1 und auch YouTube experimentiert bereits mit dem Codec. Zu bedenken ist im Falle der Humax H7 aber, dass eben vor allem Partner die Zielgruppe sind. Es geht also weniger darum die Android-TV-Box direkt Kunden anzubieten, sondern mit Dienstbetreibern zu kooperieren. Die Kiste von Humax soll auch bereits Wi-Fi 6 beherrschen. Da sind Streaming-Fans also auf der sicheren Seite.

Humax bestätigt erste Partner

In den USA hat Humax offenbar schon einen ersten Partner gewonnen. Allerdings nennt der Hersteller den Namen seines Partners nicht direkt, erklärt aber, dass ein zentraler Mobilfunkbetreiber die Humax H7 anbieten werde. Humax geht es dabei auch darum Sprachassistenten und IoT-Features für das Smart Home mehr in den Fokus zu rücken. Deswegen erschien Android TV als eine gute Wahl.

In Europa und Asien soll die Humax H7 ebenfalls noch vor Jahresende verfügbar sein.

PlayStation Plus & Xbox Games with Gold: Diese Spiele sind im August 2020 gratis

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Sony und Microsoft haben bestätigt, welche Spiele ihr ab August 2020 via PlayStation Plus bzw. Xbox Games with Gold gratis mitnehmen könnt. Vielleicht ist ja für euch ein Titel dabei.

Sony bedient seit geraumer Zeit nur noch seine aktuelle PlayStation 4. Für die PS3 und die PS Vita sind also keine Spiele mehr mit von der Partie. Zur Verfügung stehen die neuen Gratis-Spiele Abonnenten von PlayStation Plus dabei ab dem nächsten Dienstag, also dem 4. August 2020. Solange habt ihr dann auch noch Zeit euch bei Interesse die Games aus dem Juli 2020 in die Sammlung zu schieben.

Das empfiehlt sich, denn sind sie einmal in eurer Bibliothek, dann könnt ihr sie auch später noch herunterladen und spielen. Voraussetzung bleibt lediglich ein aktives Abonnement von PlayStation Plus. Diese Verfahrensweise gilt aber natürlich genau so auch für die Xbox Games with Gold.

Konkret halten als Spiele bei PlayStation Plus „Call of Duty: Modern Warfare 2 Campain Remastered“ und „‚Fall Guys: Ultimate Knockout“ Einzug. Dabei bietet Sony den zuerst genannten Shooter sogar schon direkt an. Ihr könnt ihn also bereits kostenlos beziehen. Nur für  „Fall Guys: Ultimate Knockout“ müsst ihr eben noch bis zum 4. August 2020 ausharren.

Xbox Games with Gold: Microsoft legt vor

Auch Microsoft hat im August wieder Titel für seine Abonnenten von Xbox Live Gold bzw. dem Xbox Game Pass Ultimate am Start. Los geht es hier am 1. August, also am Samstag, mit den beiden Spielen „Portal Knights“ (Xbox One) sowie „MX Unleashed“ (Xbox 360). Dabei belässt man es nicht, denn am 16. August folgen jeweils noch „Override: Mech City Brawl“ (Xbox One) und „Red Faction II“ (Xbox 360).

Die beiden älteren Spiele sind sogar ursprünglich für die allererste Xbox erschienen. Sie sind nun sowohl an der Xbox 360 als auch der Xbox One via Abwärtskompatibilität spielbar. Wir hoffen, dass für euch etwas dabei ist und wünschen viel Spaß beim Zocken!

Bereit für PlayStation 5: Sony kennzeichnet geeignete TVs

Sony startet eine neue Initiative: Unter dem Motto „Bereit für PlayStation 5“ werden die Japaner geeignete Fernsehgeräte kennzeichnen.

Sowohl unsere Leser in den Kommentaren als auch wir in unseren Artikeln haben oft bemängelt, dass Sony einerseits mit der PlayStation 5 eine heiß erwartete Next-Generation-Konsole mit HDMI 2.1 plant, andererseits aber bei seinen Fernsehgeräten größtenteils noch auf HDMI 2.0 setzt. Das erschwert es Kunden den passenden TV auszuwählen. Offenbar hat man das auch beim Unternehmen erkannt, denn man startet die Initiative „Bereit für PlayStation 5“.

Dabei handele es sich um eine Zusammenarbeit von Sonys TV-Sparte und Sony Interactive Entertainment (SIE). Allerdings ist die Anzahl der Fernseher, die bei Sony „Bereit für PlayStation 5“ sind, noch überschaubar. So sind das aktuell nämlich nur der Mittelklasse-LCD Sony Bravia XH90, der ein Update für HDMI 2.1 erhalten soll, sowie das 8K-FALD-Modell ZH81. Beide Geräte ermöglichen auch die 4K-Darstellung mit 120 Hz.

Am besten wäre es natürlich, wenn Sony auch anderen Herstellern die Nutzung von „Bereit für PlayStation 5“ ermöglichen würde – das wäre bei Gamern sicherlich willkommen. Leider handelt es sich aber um eine Initiative, die Sony nur für seine hauseigenen TVs beanspruchen möchte. Ein breiteres Zertifizierungsprogramm soll daraus also nicht werden. Kompatible Modelle müssen auch den Bravia-Spielemodus bieten, einen Gaming-Modus. In diesem Modus können die Benutzer mit dem DualSense-Controller sowohl den Fernseher als auch die PS5 aus dem Ruhezustand aufwecken. Außerdem erlaubt es der Spielemodus, die PS5-Konsole über die Fernbedienung des Fernsehers zu steuern.

Sony bleibt Preis und Erscheinungsdatum der PS5 schuldig

„Bereit für PlayStation 5“ klingt nach einer gar nicht so schlechten Sache, würde aber eben für mehr Transparenz sorgen, wenn Sony das Programm auch für andere Marken öffnen würde. Doch wer weiß, vielleicht wägt man das langfristig ja noch ab. Denn die Anzahl der TVs, die volles HDMI 2.1 unterstützen, ist leider derzeit noch arg überschaubar.

Sony Alpha 7S III: Systemkamera zeichnet 4K mit 120 fps auf

Sony hat seine neue Systemkamera Alpha 7S III präsentiert. Sie ist ab Ende September 2020 in Deutschland für 4.199 Euro erhältlich.

Laut den Japanern visiere man mit der spiegellosen Systemkamera im Vollformat nicht nur Fotografen, sondern auch Videomacher an. 4K-Videomacher dürfte aufhorchen, denn die Kamera kann 4K-Videos mit bis zu 120 fps bei 10-bit und 4:2:2 aufzeichnen. Der Dynamikumfang betrage wiederum laut dem Hersteller 15+2 Blendstufen. Auch der Autofokus sei bei der Alpha 7S III gegenüber Vorgängermodellen laut Sony verbessert worden.

Brandneu ist beispielsweise das zentrale Element der Kamra, nämlich der rückseitig belichtete Vollformatsensor Exmor R CMOS mit 12,1 Megapixeln und dem neuen Bildprozessor Bionz XR. Letzterer biete deutlich mehr Leistung sowie einen reduzierten Rolling-Shutter-Effekt. Dank Dual-Slot-Funktion für zwei Speicherkarten ist es möglich, Filme mit 4K 60p länger als eine Stunde aufzunehmen.

Sony Alpha 7S III
Sony Alpha 7S III: Die Kamera visiert Fotografen und Videomacher an

Man verbaut ein AF-System mit Phasen-Autofokus und verspricht zusätzlich noch verbesserte Low-Light-Performance. Das System sei „mit dem hellsten und hochauflösendsten elektronischen OLED-Sucher der Welt mit 9,44 Millionen Bildpunkten“ ausgestattet. Diese Kamera ist auch die erste, die mit zwei CFexpress-Kartenslots, Typ A, versehen ist. Da bringt Sony gerade erst neue Speichermedien auf den Markt.

Die Sony Alpha 7S III will sich als Allrounder präsentieren

Video-Aufzeichnungen, welche mit der Alpha 7S II angefertigt worden sind, lassen sich mit denen von Sony-Camcordern kombinieren. Dies ist unkompliziert möglich, da die Kamera drei Einstellungen für die Farbskala bietet: S-Gamut, S-Gamut3 und S-Gamut3.Cine. Neben den S-Log3 Gammakurven integriert die Alpha 7S III ein HLG-Bildprofil (Hybrid Log-Gamma). Die Alpha 7S III erlaube laut Sony bis zu 4K-60p-16-bit-RAW-Export mittels HDMI Typ A. Die Standard-ISO wurde nun auf 80 runtergesetzt, sodass der normale Bereich bei 80-102.400 liegt (erweiterbar auf 80-409.6006 bei Filmen und 40-409.600 bei Standbildern).

Sony Alpha 7S III
Sony Alpha 7S III: In Deutschland ab September 2020 mit passenden Speicherkarten erhältlich

Farbübergänge sollen durch neue Technologien glatter werden und der Weißabgleich wurde verbessert. Ein hinzugefügter Active Mode soll bei Videos zusätzlich zum 5-Achen-Bildstabilisator das Bild elektronisch stabilisieren. Der seitlich ausklappbare Touchscreen kommt auf 3 Zoll Diagonale mit 1,44 Mio. Bildpunkten und lässt sich seitwärts hoch- und runterdrehen.

Zum MI-Zubehörschuh (Multi Interface) der Kamera ist bei dieser Kamera eine digitale Audio-Schnittstelle hinzugestoßen, um Tonaufzeichnungen von einem kompatiblen externen Mikrofon zu übertragen. Der Fast-Hybrid-AF der Alpha 7S III verwendet 759-Phasen-AF Punkte. Die Alpha 7S III besitze den ersten, 0,64 Zoll großen elektronischen Quad-XGA-OLED-Sucher, der 9,44 Millionen Bildpunkte anlege.

Die Alpha 7S III ist die erste digitale Kamera von Sony, die über das HEIF (High Efficiency Image File Format) verfügt. Sony hat an der Benutzeroberfläche gefeilt und biete nun an der Kamera eine im Vergleich mit Vorgängermodellen erhöhte Benutzerfreundlichkeit. Für USB PD (Power Delivery) ist die Kamera bereit und kann extern mit Strom versorgt werden. Wi-Fi 802.11 ac und MIMO (Multiple-input And Multiple-output) gibt Sony ebenfalls ab. Tethering per USB ist ebenfalls möglich.

Die Alpha 7S III nutzt einen Fast-Hybrid-AF bietet. Er kombiniert den Phasen- und Kontrastautofokus. Für Szenen mit Bewegung nutzt man Echtzeit Tracking und den Echtzeit-AF mit Augenerkennung. Mit von der Partie sind Features wie AF Transition Speed mit sieben Einstellungen, welche die Schärfenachführung erleichtern und fünf Einstellungen für AF Subject Shift Sensitivity. Diese erlauben es, festzulegen, wann der AF wechselt beziehungsweise auf dem Objekt bleibt.

CFexpress-Speicherkarte vom Typ A
Sonys erste CFexpress-Speicherkarte vom Typ A

Zur Kamera hat Sony die weltweit erste CFexpress-Speicherkarte vom Typ A vorgestellt. Sie erscheint mit 80 / 160 GByte – mit Schreibgeschwindigkeiten von bis zu 700 MB/s und Lesegeschwindigkeiten von bis zu 800 MB/s. Die Karten eignen sich für RAW-Aufnahmen oder 4K-Video mit 120 fps. Nach der Schutzklasse IP57 sind die Karten gegen Staub und Wasser resistent. Sony veröffentlicht direkt einen Kartenleser (MRW-G2) dazu. Letzterer kostet 139 Euro. Für die CFexpress-Speicherkarte CEA-G80T mit 89 GByte fallen 229 Euro an. Für die Version mit 160 GByte zahlt mab 439 Euro. Alle drei Produkte sind, genau wie die Alpha 7S III, ab September 2020 in Deutschland erhältlich.

Kodi 18.8: Neueste Version der Multimedia-Software ist da

Ohne viel Tamtam wurde die neueste Version der beliebten Multimedia-Software Kodi veröffentlicht. Kodi 18.8 (Leia) steht bereits zum Download zur Verfügung.

Zuletzt hatten wir ja im Juni über Kodi 18.7 berichtet: Die Version machte damals unter Android bzw. Android TV Probleme und wurde zeitweise sogar zurückgezogen. Mittlerweile ist wieder alles im Reinen und sogar Kodi 18.8 steht bereits zum Herunterladen zur Verfügung. Ein passender Blog-Beitrag bzw. eine Newsmeldung, welche über die Neuerungen Aufschluss geben könnte, steht aber noch aus.

Allerdings hatten sie Entwickler in der Vergangenheit bereits klargestellt, dass neue Funktionen erst wieder ab Kodi 19.0 implementiert werden. Bis dahin konzentrieren sich also alle Versionen der Multimedia-Software, welche für diverse Plattformen zur Verfügung steht, auf Fehlerbehebungen und Performance- bzw. Stabilitätsverbesserungen. Kodi gibt es für Betriebssysteme wie Android, Apple iOS, Windows 10 aber auch Linux. Die zentrale Download-Seite ist bei Interesse hier zu erreichen.

Für Kodi gibt es auch viele Erweiterungen, welche den Funktionsumfang noch aufpeppen. Die Software ist dabei komplett kostenlos. Ihren Anfang nahm sie ursprünglich einmal als Xbox Media Center (XBMC) ist aber längst über jene Ursprünge hinaus gewachsen. In Kürze sollten auch die Release Notes zu Kodi 18.8 zur Verfügung stehen. Wer also mit dem Download noch warten möchte, bis die Änderungen transparent sind, sollte noch etwas ausharren.

Kodi 18.8 ist bereits verfügbar

In naher Zukunft dürften die Entwickler unter diesem Link weitere Informationen zu Kodi 18.8 veröffentlichen. Zu Anfangszeiten war Kodi ohne eigenes Zutun etwas umstritten, da die Software eben die Verwaltung und Wiedergabe umfangreicher, eigener Mediensammlungen ermöglicht. Vielfach wurde unterstellt, damit würden nur illegale Audio- und Videosammlungen gefördert.

Im Jahr 2020 kann man Kodi diesen Vorwurf kaum noch machen. Inhalte liefern die Entwickler ohnehin nicht mit, jene muss der Nutzer selbst bereithalten. Wir wünschen viel Spaß mit der neuesten Version Kodi 18.8!

Rettung des Kinos: AMC und Universal einigen sich

Die US-Kinokette stritt mit dem Filmstudio Universal über den Vertrieb von Filmen. Nachdem ein Boykott angedroht wurde, haben sich die Streithähne nun gütlich geeinigt.

Zur Erinnerung: AMC, die größte Kinokette der Welt, wollte die Filme des Studios Universal komplett boykottieren. Der Grund lag in einer Ankündigung des Filmvertriebs, alle seine Filme in naher Zukunft parallel zum Start in den Kinos auch digital zu vertreiben. AMC fürchtete, das würde die Zuschauer von einem Kinobesuch abhalten und fühlte sich in die Ecke gedrängt. Seine neue Strategie wollte Universal einführen, weil der Film „Trolls World Tour“ sich digital in der Corona-Krise zu einem Hit entwickelt hatte.

Außerdem sichert sich Universal digital natürlich einen höheren Einnahmeanteil, da im Kino ein hoher Anteil der Gelder an die Kinobetreiber fließt. AMC kritisierte die Pläne von Universal scharf und wenig später kündigten auch andere Kinoketten Boykotts an. Nun ist Universal eingeknickt und hat einen Deal mit AMC ausgehandelt. Auch wenn die Pressemitteilung nach strahlender Freude und gegenseitigem Schulterklopfen klingt, dürfte es hinter den Kulissen viel Zähneknirschen gegeben haben.

So gewährt Universal AMC ein Kinofenster von drei Wochenenden (17 Tagen). Erst danach darf das Studio seine Filme auch via Premium-Video-On-Demand (PVOD) anbieten. Außerdem erhält AMC offenbar einen nicht näher aufgeschlüsselten Anteil der digitalen Einnahmen bzw. gibt an, dass man sich auch Anteile sichern werde. So betreibt AMC in den USA selbst eine VOD-Plattform. Da wurde offenbar von beiden Seiten mit harten Bandagen gekämpft. Letzten Endes bleibt man aufeinander angewiesen: AMC würde schlecht fahren, würde die Kinokette kategorisch alle potenziellen Blockbuster von Universal aussperren. Universal wiederum kann sich die Kinoeinnahmen für kostspielige Produktionen nicht komplett entgehen lassen.

Abkommen betrifft zunächst nur die USA

Die Verhandlungen sind aber noch nicht abgeschlossen, denn die genannten Bedingungen gelten aktuell nur für die USA. Im Hinblick auf Europa und den Mittleren Osten verhandeln AMC und Universal derzeit noch. Klar ist, dass die Kinoindustrie unter Druck geraten ist. Wir leben in einer Zeit, in welcher mit verhältnismäßig wenig Budget im Heimkino mit 4K und HDR eine bessere Bildqualität erreicht wird, als in den meisten Kinosälen.

Dazu kommt die Corona-Krise, welche die Menschen animiert, Filme lieber im Wohnzimmer als im Kinosessel zu genießen.

Xbox Game Pass bringt kaum Geld ein, bindet aber Spieler

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Microsoft hat zugegeben, dass der Xbox Game Pass aktuell nicht wirklich das große Geld scheffele. Vielmehr diene die Spiele-Flatrate der Kundengewinnung und -Bindung.

In einem Interview erklärte der Microsoft-Manager Aaron Greenberg, dass es beim Xbox Game Pass nicht um kurzfristige Einnahmen gehe, sondern um die langfristige Kundenbindung. Greenberg gab auch zu Protokoll, dass Microsoft es sich leisten könne auf diese Weise vorzugehen und dass man damit rechne, dass sich diese Strategie in Zukunft auszahlen werde. Kurzfristig müsse Microsoft zwar viel investieren, um Entwickler und Publisher zum Xbox Game Pass zu locken und die Spiele zu halten, das werde sich aber bezahlt machen.

Laut Greenberg gehe es für Microsoft darum aktuell mehr zu liefern, als der Kunde erwarte. Indem man die Erwartungen übertreffe, könne man sich eine Fanbasis aufbauen, welche der Xbox-Marke möglicherweise das ganze Leben lang treu bleiben werde. Das Denken an den kurzfristigen Profit passt nicht in diese Strategie rund um den Xbox Game Pass. Stattdessen wolle man sogar noch mehr Werte bieten – wie etwa Project xCloud. Das Streaming-Angebot wird kostenlos zum Game Pass Ultimate hinzugefügt.

Project xCloud 2020
Microsoft bestätigt, dass Project xCloud in den Game Pass integriert wird

Laut Greenberg sei es schlichtweg so, dass die Menschen es weitererzählen würden, wenn sie besonders begeistert von einem Angebot seien, dass ihnen mehr biete, als sie erwartet hätten. Auf diese Weise habe der Xbox Game Pass seinen guten Ruf erhalten und ziehe immer mehr Spieler an – nicht nur zum Game Pass an sich, sondern zur Xbox-Marke generell. Das beste Marketing sei Mund-zu-Mund-Propaganda, an welcher das jeweilige Unternehmen gar nicht direkt beteiligt sei.

Microsoft will alle Xbox-Besitzer zum Game Pass locken

Tatsächlich ist der Xbox Game Pass aktuell für Besitzer einer Xbox One im Grunde ein No-Brainer: Die monatlichen Kosten für das Abonnement hat man schnell wieder heraus, selbst wenn man sich nur für wenige Titel interessiert. Zum alle First-Party-Spiele zum Launch-Tag im Game Pass starten. Außerdem bieten die Redmonder-Probe-Abonnements für nur einen Euro an.

Für Microsoft hängt dennoch viel vom Erfolg der Xbox Series X ab, die Ende 2020 erscheinen wird. Sie konkurriert direkt mit der Sony PlayStation 5. In der letzten Konsolengeneration war Microsoft der große Verlierer, denn die PS4 verkaufte sich laut Schätzungen von Analysten mehr als doppelt so oft wie die Xbox One. Dies lag unter anderem an vielen Fehlern von Microsoft: Anfangs verschreckte man Kunden mit Online-Zwang, einem Fokus auf TV- und Multimedia-Anwendungen sowie einer Kontenbindung für alle Spiele, welche den Second-Hand-Markt zerstören sollte. Selbst eine komplette Kehrtwernde, später als „Xbox 180“ bekannt, konnte das negative Image nicht abschütteln.

CES 2021 findet nur rein digital statt

Die CES findet traditionell seit über 50 Jahren jedes Jahr im Januar statt. 2021 wird es zu einem Bruch kommen, denn die Messe wird zu einem rein digitalen Event.

Noch im Juni 2020 hieß es seitens der Verantwortlichen, dass die Consumer Electronics Show (CES) 2021 in Las Vegas stattfinden solle. Man versprach ein ausgereiftes Hygienekonzept und Sicherheit für die Gäste. Wir waren bereits mehrfach selbst vor Ort und zweifelten auf der Basis unserer Erfahrungen mit der Messe stark daran, dass dies wirklich umsetzbar wäre.

Wie es aussieht, sind wir mit unserer Skepsis nicht alleine geblieben. Denn nun ist offiziell, dass die CES 2021 rein digital stattfinden wird. Wie es zu dem Sinneswandel gekommen ist, lässt sich nur spekulieren. Wir vermuten, dass hinter den Kulissen bereits viele Aussteller Druck gemacht haben und für eine Absage plädierten. Insbesondere in den USA greift das Coronavirus immer noch um sich und auch in anderen Ländern herrscht aktuell Angst vor einer zweiten Welle.

Seitens der Veranstalter heißt es dann auch in der offiziellen Mitteilung: „Angesichts der wachsenden Gesundheitsbedenken rund um die Verbreitung von COVID-19 erscheint es uns nicht möglich die Sicherheit von zehntausenden von Menschen in Las Vegas im Januar 2021 bei einer Zusammenkunft vor Ort zu garantieren.“ Stattdessen solle es digitale Keynotes und Konferenzen geben.

Große Hersteller wie LG, Samsung und Sony dürften eigene Events planen

Vermutlich dürften Hersteller wie LG, Samsung, Sony und mehr im Januar 2021 eigene Online-Events planen, die dann stattfinden werden, wenn eigentlich die CES 2021 auf dem Plan stünde. Allerdings bleibt abzuwarten, was die Messeveranstalter dann konkret digital anbieten werden und wie die Sache angenommen wird.

2022 will man dann wieder im gewohnten Rahmen in Las Vegas die CES abhalten. Im nächsten Jahr wird die Welt der Unterhaltungselektronik aber auf die Messe vor Ort verzichten müssen.

PlayStation 5 im Größenwahn: Sony will angeblich 120 Mio. Konsolen in fünf Jahren ausliefern

Aktuellen Meldungen zufolge rechne Sony damit innerhalb der ersten 5 Jahre nach Veröffentlichung rund 120 Mio. PlayStation 5 auszuliefern. Damit würden die Japaner dann rund doppelt so viele Exemplare der PS5 verschiffen wie Microsoft von der Xbox Series X.

Die aktuellen Meldungen passen dazu, dass Sony auch die Produktion angekurbelt habe: Noch vor Ende 2020 sollen rund 10 Mio. PlayStation 5 vom Band laufen. Gleichzeitig rechnet man damit, dass die nächste Konsolengeneration aufgrund der rasanter werdenden, technischen Entwicklung nur noch einen Lebenszyklus von ca. 5 Jahren haben werde. Und innerhalb dieser fünf Jahre wolle Sony offenbar eine Auslieferungsmenge von 120 Mio. PS5 anstreben.

120 Mio. sei dabei sogar die niedrigste, erwartete Menge. Auch 170 Mio. Einheiten hält man für möglich. Zumindest behaupten das Zulieferer aus Taiwan. Sony enthält sich offiziell aktuell eines Kommentars. Zum Vergleich: Sony konnte seit Erscheinen der PS4 im November 2013 in etwa 110 Mio. Einheiten ausliefern. Offenbar glauben die Japaner also daran, dass die PS5 den Erfolg der letzten Generation deutlich überflügeln könnte.

Abhängen wird der Erfolg der nächsten Konsolengeneration aber auch ganz wesentlich von einem aktuell noch unbekannten Faktor: dem Preis. Durchgesickert waren vorher 399 Euro für die PS5 Digital-Edition und 499 Euro für die PS5 mit einem Ultra HD Blu-ray Laufwerk. Allerdings hat Sony von offizieller Seite bisher noch keinen finalen Verkaufspreis bestätigt.

Sony PlayStation 5 erscheint voraussichtlich im November 2020

Nach aktuellem Stand der Dinge wird die Sony PlayStation 5 wohl im November 2020 erscheinen. Sony wünscht sich dabei, dass mehr Käufer zur Digital-Edition greifen. Ob sich das auch in den Produktionsmengen widerspiegeln könnte, wissen wir aktuell aber nicht. Nun wäre es eben langsam an der Zeit den offiziellen Preis zu erfahren, damit auch Vorbestellungen endlich möglich sind. Sowohl Sony als auch Microsoft spannen uns da aktuell arg auf die Folter.