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„Zukunftsprogramm Kino“ soll kleinere Provinzkinos unterstützen

In Deutschland soll das „Zukunftsprogramm Kino“ örtlichen Kinobetreibern unter die Arme greifen. Bis zu 17 Mio. Euro landen in einem Topf, den vor allem kleinere Kinos in ländlichen Regionen anzapfen dürfen.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat bekannt gegeben, dass sich das Zukunftsprogramm Kino in erster Linie an kleinere Kinobetreiber in ländlichen Regionen richtet – manche Leser würden vielleicht salopp von „Provinzkinos“ sprechen. Die Gelder sollen also nicht etwa an große Ketten wie Cinemaxx, die ja jüngst sogar noch Cinestar geschluckt haben.

So lautet die Begründung, dass Kinos in kleineren Gemeinden immer noch eine kulturelle Begegnungsstätte seien, die man erhalten wolle. Die Kinos ermöglichten dort ein kulturelles Angebot aufrechtzuerhalten und die Kommunikation bzw. den Austausch unter den Anwohnern. Zumal gerade kleinere Kinos auch anspruchsvollere Filme für die Zuschauer zugänglich machen.

Aktuell leben wir in einer einmaligen Ära, in der es problemlos möglich ist mit einem Heimkino eine bessere, technische Qualität zu erreichen als in einem Kinosaal: 4K- und HDR-Technik für zuhause macht es möglich. Betrachtet man sich dann die Preise für einen Kinobesuch, gerade wenn es sich um einen Abend mit der Familie handelt, dann tendiert mancher doch dazu sich lieber Streaming oder einer Ultra HD Blu-ray hinzugeben, als dem Gang zum Kino vor Ort. Kann das Zukunftsprogramm Kino das ändern?

Einzelne Kinos können bis zu 315.000 Euro erhalten

Nun, zumindest werden örtliche Kinos sicherlich reizvoller für die Zuschauer, wenn sie sich technisch auf der Höhe der Zeit bewegen und eine komfortable Filmerfahrung anbieten. Entsprechend können die Betreiber teilnehmen, die in Gemeinden mit bis zu 50.000 Einwohnern ihr Kino unterhalten. Pro Kino werden je nach Größe bis zu 315.000 Euro bewilligt. Kinos mit nur einem einzelnen Saal können maximal 60.000 Euro ergattern.

Das Geld aus dem Zukunftsprogramm Kino kann aber nicht für alles beliebige ausgegeben werden. Grütter spricht von „nachhaltigen Investitionen, die unmittelbar die Zukunftsfähigkeit des jeweiligen Kinos sichern“ – damit sind insbesondere Saal-, Projektions- und Kassentechnik, digitale Kundenbindung, Barrierefreiheit und Energieeffizienz gemeint. Ergänzt werden die Mittel überdies um eine Kofinanzierung der Länder und weiterer Institutionen wie etwa der Filmförderungsanstalt. Letztes Jahr hatte man übrigens schon rund 5,5 Mio. Euro für Kinos im ländlichen Raum zur Verfügung gestellt und baut die Förderung nun nochmals aus.

Coronavirus beeinträchtigt globale TV-Produktion bis mindestens Mai 2020

Fernseher, die wir in Deutschland im Laden kaufen können, stammen in aller Regel aus asiatischer Fertigung. Durch den Coronavirus soll es aber bis mindestens Mai 2020 zu Auswirkungen auf die Produktion kommen.

Der Coronavirus ist aktuell in großen Teilen der Bevölkerung im Kopf verankert. Inwiefern das gerechtfertigt oder übertrieben ist, muss jeder für sich entscheiden. Klar ist, dass es sich bei COVID-19 um einen Krankheitserreger handelt, den man ernst nehmen sollte. So hat der Virus bereits zur Absage zahlreicher Events geführt – zuletzt fiel dem Coronavirus etwa die Games Developers Conference (GDC) zum Opfer. Aber auch der Mobile World Congress (MWC) 2020 wurde deswegen abgesagt. Und auch der kommende, neue James Bond mit Daniel Craig wurde verschoben.

Das ist nicht alles: Man kann damit rechnen, dass die TV-Produktion noch bis mindestens Mai 2020 unter Einschränkungen leiden wird. Im Februar und März soll die Produktion wegen der Krankheit um bis zu 30 % niedriger ausgefallen sein. Selbst im Mai sollen noch mindestens 15 % weniger Fernseher gebaut werden, als das unter normalen Bedingungen der Fall wäre. Xiaomi, mittlerweile ebenfalls unter die TV-Hersteller gegangen, kündigte etwa bereits an im März ca. 20 % weniger an Geräten bauen zu können. Im April rechnet der Hersteller immer noch mit Einbußen von 10 bis 15 %.

Ab Juni rechnet man damit, dass die Produktion sich wieder in gewohnten Bahnen entwickeln könnte. Durch die Probleme bei der Produktion sind unterdessen die Panel-Preise gestiegen. Deswegen werden zusätzlich aktuell auch bevorzugt große TV-Hersteller mit Panels beliefert, während kleinere Anbieter sich hinten anstellen müssen. Da wollen die Zulieferer große Partner nicht verärgern.

Aktuell sind im Handel noch keine Auswirkungen zu erkennen

Im Handel sind derzeit noch keine Auswirkungen erkennbar. Das liegt auch daran, dass zunächst Lagerbestände abverkauft werden können. Samsung könnte aus der Sache noch ganz glimpflich rauskommen, da der südkoreanische Hersteller zwar auch in China fertigt, allerdings große Teile seiner Produktion in Mexiko, Tschechien, Ungarn und Vietnam abwickelt. Zu bedenken ist freilich, dass nicht nur die TV-Industrie von dem Coronavirus betroffen ist.

Man munkelt auch, dass Sony deswegen seine eigentlich geplante, erweiterte Vorstellung der PlayStation 5 Ende Februar verschoben habe. So gibt es da auch Unsicherheit bezüglich des Preises. Was man sich aber immer vor Augen halten sollte: Am wichtigsten ist, dass die Menschen vor dem Coronavirus geschützt werden bzw. Erkrankten geholfen werden kann. Denn dagegen wirken Lieferengpässe in der TV-Industrie banal.

Xbox Series X startet mit einem dedizierten Audiochip

Die Microsoft Xbox Series X soll einen dedizierten Audiochip erhalten. Dadurch wird auch die Unterstützung objektbasierten Sounds via Dolby Atmos und DTS:X erleichtert.

Die Next-Generation-Konsole wird also auch 3D-Surround-Sound unterstützen, was aber per se keine Überraschung ist. Schließlich ist etwa auch die Xbox One X für Dolby Atmos gerüstet. Bestätigt wurde der dedizierte Audiochip der Xbox Series X im Übrigen nicht von Microsoft selbst, sondern durch die Entwickler Ninja Theory („Hellblade: Senua’s Sacrifice“), welche mittlerweile unter dem Dach der Redmonder beheimatet sind.

Der Soundchip soll nicht nur CPU-Ressourcen freischaufeln, auch wenn das wohl nur eine eingeschränktere Rolle in Zeiten der aktuellen Rechenleistung spielen dürfte, sondern auch weitere Features ermögliche – wie auch Audio-Ray-Tracing, was ja auch schon für die Sony PlayStation 5 als Feature in Aussicht gestellt wurde. Aktuell weiß man aber noch nicht so recht, was man sich darunter am Ende vorstellen soll.

Ninja Theory bekräftigt, dass die Mehrwerte dedizierter Audiochips oft in den Hintergrund gerückt würden. So zweifele niemand am Sinn einer leistungsfähigen GPU, die der CPU zur Seite stehe. Doch der Bereich Audio werde wesentlich seltener direkt ins Gespräch gebracht. Gerade deswegen sei man erfreut, dass die Xbox Series X das Thema ernst nehme und für Entwickler vereinfache.

Auch Sony hat große Audio-Pläne

Die Sony PlayStation 5 soll ebenfalls mit vielfältigen Audio-Features punkten, so hatte Sony ja etwa Audiokinetic übernommen, die Middleware für Spiele entwickeln. Derzeit sieht es also danach aus, als ob sowohl Microsoft als auch Sony da mit ihren Next-Generation-Konsolen eine Schippe rauflegen wollen. Es dürfte also mehr und mehr Spiele mit Dolby Atmos zu sehen bzw. zu hören geben. 3D-Sound ist aber auch für Gaming-Headsets eine feine Sache und dürfte viele Multiplayer-Gamer sehr erfreuen.

Laut Ninja Theory sei das alles sowohl für Entwickler als auch Spieler ein Vorteil: Man könne aufwändigere Audio-Szenarien gestalten ohne groß über Limitierungen durch die Hardware oder begrenzte Rechen- und RAM-Budgets nachdenken zu müssen. Wir sind schon jetzt auf die Ergebnisse gespannt. Erscheinen wird die Xbox Series X, genau wie die PS5, „zu den Feiertagen 2020“.

ZDF: Terra X – Anthropozän durchleuchtet das Zeitalter der Menschen in 4K UHD

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Zum ersten Mal sendet das ZDF in Kooperation mit Astra ihr Erfolgsfomrat „Terra X“ in 4K Ultra HD Qualität. Die Ausstrahlung erfolgt am 8./15. und 22. März jeweils um 19:30 Uhr auf UHD1 by HD+. 

„Terra X: Anthropozän – das Zeitalter des Menschen“ befasst sich mit der Zeit, die den Planeten Erde innerhalb kürzester Zeit gravierend veränderte. Über Jahrmilliarden formten die Elemente Feuer, Wasser und Luft unsere Erde, jetzt greift der Mensch drastisch in die Gestaltung ein. Für die Eigenproduktion „Terra X: Anthropozän – Das Zeitalter der Menschen“ reiste das ZDF-Team um die ganze Welt und besuchter unter anderem Äthiopien, Australien, Island, die USA und China. An unzähligen Orten der Welt ist das Ausmaß der von den Menschen verantwortete globale Erwärmung bereits zu sehen. Um diesem wichtigen Thema ein passende visuelle Plattform zu bieten, wird die dreiteilige Dokumentationsreihe in 4K Ultra HD Qualität mit erweitertem Dynamikumfang (HDR) auf UHD1 by HD+ (via Satellit) ausgestrahlt. Der Sender UHD1 ist im Zeitrahmen der Dokumentationsausstrahlung natürlich unverschlüsselt und frei empfangbar.

4K Doku via Satellit, Mediathek und Youtube

Parallel dazu können die Folgen am 15. und 22. März 2020 (sorry erste Folge lief bereits) jeweils um 19:30 in HD- und SD-Qualität am gewohnten Programmplatz des ZDF verfolgt werden. Bereits seit dem 26. Februar 2020 liegen alle drei Folgen in der ZDFmediathek zum direkten Streamen bereit. Noch besser kommt vielleicht der Youtube-Stream auf „Terra X Natur & Geschichte“ der in 4K/50p auf der Streaming-Plattform bereitsteht. Die jeweilige Folge wird nach Ausstrahlung über den Youtube-Kanal ausgespielt.

Empfang mit Ultra HD-Fernseher, keine Änderung an Sat-Anlage nötig
Für den Empfang des Kanals „UHD1 by Astra / HD+“ über Astra 19,2 Grad Ost benötigen Zuschauer einen Ultra HD-Fernseher, der über einen sogenannten HEVC-Decoder verfügt. Mit herkömmlichen Receivern oder Fernsehern für Standard-Digital- (SD) oder HDTV-Empfang kann der Sender hingegen nicht empfangen werden. Änderungen an der Satellitenanlage sind nicht notwendig.

Empfangsparameter „UHD1 by Astra / HD+“

  • Transponder: 1.035
  • Frequenz: 10.994 MHz (Horizontal)
  • Symbolrate: 22.000 Ms/s
  • FEC: 5/6

3 für 2 auf DVDs, Blu-rays und 4K Blu-rays von Sony

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Amazon startet mit einer schönen Entertainment-Aktion in die neue Woche. Kombiniert und kauft 3 DVDs, Blu-rays oder 4K Blu-rays von Sony & Co. und zahlt nur 2 Titel! So sichert man sich bis zu 33% Rabatt! 

Hier geht es zur Aktion!

Die Aktion ist für DVDs, und Blu-rays ausgerufen, sie gilt jedoch anscheinend auch für lieferbare 4K Blu-rays von Sony. Zudem finden dazwischen auch Titeln von anderen Filmstudios. Bei über 2.400 Filme und Serien sollte jeder etwas Passendes finden. Die UHD-Blu-rays können über obigen Link und der Filter-Option von Amazon (man muss erst mal nach der Kategorie DVD & Blu-ray filtern und dann auf Format: 4K Blu-ray) angezeigt werden. Da die UHD Blu-rays von Sony Pictures Home Entertainment eh immer recht teuer sind, kommt diese Aktion eigentlich wie gerufen. Angeboten werden aktuellere Titel wie „Spider-Man: A New Universe“ oder „Zombieland“ sowie der komplette Backkatalog mit „Hellboy“, „Bad Boys“, „Jumanji“, „Blade Runner 2049“ uvm. Es haben sich auch ein paar Titel von Studiocanal in die Aktino verirrt. So lässt sich z.B. „Rambo – First Blood“, „Sie leben“ oder „Hard Powder“ für kleines Geld abgreifen.

Für Serienfans lohnt es sich auch die Gesamtliste nach „Preis: absteigend“ zu sortieren. Uns lächelt z.B. die komplette Serie „House of Cards“, „Dawsons Creek“, „Breaking Bad“, „Die Tudors“, „Community“, „Eine schrecklich nette Familie“ uvm.

Die 3-für-2 Aktion ist ab dem 9. März bis zum 15. März 2020 gültig. Hat man sich drei Titel die Teil der Aktion sind in den Warenkorb gelegt, wird an der Kasse der günstigste Artikel vom Kaufpreis abgezogen. Wer sich einen maximalen Rabatt von bis zu 33 Prozent sichern möchte, sollte darauf achten, dass die einzelnen Filme/Serien preislich nicht zu weit auseinanderliegen.

Weitere Aktionen und Schnäppchen findest du in unserem Angebote-Special!

„James Bond 007: Keine Zeit zu sterben“ verschiebt sich wegen Coronavirus (UPDATE)

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Der Kinostart des Kino-Blockbusters „James Bond 007: Keine Zeit zu sterben“ verschiebt sich auf November 2020. Universal nennt die Ausbreitung des Coronavirus als Grund. 

Update I: Nach der Verschiebung des 25. James Bond Films ist nun auch der Termin für den deutschen Kinostart bekannt gegeben worden. Voraussichtlich am 12. November 2020 startet das Action-Spektakel mit Daniel Craig in der Hauptrolle. Allein die Verschiebung um mehrere Monate soll MGM laut einem Bericht der Variety bis zu 50 Millionen US-Dollar gekostet haben, darin z.B. Marketingausgaben die bereits getätigt wurden, um den neuen Film zu bewerben.

Originalmeldung: Die Premiere des 25. James Bond Films wurde in den USA auf den 25. November 2020 und Großbritannien auf den 12. November 2020 verlegt. Ursprünglich sollte der letzte Bond-Film mit Daniel Craig Anfang April in die Kinos kommen. Verständlicherweise verschiebt MGM und Universal den Starttermin, da der Titel zu diesem Zeitpunkt keine Chance hätte, ein gutes Ergebnis an den Kinokassen einzufahren. Zu groß ist mittlerweile die Angst vor der Ansteckung mit dem Coronavirus. Kinobetreiber scheinen bereits jetzt die Auswirkungen der andauernden Berichterstattung zu spüren. In erster Linie bewegen MGM und Universal natürlich finanzielle Interessen. Auf der anderen Seite bergen voll belegte Kinosäle sicherlich ein gewisses Risiko, dass sich der Virus noch weiter ausbreitet. Nicht umsonst werden bereits unzählige Messen, Konzerte und öffentliche Veranstaltungen abgesagt.

MGM, Universal and Bond producers, Michael G. Wilson and Barbara Broccoli, announced today that after careful consideration and thorough evaluation of the global theatrical marketplace, the release of NO TIME TO DIE will be postponed until November 2020. pic.twitter.com/a9h1RP5OKd

— James Bond (@007) March 4, 2020

Über den offiziellen Twitter-Account der James Bond-Marke wurde die Verschiebung kommuniziert. Übersetzt heißt es dort: „MGM, Universal und die Bond-Produzenten Michael G. Wilson und Barbara Broccoli gaben heute bekannt, dass nach sorgfältiger Prüfung und gründlicher Bewertung des globalen Kinomarktes die Veröffentlichung von NO TIME TO DIE auf November 2020 verschoben wird.“. Ich denke wir können uns alle sicher sein, dass James Bond 25 ein Riesenhit im Kino wird. Und sollte sich die Lage um den Coronavirus etwas beruhigt haben, treffen wir uns eben im November 2020 im Kino.

James Bond 4K Blu-ray erst 2021

Mit der Verschiebung von „James Bond: No Time To Die“ auf November 2020 gibt es jedoch auch die Gewissheit. Dass wir in diesem Jahr nicht mehr mit der physischen Veröffentlichung auf DVD, Blu-ray und 4K Blu-ray rechnen können. Die Disc-Version wird dann wohl erst im Frühjahr 2021 in den Handel gelangen. Die Vorgaben des Kinomasters liefern perfekte Voraussetzungen für die 4K Blu-ray. Das analoge und digitale Filmmaterial wurde in ein Digital Intermediate in 4K Auflösung (Kinomaster) mit Dolby Vision HDR überführt. An der Soundfront hat MGM auch nicht gespart. Der englische Originalton liegt in DTS:X, Auro 11.1 und Dolby Atmos vor. Und das ganze Action-Spektakel soll ganze 163 Minuten laufen =)

Wir „ernähren“ uns bis dahin von der Vorfreude auf den Filmtitel und stimmen uns mit dem offiziellen Soundtrack, gesungen von Billie Eilish, auf „James Bond: No Time To Die“ ein.

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LG 2020 TVs unterstützen Disney+ ab Launch – Sky Q App in Sicht

LG hat diese Woche sein TV-Lineup für 2020 vorgestellt. Wichtig dabei: Die Fernseher sind bereits für den kommenden Streaming-Anbieter Disney+ gerüstet.

Disney+ startet am 24. März 2020 in Deutschland. Wir wissen, dass viele unserer Leser schon den Launch des neuen Streaming-Anbieters erwarten. Wer noch bis inklusive 23. März 2020 zu einem Abonnement greift, zahlt weniger: Frühbücher sparen nämlich 10 Euro im ersten Jahr und löhnen 59,99 statt 69,99 Euro. Doch wer reinschauen will, benötigt natürlich auch die passende Hardware bzw. eine App. Bestätigt ist etwa, dass die Amazon Fire TV trotz einigen hin und hers mit einer App versorgt werden.

Und auch LG hat da gute Nachrichten: So hat der südkoreanische Hersteller diese Woche seinen neuen Fernseher für das Jahr 2020 angekündigt. Ein Highlight sind für viele sicherlich die neuen OLED-Modelle mit 4K, welche durchweg Disney+ als App an Bord haben werden. Preislich starten sie bei 1.799 Euro für den OLED48CX9LB, der mit 48 Zoll Diagonale ab Mai 2020 zu haben sein wird. Flaggschiffe sind die neuen OLED65WX9LA (April 2020) im Wallpaper-Design für 4.999 Euro sowie der OLED77GX9LA (Mai 2020) der Gallery-Serie, der für 7.999 Euro auf den Markt kommt.

Doch auch die neuen LCD-Modelle von LG, die NanoCell, werden mit Disney+ versorgt. Hier steigt ihr bereits für 899 Euro bei dem 49NANO806NA D ein, der im April 2020 auf den Markt kommt. Das Topmodell ist in diesem Fall der 86NANO916NA für 4.399 Euro. Dieser TV bringt stolze 86 Zoll Diagonale mit und ist ab Mai 2020 erhältlich. Sollte man auch nicht unterschlagen: Natürlich wäre es dumm, wenn LG seine absoluten High-End-Modelle außen vor lassen werde. Doch auch die 8K-Fernseher der OLED- und NanoCell-Reihen werden Disney+ natürlich nutzen können.

Sky Q wird ebenfalls Disney+ erhalten

LG steht da natürlich nicht allein auf weiter Flut mit seinen Vorbereitungen auf Disney+. Der Streaming-Dienst wird auch durch Partner gepusht und da möchte Sky ein Stück vom Kucen abhaben. Für Großbritannien ist Disney+ bereits als in Sky Q integriert bestätigt. Auch in Deutschland sollen die Verhandlungen auf Hochtouren laufen, wie wir aus gut informierten Quellen erfahren haben. Offenbar steht man kurz vor einer Einigung und dann wird Disney+ auch in Deutschland für Sky Q offiziell bestätigt.

Klar, dass auch die Deutsche Telekom da mitmischen will. Die möchte Disney+ wiederum in MagentaTV integrieren und spricht von sehr fruchtbaren Gesprächen. Da dürfte eine Einigung also wohl auch vor der Tür stehen. Für alle, die weitere Informationen wünschen, ist hier ein Auszug aus dem FAQ zu Disney+.

Welche Endgeräte und Plattformen werden von Disney+ unterstützt?

  • Disney+ unterstützt die meisten Internetbrowser, u.A. Chrome 75+, Firefox 68+, Internet Explorer 11 und Safari 11+.
  • Android-Handys und -Tablets
  • Apple iPhones und iPads
  • Android TV-Geräte
  • LG WebOS Smart TVs
  • Samsung Tizen Smart TVs
  • Apple AirPlay
  • Apple TV (ab der 4. Generation)
  • Chromebook
  • Chromecast
  • Sony PlayStation 4
  • Xbox One
  • Amazon Fire TV (aktuell nicht im FAQ gelistet, aber bestätigt)

Sky zaubert: Pop-Up-Sender Sky Cinema Harry Potter HD startet am 9. April 2020

Sky will die Zuschauer ab dem 9. April mit seinem Pop-Up-Sender Sky Cinema Harry Potter HD verzaubern. Entgegen dem Namen werden die Filme nicht nur in HD, sondern auch in Ultra HD zur Verfügung stehen.

Sky startet hin und wieder sogenannte Pop-Up-Channels. Beispielsweise hatte man da Anfang des letzten Jahres einen speziellen Kanal rund um Superhelden zu bieten. Nun will Sky es wieder wissen und startet Sky Cinema Harry Potter TV, einen Kanal, der sich der Wizarding World widmet. Hereinschauen könnten Interessierte ab dem 9. April 2020. Der Sender wird bis inklusive 26. April 2020 zur Verfügung stehen.

Auch wenn der Name es dabei nicht suggeriert, so werden alle enthaltenen Filme laut Sky Deutschland auch in 4K / Ultra HD via Sky Q zur Verfügung stehen. Über das Sky Ticket wiederum lassen sich alle Filme in HD auf Abruf streamen. Was man besonders hervorhebt: Im Rahmen des Debüts von Sky Cinema Harry Potter HD feiert erstmals der Film „Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen“ seine Premiere im deutschen Fernsehen.

Sky bietet die Harry-Potter-Saga (fast) vollständig an

Etwas überraschend: In seiner Aufzählung unterschlägt Sky aber „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“. Offenbar bleibt dieser Film also leider ausgeklammert. Folgende Filme sollen in HD bzw. in UHD via Sky Q zur Verfügung stehen:

  • Harry Potter und der Stein der Weisen
  • Harry Potter und die Kammer des Schreckens
  • Harry Potter und der Gefangene von Askaban
  • Harry Potter und der Feuerkelch
  • Harry Potter und der Orden des Phönix
  • Harry Potter und der Halbblutprinz
  • Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1
  • Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 2
  • Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen

Die Filme werden auf dem Pop-Up-Channel Sky Cinema Harry Potter HD rund um die Uhr laufen. Dabei ersetzt der neue, temporäre Kanal für den Zeitraum vom 9. bis 26. April Sky Cinema Special. Vielleicht ist das für den ein oder anderen Leser ja ein netter Zeitvertreib zu Ostern.

„The Last of Us“: PlayStation-Blockbuster wird als TV-Serie für HBO umgesetzt

Gamer und Serienfans dürfen gleichermaßen aufhorchen. Denn das erfolgreiche PlayStation-Spiel „The Last of Us“ wird vom Premium-Sender HBO als Serie umgesetzt.

Die Ausführung übernimmt kein geringerer als Craig Mazin, der für den renommierten US-Sender auch schon „Chernobyl“ aus der Taufe gehoben hatte. Spannend ist, dass HBO damit für sich Neuland betritt. Denn im Bereich der Videospiele-Umsetzungen ist der Sender bisher noch ein unbeschriebenes Blatt. Dabei geht man für „The Last of Us“ durchaus ungewöhnliche Wege.

So soll die Serie tatsächlich direkt die Geschichte des ersten Spieles adaptieren. Das ist eher ungewöhnlich, denn die meisten Videospieleumsetzungen erzählen als Film oder Serie lieber eine eigene Story und bedienen sich mehr oder minder direkt beim Setting oder den Charakteren. Vielleicht ist der Ansatz von HBO aber eine gute Idee, denn bisher ist die Anzahl brauchbarer Videospieleadaptionen extrem überschaubar. Aus Sicht vieler Gamer ist immer noch „Mortal Kombat“ aus dem Jahr 1995 (!) die vielleicht beste Spieleverfilmung, was Bände spricht.

Netflix konnte da bisher positiv aus dem Rahmen fallen mit seiner Umsetzung von „Castlevania“. Die Animationsserie ging jüngst in die dritte Staffel. Auch diese Serie erzählt aber eine eigene Story, die nur von den Spielen inspiriert wurde. Bei „The Last of Us“ soll das anders sein, was eventuell auch daran liegt, dass der Schöpfer dar Marke, Neil Druckmann, ebenfalls mitwirken soll. Er arbeitet immer noch für den verantwortlichen Entwickler Naughty Dog.

Sony hat bei „The Last of Us“ seine Hände mit im Spiel

„The Last of Us“ soll eine Koproduktion von HBO, Sony Pictures Television und den PlayStation Productions werden. Auf das Ergebnis darf man sehr gespannt sein. Die Hauptfiguren werden, wie im ersten Spiel, Joel und Ellie sein. Einen Cast gibt es aktuell aber noch nicht, so befindet sich die neue Serie wohl noch in einem recht frühen Stadium. Entsprechend können wir auch nicht sagen, wann die Veröffentlichung anstehen könnte.

The Last of Us Promo
„The Last of Us“ fehlt noch ein Cast

Potenzial für weitere Staffeln wäre vorhanden: Am 29. März 2020 erscheint „The Last of Us Part II“ für die Sony PlayStation 4. Auch dieses Game könnte man dann also als weitere Staffel umsetzen. „The Last of Us“ räumte viele Awards für seine Story ab, auch wenn das Spiel dabei im Grunde mit seinem postapokalyptischen Zombie-Setting und den archtypischen Figuren ausgetretene Pfade abgraste – das ist aber natürlich auch ein wenig Geschmackssache. Es muss sich zeigen, ob „The Last of Us“ dann auch als Serie überzeugen kann. Wir sind gespannt.

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Verärgerte Kunden: Samsung blendet an seinen Smart TVs Werbung ein

Aktuell treibt Samsung es nach Ansicht einiger Nutzer zu bunt: An ihren Fernsehgeräten blenden die Südkoreaner recht aggressive Werbung im Smart Hub ein.

Dokumentiert wurde dies bei Twitter, wo sich eine angeregte Diskussion entwickelt hat. Wie euch das Beitragsbild zeigt, nimmt die Werbung rund ein Drittel der Bildfläche ein. Samsung Deutschland hat übrigens im sozialen Netzwerk auch schon geantwortet. So versucht man damit zu beschwichtigen, dass die Werbung nur beim Aufruf des Smart Hubs erscheine und das übliche TV-Vergnügen daher nicht beeinträchtige.

Auch im Smart Hub, wo man etwa Apps aufrufen und die Eingänge wechseln kann, stößt die Werbung aber offenbar einigen Zuschauern sauer auf. Zumal es kein Opt-Out zu geben scheint, mit dem man die Werbeeinblendungen wenigstens nachträglich unterbinden könnte. Aktuell muss man also mit den Werbeeinblendungen im Smart Hub leben – oder den Fernseher vom Internet trennen. Auch Lösungen wie Pi-hole können natürlich Abhilfe schaffen.

Samsung 8K
Samsung sehnt sich offenbar nach einem Zubrot durch Werbung an seinen TVs

Man muss dazu sagen, dass Nutzer an anderen Stellen durchaus bereit sind Werbung in Kauf zu nehmen: Der Hersteller Xiaomi etwa setzt in seiner Oberfläche MIUI an Smartphones ebenfalls Werbung ein – allerdings dezenter als Samsung. Sie wird beispielsweise nach der Installation einer neuen App im Bestätigungs-Screen eingeblendet. Zumal die Xiaomi-Geräte mit einem aggressiven Preis- / Leistungsverhältnis auf den Markt kommen. Von Samsung fühlen sich offenbar viele Nutzer nicht ausreichend informiert.

Werbung an Fernsehern ist leider kein neues Thema

Völlig neu ist diese Strategie übrigens nicht. Schon seit einigen Wochen häufen sich die Beschwerden zu diesem Thema in der offiziellen Samsung Community. Bisher schienen aber vorwiegend Nutzer aus Großbritannien dort ihrem Ärger Luft zu machen. Wir denken, dass Samsung sich mit dieser Strategie keinen Gefallen tut. Natürlich lassen sich durch Werbung Mehreinnahmen erwirtschaften, doch ob das den potenziellen Imageverlust wieder aufwiegen kann? Leider ist Samsung natürlich nicht der einzige Hersteller, der derlei Kapriolen ausführt. Panasonic experimentierte gar schon an seinen 1080p-Plasmas mit Werbeeinblendungen.

This is ridiculous. My Samsung TV started showing these ads in the UI of my telly.@SamsungDE: this is insane. You don't have the right to jam ads in my TV after paying several hundreds of euros. pic.twitter.com/vcBfB4yZwy

— Job Plas (@JobPlas) March 5, 2020

Zu bedenken ist aber auch, dass der Twitter-Nutzer der die Diskussion angestoßen hat, selbst ein Mitarbeiter von Eyeo ist – einem Unternehmen, das beispielsweise hinter AdBlock Plus steht und somit eigene Agenden im Bezug auf Werbung mitbringt. Doch wenn es so weitergeht, wird man irgendwann möglicherweise auch einen Werbeblocker am Smart TV benötigen.

Wie sieht es denn bei euch aus: Habt ihr ähnliche Werbeeinblendungen ebenfalls schon an eurem Samsung-TV beobachtet? Wäre die Werbung für euch ein Grund vom Kauf eines Samsung-Fernsehers abzusehen und zu einem Konkurrenzmodell zu greifen? Oder macht man hier aus eurer Sicht eher viel Lärm um nichts?