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LG Soundbars 2020: Alle Details, Preise und Termine der neuen Klangriegel

LG hat seine neuen Soundbard für 2020 vorgestellt. Das Flaggschiff ist die DSN11RG, für welche Meridian Audio den Klang optimiert hat.

Laut LG liefert das Gros der neuen Soundbars Dolby Atmos und DTS:X für objektbasierten Klang. Es ist natürlich logisch, dass die Südkoreaner ihre neuen Soundbars als perfekte Begleiter für die neuen OLEDs und NanoCell-TVs sowie die 8K-Serien empfehlen. Auch allerlei Features sind wieder mit von der Partie. Etwa soll Image Elevation für eine klare Differenzierung sorgen und kann z. B. melodieführende Instrumente oder den Gesang hervorheben. (Hier geht es direkt zum Preisvergleich)

Das Topmodell LG DSN11RG ist ein 7.1.4-Kanal-System mit zwei kabellosen
Rücklautsprechern für 360-Grad-Sound. Hier liegt der Preis laut Hersteller bei 1.599 Euro. Dieses Soundbar-System ist ab Mai 2020 im deutschen Handle zu haben. Als neu bewirbt LG dabei auch eine AI Room Calibration, welche an die Einmess-Techniken von AV-Receivern erinnert. Sie soll den Klang der Soundbar nämlich an die jeweilige Wohnumgebung automatisch anpassen.

LG DSN11RG
Die LG DSN11RG wird ab Mai 2020 für 1.599 Euro zu haben sein

Die Soundbar unterstützt auch 4K-Passthrough, um Inhalte durchzuschleusen. Da HDMI mit eARC (Enhanced Audio Return Channel) verbaut ist, wird auch der Anschluss an bestehende Systeme erleichtert. Auch Unterstützung für den Google Assistant ist vorhanden.

LG bringt insgesamt neun neue Soundbars auf den Markt

Natürlich hat LG aber nicht nur sein neues Flaggschiff in petto. Insgesamt bringt der Hersteller neun Soundbars für das Jahr 2020 auf den Markt. Unten haben wir für euch die Preise und Erscheinungszeiträume zusammengefasst. Die Bandbreite reicht von 245 bis hin zu 1.599 Euro. Da ist also auch für ganz unterschiedliche Ansprüche und Geldbeutel etwas dabei.

LG-SN11RG_High-Res-Audio
Die LG DSN11RG ist auch für Hi-Res-Audio gerüstet

Verfügbarkeit und Preise der neuen Soundbars 2020 von LG:

  • DSN11RG – Mai 2020 – 1.599 Euro
  • GX – Juli 2020 – 1.349 Euro
  • DSN9YG – Mai 2020 – 1.099 Euro
  • DSN8YG – April 2020 – 729 Euro
  • DSN7Y – Juni 2020 – 499 Euro
  • DSN7CY – Mai 2020 – 479 Euro
  • SL7Y – Mai 2020 – 399 Euro
  • DSNH5 – Juni 2020 – 349 Euro
  • DSN4 – April 2020 – 245 Euro

Übersicht LG Sounbars 2020:

Die komplette Übersicht aller LG Soundbars 2020
Die komplette Übersicht aller LG Soundbars 2020

Preisvergleich LG Soundbars 2020:

Zuletzt aktualisiert am 6. Januar 2026 um 00:20 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

LG NanoCell 2020: Die Preise der neuen LCDs mit 4K

Last but not least hat LG heute neben seinen OLED-TVs und 8K-Modellen auch die Preise der kommenden NanoCell-LCDs mit 4K enthüllt. Sie starten im April 2020 in Deutschland.

Im Bezug auf die NanoCell-TVs, damit sind bei LG im Grunde ganz normale LCD-Fernseher gemeint, geht es preislich bereits bei 899 Euro für das Einstiegsmodell 49NANO806NA D mit 49 Zoll los. Das teuerste Modell ist der LG NanoCell 86NANO916NA, welcher mit 86 Zoll Diagonale daherkommt und im Mai 2020 zur Preisempfehlung von 4.399 Euro erscheint.

Insgesamt konzentriert sich LG auf eine recht breite Palette an Diagonalen, die von 49 bis hin zu den erwähnten 86 Zoll reichen, aber auch Modelle mit 55, 65 und 75 Zoll umfassen. Die NanoCell-Serien NANO86 / 90 / 91 verfügen über den weiterentwickelten α (Alpha) 7 Gen 3 Prozessor, der auch 120 Hz unterstützt. Zudem sind auch hier das intelligente HDR-Format Dolby Vision IQ, HLG und HDR10 an Bord.

LG NanoCell SoC 2020
Der Alpha 7 Gen 7 treibt die NanoCell TVs des Jahres 2020 an

Die LG NanoCell des Jahres 2020 unterstützen den Google Assistant sowie Amazon Alexa zur Sprachsteuerung. Zudem bieten sie die App für Apple TV und damit den Zugriff auf Apple TV+, die Apple TV Channels sowie Apple iTunes. Auch Apple AirPlay 2 und HomeKit finden zur Steuerung des Smart Homes Unterstützung. Wie sollte es auch anders sein, so dient auch hier webOS als Betriebssystem der Fernsehgeräte.

Das kosten die LG NanoCell TV des Jahres 2020

Was die Preise betrifft, so ordnen sich die neuen NanoCell-Serien mit 4K-Auflösung naturgemäß unter den OLED-Pendants sein. So stehen die OLED bei LG eher für die höherwertigen Modelle, während man die NanoCell größtenteils als Einstiegs- bis Mittelklasse-TVs verstehen kann, mit denen LG aber ein sehr gutes Preis- und Leistungsverhältnis bieten will.

Die LG NanoCell 2020
Die LG NanoCell 2020 starten bereits bei 899 Euro

Verfügbarkeit und Preise der LG NanoCell 2020:

  • 86NANO916NA – Mai 2020 – 4.399 Euro
  • 75NANO916NA – Mai 2020 – 2.799 Euro
  • 65NANO917NA – April 2020 – 1.999 Euro
  • 55NANO917NA – April 2020 – 1.499 Euro
  • 86NANO906NA – April 2020 – 4.299 Euro
  • 75NANO906NA – April 2020 – 2.699 Euro
  • 65NANO867NA – April 2020 – 1.599 Euro
  • 55NANO867NA – April 2020 – 1.299 Euro
  • 49NANO867NA – April 2020 – 999 Euro
  • 65NANO816NA – Mai 2020 – 1.399 Euro
  • 55NANO816NA – Mai 2020 – 1.099 Euro
  • 49NANO816NA – Mai 2020 – 949 Euro
  • 65NANO806NA D – April 2020 – 1.299 Euro
  • 55NANO806NA D – April 2020 – 999 Euro
  • 49NANO806NA D – April 2020 – 899 Euro

LG 8K & 4K Nanocell TVs Übersicht:

LGs 4K und 8K Nanocell TVs 2020 in der Übersicht
LGs 4K und 8K Nanocell TVs 2020 in der Übersicht

LG Signature OLED 8K & NanoCell 8K: Das kosten sie

LG geht 2020 im Bezug auf 8K in die Vollen. Nun nennt man die Preise für die Flaggschiff-OLED- und NanoCell-Modelle in Deutschland.

Wir haben ja bereits über die Preise der neuen LG OLEDs mit 4K-Auflösung berichtet, sie sind in diesem Artikel zu finden. Aber LG veröffentlicht auch neue OLED- sowie NanoCell-TVs, die mit 8K protzen. Auch für jene Fernseher hat der südkoreanische Hersteller heute die offiziellen Preisempfehlungen und Verfügbarkeiten für den deutschen Markt bestätigt. Auch LGs neue 8K-TVs nutzen den Alpha 9 Gen 3 KI-Prozessor.

LG bietet seine OLED und NanoCell in Diagonalen von 65, 75, 77 und 88 Zoll mit 8K an. Man bewirbt die Fernseher weiterhin als „Real 8K“, um damit ein wenig Samsung eins auszuwischen – man erinnere sich an die Debatte um die Kontrastmodulation. So ganz funktioniert dieser Kniff aber nicht mehr, da auch Samsungs TVs mittlerweile die Anforderungen erfüllen, um etwa das 8K-Logo der CTA zu erhalten.

LG bewirbt seine TVs weiterhin als "Real 8K"
LG bewirbt seine TVs weiterhin als „Real 8K“

Während LG zwei neue OLED-TVs mit 8K veröffentlicht, die OLED88ZX9LA und OLED77ZX9LA, bringt man gleich vier LCDs mit 8K auf den Markt: die Nano99 mit 75 / 65 Zoll und die Nano97 mit 75 / 65 Zoll. Sie unterstützen alle neben HEVC und VP9 auch den neuen Codec AV1. Vorgestellt wurden diese TVs erstmals auf der CES 2020.

LG hebt zahlreiche KI-Features hervor

LG hebt dabei natürlich auch allerlei KI-Funktionen zur Verbesserung des Bildes bzw. des Upscaling hervor. Als Betriebssystem der neuen 8K-OLED- und NanoCell-TVs dient abermals webOS. Die TVs unterstützen auch Apple AirPlay 2, HomeKit sowie die Sprachsteuerung über den Google Assistant und Amazon Alexa. Mehr Informationen zu den Preisen sowie den Verfügbarkeiten der einzelnen Modelle haben wir unten aufgelistet. Wer sich für das Flaggschiff interessiert, den LG OLED88ZX9LA mit 88 Zoll Diagonale, wird allerdings satte 29.999 Euro bereithalten müssen.

LG Signature 8K
LG nennt auch die Preise für seine neuen Signature OLED mit 8K

Verfügbarkeit und Preise der neuen 8K OLED:

  • OLED88ZX9LA – Mai 2020 – 29.999 Euro
  • OLED77ZX9LA – Juni 2020 – 19.999 Euro

Verfügbarkeit und Preise der neuen 8K NanoCell:

  • 75NANO999NA – April 2020 – 5.299 Euro
  • 65NANO999NA – Juni 2020 – 4.199 Euro
  • 75NANO979NA – April 2020 – 4.699 Euro
  • 65NANO979NA – Juli 2020 – 3.899 Euro

Übersicht LG 4K 8K OLED Fernseher 2020:

LGs 4K und 8K OLED Fernseher 2020 in der Übersicht
LGs 4K und 8K OLED Fernseher 2020 in der Übersicht

LG OLED: Preise für die TV-Modelle des Jahres 2020 sind da

LG hat heute die Preise für seine neuen OLED-TVs des Jahres 2020 bestätigt. Die Bandbreite reicht von 1.799 für das kleinste 4K-Modell bis hin zu 59.999 Euro für den aufrollbaren LG OLED65RX9LA.

Elf neue OLED-Modelle hat LG vorgestellt. Darunter ist auch die Reihe der GX Gallery, welche mit ihrem schlanken Design punkten sollen. Etwa ist das Gehäuse des 65-Zollers nur 20 mm dick. Man setzt auf eine spezielle Wandhalterung. welche die Installation ganz nah an der Wand ermöglicht. Zudem bedient man auch den Wunsch nach kleineren Diagonalen, denn die CX-Serie enthält einen TV mit 4K-Auflösung und 48 Zoll Diagonale. Auch rückt LG einen Preis für seinen aufrollbaren OLED TV R raus, der 59.999 Euro kosten soll, dessen Verfügbarkeit aber immer noch offen bleibt – welch eine Überraschung.

LG hat auch die neuen LG OLED ZX mit 8K vorgestellt, welche mit Diagonalen von 77 und 88 Zoll zu haben sein werden. Auf jene gehen wir in einem gesonderten Beitrag ein. Als Herzstück der neuen OLED ab der C-Serie dient der α (Alpha) 9 Gen 3 KI-Prozessor. Zudem bieten die neuen Fernsehgeräte natürlich auch Dolby Vision IQ. Auch der neue Filmmaker Mode ist an Bord – genau so wie Unterstützung für Dolby Atmos.

Zudem will LG mit seinen OLED auch Gamer anlocken, deswegen verwendet man den HGiG Mode der HDR Gaming Interest Group, der bei HDR-Gaming für ein sauberes Erlebnis sorgen soll. Zusätzlich hat man vom TÜV Rheinland die Zertifizierung für Eye Comfort Display für seine OLED-TVs erhalten. Damit nicht genug, die LG OLEDs arbeiten mit 120 Hz und sind zu Nvidia G-Sync kompatibel.

LG will mehr Kunden von seinem OLED-Angebot überzeugen

Sport-Fans wollen die Südkoreaner nicht nur mit der Bildqualität anziehen, sondern sie bieten auch eine Funktion namens „Sports Alert“, welche aktuelle Informationen zu Sportarten wie Fußball, Basketball oder Rugby einblenden kann. Die eigene Lieblingsmannschaft lässt sich sogar individuell für automatische Benachrichtigungen anwählen.

Als Betriebssystem der neuen OLED dient natürlich abermals webOS. Apps für beispielsweise Netflix, Apple TV+ und auch Disney+ sind garantiert. Zusätzlich unterst+tzen die neuen OLED-TVs auch Apple AirPlay 2 und HomeKit. Seit Anfang des Jahres gibt es die Apple TV-App und Apple TV+ auch auf den 2019er OLEDs. Im Laufe dieses Jahres sollen diese auch für die 2018er LG TVs über ein OTA-Firmware-Update ausgerollt werden, so teilt LG mit.

Verfügbarkeit und Preise der LG OLED des Jahres 2020:

  • OLED65RX9LA – Verfügbarkeit noch offen – 59.999 Euro
  • OLED65WX9LA – April 2020 – 4.999 Euro
  • OLED77GX9LA – Mai 2020 – 7.999 Euro
  • OLED65GX9LA – April 2020 – 3.999 Euro
  • OLED55GX9LA – April 2020 – 2.499 Euro
  • OLED77CX9LA – Mai 2020 – 6.999 Euro
  • OLED65CX9LA – April 2020 – 3.099 Euro
  • OLED55CX9LA – April 2020 – 2.299 Euro
  • OLED48CX9LB – Mai 2020 – 1.799 Euro

Übersicht LG 4K 8K OLED Fernseher 2020:

LGs 4K und 8K OLED Fernseher 2020 in der Übersicht
LGs 4K und 8K OLED Fernseher 2020 in der Übersicht

Kodi v18.6 für Multimedia-Freunde veröffentlicht

Die Entwickler der kostenlosen Multimedia-Software Kodi haben eine neue Version freigegeben. Kodi v18.6 ist ab sofort für diverse Betriebssysteme herunterladbar.

Kodi v18.6 (Leia) enthält etliche Fehlerbehebungen, die Probleme aus den vorherigen Versionen ausmerzen. Man habe dabei auch einige Korrekturen vorgezogen, die ursprünglich erst für Version 19.0 angedacht gewesen seeien, so die Entwickler. Beispielsweise sollen nun Bugs der Vergangenheit angehören, die bei einer Wiedergabe von Dolby TrueHD auf einigen Systemen zu Abstürzen geführt haben.

In erster Linie handelt es sich aber um diverse, kleinere Anpassungen, die hinter den Kulissen stattgefunden haben. Der durchschnittliche Nutzer von Kodi wird also vielleicht auf den ersten Blick keine großen Veränderungen in der Version 18.6 bemerken. Wer aber mit spezifischen Problemen zu kämpfen hatte, ist vielleicht für den ein oder anderen Fix dankbar. Alle Einzelheiten dazu lassen sich auch in der offiziellen Ankündigung nachlesen, denn es sind zu viele kleine / spezielle Korrekturen, um sie hier alle aufzulisten.

Wer sich noch weiter belesen möchte, findet weitere Informationen auch im offiziellen GitHub. Dort gibt es dann auch eine Übersicht über die Anpassungen in den vorherigen Versionen Kodi 18, Kodi 18.1, Kodi 18.2, Kodi 18.3, Kodi 18.4 und dem direkten Vorgänger Kodi 18.5.

Kodi v18.6 steht frei zum Download bereit

Wer Interesse an der neuesten Version von Kodi hat, kann hier die Downloads finden. Inbegriffen sind Apple iOS, Android, Linux, Windows, Raspberry Pi, Apple macOS und auch einige, weitere Systeme. Auch an der beliebten Nvidia Shield Android TV lässt sich Kodi beispielsweise direkt über den Play Store installieren.

Die Entwicklung steht nun bei Kodi natürlich nicht still. Es wird weiter an dem nächsten Update für Kodi v18 gearbeitet und auch Version 19 steht schon in den Startlöchern. Wir bleiben dran und werden auch über kommende Aktualisierungen berichten.

Blindtest 4K vs. 8K: Zuschauer sehen (fast) keinen Unterschied

Warner Bros. hat eine aufwändige Studie zum Thema 8K durchgeführt. Das Ergebnis dürfte Hersteller wie LG und Samsung jedoch ernüchtern: Denn die Zuschauer nehmen meistens keinen Unterschied zwischen 4K und 8K wahr.

Warner Bros. hat die Studie aber nicht im Alleingang durchgeführt. Da es sich um einen sehr aufwändigen Double-Blind-Test mit wissenschaftlichem Anspruch gehandelt hat, arbeitete man für die Untersuchung mit Amazon Prime Video, Pixar, LG und sogar der American Society of Cinematographers (ASC) zusammen. Mit 4K sind dabei im Rahmen der Studie 3.840 x 2.160 Pixel gemeint. 8K meint in diesem Zusammenhang 7.680 x 4.320 Pixel – eben die Auflösungen, welche derzeit von erhältlichen 8K-TVs verwendet werden.

Wie ging man vor? Nun, man bereitete zehn Clips in nativem 8K von jeweils 10 Sekunden Länge vor. Die Clips wurden unkomprimiert gezeigt. Pixar renderte dafür sogar Ausschnitte aus den beiden Filmen „Merida“ und „Das große Krabbeln“ erneut nativ in 8K. Alle sieben Videos wurden zudem mit HDR10 codiert. Alle genannten Clips bot man zudem auch in 4K an. Man führte beide Versionen des gleichen Filmausschnitts, also einmal in 4K und einmal in nativem 8K an einem OLED-TV, dem LG 88Z9 mit 8K-Auflösung den Probanden vor. Damit kein Upscaling ins Bild eingreifen konnte, und um HDMI-Probleme zu verhindern, legte man die 4K-Videos quasi in 8K-Containern ab, sodass sie am TV wie natives 8K-Material ohne weitere Eingriffe behandelt wurden.

Der LG OLED88Z9 diente zur Vorführung des 8K-Materials
Der LG OLED88Z9 diente zur Vorführung des 8K-Materials

Für die unkomprimierte Übertragung musste man dabei ein sehr leistungsfähiges PC-System verwenden. So arbeitete man mit einer Bitrate von 3 GByte pro Sekunde – gigantisch also. Dafür entschied man sich, um auszuschließen, dass der 8K-Bildeindruck möglicherweise durch zu hohe Kompression beeinträchtigt würde. 139 Studienteilnehmer, 5 pro Sitzung a 30 Minuten, konnten die Clips nun mustern. Man platzierte die Teilnehmer dabei auch in verschiedenen Sitzabständen, um diesen Einfluss zu untersuchen.

Teilnehmer wussten nicht, ob sie 4K oder 8K sehen

Den Studienteilnehmern wurde natürlich nicht mitgeteilt, wann sie ein 4K- und wann sie jeweils ein 8K-Video sehen. Man zeigte auch einer Kontrollgruppe wiederholt nur die 4K-Videos, um sich statistisch abzusichern. Die Befragten sollten dann jeweils angeben, ob sie Version A oder Version B eines Clips „etwas besser“, „besser“, „viel besser“ oder als „gleichwertig“ empfunden hätten. Insgesamt zeigte man die 10-sekündigen 4K- und 8K-Clips dabei zur Absicherung in 21 unterschiedlichen Abfolgen.

Man ging sogar so exakt vor, dass die Sehkraft der einzelnen Testteilnehmer zuvor erfasst worden war. Auch das geschah, um Störvariablen auszuschließen. Denn wenn jemand eigentlich eine Brille bräuchte und quasi von Haus aus unscharf sieht, dann wäre klar, dass diese Person Probleme haben wird 4K von 8K zu unterscheiden. Doch was sind denn nun die Ergebnisse der aufwändigen Studie gewesen?

TCL bietet QLED mit 8K an
Auch TCL bietet QLED mit 8K an

Nun im Durchschnitt beurteilten die Studienteilnehmer die 8K-Versionen am häufigsten als entweder gleichwertig oder nur als minimal besser als die 4K-Varianten. Es war aber auch zu erkennen, dass die Art des Materials einen großen Einfluss hat. Denn die Probanden nahmen größere Unterschiede bei Naturaufnahmen von Stacey Spears wahr. Das dürfte daran liegen, dass derartige Dokumentationen oft sehr viele, kleine feine Details durch Makroaufnahmen zeigen.

Spannenderweise kam es im Rahmen des Tests aber auch oft dazu, dass die 4K-Versionen als besser eingestuft wurden. Die Urheber der Studie erklären das damit, dass die Teilnehmer in solchen Fällen vermutlich keinen Unterschied sehen konnten und einfach geraten haben.

8K: Die Auflösung bringt nur marginale Verbesserungen

Am Ende musste man attestieren, dass die Studie zu dem Ergebnis gekommen ist, dass der Sprung von 4K zu 8K unter normalen Bedingungen, wie sie in typischen Wohnzimmern herrschen, kaum bis keinen Vorteil für den Zuschauer bringt. Allerdings spielen auch die Inhalte eine große Roll, was sich daran gezeigt hat, dass den Zuschauern bei den Naturaufnahmen im Test ein größerer Unterschied zwischen 4K und 8K aufgefallen ist, als beu allen anderen Clips. Auch die individuelle Sehkraft und der Sitzabstand spielen aber eine enorme Rolle.

Was bei der Studie offen bleiben muss: Die Thematik OLED vs. LCD wurde nicht untersucht. So ist zwar unwahrscheinlich aber nicht unmöglich, dass die Ergebnisse an einem LC-Display mit 8K-Auflösung abgewichen hätten. Für die Studios ergibt sich aus der Studie aber der Hinweis, dass die Erstellung von nativem 8K-Material sich nur selten lohnen dürfte, wenn man die aktuell hohen Kosten bedenkt. Für Zuschauer kristallisiert sich heraus, dass 8K vielleicht „nice to have“ ist, aber keinen Quantensprung ermöglichen wird.

Sky Q wird um Disney+ aufgestockt

Sky hat sich einen mehrjährigen Deal mit Disney gesichert. Als Folge wird der Streaming-Dienst Disney+ bei Sky Q Einzug halten.

Bisher hat man die Zusammenarbeit nur für Großbritannien bestätigt. Es ist aber mit ziemlicher Sicherheit davon auszugehen, dass Sky Disney+ dann auch in Deutschland bei Sky Q einbinden wird. Einige Zeit hatte Disney pikanterweise auch Interesse an einer Übernahme von Sky, wurde dann aber ja von Comcast weggeschubst. Immerhin gibt es nun eine neue Verzahnung, denn Disney+ wird über Sky Q nutzbar sein.

Das Abkommen umfasst aber sogar noch mehr. Denn Sky UK hat sich im gleichen Atemzug die Vorzugsrechte an Filmen von 20th Century gesichert. Das wären etwa Titel wie „Le Mans 66“ oder „Terminator: Dark Fate“. Spannend ist in diesem Atemzug auch, dass Disney hierzulande aktuell auch mit der Deutschen Telekom aktiv verhandelt. Der Kommunikationsanbieter will Disney+ in MagentaTV einbinden.

Entsprechend dürfte es sich bei dem Abkommen mit Sky wohl auch nicht um ein Exklusivabkommen handeln, so vermuten wir. Disney+ wird in Großbritannien, genau wie in Deutschland, am 24. März 2020 starten. Der Streaming-Dienst wird als App zum Launch auf zahlreichen Plattformen landen. Darunter wird neben Android, iOS, Android TV und den Amazon Fire TV dann wohl auch Sky Q sein – zumindest bestätigt für das Vereinigte Königreich.

Sky sieht sich auf der Gewinnerstraße

Mit viel Tamtam wähnt sich Sky da nun auf dem richtigen Kurs zum Erfolg, doch ganz so rosig sieht es hinter den Kulissen für den Pay-TV-Anbieter nicht aus. So verlor man zuletzt viele Sportrechte und hat Probleme seine Abonnenten zu halten. Da sind eben mittlerweile auch und vor allem die diversen Streaming-Anbieter eine erhebliche Konkurrenz.

Warum man sich dann die Konkurrenz in Form von Disney+ auch noch direkt ins Boot holt? Nun, die Abonnenten legen durchaus Wert auf Optionen, weswegen die Deutsche Telekom ja bei MagentaTV ähnlich verfährt. Auch ist möglich, dass Sky am Ende Kombi-Tarife anbieten könnte, welche Disney+ vergünstigt gleich beinhalten. Warten wir es mal ab.

Das Ende einer Kino-Ära: Cinemaxx übernimmt Cinestar

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Grünes Licht für die Übernahme: Cinemaxx schluckt den ehemaligen Konkurrenten Cinestar. Die Kinolandschaft verändert sich.

Kinobetreiber haben es immer schwerer: Es ist kein Geheimnis, dass wir uns in einer einmaligen Ära befinden. Denn erstmals in der Geschichte des Films ist es heute für Menschen im Wohnzimmer leicht möglich eine Bildqualität zu erreichen, welche die fast aller Kinos betrifft. Während in den Wohnzimmern dieser Welt nämlich 4K und HDR zum Standard geworden sind und 8K auch schon anklopft, arbeiten viele Kinos noch mit 2K-Projektoren und können von HDR ohnehin nur träumen.

Modernisierungen wie im ersten Dolby Cinema Deutschland sind kostspielig und rentieren sich erst auf sehr lange Sicht. Kleinere Kinobetreiber versuchen sich dabei auf andere Weise bei den Zuschauern einzuschmeicheln. Etwa kann das durch Service am Platz gelingen, durch einen Fokus auf Arthouse-Filme oder auch durch das Anbieten von O-Ton-Vorstellungen ohne störende Untertitel. Generell lernen aktuell viele Kinogänger den Charme örtlicher Kinos mit lokalen Betreibern wieder zu schätzen.

Schwer ist es da für große Ketten, die über wenig eigenes Flair verfügen und sich auch technisch nicht mehr absetzen können. Die Folge ist, dass der Markt kleiner wird. Das sehen wir nun auch daran, dass das Bundeskartellamt die Übernahme von Cinestar durch Cinemaxx durchgewunken hat. Es gibt nur eine Auflage: Einige Kinos in sechs Städten müssen an Wettberwerber veräußert werden, damit das Gleichgewicht erhalten bleibt.

Auch Streaming baut Druck auf die Kinos auf

Durch die Zusammenführung der Cinemaxx- mit den Cinestar-Kinos entsteht der nach Umsatz und Leinwandzahl führende Kinobetreiber in Deutschland„, erklärt der Präsident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt. Damit die Verbraucher dennoch Auswahl haben, müssen die Cinestar-Kinos in Augsburg, Bremen, Gütersloh, Magdeburg und Remscheid sowie das Cinemaxx-Kino in Mülheim an der Ruhr verkauft werden.

Cinemaxx gehört dabei zu Vue, einem international tätigen Betreiber. In Deutschland unterhält man 31 Kinos. Cinestar hat mehr als 50 Kinos in seinem Besitz, die dann zu Cinemaxx gehören werden. Dabei baut natürlich auch Streaming Druck auf: Viele Zuschauer geben sich mittlerweile gerne exklusiven Eigenproduktionen auf Kino-Niveau, etwa Netflix „The Irishman“ auf der Couch hin oder warten ab, bis zuvor im Kino gelaufene Filme digital verfügbar sind.

Kurios: Sharp funktioniert TV-Fabrik um und produziert Schutzmasken

Sharp reagiert in Japan auf den Coronavirus und funktioniert eine seiner Fertigungsanlagen für LCD-Fernseher kurzerhand um und produziert fortan chirurgische Gesichtsmasken! 

Wer hinter der „Umfunktionierung“ der Produktionsstätte von Sharp eine noble Tat vermutet, den müssen wir leider enttäuschen. Wieso TV-Geräte für ein schwieriges Marktumfeld herstellen, wenn man mit chirurgischen Gesichtsmasken weitaus mehr Gewinn machen kann? An den rapide steigenden Preisen möchte Sharp jetzt verdienen. Der Grund für diese neue Orientierung dürfte jeden klar sein. Die Nachfrage nach Schutzmasken ist nach der Ausbreitung des Coronavirus nicht nur bei den offiziellen Stellen mächtig angestiegen. Auch private Haushalte versuchen sich mit Masken einzudecken, da sie denken sich damit gegen eine Ansteckung schützen zu können. Die Fabrik im japanischen Kameyama wurde, wie The Verge berichtet, kurzerhand umgebaut. Der hohe Sauberkeitsstandard, der für die TV-Herstellung benötigt wird, lässt sich angeblich auch für das neue Geschäftsfeld anwenden. Bis Ende des Monats sollen 150.000 Masken pro Tag produziert werden. Bei maximaler Auslastung bis zu 500.000 pro Tag.

Schutzmasken schützen nicht vor Ansteckung

In Japan wie in anderen Ländern sind die Schutzmasken weitestgehend vergriffen. In Japan, vor allem in den Großstädten sind die Masken eigentlich an der Tagesordnung. Bewohner schützen sich so bereits seit Jahrzehnten gegen die Feinstaubbelastung in den Großstädten. Der Irrglaube, durch diese Präventivmaßnahme ließe sich eine Ansteckung verhindern, ist bereits weit verbreitet. Hierzulande sieht man fast niemand mit Maske durch die Straße laufen. Zu Hause im Vorratsschrank bringt die Schutzmaske natürlich nichts. Zudem verhindert diese nicht, dass man sich ansteckt, sondern eher, dass man andere Leute ansteckt. Wie bekannt, vermehrt sich der Coronavirus im Mundraum und wird durch Tröpfcheninfektion übertragen.

Mehrmaliges, gründliches Händewaschen (20-30 Sekunden), der Verzicht auf unnötigen Körperkontakt (Händeschütteln) oder das Vermeiden großer Menschenansammlungen (Konzerte und Messen) bringt da schon weitaus mehr. Und sollte man sich mit dem Coronavirus anstecken, dann bleibt man ein paar Tage Zuhause und kuriert sich aus. Bei den meisten Patienten kommt dabei nämlich nicht mehr als ein Schnupfen.

Gibt es Streit zwischen Amazon und Warner? Keine Vorbestellungen möglich

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So wie es aussieht, hat Amazon bestehende Vorbesteller-Listungen von Warner Home Video nicht mehr verfügbar. Betroffen ist unter anderem das Oscar-Highlight „Joker“ auf Blu-ray und 4K Blu-ray. 

Ein Schelm wer hier böses denkt. Zukünftige Film- & Serien-Highlights von Warner Home Video sind im Online-Shop von Amazon.de „zurzeit nicht verfügbar“. Wie wir aus eigener Erfahrung berichten können, waren die 4K UHD Blu-rays zu „Joker“ oder „Doctor Sleeps Erwachen“ auf jeden Fall schon einmal vorbestellbar. Es ist jedoch recht komisch, dass nur Filme eines Anbieters von der Plattform „ausgebremst“ wurden. Nutzt Amazon womöglich seine Marktposition aus, um Druck auf Warner auszuüben? Bereits verfügbare Titel sind auch weiterhin erhältlich. Diese sind für das Unternehmen aber weit weniger wichtig als die monatlichen Neuerscheinungen, die letztendlich dazu beitragen, die Planungen für das Quartal zu erfüllen. Andere Marktbegleiter wie z.B. MediaMarkt.de haben die Vorbesteller weiterhin im aktiven Programm.

Missbraucht Amazon seine Marktstellung?

Wie so oft wird es sich am Ende nur um ein „technisches Problem“ gehandelt haben. Es ist jedoch auch bekannt, dass Amazon bei Verhandlungen mit seinen vermeintlichen Partnern ganz schön Druck aufbaut. Die Praxis das lieferbare Sortiment einfach von der Plattform zu werfen ist nichts Neues. Gleiches hat Amazon bereits bei den Google Chromecast und Apple TV Streamingplayern praktiziert. Aber auch Software-Lösungen wie der Youtube-Player auf den Fire TV-Geräten, sind vor Amazons Praxis nicht sicher. Bei Clinsh zwischen Amazon und Warner wird es sich womöglich gar nicht um die physischen Veröffentlichungen der Filme & Serien gehen, sondern eher um die digitale Verwertung von Titeln. Amazon ist auf ein attraktives und konkurrenzfähiges Angebot auf Prime Video angewiesen um gegen die Mitbewerber Netflix, Disney+, HBO Max, Peacock oder Apple TV+ bestehen zu können. Ob dies jedoch die beste Strategie ist, darf gerne bezweifelt werden.

Folgende VÖs sind von der aktuellen „Situation“ betroffen:

12. März 

9. April

23. April

28. Mai

9. Juli