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Gibt es Streit zwischen Amazon und Warner? Keine Vorbestellungen möglich

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So wie es aussieht, hat Amazon bestehende Vorbesteller-Listungen von Warner Home Video nicht mehr verfügbar. Betroffen ist unter anderem das Oscar-Highlight „Joker“ auf Blu-ray und 4K Blu-ray. 

Ein Schelm wer hier böses denkt. Zukünftige Film- & Serien-Highlights von Warner Home Video sind im Online-Shop von Amazon.de „zurzeit nicht verfügbar“. Wie wir aus eigener Erfahrung berichten können, waren die 4K UHD Blu-rays zu „Joker“ oder „Doctor Sleeps Erwachen“ auf jeden Fall schon einmal vorbestellbar. Es ist jedoch recht komisch, dass nur Filme eines Anbieters von der Plattform „ausgebremst“ wurden. Nutzt Amazon womöglich seine Marktposition aus, um Druck auf Warner auszuüben? Bereits verfügbare Titel sind auch weiterhin erhältlich. Diese sind für das Unternehmen aber weit weniger wichtig als die monatlichen Neuerscheinungen, die letztendlich dazu beitragen, die Planungen für das Quartal zu erfüllen. Andere Marktbegleiter wie z.B. MediaMarkt.de haben die Vorbesteller weiterhin im aktiven Programm.

Missbraucht Amazon seine Marktstellung?

Wie so oft wird es sich am Ende nur um ein „technisches Problem“ gehandelt haben. Es ist jedoch auch bekannt, dass Amazon bei Verhandlungen mit seinen vermeintlichen Partnern ganz schön Druck aufbaut. Die Praxis das lieferbare Sortiment einfach von der Plattform zu werfen ist nichts Neues. Gleiches hat Amazon bereits bei den Google Chromecast und Apple TV Streamingplayern praktiziert. Aber auch Software-Lösungen wie der Youtube-Player auf den Fire TV-Geräten, sind vor Amazons Praxis nicht sicher. Bei Clinsh zwischen Amazon und Warner wird es sich womöglich gar nicht um die physischen Veröffentlichungen der Filme & Serien gehen, sondern eher um die digitale Verwertung von Titeln. Amazon ist auf ein attraktives und konkurrenzfähiges Angebot auf Prime Video angewiesen um gegen die Mitbewerber Netflix, Disney+, HBO Max, Peacock oder Apple TV+ bestehen zu können. Ob dies jedoch die beste Strategie ist, darf gerne bezweifelt werden.

Folgende VÖs sind von der aktuellen „Situation“ betroffen:

12. März 

9. April

23. April

28. Mai

9. Juli

Deutsche Telekom will sich Disney+ für MagentaTV sichern

Disney+ ist bereits in Deutschland heißbegehrt – nicht nur bei den Nutzern, sondern auch bei Kooperationspartnern. Da streckt nun die Deutsche Telekom ihre Fühler aus.

So hat die Deutsche Telekom bzw. deren Vorstandsmitglied Michael Hagspihl bestätigt, dass bereits Verhandlungen mit Disney laufen. Das Ziel sei es, den Streaming-Dienst Disney+ in die Plattform MagentaTV zu integrieren. Ähnliche Strategien verfolgt der Kommunikationsanbieter bereits in Partnerschaft mit beispielsweise Netflix. So bietet die Deutsche Telekom in Zusammenarbeit mit Netflix vergünstigte Kombi-Tarife an.

Ähnliches wäre auch für Disney+ denkbar. In jedem Fall sieht es aber danach aus, dass sich die Deutsche Telekom Disney+ für MagentaTV als in das Angebot integrierte App ranholen möchte. Laut Hagsphil sollen die entsprechenden Verhandlungen zwischen dem Unternehmen und Disney bereits sehr fruchtbar verlaufen. Man sei zuversichtlich da in der nahen Zukunft eine für beide Seiten vorteilhafte Übereinkunft zu erzielen.

Die Deutsche Telekom sucht auch nach Partnern für MagentaTV, um sich besser gegen Vodafone zu wappnen. Letztere haben ja Kabel Deutschland und Unitymedia übernommen und kombinieren ihre Dienste deswegen effizient miteinander. Auch Netflix hat Vodafone beispielsweise in sein Angebot integriert. Es ist davon auszugehen, dass da dann ohnehin nicht nur die Deutsche Telekom auf Disney+ schielt.

MagentaTV soll möglichst vielen Partnern eine Heimat bieten

Die Deutsche Telekom hat bereits erklärt, dass man bei MagentaTV möglichst viele, unterschiedliche Dienste von Partnern bündeln möchte, um den Kunden eine breite Erfahrung zu bieten. Aktuell kann man ca. 3,7 Mio. Abonnenten für MagentaTV verbuchen. Bis 2022 ist das Ziel auf mindestens 5 Mio. zahlende Abonnenten zu kommen. Dafür benötigt man eben auch starke Partner wie Disney.

In Deutschland startet Disney+ offiziell am 24. März 2020. Zwei Tage vor dem Start in Deutschland wird es die erste Folge der Serie „The Mandalorian“ auch im Free-TV zu sehen geben, nämlich bei ProSieben. Aktuell läuft außerdem eine Aktion für Frühbucher. Dann kostet Disney+ im ersten Jahr nur 59,99 statt 69,99 Euro.

Schnäppchen: Ausgewählte 4K Blu-rays für nur 14.99 Euro!

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Das 4K UHD Blu-rays nicht teuer sein müssen beweist Amazon.de in diesen Tagen. Unzählige Filmtitel von 20th Century Fox sind für 14.99 Euro zu bekommen, darunter Deadpool 2, Braveheart, Alien uvm. 

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Folgende Titel haben wir für euch bereits getestet: Braveheart (83%), Alien (82%), Deadpool 2 (86%), 12 Strong (78%), Mord im Orient Express (78%).

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Rund 21.000 Filme & Serien: Nutzer archivieren alte VHS-Kassetten im Internet Archive

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Nutzer haben es sich zur Aufgabe gemacht, alte Videokassetten vor ihrem Verfall zu digitalisieren und im Internet Archive abzulegen. Bislang sind rund 21.000 Filme, Serien und Musikstücke zusammengekommen. 

Beim Internet Archive handelt es sich um ein gemeinnütziges Projekt, dass mittlerweile den Status einer Bibliothek innehat. Es wird so ziemlich alles archiviert, was sich digital aufbereiten lässt, Webseiten, Bücher, Videos, Musikstücke und sogar Software. Das Archiv umfasst z.B. eine Sammlung von über 6.900 MS-Dos Spiele, die direkt über die Webseite mittels Emulator gespielt werden können. In der „VHS Vault“ wurden bereits über 20.000 Filme, Serien, Musikvideos usw. archiviert. Die meisten Videos sind in englischer Sprache, nur wenige Titel sind in Deutsch vorhanden. Die Audio- und Bildqualität der archivierten „Klassiker“ schwankt gewaltig. Während die Pilotfolge von „Spongebob Schwammkopf“ mit Rauschen und Bildzittern begleitet wird, ist die VHS zu „Der König der Löwen“ auf jeden Fall ansehnlich.

Videos in der VHS Vault lassen sich direkt wiedergeben und herunterladen
Videos in der VHS Vault lassen sich direkt wiedergeben und herunterladen

Von Tiananmen bis Bugs Bunny

Es macht auf jeden Fall Spaß sich durch das Archiv zu klicken. Hier mischen sich zeitgeschichtliche Werke, wie die Berichterstattung zum Tiananmen Massakker in China, mit Fitness-Aufwärmübungen mit Traci Lords und Kinderserien wie DuckTales, Thundercats oder ScoobyDoo. Die Videos können alle direkt über einen Browser abgerufen und sogar heruntergeladen werden. Via Comcast oder AirPlay können die Titel auch auf mobile Geräte oder Smart TVs übertragen werden. Wer sich traut, gibt die Inhalte auf einem 4K oder 8K Fernseher wieder beansprucht mal so richtig den Upscaling-Algorithmus 😉

Eine Original VHS-Videokassette löst übrigens mit rund 333 x 480 Pixeln plus zusätzlichen 40 x 480 Chroma-Pixeln. Die letzten VHS-Recorder wurden 2016 von Funai produziert und verkauft.

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Ausgeschlossen sind zudem Vorbestellerartikel, Guthabenkarten, Anwendersoftware, Bücher, Merchandise-Artikel und Prepaidkarten. Innerhalb der Aktion können auch leider keine Coupons eingelöst werden.

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Audio-Fachmesse HIGH END 2020 wegen Coronavirus abgesagt

Die Veranstalter der HIGH END 2020 Audio-Messe haben sich aufgrund der Coronavirus-Gefahr dazu entschlossen, das Event abzusagen. Eine mutige aber richtige Entscheidung wie wir finden. 

Die vom 14. bis 17. Mai 2020 geplante HIGH END 2020 in München sollte der Brennpunkt für Themen rund um Audio werden. Aufgrund der verschärften Entwicklung der letzten Tage hat sich die HIGH END SOCIETY Service GmbH jedoch dazu entschieden, das Event in diesem Jahr ersatzlos ausfallen zu lassen. Die Gefahr für Aussteller, Fachbesucher und die Presse sind einfach zu groß. Die Entscheidung ist in unseren Augen vollkommen nachvollziehbar und richtig. Sollte sich unter den Teilnehmern wirklich ein mit dem Coronavirus Infizierter befinden, könnte dieser in kürzester Zeit Kontakt mit Tausenden Personen aus allen Teilen Deutschlands haben. In der offiziellen Meldung vom 28. Februar 2020 heißt es:

„Nachdem nun neben den in Asien betroffenen Ländern auch die Infektionsfälle in Italien innerhalb weniger Tage rapide angestiegen sind, ist die weitere Ausbreitung des Erregers in Europa nicht abzusehen. Als Ausrichter einer internationalen Messe sehen wir uns in der Verantwortung, einerseits die Gesundheit aller Beteiligten schützen und andererseits einem eventuellen wirtschaftlichen Schaden der Aussteller entgegenwirken.“

Die Entscheidung wurde früh genug getroffen, um Ausstellern die Möglichkeit zu geben, über andere Kanäle ihr aktuelles Lineup und Neuheiten zu bewerben. Ganz ersetzen lässt sich die HIGH END natürlich nicht und wir hoffen, dass das Event im Sommer nächsten Jahres wieder wie gewohnt stattfinden kann.

Bereits über 230 Events abgesagt

Die HIGH END ist jedoch nur eine von vielen Veranstaltungen, die mittlerweile abgesagt wurden. Neben kleineren, lokalen Events wie Festen oder Konzerten, hat es z.B. auch die Game Developers Conference 2020 in San Francisco erwischt. Das Event sollte Mitte März 2020 stattfinden, wird jedoch vorerst auf den Sommer verschoben. Auch die Internationale Tourismus-Börse (ITB) wird nicht stattfinden. Insgesamt sollen bereits um die 230 Events abgesagt worden sein. Sollte sich die Verbreitung des Coronavirus innerhalb Deutschlands nicht bald in den Griff bekommen lassen, werden sicherlich auch bald Großveranstaltungen wie Fußballspiele, Konzerte und Festivals gecancelt.

Full HD ist tot… Doch der Zombie lebt trotz 4K-Ära im Fernsehen weiter

2020 sind Fernsehgeräte mit 1080p / Full HD im Grunde tot. Allerdings lebt der Standard als Zombie fröhlich weiter. Denn 4K-Ausstrahlungen sind im linearen TV immer noch Mangelware.

Die ersten 4K-TVs sind im wesentlichen 2012 in den allgemeinen Handel gekommen. Damals waren Preise jenseits von 20.000 Euro üblich. 2020 hat sich das Blatt gewendet: Man bekommt technisch überlegene Geräte für ein Zehntel des Preises. Diese Entwicklung ist völlig normal – Early Adopter zahlen immer deutlich mehr und die Technik entwickelt sich eben weiter. Aktuell beobachten wir das gleiche Phänomen bereits mit 8K-Geräten. Auch hier fallen die Preise jedes Jahr und die Bemühungen 8K zum Standard zu erheben kristallisieren sich deutlich heraus.

Doch was ist 2020 aus Full HD bzw. 1080p geworden? 2018 und 2019 boten viele TV-Hersteller noch Geräte mit 1.920 x 1.080 Pixeln im Einstiegssegment an. Doch in diesem Jahr dominieren auch dort bereits 4K-TVs. Es lohnt sich also selbst bei kleinen Diagonalen und sehr schmalem Geldbeutel nicht mehr ein 1080p-Modell zu kaufen. Allerdings gibt es einen Bereich, in dem Full HD (FHD) weiterhin dominiert: im linearen Fernsehen.

Augenzwinkernd könnte man sogar attestieren, dass selbst im linearen Fernsehen 1080p nicht einmal Standard ist. Denn viele Sender nutzen auch noch 480p, also Standardauflösung (SD), 720p (HD) oder 1080i (interlaced / Halbbilder). Klar, es gibt auch TV-Übertragungen in 4K, doch das ist immer noch mehr eine Ausnahme als die Regel. Arte plant da ja für 2021 eine Umstellung, prescht da im Verhältnis jedoch eher voran als andere Programme. Die ARD etwa stellt gerade erst den SD-Betrieb via Satellit ein – die Privaten erhalten ihn aufrecht.

Eine Kluft zwischen vorhandener Technik und angebotenen Inhalten

Das Ergebnis ist, dass wir eine wachsende Kluft zwischen der vorhandenen Hardware und den angebotenen Inhalten wahrnehmen. So haben die Anwender im Bezug auf die Fernsehgeräte aktuell beim Kauf im Grunde zwei Optionen: 4K und 8K. Genau diese beiden Auflösungen sind im Bezug auf die Inhalte aber die seltensten. Das gilt selbst bei Streaming-Anbietern oder dem Markt für physische Medien, der ohnehin auf dem absteigenden Ast ist, wie auch die sinkenden Verkaufszahlen der Ultra HD Blu-ray Player leider zeigen. Doch im linearen Fernsehen wiegt dieses Argument eben noch schwerer: Es dominieren SD und HD bzw. ist Full HD größtenteils das Höchste der Gefühle. 4K ist eine Ausnahme.

In Zeiten, in denen man teilweise in Angeboten 4K-TVs mit 75 Zoll für knapp 1.000 Euro bekommt, ist diese Kluft zwischen Hardware und Inhalten bedenklich. Sie wird sich sicherlich noch ausweiten, wenn 8K sich in den nächsten Jahren großflächiger etabliert. Woran liegt es aber, dass die TV-Hersteller voranpreschen, während die TV-Sender trödeln? Nun, für die Programme gibt es kaum einen Drang Upgrades vorzunehmen. Auf sie warten hohe Kosten, denn sowohl die Produktions- als auch die Auslieferungskette für die Inhalte müssen erneuert werden. Im Verhältnis zu den hohen Kosten stehen aber keine relevanten Mehreinnahmen. Etwa können die Privatsender nicht plötzlich mehr Geld durch Werbung einnehmen. Ob ein Unternehmen einen Werbespot bei einem 480p-, 1080p- oder 4K-Inhalt schaltet – der Preis bleibt gleich.

Pay-TV-Anbieter haben da am ehesten Spielraum, doch die Zahlungsbereitschaft der Kunden ist gerade in Deutschland gering, da wir eine sehr lebendige Free-TV-Landschaft haben. Somit entsteht ein Dilemma. Zumal das lineare Fernsehen ohnehin vor einem Zuschauerschwund steht, da immer mehr Anwender sich zum Streaming hinwenden. Ob ein Voranpreschen bei 4K eine Wende bringen könnte? Vermutlich eher nicht, denn das nicht-lineare Streaming bietet viele andere Vorteile gegenüber dem klassischen Fernsehen.

Wird das Fernsehprogramm jemals aufholen?

Da die Sender wenig Anreize haben schnell zu 4K oder gar 8K zu wechseln, ist unwahrscheinlich, dass sich die erwähnte Kluft zwischen den technischen Möglichkeiten der Fernseher und der empfangbaren Inhalte in den nächsten Jahren auflösen wird. Zumindest die Umstellung zu HDR wäre eine Möglichkeit, um mit weniger finanziellen Aufwand ein wenig auf die Höhe der Zeit aufzuschließen.

So sind auch 1080p-Ausstrahlungen mit HDR möglich, da besteht also Spielraum für die Sender. Hier steigt dann auch die für die Ausstrahlung notwendige Bandbreite nicht so extrem an, wie bei der Erhöhung der Auflösung. Man darf gespannt sein, wie sich die Lage noch entwickelt. Hofft ihr auf eine weitreichende Umstellung auf 4K im linearen Fernsehen? Oder setzt ihr da lieber auf Streaming?

Samsung bleibt Marktführer im TV-Markt

Der TV-Markt wird ein immer härteres Geschäft. Doch ein Unternehmen kann sich weltweit abermals an der Spitze behaupten: Samsung!

So gibt es mittlerweile mehr und mehr Neueinsteiger in den internationalen TV-Markt. Beispielsweise drängen auch Smartphone-Hersteller in dieses Segment. Das bekannteste Beispiel sind vielleicht Xiaomi, die sogar in Deutschland mittlerweile ihre günstigen 4K-TVs aus dem Einstiegssegment anbieten. Aber auch andere Hersteller, wie z. B. OnePlus, wollen ein Stück vom Kuchen abhaben.

Dennoch konnte sich Samsung im vierzehnten Jahr in einer Folge als erfolgreichster TV-Hersteller am weltweiten Markt behaupten. So sicherte man sich 2019 einen globalen Marktanteil von 30,9 %. Die Einnahmen stiegen um 1,9 Prozentpunkte, wenn man mit dem Vorjahr, also 2018, vergleicht. Die Daten stammen im Übrigen von den Marktforschern von IHS Markit.

Samsung TV-Marktführer
Samsung bleibt der TV-Marktführer

Wer liegt auf den weiteren Plätzen? Nun, laut den Analysten folgt LG mit 16,3 % Marktanteil auf dem zweiten Platz. Dann kommt Sony mit 9,4 %. Danach rangiert dann TCL mit 6,4 %, welche besonders in China ein großer Player sind. Andere Unternehmen, die in Europa eine große Rolle spielen, etwa Panasonic oder Philips, sind also weiter abgeschlagen.

Auslieferungsmengen zeichnen ein anderes Bild

Blickt man weniger auf die Einnahmen und mehr auf die Auslieferungsmengen, dann steht Samsung zwar weiterhin auf Platz 1 mit 19,8 % der ausgelieferten Einheiten, gefolgt von LG mit 12,2 %, doch nach TCL auf Platz 3 mit 9,2 % wandelt sich das Bild. So steht dann Hisense mit 7,8 % der ausgelieferten TVs auf dem vierten Platz. Es folgen dann die eingangs erwähnten Xiaomi mit 5,8 %. Es zeigt sich also, dass viele TV-Käufer bei günstigen Geräten zugreifen, während Sony seine Einnahmen offenbar vor allem durch den Verkauf höherwertiger Modelle hoch halten kann.

Man darf gespannt sein, zu welchen Verschiebungen es möglicherweise im Jahr 2020 kommen wird. Die Hersteller versuchen die Kunden langsam aber sicher zu 8K zu schieben.

Samsung plant Streaming-Angebot in 8K mit HDR

Samsung hat gemeinsam mit dem britischen Kommunikationsanbieter BT erste Sportübertragungen in 8K getestet. Aber das soll nur der Anfang sein.

In Kooperation mit BT hat man jüngst ein Spiel zwischen Arsenal und Olympiacos in 8K übertragen – allerdings mit einer Einschränkung. Es handelte sich um keine öffentliche TV-Übertragung, sondern um einen Test direkt im Emirates Stadium von Arsenal am 27. Februar 2020. Eingeladene Gäste konnten das Ergebnis an zwei unterschiedlichen Demonstrations-Setups begutachten.

So zeigten Samsung und BT an einem Samsung QE82Q950R einen unkomprimierten 8K-Stream, der direkt per Kabel mit satten 48 Gbps eingespeist wurde. Das Ergebnis soll extrem beeindruckend ausgefallen sein und stellte wohl locker jede 4K-Sportübertragung in den Schatten. Doch logischerweise wäre das nichts, was sich im Alltag daheim beim Privatkunden realisieren ließe.

Deswegen zeigte man wiederum an einem zweiten QLED mit 8K, dem Samsung 65Q950R, auch einen kabellos übertragenen 8K-Stream mit 60 Mbps. Beide Streams sollen auch 8K genutzt haben. Offenbar waren Samsung und BT mit dem Ergebnis zufrieden, denn für das Vereinigte Königreich ist geplant, dass die BT-App für Samsung-Fernseher im weiteren Verlauf des Jahres um 8K-Übertragungen mit HDR aufgestockt wird.

8K-Streaming nimmt Fahrt auf

So will man ab der Premier-League-Saison 2020 / 2021 die BT-Streaming-App mit 8K-Inhalten an Samsungs QLED 8K füttern. Dann sollen darüber Fußballspiele in 8K mit HDR und 50 Hz verfügbar sein. Anfangs will man noch HEVC zur Kompression nutzen, doch auch Experimente mit dem effizienteren AV1 sind offenbar angedacht. Samsung kooperiert auch mit Amazon Prime Video für 8K-Streaming.

So spricht gegen 8K aktuell noch, dass kaum Inhalte für die Zuschauer verfügbar sind. Das soll sich allerdings zunehmend ändern. Beispielsweise werden auch die Sony PlayStation 5 und die Microsoft Xbox Series X 8K unterstützen. Doch die Zukunft von 8K wird wohl in erster Linie im Streaming liegen – für ein physisches 8K-Format sieht es leider sehr düster aus.

Disney+ bestätigt App für die Amazon Fire TV in Deutschland

Unsicherheit bzgl. Disney+ auf den Amazon Fire TV: Das Gerät ist aus der Liste der in Deutschland unterstützen Hardware verschwunden. Kein Grund zur Panik, soll Disney selbst aber erklärt haben.

Huch, was ist da los bei Disney+: Das Unternehmen bietet den Streaming-Dienst für Frühbucher aktuell um 10 Euro reduziert an. Interessierte zahlen im ersten Jahr nur 59,99 Euro, wenn sie vor dem offiziellen Start am 24. März 2020 reservieren. Nun gab es aber etwas Tumult: So entfernte Disney in Deutschland die Amazon Fire TV aus der Liste der unterstützten Abspielgeräte. Sollten die sehr verbreiteten 4K-Sticks von Amazon also nun doch außen vor bleiben?

Bekanntermaßen stritt sich Disney 2019 mit Amazon. Deswegen war auch in den USA anfangs unsicher, ob die App für Disney+ für die Fire TV erscheinen würde. Am Ende einigte man sich jedoch und die App für den Streaming-Anbieter steht in den Vereinigten Staaten an den Amazon Fire TV stramm. Hat sich da für Deutschland etwas geändert?

Blickt man auf die Liste der unterstützten Abspielgeräte, so könnte man das eben vermuten. Nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Regionen wie Großbritannien hat Disney die Amazon Fire TV gestrichen. Bei vielen Nutzern macht sich Unsicherheit breit. Einige Anwender aus dem Vereinigten Königreich behaupten, sie hätten bereits E-Mails erhalten, in denen darauf hingewiesen werde, dass Disney+ nicht an den Amazon Fire TV verfügbar sein werde.

Für Deutschland scheint die Verfügbarkeit der App gewährleistet

Deutschland scheint aber nicht betroffen zu sein. So wurde direkt aus dem Umfeld von Disney abermals bekräftigt, dass die App für Disney+ die Amazon Fire TV zum Launch erreichen werde. Warum aber wurden die Geräte dann aus der Liste entfernt? Das wissen wir nicht und vermuten da eventuell im Hintergrund ein Machtspielchen zwischen Amazon und Disney. Am Ende wäre es aber für beide Unternehmen ein Nachteil, sollte Disney+ an den Fire TV fehlen.

Disney Plus startet mit unzähligen Eigenproduktionen am 24. März 2020
Disney Plus startet mit unzähligen Eigenproduktionen am 24. März 2020

So würde Disney dadurch für Disney+ einiges an potenzieller Reichweite aufgeben. Amazon wiederum würde ein Kaufargument für seine Fire TV verlieren. Wir gehen jedenfalls davon aus, dass Disney+ zum Launch auch mit einer App für Amazons Hardware aufwarten kann.