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Tanz der Teufel 2 – 4K Blu-ray Test: Einfach nur „Groovy“!

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Die 4K Blu-ray Ankündigung zu „Tanz der Teufel 2“ hat sicherlich viele überrascht. Unser Test / Review zeigt, ob sich der B-Movie-Klassiker mit moderner Technik kombinieren lässt.

Inhalt (85%)

32 Jahre war Sam Raimis zweiter Langfilm Tanz der Teufel beschlagnahmt. 32 Jahre, in denen der Kult um den mit innovativen Kamerafahrten und grandiosen praktischen Masken ausgestatteten Horrorfilm gedeihen konnte. Dabei ist Raimis Film aus heutiger Sicht weitgehend harmlos. Sonderlich viel Blut gibt’s nicht zu sehen und die Dämonen sind derart überzeichnet dargestellt und maskiert, dass jeder halbwegs filmaffine Teenager das Gezeigte als Fantasie von der Realität differenzieren kann. Raimis eigens inszenierte Fortsetzung Tanz der Teufel 2 – Jetzt wird noch mehr getanzt erschien sechs Jahre nach dem Original und klotzte mit einem zehnmal höheren Budget. Satte 3,6 Mio. Dollar, die in eine Anhäufung von Spezialeffekten und großartigen Masken investiert wurden. Und selten genug feierte das internationale Publikum sowie sogar die Kritiker den Nachfolger genauso wie das Original – trotz mickriger Story. Da Raimi allerdings den Ton massiv änderte und vom rein ernsthaften Horror zu einer mit absurden Situationen angereicherten Horror-Komödie wechselte, hatte es Tanz der Teufel 2 sogar hierzulande einfacher. So wurde zwar sogar die Kinofassung seinerzeit noch um knapp eine Minute gekürzt und auch die späteren VHS-Veröffentlichungen kamen nicht ohne Schnitte davon. Doch schon die erste DVD-Version ließ in erstmals ungekürzt erhältlich werden. Seit 2016 ist er dann sogar ohne Schnitte nach einer Neubewertung ab 16 Jahren freigegeben.

Sieht nicht sehr einladend aus. Die Hütte aus "Tanz der Teufel 2" / Bildquelle: blu-ray-rezensionen.net
Sieht nicht sehr einladend aus. Die Hütte aus „Tanz der Teufel 2“ / Bildquelle: blu-ray-rezensionen.net

Der Tenor von Tanz der Teufel 2 ist so locker und spaßig, dass man heute wesentlich Härteres in Vorabendserien zu Gesicht bekommt – so eine Folge Bones hat da sicherlich gruseligere Einstellungen. Außerdem mauserte sich Darsteller Bruce Campbell spätestens hier zu dem Kultstar des Genres. Eine Beliebtheit, die bis heute ungebrochen ist. Vielleicht gibt das komplette Filmbusiness niemand anderen her, der so augenzwinkernd und selbstironisch unterwegs ist. Skandale um ihn blieben stets aus und wenn man ihn in Interviews erlebt, weiß man, dass sein sarkastischer Humor tatsächlich echt ist. Wenn er in Tanz der Teufel 2 mit seiner eigenen Hand kämpft, legt das die Grundlage für die legendäre Szene des Nachfolgers, in der er von zahlreichen Miniatur-Ausgaben seiner selbst angegriffen wird. Trotz dieser komödiantischen Nummern schafft es Raimi in seinem erst vierten abendfüllenden Film, den Mix aus Horror und Comedy zu einem harmonischen Ganzen zusammen zu fügen. Nicht wenige Fans halten den zweiten Teil sogar für besser als das Original. Das liegt wiederum auch daran, dass Raimi nicht der Macht des höheren Budgets verfiel, sondern bei zwar höherwertigen Masken und Effekten nach wie vor auf dieses vom B-Movie bekannte Maß an Amateurhaftigkeit und Rohheit setzte. Dazu gesellen sich die immer noch grandiosen Kamerafahrten von Peter Deming (der die Arbeit hinter der Kamera von Tim Philo übernahm).

Was soll schon passieren in einer einsamen Hütte mitten im Wald? / Bildquelle: blu-ray-rezensionen.net
Was soll schon passieren in einer einsamen Hütte mitten im Wald? / Bildquelle: blu-ray-rezensionen.net

Erwähnt werden soll hier aber auch mal einer, der oft nur im Hintergrund agiert, dort aber stets sensationell ist: Sams Bruder Ted. Die beiden Geschwister arbeiteten bis hin zu allen drei Spider-Man-Filmen immer zusammen. Schon in Tanz der Teufel hatte Ted eine winzige Rolle und in der Fortsetzung darf er die besessene Henrietta spielen – mit großartigem Make-up und im Ganzkörper-Latex-Kostüm kaum zu erkennen. Anekdoten vom Set erzählen sich, dass Raimi darin dermaßen schwitzte, dass Greg Nicotero (der spätere Walking-Dead-Spezialeffekte-Guru) nach Drehschluss den Schweiß in große Pappbecher aus dem Kostüm wringen musste. Ted Raimi jedenfalls ist einer, der in Genrekreisen ebenfalls Kultstatus hat und gerade aufgrund seiner teils skurrilen Nebenfiguren geliebt wird. Bei aller Maskerade, Komödie, dem effektiven Grusel und den tollen Darstellern ist das Schöne an Evil Dead 2 aber auch noch etwas Anderes: Denn man verzeiht ihm aufgrund seines Charmes und seines Kultstatus auch die groben Logik-Schnitzer. Denn wenn er als Sequel angelegt ist, warum ist dann die im Original zerstörte Hütte noch intakt? Und warum liegt das Necronomicon nicht in Asche aufgelöst, sondern quicklebendig herum? Fragen, die letztlich nebensächlich sind und nur zeigen, dass schlechter Geschmack wirklich Spaß machen kann. Schlechter Geschmack, der fünf Jahre später im temporeichsten und rasantesten Teil der Trilogie gipfelte: Armee der Finsternis.

Bildqualität (80%)

Schon die Blu-ray, die dem 2-Disk-Set beiliegt, nutzt das neue 4K-Master und schlägt die bisherige BD des Films um Längen. Sie ist nicht mehr wachsartig weich gefiltert, sondern zeigt das original Korn auf eine Art und Weise. Die Detailtiefe und Kontrastgebung sind wirklich beeindruckend viel besser geworden. Die UHD, die dann auf einem echten 4K-Scan basiert, kann zwar auch nicht verschweigen, dass nicht alle Aufnahmen durchweg scharf sind (auch bedingt durch viele Matte Paintings), doch gegenüber der bereits guten (neuen) Blu-ray zeigen sich Gesichter und Hautfarben nochmals wärmer und natürlicher. Farben wie bspw. Blutschmierer kommen prägnanter rüber. Das liegt zum einen natürlich auch am erweiterten Farbraum im Rahmen von Rec.2020, aber auch an der höheren Bilddynamik, die zusätzlich zu HDR10 auch in Dolby Vision vorliegt. DV entfernt in vielen helleren Einstellungen noch mal einen leichten Grauschleier, den HDR10 nicht immer perfekt beseitigt. Beiden dynamischen Varianten gleich: Die finalen Szenen, die schon im Setting von „Armee der Finsternis“ stattfinden, fallen in Sachen Auflösung und Kontrastierung ab.

Die 4K Blu-ray bringt etwas mehr Plastizität, man sieht jedoch, dass das Makeup von Bruce Campell nicht für den UHD-Standard ausgelegt ist / Bildquelle: blu-ray-rezensionen.net
Die 4K Blu-ray bringt etwas mehr Plastizität, man sieht jedoch, dass das Makeup von Bruce Campell nicht für den UHD-Standard ausgelegt ist / Bildquelle: blu-ray-rezensionen.net

Tonqualität (50%)

Beim Ton von Tanz der Teufel 2 bleiben (neue) Blu-ray und UHD bei den bisherigen Fassungen – also dts-HD-Master 2.0 (Mono) fürs Deutsche und dts-HD-Master 5.1 fürs Original. Leider ist die deutsche Version arg krachig geraten. Mit extremer Lautstärke dringen die dämonischen Szenen ans Ohr und die Synchron-Dialoge tönen topfig, belegt und wie in einen Eimer gesprochen. Dafür sind die Actionszenen beinahe hysterisch überhöht und es mangelt ihnen ebenso an hochfrequenten wie an Tiefbasse-Anteilen. Im Prinzip gelangen nur mittlere Frequenzen ans Ohr und natürlich gibt’s prinzipbedingt (Mono-Ton) keine Soundeffekte. Beim englischen 5.1-Sound kann man zwar auch nicht von einem Wunderwerk der Akustik sprechen. Doch immerhin klingen Dialoge hier deutlich sauberer und wesentlich harmonischer ins Gesamtgeschehen eingebettet. Außerdem ist das Ganze auch nicht so dumpf und belegt – selbst wenn die Stimmen hier und da komprimiert klingen. Die Action-Sequenzen sind zudem nicht ganz so aufgeregt, auch wenn Höhen-Anteile hier ebenfalls fehlen. Hier und da huschen aber sogar mal ein paar Signale auf die Rears – beispielsweise Windgeräusche. Dem mittlerweile recht guten Bild hinkt der Sound aber dennoch hinterher.

Den schlechten Mono-Sound muss man dem Klassiker einfach verzeihen, sonst bekommt man graue Haare / Bildquelle: blu-ray-rezensionen.net
Den schlechten Mono-Sound muss man dem Klassiker einfach verzeihen, sonst bekommt man graue Haare / Bildquelle: blu-ray-rezensionen.net
  • Deutsch: DTS-HD MA Mono (50%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: DTS-HD MA 5.1 (60%) 2D-Betrachtung (Quantität)

Bonus (70%)

Überraschung beim Bonusmaterial. Während normalerweise die 4K-Scheibe ohne Extras auskommen muss und die beigepackte Blu-ray den Bonus enthält, wartet die Ultra-HD von Tanz der Teufel 2 nicht nur mit dem Audiokommentar von Sam Raimi, Scott Spiegel, Bruce Campbell und Greg Nicotero auf, sondern enthält das komplett neue 52-minütige Feature: „Bloody and Groovy Baby – Tribute to Sam Raimi“. In diesem von Christophe Goffette und Frédéric Leconte gedrehtem Film kommen zahlreiche berühmte Filmemacher wie Guillermo del Toro, Roger Corman, Jan Kounen, Edgar Wright, Xavier Gens oder Marcus Nispel zu Wort. Allesamt reflektieren sie über ihre persönliche Sichtung der Evil-Dead-Teile und darüber, was Raimi mit seinen beiden Filmen für einen Einfluss aufs Genre ausübte. Der Audiokommentar zeigt durchweg, wie viel Spaß die Macher beim Dreh hatten und hält zahlreiche irrwitzige Anekdoten bereit.

Gesamtbewertung Tanz der Teufel 2 (72%)

Tanz der Teufel 2 ist auch heute noch ein großer Spaß für Genre-Fans und wird zu Recht kultisch verehrt. Die UHD mit einem nativen 4K-remasterten Bild glänzt mit der bisher bestmöglichen Bildqualität – kein Vergleich zur bisherigen Blu-ray. Trotzdem der Ton qualitativ etwas hinterherhinkt, gehört diese Scheibe in jede gute Genre-Sammlung.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 14. Februar 2019 Review am: 28. Februar 2019
Erscheinungsjahr Film: 1987 Laufzeit: 84 Minuten
Filmstudio: StudioCanal FSK: ab 16 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch, Französisch, Spanisch
Bildformat:
1.77:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch DTS-HD MA Mono
Englisch DTS-HD MA 5.1
High Dynamic Range:
HDR 10
Dolby Vision
Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D Testgerät Player: Panasonic UB9004

Tanz der Teufel 2 Trailer:

Apple im Streaming-Wahn: Neue Informationen zum kommenden Dienst

Apple wird am 25. März 2019 seinen eigenen Videostreaming-Dienst offiziell enthüllen. CEO Tim Cook wird entsprechend im Steve Jobs Theater in Cupertino vor geladenen Gästen aus Hollywood eine Präsentation abhalten. Nun sind schon vorab weitere Informationen zu dem Repertoire der Plattform durchgesickert.

Apple will in Zukunft stärker auf Dienstleistungen wie Apple Music, iTunes aber auch den kommenden Dienst für Videostreaming setzen. Der Grund liegt darin, dass die Verkaufszahlen der iPhone eher stagnieren und der Markt zunehmend gesättigt ist. Deswegen will man die Umsätze durch Dienstleistungen ausbauen. Da kommt ein eigener Streaming-Dienst als Konkurrenz zu Amazon Prime Video und Netflix natürlich gerade recht.

Doch auch der Markt für Streaming ist heiß umkämpft: Neben Apple plant ja etwa Disney mit Disney+ eine eigene Lösung. Comcast hegt ganz ähnliche Gedanken. Apple soll zudem aktuell gleichermaßen für Euphorie aber auch Skepsis sorgen. So kommuniziere das Technik-Unternehmen völlig anders, als man es in Hollywood gewohnt sei. Dort wird normalerweise viel hinter verschlossenen Türen kommuniziert, rege geplaudert und immer wieder der Dialog gesucht. Apple hingegen übe sich mehr in Geheimhaltung und teile etwa selbst den verantwortlichen Serienmachern bisher gar nicht mit, wann ihre Projekte sozusagen auf Sendung gehen sollen. Das habe für etwas Unmut gesorgt.

Außerdem sei Apple stark involviert, was die Darstellung der hauseigenen Produkte innerhalb der jeweiligen Formate betreffe. Komme also etwa ein iPhone vor, wolle das Unternehmen genau wissen wie das Smartphone im Rahmen der Serie eingesetzt werde. Zusätzlich will man nur eine positive, gesellschaftlich eher neutral positionierte Atmosphäre in seinen Inhalten zeigen. Düstere Antihelden wird es also bei Apples Streaming-Angebot etwa nicht geben. Hier gab es dann sogar eine Auseinandersetzung zwischen dem Regisseur M. Night Shyamalan („The Sixth Sense“) und Apple. Stein des Anstoßes waren Kruzifixe, die in dem Thriller von Shyamalan zu sehen sind.

Apple vereint viele große Partner aus Hollywood

Als weitere Partner hat Apple unter anderem vor und hinter der Kamera Reese Witherspoon, Jennifer Aniston, Brie Larson, Jason Momoa, Octavia Spencer, J.J. Abrams, M. Night Shyamalan und Steven Spielberg versammelt. Fünf Originalserien sind bereits abgedreht, sechs weitere befinden sich noch in Produktion. 2020 möchte man die Anzahl der Eigenproduktionen für den Streaming-Dienst noch stark erhöhen, wenn alles gut anläuft.

Kinder will man offenbar auch mir Specials zu den „Peanuts“ erfreuen, während Erwachsene sich auch auf Filme freuen können, die sich der Hersteller aus Cupertino beim Sundance Film Festival sicherte. Auf der Liste der Eigenproduktionen stehen aktuell wiederum:

  • Namenloses Projekt von Reese Witherspoon und Jennifer Aniston
  • „Amazing Stories“ – Reboot von Steven Spielberg
  • „Are You Sleeping?“ – Mystery-Format mit Octavia Spencer
  • „For All Mankind“ Science-Fiction-Serie von Ronald D. Moore
  • „See“ mit Jason Momoa
  • Namenloser Thriller von M. Night Shyamalan
  • „Little America“ – Anthologie-Serie, geschrieben von Kumail Nanjiani und Emily V. Gordon
  • Namenlose Comedy-Serie von Rob McElhenney und Charlie Day
  • Central Park“ – ein animiertes Musical des Schöpfers von „Bob’s Burgers”, Loren Bouchard
  • „Home“ – Dokumentar-Serie von Matt Tyrnauer
  • „Dickinson“ – Comedy Serie um Emily Dickinson

Ob die Pläne von Apple aufgehen, muss die Zeit zeigen. Mit Amazon Prime Video, Netflix und all den anderen Neuankömmlingen wie Disney+ zu konkurrieren, wird kein leichtes Unterfangen – selbst für Apple nicht.

OLED934: iF Design Award enthüllt neuen Philips 4K OLED TV

TP Vision hat wohl noch weitere OLED Fernseher für 2019 in Planung. Erste Abbildungen sowie eine knappe Beschreibung des Philips OLED934 taucht auf der Webseite des iF Design Awards auf!

Es ist sicherlich kein Geheimnis, dass Philips (TP Vision) noch ein paar OLED-Highlights für den Herbst 2019 geplant hat. Wir hatten euch bereits einen groben Überblick über die noch nicht angekündigten Modelle gegeben. Konkretere Angaben gibt es jetzt auf der Webseite des iF Design Awards, auf der der neue 4K OLED Fernseher mit der Seriennummer 934 erstmals in Bild und Text vorgestellt wird. Das Design-Team von TP Vision hat auch merklich ins Zeug gelegt, um die OLED934 Premium-Serie auffällig zu präsentieren. Ein ultraschlanker Rahmen fasst das OLED Display ein. An der rechten, unteren Ecke wird das Philips-Logo dezent präsentiert. (Hier geht es direkt zum Preisvergleich)

Auch die Rückseite des Philips OLED934 kann sich sehen lassen
Auch die Rückseite des Philips OLED934 kann sich sehen lassen

Bower & Wilkins Soundbar

Das Display scheint zu schweben. Der Grund dafür ist ein Standfuß der zum größten Teil aus einem „Engineered Sound Bar“ von Bower & Wilkins besteht. Der minimalistische Standfuß besteht laut Jury des iF Awards aus Premium-Materialien. Auf den Abbildungen scheint es fast so, als wäre der Soundbar in einem Chrom-Chassis eingefasst. Um den Klang bestmöglichst transportieren zu können, ohne die Lautsprecher visuell sichtbar zu machen, setzt TP Vision beim OLED934 wieder auf Akustik-Stoff des dänischen Textilunternehmens Kvadrat.

Die iF Jury weiter: „Die Herausforderung bestand darin, Top-of-the-Range-Technologien in einem Design zu vereinen, dass ultimative Leistung vermittelt und gleichzeitig in moderne Einrichtungen passt. Der maßgeschneiderte Kvadrat-Aktustik-Stoff schafft eine klare Verbindung zu modernen Möbeltrends.“

Dolby Vision & Ambilight

Mit „Top-of-the-Range-Techologien“ ist sicherlich das 4K OLED-Panel, Philips Ambilight sowie die Unterstützung für dynamische HDR-Inhalte HDR10+ und Dolby Vision gemeint. Auch die neue Android TV 8.0 Oberfläche dürfte sich gut mit dem hochwertig verarbeiteten OLED934 vertragen.

Wann genau der 4K OLED in den Handel kommt ist leider noch nicht kommuniziert. Auf der iF Design Award Webseite wird auch nur 2019 als Starttermin kommuniziert. Wir denken, dass die Modelle im September/Oktober dieses Jahres in 55 und 65 Zoll ausgeliefert werden.

Preisvergleich OLED934:

PC-Spiele an der Xbox One zocken dank der App „Wireless Display“

Wer möchte, kann über die offizielle App namens „Wireless Display“ in Zukunft auch PC-Spiele an einer Xbox One zocken. Das Programm steht bereits über den Microsoft Store zum Herunterladen bereit.

Die App für Wireless Display wurde bereits vor einiger Zeit veröffentlicht, funktioniert aber erst jetzt auch im Verbund mit den Spielekonsolen der Reihe Xbox One. Im Wesentlichen reicht ihr also eure PC-Games als Stream an die Xbox One weiter und könnt sie dann an der Konsole mit einem Gamepad zocken. Worin der Sinn liegen soll? Das kann von Vorteil sein, falls ihr etwa einen leistungsstarken Gaming-PC besitzt, jenen aber nicht direkt an den Fernseher in einem anderen Zimmer anschließen könnt / wollt.

Um Wireless Display nutzen zu können, benötigt ihr natürlich die App und eine Xbox One sowie einen PC mit dem Betriebssystem Windows 10 ab der Build-Version 18288.0 oder  aktueller. Dann ist es z. B. möglich über Steam oder den Microsoft Store erworbene PC-Spiele an die Xbox One zu streamen. Als Basis dient im Hintergrund offenbar die Miracast-Technologie.

Das Streamen von DRM-geschützten Inhalten funktioniere laut Microsoft ausdrücklich nicht. Es ist also beispielsweise nicht möglich einen Netflix-Stream von einem Windows-PC an die Xbox zu übertragen. Auf so eine Idee dürften aber ohnehin nur wenige Anwender kommen, da es eine offizielle App für Netflix ohnehin direkt für die Spielekonsolen gibt. Microsoft ist dabei nicht der einzige Hersteller, der derartige Konzepte verfolgt. Steam Link von Valve funktioniert beispielsweise ganz ähnlich. Allerdings gibt es Steam Link aktuell nicht für die Xbox One.

Wireless Display ist eine kostenlose App

Die App für Wireless Display ist kostenlos und kann sowohl an PC als auch Konsole über den Microsoft Store heruntergeladen werden. Zu finden ist die Anwendung direkt unter diesem Link. Zur Verfügung steht Wireless Display außerdem auch für den Microsoft Surface Hub. Es ist nicht nur das Zocken auf diese Weise möglich: Auch etwa Fotos und Videos lassen sich auf diese Weise an die Spielekonsole zur Darstellung am Fernseher weiterreichen.

Ebenfalls funktioniert Wireless Display beispielsweise auch in Kombination mit Microsoft Edge, falls ihr Websites vom PC an die Konsole streamen möchtet. Viel Spaß beim Ausprobieren!

LG E9 OLED TV erhält iF Gold Award für „herausragendes Design“

Alle Jahre wieder werden die iF Design Awards verliehen. LG Electronics freut sich vor allem über einen iF Gold Award für seinen neuen E9 4K OLED TV in der Kategorie „herausragendes Design“. 

Die schlanken OLED Displays erlauben den TV-Herstellern unterschiedlichste Designs zu realisieren. So verwundert es nicht, dass immer wieder OLED Fernseher mit Awards ausgezeichnet werden, die die Ästhetik der Geräte bewerten. LG Electronics 2019-Modell E9 darf sich jetzt über einen begehrten iF Gold Award freuen. Die Auszeichnungen wurde am 16. März im Rahmen einer großen Gala in München verliehen. Das es sich bei den iF Design Awards um eine renommierte Auszeichnung handelt zeigen allein die eingereichte Beiträge. Aus über 6.000 Produkten bekamen gerade einmal 66 Stück einen iF Gold Awards verliehen.

Auch der aufrollbare R9 OLED TV von LG erhielt einen Award von der iF Jury
Auch der aufrollbare R9 OLED TV von LG erhielt einen Award von der iF Jury

LG OLED-Modelle 2019 räumen ab

Wer mit Gold prämiert wird, zählt laut Ansicht der Jury wirklich zum „Best Of The Best“ in der jeweiligen Kategorie. Es gibt jedoch weitaus mehr Produkte die ein interessantes und innovatives Design bieten. In diese Kategorie fallen auch viele Innovationen, die vielleicht noch gar nicht im Handel erhältlich sind. Für diese Geräte gibt es dann die regulären „iF Design Awards“. Von diesen Auszeichnungen konnte sich LG Electronics gleich 14 Stück sichern, unter anderem für seinen ausrollbaren R9 OLED, den SIGNATURE 8K OLED TV sowie für den Nachfolger des beliebten C-Modells (C9). Doch damit nicht genug. Aus dem Bereich Unterhaltungselektronik wurde auch der UltraWide 32:9 Monitor (49WL95C), der Dolby Atmos Soundbar SL9YG sowie der 4K Laser Projektor HU85L prämiert.

Von OLED bis Bierbrau-Automat

Auch innovative Haushalts-Geräte bekamen eine Auszeichnung. Von der SIGNATURE KITCHEN SUITE (Induktionskochfeld, Dampfgarer, Kaffeemaschine), über dem LG Bottom Freezer bis hin zum Bierbrau-Automaten „LG HomeBrew UX“. Eine komplette Liste aller mit einem Design ausgezeichneten Produkte und Hersteller liegt uns aktuell leider noch nicht vor. Wir sind gespannt, ob sich auch die Mitbewerber von LG Electronics einige Awards sichern konnten.

Predator – Upgrade 4K Blu-ray Test: Gutes Bild und mittelmäßige Unterhaltung

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Der Titel „Predator Upgrade“ verspricht eine Verbesserung des Predator-Franchises. Ob dies gelingt und wie sich die 4K Blu-ray schlägt liest ihr in unserem Test / Review. 

Inhalt (65%)

Shane Black ist kein unbeschriebenes Blatt, wenn es um das Predator-Franchise geht: Als Produzent Joel Silver 1987 Predator auf den Weg brachte, bot man Black an, ein paar Zeilen zum Skript hinzuzufügen, die das Geschehen etwas mit Witz auflockerten sollten – immerhin hatte er kurz zuvor das humorvolle Drehbuch zu Lethal Weapon verfasst. Black lehnte dankend ab, da er nicht fand, dass der Film Humor benötige. Doch man blieb hartnäckig und lud ihn ein, zumindest als Darsteller mit zu machen. Zum „Dank“ für seine Absage als Co-Autor fiel Blacks Figur Hawkins (der mit den nervtötenden Pussy-Gags) dem Predator als Erster zum Opfer. Nun, 30 Jahre später, schließt sich der Kreis und der versierte Filmemacher darf noch mal ran, ans Franchise. Zeitlich spielt er mit Predator – Upgrade zwar in der Gegenwart, sortiert sich aber dennoch zwischen Predator II und Predators ein. Erkennbar ist das vor allem aufgrund der zahlreichen Querverweise auf den zweiten Teil.

Wie intelligent kann es sein einen scheinbar toten Predator untersuchen zu wollen?
Wie intelligent kann es sein einen scheinbar toten Predator untersuchen zu wollen?

Black versucht sich außerdem daran, wieder die Atmosphäre des Originals einzufangen. Dazu verlegte er die Hauptschauplätze der Kämpfe zwischen Menschen und Predatoren wieder von der Stadt in ein Waldgebiet und macht erneut ausgiebig Nutzen von der Infrarot-Sicht der Jäger. Und er tat das, was er damals verweigerte: Humor integrieren. Es scheint, als hätte er seine Meinung geändert, denn in der Figur Coyles und dem unter Tourette leidenden Baxley wechseln sich Zoten und Running Gags ab. Allerdings muss man nicht jeden Witz mögen, wirken sie doch zeitweise so aus der Zeit gefallen wie die Outlaw-Typen selbst.

Wesentlich zeitgemäßer ist der Blutzoll, der sich der härteren Gangart bedient. Befürchteten Fans der ersten beiden Teile eine Verweichlichung der Gewalttaten, darf Entwarnung geben werden. Der Splatterfaktor ist für einen SciFi-Actioner erstaunlich hoch. Gerade die praktischen Masken überzeugen dabei auch. Leider gilt das nicht für (alle) CGI-Szenen. Ziemlich glücklich gelang dazu die Wahl von Brian Prince, der den Predator spielt. Der 2,07 Meter große Kerl ist nicht nur physisch entsprechend gebaut, sondern aufgrund seiner Leidenschaft für Parkour-Sport auch in Sachen Bewegungsabläufe perfekt trainiert. Ebenfalls nicht billig ist die Action, die Shane Black angemessen rasant und ausgefeilt inszenierte. Allerdings täuscht das nicht über das unschlüssige Drehbuch hinweg. Immer wieder hat man das Gefühl, Predator – Upgrade könne sich nicht so recht entschließen, was er eigentlich möchte. Oft wirken die Sequenzen abgehackt und zusammenhanglos – ganz zu schweigen vom teils unangebrachten Humor des Predatoren (Stichwort: Schwarzenegger-Thumbs-up-Geste). In solchen Szenen ist der Film kurz davor, seiner brutalen Hauptfigur jeglichen Schrecken zu nehmen.

Bildqualität (85%)

Predator – Upgrade wurde mit den beiden Arri-Kameras Alexa XT und Alexa Mini aufgezeichnet. Diese liefern am Ausgang 3.4K. Für das Digital Intermediate wurde hier allerdings auf 2K herunter gerechnet und für die UHD entsprechend wieder hochskaliert. Davon ab hat man der Scheibe natürlich einen im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraum spendiert und mit HDR10 die statische Standard-Variante des höheren Kontrastumfangs implementiert.

Vor allem in den dunklen Szenen übertrifft die Bildqualität der 4K Blu-ray die reguläre HD Blu-ray
Vor allem in den dunklen Szenen übertrifft die Bildqualität der 4K Blu-ray die reguläre HD Blu-ray

In Sachen Schärfe und vor allem Kontrast kann die UHD gegenüber der BD trotz „nur“ 2K DI tatsächlich fast in jeder Szene zulegen. Allerdings zeigt sie in einigen Szenen stärker sichtbare Unruhen. So setzt es beispielsweise unschönes Rauschen auf dem orangeroten Himmelshintergrund, wenn der Außerirdische in die Erdatmosphäre eindringt – ein Rauschen, das die BD an gleicher Stelle nicht zeigt. Dafür ist gerade Schwarz viel satter und weit weniger grau als über die Blu-ray. Exemplarisch wunderbar zu sehen in der Eröffnungssequenz. Dort ist das All wirklich pechschwarz und wunderbar tief.

Auch Close-ups profitieren von der hochgerechneten 4K-Scheibe, was wieder einmal zeigt, dass ein 2K-DI kein Makel sein muss, wenn es gut umgesetzt wurde. Gerade in den Laborszenen kommt die gute Auflösung zur Geltung. Die teils sehr hell ausgeleuchteten Räume offenbaren eine hohe Detailtiefe sowie gleißend helle Arbeitskittel ohne jedoch je zu überstrahlen. Auch die wässrig-spiegelnde Oberfläche der Predator-Haut wirkt wunderbar plastisch über die UHD. Ebenfalls besser sind auch die Spitzlichter – und davon gibt’s eine Menge. Da der Film zu weiten Teilen im Dunkeln spielt, sieht man das Weiße in den Augen oder die hellen Zähne der afroamerikanischen Darsteller extrem prägnant hervorblitzen.

Tonqualität (90%)

Wie üblich hat 20th Century Fox seinem Titel „nur“ eine dts-Spur für die deutsche Fassung beschert, während der O-Ton der Blu-ray in verlustfreiem dts-HD-Master daherkommt. Das ist zwar grundsätzlich ärgerlich, weil man dem deutschen Zuhörer damit dauerhaft nur komprimierten Sound zur Verfügung stellt. Doch grämen muss man sich deshalb nicht, weil Fox für reguläres dts beständig sehr hohe Qualität abliefert. Schon der Beginn von Predator – Upgrade zeigt, dass gut ausgenutztes dts auf hohem Niveau spielen kann. So erklingen die Szenen im All mit den beiden kämpfenden Gleitern äußerst effektvoll und reizen zudem den Subwoofer bis an seine Grenzen. Direkt danach wechselt die Szenerie in den Urwald und man hört die Tiere mit sensationeller Direktionalität aus allen Speakern.

Taucht dann der zweite Predator im All wieder auf und dringt durch den Spalt, setzt es wieder ordentlich Dynamik und während des Kampfes im Laboratorium bekommen auch die Surrounds wieder gut zu tun. Stets herausragend und nach wie vor genial sind die klackernden Geräusche, die der Predator beständig von sich gibt. Und wenn dann der ausgewachsene Hybrid-Predator auftritt, gibt’s akustisch eh kein Halten mehr. Die UHD erhält für den englischen Sound ein Upgrade und punktet nun mit Dolby Atmos.

Wer sich den Originalton von Predator Upgrade mit Dolby Atmos zu Gemüte führt, wird positiv überrascht
Wer sich den Originalton von Predator Upgrade mit Dolby Atmos zu Gemüte führt, wird positiv überrascht

Von Beginn an spielt hierbei die Filmmusik von oben etwas mit, was für ein etwas räumlicheres Rundumerlebnis sorgt. Erste echte 3D-Soundeffekte gibt’s allerdings auch schon früh – beispielsweise, wenn das Raumschiff nach knapp einer Minute gleich mehrfach über die Kamera hinwegrauscht. Und wenn nach ziemlich genau sechs Minuten zum ersten Mal das knatternde Kehlengeräusch des Predatoren von oben hört, zuckt man unwillkürlich zusammen. Wenn dann nach 19’05 aber der Donner des nahenden Gewitters erklingt, sind die Heights hörbar präsent. Im Labor gibt es dann einen ziemlich unangenehmen 3D-Soundeffekt, wenn Casey und der Kollege durch die Ultraschalldusche entkeimt werden. Und beim „Level-2-Alert“ sitzt man dann nach einer kurzen akustischen Entspannungsphase wieder aufrecht im Heimkino-Sessel. Brachial wird’s wenn nach etwas über einer halben Stunde weitere Gleiter am Himmel auftauchen und über Casey hinweg fliegen. Auch die schweren Tritte des Predator kommen prägnant von oben, was ein besonders cooler Soundeffekt ist. Im Finale bekommt dann der Wald wieder ein geniales Eigenleben, wenn man die Baumwipfel von oben hört, während der Jäger sich an ihnen entlang bewegt.

  • Deutsch: DTS Digital 5.1 (90%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: Dolby Atmos (75%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Englisch: Dolby Atmos (90%) 3D-Betrachtung (Qualität)

Bonus (70%)

Im Bonusmaterial von Predator – Upgrade finden sich drei entfernte Szenen. Außerdem gesellt sich eine verpatzte Szene mit Nettles hinzu. Daran schließen sich vier Featurettes an. Im ersten geht’s hinter die Kulissen mit Regisseur Shane Black. Black erzählt, wie er seinerzeit zum Original-Predator kam. „Die Evolution des Predators“ schildert als Hauptfeature die Entwicklung, die der außerirdische Jäger über die Jahre gemacht hat und die man für den jüngsten Teil vornahm. „Das Einsatzteam“ kümmert sich hingegen um die menschlichen Hauptdarsteller. Darum, welche Typen da aufeinander treffen und um die Entwicklung der Kameradschaft innerhalb der Gruppe. „Ein Rückblick auf die Predator-Filme“ fasst abschließend in jeweils drei Minuten noch mal die entscheidenden Momente der drei Vorgänger-Filme zusammen.

Kurzweilige Action und eine gute Bildpräsentation können nicht darüber hinwegtrösten, dass diesem Predator-Film irgendetwas fehlt
Kurzweilige Action und eine gute Bildpräsentation können nicht darüber hinwegtrösten, dass diesem Predator-Film irgendetwas fehlt

Gesamtbewertung Predator – Upgrade (80%)

Predator – Upgrade ist blutig, rasant und hat irgendwie alles, was auch Teil I und II ausmachte – dennoch fehlt irgendwas. Regisseur Black kennt sich zwar mit dem Franchise aus, dennoch schafft er es nur bedingt, den Film zu einem homogenen Ganzen werden zu lassen. Und am Ende kommt ihm in die Quere, was er für das Original als Co-Autor noch ablehnte: Der teils unpassende Humor.

Technisch gesehen hat die UHD trotz leichter Rauschmuster auf helleren Bereichen das plastischere Bild mit besserer Detailauflösung und den kräftigeren Farben. Außerdem lohnt sich der englische Dolby-Atmos-Track, der mit zahlreichen direktionalen Soundeffekten und bisweilen fantastischem Sound-Design den Schrecken der außerirdischen Jäger intensiviert.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 24. Januar 2019 Review am: 22. Januar 2019
Erscheinungsjahr Film: 2018 Laufzeit: 108 Minuten
Filmstudio: 20th Century Fox FSK: ab 16 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Englisch, Französisch, Deutsch, Spanisch, Niederländisch
Bildformat:
2.35:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch DTS Digital 5.1
Englisch Dolby Atmos
High Dynamic Range:
HDR 10 Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D Testgerät Player: Panasonic UB9004

Predator Upgrade Trailer:

„Guardians of the Galaxy 3“: Disney setzt James Gunn doch wieder auf den Regiestuhl

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Die Fans wurden unverhofft erhört: Disney knickt ein. Nachdem man den Regisseur James Gunn wegen umstrittener Tweets vom Projekt „Guardians of the Galaxy 3“ abgezogen hatte, darf er nun doch wieder auf dem Regiestuhl Platz nehmen.

Wir erinnern uns: Mitte 2018 hatte Disney bzw. Marvel Gunn gefeuert. Stein des Anstoßes waren mehrere Jahre alte Tweets, in denen der Regisseur provokante Witze über beispielsweise Kindesmissbrauch riss. Die Entscheidung war schnell umstritten, denn sowohl Darsteller wie Dave Bautista (Drax der Zerstörer) als auch die Fans der Filme zu „Guardians of the Galaxy“ empfanden die Entscheidung von Disney bzw. Marvel als übertrieben.

Nun scheint man auch beim Studio umgedacht zu haben. Denn der Regisseur zu „Guardians of the Galaxy 3“ ist niemand anderer als James Gunn. Aus kreativer und wirtschaftlicher Hinsicht dürfte dies der richtige Weg sein: Gunn prägte den Stil der bisherigen beiden Filme, die sowohl bei Kritikern als auch beim Publikum sehr gut ankamen und zusammen mehr als 1,6 Mrd. US-Dollar einspielten.

Der Vorsitzende der Walt Disney Studios, Alan Horn, soll offenbar von Gunns Entschuldigung und Selbstreflexion beeindruckt gewesen sein. Mehrfach traf sich Horn nach der Entlassung mit Gunn. Auch die Unterstützung der Fans und Schauspieler soll Horn am Ende umgestimmt haben. Neben Bautista setzten sich auch Chris Pratt und Zoe Saldana für eine Rückkehr von Gunn ein.

Regisseur James Gunn dankt bei Twitter den Fans

Einen neuen Regisseur für „Guardians of the Galaxy 3“ gab es bisher noch nicht. Am Ende war die ganze Angelegenheit also viel Rummel um nichts bzw. vermutlich sogar gute Publicity für den anstehenden Film. Gunn hat sich wiederum bei Twitter bei den Fans bedankt. Er sehe das ganze als Ansporn sich weiter zu entwickeln und den an ihn gerichteten Ansprüchen gerecht zu werden.

❤️ pic.twitter.com/gdMQjlqIjs

— James Gunn (@JamesGunn) March 15, 2019

Spannenderweise arbeitet Gunn nun auch für die Konkurrenz: Denn für Warner Bros. bzw. DC wird er bei „Suicide Squad 2“ Regie führen. Offenbar hat man damit bei Marvel aber kein Problem, denn nun ist er dann eben für beide Seiten tätig.

Samsung produziert erstes deutschsprachiges Musikvideo in 8K

Samsung ist ganz vorne mit dabei, wenn es um 8K-Fernseher geht. Letztes Jahr veröffentlichte man die QLED Q900R und 2019 sind die Q950R mit HDMI 2.1 am Start. Nun setzt man sich auch für nativen 8K-Content ein. Deswegen hat man mit den Künstlern Culcha Candela das erste deutschsprachige Musikvideo in 8K vorgestellt.

Ob man die Musik von Culcha Candela mag, ist natürlich Geschmackssache. Ihr erfolgreichstes Lied war bisher „Hamma!“ aus dem Jahr 2007. Die Kooperation mit Samsung ist natürlich in erster Linie technisch und weniger musikalisch interessant. So liegt das Video zur neuen Single „No Tengo Problema“ eben nativ in 8K vor. Regie führte Manuel Cortez.

Gezeigt wurde das Video das erste Mal im Rahmen der Samsung Roadshow am 7. März in Köln. Um den Clip in 8K zu konsumieren, ist natürlich auch ein entsprechender Fernseher die Voraussetzung. Viel Auswahl gibt es da aktuell noch nicht. Primär sind das die QLED Q900 und Q950R sowie auch OLED-Varianten von LG. Doch der Markt entwickelt sich, denn auch Hersteller wie Sony oder TCL haben bereits 8K-TVs vorgestellt.

Culcha Candela erstrahlen in 8K
Culcha Candela erstrahlen in 8K

Dass Samsung ein derartiges Musikvideo mitproduziert hat, geschieht natürlich nicht einfach aus Jux und Dollerei. Vielmehr will man aufzeigen, was mit 8K möglich ist und so natürlich mehr oder minder indirekt seine eigenen TVs empfehlen. Denn das Problem mit den aktuellen 8K-Modellen ist natürlich, dass ihr Sinn in der Praxis noch relativ beschränkt bleibt. Das liegt schlichtweg daran, dass es kaum 8K-Material gibt, mit dem man die TVs wirklich ausnutzen könnte.

Knallbuntes Musikvideo soll die Vorzüge von 8K und HDR betonen

Das farblich überdrehte Video zu „No Tengo Problema“ von Culcha Candela eignete sich auch aufgrund der quietschbunten Farbgebung besonders, um 8K und HDR auf einen Schlag in Szene zu setzen. Produziert wurde das Video Ende Februar in den Havelstudios in Berlin-Spandau. Für die Aufnahmen griff man auf ein Red Monstro mit 8K zurück. Bei der Post Production arbeitete man mit HDR -Grading und natürlich dem erweiterten Farbraum, um das Beste aus dem Material herauszuholen.

Das Design des Q950R gleicht dem des Vorgänger Q900R. Womöglich nutzt Samsung auch das gleiche Chassis
Das Design des Q950R gleicht dem des Vorgänger Q900R

Laut Samsung begutachtete man das Material dann auch immer wieder an einem Samsung Q900R, um die einzelnen Produktionsschritte in 8K zu verfolgen und zu kontrollieren. „Die Möglichkeiten von 8K sind enorm. Erstmals alle Nuancen, die wir uns im Storyboard überlegt haben, auch im fertigen Video in einem solch hohen Detailgrad zeigen zu können, ist eine tolle Erfahrung„, sagt dazu der Regisseur Manuel Cortez. Da könnte in Zukunft also noch mehr folgen.

Comedy Central+: Neuer Kanal für die Amazon Prime Video Channels

Die Amazon Prime Video Channels erhalten regelmäßig neuen Zuwachs. Als jüngsten Neuankömmling kann man nun  Comedy Central+ vermelden. Im Angebot des Kanals findet sich unter anderem „The Daily Show“ mit Trevor Noah wieder.

Dabei sind die Amazon Prime Video Channels ein zusätzliches Angebot, das abgekoppelt vom Streaming-Dienst Prime Video existiert. So lassen sich über die Channels einzelne Pay-TV-Sender buchen. Gegen eine monatliche Gebühr pro Sender erhalten Interessierte Zugriff auf den entsprechenden Content. In Deutschland und Österreich ist Comedy Central+ nun der neueste Ankömmling.

Zum Repertoire des auf Comedy spezialisierten Senders zählen auch Originalserien wie „Broad City“, „Corporate“, „Another Period“, „Detroiters“, Workaholics“, „The President Show“ oder „Inside Amy Schumer“. Zusätzlich könnt ihr dort etwa die dritte Staffel der Serie „Teachers“ finden – noch vor der Ausstrahlung im linearen deutschsprachigen TV. Zum weiteren Angebot zählen auch Roasts rund um Donald Trump, Charlie Sheen oder z. B. den kanadischen Popstar Justin Bieber.

Das eingangs erwähnte „The Daily Show“ mit Trevor Noah ist dabei das Zugpferd des Pay-TV-Kanals, denn diese Sendung bleibt exklusiv für den Channel. Neue Episoden jener satirischen News-Sendung findet ihr bei Comedy Central+ jeweils nur einen Tag nach der Ausstrahlung im amerikanischen Fernsehen. Allerdings handelt es sich hier um englischsprachige Inhalte. Der englischen Sprache solltet ihr also mächtig sein.

Comedy Central+ ist ab sofort buchbar

Buchen könnt ihr Comedy Central+ schon jetzt. Der Preis beträgt 2,99 Euro pro Monat. Kündigen könnt ihr monatlich. Zuletzt war zuvor der türkischsprachige Sender BluTV zu den Amazon Prime Video Channels hinzugestoßen. Mit Comedy Central+ visiert man nun wieder eine noch etwas breitere Zielgruppe an. Man erwähnt dabei auch Formate mit amerikanischen Schauspielern und Comedians wie der bereits erwähnten Amy Schumer aber auch Donald Glover, Kumail Nanjiani, Felix Lobrecht, Abdelkarim, Ingmar Stadelmann und vielen weiteren.

Comedy Central+ will mit US-Comedy deutsche Fans locken
Comedy Central+ will mit US-Comedy deutsche Fans locken

Wer also US-Comedy mag und firm in der englischen Sprache ist, kann sich Comedy Central+ ja eventuell einmal anschauen. Das Angebot der Amazon Prime Video Channels wird dadurch nun jedenfalls noch eine Ecke breiter.

Sky Q: Umfangreiches Update mit Apps für YouTube und Arte

Sky Deutschland hat für sein Angebot Sky Q umfangreiche Neuerungen angekündigt. Durch ein üppiges Update halten etwa direkt die Apps für sowohl YouTube als auch den öffentlich-rechtlichen Sender Arte Einzug. Zudem gibt es ab sofort einen speziellen Kids Mode für mehr Familienfreundlichkeit.

Die neuen Apps für YouTube und Arte sind ab sofort für Nutzer von Sky Q mit von der Partie. Via YouTube lassen sich über Sky Q auch Inhalte in Ultra HD abrufen. Die App für den TV-Sender Arte wiederum bietet kostenlosen Zugriff auf die Inhalte des deutsch-französischen Kultursenders in HD. Dabei steht sowohl eine Mediathek zur Verfügung, die Sendungen bis zu 90 Tage nach der Ausstrahlung speichert, als auch ein Livestream.

Der neue Kids Mode wiederum ermöglicht es Eltern, eine spezielle Oberfläche für ihre Kinder einzurichten. Über die Jugendschutz-PIN lässt sich der Wechsel zur Standard-UI verhindern. Bei aktiviertem Kids-Mode können die Kinder laut Sky Deutschland ausschließlich auf lineare Sender, On-Demand-Inhalte und Aufnahmen aus der Kids Sektion zugreifen. Auch nach dem Ausschalten der Sky Q Box bleibt jener Modus aktiv. Nur eine erneute PIN-Eingabe erlaubt den Wechsel zurück in den Standard-Modus. Eine gute Möglichkeit für Eltern ihren Kindern risikolos die Nutzung von Sky Q zu ermöglichen.

Als weitere größere Neuerung bewirbt Sky den Stromsparmodus Eco Plus. Er ist im Energiesparmenü auswählbar. Fünf Minuten nach dem Ausschalten leitet die Sky Q Box dann in den Deep Standbymodus über. Abhängig von der Nutzung lasse sich laut Sky der Stromverbrauch mit Eco Plus auf bis zu 0,5 Watt reduzieren. Für Updates wird das Gerät nachts für eine Stunde aufgeweckt und danach direkt wieder in den Deep Standbymodus versetzt. Programmierte Aufnahmen werden auch weiterhin durchgeführt.

Sky und Netflix Programme bequemer finden

Last but not least lassen sich Sendungen bei Sky bzw. Inhalte bei Netflix nach dem neuen Update bequemer finden. Zudem werden zu vielen auf Abruf verfügbaren Inhalten werden künftig Trailer angeboten, die über die Funktion „Trailer ansehen“ abgerufen werden können. Im Bereich Filme>Empfehlungen erhalten Kunden künftig zudem mehr persönliche Vorschläge. Jene sollen auf den bereits angesehenen Filmen basieren. Kennen Nutzer von Netflix bereits, denn es läuft nach dem Muster „Weil Du ‚Harry Potter‘ angesehen hast…“.

Sky Q
Sky Q verbessert das Finden relevanter Inhalte

Kunden mit Entertainment Plus Paket respektive Netflix-Account finden in den Kategorien Film und Serien nun auch persönliche Empfehlungen aus dem Netflix-Programm. Insgesamt sind das sicherlich begrüßenswerte Optimierungen, die Nutzer von Sky Q bestimmt willkommen heißen.