Start Blog Seite 925

Netflix führt neue Stufe „Mobile“ ein

0

Netflix führt eine neue Stufe für seine Abonnements ein. Allerdings geht jene zunächst nur in Malaysia an den Start „Mobile“ nennt sich der Tarif und entsprechend dem Namen gilt er eben nur für den Konsum über mobile Endgeräte.

Wir hatten erst kürzlich darüber berichtet, dass Netflix eine neue Preisstufe einführen möchte. Zu jenem Zeitpunkt fehlten aber noch genauere Informationen. Klar gewesen ist nur, dass es ein günstigere Einstiegsmodell für asiatische Länder sein sollte. Eine internationale Verfügbarkeit wurde seitens des CEOs von Netflix zwar nicht explizit ausgeschlossen aber leider auch nicht direkt angesprochen.

Schneller als gedacht, geht es nun los. In Malaysia hat Netflix das neue Modell „Mobile“ für 17 Malaysische Ringgit im Monat an den Start geschickt. Umgerechnet entspricht das ca. 3,60 Euro. Alternativ steht für 33 Malaysische Ringgit, umgerechnet ca. 7 Euro, auch „Basis“ zur Verfügung. Die nächste Stufe, „Standard“ die HD integriert und sich auch an Fernsehern und Co. verwenden lässt, kostet 42 Malaysische Ringgit, was umgerechnet 8,85 Euro entspricht. Beschränkungen für die abrufbaren Inhalte gibt es auch auf der Stufe „Mobile“ nicht.

Wir hatten spekuliert, Netflix könnte bei seiner neuen Stufe eventuell den Konsum auf die Netflix Originals beschränken oder die Nutzungsdauer einschränken. Stattdessen hat man sich auf die Art der zugreifenden Geräte konzentriert. So lässt sich „Mobile“ eben nur mir Smartphones oder aber Tablets verwenden. Außerdem beschränkt Netflix die Auflösung leider auf SD.

Netflix plant die Stufe „Mobile“ aktuell wohl nicht für Europa

Wer in Malaysia die neue Stufe „Mobile“ bei Netflix abonnieren möchte, muss das dann auch über die entsprechende App für Apple iOS bzw. Android vornehmen. Oder aber es muss die Website des Streaming-Anbieters über den mobilen Browser aufgerufen werden. Erfolgt der Zugriff über ein Notebook oder einen Desktop-PC steht der neue Tarif „Mobile“ nämlich gar nicht erst zur Auswahl.

Netflix Mobile
Netflix Mobile: Neuer Tarif im Malaysia

Ob Netflix diese neue Abonnement-Stufe auch in Europa bzw. Deutschland einführen könnte, ist offen. Es ist aber fraglich, ob viele Kunden hierzulande bei einem derartigen Deal anbeißen würden. Das Gros der Anwender dürfte Netflix wohl am Fernseher verwenden.

„2001: Odyssee im Weltraum“ 4K Blu-ray im Test: Ein zeitloses Meisterwerk

16

Die 4K Blu-ray von „2001: Odyssee im Weltraum“ zeigt, wie eine UHD-Restauration auszusehen hat. Unser Test zeigt, wieso sich die 4K-Blu-ray dieses Science-Fiction-Klassikers wirklich lohnt!

Inhalt (100%)

Der Name Stanley Kubrick und das Wort „Meisterwerk“ wird bei seinen Filmen immer wieder in den Raum geschmissen. Doch auf keinen Film trifft dies in unserer Auffassung mehr zu als auf „2001: Odyssee im Weltraum“ (OT: 2001: A Space Odyssey). Ja klar es gibt es auch „Uhrwerk Orange“ oder „Full Metal Jacket“ (Bitte gleich als nächste 4K Restauration anstoßen – Danke!), aber der Einfluss den dieser Film auf andere Regisseure und die Filmindustrie hatte, sucht doch seinesgleichen. Der Film startete 1968 im Kino, nachdem der Produktionsplan weit überzogen wurde. Das war vor 50 Jahren. Fast zehn Jahre vor Krieg der Sterne (Episode IV) der 1977 in die Kinos kam. Und behält man sich das im Hinterkopf, dann fallen einem auf einmal Parallelen zwischen Kubricks Science-Fiction-Epos und dem ersten Star Wars Film auf. Man könnte noch unzähliges über die Geschichte um den Film erzählen, aber wir möchten uns jetzt der eigentlichen Story widmen.

Der schwarze Monolith im Zenith mit Sonne und Mond
Der schwarze Monolith im Zenith mit Sonne und Mond

Zu Beginn gibt es erst einmal ein schwarzes Bild – 3 Minuten lang. Ähnlich war es auch in der Kinoversion. Was das für eine Stimmung gewesen sein muss, im komplett dunklen Kinosaal zu sitzen um dann vom Basscrescendo von „Also sprach Zarathustra“ aus den Sitzen gerüttelt zu werden. Nach dem Sonnenaufgang befinden wir uns unverkennbar in Afrika, der Wiege der Menschheit. Das erste Kapitel heißt auch passend „Aufbruch der Menschheit“. Es zeigt den Uberlebenskampf der Vormenschen – Menschenaffen. Da wird schon einmal ein Mitglied des „Familie“ von einem Gepard gerissen oder es gibt Kämpfe mit anderen Affen-Clans am Wasserloch. Eines Tages, wird die Gruppe in Aufruhr versetz. Ein schwarzer Monolith ist in mitten ihres Reviers aufgetaucht. Nach anfänglicher Aufregung und Skepsis nähern sich die Menschenaffen dem Stein. Was dieser dort macht oder welchen Zweck er erfüllt, kann man bis dahin nur erahnen. Bei einem der Affen scheint die Begegnung aber sein Wesen zu beeinflussen. Als er auf der Suche nach Nahrung einen Knochen eines Skeletts nimmt und begreift, dass dieses als Waffe eingesetzt werden kann, ändert sich alles. Der Affen-Clan gewinnt nicht nur die Überhand gegen die Rivalen, die anderen Pflanzenfresser (in diesem Fall Tapire) werden auf einmal als Beute angesehen. Fleisch steht fortan auf dem Speiseplan. Das tierische Eiweiß trägt auch dazu bei, dass sich das Gehirn der Vormenschen weiterentwickelt.

Dann nach 20 Minuten geht es einige Jahre in die Zukunft, ins Jahr 1999 um genau zu sein. Der Knochen der noch in der letzten Szene durch die Luft geflogen ist, ist nun ein futuristischer Satellit. Nach ein paar beeindruckenden Weltraum-Shots sieht man auch bereits ein Orion III-Raumschiff von der Fluggesellschaft Pan American (die es übrigens nur bis 1991 geschafft hat). Im Flieger sitzt Dr. Heywood R Floyd der zu einer Raumstation reist, die als Zwischenstation für die Mondstation Clavius dient. An Bord herrscht keine Gravitation und man sieht den Füllfederhalter von Floyd im Inneren des Raumschiffs umherfliegen. Die Stewardess schafft es aber mit ihren „Grip Shoes“ an Bord ganz normal fortzubewegen. Man erkennt wie viel Gedanken sich Produzent und Regisseur um das Thema Raumfahrt gemacht haben. Auch die ikonische Raumstation die aussieht wie ein Rad und durch ihre Drehbewegung eine Gravitation im Außenring erzeugt zeigt, dass man es sich nicht einfach gemacht hat. Man hätte es sich auch einfach machen können uns sagen „es gibt etwas wie einen „Graviationsgenerator“. Nicht aber Kubrick.

Die "Zwischenstation" auf dem Weg zur Mondbasis Clavius
Die „Zwischenstation“ auf dem Weg zur Mondbasis Clavius

Nach der Ankunft auf der Raumstation wird Floyd von russischen Kollegen angesprochen, die sich um die Sicherheit ihrer nahegelegenen Basis sorgen. Es gab seit 10 Tagen keinen Kontakt mehr mit Clavius und es gibt das Gerücht, dass die Basis von einer Epidemie erfasst wurde. Floyd äußert sich gegenüber den russischen Kollegen nicht zu diesem Fall. Wie sich später herausstellt ist die Epidemie auch nur ein Vorwand um die wahren Geschehnisse auf Clavius vor der Öffentlichkeit verborgen zu halten. Auf dem Mond hat man nämlich einen schwarzen Monolithen gefunden, genau so einen wie im ersten Kapitel. Dieser sendet ein Signal Richtung Jupiter. Ein Kommunikationsmittel von Außerirdischen? Die Wissenschaftler begeben sich zur Ausgrabungsstätte wo der Monolith gefunden wurde. Ein beklemmendes Gefühl, begleitet von den vokalen, wirren Arien macht sich breit. Kurz nachdem der Stein berührt wurde, sendet der Stein wieder ein Signal aus und die Menschen in den Raumanzügen verziehen vor Schmerzen das Gesicht – CUT

Die Ausgrabungsstätte auf dem Mond in der der schwarze Monolith gefunden wurde
Die Ausgrabungsstätte auf dem Mond in der der schwarze Monolith gefunden wurde

18 Monate später befindet sich das Raumschiff „Discovery One“ auf den Weg Richtung Jupiter. Viele hochrangige Wissenschaftler befinden sich auf dem Schiff, die meisten von ihnen wurden jedoch in einen Kälteschlaf versetzt. Lediglich Dr. Dave Bowman und Dr. Frank Poole kümmern sich um die Raumstation. Achja und natürlich der Supercomputer HAL 9000. Die künstliche Intelligenz der 9000er Reihe hatte sich noch nie geirrt und somit ist es der perfekte Begleiter um alle wichtigen Funktionen der Raumstation zu steuern. Menschen machen Fehler, eine 9000er-Einheit nicht. Die Konversation zwischen HAL (dessen englischer Originalsprecher Douglas Rain ist übrigens erst vor kurzem am 11. November 2018 verstorben) und den Wissenschaftlern verläuft eigentlich wie mit einem Menschen. HAL wird blind vertraut und als der Supercomputer einen Defekt in einem Bauteil der Raumstation voraussagt, zögern die Crewmitglieder nicht und bergen das defekte Gerät mittels einer Gondel (kleine Raumsonde). Es stellt sich jedoch heraus, dass das Bauteil komplett funktionstüchtig ist. Hat sich die HAL 9000-Einheit geirrt? Die Wissenschaftler sind sich ihrer Abhängigkeit von HAL bewusst, versuchen in einer Raumkapsel darüber zu diskutieren was sie tun sollen. HAL deaktivieren? In der Raumkapsel kann man sie nicht hören, doch HAL verfolgt die Lippenbewegungen und was dann geschieht… das sollte man sich auf jeden Fall selbst ansehen.

HAL 9000 kann die Besatzung der "Discovery One" nicht nur hören, sondern auch sehen
HAL 9000 kann die Besatzung der „Discovery One“ nicht nur hören, sondern auch sehen

Inhaltlich ist „2001: Odyssee im Weltraum“ einfach großartig. Es ist anders, es ist spannend und auch geistig herausfordernd. Über den Sinn und Zweck diverser Story-Elemente lässt sich gerne stundenlang diskutieren. Es gibt auch noch so viele kleine und große Bestandteile des Films, die alleine einen ganzen Absatz füllen würden. Der Film war einfach seiner Zeit voraus. Ein geniales Science-Fiction-Abenteuer, dem wir vielleicht sogar das Star Wars Universum zu verdanken haben!

Bildqualität (90%)

„2001: Odyssee im Weltraum“ ist ein Paradebeispiel, wie eine hochwertige 4K-Restauration auszusehen hat! Man muss dem Film aber auch zu gute halten, dass das Negativ-Material sicherlich eine gewisse Qualitätsstufe vorgelegt hat. Zudem war Kubrick Perfektionist und das sieht man auch an den Bildern. Nach 50 Jahren muss man aber dennoch ganz schön viel Arbeit reinstecken, um das Videomaterial in ein so gutes 4K-Master mit erweitertem Dynamikumfang (HDR10 und Dolby Vision) zu überführen.

Die Screenshots die wir angefertigt haben, werden der realen Bildqualität in keinster Weise gerecht (Bilder könne auch kein HDR)
Die Screenshots die wir angefertigt haben, werden der realen Bildqualität in keinster Weise gerecht (Bilder könne auch kein HDR)

Der Detailgrad der 4K Blu-ray lässt alle bislang veröffentlichten Versionen „alt“ aussehen. Selbst neue Produktionen aus dem Science-Fiction und Fantasy-Genre können meist nicht mit so feinen Details aufwarten. Aufgrund des Alters gibt es natürlich ein paar „Schwächen“ bei der Parbpalette, die in der Restaurierung aber sehr gut korrigiert wurden. Auch der Einsatz des erweiterten Dynamikumfangs macht das Bild viel lebendiger lässt alles weitaus plastischer wirken. Die Dolby Vision HDR-Variante hat und dabei etwas besser gefallen, es gibt aber auch beim dynamischen Format ein paar Fehler. Z.B. gibt es eine Szene, in der langsam von der Erde weg in Richtung Weltraum geschwenkt wird, in dem dann die Raumfähre zu sehen ist. In diesem Shot kann man erkennen, dass die Spitzenhelligkeit langsam nach „oben gedreht wurde“. Das Schwarz des Weltalls verlagert sich langsam in ein Grau. Das sind aber nur eine der wenigen negativen Beispiele die wir nennen können. In einigen Szenen fällt vielleicht noch das Filmkorn etwas deutlicher auf, z.B. beim schwarzen Monolithen. Sonst verhält sich das Filmkorn aber recht subtil, was auch an dem hohen Detailgrad der Aufnahmen liegen kann. Womöglich hat man auch etwas digital „drüber gebügelt“. Beweise können wir dafür aber nicht liefern.

Detailreichtum und die ein oder andere Inspiration für Star Wars kann in vielen Szenen entdeckt werden.
Detailreichtum und die ein oder andere Inspiration für Star Wars kann in vielen Szenen entdeckt werden.

„2001: Odyssee im Weltraum“ zeigt nicht nur wie gut eine 4K Blu-ray aussehen kann, die Restauration sollte auch Zweifler verstummen lassen, die in der Wiederveröffentlichung von Klassikern eine reine Geldmacherei sehen. Natürlich gibt es auch bei den restaurierten Filmen „schwarze Schaafe“, jedoch präsentiert sich Stanley Kubricks Film als fast perfektes, weißes Schaaf!

PS: Die visuelle Präsentation kann in Bildern sowie dem unten verlinkten Trailer leider nicht so gut vermittelt werden. Man muss es einfach selbst gesehen haben!

Tonqualität (70%)

Während die Bildqualität die große Offenbarung für uns bereithält, ist der Ton leider eine kleine Enttäuschung. Wobei Enttäuschung nicht ganz stimmt. Die deutsche und englische Tonspur klingt gut, Dialoge sind klar verständlich und die musikalische Untermalung und die Soundeffekte sorgen für Gänsehaut. Die Audio-Ausstattung hat sich jedoch zur regulären HD Blu-ray nicht geändert. Die überarbeitete englische Tonspur im DTS-HD MA 5.1 Format hat uns etwas besser gefallen, dass kann aber auch an der persönlichen Vorliebe für den Originalton liegen. Was aus den 50 Jahre alten Audiospuren herausgeholt wurde, verdient dennoch Respekt. Womöglich war es besser so, die bereits guten Sound-Mixe der Blu-ray zu übernehmen, anstatt ein gekünsteltes und ggf. verzerrtes Tonformat auf die 4K-Disc zu bringen, dass unter Umständen den Spaß am Film verdorben hätte.

Der Ton unterstreicht "2001: Odyssee im Weltraum" perfekt. Klassische Musik, Passagen ganz ohne Dialog oder beklemmende vocale Arien machen richtig Stimmung
Der Ton unterstreicht „2001: Odyssee im Weltraum“ perfekt. Klassische Musik, Passagen ganz ohne Dialog oder beklemmende vocale Arien machen richtig Stimmung
  • Deutsch: Dolby Digital 5.1 (70%)
  • Englisch: DTS-HD MA 5.1 (80%)

Bonus (75%)

Das Bonus-Material der 4K Blu-ray von „2001: Odyssee im Weltraum“ ist vielfältig und umfangreich. Auf der UHD-Disc gibt es direkt einen Audiokommentar der Hauptdarsteller zu hören. Alle weiteren Extras wurden auf eine zusätzliche HD Blu-ray ausgelagert. Es gibt leider nichts neues, auch kein Special oder Featurette zur Restaurierung. Insgesamt gibt es mehrere Stunden Zusatzinhalte die in mehrere Specials aufgeteilt sind. Darunter auch Interviews mit Größen wie Steven Spielberg oder ein sehr interessanter Part „FX and Designwork“.

Weil wir nicht genug davon bekommen können, hier noch ein hochauflösender 4K Screenshot von "2001: Odyssee im Weltraum"
Weil wir nicht genug davon bekommen können, hier noch ein hochauflösender 4K Screenshot von „2001: Odyssee im Weltraum“

Gesamtbewertung 2001: Odyssee im Weltraum 4K Blu-ray (87%)

Ja wir sind begeistert. Gäbe es eine eigenständige Review-Kategorie für 4K Restaurierungen, dann würde der Science-Fiction-Klassiker von Stanley Kubrick sicherlich über 95% erreichen. Mit 87% spielt die „Weltraum-Arie“ aber ganz oben bei den Großen mit. Wer Zweifel hegt, dass ein alter Film durch den Ultra HD Standard überhaupt eine Verbesserung erfährt, kann mit diesem Film bekehrt werden. Eine fast perfekte visuelle Präsentation, ein guter Soundtrack und eine einzigartige Story machen diese 4K Blu-ray zu einem Juwel, den wir nur allzu gern in unsere Filmsammlung aufgenommen haben!

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 08. November 2018 Review am: 12. November 2018
Erscheinungsjahr Film: 1968 Laufzeit: 149 Minuten
Filmstudio: Warner Home Entertainment FSK: Ab 12 Jahren
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Bildformat:
2.20:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch Dolby Digital 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
High Dynamic Range:
HDR 10
Dolby Vision
Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D
Testgerät Player: Panasonic DP-UB824

2001: Odyssee im Weltraum Trailer:

RTL UHD überträgt Länderspiel Deutschland gegen Russland in 4K & HDR

11

RTL UHD zeigt wieder hochauflösenden 4K-Sport mit erhöhtem Kontrastumfang! Am 15. November trifft die deutsche Fußball Nationalmannschaft auf WM-Gastgeber Russland. Das Sport-Event wird ab 20:15 Uhr live übertragen.

Das Fußballspiel zwischen Deutschland und Russland wird in vierfacher Full-HD-Auflösung und erweitertem Dynamikumfang (HLG-HDR) wird via Satellit ausgestrahlt. Wer dann noch im Besitz eines aktiven HD+ Abonnements ist, kann das Fußball-Highlight ohne Zusatzkosten auf RTL UHD verfolgen. Das Freundschaftsspiel hat vielleicht keine sportliche Brisanz, jedoch dient die Begegnung sicherlich wieder als Gradmesser für die Fähigkeiten von Joachim Löw als Bundestrainer. Aber auch die Mannschaft sollte sich nach der Vorrunden-Pleite bei der Fußball WM 2018 zu präsentieren wissen. Die Europameisterschaft 2020 ist ja nicht mehr weit entfernt und man sollte jede internationale Begegnung nutzen um den deutschen Kader zu optimieren.

Wie kann ich Deutschland gegen Russland in 4K empfangen?

Für den Empfang ist ein 4K UHD Fernseher mit integriertem Satelliten-Receiver (DVB-S2) oder einer angeschlossenen Set-Top-Box nötig. Zudem wird ein aktives HD+ Abonnement vorausgesetzt. HD+ kann über ein Modul + SmartCard oder einem HD+ TVkey (nur für Samsung-Fernseher) freigeschalten werden. Wer einen Sky Q Satellitenreceiver samt HD+ Option besitzt, kann ebenfalls den Sender RTL UHD empfangen.

Fußball ist wichtiges Zugpferd für UHD-Standard:

Fußball ist der Lieblingssport der Deutschen. Kein Wunder, dass Satellitenbetreiber darauf erpicht sind ihre neuen 4K-Übertragungssysteme mit populären Fußball-Begegnungen zu testen. Pay-TV-Anbieter Sky überträgt bereits seit Ende 2016 Highlight-Begegnungen der deutschen Fußball Bundesliga in 4K Auflösung mit 50 Vollbildern pro Sekunde. Sky ermöglichte auch ausgewählte Partien der Fußball-WM 2018 live mit 3.840 x 2.160 Bildpunkten verfolgen zu können (über Sublizenzen der Öffentlich-Rechtlichen). Mit einer freien UHD-Übertragung der EM 2020 könnte der Standard und dessen Vorteile das Interesse bei einem noch breiteren Publikum wecken.

Empfangsparameter RTL UHD:

Satellit: ASTRA 1KR, 19,2° Ost
Transponder: 1.013
Frequenz: 11391,25 Mhz (Horizontal)
Symbolrate: 22.000 Ms/s
Datenrate: 20 Mbit/s

 

LG erhält schon vor der CES 2019 Awards für neue OLED-TVs und Soundbars

LG wird auf der CES 2019 im Januar abermals neue OLED- und LCD-Fernseher sowie weitere Heimkino-Hardware vorstellen. Das allein ist keine Überraschung. Schon jetzt hat der südkoreanische Hersteller allerdings einen CES Innovation Award erhalten.

Auch das Smartphone LG V40 ThinQ konnte dabei mit seinen insgesamt fünf Kameras einen Best of Innovation Award abstauben. Das Smartphone ist im Oktober 2018 erschienen (leider noch nicht in Deutschland) und setzt unter anderem auf einen OLED-Bildschirm mit 6,4 Zoll Diagonale und 3.120 x 1.440 Bildpunkten als Auflösung. Zudem ist als Herzstück der Qualcomm Snapdragon 845 an Bord. Dem Prozessor stehen 6 GByte RAM zur Seite.

Interessanter sind für 4K-Freunde aber sicherlich die kommenden neuen OLED-Fernseher, welche LG auf der Messe in Las Vegas präsentieren wird. Spannend wird aber, ob LG die gewohnten Serien als B9, C9, E9 , Q9 und W9 weiterführen will oder sich vielleicht ein neues Namensschema überlegt. Denn die übersichtlichste Struktur ist das bei LG nicht unbedingt. Es könnte sogar ein F9 dazu kommen – ein flexibler OLED-TV. Über derlei aufrollbare Modelle haben wir ja bereits berichtet. Auch 8K-TVs wird LG mit Sicherheit zeigen.

Einen weiteren CES Best of Innovation Award hat LG für eine komplett neue Soundbar eingeheimst, zu welcher der Hersteller aktuell aber noch keine Details rausrückt. Das spart man sich also direkt für die Messe in Januar 2019 auf. Eventuell könnte es sich hier um eine der Früchte der Zusammenarbeit mit dem französischen Hersteller Meridian Audio handeln.

LG erhält das siebte Jahr in Folge CES Innovation Awards

Der südkoreanische Hersteller LG erhält nun das siebte Jahr in Folge CES Innovation Awards für unterschiedliche Produkte aus den Bereichen TV, Smartphones und Haushaltsgeräte. Die höchste Auszeichnungen sind dabei eben jeweils die CES Best of Innovation Awards, welche dieses Jahr an das LG V40 ThinQ und die noch mysteriöse Soundbar gegangen sind. Weitere mit dem CES 2019 Innovationspreis ausgezeichnete LG-Produkte sind laut dem Hersteller selbst aber auch neue Waschmaschinen, Fernseher, Audiosysteme, Computer und weitere Produkte, die LG allesamt der Öffentlichkeit erstmals auf der CES 2019 präsentiert.

Die CES Innovation Awards prämieren dabei herausragende Produktentwicklungen in den Bereichen Technologie-Design und Engineering Die Preise werden jährlich von einer Jury aus Industriedesignern, Ingenieuren und Journalisten vergeben. Diese bewerten die eingereichten Innovationen nach  Kriterien wie Nutzwert, Ästhetik, Design, Qualität und Beiträgen zur Lebensqualität. Die komplette Liste der durch LG erhaltenen CES 2019 Innovation Awards, will man im Rahmen der offiziellen Pressekonferenz zur Messe am 7. Januar 2019 um 8:00 Uhr (Ortszeit Las Vegas) verkünden.

iTunes reduziert zwölf 4K-Filme auf 1.99 Euro (leihen)

0

Wer schon einmal für das Entertainment-Programm am Wochenende vorsorgen möchte, der sollte sich das aktuelle Angebot im iTunes-Store näher ansehen. Zwölf Filme von Fox und Warner können für günstige 1.99 Euro je Titel ausgeliehen werden.

Wer möchte kann sich auch die 4K Neuzugänge der letzten Tage in der iTunes Bibliothek durchsehen. Vielleicht gibt es hier was, dass euer Interesse weckt:

 

Alle 4K Filme & Serien auf iTunes findest du auch in unserem Special! Wer den digitalen Versionen der Filme nichts abverlangen kann, der möchte vielleicht über unsere 4K Blu-ray Komplettliste stöbern!

Sky und Netflix bieten gemeinsames Entertainment Plus Paket (leider ohne HDR!)

Sky und Netflix kooperieren nun auch in Deutschland. Gemeinsam hebt man das sogenannte Entertainment Plus Paket aus der Taufe. Jenes beinhaltet sowohl Abonnements für Sky als auch für den Streaming-Anbieter.

Anbieten will man das neue Entertainment Plus Paket auf Sky Q sowohl in Deutschland als auch Österreich. Die Buchung ist ab morgen, also ab dem 15. November 2018, möglich. Angedeutet hatte sich diese Kooperation ja bereits letzte Woche, als wir über die Gerüchte berichtet hatten. In Großbritannien ist es nämlich ebenfalls bereits möglich, Sky und Netflix quasi aus einer Hand zu buchen und zu bezahlen.

Dabei umfasst das Paket Entertainment Plus den Zugang zu Netflix im Standard-Abonnement (HD, zwei Streams parallel). Außerdem bietet das Paket natürlich die lineare Sky Programmvielfalt auf bis zu 29 Sendern. Davon sind bis zu 17 in HD enthalten. Über Sky empfangt ihr etwa Sky Original Productions wie „Das Boot“, „Der Pass“ und „Acht Tage“ in HD und Ultra HD sowie Serien wie „Game of Thrones“.

Laut Sky wolle man den Kunden mit diesem Kombinationsangebot das Beste aus zwei Welten kredenzen: „Mit der Integration von Netflix auf Sky Q wird es für Kunden einfacher denn je, ihre Lieblingsprogramme zu finden und Programmjuwelen zu entdecken„, so schreibt es der Pay-TV-Anbieter. Denn Empfehlungen für Sky und Netflix werden auf der Home-Seite von Sky Q, sowie im Bereich Serien Seite an Seite angezeigt. Netflix Inhalte sind außerdem nun auch in die Sky-Q-Textsuche integriert.

32,99 Euro kostet der Spaß mit einer Vertragslaufzeit von 24 Monaten. Das Entertainment Plus Paket ist laut Sky auch mit weiteren Paketen von Sky kombinierbar. Wichtig für 4K-Fans: Wer sich bei Netflix nicht mit HD zufrieden geben möchte, kann ein Upgrade auf das Premium-Abonnement vornehmen. Dann erhöht sich der Preis auf 35,99 Euro im Monat – also um 3 Euro. Voraussetzung für die Nutzung von Entertainment Plus ist selbstverständlich ein Sky Q Receiver.

Sky- und Netflix Konten lassen sich verbinden

Bestandskunden von sowohl Sky als auch Netflix könnten ihre Konten auch verbinden, wenn sie das wünschen bzw. eben in das neue Abonnement überführen. Es ist freilich auch möglich die Abonnements separat zu belassen. Netflix-Kunden können sich auch ohne ein Entertainment-Plus-Abonnement bei Sky Q einloggen. Sky Kunden können sich alternativ ebenso über die Netflix-App auf Sky Q für Netflix anmelden. Dann gelten eben die Standardpreise von Netflix.

Einen Wermutstropfen gibt es bei der ganzen Sache: Aktuell kann der Sky Q Receiver nämlich weder HDR10 noch Dolby Vision wiedergeben. Das ist schade, da Netflix per se beides unterstützt. Allerdings hatten wir im Gespräch mit Sprechern von Sky bereits erfahren, dass emsig an der Integration gearbeitet wird. Da dürfte die Kooperation mit Netflix ja vielleicht für einen weiteren Motivationsschub sorgen.

Letzt Staffel „Game of Thrones“ startet im April 2019 (Trailer)

3

Es ist endlich soweit. Die achte und finale Staffel der Erfolgsserie „Game of Thrones“ hat einen Starttermin. Der US-Sender HBO wird die ersten Folgen im April 2019 ausstrahlen!

Unter dem Hashtag #ForTheThrone machen bereits mehrere Trailer die Runde. Dabei werden Highlights der letzten Staffeln gezeigt. Nach dem US-Start wird die 8. Staffel „Game of Thrones“ auch in Deutschland zu sehen sein. Zur Freude der Serienfans, wird die Geschichte in der letzten Staffel komplett zu Ende erzählt. Es war geplant, nur eine „halbe“ Staffel zu produzieren und die letzten Folgen in einen oder mehrer Kinofilme zu überführen. Diese Pläne wurde jedoch jetzt wieder verworfen.

55 Nächte Krieg

Dafür darf man sich auf ein großartiges Finale mit der wohl „größten Schlacht der Fernsehgeschichte“ freuen. Für das „Gemetzel“ wurden allein 55 Nächte gedreht. Bleibt zu hoffen, dass die Schlacht gegen die weißen Wanderer den Anstrengungen der Crew gerecht wird.

4K-Fans hoffen indes weiter darauf, dass Warner Home Video weitere Staffeln der Fantasy-Serie auf 4K UHD Blu-ray veröffentlicht. Bislang gibt es nur die erste Staffel im 4K UHD Format, die sich in unserem Test sehr gut geschlagen hat. Bleibt zu hoffen, dass Warner die Ausstrahlung sowie die nahenden Video-Releases mit den Releases der alten Staffeln auf 4K Blu-ray „unterstützt“.

Erster OLED TV von Hisense – 2019 auch in Europa?

Hisense kündigt seine ersten OLED-TVs an! Der Verkaufsstart der „X-Series“ ist in mehrerlei Hinsicht interessant. Kehrt Hisense der QLED-Allianz den Rücken?

Die QLED-Allianz besteht aus Samsung, Hisense und TCL. Das „Konstrukt“ hat es sich zur Aufgabe gemacht die Quantum Dot Technologie voranzutreiben und gegen das wachsende OLED-Angebot zu rüsten. Jetzt scheint Hisense jedoch einen anderen Weg gehen zu wollen. Der chinesische Hersteller möchte im boomenden OLED-Geschäft mitspielen und hat „kurzerhand“ ein eigenes OLED-Modell auf den australischen TV-Markt herausgebracht. Die „X-Series“ ist in den Größen 55 und 65 Zoll erhältlich die für umgerechnet 2.250 bzw. 3.200 Euro erhältlich. Die neuen Geräte sind bislang nur in Australien erhältlich, sollen lt. Firmenangaben in 2019 jedoch in weiteren Regionen erhältlich sein.

Hisense X-Series OLED-TV

Kunden dürfen sich über einen weiteren Mitspieler im OLED-Markt freuen. Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft. Wir hätten von Hisense einen etwas günstigeren Preispunkt für sein OLED-Debüt erwartet. Es ist jedoch gut möglich, dass die Kosten für die OLED-Panels für Hisense noch recht hoch sind, da der Hersteller noch keine großen Mengen geordert hat. Mit der Ausweitung auf zusätzliche Märkte könnte der Preis jedoch recht schnell fallen. Hisense hatte immer ein sehr interessantes Preis-/Leistungsverhältnis und so sind wir doch recht gespannt auf die neue „X-Series“.

Das Design des Hisense OLED-TV ist recht ansprechend, unterscheidet sich aber nicht besonders von den Geräten der Mitbewerber
Das Design des Hisense OLED-TV ist recht ansprechend, unterscheidet sich aber nicht besonders von den Geräten der Mitbewerber

Für die QLED-Allianz ist diese Ankündigung natürlich ein Schock. Hisense bezieht die OLED-Panels von LG Display und hat sozusagen zum „gegnerischen Lager gewechselt“. Alle namhaften Hersteller haben mittlerweile einen oder mehrere OLED-Fernseher in ihrem Lineup. Lediglich Samsung und TCL wehren sich noch mit ihren QLED-TVs gegen die Fernseher mit organischen Leuchtdioden. Hisenses Beweggründe für diesen Schritt werden wohl finanzieller Natur sein. Hisense hat auf dem 4K-Markt im Budget- und mittleren Preissegment sehr gute Ergebnisse erzielt. Weltweit ist Hisense sogar einer der Top 4 Hersteller von 4K Fernsehern (sehr erfolgreich in China). Der Verkauft der hochwertigen ULED-Fernseher (LCD-LED-TVs mit Quantum Dot Technologie) ist, zumindest in Deutschland, nicht so richtig ins rollen gekommen. Die Gründe hierfür sind aber vielfältig.

Kein Dolby Vision – kein Prime Video

Wie erfolgreich sich Hisense am OLED-Markt platzieren wird, kann nur die Zeit zeigen. Leider gibt es in unseren Augen ein paar „Probleme“ mit den neuen Modellen. Die klassischen Vorteile der OLED-Technologie sind natürlich vorhanden. Ein guter Schwarzwert, unendlicher Kontrast und ein fast perfekter Blickwinkel. Jedoch spart sich Hisense die Gebühren für Dolby Vision und bietet nur Unterstützung für HDR10 und HLG. Zur hauseigenen VIDAA Betriebssystem haben wir gemischte Gefühle. Die Neuerungen der letzten Jahre haben die VIDAA-Plattform jedoch zu einer schnellen und zugänglichen Nutzeroberfläche gemacht. Es gibt aber immer noch Lücken die unbedingt geschlossen werden müssen. Amazon Prime Video ist z.B. immer noch nicht auf der Plattform integriert. Lediglich Youtube und Netflix laden zum hochauflösenden Streamingerlebnis ein.

Das VIDAA 2.5 Betriebssystem ist schnell und gut aufgebaut. Es fehlt jedoch eine Prime Video App
Das VIDAA 2.5 Betriebssystem ist schnell und gut aufgebaut. Es fehlt jedoch eine Prime Video App

Wir sind gespannt auf weitere Ankündigungen im Rahmen der CES 2019. Spätestens zur IFA 2019 sollte sich Hisense aber dazu positionieren, ob die OLED-Fernseher auch in Europa respektive Deutschland in den Handel kommen.

QLED TV 2019: Samsung registriert „Quantum Dynamic Range“, „Audio Scenic Intelligence“ uvm.

Die jüngsten Markeneinträge geben einen tieferen Einblick in Samsungs QLED TV 2019 Lineup. Neue Technologien wie „Quantum Dynamic Range“ oder „Audio Scenic Intelligence“ sollen in die neuen Quantum Dot Fernseher integriert werden.

Update 12-02-2019: Erste offizielle Informationen zum kompletten 2019 QLED TV Lineup (4K & 8K) wurden veröffentlicht.

Originalbeitrag: Erst Ende Oktober 2018 registrierte Samsung einen großen „Schwung“ neuer Wortmarken. Darunter womöglich auch die Bezeichnung der QLED-TVs aus 2019: Q60, Q70, Q80 und Q90 würden eine klarere Differenzierung zu den bisherigen Quantum Dot LCD-TVs zulassen. Wir hatten in unserem bereits veröffentlichten Beitrag etwas über die neuen Begriffe „Samsung Q Wide Angle“, „Ultra Processor“, „Color Expert“ und „Dynamic Black Equalizer“ spekuliert. Jetzt gibt es acht weitere Wortmarken, die man mit den QLED Fernsehern im nächsten Jahr in Verbindung bringen muss. Samsung bedient sich dabei ausgiebig beim Begriff „QUANTUM“ und rückt auch das Thema Audio näher in den Fokus. Nachfolgende Begriffe haben unser Interesse geweckt:

Intelligente Audio-Lösungen für räumlichen Klang

Wer sich einen neuen 4K Fernseher kauft und keine zusätzliche Audio-Anlage im Einsatz hat, muss erst einmal mit den integrierten Lautsprecher-System des TVs auskommen. Out-of-the-Box liefern die Systeme meist eine akzeptable Sound-Performance. Möchte man jedoch so richtig in das Serien- und Filmgeschehen eintauchen, führt meist kein Weg an einer Surround- oder 3D-Sound-Anlage vorbei. Samsung schenkt dem Thema Audio etwas mehr „Gehör“ und schickt dafür nachfolgende Technologien ins Rennen:

  • Volume Intelligence: „Software für Fernseher die die Lautstärke des Fernsehers automatisch an die räumlichen Gegebenheiten anpasst“
  • Audio Scenic Intelligence: „Software für Fernseher, die es Nutzern ermöglicht ihre Inhalte zu genießen indem der optimale Klang passend zu den Inhalten erreicht wird, wie z.B. Sport oder Filme“
  • Audio Spatial Intelligence: „Software für Fernseher die die Klangqualität optimiert abhängig von der Umgebung wie z.B. Räumlichkeiten und Umgebungsgeräusche.

Der Nutzer muss bei den QLED TVs 2019 somit nicht manuell in die Soundeinstellungen eingreifen um ein verbessertes Klangerlebnis präsentiert zu bekommen. Die Optimierung erfolgt wohl in drei logischen Schritten. Zuerst wird der Content analysiert und der entsprechende Klangmodus aktiviert. Es dürfte klar sein, dass das Frühstücksfernsehen einen nicht so hohen Bass-Anteil benötigt, wie z.B. eine Live-Übertragung eines Fußball-Spiels oder ein Action-Film. Danach „vermisst“ der TV den Raum sowie die Umgebungsgeräusche um den Klang an die Gegebenheiten anzupassen. Die Volume Intelligence wird sicherlich dafür sorgen, dass der Nutzer eine gleichmäßige Lautstärke beim Wechsel zwischen Programmen und Inhalten erhält. Eine ähnliche Funktionalität hat uns Samsung bereits auf seinen Q900 8K TVs präsentiert.

Der Begriff Quantum wurde von Samsung bislang nur im Zusammenhang mit deren 8K-Fernseher genutzt
Der Begriff Quantum wurde von Samsung bislang nur im Zusammenhang mit deren 8K-Fernseher genutzt

Quantum Prozessor mit intelligenter Lichtanpassung

Samsung hat auch einige Namen für neue Video-Technologien registriert. Leider gibt es aber nur zu „Brightness Intelligence“ eine Beschreibung. Der Fernseher soll demnach die Bildhelligkeit an die Umgebungshelligkeit anpassen. Das ist im Prinzip nichts neues. Die QLED-TVs dimmen ihre Display in Abhängigkeit von der Raumhelligkeit. Auch der Lifestyle-TV „The Frame“ passt das Backlight im Art-Modus automatisch an.

Interessanter ist dagegen der Begriff „QUANTUM LIGHT CONTROL“ der laut Beschreibung die Steuerung der Hintergrundbeleuchtung übernimmt. Ob sich dahinter nur ein anderer Begriff für einen Local Dimming-Algorithmus oder eine ganz Beleuchtungs-Technologie verbirgt, werden wir wahrscheinlich erst mit der offiziellen Präsentation auf der CES 2019 erfahren.

„QUANTUM HDR“ und „QUANTUM DYNAMIC RANGE“ wurde ebenfalls von Samsung als Wortmarke angefragt. Leider ohne weitere Beschreibung. Wir vermuten dahinter einen Marketing-Term, hinter dem sich die hohe Maximalhelligkeit der neuen QLED-TVs versteckt. Es könnte auch gut sein, dass die Bildverbesserungs-Technologien nur den neuen 8K Fernsehern von Samsung vorbehalten sind. Der Name „QUANTUM“ wurde bislang nur in Verbindung mit den Q900 8K TVs (Samsung Quantum AI 8K Processor) vom koreanischen Hersteller eingesetzt.

OPEN CONTENT HUB als neue Video-Schnittstelle?

Als letzte Registrierung wurde „OPEN CONTENT HUB“ beim Europäischen Amt für Markenrecht eingereicht. In der Nizza-Klassifizierung 9 soll der Begriff für Fernseher, Smartphones und Software-Umsetzungen gelten. Auch hier vermuten wir nur eine neue Namensgebung für ein bereits gängiges Feature – den Austausch von Audio- und Videoinhalten zwischen mobilen Geräten und Fernsehern.

Ausführliche Details präsentieren wir euch spätestens im Frühjahr 2019 im Rahmen der CES-Präsentation, oder etwas früher, wenn sich Samsung US wieder dazu entscheidet die Infos bereits im Vorfeld online zu stellen 😉

Disney will Streaming-Anbieter Hulu international verfügbar machen

1

Disney hat offenbar besonderen Gefallen am Streaming-Geschäft gefunden. Nicht nur, dass Ende 2019 der hauseigene Streaming-Dienst Disney+ an den Start gehen soll, sondern Disney wägt aktuell auch ab seine Plattform Hulu international ans Netz zu bringen.

Hulu ist bisher in Europa bzw. Deutschland leider nicht vertreten. Allerdings sind viele Eigenproduktionen des Streaming-Anbieters auch in Deutschland über diverse TV-Sender oder andere Plattformen an den Start gegangen. Beispielsweise ist auch die Serie „11.22.63“ mit James Franco, welche auf einer Geschichte von Stephen King basiert, in Deutschland im Fernsehen gelaufen und auf Blu-ray erschienen. Andere Beispiele für Produktionen von Hulu wären „The Looming Tower“, „The Path“ oder das von Kritikern gefeierte „The Handmaiden’s Tale“.

Auch die auf verschiedenen Geschichten von Stephen King basierende Anthologie-Serie „Castle Rock“ dürfte international Interessenten anziehen. Disney könnte Hulu nun breiter aufstellen, da durch die Übernahme großer Teile von 21st Century Fox am Ende 60 % der Anteile des Streaming-Anbieters in Disneys Hand liegen werden. Kürzlich hatte ja die EU Kommission grünes Licht für den Deal gegeben.

https://youtu.be/fwmhiqUPa28

Zur Abgrenzung von Hulu und Disney+ erklärte der Disney-CEO Bob Iger, dass Disney+ sich auf für Kinder und Familien geeignetes Material fokussieren werde, während Hulu eine breitere Palette abdecken könne. Laut Iger wolle Disney noch mehr Geld in Hulu investieren und dann mit der Plattform eben auch international starten – genau so wie eben auch mit Disney+.

Will Disney Hulu komplett übernehmen?

Die Aussagen von Iger sind auch angesichts der Tatsache interessant, dass die restlichen 40 % von Hulu unter anderem Comcast und AT&T gehören. Damit eröffnet sich die Frage, ob Disney jenen die restlichen Anteile abkaufen möchte, um die Planung für Hulu komplett in die Hand nehmen zu können. Dazu hat Iger aber nur erklärt, dass man sich entsprechenden Gesprächen nach Abschluss der Übernahme von 21st Century Fox widmen möchte. Dann gelte es mit den anderen großen Aktionären zu besprechen, in welche Richtung man Hulu in Zukunft lenken könne.

https://youtu.be/b_jQ13jaQOQ

„Alles was wir für Hulu planen, wird natürlich auch mit Blick auf die anderen Aktionäre durchdacht. Auch wenn sie nicht die Mehrheit halten„, betonte Iger nochmals. Laut dem Disney-CEO sei Disney in der Lage Hulu mit weiteren, hochwertigen Inhalten zu versorgen. Nun wird es spannend zu sehen, ob da auch Comcast und AT&T auf Dauer mitspielen wollen.