Google TV könnte bald eine wertvolle Verbesserung erhalten. So sollen individuelle Empfehlungen für alle Nutzerprofile eingeführt werden.
Aktuell könnt ihr an Fernsehgeräten und Mediaplayern mit Google TV, wie dem aktuellen Chromecast, zwar schon mit mehreren Google-Konten ans Werk gehen, allerdings bleiben die Empfehlungen auf dem Homescreen leider am primären Benutzerkonto orientiert. Das sorgte bereits für viel Kritik und Unverständnis seitens der Nutzer. Offenbar hat Google diese Unzufriedenheit wahrgenommen.
Denn in der Google-TV-Home-App in der neuen Version 1.0.370 deutet sich hinter den Kulissen ein Wandel an. Aktiviert ist die Funktion zwar nicht, im Code der App finden sich aber Verweise darauf, dass es bald personalisierte Homescreens bzw. Empfehlungen für jedes einzelne Benutzerkonto an Geräten mit Google TV geben soll. Das wäre natürlich sehr willkommen. Offiziell bestätigt hat Google das Feature jedoch derzeit noch nicht.
Apple TV+ gibt es ebenfalls für den Chromecast mit Google TV.
Wann Google nun die individuellen Homescreen-Empfehlungen wirklich aktivieren könnte, ist offen. Da wird man sicherlich noch mit einer Mitteilung auf diese Umstellung aufmerksam machen. Zusätzlich läuft auch die Arbeit an einer verbesserten Verwaltung der Kinderprofile. Auch in diesem Bezug ist aber leider noch offen, wann genau die Anpassungen für alle verfügbar sein könnten.
Google TV soll mehr und mehr Geräte erreichen
Google TV basiert auf Android TV und ist eine neue Oberfläche, die quasi auf dem Betriebssystem aufsetzt. Langfristig wird Google TV wohl auf allen Geräten mit Android TV zum Standard werden. Wir rechnen deswegen damit, dass auch die nächste Nvidia Shield TV beispielsweise bereits mit Google TV ausgestattet sein sollte. Außerdem erscheinen mehr und mehr Smart TVs ebenfalls direkt mit Google TV – beispielsweise die aktuellen Modelle von Sony.
Die App für Apple TV ist bereits für diverse Geräte verfügbar. Nun stoßen auch TVs und Mediaplayer mit Android TV hinzu.
Über die Apple TV App könnt ihr nicht nur Apples hauseigenen Streaming-Dienst Apple TV+ erreichen, sondern auch beispielsweise über iTunes Käufe tätigen und natürlich auch eure gekauften Inhalte abrufen. Apple TV stand bereits für diverse Smart-TVs von etwa LG und Samsung zur Verfügung, erreicht aber nun endlich auch Geräte mit Android TV. Da sind nun also beispielswiese die Fernseher von Philips und Sony aber auch Mediaplayer wie die beliebte Nvidia Shield TV eingeschlossen.
Apple TV+ kann für eine Woche als Trial kostenlos genutzt werden, danach kostet das Streaming-Angebot 4,99 Euro im Monat. Wer allerdings erstmals ein neues Apple-Produkt wie den Apple TV 4K unter seiner Apple ID registriert, erhält Apple TV+ für ein Jahr ohne Mehrkosten als Dreingabe dazu. Das macht den Kauf des neuen Mediaplayers vielleicht für den ein oder anderen noch ein wenig schmackhafter.
Der neue Apple TV 4K (Gen 2) mit neuer Aluminium-Fernbedienung (mit Klickrad)
Um Apple TV als App auf einem Gerät mit Android TV zu erhalten, müsst ihr selbst tätig werden. Die Anwendung wird also keinesfalls automatisch installiert. Stattdessen solltet ihr den Google Play Store öffnen und dort nach der App suchen. Sie kann dann auf Geräten ab Android TV 8.0 installiert und genutzt werden. Voraussetzung zur Nutzung ist aber eine Apple ID.
Apple TV+ ergänzt ständig neue Inhalte
Apple TV+ ist dabei ein Streaming-Angebot, dass in Sachen Quantität nicht an Konkurrenten wie Amazon Prime Video, Disney+ oder Netflix herankommt, aber dafür mit wenig Ausschussware punkten möchte. Ihr findet dort daher z. B. auch den letzten Film von Sofia Coppola mit Bill Murray „On the Rocks“ aber auch hochwertige Science-Fiction-Serien wie „For all Mankind“. Das Drama „The Morning Show“ mit Jennifer Anniston kam ebenfalls bei Kritikern gut weg, so dass sich der Blick auf das Streaming-Angebot eventuell durchaus lohnt.
Die Panasonic SC-HTB496 präsentiert sich als schlanke 2.1 Soundbar mit drahtlosem Subwoofer, 320 Watt Leistung und HDMI (ARC) für 299€ (UVP). Alle Details zum SC-HTB496 „Sound-Upgrade“ gibt es hier!
Rechtzeitig zum Start der UEFA Fußball-Europameisterschaft 2020 (ups, die startet ja bereits am 10. Juni), kündigt Panasonic mit der SC-HTB496 Soundbar-Kombo einen lautstarken Unterstützer fürs heimische Wohnzimmer an. Der japanische Elektronikhersteller konzentriert sich dabei auf einen ausgewogenen und kraftvollen 2.1-Stereo-Sound, der mit satten und klaren Bässen, mithilfe des drahtlosen Subwoofers aufwarten kann. Zudem soll sich das System mittels HDMI (ARC) so einfach wie möglich mit aktuellen TV-Geräten verbinden lassen. Egal ob Film, Serie, TV oder Live-Sport, die SC-HTB496 liefert ein definitives Upgrade im Vergleich zu integrierten TV-Lautsprechern.
Schlanke Bauweise
Durch ihre schlanke Bauweise sollte die Soundbar unter die meisten TV-Geräte ab 55 Zoll passen
Panasonic betont dabei die schlanke Bauweise der Soundbar, die nur 56mm in der Höhe misst und es sich mit einer Breite von 800mm und Tiefe von 101mm vor den meisten TV-Geräten bequem machen kann. Am liebsten sieht Panasonic die Soundbar natürlich in Kombination mit ihren eigenen TV-Geräten, wie dem JZW984 & JZW1004 OLED, den LCD-High-End-Serien JXW944 und JXW854 oder der JXW834 Midrange-Serie. Aber auch TV-Geräte von Drittanbietern profitieren von der SC-HTB496 im gleichen Maß.
Optisch-Digital, HDMI (ARC) oder Bluetooth
Via Bluetooth lassen sich Musikstücke und Audio von Smarpthone, Tablet & Co. einfach auf die SC-HTB496 übertragen
Die Soundbar verfügt über zwei Fullrange-Lautsprecher im Format 4,5 x 12cm mit einer Gesamtleistung von 160 Watt (2x 80 Watt, 1 kHz, 4 Ω). Dazu gesellt sich der drahtlose Subwoofer, der von einem Konus-Treiber mit 16cm-Durchmesser zum Schwingen gebracht wird. Der Sub hat eine Gesamtleistung von ebenfalls 160 Watt (100 Hz, 3 Ω). Angeschlossen wird der SC-HTB496 über den optischen Audioeingang, oder via HDMI (ARC). Für eine unkomplizierte, drahtlose Verbindung, z.B. mit Smartphone oder Tablet steht Bluetooth 4.2 bereit. Ein USB-Port (für die Wiedergabe von MP3s) rundet das Anschluss-Feld ab.
Bei den unterstützten Soundformaten beschränkt sich die Soundbar – sinnvollerweise – auf LPCM (2 Kanäle), Dolby Digital und DTS Digital Surround-Sound. Je nach Audioquelle stehen dem Nutzer zudem fünf vorprogrammierte Sound-Modi zur Verfügung: Standard, Kino (Surround), Sport (Surround), Musik und Nachrichten. Die Performance des Subwoofers lässt sich dagegen in 5 Stufen anpassen.
Preis & Termin SC-HTB496 Soundbar:
Die Panasonic SC-HTB496 Soundbar/Subwoofer-Kombo sollte in diesen Tagen bei namhaften Onlineshops auftauchen. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 299 Euro, es würd uns jedoch nicht wundern, wenn der Preis bereits zum Verkaufsstart unterboten würde.
Sony korrigiert endlich einen lange bestehenden Fehler an seinen TV-Geräten: Die HDMI-CEC-Steuerung funktioniert nun an Modellen von 2016-2019 korrekt.
Was verursachte der Fehler? Nun, durch den Bug konnten externe Geräte die Fernseher von Sony trotz aktivem HDMI CEC nicht ausschalten. Das ist eine Komfortfunktion, welche manche Anwender gerne nutzen. Die Japaner rollen aktuell aber ein Update für diverse TV-Geräte aus, welches den Fehler ausmerzt. Es erreicht Bravia-Fernseher mit Android TV 9. Die Aktualisierung auf Android TV 9 führte dabei an den betroffenen Geräten den Fehler Ende 2020 neu ein.
Firmware-Update behebt HDMI-CEC-Fehler
Die neue Firmware v6.7165 ist dazu gedacht, den Fehler mit HDMI CEC, das bei Sony unter dem Begriff Sony Bravia Sync läuft, zu korrigieren. Erste Nutzer berichten, dass nach der Aktualisierung dann auch wieder alles so läuft wie erhofft. Betroffen waren auch beliebte Bravia-Modelle wie die Sony Bravia A1, XE90 (X900E) und XF90 (X900F). Es kann nun aber natürlich je nach Anwender auch eventuell noch eine Weile dauern, bis das Update OTA ankommt.
Sony verteilte für seine TVs Updates, löste dadurch aber den HDMI-CEC-Bug aus.
Die neue Firmware behebt auch ein Problem, das dafür sorgte, dass ab und an ein Hinweis-Banner auftauchte, wenn Inhalte von externen Zuspielern wiedergegeben wurden. Auch ein Bug, der die Verbindung mit einigen, kabellosen Subwoofern verhinderte, sollte nun der Vergangenheit angehören.
Insgesamt gehört Sony nicht zu den schnellsten, wenn es darum geht, Software-Probleme zu beheben oder fehlende, jedoch bereits versprochene, Features zu liefern. Hier klafft auf jeden Fall eine Lücke zwischen Qualität der Produkte, die Sony Electronics auf jeden Fall vorweisen kann und dem „Service an dem Kunden“. Wir können nur hoffen, dass der Community mehr Gehör geschenkt wird und in Zukunft Updates und Bugfixes schneller umgesetzt werden. Man sollte sich einmal ein Beispiel an LG Electronics nehmen, die weitreichende Fehler(chen) oft innerhalb weniger Tage/Wochen beheben.
Samsung hat uns gegenüber bestätigt, dass man gemeinsam mit Partnern an Gaming mit HDR10+ arbeite. Außerdem wolle man in Zukunft sowohl an Mini LED als auch Micro LED festhalten.
Auf eine Nachfrage unsererseits, wie es denn dann um Gaming mit Samsungs favorisiertem HDR-Standard, natürlich ist hier HDR10+ gemeint, stehe, bekamen wir eine spannende Antwort: Samsung arbeite laut eigenen Aussagen aktuell gemeinsam mit Partnern daran, HDR10+ für Spiele umzusetzen – quasi „HDR10+ Gaming“. Das könnte ein interessanter Konter auf Gaming mit Dolby Vision sein, wie es Microsoft aktuell für die Xbox Series X|S umsetzt. Etwaige Partner nannte Samsung aber noch nicht konkret: Könnte da vielleicht etwas mit Sony für die PlayStation 5 gemeint sein? Das muss uns die Zeit zeigen.
Samsung gibt an, dass Gaming im TV-Markt eine wachsende Rolle spiele und man daher natürlich sehr viel Wert darauf lege. Fernsehgeräte seien schon längst keine reinen Konsumgeräte mehr, sondern würden mittlerweile als Portal zu einer deutlich breiteren Entertainment-Welt fungieren, welche über das Fernsehen an sich weit hinausgehe. Samsung habe daher vor im Bereich für Gaming-TVs der Marktführer zu bleiben.
Mini LED & Micro LED weiter im Fokus
Für die High-End-Modellreihen der NEO QLED TVs gibt es eine professionelle Bildkalibrierung ab Werk!
So gab Samsung uns gegenüber an, dass man sehr stolz auf seine QLED-TVs und insbesondere die Neo QLED des Jahres 2021 sei. Man nehme an, dass Neo QLED für die breite Masse zunächst weiterhin die beste Option sein werden. Jene nutzen Mini-LED-Hintergrundbeleuchtungen, stehen aber weiterhin für konventionelle LCD-TVs- Micro LED hingegen meine eine völlig neue Display-Technologie, die sozusagen die Vorteile von LCDs und OLEDs vereint – ohne die jeweiligen Nachteile.
Micro LED ist allerdings noch extrem teuer. Laut Samsung werde die Technologie jedoch in den kommenden Jahren eine immer größere Rolle spielen und auch im Markt für Privatkunden mehr und mehr Fuß fassen. Bis auf Weiteres seien aber auch die Neo QLED eine hervorragende Option für das Gros der Kunden.
Disney will im Jahr 2021 rund 100 TV-Sender einstampfen. Stattdessen werde man sich auf sein Streaming-Angebot Disney+ konzentrieren.
Eine Überraschung ist die Entwicklung sicherlich für niemanden. Disney+ läuft überaus erfolgreich und konnte bereits viele Kunden binden. Durch die Einführung der neuen Untermarke „Star“ gelang es, Bestandskunden von einer Preiserhöhung zu überzeugen und seinen Adressatenkreis zu erweitern. Doch wenn der Fokus so stark auf das Streaming wander, werde zwangsweise anderswo Ressourcen abgezogen. Das ist im Falle von Disney konsequenterweise der Bereich des linearen Fernsehens.
Schon 2020 stellte man ca. 30 TV-Sender ein. 2021 sollen es laut dem CEO des Unternehmens, Bob Chapek, noch einmal 100 weitere Sender im internationalen Betrieb sein. Das Gros der Inhalte werde laut Chapek aber weiterhin verfügbar sein – eben via Disney+. Das Streaming-Angebot werde für Fans des Unternehmens auch in Zukunft die beste Anlaufstelle sein.
Disney+ (Plus) jetzt auch auf dem Sky Ticket TV-Stick || Abbildung: Walt Disney | Sky
Dabei hatte Chapek auch klargestellt, dass mit weiteren Preiserhöhungen zu rechnen sei. Laut dem Disney-Chef sei dies angesichts des Gebotenen legitim und werde seiner Meinung nach auch von den Kunden getragen werden, da das Preis-Leistungs-Verhältnis stimme. Entsprechend werde man auch in den nächsten Jahren auf seinem Kurs verbleiben und weitere TV-Sender einstellen.
Das lineare Fernsehen verliert zunehmend an Bedeutung
Nicht nur Disney erkennt, dass das lineare Fernsehen zunehmend an Relevanz einbüßt. So haben auch Warner (HBO Max), Viacom (Paramount+) und Universal (Peacock) damit begonnen eigene Streaming-Angebote aus dem Boden zu stampfen, um dem Wechsel der Kundenbedürfnisse gerecht zu werden. Auch für Sky Deutschland dürfte das womöglich noch zum Problem werden, denn der Pay-TV-Anbieter bietet zwar mit dem Sky Ticket ein Streaming-Angebot, das technisch jedoch veraltet erscheint. Man muss abwarten, was die Zukunft da für alle Beteiligten noch an Veränderungen mit sich bringen wird.
Netflix hat bekannt gegeben, welche Film-Eigenproduktionen bisher besonders erfolgreich angelaufen sind. Auch Zack Snyders „Army of the Dead“ schafft es direkt in die Top 10.
So berücksichtigt Netflix für seine Bestenliste die Zahl der Abrufe innerhalb von vier Woche nach der Premiere im Streaming-Angebot. „Army of the Dead“ belegt dabei bereits kurz nach Start den 9. Platz der am besten gestarteten Filme bei Netflix. Allerdings teilt sich Snyders Film jene Position mit „The Midnight Sky“. Dabei kam „Army of the Dead“ bei den Kritiken eher gemischt weg. So wurden vielfach die lange Laufzeit und die flachen Charaktere moniert, welche den Zombiefilm recht langatmig machen sollen.
Zugutehalten sollte man Netflix aber, dass überhaupt Abrufzahlen veröffentlicht werden. Da sind Konkurrenten wie Amazon und Disney nämlich traditionell sehr schweigsam. Aufgrund des Erfolgs von „Army of the Dead“ hat Netflix direkt grünes Licht für ein Prequel gegeben, in dem Matthias Schweighöfer erneut seinen Charakter Luwdig Dieter verkörpern soll und auch die Regie führen wird. Auch eine Anime-Serie namens „Army of the Dead: Lost Vegas“ zum Film ist wiederum geplant.
Zombie-Fans wird es freuen, erhalten sie somit doch neues Futter. Netflix rührte für den Film auch vorab intensiv die Werbetrommel und zeigte etwa die ersten 15 Minuten schon vor dem Start für einen beschränkten Zeitraum bei YouTube, um Fans heiß zu machen.
„Army of the Dead“ – auch in Deutschland beliebt
Auch in Deutschland lief Snyders Film bei Netflix sehr erfolgreich an und schaffte es direkt auf Platz 1 der Top 10 in Deutschland. Vielleicht sorgte auch für Spannung, dass Snyder sich nach etlichen Jahren wieder im Zombiefilm-Genre erging: Schließlich startete er seine Blockbuster-Karriere anno dazumal mit dem Remake von „Dawn of the Dead“.
Wollt ihr nun wissen, welche anderen Filme bei Netflix besonders erfolgreich gewesen sind? Unten findet ihr die Liste.
Netflix Top 10 der Film-Eigenproduktionen:
1. Extraction – 99 Million
2. Bird Box – 89 Million
3. Spenser Confidential – 85 Millionen
4. 6 Underground – 83 Millionen
5. Murder Mystery – 83 Millionen
6. The Old Guard – 78 Millionen
7. Enola Holmes – 76 Millionen
8. Project Power – 75 Millionen
9. The Midnight Sky / Army of the Dead – 72 Millionen
Der LG G1 im Test ist der erste Fernseher mit dem neuartigen evo-Panel von LG das bis zu 20% mehr Helligkeit verspricht. Ob die neue Technik auch wirklich evolutionär ist und was der G1 wirklich leistet, erfährst du in unserem ausführlichen Test!
Einleitung, Inbetriebnahme & Design
Der neue LGOLED G19LA, steht 2021 an der Sperrspitze der 4K-TVs von LG. Ausschlaggebend für seine Poleposition ist das neue 4K OLED evo-Panel. Denn der G1 hat als erster Fernseher das neue OLED-Panel, das laut LG seine Stärken insbesondere in Zusammenarbeit mit dem neuen Bildprozessor Alpha 9 Gen.4 voll entfaltet. Doch auf die Fortschritte in der Bildqualität kommen wir später noch genauer zu sprechen. Getestet haben wir in unserem Testlabor den 55-Zoll-TV „OLED55G19LA“. Das Modell ist darüber hinaus in 65 und 77 Zoll erhältlich (Hier geht es direkt zum Preisvergleich).
Das Design des G1 macht einen gewohnt erstklassigen Eindruck. Wer jedoch bereits die Vorgänger des Südkoreanischen-Herstellers kennt, wird auf den ersten Blick keinen Unterschied feststellen können, aber es kommt ja bekanntlich auf die inneren Werte an. Die Front des G1 besteht aus Metall, was für einen sehr hochwertigen Look sorgt, während Teile der Rückseite aus Plastik bestehen was jedoch nicht schwer ins Gewicht fallen sollte, denn bei den meisten wird der G1 vermutlich an der Wand seinen Platz finden. Genau für diesen Zweck ist im Lieferumfang die „No Gap“ Wall Mount enthalten. Hiermit ist es möglich den TV extrem flach und nahezu bündig an der Wand anzubringen. Möchte man das Gerät jedoch klassisch auf Beispielweise einem Low Board aufstellen, so kann man für knackige 149,-€ die Standfüße „LG AN-GXDV65“ Separat erwerben, die dem Gerät einen sicheren Stand verleihen. Im Lieferumfang der Standfüße ist eine praktische Kabelabdeckung enthalten, die man auf der Gehäuserückseite anbringen kann, um so die Kabel verstecken zu können. Alternativ bietet der Hersteller Spectral hochwertige und teils extravagante Lösungen für die GX als auch G1 Modelle von LG an. Zudem kann man auch auf herkömmliche VESA-Halterungen zurückgreifen um das Gerät schwenken zu können.
Die neue Magic Remote im Lieferumfang des LG G1 OLED
Standfuß des LG G1 OLED Evo TV (nicht im Lieferumfang enthalten)
Frontansicht LG G1 OLED
Rückseite mit allen Anschlüssen des G1 OLED TV
Der Ton des G1 wird je nach Art der Aufstellung optimiert. Dies ist insbesondere für die Variante an der Wand wichtig, da die Lautsprecher hier nur wenige Millimeter von der Wand entfernt sind. Die Anpassung bewirkt einen weniger dumpfen Sound. Dennoch sollte man hier keine Wunder erwarten. Aufgrund der geringen Bautiefe der OLED Geräte ist es nur bedingt möglich einen Kraftvollen und imposanten Sound zu erzeugen sei es nun mit oder ohne Optimierung. Obwohl uns der G1 in dieser Disziplin durchaus positiv überrascht hat.
Je nach Installationsmethode wird der Ton des G1 individuell optimiert
Neben dem neuen „evo“ Panel führt LG mit dem G1 ebenfalls eine neue Version der Magic Remote ein, die dank neuen Design im Vergleich zum Vorgänger etwas gefälliger in der Hand liegt. Dennoch würden wir uns insbesondere für das Top Modell im Lineup von LG eine höherwertigere Verarbeitung der Fernbedienung wünschen, die dem hohen Anschaffungspreis gerecht wird und auch zum restlichen Design passt. Im Gegensatz zum LG C1 verfügt die neue Fernbedienung des G1 zusätzlich über eine NFC-Funktion (Near Field Communication). Bei der G1 Fernbedienung ist die NFC dazu gedacht, dass man sein Handy in Handumdrehen mit dem TV koppelt, indem man es einfach an die Fernbedienung hält. Somit kann man ähnlich wie bei Apples AirPlay schnell und unkompliziert den Bildschirminhalt des Handys auf den TV übertragen. Neben Tasten für Netflix und Prime Video ist nun auch eine Taste für Disney+ als Video-Streaming-Dienst mit dabei. Wer gerne die smarten Funktionen des Gerätes nutzen möchte, freut sich über Shortcuts für die Sprachassistenten von Amazon und Google. Damit die neuen Tasten auf der Fernbedienung Platzfinden mussten die Start-, Stopp- und Pausen Tasten, die man für zeitversetztes Fernsehen und für die Video-Wiedergabe benötigt ihren Platz räumen. Da man jedoch nicht einfach auf diese Funktionen verzichten kann, hat LG diese in Bildschirm-Menüs untergebracht.
Wie für einen OLED typisch verfügt der TV über einen sehr schmalen Rahmen und ist kaum dicker als eine 2 € Münze. Daher gleicht der G1 einem Gemälde, wenn man ihn an der Wand anbringt. Die Anschlüsse sind teilweise zur Seite und nach hinten hin ausgerichtet, was bei einer Befestigung an der Wand etwas hinderlich sein kann.
Die OLED Technologie ermöglicht es die Technik in ein besonders schmales Gehäuse zu packen
Die Einrichtung gestaltet sich als sehr einfach und kann wahlweise über ein Mobiles-Endgerät oder klassisch am TV-Gerät selber durchgeführt werden. Zusätzlich kann man den G1 mithilfe der LG SmarThings App in sein Smart-Home Setup integrieren.
Die Einrichtung kann auch mithilfe eines Mobilen Endgerätes erfolgen.
LG spendiert den diesjährigen Modellen ganze vier HDMI 2.1 Eingänge mit bis 4K@120Hz, ALLM, VRR, eARC Unterstützung, sowie drei USB-Anschlüsse an die man z.B. externe Festplatten oder USB-Sticks anschließen kann. Außerdem ist ebenfalls ein TV-Twin-Tuner für Kabel, Satellit und DVD-T2HD ebenfalls mit an Bord.
USB Anschlüsse / CI+ Slot
HDMI / SAT Anschlüsse
Kabelabdeckung
In allen Modellen aus dem Jahre 2021 kommt erstmals webOS 6.0 als Betriebssystem zum Einsatz. Das Navigieren funktioniert wie bereits in den Modellen aus den letzten Jahren sehr intuitiv und flüssig nicht umsonst zählt LG’s webOS Oberfläche zu den besten TV-Plattformen der letzten Jahre. Auf dem Homescreen können häufig verwendete Apps auf der unteren Leiste abgelegt und somit schnell gestartet werden.
Der neue webOS 6.0 Homescreen bedeckt den kompletten Bildschirm des LG OLED G1
Bereits ab Werk befinden sich nahezu alle bekannten Streamingdienste wie Joyn, Netflix, Rakuten TV, Disyney+, Prime Video und sogar Sky-Q als auch Apple TV+ in der Launchbar wieder. Die Vielfalt an Apps machen externe Hardwarelösungen wie z. B. einen Fire TV-Stick oder einen Apple-TV obsolet. Ein Nachteil der überarbeiteten webOS 6.0 Nutzeroberfläche, sehen wir (und viele unsere Leser) in der bildfüllenden Anzeige der Inhalte. Neue und bereits verfolgte Filme der jeweiligen Apps erlauben einen einfachen „Absprung“ in den zuletzt genutzten Content, die obere Content-Leiste, die über ein Drittel des Bildschirmes einnimmt, zeigt Werbung sowie Widgets (Wetter, Uhrzeit, Suche), was nicht allen gefällt. Früher konnte man das Live-Bild-des Fernsehers trotz Navigation durch das Menü noch verfolgen – jetzt ist das leider nicht mehr der Fall.
Mit der Einführung von webOS 5.0 hat LG 2020 damit begonnen das Home Dashboard komplett zu überarbeiten. Im Gegensatz zum Vorjahr wirkt es noch einen Hauch strukturierter und die Kachel Oberflächen mit abgerundeten Ecken sorgen für ein schnelles switchen zwischen den verschiedenen Eingängen. Basierend auf OCF oder ThinQ werden hier alle mit dem TV verbundene Geräte angezeigt. Hiervon ausgeschlossen sind Apple HomeKit kompatible Geräte, da diese nur über die Home App von Apple eingerichtet und genutzt werden können. Zusätzlich werden übersichtlich alle physikalischen als auch kabellosen Signalquellen angezeigt.
Im Home Dashboard sind alle Signalquellen sowie mögliche Smart-Home Geräte übersichtlich dargestellt
Man hat ebenfalls die Möglichkeit, die Audioausgabe schnell und einfach anzupassen oder auch die HDMI Eingänge zu bearbeiten bzw. umzubenennen. Befinden sich im Haushalt ThinQ kompatible Geräte so werden diese im neuen Dashboard angezeigt und können mittels Sprachroutinen wie „Guten Morgen“ gesteuert werden. So ist es möglich durch das Mikrofon in der Fernbedienung, die Sprachassistenten von Amazon Alexa, Google Assistant und Apple HomeKit Geräten mittels Sprachbefehl zu steuern.
OLED G1 Kalibrierung SDR
Als Grundlage für die erste „Out of the Box“ Messung haben wir den FILMMAKER MODE verwendet, da dieser bereits ab Werk neutrale Bild Bildeinstellungen verwendet und auf jegliches Bildprocessing verzichtet. Zu unserer Überraschung zeigte sich hier das neue evo Panel einen hauch schlechter, als bei unserem Test des Vorjahresmodells LG 55GX9LA.
Die Graustufenmessung zeigt ab 40 IRE ein deutliches Defizit an Blau und enthält im Gegenzug dafür zu viel Rot. Dieser Überschuss an Rot sorgt für einen insgesamt zu warmen Bildeindruck schön zu erkennen an der durchschnittlichen Farbtemperatur von ~6100K. Insbesondere in den hellen Bildbereichen verursacht dieser Überschuss teils braune Verfärbungen was vor allem bei Hauttönen negativ auffällt. Unser G1 Sample erreicht ein Gamma von 2,46 und ist somit leicht zu dunkel abgestimmt. Dies kommt insbesondere durch den bewusst von LG gewählten Blackcrush. Dieser ist sehr schön an dem kleinen Hügel bei 5 IRE in der Gamma Log Grafik zu erkennen oder auch auf der 6 Step Near Black Grafik. LG erkauft sich zu Lasten von Schattendetails auf diesem weg weniger Makro Blocking oder „Chrominance Overshoot“ wie es die Kollegen von HDTV Test nennen. Die im FILMMAKER MODE voreingestellte OLED Pixel Licht Stufe von 25 mündet in knapp 84 Nits und ist damit etwas zu dunkel für eine Licht-kontrollierte Umgebung. Es reicht bereits den Regler auf 28-30 anzuheben um 100 Nits zu erreichen. Die Rec.709 Farbraumabdeckung liegt mit 98% auf hervorragendem Niveau. Ebenso sitzen die einzelnen Farbpunkte über die einzelnen Helligkeitsstufen von 10-100% auf Soll. Neben der altbekannten Darstellung findet ihr nun künftig unsere neue 1000 Punkte Vorabmessung samt der dazugehörigen Detailanalyse. Aus dieser geht insbesondere hervor, in welchem dE Bereich sich die gemessenen Punkte befinden, um so genau Auskunft darüber zu geben, wie das Gerät performt.
Farb- und Graustufenmessung innerhalb des Standard-Dynamikumfangs (SDR) vor der Kalibrierung (CalMAN Calibration Software – Portrait Display)1000 Punkte Farb- und Graustufenmessung innerhalb des Standard-Dynamikumfangs (SDR) vor der Kalibrierung (CalMAN Calibration Software – Portrait Display)
6 Step Near Black (CalMAN Calibration Software – Portrait Display)
Color Luminance (CalMAN Calibration Software – Portrait Display)
Die Detailanalyse offenbart jede noch so kleine Schwäche des LG G1 und zeigt, dass insgesamt 278 Punkte der insgesamt 1000-Punkte-Messung über einem dE von 2,0 liegen mit einem Höchstwert von 5,0 dE. Dies ist sicher kein schlechtes Ergebnis, jedoch ist hier noch viel Luft nach oben.
Neue Detail Analyse für den Standard-Dynamikumfangs (SDR) vor der Kalibrierung
Nachdem wir bereits aktiv an der geschlossenen als auch dem öffentlichen Beta Test für Calman 2021 teilgenommen haben, hatten wir die Möglichkeit die neusten Funktionen des aktuellen Softwareablegers von Portrait Display ausführlich zu testen. Hiervon profitieren insbesondere die LG OLED Geräte, da diese bereits seit Einführung der 2018er Modelle, die Möglichkeit der 1D/3D LUT Kalibrierung bieten und somit das höchste Maß an Qualität versprechen. Doch worin unterscheidet sich die Kalibrierung im Vergleich zu Calman 2020? Die Antwort liegt in der komplett überarbeiteten Color Engine, die auf den Namen Aurora hört. Wer möchte, kann dem Link folgen und sich die einzelnen Neuerungen und die Geräte, die aktuell unterstützt werden, durchlesen. Ich möchte hier lediglich auf die für die Kalibrierung wichtigste Neuerung eingehen und das ist die Überagende Qualität der 3D LUT. Vor Einführung der neuen Color Engine musste der Software Anbieter in den letzten Jahren immer wieder etliche Tiefschläge einstecken. In den einschlägigen Foren wie z.B. dem AVS Forum oder Liftgammagain.com finden sich zahlreiche Beiträge von etlichen frustrierten Anwendern aus dem Hobby sowie Profibereich. Bemängelt wurden neben instabilen Builds vor allem die 3D LUT Kalibrierung, da diese verstärkt Banding und Makro Blocking Artefakte verursachen konnte und somit das Bild im Vergleich zur Werkseinstellung verschlechtern konnte.
Calman 2020 (alte Color Enginge)
Calman 2021 (Neue Aurora Color Engine)
Diese Probleme gehören wie in den obigen Bildern zu sehen ist, mit Einführung von Calman 2021 nun endlich der Vergangenheit an und wir freuen uns wirklich sehr darüber, dass der Hersteller sich die Kritik der Vergangenheit zu Herzen genommen hat um insbesondere in diesem Bereich nachzubessern. So konnten wir nach der Kalibrierung selbst mit kritischem Material keinerlei Banding oder andere unerwünschte Bildartefakte wie z.B. Makro Blocking oder desaturierte Farben ausfindig machen. Dies ist unter anderem bereits in der 3D Sicht des Würfels sehr gut zu erkennen. Während noch in Calman 2020 die LUT starke Ausreißer bei nahezu allen primär- als auch sekundär Farben aufweist zeigt sich in der aktuellen Version dank Aurora Color Engine ein Fehlerfreier 3D Color Cube ohne jegliche Auffälligkeiten.
Im nachfolgenden Abschnitt sind unsere Messergebnisse nach der Kalibrierung zu sehen. Das allgemeine Vorgehen ist in Calman 2021 unverändert. Dies bedeutet, dass man zunächst wahlweise per LAN oder WLAN eine Websocket Verbindung zu dem OLED aufbaut und einen Panel-Reset für den jeweiligen Bildmodus durchführt. Hierbei wird der LG G1 in seinen nativen Zustand versetzt und alle wichtigen Parameter für die Kalibrierung werden voreingestellt. Dazu gehört ein Gamma von 2.2, der native Farbraum und was besonders wichtig ist, dass die Einstellungen für Helligkeit und Kontrast unverändert bleiben da diese Werte als bypass dienen.
Wie zu sehen ist, konnten wir dank der 1D LUT neben den Werkseitigen Abweichungen der RGB Balance auch den Blackcrush bei 5 IRE beheben. Das erzielte Ergebniss entspricht mustergültig der Rec.709 Norm. Die Maximalhelligkeit liegt bei 100 Nits und der durchschnittliche Gamma Wert liegt bei 2,41. Alle Farbpunkte liegen wunderbar auf Soll was in einer Rec.709 Farbraumabdeckung von 100% resultiert. Die durchschnittliche Farbtemperatur weicht bewusst von den vorgeschrieben 6500K ab, da wir für die Kalibrierung einen alternativen Weißpunkt verwendet haben. Mit den Standard D65 Koordinaten (x: 0,3127 y: 0,3290) wirkt der Bildeindruck auf OLED Geräten extrem rotstichig. Die Ursache hierfür liegt an dem sogenannten „metameric failure“. Dies tritt auf, wenn zwei Farben zwar identisch gemessen werden von dem menschliche Auge jedoch unterschiedlich wahrgenommen werden.
Farb- und Graustufenmessung innerhalb des Standard-Dynamikumfangs (SDR) nach der Kalibrierung (CalMAN Calibration Software – Portrait Display)1000 Punkte Farb- und Graustufenmessung innerhalb des Standard-Dynamikumfangs (SDR) nach der Kalibrierung (CalMAN Calibration Software – Portrait Display)
6 Step Near Black (CalMAN Calibration Software – Portrait Display)
Color Luminance (CalMAN Calibration Software – Portrait Display)
Neue Detail Analyse für den Standard-Dynamikumfangs (SDR) nach der Kalibrierung
Unsere 1000 Punkt Messung bescheinigt wie hervorragend die neue Aurora Engine von Portrait Display arbeitet und wozu der LG G1 in der Lage ist. Bereits mit einer 13^3 (2.197 Punkte) Profilierung, die mit unserem Klein K10-A nicht länger als 12 Minuten in Anspruch genommen hat, konnten wir das obige Referenz-Ergebnis erzielen. Insgesamt 990 Punkte liegen unter einem dE von 1 und von den restlichen 10 Punkten liegt keiner über 2 dE während der Maximal dE Wert bei 1,74 liegt. Die Ergebnisse sind daher als absolute Referenz zu bezeichnen. Hier zeigen sich auch mehr als deutlich die klaren Stärken einer 3D LUT Kalibrierung im Vergleich zur klassischen 6 Achsen CMS Anpassung, bei der man lediglich die Primär- als auch Sekundärfarben korrigieren kann.
OLED G1 Kalibrierung HDR10 / Dolby Vision
Der Kino-Bildmodus dient sowohl für HDR10 als auch für Dolby Vision als Ausgangsgrundlage für die Kalibrierung. Die Messungen der Werkseinstellungen zeigen solide Ergebnisse. Bei der RGB Balance zeigt sich wie bereits bei SDR Inhalten leichte Defizite. In den Mittel- und Hochtönen offenbart sich ein Blau-Mangel sowie ein leichter Überschuss an Rot und Grün. Darüber hinaus ist durch den werkseitigen Blackcrush das EOTF Tracking in den für HDR besonders wichtigen Helligkeitsbereichen bis 30 IRE leicht zu dunkel. Mit nur knapp 755 Nits Spitzenhelligkeit entpuppt sich das neuartige evo Panel nicht als die Helligkeitsbombe, als die sie vermarktet wird. Im direkten Verl gleich zum letztjährigen GX ergibt sich eine Steigerung von ca. 15% bei der Maximalhelligkeit. Das Model aus dem letzten Jahr erreichte in unserem Test einen Peak Helligkeit von 655 Nits und ist somit genau 100 Nits dunkler als der G1. Die Primär- als auch Sekundärfarben befinden sich allesamt auf Soll, lediglich Cyan, Grün und Rot driften aufgrund des verschobenen Weißpunktes leicht innerhalb des CIE Charts.
HDR10 vor der Kalibrierung (CalMAN Calibration Software – Portrait Display)
HDR10 nach der Kalibrierung (CalMAN Calibration Software – Portrait Display)
ColorMatch HDR Messung nach der Kalibrierung (CalMAN Calibration Software – Portrait Display)
Anders als bei SDR ist für die HDR Bildmodi neben der 1D LUT lediglich eine Matrix LUT (6 Punkte Primär- und Sekundärfarben) für die Farben möglich. Diese reicht jedoch bereits vollkommen aus, um den anfänglichen Drift der Farben zu korrigieren. Außerdem zeigt sich in der ColorMatch HDR Farbpalette ein hervorragendes Messergebnis, bei dem alle Punkte unterhalb der wichtigen schwelle von 3 dE liegen. Die RGB Balance zeigt sich nach der Kalibrierung zudem neutral und frei von Verschiebungen. Ebenso ist das EOTF Tracking nun Mustergültig und der werkseitige Blackcrush konnte wie bereits im SDR Bildmodus durch die Kalibrierung korrigiert werden.
Dolby Vision vor der Kalibrierung (CalMAN Calibration Software – Portrait Display)
Dolby Vision nach der Kalibrierung (CalMAN Calibration Software – Portrait Display)
Bildeindruck OLED G1
In Sachen Bildqualität setzt der neue G1 die Tradition fort und reiht sich nahtlos an die hervorragende Leistung des CX aus dem Jahre 2020 ein. Dieser gehört nach wie vor zu den Spitzengeräten am hiesigen TV-Markt und ist zum Zeitpunkt dieses Tests (Mitte 2021) als Vorjahresmodell zu vergünstigten Konditionen erhältlich. Der starke Preisfall gilt im übrigen auch für den direkten Vorgänger dem GX. Anders als sein Vorägnger drängt der neue G1 in 55 Zoll mit einem niedrigeren UVP in den Markt. So ist dieser rund 100 Euro günstiger als es seinerzeit noch der GX bei seiner Markteinführung in 2020 gewesen ist. Die Preisentwicklung für die 77 Zoll Modelle ist sogar noch deutlich positiver, so sind diese um knapp 20% im Preis gesunken.
Im inneren des G1 werkelt der α9 AI 4K Prozessor der 4. Generation
Egal ob es sich um SDR-Videos in HD, UltraHD oder gar Inhalte mit geringer SD-Auflösung handelt, der G1 gibt diese in überhängender Qualität wieder und überzeugt auf ganzer Linie. Der besonders tiefe Kontrast, der durch die selbst-emittierenden Pixelstruktur des OLED-Panels zustande kommt, sorgt im Allgemeinen für ein sehr ausgewogenes und plastisches Bild mit perfektem Schwarzwert. Im inneren werkelt inzwischen die vierte Generation des Alpha 9 Chipsatzes der Deep Learning-Algorithmen verwendet, um Inhalte zu analysieren und zu optimieren. Bis auf ein leicht verbessertes Upscaling arbeitet dieser gewohnt zuverlässig und auf gleich hohen Niveau wie die Revisionen der letzten Jahre. Durch die 1D LUT Kalibrierung bei der bis in die niedrigsten Helligkeitsbereiche von 2 IRE die RGB Balance angepasst wird zeigen sich auch noch in sehr dunklen Bildinhalten besonders feine Schattendetails. Vorausgesetzt das Quellmaterial ist entsprechend hochwertig und gibt dieses her. Die Farben wirken insgesamt sehr plastisch und Hauttöne werden auf höchsten Niveau differenziert und besonders natürlich dargestellt.
Die HDR Präsentation zeigt sich auf einem ebenso hohen Niveau wie die Wiedergabe von SDR Inhalten. Wir sind lediglich von der Maximalhelligkeit des G1 ein wenig enttäuscht worden. So wurde das neue „evo“ Panel doch mit bis zu 20% höherer Lichtausbeute beworben. Zwar ist der G1 mit 780 Nits rund 100 Nits heller als sein Vorgänger der GX damit jedoch immer noch deutlich schwächer als beispielsweise die Professional OLED Geräte von Panasonic die bis zu 1.000 Nits erreichen können. Wer übrigens auf eigenes Risiko einen ähnlichen Helligkeitszuwachs für seinen C1 herausholen möchte, dem sei folgender Beitrag ans Herz gelegt.
Wer trotz aller Warnungen 10% mehr Peak Helligkeit aus dem C1 holen möchte findet hier die notwendige Einstellung
Dennoch stellt dies kein wirklich allzu großes Manko da, denn dank perfektem EOTF Tracking und angepasster Roll-Off Punkte für das HDR Tonemapping, zaubert der G1 beim Sichten von HDR Material dank seiner äußerst feinen und farbtreuen Wiedergabe ein echtes Grinsen auf unser Gesicht. So zeigt sich etwa bei der Ultra-HD-Blu-ray von Life Of Pi auch in sehr hellen Wolken eine schöne Durchzeichnung in Spitzenlichtern und Sterne am tiefdunklen Nachthimmel werden strahlend hell dargestellt.
Das zum Einsatz-kommende OLED-Panel arbeitet dank 120 Hertz nativer Bildfrequenz besonders schnell und meistert somit auch actionreiche Fußballszenen hervorragend. Dennoch ist es insbesondere bei Sportübertragungen oftmals die Übertragungsqualität, die die Bildqualität negativ beeinträchtigen kann. In solchen Fällen kann auch der G1 nichts daran ändern. Wer glaubt für ein gemütlichen Fußballabend den Bildmodus „Fußball“ zu nutzen dem raten wir grundlegend davon ab. Dieser Bildmodus ist besonders kunterbunt abgestimmt und könnte ohne Weiteres den verpönten „Dynamischen Bildmodus“ ablösen. Ich frage mich ernsthaft wie man mit solchen Bildern 90 Minuten eines Fußballspiels ertragen kann.
Wie alle OLED-Fernseher von LG unterstützt auch der G1 die HDR-Verfahren HDR10 (PQ), HLG für 4K-TV-Sender und Dolby Vision. Dies ist auch gut so denn inzwischen finden sich immer häufiger Inhalte in Dolby Vision bei Netflix und Disney+. Sobald Inhalte mit den entsprechenden HDR Metadaten abgespielt werden, erkennt der Fernseher diese stets zuverlässig und wechselt in den entsprechenden korrekten Bildmodus. Mit den 2020er Modellen CX und GX fand Dolby Vision IQ erstmals seinen Weg in die OLED Geräte von LG. Verwendet man AI Helligkeit, die man in den AI-Einstellungen findet, regelt der G1 mithilfe des verbauten Lichtsensors die Helligkeit und das dazugehörige Tonemapping unter Berücksichtigung des Raumlichts. Hierzu wählt man den Bildmodus Kino Home während der Wiedergabe von Dolby Vision Material. Bildpuristen, zu denen wir uns ebenfalls zählen, werden von dieser Funktion wohl nicht Gebrauch machen und verwenden den „Kino“ Bildmodus, da dieser eine statische Maximalhelligkeit garantiert. Für Licht-durchflutete Räume ist dieses Feature jedoch durchaus sinnvoll.
Ein Blick ins Service Menü offenbarte, dass unser Testsample über ein neues Panel aus Guangzhou verfügte. Dieses neue „evo“ Panel besitzt eine deutlich präzisere Differenzierung der Rot-, Grün- und Blau-Anteile der einzelnen Pixel. Dies ist an und für sich eine gute Sache und eine Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr. Jedoch bringt das neue Panel auch einige unerwünschte Nebeneffekte mit sich. Einer von vielen Vorteilen der OLED Technologie ist die damit einhergehende Blickwinkelstabilität. Leider trifft dies auf den G1 nur mit gewissen Einschränkungen zu. So erkennen wir bereits bei geringer seitlicher Betrachtung eine starke Magentafarbene Einfärbung des Panels. Dies könnte zum einen mit der neuen Pixelstruktur oder einer neuen Displaybeschichtung zusammenhängen. Im direkten Vergleich mit dem GX aus dem Vorjahr ist dies ein echter Dämpfer, da dieser nicht unter der Einfärbung litt. Wir haben versucht den Effekt mithilfe eines Vollflächigen Weißbildes und der Kamera einzufangen, das Ergebnis entspricht jedoch nicht ganz der Realität und lässt sich auf dem Bild daher nur erahnen. Steht man jedoch vor dem Gerät, ist der beschriebene Effekt deutlich stärker ausgeprägt und auch von ungeschulten Augen wahrnehmbar.
Bei seitlicher Betrachtung zeigt das neue evo Panel eine deutliche Magenta Einfärbung, die mit der Kamera nur bedingt eingefangen werden konnte.
Was das Thema Reflexionen und Spiegelungen angeht, hat der LG G1 Evo leider mit den gleichen Schwächen wie seine OLED-Mitstreiter zu kämpfen. Neben der Einfärbung, wirft das Modell bei hoher Umgebungshelligkeit eintreffendes Licht doch zu einem gewissen Prozentsatz zurück und Glanzlichter oder Objekte sind in den dunklen Bildbereichen teils deutlich erkennbar. Dieses Manko wird die OLED-Technologie auch sicherlich noch länger begleiten, da eine „Anti-Reflexionsschicht“ die Helligkeit der OLED TVs noch weiter begrenzen würde. In einer abgedunkelten Umgebung fallen die Reflexionen nicht mehr weiter auf und das OLED-Panel kann sein volles Potenzial entfalten.
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Gaming
Obwohl die Lieferfähigkeit der aktuellen Konsolen Generation von Sony als auch von Microsoft nach wie vor als sehr schlecht zu bezeichnen ist, wollten wir die Gaming-Eigenschaften des G1 überprüfen. Vor allem da sich LG in den vergangenen Jahren in dem Bereich deutlich von der Konkurrenz absetzen konnte und hier als Vollanbieter gilt. Dies zeichnet sich auch für das aktuelle 2021 Produkt Lineup erneut ab. Neben bekannten Features wie VRR und HGiG (HDR Gaming Interest Group) zeichnen sich die diesjährigen Geräte erneut kompatibel zu AMD FreeSync als auch Nvdias G-Sync. Hierdurch wird die Bildwiederholungsrate dynamisch an die des PC oder der Spielekonsole angepasst. Das sogenannte Tearing bei dem das Bild in Folge von schnellen Bewegungen verwischt, wird durch solche Features auf ein Minimum reduziert. Ferner wird im Spiele Modus unter Verwendung der Boost Funktion in den Spiele-Optionen der Input-Lag auf nahezu lächerliche 4,8 MS reduziert. Diesen Rekordverdächtigen Wert messen wir bei einer Auflösung von 1920×1080@120Hz während der Input-Lag bei 60Hz auf 9,5 MS leicht steigt. Somit reiht sich der G1 in Bereich der Eingabeverzögerung klar auf Platz 1 ein.
Mit nur 4,8 MS sichert sicher der G1 die Spitzenposition für den niedrigsten Input Lag
Wir berichteten vor einiger Zeit bereits darüber, dass für Besitzer einer Xbox Series X|S die Teil des Alpha Ring Insider Programm sind, Dolby Vision Gaming zur Verfügung steht. Dabei werden anders als erwartet alle Spiele die bisher HDR10 unterstützt haben automatisch in Dolby Vision wiedergegeben. Aktuell ist das vielversprechende Feature jedoch limitiert auf 4:2:2 Chroma und 60 Hz. Die volle Farbauflösung von 4:4:4 und 120 Hz werden jedoch in Zukunft wahrscheinlich per Firmwareupdate zur Verfügung gestellt.
Aktuell werden 4K UHD 120Hz für Dolvy Vision noch nicht unterstützt
Hierzu gibt es sogar ein offizieles Statement von LG das Hoffnung macht:
„The Dolby Vision feature is currently in testing & LG is working closely with its partners to support functionality (including 4K@120Hz) on its 2021 OLEDs soon. More details about models will be shared soon.“
Sound
Der LG G1 überrascht im Test mit einer Top-Stimmwiedergabe, die lediglich etwas zu kriseln anfängt, wenn die Lautstärke stark angehoben wird. Mehrere akustische Ebenen werden sauber herausgearbeitet und ermöglichen zur unseren Verwunderung einen kompletten Klangeindruck. Leider spielt er keine DTS-Tonspuren im Originalformat ab, sondern lediglich einen entsprechenden PCM-Downmix. Hiervon sind im wesentlichen jedoch nur Heimkino-Fans betroffen. Bei denen sollte der DTS-Surround-Ton ohnehin deutlich besser klingen und darüber hinaus über eine geeignete Surround-Anlage samt entsprechenden Setup laufen.
Dolby Atmos Signale können von dem LG G1 verarbeitet werden jedoch ist dies in der Praxis nicht hörbar.
Der G1 verfügt ebenfalls über eARC (enhance Audio Return Channel). Das Feature kann über HDMI-Ausgang 2 genutzt werden. Grundsätzlich stellen wir fest, dass die Klangeigenschaften für einen solche schlanken TV erstaunlich gut sind und Bässe sogar gut zur Geltung kommen. Über eine Einmessung des Mikrofons, das in der Fernbedienung verbaut ist, wie wir sie bereits von LG-TVs kennen, hilft, den Sound ein an die Raumakustik anzupassen. Hierdurch klingt die Gesamt-Akustik noch einen ticken gefälliger.
Fazit
Mit dem diesjährigen LG OLED55G19LA ist dem koreanischen Hersteller zweifelsohne ein optisch sehr ansprechender TV mit hochwertiger Signalverarbeitung gelungen. Zwar entpuppt sich der G1 samt brandneuen evo-Panel in unserem Testlabor nicht als der Augenlicht-Killer als der er angepriesen wurde, jedoch reicht es für eine Steigerung der Maximalhelligkeit von ca. 15% für HDR Inhalte im Vergleich zum Vorjahr. Besonders nach der 3D LUT Kalibrierung werden Farben Normgerecht und auf Studio Niveau dargestellt. Bewegungen präsentieren sich nicht nur präzise, sondern auch besonders scharf auf dem G1. Auch klanglich weiß der LG zu überzeugen und bietet in Anbetracht seiner geringen Bautiefe eine hervorragende Leistung. Zu den zugegeben wenigen negativen Aspekten zählen wir unter anderem die deutlich sichtbare Magenta Einfärbung des neuen Panels bei seitlicher Betrachtung. Ebenso ist es schade, dass es die Standfüße nicht in den Lieferumfang geschafft haben und nur gegen Aufpreis erhältlich sind.
Für alle, die noch keinen LG OLED ihr Eigen nennen, können wir eine klare Empfehlung aussprechen. Man erhält mit dem G1 einen der besten TV-Geräte, die es aktuell am Markt gibt. Zum jetzigen Zeitpunkt dürfen wir dem G1 als „OLED-Referenz“ bezeichnen. Neben dem smarten Bedienkonzept und der konsequenten Weiterentwicklung von webOS bietet das Gerät eine überragende Bildqualität und lässt auch dank toller Features wie VRR, HGiG sowie voller HDMI 2.1 Unterstützung das Gamer-Herz höher schlagen. Sollte man jedoch bereits einen OLED aus den Jahren 2019 oder 2020 besitzen, ist ein Upgrade nicht zwingend lohnenswert, da die Unterschiede zu den vorherigen Modellen eher kosmetischer Natur sind. Für all diejenigen, die dennoch bereit sind, für Top-Bild-Qualität und eine erstklassige TV- und Gaming-Ausstattung etwas tiefer in die Tasche zu greifen, werden von dem G1 keinesfalls enttäuscht.
Pro + Sehr gute Bildqualität + Top Design + Guter Klang + Einzigartiges Bedienkonzept (webOS mit Air-Mouse) + HDMI 2.1 mit eARC, VRR & ALLM + sehr geringer Input Lag + Wandhalterung im Lieferumfang enhalten
Contra –Panel zeigt Magenta Einfärbung –Keine Standfüße im Lieferumfang –Hoher Preis
Messungen
SDR
Schwarzwert
0,0001 Nits
Spitzenhelligkeit
417 Nits (2% Fenster)
Kontrast
5.447.243 : 1
HDR
Schwarzwert
0,0001 Nits
Spitzenhelligkeit
785 Nits
Kontrast
Unendlich
DCI-P3 Farbraum
98%
BT.2020 Farbraum
72%
Input Lag (Game Mode)
SDR 1080p@60Hz
9,5 ms
SDR 1080p@120Hz
4,8 ms
Spezifikationen
TV Größen
55 / 65 / 77 Zoll
Design
Gallery Design
Display Technik
OLED Panel 100/120 Hz
Auflösung
UltraHD 4K (3.840 x 2.160)
HDR Formate
HDR10 Pro, Dolby Vision IQ, HLG
Video Prozessor
α9 Gen4 AI Prozessor 4K
Besonderheiten
AI Picture/Sound Pro, Dolby Atmos, HGiG
Audio
4.2 60W (20W Woofer und 10W je Kanal)
TV OS
webOS 6.0
HDMI Standard
2.1
Energieeffizienzklasse
G
Eingänge
3x USB 2.0, 1x Ethernet, 1x CI+
Audioausgang
1x optisch, 1x HDMI eARC (HDMI 2)
Video Codecs
MPEG4, HEVC, VP9, AV1
Tuner
Twin Triple Tuner (2x DVB-T2/-C/-S2)
WiFi
802.11 ac
Bluetooth
v5.0
Medienwiedergabe
USB, WiFi Direct, AppCast, AirPlay2
DLNA Heimnetz
Client
Sprachsteuerung
LG ThinQ, Amazon Alexa, Google Assistant
Abmessung mit Standfuß (BxHxT)
122,5 x 76,5 x 27,1 cm
Abmessung ohne Standfuß (BxHxT)
122,5 x 70,6 x 2,31 cm
Gewicht
21,8 kg (ohne Standfuß) / 22,5 kg (mit Standfuß)
Lieferumfang
Magic Remote, Wandhalterung, Anleitung
Optimale Einstellungen
Mit der korrekten Vorauswahl des Bildmodus kann bereits ein sehr gutes Bild auf dem G1 erzeugt werden. Daher empfehlen wir für eine neutrale Wiedergabe von SDR als auch HDR Material den FILMMAKER MODE. Sollte der TV in einem von Licht durchfluteten Raum stehen, so bietet sich alternativ noch der ISF-Tag Modus an. Hier ist ab Werk ein Gamma von 2.2 und eine höhere Spitzenhelligkeit voreingestellt.
Zuletzt aktualisiert am 11. Januar 2026 um 04:53 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Die JBL Synthesis SDR-35 (AV-Receiver) und SDP-55 (AV-Vorverstärker) genügen mit ihrer 16-Kanal-Verarbeitung höchsten Ansprüchen. Mit einem HDMI 2.1-Upgrade bleiben die Geräte am Puls der Zeit!
Viele werden die JBL Synthesis AV-Receiver und Mehrkanal-Vorstufen nicht auf dem Radar haben. Kein Wunder, bedient Harman Luxury mit den Geräten das absolute Premium-Segment. Zudem sind die Modelle nur bei ausgewählten Händlern erhältlich, einen festen Vertrieb für den deutschen Markt gibt es laut unserem Kenntnisstand nicht. Man muss also schon das Internet durchwühlen, bis man z.B. beim Händler „HiFi im Hinterhof“ fündig wird.
HDMI 2-1-Upgrade für alle Schnittstellen
Wer sich für den AV-Receiver SDR-35 oder Mehrkanal-Vorstufe (SDP-55) mit 16-Kanal-Verarbeitung interessiert, bzw. bereits eines der Modelle bestellt hat, wird sich über folgende News freuen. Harman Luxury stellt für beide Geräte ein HDMI 2.1-Upgrade in Aussicht um die Wiedergabe von 8K-Inhalten (max. 60Hz) und 4K@120Hz zu ermöglichen. Im Gegensatz zu den Hardware-Upgrades von Denon und Marantz, werden jedoch alle HDMI-Schnittstellen von HDMI 2.0 (18 Gbit/s) auf HDMI 2.1 (48 Gbit/s) aufgewertet. Wir denken, dass mit dem Upgrade auch Features wie VRR, ALLM, QFT, QMS und eARC Einzug halten werden.
Schön aufgeräumt: Die Anschlüsse des 16-Kanal-Vorverstärkers JBL Synthesis SDP-55
Einfacher Tausch des HDMI 2.1-Boards
Laut offizieller Pressemitteilung wurde die Installation des HDMI 2.1-Boards so einfach wie möglich gehalten. Trotzdem bedarf es den geschickten Händen eines autorisierten ARCAM / JBL Servicepartners, um das Upgrade zu installieren. Und hier liegt womöglich auch die Krux an der Sache. Man wird etwas Detektivarbeit leisten müssen um herauszufinden, welche Händler in Deutschland den Tausch umsetzen können. Bei Anschaffungspreise von über 4.000 Euro sollte man sich dessen bewusst sein. Übrigens: Die Modelle von Arcam (AVR10, AVR20, AVR30, AV-40) werden ebenfalls per Board-Tausch mit HDMI 2.1 aufgewertet.
Nintendo wird wohl bereits im September 2021 eine neue Switch veröffentlichen. Das neue Modell mit OLED-Screen soll die bisherige Konsole ablösen.
Update: Die neue Nintendo Switch OLED ist bereits bestellbar!
Gerüchte zu einer neuen Version der Nintendo Switch mit OLED-Bildschirm gibt es schon seit einer ganzen Weile. So kamen auch Meldungen auf, welche der sogenannten „Nintendo Switch Pro“ die Möglichkeit unterstellten, ein 4K-Signal auszugeben und mit Nvidia DLSS Inhalte hochzuskalieren. Laut Bloomberg werde Nintendo diese neue Switch nun in der Tat bereits im Juni 2021 vorstellen. Die Auslieferung sollte dann möglicherweise bereits im September 2021 beginnen.
Ziel sei es, mit der neuen Switch das bisherige Modell komplett zu ersetzen. Die reguläre Switch werde also auslaufen. Anders sehe es aber für die Nintendo Switch Lite aus. Jene werde weiterhin das günstige Modell am Markt bleiben. Ob Nintendo seine neue Switch wirklich als „Switch Pro“ in den Handel bringt oder sich für eine andere Bezeichnung entschließt, ist aktuell offen. Die Japaner selbst schweigen natürlich zu den Plänen.
Erneute Hinweise auf eine Nintendo Switch Pro mit OLED-Display
Die neue Switch soll einen OLED-Bildschirm von Samsung Display mit einer Diagonale von 7 Zoll verwenden. Der Preis werde sich bei mehr als 299 US-Dollar bewegen, was für unsere Gefilde dann logischerweise für mehr als 300 Euro spricht. Sobald das neue Modell erschienen ist, solle die bisherige Switch nach und nach vom Markt verschwinden.
Nintendo Switch Pro: Drohen Lieferengpässe?
Fraglich ist, ob Nintendo dann auch ausreichend Switch Pro an den Handel liefern kann, um die Nachfrage zu decken. Da haben ja auch Microsoft und Sony so ihre Probleme mit den Xbox Series X|S und Playstation 5. Angeblich werde es Nintendo aber besser ergehen, da man grundsätzlich andere Komponenten verwende, die nicht so sehr im Premium-Segment beheimatet und daher einfacher zu produzieren seien.
Zuletzt aktualisiert am 2. November 2026 um 04:51 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.