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PlayStation 5: Spieleentwicklung wird teurer

Der CEO von Sony Interactive Entertainment, Jim Ryan, hat sich zur Spieleentwicklung für die PlayStation 5 geäußert. Seiner Meinung nach, werden die Entwickler in der nächsten Generation etwas mehr Geld in die Hand nehmen müssen.

Ryan hat auch bestätigt, dass es dabei bleibe, dass die Sony PlayStation 5 international Ende 2020 auf den Markt kommen. An jenen Plänen habe auch die Corona-Krise nichts geändert. Zumal ja auch die PS4 noch nicht abgehakt sei: Noch in diesem Monat erscheint der potenzielle Blockbuster „The Last of Us Part II“ und im Juli wird „Ghost of Tsushima“ folgen. Man habe aber auch die Arbeit an der PS5 fortgeführt, selbst wenn die Bedingungen schwer gewesen seien. Eine für den 4. Juni angesetzte Games-Präsentation wurde zudem kürzlich wegen der aktuellen Lage in den USA gestrichen.

Zum Preis der PS5 wollte sich Ryan weiter nicht äußern, erklärte aber, dass man den besten Gegenwert fürs Geld bieten wolle – was aber nicht zwangsläufig bedeute auch den niedrigsten Verkaufspreis. Da wird es also noch sehr spannend, wie sich die PS5 und die Xbox Series X am Ende platzieren werden. Klar ist aber, dass der Preis der Spieleentwicklung steigen werde, so Ryan.

Der PlayStation-Manager führt aus: „Ich denke da die Technik es nun ermöglicht, noch interessantere und lebensechte Grafik zu zeigen, wird die Spieleentwicklung mehr Personal und auch ein höheres Budget benötigen.“ Ryan rechnet also mit höheren Kosten für Entwickler und Publisher. Allerdings sei es deswegen auch Sonys Ziel mit der PS5 möglichst schnell viele Nutzer abzuholen, damit die notwendige Kundenbasis gegeben sei. Übrigens dürften diese höheren Entwicklungskosten nach dieser Argumentation dann natürlich auch Titel für die Xbox Series X betreffen.

Sony PlayStation 5: Könnten die Spielepreise steigen?

Wäre es nun möglich, dass die Entwickler die höheren Entwicklungskosten an die Kunden weitergeben? Unmöglich ist dies nie, allerdings heimsen sich die Studios schon durch allerlei Sammlereditionen mit hohen Margen sowie durch Mikrotransaktionen, DLCs, Season Passes und Co. oft hohe Mehreinnahmen ein, die über den Verkaufspreis an sich hinausgehen. Vermutlich dürften die Spielepreise also konstant bleiben.

Ob sich Spiele verschieben würden, die als Launch-Titel für die PS5 angedacht gewesen seien, konnte Ryan nicht beantworten. Da gibt man sich natürlich ohnehin vorerst zurückhaltend, denn Sony selbst hat noch gar keine First-Party-Spiele für die PS5 angekündigt. Sicherlich werde es aber  Games von Third-Party-Entwicklern geben, die aufgrund der Corona-Krise nun später erscheinen.

LG bezieht erste OLED-Panels aus seiner chinesischen Fabrik

LG bzw. dessen Tocher LG Display hat damit begonnen nun auch in seiner Fabrik in China OLED-Panels zu fertigen. Die ersten Exemplare sind für den neuen 48-Zoller der CX-Reihe bestimmt.

Wir hatten ja bereits über den neuen LG CX des Jahres 2020 mit kompakten 48 Zoll berichtet. Kürzlich stellte der südkoreanische Hersteller klar, dass der CX mit 48 Zoll Diagonale nun nach einer Verzögerung im Juni 2020 erscheinen werde. Der Preis liegt bei 1.799 Euro. Die Panels sollen nun eben aus dem neuen Werk in Guangzhou in China stammen.

Die Massenproduktion hatte sich durch mehrere Vorfälle verzögert. Die ersten Lieferungen aus China dürften eher geringer ausfallen. Erst 10 Monate nachdem die Fabrik fertiggstellt wurde, konnten erste Substrate fehlerfrei hergestellt werden. Analysten vermuten, dass die volle Kapazität erst in den nächsten Monaten, frühestens jedoch im Juli 2020 erreicht wird.

LG C9X 48 Zoll
LG C9X: Der OLED-TV mit 48 Zoll ist nun für Juni bestätigt

In dem neuen Werk von LG Display in Guangzhou hatte es zuerst Probleme mit der Ausbeute bei der Testproduktion gegeben, dann sorgte das Coronavirus für Verzögerung bei der Wiederaufnahme der Fertigung. Nun hat man die Probleme offenbar endlich im Griff. Durch das neue Werk sollen pro Monat 60.000 OLED-Panels für Fernsehgeräte entstehen und die Verfügbarkeit damit ordentlich ankurbeln. Aktuell fertigt LG Display in seinem Werk in Paju (Südkorea) rund 70.000 Panels pro Monat. Durch das neue Werk kann man sein Volumen also nahezu verdoppeln.

OLEDs werden bei Herstellern und Kunden immer beliebter

OLEDs haben sich dabei längst aus der Nische heraus entwickelt, denn auch die Preise sind mittlerweile konkurrenzfähig. Selbst Samsung musste seine Taktik anpassen und wird wohl ab 2021 wieder OLED-TVs anbieten. Zuvor hatte man immer wieder versucht die Schwächen der Technik in den Fokus zu rücken, da man selbst nur LCD-TVs anbietet.

LG Display beliefert aber nicht nur den Mutterkonzern LG mit OLED-Panels, sondern beispielsweise auch Panasonic und Sony. Man darf gespannt sein, ob das erhöhte Fertigungsvolumen sich positiv auf die Preise für Endkunden auswirken wird.

1917 auf 4K Blu-ray im Test: Ein fast perfektes Bild!

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Inhalt (90%)

Es gab wohl kaum einen zweiten Film, der im vergangenen Kinojahr ähnlich viel Aufsehen erregt hat wie Sam Mendes‘ Kriegsdrama 1917. Und das nicht, weil die Story sonderlich provokant oder kontrovers ist, sondern weil er technisch so beeindruckend und außergewöhnlich geriet. Mendes ging trotz einiger Filme wie Children of Men, die bereits Elemente eines so genannten „One Shot“ (also Sequenzen, die komplett am Stück gedreht wurden) integrierten, einen eigenen Weg. Der komplette Film sollte (mit Ausnahme einer zwischenzeitlichen Bewusstlosigkeit des Hauptdarstellers) in Echtzeit spielen und die Kamera die beiden Protagonisten niemals aus den Augen lassen. Nur so wäre es laut Mendes möglich gewesen, den Zuschauer maximal ins Geschehen zu ziehen.

Was klingt, als hätte man 1917 auch in Echtzeit drehen müssen, ist dann in Wahrheit ein sensationell geschickt geschnittener und akribischst geplanter Prozess. Und wenn dort steht „akribischst“, dann bedeutet das, dass man in der Planung jede Kameraposition, jeden Winkel und jedes dazu vorhandene Set sowie die Darsteller minutiös getimt hat. Zwei Drehbücher (eins für die Story, eins für die Kameraarbeit) dienten am Set zur Orientierung und ausgiebige Proben zementierten dann den finalen Ablauf einzelner Szenen, die später perfekt übereinander gelegt werden konnten.

General Erinmore weiß um einen möglichen Hinterhalt

Herausgekommen ist ein Film, der entweder völlig fesselt oder das genau Gegenteil tut. Denn es hat schon genau diejenigen gegeben, die mit dieser Art der Kameraführung und des Echtzeit-Verfolgens rein gar nichts anfangen konnten. Alle andere aber werden für 110 Minuten von der ersten bis zur letzten Sekunden in den Bann gezogen. Und das, obwohl lange Zeit nicht wirklich viel passiert. Man folgt Blake und Schofield, wie sie sich ihren Auftrag abholen und sich in die Richtung jener Soldaten-Kollegen begeben, denen sie ihre Nachricht überbringen müssen. Dabei philosophieren die beiden jungen Corporals. Mal übers Essen, mal über Ratten, mal darüber, wie sinnvoll ihr Auftrag sein mag und was man auf dem Weg wohl für Gefahren kreuzen muss.

Vornehmlich schaut man also zunächst zwei Soldaten zu, die sich in den Gräben und auf den Schlachtfeldern bewegen, ohne groß auf Feinde oder Freunde zu treffen.
Doch ganz so harmlos bleibt es natürlich nicht. Denn während die Schlachten zunächst nicht gefochten werden, stolpern sie eben auch über Leichen. Sie sehen mit an, wie Hunde an Toten knabbern und entdecken verendete Körper im Stacheldraht. Manchmal greifen sie aus Versehen neben sich und stecken mitten in den Eingeweiden eines Deutschen. Bilder, die einen nicht kalt lassen.

Schofield muss die Nachricht überbringen

Um diese beiden Protagonisten möglichst wie die „normalen“ Fußsoldaten abzubilden; wie Jungs, die aus der eigenen Nachbarschaft kommen könnten, besetzte Mendes mit Dean-Charles Chapman und George MacKay zwei noch sehr junge und unverbrauchte Darsteller. GoT-Fans werden Chapman als Tommen Baratheon kennen. George MacKay bewies indes schon in den Independent-Produktionen (Captain Fantastic und Das Geheimnis von Marrowbone), dass er ein hervorragendes Talent ist. Beide jedoch sind weit vom Heldentum entfernt und so taugen ihre Rollen ebenso wenig als Projektionsfläche für patriotische Loblieder wie die zwei Schauspieler selbst.

Die Spannung indes wird nicht nur durch die außerordentliche Kameraführung erzeugt, sondern auch durch die kongeniale Filmmusik. Sie hält sich dezent im Hintergrund, wenn Schofield und Blake über Alltägliches diskutieren und schwillt an, sobald Gefahr lauert. Mit Kompositionen, die auch Horrorfilmen gut zu Gesicht stünden, wird Thrill erzeugt und der Zuschauer zusätzlich zu den fesselnden Bildern ins Geschehen gesogen. Womit wir dann wieder bei der Kameraführung wären. Es gibt Momente, da ist man so im Film, dass man gar nicht mehr bewusst merkt, dass hier quasi in Echtzeit und ohne (sichtbaren) Schnitt gearbeitet wird. Vermutlich ist es genau das, was Deakins und Mendes bezweckten. Man ist praktisch dritter Protagonist oder wahlweise stummer Koop-Gamer. Man verfolgt das Geschehen unmittelbar und gerät mit unter Beschuss, wenn es brenzlig wird.

Der Weg zum anderen Bataillon ist voller Gefahren

Es ist schon erstaunlich, wie gut das funktioniert und wie wenig man daran zweifelt, dass man sich ernsthaft zwischen den Fronten befindet – mit allen Konsequenzen. Denn was sich als einfacher Auftrag auf leeren Feldern ankündigt, hält nicht nur eine unangenehme Überraschung parat. Und die treffen unvorbereitet ein, nehmen mit und berühren. Eben weil dort zwei junge, ganz normale Männer unterwegs auf einem Himmelfahrtskommando sind. Männer aus Fleisch und Blut, verletzlich und verletzbar.

Verblüffend ist vor allem im späteren Verlauf, wie nahtlos sich vorhandene CGIs ins Geschehen einfügen. Zwar wurden viele Sets praktisch errichtet, bei Erweiterungen und Umgebungen kamen aber immer wieder computergenerierte Elemente zum Einsatz. Auch diese nahtlos funktionierende Verquickung von echten Sets, CGIs und der Kameraarbeit trägt zum Gelingen bei. Dabei hätte aufgrund der eigentlich dünnen Story das Risiko groß sein können, dass der Film zum reinen Technikobjekt wird, zur Schau seiner Kameraführung und Inszenierung. Doch das ist zu keiner Zeit der Fall. 1917 bleibt spannend und packend – und das bis zur sensationellen Sequenz im Finale, wenn Schofield im Spurt über das Schlachtfeld rennt wie ein Rugby-Spieler.

Bildqualität (95%)

Wenn ein Film so außergewöhnlich gefilmt wird, wie es Mendes und Deakins mit 1917 vor hatten, bedarf es auch außergewöhnlicher Kameras. Zum erstmaligen Einsatz kam hier eine ARRI LF Mini, die der Hersteller praktisch kurz vor Drehbeginn erst fertig entwickelt und designt hatte. Es ist die kleinste Kamera bei hoher Bildqualität und -auflösung von 4,5K, die aktuell verfügbar ist. Nur mit ihr waren diese dynamischen Aufnahmen möglich. Die Originalauflösung von 4.5K kam dann über ein 4K Digital Intermediate auf die UHD, was die Scheibe zur echten 4K-Disk werden lässt.

Universal ging dann noch in die Vollen und liefert den Silberling mit allen HDR-Formaten (HDR10, HDR10+ und Dolby Vision) ab. Selbstverständlich kommt auch hier ein im Rahmen von Rec.2020 erweiterter Farbraum zum Einsatz. Im laufenden Bild setzt sich die UHD von Beginn an von der Blu-ray ab – und das im positiven Sinne sogar sehr deutlich. Alle „Probleme“ der BD (etwas zu helles Bild, ausreißende Oberflächen und Hintergründe, etwas gelblicher Teint) werden getilgt und kommen verbessert zur Geltung. Da das helle Mastering der Blu-ray wirklich viel Spielraum für dynamischere Bilder zuließ, konnte bei der UHD abgedunkelt werden, ohne dass man je Probleme mit absaufenden Details bekommt. Selbst das nun wesentlich dynamischere Bild ist immer noch ausreichend hell.

Die UHD ist schärfer, liefert mehr Zeichnung in hellen Szenen und verliert im Dunklen nie den Überblick

Dafür hat es aber viel mehr Zeichnung in hellen Himmelshintergründen, auf Gesichtern oder hellem Gestein der Schützengräben. Die erdigen Farben kommen durchweg kräftiger, nuancierter und variantenreicher zum Auge, der Tein ist gesünder, hat etwas mehr Rotanteile und Wiesen sind dynamischer grün. Herausragend gelingen die dunklen Aufnahmen zur Mitte des Films, wenn Schofield im zerbombten Dörfchen auf die Französin trifft. Ausgeleuchtet nur bei Kaminfeuer wird deutlich, wie dynamisch und wie famos schwarz HDR sein kann. Hier zeigen sich dann auch die wesentlichen Unterschiede zwischen Dolby Vision und HDR10. Denn Dolby Vision ist noch satter schwarz, bietet die orangefarbenen Betonungen auf dem Gesicht noch spektakulärer, während der Hintergrund (bewusst) im tiefsten Schwarz versinkt. Eine Aufhellung würde hier nur Hintergrunddetails (die nur ganz dezent zu sehen sind) zum Vorschein bringen, die vom fokussierten Gesicht ablenken.

Die 4K-Auflösung sieht man übrigens fast in jedem Detail und auf jedem Gesicht sowie in jedem detailreichen Hintergrund. Bombardierte Hauswände zeigen mehr Abstufungen, feinere Abgrenzungen der Ziegelsteine und sauberere diagonal verlaufende Brückenpfeiler oder Dachbalken. Die UHD liefert hier wirklich fundamental besser ab als die (nicht schlechte) Blu-ray. Lediglich ein paar softere CGI-Elemente werden offenbar(er). Wer nach einem Unterschied zwischen HDR10 und HDR10+ sucht, wird erneut nicht fündig. Nach wie vor ist auf dem kalibrierten Panasonic TX-55GZW954 nicht ein Hauch Differenz zwischen dem statischen und dem dynamischen HDR10-Verfahren erkennbar.

Tonqualität (90%)

Anbieter Universal macht es mal wieder allen anderen vor: UHD und Blu-ray kommen beide mit True-HD basiertem Dolby Atmos. Und ein Film, der den Oscar für den besten Ton erhalten hat, der darf auch vom Besten profitieren. Es ist schon beängstigend, wie unterschwellig genial man den spannenden Gang der beiden Lance Corporals nach etwa 20 Minuten vertont hat. Mit einer Mischung aus vibrierendem Bass, kleineren Feedback-Tönen und dezentem Einsatz klassischer Instrumentierung spürt man die Bedrohung, die die zwei Soldaten empfinden müssen, während sie durch die feindlichen Gräben marschieren. Wenn dann die kleine Gruppe Flugzeuge diese Stille durchreißt, und von hinten angedröhnt kommt, wird’s wirklich dynamisch.

Dennoch sind es oft die leiseren Töne, die von kurzen Momente einzelner Soundeffekte durchbrochen werden, die für nervenzerrende Spannung sorgen. In den Bunkern kommt es dann nach 28 Minuten zu einer Explosion, die dermaßen satt aus den Main-Speakern fetzt, dass man physisch im Sessel erschrickt. Danach wird es authentisch dumpfer, um das Gefühl der tauben Ohren der Soldaten und der engen räumlichen Akustik zu betonen. Viel besser kann man das nicht machen, selbst wenn der Tiefbass selbst, also der durch den Subwoofer repräsentierte Kanal im unteren Frequenzbereich noch etwas wuchtiger hätte sein dürfen. Geht nach knapp 45 Minuten der deutsche Flieger zu Boden, bleibt’s ein wenig frontlastig, was aber auch damit zu tun, hat, dass die Kamera nicht mittendrin ist.

Der Ton überzeugt vor allem in den ruhigeren und spannenden Passagen

Umso direktionaler fallen die einzelnen Schüsse nach 82 Minuten, wenn Schofield vor dem Deutschen davon rennt. Springt er dann ins Wasser branden die Wellen rundherum um den Zuschauer an und geht es nach 95 Minuten dann an die Frontlinie, holt 1917 all das nach, was man zuvor nicht in der Masse hörte: Granaten schlagen ein, überall pfeifen Bomben, Explosionen füllen den Raum und Gestein rieselt um den Zuschauer herum ein.

In Sachen 3D-Sound passiert lange Zeit nichts. Und dann passiert noch ein bisschen Nichts. Bevor dann wieder ein bisschen Nichts passiert. Was auch logisch ist, 1917 ist kein Kriegsfilm im herkömmlichen Sinne. Jedenfalls nicht von Beginn an. Es wird nicht pausenlos geballert und vor Granaten in Deckung gegangen, die Dreck und Schlamm in die Luft sprengen. Nein, es wird gut 20 Minuten lang vornehmlich geredet und philosophiert. Und weil der Sound das nicht einfach zumatschen will, lässt er auch den Score auf der regulären Ebene.

Ein paar sehr geniale Atmos-Effekte warten dennoch auf den Käufer der UHD

WENN aber dann dedizierte Geräusche kommen, sind sie meist korrekt verortet und wecken in ihrer Vehemenz derart realistische Eindrücke, dass man wirklich auf dem Sofa in Deckung geht. Vor allem bei den überfliegenden Propellermaschinen nach etwas über 20 Minuten, die den ersten Soundeffekt aus der Höhe darstellen und die den bisher sensationellsten Flugzeuge-über-Kopf-Sound-Effekt seit der Einführung von Atmos liefern. Leider hat man nach der Explosion bei 28’20 versäumt, zumindest etwas rieselnden Staub aus den Heights herabfallen zu lassen. Auch die umherfliegenden Holz- und Bruchteile des Fliegers, der nach 43’40 niedergeht, hätten Anlass für Höhen-Effekte gegeben. Auch hier: Nichts. Ein bisschen Sylvester-Feuerwerksgeräusch gibt’s dann ab 68’19, was seinerseits zu einem der genialsten 3D-Sounds seit Erfindung von Atmos zählen dürfte. Mitunter über 10 Sekunden lang zündet das Leuchtfeuer und wandert perfekt ortbar über alle vier Heights.
Fast wirkt es so, als hätte 1917 das ganze Nichts von oben nur deshalb so angelegt, damit die an einer Hand abzählbaren, echten 3D-Geräusche umso prägnanter und wirkungsvoller in Erscheinung treten. In Summe sind die vorhandenen Sounds sensationell gut – insbesondere die Flieger und die Leuchtmunition. Ein paar Stellen hätte man über die Heights allerdings zusätzlich vertonen können, während der Film an sich indes generell nicht viele Möglichkeiten für 3D-Sounds liefert.

  • Deutsch/Englisch: Dolby Atmos (95%) 2D-Betrachtung
  • Deutsch/Englisch: Dolby Atmos (20%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Deutsch/Englisch: Dolby Atmos (85%) 3D-Betrachtung (Qualität)

Bonus (70%)

Im Bonusbereich von 1917 finden sich insgesamt fünf Featurettes und zwei Audiokommentare. In „Die Schwere der Welt: Sam Mendes“ darf der Regisseur erklären, dass er nach seinem letzten Bond-Film etwas Neues machen wollte, ihn aber nichts wirklich reizte, bis er die Idee zu 1917 bekam, die in Teilen auf der Geschichte seines Großvaters besteht. „Die Alliierten: Die Entstehung von 1917“ läuft mit 12 Minuten etwas länger und geht auf die eindrucksvolle Kameraarbeit des Films ein. Es ist schon irre, welcher Aufwand hier betrieben wurde, um das Ganze so hautnah wie möglich zu gestalten.

In „Die Filmmusik von 1917“ knöpft man sich dann vier Minuten lang die Arbeit an den Kompositionen von Thomas Newman vor und stellt sie teilweise den Filmbildern gegenüber. „In den Schützengräben“ läuft knappe sieben Minuten und konzentriert sich auf die (beiden) Darsteller des Films. „Wiederaufleben der Geschichte“ beleuchtet dann vor allem das Produktionsdesign. Man sieht die akribischen Vorbereitungen für die Sets und deren Umsetzung im laufenden Film. Auch hier war die Arbeit wirklich herausragend sorgfältig. Die beiden Audiokommentare von Sam Mendes und Kameramann Roger Deakins runden das Bonusmaterial ab.

Gesamtbewertung 1917  (92%)

1917 zieht den Betrachter aufgrund der Art des Filmens in den Bann wie kaum ein anderer Film. Selten war man derart „dabei“, fühlte sich mehr am Set als innerhalb dieses Kriegsdramas. Die beiden Hauptdarsteller liefern ihre Rollen absolut glaubwürdig ab und sorgsam eingestreute Spannungs- und Actionmomente sorgen für Abwechslung.

Technisch überzeugt die UHD auf ganzer Linie und überflügelt die BD in Detailtiefe und Kontrastierung deutlich. Dazu gibt’s einen sehr dynamischen, vor allem subtil hervorragend funktionierenden Sound, der im 3D-Soundbereich etwas mehr hätte liefern können, einige Sequenzen aber referenzwürdig abliefert.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 28. Mai 2020 Review am: 01. Juni 2019
Erscheinungsjahr Film: 2019 Laufzeit: 119 Minuten
Filmstudio: Universal FSK: ab 12 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat:
2.39:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch Dolby Atmos
Englisch Dolby Atmos
High Dynamic Range:
HDR 10
HDR 10+
Dolby Vision
Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D Testgerät Player: Panasonic UB9004

1917 Trailer:

Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger auf 4K Blu-ray im Test: Neue Farbgewalt?

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Inhalt (65%)

Puh, was war das 1999 für ein Rummel. 16 Jahre nach Die Rückkehr der Jedi-Ritter kehrte George Lucas zu seinem Erfolgs-Franchise zurück und löste damit einen Hype aus, der (noch ohne soziale Netzwerke) ungeahnte Ausmaße annahm. Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung hatte für zahlreiche Besucherrekorde und lange Schlangen vor den Kinos gesorgt. Aber es war eben nicht alles Gold, was glänzt. Lucas musste für die dünne und wenig originelle Story sowie für den animierten Blödel-Gungang Jar Jar Binks viel Kritik einstecken. Teils nahm er sie sich zu Herzen und nahm sich vor, für den Nachfolger dessen Rolle einzukürzen. Dass es einen Nachfolger geben sollte, war von Beginn der Planung der Prequels klar. Dennoch zeigte sich Lucas durchaus beeindruckt von der Kritik und nahm sich etwas mehr Zeit (und Hilfe) fürs Skript. Die Dreharbeiten für Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger begannen im Sommer 2000 und erneut trieb Lucas seine Filme vor allem technologisch voran.

Hatte er für Episode I noch analog gedreht und nur eine kurze Sequenz mit der damals im Versuchsstadium befindlichen digitalen Kamera CineAlta HDC-750 angefertigt, so war Angriff der Klonkrieger der erste Film aus dem SW-Universum, der komplett digital mit 24p aufgezeichnet wurde. Als erst dritter Kinofilm dieser Art lieferte Episode II seinerzeit extrem klare Bilder, welche gerade die Special-Effects besonders effektiv wirken ließen. Und Spezialeffekte gab’s genug, in der Fortsetzung. Was für Das Imperium schlägt zurück innerhalb der klassischen Trilogie gilt, kann man ähnlich auch auf Episode II anwenden: Er ist so etwas wie der düsterere Actionfilm der Prequel-Trilogie. Schon der Knalleffekt mit der Explosion des Raumgleiters und dem damit verbundenen Anschlag auf Padmé war ein fulminanter und schockierender Einstieg in den Film. Getoppt wurde dies dann im Verlaufe mit der fulminanten Verfolgungsjagd im Stile von Das fünfte Element sowie grandiosen Lichtschwertkämpfen zwischen den Jedi und Count Dooku. Aber Lucas musste es natürlich wieder einmal wissen und beging (in den Augen vieler Fans) einen echten Frevel. Den über vier Filme als Puppe animierten Yoda nun am Rechner enstehen zu lassen und ihn wie einen Flummi im Kampf gegen Dooku einzusetzen? Das war vielen Anhängern des Star-Wars-Universums dann doch zuviel des Schlechten.

Yoda, voll animiert und wie ein Flummi umher springend

Und obwohl es erzählerisch bisweilen aufwärts ging, weil die Story an Tiefe und Vielschichtigkeit gewann, zugleich sehr interessante Charaktere wie den jungen Boba Fett oder eben Dooku einführte, torpedierte Lucas die für das Franchise immens wichtige Beziehung zwischen Padmé und Anakin mit unfassbar schwülstigen Liebesszenen, die einem Traumschiff-Autoren nicht hätten schlechter einfallen können. Padmé und Anakin auf einer Blumenwiese vor Wasserfällen? Padmé und Anakin vor einem knisternden Feuer – im ERNST, Mr. Lucas? Ist das ihre Art von zeitgemäßer Romantik im Jahre 2002 gewesen? Hätten sie nicht wenigstens vorher mal Spider-Man anschauen können, um zu wissen, wie man im neuen Jahrtausend junge Liebende spannend und zeitgemäß inszeniert? Diese rund zehn Minuten um die Minute 45 bis 60 herum machen so viel Stimmung kaputt, dass man die gleiche Zeit braucht, um sie wieder abzuschütteln.

Und leider machen sie deutlich, dass Lucas erneut keinen guten Schauspieler für den Anakin fand. Hatte Jake Lloyd als kindliche Version in Episode I zu wenig Professionalität, fehlte es Hayden Christensen im zweiten Teil vollständig an jedem Charisma. Seine Versuche, Emotionen aufs Gesicht zu legen, scheiterten sowohl in den Liebesszenen als auch während des entscheidenden Akts der Gewalt gegen die Mörder seiner Mutter. Nicht wenige Stimmen halten Christensen gar für den schlechtesten Darsteller, den das Star-Wars-Universum je ertragen musste

Die Kaminoaner gehören zur faszinierendsten Spezies im Star-Wars-Universum

Ewan McGregor kämpft tapfer gegen das Manko seines jungen Padawan-Darstellers an und hat definitiv die besten Szenen. Er bewegt sich im Hintergrund und spürt dort die Konspiration auf. Er trifft auf Jango Fett, den er auf einer grauen Plattform im Regen bekämpft (was für eine tolle Szene) und er darf als Erstes auf die Kampfdroiden treffen. Gleichzeitig ist Christopher Lee als Dooku natürlich ein echter Gewinn und Ian McDiarmid darf tun, was er immer gut konnte: Intrigen spinnen und dabei ein Pokerface aufsetzen.

Und um noch etwas Positives heraus zu stellen: Die Szenen auf Kamino und die Momente zwischen McGregor und den Kaminoanern sind schlicht atemberaubend. Das Design dieser hellen Welt, die als Produktionsplanet für die Klone dient und auf im Wasser stehenden Pfählen aufgebaut ist, wurde fantastisch animiert. Sie gibt eigentlich den Weg vor, den man im Design hätte beschreiten können, wenn man in den Prequels etwas mutiger gewesen wäre – inklusive den Kaminoanern selbst, die klasse aussehen. Während es also in Teilen etwas bergauf ging, was die Qualität zwischen Episode I und Episode II angeht, fielen einige Teile leider noch schlechter/ärgerlicher aus. Es blieb also spannend, wie Lucas auf die neuerliche Kritik reagieren würde, um seine Episode III zu realisieren.

Bildqualität (85%)

Nachdem George Lucas bei Episode I nur in wenigen Szenen mit einer digitalen HD-Cam experimentierte, ansonsten aber noch analog drehte, stellt Angriff der Klonkrieger die Premiere für einen komplett digitalen Workflow innerhalb der Star-Wars-Saga dar. Lucas verwendete damals die Sony CineAlta HDW-F900. An deren Ausgang lag die herkömmliche Full-HD-Auflösung von 1920 x 1080p an, die im HDCAM-Format weiter verarbeitet wurde. Aufgrund der Limitierung auf diese Quasi-2K-Auflösung musste also ohnehin an irgendeiner Stelle hochskaliert werden. Für die damalige DVD und Blu-ray wurde auf ein angefertigtes 2K DI zurückgegriffen. Im Zuge des Kaufs durch Disney gibt es Gerüchte, dass auch für die beiden digital gefilmten Prequel-Filme ein neues 4K DI angefertigt wurde. Ob wahr oder unwahr: Im laufenden Bild sieht man keinen echten Auflösungsvorteil der UHD gegenüber der Blu-ray. Lediglich Artefaktbildung rund um bewegte Objekte wird vermieden, was subjektiv für etwas mehr Schärfe sorgt.

Noch ein Detail ist wichtig: Denn man masterte natürlich auch hier mit einem im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraum sowie mit der Kontrastdynamik HDR10 mit 10 Bit Farbtiefe (UHD) und Dolby Vision (Disney+) mit 12 Bit Farbtiefe. Allerdings ist auch das hochgesampelt. Denn das HDCAM-Format war nur für 8 Bit Farbtiefe gut. Deswegen wäre es hier auch eher ungewöhnlich, wenn Farben deutlich intensiviert erscheinen würden.

Die UHD liefert durchweg bessere Farben und Kontraste

Die UHD hingegen zeigt bei den Farben aber immerhin mehr Kontrast und mehr Nuancierung bei der Ansicht auf den roten Planeten. Die Orangeanteile im rechten Bereich haben mehr unterschiedliche Farbabstufungen und kommen kräftiger rüber (70’30). In Summe ist es aber eher das andere Kontrastverhalten, das für einen oft etwas kräftigeren Look sorgt. Meist wird das in den helleren Szenen (bspw. während der Innenraumszenen auf Kamino) deutlich. Denn dort schält sich der Kaminoaner wirklich plastischer vor dem Hintergrund heraus. Auch bei hellen Himmelshintergründen gibt’s mehr Kontrast und Wolken sind besser durchgezeichnet und abgebildet. Nach wie vor vorhanden sind leichte Blockartefakte auf der roten Wand bei 5’15.

Leider fehlt bis auf wenige Ausnahmen auch hier echtes HDR-Feeling im Sinne von tollen Spitzlichtern. Sterne leuchten über die UHD nur unwesentlich heller als bei der Blu-ray und die illuminierten Logen im Galaktischen Senat ziemlich flau hinterleuchtet. Gerade solche Elemente hätten mehr Kraft verdient gehabt. Hier wäre wesentlich mehr drin gewesen. Einzig erneut die Szenen bei den Kaminoaner zeigen in ihrer hellen Ausleuchtung etwas kräftigere Lichtquellen.

Tonqualität (90%)

Episode II machte akustisch bei der 2011er BD da weiter, wo der erste Teil aufhörte. Mit teils vehementem Bass wie dem langsamen Anflug von Padmes Gleiter auf die Stadt nach 2’28) beginnt das Ganze derart wuchtig, dass man schon mal Angst um seinen Sub haben darf. Auch die Explosion nach 3’25 liefert wahnsinnig fett ab. Nicht ganz standhalten können da die deutschen Stimmen. Die Synchro ist gegenüber dem Original etwas dünner und zischelt ab und an etwas auf den S-Lauten. Das ist allerdings das einzige echte Manko der alten dts-HD-Master-Spur, die ansonsten ein Musterbeispiel an Dynamik ist und im späteren Kriegsgeschehen noch mal massiv aufdreht. Bei der UHD gibt’s natürlich auch hier das Kompressions-Downgrade von dts-HD-Master der alten Blu-rays auf Dolby Digital Plus für die neuen Disks. Auch hier ist auffällig, dass zunächst um gut 5 dB angehoben werden muss, um auf das Niveau der bisherigen dts-HD-Version zu kommen.

Action kann Episode II – und das klingt auch mit der DD+-Spur sehr gut

Aufgrund der akustisch sehr dynamischen und in Teilen fast aggressiv abgemischten dts-HD-Master-Spur der bisherigen Blu-ray sind hier gegenüber den klassischen drei Filmen tatsächlich eher Unterschiede hörbar. Im finalen Kampf zwischen den Jedi und Count Dookus Armee bleiben die mitunter heftigen Surroundeffekte ein wenig gedämpfter. Der Tiefbass wirkt etwas weniger präzise und die feineren Sound der Lichtschwerter und Blasterguns wirken etwas dünner. Dünn sind auch immer noch die deutschen Stimmen, die ein echtes Manko der deutschen Fassung sind (aber auch schon über die alte BD waren). Für sich genommen klingt die DD+-Spur in Summe dennoch wirklich gut. So ist die Verfolgung zwischen Papa und Sohnemann Fett und Obiwan immer noch ein echtes akustisches Highlight. Schon das gurgelnde Geräusch von Jango Fetts Shuttle kommt sehr differenziert und sauber aus den Speakern. Wenn die seismischen Bomben hochgehen, kann man hier keine Kritik an der Dynamik üben – zumal auch die feineren und leiseren Geräusche in den kurzen Nicht-Kampf-Phasen klar und akzentuiert sind. Auch bei Episode II kann man nicht von einer brutal in der Dynamik komprimierten Fassung sprechen, wie es seinerzeit Avengers: Age of Ultron oder Black Panther betraf. Spaß kann man mit der Dolby Digital Plus Fassung also durchaus haben. Allerdings ist hier die Differenz zum dts-HD-Master-Ton der alten BDs etwas deutlicher hörbar.

Papa Fett lässt es krachen

Wie sämtliche neun Star-Wars-Teile, so erhält auch Episode II eine Dolby-Atmos-Abmischung für den O-Ton. Und was für alle anderen gilt, gilt auch hier: Die Filmmusik mischt kräftig von oben mit. Während die reguläre Ebene (ausgehend vom alten dts-HD-MA-Mix) ein wenig in der Lautstärke angehoben werden muss, ist der Subwoofer spätestens dann genauso fett im Spiel. Eindrucksvoll zu hören, beim Flug von Padmes Gleiter. Dass der aber auch von den Heights zu hören ist … naja, verbuchen wir’s unter „effekthaschend“. Denn es macht nun mal gar keinen Sinn, ihn von oben zu hören, während er gefühlt 50 Meter unterhalb der Kamera entlang schwebt. Beim Landeanflug selbst ist es dann wieder korrekt, wenn man die entsprechenden Sounds mehrfach von oben hört.  Was allerdings die (ganz leise) zu hörenden Stimmen dort oben verloren haben, erschließt sich nicht. Immerhin befindet man sich Outdoor ohne nachvollziehbaren Widerhall. Beim Gespräch der Jedi mit Palpatine ist es schon logischer, da innerhalb eines Raumes. Doch es bleibt praktisch dauerhaft dabei: Stimmen kommen (wenn auch leise) stets mit aus den Heights. Und das macht einfach keinen Sinn – zumal es bisweilen die dedizierten und korrekt platzierten 3D-Sounds entwertet.

Coole Sounds wie das Brabbeln des Gleiters nach 15’14, wenn Obiwan an der Drohne hängt, machen dann wieder richtig Spaß. Ohnehin ist während dieser spektakulären Szene eine ganze Menge los, von zischen über heulen und pfeifen ist alles dabei. Später wird das Gewitter auf Kamino gleich mehrfach zum Donner-Highlight. Massive 3D-Sounds setzt es dann bei Obiwans Flucht durch Asteroiden-Trümmer und ausgehöhlte Riesenfelsen – gehört sicher zu den Atmos-Highlights der kompletten neun Filme. Auch zehn Minuten später gibt’s noch mal Action von oben und in der Arena nach 105 Minuten hört man das Publikum jubeln, mit Trommeln schlagen oder lautstark Tröten. Auch die Insektoiden, Echsen und Dino-Nashörner geben ab und an laut von oben und wenn das Gefecht beginnt, fetzen auch Energieblitze aus den Blastern durch den Raum und man hört das Jetpack von Jango Fett. Spätestens wenn Yoda mit der Klonarmee auftaucht, wird’s noch mal richtig fetzig – ebenfalls eine starke Atmos-Sequenz.

  • Deutsch: Dolby Digital Plus 7.1 (90%)
  • Englisch: Dolby Atmos (95%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: Dolby Atmos (75%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Englisch: Dolby Atmos (85%) 3D-Betrachtung (Qualität)

Bonus (80%)

Das Bonusmaterial enthält auch für Episode II zunächst zwei Audiokommentare auf der Film-Blu-ray. Die dritte Disk kommt dann mit drei Featurettes sowie dem „Making-of-Sammlung“-Bereich. Die drei Featurettes beginnen mit „Geräusche im Weltraum“. Dieses stellt Ben Burtt und Matthew Wood vor, die als Sound-Designer gemeinsam die Star-Wars-Saga mitbestimmt haben. In „Kostüme“ nimmt man sich knapp viereinhalb Minuten Zeit, noch einmal ein paar der ikonischen Kostüme und Helme vorzustellen. In „Das Konzeptdesign“ erklärt Doug Chiang, dass man das Design der Prequels teils an den Jugendstil angelehnt hat. Die Making-of-Sammlung liefert dann bereits bekannte Extras, Interviews und die entfernten Szenen. Kernstück ist hier „Von Puppen und Pixeln“, das fast eine Stunde läuft und den Entstehungsprozess von Episode II beleuchtet. Auch wenn man das Feature schon kennt, ist es immer wieder interessant, ganz nahe beispielsweise bei Tests des digital kreiierten Yoda dabei zu sein.

Gesamtbewertung Star Wars: Angriff der Klonkrieger (80%)

Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger ist (leider) nicht der beste Teil der neuen Trilogie, wie es für Viele Das Imperium schlägt zurück für die klassische Trilogie ist. Dafür erleidet er in Teilen seiner Erzählung viel zu sehr Schiffbruch und muss sich zudem mit einem furchtbar blassen Hayden Christensen rumschlagen. Die Spezialeffekte sind aus heutiger Sicht zwar nicht mehr State of the Art, lassen sich aber noch gut anschauen und machen im Verbund mit den ausgedehnten Actionszenen immer noch viel Spaß.

Während sich die beiden Blu-rays (also jene von 2011 und jene von 2020) praktisch nicht voneinander unterscheiden, liefert die UHD in vielen Szenen deutlich mehr Kontrast. Gerade die helleren Sequenzen profitieren hier von einer Kontraststeigerung, während Spitzlichter nur selten zur Geltung kommen.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 30. April 2020 Review am: 19. Mai 2020
Erscheinungsjahr Film: 2002 Laufzeit: 142 Minuten
Filmstudio: Fox/Disney FSK: ab 12 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat:
2.39:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch Dolby Digital Plus 7.1
Englisch Dolby Atmos
High Dynamic Range:
HDR 10 Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D Testgerät Player: Panasonic UB9004

Star Wars: Angriff der Klonkrieger Trailer:

Gewinnspiel-Türchen Nr. 2 – 40€ AMAZON & 50€ MEDIAMARKT GUTSCHEIN

Mit dem zweiten Türchen unseres Sommer-Adventskalender lässt es sich gut shoppen. Wir verlosen zwei Gutscheine von Amazon und MediaMarkt im Gesamtwert von 90 Euro!

Am Ende weiß man doch am besten, was man so braucht? Dachten wir uns auch und deshalb erwarten euch in unserem Gewinnspiel-Türchen Nr. 2 Einkaufsgutscheine von Amazon und MediaMarkt im Gesamtwert von 90 Euro! Es gibt nur wenige Einschränkungen für was ihr die Gutscheine verwenden könnt. In der Shopping-Welt von Amazon findet man eigentlich so ziemlich alles, was man für das tägliche Leben und Entertainment benötigt. Da es keine Filialen von Amazon gibt (noch nicht) könnt ihr den Gutschein nur innerhalb des Amazon-Shops verwenden.

Auch bei MediaMarkt dreht sich alles um Haushalt, Technik und Medien. Mit dem 50 Euro Gutschein schicken wir euch jedoch „RAUS“. Der Gutschein kann nämlich nur in einen der Technik-Fachmärkte von MediaMarkt eingelöst werden. Wo der nächste MediaMarkt in eurer Nähe ist, könnt ihr mit dem Marktfinder in Erfahrung bringen.

Auf der Angebote-Seite von Amazon findet man immer interessante Schnäppchen
Auf der Angebote-Seite von Amazon findet man immer interessante Schnäppchen

Wer etwas Inspiration sucht, was man so kaufen könnte, der wird womöglich auf den Angebots-Seiten von Amazon und MediaMarkt fündig. Auch außerhalb unseres Gewinnspiels findet ihr dort immer aktuelle Verkaufs-Aktionen großer Elektronik-Hersteller sowie Medien-Schnäppchen im Bereich DVD, Blu-ray, 4K Blu-ray, CD oder Vinyl

DIESER PREIS WIRD VON DER 4KFILME-REDAKTION GESTELLT!


Der Gewinner:

Der Teilnehmer wurde per Email über seinen Gewinn benachrichtigt. Viel Spaß mit deinem Preis:

  • Florian Weigert aus W.

Dieses Gewinnspiel ist beendet! Alle aktiven Gewinnspiel-Türchen findest du in unserem Sommer-Advenskalender-Special!

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PlayStation 5: Event für den 4. Juni 2020 abgesagt

Sony hatte für den 4. Juni 2020 ein Online-Event anberaunt. Man wollte an jenem Datum Spiele für die PlayStation 5 zeigen. Nun ist der Termin jedoch gestrichen worden.

Zunächst hatte Sony groß getönt, denn man wollte am 4. Juni 2020, also am Donnerstag, „die Zukunft des Spielens“ präsentieren. Eine Chance für das Unternehmen aus Japan, fiel das erste Gameplay-Event von Microsoft doch mehr als enttäuschend aus. So brach man das Versprechen viel Gameplay der Xbox Series X zu zeigen und streute größtenteils nur Material aus Cutscenes – die Community reagierte mit Enttäuschung und Verärgerung. Die Redmonder haben für ihre nächste Präsentation Besserung gelobt. So will man im Juli First-Party-Games wie „Halo Infinite“ genauer vorstellen.

Zurück zu Sony: Das wäre eben nun für Sony eine Lücke gewesen, in die man hätte reingrätschen können. Denn gerade die Spiele sind bekanntermaßen eine Stärke der PlayStation-Marke. In der PS4- / Xbox-One-Ära lag Sony da jedenfalls eindeutig vorne. Titeln wie „Horizon: Zero Dawn“, „Spider-Man“, „God of War“ und Co. hatte Microsoft nichts entgegenzusetzen.

PlayStation Twitter Event Verschiebung
Sony verschiebt sein PlayStation-Event

Warum verschiebt Sony sein Event rund um die kommende PlayStation 5? Nun, man spricht vage davon, dass aktuell nicht die richtige Zeit sei, um ein neues Produkt und neue Spiele zu feiern. Aussprechen will das Unternehmen es also nicht, es ist aber klar, dass auf die aktuellen Ereignisse in den USA rund um den Tod des Schwarzen George Floyd angespielt wird. Ob dies nun eine gute Entscheidung ist oder eben nicht, darüber kann man sich streiten.

Zyniker glauben, dass Sony die Situation gelegen kam

So spekulieren einige Zyniker, dass Sony die Situation gelegen kam und man die Tragödie indirekt instrumentalisiert: Es soll weiterhin Probleme rund um die PS5 geben – wir hatten ja schon über potenzielle Überhitzungsprobleme berichtet. Außerdem ist es so, dass man kürzlich an der US-Site zur PS5 herumbastelte und die bisherigen Verweise auf die Abwärtskompatibilität mehrfach anpasste. Erst fügte man einen Hinweis ein, dass sie erst über ein Firmware-Update hergestellt werden solle – dann strich man alle Angaben zum Feature komplett.

Letzten Endes sollte man aber auch bedenken: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Sony wird sicherlich bald einen neuen Termin für sein PS5-Event nennen.

TV-Serien in 4K: Die Ultra HD Blu-ray wird zum Stiefkind

Wer gerne Serien schaut, lebt eigentlich im goldenen Zeitalter: Mehr Produktionen als je zuvor buhlen im linearen Fernsehen und bei Streaming-Anbietern um die Gunst des Zuschauers. Nur an die Ultra HD Blu-ray denkt dabei niemand.

Seien wir ehrlich: Die Ultra HD Blu-ray ist ein Nischenmedium. Alles sieht danach aus, als ob sie es auch bleiben würde. Weiterhin kosten Neuerscheinungen auf dem Format 25-30 Euro, was das Gros der Kunden abschreckt, wenn sie für jenen Preis für mehrere Monate einen Streaming-Anbieter abonnieren können. Viele Menschen besitzen zwar einen 4K-TV, haben sich aber gar keinen Player für UHD Blu-rays angeschafft – die Verkaufszahlen sind schlecht. 4K-Inhalte von Disk bekommen sie gar nicht zu Gesicht, sondern beschränken sich auf Streams.

Eventuell wird sich das mit der nächsten Konsolengeneration leicht verändern. Denn sowohl die Xbox Series X als auch die PlayStation 5 werden ein Laufwerk für Ultra HD Blu-ray integrieren. Wer dann auf einen Run bei der Adoption hofft, dürfte aber enttäuscht werden: Denn das vermochten auch schon die Xbox One S und Xbox One X nicht auszulösen. Nein, auf physische Medien werden immer stärker zu einem Enthusiasten-Medium. Das zeichnete sich in der Musikindustrie bereits seit Jahren ab. Dort haben die Umsätze mit Streams längst die Umsätze mit CDs überholt. Aktuell zeichnet sich für die nächsten Jahre der gleiche Trend für das Heimkino ab.

Disney+ bringt im April neue Filme und Serien
Disney gibt sich lieber Disney+ hin, als international die Pixar-Klassiker auf UHD Blu-ray zu veröffentlichen

Die Studios verlieren immer stärker das Interesse an physischen Veröffentlichungen: Streaming ist zugleich eine Art integrierter Schutz vor Raubkopien und erlaubt es zudem wertvolle Nutzungsdaten zu sammeln. Hinzu kommt, dass Kosten für Produktion, Logistik und Vertrieb der Disks entfallen. Die Studios haben also mehr Kontrolle über den Konsum ihrer Inhalte und erhalten auch mehr Rückmeldungen – kein Wunder also, dass in den letzten Jahren viele Hollywood-Studios ihre Heimkino-Vertriebe zusammengelegt bzw. eingestampft haben.

TV-Serien – Auf Ultra HD Blu-ray Mangelware

Wer Filme auf Ultra HD Blu-ray liebt, steht aktuell noch verhältnismäßig gut da: Es erscheinen so gut wie alle neuen Blockbuster auf dem Medium und auch beliebte Katalogtitel sind zu haben bzw. geplant. Für Serienfans sieht es aber sehr düster aus. Das gilt ohnehin im Bezug auf physische Medien: Warner etwa begann Serien wie „Veep“, „Ballers“ und „Silicon Valley“ auf Blu-ray zu veröffentlichen und wechselte dann teilweise nur noch zur DVD oder stampfte die Releases gar komplett ein – selbst in den USA. Disney handelt ganz ähnlich, vielfach kann man schon für eine DVD-Fassung dankbar sein.

Doch sich im Jahr 2020 noch TV-Serien in SD ansehen? Dazu haben weder wir noch wohl die meisten unsere Leser Lust – was bleibt, ist das Streaming. Streaming ist jedoch ein Kompromiss, denn die Bitrates sind niedriger, das Bild und der Ton folglich komprimierter und Bonusmaterial glänzt in der Regel auch durch Abwesenheit. Die Anzahl der Serienveröffentlichungen auf Ultra HD Blu-ray ist jedoch arg überschaubar. Und die Tendenz ist abnehmend.

Beispielsweise veröffentlichte Warner in den USA immerhin die erste Staffel der Serie „Castle Rock“ auf Ultra HD Blu-ray. Die zweite Staffel reichte man nur noch auf Blu-ray nach. Auch der Testballon „Game of Thrones“ zerplatzte. Staffel 1 (und die letzte Season) erschien auf Ultra HD Blu-ray. Man machte sich aber nicht mehr die Mühe die weiteren Staffeln nachzureichen, da die Verkaufszahlen offenbar zu gering ausfielen.

Stranger Things 2 UHD
Ja, in den USA gibt es „Stranger Things“ Staffel 2 auf Ultra HD Blu-ray

Auch heiß begehrte Formate wie „Watchmen“ kommen nur auf Blu-ray und DVD, obwohl zu dieser Serie sogar ein natives 4K-Master vorliegen soll. Netflix handelt ähnlich: In den USA erschienen die ersten beiden Staffeln zu „Stranger Things“ exklusiv bei der Handelskette Target in wunderschönen Sets in VHS-Aufmachung als Ultra HD Blu-ray. Für Staffel 3 sparte man sich die Mühe.

Ähnlich sieht es mit der BBC aus: „Sherlock“ wagte sich im Ausland mit einer Staffel auf die Ultra HD Blu-ray. Dabei blieb es dann auch. Immerhin: Zumindest zu HBOs Prestigeserie „Westworld“ dürfte Warner wohl noch die dritte Staffel auf Ultra HD Blu-ray veröffentlichen. Sonst kann man TV-Serien auf dem Format aber wahrlich mit der Lupe suchen. Eine enttäuschende Entwicklung, bei der eine Kehrtwende, so sehr wir uns das wünschen würden, wohl leider unwahrscheinlich bleibt.

Gewinnspiel-Türchen Nr. 1 – 5x SKY TICKET ENTERTAINMENT

Im ersten Türchen unseres Sommer-Adventskalender erwarten euch 5x SKY TICKET ENTERTAINMENT! Beste Serien-Unterhaltung gibt es hier einen Monat für umsonst! 

Serien-Highlight so weit die Augen sehen können! Mit den Sky Tickets sichert ihr euch bestes Entertainment ganz ohne Vertragsbindung. Mit der Entertainment-Variante bekommst du Zugriff auf über Hunderte von beliebten Serien, viele erstmals parallel zur Erstausstrahlung in den USA, wie z.B. „Rick and Morty – Staffel 4“, „The L Word“, „Game of Thrones“, „Mayans“, „Westworld“, „Zero Zero Zero“ uvm. Zudem Sky Originals wie „Chernobyl“, „Babylon Berlin“, „Das Boot“ oder „4 Blocks“. Alles ist nur einen Klick entfernt. Die Sky Tickets können auf Smartphone oder Tablet, Xbox One, Playstation 4, Apple TV (4. Generation), diverse Smart TV-Apps der Hersteller oder auf PC oder Mac genossen werden!

Maximale Unterhaltung. Minimale Bindung

Maximale Unterhaltung. Minimale Bindung
  • Sofort streamen – Mit dem Streaming-Dienst Sky Ticket kannst du Serien, Filme und Live-Sport von Sky auf internetfähigen Geräten schauen.
  • Überall & aktuell – Die Inhalte können unbegrenzt jederzeit und überall gestreamt werden – ohne Werbung und zu fairen monatlichen Preisen. Jede Woche kommt was neues dazu – es wird nie langweilig.
  • Jederzeit kündbar – Mit Sky Ticket bleibst du voll flexibel: Du kannst bis zum letzten Tag der Laufzeit einfach online mit wenigen Klicks kündigen.

Insgesamt werden 5x SKY TICKET ENTERTAINMENT. Jeder Gewinner erhält dabei nur einen Sky Ticket Entertainment-Code. 

VIELEN DANK AN SKY DEUTSCHLAND FÜR DIE UNTERSTÜTZUNG UNSERES GEWINNSPIELS!


Die Gewinner:

Nachfolgende Teilnehmer werden per Email über ihren Gewinn benachrichtigt. Viel Spaß mit eurem Preis:

  • Gerald Welz aus W.
  • Toni Wegner aus P.
  • Jürgen Theobald aus S.
  • Luzia Meier aus N.
  • Daniel Hiel aus W.

 

Dieses Gewinnspiel ist beendet. Alle aktiven Gewinnspiel-Türchen findest du in unserem Sommer-Advenskalender-Special!

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DSGVO 

„Spartacus“ als limitiertes 4K Blu-ray Steelbook mit DTS:X Sound jetzt vorbestellbar

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Der Filmklassiker „Spartacus“ von Stanley Kubrick wird von Universal als limitiertes 4K Blu-ray Steelbook neu aufgelegt! Das 4K Remaster erscheint inkl. DTS:X 3D-Sound. 

Update I: Das limitierte 4K Blu-ray Steelbook von „Spartacus“ kann ab sofort auf Amazon.de vorbestellt werden!

Originalbeitrag: Die 4K Restauration des Oscar-prämierten Historienfilms „Spartacus“ (1960) wird Universal einiges an Ressourcen gekostet haben. Analoges Filmmaterial neu einscannen, Bildfehler beseitigen, Farbanpassungen vornehmen, HDR-Workflows anwenden usw. Die Früchte dieser harten Arbeit manifestiert sich in einem limitierten 4K Blu-ray Steelbook mit aufwendiger Prägung und mehr als interessantem Inhalt. Wir sind uns sicher, dass „Spartacus“ noch nie besser ausgesehen hat. Und nicht nur das, auch in puncto Audio soll die 4K Blu-ray Variante in ganz neue Sphären vordringen. Die deutsche und englische Sprachausgabe liegt nämlich mit DTS:X 3D-Sound ab. Untertitel sind ebenfalls in Deutsch und Englisch vorhanden.

Spartacus 4K Scan mit HDR

Über die visuelle Präsentation ist nur bekannt, dass der 4K Scan im Bildverhältnis von 2.20:1 abliegt und einen erweiterten Dynamikumfang mit HDR10 vorweist. Ob dynamische Formate wie HDR10+ oder Dolby Vision ebenfalls auf der Disc ablegen, lässt sich der Pressemeldung leider nicht entnehmen. Dafür gibt es bereits Informationen zum Bonusmaterial:

  • Ich bin Spartacus: Im Gespräch mit Kirk Douglas
  • Spartacus wiederherstellen
  • Unveröffentlichte Szenen
  • Archivinterviews
  • Ein Blick hinter die Szenen
  • Alte Nachrichtensendung
  • Original-Kinotrailer

Der Bonuscontent wird, wie so oft, leider nur auf der beiliegenden HD Blu-ray vorhanden sein. Wer sich das frühe Meisterwerk von Stanley Kubrick mit einer Laufzeit von 197 Minuten nicht entgehen lassen will, sollte rechtzeitig bestellen, sonst hat man schnell das Nachsehen wie beim damaligen Gladiator 4K Steelbook (welches jetzt nochmals aufgelegt wurde). Die limitierte 4K Blu-ray von Spartacus erscheint am 23. Juli 2020. Sobald der Titel vorbestellt werden kann, aktualisieren wir den Beitrag entsprechend!

Erste 8K-Dokumentation „Makerspace“ feiert auf Youtube Premiere

„Makerspace – Paradies der Prototypen“ ist die erste TV-Reportage, die in 8K Auflösung gedreht wurde. Ab dem 30. Mai feiert das Projekt Premiere auf dem Youtube-Kanal des „Welt Nachrichtensenders“ – in 8K!

Update I: In unserer ersten Veröffentlichung haben wir fälschlicherweise den 30. Juni 2020 als Starttermin für die Reportage angegeben, jedoch steht „Makerspace“ bereits seit dem 30. Mai 2020 auf Youtube in 8K Auflösung bereit. Nachfolgend haben wir das Youtube-Video verlinkt. Zudem lässt sich wohl auch an Geräten mit VP9-Codec (PC) abrufen, z.B. an einem PC auf einen 8K Monitor.

Originalbeitrag: Erst vor kurzem hatten wir darüber berichtet, dass Youtube ab sofort die Wiedergabe von Videos in 8K Qualität oder 4.320p erlaubt. Der Welt Nachrichtensender nutzt diese Neuerung gleich für eine Premiere. In den letzten Wochen und Monaten entstand die TV-Reportage „Makerspace“ die sich mit der Hightech-Werkstatt der Technischen Universität München (TUM) befasst. Junge Start-Up-Unternehmen und Zukunfts-Denker haben hier die Möglichkeit ihre Visionen an Maschinen wie Transferpressen, Säulenbohrmaschinen oder 3D Druckern Wirklichkeit werden zu lassen. Und wer weiß, vielleicht entsteht hier gerade die Lösung für ein aktuelles Problem unserer Gesellschaft. An der TUM wurden z.B. die Weichen für den Hochgeschwindigkeitszug Hyperloop gelegt.

8K Reportage startet auf Youtube

Menschliche Erfahrung trifft auf Prototypenwerkstätte und neue Ideen. Das interessante dabei, die TV-Dokumentation ist in gewisser Weise selbst so etwas wie ein Prototyp. Bislang wurde von noch keinem deutschen Team ein Projekt in vierfacher 4K Auflösung in diesem Umfang angefertigt, geschweige denn der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Letzteres soll über den Youtube-Kanal des Welt-Nachrichtensenders passieren. Das Video mit 7.680 x 4.320 Bildpunkten steht ab dem 30. Juni 2020 bereit und kann über kompatible TV-Geräte empfangen werden. 

Samsung lässt sich das Infinity Design der Q950TS 8K QLEDs teuer bezahlen
Ein AV1 Codec, wie ihn der hier abgebildete Q950T 8K QLED von Samsung beherrscht, ist Voraussetzun für die Wiedergabe des 8K-Youtube-Videos.

AV1-Codec ist Voraussetzung

Voraussetzung ist ein 8K Fernseher mit AV1 Codec. Aktuell sind Samsung Q800T, Q950T sowie LGs 8K OLED- (Z9, ZX) und NanoCell-TVs (Nano99, Nano97 & Nano95) in der Lage das mit AV1-kodierte Signal zu verarbeiten. Wir sind gespannt, was wir auf Youtube zu sehen bekommen werden. „Makerspace – Paradies der Prototypen“ wurde von FF Publishing umgesetzt. Dahinter verbirgt sich unter anderem Florian Friedrich, der nicht nur hinter der RED Ranger 8K Kamera mit 35 Megapixel-Auflösung stand, sondern das Projekt auch komplett umgesetzt hat. Florian kennen viele vielleicht noch von unserer Vorstellung der Spears & Munsil 4K Blu-ray, die immer noch die Referenz in puncto Bild-Benchmarks darstellt.