Start Blog Seite 897

Günstig und gut (?): Sharp bringt 4K-TV mit Direct LED & 70 Zoll für 1.599 Euro

7

Sharp will im deutschen Markt mit vier 4K-TVs punkten, welche sowohl gut als auch günstig sein sollen: Denn die neuen Modelle mit Diagonalen von 60 bzw. 70 Zoll starten preislich bereits bei aggressiven 799 Euro.

Konkret bringt Sharp jeweils zwei Modelle mit Direct-LED (LC-60UI7652E bzw. LC-70UI7652E) sowie Edge-LED (LC-60UI9362E bzw. LC-70UI9362E) in den Handel. Wie die Modellbezeichnungen erkennen lassen, so handelt es sich bei den LC-60UI7652E und LC-60UI9362E um TVs mit 60 Zoll Diagonale, während die LC-70UI7652E und LC-70UI9362E sogar 70 Zoll bieten.

Die neuen Sharp Big Aquos bieten laut dem japanischen Hersteller außerdem Soundsysteme von Harman / Kardon. Dabei kostet der LC-60UI9362E mit Edge-LED-Technik 799 Euro, während der große Bruder LC-70UI9362E für 1.299 Euro den Besitzer wechseln soll. Die beiden Direct-LED-Varianten mit identischen Bildschirmgrößen wechseln wiederum für jeweils 999 bzw. 1.599 Euro den Besitzer.

Sharp LC-70UI7652
Der Sharp LC-70UI7652 bietet Direct LED

Wie die Preise schon erkennen lassen, muss man die neuen Sharp Big Aquos allerdings dem Einstiegssegment zuordnen. Das bedeutet auch, dass die Fernseher zwar HDR10 unterstützen, HDR10+ oder Dolby Vision aber natürlich vermissen lassen. Zudem verbaut Sharp VA-Panel, die keine 10-bit-Technik nutzen, sondern 8-bit + FRC. Für die HDR-Darstellung dürfte das qualitativ erkennbare Einschränkungen bedeuten.

Mehrere Apps sind ab Werk vorinstalliert

Die vier neuen Fernseher bieten bereits ab Werk einige vorinstallierte Apps und Mediatheken. Sharp nennt etwa Netflix, Rakuten TV und auch YouTube. Auch ein Triple-Tuner für Kabel (DVB-C), Satellit (DVBS/S2) sowie Antenne (DVB-T/T2HD) ist an Bord. Als weitere Schnittstellen sind drei HDMI-Ports, ein SD-Karten-Lesegerät sowie drei USB-Eingänge zu nennen. Auch wenn die Preise sicherlich auf manchen Leser erlockend wirken könnten, sind eben die technischen Einschränkungen zu bedenken.

Sharp LC-60UI7652
Der Sharp LC-60UI7652 ist noch das „kleine“ Modell mit 60 Zoll

Wer aber nach einem Einstiegs-TV mit 4K, HDR und großer Diagonale sucht, kann die Modelle mit Direct-LED (LC-60UI7652E bzw. LC-70UI7652E) sowie Edge-LED (LC-60UI9362E bzw. LC-70UI9362E) der Reihe Sharp Big Aquos ja mal im Auge behalten. Händler wie Amazon listen die neuen TVs bereits als lieferbar – der LC-70UI9362E kostet dort beispielsweise ca. 1.10 Euro und liegt somit bereits unter der Preisempfehlung von 1.299 Euro.

Sky Original-Serie „Das Boot“ kommt beim ZDF ins Free-TV

„Das Boot“ ist für den Pay-TV-Anbieter Sky eine erfolgreiche Eigenproduktion. Allerdings hat die Serie, welche bereits um eine zweite Staffel verlängert wurde, auch viel Geld gekostet. Das möchte man offenbar nicht nur durch seine Abonnement-Kosten wieder reinholen, sondern auch durch Lizenzierung an Partner. Und hier kommt das ZDF ins Spiel.

Mitte 2018 machte Sky Deutschland deutlich, dass man in Zukunft verstärkt mit exklusiven Originalserien um die Gunst der Kunden buhlen wolle. Das war auch eine Reaktion des Pay-TV-Anbieters darauf, dass die Fußballrechte sich mittlerweile deutlich heterogener verteilen. Große Erfolge konnte man dabei eben besonders mit „Das Boot“ verbuchen, einer Neuauflage der TV-Miniserie bzw. des Films von Wolfgang Petersen aus den 1980er-Jahren.

Wie schon im Falle von „Babylon Berlin“, so arbeitet Sky Deutschland zudem auch jetzt bei „Das Boot“ mit den öffentlich-rechtlichen Sendern zusammen. Denn auch „Das Boot“ bewältigt in Zukunft den Sprung ins Free-TV. Das ZDF will die Eigenproduktion von Sky im Winter 2019 / 2020 im Rahmen seines Programms ausstrahlen. Auch in der Mediathek des ZDF soll „Das Boot“ dann zeitgleich rund um die Uhr zur Verfügung stehen.

Wer Sky nicht abonniert hat und dennoch „Das Boot“ verfolgen möchte, muss allerdings somit noch etwas Geduld beweisen. Genaue Termine für die Ausstrahlung im nächsten Winter nennt das ZDF freilich so früh ohnehin noch nicht. Immerhin ist so aber klar, dass man auch ohne Abonnement von Sky in den Genuss der Serie kommen wird. Die Leiterin der ZDF-Hauptredaktion für Spielfilme, Simone Emmelius, klopft sich selbst auf die Schulter: „Ich freue mich, dass die Free -TV-Premiere der packenden Sky-Serie ‚Das Boot‘ im ZDF stattfinden wird. Und dies umso mehr, als uns selbst mit Regisseur Andreas Prochaska und der Produktionsfirma Bavaria eine langjährige, erfolgreiche Zusammenarbeit verbindet.“

Sky Deutschland ist erfreut über den Deal mit dem ZDF

Eine Sprecherin von Sky Deutschland gibt zu Protokoll: „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir mit unserer Sky Original Production ‚Das Boot‘ den Geschmack unserer Abonnenten getroffen haben. Aufgrund der positiven Resonanz des Publikums fiel es uns leicht, eine zweite Staffel in Produktion zu geben, und wir freuen wir uns darauf, dass wir kurz vor Ausstrahlung der zweiten Staffel bei Sky die erste Staffel im ZDF einem breiten Publikum präsentieren können.“

Wer also Interesse an der Originalserie von Sky hat und Geduld beweist, darf Ende des Jahres ohne weitere Mehrkosten ran – die Rundfunkgebühren für ARD, ZDF und Co. kommen in diesem Fall zumindest der Lizenzierung einer bei Kritikern und Zuschauern auf positive Resonanz gestoßenen, deutschen Serie zu.

Neuheiten Februar 2019: Film & Unterhaltungselektronik

4

Was gibt es neues im Februar 2019? Wir präsentieren euch die Highlights aus den Bereichen Unterhaltungselektronik und Medien die sich in der Umlaufbahn des 4K UHD Kosmos bewegen. 

Die CES 2019 ist nicht einmal einen Monat her und die Neuankündigungen dementsprechend frisch. Viele neue Geräte sind somit noch nicht im Handel erhältlich. Es gibt aber wenige ausnahmen, die bereits in diesem Monat zum Kauf angeboten werden. Den Auftakt macht Panasonics Budget-4K-Player DP-UB154EGK der für 159 Euro ausgeliefert wird. Leider ist das Modell bei den bekannten Online-Händlern noch nicht auffindbar. Wer in diesem Jahr den Sprung zur 4K UHD Blu-ray wagen möchte, der sollte diesen günstigen Einstiegs-Player im Auge behalten.

Der DP-UB154 ist ein günstiger 4K Blu-ray Player von Panasonic. Wer ein Modell mit Dolby Vision HDR möchte, sollte nach dem Sony UBP-X700 Ausschau halten
Der DP-UB154 ist ein günstiger 4K Blu-ray Player von Panasonic. Wer ein Modell mit Dolby Vision HDR möchte, sollte nach dem Sony UBP-X700 Ausschau halten

4K Projektor BenQ W2700

Wer über ein Heimkino nachdenkt oder vielleicht seinen bestehenden Projektor durch ein besseres Modell austauschen möchte, der sollte sich den BenQ W2700 vormerken. Der neue 4K Projektor positioniert sich in der CinePrime-Serie zwischen den High-End-Modellen und den Mittelklasse-Geräten. Perfekt für ambitionierte Heimkino-Fans, die jedoch nicht gleich mehrere tausend Euro für gute Bildqualität investieren möchten. Mit einem Preis von 1.890 Euro sei die Anschaffung aber dennoch gut überlebt. Einen Wermutstropfen gibt es leider. Eine native 4K Darstellung bringt der BenQ W2700 leider nicht auf die Leinwand. Hier wird mit sogenanntem Pixel-Shifting gearbeitet. Ein visueller Mehrwert im Vergleich zu einem Full-HD-Gerät ist aber sicherlich gegeben.

Der BenQ W2700 soll die Lücke zwischen den teuren High-End-Geräten und dem Mittelklasse-Segment schließen
Der BenQ W2700 soll die Lücke zwischen den teuren High-End-Geräten und dem Mittelklasse-Segment schließen

Günstige Onkyo AV-Receiver mit 3D-Sound

Es gibt noch einen Nachzügler. Onkyo hat kurzfristig für Ende Februar 2019 die neuen Einsteiger-AV-Receiver TX-SR393 und TX-SR494 angekündigt. Die Modelle mit 5.2 und 7.2-Kanal-Setup bringen eine maximale Klangleistung von 160 Watt mit sich und unterstützen Dolby Atmos und DTS:X sowie deren Upmixer. Zum Preis von 399 bzw. 499 Euro (UVP) ein Schnäppchen im AV-Einstieg. Mehr Informationen findest du HIER!

Onkyo präsentiert seine neuen AV-Receiver TX-SR494 und TX-SR393 im Einsteiger-Segment
Onkyo präsentiert seine neuen AV-Receiver TX-SR494 und TX-SR393 im Einsteiger-Segment

4K UHD Blu-rays Februar 2019

Selbst wenn es nicht viele technischen Neuheiten zu präsentieren gibt, so dürfen wir uns über ein paar Blockbuster auf 4K UHD Blu-ray freuen! Die ersten beiden Wochen bleibt unser Geldbeutel verschont, bis es am 14. Februar mit Titeln wie „Venom“ oder den Studiocanal-Klassikern als Amaray ans Eingemachte geht. Vorläufiges Highlight ist jedoch „Halloween“, die Neuverfilmung aus 2018 sowie der Klassiker von 1978. Zudem sei die 4K Blu-ray „Bad Times at the El Royale“ erwähnt, der erste Deutschland-Release mit HDR10+!

Cover Bestellen Titel Release
bestellen Venom 14.02.2019
bestellen Venom (Steelbook) 14.02.2019
bestellen Venom (Steelbook + Figur) 14.02.2019
bestellen Tanz der Teufel 2 (Amaray) 14.02.2019
bestellen Sie leben (Amaray) 14.02.2019
bestellen Rambo Trilogie (Amaray) 14.02.2019
bestellen The Fog – Nebel des Grauens (Amaray) 14.02.2019
bestellen Fürsten der Dunkelheit (Amaray) 14.02.2019
bestellen Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen 14.02.2019
bestellen Johnny English: Man lebt nur dreimal 21.02.2019
bestellen A Star Is Born 21.02.2019
bestellen Bad Times At The El Royal 21.02.2019
bestellen Halloween (2018) 28.02.2019
bestellen Dog Soldiers 28.02.2019
bestellen Halloween (2018) (Steelbook) 28.02.2019
bestellen Halloween (John Carpenter) 28.02.2019

 

Netflix Neuheiten Februar 2019

Neue Filme und Serien auf Netflix im Februar 2019
Neue Filme und Serien auf Netflix im Februar 2019

Im Bereich Streaming, darf man sich auf beste Unterhaltung im zweiten Monat des Jahres freuen. Mehrere Staffeln beliebter Serien wie „Van Helsing“ oder „Outlander“ schaffen ihren Weg in die Videothek von Netflix. Aber auch neue Serien wie „The Umbrella Academy“ oder die 6. Staffel „Chef’s Table“ dürften überzeugen! Zuletzt gibt es über 40 neue Filme, darunter „Spider-Man 1-3“, „Moonlight“, „Kong:Skull Island“ oder der Animationsfilm „Ducktales: Der Film –Jäger der verlorenenLampe“. Alle Serien & Filme findest du hier!

Amazon Prime Video Highlights Februar 19

Prinzessin Ahmanet (Sofia Boutella) wurde bei lebendigem Leib mumifiziert. Entsprechend "gut" ist ihre Laune
Die Mumie aus 2017 ist eines der Film-Highlights auf Prime Video – Februar 2019

Erfahrungsgemäß ist die Auswahl der kostenlos über Amazon Prime Video angebotenen Filme & Serien immer etwas kleiner, ist aber definitiv einen Blick wert. „The Expanse“ Staffel 1-3, „The Marvelous Mrs. Maisel“ – Staffel 2 oder die erste Staffel von „Taken“ sind einige Highlights aus dem Prime-Programm. Bei den Filmen gibt es Spannung und Grusel mit „No Way Out – Gegen die Flammen“, „Die Mumie (2017)“, oder „A Quiet Place“. Dafür kann man sich über den digitalen Shop viele Highlight-Filme bereits vor dem Disc-Release kaufen. Zu den Highlights zählt „Halloween“, „Bohemian Rapsody“ oder „Ballon“. Alle Filme & Serien auf Prime Video findest du hier!

iTunes 4K Filme Februar 2019

Auch die 4K-Bibliothek von iTunes hat Zuwachs bekommen. Ab sofort steht die komplette James Bond 007-Sammlung in 4K-Qualität zum Kauf und Leihen bereit. Dazu gesellen sich Titel wie „Braveheart“, „X-Men: Der letzte Widerstand“, „American Psycho“ oder „Bohemian Rhapsody“. Eine komplette Liste aller 4K Filme auf iTunes findest du HIER!

Cover Link Titel
The Happytime Murders
Das schönste Mädchen der Welt
The Favourite – Intrigen und Irrsinn
Mortal Engines: Krieg der Städte
Widows – Tödliche Witwen
Die Braut des Prinzen
OBECNÁ ŠKOLA (THE ELEMENTARY SCHOOL)
Wildes Korea
Bohemian Rhapsody
Casino Royale – James Bond 007
American Psycho
Feuerball – James Bond 007
Im Geheimdienst ihrer Majestät – James Bond 007
Braveheart
X-Men: Der letzte Widerstand
Night School
Stirb an einem anderen Tag – James Bond 007
Der Morgen stirbt nie – James Bond 007

Haben wir etwas übersehen?

Haben wir eine wichtige Neuheit übersehen? Egal ob Unterhaltungselektronik, Film oder Serie. Ist euch ein Artikel aufgefallen, den wir unbedingt noch erwähnen sollten, dann schreibt uns doch einen Kommentar unterhalb dieses Beitrages!

Zattoo: TV-Streaming Anbieter ab sofort auch mit TNT-Sendern

Derzeit passiert einiges im Markt für TV-Streaming. So macht Magine TV sein Angebot für TV-Streaming dicht und stattdessen übernimmt Zattoo dessen Bereich für Privatkunden. Letztere erweitern nun ihr Angebot für Pay-TV-Sender.

Magine TV segnet das Zeitliche, so dass in Deutschland die Hoheiten im Markt für TV-Streaming zumindest teilweise neu verteilt werden. Das sieht man auch daran, dass die Konkurrenz von waipu.tv aktuell sehr aggressiv auf Kundenfang geht. Da möchte man bei Zattoo natürlich gegensteuern, denn es gilt möglichst große Teile der bisherigen Magine-TV-Kundenbasis zu halten.

Neue Kunden gewinnt man manchmal auch mit neuen Sendern bzw. erfreut man mit zusätzlichen Inhalten auch treue Abonnenten. So nimmt Zattoo ab sofort auch drei TNT-Sender in sein Programm auf. Konkret sind das TNT Comedy, TNT Film und TNT Serie. Was die drei Sender jeweils an Inhalten im Angebot haben, kann man unschwer an den Namen ablesen. Sie halten im kostenpflichtigen Plus-Paket von Zattoo Einzug. Jenes beinhaltet damit nun 21 Sender.

Zattoo
Zattoo bietet bald auch UHD-Inhalte an

Das Plus-Paket ist bei Zattoo zusätzlich zubuchbar zu einem Premium- oder Ultimate-Abonnement. Jene Abonnements kosten für sich genommen jeweils 9,99 bzw. 19,99 Euro im Monat. Das Plus-Paket schlägt dann auf die jeweiligen Preise nochmals 9,90 Euro obendrauf. Dafür stoßen dann eben 21 weitere Kanäle hinzu – neben den Neuzugängen TNT Comedy, TNT Film und TNT Serie sind das etwa auch ProSieben Fun HD, sport1+ HD oder Kabel eins Classics. Eine vollständige Übersicht gibt es hier.

Zattoo bietet auch eine kostenlose Abo-Stufe

Zattoo bietet auch mit Free eine kostenlose Variante an. In jenem Fall sind allerdings keine Aufnahmen möglich und die Senderauswahl im Vergleich mit den kostenpflichtigen Alternativen sehr eingeschränkt. Die Stufe Premium kann für 30 Tage kostenlos getestet werden. Der Chief Officer für Content und Consumer bei Zattoo, Jörg Meyer, erklärt insgesamt: „Die Nachfrage nach hochwertigen TV-Inhalten steigt und Zuschauer sind zunehmend bereit, für ihren Interessen entsprechende Inhalte zu bezahlen. Hier zeigt sich, wie Video-on-Demand-Dienste wie Netflix und Musik Streaming-Dienste wie Spotify die Zahlungsbereitschaft für digitale Inhalte beeinflusst haben.“

Meyer ergänzt: „Die drei TNT-Sender werten unser Zattoo Plus-Paket weiter auf, so dass sich Zattoo auch im Bereich Pay TV zu einer Alternative zu klassischen TV Verbreitungswegen entwickelt.“ Zattoo will zudem auch in Ultra HD TV-Streams kredenzen, was langfristig sicherlich das Interesse erhöhen könnte.

Xbox: Nächste Generation mit Raytracing und 16 GB GDDR6-RAM?

Microsoft plant einen Nachfolger für die Xbox One S bzw. Xbox One X. Das ist kein Geheimnis. Doch nun gibt es neue Gerüchte zu der kommenden Next-Generation-Konsole mit dem Codenamen Anaconda. Demnach soll das Gerät wohl Raytracing unterstützen und 16 GByte GDDR6-RAM bieten.

Angeblich visiert Microsoft einen Preis von 499 US-Dollar an, das dürfte bei uns 1:1 499 Euro entsprechen. CPU und GPU sollen erneut von AMD stammen. Dabei könnte die GPU auf der Navi-Architektur basieren und satte 12 TFLOPS Leistung bieten, während es sich bei der CPU um die Zen-2-Serie handeln soll. Zudem soll ein schnelles NVMe-SSD mit 1 TByte Speicherplatz verbaut sein. Als Alternative plane Microsoft aber auch eine Konsole mit Fokus auf Streaming, die den Codenamen Lockhart trägt. Darüber hatten wir bereits berichtet.

Während Anaconda mehr CPU- und GPU-Leistung sowie RAM mitbringen wird, soll Lockhart nur rund ein Drittel der Grafikleistung der Xbox One X bieten und sich auf 12 GByte RAM beschränken. Hier läge der Fokus beim Streaming von spielen, wie Microsoft es mit Project xCloud derzeit anvisiert. Dafür soll der Verkaufspreis dieses Modells auch direkt zur Einführung nur 249 US-Dollar betragen.

Die höherwertige Xbox soll hingegen vor allem mit DirectX Raytracing alias DXR punkten. Hier könnte dann auch 4K-Grafik wieder ein wichtiger Aspekt der Vermarktung sein. Während Kollegen auf mehr 60-fps-Titel spekulieren, ist aber eher zu vermuten, dass die zusätzlichen Ressourcen je nach Entwickler eben in Effekte wie Raytracing wandern dürften. Als Erscheinungszeitraum visiere Microsoft den Gerüchten zufolge die Feiertage 2020 an.

Microsoft behält Abwärtskompatibilität als Fokus bei

Die neuen Xbox-Generationen sollen laut den Gerüchten erneut abwärtskompatibel sein, so dass ältere Titel der Xbox One, Xbox 360 und sogar der ersten Xbox spielbar bleiben. Dabei wäre die nächste Konsolengeneration vor allem ein Sprung in Sachen CPU-Leistung, denn da sind selbst die aktuellen Xbox One X und PlayStation 4 Pro aufgrund der betagten Jaguar-Architektur sehr schwach auf der Brust. Aber auch die Integration von GDDR6-RAM und SSD dürfte eine erhebliche Beschleunigung zur Folge haben. Auch die erhöhte GPU-Leistung ist da natürlich sicherlich nicht nur bei Entwicklern willkommen.

Man muss aber mal abwägen, denn die Gerüchte sprechen etwa auch von einem Punkt namens Microsoft AI, also KI-Unterstützung, was andere Quellen als Humbug abgetan haben. Zumal sich der Hersteller aus Redmond selbst natürlich eines Kommentares enthält. Entwickler werden sicher auf der Games Developer Conference 2019 (GDC) weitere Informationen erhalten. Viele Studios dürften bereits für die Next-Generation-Konsolen entwickeln.

Panasonic Lumix S1R & S1: Neue Vollformat-Kameras mit 4K / 60 fps Video

Panasonic hat zwei neue Vollformat-Kameras am Start, die sich nicht nur für Fotografen, sondern auch für Videomacher eignen dürften. Denn neben einer Dual-Bildstabilisation, welche Stabilisatoren in sowohl dem Objektiv als auch dem Body miteinander verbindet, bieten die Kameras etwa 4K-Video mit bis zu 60 fps.

Vorgestellt wurden die beiden neuen Lumix S1R & S1 bereits 2018 auf der Photokina. Nun nennt Panasonic aber weitere technische Details sowie den Veröffentlichungszeitraum und die Preise. Beide Modelle sollen „Vollformat ohne Kompromisse“ bieten und verzichten auf einen Spiegel. Das höherwertige Modell ist dabei die Panasonic Lumix S1R, welche als reiner Body bereits stolze 3.699 Euro kostet und ab März 2019 erhältlich sein wird. Die Lumix S1 wiederum wird ab März 2019 für 2.499 Euro zu haben sein.

Beiden Kameras sind viele Aspekte gemeinsam, es gibt aber auch wesentliche Unterschiede. So bietet die Lumix S1R einen Sensor mit 47 Megapixeln und kann Videos in 4K mit 60 fps anfertigen. Letzteres beherrscht auch die Lumix S1, kann aber nur mit 24 Megapixeln aufwarten. Spannend ist, dass die S1 auch die vollständige Sensorauslesung für 4K-Videos unterstützt und die Cams damit auf Pixel Binning verzichtet. Das funktioniert das aber nur bei 30p.

Panasonic Lumix S1R: Das ist der Body
Panasonic Lumix S1R: Das ist der Body

Zur Bildkontrolle steht ein OLED-Sucher mit 5,76 Mio. Pixeln und einer Bildwiederholrate von 120 fps zur Verfügung. Alternativ lässt sich natürlich auch der um drei Achsen schwenkbare LC-Monitor verwenden. Panasonic hebt zudem hervor, dass beide Modelle als erste Vollformat-Systemkameras das Dual-Bildstabilisierungssystem mit Verwacklungskorrektur in Kamera und Objektiv bieten. Funktioniert bei Panasonic generell super, wie wir aus eigener Erfahrung mit anderen Modellen bestätigen können.

Panasonic Lumix S1 uns S1R visieren semi-professionelle Fotografen an

Nachträglich soll die Lumix S1 Videos im Übrigen nicht nur wie der große Bruder in 4K mit 60p aufzeichnen, sondern zusätzliche Features erhalten: Die Aufzeichnung mit 4:2:2 bzw. 10-Bit sowie V-Log wird dann freigeschaltet. Weitere Funktionen sind das verbesserte DFD-Hybrid-Autofokussystem mit einer Fokussierzeit von nur ca. 0,08s sowie zusätzlicher KI-Unterstützung, um etwa Menschen, Hunde, Katzen, Vögel oder gezielt Gesichter und Augen zu erkennen.

Panasonic Lumix S1R: Duale-Bildstabilisierung soll Fotos und Videos aufwerten

Die neuen Lumix S sind gegen Staub und Spritzwasser resistent und können dank zweier Slots für Speicherkarten Varianten in den Formaten SD btw. XQD aufnehmen. Für unterwegs gibt es eine Auflademöglichkeit via USB. Objektve schließt man über das Leica L Bajonett. Die S1 erreicht im übrigen Standard-ISO-Einstellngen bis zu 51.200, während die S1R auf 25.600 kommt. Letztere verzichtet auch auf einen Tiefpassfilter, um noch mehr Details aufzunehmen.

Beide Kameras können über ihren Hochauflösungs-Modus bos zu acht Bilder kombinieren, um ein noch besseres Gesamtergebnis zu erzielen. Dadurch kann die Panasonic Lumix S1 Fotos mit bis zu 96 Megapixeln schießen (12.000 x 8.000 Pixel), während die S1R sogar auf 187 Millionen Pixel bzw. eine Auflösung von 16.736 x 11.168 Bildpunkten kommt – als RAW speicherbar.

Panasonic Lumix S1 soll Videomacher locken

Speziell die Lumix S1 soll dann auch Videomacher locken, da sie 4K-Videos mit bis zu 60 fps aufnimmt und bei 30p sogar die volle Pixelauslesung liefert. Die Kamera bietet zudem eine Vielzahl von Gammakurven, darunter Industriestandards wie Cinelike D/V und Like709. Das neue Hybrid Log Gamma-Profil (HLG) ermöglicht die Aufnahme in einem noch größeren Dynamikbereich. Klar, dass die Kamera auch eine 3,5-mm-Mikrofonbuchse und einen 3,5-mm-Kopfhöreranschluss bietet.

Panasonic Lumix S1R: High-End-Vollformat- Kamera ab März 2019 verfügbar

Während Panasonic mit der Lumix S1R in erster Linie Fotografen anvisiert, bietet auch jene 4K-Video mit 60 fps, Anschlüsse für Kopfhörer und Mikrofone und wie die S1 natürlich auch einen HDMI-Port. Die Verschlusseinheiten beider Kameras sind auf 400.000 Betätigungen ausgerichtet. Kompatibel sind beide Kameras auch mit der Lumix-Tether-Software, welche die Fernsteuerung über USB von einem PC aus ermöglicht. Alternativ gibt es natürlich mit Lumix Sync auch eine App für Apple iOS und Android.

Außerdem unterstützen sowohl die Panasonic Lumix S1 als auch die Lumix S1R Bluetooth 4.2 sowie Wi-Fi 802.11 ac. Wer an einem der beiden Modelle Interesse hat, findet sie ab März 2019 im Handel. Parallel veröffentlicht Panasonic auch zahlreiches Zubehör.

Hisense bringt O8B OLED & U8B ULED mit Dolby Vision nach Deutschland

Hisense präsentiert auf seiner Frühjahrstagung am 10. und 11. Februar in Hannover ihre neusten TV-Modelle mit Full-HD und 4K Auflösung. Highlights sind die O8B OLED und U8B ULED TVs mit Dolby Vision HDR. 

Zusammen mit den Haushaltsgeräte-Hersteller Gorenje, mit dem Hisense eine strategische Partnerschaft eingegangen ist, werden die neusten technischen Entwicklungen für das Jahr 2019 vorgestellt. Da uns Wäschetrockner, Waschmaschinen und Küchengeräte weniger interessieren, gehen wir einmal direkt zu den TV-Modellen von Hisense über. Für die TV-Range 2019 sollen insgesamt acht Modellreihen von Full-HD bis 4K Ultra HD vorgestellt werden. Vom Einsteiger-Modell bis zum High-End OLED mit Dolby Vision scheint alles dabei zu sein! In der Pressemitteilung gibt uns Hisense leider nur einen Vorgeschmack und ein paar große Ausstattungsmerkmale.

OLED (O8B) und ULED (U8B) mit Dolby Vision

Die größte Neuerung gegenüber der Vorjahres-Modell ist die Unterstützung von Dolby Vision HDR! Erst vor kurzem ist Hisense der HDR10+ Allianz beigetreten. Anscheinend möchte der chinesische Herstelle jedoch nicht an Umsatz vorbeigehen, nur weil die TV-Modelle nicht Inhalte im etablierten Dolby Vision Format darstellen können. Die ersten 4K Fernseher die das dynamische HDR-Format verarbeiten können heißen O8B (OLED) und U8B (ULED). Der OLED TV wird mit großer Wahrscheinlichkeit in 55 und 65 Zoll erhältlich sein und die typischen Vorteile eines OLED bieten. Die ULED U8B-Serie setzt dagegen auf ein LCD-LED-Panel mit Quantum Dot Materialien. Zu den Verfügbaren Größen der U8B-Serie ist bislang nichts bekannt.

Hisense O8B OLED-TV mit VIDAA 3.0 und Dolby Vision HDR
Hisense O8B OLED-TV mit VIDAA 3.0 und Dolby Vision HDR

VIDAA U 3.0 mit integrierter Sprachsteuerung

Hisense lässt nicht von seiner hauseigenen VIDAA Menüoberfläche ab, die mittlerweile in der Version 3.0 bereitsteht. Wir konnten das Betriebssystem bereits auf der IFA 2018 und CES 2019 unter die Lupe nehmen. Alles wirkt aufgeräumt, die Bedienung ist intuitiv und schnell und die wichtigsten Apps und Streaming-Anbieter werden unterstützt. Lieblingsanwendungen können individuell angeordnet und direkt nach dem Einschalten des Fernsehers ausgewählt werden. Neben der klassischen Tastensteuerung der Fernbedienung lässt sich auch die integrierte Sprachsteuerung nutzen. In einem „Hub“ werden die neusten Apps, Inhalte und Benachrichtigungen zusammengefasst. So bleibt der Nutzer immer auf den laufenden.

Neben den Top-Modellen der O8B (OLED) und U8B (ULED) Serien werden auf dem Event auch nachfolgende Modellreihen vorgstellt: U7B (ULED), B7500, B7300, B7100 (jeweils UHD) und B5600 (Full HD). Wir hoffen bereits in den nächsten Wochen alle Informationen inkl. Preis & Verfügbarkeit der neuen Modelle liefern zu können.

Sky Cinema Comic-Helden HD kehrt zurück und „Deadpool 2“ kommt in UHD

Sky will seinen Pay-TV-Kunden im März 2019 ein besonderes Schmankerl kredenzen. So bietet man nicht nur den Blockbuster „Deadpool 2“ via Sky Q in Ultra HD an, sondern startet auch einen zeitlich beschränkten Pop-Up-Channel namens „Sky Cinema Comic-Helden HD“.

Der Pop-Up-Sender soll vom 8. bis inklusive 17. März 2019 zur Verfügung stehen. Die exklusive TV-Premiere des Superhelden-Klamauks für Erwachsene, „Deadpool 2“, findet auf „Sky Cinema Comic-Helden HD“ wiederum am 15. März 2019 statt. 27 weitere Comicverfilmungen nimmt man für das temporäre Angebot aber zusätzlich ins Programm. So sind beispielsweise auch „Avengers: Infinity War“, Christopher Nolans „The Dark Knight“-Trilogie, „Justice League“, „Spider-Man: Homecoming“, „Wonder Woman“ und „Black Panther“ mit von der Partie.

Zudem zeigt man auf dem Sender auch die „Blade“-Trilogie – mittlerweile dann auch erstmals ungeschnitten. Denn der erste Teil war ursprünglich indiziert, ist aber nun wieder runter vom Index und schlichtweg ab 18 Jahren freigegeben. Wer im Übrigen Lust auf Comicverfilmungen in Ultra HD hat, kann zumindest „Deadpool 2“ via Sky Q auch in 4K genießen. Sky Deutschland ergänzt, dass alle Filme auch mit dem monatlich kündbaren Streamingdienst Sky Ticket abrufbar sind.

„Deadpool 2“ konnte im Kino an den Erfolg des Erstlings anknüpfen und schnitt auch in unserem Review hervorragend ab. Dennoch ist die Zukunft der Filmreihe allerdings ungewiss. So übernimmt Disney bekanntermaßen 21st Century Fox und holt sich damit auch die Rechte an Deadpool sowie den X-Men zurück. Ob man noch weitere Filme aufziehen könnte, ist offen. Denn sowohl Deadpool als auch die X-Men möchte man fortan ins Marvel Cinematic Universe integrieren.

Sky will Comic-Fans mit seinem Pop-Up-Sender überzeugen

Bei „Sky Cinema Comic-Helden HD“ kann das erste „Blade“-Abenteuer mit Wesley Snipes im Übrigen schon ab 20:15 Uhr laufen, da die Jugendschutz-PIN zum Einsatz kommt. Als weitere Beispiele für Filme, die auf dem Sender laufen werden, nennt man auch „Batman“ und „Batmans Rückkehr“ von Tim Burton, „Sin City“ sowie „Sin City 2“ und auch die unter Fans weniger beliebten „Batman Forever“ und „Batman & Robin“.

2018 hatte Sky Deutschland einen derartigen Sender mit Superhelden-Fokus ebenfalls zuvor temporär aus dem Boden gestampft. Offenbar war man mit der Annahme des Pop-Up-Angebots zufrieden, weswegen man nun nachlegt. Dabei ersetzt „Sky Cinema Comic-Helden HD“ in der Zeit vom 8. bis zum 17. März Sky Cinema Hits.

ZDF arbeitet an „Regelbetrieb in UHD“ (Satellit | Kabel | Mediathek)

15

Uns hat eine interessante Feedback-Email aus den Reihen des ZDF erreicht. In dieser stellt das „Zweite Deutsche Fernsehen“ einen Regelbetrieb in 4K UHD in Aussicht. 

In einer Email eines Lesers ging es eigentlich um den HLG-HDR-Modus via HbbTV. einige Smart TVs schalten sich die Geräte nicht in den Modus für den erweiterten Dynamikumfang. Im konkreten Beispiel geht es um die Serie „Der Bergdoktor“, deren 12. Staffel auf kompatiblen Smart TVs in UHD/HDR gestreamt werden kann. Weitaus interessanter ist jedoch der zweite Absatz der Email. In diesem äußert man sich darüber, dass man sich bei den UHD-Showcases vorerst auf HbbTV konzentriert. Der darauf folgende Satz lässt uns jedoch jubeln: „Aufgrund der positiven Erfahrungen möchten wir aber mittelfristig alle ‚großen Bildschirme‘ mit UHD beliefern und arbeiten deshalb daran, UHD im Regelbetrieb anzubieten.“. Damit ist neben Satellit und Kabel laut Email auch die ZDF Mediathek gemeint.

ZDF experimentiert seit 2016 mit UHD

Das die Öffentlich Rechtlichen sich bereits mit dem neuen 4K Ultra HD Standard auseinandersetzen ist kein Geheimnis. Angefangen hat die „Reise“ bereits im Sommer 2016 mit der Terra X-Produktion „Geheimnis Wolfskind“. Die Dokumentation konnte via HbbTV in UHD Qualität gestreamt werden. Danach wurde es jedoch etwas ruhiger um das Thema. UHD war immer noch eine Nische. Erste Details zu konkreten Plänen wurden im März 2018 kommuniziert. Demnach arbeitet das ZDF wohl an einem UHD-Regelbetrieb via Satellit und Kabel bis 2022. Zu diesem Zeitpunkt werden laut Schätzungen des IHS Markit rund 40% der TV-Haushalte einen 4K Fernseher mit einer Bildschirmdiagonalen von 55+ Zoll besitzen. Höchste Zeit für die Öffentlich-Rechtlichen passende Inhalte zu liefern.

Die 12. Staffel "Der Bergdoktor" kann in 4K / HDR gestreamt werden
Die 12. Staffel „Der Bergdoktor“ kann in 4K / HDR gestreamt werden

Neben selbst produzierten Inhalten werden hoffentlich auch Highlight-Events, wie die Fußball Weltmeisterschaft und Europameisterschaft für GEZ-Zahler kostenlos in UHD zur Verfügung gestellt. Zur WM 2018 wurde bereits ein 4K/HDR-Stream übertragen, aufgrund der fehlenden technischen Infrastruktur konnte man diesen nur über Sky empfangen werden, die eine Sublizenz der Übertragungsrechte erworben hatten. Die ZDF UHD-Produktionen zu „Der Bergdoktor“ und „Die Bergretter“ wurden im Juni 2018 via Eutelsat-Satellit im 24/7-Betrieb angetestet. ARTE nutzte für einen ähnlichen Testballon im September den Satellit Astra 19.2°.

Es bleibt spannend. Termine zum Regelbetrieb nannte die ZDF-Korrespondenz leider noch nicht. Möchten die Öffentlich Rechtlichen ihre Relevanz jedoch behalten, müssen sie auch mit der technologischen Entwicklug mithalten.

CalMAN Home: Einfache und günstige Autokalibrierung von Fernsehern

Portrait Displays Inc. hat seine neue „CalMAN Home“ Suite für Farb- und Autokalibrierung von TV-Geräten angekündigt. Das Produkt richtet sich an Heimkino-Enthusiasten, die eine einfache und günstige Option zur Verbesserung der Bildqualität suchen. 

Bisherige CalMAN-Lösungen waren für professionelle Anwender und Einzelhändler ausgelegt. Nicht nur der Umfang der Kalibrierungs-Software, auch der Preis machten es Heimanwender unmöglich, die maximale Bildqualität aus ihrem 4K Fernseher oder Projektor zu holen. Der günstigste Einstieg lag bisher bei rund 399 $US, während eine Ultimate-Lizenz mit satten 3.000 $US zu Buche schlägt. Dazu müssen noch Kosten für ein Colorimeter dazu addiert werden. Da lobt man sich professionelle Kalibrierer, die einem die Arbeit für 200-300 Euro abnehmen. Mit „CalMAN Home“ soll jetzt auch Herr „Otto Normalverbraucher“ in der Lage sein die bestmögliche Bildqualität aus seinem Display zu holen.

AutoCal ist Voraussetzung

Es gibt aber natürlich einen Haken. Wie wir aus der Pressemitteilung entnehmen, muss das TV-Gerät die automatische AutoCal Kalibrierung unterstützen. Gut zu wissen, dass namhafte Hersteller wie Samsung, LG, Philips oder Panasonic, diese Technologie bereits in ihre TV-Geräte integriert haben. LG und Panasonics gehen sogar noch einen Schritt weiter, und stattet ihre Modelle mit einem integrierten Testmuster-Generation (iTPG – integrated Test Pattern Generator) aus. So kann man sich die Anschaffung eines zusätzlichen externen Gerätes sparen.

CalMAN Home „erscheint bald“

Was bleibt ist jedoch der Kauf eines kompatiblen Colorimeters wie z.B. dem X-Rite I1 Display für rund 230 Euro. Je nachdem wie hoch der Anschaffungswert des Fernsehers ist, lohnt sich der Kauf. Zudem kann man mit der Soft- und Hardware natürlich auch kompatible Geräte von Freunden und Verwandten optimal einstellen. Leider hat Portrait Displays Inc. noch keine Angaben zu Preis & Verfügbarkeit der „CalMan Home“-Lizenz gemacht. Die Daten werden kurz vor dem Launch des Produkts kommuniziert. Hoffentlich wird auch gleich ein Bundle mit passenden Colorimeter angeboten.