Hisense hat auf der CES 2024 neue LCD-TVs mit Mini LED vorgestellt. Dabei greift man im wahrsten Sinne des Wortes nach den Sternen, denn das Flaggschiff leuchtet mit 10.000 Nits.
Hier geht es um den Hisense 110X, der sich auch schon 2023 vor der CES 2024 abgezeichnet hatte. Dieses Modell wartet neben HDR10 auch mit Dolby Vision auf und erreicht auf 110 Zoll Diagonale bis zu sagenhafte 10.000 Nits als Peak. Die Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung dieses LCDs verwendet 40.000 Dimming-Zonen. Offen ist noch, was dieses Modell kosten soll – „günstig“ wird der Smart-TV sicherlich nicht.
Dann hätten wir da aber auch noch den „kleinen“ 98UX, der sich auf 98 Zoll Diagonale beschränkt. Hier reduziert man auf immer noch beeindruckende 10.000 Dimming-Zonen. Die maximale Helligkeit soll so bis zu 5.000 Nits betragen. Das ist immer noch alles andere als wenig, wenn man bedenkt, dass aktuelle Flaggschiff-OLED „nur“ 3.000 Nits erreichen.
Der Hisense 110UX soll 10.000 Nits hell werden.
Auch die 75UX kommen dann noch auf den Markt. Hier reduziert Hisense auf 5.000 Dimming-Zonen. Zur maximalen Helligkeit sagt man in diesem Fall bedauerlicherweise nichts. Daraus kann man wohl ableiten, dass sie unter den 110UX und 98UX liegen wird. Dafür sei der 75UX mit weniger als 14 mm Dicke der bisher dünnste Mini-LED-TV des Unternehmens.
Hisense CanvasTV: Konkurrenz für The Frame?
Abgerundet wird das Angebot an neuen TVs bei Hisense schließlich durch den CanvasTV. Dabei handelt es sich um einen Lifestyle-Fernseher, der an Samsungs Produkte wie The Frame erinnert. Auch hier geht es darum, dass sich die Smart-TVs möglichst nahtlos in Wohnumgebungen integrieren sollen, ohne aufzufallen.
Der Hisense CanvasTV soll sich nahtlos in die Einrichtung integrieren.
Die Hisense CanvasTVs lassen sich bündig an der Wand befestigen und wurden ebenfalls auf der CES 2024 ausgestellt. Jetzt heißt es nur noch abwarten, bis uns das Unternehmen Erscheinungstermine und Preise für Europa eröffnet.
Klipsch hat auf der CES 2023 ein modulares Soundbar-System namens Flexus enthüllt. Dafür kooperiert man mit den Audio-Spezialisten von Onkyo.
Diese Kooperation ist aber nicht sehr verwunderlich, eher ist die Überraschung, dass es sie nicht schon lange vorher gegeben hat. Denn: Sowohl Klipsch als auch Onkyo gehören inzwischen zum Mutterkonzern Voxx International. Letztere besitzen unter anderem auch noch die weiteren Marken Pioneer, Acoustic Research und RCA.
Klipsch will jedenfalls mit Onkyo kooperiert haben, um die neuen Soundbar-Systeme aufeinander abzustimmen und einzelne Komponenten zu optimieren bzw. ohne technische Abstriche zu verkleinern. Herausgekommen ist das modulare System Flexus. Die entsprechenden Bestandteile kommen in den USA im April 2024 auf den Markt. Zu Europa gibt es da noch keine Angaben.
Die Klipsch Flexus Surround 100.
Während Klipsch sich zur weiteren Technik der Flexus-Reihe noch sehr bedeckt hält, etwa liegen keinerlei Angaben zur HDMI-Ausstattung, den Passthrough-Fähigkeiten und möglichen weiteren Funktionen wie Apple AirPlay 2 oder Amazon Alexa vor, hat man immerhin die unterschiedlichen Komponenten bestätigt.
Klipsch Flexus: Das sind die Modelle und ihre Preise
So kommen zwei verschiedene Klangriegel auf den Markt: die Flexus Core 100 und Core 200. Sie werden durch die optionalen Rear-Lautsprecher Flexus Surround 100 und den kabellosen Subwoofer Flexus Sub 100 ergänzt. Wer sich also etwa eine der beiden Core-Soundbars kauft, kann das System später mit Rears und Sub erweitern. Wir betonen nochmals: Inwiefern aber z. B. 3D-Sound via Dolby Atmos oder auch DTS:X möglich ist, ist noch offen. Zumindest für das Modell Flex Core 200 würden wir dies jedoch erwarten.
Dies ist der kabellose Subwoofer Klipsch Flexus Sub 100.
Auch wenn Informationen zu den technischen Spezifikationen fehlen, kennen wir immerhin die Preise des Soundbar-Systems:
Flexus Core 100 Soundbar: 299 US-Dollar
Flexus Core 200 Soundbar: 449 US-Dollar
Flexus Surround 100: 249 US-Dollar
Flexus Sub 100: 299 US-Dollar
Zusammenfassung
Klipsch veröffentlicht ein modulares Soundbar-System
Onkyo hat an Flexus mitgearbeitet
Die technischen Daten der einzelnen Komponenten sind noch offen
Die LG OLED des Jahres 2024 werden nicht nur heller, sondern warten auch mit neuen Funktionen auf. Dazu zählt etwa Unterstützung für Google Chromecast built-in.
Aktuell benötigt ihr, wollt ihr n den LG-Fernsehern Chromecast zur Spiegelung eurer Bildschirminhalte von Smartphone oder Tablet mit Android nutzen, einen anderen Zuspieler – z. B. eine Nvidia Shield TV. Wir sind uns unsicher, wie viele unserer Leser Chromecast built-in wirklich aktiv nutzen, denken aber, dass es nie schaden kann, so eine Funktion als Mehrwert begrüßen zu dürfen.
Zumal noch eine weitere Funktion hinzustößt, für die sich LG und Google zusammengetan haben. Denn an den kommenden Smart-TVs von LG aus dem Jahr 2024 könnt ihr auch das Smart Home bzw. konkreter via Google Home eingebundene Geräte verwalten. Das erreicht man durch die Unterstützung des übergreifenden Smart-Home-Standards Matter. Angebundene Gerät sollen sich dann direkt über den TV steuern lassen – oder auch über die ThinkQ-App.
Verteilen wird LG diese Funktionalität nach Erscheinen der neuen Smart-TVs des Jahres 2024. Einen genaueren Zeitpunkt hat man aber noch nicht genannt. Was offenbar nicht Teil der Matter-Implementierung bei LG sein wird: Die Fernseher selbst werden sich nicht per Matter fernsteuern lassen. Das wäre hilfreich gewesen, um sie etwa aus der Ferne ein- und auszuschalten oder die Medienwiedergabe vorab zu starten.
LG OLED 2024: Mit META Technology der 2. Generation
Es wird deutlich, dass LG Electronics für seine neuen OLED-Modelle durchaus auf Neuheiten setzt. Auch in Sachen Hardware gibt es Verbesserungen. So setzen die LG OLED G4 und M4 auf das neue SoC Alpha 11 und bieten META Technology der 2. Generation. Dadurch können sie jetzt Helligkeiten von bis zu 3.000 Nits erreichen. Allerdings ist LG mit solchen Sprüngen nicht alleine.
So reklamiert auch Samsung Display für die neueste QD-OLED-Generation Helligkeiten jenseits der 3.000 Nits. Es bleibt also ein spannendes Duell im Bereich der OLED-Technologien.
Zusammenfassung
Die neuen LG OLED 2024 und weitere Smart-TVs unterstützen Matter
Ihr könnt an den neuen TVs Chromecast built-in verwenden
Die Fernseher sind aber nicht selbst extern via Matter ansteuerbar
Sony will 2024 offenbar nicht auf OLED- bzw. QD-OLED-TVs, sondern Mini-LED-Modelle als Flaggschiffe setzen. Diese Strategie ist durchaus eine Überraschung.
Klar und dann zauberte auch noch LG Electronics seine G4 und M4 aus dem Hut, die für die Südkoreaner in diesem Jahr di Spitze markieren. Somit überrascht es, dass Sony ausgerechnet nach dem hochwertigen Bravia XR A95L aus dem letzten Jahr, einem QD-OLED-Flaggschiff, 2024 im Premium-Segment plötzlich Mini LED forcieren möchte. Wir hatten allerdings schon darüber berichtet, dass Sony hier wohl technische Fortschritte verbuchen kann.
Sonys 2024 Mini-LED-Prototyp soll einen unglaublichen Qualitätssprung machen (Illustration)
Durch neue Mini-LED-Treiber will Sony einerseits mehr Dimming-Zonen in seine Smart-TVs hieven und andererseits eine filigranere Ansteuerung ermöglichen. Entsprechend soll sogar trotz höherer Maximalhelligkeiten der Stromverbrauch sinken. Doch offenbar gibt es für die Entscheidung, weg von OLED und hin zu LCDs mit Mini LED noch weitere Ursachen im Hintergrund.
Sonys Wechsel zu Mini LED: Geld spielt eine Rolle
Letzten Endes sind LCD-Panels deutlich günstiger als OLED-Panels. Und wenn man ehrlich ist, dann fällt es Sony vermutlich schwer im OLED- und QD-OLED-Bereich mit den jeweils deutlich günstigeren Konkurrenzmodellen von LG Electronics und Samsung Electronics mitzuhalten. Das dürfte die Verkaufszahlen von Sonys Bravia XR gebremst haben. Bei LCDs mit Mini LED will man sich vermutlich weiterhin gute Margen genehmigen, kann aber womöglich konkurrenzfähigere Preise etablieren.
Spekulation: Sony hat obendrein mit dem BVM hx310 einen neuen Mastering-Monitor für Geschäftskunden und professionelle Anwender veröffentlicht, der bis zu 4.000 Nits erlaubt. Die Japaner hoffen, dass nun auch mehr Inhalte mit höherer Maximalhelligkeit gemastert werden. Und da könnte Mini LED dann seine Stärken gegenüber OLED ausspielen.
Am Ende muss aber die Zeit zeigen, ob Sony hier die richtige Entscheidung trifft. Wir sind da eher skeptisch – und ihr?
Zusammenfassung
Sony bringt seine TV-Flaggschiffe 2024 mit LCD + Mini LED statt OLED / QD-OLED
Die Japaner führen technische Fortschritte als Begründung an
Weitere Hintergründe: Mini-LED-TVs lassen sich günstiger herstellen
Sony hofft wohl auch auf Paradigmenwechsel beim HDR-Mastering
Der Filmmaker Mode für Smart-TVs erhält neue Funktionen. So kann der originalgetreue Modus jetzt automatisch für Apple TV+ aktiviert werden.
Den Filmmaker Mode für Smart-TVs gibt es bereits sei 2019. Forciert wurde der Modus von der UHD Alliance, auch auf Druck prominenter Filmemacher aus Hollywood. Letztere hatten zur Kenntnis genommen, dass immer mehr Menschen bevorzugt Inhalte Zuhause genießen. Parallel wurde es aber immer schwerer, den Content originalgetreu zu konsumieren, da die TV-Hersteller ab Werk zahlreiche Verschlimmbesserer für das Bild aktivieren.
Doch der Laie ist dann schnell davon überfordert in verschachtelten Menüs zu wühlen, um diffus benannte und oft gar nicht oder schlecht erklärte Features an- oder abzuschalten. Hier tritt eben der Filmmaker Mode auf den Plan. Der ermöglicht es je nach TV-Hersteller über nur einen Tastendruck auf der Fernbedienung oder sogar automatisch alle künstlichen Eingriffe auf einen Schlag zu deaktivieren und den neutralsten Bildmodus zu wählen.
Die UHD Alliance verriet alle Details zum Filmmaker Mode bereits auf der CES 2020
Über die Jahre hat es immer wieder Verbesserungen gegeben. Etwa kann der Filmmaker Mode inzwischen automatisch an TVs von LG aktiviert werden, wenn Prime Video gestartet wird. Auf der CES 2024 hat man dies erweitert. Sowohl Smart-TVs von LG als auch Samsung können nun automatisch zum Filmmaker Mode wechseln, wenn Apple TV+ aufgerufen wird.
Filmmaker Mode: Kompatibel zu Dolby Vision
Das Umschalten bei Apple TV+ soll an den aktuellen QNED-LCDs mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung sowie den OLED-Modellen von LG funktionieren. Im Falle von Samsung werden die TV-Reihen nicht genauer aufgeschlüsselt. Bekannt ist aber, dass der Filmmaker Mode an QNED-TVs von LG ab 85 Zoll jetzt in Verbindung mit Dolby Vision genutzt werden kann.
LG-TVs schalten auf Wunsch bei Amazon Prime Video automatisch in den Filmmaker Mode.
Es bleibt aber natürlich dabei: Der Filmmaker Mode ist eine optionale Funktion. Wer daran keinen Gefallen findet und das Bild lieber anderweitig abstimmt, der kann dies weiterhin ungestört so handhaben.
Zusammenfassung
Filmmaker Mode: An Smart-TVs von LG und Samsung automatische Aktivierung bei Apple TV+
Jetzt kompatibel zu Dolby Vision an LG QNED ab 85 Zoll
TCL zeigt auf der CES 2024 neue Fernsehgeräte. Darunter sind auch neue Mini-LED-Modelle mit bis zu 115 Zoll Diagonale.
TCL war einer der Pioniere im Bereich LCDs mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtungen. Da ist es also kein Wunder, dass man sein Engagement in diesem Bereich auch 2024 konsequent weiterführt. So veröffentlicht man brandneue LCD-TVs aus den S- und Q-Serien. Allerdings handelt es sich nicht bei allen neuen Smart-TVs um Mini-LED-Modelle.
So sind etwa die TCL S5 reguläre LCD-Modelle, die aber jetzt den neuen Chip TCL AIPQ einsetzen und dadurch KI-Upscaling beherrschen sollen. Obendrein schreibt man sich neben HDR10 auch die Standards HDR10+ und Dolby Vision auf die Fahnen. Was Audio betrifft, so will man mit einem „Enhanced Dialog Mode“ auf Kundenfang gehen, um Stimmen anzuheben. Die TCL S5 kommen in Diagonalen von 43 bis 85 Zoll in den Handel.
TCL zeigt auf der CES 2024 neue Mini-LED-Fernseher.
Doch auch die Q-Serie erhält Erweiterungen, angefangen mit den neuen QLEDs der Reihe TCL Q6. Auch hier gibt es noch kein Mini LED, aber die Screens sollen dennoch 28 % heller werden als die Vorgängermodelle. Spieler lockt man überdies mit nativen 120-Hz-Panels. Die Q6 kommen in Diagonalen von 42 bis 98 Zoll in den Handel.
TCL: Mini LED erst ab der Reihe QM7
Eine Stufe höher rangieren die TCL Q6 Pro, welche alle Vorzüge der Q6 übernehmen und auf Full Array Local Dimming (FALD) aufrüsten. Ebenfalls kündigt man für diese Reihe eine Hands-Free-Sprachsteuerung an. Die Q6 Pro kommen in 50 bis 85 Zoll Diagonale auf den Markt. Sie werden bis zu 600 Nits hell.
Für die QM7 gibt es dann endlich Mini-LED-Hintergrundbeleuchtungen. Je nach Diagonale weisen diese bis zu 1.500 Dimming-Zonen auf und können 2.400 Nits hell werden. Auch Quantum Dots bleiben erhalten. TCL setzt hier auf das SoC AIPQ Pro. Und bietet Panels mit 120 Hz sowie Support für HDR10, Dolby Vision IQ und IMAX Enhanced sowie AMD FreeSync Premium. Die integrierten Lautsprecher liefern 2.1-Sound. Die QM7 kommen mit 55 bis 98 Zoll in den Handel.
TCL QM8: Die Mini-LED-Flaggschiffe
Die vorläufige Spitze markieren dann die TC QM8, welche mit ihren Mini LEDs bis zu 5.000 Dimming-Zonen bieten. Die Helligkeiten sollen gar bis zu 5.000 Nits betragen. Quantum Dots dürfen hier ebenfalls nicht fehlen. Obendrein verbaut man 2.1.2-Lautsprecher, die auch für Dolby Atmos gerüstet sind. Eine Anti-Reflexions-Beschichtung soll die Darstellung verbessern. In den Handel kommen die TCL QM8 mit Diagonalen von 65 bis 98 Zoll.
Als Topmodell mit allen Qualitäten der QM8 fungiert dann jedoch der TCL 115QM89 mit stolzen 115 Zoll und 20.000 Dimming-Zonen. Deswegen setzt man hier auf das noch leistungsfähigere SoC TCL AIPQ Ultra. Für die Lautsprecher ist 6.2.2-Sound drin.
Leider fehlen jedoch noch Angaben zu den Preisen und Erscheinungsdaten der neuen Mini-LED-TVs von TCL. Da heißt es also: abwarten.
Panasonic hat auf der CES 2024 zwei neue OLED-Flaggschiffe vorgestellt. Es handelt sich um die Modellreihen Z93A und Z95A.
Die Panasonic Z93A gibt es nur in einer Variante, nämlich mit 77 Zoll Diagonale. Die Z95A erscheinen mit 55 und 65 Zoll. Beide setzen jetzt auf Fire OS von Amazon statt auf Panasonics eigene Plattform My Home Screen. Letztes Jahr hatte es ja Meldungen gegeben, laut denen die Japaner von ihrer eigenen Plattform eher Abstand gewinnen könnten. Jedenfalls bieten die neuen OLED-TVs neben HDR10 auch Dolby Vision IQ Precision Detail sowie von Technics abgestimmte Lautsprecher mit 360-Soundscape-Pro.
Panasonic OLED TV 2024: Fire OS und 144Hz-Feature
Obendrein bringen sie natürlich HDMI 2.1 mit ALLM, VRR und 4K bei 144 Hz mit. Auch Apple AirPlay 2 und die Vernetzung mit Apple Home stehen zur Verfügung. Parallel kann Amazon Alexa direkt hands-free per Fernfeld-Sprachsteuerung aufgerufen werden, um z. B. das Smart Home zu bedienen. Dafür ist auch ein Smart-Home-Dashboard integriert. Dank Fire OS bietet man auch die sogenannte Ambient Experience an. Die kann wie ein digitaler Bilderrahmen arbeiten und bei Untätigkeit wechselnde Bilder mit anpassbaren Alexa-Widgets anzeigen.
Der Panasonic 65Z95A setzt auf Mikro-Linsen.
An Bord geblieben ist auch Panasonics Penta-Tuner für erweiterten Signalempfang. Neben Satelliten-, Kabel- und Antennenempfang unterstützt der Penta-Tuner auch den Empfang über das Internet (IPTV) und das Heimnetzwerk (TV>IP). Als Chip dient im Übrigen der neue HCX Pro AI Prozessor MK II, mit dem Master OLED Ultimate Panel (bzw. Master OLED Pro Cinema Size für den Z93A). So können die Panasonic Z95A auf die neuen Mikro-Linsen-Arrays von LG Display zurückgreifen.
Panasonic Z93A und Z95A: Noch keine Preisangaben
Laut Panasonic erlaube der neue Chip HCX Pro AI-Prozessor MK II auch Dolby Vision mit bis zu 144 Hz. Da ist primär für PC-Gamer mit sehr potenten Rechnern ein Mehrwert. Zumal man einerseits mit dem Game Mode Extreme locken will, der auch VRR bei 144 Hz erlaubt. Dazu gibt es aber auch noch den True Game Mode, der vor allem die Farbdarstellung verbessern bzw. originalgetreu halten soll. Wer will, kann im Übrigen auch HGiG für ein unverfälschtes Bild nutzen – dafür müsst ihr bei Panasonic das Tone-Mapping am TV auf „Off“ setzen.
Zusätzlich offeriert Panasonic dann auch noch für Spiele verschiedene Audio-Modi für die Genres RPG (Role-Playing Game) und FPS (First-Person-Shooter). Der RPG-Modus erzeugt eine 3D-Klanglandschaft mit klaren Dialogen, so Panasonic. Der FPS-Modus hingegen ist so abgestimmt, dass er Geräusche wie Schritte hervorhebt und so taktische Vorteile in Shooter-Spielen bieten soll.
Wie bereits erwähnt: Bedauerlicherweise nennt Panasonic noch keine Preise und Erscheinungsdaten der OLED-Flaggschiffe Z93A und Z95A. Da müssen wir uns also noch etwas gedulden.
LG Display lässt sich 2024 bei seinen WOLED-Panels nicht lumpen. Die aktuelle Generation soll eine maximale Helligkeit von 3.000 Nits erreichen!
Es ist wohl kein Wunder, dass man ausgerechnet auf die Marke von 3.000 Nits anspielt. Denn kürzlich prahlte Samsung Display damit, dass die QD-OLED-Modelle des Jahres 2024 diese Grenze erstmals überschreiten und damit die hellsten ihrer Art seien. Nun schlägt LG Display relativ ähnliche Töne an und verweist dabei stolz auf seine META Technology 2.0.
OLED erreicht 3.000 nits mittels Hard- und Software-Optimierung
Dahinter verbirgt sich am Ende eine Kombination aus Hard- und Software. Denn einerseits geht es hier um die bekannten Mikro-Linsen-Arrays, welche schon 2023 für Modelle wie etwa den LG G3 zum Einsatz gekommen sind. Doch die neue Generation bewirbt man seitens LG Display jetzt als MLA+ (Micro Lens Array Plus) mit optimierten Linsen.
Dazu gesellt sich der Software-Kniff des META Multi Boosters. Dieser Algorithmus steigere ebenfalls die Helligkeit. Und dann kommt noch der „Detail Enhancer“-Algorithmus dazu. Letzterer ist dafür zuständig, dass auch bei hohen Helligkeiten noch feine Details zu sehen sind und das Bild nicht überstrahlt wird.
LG Display META Technology 2.0: Nur für die TV-Oberklasse
Ähnlich wie Samsung Display verweist auch LG Display zudem auf eine höhere Farbhelligkeit, die inzwischen bis zu 1.500 Nits betrage. Zudem sieht man sich im Vorteil, da man 2022 seine META Technology 2.0 für deutlich mehr Bilddiagonalen einsetzen könne als die Konkurrenz. Demnach werde es nicht nur 4K-TVs mit 55, 65 und 77 Zoll mit der Technik geben, sondern auch Varianten mit 83 Zoll.
Der LG G3 nutzt noch die Mikro-Linsen der 1. Generation.
Dazu sollen sich 8K-OLED-TVs mit 88 Zoll und ebenfalls META Technology 2.0 gesellen. Wir möchten aber betonen, dass LG Display selbst natürlich keine Smart-TVs vertreibt. Am Ende beliefert man eben Partner wie LG Electronics, Panasonic oder auch Samsung Electronics. Jene entscheiden dann, was für Fernsehgeräte sie mit den Technologien von LG Display wirklich auf den Markt bringen.
Der Anime-Hit „Suzume“ hat 2022 in Japan abgeräumt und erscheint 2024 endlich international fürs Heimkino. Leider ist keine 4K-Fassung in Sicht.
Update (09.01.2024)
Heute hat Crunchyroll bestätigt, dass doch zu einem späteren Zeitpunkt zumindest in Deutschland eine Ultra HD Blu-ray auf den Markt kommen soll. Einen konkreteren Erscheinungstermin oder einen Grund für die Verzögerung gegenüber DVD und Blu-ray nannte man bedauerlicherweise nicht. Man darf ebenfalls gespannt sein, ob es sich um eine simple Amaray oder eine Sammleredition handeln wird.
Originalbeitrag:
So startet „Suzume“, im Originaltitel „Suzume no Tojimari“, im November 2022 in den japanischen Kinos und wurde in seinem Heimatland zum Blockbuster. Später lief der Film auch international an. Hinter dem Animationsfilm steckt der Regisseur und Autor Makoto Shinkai. Letzterer ist dank seiner Werke „Your Name“ und „Weathering with You“ mittlerweile auch global renommiert.
In Japan ist bereits im September 2023 eine Ultra HD Blu-ray zu „Suzume“ erschienen. Wer gehofft hat, dass eine 4K-Fassung auch international erscheinen könnte, sollte aber jenen Wunschtraum begraben. Zwar sind sowohl „Your Name“ als auch „Weathering with You“ etwa auch in Deutschland als Ultra HD Blu-ray im Vertrieb von Leonine erschienen, dies wird bei „Suzume“ aber bedauerlicherweise nicht der Fall sein.
Ursache: Für „Suzume“ übernimmt dieses Mal Crunchyroll nahezu weltweit den Vertrieb. Letzter bringen den Anime auch in Deutschland auf den Markt, und zwar am 5. April 2024. In Großbritannien wiederum wird der Streifen etwas früher, am 1. April 2024, veröffentlicht. Für die USA ist der 12. März 2024 der Stichtag. Eines ist allen Ländern gemeinsam: Es erscheinen zwar DVDs und Blu-rays, aber keine UHD Blu-ray.
Stattdessen legt Crunchyroll, im Übrigen ein Tochterunternehmen von Sony, „Suzume“ sowohl in einer Standard-Fassung als auch als limitiertes Steelbook auf. Obendrein wird es noch eine Collector’s Edition geben – ebenfalls, aber nur mit einer 1080p-Disc. Das ist im Gesamtbild sehr schade, da der Film visuell eine regelrechte Pracht darstellt.
Die Ultra HD Blu-ray zu „Suzume“ bleibt Japan vorbehalten.
Wer nicht ohne eine 4K-Fassung von „Suzume“ leben mag, auch digital sind hierzulande nur HD-Fassung zu erwarten, kann abwägen die japanische Fassung zu importieren. Zwar enthält jene weder englischen noch deutschen Ton, immerhin aber englischsprachige Untertitel und englischsprachige Menüs.
Zusammenfassung
„Suzume“ ist in Japan als Ultra HD Blu-ray mit HDR10 verfügbar
International wird es nur DVDs und Blu-ray geben
Crunchyroll vertreibt die Discs in Europa
In Deutschland erscheinen neben einer Standard-Fassung auch ein Steelbook und eine Sammler-Edition.
Samsung stellt mit dem „Music Frame“ einen kompakten 3-Wege-Lautsprecher vor, der im Design einem Bilderrahmen ähnelt. Dieser kann via Bluetooth, WiFi oder Samsungs Smart TVs via Q-Symphony eingesetzt werden.
Update: Der Samsung „Music Frame“ im Video. Wir haben uns den Lautsprecher-Bilderrahmen auf der CES 2024 angesehen/angehört:
Originalbeitrag: Da war eine unserer Prophezeiungen doch mal richtig. Bereits vor über einem Jahr, hatten wir den Hinweis auf „Music Frame“ bekommen und diesen auch korrekt dem neuen Produkt zugeordnet. Es handelt sich hierbei nämlich um einen Lautsprecher, der sich dank seines Bilderrahmen-Designs perfekt in so ziemlich jedes Interior-Design einbinden lässt. Der Name ist dabei natürlich auch nicht zufällig gewählt, da Samsung bereits seit Jahren seine beliebten Lifestyle-Fernseher „The Frame“unter dem gleichen Konzept vertreibt.
Music Frame: Wandlautsprecher im Schallplatten-Format
Der Music Frame lässt sich dank des schlanken Kabels unauffällig an der Wand installieren
Der „Music Frame“ setzt auf ein rechteckiges Design mit 327 x 327 x 43mm und ist damit weitaus kompakter als die Konkurrenzprodukte (z.B. IKEA Symfonsik). Diese Maße sich sicherlich nicht zufällig gewählt, denn in der Breite und Länge ist der Undercover-Lautsprecher genauso groß wie eine Schallplatten-Hülle. Entsprechend verwundert es nicht, dass Samsung für die austauschbare Frontplatte mehrere Design-Optionen anbietet, die auch von berühmten Album-Covern stammen könnten.
Wechselbare Frontplates und Rahmenelemente
Die Vorab-Auswahl an austauschbaren Frontplates des Music Frame überzeugt schon jetzt
Neben den „Vollbild“-Optionen gibt es auch kleinere Bilder mit einem weißen Rahmen (Passepartout). Die Platten sind magnetisch angebracht. Der Hauptrahmen bleibt dabei gleich, nur die Faceplates werden entsprechend ausgewechselt. Die physischen Wechselbilder wird man sich sicherlich im Samsung Shop bestellen können. Und wie es sich für ein Frame-Produkt gehört, lässt sich auch der Rahmen wechseln. Der Camouflage-Lautsprecher macht sich natürlich sehr gut an der Wand, vor allem, weil dieser mit einer sehr dünnen Kabelverbindung mit Strom versorgt wird. Diese gewährt, dass der Music Frame wirklich den Anschein eines Bildes macht. Wer möchte, kann den Lautsprecher übrigens auch mit dem eingebauten Standfuß irgendwo aufstellen.
Hochwertiges Lautsprecher-Setup des Music Frame
Mit dem eingebauten Standfuß,, lässt sich der Music Frame auch ganz einfach irgendwo platzieren
Hinter dem schicken Bild versteckt sich die eigentliche Audio-Hardware des Music Frame. Diese besteht aus zwei Subwoofern, zwei Tweetern sowie zwei Mid-Range-Treibern. Sogenannte Waveguides helfen dem Lautsprecher den Klang über den gesamten Raum zu verteilen. Wir haben den Geräten auch vor Ort kurz angetestet und waren sehr angetan von dem Klang des Music Frame. Hohe, mittlere und tiefe Frequenzen werden schön getrennt und ein Lautsprecher schafft es problemlos, einen mittelgroßen Raum mit Sound zu füllen.
Music Frame ist Q-Symphony-Ready
Die offizielle Vorstellung des Music Frame auf dem Samsung First Look Events
Der Music Frame kann alleinstehend via WiFi oder Bluetooth genutzt werden. In Zusammenspiel mit einem kompatiblen Samsung Smart TV mit Q-Symphony, lassen sich maximal zwei Lautsprecher als zusätzliche Front-Speaker, Surround-Lautsprecher oder Rears einsetzen. Das kann der Kunde einstellen, wie er möchte. Eine intelligente Audio-Verarbeitung übernimmt dabei die „Kalibrierung“ der Lautsprecher. Man müsste jedoch manuell einstellen, wie man die Lautsprecher in Kombination mit einem Samsung Fernseher nutzen möchte.
Jetzt stellt sich eigentlich nur noch die Frage, wie viel wird der Music Frame Lautsprecher kosten und ab wann ist er verfügbar. Diese Fragen wird Samsung wohl erst in den nächsten Wochen beantworten können. Wir sind schon sehr gespannt auf den akustischen Zuwachs!