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Xbox Series X & Series S: Die neue Konsolengeneration startet bei 299 Euro

Aktuelle Leaks und sogar eine offizielle Mitteilung verraten uns die Preise der Xbox Series X und Xbox Series S. So soll der Einstieg in die neue Konsolengeneration bereits ab 299 US-Dollar möglich sein.

So werde die Xbox Series S demnach am 10. November 2020 auf den Markt kommen. In den USA soll dieses Einstiegsmodell 299 US-Dollar kosten. Letzteres ist sogar schon offiziell durch Microsoft bestätigt! Der Preis steht also fest. Das Datum aber ist noch Spekulation. Jenen Preis dürfte man dann 1:1 in Euro übertragen können. Wermutstropfen: Die Xbox Series S soll auf ein Laufwerk verzichten. Sie richtet sich also in erster Linie an diejenigen, die einfach nur den Xbox Game Pass Ultimate abonnieren wollen und günstig bei der nächsten Konsolengeneration dabei sein wollen.

Wiederum soll die Xbox Series X angeblich 499 US-Dollar kosten. Das würde für Deutschland natürlich eindeutig für einen Preis von 499 Euro sprechen. Auch diese Konsole soll am 10. November 2020 erscheinen. Die Series X ist das leistungsfähigere Modell, das in diesem Punkt auch die Sony PlayStation 5 deutlich überflügelt. So sind bereits seitens Microsoft 12 TFLOPS Grafikleistung bestätigt. Die Xbox Series S soll im Übrigen bei 4 TFLOPS stehen. Da aber eine neuere GPU-Architektur zum Einsatz kommt, ist die Angabe nicht 1:1 mit älteren Konsolen vergleichbar.

Die Xbox Series X und Series S
Die Xbox Series X und Series S

Die Xbox Series S visiert also noch 1080p-Spieler an, während die Xbox Series X voll und ganz im 4K-Gaming aufgehen soll. Vorbestellbar sind beide Konsolen, sehr zu unserem Leidwesen, aktuell noch nicht. Selbiges gilt aber auch für die Sony PlayStation 5. Da stehen im Übrigen Preise von 399 Euro für die PS5 Digital-Edition und 499 Euro für die Variante mit optischem Laufwerk im Raum.

Sony gerät unter Druck

Nachdem Microsoft nun endlich die Xbox Series S offiziell bestätigt hat und mit 299 US-Dollar einen preisgünstigen Einstieg in die nächste Generation ermöglicht, gerät Sony unter Zugzwang. Im November werden sowohl die PlayStation 5 als auch die Xbox Series S und Series X erwartet. Vorbestellen kann man bisher keine der Plattformen. Es wird also Zeit, dass die Hersteller sich einen Ruck geben.

Xbox Series S Trailer:

hohem iSteady Multi im Kurztest: Ein Gimbal für viele Lebenslagen

Die Marke hohem vertreibt in Deutschland mit dem iSteady Multi einen Gimbal, der sich nicht nur für Smartphones, sondern auch für kompakte Digitalkameras eignet. Wir haben das Accessoire einem kurzen Test unterzogen.

hohem ist ein chinesischer Anbieter, der sich auf günstige Gimbals spezialisiert hat. Da reiht sich dann eben auch der iSteady Multi ein. Das „Multi“ im Namen kommt daher, dass dieser Gimbal sowohl für Smartphones als auch Digialkameras geeignet ist. Letztere dürfen maximal auf ein Gesamtgewicht von 400 Gramm kommen. Als kompatible Modelle nennt der Hersteller beispielsweise die Sony RX100-Serie, die Canon PowerShot G1, 5 und 7 sowie die Panasonic DMC-LX10.

Was Smartphones betrifft, so sollten alle gängigen Android- und iOS-Modelle in den Gimbal passen, denn der Einsatz für Smartphones ist natürlich in der Größe verstellbar, damit verschiedene Gerätegrößen ihren Platz finden. Wer den Gimbal ausnutzen will, benötigt auch die offizielle App hohem Gimbal, welche Firmware-Updates erlaubt und die Feinabstimmung einiger Parameter ermöglicht.

hohem iSteady Multi
hohem iSteady Multi: Eine stabile Tragetasche ist direkt dabei

Der hohem iSteady Multi beherrscht drei Grundmodi (plus Variationen): Pan/Follow; Follow und Lock. Weitere Zusatzfunktionen, wie der Go-Modus, sollen sich speziell für schnelle Bewegungen eignen.

hohem iSteady Multi
hohem iSteady Multi: An der Rückseite findet sich die „Turbo-Taste“

Ähnlich wie etwa der von uns getestete Zhiyun Smooth 4 bietet auch der iSteady Multi eine Taste an der Rückseite, welche die Leistung kurzzeitig auf das Maximum pusht, um blitzschnelle Bewegungen zu erlauben. Als Akkulaufzeit nennt hohem ca. 8 Stunden, dank einer Kapazität von 3.600 mAh. Wie lange der Gimbal tatsächlich durchhält, hängt aber natürlich stark von der Art des Einsatzes ab. Sieben bis neun Stunden sind aber realistisch, also nennt hohem hier mit 8 Stunden einen guten Mittelwert.

Ausstattung und Verarbeitung sowie App

hohem versieht den iSteady Multi mit einem Micro-USB-Anschluss, welcher den Gimbal auch zur Powerbank für andere Geräte umfunktionieren kann – ein netter Bonus. Uns störte sofort nach dem Auspacken, dass der Gimbal praktisch nicht „einrastet“. Bei Zhuyiuns Modellen lässt sich der Gimbal so ausrichten, dass er in der Ruheposition nicht verrutschen kann und quasi festsitzt. Der iSteady Multi hingegen hat immer Spiel – sobald man ihn also im ausgeschalteten Zustand bewegt, wackelt der obere Teil direkt mit.

hohem iSteady Multi
hohem iSteady Multi: Am Griff finden sich viele Bedienelemente

Wer ein Smartphone am Gimbal nutzen möchte, muss erst die Smartphone-Halterung auf die Schnellwechselplatte montieren. Das ist an sich rasch erledigt, die Anleitung liefert da mit undeutlichen Mini-Bildchen aber nur wenig Hilfestellung. Das hätte man besser lösen können. So sind auch die Produktbilder etwas irreführend und wir hatten die Halterung erst verkehrt montiert – immerhin lässt sie sich leicht lösen und neu justieren. Die Halterung findet dabei auf einem 1/4-Gewinde Platz – die notwendige Schraube liegt bei.

hohem iSteady Multi
hohem iSteady Multi: Der Kopf des Gimbals ist recht massiv

Positiv ist zu bewerten, dass der Gimbal direkt in einer überraschend stabilen Tragetasche geliefert wird. Zudem ist der Gimbal nach Schutzklasse IPX5 gegen Wasser resistent, übersteht also auch einen kleinen Regenschauer. Die Verarbeitungsqualität ist ebenfalls gelungen, denn es kommt viel Metall zum Einsatz und auch der Griff mit seiner rutschfesten Beschichtung fühlt sich stabil an.

hohem iSteady Multi
hohem iSteady Multi: Auch ein kleines Stativ wird mitgeliefert

Im Lieferumfang ist sogar auch ein Tisch-Stativ enthalten – klasse!

hohem Gimbal App
Die zentrale Oberfläche der hohem-Gimbal-App

Die offizielle App von hohem ist hingegen eine Katastrophe und extrem überarbeitungswürdig. Wir übten schon Kritik an der App von Zhiyun, die sich zumindest über die letzten Monate verbessert hatte – siehe unser Test des Zhiyun Smooth Q2. hohem setzt da aber eins drauf. Beispielsweise ist die App „hohem Gimbal“ nicht vollständig deutsch, sondern mischt auch gerne mal chinesische Schriftzeichen oder niederländische Begriffe unter. Wir hatten außerdem mit Verbindungsabbrüchen und sehr langsamen Reaktionen der Oberfläche zu kämpfen – das macht keinen Spaß.

hohem Gimbal App
hohem Gimbal: Die App mischt kunterbunt die Sprachen durch

Auf die aufgenommenen Videos waren über die hohem-App von schlechterer Qualität als mit der Standard-Kamera-App an einem Xiaomi Mi Note 10 oder einem Black Shark 3 – mit beiden Smartphones haben wir den Gimbal getestet. Gut, dass der Gimbal seine Arbeit als Stabilisator auch ohne die App verrichtet. Firmware-Updates haben wir über die Anwendung während unseres dreiwöchigen Testzeitraums nicht erhalten.

Beispielvideos

Der hohem iSteady Multi mag nicht über die App des Herstellers überzeugen, sehr wohl aber bei der Stabilisierung. Wir haben hier einfach mal einige Beispielvideos eingebunden, die für sich selbst sprechen dürfen. Zu bedenken ist, dass wir dabei teilweise „extreme“ Szenarien hergestellt haben – die wenigsten Anwender dürfen mit dem Gimbal in der Hand laufen und dann dabei ein Video drehen.

Im letzten Video nutzen wir ein sehr nettes Feature: Der hohem iSteady Multi verfügt über einen kleinen Stick, mit dem sich der Gimbal manuell schwenken lässt. In der hohem-Gimbal-App lassen sich da sogar diverse Feineinstellungen vornehmen.

Man sieht, dass wir das etwas ruckelig machen, da man erst ein Gefühl dafür bekommen muss. Das ist aber eine Funktion, die Filmemacher sehr begrüßen dürften.

Fazit

Der hohem iSteady Multi ist ein 3-Achsen-Gimbal, der mit Smartphones und leichten Digitalkameras stabilisierte Aufnahmen erlaubt. Haben wir schon über die App des Konkurrentens Zhiyun gemeckert, so muss man die Kritik bei hohem noch verschärfen. Außer für Firmware-Updates, ist die Anwendung eher eine Plage als ein Mehrwert. Da sollte der Hersteller in Sachen Benutzerfreundlichkeit und Performance gehörig nachbessern.

hohem iSteady Multi
hohem iSteady Multi: Bis auf die Begleit-App ein empfehlenswertes Accessoire

Positiv fällt der Lieferumfang mit seiner stabilen Tasche, dem Tisch-Stativ und der separaten Smartphone-Halterung auf. Auch die Bedienung des Gimbals über den Stick haben wir als angenehmen Bonus gegenüber Konkurrenzmodellen empfunden.

Der Gimbal selbst ist sehr gut verarbeitet und liefert auch eine saubere Stabilisierung. Wir hätten uns lediglich gewünscht, dass die Halterung in der Ruheposition einrasten würde, denn so macht das Ganze einen wackeligen Eindruck. Am Griff gibt es viele Bedienelemente, die teilweise aber  nur in Verbindung mit der holprigen App etwas nutzen. Insgesamt erhält man hier aber einen guten Gimbal, den wir insbesondere denjenigen empfehlen, die sowohl eine Action- oder leichte Digitalkamera als auch ein Smartphone besitzen und beide Geräte stabilisieren möchten.

LG OLED TVs haben ein Problem mit VRR (Variable Refresh Rate)

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LG OLED Fernseher aus dem Modelljahr 2019/2020 haben wohl ein Darstellungsproblem, wenn das HDMI 2.1 Feature VRR (Variable Refresh Rate) in Games aktiviert wird. Eine schnelle Behebung des Fehlers ist nicht in Sicht. 

Die OLED Fernseher von LG sind in der Gamer-Community hoch im Kurs. Das zeigte sich zuletzt in den reißenden Absätzen für das neue 48 Zoll Modell OLED48CX. Auf dem Papier bringen die Modelle aus 2019 und 2020 auch alle Voraussetzungen für ein optimales Gaming-Display mit sich: HDMI 2.1, ALLM (Auto Low Lantency Mode), eARC (enhanced Audio Return Channel), VRR, Nvidia G-Sync und Unterstützung für 4K/120fps und 8K/60fps Darstellungen. Doch eines dieser Features scheint dem Unternehmen aus Südkorea jetzt Probleme zu bereiten. Die Implementierung der variablen Bildwiederholungsrate hat wohl eine Zunahme der Bildhelligkeit bzw. die Erhöhung der Gammakurve zur Folge.

VRR „zerstückelt“ den Schwarzwert

Kurz gesagt, Bildbereiche in Spielen die eigentlich Schwarz oder sehr dunkel sein sollten, erscheinen mit aktiviertem VRR eher Grau. Dieser Umstand steht natürlich im kompletten Gegensatz zu dem, was sich Nutzer von einem OLED-TV erwarten. Forbes-Redakteur John Archer schreibt, dass das Problem z.B. beim HDR-Kalibrierungs-Setup von „Gears 5“ mehr als deutlich zu sehen ist. Wird VRR über das Menü aktiviert, sind die Details in den schattigen Bereichen weitaus schlechter zu erkennen. Wird der OLED Fernseher zudem in einen anderen Bildmodus als „Game“ gesetzt, z.B. auf „Standard“, kann dieser Helligkeits-Shift sehr deutlich gemacht werden.

Flackern im VRR-Modus bei 2019 OLED TVs

Einige Nutzer melden zudem ein Flackern bzw. eine „instabile Bilddarstellung“ in sehr dunklen Bildbereichen, wenn das VRR-Feature auf den OLED-Modellen aus 2019 aktiviert wird. Dieses Problem gibt es jedoch bereits seit mehreren Monaten, da auf Youtube mehrere Videos zum Thema mit Upload-Datum Januar 2020 und früher zu finden sind. Womöglich hat sich bislang einfach noch niemand ausreichend über diesen Missstand aufgeregt bzw. keine große Publikation darüber berichtet.

LG arbeitet an einer Lösung

Wie dem auch sei. LG hat sich bereits in einer offiziellen Stellungnahme zu den Problemen geäußert. Als einer der ersten Hersteller, die VRR in ihr TV-Portfolio integriert haben (Samsung hatte es bereits in seinen 2018 QLEDs implementiert), wollte LG seinen Kunden eigentlich nur die bestmögliche Gaming-Erfahrung bieten. Mit neuen Technologien, selbst wenn diese in erprobter Hardware zum Einsatz kommen, können sich immer mal wieder Fehler und Probleme einschleichen. LG Electronics arbeitet bereits mit Hochdruck an einer Fehlerbehebung. Ein Bugfix via Firmware-Update könnte aber einige Zeit in Anspruch nehmen.

Google Chromecast Sabrina könnte günstiger sein als der Amazon Fire TV Stick 4K

Google will einen neuen Chromecast mit 4K, HDR und Android TV als Betriebssystem veröffentlichen. Neue Leaks bescheinigen dem Gerät nun einen Kampfpreis.

So haben einige US-Händler den neuen Dongle in ihren Systemen für 49,99 US-Dollar aufgeführt. Das wäre natürlich ein sehr aggressiver Preis für einen neuen TV-Stick, der nicht nur mit Android TV aufwartet, sondern auch 4K, HDR und wohl auch Dolby Vision unterstützt. Eventuell müsste sich da dann selbst Amazon mit seinem Fire TV 4K warm anziehen.

Wir haben schon über den Nachfolger des Google Chromecast Ultra mit dem Codenamen „Sabrina“ berichtet. Das Gerät soll etwa Dolby Vision unterstützen und auch ALLM bzw. einen Game Mode unterstützen. Bilder der Benutzeroberfläche und des Dongles konnten wir ebenfalls schon erblicken. In den letzten Wochen war es dann rund um Sabrina jedoch wieder ruhig geworden.

Die Fernbedienung des neuen Chromecast-Geräts
Die Fernbedienung des neuen Chromecast-Geräts

In mehreren Händlersystemen stehen nun 49,99 US-Dollar als Preis für Googles „Sabrina“. Darunter sind auch große Ketten wie Home Depot und Target. Sollte sich jener Preis bewahrheiten, dann wäre der Preis im direkten Vergleich mit einem Chromecast Ultra deutlich gesunken. Für Deutschland wäre die Summe natürlich noch offen, mit etwas Glück könnte der Nachfolger des Chromecast Ultra mit Android TV dann hierzulande für 50 bis 60 Euro den Besitzer wechseln.

Google Chromecast Sabrina soll in drei Farben erscheinen

In den Systemen tauchen bereits drei Farbvarianten auf – Rock Candy, Como Blue sowie  Summer Melon. Die zuletzt genannte Farbe dürfte jener entsprechen, die wir auf ersten Leaks gesehen haben. Nun müsste Google nur noch sein Schweigen brechen und uns einmal den finalen Namen des Chromecast-Ultra-Nachfolgers verraten. Auch für die technischen Eckdaten wären wir natürlich dankbar. Langsam nähert sich der Herbst und ein neues Streaming-Gerät wäre da sicherlich bei vielen Käufern durchaus willkommen.

Games: Tencent lässt Sony, Microsoft & Co. weit hinter sich

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Das chinesische Schwergewicht Tencent hat mit Videospielen allein im 4. Quartal 2019 rund 5.2 Milliarden US-Dollar umgesetzt. Sony, Apple, Microsoft und Nintendo können bei diesen Zahlen nur staunen.

Hättet ihr aus dem Stegreif gewusst, welche die erfolgreichste Games-Company weltweit ist oder hättet ihr irgendwas geraten wie „Sony“, „Microsoft“ oder „Nintendo“? Wir waren auch etwas überrascht als wir auf die Statistik von Newzoo.com gestoßen sind. 5.2 Millarden US-Dollar hat Tencent im letzten Quartal 2019 umgesetzt. Dahinter mit einem respektablen Abstand liegt Sony, die auf rund 3.879 Milliarden US-Dollar kommen. Dann kommt Apple, die sich gerade in einem großen Streit mit den Fortnite-Entwicklern befinden, mit 2.887 Milliarden US-Dollar, dicht gefolgt von Microsoft (2.831 Mrd. $US), Nintendo (2.286 Mrd. $US) und Google (1.877 Mrd. $US). Man merkt sofort, dass die Betreiber eigener Plattformen weitaus besser verdienen als klassische Spielentwickler.

Zwei reine Spielentwickler sind im Milliarden-Club

Activision Blizzard (WoW, Starcraft, Diablo) kommt mit 1,749 Mrd. $US auf Platz 7 und Electronic Arts (Fifa) auf Platz 9 (1.593 Mrd. $US). Take 2 (GTA) ist mit 930 Millionen $US nur auf Platz 10 zu finden, so etwas ändert sich jedoch sehr schnell mit großen Releases (Hat jemand GTA 6 gesagt?). Doch noch einmal zurück zu Tencent. Wie konnte sich das chinesische Internetunternehmen heimlich an die Spitze der Games-Publisher arbeiten? Investitionen – und zwar die richtigen wären eine Antwort auf diese Frage. Schon früh hatte das Unternehmen in eigene Chat-Dienste investiert (Tencent QQ) und auch in jungen Jahren schafft das Unternehmen mit WeChat einen Großteil der Unterhaltungen über seinen Dienst laufen zu lassen.

Fortnite gehört fast zur Hälfte zu Tencent

Epic Games und somit auch Fortnite gehört fast zu 50% dem chinesischen Unternehmen
Epic Games und somit auch Fortnite gehört fast zu 50% dem chinesischen Unternehmen || Bild: Epic Games

Frühzeitig wurden auch für Games finanzielle Mittel in die Hand genommen. Funcom und Riot Games gehören Tencent zu 100%. Epic Games gehört fast zur Hälfte (48,4%) dem Unternehmen und somit auch die bekannte Grafik-Plattform „Unreal Engine“ und Games wie „Fortnite“ oder „Unreal Tournament“. Selbst kleine Anteile von je 5% bei ActivisionBlizzard, Ubisoft und Tesla finden sich im bunten Portfolio-Mix wieder. Wieso wir euch das erzählen? Weil der Autor es irgendwie interessant findet. Schon komisch, wie sich ein Unternehmen über wenige Jahre hinweg zu einem Entertainment-Mogul entwickelt.

Wir sind gespannt, ob sich das Gefüge mit dem Verkaufsstart der Playstation 5 und Xbox Series X Konsolen groß verändert, oder ob Tencent mit seinem Fokus auf ESports und mobile Gaming einfach nicht mehr einzuholen ist.

Top 15 Game Companys (nach Umsatz)

  1. $5.225Mrd. – Tencent
  2. $3.879Mrd. – Sony
  3. $2.887Mrd. – Apple
  4. $2.831Mrd. – Microsoft
  5. $2.286Mrd. – Nintendo
  6. $1.877Mrd. – Google
  7. $1.749Mrd. – Activision Blizzard
  8. $1.666Mrd. – NetEase
  9. $1.593Mrd. – Electronics Arts
  10. $930Mill. – Take-Two Interactive
  11. $721Mill. – Bandai Namco Entertainment
  12. $565Mill. – Warner Bros. Entertainment
  13. $526Mill. – 37 Interactive
  14. $510Mill. – Ubisoft
  15. $478Mill. – Century Huatong

TCL baut sein Soundbar-Lineup mit zwei neuen Modellen aus

Passend zum sehr erfolgreichen TV-Segment bei TCL möchte der chinesische Hersteller sein Soundbar-Lineup weiter ausbauen. Die neuen TS8111 (Dolby Atmos) und TS6110 (3.1) Modelle sind dabei womöglich erst der Anfang.

Vor etwa einem Jahr feierte TCL mit der TS9030 3.1 Soundbar (450 Watt, Dolby Atmos, Google Chromecast und Apple Airplay) seinen ersten großen Aufschlag im Soundbar-Geschäft. Vielen ist das Modell wohl eher als RAY-DANZ bekannt, benannt nach der gleichnamigen Technologie von TCL, die nicht nur Surround-Sound abliefert, sondern auch den „Sweet Spot“, also die Sitzposition aus der der Klang am besten wahrgenommen werden kann, vergrößert. TCLs Premium-Modell kann bereits seit mehreren Monaten bei Amazon.de und Co. geordert werden. Aufbauend auf diesen Erfolg, erscheinen jetzt die TS8111 und TS6110.

TS8111 Dolby Atmos Soundbar

Anschlüsse der TS8111 Soundbar
Anschlüsse der TS8111 Soundbar

Die TS8111 Dolby Atmos Soundbar soll die Nachfrage nach einem kompakten „All-In-One“-System bedienen. Somit ist auch klar, dass die TS8111 über einen integrierten, nein sogar zwei integrierte Subwoofer verfügt. Laut der Dissasembly-Grafik (Beitragsbild) handelt es sich hier um ein 2.1-System. Auch das Design und der Formfaktor ist etwas „Lifestyle-tauglicher“ als die RAY-DANZ. Das wichtigste Feature, die Verarbeitung von Dolby Atmos Inhalten, haben die Soundbars jedoch wieder gemein. Bei den drahtlosen Übertragungsstandards setzt TCL wieder den Rotstift an. Lediglich via Bluetooth können Musikstücke an die TS8111 übertragen werden. Dafür gibt es an den Hardware-Anschlüssen, die sich alle auf der Rückseite befinden nicht zu meckern. Zwei HDMI-Ports (Ein- / Ausgang mit ARC), Optisch-Digital (S/PDIF), ein AUX (3.5mm Klinke) sowie ein USB-Slot (womöglich für Firmware-Updates) lassen keine Wünsche offen.

TS6110 mit externem Subwoofer

Der Einstieg der S61-Serie: Die TS6110 Soundbar mit Wireless Subwoofer
Der Einstieg der S61-Serie: Die TS6110 Soundbar mit Wireless Subwoofer

Etwas klassischer zeigt sich die TS6110, welche die neue TS61-Serie eröffnet. Mit einem etwas schlankeren, abgerundeten Design bietet das 2.1-System einen, wie wir TCL kennen, günstiges Sound-Upgrade für die meist schwachen integrierten Soundsysteme der TV-Hersteller. Die Basic-Ausstattung besteht aus der Stereo-Soundbar mit externen, drahtlosen Subwoofer für Dolby Audio (Dolby Digital). Verbunden wird sich via Bluetooth oder über HDMI (mit ARC und CEC). Für den „cleanen“ Look können zudem beide Soundbar-Modelle an die Wand montiert werden.

Preis und Termin

Wer sich jetzt bereits mit einer TCL-Soundbar eindecken möchte, der hat aktuell nur die TS9030 Ray-Danz zur Auswahl. Die TS6110 und TS8111 sollen im vierten Quartal 2020 in ausgewählten Märkten in den Handel kommen. Preise für die neuen Modelle wurden von TCL leider noch nicht genannt.

LG bricht sein Versprechen: Kein Apple AirPlay 2 und HomeKit für TVs von 2018 (UPDATE!)

Besitzer von LG-TVs aus dem Jahr 2018 müssen jetzt stark sein: Der Hersteller will Apple AirPlay 2 und HomeKit offenbar doch nicht mehr via Update nachreichen.

Update (07.09.2020):

LG vollzieht eine Kehrtwende. Bei Twitter gibt man nun doch wieder an, dass Apple AirPlay 2 und HomeKit noch im Verlauf des Jahres für die besagten TV-Modelle aus dem Jahr 2018 erscheinen werde. Pikant: Die Aussage stammt von LG UK. Genau jene hatten zwischenzeitlich die Hiobsbotschaft verkündet, dass die älteren Geräte doch keine Unterstützung mehr erhalten sollten. Nun denn, alles sieht jetzt doch wieder nach einem guten Ende aus.

Originalmeldung vom 04.09.2020:

Eigentlich hatten die Südkoreaner im April 2020 ein Versprechen abgegeben: Demnach sollten die LCD-Serien SK und UK eine neue Firmware mit Apple AirPlay 2 und HomeKit erhalten. Zudem sollten alle OLED-Serien aus dem Jahr 2018, von den B8 bis hin zu den Z8, in den Genuss einer entsprechenden Aktualisierung kommen. Bis Oktober 2020 sollte die Aktualisierung vorbereitet werden, um dann eben im nächsten Monat in die Verteilung zu gehen.

Das klang nach einer positiven Überraschung für Bestandskunden. Denn zuerst hieß es, dass Apple AirPlay 2 und HomeKit erst ab dem Modelljahr 2019 strammstehen sollten. In einem mittlerweile aufgrund des darauf folgenden Shitstorms wieder gelöschten Tweet, erklärte LG aber nun wieder, dass es doch keine Pläne gebe, ältere TV-Generationen mit Apple AirPlay 2 und HomeLit zu versorgen. Da gab es also wohl einen zweiten Sinneswandel.

LGs Plan für die Modelle aus dem Jahr 2018 war über eine aktualisierte Support-Page durchgesickert, wo der Hersteller schwarz auf weiß auf das kommende Update verwies. Die Angaben sind nun ebenfalls von der Support-Website, wo wir sie damals selbst mustern konnten, entfernt worden. Zuvor hatte es im Übrigen eine Petition von LG-Bestandskunden gegeben, die sich AirPlay 2 und HomeKit für die 2018er-TVs wünschten. Über 22.000 Anwender unterzeichneten sie.

LG kommentiert die Lage nicht

Nun könnte LG sich natürlich ein weiteres Mal zum offiziellen Stand der Dinge äußern und die Situation kommentieren. Der Hersteller schweigt allerdings. Somit bleibt der aktuelle Stand der Dinge, dass AirPlay 2 und HomeKit ältere Geräte nicht mehr erreichen werden. Wer sich mit einem der TVs aus dem Jahr 2019, wie beispielsweise dem beliebten LG C8, auf eine neue Firmware gefreut hatte, guckt in die Röhre.

Pringles-Gewinnspiel leakt Preis für Xbox Series X

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Ein Gewinnspiel von Pringles soll den Preis für die Xbox Series X geleakt haben – zumindest für Südafrika. Die Meldung lässt jedoch die Preise für andere Märkte – respektive Europa – erahnen. 

Die Wege über die manche Informationen an die Öffentlichkeit gelangen, sind manchmal fast schon unglaublich. So soll der Preis für die Microsoft Xbox Series X Konsole jetzt über ein Gewinnspiel der Chips-Marke „Pringles“ in Südafrika geleakt worden sein. Ein findiger Twitter-User hat den Preis auf der Facebook-Seite von Pringles Südafrika entdeckt. Die Promotion läuft vom 1. September bis 15. Oktober 2020 und täglich wird eine Xbox Series X unter allen Teilnehmern verlost. Die 46 Konsolen sollen zusammen 621.000 Südafrikanische Rand kosten, macht 13.500R je Konsole. Umgerechnet wären das 814 US-Dollar oder 686 Euro!

Looks like Pringles, of all brands, broke the Xbox Series X price for South Africa. If my maths checks out, this puts the XSX at around R13,5K locally? Unsure if that's excluding tax. https://t.co/luosSEa8Qi pic.twitter.com/UsDe2tfcAB

— Cavie (@CaV1E) September 4, 2020

Dabei soll es sich um die unverbindliche Preisempfehlung inkl. Steuern handeln. Die Preise wurden jedoch mit dem Zusatz versehen, dass der Promoter, in diesem Fall Pringles, nicht belangt werden kann, wenn sich der Gesamtwert des Preispools ändert – sprich günstiger wird. Also ist hier vielleicht auch noch nicht das letzte Wort gesprochen.

Technik in Südafrika ist sehr teuer

Und wer sich jetzt Gedanken macht, wie er sich die 686 Euro teure Konsole leisten soll, den können wir beruhigen. Technik in Südafrika ist, gemessen am durchschnittlichen Bruttoeinkommen, weitaus teurer, als z.B. in den USA oder Deutschland. Während Lebenshaltungskosten (je nach Region) recht günstig sein können (für europäische Verhältnisse), muss für technische Neuheiten tiefer in die Tasche gegriffen werden. Das liegt womöglich daran, dass der Markt für hochwertige Technik in Südafrika recht klein und der Import recht teuer ist. Zudem ist es möglich, dass die Kosten für Service, Infrastruktur (Multiplayer etc.) und Marketing einfach auf die vergleichsweise kleine Nutzergruppe umgewälzt werden.

Die Microsoft Xbox Series X bietet 12 TFLOPS
Die Microsoft Xbox Series X bietet 12 TFLOPS

Xbox Series X für 599 britische Pfund

Die britische Webseite Critical Hit errechnete einen Preis von 611 britische Pfund, was einen Preis auf einen Startpreis von 599 britische Pfund hinweisen könnte. Sollte dies der Fall sein, ist es fraglich, ob sich Microsoft traut in Deutschland noch mehr für die Konsole zu verlangen. Normalerweise müsste der Preis hierzulande dann bei 649-679 Euro liegen. Das Microsoft das Xbox Series X Powerhouse nicht für „n Appl und n Ei“ verkauft dürfte auch jedem klar sein. Vor allem dann, wenn Microsoft mit der Xbox Series S noch eine schwächere, aber dafür günstigere Konsole in der Hinterhand hat.

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Nur zum Vergleich: Die kürzlich angekündigte Nvidia GeForce RTX 3070 Grafikkarte, die in etwa die Grafikpower einer PS5 / Xbox Series X besitzen soll, wurde mit 499 Euro angekündigt. Dann besitzt man jedoch nur die Grafikkarte und müsste noch Gehäuse, Motherboard, Arbeitsspeicher, Festplattenspeicher, Prozessor, Kühlung und Laufwerke dazu kaufen um einen kompletten Gaming-PC aufsetzen zu können – ach ja und Betriebssystem und Internet Security (Windows etc.) nicht zu vergessen. In diesem Kontext erscheint der Preis der Xbox Series X, sollte er bei 649+ Euro liegen, wieder ganz sexy.

Wieso können wir die PlayStation 5 und Xbox Series X nicht vorbestellen?

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Es ist Anfang September 2020 und in wenigen Wochen soll mit der Sony PlayStation 5 und Microsoft Xbox Series X die neue Konsolen-Ggeneration über uns „hereinbrechen“. Doch wieso können wir die Konsolen noch nicht vorbestellen?

Heute ist der 6. September 2020. Die „IFA Light“ ging gestern zu Ende und ab diesem Zeitpunkt ist für viele der Blick nur noch auf das kommende Weihnachtsgeschäft gerichtet. Alles im Bereich Unterhaltungselektronik und Unterhaltung wurde bereits angekündigt und kann zum großen Teil bestellt bzw. vorgeordert werden. Doch zwei große Akteure halten sich mit den finalen Informationen zu ihren neuen Produkten immer noch zurück. Die Rede ist von der Sony PlayStation 5 und der Microsoft Xbox Series X. Die neue Hardware soll Konsolengamer endlich ins 4K-Zeitalter katapultieren, mit neuen Grafik-Features wie Raytracing und punktgenauem 3D Sound. Alles sehr geil, könnte man die Konsolen eindlich mal vorbestellen.

Xbox One konnte 6 Monate im Voraus bestellt werden

Gehen wir ein paar Jahre zurück. Juni 2013 E3 in Las Vegas. Kein Covid 19, kein Präsident Trump und die Tesla-Aktie lag bei rund 14 US-Dollar. Und auf der Electronic Entertainment Expo konnten es Sony und Microsoft gar nicht erwarten ihre neuen Konsolen vorzustellen. Und mit Vorstellen meinen wir einen Abschluss der voraus gegangenen Informationsflut. Traditionsgemäß wurde auf der E3 dann auch der Preis und das Lieferdatum für die PlayStation 4 und Xbox One veröffentlicht. Die PS4 kostete 399 Euro, die Xbox One dagegen 499 Euro (Kinect inkl.). Und das Beste? Man konnte die Konsolen auch bereits vorbestellen. Die PlayStation 4 konnte bereits einen Monat später im Juli 2013 geordert werden und die Xbox One war sogar im Mai 2013, noch vor der E3 Präsentation, auf Amazon und Co. vorbestellbar (mit Pseudo-Preis). Bis zum Release im November 2013 waren also noch vier bis sechs Monate Zeit um von der Vorfreude zu zehren.

Microsoft Xbox Series S
Angeblich steht bei Microsoft noch die Ankündigung der „günstigeren“ Xbox Series S aus (Mockup)

Sony und Microsoft belauern sich

Jetzt sind es drei, maximal vier Monate, bis die neue PlayStation 5 und Xbox Series X in den Handel kommen sollen und bis auf eine Pseudo-Listung bei Amazon.de (noch nicht vorbestellbar) gibt es noch keine finalen Angaben zum Preis oder Releasetermin. Die Gründe hierfür, die wissen wirklich nur die Vorstände der beiden Entertainment-Giganten, doch auch uns fallen ein paar Szenarien ein, wieso alles etwas schleppend verläuft. Der Release der aktuellen Konsolen in 2013 hat gezeigt, dass der Preispunkt auf jeden Fall einen großen Einfluss auf den Erfolg eines gesamten Konsolenzyklus haben kann. Sony und Microsoft scheinen sich gegenseitig aufzulauern und warten nur darauf, dass der Mitbewerber „zum Colt greift“. Ist der Preis der Mitbewerber-Konsole niedriger als erwartet, könnten die Anschaffungskosten der eigenen Konsole nochmals nach unten korrigiert werden. Ist die Konsole des Gegenübers weitaus teurer, wäre es ein guter Zeitpunkt sich darüber „lustig zu machen“ – so wie es Sony z.B. über die DRM-Beschränkungen der Xbox One gemacht hat:

Wir können nur hoffen, dass der Supgergau ausbleibt. Dieser würde sich aus „Hoher Anschaffungspreis“ + „Geringe Verfügbarkeit“ + „Mittelmäßige Games“ zusammensetzen.

PS5 und XBSX auf 2021 verschieben

Irgendwie fühlt es sich so an, als wäre 2020 nicht das richtige Jahr für einen Konsolenrelease. Die Lange Wartezeit auf die Veröffentlichung des PS5-Designs, die mittelmäßigen Präsentationen von Sony und Microsoft, die fehlenden Infos zur „günstigen“ Xbox Series S-Variante und das jüngste Debakel um eine angebliche Limitierung bei den Vorbestellungen der PS5 und die Verschiebung des First-Party-Titels „Halo Infinite“ für die XBSX… da ist doch etwas ziemlich im Argen. Wieso also nicht den Release auf 2021 verschieben? Ja diese Frage ist rhetorischer Natur, die Antwort wissen wir bereits. Die PS5 und Xbox Series X steht schon als „Profitcenter“ für die nächsten Quartale in den Berichten für die Aktionäre. Zudem würde sich weder Sony noch Microsoft die Blöße geben, sich seine Konsole später auf den Markt zu bringen, „weil man es nicht hinbekommen hat“.

Vorfreude vs. Bauchschmerzen

Ich persönlich habe ein ungutes Gefühl, was den Start der Sony PlayStation 5 und Microsoft Xbox Series X angeht. Wir werden versuchen, beide Konsolen für ausführliche Tests in unsere Redaktion zu bekommen. Um selbst jedoch nicht enttäuscht zu werden, schraube ich meine Erwartungshaltung erst einmal nach unten. Wie geht es euch mit der aktuellen Situation? Hat sich bei euch auch der ein oder andere Zweifel eingeschlichen, oder ist euer Wunsch nach neuer Konsolen-Hardware so groß, dass nichts eure Vorfreude trüben kann? Hinterlasst uns doch einen Kommentar!

Loewe kündigt Soundbar an und startet Zweitmarke „We. by Loewe“

Loewe hat zur IFA 2020 nicht nur neue OLED-Fernseher vorgestellt, sondern auch im Bereich Audio gezaubert. So kündigte man eine neue Soundbar und einen Subwoofer an.

Wir haben ja bereits über die neue OLED-Serie bild i sowie auch neue Modelle der Reihen bild s und bild v berichtet. Damit will der deutsche Hersteller aus Kronach also nun im TV-Bereich neu angreifen. Doch auch Audio-Produkte für das Heimkono wurden vorgestellt. Im Wesentlichen plant Loewe da zwei Komponenten: die Soundbar klang bar5 mr und den neuen sub5.

Der Zusatz „mr“ bei der Soundbar soll auf ihre Multiroom-Fähigkeiten hinwiesen, denn da hat Loewe abseits seiner Heimkino-Komponenten auch einige smarte Lautsprecher vorgestellt, die dann mit der Soundbar harmonieren. Die neue Loewe klang bar5 mr ist eine 5.1.2-Soundbar mit Dolby Atmos, die im Set mit dem sub5 auf 800 Watt Leistung kommen soll. Zu den weiteren technischen Daten hält Loewe sich aber eher vage. Immerhin spricht man drei HDMI-Anschlüsse und Unterstützung für Google Chromecast und Apple AirPlay 2 an. Sämtliche Streaming-Dienste sollen ebenfalls kompatibel sein.

Loewe klang5 mr
Die Loewe klang bar5 mr bringt auch Apple AirPlay 2 mit

Loewe verspricht auch 4K-Passthrough, schweigt aber leider zu den HDR-Optionen. Ob also auch HDR10+ und Dolby Vision durchgeschleift werden, verrät man nicht. Hingegen wird die Option bestehen zusätzliche, kabellose Lautsprecher der mr-Modellreihe als Rears einzubinden. Da beschreitet Loewe also einen ähnlichen Weg wie Sonos mit seiner Arc. Die Loewe klang bar 5 soll im ersten Quartal 2021 auf den Markt kommen und wird 1.299 Euro kosten. Der dazu passende Subwoofer klang sub5 kostet laut Loewe dann 399 Euro.

Loewe ruft neue Marke „We. by Loewe“ ins Leben

Parallel zur Einführung seiner neuen Hardware will Loewe sich mit einer neuen Marke namens „We. by Loewe“ bei jungen Kunden beliebt machen. Ob das allerdings bei der Preisstruktur des Unternehmens wirklich die richtige Zielgruppe ist, muss jeder selbst entscheiden. Laut dem Unternehmen aus Kronach orientiere sich We. by Loewe an den Bedürfnissen junger Menschen und biete: „kompromisslose Qualität, Nachhaltigkeit und ein außergewöhnliches fesselndes Design.“

Loewe sub5
Der neue Loewe klang sub5

We. by Loewe solle laut dem Hersteller für eine neue Generation den Weg in die Premium-Welt von Loewe ebnen. Was will man da an konkreten Produkten veröffentlichen? Für 2021 stellt Loewe Bluetooth-Lautsprecher und neue LCD-TVs mit 32 bis 65 Zoll Diagonale in Aussicht. Da ist der Markt allerdings in beiden Segmenten hart umkämpft und Loewe wird unserer Meinung nach nur punkten können, wenn man auch bei den Preisen zur jungen Zielgruppe kompatibel wird. Die TVs sollen Streaming-Apps für Amazon Prime, Netflix, YouTube und Co. mitbringen und Dolby Atmos über eine integrierte Soundbar unterstützen.