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„Krieg der Welten“ und „Tage des Donners“ erscheinen im Juli auf 4K Blu-ray

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Paramount hat zwei weitere Filmklassiker für eine 4K Restaurierung ausgegraben. Die Titel „Krieg der Welten“ und „Tage des Donners“ mit Tom Cruise erscheinen am 2. Juni 2020 auf 4K Blu-ray. 

Wie bereits in unserer Klassiker-Vorschau vorhergesagt, wird Paramount (Vertrieb über Universal Pictures Home Entertainment) weitere Klassiker mit Tom Cruise auf 4K Blu-ray veröffentlichen. Den Anfang macht „Tage des Donners“ (OT: Days of Thunder) sowie die Roman-Verfilmung von „Krieg der Welten“ (OT: War of the Worlds) aus 2005. Beide Titel erscheinen am 2. Juli 2020 als 4K Blu-ray Amaray als 2-Disc-Version (UHD + HD Blu-ray). Details zur Bild- und Tonausstattung wurden leider noch nicht kommuniziert. Zum gleichen Zeitpunkt erscheint „Top Gun“, wohl einer der ikonischten Filme mit Tom Cruise, auf DVD, Blu-ray und 3D Blu-ray. Die reguläre HD Blu-ray soll als „Remastered“ Variante neu aufgelegt worden sein. Uns stellt sich somit die Frage, wo bleibt die 4K Blu-ray von „Top Gun“? Wir können nur hoffen, dass sich Paramount diesen Top-Titel für den Herbst 2020 aufbewahrt. In den USA ist die 4K Blu-ray zu „Top Gun“ nämlich bereits vorbestellbar.

Weitere Klassiker auf 4K Blu-ray

Wir haben die Titel für euch bereits in unsere 4K Blu-ray Übersicht aufgenommen. Dort findet ihr auch bereits Titel wie „Full Metal Jacket“ von Warner Home Video oder „Der Weiße Hai“ von Unviersal Pictures Home Entertainment, die erst kürzlich auf 4K Blu-ray angekündigt wurden. Da neue Releases aufgrund der Verschiebungen im Kino in den nächsten Monaten eher rar sind, können wir darauf hoffen, dass Filmstudios noch weitere Klassiker einer 4K Restaurierung unterziehen. Wir hoffen, dass sich die Gerüchte bewahrheiten, damit wir Titel wie „Total Recall“ mit Arnold Schwarzenegger, „Beetlejuice“ oder Stanley Kubricks „Uhrwerk Orange“ bald in unsere 4K-Filmsammlung aufnehmen können. Übrigens: eine der meistgewünschten 4K Restaurierungen, die Star Wars Skywalker Saga, erscheint bereits Ende April in einer aufwendig gestalteten Komplettbox. Die Single Varianten von Episode I bis IX sind ebenfalls erhältlich.

XBSX: „Wir haben eine bessere Konsole“ – Microsoft zeigt sich zuversichtlich

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Der Schlagabtausch zwischen Sony und Microsoft geht in die nächste Runde. In einem Youtube Interview äußert sich jetzt ein ehemaliger Xbox-Mitarbeiter zur Xbox Series X: „Wir haben eine bessere Konsole“.

Erst vor wenigen Tagen hatte sich Crytek-Mitarbeiter (Crysis / Hunt Showdown) Ali Salehi zu einem kontrovers diskutierten Kommentar auf Twitter hinreißen lassen. Laut seiner Ansicht ist die PlayStation 5 die Konsole, mit der man am einfachsten die höchste Performance abrufen kann. „Extrem einfach mit unzähligen Fähigkeiten“ soll die PS5 der Xbox Series X in allen Belangen überlegen sein: „Als Programmierer sage ich, dass PS5 viel besser ist und ich glaube nicht, dass Sie einen Programmierer finden können, der einen Vorteil nennen könnte, den XSX gegenüber PS5 hat.“. Salehi hatte sich kurz darauf von seinen ehemaligen Aussagen distanziert und seinen Tweet gelöscht. Die Meinung war seinem Arbeitgeber womöglich doch etwas zu einseitig. 

„Ich bin der Meinung, dass wir die bessere Konsole haben“

Die Gegenseite, vertreten von Microsofts Bill Stillwell, früher Teil des Xbox-Teams, verpackt ähnliche Mutmaßungen etwas diplomatischer. Nach einem Seitenhieb zur PlayStation 5 Präsentation von Mark Cerny, die eher auf Entwickler als auf Gamer ausgelegt war, ließ sich Stillwell sogar zu einem Lob hinreißen, nur um danach erneut auszuholen:

„Ich denke, was ihr [bei der PS5-Enthüllung] gesehen habt, war das unglückliche Nebenprodukt eines GDC-Gesprächs, das in ein Marketing-Event verwandelt wurde. Ich habe die Präsentation von Sony geliebt, ich denke, sie haben ein paar coole Technologien. Ich persönlich bin der Meinung, dass wir eine bessere Konsole haben. Wir machen uns keine Sorgen um die Power“ so Stillwell.

 

Microsoft macht aktuell vieles richtig

Was die öffentliche Kommunikation angeht, hat Microsoft definitiv einen Vorsprung. Das Design der Xbox Series X wurde bereits im Dezember vorgestellt. Eine ausführliche Präsentation der technischen Komponenten und deren Bedeutung für das Game-System wurde Mitte März nachgereicht. Derweil wird gemunkelt, Sony hätte den Mitbewerber unterschätzt und hat aktuell mit Überhitzungsproblemen der PlayStation 5 Hardware zu kämpfen. Am Ende entscheidet natürlich der Content maßgeblich über den Erfolg einer Konsolengeneration. Jedoch verleitet ein gut ausgewogenes System Drittanbieter dazu, sich bei der Entwicklung von neuen Games vielleicht vorrangig mit der besseren Konsole zu beschäftigen.

High Frame Rate (HFR): Was wurde aus dem vergessenen UHD-Feature?

Ultra HD steht für mehr als nur Auflösungen von 4K oder 8K. Etwa sind damit auch der erweiterte Farbraum und HDR gemeint. Von einem Feature hört man hingegen kaum noch: High Frame Rate alias HFR.

So basiert UHD eigentlich im Wesentlichen auf sechs Säulen: 1. 4K- / 8K-Auflösung 2. High Dynamic Range (HDR) 3. Wide Color Gamut (WCG) 4. Deep Color Resolution 5. Next Generation Audio (NGA) und 6. High Frane Rate (HFR). Doch Filme mit erhöhten Bildraten kann man an einer Hand abzählen – das letzte Beispiel wäre „Gemini Man“ mit Will Smith, der zwar technisch überzeugen konnte, aber inhaltlich enttäuschte. Und vielleicht ist das auch ein Problem, denn HFR fehlt ein Zugpferd, so wie es etwa „Avatar: Aufbruch nach Pandora“ ehemals für 3D gewesen ist.

HFR meint höhere Bildraten – also Filme oder Serien, die nicht mit 24p, sondern z. B. 60 oder gar 120 fps gedreht worden sind. Das kann Vorteile haben – flüssigere Bewegungen, was in Actionszenen oder bei schnellen Kameraschwenks für mehr Übersicht sorgt. Doch sowohl Kreative als auch Zuschauer haben sich an den 24p-Look gewöhnt. Diese Gewöhnung führt dazu, dass HFR oft als „billig“ empfunden wird. Die Optik erinnert viele Zuschauer an Dokumentationen, Seifenopern oder selbst gefilmte Videos – nicht an bombastische Kinofilme.

Das führt auch zu der Erkenntnis, dass es stark vom Material abhängt, wie die Zuschauer auf HFR reagieren. Etwa finden höhere Bildraten natürlich bei Videospielen seit jeher Akzeptanz. Und auch für Dokumentationen sind sie bestens geeignet. Dasselbe gilt für Sportübertragungen. Probleme gibt es aber bei Kinofilmen in der Akzeptanz. Auch bei Kreativen und Produzenten ist das der Fall. Etwa ist die Erstellung von computergenerierten Effekten bei HFR kostspieliger, schließlich muss auch mehr gerendert werden.

HFR sorgt für Kompatibilitätsprobleme

Außerdem kann es bei HFR zu Problemen mit der Kompatibilität kommen. HDR-Inhalte lassen sich problemlos auch in SDR wiedergeben, bei HFR kann es komplizierter sein. Das hängt zusätzlich auch davon ab, mit welchen Kameras gefilmt wurde. Es ist aber damit zu rechnen, dass 120 Hz / 120 fps mehr an Bedeutung gewinnen wird, sobald die Xbox Series X bzw. die PlayStation 5 auf den Markt kommen. Beide Konsolen unterstützen das Feature.

Auch einige TVs, etwa die LG OLEDs ab dem Jahr 2019, sind bereits für 120 Hz bei 4K-Auflösung gerüstet. Sollten Games mehr mit 120 fps experimentieren, könnte das Thema nicht nur bei TV-Herstellern mehr Bedeutung einnehmen, sondern auch von Filmemachern stärker beachtet werden. Wünschenswert wäre es, denn für einige Inhalte ist HFR eben durchaus geeignet und willkommen. Vielleicht verleiht der nächste „Avatar“ dem ja erneut einen Push – Regisseur James Cameron will da ebenfalls mit High Frame Rate operieren.

Apple TV+ stellt ab sofort viele Originals gratis für alle zur Verfügung

Apple TV+ macht euch zu Ostern ein kleines Geschenk: Um die Feiertage trotz Corona-Krise etwas zu versüßen, stellt man viele Originalserien auch für Menschen ohne Abonnement kostenlos zur Verfügung.

Apple hatte schon vor einigen Tagen begonnen ausgewählte Inhalte seines Streaming-Angebots Apple TV+ in den USA auch für Nicht-Abonnenten kostenlos zu machen. Diese Strategie weitet man nun über die Vereinigten Staaten hinaus aus. Es handelt sich dabei aber nur um ein zeitweises Angebot, über das man den Anwendern über Ostern und in der Corona-Krise etwas Unterhaltung anbieten möchte. Schließlich sind viele Menschen aktuell ans eigene Heim gefesselt.

Was genau bietet Apple TV+ nun temporär gratis an? Konkret sind das die Dokumentation „The Elephant Queen“, die Anthologie-Serie „Little America“, „Servant, „For All Mankind“, „Dickinson“, „Helpsters“, „Ghostwriter“ und auch „Snoopy in Space“. Da ist also sowohl für ältere Semester als auch für jüngere Zuschauer eine gute und ausgewogene Mischung mit von der Partie.

Es bleibt aber dabei, dass ihr natürlich die App für Apple TV Plus benötigt, um die kostenlosen Inhalte abrufen zu können. Verfügbar ist die App beispielsweise für aktuelle Smart TVs von Samsung oder auch für die verbreiteten Amazon Fire TV. Klar, dass ihr die App zudem an Apples Geräten vorfindet und damit auch am Apple TV 4K.

Apple reiht sich in die Liste der Anbieter ein, die kostenlos Content freigeben

So ganz kohärent ist das Vorgehen der Streaming-Anbieter in der Corona-Krise nicht. So haben Amazon Prime Video, Apple TV Plus, Disney+, Netflix, YouTube und Co. allesamt aktuell die Bitrates reduziert bzw. die Streaming-Qualität verschlechtert. Dadurch fehlt bei Disney+ aktuell auch Dolby Atmos. Während man Bestandskunden damit vor den Kopf stößt, haut man zugleich haufenweise kostenlose Inhalte raus, um Neukunden zu gewinnen.

Die Begründung für das Vorgehen ist in beiden Fällen das Coronavirus. IT-Experten haben aber bereits angemerkt, dass die Internet-Infrastruktur eigentlich vor keinerlei Problemen stehe und es sich vielmehr um individuelle PR-Maßnahmen von EU-Politikern und wirtschaftlich willkommene Sparmaßnahmen für die Anbieter handele.

„Cyberpunk 2077“: Next-Gen-Version kommt für die Xbox Series X, PS5-Version bleibt offen

Das heiß ersehnte RPG „Cyberpunk 2077“ wird auch für die nächste Konsolengeneration umgesetzt. Nun gibt es ein paar Neuigkeiten zum Launch für die Next-Gen-Plattformen.

So haben die polnischen Entwickler von CD Projekt abermals bestätigt, dass eine technisch aufgepeppte Version für die Xbox Series X erscheinen werde. Wer das Spiel für die Xbox One kaufe, werde die verbesserte Version ohne weitere Kosten erhalten. Dafür werde man dann ein Gratis-Update via Smart Delivery verteilen. Anders sehe es aber leider im Hinblick auf die Sony PlayStation 5 aus.

So könnte man zu einer potenziellen PS5-Version von „Cyberpunk 2077“ aktuell leider noch nichts sagen. Auch ob jene ein zweites Mal gekauft werden müsse oder ob man sie, wie an der Xbox Series X, kostenlos anbieten könnte, sei derzeit vollkommen offen. CD Projekt weist da in Richtung Sony. Die Japaner müssten zunächst ihre Strategie konkretisieren, vorher können man da nicht voranpreschen.

Klargestellt wurde in diesem Atemzug auch, dass „Cyberpunk 2077“ für die Xbox Series X erst deutlich nach dem Launch der Konsole zur Verfügung stehen werde. Ein Update zum Release der neuen Plattform visiere man bei CD Projekt nicht an. Als Begründung nennt das Entwicklerstudio, dass man sich da zunächst stärker mit der Hardware vertraut machen wolle, bevor man „Cyberpunk 2077“ umfassend technisch aufbohre.

„Cyberpunk 2077“ ist über die Abwärtskompatibilität spielbar

Wer nicht auf die Next-Generation-Version warten will, wird „Cyberpunk 2077“ dennoch an der Xbox Series X und der PlayStation 5 spielen können – über die Abwärtskompatibilität der beiden Konsolen. Dann wird es aber eben grafisch keine großen Mehrwerte gegenüber den Varianten für die Xbox One X bzw. PlayStation 4 Pro geben. Wer also an den Konsolen die hochwertigste Fassung spielen will, wird sich in Geduld üben müssen.

CD Projekt hat zusätzlich erklärt, dass „Cyberpunk 2077“ genauso umfangreiche DLCs erhalten solle wie bereits „The Witcher 3: Wild Hunt“, das letzte Triple-A-Spiel des Entwicklers. Auch hier visiert man wieder eine Mischung aus kostenpflichtigen, großen Erweiterungen und kleineren Gratis-DLCs an.

Langeweile adé: Über 300 Filme zu je nur 99 Cent bei Prime Video ausleihen

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Zuhause bleiben und günstige Filme genießen. Mit der jüngsten 99 Cent Aktion von Amazon Prime Video kein Problem. Legt euch einen Entertainment-Vorrat an und wählt aus insgesamt 300 Titeln. 

Hier geht es zur Aktion!

Als „Zugpferd“ hat Prime Video „Once Upon a Time In… Hollywood“ auserkoren. Doch in der Auflistung verstecken sich noch einige ehemalige Blockbuster Produktionen. Da hätten wir zum einen „Spider-Man: Homecoming„, „The Greatest Showman„, „Deadpool„, „Der Marsianer“, „Ready Or Not„, „Iron Man 2„, „Valerian – Die Stadt der tausend Planeten“ uvm. Wer auf die Klassiker steht, der findet sein Glück bei „Welcome to the Jungle“ mit Dwayne Johnson, „Stand By Me„, „Kevin – Allein zu Haus„, „Und täglich grüßt das Murmeltier„, „Pretty Woman„, „Stirb Langsam“ oder „Lawrence von Arabien“ (Letzterer erscheint übrigens in einer Columbia Classics 4K Blu-ray Collection).

In der Auswahl finden wir auch unzählige Kinderfilme und Filmklassiker wieder. Für 99 Cent fast geschenkt!
In der Auswahl finden wir auch unzählige Kinderfilme und Filmklassiker wieder. Für 99 Cent fast geschenkt!

Lust auf B/C-Movies?

Vielleicht nutzt der ein oder andere die gewonnene Zeit um sich mit einer B/C-Movie-Auswahl von der andauernden Bombardierung mit Blockbuster-Movies zu reinigen. Empfehlungen finden sich unter den 300 Titeln genug. Da hätten wir ein Kettensägen-Blutbad zum 18. Geburtstag („Book of Monsters„) einen flüssigen Alien-Organismus („Stargirl„), das klassische Teenie-Gemetzel in einem Landhaus („Hausu„), der Bülent Ceylan Film der nicht hätte sein müssen („Verpiss Dich, Schneetwittchen„) und ein Alien-Film, der wohl so „gut“ ist, dass er nicht einmal eine Bewertung auf Prime Video besitzt („Alien Massacre – Deadly Instincts„).

Jetzt Filme für die nächsten 30 Tage bunkern

Das schöne an der 99 Cent Aktion von Amazon Prime Video ist, dass ihr ausgeliehene Filme nicht sofort ansehen müsst. Ihr habt 30 Tage Zeit die Wiedergabe zu starten. Habt ihr einen Film einmal angefangen, könnt ihr ihn innerhalb 48 Stunden so oft ansehen wie ihr möchtet.

Hier geht es zur Aktion!

Zocken mit Android TV: Bald kommt die App für Google Stadia

Google Stadia streckt die Fühler aus: Bald soll eine offizielle App der Game-Streaming-Plattform für Android TV zur Verfügung stehen.

Aktuell ist es bereits möglich, das Cloud-Gaming via Google Stadia am Fernseher zu nutzen. Allerdings wird dafür ein Google Chromecast Ultra benötigt. Eine weitere Alternative ist es, einen PC mit dem Fernseher der Wahl zu verbinden. Dann kann Stadia nämlich über den Browser Chrome verwendet werden. Allerdings wäre es nur logisch, wenn Googles Dienst endlich auch über Android TV eingebunden würde – immerhin steht Google ja auch hinter jenem Betriebssystem.

Und außerdem verwenden nicht nur Hersteller wie Panasonic, Philips und Sony Android TV für viele ihrer Fernseher, da wäre ja auch noch die Nvidia Shield TV. Auch der beliebte Media-Player spannt Android TV als Betriebssystem ein. Für die Shield liefert Nvidia ja auch einen wirklich guten Controller mit, sodass es ein sträfliches Versäumnis ist, dass Google Stadia an der Shield TV bisher nicht nutzbar ist. Zumal Google aktuell 2 Monate Stadia Pro kostenlos für alle Interessenten freigibt.

Derzeit ist es schon möglich, die Android-App von Stadia per Sideload auf Geräte mit Android TV zu bugsieren. Die App startet auch tatsächlich in einer für Android TV optimierten Oberfläche. So hat Google ganz offensichtlich damit begonnen, Stadia ab der App-Version 2.13 für Android TV zu optimieren. Hinter den Kulissen laufen also die Vorbereitungen für den Launch.

Stadia-App für Android TV bleibt aktuell praktisch aber ohne Funktion

Derzeit lässt sich die App dann aber nur starten, weiter kommt man jedoch nicht. Es lassen sich leider derzeit also noch keine Games starten. Da muss man also abwarten, bis Google die offizielle Unterstützung ausrollt und die App dann auch im Play Store für Android-TV-Geräte anbietet. So lange sollte es aber nicht mehr dauern, da ganz offensichtlich intensiv daran gearbeitet wird.

Google Stadia hat es aktuell aber schwer die Nutzer zu überzeugen: 4K ist leider eine Mogelpackung und auch mit den Latenzen ist nicht alle so, wie es sein sollte. Viele Gamer werden also wohl eher auf die Ende 2020 erscheinenden Sony PlayStation 5 und Xbox Series X warten. Und außerdem gibt es ja auch konkurrierende Game-Streaming-Angebote wie Nvidia GeForce Now.

Huawei Smart Screen X65: OLED-TV mit 120 Hz und 14 Lautsprechern

Huawei hat einen neuen 4K-Fernseher vorgestellt: den Smart Screen X65. Es handelt sich um einen OLED-TV, der mit 14 Lautsprechern punkten soll.

Neu ist es nicht, dass die Chinesen von Huawei auch im TV-Segment wildern. 2019 veröffentlichte man etwa in seinem Heimatlant bereits einen 4K-LCD mit Quantum Dots. Nun ist ein OLED an der Reihe, welcher das hauseigene Betriebssystem HarmonyOS verwenden wird. Vorab hatten wir ja schon über den geplanten 4K-TV mit einer Pop-Up-Kamera berichtet. Letztere kommt auf 24 Megapixel und soll Videochats direkt am TV erlauben.

Wie schon das LCD-Modell, so nutzt auch der neue Huawei Smart Screen X65 ein recht aufwändiges Lautsprechersystem mit insgesamt 14 Speakern und 75 Watt Leistung. Außerdem unterstützt das OLED-Display HDR10 und soll auf Spitzenhelligkeiten von bis zu 1.000 Nits kommen. Als Reaktionszeit nennt Huawei gerade einmal 1 ms. Auch 120 Hz sind an Bord, was Gamer erfreuen dürfte.

Huawei Vision X65
Huawei Vision X65: Der OLED wird auch für das Smart Home und Videochats beworben

Als Prozessor dient der Honghu 898 Smart Chip, dem 6 GByte RAM und 128 GByte Speicherplatz zur Seite stehen – recht hohe Werte für einen Fernseher. Wie der Name schon sagt, so beträgt die Diagonale 65 Zoll. In China bewirbt Huawei den TV exzessiv damit, dass er auch als Smart-Home-Schaltzentrale herhalten könne. Außerdem lassen sich Bilder und Videos direkt von Smartphones an den TV casten.

Huawei Smart Screen X65 kommt wohl leider nicht nach Deutschland

In China kostet der Huawei Smart Screen X65, teilweise auch als Huawei Vision X65 bezeichnet, umgerechnet ca. 3.260 Euro. Der Vorverkauft hat bereits begonnen und ab dem 26. April soll der OLED-TV dann in China verfügbar sein. Unten findet ihr noch die weiteren, technischen Daten des Fernsehers.

Huawei Vision X65
Der Huawei Vision X65 soll auch mit seinem Design überzeugen

Huawei Smart Screen X65 – Technische Daten

  • OLED-Panel, 65 Zoll, 3.840 x 2.160 Pixel, 98,3 % DCI-P3
  • Maße: 1445,68 mm (Breite) × 823,22 mm (Höhe) × 24,9 mm (Dicke) ohne Ständer / 1445,68 mm (Breite) × 840,42 mm (Höhe) × 245 mm (Dicke) mit Ständer
  • Gewicht: 26 kg (ohne Ständer / 30 kg (mit Ständer)
  • Farbe: Sternengrau
  • Material des Gehäuses: Aluminium
  • 120 Hz
  • Helligkeit: 1.000 Nits
  • TÜV Rheinland Eye Comfort Zertifizierung
  • Prozessor: Honghu 898 Smart Chip (CPU: Quad-Core mit 2 × Cortex A73 + 2 × Cortex A53 / GPU: Quad-Core, Mali-G51 MP4)
  • Betriebssystem: HarmonyOS 1.1
  • RAM: 6 GB
  • Speicherplatz: 128 GB
  • Lautsprechereinheit: 6 10 W Vollfrequenzeinheiten + 6 3 W Hochfrequenzeinheiten + 2 20 W Niederfrequenzeinheiten
  • Ausgangsleistung: 75 W
  • Mehrkanal: 5,1 Kanäle
  • Webcam: 24 Millionen Super-Weitwinkel-KI-Kamera
  • Videoanruf: 1920 x 1080P @ 30fps, intelligente Porträtsperrfunktion
  • Spracheingabe: Fernbedienung Nahfeldstimme / 6 Mike Fernfeldstimme
  • Wi-Fi 802.11 ac
  • Schnittstellen: HDMI 2.0 x 4, DTMB, S / PDIF (optische Audioausgangsschnittstelle), HDMI-ARC (gemultiplexte HDMI 1-Schnittstelle), USB 3.0 x 2, Ethernet-Anschluss (Gigabit-Ethernet-Anschluss), X PORT-dedizierte Datenschnittstelle
  • Lieferumfang: TV, Ständer, Schrauben, Fernbedienung, Anleitung, Stromkabel, Batterien
  • Preis: ca. 3.260 Euro

Disney+ kommt bereits auf mehr als 50 Mio. Abonnenten

Disney+ entwickelt sich offenbar zu einem vollen Erfolg. Der erst am 24. März 2020 in Deutschland gestartete Streaming-Anbieter kommt mittlerweile auf mehr als 50 Mio. Abonnenten.

Zu beachten ist allerdings, dass in Europa sicherlich viele Nutzer auf den Zug aufgesprungen sind, da das Eröffnungsangebot nur 59,99 Euro im Jahr gekostet hat – 10 Euro weniger als regulär. Außerdem hat Disney eine Kooperation mit der Deutschen Telekom gestartet: Dadurch erhalten Festnetz- und Mobilfunk-Kunden des Kommunikationsanbieters Disney+ für ein halbes Jahr lang kostenlos.

Ähnliche Kooperationen dürfte Disney+ auch in anderen Ländern gestartet haben, was natürlich zunächst die Abonnentenzahlen nach oben schraubt. Darauf kann man sich aber natürlich nicht ausruhen. Disney+ benötigt auf lange Sicht zugkräftige, exklusive Inhalte, will man die Kunden auch dauerhaft halten. Und das wird durch die Corona-Krise schwieriger als erwartet, denn viele Produktionen liegen derzeit durch die Pandemie auf Eis.

Disney behilft sich dadurch, dass einige ehemals fürs Kino geplante Filme, wie „Artemis Fowl“, nun direkt zum Streaming-Angebot bei Disney+ wandern. Das ist aber natürlich nur eine Notlösung. Trotzdem kann man bei Disney natürlich erst einmal über die aktuellen Abonnentenzahlen erfreut sein.

Disney+ hat noch einen weiten Weg vor sich

In unserem großen Test haben wir festgestellt, dass Disney+ zum Start bereits ein toller Streaming-Dienst ist – es aber auch viele Kinderkrankheiten gibt. So haben wir in einem Folgeartikel 5 Funktionen aufgelistet, die wir uns bei Disney+ noch wünschen. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Disney+ ist in erster Linie aktuell ein Streaming-Dienst für Kinder, Familien und Geeks. Wer nach Filmen und Serien für Erwachsene, etwa aus den Action-, Horror- und Thriller-Genres, sucht, wird kaum bis gar nicht bei Disney+ fündig.

Nun heißt es abwarten, wie die Abonnentenzahlen von Disney+ Anfang 2021 so stehen werden, wenn bei vielen Zuschauern die reduzierten Abonnements des ersten Jahres auslaufen werden.

Samsung bezieht LCD-Displays für seine UHD & QLED TVs zukünftig von Sharp

Samsung wird ab 2021 seine LCD-Displays für die UHD und QLED-Produktlinien von Sharp beziehen. Die lokale LCD-Produktion von Samsung Display wird bekanntermaßen Ende 2020 eingestellt. 

Außen Samsung, innen Sharp. Um die Nachfrage im LCD-Segment auch über 2020 hinweg bedienen zu können ist Samsung auf externe Zulieferer angewiesen. Wie wir bereits berichtet haben, beendet Samsung Display die lokale LCD-Produktion in Südkorea und wird sich entsprechend nur noch auf neue Displaytechnologien wie Quantum-Dot-OLED, MicroLED oder QNED konzentrieren. Das bedeutet jedoch nicht, dass Samsung seine Führungsposition aufgeben möchte. Um seine Relevanz am TV-Markt zu behalten, muss Samsung in den nächsten Jahren weiterhin 4K-LCD-Fernseher im Einstiegs- und Mittelklasse-Segment platzieren. Die Panels dafür werden von Sharp kommen, die 2017 von Mitbewerber Foxconn übernommen wurden – das erste Mal seit Jahren, dass Samsung wieder Bauteile von Sharp bezieht.

Samsung macht sich abhängig von Taiwan

Samsung macht sich damit natürlich abhängig von der Sharp Corp. und ist auf das Wohlwollen des Foxconn CEOs Terry Gao angewiesen. Dieser unterhielt bereits in der Vergangenheit Geschäftsbeziehungen mit Samsung Electronics, die in einer angespannten Situation endeten. Als die Verfügbarkeit von LCD-Displays in bestimmten Größen knapp wurden, erhöhte Gao einfach die Preise, was Samsung dazu bewegte auf anderer Zulieferer umzusteigen und zusätzliches Kapital in die eigenen Produktionsanlagen zu investieren.

Samsung Quantum Dot TV 2020
Die Führungsriege von Samsung Electronics begutachtet den neuen Quantum Dot Fernseher (QD-TV) || Bild: thelec.kr

Keine High-End 4K-LCD-TVs von Samsung?

Wie und ob der Wechsel die Bildqualität des UHD & QLED-Segments beeinflussen wird, dürften wir spätestens im 2021-Lineup in Erfahrung bringen können. Fest steht, die Produktionskosten werden durch den Wechsel womöglich leicht ansteigen, da die eigene Produktion in der Regel immer kostengünstiger ist. Sharp bzw. Foxconn kann sich Machtspiele wie damals jedoch nicht mehr erlauben, da zurzeit am LCD-Markt eh ein Überangebot, vor allem durch günstige Anbieter auch China, vorherrscht. Wir schätzen, dass Samsung in Zukunft keine 4K LCD Fernseher für das High End Segment bereitstellen wird. Premium-Geräte werden sicherlich auf die hauseigene QD-OLED-Technologie zurückgreifen, die Samsung selbst entwickelt und produziert.