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WOW: Streaming-Abo für Serien offenbar gestrichen

Sky Deutschland hat bei seinem Streaming-Angebot WOW das Serien-Abo entfernt. Eine offizielle Begründung dafür bleibt bisher aus.

Update: Entgegen erster Berichte, bleibt das Serien-Abo innerhalb des Streaming-Angebots von WOW bestehen. Jedoch rückt dieses aus dem Fokus.

Originalbeitrag: Zu vermuten ist, dass entweder zu wenige Kunden das Serien-Abonnement gebucht haben oder es genau umgekehrt nach dem Geschmack des Anbieters zu viele gewesen sind. So ist auch denkbar, dass viele Menschen bei WOW mal eben Serien wie „The White Lotus“ oder auch „House of the Dragon“ durchschauen wollten und dann zum günstigen Serien-Abo gegriffen haben.

Hier geht es zum kompletten Angebot von SKY

Hier geht es zum kompletten Angebot von WOW

Was auch immer intern dahintersteckt: Aktuell kann via WOW das frühere Serien-Abo jedenfalls nicht mehr gebucht werden. Es gibt nur noch das kombinierte Abonnement für Filme & Serien. Das einzelne Serien-Abonnement kostete früher 7,99 Euro, wurde abgesprungenen Kunden aber auch als Rückholangebot teilweise mit bis zu 50 % Rabatt nachgetragen. Jetzt gibt es jedenfalls nur noch das Kombinierte WOW Filme & Serien.

Sky und WOW haben im Dezember 2023 wieder Neuheiten im Gepäck.
Warum WOW das Serien-Abo gestrichen hat, ist offen.

Im Übrigen will WOW von Sky Deutschland euch aktuell auch mit einem Angebot anlocken: Für 6 Monate könnt ihr WOW Filme & Serien zum reduzierten Monatspreis von jeweils 5,98 Euro buchen. Allerdings gibt es da einige Stolpersteine zu beachten.

WOW Premium für Werbefreiheit fehlt im Lockangebot

So beinhaltet das obige Lockangebot nämlich nicht WOW Premium. Erst durch diese Option steht euch Streaming an bis zu zwei Geräten parallel mit 1080p-Auflösung und Dolby 5.1 für Surround-Sound und ohne Werbung zur Verfügung. Dafür fällt allerdings ein Aufpreis von satten 5 Euro pro Monat an.

Obendrein solltet ihr darauf achten, rechtzeitig zu kündigen, wollt ihr nach dem Trial-Angebot mit 6 rabattierten Monaten nicht den vollen Preis für WOW Filme & Serien zahlen. Ansonsten bietet euch der Streaming-Dienst von Sky Deutschland wie gehabt auch noch ein Abo für Live-Sport an. Dieser Tarif kostet 29,99 Euro im Monat bzw. 24,99 Euro, wenn ihr euch 12 Monate bindet. Der Preis des Monats-Abos wird jedoch bald auf 34,99 Euro erhöht.

Zusammenfassung

  • WOW bietet kein reines Serien-Abo mehr an
  • Es gibt nur noch den Kombi-Tarif mit Filmen & Serien
  • Warum das Serien-Abo gestrichen worden ist, bleibt offen

Mehr Beiträge zum Thema „WOW“:

Samsung Premiere 8K: Laser-UST-Projektor mit drahtloser One-Connect-Box (Video)

Samsung überrascht auf der CES 2024 mit dem „The Premiere 8K“, einem Laser-Kurzdistanz-Projektor, der seine Videosignale drahtlos über eine externe One-Connect-Box empfängt. Alle Infos und Video des Samsung „The Premiere 8K“ gibt es hier!

  • Design und Materialien: Der Samsung „The Premiere 8K“ beeindruckt mit einem Premium-Design, „akustischen Seitenpaneelen“ und einem edlen Metallrahmen.
  • Drahtlose One Connect Box: Die drahtlose Übertragung von 8K-Videosignalen, erleichtert die (Decken-)Installation und ermöglicht einen aufgeräumten Aufbau.
  • Leistungsstarke Bildqualität: Bietet eine beeindruckende Helligkeit von bis zu 4.500 ISO-Lumen und unterstützt Projektionen auf bis zu 150 Zoll große Leinwände.
  • Klangstark: Das All-In-One-System wird mit einem integrierten 100 Watt 8.2.2-Kanal-Soundsystem mit Dolby Atmos und „Sound-on-Screen“-Feature komplettiert. 

Freudiges Wiedersehen auf der CES 2024. Der in der Vergangenheit als Prototyp vorgeführte 8K-Laser-Kurzdistanz-Projektor von Samsung Electronics, wurde auf der CES 2024 in einer relativ fortgeschrittenen Endkunden-Variante vorgeführt. Erstmals konnten wir das hochwertige Design, detaillierte Angaben zum Gerät sowie die audiovisuelle Präsentation in Augenschein nehmen. Und was sollen wir sagen, mit dem 8K-Laser-Projektor von Samsung steht uns ein wahres Heimkino-Schmuckstück ins Haus. Um eines vorneweg zu nehmen, Preis und Liefertermin stehen leider noch nicht fest. Die Kollegen von Samsung sind jedoch guter Dinge, dass wir diese Informationen in den kommenden Wochen noch nachgeliefert bekommen.

Premium-Design des 8K-Laser-UST-Projektors

Premium Design des neuen 8K-Laser-UST-Projektors von Samsung
Premium Design des neuen 8K-Laser-UST-Projektors von Samsung

Als Erstes fällt einem natürlich das Design des 8K Projektors ins Auge. Auf der letztjährigen CES wurde das Gerät schon einmal angeteasert, damals versteckte sich jedoch die komplette Technik in einem eigens dafür angefertigten, schwarzen Regal. Umso interessanter finden wir die Auswahl der Materialien und den eigentlichen Formfaktor, die das Modell an den Tag legt. Die Seitenteile und der „Deckel“ kommen in einer Optik daher, die uns sofort an Akustikpaneele erinnert. Diese werden an den Kanten und Ecken mit einem glänzenden Metallrahmen eingefasst. Die Front ist mit einem beigefarbenen Akustikstoff überzogen. Alles wirkt sehr wertig und aufeinander abgestimmt. Ein Vorgeschmack auf die technische Leistung, die der Samsung 8K Projektor an den Tag legt?

Drahtlose Übertragung von 8K-Videosignalen dank Wireless One Connect Box

Die Wireless One Connect Box überträgt 8k-Videosignale drahtlos an den 8K-UST-Laser-Beamer
Die Wireless One Connect Box überträgt 8k-Videosignale drahtlos an den 8K-UST-Laser-Beamer || Bild: Dominic Jahn

Das Material Holz findet sich nicht nur beim 8K-Laser-UST-Projektor wieder, sondern auch bei der neuen „Wireless One Connect Box“. Hier präsentiert sich uns eine Weltneuheit, denn Samsungs 8K Beamer ist somit das erste Modell, dass seine audiovisuellen Signale drahtlos über eine externe Anschlussbox empfängt. Wer einmal darüber nachdenkt, wird feststellen, dass die Trennung von Projektionssystem und Anschlüssen bei einem UST-Projektor definitiv Sinn ergeben. So kann man AV-Receiver, Konsolen, Streaming-Player oder andere Zuspieler aus dem Blickfeld von Projektor und Leinwand entfernen, um einen sauberen Aufbau gewährleisten zu können. Zudem entfällt damit auch die ständige Rekalibrierung bzw. Ausrichtung auf die Leinwand, weil der 8K-UST-Projektor nicht für jede Verkabelung verschoben/gedreht werden muss. Und vergessen wir nicht, welche Erleichterung diese Technik für die Deckeninstallation des Projektors mit sich bringt!

An der Wireless One Connect Box finden wir übrigens alle wichtigen Anschlüsse wieder, wie z.B. HDMI 2.1, ein optisch-digitaler Audio-Ausgang uvm. Ob das System auch einen integrierten Tuner spendiert bekommt, wird mit nahendem Marktstart sicherlich kommuniziert. Und ja, eine Wireless One Connect Box für Samsungs TV-Geräte wäre auch ganz nett 😉

150 Zoll mit bis zu 4.500 ISO-Lumen

Der Premiere 8K Laser Projektor von Samsung bespielt eine 150 Zoll Leinwand
Der Premiere 8K Laser Projektor von Samsung bespielt eine 150 Zoll Leinwand || Bild: Dominic Jahn

Was hat der weltweit erste 8K Projektor mit drahtloser One Connect Box darüber hinaus zu bieten? Bei den Spezifikationen hält sich Samsung leider noch etwas bedeckt, versorgt uns bei seinem Messeaufbau jedoch mit den wichtigsten Eckpunkten, was den 8K Heimkino-Projektor so ausmacht. Da hätten wir eine Triple-Laser-Lichtquelle, eine für jede Primärfarbe (Rot, Grün und Blau) die eine maximale Helligkeit von bis zu 4.500 ISO-Lumen bereitstellt. Laut Mitarbeitern von Samsung dürfte es sich bei diesem Modell um einen der leuchtstärksten 8K-UST-Beamer für den privaten Anwendungsbereich handeln. Was das Gerät am Ende auf die Leinwand bringt, müssen erste Tests herausfinden. Denn die Angabe der ISO-Lumen bezieht sich lediglich auf die von der Lichtquelle ausgehende Leuchtkraft, also nicht, was z.B. von der Leinwand zurückgeworfen wird. Mit minimaler Veränderung des Abstands des 8K-Laser-Projektors zur Leinwand, können Projektionsflächen von bis zu 150 Zoll (381 cm) bespielt werden, wie ihr im obigen Bild sehen könnt.

100 Watt 8.2.2-Kanals Dolby Atmos-Soundsystem

Eine Deckeninstallation des Samsung 8K Laser Beamers vereinfacht sich dank der Wireless One Connect Box um ein vielfaches
Eine Deckeninstallation des Samsung 8K Laser Beamers vereinfacht sich dank der Wireless One Connect Box um ein vielfaches || Bild: Dominic Jahn

So, da hätten wir also ein helles, farbenprächtiges Bild, mit einer drahtlosen Übertragung der audiovisuellen Inhalte, die vor allem eine Deckeninstallation des 8K Beamers vereinfacht. Doch das war noch nicht alles. Natürlich verfügt das Modell auch über eine automatische Trapezkorrektur mit automatischer Fokussierung des Bildes, was die Installation mehr als einfach gestalten dürfte. Das All-In-One-System wird abgerundet mit einem integrierten Soundsystem mit satten 100 Watt Gesamtleistung, aufgeteilt auf 8.2.2-Kanäle. Das interessante dabei, ist nicht, dass der Beamer auch Dolby Atmos verarbeiten kann, sondern wie das System den Klang in den Raum entlässt. Neben den an der Front angebrachten Lautsprechern, die sich hinter dem Akustikstoff verstecken, gibt es zusätzliche Lautsprecher, die den Klang in Richtung Leinwand werfen, welcher dann reflektiert wird, um dem Zuschauer zu vermitteln, der Sound käme direkt aus dem Bild. Im ersten subjektiven Test kann dieses „Sound-on-Screen“-Feature auch gut transportiert werden. Wir sind gespannt, wie sehr die Beschaffenheit der Leinwand diese Soundeigenschaft beeinträchtigt.

Einfache Installation und fortschrittliche Soundfeatures des Samsung 8K Projektors inkl. Wireless One Connect Box
Einfache Installation und fortschrittliche Soundfeatures des Samsung 8K Projektors inkl. Wireless One Connect Box || Bild: Dominic Jahn

Fazit

Samsung konnte sich mit den ersten „The Premiere“ UST-Laser-Projektoren bereits einen Namen machen. Mit dem „The Premiere 8K“ liefert Samsung so viele Neuerungen und Verbesserungen, dass Heimkino-Enthusiasten auf jeden Fall auf dieses Produkt aufmerksam werden. Die Wireless One Connect Box behebt zudem Probleme, welche nicht nur Besitzer eines Ultra-Kurzdistanz-Beamers, sondern auch von Long-Throw-Varianten geläufig sein dürften. Wir sind mehr als gespannt, wann und zu welchem Preis dieses Modell auf den europäischen Markt erscheinen wird.

Samsung „The Premiere 8K“ im Video:

Große Filmauswahl: 4K-Titel ab 3.99 Euro auf Apple TV kaufen inkl. Aktionstitel von Sony Pictures

Auf Apple TV (iTunes) steht eine große Auswahl an 4K Filmen zu günstigen Kaufpreisen bereit. Ab 3.99 Euro könnt ihr euch aus einer breiten Auswahl an Filmen inkl. Aktionstiteln von Sony Pictures bedienen.

Wir haben die komplette Auswahl an reduzierten 4K-Filmen auf Apple TV / iTunes für euch! Bereits ab 3.99 Euro könnt ihr beliebte Blockbuster-Filme und Klassiker in eure digitale Filmsammlung aufnehmen. Auffällig ist sicherlich der hohe Anteil an Filmen aus dem Reservoire von Sony Pictures. Filmklassiker wie „Philadelphia“, „Hook“ oder „Karate Kid“ mischen sich mit Filmreihen wie „Men in Black“, „Spider-Man“ und den beliebten Verfilmungen der Dan Brown-Bücher „Inferno“, „Sakrileg“ usw. Etwas frischer kommt dagegen „Ghostbusters – Legacy“ oder „Jumanji – The Next Level“ daher.

Außerhalb der „Sony-Bubble“, gibt es aber auch einiges zu entdecken. Sehr beliebt ist aktuell z.B. „The Popes Exorcist“, „The Moon“, „Sakra“ oder „The Roundup“, welche alle für nur 3.99 Euro angeboten werden. Für 4.99 Euro und darüber hinaus gibt es aber auch viele Hollywood-Highlights zu sehen. „Whiplash“, „Ein Mann names Otto“, „Bad Boys for Life“, „Bullet Train“ oder „The Woman King“ sorgen für großartige Unterhaltung. In unseren Augen lohnt es sich definitiv, sich ein Apple-Konto für den Kauf der günstigen 4K Filme anzulegen. Selbst wenn man sich nur einzelne Titel herauspickt, kann man sich im Laufe der Zeit doch eine ansehnliche, digitale Filmsammlung aufbauen, die man mittlerweile auf so ziemlich jedem Smart-TV, PC, Tablet und Smartphone wiedergeben kann. Nur mit Android hapert es noch etwas, aber wer weiß, ob sich Apple hier dazu durchringen kann, seine Plattform auch für das Konkurrenzsystem freizugeben.

4K Filme auf Apple TV für 3.99 Euro​

4K Filme auf Apple TV für 4.99 Euro

Uncharted iTunes 4K
Bullet Train iTunes 4k

4K Filme auf Apple TV für 5.99 Euro

4K Filme auf Apple TV für 7.99 Euro

 

Wir empfehlen übrigens die Wiedergabe mit einem Apple TV 4K Streaming-Player. Dieser liefert unserer Ansicht nach die beste Bildqualität und höhere Bitraten, als z.B. die Apple TV-App auf einem Smart TV. Ich sicherlich auch etwas persönliche Vorliebe, jedoch bietet das System insgesamt doch ein hervorragendes Gesamterlebnis, was wir nicht mehr missen möchten.

Panasonic setzt bei seinen 2024 TV-Geräten wohl vorrangig auf Fire TV OS

Panasonic wird in seinem 2024 TV Line-Up wohl vermehrt auf Fire TV OS setzen. Die Premium-OLED-Fernseher der Z95A-Serie machen den Anfang. 

Neu ist diese Zusammenarbeit grundsätzlich nicht. Denn schon 2023 hat das Unternehmen ja erste Fernsehgeräte mit Fire TV bzw. Fire OS auf den Markt gebracht. Zwischenzeitlich gab es sogar Meldungen, laut denen Panasonic daher seine eigene Plattform My Home Screen zu den Akten legen wolle. Allerdings hat man diese Angaben dann rasch dementiert. Wie passt es aber jetzt dazu, dass die neuen OLED-Flaggschiffe Z39A und Z95A mit Fire TV statt My Home Screen auf den Markt kommen?

Wir haben bei Panasonic deswegen auch schon nachgefragt. Dabei verweist uns der japanische Hersteller jedoch zunächst darauf, dass man zur CES 2024 traditionell nur seine TV-Flaggschiffe vorstelle. Weitere Modelle kommen im Jahresverlauf auf den Markt. Ob diese dann ebenfalls Fire TV, Google TV oder eben doch My Home Screen einsetzen werden, dazu hat sich das Unternehmen dann bisher noch nicht geäußert.

Der Panasonic Z95A ist das neue OLED-Flaggschiff des Unternehmens.
Der Panasonic Z95A ist das neue OLED-Flaggschiff des Unternehmens.

Bestätigt hat der Hersteller, dass die Kooperation mit Amazon langfristig angelegt sei. Obendrein gehe man inzwischen mehr in die Tiefe. Deswegen sei man etwa der erste Anbieter, der Premium-Smart-TVs mit Fire TV anbietet. Die Integration wurde gegenüber den TV-Modellen aus dem letzten Jahr auch erweitert. Etwa konnte Panasonic deswegen seinen Penta-Tuner aus My Home Screen auf Fire TV übertragen.

Panasonic nutzt die App-Vielfalt von Amazon Fire TV

Wir nehmen an, dass es dem japanischen Hersteller auch darum geht, das größere App-Ökosystem von Fire TV / Fire OS für sich zu nutzen. Genau das war wohl der größte Schwachpunkt von My Home Screen. In Sachen Apps kam man da aufgrund der geringeren Verbreitung der eigenen TV-Modelle einfach nicht an konkurrierende Systeme wie Android TV / Google TV, webOS oder Tizen heran.

Wir sind gespannt, welche Systeme Panasonic wirklich langfristig für seine Smart-TVs weiterführen wird. Dass Fire TV dabei sein wird, ist klar. Wie es dauerhaft um Google TV und My Home Screen steht, muss wohl die Zeit zeigen.

Netflix: Werbefinanziertes Abo erreicht bereits mehr als 23 Mio. Nutzer

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Netflix erreicht nach eigenen Angaben mit seinem werbefinanzierten Abo inzwischen rund 23 Mio. Nutzer. Offenbar kommt diese Option als gut an.

Anfangs sah es noch danach aus, als würde der werbefinanzierte Tarif die Erwartungen verfehlen. Das hat sich aber offensichtlich im Laufe der Zeit verändert. Netflix Leiterin der Werbeabteilung, Amy Reinhard, gibt an, dass man inzwischen über 23 Mio. monatlich aktive User mit dem werbefinanzierten Standard-Abonnement erreiche.

Das dürfte sich für Netflix durchaus lohnen. Denn einerseits zahlen jene Kunden dennoch einen monatlichen Betrag und andererseits spülen sie zusätzlich Werbeeinnahmen in die Kasse. Auch die Kundenbindung funktioniere über den Tarif: Kunden, welche den werbefinanzierten Tarif gebucht haben, streamen zu 85 % mehr mindestens für 2 Stunden im Monat.

Netflix nimmt auch über Werbung gutes Geld ein.
Netflix nimmt auch über Werbung gutes Geld ein.

Vor rund zwei Monaten verwies Netflix noch darauf, dass man mit dem werbefinanzierten Tarif über 15 Mio. Nutzer weltweit erreiche. Im Oktober 2023 erklärte man außerdem gegenüber Aktionären, dass ca. 30 % der Neukunden den werbefinanzierten Tarif buchen – zumindest in den 12 Ländern, in welchen es den Tarif gibt.

Netflix blickt auf die langfristige Perspektive

In Bezug auf Werbung hofft Netflix auch auf die langfristige Perspektive und will das Geschäft ausbauen. Aus Kundensicht wiederum kann man nur hoffen, dass der Streaming-Anbieter nicht den gleichen Weg geht wie Amazon. Letztere machen Werbung für Prime Video ab 5. Februar 2024 zum Standard. Danach müssen monatlich zusätzlich 2,99 Euro für die Werbefreiheit gezahlt werden.

Generell zeigt sich ein Trend hin zu werbefinanzierten Tarifen im Streaming-Segment. Auch Disney+ hat mittlerweile einen derartigen Tarif im Repertoire. Paramount+ bereitet ebenfalls ein derartiges Angebot vor und selbst Apple soll für Apple TV+ darüber nachdenken. Wir bewerten diese Entwicklung eher kritisch, aber offenbar kommt das Ganze bei vielen Kunden gut an.

CES 2024: Hisense zeigt gleißend helle Mini-LED-TVs mit 10.000 Nits

Hisense hat auf der CES 2024 neue LCD-TVs mit Mini LED vorgestellt. Dabei greift man im wahrsten Sinne des Wortes nach den Sternen, denn das Flaggschiff leuchtet mit 10.000 Nits.

Hier geht es um den Hisense 110X, der sich auch schon 2023 vor der CES 2024 abgezeichnet hatte. Dieses Modell wartet neben HDR10 auch mit Dolby Vision auf und erreicht auf 110 Zoll Diagonale bis zu sagenhafte 10.000 Nits als Peak. Die Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung dieses LCDs verwendet 40.000 Dimming-Zonen. Offen ist noch, was dieses Modell kosten soll – „günstig“ wird der Smart-TV sicherlich nicht.

Dann hätten wir da aber auch noch den „kleinen“ 98UX, der sich auf 98 Zoll Diagonale beschränkt. Hier reduziert man auf immer noch beeindruckende 10.000 Dimming-Zonen. Die maximale Helligkeit soll so bis zu 5.000 Nits betragen. Das ist immer noch alles andere als wenig, wenn man bedenkt, dass aktuelle Flaggschiff-OLED „nur“ 3.000 Nits erreichen.

Der Hisense 110UX soll 10.000 Nits hell werden.
Der Hisense 110UX soll 10.000 Nits hell werden.

Auch die 75UX kommen dann noch auf den Markt. Hier reduziert Hisense auf 5.000 Dimming-Zonen. Zur maximalen Helligkeit sagt man in diesem Fall bedauerlicherweise nichts. Daraus kann man wohl ableiten, dass sie unter den 110UX und 98UX liegen wird. Dafür sei der 75UX mit weniger als 14 mm Dicke der bisher dünnste Mini-LED-TV des Unternehmens.

Hisense CanvasTV: Konkurrenz für The Frame?

Abgerundet wird das Angebot an neuen TVs bei Hisense schließlich durch den CanvasTV. Dabei handelt es sich um einen Lifestyle-Fernseher, der an Samsungs Produkte wie The Frame erinnert. Auch hier geht es darum, dass sich die Smart-TVs möglichst nahtlos in Wohnumgebungen integrieren sollen, ohne aufzufallen.

Der Hisense CanvasTV soll sich nahtlos in die Einrichtung integrieren.
Der Hisense CanvasTV soll sich nahtlos in die Einrichtung integrieren.

Die Hisense CanvasTVs lassen sich bündig an der Wand befestigen und wurden ebenfalls auf der CES 2024 ausgestellt. Jetzt heißt es nur noch abwarten, bis uns das Unternehmen Erscheinungstermine und Preise für Europa eröffnet.

Klipsch Flexus: Modulares Soundbar-System in Kooperation mit Onkyo vorgestellt

Klipsch hat auf der CES 2023 ein modulares Soundbar-System namens Flexus enthüllt. Dafür kooperiert man mit den Audio-Spezialisten von Onkyo.

Diese Kooperation ist aber nicht sehr verwunderlich, eher ist die Überraschung, dass es sie nicht schon lange vorher gegeben hat. Denn: Sowohl Klipsch als auch Onkyo gehören inzwischen zum Mutterkonzern Voxx International. Letztere besitzen unter anderem auch noch die weiteren Marken Pioneer, Acoustic Research und RCA.

Klipsch will jedenfalls mit Onkyo kooperiert haben, um die neuen Soundbar-Systeme aufeinander abzustimmen und einzelne Komponenten zu optimieren bzw. ohne technische Abstriche zu verkleinern. Herausgekommen ist das modulare System Flexus. Die entsprechenden Bestandteile kommen in den USA im April 2024 auf den Markt. Zu Europa gibt es da noch keine Angaben.

Die Klipsch Flexus Surround 100.
Die Klipsch Flexus Surround 100.

Während Klipsch sich zur weiteren Technik der Flexus-Reihe noch sehr bedeckt hält, etwa liegen keinerlei Angaben zur HDMI-Ausstattung, den Passthrough-Fähigkeiten und möglichen weiteren Funktionen wie Apple AirPlay 2 oder Amazon Alexa vor, hat man immerhin die unterschiedlichen Komponenten bestätigt.

Klipsch Flexus: Das sind die Modelle und ihre Preise

So kommen zwei verschiedene Klangriegel auf den Markt: die Flexus Core 100 und Core 200. Sie werden durch die optionalen Rear-Lautsprecher Flexus Surround 100 und den kabellosen Subwoofer Flexus Sub 100 ergänzt. Wer sich also etwa eine der beiden Core-Soundbars kauft, kann das System später mit Rears und Sub erweitern. Wir betonen nochmals: Inwiefern aber z. B. 3D-Sound via Dolby Atmos oder auch DTS:X möglich ist, ist noch offen. Zumindest für das Modell Flex Core 200 würden wir dies jedoch erwarten.

Dies ist der kabellose Subwoofer Klipsch Flexus Sub 100.
Dies ist der kabellose Subwoofer Klipsch Flexus Sub 100.

Auch wenn Informationen zu den technischen Spezifikationen fehlen, kennen wir immerhin die Preise des Soundbar-Systems:

  • Flexus Core 100 Soundbar: 299 US-Dollar
  • Flexus Core 200 Soundbar: 449 US-Dollar
  • Flexus Surround 100: 249 US-Dollar
  • Flexus Sub 100: 299 US-Dollar

Zusammenfassung

  • Klipsch veröffentlicht ein modulares Soundbar-System
  • Onkyo hat an Flexus mitgearbeitet
  • Die technischen Daten der einzelnen Komponenten sind noch offen

LG OLED 2024: Ab sofort mit Google Home und Chromecast built-in

Die LG OLED des Jahres 2024 werden nicht nur heller, sondern warten auch mit neuen Funktionen auf. Dazu zählt etwa Unterstützung für Google Chromecast built-in.

Aktuell benötigt ihr, wollt ihr n den LG-Fernsehern Chromecast zur Spiegelung eurer Bildschirminhalte von Smartphone oder Tablet mit Android nutzen, einen anderen Zuspieler – z. B. eine Nvidia Shield TV. Wir sind uns unsicher, wie viele unserer Leser Chromecast built-in wirklich aktiv nutzen, denken aber, dass es nie schaden kann, so eine Funktion als Mehrwert begrüßen zu dürfen.

Zumal noch eine weitere Funktion hinzustößt, für die sich LG und Google zusammengetan haben. Denn an den kommenden Smart-TVs von LG aus dem Jahr 2024 könnt ihr auch das Smart Home bzw. konkreter via Google Home eingebundene Geräte verwalten. Das erreicht man durch die Unterstützung des übergreifenden Smart-Home-Standards Matter. Angebundene Gerät sollen sich dann direkt über den TV steuern lassen – oder auch über die ThinkQ-App.

Verteilen wird LG diese Funktionalität nach Erscheinen der neuen Smart-TVs des Jahres 2024. Einen genaueren Zeitpunkt hat man aber noch nicht genannt. Was offenbar nicht Teil der Matter-Implementierung bei LG sein wird: Die Fernseher selbst werden sich nicht per Matter fernsteuern lassen. Das wäre hilfreich gewesen, um sie etwa aus der Ferne ein- und auszuschalten oder die Medienwiedergabe vorab zu starten.

LG OLED 2024: Mit META Technology der 2. Generation

Es wird deutlich, dass LG Electronics für seine neuen OLED-Modelle durchaus auf Neuheiten setzt. Auch in Sachen Hardware gibt es Verbesserungen. So setzen die LG OLED G4 und M4 auf das neue SoC Alpha 11 und bieten META Technology der 2. Generation. Dadurch können sie jetzt Helligkeiten von bis zu 3.000 Nits erreichen. Allerdings ist LG mit solchen Sprüngen nicht alleine.

So reklamiert auch Samsung Display für die neueste QD-OLED-Generation Helligkeiten jenseits der 3.000 Nits. Es bleibt also ein spannendes Duell im Bereich der OLED-Technologien.

Zusammenfassung

  • Die neuen LG OLED 2024 und weitere Smart-TVs unterstützen Matter
  • Ihr könnt an den neuen TVs Chromecast built-in verwenden
  • Die Fernseher sind aber nicht selbst extern via Matter ansteuerbar

Sony 2024: Neue TV-Flaggschiffe mit Mini LED statt QD-OLED

Sony will 2024 offenbar nicht auf OLED- bzw. QD-OLED-TVs, sondern Mini-LED-Modelle als Flaggschiffe setzen. Diese Strategie ist durchaus eine Überraschung.

So positionieren im Grunde so gut wie alle anderen Hersteller, selbst Samsung mit seinen QD-OLED-Modellen, OLED-TVs an der Spitze. In den letzten Tagen hatte auch Panasonic etwa seine neuen TV-Flaggschiffe Z93A und Z95A vorgestellt – freilich mit aktuellen WOLED-Panels von LG Display.

Klar und dann zauberte auch noch LG Electronics seine G4 und M4 aus dem Hut, die für die Südkoreaner in diesem Jahr di Spitze markieren. Somit überrascht es, dass Sony ausgerechnet nach dem hochwertigen Bravia XR A95L aus dem letzten Jahr, einem QD-OLED-Flaggschiff, 2024 im Premium-Segment plötzlich Mini LED forcieren möchte. Wir hatten allerdings schon darüber berichtet, dass Sony hier wohl technische Fortschritte verbuchen kann.

Sonys 2024 Mini-LED-Prototyp soll einen unglaublichen Qualitätssprung machen
Sonys 2024 Mini-LED-Prototyp soll einen unglaublichen Qualitätssprung machen (Illustration)

Durch neue Mini-LED-Treiber will Sony einerseits mehr Dimming-Zonen in seine Smart-TVs hieven und andererseits eine filigranere Ansteuerung ermöglichen. Entsprechend soll sogar trotz höherer Maximalhelligkeiten der Stromverbrauch sinken. Doch offenbar gibt es für die Entscheidung, weg von OLED und hin zu LCDs mit Mini LED noch weitere Ursachen im Hintergrund.

Sonys Wechsel zu Mini LED: Geld spielt eine Rolle

Letzten Endes sind LCD-Panels deutlich günstiger als OLED-Panels. Und wenn man ehrlich ist, dann fällt es Sony vermutlich schwer im OLED- und QD-OLED-Bereich mit den jeweils deutlich günstigeren Konkurrenzmodellen von LG Electronics und Samsung Electronics mitzuhalten. Das dürfte die Verkaufszahlen von Sonys Bravia XR gebremst haben. Bei LCDs mit Mini LED will man sich vermutlich weiterhin gute Margen genehmigen, kann aber womöglich konkurrenzfähigere Preise etablieren.

Spekulation: Sony hat obendrein mit dem BVM hx310 einen neuen Mastering-Monitor für Geschäftskunden und professionelle Anwender veröffentlicht, der bis zu 4.000 Nits erlaubt. Die Japaner hoffen, dass nun auch mehr Inhalte mit höherer Maximalhelligkeit gemastert werden. Und da könnte Mini LED dann seine Stärken gegenüber OLED ausspielen.

Am Ende muss aber die Zeit zeigen, ob Sony hier die richtige Entscheidung trifft. Wir sind da eher skeptisch – und ihr?

Zusammenfassung

  • Sony bringt seine TV-Flaggschiffe 2024 mit LCD + Mini LED statt OLED / QD-OLED
  • Die Japaner führen technische Fortschritte als Begründung an
  • Weitere Hintergründe: Mini-LED-TVs lassen sich günstiger herstellen
  • Sony hofft wohl auch auf Paradigmenwechsel beim HDR-Mastering

Filmmaker Mode: Ab sofort automatisch für Apple TV+ zuschaltbar

Der Filmmaker Mode für Smart-TVs erhält neue Funktionen. So kann der originalgetreue Modus jetzt automatisch für Apple TV+ aktiviert werden.

Den Filmmaker Mode für Smart-TVs gibt es bereits sei 2019. Forciert wurde der Modus von der UHD Alliance, auch auf Druck prominenter Filmemacher aus Hollywood. Letztere hatten zur Kenntnis genommen, dass immer mehr Menschen bevorzugt Inhalte Zuhause genießen. Parallel wurde es aber immer schwerer, den Content originalgetreu zu konsumieren, da die TV-Hersteller ab Werk zahlreiche Verschlimmbesserer für das Bild aktivieren.

Doch der Laie ist dann schnell davon überfordert in verschachtelten Menüs zu wühlen, um diffus benannte und oft gar nicht oder schlecht erklärte Features an- oder abzuschalten. Hier tritt eben der Filmmaker Mode auf den Plan. Der ermöglicht es je nach TV-Hersteller über nur einen Tastendruck auf der Fernbedienung oder sogar automatisch alle künstlichen Eingriffe auf einen Schlag zu deaktivieren und den neutralsten Bildmodus zu wählen.

Filmmaker Mode UHD Alliance
Die UHD Alliance verriet alle Details zum Filmmaker Mode bereits auf der CES 2020

Über die Jahre hat es immer wieder Verbesserungen gegeben. Etwa kann der Filmmaker Mode inzwischen automatisch an TVs von LG aktiviert werden, wenn Prime Video gestartet wird. Auf der CES 2024 hat man dies erweitert. Sowohl Smart-TVs von LG als auch Samsung können nun automatisch zum Filmmaker Mode wechseln, wenn Apple TV+ aufgerufen wird.

Filmmaker Mode: Kompatibel zu Dolby Vision

Das Umschalten bei Apple TV+ soll an den aktuellen QNED-LCDs mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung sowie den OLED-Modellen von LG funktionieren. Im Falle von Samsung werden die TV-Reihen nicht genauer aufgeschlüsselt. Bekannt ist aber, dass der Filmmaker Mode an QNED-TVs von LG ab 85 Zoll jetzt in Verbindung mit Dolby Vision genutzt werden kann.

LG-TVs schalten auf Wunsch bei Amazon Prime Video automatisch in den Filmmaker Mode.
LG-TVs schalten auf Wunsch bei Amazon Prime Video automatisch in den Filmmaker Mode.

Es bleibt aber natürlich dabei: Der Filmmaker Mode ist eine optionale Funktion. Wer daran keinen Gefallen findet und das Bild lieber anderweitig abstimmt, der kann dies weiterhin ungestört so handhaben.

Zusammenfassung

  • Filmmaker Mode: An Smart-TVs von LG und Samsung automatische Aktivierung bei Apple TV+
  • Jetzt kompatibel zu Dolby Vision an LG QNED ab 85 Zoll
  • Alle Funktionen bleiben optional