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Bereit für PlayStation 5: Sony kennzeichnet geeignete TVs

Sony startet eine neue Initiative: Unter dem Motto „Bereit für PlayStation 5“ werden die Japaner geeignete Fernsehgeräte kennzeichnen.

Sowohl unsere Leser in den Kommentaren als auch wir in unseren Artikeln haben oft bemängelt, dass Sony einerseits mit der PlayStation 5 eine heiß erwartete Next-Generation-Konsole mit HDMI 2.1 plant, andererseits aber bei seinen Fernsehgeräten größtenteils noch auf HDMI 2.0 setzt. Das erschwert es Kunden den passenden TV auszuwählen. Offenbar hat man das auch beim Unternehmen erkannt, denn man startet die Initiative „Bereit für PlayStation 5“.

Dabei handele es sich um eine Zusammenarbeit von Sonys TV-Sparte und Sony Interactive Entertainment (SIE). Allerdings ist die Anzahl der Fernseher, die bei Sony „Bereit für PlayStation 5“ sind, noch überschaubar. So sind das aktuell nämlich nur der Mittelklasse-LCD Sony Bravia XH90, der ein Update für HDMI 2.1 erhalten soll, sowie das 8K-FALD-Modell ZH81. Beide Geräte ermöglichen auch die 4K-Darstellung mit 120 Hz.

Am besten wäre es natürlich, wenn Sony auch anderen Herstellern die Nutzung von „Bereit für PlayStation 5“ ermöglichen würde – das wäre bei Gamern sicherlich willkommen. Leider handelt es sich aber um eine Initiative, die Sony nur für seine hauseigenen TVs beanspruchen möchte. Ein breiteres Zertifizierungsprogramm soll daraus also nicht werden. Kompatible Modelle müssen auch den Bravia-Spielemodus bieten, einen Gaming-Modus. In diesem Modus können die Benutzer mit dem DualSense-Controller sowohl den Fernseher als auch die PS5 aus dem Ruhezustand aufwecken. Außerdem erlaubt es der Spielemodus, die PS5-Konsole über die Fernbedienung des Fernsehers zu steuern.

Sony bleibt Preis und Erscheinungsdatum der PS5 schuldig

„Bereit für PlayStation 5“ klingt nach einer gar nicht so schlechten Sache, würde aber eben für mehr Transparenz sorgen, wenn Sony das Programm auch für andere Marken öffnen würde. Doch wer weiß, vielleicht wägt man das langfristig ja noch ab. Denn die Anzahl der TVs, die volles HDMI 2.1 unterstützen, ist leider derzeit noch arg überschaubar.

Sony Alpha 7S III: Systemkamera zeichnet 4K mit 120 fps auf

Sony hat seine neue Systemkamera Alpha 7S III präsentiert. Sie ist ab Ende September 2020 in Deutschland für 4.199 Euro erhältlich.

Laut den Japanern visiere man mit der spiegellosen Systemkamera im Vollformat nicht nur Fotografen, sondern auch Videomacher an. 4K-Videomacher dürfte aufhorchen, denn die Kamera kann 4K-Videos mit bis zu 120 fps bei 10-bit und 4:2:2 aufzeichnen. Der Dynamikumfang betrage wiederum laut dem Hersteller 15+2 Blendstufen. Auch der Autofokus sei bei der Alpha 7S III gegenüber Vorgängermodellen laut Sony verbessert worden.

Brandneu ist beispielsweise das zentrale Element der Kamra, nämlich der rückseitig belichtete Vollformatsensor Exmor R CMOS mit 12,1 Megapixeln und dem neuen Bildprozessor Bionz XR. Letzterer biete deutlich mehr Leistung sowie einen reduzierten Rolling-Shutter-Effekt. Dank Dual-Slot-Funktion für zwei Speicherkarten ist es möglich, Filme mit 4K 60p länger als eine Stunde aufzunehmen.

Sony Alpha 7S III
Sony Alpha 7S III: Die Kamera visiert Fotografen und Videomacher an

Man verbaut ein AF-System mit Phasen-Autofokus und verspricht zusätzlich noch verbesserte Low-Light-Performance. Das System sei „mit dem hellsten und hochauflösendsten elektronischen OLED-Sucher der Welt mit 9,44 Millionen Bildpunkten“ ausgestattet. Diese Kamera ist auch die erste, die mit zwei CFexpress-Kartenslots, Typ A, versehen ist. Da bringt Sony gerade erst neue Speichermedien auf den Markt.

Die Sony Alpha 7S III will sich als Allrounder präsentieren

Video-Aufzeichnungen, welche mit der Alpha 7S II angefertigt worden sind, lassen sich mit denen von Sony-Camcordern kombinieren. Dies ist unkompliziert möglich, da die Kamera drei Einstellungen für die Farbskala bietet: S-Gamut, S-Gamut3 und S-Gamut3.Cine. Neben den S-Log3 Gammakurven integriert die Alpha 7S III ein HLG-Bildprofil (Hybrid Log-Gamma). Die Alpha 7S III erlaube laut Sony bis zu 4K-60p-16-bit-RAW-Export mittels HDMI Typ A. Die Standard-ISO wurde nun auf 80 runtergesetzt, sodass der normale Bereich bei 80-102.400 liegt (erweiterbar auf 80-409.6006 bei Filmen und 40-409.600 bei Standbildern).

Sony Alpha 7S III
Sony Alpha 7S III: In Deutschland ab September 2020 mit passenden Speicherkarten erhältlich

Farbübergänge sollen durch neue Technologien glatter werden und der Weißabgleich wurde verbessert. Ein hinzugefügter Active Mode soll bei Videos zusätzlich zum 5-Achen-Bildstabilisator das Bild elektronisch stabilisieren. Der seitlich ausklappbare Touchscreen kommt auf 3 Zoll Diagonale mit 1,44 Mio. Bildpunkten und lässt sich seitwärts hoch- und runterdrehen.

Zum MI-Zubehörschuh (Multi Interface) der Kamera ist bei dieser Kamera eine digitale Audio-Schnittstelle hinzugestoßen, um Tonaufzeichnungen von einem kompatiblen externen Mikrofon zu übertragen. Der Fast-Hybrid-AF der Alpha 7S III verwendet 759-Phasen-AF Punkte. Die Alpha 7S III besitze den ersten, 0,64 Zoll großen elektronischen Quad-XGA-OLED-Sucher, der 9,44 Millionen Bildpunkte anlege.

Die Alpha 7S III ist die erste digitale Kamera von Sony, die über das HEIF (High Efficiency Image File Format) verfügt. Sony hat an der Benutzeroberfläche gefeilt und biete nun an der Kamera eine im Vergleich mit Vorgängermodellen erhöhte Benutzerfreundlichkeit. Für USB PD (Power Delivery) ist die Kamera bereit und kann extern mit Strom versorgt werden. Wi-Fi 802.11 ac und MIMO (Multiple-input And Multiple-output) gibt Sony ebenfalls ab. Tethering per USB ist ebenfalls möglich.

Die Alpha 7S III nutzt einen Fast-Hybrid-AF bietet. Er kombiniert den Phasen- und Kontrastautofokus. Für Szenen mit Bewegung nutzt man Echtzeit Tracking und den Echtzeit-AF mit Augenerkennung. Mit von der Partie sind Features wie AF Transition Speed mit sieben Einstellungen, welche die Schärfenachführung erleichtern und fünf Einstellungen für AF Subject Shift Sensitivity. Diese erlauben es, festzulegen, wann der AF wechselt beziehungsweise auf dem Objekt bleibt.

CFexpress-Speicherkarte vom Typ A
Sonys erste CFexpress-Speicherkarte vom Typ A

Zur Kamera hat Sony die weltweit erste CFexpress-Speicherkarte vom Typ A vorgestellt. Sie erscheint mit 80 / 160 GByte – mit Schreibgeschwindigkeiten von bis zu 700 MB/s und Lesegeschwindigkeiten von bis zu 800 MB/s. Die Karten eignen sich für RAW-Aufnahmen oder 4K-Video mit 120 fps. Nach der Schutzklasse IP57 sind die Karten gegen Staub und Wasser resistent. Sony veröffentlicht direkt einen Kartenleser (MRW-G2) dazu. Letzterer kostet 139 Euro. Für die CFexpress-Speicherkarte CEA-G80T mit 89 GByte fallen 229 Euro an. Für die Version mit 160 GByte zahlt mab 439 Euro. Alle drei Produkte sind, genau wie die Alpha 7S III, ab September 2020 in Deutschland erhältlich.

Kodi 18.8: Neueste Version der Multimedia-Software ist da

Ohne viel Tamtam wurde die neueste Version der beliebten Multimedia-Software Kodi veröffentlicht. Kodi 18.8 (Leia) steht bereits zum Download zur Verfügung.

Zuletzt hatten wir ja im Juni über Kodi 18.7 berichtet: Die Version machte damals unter Android bzw. Android TV Probleme und wurde zeitweise sogar zurückgezogen. Mittlerweile ist wieder alles im Reinen und sogar Kodi 18.8 steht bereits zum Herunterladen zur Verfügung. Ein passender Blog-Beitrag bzw. eine Newsmeldung, welche über die Neuerungen Aufschluss geben könnte, steht aber noch aus.

Allerdings hatten sie Entwickler in der Vergangenheit bereits klargestellt, dass neue Funktionen erst wieder ab Kodi 19.0 implementiert werden. Bis dahin konzentrieren sich also alle Versionen der Multimedia-Software, welche für diverse Plattformen zur Verfügung steht, auf Fehlerbehebungen und Performance- bzw. Stabilitätsverbesserungen. Kodi gibt es für Betriebssysteme wie Android, Apple iOS, Windows 10 aber auch Linux. Die zentrale Download-Seite ist bei Interesse hier zu erreichen.

Für Kodi gibt es auch viele Erweiterungen, welche den Funktionsumfang noch aufpeppen. Die Software ist dabei komplett kostenlos. Ihren Anfang nahm sie ursprünglich einmal als Xbox Media Center (XBMC) ist aber längst über jene Ursprünge hinaus gewachsen. In Kürze sollten auch die Release Notes zu Kodi 18.8 zur Verfügung stehen. Wer also mit dem Download noch warten möchte, bis die Änderungen transparent sind, sollte noch etwas ausharren.

Kodi 18.8 ist bereits verfügbar

In naher Zukunft dürften die Entwickler unter diesem Link weitere Informationen zu Kodi 18.8 veröffentlichen. Zu Anfangszeiten war Kodi ohne eigenes Zutun etwas umstritten, da die Software eben die Verwaltung und Wiedergabe umfangreicher, eigener Mediensammlungen ermöglicht. Vielfach wurde unterstellt, damit würden nur illegale Audio- und Videosammlungen gefördert.

Im Jahr 2020 kann man Kodi diesen Vorwurf kaum noch machen. Inhalte liefern die Entwickler ohnehin nicht mit, jene muss der Nutzer selbst bereithalten. Wir wünschen viel Spaß mit der neuesten Version Kodi 18.8!

Rettung des Kinos: AMC und Universal einigen sich

Die US-Kinokette stritt mit dem Filmstudio Universal über den Vertrieb von Filmen. Nachdem ein Boykott angedroht wurde, haben sich die Streithähne nun gütlich geeinigt.

Zur Erinnerung: AMC, die größte Kinokette der Welt, wollte die Filme des Studios Universal komplett boykottieren. Der Grund lag in einer Ankündigung des Filmvertriebs, alle seine Filme in naher Zukunft parallel zum Start in den Kinos auch digital zu vertreiben. AMC fürchtete, das würde die Zuschauer von einem Kinobesuch abhalten und fühlte sich in die Ecke gedrängt. Seine neue Strategie wollte Universal einführen, weil der Film „Trolls World Tour“ sich digital in der Corona-Krise zu einem Hit entwickelt hatte.

Außerdem sichert sich Universal digital natürlich einen höheren Einnahmeanteil, da im Kino ein hoher Anteil der Gelder an die Kinobetreiber fließt. AMC kritisierte die Pläne von Universal scharf und wenig später kündigten auch andere Kinoketten Boykotts an. Nun ist Universal eingeknickt und hat einen Deal mit AMC ausgehandelt. Auch wenn die Pressemitteilung nach strahlender Freude und gegenseitigem Schulterklopfen klingt, dürfte es hinter den Kulissen viel Zähneknirschen gegeben haben.

So gewährt Universal AMC ein Kinofenster von drei Wochenenden (17 Tagen). Erst danach darf das Studio seine Filme auch via Premium-Video-On-Demand (PVOD) anbieten. Außerdem erhält AMC offenbar einen nicht näher aufgeschlüsselten Anteil der digitalen Einnahmen bzw. gibt an, dass man sich auch Anteile sichern werde. So betreibt AMC in den USA selbst eine VOD-Plattform. Da wurde offenbar von beiden Seiten mit harten Bandagen gekämpft. Letzten Endes bleibt man aufeinander angewiesen: AMC würde schlecht fahren, würde die Kinokette kategorisch alle potenziellen Blockbuster von Universal aussperren. Universal wiederum kann sich die Kinoeinnahmen für kostspielige Produktionen nicht komplett entgehen lassen.

Abkommen betrifft zunächst nur die USA

Die Verhandlungen sind aber noch nicht abgeschlossen, denn die genannten Bedingungen gelten aktuell nur für die USA. Im Hinblick auf Europa und den Mittleren Osten verhandeln AMC und Universal derzeit noch. Klar ist, dass die Kinoindustrie unter Druck geraten ist. Wir leben in einer Zeit, in welcher mit verhältnismäßig wenig Budget im Heimkino mit 4K und HDR eine bessere Bildqualität erreicht wird, als in den meisten Kinosälen.

Dazu kommt die Corona-Krise, welche die Menschen animiert, Filme lieber im Wohnzimmer als im Kinosessel zu genießen.

Xbox Game Pass bringt kaum Geld ein, bindet aber Spieler

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Microsoft hat zugegeben, dass der Xbox Game Pass aktuell nicht wirklich das große Geld scheffele. Vielmehr diene die Spiele-Flatrate der Kundengewinnung und -Bindung.

In einem Interview erklärte der Microsoft-Manager Aaron Greenberg, dass es beim Xbox Game Pass nicht um kurzfristige Einnahmen gehe, sondern um die langfristige Kundenbindung. Greenberg gab auch zu Protokoll, dass Microsoft es sich leisten könne auf diese Weise vorzugehen und dass man damit rechne, dass sich diese Strategie in Zukunft auszahlen werde. Kurzfristig müsse Microsoft zwar viel investieren, um Entwickler und Publisher zum Xbox Game Pass zu locken und die Spiele zu halten, das werde sich aber bezahlt machen.

Laut Greenberg gehe es für Microsoft darum aktuell mehr zu liefern, als der Kunde erwarte. Indem man die Erwartungen übertreffe, könne man sich eine Fanbasis aufbauen, welche der Xbox-Marke möglicherweise das ganze Leben lang treu bleiben werde. Das Denken an den kurzfristigen Profit passt nicht in diese Strategie rund um den Xbox Game Pass. Stattdessen wolle man sogar noch mehr Werte bieten – wie etwa Project xCloud. Das Streaming-Angebot wird kostenlos zum Game Pass Ultimate hinzugefügt.

Project xCloud 2020
Microsoft bestätigt, dass Project xCloud in den Game Pass integriert wird

Laut Greenberg sei es schlichtweg so, dass die Menschen es weitererzählen würden, wenn sie besonders begeistert von einem Angebot seien, dass ihnen mehr biete, als sie erwartet hätten. Auf diese Weise habe der Xbox Game Pass seinen guten Ruf erhalten und ziehe immer mehr Spieler an – nicht nur zum Game Pass an sich, sondern zur Xbox-Marke generell. Das beste Marketing sei Mund-zu-Mund-Propaganda, an welcher das jeweilige Unternehmen gar nicht direkt beteiligt sei.

Microsoft will alle Xbox-Besitzer zum Game Pass locken

Tatsächlich ist der Xbox Game Pass aktuell für Besitzer einer Xbox One im Grunde ein No-Brainer: Die monatlichen Kosten für das Abonnement hat man schnell wieder heraus, selbst wenn man sich nur für wenige Titel interessiert. Zum alle First-Party-Spiele zum Launch-Tag im Game Pass starten. Außerdem bieten die Redmonder-Probe-Abonnements für nur einen Euro an.

Für Microsoft hängt dennoch viel vom Erfolg der Xbox Series X ab, die Ende 2020 erscheinen wird. Sie konkurriert direkt mit der Sony PlayStation 5. In der letzten Konsolengeneration war Microsoft der große Verlierer, denn die PS4 verkaufte sich laut Schätzungen von Analysten mehr als doppelt so oft wie die Xbox One. Dies lag unter anderem an vielen Fehlern von Microsoft: Anfangs verschreckte man Kunden mit Online-Zwang, einem Fokus auf TV- und Multimedia-Anwendungen sowie einer Kontenbindung für alle Spiele, welche den Second-Hand-Markt zerstören sollte. Selbst eine komplette Kehrtwernde, später als „Xbox 180“ bekannt, konnte das negative Image nicht abschütteln.

CES 2021 findet nur rein digital statt

Die CES findet traditionell seit über 50 Jahren jedes Jahr im Januar statt. 2021 wird es zu einem Bruch kommen, denn die Messe wird zu einem rein digitalen Event.

Noch im Juni 2020 hieß es seitens der Verantwortlichen, dass die Consumer Electronics Show (CES) 2021 in Las Vegas stattfinden solle. Man versprach ein ausgereiftes Hygienekonzept und Sicherheit für die Gäste. Wir waren bereits mehrfach selbst vor Ort und zweifelten auf der Basis unserer Erfahrungen mit der Messe stark daran, dass dies wirklich umsetzbar wäre.

Wie es aussieht, sind wir mit unserer Skepsis nicht alleine geblieben. Denn nun ist offiziell, dass die CES 2021 rein digital stattfinden wird. Wie es zu dem Sinneswandel gekommen ist, lässt sich nur spekulieren. Wir vermuten, dass hinter den Kulissen bereits viele Aussteller Druck gemacht haben und für eine Absage plädierten. Insbesondere in den USA greift das Coronavirus immer noch um sich und auch in anderen Ländern herrscht aktuell Angst vor einer zweiten Welle.

Seitens der Veranstalter heißt es dann auch in der offiziellen Mitteilung: „Angesichts der wachsenden Gesundheitsbedenken rund um die Verbreitung von COVID-19 erscheint es uns nicht möglich die Sicherheit von zehntausenden von Menschen in Las Vegas im Januar 2021 bei einer Zusammenkunft vor Ort zu garantieren.“ Stattdessen solle es digitale Keynotes und Konferenzen geben.

Große Hersteller wie LG, Samsung und Sony dürften eigene Events planen

Vermutlich dürften Hersteller wie LG, Samsung, Sony und mehr im Januar 2021 eigene Online-Events planen, die dann stattfinden werden, wenn eigentlich die CES 2021 auf dem Plan stünde. Allerdings bleibt abzuwarten, was die Messeveranstalter dann konkret digital anbieten werden und wie die Sache angenommen wird.

2022 will man dann wieder im gewohnten Rahmen in Las Vegas die CES abhalten. Im nächsten Jahr wird die Welt der Unterhaltungselektronik aber auf die Messe vor Ort verzichten müssen.

PlayStation 5 im Größenwahn: Sony will angeblich 120 Mio. Konsolen in fünf Jahren ausliefern

Aktuellen Meldungen zufolge rechne Sony damit innerhalb der ersten 5 Jahre nach Veröffentlichung rund 120 Mio. PlayStation 5 auszuliefern. Damit würden die Japaner dann rund doppelt so viele Exemplare der PS5 verschiffen wie Microsoft von der Xbox Series X.

Die aktuellen Meldungen passen dazu, dass Sony auch die Produktion angekurbelt habe: Noch vor Ende 2020 sollen rund 10 Mio. PlayStation 5 vom Band laufen. Gleichzeitig rechnet man damit, dass die nächste Konsolengeneration aufgrund der rasanter werdenden, technischen Entwicklung nur noch einen Lebenszyklus von ca. 5 Jahren haben werde. Und innerhalb dieser fünf Jahre wolle Sony offenbar eine Auslieferungsmenge von 120 Mio. PS5 anstreben.

120 Mio. sei dabei sogar die niedrigste, erwartete Menge. Auch 170 Mio. Einheiten hält man für möglich. Zumindest behaupten das Zulieferer aus Taiwan. Sony enthält sich offiziell aktuell eines Kommentars. Zum Vergleich: Sony konnte seit Erscheinen der PS4 im November 2013 in etwa 110 Mio. Einheiten ausliefern. Offenbar glauben die Japaner also daran, dass die PS5 den Erfolg der letzten Generation deutlich überflügeln könnte.

Abhängen wird der Erfolg der nächsten Konsolengeneration aber auch ganz wesentlich von einem aktuell noch unbekannten Faktor: dem Preis. Durchgesickert waren vorher 399 Euro für die PS5 Digital-Edition und 499 Euro für die PS5 mit einem Ultra HD Blu-ray Laufwerk. Allerdings hat Sony von offizieller Seite bisher noch keinen finalen Verkaufspreis bestätigt.

Sony PlayStation 5 erscheint voraussichtlich im November 2020

Nach aktuellem Stand der Dinge wird die Sony PlayStation 5 wohl im November 2020 erscheinen. Sony wünscht sich dabei, dass mehr Käufer zur Digital-Edition greifen. Ob sich das auch in den Produktionsmengen widerspiegeln könnte, wissen wir aktuell aber nicht. Nun wäre es eben langsam an der Zeit den offiziellen Preis zu erfahren, damit auch Vorbestellungen endlich möglich sind. Sowohl Sony als auch Microsoft spannen uns da aktuell arg auf die Folter.

Xbox Series S: Potenzieller Controller gesichtet

Online ist das Foto eines weißen Controllers für die nächste Xbox-Generation aufgetaucht. Ist das ein neuer Hinweis auf die Xbox Series S?

So rechnete man zunächst damit, dass Microsoft die Xbox Series S im Mai 2020 enthüllen würde. Letzten Endes tat sich aber nichts. Ende Juni 2020 folgten detailliertere Hinweise und aktuell geht man davon aus, dass die Redmonder das leistungsschwächere aber eben auch günstigere Geschwisterlein der Xbox Series X im August 2020 vorstellen dürften. Schon seit 2018 drehen sich da ja Meldungen um zwei Next-Generation-Konsolen aus dem Hause Microsoft.

Die Xbox Series X ist mittlerweile offiziell: Sie bietet 12 TFLOPs Leistung und wird von Microsoft exzessiv als die leistungsfähigste Konsole der nächsten Generation beworben – auch als Seitenhieb auf die schwächere Sony PlayStation 5. Das aktuelle Foto eines weißen Xbox-Controllers der nächsten Generation würde dabei zu den bisherigen Leaks rund um die Xbox Series S passen. Entstanden sei es angeblich auf einer Party eines Kindes eines Microsoft-Managers in Washington.

Microsoft Xbox Series S
Microsoft Xbox Series S: So könnte sie aussehen

Der Post, welcher das Foto bei Reddit enthüllte, wurde bereits wieder gelöscht. Das könnte ein Indiz für die Echtheit sein. Der Poster erklärte ebenfalls, dass er die zum Controller gehörende Konsole testen konnte und die Oberfläche identisch zur Xbox One gewesen sei – das passt zu bisherigen Meldungen rund um das Interface.

Xbox Series S: Kündigt Microsoft sie bald offiziell an?

Offiziell hat sich Microsoft bisher nicht zur Xbox Series S geäußert, die offizielle Vorstellung könnte aber noch im August 2020 stattfinden. Zu sehr auf die Goldwaage legen sollte man das aktuelle Controller-Foto dabei jedoch auch nicht: Einerseits ist möglich, dass es sich um eine Fälschung handelt. Andererseits könnt es sich schlichtweg um eine spezielle Version der Xbox Series X für Mitarbeiter handeln.

Eine weiße Farbvariante der Next-Generation-Konsole wäre aber natürlich auch eine schicke Sache. Eventuell erfahren wir ja schon bald mehr.

LGs 163 Zoll 4K MicroLED-TV soll „bald“ in den Handel kommen

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LG Electronics möchte seinen ersten kommerziellen 4K MicroLED TV „bald“ in den Handel bringen. Das 163 Zoll Monstrum wird aber für die wenigsten erschwinglich sein. 

Bereits seit mehreren Jahren begleitet uns die MicroLED-Technologie. Unsere Erfahrungen beschränken sich aber meist auf größere Messen oder Roadshows, an denen die vielversprechende Displaytechnologie meist prominent präsentiert wird. Aus privaten Haushalten hält sich MicroLED immer noch zurück. Bislang ist uns auch nur eine Premium-Variante von Samsungs „The Wall“ TV bekannt, der derzeit käuflich erworben werden könnte. Das soll sich laut Informationen von LG jedoch „bald“ ändern. Das Unternehmen plant einen zeitnahen Marktstart für seinen 163 Zoll 4K MicroLED-TV.

1.200 nits maximale Helligkeit

„Bald“ ist hier jedoch ein dehnbarer Begriff. Mitbewerber Samsung kündigt die innovative Displaytechnologie bereits seit Anfang 2018 an. Eine verfügbare und vor allem bezahlbare Variante konnten wir jedoch noch nirgends entdecken. Und bis es wirklich so weit ist, vertröstet uns LG mit vielversprechenden Spezifikationen. Jeder Pixel des Displays besteht wiederum aus drei LED-Subpixeln (Rot, Grün, Blau), die ihr eigenes Licht emittieren. Die Technologie ist von der Funktionsweise also ähnlich wie OLED. Die maximale Helligkeit soll bei rund 1.200 nits liegen, die typische, also durchschnittliche Helligkeit bei rund 600 nits. Die durchschnittliche Helligkeit bei OLEDs liegt im Übrigen bei 120-200 nits, bei großflächigen, hellen Darstellungen.

Der LG MicroLED TV besteht aus solchen Modulen die zusammengesteckt werden.
Der LG MicroLED TV besteht aus solchen Modulen die zusammengesteckt werden.

LG MicroLED TV ab August 2020?

Das Kontrastverhältnis ist mit 100.000:1 angegeben, der Schwarzwert mit 0.01 nits. Heimkino-Fans bekommen bei diesen Werten sicherlich feuchte Augen. Wie firmennahe Quellen gegenüber MicroLED-Info und LEDinside berichtet haben, soll die Auslieferung in ausgewählten Märkten (womöglich Südkorea) bereits im August 2020 beginnen. Ab wann der MicroLED TV, oder besser gesagt die „Leinwand“, hierzulande erworben werden kann, steht noch in den Sternen.

Wie die meisten neuen Displaytechnologien sind die Anschaffungskosten für die ersten Geräte sehr hoch. Laut IHS Markit ist in den nächsten Jahren ein deutlicher Anstieg in diesem neuen Marktsegment zu erwarten. Für den Massenmarkt, sprich bezahlbare Modelle in „normalen“ Größen, soll es demnach erst ab 2026 geben.

4K und 120 fps bleiben bei PlayStation 5 und Xbox Series X Papiertiger

In der Theorie unterstützen die Sony PlayStation 5 und Microsoft Xbox Series X 4K-Gaming mit 120 fps. In der Praxis dürfte dies ein extremer Ausnahmefall bleiben.

Sowohl Sony als auch Microsoft haben für ihre Next-Generation-Konsolen Unterstützung für 4K-Grafik bei bis zu 120 fps versprochen. Sogar 8K ist in der Theorie drin. Und tatsächlich dürften zumindest einige Titel 4K und 120 fps nutzen. Für die Xbox Series X wurde dies immerhin für das wirklich empfehlenswerte „Ori and the Will of the Wisps“ bestätigt. Allerdings handelt e sich hier um ein Spiel für die Xbox One, das lediglich speziell für die Xbox Series X aufgebohrt wird.

Allerdings haben weder Microsoft noch Sony irgendeinen Vorzeigtitel mit 120 fps in der Hinterhand. Stattdessen wurde für viele Triple-A-Spiele schon bestätigt, dass sie in 4K mit 30 fps laufen werden – etwa für „Spider-Man: Miles Morales“ und „Assassin’s Creed: Valhalla“. Allerdings wäre 4K-Grafik mit 120 fps für Triple-A-Titel auch eine zu hohe Erwartung, wenn man die Leistung der Next-Generation-Konsolen bedenkt. Schon 4K mit 60 fps ist ein anspruchsvolles Ziel, das nicht alle Titel einhalten werden.

So rechnen wir damit, dass es sogar weiterhin viele Spiele geben wird, die mit niedrigeren Auflösungen als 4K hantieren, wenn sie Raytracing einsetzen. Raytracing ist so rechenintensiv, dass viele Entwickler da wohl den Kompromiss eingehen werden z. B. in 1440p oder gar 1080p zu berechnen und dies mit dem verbesserten Upscaling der neuen Konsolen kombinieren. Etwa liefen die neuen „Minecraft“-Demos mit Raytracing an der Xbox Series X in 1080p.

Next-Generation-Feeling: Zum Launch wird es rar sein

Wie das erste Material aus den Spielen von Microsoft und Sony zeigt, dürfte echtes Next-Generation-Feeling zum Start der beiden Konsolen noch rar sein. Das liegt auch daran, dass die meisten Titel zunächst noch Cross-Plattform-Entwicklungen sind. Ähnlich verhielt es sich jedoch auch zum Launch der Sony PlayStation 4 und der Xbox One. 2013 gab es da im Grunde noch wenig zu sehen, erst ab 2014 wurde es interessanter, als beispielsweise Titel wie „inFamous: Second Son“ erschienen sind.

Die gute Sache ist, dass an den PS5 und Xbox Series X dank Abwärtskompatibilität dieses Mal auch Spiele der vorherigen Generation spielbar sein werden – teilweise mit verbesserter Grafik. Wir freuen uns daher dennoch sehr auf den Launch der neuen Konsolen!