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Samsung The Wall: Neue Micro-LED-Bildschirme für 2023 vorgestellt

Samsung hat neue Ableger seiner Micro-LED-Bildschirme The Wall angekündigt. Die Displays richten sich aber auch 2023 nur an Geschäftskunden.

The Wall steht, wie auch in den vergangenen Jahren, für professionelle Bildschirme mit Micro-LED-Technologie. Beispielsweise setzen Filmstudios The Wall ein, um damit virtuelle Sets zu erstellen. Dies kann den Greenscreen ersetzen und erleichtert es den Schauspielern, sich in die Stimmung einer Szene zu versetzen. Die neuen Modelle nutzen für ihre selbstleuchtenden, anorganischen Pixel nur noch Abstände von 0,63 mm.

Dadurch lasse sich jetzt auch mit The Wall und Micro LED hohe Auflösungen auf deutlich kleineren Flächen erreichen als bisher – etwa 55 Zoll. Somit können auch Firmen zu The Wall wechseln, welche die Technik für Videowalls einsetzen möchten. Die geringen Pixelabstände in Kombination mit Black-Seal- und Ultra-Chroma-Technologie sowie 20 Bit-Farbtiefe sollen die technisch aktuell höchstmögliche Bildqualität gewährleisten.

Screens wie The Wall sind für virtuelle Studios nützlich.
Screens wie The Wall sind für virtuelle Studios nützlich.

Der leistungsstarke Prozessor befeuert Screens mit Auflösungen von bis zu 8K. Er kann Kontraste automatisch anpassen und das Bildrauschen reduzieren. Preise für die neuen Varianten von The Wall nennt Samsung dabei wie üblich nicht, da die Geräte nicht für Privatkunden angeboten werden.

Samsung The Wall: Höchster Standard für Bildqualität

Die lineare Grauskala von The Wall bringe dabei laut Samsung ungeahnte Feinheiten zur Geltung und ermögliche natürliche Texturen, Volumen und Schattierungen. Damit Inhalte auch in gute Qualität zu 8K hochgerechnet werden können, sind 16 neuronale Netze im Einsatz, die allesamt auf KI-Upscaling- und Deep-Learning-Technologien von Samsung beruhen.

The Wall ermöglicht außerdem sowohl die Wiedergabe von 8K- als auch die horizontale Wiedergabe von 16K-Inhalten mit nur einer S-Box. Auch können Inhalte aus bis zu vier Quellen gleichzeitig auf den neuen IW006B- und IW009B-Modellen von The Wall präsentiert werden.

LG UtraGear OLED: Neue Monitore steigern die Helligkeit durch Mikro-Linsen

LG Display verarbeitet im Jahr 2023 für viele seiner OLED-Panels Mikro-Linsen. Doch auch für Monitore kommt die neue Technik zum Einsatz.

Die Mikro-Linsen bündeln das Licht effizienter. Das führt einerseits zu gesteigerter Helligkeit bei TV-Modellen wie z. B. den LG OLED G3, erhöht aber auch die Effizienz deutlich. Bisher war aber nur klar, dass die Mikro-Linsen-Arrays für Fernsehgeräte zum Einsatz kommen. Doch die Kollegen von Flatpanels HD haben direkt von LG Display auf der CES 2023 die Bestätigung erhalten, dass auch aktuelle OLED-Monitore die aufgewertete Technologie erhalten.

MLA-Technologie verbessert OLED-Gaming-Monitore

Konkret gilt das somit etwa für die neuen UltraGear-Monitore mit OLED-Panels von LG, die in 27 und sogar 45 Zoll Diagonale auf den Markt kommen werden. LG Dislay spricht dabei auch von META-Technologie, was aber am Ende schlichtweg ein Marketing-Begriff für die Kombination der Mikro-Linsen-Arrrays mit einem Software-Brightness-Booster darstellt.

Die UltraGear-Monitore mit 45 Zoll nutzen bereits Mikro-Linsen.
Die UltraGear-Monitore mit 45 Zoll nutzen bereits Mikro-Linsen.

Es gibt in der Verwendung der Technik jedoch auch Unterschiede: Während die Fernseher mit META-Technologie für Spitzenhelligkeiten von bis zu 2.100 Nits bereit sein sollen, weist LG Display den Monitoren mit 27 und 45 Zoll „nur“ bis zu 1.000 Nits zu. Dies dürfte den unterschiedlichen Anwendungsgebieten geschuldet sein.

OLED-Monitore laufen eher Gefahr, dass sich Inhalte einbrennen

So werden an Monitoren üblicherweise deutlich öfter statische Bildinhalte angezeigt, da eben an einem PC gearbeitet wird. Deswegen geht LG Display hier wohl eher vorsichtig vor und treibt es mit den Helligkeiten weniger auf die Spitze als im TV-Segment. Dafür setzt man auf höhere Bildwiederholraten von bis zu 240 Hz. Partner wie Acer, Asus und Corsair planen da für 2023 ebenfalls OLED-Monitore mit META-Technik.

LG Display hat auf der CES 2023 bestätigt, dass man auf lange Sicht die META-Technik, also Mikro-Linsen-Arrays und den Brightness Booster, für all seine OLED-Serien einsetzen will – egal ob Monitor oder TV.

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Sony PlayStation 5: Neue Bundles mit 2 Controllern und Berichte über Langzeitdefekte bei vertikaler Aufstellung

Die Sony PlayStation 5 erscheint wohl Ende Januar 2023 in neuen Bundles mit zwei DualSense. Außerdem verbreiten sich Berichte über mittlerweile auftretende Langzeitdefekte.

Update:

Es liegen mittlerweile weitere Stellungnahmen und Informationen vor. Wie es aussieht, sind komplett neue Einheiten der PlayStation 5 nicht ab Werk von dem Problem betroffen. Auch gehen wir, wie bereits angedeutet, weiterhin nicht von einem größeren Problem aus. So scheint das Auslaufen des Flüssigmetalls speziell bei Konsolen aufzutreten, die etwa fallengelassen worden oder heruntergefallen sind. Das tut keinem Gerät gut und scheint das Auslaufen des Flüssigmetalls bei den betroffenen Kunden verursacht zu haben.

Sollte es weitere Angaben geben, halten wir euch auf dem Laufenden.

Ursprünglicher Beitrag:

Zunächst zum angenehmeren Thema: Die Sony PlayStation 5 wird wohl ab Ende Januar 2023 in neuen Bundles zu haben sein. Es werden dann zwei DualSense beiliegen. Bisher gab es die Konsole nur mit einem Controller im Paket. Leider ist aber noch offen, welche Preise Sony da ausrufen möchte – davon hängt natürlich ab, ob sich solche Pakete lohnen. So steht die Preisempfehlung des DualSense separat bei 69,99 Euro. Allerdings gab es die Controller schon des Öfteren in Angeboten für ca. 55 Euro.

In den Bundles sollen auch die neuesten Hardware-Revisionen der Konsole (Modelle CFI-1216A bzw. CFI-1216B) enthalten sein. So soll es sowohl die PS5 mit optischem Laufwerk als auch die Digital Edition im Paket mit zwei Controllern geben. Erste Händler hatten die Bundles bereits gelistet, die Preise variieren aber, sodass Sony vermutlich noch keine UVP mitgeteilt hatte.

Die neuen Bundles der PlayStation 5 sind voraussichtlich ab Ende Januar 2023 erhältlich.
Die neuen Bundles der PlayStation 5 sind voraussichtlich ab Ende Januar 2023 erhältlich.

Sony hatte im Übrigen im Rahmen der CES 2023 verkündet, dass die Lieferengpässe der PS5 überwunden seien. Das können wir aber noch nicht so bestätigen. Zwar lässt sich die Spielekonsole in der Tat leichter bestellen, die Auslieferung dauert aber in der Regel immer noch eine ganze Weile und die Lagerbestände scheinen weiterhin knapp zu sein.

PS5: Berichte über Langzeitschäden bei vertikaler Aufstellung

Das zweite Thema, das aktuell die Runde macht, ist weniger erfreulich: Einige Quellen berichten unabhängig voneinander darüber, dass die vertikale Aufstellung der PlayStation 5 in vielen Fällen Defekte nach sich ziehe. Es gebe einen Designfehler, der alle Konsolen betreffe. Demnach könne das Flüssigmetall auslaufen, welches zwischen SoC Kühler die Wärmeableitung gewährleiste. Sony entschied sich aufgrund der besseren Leitfähigkeit für Flüssigmetall statt traditioneller Wärmeleitpaste. Das räche sich mittlerweile bei vielen PS5-Besitzern.

Wie verbreitet das Problem wirklich ist, lässt sich aktuell aber unmöglich einschätzen. So ist schwer zu sagen, ob es sich um bedauerliche Einzelfälle oder tatsächlich um ein größeres Problem handelt, das womöglich Millionen Konsolen betrifft. Auftreten soll der Fehler wohl nur bei vertikaler Aufstellung. Er könne auch bei neu gekauften Konsolen auftreten, wenn sie beim Transport so „ruppig“ behandelt worden sind, dass das Flüssigmetall herauslaufe.

Collective answer: I am only warning, all the PS5 that I open, very often the liquid is moved and can sometimes damage the surface of the CPU. In some cases this affects operation. I'm not the only Technician to notice this. pic.twitter.com/XWJrtkwg0L

— Consoles System (@68Logic) January 5, 2023

Generell wollen wir einwerfen: Solche Fehler könnten grundsätzlich mit allen Geräten auftreten. Auch der Kühler eines Gaming-PCs kann sich etwa lockern, wenn ihr das Gehäuse zu stark durchschüttelt. Allerdings läuft denn die Wärmeleitpaste nicht aus, die Kühlleistung verschlechtert sich nur, weil der Anpressdruck nicht mehr gleichmäßig gegeben ist. Im Falle der PS5 ist eben die Gefahr, dass das Flüssigmetall auf das Board läuft und dort Schäden verursacht. Wir sind gespannt, ob wir noch mehr von diesem Problem hören und Sony eventuell eine Stellungnahme abgibt.

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DAZN ändert Abostruktur: Streaming auf nur noch einem Gerät + erneute Preiserhöhung

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DAZN überarbeitet seine Abostruktur zum Leidwesen von Neukunden. So müssen Fußballfans jetzt noch tiefer in die Tasche greifen und Kunden können meist nur auf einem Gerät streamen. 

Wir hatten gerade einen Beitrag dazu veröffentlicht, nachdem der Verbraucherschutz gegen die Preiserhöhung von DAZN Klage einreicht. Zurecht, wie wir finden. Parallel dazu gibt es aber noch eine Entwicklung, die es wert ist, mit einem eigenen Beitrag gewürdigt zu werden. Denn DAZN verändert seine Abostruktur drastisch, was vor allem Neukunden (ggf. auch zurückkehrende Kunden) so richtig zur Weißglut bringen dürfte. Das neue Angebot teilt sich in drei Pakete auf und zielt darauf ab, Fußballfans in den teuersten Tarif zu locken. Nachfolgende Pakete können ab sofort bei DAZN ausgewählt werden:

  • DAZN World: Abo-Einstieg für 9.99 Euro im Monat mit Handball, Tennis, Dart, Hockey, Fußball Championsleague der Frauen, FA-Cup, NBL (Australien) und dem Copa Italia. Anmeldung auf drei Geräten. Streaming ist nur auf einem Gerät möglich.
  • DAZN Standard: Das Standard-Paket kotet 29.99 Euro im Monat (so viel wie der ehemalige, monatliche Tarif). Dazu kommt die Fußball-Bundesliga, Champions League, UEFA Youth League, SuperCup, La Liga (Spanien) Ligue 1 & 2 (Frankreich), Seria A (Italien), die UEFA EM Qualifikationsspiele, UEFA Nations League sowie American Football (NFL), die NBA (Basketball), Boxen und die UFC (MMA). Anmeldung auf drei Geräten. Streaming ist nur auf einem Gerät möglich.
  • DAZN Unlimited: Das Angebot kostet 39.99 Euro im Monat (sind ca. 480 Euro im Jahr). In der Jahresoption schlägt DAZN Unlimited immer noch mit 29.99 Euro zu Buche (359,88 Euro im Jahr). Dazu gesellen sich noch Sportarten aus dem Special-Interest-Bereichen WWE, Motorsport, Darts, Wintersport, Radsport sowie weitere Ligen American Football, Basketball und Baseball. Anmeldung auf sechs Geräten. Streaming ist auf zwei Geräten parallel möglich.

DAZN 2023: Fragmentiert, kundenunfreundlich, teuer

Bedeutet, ihr wollt ein Abonnement für das „alte DAZN“ abschließen? Dann seid ihr mit einem Jahresabo für 359,88 Euro oder einer monatlichen Zahlung von 39.99 Euro am Start. Früher kostete die teuerste Option 29.99 Euro, somit eine Preiserhöhung um 33 Prozent. Und die größte Frechheit ist natürlich, dass die Sportarten so aufgeteilt werden, dass man fast gezwungen ist, das zweite oder dritte Paket zu wählen. Vor allem Kunden, die mehr als einen Videostream parallel nutzen möchten (und ja, das sind nicht unbedingt Leute, die ihren Account geteilt haben), müssen die teuerste Variante wählen. Früher konnte man übrigens DAZN auf sechs Geräten nutzen, davon zwei Videostreams parallel.

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DAZN: Verbraucherschutz klagt gegen Preiserhöhung und verlangt Geld zurück

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DAZN hat die Preise im letzten Jahr für neue und zurückkehrende Abonnenten drastisch angehoben. Der Verbraucherschutz hält die Preiserhöhungen für rechtswiedrig und möchte jetzt dagegen klagen. 

Seit dem 1. Februar 2022 müssen DAZN-Kunden so richtig tief in die Tasche greifen (wir haben berichtet). Selbst Bestandskunden profitierten nur noch bis zum 31. Juli 2022 von den alten Tarifen. Danach verlangte das Unternehmen in den meisten Tarifen das Doppelte. Das sorgte berechtigterweise für Unmut bei den Abonnenten, die sich eine so drastische Preiserhöhung natürlich nicht erklären konnten/wollten. Jetzt schaltet sich der Bundesverband der Verbraucherzentrale ein und möchte mit einer Musterfeststellungsklage gegen die gestiegenen Abgaben bei DAZN vorgehen.

VZBV erklärt Preiserhöhung für rechtswidrig

So soll die Klausel in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von DAZN, unter dem Unternehmen das Recht auf eine Anpassung der Preise eingeräumt wird, zu intransparent und für den Endkunden nicht durchschaubar formuliert worden sein. Für die Verbraucherzentrale ergibt sich dadurch ein klarer Fall, wer zum Zeitpunkt der Preiserhöhung Bestandskunde war, wurde Opfer einer rechtswidrigen Preiserhöhung. Als Endkunde rennt man in der Regel nicht gleich zum Gericht, um auf sein Recht zu bestehen, vor allem, weil sich die meisten in der Materie wohl zu wenig auskennen. Ein langwieriger Prozess mit unbestimmtem Ausgang, wer hat schon darauf Lust. Viele reagierten daher wohl eher mit der Kündigung des Streamingdienstes.

Betroffene können sich an Klage beteiligen

Mit der Verbraucherzentrale stellt sich jetzt eine Instanz gegen DAZN, die es Betroffenen erleichtert, sich ihr Geld vom Streaminganbieter zurückzuholen. Wer möchte, kann sich nämlich an der Musterfeststellungsklage beteiligen, sofern man zum Zeitpunkt der Erhöhung bereits Bestandskunde war. Wer mehr dazu erfahren möchte, der kann sich unter vzbv.de mehr Informationen einholen. Der Ausgang der Klage ist natürlich ungewiss. Sollte der Verbraucherzentrale jedoch recht gegeben werden, dann sollte DAZN schon einmal sein Sparschwein schlachten. Im Bestfall ist die Preiserhöhung auch erst einmal Geschichte.

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Neue MediaTek Pentonic TV-Chipsätze bieten „Potenzial ab Werk“ dank Calman Ready-Integration

Die neuen MediaTek Pentonic Chipsätze (2000, 1000 und 700) werden bald in ersten TV-Geräte integriert. Neben der gestiegenen Performance beherbergen die Chipsätze das Potenzial einer optimalen Bildverarbeitung, dank der integrierten Calman Ready-Lösung! 

Hinter dem Begriff „Calman Ready“ verbirgt sich die Möglichkeit, TV-Geräte und Projektoren mit der Calman-Sofware (Portrait Displays) einzustellen, um die bestmögliche Bildqualität zu erreichen. Die Funktionalität an sich ist nichts Neues, wird diese doch bereits seit Jahren von den meisten TV-Geräte-Herstellern unterstützt und konnte sich in den vergangenen Jahren sogar zu so etwas wie einem Standard-Feature hocharbeiten. Das Problem bei der bisherigen Integration war, dass diese für jeden Fernseher eigens erfolgen musste. Damit alles funktioniert, wurde die Datenschnittstelle mit dem jeweiligen Prozessor, dem Display und den anderen Komponenten abgestimmt. Das macht die Integration für Hersteller unnötig kompliziert und gemessen an der breiten Produktpalette, können sich auch einfacher Fehler einschleichen (die dann via Updates aufgearbeitet werden müssen).

Bestmögliche Kalibrierungslösung ab Werk

Das soll sich mit den neuen MediaTek Pentonic Chipsätzen ändern. Die SoC-Lösungen (System on a Chip), hat die Calman Ready-Schnittstelle sozusagen bereits integriert. Bedeutet, TV-Geräte, die mit diesem Chipsatz ausgerüstet werden (und das sind in naher Zukunft sicherlich nicht wenige), lassen sich entsprechend über die Calman Software ansteuern und optimieren. Und da es sich hier um eine standardisierte Lösung handelt, können Hersteller bereits bei der Konzeption in Abstimmung mit Portrait Displays ausarbeiten, welche Kalibrierungsmethode für das jeweilige Modell angewandt wird. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen, wird es TV-Herstellern erleichtert, eine optimale Kalibrierungslösung zur Verfügung zu stellen.

Es können auf eine Bildquelle verschiedene Einstellungen angewandt werden. Z.B. hier, um einen Vergleich zwischen dem kalibrierten und unkalibrierten Bild zu verdeutlichen. Alles möglich mit dem Mediatek Pentonic Chip mit Calman Ready
Es können auf eine Bildquelle verschiedene Einstellungen angewandt werden. Z.B. hier, um einen Vergleich zwischen dem kalibrierten und unkalibrierten Bild zu verdeutlichen. Alles möglich mit dem Mediatek Pentonic Chip mit Calman Ready

Professionelle Kalibrierer und Dienstleister, wie z.B. die MediamarktSaturn-Gruppe, optimieren so auf die bestmögliche Qualität hin und müssen nicht noch „raten“, ob sich bei diesem Modell eine komplette 3D-Lut rentiert, oder ob auch eine 1D-Lut ausreicht. Das Fehlerpotenzial dürfte damit drastisch abnehmen und Dienstleister wird die Arbeit deutlich erleichtert. Das Produkt „Kalibrierung als Service“ wird dadurch auch für Käufer eines Mittelklasse-Modells interessant, da man davon ausgehen kann, dass der Kalibrier bereits die „Best Practice“ vorgelegt bekommt. In Geräten außerhalb des High-End-Segments schlummert vielleicht sogar noch mehr Potenzial, als bei den Fokus-Produkten und Flaggschiff-Modellen.

Kalibrierungseinstellungen werden separat gespeichert

Einmal kalibriert, werden die Ergebnisse übrigens in einem gesonderten Speicher abgelegt und gehen somit nicht verloren, wenn man den TV auf die Werkseinstellungen zurücksetzt. Sehr praktisch, auch wenn das System z.B. durch ein fehlerhaftes Update oder einfach nur aus Versehen zurückgesetzt wird. Die direkte Integration in die leistungsstarken Chipsätze hat aber noch andere Vorteile. Grundsätzlich lassen sich mit den Mediatek Pentonic-Modellen wohl acht separate Video-Pipelines verarbeiten. Damit kann man z.B. Dinge anstellen, wie diesen Picture-Mode mit vier separaten Bildeingängen:

Vier Videostreams, alle mit anderen Bildeigenschaften (Auflösung, Dynamikumfang, Farbraum) dargestellt mit dem neuen Mediatek Pentonic Chipsatz
Vier Videostreams, alle mit anderen Bildeigenschaften (Auflösung, Dynamikumfang, Farbraum) dargestellt mit dem neuen Mediatek Pentonic Chipsatz

Selbst wenn sich die direkte Calman Ready-Integration im ersten Moment nur nach einem Gimmick anhört, wird diese in den nächsten Jahren womöglich bestimmen, wie einfach und gut wir TV-Geräte einstellen können. Vielleicht leben wir bald in einer Welt, in der ein falsch eingestellter Fernseher eher die Ausnahme, als die Regel bildet. Träumen darf man ja…

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Philips und Sony nutzen als erste TV-Hersteller den MediaTek Pentonic 1000

Philips und Sony werden als erste die neuen Premium-Chips von MediaTek verwenden. Entsprechende TV-Geräte werden im Frühjahr 2023 angekündigt.

So hatten einige Leser in unserem Artikel zu Panasonics neuen OLED-TV-Flaggschiffen bemängekt, dass die Japaner noch ältere Chips verwenden und daher nur zwei Ports für HDMI 2.1 zur Verfügung stellen. In der Tat erscheint auch uns das im Jahr 2022 zu wenig: Wer etwa eine Soundbar via eARC anklemmen will und zudem noch die Xbox Series X|S und PlayStation 5 oder aber einen Gaming-PC besitzt, muss bereits nach einem Switch Ausschau halten.

Philips plant mit Pentonic 1000

Mittlerweile wissen wir jedoch mehr zu den neuen MediaTek Pentonic 1000 und Pentonic 2000 bzw. der Verwendung der TV-SoCs. Was es zu wissen gilt: Der Pentonic 1000 ist für 4K-Fernseher der Oberklasse gedacht, während der Pentonic 2000 sich an 8K-TVs richtet. Philips hat nun bestätigt, dass die Marke für seine kommenden OLED-TVs des Jahres 2023 den Pentonic 1000 einsetzen wird. Dadurch sind dann auch vier Ports für HDMI 2.1 garantiert.

Der MediaTek Pentonic 1000 unterstützt zahlreiche moderne Features.
Der MediaTek Pentonic 1000 unterstützt zahlreiche moderne Features.

Im Übrigen ist der Pentonic 1000 nicht nur für HDMI 2.1 bei vollen 48 Gbps und 4K bei 120 Hz, ALLM sowie VRR gerüstet, sondern auch für den Standard Wi-Fi 6E. Auch moderne Videocodecs wie AV1 und VVC beherrscht der Chip bereits. Offen ist im Übrigen, ob Philips bzw. der Inhaber der Marke im europäischen TV-Segment, TP Vision, auch LCDs mit dem Prozessor vorsieht. Möglicherweise setzt man da nur auf den Pentonic 700.

Sony plant ebenfalls TVs mit dem MediaTek Pentonic 1000

Während Philips im Februar 2023 neue Fernseher auf Basis des MediaTek Pentonic 1000 vorstellen möchte, hat Sony allgemeiner das Frühjahr 2023 angegeben. So überraschten die Japaner damit, dass sie auf der CES 2023 keine neuen TV-Geräte vorstellten. Stattdessen fokussierte man sich unter anderem auf weitgehend von den Besuchern unbeachtete und nach unserem Eindruck störungsanfällige Präsentationen der PlayStation VR2. Bleibt zu hoffen, dass die technischen Querelen, wie sich wiederholende Verbindungsabbrüche der Controller, auf die Messeumgebung zurückzuführen gewesen sind.

Die MediaTek Pentonic sind "Calman Ready".
Die MediaTek Pentonic sind „Calman Ready“.

Die MediaTek Pentonic sind auch die ersten Chipsätze mit einer „Calman Ready“-Integration, also für weitgehende Kalibrierungen mit der entsprechenden Software-Suite geeignet. Wir bleiben natürlich am Thema dran und hoffen auf baldige Ankündigungen zu konkreten TV-Modellen.

Pentonic 700 ist bereits in Massenproduktion

In einem Gespräch mit Vertretern von Portrait Displays / Mediatek haben wir noch ein paar zusätzliche Infos zum Produktionsverlauf der neuen Chipsätze erhalten. So wird der Pentonic 700 wohl schon in Masse gefertigt, während der Pentonic 1000 angeblich erst im 2. Halbjahr 2023 in großen Mengen zur Verfügung stehen wird. Diese Information würde sich jetzt natürlich mit den Ankündigungen und Spekulationen von Philips und Sony beißen. Denn anscheinend können nur mit dem Pentonic 1000 vier HDMI 2.1-Anschlüsse angesteuert werden, mit dem 700er lediglich zwei. Bedeutet das, dass Sony ähnlich wie Philips sein TV-Line-Up 2023 aufsplitten wird? Einstiegs- und Mittelklasse-Modelle im Februar/März und High-End-Varianten dann im Herbst zur IFA 2023? Wir werden sehen, was die Hersteller in den nächsten Wochen ankündigen werden.

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Paramount+: Das sind die neuen Filme und Serien im Februar 2023

Paramount+ bringt im Februar 2023 wieder neue Filme und Serien mit. Der Anbieter hat die konkreten Neuzugänge mittlerweile bestätigt.

Wenn ihr uns fragt, dann sollte Paramount da aber inhaltlich noch deftig nachlegen, um sich am Markt zu behaupten. Insbesondere bei den Filmen finden wir die Neuzugänge im Februar 2023 recht schwach. Doch seht selbst unten in den Listen nach, denn wir sind gespannt, ob eure Meinung von der unsrigen abweicht. Allerdings stechen auch bei den Serien nur wenige Formate hervor.

Freuen kann man sich als Abonnent wohl am ehesten auf „Your Honor“ mit dem aus „Breaking Bad“ bekannten Bryan Cranston. Paramount+ bietet leider in Deutschland auch veraltete Technik: Statt mit zeitgemäßen 4K und HDR ist man maximal mit 1080p unterwegs. Der Ton liegt in deutscher Sprache meist nur in Stereo vor. Immerhin der englischsprachige Originalton wird auch im Surround-Format angeboten. Von Dolby Atmos fehlt jedoch jede Spur.

Paramount Plus startet mit einem Vorteilsangebot!
Paramount Plus wird erst im Jahresverlauf mit 4K Auflösung und Surround-Sound aufwarten können

Immerhin: Die Verantwortlichen haben angekündigt, dass noch im Verlauf des Jahres 2023 Upgrade auf 4K und Dolby Atmos folgen sollen. Den genauen Zeitpunkt ließ man jedoch offen. Im schlimmsten Fall ist es also vielleicht erst gegen Ende des Jahres so weit.

Paramount+ wird es am Markt schwer haben

In der aktuellen Form wird es Paramount+ aus unserer Sicht am deutschen Streaming-Markt sehr schwer haben. Es gibt schlichtweg technisch und auch inhaltlich in Quantität und Qualität viel hochkarätige Konkurrenz wie Disney+, Apple TV+, Amazon Prime Video, Netflix und mehr. In Zeiten der hohen Inflation und einer drohenden Rezession halten die Menschen außerdem ihr Geld stärker zusammen. Da fallen dann einige Abonnements vielleicht auch der Schere zum Opfer.

Doch seht selbst, womit Paramount+ euch im Februar 2023 locken möchte. Hat der Streaming-Anbieter euch damit am Haken oder schwimmt ihr dann doch eher vorbei?

Serien im Februar 2023 bei Paramount+

  • 1. Februar: „From Cradle to Stage“ (Dokumentation)
  • 3. Februar: „Your Honor“ (Drama, Crime)
  • 3. Februar: „The Followers (As Seguidoras)“ (Comedy, Drama)
  • 14. Februar: „The Challenge: All Stars“ (Reality)
  • 16. Februar: „A Thin Line“ ( Thriller, Drama)
  • 21. Februar: „Rise of Billionaires“ (Dokumentation)
  • Februar: „SkyMed“ (Drama)

Filme:

  • 3. Februar: „Blue’s Big City Adventure“ (Kids, Musical)
  • 4. Februar: „Paranormal Activity: Next of Kin“ (Horror)
  • 6. Februar: „Honor Society“ (Comedy)
  • 8. Februar: „Bree Wayy: Promise, Witness, Remembrance“ (Dokumentation)
  • 8. Februar: „Lynching Postcards: Token of a Great Day“ (Dokumentation)
  • 8. Februar: „RIP T-Shirts“ (Dokumentation)
  • 11. Februar: „Leberhaken“ (Drama)
  • 15. Februar: „Hunger Ward“ (Dokumentation)
  • 15. Februar: „The Day the Music Died: The Story of Don McLean’s American Pie“ (Dokumentation, Musik)
  • 22. Februar: „Love, Tom“ (Dokumentation, Musik)
  • 25. Februar: „Willi und die Wunderkröte“ (Kids)
  • 28. Februar: „Dragging the Classics – The Brady Bunch“ (Comedy)

Roku hat auf der CES 2023 Fernsehgeräte unter eigener Marke vorgestellt

Roku hat im Rahmen der CES 2023 erste Fernsehgeräte vorgestellt, die unter der eigenen Marke erscheinen sollen. Bisher sind sie aber nur für die USA bestätigt.

Damit baut Roku seine Präsenz im Markt für Smart-TVs weiter aus. 2022 hatte man ja auch schon Partnerschaften mit TCL und MetzBlue bestätigt. Die nutzen das Betriebssystem des Unternehmens für ihre Smart-TVs. Jetzt will man einen Schritt weiter gehen, denn die Fernsehgeräte an sich sollen das Branding von Roku verwenden.

Es wird zwei Serien geben: Roku Select und Roku Plus. Man will Diagonalen von nur 24 bis hin zu satten 75 Zoll abdecken. Es soll sich bei diesen Fernsehern jedoch am Ende um Einstiegs-LCDs handeln, die weniger neue Rekorde in Sachen Bildqualität aufstellen werden und vielmehr über ihre Preise punkten sollen. In den USA sollen die entsprechenden Smart-TVs noch im Frühjahr 2023 erscheinen.

Unter dem Banner Roku erscheinen zwei TV-Reihen.
Unter dem Banner Roku erscheinen zwei TV-Reihen.

Dass Roku eigene Fernsehgeräte vertreiben will, dürfte kein Zufall sein, wenn man bedenkt, dass einer der bisher engsten Partner, nämlich TCL, verstärkt auf Android TV bzw. Google TV setzt. Preislich sollen die TVs im Übrigen ab 119 US-Dollar für den 24-Zoller starten. Das größte Modell mit 75 Zoll wird 999 US-Dollar kosten. Je nach Modell werden HD- oder auch 4K-Auflösungen anliegen.

Roku stellt auch einen Referenz-OLED vor

Zusätzlich hat Roku auch noch das Referenz-Design für einen Premium-Fernseher mit OLED-Panel und Roku-TV-OS vorgestellt. Roku selbst will derartige TVs zwar nicht herstellen, so aber seine Partner ermuntern, Roku OS auch in hochpreisigeren Segmenten zu adaptieren. Es ist das erste Mal, dass man seinen Kooperationspartnern dafür ein OLED-Referenz-Design offeriert.

Als erster Partner soll hier Sharp angebissen haben. Der Hersteller möchte offenbar im Frühjahr 2023 ein entsprechendes TV-Modell in den USA auf den Markt bringen.

TCL bestätigt eigene QD-OLED-TVs für 2023

TCL hat auf der CES 2023 bestätigt, dass man noch in diesem Jahr eigene QD-OLED-TVs veröffentlichen werde. Genauere Angaben zu den Plänen fehlen jedoch noch.

So hat sich der Hersteller auf der CES 2023 noch auf seine aktuellen LCD-Modelle mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung fokussiert. Zur Erinnerung: TCL war im Grunde der Pionier mit dieser Art der verbesserten Beleuchtung, die allerdings die traditionellen Nachteile von LCDs etwas schmälern, aber auch nicht völlig aus der Welt räumen kann.

Doch es ist kein Geheimnis, dass mittlerweile alle großen TV-Hersteller, selbst Samsung, ihre OLED-Fernseher an die Spitze setzen. Samsung war einer der letzten Verweigerer, nutzt aber mittlerweile seine QD-OLED-Panels von Samsung Display, um ebenfalls zu punkten. Nur bei Dolby Vision konnten sich die Südkoreaner weiterhin noch kein Herz fassen. Dafür sollen die brandneuen S95C und S90C mit gesteigerter Leuchtkraft punkten.

Samsungs QD-OLED Fernseher 2023 (S95C & S90C)
Samsungs QD-OLED Fernseher 2023 (S95C & S90C)

Doch zurück zu TCL: Die ersten QD-OLED-TVs von TCL sollen in der zweiten Jahreshälfte in den Markt kommen. Ob sie auch in Europa erscheinen, ist zum aktuellen Zeitpunkt jedoch noch offen. Denn die Ankündigung wurde nur von TCL USA vorgenommen. Klar ist, dass TCL natürlich auf die QD-OLED-Panels der zweiten Generation von Samsung Display setzen wird. Wir sind schon gespannt, denn man kann davon ausgehen, dass TCL im Gegensatz zu Samsung wohl Dolby Vision adoptieren wird.

QD-OLED: Und was ist mit Philips und Sony?

Doch 2022 hatte ja auch Sony eigene QD-OLED-TVs veröffentlicht. Wie steht es da um Neuheiten? Nun, leider stellten die Japaner auf der diesjährigen CES keinerlei neue Fernsehgeräte vor. Dies wollen sie zu einem späteren Zeitpunkt nachholen. Philips wiederum hat zwar bestätigt, dass man die QD-OLED-Technik derlei genau prüfe und schon einen Prototyp entwickelt habe, weiter festlegen wollte man sich jedoch noch nicht.