Mittlerweile sind die Ultra HD Blu-rays zu „Herr der Ringe“ im Handel erhältlich. Während die meisten Reviews euphorisch klingen, sind viele Fans enttäuscht. So bleibt die Bildqualität hinter den Erwartungen zurück.
Anfangs kamen Meldungen auf, in denen geschildert wurde, dass für „Herr der Ringe“ neue 4K-Digital-Intermediates angefertigt worden seien. Man habe sogar die Original-Negative neu gescannt. Viele Reviews, etwa auch das von The Digital Bits bzw. dem renommierten Experten Bill Hunt bezogen sich darauf. Wir haben jedoch alle Filme bereits an einem LG OLED E9 mit 65 Zoll gesichtet und vertreten eine andere Meinung: Es scheint sich offensichtlich um 2K-Upscales zu handeln. Der Detailgrad ist teilweise enttäuschend und liegt vielfach unter dem der Blu-rays.
Keine neuen 4K Scans
Was ist passiert? Nun, in einem gigantischen Thread bei Blu-ray.com wird die Misere ausführlich diskutiert – auch anhand von Screenshotvergleichen. So hat Warner Bros. nicht nur offensichtlich auf hochskaliertes Material zurückgegriffen, sondern auch exzessive Rauschfilter eingesetzt. Besonders extrem ist dies im zweiten Film „Die Zwei Türme“ bei einigen Aufnahmen in Rohan sichtbar. Auch Helikopteraufnahmen wirken gar wie SD-Material. Dabei scheint es Probleme mit dem DNR-Algorithmus (Digital Noise Reduction) gegeben zu haben.
So kommt es in den Filmen teilweise innerhalb einer einzigen Szene vor, dass sich verhältnismäßig scharfe Frames mit vollkommen weichgezeichneten Bildern abwechseln. Generell ist das absolut schade, denn es gibt in allen drei Filmen Sequenzen und Aufnahmen, die hervorragend aussehen. Und auch die HDR-Umsetzung ist sehr stilvoll. Insgesamt müssen wir den 4K-Umsetzungen aber einen schlechteren Detailgrad bescheinigen, als den Blu-rays. Aggressives Edge Enhancement ist ebenfalls oft erkennbar und kombiniert wenige Details mit einer unangenehmen Überschärfung.
Warum fallen viele Tests trotz offensichtlicher Mängel so positiv aus?
Nun ist die Frage: Wenn diese offensichtlichen Mängel des 4K-Bildes so leicht ins Auge fallen und Fans ihrer Enttäuschung und ihrem Ärger bereits Luft machen, wie kann es sein, dass renommierte Reviewer wie Bill Hunt das Bild in den Himmel loben? Nun, wir können uns das auch nur schwer erklären und vermuten, dass zumindest einige Kollegen die sehr langen Filme der „Der Herr der Ringe“-Trilogie womöglich nur abschnittsweise begutachtet haben, um sich rasch ein Urteil zu bilden und einen Test veröffentlichen zu können. Und dabei erwischten sie dann eventuell zufällig die gelungenen Momente.
Unsere Meinung? Wir hatten uns weit mehr von dieser Veröffentlichung versprochen und sind vom exzessiven Rauschfiltereinsatz und der künstlichen Nachschärfung sehr enttäuscht. Bleibt die extrem geringe Hoffnung auf eine bessere Neuauflage in einigen Jahren. Die beste Nachricht: Immerhin ist der starke Grünstich von „Die Gefährten“ in der Extended Fassung nun nicht mehr vorhanden.
Günstig bei iTunes / Apple TV kaufen!
Wer sich die überarbeiteten Varianten dennoch zu Gemüte führen möchte, dem empfehlen wir die Titel günstig auf Apple iTunes in 4K Qualität mit HDR, Dolby Vision und Dolby Atmos (Englisch) zu kaufen oder zu leihen. Die Filme kosten derzeit zwischen 3.99 bis 7.99 Euro zum Kauf, Leihe (falls angeboten) kostet 3.99 Euro!
Von klassischen Weihnachtsfilmen wie „Schöne Bescherung“ bis hin zu hochwertigen Blockbuster-Kino mit „Avengers Infinity War“ oder „Black Panther“ wird so ziemlich alles in den jüngsten Prime Deals angeboten. Einige Titel wiederholen sich, so wurden Titel wie „Bad Moms 2“, „Killers Bodyguard“ oder „Leberkäsjunkie“ bereits in vergangenen Aktionen angeboten. Egal, so bekommt man nochmals die Chance „verpasste“ Titel auszuleihen.
Noch bis Sonntag könnt ihr aus über 300 Filmen wählen und zahlt je ausgeliehenen Titel nur 97 Cent! Ihr müsst die Wiedergabe nicht während der Aktion beginnen, sondern habt dafür ganze 30 Tage Zeit. Also sich bereits jetzt mit Unterhaltung bis Ende Januar eindecken. Startet ihr die Wiedergabe eines Films, könnt ihr euch diesen innerhalb 48 Stunden so oft ihr wollt ansehen. Also keine Angst wenn ihr einmal vor dem TV einschläft, ihr könnt euch den Film auch noch am nächsten Tag zu Ende sehen.
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Warner Bros. zog kürzlich viel Ärger auf sich, da man ankündigte, 2021 alle seine Kinofilme zum Start auch zum Streaming-Angebot HBO Max zu bugsieren. Allerdings bekennt man sich nun wieder deutlicher zur Kinoerfahrung.
Wie begann das Ganze? Nun, Warner kündigte wie gesagt an, dass im nächsten Jahr alle Kinofilme des Studios, darunter auch Gassenhauer wie „Dune“ ab dem Veröffentlichungstag parallel zum Kinostart auch zu HBO Max wandern. Zumindest gilt das für die USA. Kreative und Partner reagierten darauf mit Entgeisterung und fühlten sich überrumpelt. Der renommierte Regisseur Christopher Nolan („Tenet“) sprach gar davon, dass HBO Max der schlechteste Streaming-Anbieter sei.
Auch wurden Zweifel daran laut, dass Warner wieder zu einem normalen Kinofenster zurückkehren würde, so sehr man das auch beteuerte. Demnach solle die Strategie für 2021 nur eine Übergangslösung sein. Nun hat Warner für 2023 drei neue Kinofilme bestätigt, die weltweit in den Lichtspielhäusern anlaufen sollen: „Furiosa“, „Coyote vs. Acme“ sowie das Musical „The Color Purple“.
„Furiosa“ ist dabei ein Prequel zu „Mad Max Fury Road“, in dem die Rolle der Furiosa nun neu besezt wird – mit Anya Taylor-Joy. Auch mit von der Partie ist Chris Hemsworth. Regie wird erneut George Miller führen. „Coyote vs. Acme“ wird hingegen ein Animationsfilm, der sich um den Koyoten und den Roadrunner dreht. „The Color Purple“ wiederum basiert auf dem Broadway-Musical“.
Das Kino steht vor einer ungewissen Zukunft
Aktuell ist die Zukunft des Kinos mit einem großen Fragezeichen zu versehen: So ist es für die meisten Anwender möglich, mit aktuellen 4K-TVs eine bessere Bildqualität zu erzielen, als in einem Kinosaal. Und die durchschnittlichen Größen der Fernsehgeräte sind in den letzten Jahren immer weiter angewachsen. Ausgerechnet HDR, der größte Mehrwert aktueller TVs, lässt sich im Kino technologiebedingt nur schwer umsetzen, da Projektoren nicht sonderlich gut dafür geeignet sind.
Dazu kommt, dass auch viele Filmstudios versuchen die Mittelsmänner, also die Kinobetreiber, zu umgehen. Denn sie müssen weniger / keine Einnahmen abgeben, wenn sie Filme stattdessen direkt zum Kauf / Verleih On-Demand anbieten oder in eigene Streaming-Angebote integrieren.
Wir sind stolz mit eurer Hilfe fünf Organisationen mit Geldspenden in Höhe von jeweils 1.000 Euro (insgesamt. 5.000 Euro) unterstützen zu können!
Wir haben uns dazu entschieden ein Großteil der Gewinne der letzten Wochen nicht für uns selbst zu behalten, sondern zu spenden. Weihnachten hat damit übrigens nichts zu tun, eher die Geschehnisse der letzten Monate. Gefühlt wird diese Gesellschaft immer rauer und viele sind sich nur noch selbst der Nächste (positive Ausnahmen bestätigen die Regel). Daran werden wir nichts ändern können, aber mit den Spenden können wir vielleicht ein paar Menschen/Tiere unterstützen, die es nicht so einfach haben – meine persönliche Denkweise. Wir haben nachfolgenden, gemeinnützigen Organisationen je 1.000 Euro überwiesen:
1.000 Euro gingen unter anderem an die United Kids Foundations, die unzählige Projekte für Kinder und Jugendliche unterstützen.
Warum?
Wer sich jetzt denkt, das Geld liegt hier einfach nur rum dem können wir gleich sagen – nein, dass ist nicht der Fall! Nach unserem Adventskalender, von dem wir 20 Türchen selbst befüllt haben (Danke nochmals an die vier Hersteller für ihre Unterstützung) und dieser Spendenaktion bleibt nicht mehr viel übrig. Uns war es wichtiger etwas an die Leser zurückzugeben (selbst wenn viele Nichtleser mitspielen) und Menschen und Tiere zu unterstützen, die zum größten Teil unverschuldet in Not geraten sind. Das war mir ein persönliches Bedürfnis, welches weitaus größer war, als mir irgendwelchen Schrott zu kaufen (von dem ich mir dieses Jahr womöglich auch zu viel geleistet habe).
Wie können wir uns das leisten?
Das Geld kommt übrigens zum größten Teil von EUCH– unseren Lesern! Keine Angst, wir steigen nicht in der Nacht in eure Wohnung ein und klauen euch 5 Euro aus eurem Geldbeutel. Viele von euch ermöglichten diese Spenden, ohne es bemerkt zu haben. Wer unsere Webseite besucht und z.B. auf eine passende Werbeeinblendung klickt, sorgt dafür, dass wir 4kfilme.de finanzieren können. Wichtig wäre es daher, dass ihr unsere Webseite ohne Werbeblocker (Adblocker besucht). Das gilt übrigens auch für andere Angebote im Internet, die ihr des Öfteren besucht. Oder seid zumindest so fair uns setzt gute Webportale auf die Whitelist eures Adblockers. Denn auch andere Webseiten haben laufende, teils horrende Kosten. Ebenso verdienen wir über Affiliate-Links, ohne euren Geldbeutel zu belasten. Bestellt ihr z.B. über folgende Shop-Verlinkungen, erhalten wir eine kleine Provision (der Preis für euere Einkäufe verändert sich dadurch nicht):
Das mag in den meisten Fällen nicht viel sein, aber Kleinvieh macht auch Mist – vor allem, wenn mehrere Nutzer über die Links bestellen. Wie angemerkt können wir mit dem Geld so etwas wie unseren Adventskalender finanzieren (gab es in diesem Jahr sogar zwei), unsere geschätzten Autoren bezahlen oder wie in diesem Fall etwas Gutes mit dem Geld anstellen. Ich möchte mich an dieser Stelle auch nochmals bei allen Nutzern bedanken, die im laufenden Jahr uns ein paar Euro in die Kaffekasse gelegt haben!
Fühlt sich doch gut an!
So da habt ihr es! Wir haben zusammen etwas Gutes getan und ich würde mich freuen, wenn wir auch in Zukunft noch viel Positives miteinander schaffen. Mir ist es bewusst, dass es ein Privileg ist, für euch über Unterhaltungselektronik, Medien und mehr berichten zu können – und dafür bin ich auch dankbar! Bleibt gesund und gibt auf euch selbst und vor allem auf eure Mitmenschen acht! Seit nett zueinander – egal ob draußen in der realen Welt, oder hier im Internet!
Der Rundfunkbeitrag bleibt in Deutschland zunächst bei 17,50 Euro. Ein Eilantrag der öffentlich-rechtlichen Sender wurde vom Bundesverfassungsgericht abgelehnt.
Man hat das Gefühl, dass die Öffentlich-Rechtlichen in Deutschland mehr hinter dem Geld hinterher sind, als der Teufel hinter der Seele: Dabei ist bekannt, dass ein erheblicher Teil des aktuellen Rundfunkbeitrags in die im Verhältnis sehr hohen Gehälter in Management und Verwaltung fließt. Selbst Spitzenpolitiker wie Kanzlerin Angela Merkel verdienen weniger Geld, als die Intendanten. Typisch fällt da aber nun die Reaktion der öffentlich-rechtlichen Sender aus.
Denn als Erstes soll nun nicht etwa an den Gehältern der Topverdiener gespart werden, sondern am Programm. Zunächst stellte man aber Eilanträge am Bundesverfassungsgericht, um die Beitragserhöhung von 17,50 auf 18,36 Euro doch noch im Januar 2021 mitnehmen zu können. Doch die Anträge wurden abgewiesen. Sie seien laut dem Gericht in ihren Begründungen nicht stichhaltig gewesen. Blockiert wurde die Beitragserhöhung durch Sachsen-Anhalt. Zuvor hatten aber auch mehrere Politiker die Erhöhung in Zeiten der wirtschaftlichen Krise für viele Bürger und Unternehmen als pietätlos kritisiert.
Beirrt hatte das die öffentlich-rechtlichen Sender nicht. Auch ist die Beitragserhöhung noch nicht vom Tisch: Denn das Bundesverfassungsgericht gab an, dass die Beschwerden in der Sache an sich weder unzulässig noch unbegründet seien. Somit gibt es für ARD, ZDF und Co. noch erhebliche Hoffnungen, die Erhöhung später durchsetzen zu können. Der ARD-Vorsitzende Tom Buhrow teilte mit, dass man das fehlende Geld rasch im Programm bemerken werde. Da wird also nun als erstes gespart, während das Geld an anderen Stellen offenbar weiter fließen soll.
Sachsen-Anhalt blockierte die Beitragserhöhung als einziges Bundesland
Alle Bundesländer bis auf Sachsen-Anhalt hatten der Beitragserhöhung bereits zugestimmt. Doch da einstimmig beschlossen werden muss, fiel die Erhöhung flach. Dabei ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland ohnehin bereits deutlich teurer als vergleichbare Pendants in anderen Staaten. Die britische BBC mit vielen international renommierten Produktionen kommt etwa mit deutlich weniger Budget aus.
Daher entsteht auch immer wieder Kritik am deutschen Rundfunksystem, das als unwirtschaftlich und obsolet bemängelt wird. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk selbst kontert derlei Argumente damit, dass man essenziell für die Demokratie und Meinungsbildung in Deutschland sei.
Mit diesem Adventskalender-Gewinnspiel wollen wir uns bei euch – unseren Lesern – bedanken! Ihr könnt Preise im Wert von über 10.000 Euro gewinnen, darunter TV-Geräte, Spielekonsolen, Soundbars, Gutscheine uvm.
Adventskalender-Gewinnspiel
Und so läuft das ganze ab! Vom 1. bis 24. Dezember 2020 öffnet sich täglich um 10:00 Uhr ein „Gewinnspiel-Türchen“. Wer sich für einen Gewinn interessiert, registriert sich auf der jeweiligen (unten verlinkten) Seite für die Teilnahme. ACHTUNG: Ihr müsst euch für jeden Preis eigens registrieren, also schaut immer wieder auf 4kfilme.de vorbei! Nachfolgend die aktuellen Gewinnspiel-Türchen inkl. Hinweisen zu den bald verfügbaren Gewinnen! (TEILNAHMEBEDINGUNGEN)
Ein großes Dankeschön geht an Panasonic, Technics, Signify (Philips Hue) und Teufel, die uns mit Preisen unterstützt haben. Die restlichen Preise wurden von der 4Kfilme Redaktion gestellt!
Mindestalter 16 Jahre (ab 18 Jahren wird ausdrücklich angegeben)
Keine Teilnahme von Gewinnspiel-Agenturen!
Die Teilnahme für jedes Gewinnspiel-Türchen ist für 7 Tage möglich (Türchen öffnen sich am jeweiligen Tag um 10:00 Uhr)
Eine mehrmalige Teilnahmeunter dem gleichen Namen/Emailadresse, für einen ausgeschriebenen Preis, führt zum Ausschluss vom Gewinnspiel (Formular-Spaming). Jede Person darf sich für jeden Preis nur einmal anmelden – also maximal 24 Teilnahmen, wenn alle „Gewinnspiel-Türchen“ bespielt werden.
Der gezogene Gewinner wird per Email benachrichtigt, sowie auf der jeweiligen Gewinnspiel-Seite genannt und hat ab diesem Zeitpunkt 7 Tage Zeit auf unsere Email zu antworten.
Stimmt der Name des Teilnehmers nicht mit der Lieferadresse überein, entfällt der Gewinn ersatzlos. (z.B. Fake-Namen unter der gleichen Emailadresse eintragen)
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Welche TV- & Display-Neuheiten erwarten wir zur CES 2021? Wir geben euch einen Ausblick auf die neusten Technologien, Standards und Trends, die uns 2021 und darüber hinaus begleiten werden.
HDMI 2.1 geht in die dritte Runde!
HDMI 2.1 wird 2021 bei vielen 4K/8K Fernseher zum Standard (Abgebildet Maratz AV-Receiver mit HDMI 2.1 Schnittstelle)
Ende 2020 hat HDMI 2.1 mal so richtig Fahrt aufgenommen. Mit den ersten signalgebenden und -verarbeitenden Geräten (Grafikkarten, PlayStation 5, Xbox Series X, AV-Receiver) konnten die 4K/8K Fernseher diverser Hersteller erstmals zeigen, was sie drauf haben. Und wer hätte das gedacht, HDMI 2.1 hat auf mehreren Ebenen mit Kinderkrankheiten zu kämpfen. Diese gilt es natürlich bis zur Marktreife der neuen Geräte zu beheben. 2021 wird HDMI 2.1 – zumindest im High-End-Segment – zur Standardausstattung gehören. Nicht weil es die Nutzer wirklich benötigen, sondern einfach nur, weil sie es möchten. HDMI 2.1 verspricht ein Stück Zukunftssicherheit und selbst, wenn nur ein Bruchteil der Nutzer die Schnittstelle wirklich voll auskostet (4K@120Hz Gaming auf dem PC z.B.) möchte man doch nicht auf das etablierte aber auf einmal „alt“ wirkende HDMI 2.0 setzen. Und wie cool wäre ein nativer 4K Projektor mit HDMI 2.1 für volle 4K/120Hz Unterstützung? Ich blicke in eure Richtung Sony Professional! Übrigens: Vorreiter in puncto HDMI 2.1 war wieder einmal LG Electronics, die die Schnittstelle bereits in ihren 2019 OLED und NanoCell TVs verbaut hatten.
8K – wer’s braucht…
Ein beeindruckendes Stück Technik. Samsung 2020 8K QLED TV Q950T
Sorry, wenn die Zwischenüberschrift etwas abfällig klingt, jedoch können wir uns noch nicht so richtig mit dem Thema 8K anfreunden. Es gibt TV-Geräte mit vierfacher 4K Auflösung und mittlerweile sogar Content (der mit einem Samsung Smartphone sogar selbst produziert werden kann). Der Mehrwert steht in unseren Augen jedoch nicht im Verhältnis zu den teils horrenden Preisen, die derzeit noch für 8K Modelle verlangt werden. Aktuell fühlt es sich eher so an, als wäre 8K der Teil des Ultra HD-Standards, der sich nie so richtig durchsetzt. Könnt ihr euch noch an die curved/gebogenen TV-Geräte erinnern? Jeder Hersteller hatte einen im Angebot – und jetzt? Alle weg (bis auf ein paar Modelle chinesischer Hersteller). Ich persönlich wünsche mir dann doch lieber Weiterentwicklungen im Bereich Bit-Tiefe oder Farbabdeckung. Aber ihr könnt euch sicher sein, 2021 wird 8K wieder ein Thema sein, welches sich nur die wenigsten leisten wollen oder werden.
Samsung QD-OLED, MicroLED & Mini-LED
Vizepräsident Lee Jae-yong von Samsung Electronic inspiziert einen QD-OLED-Prototyp (TV) || Bild: thelec.kr
Beginnen wir mit dem globalen Marktführer im TV-Segment: Samsung Electronics. Bereits 14 Jahre in Folge konnte niemand den südkoreanischen Technik-Giganten das Wasser reichen, obwohl der Konkurrenzdruck durch den direkten Mitstreiter LG Electronics und aufstrebenden Marken aus China immer größer wird. Auf der CES 2021 erwarten wir uns nicht weniger als drei „neue“ Displaytechnologien die in den nächsten Monaten ihre Marktreife erreichen sollen. Die Erste ist MicroLED. Samsung hatte bereits im Vorfeld der CES seine MicroLED-Displaywand angekündigt. Beeindruckend, jedoch sauteuer. Das 110 Zoll-Modell soll umgerechnet um die 140.000 Euro kosten – bei einer linearen Preiskalkulation würde ein 55 Zöller immer noch mit 35K zu Buche schlagen. Schnäppchen!
Mini-LED QLED (QNA90A, QNA85A)
Was sich die restlichen 99% dann eher leisten können, wären Samsung QLED-Fernseher mit Mini-LED-Backlight. Egal welchen Namen die TV-Geräte tragen werden (QLED NEO, QLED+, QLED Matrix) im Grunde genommen handelt es sich hierbei um einen regulären LCD-TV mit Quantum-Dot-Farbeschicht und neuer Mini-LED-Beleuchtung. Unsere Vermutung: Samsung „kopiert“ das QLED-Portfolio aus 2021, setzt jedoch komplett auf Mini-LED als Lichtquelle. Damit wäre in Theorie ein feineres Local-Dimming möglich, kommen bei einem 55-65 Zöller mit FALD (Full Array Local Dimming) doch gerne mehrere Tausend Mini-LEDs zum Einsatz. Ob sich dadurch wirklich Vorteile für den Schwarzwert, Kontrast und Farbdarstellung ergeben, kann nur ein Test zeigen. Laut den vorläufigen Modellanmeldungen ist es gut möglich, dass lediglich zwei Modellserien, QNA90A und QNA85A, mit direktem Mini-LED-Backlight ausgestattet sind. Ab der 80er Serie (QA80A) abwärts wäre dann normales Edge-LED im Einsatz. Hinweise zu einem 8K QLED Fernseher mit Mini-LED konnten wir bislang nicht finden.
QD-OLED 2021 nur für Monitore
Die Führungsriege von Samsung Electronics begutachtet die neuen QD-OLED Fernseher
Der Hoffnungsträger für Samsung Display sowie Samsung Electronics trug lange den Namen QD-OLED. Eine Kombination aus OLED aus Quantum Dot-Materialien. Die Displaytechnologie funktioniert im Prinzip wie OLED, soll aber dank Quantum Dots und weiterentwickelten blauen Lichtdioden diese sogar übertrumpfen. Doch wie es aussieht, waren die Entwicklungsarbeiten von Samsung Display vergebens – na ja zum Teil. 2021 soll es keine Fernseher mit der QD-OLED-Technik geben. Samsung Electronics machte jedoch Zugeständnisse an die hauseigene Display-Sparte und möchte Monitore und andere kleinere Geräte mit der neuen Displaytechnologie ausstatten. Das könnte man auch als ersten Feldversuch sehen. Dafür hat Samsung bereits ein eigenes Logo angefordert, welches die Beteiligung des koreanischen Herstellers bei der Entwicklung und Herstellung hervorheben soll:
Dieses Logo könnten zukünftige QD-OLED-Produkte von Samsung und Drittherstellern tragen
Alles, was über MicroLED, Mini-LED und QD-OLED hinausgeht, ist auch eine Überraschung für uns. Vielleicht vertieft sich Samsung noch etwas mehr im Projektoren-Markt (nach dem Verkaufsstart von The Premiere) oder schockt uns mit etwas ganz anderem? Ein Markeneintrag von Samsung liefert z.B. Hinweise auf eine solarbetriebene Fernbedienung. Nie wieder Batterien wechseln? Die CES 2021 wird es ans Licht bringen!
TCL QD-OLED + Mini LED
TCLs High End Flaggschiff X10 4K TV mit Mini LED Backlight
Geht es nach weltweiten Umsätzen im TV-Markt, dann kommt TCL an zweiter Stelle. Hierzulande sicherlich bekannt, hat der chinesische Hersteller derzeit sicherlich noch nicht so einen angesehenen Status wie Samsung, LG oder Sony – sagt mir zumindest mein Bauchgefühl. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Die Umsätze wurden TCL auch nicht geschenkt. Das Unternehmen platziert sich geschickt im unteren und mittleren Preissegment, liefert mit neuen Modellen wie dem X10 (erster LCD TV mit Mini LED Backlight) jedoch auch Innovationen und Ausschläge in das Premium-Segment. Der X10 war laut internationalen Reviews keine Revolution, jedoch eine interessante Neuerung mit Potenzial. Vor allem die preissensitive Kundschaft (sind wir das nicht alle) wird bei der Recherche nach einem neuen TV sicherlich mal über ein Modell von TCL stolpern.
Der nächste Schritt wird für TCL auf jeden Fall Richtung Premium gehen. Ob mit einem eigenen OLED-Fernseher, der in Kooperation mit JOLED gefertigt wird, oder mit den neuen QD-OLED-Displays von Samsung (der Dritte im Bunde nach Sony und Panasonic), wird sich spätestens Anfang Januar auf der digitalen CES 2021 klären. Schade, dass wir in diesem Jahr den Stand von TCL nicht besuchen können. Auf den Ausstellungsflächen des chinesischen Herstellers gibt es immer sehr interessante Prototypen und Studien zu sehen, die ggf. auch in marktfähige Produkte überführt werden.
LG: Neue OLED-Generation + Mini-LED
Was wir uns die letzten drei Jahre gewünscht haben, könnte zur CES 2021 endlich Wirklichkeit werden! Wie mehrere Quellen berichten, hat LG die Weiterentwicklung seiner OLED-Displays abgeschlossen. Neue Premium-Panels sollen angeblich eine maximale Helligkeit von rund 1.000 nits erreichen – das wäre eine Steigerung von rund 30% im Vergleich zu aktuellen OLED-Geräten.
Weitaus beeindruckender ist jedoch die Verbesserung, welche die – wir nennen sie einmal „PREMIUM OLEDs“ – bei großflächigen, hellen Darstellungen erreichen. Derzeit kommt ein OLED-TV nicht über 170 nits bei einer 100%igen Weiß-Darstellung (im HDR-Modus) hinaus. Das ist leider etwas schwach im Vergleich zur LCD-Konkurrenz. Der durchschnittliche Helligkeitswert soll in Zukunft um bis zu 20% zulegen, also bei ungefähr 200 nits liegen. Ein scheinbar kleiner, aber definitiv wichtiger Schritt bezogen auf die Bildqualität (korrekte Farbdarstellung etc.). Wir schätzen, dass die PREMIUM OLEDs parallel zu den regulären Panels vertrieben werden.
LG Electronics nimmt anscheinend noch weitere Verbesserungen an seinem OLED-Portfolio vor. So soll es eine neue 83 Zoll Displaygröße geben, um der steigenden Nachfrage nach 70+ Zoll-Geräten nachzukommen. Ein 77 Zöller mit 4K Auflösung soll in die Einstiegs-Serie B1 Einzug halten. Der Standfuß des G1 (Gallery OLED) kann ggf. auf zwei Positionen installiert werden und ein eigener Gallery-Stand für den G1 ist ebenfalls im Gespräch.
Ein weiteres Upgrade erwarten wir uns auch im LCD-Segment. Vor allem die High-End-Modelle mit NanoCell-Display (LCD + Nanokristalle) und HDMI 2.1 könnten überarbeitet werden. Es wird gemunkelt, dass man ebenfalls auf eine Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung setzt, ähnlich wie Samusung Electronics. Einen entsprechenden Prototyp konnten wir auf der CES 2020 erstmals unter die Lupe nehmen.
Sony mit erstem QD-OLED?
Auf der CES drängen sich Fachpresse und Händler dicht an dicht wie hier auf der Pressekonferenz von Sony (CES 2020)
Sony würden wir derzeit als fast (oder fastest) Follower bezeichnen. In den letzten Jahren glänzte Sony weniger mit Innovationen, sondern versucht bewährte Konzepte und Technologien bestmöglich in das eigene, hochwertige TV-Lineup zu integrieren. Das hat bislang immer ganz gut geklappt, jedoch ist Sony gefühlt etwas ins Stocken geraten. So verliefen die ersten Integrationen der HDMI 2.1 Schnittstelle nicht ohne Probleme über die Bühne.
2021 könnte Sony Electronics wieder eine Vorreiterrolle einnehmen, selbst wenn die technologische Entwicklung dazu nicht aus dem eigenen Reihen stammt. Währen Samsung noch nicht auf den QD-OLED-Zug aufspringen möchte (zumindest nicht im TV-Segment), könnte Sony zu den ersten Herstellern gehören, die die neue Paneltechnologie in einem Fernseher verbaut. Sollte Sony die QD-OLED Fernseher ähnlich gut vermarkten, wie seine OLED-Sparte (weltweit auf Platz 2 nach LG Electronics mit über 30% Marktanteil), dann kann sich der japanische Elektronikhersteller auf ein lukratives zweites „Premium-Standbein“ freuen. Übrigens ist Sony nicht das einzige Unternehmen, welches Samsung QD-OLED-Panels frühzeitig unter die Lupe genommen hat. Auch Panasonic und TCL sollen Interesse angemeldet haben. Womöglich auch um den Druck auf LG Display zu erhöhen, die derzeit der einzige Anbieter von OLED-Displays sind und somit die Preise diktieren können.
Als zweiten „Game-Changer“ wird Sony bereits am 6. Januar 2021 vorstellen. Angedacht ist die neuste Generation von Micro-LED-Displays, wie sie bereits bei Sonys Profi-Lösung Crystal LED zum Einsatz kommen. Sony verspricht den nächsten Durchbruch in der Direct-View-Display-Technologie, welche entwickelt wurde, um Inhalte so darzustellen, wie sie vom Filmemacher vorgesehen sind. Der Trailer ist unter Sonys Professional-Sparte erschienen, was nicht ausschließt, dass das Produkt nicht auch auf private Anwender abzielt. Unter Sony Professional werden unter anderem auch Sonys native 4K Projektoren vermarktet. Sollte es sich um eine Heimkino-Lösung mit MicroLED-Modulen handeln, dann wissen wir bereits jetzt, dass es beeindruckend und teuer wird!
Freuen würden wir uns auch über zusätzliche Informationen zur PlayStation 5 Plattform, Spatial 3D Audio und ggf. einen Ausblick auf das PlayStation VR 2 Headset?
Panasonic QD-OLED TV
Panasonic HWZ2004 4K OLED TV in Aktion
Bei Panasonic nimmt die Unterhaltungselektronik auf der CES immer nur eine Nebenrolle ein. Meist gibt es nur einen Teaser auf das neue Produktportfolio für das kommende Jahr. Das gesamte Lineup wird dann der auf der Panasonic-Convention präsentiert. In diesem Jahr ist aber alles etwas anders und es würde uns nicht wundern, sollte uns Panasonic über virtuelle Kanäle einen etwas tieferen Einblick gewähren. Doch was genau wir uns erwarten können, darüber sind auch wir aktuell noch ziemlich ratlos.
Es gibt Berichte, nach denen Panasonic ebenfalls QD-OLED Panels von Samsung Display in Augenschein genommen hat. Vielleicht wird der japanische Elektronikhersteller parallel zu Sony und TCL ins Quantum Dot OLED-Geschäft einsteigen. Andere große Überraschungen erwarten wir uns jedoch nicht. Einen neuen 4K Blu-ray Player erwarten wir nicht (Panasonic ist Marktführer), da das aktuelle Lineup eigentlich alle Zielgruppen abdeckt. Das Thema Audio (Soundbars, All-In-One-Lösungen) könnte ggf. noch vertieft werden. Die Zeiten in denen Panasonic mit neuen Produkten wie einem 4K Tablet nach vorne preschte, sind gefühlt aber auch schon Jahre her!
Philips: Mehr für die Gaming-Zielgruppe?
Die kabellosen Lautsprecher W6205 & W6505 mit Ambilight, AirPlay2 uvm.
Philips-Fans müssen sich Ende Januar 2021 gedulden. Zur CES 2021 präsentiert das Unternehmen (TP Vision) sicherlich keine Produktneuheiten. Das bedeutet jedoch nicht, dass wir hier nicht wild spekulieren dürfen. Nein, Spaß beiseite. Philips wird wieder mit einem breiten TV-Portfolio auftreten – wenn auch erst zwei Wochen später. Einstieg und Mittelklasse werden über LCD-Modelle geregelt, Premium bleibt bei TP Vision der OLED-Technologie vorbehalten. Wir können eigentlich nur hoffen, dass Philips in diesem Jahr sich mehr der Gaming-Community widmet, die einen nicht unerheblichen Teil der TV-Nutzer ausmacht. Bedeutet eARC, ALLM, VRR und das am Besten verpackt in einer funktionierenden HDMI 2.1 Schnittstelle. Bitte und Danke! In unseren Augen ist dieser Schritt unausweichlich. Selbst wenn es keine HDMI 2.1 Schnittstelle gibt, müssen Features wie eARC, ALLM und VRR vorhanden sein.
Spannend wird auch die Erweiterung des Audio-Segments. Hier gibt man ja erst seit 2 Jahren richtig Gas und das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht!
Google TV, AV1, HGiG uvm.
Darüber hinaus gibt es noch viele interessante Neuerungen und Randnotizen, die sich auf die betreffenden Hersteller verteilen. Android TV soll ja zu Google TV umbenannt werden, Bildmodi wie der „Filmmaker Mode“ oder „Netflix Calibrated“ werden in weiteren TV-Geräten Einzug halten und auch Dolby Vision IQ wird sich im Premium-Segment weiter breit machen. Wir sind auch gespannt, ob sich die HGiG (HDR Gaming Interest Group) zu Wort meldet. Denn was in puncto HDR-Gaming, vor allem auf Konsolen, derzeit abgeliefert wird, entbehrt eigentlich dem Sinn, der sich hinter dem erweiterten Dynamikumfang verbirgt (positive Ausnahmen wie Assassins Creed: Odyssee ausgenommen).
Wir bleiben für euch am Ball und werden die Pressekonferenzen (und geheimen Treffen) für euch am Bildschirm verfolgen und hoffen euch eine wie gewohnt flächendeckende Berichterstattung zur CES 2021 liefern zu können.
Die neue Dokumentation „The Beatles: Get Back“ soll Fans einen noch nie dagewesenen Einblick in das Schaffen der Musikgenies bieten, inkl. noch nie gezeigtem Videomaterial in bester audiovisueller Qualität!
Den großartigen Filmemacher Peter Jackson (Der Hobbit / Herr der Ringe) hat wohl das Restaurations-Fieber gepackt. Sein neustes Projekt befasst sich mit der wohl mit der größten Beat- und Rockband aller Zeiten – The Beatles. Die Dokumentation mit restaurierten und zum Teil nie gezeigten Aufnahmen trägt den Titel „The Beatles – Get Back“, wie der ikonische Song geschrieben von John Lennon und Paul McCartney. Jackson hatte Zugriff auf über 60 Stunden ungesehenen Filmmaterial sowie 150 Stunden Audio, welche alle brillant audiovisuell restauriert wurden.
Kino oder direkt zu Disney+?
Wir können uns gut vorstellen, dass die Erfahrungen vergangener Projekte, wie z.B. „They Shall Not Grow Old“, einer Dokumentation die Videoaufnahmen aus dem Ersten Weltkrieg hochauflösend, in Farbe und vertont zeigen. Das Projekt erscheint jedoch nicht wie die WW1-Doku bei Warner, sondern bei Disney. Ob das Unternehmen den Content womöglich exklusiv auf dem Streamingservice Disney+ ausspielen wird? Wir wissen es nicht. Geplant ist eigentlich eine Veröffentlichung im Kino in 2021. Für Fans der Beatles wird die Dokumentation auf jeden Fall ein Leckerbissen.
Erstmals erhält man einen tiefen Einblick in eine Aufnahme-Session für das Album „Let It Be“ und sieht die vier Genies bei der Arbeit wie sie unter anderem das Meisterwerk „Get Back“ entwickeln. Zusätzlich gibt es das ikonische „Rooftop Concert“, in voller Länge (42 Minuten) in bester Qualität zu sehen. Das letzte Konzert der Beatles wie viele wissen.
Beatles in 4K mit Dolby Atmos?
In welcher finalen Qualität die Dokumentation „The Beatles: Get Back“ bereitgestellt wird, darüber kann derzeit nur spekuliert werden. Wir glauben jedoch, dass die Chancen für eine 4K-Restauration aus dem Negativen inkl. High Dynamic Range (HDR) nicht ganz schlecht stehen. Beim Sound wird es sicherlich einen Surround-Mix (5.1 oder mehr) oder vielleicht sogar einen Dolby Atmos 3D-Mix geben. Eine deutsche Synchronisation würde in unseren Augen wenig Sinn ergeben, Fans werden sich somit mit Untertiteln zufriedengeben müssen.
Ich finde das Projekt äußerst interessant und selbst wenn ich nicht zu den größten Beatles-Fans zähle, werde ich mir die Dokumentation definitiv ansehen (außer mein Disney+ Abo läuft davor aus)
Apple soll einen neuen Apple TV 4K für 2021 planen. Dieses Mal könnten Spiele einen größeren Raum bei der Multimedia-Box einnehmen.
Über einen neuen Apple TV 4K mit Gaming-Fokus wird schon länger spekuliert. Eigentlich rechnete man mit einem Start im Herbst 2021, doch geschehen ist dann am Ende nichts. So hat Apple es dadurch versäumt, dem zunehmenden Streaming-Boom in der Corona-Krise etwas abzugewinnen. Zumal der Apple TV 4K preislich mittlerweile schwer zu schlucken hat: Denn auch günstige Streaming-Dongles wie der Amazon Fire TV 4K bieten etwa Dolby Vision und Dolby Atmos.
Dazu gesellt sich mittlerweile der Google Chromecast mit Google TV als weitere, interessante Konkurrenz. Wer natürlich tief im Apple-Ökosystem verwurzelt ist, wird ungern seinen Apple TV 4K gegen das Produkt eines anderen Herstellers austauschen. Insbesondere, weil der Multimedia-Player von Apple ja auch Siri und HomeKit nutzen kann. Vormals war auch Apple TV+ ein Argument für den Apple TV 4K. Doch mittlerweile bietet Apple seine App für Apple TV für mehr und mehr Geräte an – selbst Android TV soll folgen.
Ein Vorzug des Apple TV 4K bleibt der Zugriff auf Apple Arcade. Diese Spiele-Flatrate ist generell Apple-Geräten vorbehalten. Und genau hier soll Apple dann eben auch aktuellen Berichten zufolge 2021 ansetzen. Der nächste Apple TV 4K könnte noch stärker den Fokus auf Gaming und das Angebot von Apple Arcade legen. Auch eine runderneuerte Fernbedienung sei im Übrigen geplant. Ein eigener Gaming-Controller von Apple? Auch das könnte natürlich möglich sein.
Gaming: Ein schwieriges Feld für Apple
Gaming ist ein schwieriges und hart umkämpftes Feld. Das musste etwa auch Google mit Stadia feststellen. Das Cloud-Gaming-Angebot wurde mit viel Tamtam angekündigt, doch die Nutzerzahlen scheinen bisher nichts zu sein, was eine Erwähnung wert wäre. Wir sind gespannt, wie sich der Apple TV 4K der nächsten Generation da als Plattform für Gelegenheitsspieler schlagen wird.
Amazon hat bestätigt, welche Titel im Januar 2021 beim Streaming-Angebot Prime Video Einzug halten. Mit dabei ist beispielsweise die erste Staffel zu „Star Trek: Lower Decks“.
Leider schaffte man es in den vergangenen Jahren ja erfolgreich den „Star Trek“-Mythos mit halbgaren Produktionen wie „Star Trek: Discovery“ oder „Star Trek: Picard“ zu demontieren. Auch „Star Trek: Lower Decks“ des „Rickty & Morty“-Machers sieht wenig vielversprechend aus. Doch eventuell wartet hier ja allen Unkenrufen zum Trotz eine positive Überraschung?
Weiter geht es außerdem auch mit der dritten Staffel zu „American Gods“ sowie dem neuen Originalfilm „One Night in Miami“. Zudem werden sich treue Fans freuen, dass schon ab dem 30. Dezember die sechste Staffel von „Vikings“ mit der zweiten Hälfte weitergeht. Als Bonus: Bei den Prime Video Channels feiert bei StarzPlay ab dem 3. Januar 2020 sein Debüt. Einige der neuen Inhalte werden auch in 4K zur Verfügung stehen – wir haben hier auch eine Liste der UHD-Inhalte bei Amazon Prime Video.
Amazon Prime Video: Neue Serien & Staffeln im Januar 2021
Vikings – Staffel 6 Teil 2 – verfügbar ab 30.12.
Scrubs – Staffeln 1-9 – verfügbar ab 04.01.
The Magicians – Staffel 4 – exklusiv verfügbar ab 11.01.
American Gods – Staffel 3 – exklusiv verfügbar ab 11.01.
The Magicians – Staffel 4 – exklusiv verfügbar ab 11.01.
James May: Oh Cook – Staffel 1- exklusiv verfügbar ab 15.01.
South Park – Staffel 23 – verfügbar ab 21.01.
Star Trek: Lower Decks – Staffel 1 – exklusiv verfügbar ab 22.01.
Amazon Prime Video: Neue Filme im Januar 2021
Bridget Jones‘ Baby – verfügbar ab 01.01.
Ein leichtes Mädchen – verfügbar ab 01.01.
Blade Runner 2049 – verfügbar ab 02.01.
The Awakening – verfügbar ab 02.01.
Kingdom of Heaven – Königreich der Himmel – verfügbar ab 03.01.
Weathering With You – Das Mädchen, das die Sonne berührte – verfügbar ab 04.01.
Oasis: Supersonic – verfügbar ab 05.01.
Das erstaunliche Leben des Walter Mitty – verfügbar ab 07.01.
Die Insel der besonderen Kinder – verfügbar ab 09.01.
Pride – verfügbar ab 11.01.
La La Land- verfügbar ab 12.01.
The Beach – verfügbar ab 12.01.
The Room – exklusiv verfügbar ab 13.01.
Der Spion von nebenan – exklusiv verfügbar ab 15.01.
One Night in Miami – exklusiv verfügbar ab 15.01.
Kein Ort ohne dich – verfügbar ab 16.01.
Anderson Falls – Ein Cop am Abgrund – exklusiv verfügbar ab 19.01.
Forte – exklusiv verfügbar ab 20.01.
Spy – Susan Cooper Undercover – verfügbar ab 22.01.
Wasser für die Elefanten – verfügbar ab 23.01.
Force Of Nature – exklusiv verfügbar ab 25.01.
Pitch Perfect – Die Bühne gehört uns! – verfügbar ab 25.01.
Pitch Perfect 2 – verfügbar ab 25.01.
Selbst ist die Braut – verfügbar ab 27.01.
Neue Kids-Highlights
Tabaluga – Der Film – exklusiv verfügbar ab 06.01.
Teenage Mutant Ninja Turtles – verfügbar ab 17.01.
Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt – verfügbar ab 22.01.
Neue Highlights bei den Prime Video Channels
The Stand – Staffel 1 (StarzPlay) – exklusiv verfügbar ab 03.01.
Neue Titel zum Kaufen und Leihen im digitalen Shop bei Amazon
Paw Patrol – Staffel 6.3 zum Kaufen verfügbar ab 01.01.
Max und die wilde 7 zum Kaufen verfügbar ab 07.01. / zum Leihen verfügbar ab 14.01.
The New Mutants zum Kaufen verfügbar ab 08.01. / zum Leihen verfügbar ab 21.01.
The Photograph zum Kaufen verfügbar ab 11.01. / zum Leihen verfügbar ab 11.01.
Honest Thief zum Kaufen verfügbar ab 28.01. / zum Leihen verfügbar ab 04.02.
Against all Enemies zum Kaufen verfügbar ab 21.01. / zum Leihen verfügbar ab 28.01.
David Copperfield – Einmal Reichtum und zurück zum Kaufen verfügbar ab 28.01. / zum Leihen verfügbar ab 04.02.
LEGO Ninjago – Staffel 12.3 zum Kaufen verfügbar ab 29.01.
Niemals selten manchmal immer zum Kaufen verfügbar ab 29.01. / zum Leihen verfügbar ab 11.02