Sharp konnte mit seinen 8K-LCD-TVs in seinem Heimatland Japan offenbar zu wenige Käufer erreichen. Daher denkt man um und will nun OLED ins Rennen schicken.
8K und OLED – das muss sich natürlich auch nicht ausschließen, wie LG bereits bewiesen hat. Doch 8K ist derzeit generell noch ein kleiner Markt, da es im Grunde keine nativen Inhalte gibt und die Preise der Fernseher im direkten Vergleich mit 4K-Pendants verhältnismäßig hoch ausfallen. Trotzdem versuchte sich auch Sharp an 8K-TVs auf LCD-Basis.
So wirklich der Hit war das aber offenbar eben nicht, sodass man nun stärker auf OLED setzen möchte und LG als Zulieferer für die Panels einspannt. Preislich will Sharp dabei auf Augenhöhe mit der Konkurrenz liegen. Noch im Frühjahr könnten, zunächst nur in Japan, die neuen OLED-TVs von Sharp auf den Markt kommen.
Sharps Rivale Sony setzt schon länger auch auf OLED-Technik
Für Sharp ist das durchaus ein Paradigmenwechsel, so experimentierte man zwar mit OLED, setzte aber vorwiegend auf LCD-Technik – eben auch für seine 8K-Modelle. In Japan ist Sharp 2018 der Marktführer im TV-Segmebt gewesen – mit 25,8 % Marktanteil. Doch letztes Jahr fiel man hinter Sony und Panasonic zurück – beide Rivalen bieten neben LCD- auch OLED-TVs an.
Sharp strauchelt im Segment für High-End-TVs
Sharp hat vor allem Marktanteile verloren, weil im High-End-Segment Sony und Panasonic, unter anderem eben auch mit OLED-TVs, zugelegt haben. Für Sharp hat sich der Fokus auf 8K-LCD-Fernseher also leider nicht ausgezahlt. Folglich muss man eben nun umdenken und auf den OLED-Zug aufspringen. Damit steht Samsung immer mehr allein da – die Südkoreaner planen zwar QD-OLED, setzen aktuell aber ausschließlich auf LCD-Technik für ihre QLED-Modelle.
Japan ist bei hohen Auflösungen besonders fortschrittlich: Schon 2018 hatte es dort 8K-TV-Übertragungen gegeben. Doch nur die staatliche NHK hantiert dort derzeit mit derartigen Auflösungen, sodass selbst am dortigen Markt noch native 8K-Inhalte weitgehend fehlen.
Laut unseren Informationen erscheinen die „Der Herr der Ringe“ und „Der Hobbit“ Trilogien auf 4K UHD Blu-ray. Ein Releasetermin wäre für Winter 2020 möglich.
Herr der Ringe Trilogie (Extended Edition) vorbestellen:
Update IV: „Der Herr der Ringe: Die Spielfilm Trilogie“ und „Der Hobbit: Die Spielfilm Trilogie“ erscheinen am 3. Dezember 2020 auf 4K Blu-ray! Alle Infos dazu hier!
Update III: Bill Hunt von thedigitalbits.com (berichtet seit 21 Jahren im Bereich Medien) hat seine Fühler ausgestreckt und Informationen zu den 4K Blu-ray Veröffentlichungen einzuholen. Laut seinen Quellen wird definitiv an neuen 4K Mastern der „Der Hobbit“ und „Der Herr der Ringe“ Trilogien gearbeitet. Die Arbeit an den neuen Versionen schreitet langsam aber stetig voran. Welche Versionen der Filme ein Remaster erhalten (Kinofassung oder Extended Cut) konnte er leider nicht in Erfahrung bringen. Er hat auch einige Vermutungen zum Release. Vielleicht bringt Warner die überarbeiteten Fassungen parallel zur Amazon-exlusiven HDR-Serie in 2021 in den Handel. Der Bericht mit wird folgenden Worten abgeschlossen: „Viele Angaben sind noch TBD. Doch die Filme kommen auf jeden Fall“
Update II:Wie Warner Bros. mitteilte, gibt es keine bestätigten Informationen von Warner Bros. über die Veröffentlichung einer 4K Kollektion zu den genannten Filmen. Dieses Statement bedeutet jedoch nicht, dass die hier vorgestellten 4K Blu-ray nicht in dieser oder einer abgewandelten Form erscheinen.
Originalbeitrag: Kann es sein, dass sich Warner Home Video einer seiner wertvollsten Marken in ihrem Backkatalog bedient? Laut unseren Informationen wird den Blockbuster-Trilogien von „Der Herr der Ringe“ und „Der Hobbit“ ein 4K Remaster spendiert. Laut vorläufigen Informationen plant Warner die Veröffentlichung im Sommer nächsten Jahres, genauer gesagt am 25. Juni 2020. Zudem sollen jeweils die Extended Cuts auf 4K Blu-ray landen!
4K-Upgrade für das Herr der Ringe Universum
Fans des HDR-Universums warten bereits seit längerer Zeit darauf, dass Warner den Filmen ein audiovisuelles Upgrade verpasst. Und wie wir wissen, ist das Filmstudio immer für ein hochwertiges 4K Remaster zu haben. Beweise dazu liefern unter anderem die „Christopher Nolan Collection„, „Blade Runnder – Final Cut“ oder der jüngst erschienene „Shining„.
Warner ist bei seinen 4K Blu-ray Veröffentlichungen immer sehr „großzügig“ gewesen, was die Ausstattung betrifft. Aktuelle Blockbuster werden meist mit Dolby Atmos Ton in deutscher und englischer Sprache sowie Multi-HDR (HDR10 & Dolby Vision) ausgeliefert. Fast nichts anderes erwarten wir uns von den 4K Blu-rays der „Der Herr der Ringe“ und „Der Hobbit“ Filme.
Analog, digital und HFR?
Sehr interessant wird auch der visuelle Vergleich zwischen den 4K Remastern. Während die „Der Herr der Ringe“ Filme von (Kinostart 2001-2003) noch komplett analog gefilmt wurden, setzte Regisseur Peter Jackson bei der Hobbit-Trilogie (Kinostart 2012-2014) bereits komplett auf Digital. Die Szenen die später durch CGI komplettiert wurden, sind mit der Red Epic im Redcode Raw Format eingefangen worden. Das Bildmaterial erreichte die Produktion zum Teil sogar in 5K Auflösung. Es wird sich zeigen, welches Ausgangsmaterial am Ende das bessere UHD-Bild mit erweitertem Dynamikumfang abliefert. Zudem dürfen wir nicht vergessen, dass die 3D-Präsentation der Hobbit-Filme mit HFR (High Frame Rate) im Kino gelaufen ist. Bedeutet, dass doppelt so viele Bilder pro Sekunde, 48 statt 24, vorliegen. Für die 4K 2D Blu-ray wird sich Warner aber sicherlich für die 24p Variante entscheiden – oder doch nicht?
Geplante 4K Blu-rays von Warner:
Der Herr der Ringe: Die Gefährten (2001)
Der Herr der Ringe: Die zwei Türme (2002)
Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs (2003)
Der Hobbit: Eine unerwartete Reise (2012)
Der Hobbit: Smaugs Einöde (2013)
Der Hobbit: Die Schlacht er fünf Heere (2014)
Sobald wir finale Details zu den „Herr der Ringe“ und „Der Hobbit“ 4K Blu-rays erhalten, kommunizieren wir diese natürlich über diese Webseite.
Nach dem Erfolg der Serie mit Henry Cavill hat Netflix weitere Pläne für den Hexer Geralt. So wird es auch einen Anime zu „The Witcher“ geben.
Bevor die Anime-Fans mit etwas Hintergrundwissen auf die Barrikaden gehen: Streng genommen wird es sich nur um ein Spin-Off im Anime-Stil handeln. Denn für die Animationen wird das südkoreanische Studio Mir („The Legend of Korra“) veranwortlich sein. Von einem Anime im eigentlichen Sinne kann man nur sprechen, wenn sich ein japanisches Studio verantwortlich zeigt.
Nun haben wir das aus dem Weg geräumt und fragen: Worum soll es gehen? Der Film soll den Titel „The Witcher: Nightmare of the Wolf“ tragen und das Universum der Serie mit Henry Cavill erweitern. Das klingt so, als ob Film und Serie im selben Universum spielen, bestätigt ist es aber noch nicht. Sollte das der Fall sein, wäre natürlich zu wünschen, dass auch die Original-Schauspieler aus der Realfilm-Serie die Synchronisation übernehmen bzw. im Deutschen dieselben Sprecher zum Einsatz kommen.
Ansonsten fehlen weitgehend noch Details zu „The Witcher: Nightmare of the Wolf“. Der Film soll sich um eine neue Bedrohung drehen, welche den Kontinent überschattet. Das kann am Ende aber vieles bedeuten. Showrunner Lauren Hissrich hat bei Twitter erklärt, dass sie zu dem Projekt für über ein Jahr habe schweigen müssen. Offenbar wurde als schon eine ganze Weile daran gearbeitet.
Buchautor Andrzej Sapkowski spricht über das Netflix Original
Der Autor der Buchvorlagen zu „The Witcher“ Andrzej Sapkowski hat sich in einem neuen Interview ebenfalls zur Netflix-Umsetzung und auch seiner Mitwirkung geäußert. Demnach habe er sich aber weitgehend auf eigenen Wunsch rausgehalten, auch wenn sein Name im Abspann genannt werde. Er glaube, dass jede Adaption auf eigenen Füßen stehen dürfe, ohne zu sehr mit anderen Medien verglichen zu werden. Deswegen wolle auch er selbst nicht seine Bücher zu sehr mit der Serie oder aber die Serie mit den Spielen in Bezug setzen.
Warum er nicht intensiver in „The Witcher“ bei Netflix involviert gewesen sei? Dazu erklärt der Pole erfrischend ehrlich, dass er dazu keine Lust gehabt habe. Weder arbeite er gerne noch hart noch lange. Am liebsten arbeite er vielmehr gar nicht. So viel Ehrlichkeit hört man auch selten von bekannten Persönlichkeiten. Er habe sich aber sehr gefreut, dass der Erfolg der Serie dazu geführt habe, dass seine Bücher mit 500.000 Exemplaren neu aufgelegt worden seien.
Unschöne Nachrichten aus dem Sky Community Forum (UK). Laut einem Post eines Mitarbeiters hat der Pay-TV-Anbieter das HDR Video Update für die Sky Q Plattform auf „frühestens Ende 2020“ verschoben.
Die Meldung ist schon einige Tage alt, sorgt deswegen aber nicht für weniger Kopfschütteln. Am Weihnachtsmorgen 2019 wurde über das offizielle Sky Community Forum (UK) die Information verbreitet, dass die Unterstützung des erweiterten Dynamikumfangs (HDR) von Sky zurückgestellt wurde. Das Unternehmen arbeite andere Prioritäten ab und müsse daher das HDR Video Update auf frühestens Ende 2020 verschieben. Im schlimmsten Fall würden wir erst 2021 Inhalte in 4K und HDR genießen können. Erfahrungsgemäß ist Sky UK (Großbritannien) ein Vorreiter in Sachen Integration neuer Features. Was auf der Insel von Sky umgesetzt wird, kommt mit einigen Monaten Verspätung nach Deutschland. So war es beim Start der Sky Q Plattform und so war es auch bei der Vorstellung des neuen Sky Q Mini Receivers.
Böse Weihnachts-Überraschung: Der Sky Community Manager meldete am 24. Dezember 2019, dass sich das HDR-Update auf frühestens Ende 2020 verschiebt
Sky Q fällt ins technische Hintertreffen
Erst vor kurzem haben wir darüber berichtet, dass sich erstmals in der Firmengeschichte von Sky mehrere Tausend Nutzer dafür entschieden haben, dem Pay-TV-Anbieter den Rücken zu kehren. Seitdem geistert das Thema „Cord Cutting“ auch hierzulande durch die Medien. In diesem Kontext sei die Frage erlaubt, ob es sich ein Big-Player wie Sky erlauben kann, sich technisch von der Konkurrenz abhängen zu lassen? HDR ist Teil des Ultra HD Standards und womöglich der wichtigste Faktor für Bildqualität. Sky bekommt es aber anscheinend nicht gebacken, die Darstellung von HDR-Inhalten über lineares Fernsehen und Videostreams anzubieten. Wobei das ist so nicht ganz korrekt. Eine Unterstützung für HLG-HDR scheint ja bereits umgesetzt zu sein, jedoch nicht offiziell kommuniziert.
Sky arbeitet „andere Prioritäten“ ab
Die Antwort des Community Managers wirft zudem Fragen auf, für welche Projekte oder „Prioritäten“ die HDR-Unterstützung nach hinten geschoben wurde. Hat es vielleicht etwas mit der angeblichen Integration von Disney+ zu tun? HDR bei Sky entwickelt sich langsam zum Running-Gag. Ursprünglich sollte ja bereits 2018 der erweiterte Dynamikumfang auf die Sky Q Plattform kommen. Nach mehreren Verschiebungen (und stell-dich-tot-Phasen) sind wir bereits bei Ende 2020 (Anfang 2021) angelangt. Mitbewerber wie Netflix, Prime Video, Apple TV+ oder das bald startende Disney+ lachen sich derweil ins Fäustchen. Alle können HDR10 Darstellungen und zum größten Teil sogar das dynamische Dolby Vision HDR darstellen.
Wir glauben, Sky sollte HDR wieder auf der Prioritäten-Liste ganz nach oben nehmen – erst Recht wenn sich die Gerüchte um die Integration von Disney+ auf Sky bewahrheiten. Das VOD-Angebot würde deutlich von der Technologie profitieren.
Nvidia hat das neue Shield Experience Update Version 8.0.2 für alle Shield-Konsolen aus den Jahren 2015 und 2017 veröffentlicht. Neben Fehlerbehebungen gibt es auch ein paar neue Features sowie Unterstützung der neuen Fernbedienung.
Eines muss man den Kollegen von Nvidia lassen, die Update-Politik im Bezug auf den Shield-Streaming-Player ist vorbildlich. In geregelten Abständen werden Fehler behoben und Features nachgereicht. Dabei werden auch immer alle Modelle mit einbezogen inkl. der Debüt-Konsole aus dem Jahr 2015. Mit dem neuen Shield Experience Update 8.0.2 gibt es eine überschaubare Anzahl von Verbesserungen. Wie immer fordert Nvidia mit dem Release die Community auf Rückmeldungen zu geben.
Nvidia hat im Übrigen bestätigt, dass die neue Fernbedienung der Shield (2019) sowie der Shield Pro (2019) ebenfalls separat erhältlich sein wird und dann auch an den älteren Generationen (hier unser Test der Version aus dem Jahr 2017) funktionieren wird. Ab der Shield Experience 8.0.2 sei die Unterstützung an älteren Konsolen sichergestellt. Zu den Funktionen der neuen Remote zählen etwa Tasten mit Hintergrundbeleuchtung und Bewegungssensor. Die Remote sollte bald einzeln direkt über Nvidia zu haben sein.
Die neue NVIDIA Shield TV 2019
Neu ist auch, dass ihr die Shield nun über Alexa steuern könnt, allerdings erwähnt Nvidia das zwar in den Release Notes als neu, grundsätzlich geht das aber bereits seit Dezember 2019. Ihr könnt die Shield dann über Alexa an- und ausschalten und zum Beispiel die Lautstärke regeln.
Nvidia plant noch mehr für die Shield TV
Nvidia hat noch weitere Pläne für seine Shield-Familie, das deutete der Hersteller immer wieder in Interviews an. Ein Ende der Fahnenstange ist also noch nicht absehbar. Solange man auch ältere Generationen so vorbildlich weiter mit Updates versorgt, sei dem Hersteller definitiv der Erfolg gegönnt. Unten findet ihr noch die Release Notes für das neueste Update, die Shield Experience 8.0.2. Hinweis: An einigen Shield-Modellen kann es immer noch einen Bug geben, der nach der Installation nur einen schwarzen Screen zeigt. Hier sollte man etwas Geduld beweisen oder versuchen über die Remote zurückzugehen. Danach sollte der Homescreen wieder zu sehen sein und die Installation abgeschlossen werden.
Perfekt! Die neue Shield Fernbedienung hat beleuchtete Tasten, ein neues Button-Layout, liegt klasse in der Hand und wird mit AAA-Batterien betrieben
Die offiziellen Release Notes zur Shield Experience 8.0.2:
SHIELD nun mit Alxa und Amazon Echo steuern (nach Aktivierung des Skills in der Alexa App)
Neue Spiele: Jack Box Party Pack 6, Asphalt 9, Brick Breaker
Neue Spiele für GeForce NOW: Cuisine Royale, Darksiders: Genesis, Deliver Us the Moon: Fortuna, AVICII Invector
Fügt Unterstützung für den neuen XBOX Elite 2 Controller hinzu.
Fügt Unterstützung für Sanskrit USB-DACs hinzu.
Die Channels DVR-App kann jetzt aufgezeichnete Inhalte auf NAS speichern.
Kostenlose Filme und Serien auf PLEX streamen: Schaue dir TV-Serien und Kinofilme wie „Rain Man“, „Terminator“, „Die üblichen Verdächtigen“ und „Raging Bull“ mit weniger Werbeunterbrechungen an als bei anderen kostenlosen Streaming-Diensten.
4K-Videos lassen sich mittlerweile mit nahezu jedem Smartphone aufzeichnen. An der Qualität hapert es dennoch häufig. 2020 plant OnePlus da große Neuerungen.
Der chinesische Hersteller hat sich im Rahmen seines Open Ears Forums in New York mit Videomachern unterhalten und um offene Rückmeldungen zu den Videofunktionen seiner Smartphones gebeten. Schlaue Idee, denn immerhin will OnePlus generell mehr im Bereich 4K punkten – auch Fernsehgeräte hat das Unternehmen nämlich mittlerweile im Programm.
Nun ist es mit 4K-Videos an Smartphone so eine spezielle Angelegenheit: Bei gutem Licht können die Ergebnisse durchaus ansehnlich sein. Allerdings gibt es in der Regel wenig Einstellungsmöglichkeiten und im Verhältnis zu der Foto-Funktion der Kamera-Apps im mobilen Segment sind Videos eher ein Stiefkind. Das ist schade, denn aktuell sind die Kameras das wohl wichtigste Abgrenzungsmerkmal von mobilen Endgeräten geworden.
Das OnePlus 7T ist das aktuelle Smartphone von OnePlus00
Schließlich haben selbst Mittelklasse-Smartphones mittlerweile ein Leistungsniveau erreicht, das abseits von Hardcore-Gaming im Grunde für so gut wie jeden Anwender im Alltag ausreicht. Vor allem bei den Cams ist noch Luft nach oben – speziell im Video-Bereich. OnePlus verspricht nun beispielsweise eine feine Neuerung: Man möchte den Dynamikumfang in Zukunft durch HDR-Videos steigern.
OnePlus plant 4K-Videos für alle einzelnen Sensoren
Außerdem will man an zukünftigen Smartphones sicherstellen, dass nicht nur die Hauptlinse, sondern auch die anderen Sensoren 4K-Videos aufzeichnen können. Zudem arbeite man daran seine Super-Bildstabilisation ebenfalls für 4K-Aufnahmen einzuspannen. Das werde aufgrund von Hardware-Limitierungen aber ebenfalls nur an neuen Geräten möglich sein. Weitere Verbesserungen sollen etwa die Belichtung, den Weißabgleich und den Autofokus betreffen. Zudem tüftele man an einer verbesserten Darstellung von Hauttönen.
Schade: Es soll weiterhin Beschränkungen bezüglich der Aufnahmelänge von 4K-Videos geben. Das begründet OnePlus mit der Kühlung. Dafür wolle man die Grundschärfe in Videos erhöhen, indem man nach besseren Kompromissen aus Schärfe und Rauschreduzierung suche. Das Ziel ist es außerdem, mehr Bearbeitungsmöglichkeiten für Videos direkt in der Glarie zu integrieren. Einen Pro-Video-Modus plane man hingegen aktuell nicht, weil der Nutzerkreis dafür zu klein sei. Selbiges gelte auch für Lichtmalereien, wie sie die aktuellen Apple iPhone ermöglichen.
Mehr sei man bei OnePlus an einem Nachtmodus für 4K-Videos interessiert. Auch die parallele Aufnahme mehrerer 4K-Videos mit unterschiedlichen Kameralinsen sei ein Feature, auf das man sich in Zukunft weiter fokussieren wolle. Dabei ist klar: Was OnePlus für 4K-Videoaufnahmen in Aussicht stellt, dürfte auch bei anderen Herstellern auf der Agenda stehen. Vielleicht hören wir da ja auf dem Mobile World Congress 2020 im Februar einige Neuigkeiten, die auch für 4K-Freunde spannend sind.
James Bond alias Agent 007 könnte sich aus dem Kino verabschieden. Aktuell ist durchaus realistisch, dass ein Streaming-Anbieter die zukünftige Heimat des Briten werden könnte.
Gerade erst hatten wir darüber berichtet, dass die James-Bond-Filme mit Daniel Craig als neue Amaray- und Steelbook-Auflagen auf Ultra HD Blu-ray geplant sind. Nicht nur die Kino-Abenteuer mit Craig stehen freilich bei Fans hoch im Kurs. Selbiges gilt insbesondere auch für die Klassiker mit Sean Connery. Doch nun ist möglich, dass Bond sich aus dem Kino verabschieden muss und in Zukunft bei einem Streaming-Anbieter auf die Jagd nach Schurken geht.
Was ist passiert? Nun, MGM, welche die Rechte an Bond halten, verhandeln aktuell mit Apple, Netflix und anderen Anbietern bezüglich einer Übernahme. Das Ziel ist klar: In der neuen Welt der fragmentierten Streaming-Angebote, in der Studios wie Disney, Warner und NBCUniversal eigene Wege gehen, strebt jeder nach den Exklusivrechten an großen Marken. Disney muss sich da mit Marvel, Star Wars, Den Simpsons und Co. kaum Sorgen machen. Anders sieht es aber z. B. bei Netflix aus, die sich gegen die neuen Rivalen wappnen müssen.
Derzeit spricht man von sechs großen Anbietern im „Streaming Krieg“: Netflix, Amazon, Comcast, AT&T, Disney sowie Apple. MGM gehört aktuell mehreren Hedge-Fond-Unternehmen, die sicherlich keine großen Skrupel haben die Firma und deren Marken abzutreten – vorausgesetzt die richtige Summe wird in den Raum gestellt. Und die ersten Verhandlungen sollen eben aktuell laufen. Alle Beteiligten enthalten sich jedoch eines Kommentars.
Nur die Starken überleben
Aktuell sieht es danach aus, dass kleinere Studios, zu denen z. B. neben MGM auch Lionsgate zählt, keine effektiven Möglichkeiten haben eigene Streaming-Dienste aufzubauen. Dazu ist ihr Repertoire zu klein. Was bleibt, ist die Möglichkeit die Inhalte an andere zu lizenzieren – oder eben der Verkauf der Marken bzw. des Unternehmens. MGM ist da quasi ein ideales Ziel, denn das Unternehmen besitzt viele Marken, beschäftigt aktuell aber nur wenige Mitarbeiter. Das soll das Interesse von Apple geweckt haben, die ungern verschiedene Unternehmenskulturen vermischen und da ihre perfekte Chance wittern.
Netflix wiederum soll Interesse haben, da man neue, starke Marken benötigt, um neue Abonnenten nach dem Verlust der Disney-Inhalte an Land zu ziehen. MGM besitzt neben James Bond beispielsweise auch die Rechte an „Rocky“ oder „Mad Max“. Aktuell sollte man aber bedenken: Das alles sind nur Gerüchte. Trotzdem darf man gespannt sein, wie sich die Lage entwickelt.
Amazon hat offiziell bestätigt, welche Filme und Serien euch im Februar 2020 beim Streaming-Anbieter Prime Video erwarten. Unter anderem mit dabei: die neue Serie „Hunters“.
Fans der mehrfach preisgekrönten Serie „The Marvelous Mrs. Maisel“ dürfen sich zudem darauf freuen, dass die dritte Staffel bald endlich mit deutscher Synchronisation zur Verfügung stehen wird. Auch eine neue Staffel der Comedy „Pastewka“ naht. Die zehnte Staffel wird zugleich allerdings auch die letzte sein.
Wer auf neue Blockbuster wartet, hat eventuell Lust bei „Jurassic World: Das gefallene Königreich“ mit Chris Pratt reinzuschauen. Für Kinder kehrt wiederum „Paddington“ ins Angebot zurück. Horror-Fans können bei der Neuverfilmung von Stephen Kings „Friedhof der Kuscheltiere“ ja einen Blick riskieren – auch wenn die Kritiken eher moderat ausfielen.
Einige der neuen Inhalte werden bei Amazon Prime Video auch in 4K zur Verfügung stehen, leider schlüsselt der Streaming-Anbieter das aber nicht genauer auf. Wir haben hier eine Übersichtsseite der UHD-Inhalte bei Prime Video. Viel Spaß beim Streaming!
Samsung 4K QLED Lineup 2020 wurde noch nicht offiziell vorgestellt, dennoch gibt es bereits ausreichend Infos zu den neuen Q95T, Q90T, Q80T, Q70T und Q60T Modellen die wir euch in diesem Beitrag präsentieren.
Samsung Electronics bleibt seiner Planung aus 2019 treu und lenkte die Aufmerksamkeit auf der CES 2020 erneut auf das Thema Micro LED und 8K QLED – obwohl nicht ganz. Mit dem „The Sero“ und den neuen „The Frame“-Größen gibt es bereits ein paar Neuheiten die in die 4K QLED-Kategorie fallen. Für den Großteil unserer Leser sind jedoch die neuen Q95T, Q90T, Q80T, Q70T und Q60T Modellreihen weitaus interessanter – für uns übrigens auch. Zu unserer Freude gibt es online bereits erste Informationen, die von Insidern, ausgewählten Autoren und Samsung selbst stammen. Leider gibt es auch sehr viele unschöne Details die, wenn sie sich bestätigen, nicht gerade für das Samsungs 4K QLED Lineup sprechen. Starten wir mit den Bezeichnungen. Diese sind nicht an den Haaren herbeigezogen, sondern stammen von Samsung selbst. In den Fußnoten der offiziellen Pressemitteilungen werden bereits alle Modellbezeichnungen genannt. So gibt es in diesem Jahr wieder zwei Einsteiger-Serien Q60T und Q70T, die „goldene Mitte“ Q80T sowie die Flaggschiff-Serie, die sich in diesem Jahr wohl in zwei Geräte, Q90T und Q95T, aufgeteilt wird.
Einsteiger-Serien Q60T & Q70T:
Das neue Dual LED Backlight soll auf in den Q60TS und Q70TS QLED TVs zum Einsatz kommen || Bild: hardwarezone.com.sg
Bei den Q70T und Q60T Modellen handelt es sich wie in den Vorjahren um die Einstiegs-Varianten, die dem Kunden einen günstigen Einblick in die QLED-Welt bieten sollen. Wir vermuten, dass diese Serien wieder in vielen Displaygrößen (ab 43 Zoll aufwärts) angeboten werden. Die neuen 4K Fernseher nutzen die neue Dual LED-Technologie. Diese wurde bereits auf der CES 2020 bei den neuen „The Frame 2020“ Modellen vorgestellt. Durch den Einsatz von zwei verschiedenen LEDs mit unterschiedlichen Farbtemperaturen, soll sich der Farbton noch besser an den dargestellten Content anpassen lassen. Farben sollen dadurch natürlicher wirken und Kontraste optimiert werden. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass es sich hierbei immer noch um ein EDGE-LED-Backlight handelt. Die Modelle werden also eine Limitierungen in puncto Kontrast und Schwarzwert haen. Die Q70T Modelle, die im letzten Jahr noch ein direktes LED-Backlight mit 48 Zonen hatte, bekommt 2020 wohl eher ein „Downgrade“. In der Q60T Serie möchte Samsung laut ersten Informationen die Kunden auch mit einem ansprechenden „Slim-Bezel“-Design überzeugen. Der Rahmen und das Display soll verschwindend gering sein. Dafür bestitzen die Q60T Modelle als einzige nur ein 50/60Hz Panel. Alle anderen unterstützen 100/120Hz.
Q80T Mittelklasse-QLED mit FALD:
Das erste Bild aus dem 4K QLED Lineup: Der Q80T
Der Q80T ist der erste 4K QLED, von dem ein Bild in den Weiten des Internets herumgeistert. Dieses wurde über die CES Innovation Awards Seite geteilt. Leider lässt sich aus der Beschreibung der Jury nicht viel herauslesen. Hier werden die Gaming-Features des Fernsehers gelobt. Gamern soll der TV ein immersives und multidimensionales Audioerlebnis bieten. Damit ist womöglich die Q-Symphony-Technologie gemeint, mit der sich der TV mit kompatiblen Soundbars (Q800T) verbinden lässt. Sound-Konfigurationen mit 7.1.4 sind (je nach Soundbar) damit möglich. Zudem soll es ein neues Multi-View Feature geben, mit dem Gaming-Videos und andere Inhalte angesehen werden können, während man sein Lieblingspiel zockt. „Alle diese Innovationen bieten die beste Grafik, die beste Audioqualität und die besten Lifestyle-Features auf dem Markt“ laut Zitat der CES-Jury. Multi-View wird sicherlich auch allen anderen Modellen zur Verfügung stehen. Diverse Publikationen hatten wohl schon die Möglichkeit die neuen Fernseher in Augenschein zu nehmen bzw. bekamen weitreichende Informationen zugespielt. Der Q80T gehört demnach zu den ersten 4K QLED Modellen aus dem 2020 Lineup, die mit einem direkten LED-Backlight (FALD) ausgestattet sind. Dieses soll 48 Dimming-Zonen umfassen, was im letzten Jahr die Q70R Serie innehatte. Im letzten Jahr waren es noch 96 Zonen (na merkt ihr was hier passiert?). Zu den weiteren Features zählt auch der Active Voice Amplifier, der ab der Q70T Serie aufwärts zur Verfügung steht.
Premium 4K QLED Q90T & Q95T:
Bekommt der Q90T & Q95T vielleicht ein Design-Upgrade wie der Q950T 8K QLED (abgebildet)
Gleich zwei Premium-QLED-Serien in 2020? Eigentlich ein Grund zur Freude. Bei näherer Betrachtung gibt es aber nicht so viel zu jubeln, zumindest wenn sich die Angaben der Quellen bewahrheiten. Zum einen muss der Unterschied zwischen dem Q95T und dem Q90T geklärt werden. Zum einen unterstützt nur der Q95T die Q-Symphony-Technologie (kombiniert die oberen TV-Lautsprecher mit kompatiblen Soundbars). Darauf könnte man ggf. noch verzichten. Die Q90T Modelle besitzen jedoch keine One Connect Box, diese ist nur der Q95T Serie sowie den 8K Modellen Q950T und Q800T vorbehalten. Damit wird auch ein verändertes Design einhergehen, weil die Anschlüsse direkt auf der Rückseite des TVs angebracht werden. Wem die One Connect Box egal ist, der kann mit dem Q90T Modell zumindest ein paar Euro sparen. Die High-End-Modelle werden auch als einzige die Q-Ultra-Viewing-Angle-Technologie nutzen, die den Blickwinkel der LCD-TVs deutlich verbessert. Wie mehrere Quellen melden, besitzen beide Modellreihen ein direktes LED-Backlight (FALD) mit 96 Dimming Zonen. Das wäre ein deutlicher Rückschritt im Vergleich zum Vorjahresmodell Q90R, welches wir auch getestet haben. 2019 gab es in der Premium-Serie nämlich noch ganze 480 Dimming-Zonen, was den Q90R wohl auch zu einem der bislang besten 4K QLED Fernseher aller Zeiten macht. Wir würden uns sehr freuen, wenn diese Vorab-Informationen nicht stimmen und die Fernseher mit mehr Dimming-Zonen ausgestattet werden – wir vermuten jedoch, dass Samsung eine ganz bestimmte Strategie verfolgt.
Die Q-Symphony Technologie lässt TV-Lautsprecher und Soundbar zuammen arbeiten
Allgemeine Features 4K QLED 2020:
Kommen wir zu den Features, die allen 4K QLED TVs 2020 zuteil werden. Alle Modelle sind mit dem neuen Quantum Prozessor 4K der 2. Generation mit Deep Learning Algorithmus und neuen Features wie AI Upscale 2.0 ausgestattet. Man geht hier weg von einem durch Machine Learning angelernten Algorithmus und möchte sich Richtung Neurales Netzwerk bewegen. Der Prozessor soll auch selbstständig in der Lage sein Inhalte zu interpretieren und zu lernen – so zumindest auf dem „Papier“. Das neue „Gehirn“ soll dabei die Bildverbesserungs-Algorithmen ausbalancieren, ähnlich wie es Philips P5 Prozessor mit AI-Komponente macht. Die neue Bildengine soll auch eine weit bessere Reduzierung von Banding-Effekten bieten und Bildruckler mittels einer 120Hz Conversion von 24Hz Quellen beseitigen.
Die 2020 QLED TVs bekommen eine neue Bildenginge mit Deep Learning und AI Upscale 2.0
Bei den HDR-Standards bleibt Samsung Electronics seiner Linie treu und unterstützt weiterhin HDR10, HLG und HDR10+. Eine Unterstützung für das Konkurrenzformat Dolby Vision ist nicht in Sicht.
Der Active Voice Amplifier (ab Q70T) passt die Lautstärke automatisch an die Umgebungsgeräusche an. Somit bleiben Dialoge, Musik und Effekte gut verständlich, selbst wenn zusätzliche Personen den Raum betreten oder die Spülmaschine loslegt. Entsprechend korrigiert der TV die Lautstärke nach unten, wenn die Geräuschquelle wieder „verschwindet“.
Mitbewerber LG Electronics präsentierte bereits erste 4K OLEDs mit G-Sync
G-Sync, ALLM & VRR
Angeblich arbeitet Samsung auch an einer Implementierung von Nvidias G-Sync. Der Input Lag soll bei den 4K QLEDs bei rund 7ms, bei den 8K QLEDs unter 10ms liegen. Bei diesen Werten macht 1-2ms sicherlich keinen Unterschied mehr. Viele Hersteller, wie auch Mitbewerber LG Electronics sind bereits am maximal machbaren angelangt. (Wer sich erinnert, früher lag der Input Lag bei den OLED TVs bei etwas über 100ms… LG lenkte entsprechend schnell ein). Um den geringen Input-Lag zu ermöglichen schalten sich alle in der Kette befindlichen Geräte dank ALLM in den Modus mit der geringsten Eingabeverzögerung, zudem synchronisiert sich die Bildausgabe des Displays mit der Signalquelle (z.B. Playstation 5 oder Xbox Series X) dank VRR (Variable Refresh Rate).
Ob HDMI 2.1 unterstützt wird bleibt weiterhin offen. Womöglich wird Samsung nicht HDMI 2.1 in sein 4K-QLED-Lineup verbauen, da 4K/120p Games und Videos sehr unwahrscheinlich sind. Zudem werden so gut wie alle wichtigen Features über HDMI 2.0 abgebildet (4K/60p, ALLM, VRR).
Einzig eARC lässt Samsung wieder „runterfallen“ mit der Begründung, dass Dolby Atmos Tonspuren von Streaminganbietern bislang im Dolby Digital Plus Format wiedergegeben werden, welches über reguläres ARC via HDMI-Rückführung an einen kompatiblen AV-Receiver oder Soundbar geleitet werden kann. Ein Dolby Atmos im TrueHD ist via Streaming noch nicht zum Einsatz gekommen. Zum seit dem 2017 aus dem Lineup genommenen DTS-Codec haben wir noch keine Information.
Die „Local Power Distribution“ lenkt den Strom zu den Bildbereichen, wo er gebraucht wird (Abgebildet Q800T 8K QLED)
Sollte es sich bewahrheiten und die neuen 4K QLED Modelle kommen mit weniger Dimming-Zonen auf den Markt, könnte nachfolgende Technologie helfen, den Schwarzwert und den Kontrast zu verbessern (oder zu retten). Der Quantum Prozessor 4K bietet eine neue „Local Power Distribution“ Funktion, mit dem sich noch bessere Schwarzwerte und hellere Lichtpunkte auf kleinen Flächen erzielen lassen. Die maximale Helligkeit soll um bis zu 20% zunehmen. Im Hintergrund arbeitet ein verbesserte elektronisches Management, welches die Stromzufuhr auf die Bereiche des Bildes konzentriert, auf denen die hellsten Details sichtbar gemacht werden sollen. Vom „Rest des Bildes“ wird demnach etwas Stromleistung abgezogen. Vor allem bei HDR-Darstellungen soll die Technik einen Vorteil gegenüber den Vorjahresmodellen bieten.
Abgerundet wird das Lineup durch den Bixby Sprachassistenen in der Version 2.0, sowie den Google Assistant und Amazon Alexa. Neu ist hingegen, dass Samsung wohl mittlerweile nicht mehr seine eigene, sondern die Drittlösung Alexa als präfferierten Sprachassistenten nutzt.
Kein Flaggschiff 4K QLED in 2020?
Betrachtet man das 4K QLED Lineup 2020 etwas genauer fällt einem auf, dass Samsung das Vorjahres-Lineup genommen und um eine Bezeichnung nach oben geschoben hat (RU8000 wird zu Q60R, Q60R wird zu Q70T, Q70R wird zu Q80R usw.). Dafür wurde ein „echtes“ Flaggschiff mit 480 Dimming Zonen einfach gestrichen. Damit wäre keine Vergleichbarkeit mit den Vorjahresmodellen gegeben. Uninformierte Nutzer werden sich über günstige Preise der Q95T und Q90T Serie freuen, wissen jedoch nicht, dass sie sich eigentlich gerade für ein Modell auf Q80R (2019) Niveau einlassen.
Der Q90R (2019) war der beste 4K QLED TV den wir bislang testen durften
Der Grund dahinter? Samsung Electronics möchte seine Kundschaft wohl noch mehr in Richtung 8K TV drängen. An sich keine schlechten TV-Geräte, jedoch ist der preisliche Unterschied zu einem gleich ausgestattetem 4K QLED (gleiche Anzahl Dimming-Zonen + One Connect Box) jedoch enorm.
Wer High-End möchte muss zu 8K QLED greifen
Laut ersten geleakten Preisen zahlt man für den QE65Q950T 8K QLED in diesem Jahr 5.999 Euro, der QE75Q950T kostet ganze 7.999 Euro. Im Vergleich dazu wurden die 4K QLEDs der Q90R Reihe (2019) mit 3.799 Euro (65 Zoll) und 5.999 Euro (75 Zoll) auf den Markt gebracht. Ein Preisunterschied von mindestens 2.000 Euro. Viele Nutzer wollen einfach noch nicht auf 8K umsteigen, da es auch in den nächsten 2-3 Jahren nur wenig Inhalte mit 7.680 x 4.320 Bildpunkte zu sehen gibt. Meist handelt es sich noch um Demo-Material, dass z.B. über Youtube zur Verfügung gestellt wird. Es ist nicht schlimm in die Zukunft zu investieren, jedoch zeigt Mitbewerber LG Electronics, dass man mit de neuen 4K OLED TVs mit HDMI 2.1 sich auch für die Zukunft rüsten kann.
Auch neue Features wie die Q-Symphony Technologie (Q80T, Q95T, Q800T und Q950T), Infinity Screen Display (Q950T) und Object Tracking Sound + (Q800T und Q950T) sind zum größten Teil den 8K Modellen vorbehalten und soll zusätzliche Anreize bieten sich einen teureren 8K TV zu kaufen. Wir sind gespannt auf die finale Ankündigung auf dem Samsung Congress in Malta und halten euch natürlich auf dem Laufenden.
Streaming-Anbieter gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Nun stößt ein neuer in Deutschlan, Österreich und der Schweiz hinzu: das kostenlose Popcorntimes.
Popcorntimes bietet Filme aus der Zeit von 1910 bis heute an und mischt dabei alle Genres durcheinander. Das gesamte Angebot ist kostenlos und enthält aktuell über 1.000 Filme und auch Dokumentationen. Letztere sind dann sogar vielleicht spannender als die Filme, bei denen man durchaus ein wenig stöbern muss, um zu den Perlen vorzudringen.
Denn wer nun hofft bei Popcorntimes ohne Entgelt Blockbuster wie „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“, „Avengers: Endgame“ oder auch „Deadpool 2“ zu erspähen, der wird herbe enttäuscht sein. Vielmehr findet man, wenn man nach aktuelleren Titeln sucht, vor allem B- und C-Movies. Etwa meint man auf den ersten Blick „Hangover“ zu entdecken, luschert man genauer auf das Cover, handelt es sich aber um „Hangover in L. A.“.
Popcorntimes legt in Deutschland, Österreich und der Schweiz los
Ok, einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul und immerhin stehen die Inhalte bei Popcorntimes in HD zur Verfügung. Leider ist das Ganze derzeit nur über den Browser abrufbar. Laut den Betreibern seien aber dedizierte Apps für Smartphones und auch Fernseher in Planung. Sie sollen in den nächsten Monaten erscheinen.
Popcorntimes enthält unter anderem Klassiker von und mit Charlie Chaplin
Spannender sind da vielleicht die Klassiker bei diesem Streaming-Anbieter. So enthält Popcorntimes z. B. die alten Superman-Serials aus den 1940er-Jahren. Auch einige Filme mit John Wayne sind im Portfolio enthalten. Dazu gesellen sich Filme von und mit Charlie Chaplin. Obacht: Die Inhalte stehen bei Popcorntimes nicht in verschiedenen Sprachen zur Verfügung, man beschränkt sich auf deutschen Ton.
Neben Deutschland ist Popcorntimes auch in Österreich und der Schweiz gestartet. Innerhalb der nächsten Monate sollen laut den Betreibern tausende weiterer Filme hinzustoßen – aber auch Live-Events in Zusammenarbeit mit TV-Sendern. Auch in andere, europäische Länder wolle man dabei expandieren. Die Nutzung von Popcorntimes ist legal und kostenlos, denn es handelt sich um ein werbefinanziertes Angebot mit den gültigen Lizenzen für die entsprechenden Inhalte.