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PlayStation 5 nur zur PS4 abwärtskompatibel & neuer Leak zur Xbox Series S

Es gibt Neues zur nächsten Konsolengeneration: So wird die PlayStation 5 leider tatsächlich nur zur PS4 abwärtskompatibel sein.

So hat der Publisher Ubisoft in einem Support-Beitrag darauf hingewiesen, dass die kommende PlayStation 5 nur zur PS4 kompatibel sein werde. Da sollen etwa auch Cross-Generation-Multiplayer-Partien möglich sein. Eine Überraschung ist das aber für niemanden, der die bishere Kommunikation von Sony rund um die PS5 verfolgt hat. Während Microsoft sehr in den Vordergrund rückte, dass die Xbox Series X Spiele der Xbox One, der Xbox 360 und sogar der ersten Xbox unterstützen werde, hielt sich Sony da sogar zur Abwärtskompatibilität zur PS4 eher vage.

Sony schwieg bisher zu einer möglichen Abwärtskompatiblität zu älteren PlayStation-Generationen. Schon die PS4 war aber nicht zur PS1, PS2 oder PS3 abwärtskompatibel, sodass es wie erwartet kommt, dass auch die PlayStation 5 sich da zurückhält. Es ist schon ein Fortschritt, dass sich an der PS5 zumindest die Spiele aus der PS4-Ära zocken lassen. Auch da ist Sony aber nicht so weit wie Microsoft: Während die Redmonder eine breite Kompatibilität für alle Spiele der Xbox One versprochen haben, erklärte Sony eher zögerlich, dass die beliebtesten PS4-Spiele an der PS5 laufen werden. Es ist aber noch offen, ob das bereits zum Launch der Fall sein wird oder eventuell erst ein Firmware-Update später die Kompatibilität herstellt.

Ubisoft schreibt nun klar: „Die Abwärtskompatibilität wird für unterstützte PS4-Spiele zur Verfügung stehen. Sie wird nicht möglich sein für die PS3, PS3 oder PS1-Spiele.“ Sony selbst hat zum Statement von Ubisoft noch keine Stellung bezogen.

Xbox Series S: Die Konsole wird erneut bestätigt

Neues gibt es parallel auch zur Xbox Series S, der potenziellen Einstiegs-Konsole von Microsoft. Dieses Modell wurde bisher nicht offiziell bestätigt, ein Controller tauchte aber kürzlich auf. Auch jetzt sickern über einen Controller neue Informationen durch, aber über einen Umweg: Ein Twitter-User kaufte sich einen neuen Controller für die aktuelle Xbox One. Enthalten war, wie üblich, ein Trial-Code für den Xbox Game Pass Ultimate. Im Text verweist Microsoft dabei bereits auf die Xbox Series S.

Xbox Series S Wording
Xbox Series S: Ein GamePass-Flyer erwähnt sie bereits

Tja, da wird es also Zeit, dass Microsoft die Konsole endlich bestätigt. Auch den Preis der Xbox Series X würden wir dabei gerne erfahren, schließlich naht der Launch im November 2020 schnellen Schrittes.

iTunes: 4K/HDR Filme für nur 3.99 Euro kaufen – günstiger geht nicht!

Im iTunes Store werden derzeit unzählige 4K Filme inkl. HDR (Dolby Vision) für nur 3.99 Euro zum Kauf angeboten! Beste Unterhaltung mit „Karate Kid“, „Inception“, „Ghostbusters“, „Interstellar“, „Matrix“ uvm. 

Hier geht es zur Aktionsseite!

Auf der Aktionsseite sind 4K Film emit HD-Titeln zusammengeworfen. Um euch das „Rumklicken“ zu ersparen, haben wir euch die wichtigsten 4K Titel herausgefiltert inkl. Ausstattung (HDR/Dolby Vision/Dolby Atmos):

Die meisten Filme sind in 4K Auflösung und Dolby Vision vorhanden. Einige bieten sogar Dolby Atmos 3D-Sound, jedoch meist nur im englischen Originalton. „Suicide Squad“ oder „Justice League“ von Warner Bros. sind jedoch mit deutschem Dolby Atmos abrufbar.

HU810P LG CineBeam 4K UHD Laser-Projektor: Neues Modell mit HDR und HDMI 2.1

LG hat einen neuen CineBeam-Projektor HU810P mit „nativer“ 4K-Auflösung vorgestellt. Leider verschweigen die Südkoreaner jedoch aktuell noch den Verkaufspreis.

Update: Der HU810PW ist in Südkorea in den Verkauf gegangen. Für 3.79 Millionen Won (ca. 2.900 Euro) kann der Heimkino-Projektor mit 4K Auflösung (Pixel-Shifting) erworben werden. In Deutschland wird das Modell für rund 3.200 Euro angeboten. (Hier geht es direkt zum Preisvergleich)

Der neue LG CineBeam 4K UHD Laser-Projektor soll nicht nur mit 3.840 x 2.160 Pixeln auflösen, sondern auch HDR10 / HLG beherrschen. Allerdings ist HDR bei Beamern natürlich so eine spezielle Angelegenheit: Technologiebedingt kann ein Projektor nicht Teile des Bildes abdunkeln und andere in der Helligkeit anheben. Daher können aktuelle Beamer keine zu Fernsehgeräten vergleichbare HDR-Erfahrung bieten. Zudem ist noch die Frage offen, ob es sich hier wirklich um eine „native“ 4K Darstellung handelt. Wir würden eher auf ein Shifting-System tippen (Hinweise darauf gibt z.B. die hohe Helligkeit).

Dank der neuesten Version des Betriebssystems webOS 5.0 wird der LG CineBeam 4K UHD Laser-Projektor direkt Streaming-Apps für beispielsweise Disney+ und YouTube integrieren. Außerdem biete er laut LG sogar Apple AirPlay 2. Über den Beamer lassen sich Diagonalen mit bis zu 300 Zoll und 2.700 ANSI Lumen erzeugen. Dabei werden 97 % des DCI-P3-Farbraumes abgedeckt. Die Lichtquelle soll bis zu 20.000 Stunden durchhalten.

LG HU810P 4K HDR Laser Projektor
Der HU810P wirkt auf dem Pressebild recht „füllig“. Versteckt sich im Inneren wirklich ein natives 4K Projektionssystem mit Laser-Lichtquelle?

Laut LG biete das Gerät nicht nur Adaptive Picture Pro zur Anpassung der Helligkeit, sondern auch zwei Modi für helle bzw. dunkle Räume. Auch der Kontrast werde dabei dynamisch an die Umgebung angepasst. Zudem sind Modi wie Real Cinema und TruMotion an Bord. Real Cinema soll eine korrekte 24p-Wiedergabe erlauben. TruMotion hingegen beschreibt LG als ideal für Actionfilme, das ist aber letzten Endes nur eine künstliche Zwischenbildberechnung.

LG CineBeam 4K UHD Laser-Projektor bietet HDMI 2.1

Der neue UHD-Laser-Beamer von LG beherrscht sogar schon HDMI 2.1 an einem seiner drei HDMI-Eingänge – auch eARC ist dadurch an Bord. Im Rahmen seiner virtuellen IFA-Ausstellung will LG den neuen LG CineBeam 4K UHD Laser-Projektor auch digital für alle „ausstellen“. In Südkorea ist der HU810PW bereits für umgerechnet 2.800 Euro in den Handel gekommen. Wir sind gespannt auf den neuen HU810P von LG Electronics. Einige Fragen gilt es ja noch zu klären, unter anderem zur Zwischenbildberechnung, ob 4K/120p dargestellt werden können uvm.

Preisvergleich LG HU810P Forte:

Zuletzt aktualisiert am 21. Juli 2026 um 21:53 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Technische Daten LG CineBeam 4K UHD Laser-Projektor

  • System: DLP
  • Native Auflösung: 4K UHD (3.840 x 2.160 Pixel)
  • HDR HDR10, HLG, Dynamic Tone Mapping
  • Dual Laser (R/B)
  • Lebendauer der Lichtquelle: 20.000 Stunden
  • Helligkeit: 2.700 ANSI Lumen
  • Betriebslautstärke: 30 (Hoch) / 28 (Mittel) / 26 dB (Niedrig)
  • Lens-Shift (Vertikal): + / – 55 %
  • Lens-Shift (Horizontal): + / – 22 %
  • Zoom: x1,6
  • Diagonale: 40 bis 300 Zoll
  • Throw-Ratio: 1.3 – 2.08
  • Sound-Speaker-Output: 5W + 5W Stereo
  • WiSA Ready
  • Bluetooth
  • Dolby Atmos
  • Maße / Gewicht: 337 x 410 x 145 mm /11 kg
  • Anschlüsse: 1x HDMI 2.1 / 2x HDMI 2.0, USB Type-A, 2x USB 2.0
  • OS: webOS 5.0

Netflix kostenlos: Portal für Gratis-Filme und -Serien gestartet

Netflix bietet hin und wieder für Nicht-Abonnenten die Möglichkeit kostenlos in manche Inhalte hineinzuschnuppern. Dafür hat man nun sogar ein eigenes Portal ins Leben gerufen.

Diese Übersichtsseite gab es in anderen Ländern bereits zuvor, nun ist sie aber auch in Deutschland an den Start gegangen. Wer auf den Link klickt, der kann dort, auch ohne ein aktives Netflix-Abonnement, einige exklusive Inhalte des Streaming-Anbieters kostenlos konsumieren. Was gibt es denn dort zu sehen? Nun, von den Serien „Stranger Things“, „When they see us“ und auch „Liebe macht blind“ gibt es einzelne Episoden, um den Mund wässrig zu machen.

Was die Filme betrifft, so lässt sich kostenlos „Bird Box“ ansehen. Aber auch „Die zwei Päpste“ ist aktuell gratis. Zugreifen könnt ihr auf die Inhalte ganz einfach über euren Browser an einem Android-Gerät oder PC – unter Apple iOS funktioniert das Spielchen leider aktuell nicht. Ebenfalls gratis sind aktuell noch „Murder Mystery“ mit Adam Sandler, eine Episode von „Unser Planet“, eine Folge von „Grace und Frankie“ sowie Episoden von „Boss Baby“ und „Elite“.

Netflix kostenlos
Diese Inhalte bietet Netflix derzeit kostenlos

Altruismus ist das Ganze seitens Netflix natürlich nicht. Kürzlich hatte man ja den bisher verfügbaren Gratis-Monat zum Hereinschnuppern leider gestrichen. Stattdessen bietet man eben nun diese Option an. So verhindert man einerseits, dass Menschen nur wegen einer Staffel oder einem Film ein kurzfristiges Abonnement starten und lockt andererseits mit kleinen Häppchen weiterhin potenzielle Kunden.

Offenbar kein 4K für Gratis-Content

In 4K stellt Netflix die Gratis-Inhalte nach unserem Eindruck leider nicht zur Verfügung. Der Anbieter bastelt da ja aktuell eifrig an seinem Angebot und optimiert die Bitrates. Was haltet ihr denn von diesem neuen Gratis-Portal? Vermutlich wird Netflix dort auch in regelmäßigen Abständen die Inhalte auswechseln.

Q700: Samsung plant günstigen 8K-QLED-Einstieg mit weniger Dimming-Zonen

Im Vorfeld der IFA-Präsentation von Samsung tauchte im Internet ein neuer Q700 8K QLED Fernseher in den Größen 55 und 65 Zoll auf. Samsung plant wohl einen günstigeren 8K-Einstieg auf Kosten der Bildqualität. 

Es scheint so, als wollte Samsung die Lücke zwischen dem aktuellen 8K-Lineup (Q950T und Q800) und den 4K QLED Fernsehern (Q60T, Q70T, Q80T, Q90T und Q95T) etwas schmälern. Die Q700 Modellreihe soll dem Kunden den Wechsel auf die nächste Auflösungs-Stufe schmackhaft machen. In Großbritannien werden die Geräte bereits für 1.999 britische Pfund (ca. 2230 Euro) bzw. 2.699 britische Pfund (ca. 3.015 Euro) angeboten. Wann und ob die Q700 Serie auch in Deutschland angeboten wird, darüber werden wir uns im Samsung-Livestream zur IFA am 1. September informieren. 

Günstiger als ein 4K QLED?

Preislich unterscheidet sich das 65 Zoll Modell des Q700 (QE65Q700T), verglichen mit dem bislang günstigsten 8K QLED in 2020 (Q800T), um fast 4.000 Euro. Und selbst gegenüber dem 65 Zoll Top-Modell aus der 4K QLED Fernseher (Q95T) würde man günstiger davonkommen. Es wurde also an einigen Stellen gespart. Bereits visuell fällt der etwas „einfachere“ Standfuß des Q700 auf. Zudem wird das Modell ohne One-Connect-Box ausgeliefert. Die Dimming-Zonen des direkten LED-Backlights dürften laut Angabe der Händler ebenfalls gesunken sein. Die maximale Helligkeit soll bei rund 1.000 nits liegen.

Hochauflösend: Der Q700 8K QLED TV erhältlich in 55 und 65 Zoll mit schlankem Displayrahmen
Hochauflösend: Der Q700 8K QLED TV erhältlich in 55 und 65 Zoll mit schlankem Displayrahmen

HDMI 2.1 mit VRR und eARC

Ein HDMI 2.1 Anschluss sowie Unterstützung für eARC, AMD FreeSync, VRR und ALLM sind dem Modell geblieben, ebenso neue Features wie „Object Tracking Sound+“, „Filmmaker Mode“, „Game Enhancer+“, „Adaptive Sound+“ und die Anti-Reflexionsschicht des Displays. In den britischen Angeboten wird auch nochmals die 10-jährige Garantie gegen „Burn In“ hervorgehoben. Weitere Komfort-Features wie AirPlay 2 oder App-Zugänge zu Disney+ oder die Sky App sind natürlich vorhanden.

8K statt OLED

Samsung setzt auch weiterhin auf das 8K-Pferd, während die Mitbewerbern in ihrem High-End-Segment zum Großteil auf OLED setzen. 8K findet natürlich auch bei LG oder Sony statt, aber nicht in dem Umfang, wie es Samsung bewirbt. Man hat etwas das Gefühl, der koreanische Elektronik-Hersteller versucht die Zeit bis zum (hoffentlich) nächsten großen Wurf, QD-OLED, zu überbrücken. Die attraktiven Preise machen den Sprung auf 8K sicherlich leichter, jedoch fehlen hier immer noch die Inhalte. Wir sind gespannt, ob es die Q700 8K QLEDs auch nach Deutschland schaffen.

Verkaufsstart für Samsungs „The Terrace“: 4K Fernseher für Draußen

Samsung entlässt seinen 4K-QLED-Fernseher für Draußen, „The Terrace“, endlich in den Handel. Die Modelle mit 55, 65 und 75 Zoll können ab sofort geordert werden, ab 3.898,18€ (UVP 16% MwSt) aufwärts. 

Während in ganz Deutschland ein Vorbote des Herbstes aktuell das Wetter bestimmt, liefert Samsung etwas Neues für die letzten Sommertage. Was in den USA womöglich schon zur „Standard-Ausstattung“ eines Gartens gehört, ist in Deutschland sicherlich eine Rarität: Fernseher für den Außenbereich. „The Terrace“ soll den audiovisuellen Spaß endlich nach Draußen befördern. Der 4K QLED Fernseher ist in den Größen 55, 65 und 75 Zoll erhältlich und trotzt dank IP55 Zertifizierung, Wasser, Staub und Temperaturen von -30°C bis +50°C. Das Bild des 4K QLED Fernsehers soll dank einer Durchschnittshelligkeit von rund 2.000 nits (mit Spitzenhelligkeiten von bis zu 4.000 nits) auch bei Sonnenschein gut erkennbar sein. Samsung gibt jedoch den Hinweis, dass der Aufbau nicht in der prallen Sonne, sondern unter einer Beschattung erfolgen sollte.

The Terrace: Ein 4K QLED Outdoor-TV ready for Gaming (HDMI 2.1 - 4K/120p)
The Terrace: Ein 4K QLED Outdoor-TV ready for Gaming (HDMI 2.1 – 4K/120p)

The Terrace mit HDMI 2.1 für 4K/120p

Dem nächsten „Public Viewing“ im Garten steht also nichts mehr im Wege. Und nicht nur Sportevents wie Fußballübertragungen lassen sich auf dem „The Terrace“ optimal darstellen. Auch gegen eine Videospiel-Session hat der Outdoor-TV nichts einzuwenden. HDMI 2.1 Eingänge für 4K/120p-Signale, VRR, ALLM und eARC sind vorhanden. Noch einfacher und vor allem drahtlos finden audiovisuelle Inhalte via AirPlay 2, Bluetooth, oder mit der TapView-Funktion ihren Weg auf „The Terrace“. Mit TapView muss ein kompatibles Smartphone oder Tablet lediglich an den Fernseher gehalten (getippt) werden und schon werden Bilder, Videos und Musik gespiegelt dargestellt.

Selbst eine Multi-View-Funktion ist vorhanden. So kann das Fußballspiel auf dem großen Bildschirm verfolgt werden, während ein Gast z.B. das „lustige Video was mir per Whatsapp geschickt wurde“ über das Smartphone auf einen Teil des Displays spiegelt. Oder man verfolgt parallel den Lieblings-Liveticker oder hält die Live-Tabelle über die eingeblendete Smartphone-Oberfläche im Blick.

"The Terrace" ist Made for Germany, bekommt also "The Collection" mit Streaming- und Vorteils-Angeboten im Wert von bis zu 600 Euro!
„The Terrace“ ist Made for Germany, bekommt also „The Collection“ mit Streaming- und Vorteils-Angeboten im Wert von bis zu 600 Euro!

Outdoor-Kino bei -30°?

Und wie wäre es mit einem Glühwein-Filmeabend im Winter? Das System funktioniert ja bei bis zu -30°C. Also warm anziehen und ein etwas anderes Filmerlebnis genießen. Einziges Manko, welches wir auf die schnelle ausmachen konnten, ist die fehlende Wandhalterung. Standfüße scheinen auch nicht im Lieferumfang enthalten zu sein. Die „The Terrace Wandhalterung“ kostet nochmal um die 180 Euro extra, es gehen aber auch VESA-kompatible Halterungen (400×400). Zuletzt wäre noch das Klang-Upgrade in Form des 3-Wege-Lautsprechers „The Terrace Soundbar“ zu erwähnen. Für derzeit 973,82 Euro sorgt die ebenfalls IP55-zertifizierte Soundbar für einen guten „Outdoor-Sound“.

Preis und Verfügbarkeit „The Terrace“:

Samsungs „The Terrace“ ist ab sofort erhältlich. Die Preise belaufen sich auf 3.898,18 Euro für den 55 Zöller, 4.872,97 Euro für die 65 Zoll Variante und 6.335,15 Euro für das größte Modell mit 75 Zoll. Die krummen Preise sind der MwSt-Senkung geschuldet, die ja noch bis Anfang 2021 gelten soll. In den bekannten Online-Shops konnten wir „The Terrace“ noch nicht erspähen, werden den Beitrag aber um einen Preisvergleich erweitern, sobald die Geräte wirklich verfügbar sind. Umfassende Informationen zum „The Terrace“ findet ihr in unserem ursprünglichen Beitrag.

Apple TV+: Augmented Reality könnte euer Wohnzimmer bald zum Leben erwecken

Apple will sein Streaming-Angebot bei Apple TV+ angeblich bald um ein individuelles Feature aufpeppen: Augmented Reality (AR) soll Film- und Seriencharaktere sowie Objekte quasi direkt in euer Wohnzimmer holen.

Apple TV+ kostet 4,99 Euro im Monat. Wer jedoch ein neues Gerät von Apple erwirbt, beispielsweise ein iPhone oder auch den Apple TV 4K, der kommt für ein Jahr lang kostenlos in den Genuss des Streaming-Angebots. Allerdings bietet Apple TV+ im Vergleich mit beispielsweise Amazon Prime Video, Netflix oder auch nur Disney+ deutlich weniger Inhalte. Das liegt daran, dass Apple im Gegensatz zu Amazon Prime Video oder Netflix keine Katalogtitel anderer Studios einkauft. Wiederum verfügt man aber auch nicht wie Disney über ein eigenes, über Jahrzehnte aufgebautes, Film- und Serien-Portfolio.

Apple muss also erst einmal nach und nach Apple TV+ mit exklusiven Inhalten unterfüttern – wie etwa „Greyhound“ mit Tom Hanks. Da klingt der potenzielle Plan auch Augmented Reality zu nutzen durchaus nach einem interessanten Kniff. Apple will aber offenbar keine speziellen AR-Filme oder -Serien integrieren, sondern vielmehr spezielle Boni in der erweiterten Realität anbieten. Denkbar wäre also, dass Charaktere aus den Filmen und Serien von Apple TV+ in AR-Bonusmaterial auftauchen. Auch Objekte könnte man so mit zusätzlichen Hintergrundinformationen direkt in die Wohnzimmer der Kunden zaubern.

Voraussetzung zur Nutzung der AR-Inhalte wäre dann natürlich auch ein entsprechendes Gerät. Etwa beherrschen die Apple iPhone da ja einige Kniffe. Es gibt aber auch bereits seit langem Gerüchte, die von einer AR-Brille aus dem Hause Apple sprechen. Die könnte das Unternehmen aus Cupertino so natürlich noch effizienter vermarkten. Aktuell handelt es sich aber nur um Gerüchte.

Augmented Reality: Für Apple ein Weg in die Zukunft?

Die ersten Augmented-Reality-Inhalte sollen angeblich 2021 bei Apple TV+ ihren Einstand geben. Es heißt, zusätzlich wolle Apple auch zu seinen beliebtesten Serien Podcasts starten und jene als Bonusmaterial kredenzen. Das besagte AR-Headset wiederum würde aber wohl erst frühestens 2022 starten – möglicherweise sogar erst 2023.

Digital schlägt physisch: Streaming und VOD überholen in den USA Disc-Verkäufe

Die Zukunft steht fest: Downloads und Streaming lösen Discs weitgehend ab. In den USA zeigt sich das bereits jetzt an den Umsätzen.

Der Ultra HD Blu-ray gehört die Zukunft definitiv nicht: Sie ist und bleibt ein Nischenmedium. Das meinen wir nicht so negativ, wie es für manchen vielleicht klingt. Denn die Scheiben bieten unbestritten die besten Möglichkeiten, was Bild- und Tonqualität betrifft. Doch die breite Masse wendet sich mehr und mehr von Discs ab. Seit Jahren gehen die Umsätze mit DVDs, Blu-rays und Ultra HD Blu-rays zurück. Die Zukunft gehört VOD (Video-on-Demand) und natürlich Streaming-Anbietern wie Amazon Prime Video, Disney+ und Netflix.

Die Veröffentlichungspolitik von Studios wie Disney unterstreicht das bereits. Da gibt es zwar noch Lippenbekenntnisse, doch insbesondere Katalogtitel schiebt man lieber zu Disney+, als sie noch auf Ultra HD Blu-ray freizugeben. Auch bei Warner und Universal zeichnet sich diese Tendenz ab, denn die Heimkino-Abteilungen der beiden Majors werden zusammengelegt. Entlassungen wurden bereits angekündigt. Und von einer stark zusammengeschrumpften Abteilung kann man weder die gleiche Qualität noch Quantität erwarten, wie in vergangenen Tagen.

DEG Zahlen 2020
Streaming und VOD befinden sich weiterhin im Aufwind

Die Digital Entertainment Group (DEG) gibt nun an, dass die Disc-Verkaufszahlen in der ersten Jahreshälfte in den USA gesunken sein – wie logischerweise auch die Kinoeinnahmen. Letzteres war ja aufgrund der Corona-Krise nicht zu verhindern. Zeitgleich erlebten Streaming und VOD einen Aufschwung. Dabei ist es eine Premiere, dass die Einnahmen über digitale Filmverkäufe (1,61 Mrd. US-Dollar) erstmals über denen lagen, die durch Disc-Verkäufe erwirtschaftet wurden (1,275 Mrd. US-Dollar). Was bei Musik längst Realität ist, betrifft nun also auch die Film- und TV-Industrie: Discs verlieren stark an Bedeutung.

Das Kräfteverhältnis wird deutlich

Noch deutlicher wird das Verhältnis, wenn man auch Leihfilme eingezieht – sowohl digital als auch physisch. Dann steht es 2,98 Mrd. US-Dollar (digital) gegen 1,85 Mrd. US-Dollar (physisch). Dabei wurden neie PVOD-Einnahmen (Premium VOD) durch Filme wie „Trolls World Tour“ nicht einmal einberechnet. Überraschend ist diese Entwicklung keinesfalls. Seit 2014 baut der Markt für Discs in den USA jedes Jahr im zweistellige Prozentzahlen ab.

Corona scheint dem Ganzen eben einen noch stärkeren Push verliehen zu haben. Bei den Filmstudios ist diese Entwicklung mehr als willkommen: Der digitale Vertrieb liefert ihnen nicht nur Einnahmen durch Lizenzvergaben an Partner wie Amazon Prime Video und Netflix, sondern im Falle eigener Plattformen wie Disney+, HBO Max oder Peacock wertvolle Kundendaten. Auf lange Sicht muss man also kein Nostradamus sein, um zu erkennen, dass die Ultra HD Blu-ray ein hochpreisiges Medium für Enthusiasten verbleiben wird, während die Masse sich mit Streaming-Content begnügen wird – analog zur Musikindustrie, wo die Transformation bereits abgeschlossen ist.

Heimkino Ratgeber: Das Finale mit 8K und HDMI 2.1

Unser fünfteiliger Heimkino Ratgeber geht in die letzte Runde. Dieses Mal steigen wir ins Premium-Segment ein: mit 8K, HDMI 2.1 und allem, was dazu gehört.

Darf es für euch etwas mehr sein? Wir haben nun bereits mehrere Stufen in unserem Heimkino Ratgeber durchgespielt – von der Einstiegsklasse für Sparfüchse über Dolby Atmos on a Budget bis hin zu Tipps für Design-Fetischisten. Nun sind wir also im Premium-Segment angekommen. Hier handelt es sich dann vielleicht für manchen mehr um Gedankenspiele, denn die wenigsten Menschen werden Summen jenseits der 10.000 Euro in ein Heimkino pumpen.

Das erwartet euch im großen Heimkino Ratgeber bei 4KFilme.de:

Trotzdem ist interessant was technisch möglich ist – 8K, Audio-Setups mit Deckenlautsprechern, und dynamisches HDR über HDR10+ und Dolby Vision – wir haben rosige Zeiten für Enthusiasten. Das Problem bleiben vielfach die Inhalte, denn der beste 8K-TV nützt wenig, wenn man in erster Linie hochskalierte Inhalte konsumieren kann. Und bis nativer 8K-Content großflächig verfügbar sein wird, werden aktuelle TV-Modelle natürlich bereits hoffnungslos veraltet sein.

Samsung Micro LED TV 292 Zoll (Inch) CES 2020
Die Einsatzmöglichkeiten von MicroLED scheinen grenzenlos. Hier ein 292 Zoll 8K TV ausgestellt auf der CES 2020

Wir lassen dabei übrigens an dieser Stelle von kompletten Fantastereien wir Micro LED, denn auch wenn wir selbst schon mehrfach Geräte auf der CES in Las Vegas begutachten konnten, sieht es da auf dem Massenmarkt bekanntermaßen eher dürftig aus. Und es gibt auch ohne Micro LED genügend Gelegenheiten sich hochpreisige Premium-Fernseher genauer anzuschauen.

8K: OLED vs. QLED

Wer sich beim Budget so gut wie keine Grenzen setzt, kann heute bereits im 8K-Bereich einsteigen. Samsung bietet 2020 gleich zwei 8K-Serien an, die Flaggschiffe sind jedoch glasklar die QLED Q950T mit Diagonalen von 65, 75 und 85 Zoll. Es handelt sich hier um LCDs mit FALD-Hintergrundbeleuchtung (Full Array Local Dimming). HDMI 2.1 ist an Bord. Preislich starten diese Modelle bei ca. 5.850 Euro. Da Samsung HDR10+ vorantreiben möchte, unterstützen die Q950T kein Dolby Vision. Zu bedenken ist eben, dass es aktuell wirklich so gut wie keine nativen 8K-Inhalte gibt. Allerdings hinterlassen die Geräte beim Upscaling von 4K-Content einen hervorragenden Eindruck.

Ja, die Bildqualität auf dem ZG9 8K Fernseher war auf den ersten Blick sehr gut, aber wer kann sich so etwas leisten?
Ja, die Bildqualität auf dem ZG9 8K Fernseher war auf den ersten Blick sehr gut, aber wer kann sich so etwas leisten?

Alternativen sind beispielsweise die 8K-Serien von LG und Sony. Letztere feierten ihren Einstand bereits 2019 mit dem 8K-LCD ZG9 der Master Series (KD-85ZG9) auf, der preislich mit ca. 10.000 Euro ausschließlich Early Adopter und Enthusiasten ansprach. Leider verzichtet Sony bei seinem ZG9 auf vollwertiges HDMI 2.1, was bei einem 8K-Gerät unverständlich ist. So können die Geräte zwar 8K-Inhalte mit 60 fps oder 4K mit 120 fps wiedergeben, bieten aber weder ALLM noch VRR – unentschuldbar, wo Sony selbst mit der PlayStation 5 eine neue Konsolengeneration mit HDMI 2.1 einläuten wird. Wiedergutmachung feiert Sony dagegen mit der neuen ZH8 Modellreihe, die in 75 Zoll und 85 Zoll erhältlich ist. Beide Geräte sind endlich mit VRR und ALLM ausgestattet, sind aber immer noch verhältnismäßig teuer. Der 85 Zöller kostet immer noch 10.000 Euro, das 75 Zoll Modell ist mit ca. 6.400 Euro ebenfalls noch weit über dem Preisniveau eines vergleichbaren 4K-Gerätes.

Die 88 Zoll Variante des LG ZX 8K TV
Die 88 Zoll Variante des LG ZX 8K TV

Daher raten wir 8K-Neugierigen stärker zu einem LG OLED ZX. Diese Modellreihe gibt es mit 77 oder 88 Zoll. HDMI 2.1 und Dolby Vision sind an Bord. Und Nvidia G-Sync, AMD FreeSync und HGiG-Unterstützung lassen selbst bei Gamern keine Wünsche offen. Wo ist der Haken? In diesem Fall ist er einzig und allein beim Preis zu sehen: Etwa 19.500 Euro kostet der „kleinere“ LG OLED ZX mit 77 Zoll.

 

LG NanoCell 8K CES 2019
LG hantiert schon länger mit NanoCell-8K-TVs

Die NanoCell-LCDs der Südkoreaner mit 8K wirken im Vergleich wie Schnäppchen: Der LG 75SM9900PLA mit 75 Zoll ist bereits für ca. 4.325 Euro erhältlich. Leider ist er aber für Spieler im Vergleich mit dem Samsung Q950T die schlechtere Wahl, da er kein VRR bietet.

AV-Receiver mit HDMI 2.1 (8K)

Denon AVC-X6700H
Denon bringt sein neues 8K-Receiver-Lineup auf den Markt

Für den standesgemäßen Sound ist auch ein 8K-fähiger Receiver mit HDMI 2.1 notwendig. Denons Topmodell ist hier der AVC-X6700H zum Preis von 2.499 Euro. Er ermöglicht bis zu 9.2.4- oder 7.2.6-Konfigurationen für hochwertigen 3D-Sound. Rund 1.000 Euro günstiger sind dagegen die neuen AVC-X4700H und AVC-X3700H. Wenn man nicht den ultimativen 3D-Heimkino-Sound anstrebt, dann sind die beiden zuletzt genannten Geräte sicherlich die bessere Wahl. Wer den Fokus eher auf Surround-Sound oder ein schmales 3D-Setup legt, kann sogar zum AVR-X2700H greifen und spart sich nochmals ein paar Euro (aktuell für rund 679 Euro). Ein Nachteil der aktuellen 8K-Receiver, dies betrifft auch die Modelle von Marantz, liegt jedoch darin, dass sie nur einen vollwertigen HDMI-2.1-Eingang für 8K mit 60 Hz bzw. 4K mit 120 Hz integrieren. Das sollte jedoch nur Nutzer kümmern, die vorhaben sich eine Xbox Series X UND die PlayStation 5 anzuschaffen. Die kürzlich vorgestellten Einstiegs-Modelle von Yamaha machen es etwas besser. Es gibt nur einen HDMI 2.1 Ausgang, dafür drei oder vier Eingänge (je nach Modell). Dafür bieten die günstigeren Varianten „nur“ 5.2 oder 7.2 (5.1.2) Surround-Sound und sind auch etwas schlechter ausgestattet.

Keine Produkte gefunden.

Bei Premium-Lautsprechern ist die Auswahl groß. Als dedizierte Höhenlautsprecher für Dolby-Atmos-Setups eignen sich beispielsweise die bereits über die Mittelklasse anzusiedelnden PSB Imagine XA. Das Paar gibt es mittlerweile für ca. 400 Euro. Eine gute Alternative stellen die Canton AR-400 dar, die sich sowohl auf den Frontlautsprechern als auch an Decke bzw. Wand anbringen lassen. Hier kostet einer der 2-Wege-Lautsprecher derzeit 340 Euro.

Heco Celan Revolution
Die Lautsprecher der Serie Heco Celan Revolution

In dieser Preisklasse empfehlen wir außerdem ein Set der Reihe Heco Celan Revolution: die Celan Revolution 9 (ca. 1.599 Euro pro Stück) oder 7 (ca, 1.300 Euro pro Stück) als Frontlautsprecher, den Celan Revolution Center 4 (ca. 699 Euro), den Celan Revolution Sub 32A (ca. 1.266 Euro) sowie ein Paar Celan Revolution 3 (ca. 999 Euro) als Rear-Lautsprecher. Diese Audio-Ausstattung hat ihren Preis, dürfte aber jahrelang nicht nur beim Filmgenuss die Ohren betören. So sind die Heco Celan Revolution auch exzellent für die Musikwiedergabe geeignet.

Eine Alternative? Die Reihe der Dali Rubicon ist ebenfalls für sowohl Heimkino als auch Musik gerüstet, liegt preislich aber über den Heco Celan. Als Frontlautsprecher bieten sich die Rubicon 6 für je ca. 1.900 Euro an. Der Center Rubicon Vokal kostet 1.725 Euro. Zwei Rubicon 2 sind als Rear-Lautsprecher geeignet, schlagen aber jeweils mit ca. 915 Euro zubuche. Wer Wert auf einen hochwertigen Subwoofer legt, ist bei dem Dali SUB P-10 DSS formidabel aufgehoben. Dieser kostet satte 2.200 Euro. Ein derartiges Audio-System eignet sich für große Räume und ist eine langfristige Investition, die sich über die Jahre akustisch bezahlt macht.

8K Inhalte weiterhin Mangelware!

Nvidia Shield TV Pro
Die Nvidia Shield TV Pro

Doch was schaut man sich auf seinem neuen 8K Fernseher an? Diese Frage kann derzeit nicht mit einer befriedigenden Antwort versorgt werden. Es wird nur zwei Zuspieler geben, die von der HDMI 2.1 Schnittstelle in absehbarer Zeit Gebrauch machen und das sind die für den Herbst geplanten Konsolen PlayStation 5 und Xbox Series X. Dabei werden voraussichtlich Features wie VRR, ALLM oder 4K/120p weitaus mehr im Fokus stehen als 8K Darstellungen. Streaming-Player für 8K Inhalte oder gar ein physisches Medium für 8K ist derzeit nicht vorgesehen. Wer eine hochwertige Signalquelle für das 8K Upscaling sucht, der ist mit diesen Geräten gut bedient:

Als Streaming-Player empfehlen wir in diesem Bereich die Nvidia Shield TV Pro (2019), auch, weil diese Box mit Android TV angesichts der bisherigen Strategie von Nvidia wohl noch über viele Jahre mit Updates versorgt werden dürfte. Soll es dazu noch ein Player für physische Medien in bester Qualität sein, bleibt der Panasonic DP-UB9004 derzeit weiterhin das Nonplusultra. Er beherrscht neben HDR10 auch HDR10+ und Dolby Vision. Mit seinem Preis von ca. 1.000 Euro ist er im Premium-Segment beheimatet.

Heimkino: Baukasten und Spielplatz in einem

Den wichtigsten Tipp unserer Artikelserie gibt es zum Schuss: Unsere unterschiedlichen Budget-Tipps kann jeder natürlich beliebig kombinieren. Nichts hindert euch daran, einen 8K-Fernseher zu kaufen und jenen nur mit den integrierten TV-Speakern zu betreiben, wenn euch das Bild um ein Vielfaches wichtiger ist als der Sound. Umgekehrt kauft sich mancher Hi-Fi-Enthusiast lieber zunächst eine gute Anlage, die auch für Surround-Musik taugt, um erst später den TV aufzurüsten. Schließlich gibt es 3D-Surround-Sound mittlerweile nicht nur für Filme und Serien. Etwa bietet Tidal Musikstreaming in Dolby Atmos an.

Findet für euch die für sich richtige Balance mit dem gewählten Budget. Das Schöne am modernen Heimkino sind der modulare Aufbau und die Vielseitigkeit.

Netflix reduziert Bitrate für 4K Videostreams um bis zu 50 Prozent

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Netflix reduziert die Bitrate für das Premium-Angebot in 4K/HDR Qualität um bis zu 50 Prozent. Was im ersten Moment wie eine Verschlechterung des Angebotes klingt, bringt für den Kunden und Netflix nur Vorteile.

Bei einer Reduzierung der Bitrate klingeln bei den meisten Nutzern ganz schnell die Alarmglocken. Die Verschlechterung der Videoqualität durch das Drosseln der Bitraten währender der ersten Hochzeit der Pandemie, ist vielen sicherlich noch gut in Erinnerung geblieben. Wieso man der erneuten Reduzierung der Bitrate bei Netflix-Streams fast schon freudig entgegenstehen sollte, können wir euch ganz genau sagen.

Neben einem breiten Katalog in 8-Bit Qualität (SD/HD-Streams mit SDR) liefert Netflix auch ein großes Angebot an Filmen und Serien in 4K Auflösung, mit 10-bit Farbtiefe, HFR (High Frame Rate) und High Dynamic Range (HDR). Wer die bestmögliche Bildqualität auf seinem 4K Fernseher oder Projektor wiedergeben möchte, muss das Premium-Abonnement abonniert haben. Je nach Inhalt, werden die 4K-Streams mit einer festen Bitrate für die 4K Darstellung ausgeliefert – 8, 10, 12 oder 16 Mbit/s (HEVC-dekodiert). Dabei kommt es auf die Charakteristik des Videostreams an, welche Bitrate letztendlich gewählt wird.

Bitrate lässt sich um bis zu 50 Prozent senken

Die Ergebnisse dieser Methode bekommen wir bereits seit Jahren präsentiert, ohne zu hinterfragen, ob es noch besser geht. Netflix stellt sich diese Frage schon sehr lange, da der wachsende 4K Katalog nicht nur beim Streaminganbieter, sondern auch beim Nutzer die Internetlast und ggf. auch die Kosten erhöht. Netflix ist aktuell für rund 15% des weltweiten Internet-Traffics verantwortlich. Ein neues Bitraten-Modell auf, dass auf einem dynamischen shot-based-encoding beruht, kann die Bitrate um bis zu 50 Prozent bei 4K Inhalten senken, bei gleichbleibender, oder verbesserter Bildqualität. Das ganze nennt Netflix das 4K VWAF Model.

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Dieses Beispiel zeigt eine Sitcom-Episode die in 4K gestreamt wird.

Obiges Beispiel zeigt eine Sitcom-Episode die ursprünglich mit einer fixen Bitrate von 15 Mbit/s gestreamt wurde. Nach der Optimierung benötigt der Content nur noch 8.5 Mbit/s, bei besserer/gleichbleibender Qualität.

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Animationsfilme lassen sich mit der neuen Methode extrem gut encodieren

Bei Animationsfilmen (meist gleichbleibend, heller Content) fällt der Unterschied zwischen statischer und optimierter Bitraten-Kurve noch extremer aus. Früher lag die Bitrate für 4K Streams in den verschiedenen Stufen (SDR, HDR, HFR, 3D Sound) zwischen 7.5 Mbit/s bis 15 Mbit/s. Jetzt sind es gerade einmal 1.8 Mbit/s bei gleicher Qualität.

Die Bitrate kann sich während der Wiedergabe durchgehend ändern, je nachdem was über den Bildschirm flimmert. Eine dunkle Szene mit wenig Bewegung benötigt demnach eine weitaus geringere Bitrate, als ein actionreicher Kampf mit unzähligen Effekte und schnellen Bewegungen.

Netflix hat einige Beispiele veröffentlicht, wie sich die Wiedergabe eines Videostreams mit 3.840 x 2.160 Pixeln verbessert. Hier hat sich der Videostreaming-Gigant eher Szenen ausgesucht, die wenig Bewegung haben oder ziemlich dunkel sind. Die Vorteile der dynamischen Bitraten-Anpassung auf One-Shot/Scene-Basis ist mehr als deutlich erkennbar. Anbei handelt es sich um Bildausschnitte des UHD-Streams:

Qualitätssteigerung von 4K Streams:

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Über 100 Inhalte wurden getestet, wobei rund 50 Prozent der Bitrate eingespart werden konnte, bei gleichbleibender Qualität. Die höchste noch benötigte Bitrate bei 4K Inhalten war 8Mbit/s, also ebenfalls eine Einsparung von 50 Prozent gegenüber dem derzeitigen Maximum von 16 Mbit/s. Und nicht nur hochauflösende Streams profitieren vom VWAF Model. Wer unterwegs auf mobilen Geräten Serien und Filme von Netflix abruft, wird über die geringeren Datenraten sicherlich sehr froh sein.

Wer eine eingeschränkte Internetverbindung hat und in 720p oder 1080p streamt, soll ebenfalls eine bessere, stabilere Bildqualität präsentiert bekommen. Die Videostreams sollen auch initial mit einem höheren Detailgrad starten. Nerviges Rebuffering (Nachladen von Inhalten) konnte mit der neuen Methode um bis zu 65% und die Verzögerung beim Start der Videos um bis zu 10% reduziert werden. Vorteile über Vorteile…

Netflix Re-Encodiert kompletten 4K-Katalog

Nach der erfolgreichen Testphase hat Netflix damit begonnen seinen kompletten 4K Katalog neu zu encodieren. Da dieser mittlerweile ganz schön umfangreich ist und sicherlich zehntausende Titel umfasst, wird die Optimierung ein paar Monate in Anspruch nehmen. Sobald die neue Technologie eingesetzt wird, kann sich Netflix Unmengen von Internet-Traffic einsparen. Sprich die Datentransfer-Kosten bei der AWS-Cloud, in der Netflix untergebracht ist, werden sinken, was vor allem den Streamingservice und dessen Anleger an der Börse freuen dürfte.