Die Zukunft steht fest: Downloads und Streaming lösen Discs weitgehend ab. In den USA zeigt sich das bereits jetzt an den Umsätzen.
Der Ultra HD Blu-ray gehört die Zukunft definitiv nicht: Sie ist und bleibt ein Nischenmedium. Das meinen wir nicht so negativ, wie es für manchen vielleicht klingt. Denn die Scheiben bieten unbestritten die besten Möglichkeiten, was Bild- und Tonqualität betrifft. Doch die breite Masse wendet sich mehr und mehr von Discs ab. Seit Jahren gehen die Umsätze mit DVDs, Blu-rays und Ultra HD Blu-rays zurück. Die Zukunft gehört VOD (Video-on-Demand) und natürlich Streaming-Anbietern wie Amazon Prime Video, Disney+ und Netflix.
Die Veröffentlichungspolitik von Studios wie Disney unterstreicht das bereits. Da gibt es zwar noch Lippenbekenntnisse, doch insbesondere Katalogtitel schiebt man lieber zu Disney+, als sie noch auf Ultra HD Blu-ray freizugeben. Auch bei Warner und Universal zeichnet sich diese Tendenz ab, denn die Heimkino-Abteilungen der beiden Majors werden zusammengelegt. Entlassungen wurden bereits angekündigt. Und von einer stark zusammengeschrumpften Abteilung kann man weder die gleiche Qualität noch Quantität erwarten, wie in vergangenen Tagen.
Streaming und VOD befinden sich weiterhin im Aufwind
Die Digital Entertainment Group (DEG) gibt nun an, dass die Disc-Verkaufszahlen in der ersten Jahreshälfte in den USA gesunken sein – wie logischerweise auch die Kinoeinnahmen. Letzteres war ja aufgrund der Corona-Krise nicht zu verhindern. Zeitgleich erlebten Streaming und VOD einen Aufschwung. Dabei ist es eine Premiere, dass die Einnahmen über digitale Filmverkäufe (1,61 Mrd. US-Dollar) erstmals über denen lagen, die durch Disc-Verkäufe erwirtschaftet wurden (1,275 Mrd. US-Dollar). Was bei Musik längst Realität ist, betrifft nun also auch die Film- und TV-Industrie: Discs verlieren stark an Bedeutung.
Das Kräfteverhältnis wird deutlich
Noch deutlicher wird das Verhältnis, wenn man auch Leihfilme eingezieht – sowohl digital als auch physisch. Dann steht es 2,98 Mrd. US-Dollar (digital) gegen 1,85 Mrd. US-Dollar (physisch). Dabei wurden neie PVOD-Einnahmen (Premium VOD) durch Filme wie „Trolls World Tour“ nicht einmal einberechnet. Überraschend ist diese Entwicklung keinesfalls. Seit 2014 baut der Markt für Discs in den USA jedes Jahr im zweistellige Prozentzahlen ab.
Corona scheint dem Ganzen eben einen noch stärkeren Push verliehen zu haben. Bei den Filmstudios ist diese Entwicklung mehr als willkommen: Der digitale Vertrieb liefert ihnen nicht nur Einnahmen durch Lizenzvergaben an Partner wie Amazon Prime Video und Netflix, sondern im Falle eigener Plattformen wie Disney+, HBO Max oder Peacock wertvolle Kundendaten. Auf lange Sicht muss man also kein Nostradamus sein, um zu erkennen, dass die Ultra HD Blu-ray ein hochpreisiges Medium für Enthusiasten verbleiben wird, während die Masse sich mit Streaming-Content begnügen wird – analog zur Musikindustrie, wo die Transformation bereits abgeschlossen ist.
Unser fünfteiliger Heimkino Ratgeber geht in die letzte Runde. Dieses Mal steigen wir ins Premium-Segment ein: mit 8K, HDMI 2.1 und allem, was dazu gehört.
Darf es für euch etwas mehr sein? Wir haben nun bereits mehrere Stufen in unserem Heimkino Ratgeber durchgespielt – von der Einstiegsklasse für Sparfüchse über Dolby Atmos on a Budget bis hin zu Tipps für Design-Fetischisten. Nun sind wir also im Premium-Segment angekommen. Hier handelt es sich dann vielleicht für manchen mehr um Gedankenspiele, denn die wenigsten Menschen werden Summen jenseits der 10.000 Euro in ein Heimkino pumpen.
Das erwartet euch im großen Heimkino Ratgeber bei 4KFilme.de:
Teil 5: Heimkino Ratgeber: Das Finale mit 8K und HDMI 2.1
Trotzdem ist interessant was technisch möglich ist – 8K, Audio-Setups mit Deckenlautsprechern, und dynamisches HDR über HDR10+ und Dolby Vision – wir haben rosige Zeiten für Enthusiasten. Das Problem bleiben vielfach die Inhalte, denn der beste 8K-TV nützt wenig, wenn man in erster Linie hochskalierte Inhalte konsumieren kann. Und bis nativer 8K-Content großflächig verfügbar sein wird, werden aktuelle TV-Modelle natürlich bereits hoffnungslos veraltet sein.
Die Einsatzmöglichkeiten von MicroLED scheinen grenzenlos. Hier ein 292 Zoll 8K TV ausgestellt auf der CES 2020
Wir lassen dabei übrigens an dieser Stelle von kompletten Fantastereien wir Micro LED, denn auch wenn wir selbst schon mehrfach Geräte auf der CES in Las Vegas begutachten konnten, sieht es da auf dem Massenmarkt bekanntermaßen eher dürftig aus. Und es gibt auch ohne Micro LED genügend Gelegenheiten sich hochpreisige Premium-Fernseher genauer anzuschauen.
8K: OLED vs. QLED
Wer sich beim Budget so gut wie keine Grenzen setzt, kann heute bereits im 8K-Bereich einsteigen. Samsung bietet 2020 gleich zwei 8K-Serien an, die Flaggschiffe sind jedoch glasklardie QLED Q950T mit Diagonalen von 65, 75 und 85 Zoll. Es handelt sich hier um LCDs mit FALD-Hintergrundbeleuchtung (Full Array Local Dimming). HDMI 2.1 ist an Bord. Preislich starten diese Modelle bei ca. 5.850 Euro. Da Samsung HDR10+ vorantreiben möchte, unterstützen die Q950T kein Dolby Vision. Zu bedenken ist eben, dass es aktuell wirklich so gut wie keine nativen 8K-Inhalte gibt. Allerdings hinterlassen die Geräte beim Upscaling von 4K-Content einen hervorragenden Eindruck.
Ja, die Bildqualität auf dem ZG9 8K Fernseher war auf den ersten Blick sehr gut, aber wer kann sich so etwas leisten?
Alternativen sind beispielsweise die 8K-Serien von LG und Sony. Letztere feierten ihren Einstand bereits 2019 mit dem 8K-LCD ZG9 der Master Series (KD-85ZG9) auf, der preislich mit ca. 10.000 Euro ausschließlich Early Adopter und Enthusiasten ansprach. Leider verzichtet Sony bei seinem ZG9 auf vollwertiges HDMI 2.1, was bei einem 8K-Gerät unverständlich ist. So können die Geräte zwar 8K-Inhalte mit 60 fps oder 4K mit 120 fps wiedergeben, bieten aber weder ALLM noch VRR – unentschuldbar, wo Sony selbst mit der PlayStation 5 eine neue Konsolengeneration mit HDMI 2.1 einläuten wird. Wiedergutmachung feiert Sony dagegen mit der neuen ZH8 Modellreihe, die in 75 Zoll und 85 Zoll erhältlich ist. Beide Geräte sind endlich mit VRR und ALLM ausgestattet, sind aber immer noch verhältnismäßig teuer. Der 85 Zöller kostet immer noch 10.000 Euro, das 75 Zoll Modell ist mit ca. 6.400 Euro ebenfalls noch weit über dem Preisniveau eines vergleichbaren 4K-Gerätes.
Die 88 Zoll Variante des LG ZX 8K TV
Daher raten wir 8K-Neugierigen stärker zu einem LG OLED ZX. Diese Modellreihe gibt es mit 77 oder 88 Zoll. HDMI 2.1 und Dolby Vision sind an Bord. Und Nvidia G-Sync, AMD FreeSync und HGiG-Unterstützung lassen selbst bei Gamern keine Wünsche offen. Wo ist der Haken? In diesem Fall ist er einzig und allein beim Preis zu sehen: Etwa 19.500 Euro kostet der „kleinere“ LG OLED ZX mit 77 Zoll.
LG hantiert schon länger mit NanoCell-8K-TVs
Die NanoCell-LCDs der Südkoreaner mit 8K wirken im Vergleich wie Schnäppchen: Der LG 75SM9900PLA mit 75 Zoll ist bereits für ca. 4.325 Euro erhältlich. Leider ist er aber für Spieler im Vergleich mit dem Samsung Q950T die schlechtere Wahl, da er kein VRR bietet.
AV-Receiver mit HDMI 2.1 (8K)
Denon bringt sein neues 8K-Receiver-Lineup auf den Markt
Für den standesgemäßen Sound ist auch ein 8K-fähiger Receiver mit HDMI 2.1 notwendig. Denons Topmodell ist hier der AVC-X6700H zum Preis von 2.499 Euro. Er ermöglicht bis zu 9.2.4- oder 7.2.6-Konfigurationen für hochwertigen 3D-Sound. Rund 1.000 Euro günstiger sind dagegen die neuen AVC-X4700H und AVC-X3700H. Wenn man nicht den ultimativen 3D-Heimkino-Sound anstrebt, dann sind die beiden zuletzt genannten Geräte sicherlich die bessere Wahl. Wer den Fokus eher auf Surround-Sound oder ein schmales 3D-Setup legt, kann sogar zum AVR-X2700H greifen und spart sich nochmals ein paar Euro (aktuell für rund 679 Euro). Ein Nachteil der aktuellen 8K-Receiver, dies betrifft auch die Modelle von Marantz, liegt jedoch darin, dass sie nur einen vollwertigen HDMI-2.1-Eingang für 8K mit 60 Hz bzw. 4K mit 120 Hz integrieren. Das sollte jedoch nur Nutzer kümmern, die vorhaben sich eine Xbox Series X UND die PlayStation 5 anzuschaffen. Die kürzlich vorgestellten Einstiegs-Modelle von Yamaha machen es etwas besser. Es gibt nur einen HDMI 2.1 Ausgang, dafür drei oder vier Eingänge (je nach Modell). Dafür bieten die günstigeren Varianten „nur“ 5.2 oder 7.2 (5.1.2) Surround-Sound und sind auch etwas schlechter ausgestattet.
Bei Premium-Lautsprechern ist die Auswahl groß. Als dedizierte Höhenlautsprecher für Dolby-Atmos-Setups eignen sich beispielsweise die bereits über die Mittelklasse anzusiedelnden PSB Imagine XA. Das Paar gibt es mittlerweile für ca. 400 Euro. Eine gute Alternative stellen die Canton AR-400 dar, die sich sowohl auf den Frontlautsprechern als auch an Decke bzw. Wand anbringen lassen. Hier kostet einer der 2-Wege-Lautsprecher derzeit 340 Euro.
Die Lautsprecher der Serie Heco Celan Revolution
In dieser Preisklasse empfehlen wir außerdem ein Set der Reihe Heco Celan Revolution: die Celan Revolution 9 (ca. 1.599 Euro pro Stück) oder 7 (ca, 1.300 Euro pro Stück) als Frontlautsprecher, den Celan Revolution Center 4 (ca. 699 Euro), den Celan Revolution Sub 32A (ca. 1.266 Euro) sowie ein Paar Celan Revolution 3 (ca. 999 Euro) als Rear-Lautsprecher. Diese Audio-Ausstattung hat ihren Preis, dürfte aber jahrelang nicht nur beim Filmgenuss die Ohren betören. So sind die Heco Celan Revolution auch exzellent für die Musikwiedergabe geeignet.
Eine Alternative? Die Reihe der Dali Rubicon ist ebenfalls für sowohl Heimkino als auch Musik gerüstet, liegt preislich aber über den Heco Celan. Als Frontlautsprecher bieten sich die Rubicon 6 für je ca. 1.900 Euro an. Der Center Rubicon Vokal kostet 1.725 Euro. Zwei Rubicon 2 sind als Rear-Lautsprecher geeignet, schlagen aber jeweils mit ca. 915 Euro zubuche. Wer Wert auf einen hochwertigen Subwoofer legt, ist bei dem Dali SUB P-10 DSS formidabel aufgehoben. Dieser kostet satte 2.200 Euro. Ein derartiges Audio-System eignet sich für große Räume und ist eine langfristige Investition, die sich über die Jahre akustisch bezahlt macht.
8K Inhalte weiterhin Mangelware!
Die Nvidia Shield TV Pro
Doch was schaut man sich auf seinem neuen 8K Fernseher an? Diese Frage kann derzeit nicht mit einer befriedigenden Antwort versorgt werden. Es wird nur zwei Zuspieler geben, die von der HDMI 2.1 Schnittstelle in absehbarer Zeit Gebrauch machen und das sind die für den Herbst geplanten Konsolen PlayStation 5 und Xbox Series X. Dabei werden voraussichtlich Features wie VRR, ALLM oder 4K/120p weitaus mehr im Fokus stehen als 8K Darstellungen. Streaming-Player für 8K Inhalte oder gar ein physisches Medium für 8K ist derzeit nicht vorgesehen. Wer eine hochwertige Signalquelle für das 8K Upscaling sucht, der ist mit diesen Geräten gut bedient:
Als Streaming-Player empfehlen wir in diesem Bereich die Nvidia Shield TV Pro (2019), auch, weil diese Box mit Android TV angesichts der bisherigen Strategie von Nvidia wohl noch über viele Jahre mit Updates versorgt werden dürfte. Soll es dazu noch ein Player für physische Medien in bester Qualität sein, bleibt der Panasonic DP-UB9004 derzeit weiterhin das Nonplusultra. Er beherrscht neben HDR10 auch HDR10+ und Dolby Vision. Mit seinem Preis von ca. 1.000 Euro ist er im Premium-Segment beheimatet.
Heimkino: Baukasten und Spielplatz in einem
Den wichtigsten Tipp unserer Artikelserie gibt es zum Schuss: Unsere unterschiedlichen Budget-Tipps kann jeder natürlich beliebig kombinieren. Nichts hindert euch daran, einen 8K-Fernseher zu kaufen und jenen nur mit den integrierten TV-Speakern zu betreiben, wenn euch das Bild um ein Vielfaches wichtiger ist als der Sound. Umgekehrt kauft sich mancher Hi-Fi-Enthusiast lieber zunächst eine gute Anlage, die auch für Surround-Musik taugt, um erst später den TV aufzurüsten. Schließlich gibt es 3D-Surround-Sound mittlerweile nicht nur für Filme und Serien. Etwa bietet Tidal Musikstreaming in Dolby Atmos an.
Findet für euch die für sich richtige Balance mit dem gewählten Budget. Das Schöne am modernen Heimkino sind der modulare Aufbau und die Vielseitigkeit.
Netflix reduziert die Bitrate für das Premium-Angebot in 4K/HDR Qualität um bis zu 50 Prozent. Was im ersten Moment wie eine Verschlechterung des Angebotes klingt, bringt für den Kunden und Netflix nur Vorteile.
Bei einer Reduzierung der Bitrate klingeln bei den meisten Nutzern ganz schnell die Alarmglocken. Die Verschlechterung der Videoqualität durch das Drosseln der Bitraten währender der ersten Hochzeit der Pandemie, ist vielen sicherlich noch gut in Erinnerung geblieben. Wieso man der erneuten Reduzierung der Bitrate bei Netflix-Streams fast schon freudig entgegenstehen sollte, können wir euch ganz genau sagen.
Neben einem breiten Katalog in 8-Bit Qualität (SD/HD-Streams mit SDR) liefert Netflix auch ein großes Angebot an Filmen und Serien in 4K Auflösung, mit 10-bit Farbtiefe, HFR (High Frame Rate) und High Dynamic Range (HDR). Wer die bestmögliche Bildqualität auf seinem 4K Fernseher oder Projektor wiedergeben möchte, muss das Premium-Abonnement abonniert haben. Je nach Inhalt, werden die 4K-Streams mit einer festen Bitrate für die 4K Darstellung ausgeliefert – 8, 10, 12 oder 16 Mbit/s (HEVC-dekodiert). Dabei kommt es auf die Charakteristik des Videostreams an, welche Bitrate letztendlich gewählt wird.
Bitrate lässt sich um bis zu 50 Prozent senken
Die Ergebnisse dieser Methode bekommen wir bereits seit Jahren präsentiert, ohne zu hinterfragen, ob es noch besser geht. Netflix stellt sich diese Frage schon sehr lange, da der wachsende 4K Katalog nicht nur beim Streaminganbieter, sondern auch beim Nutzer die Internetlast und ggf. auch die Kosten erhöht. Netflix ist aktuell für rund 15% des weltweiten Internet-Traffics verantwortlich. Ein neues Bitraten-Modell auf, dass auf einem dynamischen shot-based-encoding beruht, kann die Bitrate um bis zu 50 Prozent bei 4K Inhalten senken, bei gleichbleibender, oder verbesserter Bildqualität. Das ganze nennt Netflix das 4K VWAF Model.
Dieses Beispiel zeigt eine Sitcom-Episode die in 4K gestreamt wird.
Obiges Beispiel zeigt eine Sitcom-Episode die ursprünglich mit einer fixen Bitrate von 15 Mbit/s gestreamt wurde. Nach der Optimierung benötigt der Content nur noch 8.5 Mbit/s, bei besserer/gleichbleibender Qualität.
Animationsfilme lassen sich mit der neuen Methode extrem gut encodieren
Bei Animationsfilmen (meist gleichbleibend, heller Content) fällt der Unterschied zwischen statischer und optimierter Bitraten-Kurve noch extremer aus. Früher lag die Bitrate für 4K Streams in den verschiedenen Stufen (SDR, HDR, HFR, 3D Sound) zwischen 7.5 Mbit/s bis 15 Mbit/s. Jetzt sind es gerade einmal 1.8 Mbit/s bei gleicher Qualität.
Die Bitrate kann sich während der Wiedergabe durchgehend ändern, je nachdem was über den Bildschirm flimmert. Eine dunkle Szene mit wenig Bewegung benötigt demnach eine weitaus geringere Bitrate, als ein actionreicher Kampf mit unzähligen Effekte und schnellen Bewegungen.
Netflix hat einige Beispiele veröffentlicht, wie sich die Wiedergabe eines Videostreams mit 3.840 x 2.160 Pixeln verbessert. Hier hat sich der Videostreaming-Gigant eher Szenen ausgesucht, die wenig Bewegung haben oder ziemlich dunkel sind. Die Vorteile der dynamischen Bitraten-Anpassung auf One-Shot/Scene-Basis ist mehr als deutlich erkennbar. Anbei handelt es sich um Bildausschnitte des UHD-Streams:
Qualitätssteigerung von 4K Streams:
Über 100 Inhalte wurden getestet, wobei rund 50 Prozent der Bitrate eingespart werden konnte, bei gleichbleibender Qualität. Die höchste noch benötigte Bitrate bei 4K Inhalten war 8Mbit/s, also ebenfalls eine Einsparung von 50 Prozent gegenüber dem derzeitigen Maximum von 16 Mbit/s. Und nicht nur hochauflösende Streams profitieren vom VWAF Model. Wer unterwegs auf mobilen Geräten Serien und Filme von Netflix abruft, wird über die geringeren Datenraten sicherlich sehr froh sein.
Wer eine eingeschränkte Internetverbindung hat und in 720p oder 1080p streamt, soll ebenfalls eine bessere, stabilere Bildqualität präsentiert bekommen. Die Videostreams sollen auch initial mit einem höheren Detailgrad starten. Nerviges Rebuffering (Nachladen von Inhalten) konnte mit der neuen Methode um bis zu 65% und die Verzögerung beim Start der Videos um bis zu 10% reduziert werden. Vorteile über Vorteile…
Netflix Re-Encodiert kompletten 4K-Katalog
Nach der erfolgreichen Testphase hat Netflix damit begonnen seinen kompletten 4K Katalog neu zu encodieren. Da dieser mittlerweile ganz schön umfangreich ist und sicherlich zehntausende Titel umfasst, wird die Optimierung ein paar Monate in Anspruch nehmen. Sobald die neue Technologie eingesetzt wird, kann sich Netflix Unmengen von Internet-Traffic einsparen. Sprich die Datentransfer-Kosten bei der AWS-Cloud, in der Netflix untergebracht ist, werden sinken, was vor allem den Streamingservice und dessen Anleger an der Börse freuen dürfte.
Darsteller Chadwick Boseman, der den Marvel-Charakter König T’Challa spielte, erlag mit nur 43 Jahren einem Krebsleiden. Rest in Peace Black Panther.
Beachtenswert was Chadwick Boseman in seinen letzten Lebensjahren geleistet hatte. Die Diagnose Darmkrebs bekam er 2016, setzte seine Schauspielkarriere trotzdem fort – parallel zu unzähligen Operationen und Chemotherapie. Eine seiner wichtigsten Rollen, die den meisten von uns sicherlich im Gedächtnis bleiben wird, ist die des Marvel Charakters „Black Panther“. Bereits 2016 verkörperte er Könit T’Challa in „The First Avenger: Civil War“. Danach folgte der eigene Ableger „Black Panther“ und „Avengers: Infinity War“ in 2018 und „Avengers Endgame“ in 2019. Sein letzter Film „Da 5 Bloods“, eine Netflix-Produktion, wurde erst vor einigen Wochen auf Netflix veröffentlicht.
Karriere begann etwas schleppend
Begonnen hatte seine Karriere eher schleppend. Von 2003 bis 2011 war er immer mal wieder in einzelnen Folgen bekannter TV-Serien zu sehen, darunter „CSI:NY“, „Law & Order“ oder „Emergency Room – Die Notaufnahme“. Die erste Hauptrolle bekam er 2013 im Biopic „42 – Die wahre Geschichte einer Sportlegende“. Danach folgte eine Nebenrolle im Football-Drama „Draft Day – Tag der Entscheidung„, sowie ein weiteres Biopic „Get on Up“ über den US-amerikanischen Musiker James Brown (2014). Alles eher Filme, die den Großteil ihres Publikums in den USA erreicht hat.
Großer Auftritt alt Black Panther
International wurde es dann mit „Gods of Egypt“ in 2016 und schließlich seiner großen Rolle des „Black Panther“ in mehreren Marvel-Produktionen. Eigentlich war 2022 ein weiterer „Black Panther“ Film geplant. Ob nun ein Schauspiel-Kollege in die Fußstapfen von Chadwick Boseman tritt, oder die Pläne über den Haufen geworfen werden, steht bislang noch nicht fest und ist zu diesem Zeitpunkt auch nicht wirklich wichtig.
Wir können euch nur allen „Black Panther“ auf 4K Blu-ray oder als UHD-Stream ans Herz legen. Inhaltlich und audiovisuell ein großartiger Film wie ihr in unserer Review nachlesen könnt.
Natürlich sollen Fernseher etwas fürs Auge bieten. Doch das gilt nicht nur für die technische Bildqualität, sondern auch für das Design. Unser vierter Teil des Heimkino Ratgeber dreht sich deswegen um TVs mit besonderen Design-Vorzügen.
Hier schrumpft die Auswahl dann natürlich, wenn man nicht unbedingt zu Exoten wie Changhong blicken möchte, die wir auf der CES immer wieder „erwischen“ wie sie beispielsweise ähnliche Modelle wie Samsungs The Frame kredenzen. Letztere haben aber ja nicht nur den gemeinsam mit dem Designer Yves Béhar entwickelten TV im Programm, sondern legten in den vergangenen Jahren mit The Serif und The Sero noch kräftig nach.
Das erwartet euch im großen Heimkino Ratgeber bei 4KFilme.de:
LG ist ebenfalls vorne mit dabei, auch wenn die Südkoreaner einen anderen Ansatz gewählt haben: Ihr Gallery Design der GX-Serie (hier unser aktueller Test) wird mittlerweile sogar mit passenden Soundbars kombiniert. Doch ist nicht eigentlich Philips ein Unternehmen, das Design und Funktion vereint? Amblight ist da das Stichwort.
LG GX Gallery Design TV mit GX Soundbar
Euer Blick mag natürlich auch zu einem Konkurrenten schweigen, denn stärker als technische Aspekte, so ist die ästhetische Vorliebe in erster Linie eine Geschmackssache. Deswegen freuen wir uns auch auf Rückmeldungen in den Kommentaren.
Gallery Design vs The Frame: Heimkinos für Design-Liebhaber
Für euch zählt das Bild. Doch damit meint ihr eben nicht nur das Bild auf TV oder Leinwand, sondern auch das Bild, das euer Wohnzimmer selbst abgibt. Das Design der Heimkino-Komponenten soll sich elegant in den Raum integrieren. Aktuell ist in diesem Fall Samsungs The Frame eine naheliegende Anschaffung. Die Fernsehgeräte dieser Serie wirken wie Bilderrahmen und könnten abseits des TV-Betriebs im Art Mode Kunstwerke anzeigen. Dadurch entfällt das unästhetische schwarze Loch, das Fernseher normalerweise im ausgeschalteten Zustand abgeben.
Der „The Frame“-Lifestyle-TV
Die 4K-Varianten des Samsung The Frame gibt es in Diagonalen von 43 bis 75 Zoll zu Preisen ab ca. 1.000 Euro. Es sei aber erwähnt, dass diese QLED-Modelle technisch der Mittelklasse entsprechen. Bei den vom Schweizer Designer Yves Béhar konzipierten The Frame steht also die Gestaltung im Vordergrund. Erinnert also etwas an Bang & Olufsen, die ja quasi „Möbel mit Zusatzfunktionen“ anbieten. Auch bei dem dänischen Anbieter liegen Look & Feel vor der technischen Qualität Fokus. Allerdings sind bei Bang & Olufsen die Preise deutlich exorbitanter und das Preis-Leistungsverhältnis wird immer wieder kontrovers diskutiert. Deswegen verzichten wir an dieser Stelle auch darauf noch detaillierter auf das Angebot der Dänen einzugehen.
Samt Netzteil und aller Anschlüsse kommt der GX auf eine Gehäuse dicke von weniger als zwei Zentimeter
Wer höchsten technischen Anspruch mit Design verbinden will und bereit ist mehr Geld auf den Tisch zu legen, kann zu Samsungs selbst definierter Nemesis LG blicken. Die OLED-TVs der GX-Serie im Gallery Design verfolgen ebenfalls in interessantes Konzept. Sie lassen sich mit einer speziellen Wandhalterung bündig befestigen und weisen dann nahezu keinen Abstand zur Wand auf. Die Lautsprecher sind quasi unsichtbar. Erhältlich sind die LG GX im Gallery Design in Diagonalen von 55, 65 und 77 Zoll ab 2.500 Euro.
LG hat seine GX Soundbar, passend zu den Gallery-TVs, vorgestellt
LG bietet speziell für die TVs der GX-Serie auch eine auf sie optisch abgestimmte Soundbar an: Die 3.1-GX-Soundars passen in den Maßen perfekt zum 65-Zoller der Reihe. Im Lieferumfang ist ein kabelloser Subwoofer enthalten. Ein Rear-Kit (SPK8) kann separat nachgekauft werden. Mit 1.349 Euro fällt der Preis für die LG GX Soundbar mit 420 Watt und Dolby Vision Passthrough allerdings verhältnismäßig hoch aus.
Als Alternative für Design-Liebhaber mit einer Affinität zu Multiroom-Setups lässt sich natürlich auch noch die Soundbar Sonos Arc hervorheben. Die Arc unterstützt Dolby Atmos und schwebt mitten im Sonos-Ökosystem. Mit dem Sonos Sub und beispielsweise den Sonos One SL lässt sich hier nicht nur ein Surround-System für Dolby Atmos zusammenstellen, sondern auch in einen in Klang und Ästhetik aufeinander abgestimmten Multiroom-Kosmos abtauchen. Wir empfehlen die Sonos Arc aber nur denjenigen, die ernsthaftes Interesse an einer breiten Multiroom-Konfiguration haben bzw. bereits Produkte von Sonos besitzen.
Samsungs Zugabe: The Serif und The Sero
Samsung gibt sich nicht mit seinen Design-TVs der Reihe The Frame zufrieden. Die Südkoreaner haben auch noch bereits seit vielen Jahren die ebenfalls durchaus ansehnlichen The Serif im Programm. Diese Fernseher wurden vom Künstler-Duo Ronan & Erwan Bouroullec entworfen. Man hat die Reihe über die Jahre konstant weiterentwickelt. Diese Geräte erinnern im Wesentlichen an eine Staffelei. So können sie dann auch mit einem speziellen Standfuß im Raum aufgestellt werden.
„The Sero“ ist ein Lifestyle 4K Fernseher der auch hochkant genutzt werden kann!
The Sero wiederum nehmen wir selbst eher mit einem Facepalm zur Kenntnis, doch er scheint seine Zielgruppe zu haben: Der TV lässt sich auch hochkant nutzen und richtet sich somit an die Smartphone-Generation, die z. B. Kurzvideos bei Instagram und TikTok postet und daher im Hochformat dreht. Uns bereitet das „falsche“ Bildformat eher Kopfschmerzen, doch vielleicht sind wir einfach zu alt dafür. The Sero lässt sich drehen und kann also auf zweierlei Weise genutzt werden – wie Monitore mit einem Pivot-Modus. Wer Kids oder Teenies im Haus hat und das Design spannend findet, kann sich The Sero ja eventuell einmal anschauen. Preislich starten diese Modelle in der aktuellen Generation in Deutschland bei ca. 1.500 Euro.
Zuletzt aktualisiert am 5. November 2026 um 02:37 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Philips Amblight: Dem Heimkino geht ein Licht auf
Nicht vergessen darf man Philips, hinter denen in Europa TP Vision stehen. Auch hier wollen wir weniger die technischen Qualitäten in den Vordergrund stellen und mehr die Design-Aspekte. Vorab aber ein kleiner Tipp: Wer keinen TV mit Ambilight kaufen möchte, aber dennoch Wert auf eine zum TV-Bild passende Beleuchtung legt, kann sich ja einmal die Philips Hue Play HDMI Sync Box vormerken – wir haben sie bereits ausführlich getestet. Ein nicht unbedingt günstiger Spaß, da auch zusätzliche Leuchtmittel von Hue notwendig sind, aber vielleicht für den ein oder anderen Heimkino-Fan, der nach der richtigen Beleuchtung sucht, eine interessante Alternative.
Der Philips PUS9235 ist ein 4K LCD TV mit 3-seitigem-Ambilight, Bower & Wilkins-Sound und Premium-Ambitionen
Zurück zu den TVs mit Ambilight: Wer noch nie von Ambilight gehört hat, dem liefern wir eine kurze Erklärung. Ambilight strahlt quasi um den TV herum eine automatisch auf das Bild abgestimmte Beleuchtung ab. Das soll nicht nur hübsch aussehen, sondern auch die Augen schonen, da der Übergang vom TV-Bild zur Umgebung sanfter wird. Ambilight passt sich dynamisch an. Seht ihr etwa im Bild vorwiegend Rottöne, z. B. bei einem Sonnenuntergang, dann passt sich die Beleuchtung mit einem sanften Rot daran an. Zeit ein Film stattdessen den Ozean, kann Ambilight dazu passend in hellem Blau leuchten.
Bei Philips ist Ambilight aber nicht gleich Ambilight, denn es gibt z. B. neue Modelle mit vierseitigem Ambilight – für alle Seiten des TVs. Viele Modelle beschränken sich aber auf dreiseitiges Ambilight. Auch der Feature-Umfang kann abweichen – manche Varianten bieten z. B. eine zusätzliche Anpassung an die jeweilige Wandfarbe bei euch zu Hause oder einen Musik-Modus.
Beim Philips OLED 865 ist auch der Standfuß mit Leder überzogen
Wer hier in die Vollen gehen möchte, kann sich beispielsweise den 4K UHD OLED 65OLED865 einmal ansehen – gibt es natürlich auch mit 55 Zoll. Dieser OLED bietet integriertes Ambilight + Hue, Ambilight Musik, einen Ambilight-Spielmodus, Anpassung an die Wandfarbe, einen Lounge-Modus, AmbiWakeup und AmbiSleep. Hier handelt es sich um ein Modell mit dreiseitigem Ambilight. Aktuell liegt der Preis bei ca. 3.300 Euro. Der Fernseher nutzt Android TV als Betriebssystem und ist neben HDR10 auch für HDR10+ und Dolby Vision gerüstet. Weitere Modelle mit Ambilight findet ihr auch direkt bei Philips. Da der Hersteller Patente auf die Technik hält, hat man sich da durchaus ein Alleinstellungsmerkmal erarbeitet.
Im nächsten und finalen Teil unseres Heimkino-Ratgebers werden wir im Übrigen auf das Premium-Segment eingehen… 8K anyone?
Dummer Patzer: Aktuell können Besitzer einer Nvidia Shield TV Pro (2019) in Kombination mit Amazon Prime Video leider keinen Surround-Sound mehr verwenden.
Verantwortlich ist offenbar das kürzlich veröffentlichte Update für das Nvidia Shield Experience Upgrade 8.2. Nach der Installation funktioniert die App für den Streaming-Dienst Amazon Prime Video zwar weiterhin, allerdings steht der Ton nur noch in Stereo zur Verfügung. Wir haben den Test selbst an einer Nvidia Shield TV Pro (2019) durchgeführt und können den Bug aus erster Hand bestätigen.
Betroffen ist offenbar ausschließlich die Pro-Version der aktuellen Shield-Generation. An der regulären Nvidia Shield TV (hier unser Test) sowie auch den Vorgängermodellen aus den Jahren 2015 und 2017 funktioniert Amazon Prime Video offenbar weiterhin wie gehabt mit Surround-Sound. Auch andere Apps sind nicht betroffen – Netflix liefert beispielsweise ebenfalls sauberen Surround-Sound. Das macht es nun schwer zu sagen, was genau den Fehler verursacht.
Einige Nutzer behaupten allerdings, dass sie das Surround-Sound-Problem auch an der regulären Shield TV aus dem Jahr 2019 nachvollziehen könnten. Betroffen ist hieb- und stichfest die App-Version 5.2.41. Ältere Varianten der App für Amazon Prime Video, etwa die Version 5.2.28 liefern weiterhin Surround-Sound. Weder Amazon noch Nvidia haben sich leider bisher zu diesem Fehler öffentlich geäußert. Bleibt zu hoffen, dass der Bug schnell korrigiert wird.
Stereo-Ton statt Raumklang – was nun?
Wer eine aktuelle Soundbar oder ein System mit AVR und entsprechenden Speakern nutzt, dürfte sich sicherlich über diesen Ausfall ärgern. Auch wir loben ja sonst stets die vorbildliche Update-Politik des Unternehmens, sind aber in diesem Fall selbst von den Querelen betroffen und daher leicht enttäuscht. Fehler können aber immer passieren. Nun hoffen wir, dass Amazon und Nvidia gemeinsam möglichst rasch eine Lösung bereitstellen.
Sony und Microsoft haben bestätigt, welche Spiele ihr als Abonnenten von PlayStation Plus bzw. Xbox Live Gold im September 2020 mitnehmen könnt. Die Games sind für Bestandskunden gratis.
In beiden Fällen ist natürlich jeweils ein aktives Abonnement des jeweiligen Dienstes die Voraussetzung. Außerdem solltet ihr darauf achten, noch vor den Stichtagen der Anbieter die Spiele aus dem Vormonat, also dem August 2020, zu eurer Sammlung hinzuzufügen. Dann könnt ihr sie nämlich auch später noch herunterladen und zocken. Voraussetzung ist lediglich, dass ihr ein aktives Abonnement von PlayStation Plus bzw. Xbox Live Gold / Game Pass Ultimate betreibt.
Sony spendiert via PS Plus dabei ab dem 1. September 2020, also ab Dienst, die beiden Multiplayer-fokussierten Titel „Street Fighter V“ und „PUBG: PlayerUnknown’s Battlegrounds“. Letzteres Battle-Royale-Spiel dürfte ebenfalls sicherlich viele erfreuen. „Street Fighter V“ ist aber natürlich auch ein schöner Arcade-Titel, der zu allerlei Prügeleien einlädt.
Sony versorgt dabei bereits seit einiger Zeit nur noch die PlayStation 4 mit neuen Gratis-Games im Rahmen von PlayStation Plus. Wer eine PlayStation Vita oder PS3 besitzt, guckt also in die Röhre.
Microsoft hält der Xbox 360 die Treue
In Redmond denkt man dabei etwas weiter zurück, denn auch die Xbox 360 wird weiterhin mit Gratis-Games im Rahmen von Xbox Games with Gold bzw. dem Xbox Game Pass Ultimate versorgt. Das hat aber natürlich seinen Grund, denn die Spiele sind auch an der neueren Xbox One spielbar – Abwärtskompatibilität sei Dank. Damit erfüllen sie eine Doppelfunktion.
Im September 2020 stellt Microsoft ab dem 1. September für die Xbox One „Tom Clancy’s The Division“ zur Verfügung. Für die Xbox 360 hagelt es am selben Datum „deBlob 2“. Es folgen am 16. September 2020 für die Xbox One „The Book of Unwritten Tales“ und zusätzlich „Armed and Dangerous“, das sogar ursprünglich einmal für die erste Xbox erschienen ist. Wir wünschen viel Spaß beim Zocken der Gratis-Games!
Der neu angekündigte Game-Blockbuster „Call of Duty: Black Ops 5 – Cold War“ soll auf der PlayStation 5 Konsole in 4K Auflösung oder mit einer Bildrate von 120hz laufen.
Treyarch hat umfassende Informationen zu seinem neuen AAA-Titel „Call of Duty: Black Ops 5“ veröffentlicht. Der neuste Ableger der beliebten COD-Reihe findet zur Zeit des Kalten Krieges statt. Bereits am 13. November 2020 soll der Titel für PC, PlayStation 4, PlayStation 5, Xbox One und Xbox Series X erscheinen. In einem Interview mit VentureBeat verrieten die Entwickler unzählige Details über die neuen Features und die grafischen Möglichkeiten, die der neue Shooter bietet. Aufmerksam wurden wir auf den Titel, als mehrere Plattformen davon berichteten, dass COD:BO5 wohl mit 4K Auflösung und 120hz auf der PlayStation5 laufen soll.
4K Auflösung oder 120Hz – nicht beides
Dabei handelt es sich jedoch mit großer Wahrscheinlichkeit um einen Übersetzungsfehler. Im Interview mit VentureBeat heißt es: „With next-generation consoles, the game will play at 4K resolution and refresh rates at 120hz“. Die Auflösung und Bildrate sind hier separat zu betrachten. Der Titel wird in 4K Auflösung oder 120Hz spielbar sein. Jedoch nicht beides zur gleichen Zeit. Wäre dies der Fall wäre im Interview „with/at“ statt „and“ zwischen 4K Resolution und „Refresh rates at 120hz“ gestanden. Nutzer dürfen/müssen sich also zwischen einer detailreichen, oder flüssigen Darstellung entscheiden. Die letztere Option wäre vor allem in Multiplayer-Partien sinnvoll. Denn „schön Sterben“ nur weil man unbedingt in 4K Auflösung spielen möchte, dafür aber nur (angenommen) 30fps auf dem Bildschirm präsentiert bekommt, macht sicherlich keinen Spaß.
4K Screenshots - Call of Duty: Black Ops 5 - Cold War
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Es sollte auch jedem einleuchten, dass der Performance-Sprung zwischen PlayStation 4 Pro und PlayStation 5 nicht so groß ausfallen kann. Der Vorgänger Call Of Duty: Black Ops 3 konnte auf der PS4 Pro mit einem Checkerboard Upscaling auf 4K Auflösung gebracht werden und schaffte gerade so die 60fps zu halten. In Zwischensequenzen fielen die Framerates auf 30fps, womöglich um eine „Double-Buffer V-Sync“ Wiedergabe zu ermöglichen. So bleiben die Zwischensequenzen flüssig. Eine native 4K Darstellung mit 120fps, HDR und Raytracing ist mit den rund 10 TFLOPS Leistung der PS5 einfach nicht drin (Obwohl wir uns das wünschen würden).
COD:BO4 mit HDR, Raytracing und 3D Audio
Zudem gab Treyarch an, dass neben 4K und 120fps ebenso der erweiterte Dynamikumfang (HDR), der erweiterte BT.2020 Farbraum, sowie die Raytracing, was für realistische Spiegelungen, Lichteffekte und Schatten sorgt, zum Einsatz kommen wird. Und mit der Power der SSD (Solid State Drives) und des integrierten Flash-Memory-Speichers dürfen sich Gamer vollkommen von Ladebildschirmen verabschieden. Treyarch verspricht einen „nahtlosen Übergang von Zwischensequenzen zum Gameplay“.
Und last but not least sorgt 3D Audio dafür, dass der Spieler noch mehr in die Spielwelt gezogen wird und die Position von Gegnern noch einfacher auszumachen ist. Wie Call of Duty: Black Ops – Cold War in 4K Auflösung mit 60fps aussieht, könnt ihr im neuen Reveal Trailer auf Youtube sehen. Die Aufnahmen stammen von der PS5 Version, somit sollte 4K/60p für die Single-Player-Kampagne sicher sein:
Der die perfekte OLED-Mittelklasse kombiniert mit Soundbar oder Dolby Atmos Soundsystem mit AV-Receiver. Unser Heimkino Ratgeber Teil 3 liefert euch einen Einblick, welcher OLED TV sich definitiv lohnt.
Gemeint sind natürlich, wer sollte es anderes sein: LG und Samsung. Die beiden Streithähne aus Südkorea können es bekanntermaßen nicht lassen. In der Vergangenheit würgte Samsung LG etwa mit OLED-Burn-In-Testvideos ordentlich eins rein, um augenzwinkernd seine eigenen QLED-LCDs zu empfehlen. Außerdem bekriegen sich die beiden Hersteller mit unterschiedlichen 8K-Zertifizierungsprogrammen. Eigentlich sollen derlei Kennzeichnungen bei Kunden für mehr Transparenz sorgen, hier steht aber wohl eher das Gerangel der beiden Anbieter im Vordergrund.
Das erwartet euch im großen Heimkino Ratgeber bei 4KFilme.de:
LG konterte zeitweise sogar damit, den 8K-TVs des Konkurrenten die 8K-Auflösung abzusprechen. Doch auch wenn die beiden Unternehmen sich nicht grün sind, spielt deren Hardware im Heimkino wunderbar zusammen. Schließlich kann man sich als Kunde bequem aus dem Zwist der beiden südkoreanischen Streithähne heraushalten. Deswegen empfehlen wir daher in der Mittelklasse LG und Samsung zusammenzuführen.
Die PlayStation 5 wird bereits HDMI 2.1 und damit auch ALLM und VRR sowie 4K-Gaming mit 120 Hz unterstützen
Denn man sollte LG lassen, dass deren OLEDs nicht nur in Sachen Bildqualität, sondern auch im Preis-Leistungs-Verhältnis vorne mitspielen. Vergleicht man etwa die OLED-Preise der großen Hersteller untereinander, landet man schnell bei den Südkoreanern. Panasonic und Sony mögen also teilweise in den Feinheiten das bessere Bild bieten, auch aufgrund seiner großflächigen und frühen Unterstützung von HDMI 2.1 hat LG dafür aber beim Gesamtpaket oftmals die Nase vorne – gerade, wenn auch Gaming eine Rolle spielt. Schließlich werden PS5 und Xbox Series X HDMI 2.1 und damit 4K-Gaming mit VRR und 120 HZ unterstützen.
LG-OLED plus Samsung-Soundbar
Die OLEDs der Reihe LG C9 aus dem Vorjahr sind auch 2020 weiterhin exzellente Geräte. So bieten die aktuell noch deutlich teureren CX als Nachfolgemodelle bildtechnisch marginale Mehrwerte. Zwar sind nur die 2020er-Modelle mit AMD FreeSync aufgerüstet worden, da HDMI VRR aber in Zukunft wohl die größere Rolle spielen dürfte, ist das aus unserer Sicht jedoch kein Beinbruch – höchstens für PC-Gamer mit aktuellen AMD-Grafikkarten.
Die LG-OLED des Jahres 2019 erhalten leider kein AMD FreeSync, sind aber dennoch spieletauglich
Somit ist ein LG C9 mit 55 Zoll (OLED55C97LA) ein absoluter Kauftipp: HDMI 2.1 für Gamer, Dolby Vision und Dolby-Atmos-Verarbeitung für Film-Fans plus Bildqualität auf hohem OLED-Level sind mit von der Partie. Für 1.700 Euro ist dieser TV ab und an in Angeboten zu ergattern. Da der LG C9 bereits Apps für Amazon Prime Video, Apple TV+, Disney+, Netflix, Sky und mehr bietet, ist der Kauf eines separaten Streaming-Players überflüssig.
Die Samsung harman/kardon 7.1.4-Kanal Soundbar HW-Q90R bietet mittlerweile auch eARC
Als Soundbar empfehlen wir auch in dieser „Mittelklasse“ noch die Samsung HW-Q90R (hier unser Test), die sich bei einem Budget von bis zu 2.500 Euro perfekt mit dem LG C9 mit 55 Zoll kombinieren lässt. LG und Samsung dürften unsere Kombi-Empfehlung mit einem Grummeln zur Kenntnis nehmen. Doch das braucht weder uns noch euch etwas auszumachen.
Übrigens, für eine kompakte Dolby Atmos Soundbar-Lösung von LG Electronics zahlt man aktuell immer noch um die 1.500 Euro, egal ob man sich für ein Modell aus 2018, 2019 oder 2020 entscheidet.
AVR + Lautsprecher statt Soundbar? – Kein Problem!
Wer lieber selbst eine Soundanlage zusammenstellen möchte, könnte mit dem Sony STR-DH790 richtig liegen. Der Receiver unterstützt seit einem Update HDMI eARC und auch Dolby-Vision-Passthrough. Zwar erlaubt er maximal 5.1.2-Konfigurationen, zu seinem Preis von ca. 350 Euro ist er aber ein Preis-Leistungs-Tipp.
Fehlen natürlich in diesem Fall zusätzlich zum Sony-AVR noch Lautsprecher. Hier sei gesagt, dass allgemeine Tipps schwierig sind, denn jeder Hersteller setzt eigene Schwerpunkte beim Klang und die jeweilige persönliche Raumumgebung hat einen erheblichen Einfluss auf das Ergebnis. Trotzdem geben wir euch zumindest einen Fingerzeig mit auf den Weg. Um das Budget nicht zu sprengen, und dennoch guten Klang zu gewährleisten, raten wir zu Modellen der Serie Hecto Victa Prime – einem seit Jahren klassischem Tipp für den Einstieg in den erweiterten Audio-Bereich.
Die Lautsprecher-Serie Heco Victa Prime
So verbleibt je nach Geldbeutel auch die Option sukzessive zu erweitern. Ein Paar Victa Prime 502 als Frontlautsprecher erhält man bereits für ca. 300 Euro. Für ein Paar Prime 302 als Rear-Lautsprecher steigt ihr mit 235 Euro ein und habt die Möglichkeit mit einem Victa Prime Center 102 für ca. 100 Euro sowie dem Victa Prime Sub 252 A für ca. 250 Euro das Setup abzurunden und später um Deckenlautsprecher aufzurüsten.
Sonys Dolby-Atmos-Speaker: die SS-CSE
In der Mittelklasse sind die Dolby-Atmos-zertifizierten Sony SS-CSE ein Tipp – pro Lautsprecher-Paar fallen ca. 185 Euro an. Wer sich zum Vergleich eine zweite Option wünscht, dem raten wir zum Probehören der Dali Zensor oder der etwas günstigeren Dali Spektor. Der dänische Lautsprecherhersteller Dali ist unter Hi-Fi-Experten eine häufige Empfehlung und bietet wie Heco ein exzellentes Preis-Leistungsverhältnis.
Das Design des UBP-X500 lehnt sich am „großen Bruder“ UBP-X700 an
Für Ultra HD Blu-rays empfehlen wir den Sony UBP-X700. Wichtige Features wie Twin-HDMI, Dolby Vision, Dolby Atmos, DTS:X oder 4K Streaming sind alle mit an Bord. Der Preis liegt bei ca. 175 Euro.
In unserem nächsten Teil usneres Heimkino-Ratgebers wird es übrigens abermals spannend: Dann nehmen wir Design- und Lifestyle-TVs sowie das dazu passende Audio-Equipment ins Visier.
Nvidia hat für seine Shield TV das neue Shield Experience Upgrade 8.2 ausgerollt. Besonders die Modelle aus dem Jahr 2019 erhalten dabei viele, neue Features.
So erhalten die Nvidia Shield TV 2019 (hier unser Test) sowie natürlich das Pro-Modell Verbesserungen für den KI-Upscaler. Letzterer unterstützt nun auch Inhalte mit 60 fps (nur Shield TV Pro) und Auflösungen von 360p bis 1440p, welche zu 4K hochgerechnet werden können. Im September soll da zudem ein weiteres Update folgen. Nach der Installation wird das KI-Upscaling dann auch mit den Cloud-Gaming-Spielen funktionieren, die via GeForce Now gezockt werden.
Die anpassbare Menütaste auf der neuen Shield-Fernbedienung lässt nich nun für zwei weitere Aktionen anpassen: doppeltes und langes Drücken. Auch für diese Eingaben könnt ihr also selbst Aktionen festlegen. Das Upgrade umfasst auch verbesserte Unterstützung für IR- und CEC-Lautstärkeregelung, die Bildfrequenz-Anpassung (auch für die 2015- und 2017-Modelle) und natives SMBv3. SMBv3 funktioniert dabei übrigens jetzt auch ohne einen PLEX-Medienserver.
Die NVIDIA Shield TV 2019
Die neue Firmware sollte Besitzern der Shield TV ab sofort zur Verfügung stehen. Auch die Nvidia Shield TV aus den Jahren 2015 und 2017 (hier unser Test) erhalten die neue GeForce Experience 8.2 – aber eben ohne die Features des KI-Upscalers, der nur an den neuen Modellen bereitsteht. In den USA sind nun zudem für die Shield TV neue Apps verfügbar – unter anderem HBO Max und Peacock. Da beide Streaming-Dienste bei uns aktuell nicht verfügbar sind, haben wir davon leider nichts.
Nvidia kann man für seine Update-Versorgung nur loben, insbesondere, da auch die älteren Modelle aus den Jahren 2015 und 2017 immer noch mit in die Firmware-Upgrades einbezogen werden. Im Übrigen funktioniert nun auch wieder Bluetooth LDAC an kompatiblen Kopfhörern und der Android-Sicherheitspatch aus dem Juni 2020 wurde integriert. Zudem sollte Surround-Sound beim Casten wieder laufen. Lokale HDR-Inhalte sollen sich nun zudem an SDR-Displays konvertiert zu SDR korrekt wiedergeben lassen.